Ihre Meinung zu: Nach SPD-Vorstoß: OECD begrüßt Vermögensteuer

27. August 2019 - 15:04 Uhr

Eine Vermögensteuer in Deutschland? Über diese Frage streiten gerade die Parteien. Die OECD ist sich da aber sicher - solch eine Steuer wäre "vorteilhaft" und "verteilsgerecht".

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Kommentare

der erste streich von rrg ist ja in berlin schon fast gelungen.

die mietendeckelung rückwirkend wird aber wohl vom verfassungsgericht zerpflückt. in einem rechtsstaat sollte es aus politischer gesinnung keine enteignung geben!

Umverteilung

Wenn ein privates Unternehmen einen Flughafen baut, erzielt es dabei Gewinn. Wenn der Staat, bzw. ein bekanntes Bundesland, einen Flughafen baut, dann erzielt es dabei einen herben Verlust.
Es ist doch leicht erkennbar, dass es das Beste ist, ersterem den Gewinn zu nehmen, um damit den Verlust letzeren zu decken.

Gerechtigkeit

In den letzten Jahrzehnten ist die Verteilung von Reichtum ungerecht verteilt. Während Reiche immer reicher werden, hat sich der Lohn nur leicht erhöht. Besitz, Reichtum muss besteuert werden, denn es ist sozial völlig ungerecht, wie sich die Verteilung entwickelt hat. Das sich die große Lobbypartei der CSU dagegen stellt war klar. Die CDU ist auch keine Partei der Einfachen Lohnempfänger. Hier tut sich endlich der Unterschied zwischen SPD und Union auf. Wie auch mit der Bürgerversicherung, Klimapolitik etc. Und bitte keine Schröder Jünglinge wie Scholz, Gabriel und Co. sollten da mitmischen. Lauterbach erscheint zwar etwas sonderbar, aber ist klasse als Politiker und Mensch.

Koalition beenden!

Karl Lauterbach spricht Klartext.

Die Union blockiert so ziemlich alles, was die SPD will.

Mit Grünen und Linke wäre es für die SPD ein Leichtes, ihre Ziele durchzusetzen!

Nach den Landtagswahlen platzt die Koalition hoffentlich. Die SPD kann sich doch nicht permament unterbuttern lassen!

Die Reichen

werden diese Steuer umschiffen können, das ist alles Augenwischerei. Wir haben große Steuerüberschüsse die dem kleinen Mann aus dem Kreutz geleiert werden, aber die Infrastruktur liegt fast am Boden. Die geplante CO2 Steuer wird auch nur das gemeine Volk belasten, mir graut vor Rot, Rot, Grün.

Du wirst nie reich, wenn du "Ja" zu sowas sagst

Wer nicht gerade geerbt oder im Lotto gewonnen hat, wem es im Leben wichtig war, finanziellen Erfolg zu haben, und wer sich vielleicht gegen Konkurrenten durchsetzte, die das gleiche Ziel hatten, wird niemals damit einverstanden sein, Vermögenssteuer zu zahlen.

Wer auf seinem Weg zum Reichtum Argumente dafür gefunden hat, viel Geld für etwas zu nehmen, der wird auch gegen die Vermögenssteuer Argumente haben.

Einfach machen und fertig. So wie der Reiche.

Unehrlichkeit.

Mit einem Bein steht man bereits in der Rezession und da redet man über Steuererhöhungen. Und warum jetzt ? Weil die SPD die Wahlen zu verlieren droht. Zehn Jahre Hochkonjunktur haben nicht gereicht etwas mehr Steuergerechtigkeit dem Bürger zu bringen und die Arbeit niedriger zu besteuern, insbesondere die niedrigere Einkommen. Es hat keine Partei interessiert. Die zunehmende Armut in einem der reichsten Länder der Welt. Das ist doch das Thema. Und es ist eine Schande. Erstaunlich.

und kritisiert die hohe Besteuerung von Arbeitseinkommen

Eigene Studien zeigten, dass "sie weniger verzerrend wirkt und damit weniger negative Effekte auf das Wirtschaftswachstum hat als zum Beispiel eine hohe Besteuerung von Arbeitseinkommen"

Die hohe Besteuerung von Arbeitseinkommen in Deutschland wirkt verzerrend.
Würde es sich bei der SPD nicht um Steuergeldgier handeln, würde sie ausgleichende Senkungen der Einkommensteuer fordern.

SPD-Vorstoss: Vermögensteuer...

Scharfe Kritik an den SPD-Plänen für eine Wiedereinführung der Vermögensteuer kommt vor allem vom Koalitionspartner. Die Union erteilte dem Konzept bereits eine klare Absage...
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Und dabei wird es dann auch bleiben...! Wie zu erwarten kommt dieser Vorschlag natürlich vor den Landtagswahlen. Nur, wie lange sitzt die SPD denn eigendlich schon mit in der Regierung ? Sie hätte es schon lange versuchen können ! Und immer wenn Wahlen anstehen möchte die SPD mit Wahlgeschenke Wähler zurückgewinnen. Das weiß der Wähler und mit der CDU ist es eh nicht zu machen. Und die Vermögensteuer ist doch einst unter der Rot/Grünen Regierung unter Schröder gesenkt worden.

Es ist nicht

populistisch diese Steuer zu fordern.
Es ist übelster Populismus diese Steuer abzulehnen.
Das Beste war ein Kommentar in einer Zeitung, der sagte, die Steuer wäre sinnvoll, der Wunsch dieser Steuer von der SPD käme aber zur falschen Zeit.
Eventuell unterhalten wir uns einmal darüber was wir mit dem Geld machen wollen und was wir nicht wollen (Scheuers Disaster finanzieren, Beraterverträge Verteidigungsministerium finanzieren).
Gute Vorschläge sind ausdrücklich erwünscht!

Minderheitenmeinung

Ob bei Interviews im Radio oder TV, oder in meiner Tageszeitung: Entweder ist die Erhebung ein bürokratisches Monstrum oder die Wirtschaft wird ruiniert. Die Eliten zeigen ihre Meinungsmacht, um die Umverteilung von unten nach oben abzusichern.

Gerecht ?

wenn man bereits versteuertes Geld nochmals versteuert

Krasse Ideen im Hochsteuerland Deutschland

Vom Gehalt gehen mit der Einkommensteuer, Soli, Kichensteuer, Krankenversicherung, etc. ungefähr 50% gleich mal weg, bevor man es überhaupt aufs Konto gezahlt bekommt. Der Staat greift mit vollen Händen zu.

Dann gibt es noch 19% Mehrwertsteuer auf alles, was man kauft.

Wenn man einen Flug nimmt, der 800 Euro kostet, sind 450 Euro davon Steuern.

Auf Benzin und Kraftstoff ist 80% des Preises nur Steuer.

Was dann übrig bleibt, möchte man sparen, um später etwas davon zu haben.

Und nun will der Staat, von diesem hart erkämpften und übriggebliebenen Geld, auch noch "Vermögens-Steuer" eintreiben. Nur weil man noch etwas übrig hat.

Es ist nicht mehr zum Aushalten, von der Verfassungswidrigkeit ganz zu schweigen (die das Bundesverfassungsgericht schon vor Jahren für die "Vermögens"-Steuer festgestellt hat).

Hollywooddebatten.

"Eine Vermögensteuer in Deutschland? Über diese Frage streiten gerade die Parteien."

Vehementer Widerspruch. Die Parteien führen (mal wieder) Hollywooddebatten, die ausschließlich dem Wahlkampf (genauer gesagt, der Rattenfängerei) in Ostdeutschland geschuldet sind. "Streiten" tut da weit und breit keiner.

Auch und gerade die "Sozialdemokraten" haben seit langem keinerlei Interesse an einer weiterreichenden Belastung von Besserverdienenden.

Diese sozialen Hollywooddebatten müssen wir trotzdem alle Jubeljahre ertragen - über Vermögenssteuer (oder "Reichensteuer"), Anpassungen in der Hartz-Vier-Gesetzgebung, ein Mindestmaß an Solidarität aller Bevölkerungsgruppen bei der Finanzierung der Sozialkassen (Kranken- und Rentenkassen).

Passiert ist von alledem in all den Jahren:

Nichts.

Nichts.

Und wieder nichts.

Nach SPD-Vorstoß:OECD begrüßt Vermögenssteuer....

Zu begrüßen wäre sie.Auch angesichts der Steuersenkungen in den letzten Jahren für Spitzenverdiener.
Aber ob das ernst gemeint ist ? Die Vermögenssteuer wird seit 1997 nicht mehr erhoben,1998 kamen SPD/Grüne dran und hätten 7 Jahre Zeit gehabt sie wieder einzuführen.Das haben sie nicht nur nicht getan,sie haben kräftig neoliberal umgebaut

Na endlich

weht dem Großkapital wenigstens mal ein laues Lüftchen ins Gesicht. Und schon jaulen seine Handlanger in den Parteien und Parlamenten auf. Dann ist es wohl der richtige Weg.

um 15:24 von Diakon64

"In den letzten Jahrzehnten ist die Verteilung von Reichtum ungerecht verteilt. Während Reiche immer reicher werden, hat sich der Lohn nur leicht erhöht. Besitz, Reichtum muss besteuert werden, denn es ist sozial völlig ungerecht, wie sich die Verteilung entwickelt hat."

Ich würde Ihnen ja grundsätzlich zustimmen, jedoch sind es gerade SPD oder Linke, die zwar nach einer gerechteren "Verteilung" schreien, aber am Ende eben diese dadurch verhindern, dass sie selber nicht mit dem Geld umgehen können, dass ihnen durch Steuern in den Haushalt kommt. Denn eine Vermögenssteuer muss doch dem Sinn nach als "Gerechtigkeitssteuer" dazu führen, dass die Lohnsteuer für mittlere und kleine Einkünfte 1:1 sinkt. Aber passiert das dann? Nein, es passiert nicht! Gerade in Berlin demonstriert uns seit Jahren eine linke Regierung, wie sie mit Steuern nicht umgehen kann (siehe BER). Wer da also erwartet, dass die Vermögenssteuer zu mehr Gerechtigkeit führen wird, wird bitter enttäuscht werden!

Nach SPD-Vorstoß...

Eine Vermögensteuer in Deutschland? Über diese Frage streiten gerade die Parteien...
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Die OECD begrüßt also die Vermögensteuer. Und die Parteien streiten sich um pro und Contra einer Vermögensteuer. Meiner Meinung nach sollten alle Parteien die gerade so herzlich streiten, sich auch mal überlegen wie die ca. 100 Mrd.in Jahr an Steuerhinterziehung unsere sogenannte Elite eingezogen werden kann ! Das wär doch mal ein Vorstoß den unsere Parteien angehen müssen. Nur darauf kommen die nicht...

Das "Streitobjekt" selbst muss weg

"Die OECD ist sich da aber sicher - solch eine Steuer wäre "vorteilhaft" und "verteilsgerecht""

Dass sie mit dieser Annahme richtig liegt, ist schon angesichts der erwiesenermaßen wachsenden Ungleichheit der Lebensverhältnisse - und dabei vor allem der Chancen - und der damit einhergehenden Spaltung der Gesellschaft (und das quer über den gesamten Globus!!) mehr als offensichtlich.

Der Teufel steckt aber wie immer im Detail:

Der alles beherrschenden "Politbürokratie".

OECD begrüßt die Vermögensteuer, aber nicht die Union

"Die Union erteilte dem Konzept bereits eine klare Absage: "Es geht nicht darum, dass wir Steuern erhöhen und eine Vermögensteuer einführen", sagte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer.
Die Union hat jetzt eine Ausrede parat, die Vermögenssteuer wieder einzuführen, die sie erst abgeschafft hat. Und sie hält damit auch nichts davon, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer werden. Hoffentlich erinnern sich auch die Wähler bei der nächsten Bundestagswahl an die Aussage von Frau AKK.

Steuererhöhung

Ich wäre ja persönlich von der Vermögenssteuer nicht betroffen, aber ich kann es einfach nicht mehr hören, dass irgendwo Steuern erhöht werden sollen. Wann nimmt das mal ein Ende und wann wird einfach mal auf der Ausgabenseite geguckt, was da so nötig ist. Und mal abgesehen von den vielen Steuerverschwendungen, die jedes Jahr in dem schwarzen Buch nachzulesen sind.

Und bei alle diesen Themen ist die SPD mal wieder ganz vorne mit dabei. Man kann nur hoffen, dass da bald der Deckel drauf genagelt wird.

Und wozu brauchen wir eigentlich die Tipps der OECD?

Nach SPD-Vorstoß...

Am 27. August 2019 um 15:24 von Erich Kästner
Koalition beenden !
Karl Lauterbach spricht Klartext...
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Ja da kann man ja nur hoffen das die Basis der SPD Karl Lauterbach auch zum neuen Vorsitzenden wählt ! Nur leider läuft es aber warscheinlich auf den Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz hin...

manches ist zu bedenken

Falls die Vorstellungen der Linkspartei mit 5% Vermögenssteuer jährlich Wirklichkeit werden sollten, dann muss man folgendes wissen: wenn diese Steuer aus der Substanz und nicht aus dem Ertrag bezahlt werden muss, dann hat sich die Substanz nach jeweils ca. 13 Jahren halbiert. Das könnte etwa Besitzer von Wäldern und Ackerland treffen. Will man das?
Und überhaupt: Wenn gleichzeitig viele vermögende Leute das auf den Markt werfen, was sie auch entbehren könnten, um die Steuer bezahlen zu können, dann stellt sich die Frage: wer kauft das dann? Die anderen vermögenden Leute können es ja nicht, sie wollen ebenfalls verkaufen. Als Resultat könnten internationale Heuschrecken ins Geschäft einsteigen. Oder die Chinesen kaufen sich ein und bestimmen dann mehr und mehr unseren Immobilienmarkt. Wollen wir das?

15:53 von Kuulun

deren tipp brauchen wir nicht. aber offenbar hat unsere ARD genau zum richtigen zeitpunkt das aufgegriffen. die wahlen scheinen ja nicht so gut für unsere meinungsmacher zu laufen

naiv wie alles im letzten Jahrzehnt...

Das Beste ist, die SPD verhält sich seit 2017 als wären sie in der Oposition!

Die Vermögenden werden das natürlich
hinnehmen, und weiterhin in diesem super regierten und sicherem Land verbleiben;-)

Das ist so durchdacht wie das neue Baukindergeld, was nur eins gebracht hat, der Bau wird noch teurer !

Ich wünsche mir mehr Politik mit Weitsicht, aber jetzt droht wohl erst einmal Schlimmeres mit RRG.

"OECD begrüßt

"OECD begrüßt Vermögensteuer"
-
Klar, sich leistunglos das Geld der -Anderen- anzueignen wird immer begrüsst.

@Sisyphos3, 15:31 & @Dana, 15:32

Gerecht ? wenn man bereits versteuertes Geld nochmals versteuert

Jetzt hören Sie doch endlich auf mit dem "bereits versteuerten Geld". Das ist doch nun wirklich bis zum Abwinken erklärt worden, dass das Blödsinn ist. Meinen Sie etwa, dass jeder nur ein einziges Mal im Leben Steuern zahlen muss? Kann ich mich etwa weigern, Mineralöl- oder Mehrwertsteuer zu zahlen, weil ich ja vom gleichen Geld schon Einkommenssteuer bezahlt habe?

Und nun will der Staat, von diesem hart erkämpften und übriggebliebenen Geld, auch noch "Vermögens-Steuer" eintreiben. Nur weil man noch etwas übrig hat.

Der Staat will nicht an ein paar hundert Euro, die Sie sich fürs Alter gespart haben. Sollten Sie jedoch ein paar Milliarden auf die hohe Kante gelegt haben (von Ihrem "hart erkämpften Geld"), dann sind Sie durchaus in der Lage, ein (!) Prozent davon abzugeben.

Gerechtigkeit

was versteht man darunter ?
die meisten wenn sie dadurch nen Vorteil haben/erhoffen
ne doch sehr fadenscheinige Begriffsdefinitionen

Die Vermögenssteuer

Das Vermögen ist in Deutschland ungleich verteilt. Den vermögendsten 10 Prozent der Deutschen gehören zwei Drittel des Haushaltsnettovermögens, während die untere Hälfte fast nichts besitzt. Das ergab eine Studie der Bundesbank im April dieses Jahres, ausgewertet wurden darin die Zahlen von 2017.
Wer ist dafür und wer ist dagegen?
Die Steuer gibt es seit 1997 nicht mehr. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Art und Weise, wie sie bis dato erhoben worden war, als verfassungswidrig eingestuft, nicht aber die Steuer an sich. Den Bundesländern waren dadurch milliardenschwere Steuereinnahmen weggebrochen. Seither lehnt die Union eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer strikt ab. Linkspartei und Grüne sind dagegen dafür, die SPD war immer wieder gespalten.

Einkommensmillionäre

Einkommensmillionäre (ich bin keiner!) zahlen doch schon einen hohen Steuersatz auf ihre Einkommen. Klar, dass noch einiges übrig bleibt. So soll es auch sein und es sei ihnen gegönnt.
Ich denke, die Vordenker dieser Planung sollten die Kirche im Dorf lassen und nicht neidvoll auf diejenigen schauen, denen es besser geht als ihnen selbst.

Da laut anderer Medien Olaf

Da laut anderer Medien Olaf Scholz und Anhang gerade die Nase vorn haben beim Ranking der zukünftigen SPD - Vorsitzenden, wird doch kaum ein Mensch in Deutschland glauben wollen, dass die Einführung einer Vermögenssteuer etwas anderes ist als Fakenews zum Wahlkampf.
Allerdings können die momentan Mächtigen in der SPD davon ausgehen, dass Mitglieder, die Olaf Scholz für den besten Vorsitzenden halten, nicht beabsichtigen eine Vermögenssteuer umsetzen zu lassen.
Von Mitgliedern, die Gesine Schwan, Gründungsmitglied der Seeheimer, zur Vorsitzenden wählen würden, ganz zu schweigen.
Dabei ist auch völlig egal, was die OECD davon hält.
Wer die Geschichte der SPD der letzten 100 Jahre kennt, weiß, dass „Links blinken und dann scharf Rechts abbiegen“, die Disziplin ist, in der es die SPD zum Meister gebracht hat.
Die Sozialpolitik von W Brandt war nur ein Versehen und hat nicht lange gedauert. Schon H Schmidt hat alles ins Asoziale gewendet und war der beste Kanzler, den die Union je hatte!

Wie jetzt wieder gestritten wird über
Vermögenssteuer, CO 2 Steuer, Stromsteuer,
Grundsteuer, Soli-Steuer, Plastik-Steuer.
Es ist doch eigentlich nur traurig wie die
Politik dem Bürger in die Tasche greift und dann auch noch gefühlt so ungerecht. Es wäre doch mal ein Anfang das bestehende
Steuersystem zu überdenken und die Steuerlast endlich gerecht auf alle Schultern zu verteilen. Aber dann müßte die Politik sich ja selber beschneiden und dann auch noch die großen Geldgeber, das geht doch garnicht. Und so lange der einfache kleine Bürger die Pille schluckt ist doch alles gut und so wird diese Steuerpolitik weiter als einzig wahres und gutes sozial demokratisches Instrument verkauft.
Geht doch, ging schon immer und bei Gegenwehr sitzen wir es aus.

16:02 von frosthorn

vertu dich da mal nicht. natürlich will der staat seine bürger ausplündern für noch mehr wahlgeschenke an die eigenen klienten. sonst würde es deutschland nicht hinnehmen, daß negativzinsen die daseinsberechtigung der lebensversicherungen und banken in deutschland in frage stellen. negativzinsen sind enteignung durch die hintertür, die JEDEN bürger treffen, durch nicht praktizierbare altersvorsorge oder nur durch ehöhte preise, weil der handel diese strafgebühren natürlich auf den preis schlägt

16:02 von frosthorn

>>Kann ich mich etwa weigern, Mineralöl- oder Mehrwertsteuer zu zahlen, weil ich ja vom gleichen Geld schon Einkommenssteuer bezahlt habe?<<
Diese Sichtweise ist nicht korrekt, denn in diesem Fall zahlen Sie Steuer für ein Produkt, das Sie käuflich erwerben. Im Gegensatz zu einer Steuer für ein vorhandenes Vermögen.

@ um 15:45 von Der freundliche...

Völlig Richtig! Mit der Eintreibung der Steuerhinterziehungen in 3 - stelliger Milliardenhöhe bräuchten erst
gar keine Steuern erhöht oder neu eingeführt werden.
Doch keine einzige der Parteien kommt auf das Naheliegendste.
Herr Scholz hat zu Beginn seiner Amtszeit als Finanzminister extra eine Banker von Goldmann als Staatssekretär (!) eingekauft, der wahrscheinlich ausschließlich dafür Tätig ist, Steuereintreibungen zu verhindern.

16:07 von cleverly2

so isses, aber der der socialen gerechtigkeit anhängende Linke will halt an das geld anderer leute, weil er selbst keins erwirtschaften kann!

16:02 von frosthorn

>>Kann ich mich etwa weigern, Mineralöl- oder Mehrwertsteuer zu zahlen, weil ich ja vom gleichen Geld schon Einkommenssteuer bezahlt habe?<<
Diese Sichtweise ist nicht korrekt, denn in diesem Fall zahlen Sie Steuer für ein Produkt, das Sie käuflich erwerben. Im Gegensatz zu einer Steuer für ein vorhandenes Vermögen.

der reichste Deutsche

hat ein (Privat-) Vermögen von 18 Mrd Euro. In einem normalen Arbeitsleben muss man dafür knapp 40 Millionen im Monat auf die hohe Kante legen. Ich gebe zu, so sparsam kann ich gar nicht leben.
Aber die erbitterten Fürsprecher der "fleißigen" und der Leistungsträger" mögen mir erklären, wie man diesen Betrag persönlich durch Fleiß, Einsatz und harte Arbeit verdienen kann. Nein, dieses Geld ist ganz klar durch andere erwirtschaftet worden, die eben von dem, was sie selbst erschaffen haben, nur einen Bruchteil abgekriegt haben, während der große Rest aufs Konto eines einzigen floss.
Davon ein einziges Prozent zurückzugeben, soll "Enteignung" sein?

16:02. frosthorn

der Staat will nicht ....
.
woher wissen sie das ?
dieser Nachwuchskommunist der Juso sprach doch schon vom Besitz einer selbstbewohnten Immobilie, die er kritisch sieht
wenn ich meine Altersabsicherung betrachte
4.000 für einen Pflegeplatz kommen da leicht zusammen
mit dem für die Frau sind das 8.000
da kommen höhere Beträge als ihre paar hundert Euro zusammen
und für mich ein Unding nach einer Steuer weniger zu haben und irgendwann Mal nichts mehr

Riecht gewaltig nach dünner Wahlkampfhilfe

.. für die Tonne!
Frau Brandt ist bekannt für "tolle" Empfehlungen. Was ist der Zweck der Übung?
Das ist die OECD?! Die Veröffentlichungen zeigen sonst ein anderes Bild von Deutschland.

z.B. von Deutschland-Expertin Frau Brandt:
OECD empfiehlt Deutschland Steuersenkungen für Geringverdiener..
Deutschland kann viel tun, um sein langfristiges Wachstum zu stärken und zugleich kurzfristig die Nachfrage anzuregen”, sagte die Deutschland-Expertin der OECD, Nicola Brandt der Nachrichtenagentur Reuters. Sinnvoll wären zum Beispiel Investitionen in die digitale Infrastruktur, in die Transportwege, aber auch in Bildung.

Ja sinnvoll, wer sagt etwas anderes? Aber Steuersenkungen empfehlen dort wo keine Steuern und Abgaben anfallen ist voll daneben? Kennt man aus der linken Politikecke als Forderung.

Bei Geringverdienern trägt der Arbeitgeber gemäß § 20 Abs. 3 SGB IV die kompletten Sozialversicherungsbeiträge alleine.

https://de.reuters.com/article/deutschland-oecd-idDEKCN1PP0UG

@Diakon64

"Während Reiche immer reicher werden, hat sich der Lohn nur leicht erhöht. "

Das stimmt nicht. Die Löhne sind deutlich gestiegen.

Dass Reiche immer reicher werden ist aber nicht zu verhindern. Wenn ich einen einzigen Euro jeden Tag über habe werde ich automatisch immer reicher. Die wirklich Reichen haben aber keinen Euro über, sondern besitzen Unternehmen. Der Gewinn dieser Unternehmen wird besteuert. Wenn ich aber die Substanz besteuere, dann riskiere ich die Arbeitsplätze.

Die SPD verweist immer auf das Schweizer Modell. Dann soll sie aber bitte auch die zweite Seite mit der Einkommensteuer übernehmen. Da zahlt man nämlich in CH nur einen Bruchteil.

Nehmen ist seliger

Es reicht nicht gutverdienden Bürgern ihre Einkommen durch Besteuerung zu schmälern, jetzt geht es darum ihnen in ihr bereits versteuertes Vermögen nochmals einzugreifen...dabei zahlen die in der Regel durch Leistung Verdienenden oberen 20 % sowieso über die Hälfte der Einkommensteuern...nun will die SPD auch an die Substanz ran...das sind Betriebsvermögen, Immobilien von u.a. Handwerkern, Kaufleuten...Leistungsträger werden dadurch zu Melkkühen...immer mit der Standardbegründung diese so gewonnenen Mittel für Bildung, Gesundheit und Infrastruktur auszugeben...dabei ist genügend Geld dafür da, es fehlt leider nur an Leistungsträgern in dieser Gesellschaft, die die Steuerüberschüsse in Projekte umsetzen...ein Teufelskreis...mehr Einnahmen und man kann sie nicht abfließen lassen...

Interessant

In Deutschland war die Vermögensteuer eine stichtagsbezogene Substanzsteuer, die vom Wert des Nettovermögens (Bruttovermögen abzüglich Schulden) des Steuerpflichtigen berechnet wurde. Zur Bemessungsgrundlage gehörten Immobilien, Sparguthaben, Wertpapiere und Lebensversicherungen, außerdem Sachvermögen wie Kraftfahrzeuge, Hausrat oder Kunstgegenstände. Steuerpflichtig waren sowohl natürliche als auch juristische Personen. Natürliche Personen erhielten gemäß § 6 Abs. 1 VSt einen Freibetrag von 120.000 DM oder umgerechnet rund 60.000 Euro.

Bleibt abzuwarten wie die SPD die Steuerfestsetzung ausgestalten wird. Eines ist abzusehen - Wählerstimmen bringt das keine - für die SPD.

Gerechtigkeit

Es ist doch nicht im geringsten verwunderlich das die ehemaligen Volksparteien zerrieben werden.
Selbst der einfache Bürger lernt es wenn er 30 Jahre auf das gleiche Pferd setzt und es ihm dadurch immer und immer wieder schlechter geht, das er sich irgendwann etwas anderem zuwenden muß.
Nur die Alternativen sind noch schlimmer derzeit hier im Lande und nur dadurch erreichen die Volksparteien noch über 10 % .
Eine vernüftige Alternative in der Bürgermitte und unsere so großen Volksparteien würden zerfließen und die 5 %
Hürde wäre ein unüberwindbares Hindernis.
Zu recht bei der derzeitigen Politik.

@15:20 Karl Napf

Auch in unserem Rechtsstaat gibt es tagtäglich Enteignungen. Sie brauchen eine rechtlich klare Grundlage. Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig, heißt es in Artikel 14 des GG; fragen Sie mal Betroffene in Tagebergbau oder Autobahnausbau.
Allerdings geht es hier im Bericht um eine Steuer, und Sie wollen nicht wirklich eine Steuer als Enteignung deklarieren, oder?
Im übrigen kann ich sowohl Herrn Lauterbach wie Herrn Habeck nur zustimmen: eine Vermögenssteuer ist überfällig, auch um soziale Schieflagen und z.B. die immer noch fehlende Transaktionssteuer zu kompensieren. Gut wenn das in einem grün-rot-roten Bündnis geht. Dass Söder das für das falsche Signal zur falschen Zeit hält, überrascht all die nicht, die seine sozial-grün bemäntelte Kreidefresserei als solche durchschaut haben.

Sozialneid 2.0

Da ist sie wieder-die "Freibier-für-alle"-Partei, die verzweifelt mit populistischen Maßnahmen um jede Stimme ringt. Was kann es denn Schöneres geben, als dann das gute, alte Feindbild aus dem Keller zu holen - die Superreichen oder Reichen oder zumindest Vermögenden. Man stellt sich einfach dumm u. tut so, als sei man an der Schaffung der unzähligen Steuerschlupflöcher, die in der Hauptsache dieser Zielgruppe zugute kommen, nicht beteiligt gewesen. War man aber u. das mit voller Kraft. Daher ist es wohl eher der verzweifelte Versuch, die Wähler für dumm zu verkaufen. Links den großen, verdeckten Trichter auflassen u. rechts mit einem kleinen, hell angestrahlten Trichter ein kleines Sümmchen abzwacken. Wenn man zusätzlich sieht, wie unsinnig u. stümperhaft Millarden an Steuerbeträgen vergeudet werden (auch von der SPD!), dann kann man die ganze Diskussion ohnehin nicht verstehen. Schließt die Löcher, hört auf, Steuergelder aus dem Fenster zu werfen, dann ist diese Steuer überflüssig!

16:22 von gman

wenn das die gute frau brandt wüsste, wäre sie nicht bei einer ORG sondern bei IBM oder SAP. aber unsere ARD hat das dankenswerterweise aufgegriffen. sonst hätte keiner davon erfahren

kurz vor den Landtagswahlen in Brandenburg und

Sachsen.Da erhofft man sich wohl noch einige Prozente im miesen Wählerzuspruch.Realisiert wird sicherlich Nichts .

@frosthorn

"Jetzt hören Sie doch endlich auf mit dem "bereits versteuerten Geld". Das ist doch nun wirklich bis zum Abwinken erklärt worden, dass das Blödsinn ist. Meinen Sie etwa, dass jeder nur ein einziges Mal im Leben Steuern zahlen muss? Kann ich mich etwa weigern, Mineralöl- oder Mehrwertsteuer zu zahlen, weil ich ja vom gleichen Geld schon Einkommenssteuer bezahlt habe?"

Warum aufhören wenn es doch stimmt?

Ich habe ein Haus gebaut, was mich ca. 500.000 EUR gekostet hat. Neben den ganzen Steuern und Gebühren wurden überall bei den Gewerken 19% Mwst. fällig.
Und über die Grundsteuer zahle ich heute bereits eine Art Vermögenssteuer. Obwohl das Haus gar nicht mir sondern bislang grossteils der Bank gehört.

Wenn ich mir also irgendwann gerade den Lebensunterhalt, den Hausunterhalt usw. leisten kann, dann soll ich noch Vermögenssteuer bezahlen, die dafür sorgt, dass ich dafür einen Kredit aufnehmen oder das Haus verkaufen müsste?

Ist sicher eine Extremwertbetrachtung, aber auch nicht falsch

@gman, 16:22

Bei Geringverdienern trägt der Arbeitgeber gemäß § 20 Abs. 3 SGB IV die kompletten Sozialversicherungsbeiträge alleine.

Bei allen abhängig Beschäftigten trägt der Arbeitnehmer die Sozialversicherungsbeiträge ganz alleine. Die sind nämlich in der Lohnkalkulation des Arbeitgebers längst drin. Alle, wiederhole alle Kosten des Arbeitsplatzes werden letztlich vom Arbeitnehmer finanziert, zuzüglich eines kleinen Gewinns für den AG, den der AN auch noch erwirtschaftet. Warum? Ganz einfach, sonst würde er nämlich nicht eingestellt.

re cleverly

"16:02 von frosthorn

>>Kann ich mich etwa weigern, Mineralöl- oder Mehrwertsteuer zu zahlen, weil ich ja vom gleichen Geld schon Einkommenssteuer bezahlt habe?<<
Diese Sichtweise ist nicht korrekt, denn in diesem Fall zahlen Sie Steuer für ein Produkt, das Sie käuflich erwerben. Im Gegensatz zu einer Steuer für ein vorhandenes Vermögen."

Es gibt Substanzsteuern! Fakt!

Das sollte man mal als Tatsache zur Kenntnis nehmen.

Egal, wie man für oder gegen eine Vermögenssteuer argumentiert - nicht mit diesem - ich muss es so hart sagen - schwachsinnigen Gerede von der 'Steuer auf bereits Versteuertes'.

Die grenzenlose Gier des Staates

die wirklich reichen werden Ihr Vermögen ins Ausland schaffen oder in anderen steuerlich günstigeren Ländern investieren.
Die Landwirte und mittelständigen Unternehmen tun mir Leid. Ein Landwirt mit eigenem Grund und Boden und Forst ist auch sehr Vermögend. Besitzer von mehreren Immobilien in besten Lagen ebenso. Im zweiten Fall wird die gezahlte Steuer an den Mieter weitergereicht. Im ersten Fall die Lebensmittel teurer.
Über Stiftungen, Spenden,Unterstützung von Künstlern spenden die wirklich reichen bisher sehr viel. Hoffentlich wird das mit einer Vermögenssteuer nicht nachlassen.
Letztlich zahlt der kleine Mann immer um die unglaubliche Gier des Staates zu befriedigen.
zur Zeit hat der Staatshaushalt 45 Milliarden Überschuss und immer noch kein Ende der Gier!!!

Das ist eine olle Kamele,

Das ist eine olle Kamele, würde jede*r Kölner*in sagen, die Vermögenssteuer als "doppelte Versteuerung" zu etikettieren. Einerseits "arbeitet" Vermögen zumindest in dem Sinne, dass es Gewinne erwirtschaftet (wobei mir das Wort "arbeiten" da nur schwer aus der Feder fließt), und andererseits kaufe ich mit meinem bereits versteuerten Geld an jeder Tankstelle und in jedem Gemüseladen ein und zahle erneut ... Steuern.
Die einzigen, die gegen eine adäquat konzipierte Vermögenssteuer sind, sind diejenigen, die mit ihrem Vermögen von der stabilen Infrastruktur, unserem Wirtschaftssystem und gesamtgesellschaftlicher Stabilität profitierten, aber von der Sozialverpflichtung des Eigentums nichts (mehr) wissen wollen.

@Karl Napf - 16:17

"so isses, aber der der socialen gerechtigkeit anhängende Linke will halt an das geld anderer leute, weil er selbst keins erwirtschaften kann!"

So ein Quatsch!
Jeder, der arbeitet, erwirtschaftet etwas für seinen Lebensunterhalt.
Ihr Weltbild, dass Linke grundsätzlich nur Schmarotzer der Gesellschaft sind, die sich auf Kosten der anderen durchs Leben lavieren ist einfach nur unverschämt.

Wenn Sie keine Probleme mit Steuerungerechtigkeiten haben, argumentieren Sie wenigstens sachlich.

um 16:19 von frosthorn

Nun sollte man einmal klären, was Sie unter Privatvermögen verstehen! Die 18 Milliarden werden mit Sicherheit nicht auf einem Konto schlummern. Wenn diese in Produktivvermögen angelegt sind, leisten die bestimmt mehr, als wenn die Linke 18 Milliarden in deren kunterbunten, alles-wird-schön-Welt "verteilen". Ich möchte einmal erleben, dass der Staat Geld so einsetzt, dass es auch wirklich auf den Punkt gebracht das leistet, was es soll.

Natürlich ist Vermögen ungerecht verteilt in Deutschland und es muss hier eine Lösung geben, ohne gleich Vermögen zu enteignen, wie es Kevin Kühnert jüngst vorgeschlagen hat. Aber das kann nicht dazu führen, dass Geld wieder einmal sinnlos durch die Landen geschmissen wird. Und wenn das nicht passiert, dann hat der Staat plötzlich soviel Geld, dass es einer Vermögensteuer gar nicht mehr bedarf. Seien wir doch ehrlich! Rekordeinnahmen und trotzdem überall Schlaglöcher und marode Gleise! Wer kann hier wohl nicht mit Geld umgehen?

@Frosthorn

"Kann ich mich etwa weigern, Mineralöl- oder Mehrwertsteuer zu zahlen, weil ich ja vom gleichen Geld schon Einkommenssteuer bezahlt habe?"

Nein, nur der Vergleich hinkt: Vermögensteuer ist eher wenn Sie getankt haben und alles was Sie noch im Tank nicht verfahren haben nochmals versteuern müssten.

Was habe ich von meinem Vermögen wenn es einfach nur rumliegt?

Wenn ich ein Haus kaufe, welches im Wert um 2Mio EUR steigt, dann habe ich dafür nicht mehr Nutzen als das gleiche Haus was vorher viel weniger wert war. Wenn ich es einmal verkaufe, dann spricht nichts gegen eine angemessene Besteuerung des inflationsbereinigten Zugewinns.

Aber ein Vermögen versteuern, wie soll das gerecht gehen? Wer ermittelt den Wert? Der Wert ist das was ich beim Verkauf erhalten kann. Den kenne ich aber nur wenn ich wirklich verkaufe. Es mag einfache Beispiele geben, aber in vielen Fällen (Haushaltsgegenstände, Sammelobjekte, gebrauchte (Luxus)güter…) ist es nicht trivial den Wert zu bestimmen.

@Dörfler

"Wir haben große Steuerüberschüsse die dem kleinen Mann aus dem Kreutz geleiert werden"

Definieren Sie "kleiner Mann"! Der kleine Mann zahlt aus meiner Sicht kaum Steuern. Und der Löwenanteil des Steueraufkommens kommt tatsächlich NICHT von den Geringverdienern...

um 16:01 von Goldenmichel

>>
Klar, sich leistunglos das Geld der -Anderen- anzueignen wird immer begrüsst.
<<

Sie meinen sicher die Erben, die leistungslos an ganze Imperien kommen. Da kann man Ihnen nur zustimmen.

Verteilsgerechtigkeit

...'solch eine Steuer wäre "vorteilhaft" und "verteilsgerecht".'

Das wird es mit der CDU/CSU sicher nicht geben. Es würde ja auch große Teile von Merkels Politik konterkarieren.

ZU 16:02 von frosthorn -Äpfel- mit Birnenvergleich-

@Sisyphos3, 15:31 & @Dana, 15:32
Gerecht ? wenn man bereits versteuertes Geld nochmals versteuert
--
Jetzt hören Sie doch endlich auf mit dem "bereits versteuerten Geld". Das ist doch nun wirklich bis zum Abwinken erklärt worden, dass das Blödsinn ist. ..

@frosthorn, kein Blödsinn zum Abwinken. Ihr Vergleich hinkt. Deutschland kennt rund 40 Steuerarten und unzählige Abgaben, Umlagen, Beiträge dazu. Die Mehrwertsteuer wird auf die Wertschöpfung erhoben, die jeder Endverbraucher bezahlt, daher der Name.
Man muss doch nicht jede Steuerart erklären.
Wer zur Vorsorge spart, bekommt keine Zinsen. Die Inflation soll 2 %(EZB) betragen. Darauf noch KapSt.+Soli und jetzt noch die Vermögensteuer. Das ist eine direkte und schleichende Enteignung, schon bei 100 €, was sonst?!
Der Staat verdient beim Schuldenmachen, kassiert und meldet Rekordüberschüsse und Politiker fordern weitere Steuern. Senkungen sind angebracht, Soli weg! Alles andere ist Blödsinn um bei Ihrem Wort zu bleiben.

mal ein Wort zur "Gier des Staates"

die so gerne bemüht wird, um die Idee mit der Vermögenssteuer zu diskreditieren. Ja, der Staat geht wahrlich nicht immer professionelle mit Geld um. Darum geht es aber nicht.
Selbst wenn "der Staat" (wer immer das sein soll) Geld im Überfluss hätte, ist es immer noch ein legitimes politisches Anliegen, die Schere der Ungleichverteilung nicht weiter aufgehen zu lassen.
Wer nicht versteht, dass dies völlig unabhängig von der Gesamt-Verfügungsmasse sein muss, der hat in BWL vielleicht ne eins, in Sozialkunde hat er aber entweder geschlafen oder geschwänzt.

...macht jetzt die OECD die

...macht jetzt die OECD die deutsche Finanzpolitik? oder wie?

@Frosthorn

"Der reichste Deutsche hat ein (Privat-) Vermögen von 18 Mrd Euro. In einem normalen Arbeitsleben muss man dafür knapp 40 Millionen im Monat auf die hohe Kante legen. Ich gebe zu, so sparsam kann ich gar nicht leben."

Tja, dann besteuern wir das Vermögen mal virtuell zu 100%. Wer guckt dann in die Röhre? Das Vermögen sind Grundstücke auf denen Geschäfte und Fabriken stehen, sowie diese Unternehmen selbst... das Vermögen sind keine Konten mit Bargeld. Das sind die Arbeitsplätze eines Großteils der deutschen Arbeitnehmer...

Die "Linken" unter sich

Unglaublich. Jetzt da es den Herrschaften auf den Nägeln brennt, weil vor allem die SPD, Wahlvolk verlieren wird, schlägt diese "Debatte" sogar durch den ör Filter. Oder besser, wird durch denselben durchgelassen.

Und was haben wir für bisherige Forderungen?

Die SPD würde liebend gerne ihr altes Spiel linke Tasche, rechte Tasche spielen.
Der Vorsitzende der m.E. wirtschaftsliberalen Grünen, äußert sich wie so häufig, mit viel Text in dem er nichts sagt.
Und das was von der Partei "Die Linke" noch übrig ist, holt "voll aus" und fordert satte 5%. Wenn man der TS Glauben schenken darf.

Na da werden ja ordentlich die Fetzen fliegen. Ich bin schon gespannt ob die Steuerlücken-Vorschlagsliste der zu besteuernden "Bürger" schon durch gereicht wird, die die selben oben genannten Parteien dann absegnen werden?

Das was ich bisher von dieser "Debatte" mitbekommen habe ist zu gekünstelt. "Lasst mal schauen ob der Pöbel wirklich aufmuckt, wenn wir erst einmal mit Peanuts.Forderungen rangehen!?"

Nach SPD-Vorstoß...

Die Sozialdemokraten wollen nach Angaben des kommissarischen SPD-Chefs Torsten Schäfer-Gümbel Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen wieder stärker in den Mittelpunkt stellen...
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Warum also dieser Sinnlose Vorstoß der sowieso mit der CDU nicht zu machen ist. Und warum versucht sich die SPD gerade jetzt wieder mit Gerechtigkeitsfragen ? Das glaubt man der heutigen SPD eh nicht mehr das gerade sie dies ( natürlich nach der Wahl und in ferner Zukunft) ändern kann. Gerechtigkeitsfragen gibt es viel. Steuer für Vermögende gehört sicherlich dazu. Aber auch das Thema Rente, oder Steuer auf Rente oder Mindeslohn, Harz4 und noch viele viele andere Verteilungs und Gerechtigkeitsfragen gehören dazu. Und nun wo die SPD im Sinkflug ist besinnen sich die Genossen dieser Themen. Diese neue Agenda könnte ebenso aus den Wahlprogramm der Linke stammen Herr Schäfer-Gümbel.

@Bullok

"Selbst der einfache Bürger lernt es wenn er 30 Jahre auf das gleiche Pferd setzt und es ihm dadurch immer und immer wieder schlechter geht, das er sich irgendwann etwas anderem zuwenden muß."

Ja, was lernt der Bürger denn nun, wenn es ihm immer besser und heute gut wie nie geht? Bewährtes eben nicht ändern.

Der großen MEHRHEIT in Deutschland geht es nunmal BESSER.

Natürlich.....

ist man bei jeder Steuer-Diskussion sofort im ideologischen Terrain, und bei der Vermögenssteuer sowieso! Auch wenn es abgestritten wird: es ist eine Neid-Steuer und es geht um Umverteilung bzw. "gerechte" Verteilung! Dabei dürfte wohl klar sein, was die Befürworter unter "gerecht" verstehen. Als die Vermögenssteuer in den neunziger Jahren abgeschaft wurde, geschah das u.a. auch mit dem Hinweis, daß die Berechnung und Erhebung einen Großteil der Steuereinnahmen aufzehrte! Und jetzt plötzlich nicht? Warum gab es wohl die Debatten um Einheitswerte? Richtig ist zumindest, daß es tatsächlich keine doppelte Besteuerung gibt. Bei der Einkommen- oder Körperschaftsteuer wird, einfach ausgedrückt, der Ertrag versteuert! Bei der Vermögensteuer wird die bloße Existenz versteuert, unabhängig davon, ob die Existenz einen Ertrag erbringt! Vergleichbar wäre das vielleicht am ehesten mit der Erbschaftsteuer.

Zu um 16:35 von frosthorn -nicht ganz-

@gman, 16:22
Bei Geringverdienern trägt der Arbeitgeber gemäß § 20 Abs. 3 SGB IV die kompletten Sozialversicherungsbeiträge alleine.
--
Bei allen abhängig Beschäftigten trägt der Arbeitnehmer die Sozialversicherungsbeiträge ganz alleine. Die sind nämlich in der Lohnkalkulation des Arbeitgebers längst drin. Alle, wiederhole alle Kosten des Arbeitsplatzes werden letztlich vom Arbeitnehmer finanziert, zuzüglich eines kleinen Gewinns für den AG, den der AN auch noch erwirtschaftet. Warum? Ganz einfach, sonst würde er nämlich nicht eingestellt.

@ frosthorn, diese Sichtweise dürfte ihrer eingefärbten Brille zu schulden sein. In Wahrheit zahlt alles (+ Steuern) immer der Verbraucher.

Nur wenn der Kunde bereit ist für die Ware oder Dienstleistung den Preis zu bezahlen wird der Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz finden und der Arbeitgeber seinen "kleinen Gewinn". Macht er Verluste, ist der Arbeitsplatz schnell weg.
So ist das und nicht vergessen, der AN ist zugleich auch Verbraucher.

@ um 16:35 von frosthorn

Genau so!
Viele Arbeitnehmer wissen gar nicht, dass sämtliche Profite der Arbeitgeber und Steuerhinterzieher und Steuervermeidern eben auch von den Arbeitnehmern erwirtschaftet werden.
Die glauben, ein Arbeitgeber vergibt die Arbeit aus sozialen Gründen.

Schwache Leistung

Ich persönlich finde es im übrigen, eine ganz schwache Leistung, dass für dieses Thema die OECD herangezogen werden muss.

Die Parteien die eine Vermögens- und Erbschaftssteuer wollen, können sich auf Ihre Wählerschaft verlassen, die wieder zurückkommen würden, wenn die Parteien eine klare Kehrtwende zu diesem liebralextremitischen oder meinetwegen Neoliberalen Konzept nehmen würden und sich darum kümmern, dass in Zukunft sehr viel mehr Menschen zum Mittelstand gehören.

re gman

"Wer zur Vorsorge spart, bekommt keine Zinsen. Die Inflation soll 2 %(EZB) betragen. Darauf noch KapSt.+Soli und jetzt noch die Vermögensteuer."

Ziemlich viel Unsinn auf einem Haufen.

Erstens, bei Null Zinsen kann "Darauf noch KapSt.+Soli" wohl nicht passieren.

Zweitens, die Bemessungsgrenzen für eine Vermögenssteuer unterschlagen Sie einfach mal.

Und wer drittens zur Vorsorge spart wird es wohl kaum auf eine Million und mehr bringen.

16:39 von anderseits

warum der Neid ?
wer arbeitet zahlt einen Beitrag an die Gemeinschaft
(warum nur der und nicht jeder in irgendeiner Form)
soweit so gut
da hat so ne alte Oma ein baufälliges Haus
womöglich ohne Bad dafür mit riesen Garten
vor 50 Jahren die billigste Gegend heute eine Villengegend
wie stellen sich sich das vor ?
soll/kann die jedes Jahr 10% Vermögenssteuer abdrücken
30.000 ...300.000 Steuern ?
wie kann man überhaupt auf ne Idee kommen, Menschen zu enteignen
und es ist enteignen, weil die immer weniger hat

Vermögenssteuer?

Das Vermögen wurde bereits im Rahmen der Einkommensteuer, Schenkungs- und Erbschaftssteuer u. a. bei dessen Zufluss besteuert. Warum jetzt nochmal das versteuern, was übrig geblieben ist. Das ist nicht einsehbar. Besser wäre es, die "Zuflusssteuern" zu erhöhen und das, was dann verbleibt, den Leuten zu belassen. Also besser Einkommensteuerhöchstsätze hoch bzw. Aufschläge auf die Erbschaftssteuer. Ich frage mich sowieso, wie die Steuer ermittelt werden soll. Muss wirklich jeder Bürger sich völlig nackig machen vor dem Staat? Ich denke, das Bürokratiemonster wird seine Schöpfer verschlingen.

Steuern, Steuern, Steuern

Was andres fällt denen nicht mehr ein.
Erst zahlt man Einkommensteuer auf das hart Erarbeitete.
Dann werden die Sparer durch die EZB enteignet, ihres Altersrücklagen zerstört. Natürlich mit der vollen Unterstützung aller Regierungsparteien.
Hat man eine Anlageform gefunden die Rendite abwirft, kommt natürlich sofort Vater Staat angelaufen und kassiert mit.
Beim Risiko hält er sich natürlich fein raus.
Renten werden besteuert und werden in Zukunft sehr sehr niedrig ausfallen.
Und jetzt soll auch noch das Vermögen besteuert werden?
Haben die denn gar keine anderen Ideen als immer nur dem Bürger in die Tasche zu greifen?

Aber ein Gutes hat es: Die SPD wird recht schnell in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

15:31, Den Helder

>>Ob bei Interviews im Radio oder TV, oder in meiner Tageszeitung: Entweder ist die Erhebung ein bürokratisches Monstrum oder die Wirtschaft wird ruiniert. Die Eliten zeigen ihre Meinungsmacht, um die Umverteilung von unten nach oben abzusichern.<<

Ich fände es sinnvoll, den Begriff "Eliten" nicht mehr zu verwenden. Er ist ein negativ konnotierter Kampfbegriff, unter dem Jeder etwas anderes versteht. Sie verstehen offensichtlich die Besitzenden darunter, den Geldadel. Nicht die geistige Elite. Andere wiederum verstehen die Grünen darunter, wieder andere die Politiker als Ganzes.

Ein untauglicher Begriff.

Wahlangst

Solche unausgegorenen Vorschläge sind 5 Tage vor wichtigen Wahlen einfach unanständig und populistisch.
Seit der Abschaffung nach Kohl hatte die SPD Jahrzehnte Zeit gehabt sich dafür stark zu machen.
Auch für Politiker gilt, erst Gehirn einschalten, dann an die Öffentlichkeit gehen.

Vermögenssteuer ist durchaus konsequent

Ich kann aus meiner Intuition die Kritik an einer Vermögenssteuer absolut nachvollziehen. Man hat sich das Geld zusammengespart und niemand mag es, wenn das selbsterarbeitete langsam in sich zusammenfällt oder an Wert verliert.

Man muss hier aber ein paar Dinge bedenken:

1. Die Vermögenssteuer soll nur jene treffen die wirklich 'steinreich' sind. Es geht hier nicht um Omas Häuschen oder das Girokonto. Hier greift die Steuer gar nicht.

2. Die Vermögen von Vermögenden funktionieren anders als Durchschnittsvermögen. Wer reich ist erstreitet den Hauptteil seines Einkommens nicht durch die eigene Arbeit, sondern durch die Investition des eigenen Vermögens.
Wer auch nur halbwegs weiß was er tut verdient damit Renditen weit überhalb der Inflationsrate und verliert daher durch eine Vermögenssteuer von 1% auch nicht das Bestandsvermögen. Es kommt lediglich zu einer Abschöpfung von Investitionsgewinnen.

Vorteil: Wer das Geld möglichst gewinnbringend einsetzt wird nicht zusätzlich besteuert

Mein Vorschlag zur Entspannung

Die Kapitalertragssteuer auf etwa 35% erhöhen und dafür den Freibetrag von 801€ deutlich anzupassen. Vielleicht bei 20-30k p.a .
Dann würde sich das Sparen auch wieder lohnen.

Das Spiel um die Finanzmittel zur digitalen Revolution

Bei allen Parteien dürfte mittlerweile angekommen sein, dass durch disruptive digitale Innovationen im Zusammenspiel mit weiteren Neuerungen, die Produktivität in allen Lebens- und Arbeitsbereichen weiter steigen wird.

Das Geld für die Infrastruktur "holt" man sich über die "Reichensteuer" und reinvestiert es für die gleichen Reichen in digitale Transformationsprojekte, die einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung, von der Putze, zum Bandarbeiter und LKW-Fahrer, über das Gesundheitswesen sowie in der Finanzbranche nicht mehr oder nicht in den Massen benötigt.

Der Schlüssel ist, dass der Staat in diese Transformation investieren soll, aber in Staatliche Unternehmen, die allen anderen ein angenehmes Leben garantieren. Stattdessen möchten offensichtlich einige, die Infrastruktur für die neue Aristokratie aufbauen, in der Hoffnung selbst einer von ihnen zu werden, dass man blos nicht zu den Massen der Verlierer zählen brauch.

Denn nach dieser Transformation sind wir alle entbehrlich!

Zu 16:51 von frosthorn "geschlafen oder geschwänzt"

Wer nicht versteht, dass dies völlig unabhängig von der Gesamt-Verfügungsmasse sein muss, der hat in BWL vielleicht ne eins, in Sozialkunde hat er aber entweder geschlafen oder geschwänzt.

@frosthorn, wenn Sie in Sozialkunde aufgepasst haben, dann haben Sie sicher erfahren, was der größte Haushaltsposten im Bundeshaushalt ist. Dazu noch die Länder und Kommunen nicht vergessen.

Aktuell ist der größte Haushaltsposten mit weitem Abstand der von Hubertus Heil (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Deutschland ist ein Sozialstaat und Sozialkunde tut offensichtlich not.

U.a. BWL und VWL gehören mit zu den Voraussetzungen für den Sozialstaat.

um 16:54 von Skywalker

>>
Tja, dann besteuern wir das Vermögen mal virtuell zu 100%. Wer guckt dann in die Röhre? Das Vermögen sind Grundstücke auf denen Geschäfte und Fabriken stehen, sowie diese Unternehmen selbst... das Vermögen sind keine Konten mit Bargeld. Das sind die Arbeitsplätze eines Großteils der deutschen Arbeitnehmer...
<<

Auch ein ausgelutschtes Argument. Es fängt ja schon bei den Kapitalgesellschaften an. Da ist es ziemlich egal, wer die Anteile hält. Kaum einer (ich will es nicht ganz ausschließen) wird glauben, dass eine Frau Klatten einen betriebswirtschaftlich relevanten Einfluss auf Vorstandauswahl oder Unternehmensstrategien hätte. ich bevorzuge allerdings einen Gerechtigkeitsansatz über die Erbschaftssteuer.

plus Erbschafts- und Schenkungssteuer

Ich bin auch dafür, das die Erbschafts- und Schenkungssteuer massiv, wenn nicht sogar zu 100% erhoben werden soll und dafür die Einkommensteuer drastisch reduziert wird

Damit würden die, welche das Geld verdienen belohnt werden und andere könnten für das Nichtstun nicht mehr erhalten

Es würde in Deutschland die Chancengleichheit wieder erhöhen.

Und nein, die Kinder der vermögenden Eltern sind nicht zu bedauern, denn sie genießen ganz sicher eine deutlich bessere Bildung also viele andere in den öffentlichen Schulen.

Nur müssen sie sich danach selbst anstrengen, um Geld zu erhalten.

@ WiPoEthik um 17:16

"Wer auch nur halbwegs weiß was er tut verdient damit Renditen weit überhalb der Inflationsrate und verliert daher durch eine Vermögenssteuer von 1% auch nicht das Bestandsvermögen. Es kommt lediglich zu einer Abschöpfung von Investitionsgewinnen."

Wer sagt denn das es bei dieser Besteuerung der Reichen nicht an deren Bestandvermögen gehen soll? Wie sind die denn zu diesem "Bestandsvermögen" gekommen? Desweiteren ist die Kapitalsteuer ja geringer als die Einkommenssteuer. Die Umschichtung sollte da doch etwas weitreichender und tiefgreifender sein. Zumindest meiner Meinung nach.

Koalition beenden!

Koalition beenden! Ziel, die Existenz der Deutschen Wirtschaft endgültig zu zerstören Brüder höret die Signale....

von fathaland slim 17:12

Den Begriff "Eliten" nicht mehr verwenden ? Aber warum denn ?
Wo der Begriff doch mal klar definiert wurde,von der Journalistin des Deutschlandradios,Annette Riedel:"Wir sind Elite....

@ gman um 17:18

"@frosthorn, wenn Sie in Sozialkunde aufgepasst haben, dann haben Sie sicher erfahren, was der größte Haushaltsposten im Bundeshaushalt ist. Dazu noch die Länder und Kommunen nicht vergessen."

Nur eine kurze Zwischenantwort. Der größte Haushaltsposten im Bundeshaushalt sind die nicht entrichteten Steuern der Reichen!

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Die größte Oppositionspartei hier in Deutschland, die SPD fordert wie üblich(!!)..

..von der Regierungspartei SPD also eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer!!!

Die SPD ist doch SELBST an der Regierung, dann soll Sie das Ganze doch einfach durchziehen!

Denn es gibt NIX Gutes, außer man tut es!

17:18 von gman

50 % des Bundeshaushalts gehen für Soziales drauf
neuerdings wohl noch mehr
da von "unsozialem Staat/Gesellschaft zu sprechen
ist schon Recht gewagt
klar macht sich so was immer gut
in einer Gesellschaft die sich für alles verantwortlich fühlt

@16:19 von frosthorn

"Aber die erbitterten Fürsprecher der "fleißigen" und der Leistungsträger" mögen mir erklären, wie man diesen Betrag persönlich durch Fleiß, Einsatz und harte Arbeit verdienen kann."

Behauptet (hoffentlich) keiner. So einen Reichtum können Sie nur durch Investitionen erwirtschaften. Das Problem haben Sie nur, wenn Ihre Investitionen in die Hose gehen. Dann sind Sie Ihre Kohle und die Quelle Ihres Einkommens los. Arbeitnehmer verlieren bei Jobverlust nur ihr Einkommen - und das ist schlimm genug.

Die Frage ist, wie man von den Bestverdienern 'abkassiert'. Kann man über deren Geldflüsse regeln oder indem man ihren Bestand besteuert.
Wenn man es von einem Leistungsperspektive betrachtet, ist es blöde deren Erträge zu besteuern. Ökonomisch sinnvolles wirtschaften wird damit bestraft.

Eine Vermögenssteuer bestraft diejenigen, die ihr Geld nicht wirtschaftlich einsetzen. Könnte schlimmer sein.
Wer es dem Gemeinwohl zugute kommen lassen will kann es ja weiterhin spenden/stiften.

100% Besteuerung

100% Besteuerung so einen Blödsinn habe ich noch nie gehört wollen Sie das Geld dann komplett abschaffen??

17:16 von Tscheykop

so oder ähnlich wird das in vielen rechtsstaaten praktiziert. aber bei uns ist offenbar der schon reich, der bargeld besitzt.

Natürlich wäre eine

Natürlich wäre eine Vermögenssteuer gerecht. Sie soll ja explizit hohe Freibeträge beinhalten. Auf gut deutsch trifft sie Einkommensmillionäre. Genauso sollte es eine Erbschaftssteuer geben, die ihren Namen verdient. Meinetwegen die ersten 500000 € frei und danach Staffelung in 100000€ Schritten von 10 - 90 %. Inklusive Firmenerben, wobei die Zahlung gestreckt werden kann auf 20 Jahre. Ein Unternehmensgründer muß schließlich auch meist lange kämpfen bis sein Unternehmen Profit abwirft. Im Gegenzug sollte es für Existenzgründer zinsfreie Gründerdarlehen direkt vom Staat geben.

Re: Manches ist zu bedenken

Hallo, ich denke, die Halbierung erfolgt in diesem Fall schneller, da nicht das gesamte zu besteuernde Vermögen produktiv angelegt ist. Man denke an eine 50/50 Aufteilung Unternehmen/Haus (selbst bewohnt): Welches Unternehmen kann nach sonstigen Steuern auf Erträge noch eine Rendite von 10% p.a. aufweisen ohne a) entsprechende zusätzliche Risiken einzugehen und b) die Belegschaft abbauen, um mit den gesparten Löhnen die Vermögenssteuer zu begleichen.. beides nicht im Sinne des real existierenden neuen Sozialismus.
Meine Meinung: Unsinn.

17:22 von Schneemann99

....ja die Chancengleichheit
was machen sie mit dem der ne gescheite Erziehung genoss ?
Schul/Berufsausbildung
wegnehmen .... Extrasteuer
einer der im Leben mehr Glück hatte
Gesundheitlich oder so
gar die "besseren" Erbanlagen/Gene hat ?

@gman, 17:18

"Aktuell ist der größte Haushaltsposten mit weitem Abstand der (...) für Arbeit und Soziales. (...) Deutschland ist ein Sozialstaat (...)."

Sie beschreiben eine Selbstverständlichkeit. Der Sozialhaushalt muss in jedem Staat der größte Posten sein. Schließlich ist Umverteilung der Hauptgrund, warum es den Staat eigentlich gibt.

Das macht den Staat noch lange nicht zum Sozialstaat.

Umgekehrt ist jeder Staat, der NICHT das meiste Geld für Sozialleistungen ausgibt, nicht nur kein Sozialstaat, sondern GAR kein Staat!

@17:22 von Schneemann99

"Ich bin auch dafür, das die Erbschafts- und Schenkungssteuer massiv, wenn nicht sogar zu 100% erhoben werden soll und dafür die Einkommensteuer drastisch reduziert wird"

Cool, damit hätte sich dann auch die Frage erledigt, ob man Kindern zum Geburtstag Geld schenken soll. Das würde komplett weggesteuert werden. Alles Andere übrigens auch - und das Kind müsste den entsprechenden geldwerten Vorteil ans Finanzamt nachzahlen.

Einnahmen komplett durch 'Steuern' aufzuheben ist nur bei Verbrechen sinnvoll. Der Nachfolgegeneration etwas zu hinterlassen finde ich ethisch nicht verwerflich und völlig legitim. Der Staat könnte hier allerdings tatsächlich stärker zugreifen ohne irgendwem tatsächlich zu schaden.

Ör Berichterstattung zur Vermögenssteuer

Die m.M.n. einzige legitime Berichterstattung in den ör Medien, die ihren Aufklärungsauftrag ernst nehmen, ist die Antsalt die zu der Vermögenssteuer einen "Bericht" verfasst und ausgestrahlt hat.

www.youtube.com/watch?v=ENGwzmtixa4

Zu der Debatte gehört m.E. auch, dass die Einkommens und Verbraucherstichprobe des Bundesstatistikamtes auch die Reichen einbezieht.

Beim Mikrozensus (über 390.000 Haushalte) wird wohl gar nicht gefragt, was das Vermögen der obersten 1% ist.

17:29 von Pilepale "Der größte Haushaltsposten"

Nur eine kurze Zwischenantwort. Der größte Haushaltsposten im Bundeshaushalt sind die nicht entrichteten Steuern der Reichen!

@Pilepale, jetzt wird es kindisch.

Der "größte Haushaltsposten", allerdings auf der Einnahmenseite sind die entrichteten Steuern der Reichen.

Ohne diese wäre mancher Haushaltsposten auf der Aufgabenseite kleiner oder nicht vorhanden.

@ Pilepale um 17:43 - Änderung

Ich schrieb:
"Zu der Debatte gehört m.E. auch, dass die Einkommens und Verbraucherstichprobe des Bundesstatistikamtes auch die Reichen einbezieht."

Es sollte aber heißen:
"Zu der Debatte gehört m.E. auch, dass die Einkommens und Verbraucherstichprobe des Bundesstatistikamtes auch nicht die Reichen einbezieht."

Danke.

17:36 von dermulla

Freibetrag von 500.000
.
also in München Frankfurt oder Stuttgart ist das ne Eigentumswohnung
bei nem Haus das üblicherweise 1 oder 2 Mill kostet
wäre das faktisch ne Enteignung
glauben sie das führt nicht zu sozialem Sprengstoff ?

Zu 17:36 von dermulla 500.000 € frei

@dremulla, das hängt immer davon ab wo Sie oder die Erbenfamilie lebt.

In München bekommen Sie dafür gerade einen kleine Zweizimmerwohnung.

Das für die Familie gebaute Reihenhaus aus den 70ern ist längst über eine Million wert. Es ist immer noch das selbe Haus. Am Wohnwert hat sich nichts geändert.

Die Familie müsste wegen der Steuer verkaufen und vielleicht nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen.

Warum hat wohl Karlsruhe diese Steuer für verfassungswidrig erklärt!?

16:01, Goldenmichel

>>"OECD begrüßt Vermögensteuer"
-
Klar, sich leistunglos das Geld der -Anderen- anzueignen wird immer begrüsst.<<

Wer ein hohes Vermögen sein Eigen nennt, der erzielt trotz Nullzinspolitik der EZB nach wie vor eine Rendite von über vier Prozent. Nennt sich Kapitalertrag.

Ich zahle Kapitalertragsteuer und liege mit meinem Vermögen unter einer halben Million.

Diese Steuer zahle ich auf leistungsloses Einkommen. Auf Geld von Anderen, welches ich mir angeeignet habe. Denn nichts anderes sind Kapitalerträge.

Selbst mir, mit meinem relativ geringen Vermögen, würde also eine einprozentige Vermögenssteuer nicht weh tun, da mein Vermögen eine höhere Rendite als diese Steuer erwirtschaftet.

Und ich wäre weit davon entfernt, mit ihr belegt zu werden, sollte sie eingeführt werden.

Das Gejammer der Reichen geht mir derart auf den Keks, ich kann gar nicht sagen wie.

@ gman um 17:45

Danke für Ihren Kommentar.

>>@Pilepale, jetzt wird es kindisch.

Der "größte Haushaltsposten", allerdings auf der Einnahmenseite sind die entrichteten Steuern der Reichen.

Ohne diese wäre mancher Haushaltsposten auf der Aufgabenseite kleiner oder nicht vorhanden.<<

Kindisch ist für mich wie die ganze Zeit, krampfhaft von den Rest-Eliten versucht wird, den "one percenters" ihr Geld zu lassen.

Ich stehe zu meiner Aussage. Der größte offene Posten sind die Steuerhinterziehungen der Reichen.

Ich würde es Ihnen liebend gern beweisen. Sobald ein Wahlvolk, genug Regierung versammelt hat, kann da eine genau Vermögensprüfung vorgenommen werden.
Aber keine Angst, sie soll zwar genauso penibel wie bei den Hartz IV Antragsstellern durchgeführt werden, ich denke aber, dass die Reichen nicht diese "Stückzahlen" aufweisen. Demnach ist der Aufwand einer exakten Prüfung vertretbar.

@17:17 von Pilepale

"Der Schlüssel ist, dass der Staat in diese Transformation investieren soll, aber in Staatliche Unternehmen, die allen anderen ein angenehmes Leben garantieren."

Unzählige staatliche Leistungen sind enorm wichtig und hier muss der Staat ausreichend investieren. Aber Staatsunternehmen lassen sich im Regelfall nur durch staatliche Monopole und unfairen Wettbewerb aufrechterhalten.
Die Leistungen die diese Unternehmen dann erbringen meistens entweder überteuert, unter aller Sau oder beides.
Zudem halte ich so ein staatliches Eingreifen eu-rechtlich für problematisch.

Der Staat soll in Infrastruktur investieren die uns allen zu Gute kommt. Einige mögen das mehr nutzen als Andere. Das ist dann so. V.A. nutzt es jenen, die nicht aus eigener Kraft in der Lage sind diese Investitionen anzustoßen.

Mein persönlicher Vorschlag!

Die Erbschaftsteuer bei Erbschaften an Verwandte in ungerader Linie auf 75 Prozent erhöhen!

Denn bei diesen Erbschaften erben die Verwandten das gesamte Erbe des Erblassers NUR aus dem EINZIGEN Grunde, weil der Erblasser selbst persönlich kinderlos geblieben ist!

Der Erblasser würde aus dem Grunde durch diese sehr hohe Steuer ausdrücklich NICHT bestraft, denn dieser wäre dann bereits ja schon tot, auch die Erben würden ausdrücklich NICHT bestraft, nur NICHT für die Kinderlosigkeit ihres Verwandten finanziell belohnt!

Denn wäre der Erblasser NICHT kinderlos geblieben, würden diese Verwandten ansonsten ja überhaupt NIX erben!

Denn die Kinderlosigkeit von Verwandten, also von Onkel, Tanten oder von Geschwistern ist ausdrücklich KEINE eigene Leistung, daher wäre eine solche hohe Steuer INSBESONDERE zur weiteren Finanzierung der Rentenversicherung durchaus vollkommen gerechtfertigt!

Diese Leute haben ja schließlich KEINE neuen Beitragszahler zur Rente selbst erzeugt!

@ Sisyphos3 um 17:53

"... glauben sie das führt nicht zu sozialem Sprengstoff ?"

Falls Sie es noch nicht gemerkt haben, die Lunte am soziale Sprengstoff ist schon längst gezündet.

Allein schon weil die cdu so

Allein schon weil die cdu so vehement dagegen ist, muss man reiche besteuern. Allerdings bicht bei bestand. Das wäre mehrfachbesteuerung.
Man muss bei den einnahmen drastisch hinlangen. Wer 20mio bekommt, wie ein winterkorn, kann locker70% steuern verkraften. Für ein schnitzel täglich langt das dann immer noch.

Der Staat - oder, um die

Der Staat - oder, um die Sache konkreter zu machen, die Regierung - besteht aus einer Gruppe von Männern, Frauen und 'Anderen'. Sie haben untereinander kein besonderes Talent für die Regierungsgeschäfte; Sie haben nur das Talent, ein Amt zu bekommen und zu halten. Zu diesem Zweck finden sie hauptsächlich Gruppen, die nach etwas suchen, das sie nicht bekommen können, und versprechen, es ihnen zu geben. Neun von zehn Versprechungen sind nichts wert und werden gebrochen. Das Zehnte Versprechen wird durch Plünderungen e.g. Besteuerung von A wieder gut gemacht, um B zu befriedigen.

um 17:53 von Sisyphos3

>>
Freibetrag von 500.000
.
also in München Frankfurt oder Stuttgart ist das ne Eigentumswohnung
bei nem Haus das üblicherweise 1 oder 2 Mill kostet
wäre das faktisch ne Enteignung
glauben sie das führt nicht zu sozialem Sprengstoff ?
<<

Ihre Argumentation führt auf Nebengleise. Wenn man systematisch vorgeht, dann muss man sich zunächst einfach die Frage stellen, ob man über Veränderung von Substanzsteuern die unbestrittene ungleiche Vermögensverteilung beeinflussen will. Es spricht offensichtlich einiges dafür. Dass es sich um eine Enteignung handelt, wenn das Vermögen keine Gewinne abwirft und man eine Inflation hat, ist eine Binsenweisheit.

Hat man sich positiv für eine Vermögenssteuer entschieden, dann wird man sie so gestalten können und sicher auch gestalten, dass die hier vorgeschobenen Bedenken nicht eintreten.

@ gman um 17:45

"Der "größte Haushaltsposten", allerdings auf der Einnahmenseite sind die entrichteten Steuern der Reichen.

Ohne diese wäre mancher Haushaltsposten auf der Aufgabenseite kleiner oder nicht vorhanden."

Wie kommen die Reichen nur zu ihren vermögen ohne die Ärmeren?

Die Vorzüge und Bedingungen, wie in diesem Land geschäfte gemacht werden war, ist und wird auch nach der Wiedereinführung der Reichensteier (Vermögens- + Erbschaftssteuer) transparent sein.
Wer meint, dass er im Ausland bessere Geschäfte machen kann... die ganze zum Teil hochverschuldete Welt liegt im offen.

Nachdem die Person alle seine Steuern in BRD ordnungsgemäß abgeführt hat, kann die Person hinziehen wo sie möchte.
Sollte eine Person Vermögen veruntreuen und sich damit ins Ausland absetzen, sollte man überlegen zu der KSK eine weitere Elite-Einheit zu gründen die solche Steuerflüchtlinge auf der ganzen Welt jagt.

Was geschieht mit dem Geld?

Ich habe nicht ganz verstanden, wieso es auch nur einer Person mit niedrigem Einkommen besser geht, wenn Vermögende mehr Steuern zahlen? Damit werden die Chancen der erstgenannten auf mehr eigenes Einkommen und Vermögen gleich noch mal - warum - besser?

Dass dieses Thema Wählerstimmen in einer linksorientierten Zielgruppe bringt ist klar - und die große Idee dahinter ist - was?

Vielleicht trifft es aber auch eher die kleinen Vermögenden, die noch nicht genug Kapital haben, um international zu investieren und bei Bedarf in Deutschland gar nicht mehr steuerpflichtig zu sein.

So lange nicht klar ist, wie aus diesem Geld die Befähigung und Verbreiterung der Mittelschicht entsteht, perspektivisch aus eigener Kraft mehr Wohlstand zu erzielen, sieht es sehr nach Neid und dauerhafter Abhängigkeit vom SPD Verteilungstopf aus. Man muß seine alimentierten Wähler ja im Zweifel auch bei der Stange halten.

17:29, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 17:12
Den Begriff "Eliten" nicht mehr verwenden ? Aber warum denn ?
Wo der Begriff doch mal klar definiert wurde,von der Journalistin des Deutschlandradios,Annette Riedel:"Wir sind Elite....<<

Anette Riedel hat den Elitenbegriff definiert?

Komisch, mir hat man schon vor fünfzig Jahren erzählt, ich wäre die künftige Elite. Da ging ich aufs Gymnasium, unser Klassenlehrer erzählte uns das.

Da gab es Frau Riedel noch gar nicht.

Nein, der Begriff "Elite", ursprünglich ein positiver Begriff, ist zur sinnleeren Kampffloskel verkommen, mit der man jeden belegt, den man nicht mag.

Er wird gern von der Rechten benutzt und vernebelt die wahren Verhältnisse.

Zu 17:41 von rossundreiter "Der Sozialstaat"

@gman, 17:18
"Aktuell ist der größte Haushaltsposten mit weitem Abstand der (...) für Arbeit und Soziales. (...) Deutschland ist ein Sozialstaat (...)."
--
Sie beschreiben eine Selbstverständlichkeit. Der Sozialhaushalt muss in jedem Staat der größte Posten sein. Schließlich ist Umverteilung der Hauptgrund, warum es den Staat eigentlich gibt.
Das macht den Staat noch lange nicht zum Sozialstaat.
Umgekehrt ist jeder Staat, der NICHT das meiste Geld für Sozialleistungen ausgibt, nicht nur kein Sozialstaat, sondern GAR kein Staat!

Interessante These. @rossundreiter, dann erklären Sie mal, was macht den Staat überhaupt und wenn er Staat ist, was fehlt dann noch zum Prädikat Sozialstaat?
Bin gespannt!

17:53 von Sisyphos3

"wäre das faktisch ne Enteignung
glauben sie das führt nicht zu sozialem Sprengstoff ?"

Inwiefern? Der Erbe tut ja nichts für sein Erbe. Wenn die Eltern das Haus gebaut haben, haben Sie ja das in der Regel auch nicht aus der Portokasse bezahlt, sondern teils über Jahrzehnte abbezahlt. Ist es da zu viel verlangt, wenn ein Erbe ab einem bestimmten Wert nicht auch etwas dafür tun muß? Nur so lernt man etwas wertschätzen.

@17:27 von Pilepale

"Wer sagt denn das es bei dieser Besteuerung der Reichen nicht an deren Bestandvermögen gehen soll?"

Die Einzigen, deren Bestandsvermögen sich durch ein Vermögen von 1% verringert sind diejenigen, die ihren Bestand nicht wirtschaftlich nutzen. Keine Ahnung wer das ist... alter Adel mit großen Ländereien für Privatspaziergänge?

In der Diskussion wurde auch davon gesprochen in Krisenzeiten ggf. Ausnahmetatbestände zu schaffen. Das spricht gegen den Plan durch staatliche Intervention den Bestand aufzuzehren. Wäre dies das Ziel, wäre es sinnvoller mit der Idee der Linken mitzuziehen und jährlich 5% zu besteuern. Auch das kann man ausgleichen - das ist allerdings schon eine andere Hausnummer.
Die Idee der Linken halte ich daher auch für eine Schnapsidee.

@Den Helder, 15:31, So ist es

"Ob bei Interviews im Radio oder TV, oder in meiner Tageszeitung: Entweder ist die Erhebung ein bürokratisches Monstrum oder die Wirtschaft wird ruiniert. Die Eliten zeigen ihre Meinungsmacht, um die Umverteilung von unten nach oben abzusichern."

Genau so sieht es wohl aus.

Mit dem ganzen Geld können die Eliten schnell einen Marketingfachmann engagieren, der die öffentliche Debatte überwacht.
Ein paar Wirtschaftsprofessoren werden auf die Lohnliste gesetzt und machen die Runde in den Talkshows, Lobbyorganisationen geben im Stundentakt Pressemitteilungen heraus, die Wirtschaft warnt eindringlich ...

Die Ausgaben für diese "Volksbelehrungs-Maschinerie" wären genau das Geld, das man problemlos mit dieser Steuer abschöpfen könnte.
Es scheint für den Produktionsprozeß, für Investitionen oder Innovation nicht gebraucht zu werden, sondern soll nur durch politische Einflußnahme den status quo absichern.

Steuererhöhung

Steuererhöhungen sind ja recht einfach und ideenlos ! Man sollte einen Weg finden , der die Politik zur Überlegung zwingt denn es wird nicht ohne Zwang gehen. Die haben erst einmal vernünftig mit unserem Steuergeld umzugehen. Und wenn sie den Nachweis erbracht haben, dürfen sie auch neue Steuern erfinden. Ob wir jetzt über den Dieselskandal , den BER , die neuen Mautvorwürfe, Stuttgart 21 oder die zigtausend anderen Fälle nehmen, wir kommen immer an die gleiche Stelle ! Ausgeben ist einfacher.....alles wie immer !

16:20 von Sisyphos3

"... und für mich ein Unding nach einer Steuer weniger zu haben und irgendwann Mal nichts mehr"

Derzeit wird über 1% Vermögenssteuer geredet. Dazu fehlen bis zu nix mehr 99%. Genau um diesen Prozentsatz liegen Sie mit Ihren Ausführungen daneben.

... und wenn es für Sie ein Unding ist, nach einer Steuer weniger zu haben, lehnen Sie Steuern ja wohl grundsätzlich ab.

Wie nennt man denn sowas? Ist das eine gesellschaftsverträgliche Haltung oder ist Ihnen das wurscht?

Sozialhaushalt der größte Posten ...

Ei der Daus, wie ungerecht! (Ironie). Man sollte mal darüber nachdenken, wie es in einer Gesellschaft, die 50% des Haushalts für sozialen Ausgleich ausgeben muss, denn vorher mit der Verteilungsgerechtigkeit steht? Warum müssen denn, obwohl das BSP ja wohl nicht nur von "den Leistungsträgern", sondern von allen erwirtschaftet wird, ein so großer Anteil wieder nach unten zurück verteilt werden? Weil bei der Erstverteilung, direkt nach der Wertschöpfung, eine kleine Minderheit sich ein unverschämt großes Stück vom Kuchen abschneidet.
Gäbe es eine echte Verteilungsgerechtigkeit, wäre ein so riesiger Sozialhaushalt gar nicht nötig.

Betrachten wir doch die

Betrachten wir doch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer einfach als Gegenfinanzierung der weitgehenden Abschaffung des Solis.

Wie soll der Investitionsstau je abgebaut werden, wenn der Staat knapp gehalten wird? Gut, beim Militär könnte man natürlich sparen - aber da ist AKK ja ganz anderer Ansicht. In der Summe ist sie für weniger Einnahmen und mehr Ausgaben. Solid?

was soll die Diskussion um

Neid oder sonstwas....die Kanzlerin hat doch kundgetan, dass D das Land ist in dem man gut und gerne lebt....also, für was braucht es denn dann noch eine Vermögenssteuer?

um 16:52 von Klausewitz

"..macht jetzt die OECD die deutsche Finanzpolitik? oder wie?"
Sie irren sich, denn der Vorschlag für die Wiedereinführung der Grundsteuer kommt von der SPD. Aber die OECD kann zumindest ihre Meinung dazu sagen. Wenn der Vorschlag von der AfD gekommen wäre, dann hätten Sie bestimmt diese Frage nicht gestellt.

16:18, cleverly2

>>16:02 von frosthorn
>>Kann ich mich etwa weigern, Mineralöl- oder Mehrwertsteuer zu zahlen, weil ich ja vom gleichen Geld schon Einkommenssteuer bezahlt habe?<<
Diese Sichtweise ist nicht korrekt, denn in diesem Fall zahlen Sie Steuer für ein Produkt, das Sie käuflich erwerben. Im Gegensatz zu einer Steuer für ein vorhandenes Vermögen.<<

Das heißt, Sie werden dafür belohnt, daß Sie große Mengen Geld dem Wirtschaftskreislauf entziehen.

Klar wäre das vorteilhaft,

Klar wäre das vorteilhaft, eine Vermögenssteuer einzuführen. Den OECD sieht das richtiger weise vorteilhaft, aber wohl in erster Linie für sich selber, denn da ist von den Deutschen bald wieder mächtig Geld abzuzapfen. Den kleinen Steuerzahler graust es nur, wenn er daran denkt, wie dann wieder Steuerabschreibungen in jedweder Form für Reiche möglich sein werden, die er dann auch noch mit zubezahlen haben wird eben samt all den anderen, von der OECD über 'Partner', wie Frankreich, das sich nun um so mehr aufmachen wird, uns für seine Staatsschulden immer weiter anzuzapfen, bis zu den Italienern, Griechen und nicht zu vergessen die durch den Brexit in Schieflage geratenden Iren, Schotten und die Amis glauebn ja auch, uns ginge es viel zu gut usw. usw.
Das ist halt das Los den der Deutsche als Allerwelts Weihnachtsmann zu tragen hat. Wie lange wohl noch?

War da nicht Präsident Hollande

...der von den „Reichen“ 70 % Steuern erheben wollte...sang und klanglos wurde diese absurde Idee begraben...jetzt fordern die Linken gar 5% Abgaben vom Vermögen jährlich...das geht dann solange, bis die Vermögen aufgezehrt sind..auch eine Form der schrittweisen Enteignung...wer Vermögen bildet, von dem was nach den Steuern übrig bleibt, wird nochmals zur Ader gelassen...wer möchte da noch Spitzenleistung erbringen, die sich für ihn noch lohnt...staatlich verordnete Solidarität wird nie
funktionieren...Adam Smith haben die Sozialisten weder gelesen, noch verstanden...der Egoismus ist doch die Triebfeder für Leistung...bedingungslose staatliche Alimentierung führt in den Abgrund...wozu noch anstrengen?

Vermgöenssteuer gab es schon mal

und wurde wegen verfassungsrechtlicher Bedenken gekippt. Man wird sehen, ob das VerfG das jetzt anders bewertet? Aber populär ist es allemal, denen die mehr haben, etwas wegzunehmen. Ausgabemöglichkeiten gibt es ja reichlich und es werden auch täglich neue ersonnen

17:45 von gman

"Der "größte Haushaltsposten", allerdings auf der Einnahmenseite sind die entrichteten Steuern der Reichen."

Ansichtssache oder Mär?

Lohnsteuer 2017 : 195.524 Mio Euro
Einkommenssteuer 2017: 59.428 Mio Euro

Nun werden Wenige der Einkommenssteuerzahler tatsächlich reich sein, aber wo ist der größte Haushaltsposten der wirklich Reichen, wenn die Gemeinschaftssteuern in 2017 insgesamt 538.817 Mio Euro betrugen?

Nicht akzeptabel

Ich bin nicht bereit auch nur einen Euro an neuer Steuer zu entrichten zumal das Vermögen nach bereits x fach versteuertem Netto mühsam erspart wurde.
Die SPD und andere sollen erstmal die von der öffentlichen Hand verschleuderten Euro 100 Milliarden p.a. monieren vor allem anderen. Soweit unsere Politikriege nicht mal mehr einen Flughafen bauen kann, den Mittelstand so fördert, dass wir die Zukunft für neue Unternehmensgründungen attraktiv und damit neue Arbeitsplätze schaffen solange wird es in der Bevölkerung massiv Widerstand geben, die letztendlich zahlen. Schon heute über Abgaben und Steuern dieses Land finanzieren. Einfach inakzeptabel!!

Die radikale Mietpreisbremse..

..wird der Todesstoss für private Wohnungsvermietung werden, wenn dies so durchkommt.

Den großen Konzernen wird da was einfallen, die privaten werden es nicht schaffen.

Zur Vermögenssteuer muss aufgepasst werden, wer als reich angesehen wird..

@ WiPoEthik um 17:57

"Aber Staatsunternehmen lassen sich im Regelfall nur durch staatliche Monopole und unfairen Wettbewerb aufrechterhalten.
Die Leistungen die diese Unternehmen dann erbringen meistens entweder überteuert, unter aller Sau oder beides."

(Fast) alle Startups die es schaffen ihr Geschäftsmodell gegen die Mitbewerber durchzudrücken schaffen Monopol-ähnlichen Wettbewerb. Google und Amazon sind nur zwei. Auch SAP hat m.E. auf vielen Märkten soetwas wie eine Monopolstellung.
Dass die bezogene Leistung aus staatlichen Unternehmen überteuert, schlechter oder beides sein muss, halte ich für einen Mythos. UK zeigt ja gerade dass die Unternehmen aus Privatisierungen um ein vielfaches schlechter sind als die davor staatlichen Unternehmen. Beispiel. Bahn in UK.

"Zudem halte ich so ein staatliches Eingreifen eu-rechtlich für problematisch."

Da sehe ich kein Problem darin! Dann wird das EU-Recht eben "angepasst" oder (für mich noch besser) die EU "abgeschafft".

Wie kann man so einen unsinn

Wie kann man so einen unsinn übers erben absondern?
Erbe wurde gespart. Gespart wurde mit versteuertem einkommen.
Und der staat hat von dem erbe bereits einiges abgegriffen, bevor es gespart werden konnte. Also eine reine neiddebatte, der mittellosen. Zu denen ich auch gehöre. Würde der erblasser ewig leben, gäbe es auch nichts für den staat. Hätte er es im ausland geparkt und verprasst, auch nichts.

@ WiPoEthik um 18:09

"Die Einzigen, deren Bestandsvermögen sich durch ein Vermögen von 1% verringert sind diejenigen, die ihren Bestand nicht wirtschaftlich nutzen. Keine Ahnung wer das ist... alter Adel mit großen Ländereien für Privatspaziergänge?"

Keinen Schimmer was Sie damit meinen!?

"In der Diskussion wurde auch davon gesprochen in Krisenzeiten ggf. Ausnahmetatbestände zu schaffen. Das spricht gegen den Plan durch staatliche Intervention den Bestand aufzuzehren."

Ich meinte nicht dass der Bestand aufgezehrt werden soll, aber warum soll nicht an ihm rangegangen werden? Der kleine Sparer muss doch aktuell auch Negativzinsen hinnehmen die an seinen Bestand gehen. So what?

"Wäre dies das Ziel, wäre es sinnvoller mit der Idee der Linken mitzuziehen und jährlich 5% zu besteuern. Auch das kann man ausgleichen - das ist allerdings schon eine andere Hausnummer.
Die Idee der Linken halte ich daher auch für eine Schnapsidee."

Jede Idee die die Reichen besteuern soll, wird als Schnapsidee diffamiert.

18:27 von fathaland slim

16:18, cleverly2

>>16:02 von frosthorn
>>Kann ich mich etwa weigern, Mineralöl- oder Mehrwertsteuer zu zahlen, weil ich ja vom gleichen Geld schon Einkommenssteuer bezahlt habe?<<
Diese Sichtweise ist nicht korrekt, denn in diesem Fall zahlen Sie Steuer für ein Produkt, das Sie käuflich erwerben. Im Gegensatz zu einer Steuer für ein vorhandenes Vermögen.<<

Das heißt, Sie werden dafür belohnt, daß Sie große Mengen Geld dem Wirtschaftskreislauf entziehen.
////
*
*
Haben Sie bei Entziehen speziell an grüne Investitionen in Firmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen gedacht?
*
Denn diese Sumen zählen ja auch zum Vermögen, da nur bedingt abschreibbar?
*
(Gewinne solidarisisieren, Verluste privatisieren)

18:43 von deutlich

Die Vermögenssteuer wurde zwar gekippt allerdings nur die Art und Weise, bzw wegen der vielen Ausnahmen für Vermögende. Dem Gesetzgeber wurde Zeit gegeben, das Gesetz verfassungskonform zu gestalten. Da dies nicht geschah fiel die Steuer komplett. Die Steuer als solches wurde vom BVerfG als rechtens anerkannt.

17:58, Goldenmichel

>>Der Staat - oder, um die Sache konkreter zu machen, die Regierung - besteht aus einer Gruppe von Männern, Frauen und 'Anderen'. Sie haben untereinander kein besonderes Talent für die Regierungsgeschäfte; Sie haben nur das Talent, ein Amt zu bekommen und zu halten. Zu diesem Zweck finden sie hauptsächlich Gruppen, die nach etwas suchen, das sie nicht bekommen können, und versprechen, es ihnen zu geben. Neun von zehn Versprechungen sind nichts wert und werden gebrochen. Das Zehnte Versprechen wird durch Plünderungen e.g. Besteuerung von A wieder gut gemacht, um B zu befriedigen.<<

Der Staat, das sind wir alle.

Wir wählen ein Parlament.

Dieses Parlament wählt dann eine Regierung.

Grundkurs Demokratie.

Offensichtlich fremdeln Sie mit selbiger, obwohl die Bürger doch immer einigermaßen kapitalfreundliche Bundestage zusammenwählen.

Aber Marktradikale wie Sie stellen nun mal nicht die Mehrheit in unserem Lande dar. Da müssen Sie durch. Genau wie ich, als Sozialist auch ohne Mehrheit.

@ proehi um 18:45

Ihr Kommentar ist hervorragend!
So hervorragend, dass ich diesen und vor allem Ihre Frage noch mal wiederholen möchte.

>>17:45 von gman

"Der "größte Haushaltsposten", allerdings auf der Einnahmenseite sind die entrichteten Steuern der Reichen."

Ansichtssache oder Mär?

Lohnsteuer 2017 : 195.524 Mio Euro
Einkommenssteuer 2017: 59.428 Mio Euro

Nun werden Wenige der Einkommenssteuerzahler tatsächlich reich sein, aber wo ist der größte Haushaltsposten der wirklich Reichen, wenn die Gemeinschaftssteuern in 2017 insgesamt 538.817 Mio Euro betrugen?<<

Mr. gman, nicht nur ich bittet um eine Antwort?

OECD begrüßt Vermögensteuer ...

Natürlich, natürlich, wir brauchen ein Konzept, das langfristig die Sicherung des Rheinischen Sozialstaates d. h. den Beleg seiner Überlegenheit gegenüber dem liberalen System amerikanischer Prägung. Das US-System versucht das selbe seinerseits zu bewirken, das ist ein alter Hut und heißt hier regelmäßig "Neoliberalismus" o. ä. .
Letztlich klingt "Vermögenssteuer" aber einseitig und ideologisch aufgeladen. Nicht das die "soziale Spaltung" nicht nachhaltig bekämpft werden muss, bereitet sie doch Zusehens sozialen Sprengstoff und verstärkt ökologische und politische Probleme. Aber eine Art Infrastruktur Abgabe (Tobin Steuer + diverse kleinerer Maßnahmen) könnte helfen.

Ich warte einmal ab

wie die kommenden Landtag Wahlen für die SPD ausgehen werden.Danach denke ich wird sich das Thema erledigt haben für die SPD .

Die Vermögenssteuer

Korrektur: Gemeint war natürlich die Wiedereinführung der VERMÖGENSSTEUER.

18:15, frosthorn

>>Gäbe es eine echte Verteilungsgerechtigkeit, wäre ein so riesiger Sozialhaushalt gar nicht nötig.<<

Wahre Worte, gelassen ausgesprochen.

Der größte Posten der wirklcih Reichen

Steuerschlüpflöcher und Subventionen, sind meiner Meinung nach die größten Haushaltsposten der wirklich Reichen

18:43, deutlich

>>Vermgöenssteuer gab es schon mal
und wurde wegen verfassungsrechtlicher Bedenken gekippt. Man wird sehen, ob das VerfG das jetzt anders bewertet?<<

Das Verfassungsgericht hatte keine grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Steuer als solche, sondern monierte damals die Ungleichbehandlung von Geld- und Sachwerten bei der Vermögenssteuerberechnung. Das hätte man ändern können, zog es aber vor, die Vermögenssteuer gleich ganz abzuschaffen. Es war die hohe Zeit des Neoliberalismus. Sie erinnern sich?

@ fathaland slim um 19:16

"Aber Marktradikale wie Sie stellen nun mal nicht die Mehrheit in unserem Lande dar. Da müssen Sie durch. Genau wie ich, als Sozialist auch ohne Mehrheit."

Belegen Sie doch mal bitte, dass es in diesem Land eine Mehrheit gibt die sich gegen die Reichen Besteuerung ausspricht.

OECD begrüßt Vermögensteuer

Aber das BVG hat sie in der jetzigen Form immer abgelehnt. Gut so mehr davon.

jaulen seine Handlanger?

sie wissen schon das bei den RRGs jeder der mehr als H4 oder Gundsicherung hat zu den fast "Reichen" zählt.

Glauben Sie wirklich das mit mehr Geld unserse maroden Straßen , Schulen Brücken, Internetversorgung besser werden?

Wer soll das planen und bauen? Vieleicht die Bauheren von BEr, Elfi oder S21 ?

Zu 19:19 von Pilepale

Mr. gman, nicht nur ich bittet um eine Antwort?

Es ist müßig, aber bitte:
Lohnsteuer gehört als Quellensteuer bzw. Vorauszahlung zur Einkommensteuer!
20 Millionen Erwachsene in D zahlen überhaupt keine Lohn- oder Einkommensteuer.

Die Hälfte der Haushalte mit den geringsten Äquivalenzeinkommen trägt lediglich 7 Prozent zum Aufkommen der Einkommensteuer einschließlich Solidaritätszuschlag bei. Der Anteil dieser Gruppe am Mehrwertsteueraufkommen ist mit 38 Prozent dagegen deutlich höher. Werden alle Steuerarten zusammengerechnet, beträgt der Anteil dieser Haushalte 18 Prozent.
Die oberen 30 Prozent der Einkommensverteilung bestreiten etwa 80 Prozent der Einkommensteuereinnahmen und 42 Prozent der Mehrwertsteuereinnahmen.
--->Dies macht etwa zwei Drittel der gezahlten Steuern aus.<---
..

https://www.bundestag.de/resource/blob/644072/
6967bb5df502e1ca8e6465e6e9d66b10/WD-4-036-19-pdf-data.pdf

@19:16 von fathaland

@19:16 von fathaland slim
-
Ich glaube nicht das ich etwas falsches behauptet habe. Wer meinen Beitrag verstanden hat, wird sowieso zusehen das er sein verbliebenes Vermögen vor den Sozialisten hier schützt. Wie das effektiv und einfach geht hat schon der gute alte Alan Greenspan 1966 formuliert.
Man erinnert sich:
2005 Mehrwertsteuererhöhung wird es nicht geben !
Team Merkel wollte keine Mehrwertsteuererhöhung, Team SPD wollte 1,5% Mehrwertsteuererhöhung.
-
Team GroKo hat sich dann auf eine 3%ige Erhöhung geeiningt.

Vermögenssteuer

Wir haben die höchsten Steuereinhanmen seit jahrzehnten?

Daben wir jetzt gute Straßen, brücken, Bahnen oder Schulen?

Wer glaubt eigentlich das diese Probleme mit Gled zu lösen sind?

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