Kommentare

Gott sei Dank, Herr Bolton ist weg!

Dieser Mann ist ein bösartiger Scharfmacher, ohne Sinn für fremdes Leben. Ich hoffe, dass die US Politik nun etwas diplomatischer wird.

Nur gut das dieser Hardliner

nun von Tramp entlassen wurde.
#
"" Und Trump gefiel es nicht, dass sich Bolton offenbar vehement gegen ein Treffen mit Irans Präsident Hassan Rouhani aussprach. "Ich will sogar mit Iran klarkommen. Und wenn Iran reden will, stehe ich zur Verfügung", so Trump.""
#
Hier gebe ich ausnahmsweise Trump recht. Nur mit Diplomatie lassen sich Spannungen in der Politik ändern oder ganz beseitigen.Nicht aber mit " Säbelrasseln " .

Es Trump recht zu machen - unmöglich

Der letzt Minister war zu diplomatisch, dieser jetzt zu undiplomatisch... Was hätte der Herr den nu gerne.

Das ist eine gute Nachricht!

Es freut mich, dass es auch mal gute Nachrichten von Trump gibt. Fanatiker sollten meiner Meinung nach von der Politik ausgeschlossen werden...

Boltons setzen auf "

Boltons setzen auf " Konfrontation statt Diplomatie " passt doch perfekt zu Trumps Stil. Ich denke, es ging Trump hier eher darum, einen Sündenbock für seine erfolglose Aussenpolitik in Iran, bei den Taliban, in Nordkorea und Venezuela zu haben / präsentieren zu können.

Ungenügend (6)

J. Bolton ist der schlechteste Sicherheitsberater der US Gesichte überhaupt.

Er machte schon im Jahre 2000 Druck um Saddam Hussein zu stürzen, dies hatte zur Folge:
- Irakkrieg mit tausenden toten US-Soldaten und Irakern.
- Stärkte das Regime im Iran immens.
- Der Iran konnte ungehindert expandieren (schiitische Halbmond).
- Religiöse Vielfalt im nahen Osten ist zerstört worden.
- Millionen Flüchtlinge.
- 3,2 Billionen Kriegskosten.

In diesem Forum scheint es

In diesem Forum scheint es nicht erwünscht zu sein, einen Zusammenhang Bolton- Netanyahu herzustellen. Letzterer ist bestimmt nicht erfreut über Trumps Entscheidung.

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welche Verschwörungstheorien?

Welche Verschwörungstheorien?

Und so gehe es auch anderen in der US-Administration.

US-Regierung.

Trump hatte seiner Basis den Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran versprochen. Doch sein National Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster und Verteidigungsminister James Mattis zögerten.

Mattis zögerte, aber McMaster wollte aus dem Abkommen aussteigen. Die Gründe für den Wechsel von McMaster zu Bolton waren andere, aber vor allem dass Trump mit dem Hardliner Bolton durch eine "good cop, bad cop" Taktik mehr Druck auf den Iran auszuüben hoffte.

Trump wollte eigentlich Flynn.

Und der war als Ex-CIA (DIA-) Auslandschef der Meinung, dass es den USA nicht gut tut, sich im Ausland so sehr einzumischen, einschließlich Regimechange und militärischen Aktionen.
Mueller schaffte es mit seinen Untersuchungen zwar nicht, die russische Wahlbeeinflussung zu belegen, aber Flynn hat er aus dem Verkehr gezogen.

Bolton war von vornherein genau der gegenteiligen Meinung. Es überrascht mich fast ein wenig, dass Trump sich offensichtlich doch noch an eine ursprüngliche Intention erinnert und einige Male Bolton nicht gefolgt ist.

the father

Nie vergessen: J. Bolton und G. Bush sind auch die Väter der IS und Al-Nusra-Front.

Ohne ihr Kriegstreiben gäbe es heute diese barbarischen Terrorgruppen nicht. Saddam Hussein und Assad waren/sind zwar Diktatoren aber stets gegen jegliche Form von Islamismus.

Danke Mr. Bolton!

@ MichlPaul

Warum Trump
er hat seine Wirtschaft gefödert und keine Krieg geführt und soweit möglich seine Wahlversprechen zumindest versucht zu halten.

Genau solche Politiker brauchen wir, welche die jede Menge Versprechungen machen und dann sogar versuchen, sie zu halten.

Diplomatie

ist nicht immer erfolgreich , und daher auch nicht Immer angesagt. Ein unmissverständliches "Stopp" hilft manchmal erheblich weiter.

@ Ölfriede um 21:43

"In diesem Forum scheint es

In diesem Forum scheint es nicht erwünscht zu sein, einen Zusammenhang Bolton- Netanyahu herzustellen. Letzterer ist bestimmt nicht erfreut über Trumps Entscheidung."

Wenn es diesen Zusammenhang gäbe, würde Herr Teichmann ja darüber berichten, da er eine Zeit lang Korrespondent in Israel und Leiter des Studios Tel Aviv war. Das würde diesem hochqualifizierten Mann sicher nicht entgangen sein.

Renaissance für das Uranabkommen

Nach Boltons Abschied könnte die Trump-Administration vielleicht wieder das Atomabkommen mit dem Iran in Kraft setzen, die Sanktionen fallen lassen und wieder in Verhandlungen mit den Mullahs einsteigen. Boltons Nachfolger wird vielleicht die ganze Außenpolitik der USA zum Friedlichen ändern.

Der Spaltpilz

Hardliner ist wohl was Bolton angeht, keine Beleidigung, denn Menschen aus der Gattung wie er eine ist, sind ja auch noch vorwiegend stolz zu den Hardlinern zu gehören und zu dieser Gattung gehören ja auch Trump, sowie sein früherer Berater Bannon und überhaupt ist Trump fast ausschliesslich von Hardlinern umgeben und die USA-Politik ist seit jeher eine Hardliner Politik und das muss uns allen erst einmal bewusst werden, denn zu lange haben wir dies wohl verdrängt, unterdrückt oder übersehen.
Diese Hardliner sind dann auch Spaltpilze, sogenannte Zerstörer der Demokratie und wenn ein solcher Zerstörer, wie Bolton, erst einmal auf der politischen Weltbühne skeptisch beäugelt wird und man ihm misstrauisch gegenüber steht dann ist wohl der beste Weg und auch wenn es einem Präsidenten Trump sicherlich schwer fällt ihn einfach wie bei einem Footballspiel auszuwechseln bevor es zu einem Touchdown kommt, welches der grösste Teil zu vermeiden sucht und wo das Down zum Downunder wird zum Feuer.

um 21:43 von Ölfriede

"In diesem Forum scheint es nicht erwünscht zu sein, einen Zusammenhang Bolton- Netanyahu herzustellen. Letzterer ist bestimmt nicht erfreut über Trumps Entscheidung."

Warum sollte das Netanjahu stören. Er hat doch noch Kushner und Miller als "Einflüsterer".

@Sparer

"
Am 10. September 2019 um 21:57 von Sparer
Diplomatie

ist nicht immer erfolgreich , und daher auch nicht Immer angesagt. Ein unmissverständliches "Stopp" hilft manchmal erheblich weiter"

.

Ohne Diplomatie enden wir hier!
https://de.wikipedia.org/wiki/Dritter_Weltkrieg

.

Wollen Sie das wirklich? Das kann ich mir nicht vorstellen.

Ein neuer Ton

Erfrischend, auf TS.de mal von der Regimewechsel-Politik der USA zu lesen. Ist aber natürlich nur dieser Bolton, die restlichen Politiker der USA sind entschiedene Gegner dieser Politik. *Ironie aus*

/// Am 10. September 2019 um

///
Am 10. September 2019 um 21:57 von Sparer
Diplomatie

ist nicht immer erfolgreich , und daher auch nicht Immer angesagt. Ein unmissverständliches "Stopp" hilft manchmal erheblich weiter.///
.
Dann nennen Sie doch einmal ein paar Beispiele, bei denen ein " Stopp " erfolgreicher war als Diplomatie und zur einvernehmlichen Lösung von Konflikten geführt hat.

Eigentlich passen die gut zusammen

BEIDE sind diplomatische Nullen, völlig unberechenbar, von kindlicher Naivität und unversöhnliche Hardlinder mit Hang zu Verschwörungstheorien. Ob der Iran tatsächlich waffenfähiges Uran hat, weiß niemand. Auch die Täfelchen von Nethanyao haben nicht wirklich überzeugt. Die Geschichte wird zeigen, das es sich wieder analog zu den Massenvernichtungswaffen von Hussein verhält: Dramatisch vorgestellt, rein garnichts war wahr dran. Aber Hauptsache, die USA sind aus dem Abkommen raus und ein konkurrierender Öl-Anbieter ist weg vom Markt. Darum ging es und geht es. Mit den paar alten, langsamen Zentrifugen braucht der Iran Jahrzehnte, bis er etwas beisammen hat.

@krittkritt: Flynn hat sich selbst aus dem Verkehr gezogen ...

... in dem der das FBI belog und strafbare Handlungen beging.

" Mueller schaffte es mit seinen Untersuchungen zwar nicht, die russische Wahlbeeinflussung zu belegen, aber Flynn hat er aus dem Verkehr gezogen. "

Diese Behauptung wird auch durch eine Dauerschleife nicht richtiger.

Mueller hat diese Beeinflussung säuberlich dokumentiert und dem Kongress zugänglich gemacht. Das gilt auch für die - öffentlich zugänglichen - Anklageschriften vor der Grand Jury. (Sofern man sich nicht gegen Fakten wehrt).

Das Intelligence Committee des Senats hat ebenso die Gutachten für diese und weitere einschlägigen Aktivitäten veröffentlicht. Die Beweise für die Beeinflussung werden in den USA weder von der GOP noch den Demokraten bestritten.
Nein, dieser Drops ist längst gelutscht.

Die Kontroverse ging um die Beweisbarkeit, ob Trump kollaboriert hat.

Letztlich hat Bolton den Zuschlag bekommen, weil er sich über Fox empfohlen hat.

/// Am 10. September 2019 um

///
Am 10. September 2019 um 22:04 von Peter Goge
Renaissance für das Uranabkommen

Nach Boltons Abschied könnte die Trump-Administration vielleicht wieder das Atomabkommen mit dem Iran in Kraft setzen, die Sanktionen fallen lassen und wieder in Verhandlungen mit den Mullahs einsteigen. Boltons Nachfolger wird vielleicht die ganze Außenpolitik der USA zum Friedlichen ändern.///
.
Es gibt ja noch den Senior Advisor to the President of the United States Stephen Miller. Große Änderungen in der Aussenpolitik sind da wohl eher nicht zu erwarten.

Das Weiße Haus scheint

ein Synonym für Durchlauferhitzer zu sein. Keine klare Linie, dafür geht es rund.

Laut ZDF gab es zwischen Bolton und Trump Krach

Also beim ZDF lese ich jetzt, warum Bolton gechasst wurde. Es soll Krach gegeben haben hinter den Kulissen:

https://tinyurl.com/yxmt4ema
ZDF-Nachrichten: Differenzen mit John Bolton - Zu raubeinig: Trump feuert Sicherheitsberater (10.09.2019 21:36 Uhr)

In Trumps Regierung ist kaum jemand sicher. Nun feuert der US-Präsident seinen Sicherheitsberater John Bolton. Dem Rauswurf des Hardliners gingen heftige interne Kämpfe voraus.

Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Trump und seinem Sicherheitsberater hatten sich offenbar mit der Zeit gehäuft. Vom Iran über Nordkorea bis Afghanistan vertrat der als besonders aggressiver Falke bekannte Bolton deutlich härtere Positionen als der Präsident. Schon im Mai hatte Trump durchblicken lassen, dass der Sicherheitsberater selbst für ihn zu raubeinig daher kam: "Tatsächlich wirke ich mäßigend auf ihn ein", sagte der Präsident damals.

Offenbar haben sich die beiden ueberworfen. Gut so das Bolton weg ist.

Hier mehr vom ZDF zu dem Krach zwischen Bolton und Trump

Hier mehr zu dem Krach zwischen Bolton und Trump:

https://tinyurl.com/yxmt4ema
ZDF-Nachrichten: Differenzen mit John Bolton - Zu raubeinig: Trump feuert Sicherheitsberater (10.09.2019 21:36 Uhr)

Trumps dritter Nationaler Sicherheitsberater
Bolton war der dritte Nationale Sicherheitsberater in der Trump-Regierung. Er war seit April 2018 im Amt und folgte auf General Herbert Raymond McMaster. Bolton war schon vor seinem Antritt als außenpolitischer Hardliner bekannt, der hartnäckig für einen amerikanischen Nationalismus eintritt. Er war einer der glühendsten Verfechter des US-Einmarsches in den Irak.

Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der sich zuletzt immer weiter zugespitzt hatte, galt Bolton als Befürworter eines Regimewechsels in der Islamischen Republik. US-Medienberichten zufolge waren Bolton Trumps Annäherungsversuche an Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ein Dorn im Auge.

22:04 von Peter Goge Renaissance für das Uranabkommen

"" Nach Boltons Abschied könnte die Trump-Administration vielleicht wieder das Atomabkommen mit dem Iran in Kraft setzen, die Sanktionen fallen lassen und wieder in Verhandlungen mit den Mullahs einsteigen. Boltons Nachfolger wird vielleicht die ganze Außenpolitik der USA zum Friedlichen ändern.""
#
Es wäre zu wünschen wenn sich die Außenpolitik der USA zum Friedlichen ändern würde.Das ist auch mein Wunsch denn nur in einer friedlichen Welt können alle Menschen gut miteinander leben.

Ten little Indians...

Auch wenn man bei kaum einem Abgang oder Rausschmiss eines Trumpelteers einen Verlust beklagen mag, so ist doch die Anzahl wie auch die wohl fast wöchentliche Wiederholung schon traurig...

@22:04 von Peter Goge

Ihr Kommentar war doch hoffentlich ironisch gemeint, oder? Falls nicht, dann denken Sie mal darueber nach, warum Trump Bolton als Sicherheitsberater geholt hat und warum er nun jemanden als das genaue Gegenteil von Bolton auf diesem Posten einsetzen sollte.

Allerdings sind Pompeo und andere Falken nicht besser

Nur das Problem ist eben:

auch Pompeo und andere solche rechten Falken hinter Bolton sind auch nicht besser. Es wäre wichtig, dass solche wie Rex Tillerson, Kelly, Mattis und dieser andere zurueckkommen.

Aber das andere Problem ist auch, dass die Taliban mit ihren Anschlägen gezeigt haben, dass sie nicht an einer friedlichen Lösung orientiert sind. Die Taliban sind Terroristen. Mit denen kann man nicht verhandeln.

Und seit der Iran fortgesetzt den Atomdeal bricht, wird auch der zur Gefahr. Der Iran kann irgenwann in nächster Zeit genauso die Bombe haben. Aber damit legt er sich mit den USA an und damit kommen noch mehr Atomwaffen in die Welt. Und wenn jetzt noch andere Länder ebenfalls solche Waffen haben wie USA, England, die NATO-Mitglieder, Israel, Indien, Pakistan, Russland, China und Nord- und Suedkorea, dann haben wir bald eine von Atomwaffen starrende Welt.

Daher meine ganz deutliche Frage an die USA: wann ruestet ihr eure Atomwaffen endlich ab??

Mr. Trump

Mr. Trump trifft anscheinend auch mal richtige Entscheidungen. Daumen hoch!

@ Badman

@22:04 von Peter Goge
Ihr Kommentar war doch hoffentlich ironisch gemeint, oder?

Ja klar.
Aber eigentlich fände ich es tatsächlich gut, wenn die USA wieder zum Atomabkommen mit dem Iran zurück kehren würden.

@ FritzF

"Das Weiße Haus scheint ein Synonym für Durchlauferhitzer zu sein."

Das trift den Nagel auf den Kopf! Durchlauferhitzer - das Wort muss ich mir merken.

Ich hatte von Anfang an keine Sympathien für den Präsidenten, habe aber bei aller Verstimmtheit immer versucht, die Institution (nicht die Person) mit Respekt zu behandeln.

Aber dieser Präsident hat eine der angesehensten Insitutionen der Welt - das Weisse Haus - in ein Kasperletheater verwandelt. Da geht bei mir jeder Respekt verloren.

Allerdings sind Pompeo und andere Falken nicht besser

"In meinen Augen wäre es besser wenn die Demokraten endlich Politiker Unterstützen die wirklich eine Änderung herbeibringen könnten und damit auch die Wahlen gewinnen könnten. Wie diese hier!
https://de.wikipedia.org/wiki/Tulsi_Gabbard

@ Sasquatch um 22:47

"Ich hatte von Anfang an keine Sympathien für den Präsidenten, habe aber bei aller Verstimmtheit immer versucht, die Institution (nicht die Person) mit Respekt zu behandeln.

Aber dieser Präsident hat eine der angesehensten Insitutionen der Welt - das Weisse Haus - in ein Kasperletheater verwandelt. Da geht bei mir jeder Respekt verloren."

Na wenn Ihnen erst bei Herrn Trump aufgefallen ist, dass das Weiße Haus ein "Kasperletheater" ist, dann scheinen Sie sich in den Staaten nicht sonderlich viel mit den Machenschaften im und um das Weiße Haus befasst zu haben.

Grüße aus dem nicht mehr ganz so good old BRD

Gefeuert

Wenn in USA genauso gut gezahlt wird, wie im Bundestag, wenn man mal nur da gesessen hat, dann wirds teuer Dank Mr. Trump für USA und gute Pensionen werden einigen gesichert, trotz feuern.

Zurück zur altvertraute Diplomatie.

Am Ende der Karriere von Bolton bei Trump ist es doch erstaunlich wie wenig Bolton trotz seine sehr aggressive Vorgangsweise politisch bewegt hat. Syrien nicht, Korea nicht, Afghanistan nicht, Venezuela auch nicht, Pakistan-Indien nicht, und so weiter. Auch für eine Großmacht wie Amerika muss man die aggressive politische Vorgangsweise im Frage stellen. Vielleicht sollte auch die amerikanische Diplomatie sich wieder besinnen auf die alt vertraute Diplomatie.

22:16, Werner40

>>Es gibt ja noch den Senior Advisor to the President of the United States Stephen Miller.<<

Ja sicher.

Und niemand kennt ihn.

Dabei war der von Anfang an dabei.

Von Anfang an heißt vor Trumps Wahl.

Einer der wenigen Konstanten in Trumps Zirkus.

@ schiebaer45

"... denn nur in einer friedlichen Welt können alle Menschen gut miteinander leben."

Das ist auch mein Wunsch, aber leider wird das immer mehr zur Illusion. Wir sind in einer Gesellschaft angelangt, in der die politischen Spielregeln, Wahlkampf genannt, nicht nur immer wieder die grössten Egomanen an die Spitze spülen, sondern diese Leute dann auch noch mit fast unendlicher Macht ausstatten.

Egomanen wir Trump oder Kim sind nur manchmal an einer friedlichen Lösung interessiert (z.B. wenn dabei ein Friedensnobelpreis herausspringen kann). In der Regel können Egomanen aber nur durch Konfrontation glänzen, darum besteht ihr Lieblingsakt darin, alles kaputtzuhauen, was besonnenere Vorgänger geschaffen haben (z.B. das Iran-Atomabkommen oder das Ende des Kuba-Embargos).

Politische Führer, denen wirklich der Frieden und das Wohl ihres Volkes am Herzen liegen (mir fallen da Salvador Allende und Václav Havel ein) erreichen wenig, weil sie viel zu schnell in Vergessenheit geraten.

22:47 von Sasquatch

"Ich hatte von Anfang an keine Sympathien für den Präsidenten, habe aber bei aller Verstimmtheit immer versucht, die Institution (nicht die Person) mit Respekt zu behandeln."

Ein löblicher Zug, den ich an dortige Gegebenheiten angepasst auch in GB glaube wahrnehmen zu können. Ein für mich spürbarer Unterschied zu unseren Gefielden.

Ich denke, Sie werden die "Fahne der Aufrechten" vertreten und zwischen Institution, Amtsperson und ggf. notwendiger Rebellion unterscheiden. Derzeit müssen wir unsere demokratischen Errungenschaften verteidigen.

Der Herr Bolton ist Schnee von Gestern. Die Aufgabe bleibt.

Gruß über den Teich.

23:01, Sasquatch

>>Politische Führer, denen wirklich der Frieden und das Wohl ihres Volkes am Herzen liegen (mir fallen da Salvador Allende und Václav Havel ein) erreichen wenig, weil sie viel zu schnell in Vergessenheit geraten.<<

Ja, die fallen mir in diesem Zusammenhang auch ein.

Wenigstens wir erinnern uns an sie.

@ lausch._karsten (22:47): wie wäre es mit den hier??

@ laurisch._karsten

Das ist zwar ein brauchbarer Vorschlag un sie ist auch noch jung. Aber wie wäre es mit Elisabeth Warren??

https://de.wikipedia.org/wiki/Elizabeth_Warren

Oder mit Beto O'Rourke??

https://de.wikipedia.org/wiki/Beto_O’Rourke

Oder mit Kamala Harris??

https://de.wikipedia.org/wiki/Kamala_Harris

Von daher: die wären doch genauso brauchbar.

@sasquatch

"Politische Führer, denen wirklich der Frieden und das Wohl ihres Volkes am Herzen liegen (mir fallen da Salvador Allende und Václav Havel ein) erreichen wenig, weil sie viel zu schnell in Vergessenheit geraten."

Ich "Stenker" gerne und ich "Nerve" gerne. Allderdings :) bin ich mir sicher dass Du das weist. Nur hier wiederspreche ich nicht. Warum unterstützt Du nicht die hier?
https://de.wikipedia.org/wiki/Tulsi_Gabbard
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernie_Sanders

23:11, proehi

>>Derzeit müssen wir unsere demokratischen Errungenschaften verteidigen.<<

Das kann man wohl sagen.

Gruß,

CR

Herrlich..,

...ich hoffe dass dieser anerkannte kriegstreiber auf Dauer keinen einfluss mehr hat... ich hoffe der Nachfolger ist milder ... aber trotzdessen sind die Ziele der USA eigentlich klar ... es bleibt spannend

Wech issa

Egal, ob er nun gefeuert oder selbst gekündigt hat... er ist weg.
Das ist gut so.
Ich fürchte nur, dass Donald, das Genie, nun wieder jemanden holt, der noch schlimmer ist oder einen, der auch keine Ahnung hat.
Warten wir daher ab.
Jedenfalls ist eins sicher: der Job ist endlich, denn keiner kann es unter Donald lange aushalten und Donald wird umgekehrt keinen dulden, der eine eigene Meinung hat.
Ein Genie hat immer recht.

@Demokratieschue...

"
Am 10. September 2019 um 23:14 von Demokratieschue...
@ lausch._karsten (22:47): wie wäre es mit den hier??

@ laurisch._karsten"

.

Sind in meinen Augen interessante Personen. Allerdings habe ich hier in meinen Augen ein "Problem". Ich kenne diese Personen nicht und kann dadurch ihre politische Einstellung nicht bewerten. Ich will damit nicht sagen das sie in meinen Augen "Unwählbar" sind. Ich mus einfach nur mir noch etwas eine Meinung bilden.

@ Sasquatch um 23:01

"In der Regel können Egomanen aber nur durch Konfrontation glänzen, darum besteht ihr Lieblingsakt darin, alles kaputtzuhauen, was besonnenere Vorgänger geschaffen haben (z.B. das Iran-Atomabkommen oder das Ende des Kuba-Embargos)."

Also besonnene Vorgänger im Weißen Haus kenne ich keine. Die meisten Vorgänger waren besser in der PR, aber sonderlich unterscheiden tun sich die alle nicht. Außer das unter Trump jetzt auch Vasallen genauso behandelt werden, wie die "Schurken".
Mir ist nicht klar was Sie genau mit "Ende des Kuba-Embargos" meinen?

22:40 von Demokratieschuetzerin

«Es wäre wichtig, dass solche wie Rex Tillerson, Kelly, Mattis und dieser andere zurueckkommen.»

Diese 3 "+ dieser andere" kommen aber nicht zurück, solange Mr. Trump Präsident der USA ist. In die Regierung / ins White House kommt man nicht rein nach eigenem Wunsch wie in ein Museum …

«Der Iran kann irgenwann in nächster Zeit genauso die Bombe haben … wenn jetzt noch andere Länder ebenfalls solche Waffen haben wie … die NATO-Mitglieder … N + S-Korea …»

Neben den USA, GB, FRA hat kein anderes Land der NATO Atomwaffen unter eigener Verfügungsgewalt. Wenn "stationierte", dann sind sie unter Verfügung der USA. S-Korea ist kein Atomwaffen-Staat.
Auch nicht unter Stationierung.

«… deutliche Frage an die USA: wann ruestet ihr eure Atomwaffen endlich ab??»

Wie exorbitant unwahrscheinlich + unrealistisch ist es wohl, dass die USA ihre Atomwaffen gerade dann (= jetzt) abrüsten, wenn zwei ihnen nicht eben freundlich gesonnene Staaten drohen, eigene solche Waffen zu entwickeln …?

@ laurisch._karsten

"Warum unterstützt Du nicht die hier?"

Weil es meine Überzeugung ist, dass ausnahmslos alle, die es geschafft haben, in einer der beiden grossen Parteien so weit durch den Sumpf zu waten, dass sie für das höchste Amt im Staate kandidieren können, bereits so viel Dreck am Stecken haben, dass sie - zumindest für mich - unwählbar sind.

Der Kandidat, den ich bei der letzten Wahl unterstützt habe, hat landesweit ganze 4061 Stimmen bekommen, aber dafür kann ich mit ruhigem Gewissen schlafen gehen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Mimi_Soltysik

"Trump feuert John Bolton"

Auf welche Art ändert sich also ab sofort die US-Politik?
Werden die USA nun freundlicher, grimmiger, genau wie vorher, vernünftiger, radikaler, grausamer, zahmer, oder was denn nun?
Wenn dieser Typ so viel Einfluß auf bisherige Geschehnisse hatte, möchte ich auch wissen, was sich ohne ihn ereignen wird.
Obwohl ich davon ausgehe, dass sich die seit 75 Jahren gleichbleibende US-Politik gar nicht ändert, nicht mal ansatzweise.

23:16, Erny

>>aber trotzdessen sind die Ziele der USA eigentlich klar<<

"Die" Ziele "der" USA?

Sie kennen das Land offensichtlich nicht so richtig.

@ Pilepale

"... dann scheinen Sie sich in den Staaten nicht sonderlich viel mit den Machenschaften im und um das Weiße Haus befasst zu haben."

Sie werden es nicht glauben, aber ich habe 1998 meinen Magister in Politikwissenschaften gemacht (In internationaler Umweltpolitik, um genau zu sein).

Die "Machenschaften im und um das Weiße Haus" sind mir also sehr wohl bewusst. Bisher haben sie sich aber wenig von den "Machenschaften" im Bundestag oder im Kreml unterschieden. Die Meinung vorheriger Präsidenten habe ich nicht immer geteilt, aber die Politik folgte immer einer gewissen, nachvollziehbaren Logik.

Alle bisherigen Präsiden hatten das halbe Land gegen und da halbe Land für sich. Aber das verlief in der Regel immer mit Respekt für den politischen Gegner.

Jetzt ist die eine Hälfte des Landes von der Trump-Show so besoffen, dass selbst der Ku-Klux-Klan wieder salonfähig wird, währen die andere Hälfte des Landes (mich eingeschlossen) vor Scham im Boden versinken will.

Das ist Neu!

22:51 von Pilepale / @Sasquatch

«Na wenn Ihnen erst bei Herrn Trump aufgefallen ist, dass das Weiße Haus ein "Kasperletheater" ist, dann scheinen Sie sich in den Staaten nicht sonderlich viel mit den Machenschaften im und um das Weiße Haus befasst zu haben.»

Doch, das hat @Sasquatch ganz sicherlich.

Lebt er doch seit 20 (oder mehr ?) Jahren in den USA in Kalfornien.

Er ist einer der wenigen hier im Forum, die mit aktuell vorhandenem "Tages-Wissen aus erster Hand" auch denen die Strukturen + Gegebenheiten in den USA näher bringen können, die noch nie in den USA waren (wie z.B. ich) …

@sasquatch

"
Am 10. September 2019 um 23:30 von Sasquatch
@ laurisch._karsten

"Warum unterstützt Du nicht die hier?""

.

Ich akzeptiere Deine Entscheidung, denn ich gebe ehrlich zu so gut wie Du :) dort kenne ich micht nicht aus
.

Könntest Du meine "Entscheidungen" akzeptieren dort wo ich mich auskenne?

@fathaland slim

"
Am 10. September 2019 um 23:33 von fathaland slim
23:16, Erny

>>aber trotzdessen sind die Ziele der USA eigentlich klar<<

"Die" Ziele "der" USA?

Sie kennen das Land offensichtlich nicht so richtig.

.

Nun so wie es scheint kennen Sie dieses Land! Dann sagen Sie mir doch die Ziele der USA.

23:32, WM-Kasparov-Fan

>>Obwohl ich davon ausgehe, dass sich die seit 75 Jahren gleichbleibende US-Politik gar nicht ändert, nicht mal ansatzweise.<<

Seit 75 Jahren?

Seit über 240 Jahren.

Allerdings blieb da nichts gleich, sondern alles hat sich immer verändert.

Aber die USA blieben immer die USA.

In ihrer ganzen Diversität.

Jazz, Rock'n'Roll, Womens Lib, Hippies, Vietnamproteste, the whole nine yards.

Und natürlich McCarthy, George Wallace, der Ku Klux Klan.

Ernest Hemingway, James Baldwin.

Noam Chomsky.

Usw usw

23:42, laurisch._karsten @sasquatch

>>Ich akzeptiere Deine Entscheidung, denn ich gebe ehrlich zu so gut wie Du :) dort kenne ich micht nicht aus
.

Könntest Du meine "Entscheidungen" akzeptieren dort wo ich mich auskenne?<<

Der Forist, den Sie ansprechen, ist ehemaliger DDR-Bürger.

@ Pilepale

"Mir ist nicht klar was Sie genau mit "Ende des Kuba-Embargos" meinen.

"Der frisch ins Amt gewählte US-Präsident Barack Obama hob im April 2009 die Beschränkungen für Reisen und Geldüberweisungen von Exilkubanern nach Kuba auf ... Im Zuge der Normalisierung der gemeinsamen Beziehungen seit dem 17. Dezember 2014 kam es zu weiteren Embargoerleichterungen. So wurden beispielsweise Reisen von US-Amerikanern nach Kuba erleichtert und entbürokratisiert, ... Die Streichung Kubas von der Liste Terrorismus unterstützender Staaten Ende Mai 2015 wird weitere Erleichterungen bringen."

(https://de.wikipedia.org/wiki/Beziehungen_zwischen_Kuba_und_den_Vereinig...)

Ich war ganz bestimmt kein Obama-Fan, aber das war aus meiner Sicht eine seiner besten - und besonnensten - Leistungen.

Ach übrigens: Eine halbe Million Kubaner feierte diese Aufweichungen des Embargos am 25. März 2016 mit einem Rolling Stones Konzert.

@ laurisch._karsten

"Könntest Du meine "Entscheidungen" akzeptieren dort wo ich mich auskenne?"

Wenn ich das in der Vergangenheit nicht getan habe, dann bitte ich dafür ganz ernsthaft um Entschuldigung!

Ich habe unsere Gespräche immer als Teil einer Streitkultur geschätzt, in der man selbst dann etwas Neues lernen kann, wenn man ursprünglich ganz anderer Meinung war.

Ich haffe, das bleibt so!

23:44, laurisch._karsten @fathaland slim

>>Nun so wie es scheint kennen Sie dieses Land! Dann sagen Sie mir doch die Ziele der USA<<

Ihre Frage beweist, daß Sie die USA nicht kennen. Sonst würden Sie dem Land nicht unterstellen, einheitliche Ziele zu haben.

Was sind denn die Ziele von Deutschland?

@ schabernack

Danke für die freundlichen Worte. Ich hoffe, Sie kommen mich irgendwann mal besuchen.

@ Sasquatch um 23:41

Danke für Ihre Antwort.

Donnerwetter vom DDR-Seebär zum Magister der internationalen Umweltpolitik. Hochachtung!

Wenn Sie das so sehen mit dem Respekt der Vorgänger-Regierungen, lass ich das mal so stehen.

Das Problem ist, dass alle Vorgängerregierungen nichts unternommen haben um den Massen in den USA ein besseres Leben zu verschaffen. Ganz im Gegenteil. Clinton hatte es geschafft mit der US "schwarzen Null" Politik, die offizielle Verschuldung aufzuhalten in dem er einen ausgeglichenen Haushalt vorwies. Allerdings mMn auf Kosten der Infrastruktur, dem Bildungs- und Gesundheitssystem und vieler anderer Themen die liegen blieben und um die sich kaum ein Nachfolger gekümmert hat (+Enfesselung der Banken). Und das Hauptproblem brannte schon unter Obama ganz offensichtlich.

Das enorme Handelsdefizit der USA die fast in die Billionen (Deutsch) gehen und seit den 80ern bestehen. So leid es mir für Sie tut, aber besser wird es mit dem nächsten Präsidenten meiner Meinung nach auch nicht.

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