Kommentare

Trumps Wiederwahl unwahrscheinlich!

Die Entlassung Boltons
ist eine nachvollziehbare
Entscheidung. Trump hat sich jedoch so viele Feinde in den eigenen Reihen gemacht, dass er
keinesfalls mit der Wahlkampfunterstüt-
zung aller Gefeuerter und deren jeweiligem Umfeld rechnen kann. Eine Wiederwahl Trumps ist u.a. deshalb mehr als unwahrscheinlich! Weitere rep. Kandidaten
werden ebenfalls für
weniger Trumpwähler
sorgen.

Nicht schade drum!

Ein Kriegstreiber weniger auf der Bühne der großen Politik.

Quidquid id est...

Da fiel im letzten Satz des Interviews mit Herrn Burgard im Nachtmagazin als potentieller Nachfolger Boltons der Name Grenell.
Ob dieses Trump'sche Sprachrohr die “bessere“ Alternative zu Bolton ist, muss sich erst erweisen - ein größerer Sympathieträger ist er aus deutscher Sicht wohl kaum - aber um Sympathie aus D geht's in diesem Job ja sicher ganz zuletzt.
Doch hat Trump sicher noch andere Asse im Ärmel und lässt Grenell weiterhin hierzulande seinen Job tun, indem er z. B. Frau KK wegen der 2 % in den Ohren liegt. Erfolgversprechend, wie sich gezeigt hat...

Bolton

Im Artikel steht das Bolton immer direkt für die harte Tour war, das ist aber nicht gut und richtig, da muss ich mich wohl auf Seiten Mr. Trumps begeben:
Erst friedlich versuchen alles zu lösen, die Option hart und unter Umständen mit Krieg steht ja quasi immer zur Verfügung. Nordkorea, Afghanistan und Iran wurden somit erstmal richtig meiner Meinung nach angegangen vom big, sorry vom biggest Boss.

Wie immer

Bolton wird sich beleidigt zurückziehen und ein Buch schreiben, in dem er sich über Trump ausläßt.
Es wird sich nichts ändern.
Niemand wird D.T etwas am Zeug flicken können.
Die Welt muss weiter warten.
Vielleicht kommt doch eines Tages jemand der diesen unsäglichen Menschen aus dem Amt jagt.

Trump hat im Wahlkampf Schluss mit Regimechange und Auslandsrück

-zug geworben.
Sein ursprünglicher Sicherheitsberater Flynn (CIA-DIA) hat genau das schon vorher mehrfach kritisiert.
Und da war Bolton von vornherein der falsche Mann - des alten Establishments.

Aber man darf auch nicht vergessen, für die - ebenfalls illegalen - Luftschläge Trumps in Afghanistan und Syrien bekam er viel Zustimmung auch von der ihm nicht zugetanen Presse.

In meinen Augen ist der Rücktritt Boltons also eine erfreuliche Nachricht.

Bolton war

ein kalter Krieger und hat in der heutigen Zeit nichts mehr an der Macht verloren.
Dass die Demokraten anscheinend bei Nordkorea und Iran der selben Meinung waren, zeugt nur davon, dass USA sowohl unter rep. Führung als auch unter demokratischer Führung, hervorragend neue Kriege führen können.

Mr. Trump

Finde es gut das Mr. Trump einen Kriegstreiber entlassen hat und immer noch ist aktuell Mr. Trump nicht der schlimmste Präsident von USA für mich, so lange er keine Kriege führt wie Bush Clan am Golf oder Obama mit seinen Drohnen ganz in Ruhe und verschwiegen.
Good bye Bolton:_Rest in hell.
Kann man eigentlich bei Tweeter liken? Hab kein Tweeter aber würde ich es haben würde ich den Rausschmiss liken.

Harte Tour

Ich hoffe doch das Mr. Trump verstanden hat das nicht immer alles auf harte Tour zu lösen ist. Einiges schließt nun drauf:
Bolton entlassen, mit NK versuchen friedliche Lösungen zu finden, Abzug Syrien, eventueller Abzug Afghanistan, letztes Treffen mit Frau Merkel viel harmonischer/freundlicher. Anscheinend ist Mr. President doch nicht so anstandslos vielleicht.

Was unflexibel ist gehört weg.

Leider werden wir die unflexible deutsche Politik nicht wegbekommen.
Bei uns in Deutschland hat man nach Sekunde, Minute, Stunde, Tag, Monat und Jahr das Zeitelement Generation (entspricht 25 Jahre) eingeführt, denn solange dauern bei uns Veränderungen inzwischen.
So sprunghaft Donald Trump ist, so hat er wenigstens etwas, das man als Geschwindigkeit bezeichnen kann.
Wie heißt es, wer viel arbeitet macht viele Fehler, wer nicht arbeitet macht keine Fehler. Nicht arbeiten heißt Stillstand und ist deshalb ein gigantischer Fehler.

Wenn man genauer hinsieht,......

stehen Washington und Berlin letztlich vor dem gleichen Problem! Wie einfach war doch die Aussenpolitik als es noch die Sowjetunion gab! Man konnte Schreckgespenste an die Wand malen und die Wirtschaft am kochen halten. Aber jetzt? Gut, in Berlin werden Berater bzw. Aussenminister (leider?) nicht entlassen, dafür in Washington! Gemeinsam ist beiden Seiten die Richtunglosigkeit, mit der einzigen Ausnahme eines Staates im Nahen Osten. Der POTUS macht es uns leichter, indem er Personen entläßt, die eine bestimmte Politikrichtung personifizierten, aber am Ergebnis der Richtungslosigkeit ändert sich nichts, weil weder der Iran noch Nord-Korea die frühere Sowjetunion-Bedrohung ersetzen können, so sehr sich auch die Medien bemühen. In seiner Not hat sich der POTUS schon die EU und besonders Deutschland als Ersatz zumindest auf wirtschaftlichem Gebiet ausgesucht. Unter diesem Gesichtspunkt kann man nur hoffen, daß sich Putin zurückhält und nicht provozieren läßt!

Mein Eindruck ist, dass man

Mein Eindruck ist, dass man aus Trumps hire&fire beim Personal keine politischen Schlüsse ziehen kann, selbst bei der Entlassung des Hardliners Bolton nicht: Trump erträgt keinen Widerspruch, ja nicht einmal ernste Debatten und Diskussionen - wer ihm nicht vasallenhaft folgt (oder das seltene Geschick hat, ihm die eigene Meinung so unterzujubeln, dass Trump denkt, er sei drauf gekommen...), fliegt, egal ob Taube oder Falke.

Gute Entscheidung

Aber leider ein bisschen zu spaet. Er hat zu viele Schaeden angerichtet, deren Wunden sehr schnell nicht zu heilen sind. Die USA müssen ihr in der Welt verlorenes Ansehen wieder zurückgewinnen. Daher ist es wichtig, dass sie zur Politik der neutralen Diplomatie zurückkehren. Mit der Waffe in der Hand als Fürsprecher von westlichen und östlichen Despoten haben die USA nichts zu gewinnen.

Nur ein erster Schritt

Jetzt bitte noch Elliot Abrams und Mike "Wir haben gelogen, betrogen und gestohlen" Pompeo gleich mit entlassen.
Mit dem Abgang Boltons erwarte ich allerdings keine wesentliche Änderung der amerikanischen Aussenpolitik. Die völkerrechtswidrigen Wirtschaftskriege gg. Venezuela und den Iran werden sicher nicht beendet und auch im Jemen wird weiter gekämpft werden.
Das unsere Regierung dem nicht entschieden entgegen tritt, ist beschämend.

wer Donald nicht lieb hat....

... wird über kurz oder lang gefeuert. Kennen wir schon.
Jedoch ist Trump recht beliebt beim Volk, in seiner Politik ist nun mal Bewegung drin, es passiert viel. Für einen Durchschnittsamerikaner ist das ganz prima, wenn man versteht worauf ich hier anspiele...
Für uns wird er weiterhin unbegreiflich, chaotisch und nicht tragbar bleiben.

@Koeln 2019 :
Sie irren sich gewaltig. Er WIRD wiedergewählt, in 2 Jahren werden Sie an meine Worte denken.

09:15, Altaria

>>Dass die Demokraten anscheinend bei Nordkorea und Iran der selben Meinung waren, zeugt nur davon, dass USA sowohl unter rep. Führung als auch unter demokratischer Führung, hervorragend neue Kriege führen können.<<

Nordkorea und Afghanistan.

Niemand möchte gegen Nordkorea Krieg führen. Auch Herr Bolton nicht.

Den Afghanistankrieg gibt es seit Bush Jr.

Der Vertrag mit dem Iran, den Trump gekündigt hat, wurde unter einem demokratischen Präsidenten abgeschlossen.

Boltons Einfluss hat die US

Aussenpolitik rücksichtsloser gemacht und
kriegerische Auseinandersetzungen hingen immer wie ein Damokles Schwert im Raum.
Trump will wieder gewählt werden, aber mit einem J. Bolton und dessen Kriegstreiberei
dürften seine Chancen für eine Wiederwahl nicht unbedingt besser werden.
Der Zeitpunkt des Rauswurfs deutet darauf hin, dass dies u.A. auch eine wahltaktische Überlegung war.

10:23 von Metalhead1

Es könnte immerhin sein, dass die US Aussenpolitik bis zu den Wahlen im November 2020 gemässigter ausfallen wird.
Wenn Trump dann tatsächlich wieder gewählt werden sollte, dürften die aggressive Aussenpolitik fort geführt werden. Dann hat Trump nichts mehr zu verlieren - eine
3. Amtszeit gibt es es nicht. Auch dann nicht wenn er (wie er ja gesagt hat) sie gerne einführen möchte.

Sie zählen die USA-Einsätze auf mit Ausnahme

@10:56 von karlheinzfaltermeier
... die der Sowjetunion. Und damals war ein georgischer Diktator (Stalin) oder ein ukrainischer Machthaber (Chruschtschow) an der Macht.

– Jugoslawien: völkerrechtswidriges Bombardement auch von Zivilbevölkerung durch Natostaaten
– Krim: Folge des von den USA unterstützten Putsches in Kiew. Oder wollen Sie den rechtmäßigen Präsidenten Janukowitsch zurück? (Obama auf CNN: Putin konnte nur reagieren)
– Ost-Ukraine: siehe Krim. Warum sollen wir nicht den Willen der Bevölkerung akzeptieren? Putin hat die Volksrepubliken nicht mal anerkannt. Er will eine friedliche Gesamtlösung, und wird sie hoffentlich zusammen mit Selenski bekommen.

@ 09:15 von Altaria

Fakten:

Obama hat die meisten Migranten abgeschoben. Mehr als 1945-2008 alle Präsidenten zusammen.
Er hat die meisten Drohnen-Liquidierungen befohlen.
Er hat die höchsten Spenden eines US Politikers von Goldman Sachs bekommen.
Und was er in Michigan (Gouverneur Snyder, Flint) getan, sollte sich jeder selbst anschauen.
Michael Moore "Fahrenheit 9/11" (nicht 11/9)!
Also: Selbstverständlich kann man Kriege der Demokraten sehen.
Und noch mehr falsches.

@9:21, Hackonya2

"....keine Kriege führt wie Bush Clan am Golf".

was heißt "Bush Clan" ? Bush sen. musste im Fall Kuweit seinen General Schwartzkopf, der unbedingt bis Bagdad durchmarschieren wolle, zurückpfeifen. Bush sen. fürchtete eine Destabilisierung der Region, was viele damals hier nicht begriffen haben.
Hätte sein Sohn nur die Weisheit seines Vaters geerbt!

09:06 von wolliwood

"Es wird sich nichts ändern.
Niemand wird D.T etwas am Zeug flicken können."

Komische Philosophie.
Ist noch nie je eingetroffen.

Der alte und weise griechische Philosoph Heraklit hingegen wird bis heute zitiert, da er die Wahrheit im Mark getroffen hat:

'Pantha rei' = 'Alles fließt'.

@10:32 von my comment

"...ist Trump recht beliebt beim Volk,"

Das waren die Rosstäuscher in den letzten 85 Jahren schon immer!

" Er WIRD wiedergewählt"

Solange eine Wahlmännermehrheit eine Bevölkerung vertritt, die pausenlos in einer Wohlfühlveranstaltung zu leben glaubt, leider schon.

10:14 von andererseits

"Mein Eindruck ist, dass man aus Trumps hire&fire beim Personal keine politischen Schlüsse ziehen kann, selbst bei der Entlassung des Hardliners Bolton nicht: Trump erträgt keinen Widerspruch"

Das ist sicherlich richtig.
Dennoch können wir daraus schließen, dass ein HARDLINER schon auch mal Trump zu viel wird und bei Trump auf Widerspruch stößt.

Unausdenkbar, wenn Trump auch ihm blind gefolgt wäre.

Alternative zu Trump

Bolton geht, aber das Chaos bleibt.
Eine junge linke Kandidatin bei den Demokraten und die Reps können die zweite Amtszeit für Trump vergessen.

so isses

@ Dieter K.

Donald hat Dollars. Wahlmänner ihre Stimme. 1+1 = Überraschung...

@ krittkritt

Und da war Bolton von vornherein der falsche Mann - des alten Establishments.

Wo verorten Sie Trump denn, wenn nicht im alten Establishment?

12:02 von Sausevind

Alles fließt hat natürlich diesselbe Aussagekraft und Präzision, wie Gleiches gesellt sich gerne und Gegensätze ziehen sich an.
Und in der Realität (Physik) fließt nichts. Noch nicht mal Zeit und Raum (Bewegungen). Planck'sche Wirkquantum.
Ergo: Sowas hört sich irgendwie nett an, im Popsong oder beim Eierlikör mit Schwiegermutter.

@ krittkritt

... oder ein ukrainischer Machthaber (Chruschtschow) an der Macht.

Chruschtschow ist so weit ich weiß nicht in der Ukraine geboren sondern in der Oblast Kursk.

11:45, M. Nordheim

>>Fakten:

Obama hat die meisten Migranten abgeschoben. Mehr als 1945-2008 alle Präsidenten zusammen.
Er hat die meisten Drohnen-Liquidierungen befohlen.
Er hat die höchsten Spenden eines US Politikers von Goldman Sachs bekommen.
Und was er in Michigan (Gouverneur Snyder, Flint) getan, sollte sich jeder selbst anschauen.
Michael Moore "Fahrenheit 9/11" (nicht 11/9)!
Also: Selbstverständlich kann man Kriege der Demokraten sehen.
Und noch mehr falsches.<<

Obama hat mehr Migranten abgeschoben als in den 63 Jahren vorher insgesamt abgeschoben wurden?

Das glauben Sie doch selbst nicht.

Alle Präsidenten haben Illegale abgeschoben, Trump ist aber der Erste, der dies mit rassistischer, hetzerischer Rhetorik verbindet.

Die "Drohnen-Liquidierungen" steigen seit Bush Jr. kontinuierlich an. Obama hat die CIA angewiesen, die zivilen Opfer öffentlich zu machen, Trump hat diese Anweisung kassiert. Was hat er genau in Michigan getan? Und die antisemitische Chiffre GS darf natürlich nicht fehlen.

Trump und Bolton haben gut

Trump und Bolton haben gut zusammengepasst. Beide setzen nicht auf Diplomatie sondern auf Erpressung. Bolton ist dann auch zur letzten Konseuenz bereit ( Krieg ) Trump eher nicht und hat sich damit in Nordkorea, Iran, bei den Taliban und in Venezuela in eine Sackgasse manövriert.

12:36 von M. Nordheim

"Und in der Realität (Physik) fließt nichts"

In der Realität sind Kinder und Erwachsene dasselbe, beide unveränderbar?

Die Physik beschreibt auch nur ein Modell und niemals die Realität.

Wir können uns darauf verlassen, dass wir heute nicht mehr im Mittelalter leben und dass Trump sich täglich verändert.
Und mit ihm die Politik in der ganzen Welt.

Ob Trump wiedergewählt wird, ist also nach wie vor offen. Das kann auch die Physik nicht voraussagen.

@ krittkritt - Faknews - Bolton ist erst seit 4.9.2018 im Amt

Aber man darf auch nicht vergessen, für die - ebenfalls illegalen - Luftschläge Trumps in Afghanistan und Syrien bekam er viel Zustimmung

Die Luftschläge waren schon 2017

12:46 von fathaland slim

Alle Präsidenten haben Illegale abgeschoben, Trump ist aber der Erste, der dies mit rassistischer, hetzerischer Rhetorik verbindet.
.
er hat es eben beim Namen genannt
die anderen geschwiegen
und "American first" das war schon immer die Vorgabe in den USA

@ Nordheim

Obama hat die meisten Migranten abgeschoben.

Hört sich fast an, als sei Obama da schuld. Die Gesetze, die zu den Abschiebungen führten, sind allerdings nicht von Obama und die Flüchtlingszahlen sind einfach damals angestiegen.

@ krittkritt

Sie rechnen Bolton, dessen Mutter Hausfrau und dessen Vater Feuerwehrmann war, zum Establishment. Aber Trump, den Millionärs-Sohn, nicht?

@Werner40 @Sausewind: In der Tat!

Allerdings: Bolton ist stumpf und brutal, militärische Gewaltanwendung ist letztlich das Einzige, was er kann und mit dem er die Machtposition des - in seinen Augen - "Hegemon" USA erhalten und ausbauen will. Wahlergebnisse und öffentliche Meinungen interessieren ihn nicht, er selbst ist noch nie in ein öffentliches Amt gewählt sondern immer nur berufen worden. In seiner Karriere wechselte er immer nur zwischen Berater- und Botschafter-Posten sowie Lobbyarbeit betreibenden Anwaltskanzleien und rechtskonservativen "Denkfabriken", darf man Wikipedia glauben.

Trump ist dagegen ein Entertainer, der vor allem um sein Ego kreist und alles danach beurteilt, ob es für dieses gut ist oder nicht und der dem Publikum täglich seine Reality-TV-Show präsentiert - derzeit auf dem Feld der Politik, aber früher auch schon im "realen" Trash-TV - um sich von seinen Fans bejubeln zu lassen.

Das sind dann doch zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, die sehr schlecht zueinander passen.

13:23, Peter Goge

>>@ krittkritt
Sie rechnen Bolton, dessen Mutter Hausfrau und dessen Vater Feuerwehrmann war, zum Establishment. Aber Trump, den Millionärs-Sohn, nicht?<<

So langsam rundet sich bei mir das Bild davon, was gemeint ist, wenn bestimmte Foristen hier den Begriff "Establishment" benutzen. Es ist offensichtlich ein politischer Kampfbegriff, mit dem Menschen belegt werden, deren Ablehnung sowohl von Rechten als auch von Linken angenommen werden kann. Er spiegelt Querfrontbestrebungen wider.

Trump ist der Held der Rechten, deswegen wird dieser Begriff von diesen Kreisen auf ihn nicht angewendet.

@  13:19 von Peter Goge

Es geht um anordnen, sie vergesslicher. Vor Obama wurden diese Gesetze kaum angewendet.
Eindeutiger seine INITIATIVE geht nicht.
Ich weiß, er ist charming. Wie die meisten Versicherungsvertreter.
Aber ich beurteile kontextuales Handeln.
Ist evident und echt für die Menschen in der Wirkung. Und nicht "fühlt sich gut an".

13:10, Sisyphos3

>>12:46 von fathaland slim
Alle Präsidenten haben Illegale abgeschoben, Trump ist aber der Erste, der dies mit rassistischer, hetzerischer Rhetorik verbindet.
.
er hat es eben beim Namen genannt
die anderen geschwiegen<<

Rassistische Hetze ist für Sie also "beim Namen nennen". Ich muss leider sagen, daß diese Aussage aus Ihrer Feder mich nicht wirklich überrascht.

>>und "American first" das war schon immer die Vorgabe in den USA<<

Ein sinnleeres Schlagwort. Jede Regierung hat die Aufgabe, die Interessen des Landes, das sie vertritt, zu wahren und zu vertreten.

@ Nordheim

Er hat die höchsten Spenden eines US Politikers von Goldman Sachs bekommen.

So weit ich weiß, haben Mitt Romney und John McCain mehr Spenden von GS bekommen als Barack Obama.

@ Nordheim

Die erhöhten Abschiebungszahlen gehen nicht "auf das Konto" der Administration Obama. Diese hat - genau wie die Bundesstaaten - nur die Gesetze ausgeführt.

13:39 von fathaland slim

Rassistische Hetze ist für Sie also "beim Namen nennen"
.
warum haben die anderen Präsidenten abgeschoben
aus anderen Gründen als "rassistischen" ?
welchen dann ?
//
Jede Regierung hat die Aufgabe, die Interessen des Landes, das sie vertritt, zu wahren und zu vertreten.
-
also bei unserer Regierung hege ich da starke Zweifel !

13:35, haruwa

Ich schließe mich Ihrer Analyse an.

Eine Sache möchte ich noch anmerken:

Es gibt einen Berater, der Trump seit Wahlkampfzeiten berät, im rechten Flügel der republikanischen Partei bestens vernetzt ist und ihm wohl auch Leute wie Bolton als Berater zugeführt hat. Dieser Mensch hat nach wie vor Trumps uneingeschränktes Vertrauen, er scheint genau zu wissen, wie man mit dem eigentlich unpolitischen Menschen Donald Trump umgehen muss. Er bestimmt auf vielfältige Weise die Agenda, unter anderem schreibt er Trumps Reden.

Es handelt sich um Stephen Miller, einen jungen (Jahrgang 1985) glühenden rechten Ideologen, der öffentlich so gut wie nie in Erscheinung tritt, Trumps Präsidentschaft aber maßgeblich bestimmt.

Niemand außer seiner Tochter und seinem Schwiegersohn ist Trump so nahe. Alle anderen wechseln wie das Wetter, Stephen Miller und Jared Kushner bleiben.

Rekordverdächtige Kündigungen

Gab es jemals einen Präsidenten (oder überhaupt irgendeinen Politiker), der soviele Mitarbeiter in so kurzer Zeit verloren hat wie Trump?

13:35 von haruwa an@werner40 und @Sausewind

Unterschiedliche Persönlichkeiten.
Trump hat Bolton eingestellt obwohl er über dessen "Persönlichkeit" sicher informiert war. Vielleicht auch gerade deshalb. Hat ins Kalkül gepasst.
Und nun - in der Wahlkampfphase - entdeckt er plötzlich dass Bolton nicht mehr zu ihm
passt?

13:36, M. Nordheim

>>Es geht um anordnen, sie vergesslicher. Vor Obama wurden diese Gesetze kaum angewendet.
Eindeutiger seine INITIATIVE geht nicht.<<

Das ist doch nun wirklich ganz großer Unsinn. Jeder, der sich in den USA auch nur ein ganz klein wenig auskennt, weiß, daß Illegale in den USA immer aufgegriffen und abgeschoben wurden. Ich weiß noch genau, wie ich 1991 mehrere Strecken mit dem Greyhoundbus in Texas zurückgelegt habe. Ich habe innerhalb weniger Wochen mindestens fünf Razzien im Bus erlebt. Wer war 1991 noch mal Präsi?

>>Ich weiß, er ist charming. Wie die meisten Versicherungsvertreter.<<

Jetzt trägt Ihre offensichtliche Antipathie Sie aber doch ein wenig aus der Kurve.

>>Aber ich beurteile kontextuales Handeln.
Ist evident und echt für die Menschen in der Wirkung. Und nicht "fühlt sich gut an".<<

Kontextuale Evidenz. Sie kennen wirklich tolle Worte. Die Evidenz der kontextualen Handlung Obamas die so genannten Dreamer betreffend beispielsweise blieb Ihnen aber nicht verborgen, oder?

@ fathaland slim

Das sind Daten von Moore, der nicht unfehlbar ist, aber immer sehr gründlich recherchiert.
Hetzerisch (narzisstisch anfixen) ist es, alle die Merkel's Politik 1:1 folgen als leuchtendes Deutschland und ihr Land bezeichnen und wörtlich nicht implizierend alle anderen als Dunkeldeutschland.
Und reichlich Punkte mehr. Ihren Narzissmus hat Prof. Maatz vor 3 Jahren begründet.
Ich seit Maidan 2014. Volker Pispers schon 2005.

Ab und zu gibt es ja auch mal

Ab und zu gibt es ja auch mal gute Nachrichten. Ohne diesen Kriegstreiber ist die Welt etwas besser geworden.

Die US-Politk und Trump sind rational

Die USA waren in den letzten Jahrzehnten bei der Sicherung und dem Ausbau ihrer Vormachtstellung in der Welt sehr erfolgreich. Ihre Ökonomie, Technologien, Währung, Außenpolitik und Intellekuelle Dominanz bestimmen weltweit das Geschehen.
Die US-Amerikanische Außenpolitik setzt nicht eindimensional auf einzelne Instrumente ( nicht nur Krieg, nicht nur Befriedung/Diplomatie, nicht nur ökonom. Leistungsaustausch).
Die nunmehr während der letzten Präsidentschaften erreichten strategischen Vorteile, werden von Trump konsolidiert. Der Süden Asiens soll eingebunden werden. Nach Jahren der militär. Einsätze, können und müssen jetzt in diesen Gebieten für die USA Verträge und Bündnisse vereinbart werden. In diesem Zusammenhang ist ein Waffenstillstand oder gar ein Friedensvertrag mit den Taliban sehr nützlich. Nicht zuletzt auch für Trumps Wiederwahl. Bolton hat ausgedient, er stört nun nicht mehr. Die US-Politik will jetzt, zwischen Syrien und pakistainischen Grenzgebieten Ruhe haben.

13:56, Sisyphos3

>>13:39 von fathaland slim
"Rassistische Hetze ist für Sie also "beim Namen nennen""
.
warum haben die anderen Präsidenten abgeschoben
aus anderen Gründen als "rassistischen" ?
welchen dann ?<<

Ich redete von der Rhetorik Trumps.

Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung werden nicht aus rassistischen, sondern aus gesetzlichen Gründen abgeschoben. Werden diese Abschiebungen, die in jedem Land stattfinden, dazu instrumentalisiert, um gegen die abgeschobenen Menschen zu hetzen und einen Popanz aufzubauen, so ist dies eine rassistische Strategie.

>>"Jede Regierung hat die Aufgabe, die Interessen des Landes, das sie vertritt, zu wahren und zu vertreten."
-
also bei unserer Regierung hege ich da starke Zweifel !<<

Das weiß ich. Es ist ja die Erzählung der AfD.

Aber in wessen Interesse agiert unsere Regierung denn Ihrer Ansicht nach?

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