Ihre Meinung zu: Gesetzentwurf vorgelegt: Plastiktüten-Verbot rückt näher

6. September 2019 - 8:15 Uhr

Plastiktüten soll es an der Supermarktkasse bald nicht mehr zu kaufen geben. Umweltministerin Schulz bestätigte, dass ihr Ressort ein Gesetz auf den Weg gebracht habe. Das Verbot gilt aber nicht für alle Tüten.

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Kommentare

Ich hoffe dass damit auch das

Ich hoffe dass damit auch das Verbot für diese Millionen immer schlechter werdenden Gelben Säcke kommt!

Das meiste Plastik in den

Das meiste Plastik in den Ozeanen stammt nicht von Plastiktueten, sondern von Hygieneartikeln fuer Frauen. Frau Schulze sollte sich dafuer einsetzen diese in naher Zukunft ebenfalls zu verbieten. Alternativ waere eine Ozeansteuer auf diese Artikel denkbar.

Fehlgeleiteter Aktionismus

Tüten machen bei uns nur einen verschwinden geringen Anteil am Plastikmüll aus. Logisch: Man beachte mal das Gewicht. Problematisch sind sie, wenn sie ins Meer oder die Umwelt gelangen. Das ist bei uns aber kaum der Fall, gerade Meer nicht.

Der Witz ist aber, dass der Verbrauch in letzter Zeit bereits stark zurück gegangen ist. Wieso also jetzt ein Verbot, wo der Wandel bereits vollzogen wird? Das ist schlicht eine "Schaut, wir sind so Öko"-Kampagne ohne Nutzen. Es würde mehr bringen auf die Länder Druck auszuüben, die 99% des Mülls in den Meeren verursachen, weil sie gar keine Müllwirtschaft haben oder Umweltschutz bei der Industrie zu fordern.

Übrigens sind die Alternativen nicht zwingend besser. Gerade Papier ist extrem schlecht, wie auch BBC berichtet. Herstellung und Transport ist deutlich aufwändiger und die Wiederverwendbarkeit geringer (man müsste sie aber mind. 20 mal benutzen). Wie bei Glas, was auch nicht immer besser ist. Der Schein trügt oft. Hauptsache, sieht öko aus?

Verbot von Blister-verpackung wäre sinnvoller

Jeder Mist wird in Thermokunststoff eingeschweißt und macht den Hauptmüll aus.

13 U-Scheiben eine Verpackung ist absoluter Irrsinn

@goldschmiedel, 08.24h

Bei uns gibt es schon seit Jahrzehnten keine gelben Säcke mehr.
Wird alles über Tonnen entsorgt.
Wo das dann landet, ist eine andere Frage.

Richtig so und bitte gleich

Richtig so und bitte gleich bei den Tütchen für Obst und Gemüse weitermachen! Es klingt verrückt, aber man kann 2 Äpfel oder Paprika auch ohne Tüte mitnehmen...
Wenn man befürchtet, dass dann noch mehr Obst eingeschweißt wird, warum nicht auch dem einen Riegel vorschieben? Hat früher auch geklappt und braucht kein Mensch!
Zu Hygieneartikeln
Eine Seife, mit der ich auch Haare waschen kann darf nicht teurer sein, als ein Shampoo in Plaste, dann würden wir vielleicht auch da einen Schritt weiter kommen.

@styxx

Dann sollten andere Länder die nicht so viele Autos herstellen auch Druck ausüben, weil ja die Luft verpestet wird? Und von dem Export des Mülls an Länder mit Meer nichts gehört oder? Früher waren Körbe gut oder wiederverwendbare Behälter aus Metall, Ton, Porzellan... .

Bei uns verboten

in der großen Welt kein Thema, was mich nervt sich die Zigarretten Kippen diese werden bei uns und Weltweit weggeworfen und kommen so uber die Abwasserkanäle wirklich ins Meer,hier sollte es ein Rücknahme System geben.

Aktionismus

Gleichzeitig exportieren wir unseren Müll in Länder, die ihn auf Halden verbrennen oder gleich in Gewässer kippen. Statt Plastiktüten zu verbieten, müssen wir das Wegwerfen verbieten. Drakonische Strafen wie in Singapur für weggeworfene Kaugummi, Zigarettenkippen und anderen Müll.

Ehrbares Ziel ... und dann siegt der innere Schweinehund

"Der Witz ist aber, dass der Verbrauch ... bereits stark zurück gegangen ist. Wieso also jetzt ein Verbot, wo der Wandel bereits vollzogen wird?"

... alles rational nachvollziebar! ... Über ein ganzes Jahrzehnt hat die GroKo das Umweltthema vernachlässigt, und im Gegenteil sogar umweltschädliche Politik betreiben. Bei Energie-, Verkehrs- und Agrarwende! Nun, wo die SPD mit Horror den nächsten Bundestagswahlen entgegenblickt, bei denen sie absehbar auf der Oppositionsbank landen, und damit vermutlich langfristig noch mehr an Akzeptanz beim Wählern verlieren wird, versucht sie es mit der Flucht nach vorn! Und im Wetteifern mit der CDU darum den Grünen die verlorengegangenen Stimmen wieder abzuwerben, kommen selbst noch so abgedroschene Themen auf den Tisch. Denn es fehlt an wirklichen Ideen und dem tatsächlichen Willen gewisse Dinge schlussendlich auch anzupacken! - Nicht unbedingt bei Frau Schulze. Aber bei denen die irgendwie doch immer mit am Tisch sitzen und die Richtung vorgeben!

08:45 von MichlPaul Bei uns

08:45 von MichlPaul
Bei uns verboten
in der großen Welt kein Thema, was mich nervt sich die Zigarretten Kippen diese werden bei uns und Weltweit weggeworfen und kommen so uber die Abwasserkanäle wirklich ins Meer,hier sollte es ein Rücknahme System geben.

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Was mich nervt:

Kommentare mit Zeig auf andere...

Es ist _WICHTIG das zu tun!

Auch und gerade WEIL andere es NICHT tun!

Kippen wegwerfen ist strafbar !

Wenn sie einen sehen, der das tut, steht es IHNEN frei den anzuzeigen.
Fühlen Sie sich verpflichtet das zu tun!

08:26 von styxx

die 99 % des Mülls erzeugen ...
.
Warum ???
das wäre logisch und konsequent !
aber entspricht nicht der Denkweise von Politikern
die idiologischen Schemas folgen
Beispiel : wir die 230 Mill Tonnen CO2/Jahr einsparten aktuell 760 Mil t erzeugen
Weltweit aber seither 11 Milliarden t /Jahr mehr erzeugt wurden
wir aber dadurch die Welt retten könnten

08:26 von

08:26 von styxxx
Fehlgeleiteter Aktionismus
Tüten machen bei uns nur einen verschwinden geringen Anteil am Plastikmüll aus.

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Das ist falsch.

Und selbst wenn es richtig wäre ...

JEDER Anteil und sei er noch so gering, ist immernoch zu viel!

@08:42 von Gytha

bitte gleich bei den Tütchen für Obst und Gemüse weitermachen! Es klingt verrückt, aber man kann 2 Äpfel oder Paprika auch ohne Tüte mitnehmen

Das wird lustig, wenn man dann jeden einzelnen Apfel mit einem Gewichts-/Preissticker verziert und an der Kasse durchrollt. Ich kaufe beim wöchentlichen Einkauf zB 20 davon. Dazu Salat, Tomaten, Paprika, ein Bündchen Lauch, ein Bündchen Petersilie...

@Gytha

"Es klingt verrückt, aber man kann 2 Äpfel oder Paprika auch ohne Tüte mitnehmen..." Am 06. September 2019 um 08:42 von Gytha

Allerdings klingt das Verrückt.
Wie viele Arme haben Sie denn?

Wäre in Plastik wird vorgewogen. Natürlich muss das nicht sein und jeder kann selber wiegen (lassen), was er gerade so braucht. Dauert halt länger wegen der Schlange an der Waage. Und irgendein Behälter ist trotzdem nötig oder man baut jedes Mal einen kunstvollen Apfel- / Paprikaturm, damit die Früchte nicht herunterkullern.

Geht alles, kostet aber vor allem Zeit.

Wir können nicht die

Wir können nicht die Verantwortung übernehmen für das was andere Länder tun oder unterlassen !

Aber wir können Verantwortung übernehmen für unser eigenes Tun und Unterlassen !

Und es ist das Bedürfnis die eigene Verantwortungslosichkeit, Feigheit und Faulheit auzuleben, wenn jemand versucht die Verantwortung, die er trägt, abzustreifen, indem man das damit begründet, dass andere Länder die Verantwortung nicht übernnehmen!

Das ist kein Argument, das ist Irrsinn.

08:59 von Tada @Gytha "Es

08:59 von Tada
@Gytha
"Es klingt verrückt, aber man kann 2 Äpfel oder Paprika auch ohne Tüte mitnehmen..." Am 06. September 2019 um 08:42 von Gytha

Allerdings klingt das Verrückt.
Wie viele Arme haben Sie denn?

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Ich hab zwei. Selbst einer würde reichen, um einen Korb zu tragen.

vor 50 Jahren gab es den

Slogan „Jute statt Plastik“......schon erstaunlich wie lange es oft braucht bis eine gute Idee verwirklicht wird.....

8:56 von StoeRschall

Wieso ?
wenn es effizienter als die Alternativen ist
was spricht dagegen ?

Bitte nicht vergessen

Auch die Hundekotbeutel aus Plastik ganz abzuschaffen.

08:37 von Karl Klammer Verbot

08:37 von Karl Klammer
Verbot von Blister-verpackung wäre sinnvoller

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Sinnvoller als ...

besser als ...

Vieles ist sinnvoll.

Vieles ist gut.

Sinnvolles miteinander zu vergleichen ist unnötig.

Übertriebene Hygienevorschriften

Um nicht Gefahr zu laufen gegen Hygienevorschriften und Verfallsdaten zu verstoßen schweißt die Nahrungsmittelindustrie sicherheitshalber fast alles in Plastik ein. In meiner Jugend kaufte man sich Semmeln und Wurst noch offen höchstens in Butterbrotpapier zum Transport im Einkaufsnetz Heute hat man mehr Plastikverpackung als Lebensmittel auf dem Tisch wenn man Brotzeit machen will. Nicht zu vergessen die viele Schutzfolie für den Onlineversand.
Dagegen sind Plastiktüten wirklich kein Problem. Steuern darauf zu erheben dient nur dazu das unsere Politiker noch mehr verschwenden können. Bitte auch in dem Gesetz aufnehmen das nichts unnütz eingeschweißt werden darf. Wir Verbraucher müssen umdenken und nicht nur Umweltschutz fordern und zum Schachterlwirt zum Essen gehen nur als Beispiel.

09:08 von Sisyphos3 8:56 von

09:08 von Sisyphos3
8:56 von StoeRschall
Wieso ?
wenn es effizienter als die Alternativen ist
was spricht dagegen ?

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Weil es schlauer ist, beide sinnvolle Ideen umzusetzen, statt eine durch eine andere zu ersetzen.

Mein zweiter Beitrag wurde

Mein zweiter Beitrag wurde leider (noch?) nicht freigegeben. Dort hatte ich auch eine Quelle für Aussagen drin, vielleicht sind keine URLs erwünscht.

Umweltministerium sagt: Papiertüten müssen 4 mal so oft genutzt werden um nicht schlechter für die Umwelt zu sein. Baumwolle sogar 131 mal. Papier hält aber nicht so lange. Wichtiger ist dass man eine Tüte mehrfach nutzt. Egal, aus was sie besteht.

Das Bundesumweltamt sagt Plastiktüten machen 0,71% des Plastikmülls aus (leicht zu ergoogeln, wenn man die Stichworte eingibt).

Ins Meer kommen von uns praktisch keine. Export in Länder bei denen das dann passiert ist natürlich falsch, keine Frage. Länder wie Indonesien haben gar keine funktionierende Müllwirtschaft, da wird es gezielt in die Umwelt und ins Meer gekippt. Daher kommt der Kram im Meer.

Und: Wieso sollen eigentlich Biokunstofftüten ebenso verboten werden? Wie passt das denn rein?

Daher: Es soll nur so wirken, als würde was für die Umwelt getan. Und Tüten merkt man halt.

@ goldschmiedel, um 08:24

Ah ja, und worin wollen Sie dann künftig Ihren Verpackungsmüll eintüten?

9:00 von Störschall

Irrsinn

.
Was wir aktuell tun ist Schwachsinn
zu glauben durch unser Verhalten die Welt retten zu können !
Was aber!! ganz und gar nicht bedeutet unverantwortlich zu handeln
sprich Müll zu exportieren
...oder nicht Umweltstandards bei unseren Handelspartnern durchzusetzen

Purer Populismus oder Fehlleitung ...

... ein Verbot von Plastiktüten löst kein Problem. Es reduziert bestenfals den Plastikmüll in geringem Umfang.

Stattdessen auf Papiertüten zu setzen ist fatal. Jeder, der sich mit Papierherstellung auskennt, weiß warum. Papier besteht aus Zellstoff und manchmal auch Hadern (Stoffassern) sowie Leim, Füllstoffen und Druckfarben. Alleine das Auswaschen verbraucht Unmengen an sauberen Wasser, welches später mit Lösungsmitteln, Farben, Leimresten und Füllstoffen verdreckt ist.

Für neues Papier werden ebenfalls Unmengen sauberen Wassers gebraucht (mindestens 10 Liter für eine DIN A4 Seite). Der Recyclinganteil bei neuem Papier liegt selten über 40%. Für neues Papier wird ebenfalls wieder Leim und bei weißem Papier auch wieder auf Füllstoffe gesetzt.

Wenn überhaupt, dann müssen Papier- und Plastiktaschen ausnahmslos verboten werden.

Wenn das endlich passiert ist, sollte man sich die Verpackungsindustrie zur Brust nehmen. Dort ist vieles noch schlimmer!

Die vom Umweltbundesamt

Die vom Umweltbundesamt genannten 0,71 % am Müll beziehen sich übrigens auf 2011, bevor der Wert nochmal stark sank also eigentlich das Problem dabei ist, sich selbst zu lösen.
Klar macht auch Kleinvieh Mist. Aber soweit sollte man Politiker verstehen, dass es nicht unbedingt darum geht, was am sinnvollsten ist, sondern was die meiste PR-Wirkung hat. Und Tüten sind alltäglich, da wird ein verbot spürbar und alle denken "woa, wir sind solch Pioniere beim Umweltschutz" während man anderswo Lobbyismus nachgibt und die Umwelt zerstört wird.
Der Fokus wird auf das falsche gelegt. Genauso übrigens wie Flugreisen und CO2, weil von den 3% was Flugverkehr ausmacht nur ein Bruchteile private Reisen sind. Man schießt sich aber darauf ein und schützt gleichzeitig VW und co. vor zu strengen Grenzwerten, die die EU wollte und verbrennt Braunkohle. Das ist paradox.

Der Deutsche an sich fällt von einem Extrem ins andere

Jahrzehnte lang haben wir den Diesel verherrlicht und ob Plastik, Papier oder Gummi war alles gleich. Da ist es richtig, drüber nachzudenken, was besser gür due Unwelt ist. Warum allerdings jetzt recyclebare Taschen gleich mitabgeschafft werden sollen, Leute ihre Waren in mitgebrachten Behältnissen mitnehmen sollen halte ich für übertrieben. Ebenso ist es übertrieben, dass Auto fahren böse ist nur noch Radfahren gut und E-Auto die Rettung für alle. Wir deutsche leben auch nicht auf einer Insel und unsere Sonderwege, wie auch bei einer Energieversorgung werden, befürchte ich, wenig Nachahmer in anderen Ländern finden.

Bevormundung der Bürger

@ gytha
"Es klingt verrückt, aber man kann 2 Äpfel oder Paprika auch ohne Tüte mitnehmen..." Am 06. September 2019 um 08:42 von Gytha

Das klingt nicht nur so, das ist es auch, oder wollen Sie z.B. Pflaumen einzeln abwiegen und in den Einkaufswagen legen?

9:13 von Störschall

genau um das geht es, sinnvolle Lösungen

Faule Ausreden

Der einzige Weg um schnell und nachhaltigen Erfolg bei dieser Problematik zu erzielen ist der, bei sich selber anzufangen. Jeder einzelne kann im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag leisten, er muß es nur wollen. Das kostet weder Geld noch Mühe, man muß nur den Verstand einschalten, so vorhanden.
Aber es ist ja so sehr viel einfacher mit dem Finger auf andere zu zeigen: Sollen doch erstmal die was tun, soll doch der Staat dies oder jenes, und überhaupt, auf mein bißchen Plastikmüll kommt's ja nun echt nicht an. Und tut "der Staat" mal etwas, irgend etwas, oder schlägt irgendwer etwas vor, irgend etwas, dann geht das Geschrei los von wegen "Aktionismus", "Verbotsstaat" und man sieht gar den Verlust der persönlichen Freiheit drohen. Faule Ausreden die gelegentlich an Dummheit grenzen, nur um ja selbst nichts unternehmen zu müssen.
Und darum sieht es in der Welt eben so aus wie es aussieht.

1000 Vorschläge

Plastiktüten verbieten ist ein guter Anfang, mehr nicht. Hier kommen ja viele Vorschläge, was man sonst noch alles machen könnte. Allerdings meinen es Einige im Sinne von "stattdessen", was dann bei solchen Diskussionen regelmäßig dazu führt, dass gar nichts passiert. Also machen wir einfach alles, egal ob andere Länder im Moment noch nicht mitmachen.
Es gibt z.B. keinen Grund, warum die Einwegquote bei Getränken ständig steigt außer die Bequemlichkeit der Kunden. Glasflaschen zu schwer? Es gibt auch Mehrwegflaschen aus Plastik.
Nicht zu vergessen das ganze Plastik, dass hinter den Kulissen verbraucht wird. Eingeschweißte T-Shirts im Container aus China, die für den Verkauf ausgepackt werden. Warum muss man gemähtes Gras heutzutage in Plastik einpacken? Gitterboxen mit gepressten Einwegflaschen vor dem Transport noch mit 10 Bahnen Folie umwickeln? Die Beispiele sind endlos. Es wir nicht zu viel, sondern zu wenig verboten.

Ich finde es gut das

Ich finde es gut das Plastiktüten verboten werden sollen (benutze schon seid Jahren Stoffbeutel). Wer sich aber mal die Mühe macht zuhause seinen Einkauf von den völlig unnötigen Plastik Umverpakungen zu befreien und sich den Berg anschaut wird schnell merken das die Tüten das kleinere Problem sind.

An die eigene Nase fassen!

Gerade zu Sommerende wird entlang vieler Straßen gemäht.
Es ist erschreckend, wieviel weggeworfene Plastik- und Papierverpackungen dabei zerfetzt werden, deren Überreste dann wochenlang daliegen, es sei denn, eine Schulklasse oder einige Mitmenschen, die sich berufen fühlen, sammeln den Dreck ein.
Vor allem in der Entfernung, die man zum Verzehren seines Junkfood nach dem Kauf bei Mc... benötigte, liegt das Zeug haufenweise im Straßengraben.
Ist halt cooler, es einfach rauszuschmeißen anstatt es in eine Mülltonne zustecken.

Was mir immerwieder ganz klar

Was mir immerwieder ganz klar und deutlich wird:

Wenn ein Politiker Handlungsimpulse zeigt, dass die unbedingt und vehement von manchen schlecht geredert werden müssen.

Warum ist das eigentlich so?

Kann mir das mal einer von euch erklären?

Was tut euch daran weh, wenn De Gesetze verabschiedet, die ALLEN langfristig zugute kommen?

Plastikbeutel für Obst Gemüse

Ich finde einfach das die Regierung noch ein bisschen nachlegen sollte gerade die Plastiktüten/Abreisstüten
bei Obst und Gemüse sind Einfach total unnötig. Ich selbst sehe es als Kassiererin an der Kasse was wird da nicht alles unnötiger Weise in eine Plastiktüte getan alles was selbst sogar Schale hat-also eine natürliche Verpackung -wird in eine Plastiktüte extra getan Bananen extra,Kiwi extra,Ananas extra ,
Selbst Paprika unterschiedlicher Farbe oder Äpfel verschiedner Sorten bekommen separate Tüten...oder sie werden als Einkaufstüten genutzt.....diese Tüten sollten entweder kostenpflichtig werden oder ganz abgeschafft. Viele Händler bieten ja schon Netze an die man dauerhaft nutzen kann.
Also bitte liebe Regierung „nachbessern“

@riewekooche & Tada Ich

@riewekooche & Tada

Ich vermute mal, dass sie solche Großeinkäufe mit dem Auto tätigen, da kann man bequem mit dem Einkaufswagen vor den Kofferraum rollen und alles einpacken, auch ohne zusätzliche Tüten. So mache ich das jedenfalls und im Kofferraum liegen bei mir Stoffbeutel, ein oder 2 Gemüsenetze und eine Kiste, damit ich bei Spontaneinkäufen alles dabei hab. Alles andere nenne ich mal frech Bequemlichkeit ;-)
Ob das Abwiegen an der Kasse dabei ne halbe Minute länger dauert ist nun wirklich kein Drama und wenn ich selbst abwiege, klebe ich EIN Etikett auf EINEN Apfel für 5,6 Äpfel oder was auch immer, das geht immer.

Na endlich...

und schlimm genug, dass erst ein diesbezügliches Verbot her muss.

Also, es geht aufwärts bzw. mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...

9:18 von Styxxx

wenn es um die Einführung von Einsparung/Lösungen geht
gibt es die sogenannte A B C Analyse
wo ergibt sich der größte Nutzen (bei den geringsten Kosten)
und da beginnt man mal
und ein (blödes Beispiel) dazu
wenn ich Heizenergie einsparen will,
wäre die 1. Sache mal Türen und Fenster zu schließen
das spart 70 % und kostet nichts
danach kann ich mir ja Gedanken über 3 Fach Isoglas machen
30 cm Wärmedämmung und Wärmerückgewinnung

@ 09:25 travis2

Natürlich geht das auch bei Pflaumen, wenn Sie etwas mitdenken - und sei es, dass Sie ein Küchentuch mitnehmen für Ihren Einkaufswagen oder eine Plastikschale oder... oder...
Etwas Kreativität gelingt den meisten.

Am 06. September 2019 um 09:25 von travis2

Nun... Man muss kein Genie sein, um auf eine Lösung zu kommen: Eine Stofftasche oder ein Obstnetz - beides beliebig oft wiederverwendbar - sind eine wunderbare und auch noch überraschend einfach umzusetzende Lösung.

Das eine Waage auch mehr als eine Pflaume, einen Apfel oder eine Paprika abwiegen kann, ist ebenfalls eine Raketenwissenschaft - sondern schon immer so. In vielen Läden wird der Vereinfachung halber direkt an der Kasse für Sie gewogen. Und am Ende sparen Sie auch noch, weil sie nur das kaufen und bezahlen müssen, was sie auch brauchen - also nicht ein ganzes Kilo Kartoffeln, wenn Sie nur eine Hand voll brauchen...

Das Sie da nicht selber drauf kommen... Und das tatsächlich irgendwer noch von Bevormundung spricht...

Da kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln und in Anbetracht solcher Argumentationsfiguren traurig werden und sich große Investitionen in unser Bildungssystem wünschen...

09:26 von Sisyphos3 9:13 von

09:26 von Sisyphos3
9:13 von Störschall
genau um das geht es, sinnvolle Lösungen

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Und die sind gefunden.

Wo ist also das Problem?

Ich sags Ihnen:

Das Problem liegt nicht auf der Sachebene.

Die Bocker und Quersteller sind das Problem.
Die haben auch keine sachlichen Argumente.
Denen macht es einfach nur spaß sich querzustellen und hinderlich zu sein und andere beim Umsetzen von guten Ideen zu behindern.

Vielleicht aus Mangelgefühl, Aufmerksamkeitsdefizit oder Mindewertigkeitskomplexen ... keine Ahnung, ich bin kein Psychologe ..

sachlich lässt sich dieses Verhalten jedenfalls nicht begründen.

Plastiktüten-Verbot rückt näher

Plastiktüten zum Einkaufen waren für uns noch nie ein Thema. Für kleinere Einkäufe sollte man immer einen Stoffbeutel dabei haben und für größere Einkäufe einen Behälter im Auto. Und die ganz dünnen Plastikbeutel, die man für Gemüse und Obst braucht, werden in unserem Haushalt wieder verwendet für die Entsorgung von Müll.

@Gytha, 08.42h

Meine Haare wurden im und nach dem Krieg mit Kernseife gewaschen.
Ich lebe heute noch, muss aber gestehen, dass ich jetzt auch Shampoo nehme.

Braucht niemand

Kundenunfreundlicher Aktionismus - weniger Verbote und mehr Freiheit - wenn ich meine Produkte am Obst/Gemüsestand nicht mehr ordentlich verpacken kann (ohne verteuerte Ersatztüten kaufen zu müssen) kaufe ich eben nichts mehr - nur der Deutsche lässt sich so drangsalieren - für die Umwelt bringt es genau ... nichts - aber alle haben ein gutes Gefühl was getan zu haben

09:29 von harry_up An die

09:29 von harry_up
An die eigene Nase fassen!
Gerade zu Sommerende wird entlang vieler Straßen gemäht.
Es ist erschreckend, wieviel weggeworfene Plastik- und Papierverpackungen dabei zerfetzt werden, deren Überreste dann wochenlang daliegen, es sei denn, eine Schulklasse oder einige Mitmenschen, die sich berufen fühlen, sammeln den Dreck ein.

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Nicht nur das ...

Müll ist an sich nicht Müll.

Müll ist an sich wertvoller als mancher Inhalt.

Und bei manchen Produkten ist tatsächlich die Verpackung, das einzige was Wert hat.

Müll ist Wertstoff.

Nicht nur, dass es die Umwelt verpestet.

Es ist bares Geld was da rumliegt (tonnenweis ... ich hab das selbst jahrelang in meiner Gemeinde eingesammelt)

Geldwert, Rohstoffe, die auch für die Herstellung verbraucht werden.

Sparsamkeit fängt nicht beim Kaufen und Wegwerfen an, sondern schon in der Herstellung.

Nur 1 Prozent

Symbol. Diese Tüten nur 1% aus.

Platikverpackungen in Supermärkten und Drogerien oder Autoreifen verursachen den allergrößten Anteil an Umweltverschmutzungen.

9:32 von Emjey

dann erklären sie mir mal wie ich 2 Pfund Tomaten kaufen soll/wiegen
ohne Tüte
auf jede einzelne Tomate ein Preisbepper
Kirschen, ihre Paprika, Pfirsiche Nektarinen selbst Lauch wird schwierig selbst in einem Pappbehaelter mit Erdbeeren oder so Zeug ist es schwierig
dass sie nicht rausfallen sollen oder wollen sie vermatschtes ?

Am 06. September 2019 um 08:45 von MichlPaul

Zigarettenkippen sind ein großes Problem. Bei knapp 150 Milliarden pro Jahr gerauchter Zigaretten in Deutschland sogar ein großes Problem. Viele davon landen einfach auf dem Boden und verdrecken Grünstreifen, Bushaltestellen und Wiesen, lösen Waldbrände und Wohnungsbrände aus. Die Bahn bezahlt Millionen, um Kippen aus dem Gleisbett zu fischen...

Glücklicherweise ist das grundsätzlich eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld belegt werden kann. In manchen Städten wird das zum Glück auch aktiv praktiziert - in anderen bedarf es der Anzeige.

Was ich nicht verstehe: Warum werfen Raucher die Kippen einfach weg und besitzen dann häufig nicht einmal den minimalen Anstand, sie wenigstens auszutreten? Machen die das zuhause auch so?

Sich dann noch zu echauffieren, dass so eine unnötige Umweltverschmutzung mit Busgeld geahndet werden kann, ist schon bemerkenswert uneinsichtig und dreist - oder?

Aber eigentlich ging es hier doch um Plastiktüten...

@ Advokate76 / 9:20 - "Sonderwege"

Kann es sein, das unsere deutschen "Sonderwege" daher kommen, weil sich unsere deutsche Wohlstandsgesellschaft inzwischen weniger solidarisch als egoistisch verhält, wir dem Trugschluss unterliegen unser deutsches Ego als führende Ingenieurnation dauerhaft aus den Errungenschaften der Vergangenheit nähren zu können, wir irgendwann zwar mal den Begriff Nachhaltigkeit erfunden diesen aber nie als Grundsatz für unsere weitere zivilisatorische Entwicklung übernommen haben? ...

Als Volk der Dichter sind wir auf jeden Fall gut im Reden! Als Volk der Denker, denken wir aber vor allem wohl noch darüber nach wie sich unser Konservatismus mit den Notwendigkeiten für ein neues Denken vertragen kann.
... Um zu erkennen, wie sehr wir uns damit sogar selbst im Weg stehen, würde es reichen sich mal in der näheren Nachbarschaft umszusehen. Denn viele unserer Nachbarn sind gesellschaftlich diesbezüglich in vielen Aspekten schon viel weiter als wir!

Wohl blos eine Abzocke für die Verbraucher

Wohl blos eine Abzocke für die Verbraucher , vermute ich , denn schlaue Kunden haben eigene Tragetaschen mit, Stoffbeutel oder Mehrwegtaschen aus Kunststoff. Und der meiste Kunststoff kommt aus der Kosmetikindustrie sowieso.

09:48 von Googol Nur 1

09:48 von Googol
Nur 1 Prozent
Symbol. Diese Tüten nur 1% aus.

Platikverpackungen in Supermärkten und Drogerien oder Autoreifen verursachen den allergrößten Anteil an Umweltverschmutzungen.

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Man muss mit einem Schritt anfangen.

Oder wollen Sie schlagartig jede Plastik verpackung verbieten?

Da würde hier so mancher Kommentator einen Herzinfakt erleiden.

Das kann man nicht verantworten.

Schritt für Schritt.

Das ist schon mal ein guter Anfang.

Der zweite Schritt folgt auf den ersten und nicht umgekehrt, und zwar dann, wenn sich die Menschen daran gewöhnt haben und die Erfahrung gemacht haben: Hoppla, mein Leben funktioniert ja auch ohne das .

Mit allem anderen wären viele hier komplett überfordert.

@DerVaihinger Man kann auch

@DerVaihinger

Man kann auch Asche nehmen, geht alles;-)
Aber ich glaube, wir sind uns einig, dass das nicht so der Hit ist. Es gibt zum Beispiel festes Shampoo, aber wenn man dafür dann 12€ bezahlen soll, statt wie sonst 1 oder 2€, dann stimmt irgendwas nicht. Man könnte jetzt darüber diskutieren warum das so ist, aber mit einem bisschen logischen Menschenverstand kommt jeder selbst darauf.
@StöRschall
Der Deutsche meckert einfach gern, das gehört anscheinend zur Mentalität, schade nur, dass das selten zu konstruktiven Lösungsvorschlägen führt, lieber zeigt man mit dem Finger auf andere und frönt seiner eigenen Bequemlichkeit.

@09:34 von Gytha

Interessehalber: Wie kleben Sie ein Etikett auf einen nassen Salat oder ein Bündel Schnittlauch?

@ Sisyphos3 / 9:50

... sie brauchen für Paprika, Pfirsichen, Nektarinen und Lauch eine Tüte ?

Vielleicht auch für Bananen, Gurken, Kohlrabi, Blumenkohl, Pilze, Möhren, Zucchini, Aubergine, Zwiebeln, etc. (... so wie leider viele andere Einkaufskollegen)?

Die Aufkleber für oben genanntes kann man übrigens zusammen auf die eine Tüte mit den Kirschen kleben, falls Sie diese nicht direkt auf die Gemüse kleben wollen, und den Mitbringbehälter zuhause vergessen haben.

Übrigens Mitbringbehälter geht für Nicht-Vegetharier mittlerweile bei dem Laden mit E auch an der Wursttheke.

9:40 von Störschall

will ja nicht unnötig auf dem Tütenthema rumhacken
aber was ist die Alternative ?
Papier ?
ist das ebenso stabil ? die Kosten Entsorgung
Wir haben ein tolles System der Gelbe Punkt
der Müll wird gesammelt und verbrannt , ergibt sogar Energie
so das Konzept
was machen unsere Verantwortlichen ?
ermöglichen windigen Firmen es ist Ausland zu schicken .....
da liegt das Problem
das Politik und Industrie "zusammenarbeitet" zu beidseitigem Vorteil ! ... auch zu unserem oder dem der Umwelt ?

Wohin mit dem ganzen „Wohlstandsmüll“ ?

Aus wieviel Plaste besteht den heute ein neues Auto ?
Und der ganze Elektroschrott der beim Abwracken übrig bleibt ?
Was ist denn sonst noch alles aus Kunststoff in unserer Lebensumgebung:
Babywindeln, Brillengestelle, Fernseher, Computer, Fenster und Türen, Kinderspielzeug,
Wieviel Weinflaschen werden nach einmaligem Gebrauch entsorgt, Zahnpastatuben, der ganze Verpackungsmüll ...
Selbst Wahlplakate könnte man wiederverwenden. Steht doch sowieso jedes mal der selbe Quatsch drauf.

Am 06. September 2019 um 09:57 von riewekooche

Interessehalber: Wie kleben Sie ein Etikett auf einen nassen Salat oder ein Bündel Schnittlauch?

Weshalb sollte man das wollen? Welchen Sinn hätte das? Salat und einen Bund Schnittlauch verkauft man pro Stück. Das Preisschild hängt man vor den Korb oder das Glas, in dem der Schnittlauch gewässert wird...

Anderes Obst und Gemüse oder Früchte verkauft man je nach Art pro Stück oder nach Gewicht. Und das schon seit Jahrtausenden...

Waren Sie noch nie selbst einkaufen?

@tuba libre

10 Liter Wasser pro DIN A4 Seite? Bei 40 Tonnen Wasser pro Tonne Zellstoff (laut Umweltbundesamt) komme ich bei 3,8 Gramm pro Blatt dieser Norm auf rund 0,15 Liter Wasser. Ein eklatanter Unterschied um grob den Faktor 1000, vermutlich mal wieder einer der üblichen Einheitenfehler( Gramm, Kilogramm, Tonne, Liter, Kubikmeter.. ). Man muss nicht alles glauben was in der "Süddeutschen" steht.

09:57 von

09:57 von Gytha

@StöRschall
"Der Deutsche meckert einfach gern, das gehört anscheinend zur Mentalität, schade nur, dass das selten zu konstruktiven Lösungsvorschlägen führt,"

Es nervt manchmal. Aber letzlich ist das das Erfolgsrezept für Weiterentwicklung.
Wer sich nicht stößt oder sogar resigniert, wird nichts in keine Richtung verändern.

Also: Weitermeckern ;)

"lieber zeigt man mit dem Finger auf andere und frönt seiner eigenen Bequemlichkeit."

Das ist die Strategie die absoluten Bequemlichkeit oder der Strategie der Angst vor genereller Veränderung. Selbst wenn die Veränderung erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt. Aber bei Manchen ist Trägheit oder Angst stärker als die Vernunft.

@StöRschall

"Schritt für Schritt."

>>Dieser Schritt hätte bereits vor min. 3 Jahren stattfinden müssen. Und ich bezweifele dass Deutschland als einer der größten Plastikhersteller - und verbraucher jemals ernstzunehmende Schritte einleiten wird.

In den Drogerien platzen die Regale regelrecht vor Plastik, teilweise sind Produkte dreifach verpackt.

Wir brauchen dringend eine Plastiksteuer.

@ StöRschall / 9:46

... ja! ... Aber manchmal ist illegaler Umgang mit Müll noch wertvoller als der Wertstoff an sich!

Sogesehen sollten wir vielelicht alle mal einen Brief an unseren heimischen Entsorger schreiben, und uns von diesem bestätigen lassen, daß dieser nicht irgendwie Teile unserer Hinterlassenschaften auf illegale Deponien in Polen und anderswo in der Welt liefern läßt. Die Asiaten scheinen sich ja mittlerweile dagegen erfolgreich zu wehren. Aber in Polen verdient mancheiner noch kriminelles Geld damit.

@ Sisyphos3

"..Tütenthema rumhacken
aber was ist die Alternative ? Papier ?"

>>Nein! Sondern auch die Papiertüten stark besteuern, sodass die Menschen gezwungen sind wie vor 40 Jahren ihre eignen Stofftüten mitzubringen. Wer würde beim Einkauf 2€ für eine Tüte bezahlen?

Das Problem war/ist dass Tüten fast nichts kosten, daraus hat sich Gemütlichkeit entwickelt.

Fakt ist: Auch die Hersteller sitzen im Bundestag.

10:01 von Kopfmensch

ich wählte das Kirschen Beispiel mit bedacht !
In der Saison wird das lose verkauft
ebenso wie Zwetschgen oder Pflaumen
auch bei Discountern
und nicht jeder kauft an der Wurst/Käsetheke
oder bringt seine Milchkanne mit
.... wobei ?
warum nicht, zu meiner Kindheit üblich

und wieder ein Vorschlag zur Güte :

Bevor noch mehr Dummheiten in Gesetze "gegossen" werden, sollte überlegt werden, w a r u m überhaupt Kunststoffe (wozu nicht nur Plastiktüten und Plastiktrinkhalme zählen) so schnelle Verbreitung gefunden haben. Dieses doch sehr moderne Material bietet offensichtlich so viele Vorteile, daß es die alten Materialien innerhalb weniger Jahre vom Markt verdrängen konnte. Als Kind habe ich Sauerkraut im Kochtopf vom Kaufmann geholt, dieser griff es mit einer Holzzange aus einem hölzernen Faß - und Zucker wurde in ein Leinensäckchen gefüllt und somit transportfähig gemacht. Fisch wurde in eine Art Pergamentpapier gelegt und dann mit alten Zeitungen für die Einkauftasche verpackt. Wie wäre es mit einem Ideenwettbewerb ?! Stumpfsinnige Verbote von seit 50 Jahren bewährtem Material sind ein Rückschritt und daher abzulehnen.

Am 06. September 2019 um 09:13 von styxxx

"Und: Wieso sollen eigentlich Biokunstofftüten ebenso verboten werden? Wie passt das denn rein?"
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Weil es zwei verschiedene Sorten von Biokunstoff gibt. Der eine wird aus Naturprodukte hergestellt (Mais usw teuer), und teile aus Erdöl (billig). Beim zersetzen der Biokunststoff aus Erdöl nehmen wir kleine Giftige Partikel über die Nahrung auf. Laut Grenzwerte unbedenklich, aber wer ist für die Grenzwerte verantwortlich?

@Sisyphos3 / 10:01

"was machen unsere Verantwortlichen ?
ermöglichen windigen Firmen es ist Ausland zu schicken .....
da liegt das Problem
das Politik und Industrie "zusammenarbeitet" zu beidseitigem Vorteil ! ... auch zu unserem oder dem der Umwelt ?"

... moment mal! ... Wer schreit den am lautesten wenn die Müllgebüren steigen. Wenn wir die gleiche Energie darein stecken würden vernünftigen Umgang mit Müll und Resourcen zu fordern würde sich die Verpackungsindustrie hier in Deutschland nicht so eine goldene Nase an uns verdienen. Die Jahresersparnis für Jedermann durch weniger, unnütz gekaufte Verpackungen wäre sicher höher! ... Aber OK. Das ist natürlich zu komplexes Denken, was ich hier von unseren Mitmenschen verlange!

@ StöRschall / 10:08

" ... Also: Weitermeckern ;)"

grundsätzlich ja! Aber man muß halt auch über das Richtig und im richtigen Ton meckern! ... Bei denen, die aktuell versuchen den Ton zu dominieren, habe ich da immer wieder so meine Zweifel, daß die das richtige tun.

@StöRschall Ich bezog mich

@StöRschall

Ich bezog mich auf das Meckern bei positiven Nachrichten, aber im Grunde sind wir uns einig ;-)
@riewekooche

Wie Tuba Libre schon schrieb, solche Dinge kauft man zum Stückpreis, aber abgesehen davon, wäre der Salat längst nicht so feucht, wenn er nicht in Plastik gewickelt wäre.

Am 06. September 2019 um 09:30 von StöRschall

"Was mir immerwieder ganz klar und deutlich wird:
Wenn ein Politiker Handlungsimpulse zeigt, dass die unbedingt und vehement von manchen schlecht geredert werden müssen.
Warum ist das eigentlich so?
Kann mir das mal einer von euch erklären?
Was tut euch daran weh, wenn De Gesetze verabschiedet, die ALLEN langfristig zugute kommen?"
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Es ist kein "Handlungsimpuls" wenn ich etwas beschleunige, wenn schon ein Rückgang sichtbar ist. Da den wirklichen Plastikverpackung Sünder keinerlei Einhalt geboten wird, ist dieser Aktionismus nur Opium für das Volk.

um 08:38 von DerVaihinger

Bei uns gibt es schon seit Jahrzehnten keine gelben Säcke mehr.
Wird alles über Tonnen entsorgt.
Wo das dann landet, ist eine andere Frage.

Re aussortiert über Billiglöhner obwohl die Technik für Automatisierung da wäre ,1 € Leute sind aber billiger (Wirtschaftsmigration hilft Technik zu verteuern),das Wertvolle ca 1000 € (PE zb)je Markt international verkauft ,der Rest verkauft an Müllverbrennung .Google mal wem gehört der Grüne Punkt und wer hockt dort ,Ja ups und wer bezahlt ? nochmal ups .Jetzt tränen ? fragwürdig ? Oder einfach nur Umverteilung des Geldes.Hat nichts mit Umwelt zu tun sondern mit Geldverdienen.
Da wäre schon lange ein Systemwechsel nötig .

10:05 von Tuba Libre

man sollte niemand vorführen !
jeder war einkaufen macht sich Gedanken
dass Salat üblicherweise pro Stück verkauft wird oder der Blumenkohl
aber bei Lauch ist das schon verschieden
und bei Chinakohl Kraut Sellerie ?
geht's nach Gewicht und der Preiskleber kommt auf die Ware
und das Thema waren auch Tomaten und da wird es schwierig

Das reicht nicht. Wir müsssen

Das reicht nicht. Wir müsssen weg vom sinnbefreiten Plastikwahn. Heute ist jeder Pups in Plastik eingeschweißt. Selbst schrauben im Baumarkt. Gurken im Supermarkt. usw. Braucht niemand. Erfindet den Tante Emma Laden neu, da gabs auch kein Plastik. Ach? Zu teuer, sagen Sie? Na dann mal viel spaß, wenn rauskommt, wie teuer der heutige Bockmist noch wird.

@ Sisyphos3 / 10:13

... natürlich haben sie das Kirschenbeispiel mit Bedacht gewählt! Genauso wie die Erdbeeren. Aber sie haben den Punkt nicht verstanden! ... Wozu brauchen sie bei Paprika, etc. eine Tüte?

Rechnen Sie doch mal nach wieviel Plastik allein schon zu vermeiden wäre, wenn wir alle etwas mehr nachdenken und weniger mechanisch zur Tüte greifen würden. Für Kirschen und Co. würde sich dann mit diesem Anfang dann vielleicht auch gnaz allein und individuell eine Lösung finden. Machen kann so einfach sein, und vor allem: ... Kost wirklich Garnix!

@Sisyphos3 Für Kirschen,

@Sisyphos3

Für Kirschen, Pflaumen usw gibt es ja jetzt seit geraumer Zeit die Netze, die luftige Verpackung bekommt dem Obst auch deutlich besser als Plastik.

Plastikgesetz?

Über die großen Mengen Plastik im Auto regen sich die betr. Foristen nicht auf, aber über das Gesetz zum Plastikverbot beim Einkaufen. Das ist wieder mal typisch für diese Diskussion hier.

Am 06. September 2019 um 10:05 von spax-plywood

10 Liter Wasser pro DIN A4 Seite? Bei 40 Tonnen Wasser pro Tonne Zellstoff (laut Umweltbundesamt) komme ich bei 3,8 Gramm pro Blatt dieser Norm auf rund 0,15 Liter Wasser.

Die von Ihnen aufgestellte Rechnung ist ebenso eindimensional wie unzulässig. Papier besteht nicht zu 100% aus Zellstoff. Der Zellstoff muss auch erst einmal - in Form von Bäumen - wachsen. Die Bäume müssen gefällt, transportiert, entrindet und gereinigt werden. Dann erfolgt die Zerfaserung. Die notwendige Energie und die ebenfalls erforderliche Kühlung der Anlagen (haben Sie mal eine Papierfabrik besucht) hat ebenfalls immer mit Wasser zu tun (Kühlung, Reinigung etc.) . Ihre Rechnung ist leider sachlich falsch.

Noch ein Zitat:
Für ein handelsübliches Päckchen Kopierpapier (500 Blatt DIN A4, 2,3 kg) werden 7,5 Kilogramm Holz, 130 Liter Wasser und 26,8 Kilowattstunden Energie benötigt.

Schon richtiger - aber ebenfalls ohne Berücksichtigung des indirekten Wasserverbrauchs.

"Platikverpackungen in

"Platikverpackungen in Supermärkten und Drogerien oder Autoreifen verursachen den allergrößten Anteil an Umweltverschmutzungen."

Und deswegen sollten Ihrer Meinung nach Autoreifen auch verboten werden?

10:29 von Gytha

also bei uns in der Provinz (Stuttgart) noch nicht

@Gytha

"@riewekooche & Tada Ich vermute mal, dass sie solche Großeinkäufe mit dem Auto tätigen, da kann man bequem mit dem Einkaufswagen vor den Kofferraum rollen und alles einpacken, auch ohne zusätzliche Tüten. So mache ich das jedenfalls und im Kofferraum liegen bei mir Stoffbeutel" Am 06. September 2019 um 09:34 von Gytha

Sehen Sie, das ist es ja. Ich erledige die meisten Einkäufe mit Fahrrad, und es stinkt mir, dass solche Luftverpester mit Ratschlägen kommen wie "bei mir liegen Stofftüten im Kofferraum".
Ich habe Stofftüten in der Handtasche.
Das ist nicht das Thema gewesen.

Zum eigentlichen Problem, dem Wiegen, sagen Sie gar nichts.
Ich kann das Obst und Gemüse nicht einfach durcheinander in die Stofftüte schmeißen und dann zusammen wiegen.
Dann muss wirklich alles einzeln gewogen werden oder als Pyramide. Und das dauert nicht nur eine Minute Länger. Na ja, pro Obststück gerechnet vielleicht.

Ps. Ich kenne noch die Marktfrauen mit ihren großen Metallschütten.

Lobby der Verpackungsindustrie

Sicherlich ein Anfang, der allerdings nicht weit genug geht. Oder die Vielfalt von Lebensmittelverpackungen die eigentlich nicht notwendig wären. Fleisch Wurst, Gemüse und Obst sowie Käse kann man an Bedienungstheken kaufen. Wenn ich sehe, wie Teil Kunststoffverpackungen wie Säfte etc und Fastfood Packungen auf öffentlichen Rasen niedergemäht werden, da sollte man ebenso handeln.

10:33 von pkeszler - Bleiben wir beim Thema?

Über die großen Mengen Plastik im Auto regen sich die betr. Foristen nicht auf, aber über das Gesetz zum Plastikverbot beim Einkaufen. Das ist wieder mal typisch für diese Diskussion hier.
.
Nein. Eher typisch ist das Ablenken vom Thema durch
"whataboutism".
.
Hier ist das Thema Plastiktüten in Supermärkten. Und wenn das Thema Recycling - Quote bei der Automobilindustrie ist, dann diskutieren wir exakt darüber, und nicht um Folien um Salatgurken. Einverstanden?

@Tarek94

"Und deswegen sollten Ihrer Meinung nach Autoreifen auch verboten werden?" Am 06. September 2019 um 10:35 von Tarek94

Am besten steigen wir wieder auf Holzräder um* und roden dafür den Regenwald bis zum Schluss.

* Natürlich auch bei Fahrrädern, Rollern und Kinderwagen.

Plastiktüten......

sind sicher einguter Anfang, aber die Einwegflaschen finde ich viel schlimmer. Man kann auch Hartplastik nehmen, das wird mehrmals verwendet. Und auch Fleisch und Wurst kann man beim Metzger kaufen und nicht eingeschweißt.
Aber da ist halt jeder selbst gefragt.

Plastiktüten sehr praktisch

Plastiktüten sind sehr praktisch. Schade, daß sie abgeschafft werden sollen. Ich benütze Plastiktüten mehrmals und entsorge sie, wenn sie kaputt sind in den Verpackungsmüll. Wenn man Plastiktüten verbietet, sollte man für preiswerten Ersatz sorgen. Früher hieß es einmal "Jute statt Plastik".

@ Gytha

"Für Kirschen, Pflaumen usw gibt es ja jetzt seit geraumer Zeit die Netze, die luftige Verpackung bekommt dem Obst auch deutlich besser als Plastik." Am 06. September 2019 um 10:29 von Gytha

Und das Netz ist aus Seetang, oder woraus?

10:25 von Kopfmensch

weil ich da meist 5 ... 6 Stück kaufe
und jede einzelne wiegen doch Recht aufwendig
aber es haben ja einige hier schon auf den Punkt gebracht
sind wirklich die Tüten das Problem ?
das augenfälligste ganz gewiss !
aber bestenfalls bei 2 ... 3 %
wollen wir wirklich was erreichen, dann schauen wir mal bei den 97 %
ob es da nicht was gibt das uns weiter bringt wenn man da den Hebel ansetzt

@Siysphos3

"also bei uns in der Provinz (Stuttgart) noch nicht"

... ne mein Lieber! Die gibt's bei allen großen und kleinen Discountern und Vollsortimentern! ... Wirklich überall! Natürlich muß man's auch sehen wollen.

Drakonische Strafen wie in Singapu

Paul Puma @
Wofür? Wir schaffen es ja noch nichtmal die schweren verbrecher Tat und Schuld angemessen zu fangen und zu bestrafen.

Auch Zigarettenkippen bestehen aus Kunststoff

In Chile gibt es ein Start-up-Unternehmen, das receycelt Zigarettenkippen, entfernt die toxischen Stoffe und stellt aus den Kippen Gebrauchsgegenstände her. Dazu werden erst mal Abfallbehälter speziell für Zigaretten aufgestellt. Ob das ein toller neuer Geschäftszweig ist, wird sich aber noch zeigen.
In Japan war vor 30 Jahren zu beobachten, dass sehr viele Abfallbehälter nebeneinander dafür gesorgt haben, dass die Menschen nichts auf die Straße, sondern in die immer geleerten Behälter geworfen haben. Nach dem Motto: Ein Hundehaufen bleibt selten allein!
Wünschenswert wäre auch für unsere Politiker bei Ihren Reisen in andere Länder, wenn sie mal „über den Zaun“ schauen würden.

Die Frage ist doch, wo kann

Die Frage ist doch, wo kann man problemlos auf Plastik verzichten, bei Tüten sollte das doch nun wirklich überhaupt kein Problem sein, es gibt genug Alternativen, die genauso bequem sind, man muss nur daran denken oder sich gegebenenfalls daran gewöhnen.
Dann gibt es Verpackungen die sind unnötig, z.B. bei der Gurke, könnte man einfach verbieten oder welche ohne die wir kaum noch auskommen z.B. bei Gefrierprodukten.
Da wo wir eine Alternative haben, sollten wir verzichten, das würde schon einiges bringen, nicht nur beim Müll, sondern auch bei der Herstellung.

@pkeszler - typisch für diese Diskussionen hier.

Wie recht sie doch haben :-)

Wer trägt denn seinen Einkauf mit der schwitzenden zerdrückenden Plastiktüte
ins Auto , wenn es einen Einkaufwagen gibt.
Spätestens da kommt dann die Tüte in die Faltbox :-)

Sehr schön,

als Nächstes dann ein Angriff auf den SUV-Irrsinn sowie das Autobahn-Tempolimit. Alles im Sinne der Umwelt. Nicht vergessen, - heute ist Freitag for Future. Unseren Kindern und Kindeskindern zuliebe.

Und bitte...

die Industrie und das Handwerk nicht ausser Acht lassen. Was dort an Plastikmüll entsorgt werden muss ist nicht zu verachten. Vieles muß auch da nicht zwingend in Folien eingeschweißt werden. Man gehe mal mit offenen Augen durch den Baufachhandel....

10:47 von Kopfmensch

tut mir leid bei meinem Haus und Hoflieferanten
dem Feinkost Aldi/Lidl gibt's nur die normalen Plastiktüten
auch Flügeltüten genannt

10:51 von Klammer

Faltbox ?
in nem Karton den ich dort mitnehme

@ Sisyphos3 / 10:46

"... sind wirklich die Tüten das Problem ? "

... Ganz einfach! ... Wer es schafft über Tüten nachzudenken, hat den Schalter im Kopf in die richtige Stellung gebracht! Eine Stellung in der es dann auch kein Gesetz gegen Plastiktüten, für Fahrverbote oder sonstiges mehr braucht! ... Wir wären alle viel mündiger und freier als wir uns das vorstellen wollen.

Plastik ist überall

...und völlig überflüssige Mengen davon sind in deutschen Kinderzimmern; von überbesorgten, krankhaft leistungsoptiemierenden Eltern wird schon Lernspielzeug ab 0Jahre gekauft, bis das Kindlein 18 ist, sammelt sich Einiges an.
Ich habe Holzspielzeug gekauft, aber das war schwer zu finden und auch ziemlich teuer.
Der Verbraucher steuert den Konsum, aber die illegalen Machenschaften der Entsorger werden wir nicht beeinflussen können, und wenn wir alles einzeln nach Hause tragen, zu Fuss...

Plastiktüten machen nur 1% des Kunststoffmülls aus

Auch eine Schneelawine fängt mir einer Flocke an.
Ob Ohrenstäbchen, Plastiktrinkhalme oder Tüten,,, egal,
aber man muss damit anfangen, den Müll zu reduzieren, auch wenn es sich momentan nur um symbolische Akte handelt.
Vielleicht sind wir ja irgendwann einmal bereit, an den grossen Dingen zu sparen, wie Auto, Schiffsreisen, Flugreisen.

Aktionismus

Plastik = Zeichen der Zivilisation.
Wir können natürlich wieder zurück in die Steinzeit. Im Übrigen, wie sollen denn all die Produkte wie Fleisch, Käse, Saft etc. verpackt werden?
Plastiktüten-Verbot ist purer Aktionismus der nix bringt.
Ich werde für meinen Teil diese Werte nicht aufgeben. Wenn Plastiktüten verboten werden sollten, werde ich mich vorbereiten und entsprechend bunkern.

Jetzt wagt man sich bereits an größere Dinge als Strohhalme

Zumindest soll nicht schon wieder nur der Endverbraucher zu Kasse gebeten werden. Ich komme mir langsam so vor wie ein Hund, der gegen den Strich gebürstet wird. Wenn die Plastiktüten-Hersteller gezwungen werden andere Materialien – (vielleicht für die nächsten 3 Jahre recycelbare) zu verwenden und nichts anderes beim Händler bzw. Kunden mehr ankommt, haben wir doch schon wieder ein Teil des Problems gelöst. Arbeitsplätze gehen dadurch nicht verloren. Eine Umstellung der Arbeitnehmer (und Maschinen) wird nicht von heute auf morgen erwartet, ist aber schon seit vielen Jahren auch in anderen Branchen üblich.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun

Plastikvermüllung der Meere? Hier sollten evtl die Vorschriften für Kosmetikprodukte überdacht werden. Der Eintrag von Plastiktüten in die Umwelt in Deutschland dürfte überschaubar sein, wegen der flächendeckenden thermischen Verwertung und den Strafen für „wilde Deponien“. Kunststoffverpackungen sind hygienisch. Kunststoffe, ebenso wie Hygieneartikel oder pharmazeutische Produkte gehören zum modernen Leben. Wieviel Kunststoff wird durch den Abrieb von Autoreifen in die Umwelt getragen? Der wahre Grund für diesen neuerlichen Aktionismus dürfte eher der Zeitgeist sein.

@Tada Auf der Basis, dass sie

@Tada
Auf der Basis, dass sie mich als Luftverpester beschimpfen diskutiere ich mit Ihnen nicht weiter, das verstehen sie sicher.

@Sisyphos

Möglich, dass ein Discounter sie nicht hat, aber was spricht dagegen einmal in einen Supermarkt zu fahren und welche zu kaufen? ;-) Grüße aus dem Harzvorland, ebenfalls Provinz

@ Sisyphos3 / 10:56

Aldi sagt dazu auf den Firmen-Seiten:
" In allen Filialen der beiden Discounter sind ab Sommer 2019 Knotenbeutel aus nachwachsenden Rohstoffen für einen Cent erhältlich. Zudem bieten die Unternehmensgruppen ab Herbst 2019 wiederverwendbare Mehrwegnetze an. "

Lidle schreibt:
"Ab Sommer 2019 führt Lidl deutschlandweit in seinen Filialen „Dein Vitaminnetz“ als ressourcenschonende Alternative zum so genannten Knotenbeutel ein. Mit dem wiederverwendbaren Mehrwegnetz können Kunden loses Obst und Gemüse verpacken und transportieren – und ihren Plastikverbrauch reduzieren."

.... und was mir gerade einfiel

bei Handwerk etc wie einige einbrachten
wie viel Plastik in Form von Kunststofffenstern werden denn verbaut ?
und 20 ... 30 cm dicker Styropor an den Fassaden verklebt
oder Hartschaum gut brennbar zwischen den Dachsparren
früher war der Gartenzaun üblicherweise aus Holz ... heute witterungsbeständig aus Kunststoff
also wenn man so nachdenkt,
es gäbe vieles auch "sinnvolleres" im sinne von effizienteres als Tüten,
deren Einsatz selbstverständlich auch hinterfragt werden muss

Mir fällt bei manchen

Mir fällt bei manchen Diskussionsbeiträgen hier die "alte" Weisheit ein: "Wer sich nicht verändern will, sucht Gründe; wer sich verändern will, sucht Wege."

@von roman15 / 11:05

"... Im Übrigen, wie sollen denn all die Produkte wie Fleisch, Käse, Saft etc. verpackt werden?

Sehr gute Frage! ... Antwort: ... Umschauen und mitmachen!
Es gibt dazu hunderte Ansätze. Und wem das immer noch nicht reicht, der frage seine Großmutter oder andere alte Menschen, wie das vor etwa 70 Jahren gemacht wurde.

Wer wagt es zu tauchen in diesen Schlund?

Rittersmann oder Knapp? Nein, der Tarek94 war´s, der sich in den Tiefen des Ozeans umgesehen hat, und oh Graus, all das Plastik im Meer stammt NICHT von Plastiktüten, SONDERN von DAMEN-HYGIENEARTIKELN, oh Graus.
.
Warum nur, oh warum sagt die Wissenschaft nichts dazu? Ist es den Männern zu peinlich? Und, gab es denn nicht ein einziges Präservativ, denn davon findet man z.B. beim Spaziergang am Elbstrand einige.

@pkeszler 10.33

mag daran liegen, dass es bei Autos sehr gute Recyclingkonzepte gibt. Auch Altreifen sind zum Recycling vorgesehen. Die Zeitgenossen, die die in den Wald werfen sind das Problem, nicht die Reifen. Das ist bei den Coffee-to-go Bechern und den Burgerverpackungen in den Städten nicht anders. Plastik ist übrigens auch recycelbar, Dafür zahlen wir schon. Aber wenn zwei mal kassiert werden kann..

"Vielleicht sind wir ja

"Vielleicht sind wir ja irgendwann einmal bereit, an den grossen Dingen zu sparen, wie Auto, Schiffsreisen, Flugreisen."

Gute Idee! Vielleicht koennte man in der BRD auch das Internet abschalten, das waere noch umweltfreundlicher.

@ Möbius / 11:11

"Der wahre Grund für diesen neuerlichen Aktionismus dürfte eher der Zeitgeist sein."

... Ok!? ... Dann bezeichnen wir also Dinge wie Wissenszuwachs und wachsendes Problembewußtsein als Zeitgeist! ... Wirklich intelligenter Ansatz! ... Und da man sich ja - dem Zeitgeist folgend - prinzipiel auch nicht dem Zeitgeist unterwirft, braucht man sich dann auch gar nicht weiter damit auseinander zu setzen. ... Würde auch nur unangenehm das eigene Gewissen belasten und uns in unlösbare Zwickmühlen beim nächsten Schoppingausflug stürzen.

Versteh schon! ...

@ Sisyphos3

>>> also bei uns in der Provinz (Stuttgart) noch nicht <<<.
.
Beim Aldi/Lidl tatsächlich nicht, da geb ich ihnen recht. Allerdings beim REWE und Kaufland in Stutti. Kosten allerdings 1 Euro. Das schreckt anscheinend den Schwaben beim Aldi ab ;-)

Was mich allerdings wirklich erschreckte beim Aldi, bei den China-Wochen gerade gab es selbsterwärmende Suppen. Eine riesige Apparatur für den Mülleimer um 200 ml Glutamatbrühe zu erhitzen.
Solche Produkte führen die Plastiktüten-Diskussion ins Absurde.

@ Sisyphos3 / 11:17

" ... es gäbe vieles auch "sinnvolleres" im sinne von effizienteres als Tüten,
deren Einsatz selbstverständlich auch hinterfragt werden muss"

... Sie weichen grad aus! ... Oder?

Umweltschutz?

Diese Verkaufsmaßnahme für angeblichen Umweltschutz von Frau Schulze, wie ja auch andere hier bereits feststellten, ergibt nun wirklich keinen Sinn sondern ist lächerlich.

Warum fordert Frau Schulze nicht von der Industrie, Plastik z.B. aus Stärke herzustellen, das man getrost in die Grüne Tonne werfen kann, nur weil es zu teuer ist?
Warum erarbeitet sie kein Mehrwegsystem für Verpackungen und Abfüllautomaten bei den Herstellern?

Ach ja, so könnte man auf freiwilliger Basis vielleicht in der Zukunft wirklich mal Plastik einsparen.

@Sisyphos3 Giftige

@Sisyphos3

Giftige Wärmedämmung, Plastikzäune usw kann man sicherlich auch drüber diskutieren, irgendwo muss man aber mal anfangen. Irgendwer schrieb hier sehr treffend, den 1. Schritt vor dem 2. machen.
Im Übrigen bin ich nicht unbedingt gegen sehr langlebige Plastikprodukte, die machen nämlich durchaus Sinn, es geht in erster Linie um Wegwerfartikel.

Aktionismus.

Zu Plastiktüten wurde hier schon alles gesagt.
Dass nachhaltige Umweltpolitik ganz andere Dimensionen haben müsste ist jedem klar. Und, passiert was?
Nein, denn
A konsumieren die Leute fleißig weiter und
B wählen die Leute immernoch Parteien die heile Welt und billige Lösungen propagieren
sowie
C kriminalisieren die Leute jene, die sich aktiv dagegen auflehnen.

Weiter so.
Luft, Nahrung, Wasser werden nicht billiger.
Fangt schonmal an zu sparen.

@Mischpoke West / 11:29

"Solche Produkte führen die Plastiktüten-Diskussion ins Absurde."

... wie gesagt: ... Wer es schafft über Plastiktüten mehr nachzudenken, schafft es dann sicher auch die Finger von besagtem "Glutamatbrühe"-Erhitzer zu lassen. Wir wären alle viel weiter als hunderte Gesetz uns je bringen könnten.

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