Ihre Meinung zu: Wegen Hongkong-Aktivist: China bestellt deutschen Botschafter ein

11. September 2019 - 17:40 Uhr

Der Hongkonger Demokratieaktivist Wong wirbt in Berlin um Beistand für die eigene Sache - sehr zum Unmut der chinesischen Regierung. Die bestellte jetzt den deutschen Botschafter formell ein.

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Kommentare

Chinesischen Botschafter in Deutschland einbestellen!

Da hilft wohl nur eins: Symmetrisch sollte nun die Deutsche Regierung den chinesischen Botschafter in Deutschland einbestellen und Nachhilfeunterricht in Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit erteilen.

Der frechen Dreistigkeit der chinesischen Regierung, die zum Teil schon totalitäre Züge trägt, darf man keinesfalls mit Appeasement begegnen.

Ach herrje

Derlei nannte man früher einmal "Einmischung in die inneren Angelegenheiten..." und so weiter. Na, wenn China oder Russland so etwas in Deutschland oder Europa gemacht hätten, wäre hier der Teufel los.
Ach, noch etwas: Jemand, der zu einer Veranstaltung der Freiheit, ausgerichtet von der "Bild"-Zeitung, geht und dort die Werbetrommel für einen Umsturz im eigenen Land rührt und um Geld und Unterstützung dort bettelt, hat sich in meinen Augen bereits völlig selbsttätig disqualifiziert.
China mag das nicht, ebensowenig wie Russland übrigens. Ich gehe davon aus, dass dafür gesorgt wird, dass wir es lernen. Wird uns nicht gefallen, ist aber so...

Geschick

Da kann Fr. Dr. Merkel ja gleich mal eine Probe ihres diplomatischen Könnens abgeben, welches gerade erst hier gerühmt wurde

Wirtschaftliche Interessen . . .

sind der Bundesregierung halt wichtiger als Menschenrechte. China droht unterschwellig und kein Politiker bezieht klare Position. Tja, und immer mehr (deutsche) innovative Untenehmen, Banken und und und werden von China aufgekauft.

Es reichten schon die wenigen Bildberichte

im Öff.-rechtl. FS aus, die uns die "Aktivitäten" der "Demokraten" in Hongkong, zumeist Schüler und Jugendliche, kaum Ältere, vor Augen geführt haben. Randale ist noch harmlos formuliert. Eher - sinnlose Zerstörung (U-Bahn Station z. B.) oder Gewalt gegen Personen, Autos, Geschäfte usw., Besetzung und Demolierungen auf dem Flughafen, reichts noch nicht? Ob nun Herr Wong mit Anzug und Binder oder in Jeans und TShirt abgebildet wird, ändert nichts daran, dass er der Kopf einer Bande von Randalierern ist, denen an Demokratie gar nichts gelegen ist. Und wer jenen Figuren die Hand schüttelt (wie weiland ein Herr St. in Kiew...), der muss sich nicht wundern, wenn ihm die reguläre Regierung Chinas zürnt. Von mir aus kann Herr Wong hierbleiben (was er sicher nicht will) oder zu Trump ausreisen (was er erst recht nicht will) und dann mal seine "Demokratiefantasien" so richtig ausleben, Anhang findet er bestimmt.

Trump

Man muss ja Donald Trump und seine Art Politik zu machen nicht unbedingt mögen, aber indem er den Chinesen auf die Füße steht, hat er Recht. Jetzt könnten ja tatsächlich mal die Europäer und die Amerikaner gemeinsam der chinesischen Regierung nahebringen, dass sie sich nicht so aufblasen soll, sonst könnte man ganz schnell mal auf korrekten Schutz von geistigem Eigentum und auf gleichen Marktzugang bestehen. Die Wirkung die die Trumpschen Zölle hatten, sollten eine Warnung sein.

"..Hongkong-Aktivist: China bestellt deutschen .."

Armes Deutschland, es kann sich den Konflikt mit China nicht leisten, die europäischen Werte, das europäische Menschenbild, die Demokratie als solche können sich eine Unterstützung der Opposition nicht leisten.

Bin gespannt, wie Wong

Bin gespannt, wie Wong zuhause empfangen wird, wenn er zurück kehrt.

Warum?

In Hongkong hatte ein Gesetz, dass die Auslieferung Straffälliger nach Festlandchina ermöglichen würde, Proteste ausgelöst. Worum geht es in dem Auslieferungsgesetz? Die Regierung argumentiert, dass es bei der Auslieferung von Angeklagten Schlupflöcher gebe. Sie verweist auf den Fall eines jungen Hongkongers, der im Februar des vergangenen Jahres seine Frau in Taiwan ermordet haben soll. Er floh nach Hongkong. Doch er kann nicht an Taiwan ausgeliefert werden, weil zwischen Hongkong und Taiwan kein Auslieferungsabkommen besteht. Durch dieses Schlupfloch sei Hongkong ein «sicherer Hafen» für Kriminelle, sagt die Regierung. Dieses müsse geschlossen werden.
Kritiker warnen, Chinas Justiz sei nicht unabhängig und diene als Werkzeug der politischen Verfolgung. Auch drohten Folter und Misshandlungen. Und dieses Land ist unser größter Handelspartner.
Ein Demokratieaktivisten lädt man nach Deutschland ein. Einen Edward Snowden nicht. Warum?

Respektvoller mit Deutschland

Die Regierung der VR China sollte respektvoller mit Deutschland und seinen Verfassungsorganen umgehen. Deutschland ist kein Befehlsempfänger der VR China.

Heiko Maas ist unhaltbar.

was hat Herr Maas bisher gebracht? Ich denke recht wenig. Das Treffen mit Wong war ein solcher Fehltritt, dass nur seine Abberufung die richtige Reaktion ist.

Sinn

Welchen Sinn hat das Treffen?

Ich finde das Treffen mit Maas ermuntert zu weiteren Protesten in HK.

Die Aufgeregtheit Pekings ist

für mich verständlich und nachvollziehbar.
Maas agiert wie so oft :
Laienhaft, diplomatisch fragwürdig !

Musste es ausgerechnet Berlin sein?

New York, London, Paris oder von mir aus Hamburg hätten es doch auch sein können!

Nicht dass es ein starkes Signal ist, dass Deutschland doch inzwischen so einen hohen Stellungswert in der Welt für viele Menschen hat. Aber wir können auf der anderen Seite nicht China mit als wichtigsten Partner in wirtschaftlichen Angelegenheiten an uns binden und gleichzeitig dessen Systemkritiker eine so deutliche Plattform bieten! Frei nach dem Motto "Wasch mich aber mach mich nicht nass"!

Alles verständlich aus sich

Alles verständlich aus sich der Hongkongner...

Nur wenn ich mir überlege, wie die in peking den westlichen exportschlager (Demokratie/ Lobbyismus/ kapitalismus- Demokratie bitte im ironischem Sinne sehen) betrachten, kann ich mir ziemlich gut vorstellen, warum die sauer wegen sowas sind.

Nicht falsch verstehen : das Regime dort ist falsch.
Aber nur weil wir hier wie Schafe mit brot und spiele ruhig gehalten werden, sollten wir nicht so anmaßend sein und anderen Kulturen unsere Dogmen aufzuwingen.

Peace

Raushalten wäre nicht nur feige, es funktioniert auch nicht mehr

„Zudem solle Deutschland keine Ausrüstung mehr an die Hongkonger Sicherheitskräfte liefern und Gespräche über die Handelsbeziehungen mit China und Hongkong aussetzen, (…)“

Das sollte in Anbetracht der derzeitigen Lage eigentlich selbstverständlich sein. Zumal dies die einzig passende Antwort auf die dreisten Tatsachenverdrehungen und Erpressungsversuche und die unverhohlenen Drohungen des chinesischen Regimes sein dürfte:

„Denn bedauerlicherweise hätten deutsche Politiker einen "Anstifter zu Gewalttaten in Hongkong" empfangen (...).
Der Vorfall werde "eine sehr negative Beeinträchtigung für die bilaterale Beziehung" bedeuten“/
„Zuletzt drohte die chinesische Regierung immer unverhohlener mit einem Eingreifen“

Aus tagesschau.de/ausland/wong-105.html:
"... die Sprecherin [des chinesischen Außenministeriums] nannte das Treffen einen "Akt der Respektlosigkeit".

Leute, die ihnen „unangepasste“ andere mit Panzern überfahren lassen, erwarten Respekt? Ernsthaft? Die machen sich lächerlich.

Der chinesische Botschafter

Der chinesische Botschafter hat sich heute Mittag in einer Pressekonferenz dazu geäußert.
Und er hatte mit jedem seiner Worte absolut recht !
Schade, dass sich die Bundesregierung wieder einmal vor die Karre der USA spannen lässt, die in Hongkong möglicherweise den nächsten Umsturz vorbereiten.
Gut dass Trump den größten US - Kriegstreiber gerade gefeuert hat.
So kann man vielleicht davon ausgehen, dass die Unruhen in Hongkong bald vorbei sein werden.

Innere Angelegenheiten

Das ist nun wirklich eine verzwickte Situation, die sich jetzt manifestiert hat. Es war jedoch von vornherein klar das man mit der chinesischen Regierung nur dann etwas erreicht wenn man zu deren Bedingungen agiert. Maas hat zwar richtig gehandelt als er den Gast aus Hongkong empfing jedoch Hat klar sein müssen dass das öffentliche Auftreten mit Herrn Wong die Türe für Erfolge zuschlägt. Schade, denn klar ist auf jeden Fall, wenn China zuschlägt in Hongkong hilft den Bürgern niemand. Bin gespannt wie sich das noch entwickelt.

Einladungen sind nicht selbstverständlich.

Derartige Einladungen sollten künftig von der EU ausgehen. Die Tragweite wird in Peking viel gravierender gesehen als im Westen. Wir werden uns generell im Westen daran gewöhnen müssen, bei der zu nehmende wirtschaftliche Bedeutung mancher Staaten, das Demokratien nicht die alleinige Regierungsform sind.

Musste das sein?

"Außenminister Heiko Maas sprach mit dem jungen Aktivisten, Bundeskanzlerin Angela Merkel ist besorgt und mahnt China zur Mäßigung."

Musste das sein? Reichte es nicht aus, jemanden zu schicken, der keinen Posten hat, dafür aber Ahnung von der Materie?

Es ging anscheinen nicht um Informationsaustausch, sondern um darum, China Lange Nase zu zeigen.

Diplomatie geht anders.

Das ganze ist nur ein Vorgeschmack

auf das was auch auf die EU zukommt.
Das Bewertungssysten der Chinesen wird auch unsere Firmen die in China verkaufen und produzieren angewandt werden.
Derweil hat China ordentlich bei uns eingekauft und wird uns schön vorhalten was passiert wenn wir nicht kooperieren.
Und was Hongkong angeht: Es wird in das Chinesische System eingegliedert werden, egal was wir machen.
Auch die Briten werden schlecht alle Honkonger als Briten anerkennen. Und selbst dann ist Hongkong keine Botschaft der Briten sondern chinesisches Staarsgebiet.

Unterstellungen bringen nichts

@ 18:56 Sachse64
China wirft anderen gern vor, sich in die inneren Angelegenheiten Chinas einzumischen. Aber wenn wir Herrn Wong nach Deutschland einreisen lassen, dann ist das unsere Sache. Ganz im Gegenteil hat sich der chinesiche Botschafter in unsere Angelegenheiten eingemischt, indem er forderte, Herrn Wong nicht einreisen zu lassen. Im Übrigen bringt es nicht, den Demonstranten in Hongkong einen Willen zum Umsturz zu unterstellen. Es sei denn, Sie bezeichnen es als Umsturzversuch, dass sich die Menschen in Hongkong gegen Pekings Versuche wehren, ihre Freiheit immer mehr abzuwürgen.

Der Diener dient...!

Zitat:
"Die Protestbewegung habe jedes Mittel zur friedlichen Demonstration ausgeschöpft und werde nicht klein beigeben".

Upps, die Welt hat aber auch ganz andere Bilder gesehen...und dieses hatten wahrlich nichts mit "friedlichen Demonstrationen" zu tun.

Man darf sicher sein,... den netten Herrn Wong hätten weder der unbelehrbare Herr Maas noch sonst wer in Berlin empfangen oder ihm eine Bühne geboten, hätten er und seinesgleichen in Honolulu für die Abspaltung Hawaiis von den USA demonstriert.

Die USA hätten sich dies verbeten...und in Berlin hätten die Hacken geknallt, wie üblich.

Peking verhält sich töricht, Berlin nicht minder...

19:35 von Tada

...sondern um darum, China Lange Nase zu zeigen.

Warum nicht?

Diplomatie geht anders.

Wie hätten Sie es gemacht?

/// Am 11. September 2019 um

///
Am 11. September 2019 um 19:35 von Tada
Musste das sein?

"Außenminister Heiko Maas sprach mit dem jungen Aktivisten, Bundeskanzlerin Angela Merkel ist besorgt und mahnt China zur Mäßigung."

Musste das sein? Reichte es nicht aus, jemanden zu schicken, der keinen Posten hat, dafür aber Ahnung von der Materie?

Es ging anscheinen nicht um Informationsaustausch, sondern um darum, China Lange Nase zu zeigen.

Diplomatie geht anders.///
.
Ja, das musste sein und war durchaus diplomatisch ok. In Deutschland gilt das Prinzip der streitbaren, wehrhaften Demokratie. Hat mit " langer Nase " nichts zu tun.

Aktivisten

Was verspricht sich der junge Mann von seinen Visiten, jetzt in Berlin, danach wohl in Washington? Er betont lediglich die enge Verbindung zum Westen, was die chinesischen Vermutungen der Unterstützung bei den Unruhen nur noch verstärken dürfte - und ob das den Menschen in Hongkong hilft, ist sehr die Frage. Der deutsche Außenminister Maas bekommt ein schönes Bild mit einem Aktivisten und eine gute Presse - wers braucht? Diese Aktivisten haben den Flughafen in Hongkong mehrmals lahmgelegt, zur Genugtuung der westlichen Politik. Interessant wird es werden, wenn deutsche Aktivisten für irgendetwas demonstrieren und den Frankfurter Flughafen lamlegen - ob die dann auch von Herrn Maas empfangen werden?

Genau so

@Tada ,19.35:
Nein, es geht genau so. Jemanden mit Posten, zum Glück sogar hohem Posten. Nur so interessiert es China. Das ist Symbolpolitik und die ist genau das, die man braucht, weil China genau davor Angst hat. Irgendwelche Fäden im Hintergrund sind schnell ausgehebelt, dir große Bühne aber nicht. Gut, dass der Mut dazu da war.

Meine Meinung

Bevor man sich in andere Angelegenheiten von Staaten und Regierungen einmischt, erst Mal vor der eigenen Türe kehren, bezüglich Demokratie. Weil hier gibt es im eigenen Land genug Ungerechtigkeiten!

@vweh

Und was Hongkong angeht: Es wird in das Chinesische System eingegliedert werden, egal was wir machen.

Richtig ... trotzdem können (und müssen) wir Peking zeigen, was wir davon halten. Wir können Unrecht nicht überall auf der Welt verhindern - dazu schweigen dürfen wir aber nicht.

Chinesischer Botschafter

@ 19:15 von Schäfer
Ich frage mich, ob der chinesische Botschafter noch haltbar ist.
Es ist schon merkwürdig, dass der chinesische Botschafter uns erklärt, wer nach Deutschland einreisen darf. Darüber hinaus hat er sich heute in die Nesseln gesetzt, als er verlautbarte, die Demonstranten in Hongkong würden von bestimmten Mächten gesteuert. Mit dieser Unterstellung hat er kein diplomatisches Fingerspitzengefühl gezeigt.

@DB_EMD und @Tada

Ja, das mußte sein!
Weil wir verdammt nochmal ein souveräner Staat sind, der sich so verhält, wie er es für richtig hält.
Rückgrat geht anders, Tada.

@ um 19:35 von vweh

Ein Bewertungssystem, wie es China angeblich hat, ist genau dass Richtige für europäische Länder.
Nur müsste hier mit der lückenlosen Überwachung von Politikern und Wirtschaftsbossen angefangen werden.
Geheime Absprachen zB zu Waffenverkäufen in Krisengebiete oder andere Sauereien wären dann nicht mehr möglich.
Keine Korruption, keine Lobbyisten mehr.
Dann könnten Politiker wieder das tun, wofür sie von uns bezahlt werden: Politik machen für die Bevölkerung.

Aufzwingung von Dogmen

@ 19:22 BadBase
Der Auftritt des chinesischen Botschafters hat gezeigt, dass es eher Peking ist, das anderen Kulturen anmaßend seine Dogmen aufzwingt.

Chinesischen Botschafter in Deutschland einbestellen!

Ohne Zweifel müssen Menschenrechte hoch gehalten und verteidigt werden. Dazu hat die Kanzlerin ja bei Ihrem China Besuch ausführlich Stellung genommen. Aber mit dem gesunden Instinkt der Diplomatie und nicht mit medienwirksamen Fotos. Der bereitgestellt Bahnhof in Berlin mit ministerialer Präsenz ist hier wohl etwas zuviel und hat mit Ansage zur Verstimmung geführt.

@ Schaefer, um 19:15

Maas' Abberufung wegen des Treffens mit Wong?? Können Sie mal durchblicken lassen, warum?

Mal ein Vergleich

Beim G20-Gipfel in Hamburg ist weniger kaputt gegangen als jetzt in Hongkong. Dennoch wird immer noch ermittelt, gefahndet, ja öffentlich ausgeschrieben - die Hatz auf die anderen. Es wird immer noch durchsucht, verhaftet, verurteilt . Es reicht aus, daneben gestanden zu haben, um für Monate in den Knast zu wandern - ohne auch nur ansatzweise einen Beweis von Straffälligkeit von Seiten der Staatsanwaltschaft. Tja, gnädige Richter vorausgesetzt.

Hingegen wurde von der Hongkonger Regierung das strittige Gesetz zur Auslieferung von Gewaltverbrechern an das Festland-China zurück genommen. Nun ja, Rechtsstaatlichkeit beinhaltet für mich auch, wie hier vermutliche Mörder einer Gerichtsbarkeit zu überantworten, ja überhaupt eine Rechtsstaatlichkeit zu ermöglichen.

Nur, das werden die ideologisch Verbrämten hier nie akzeptieren wollen. Denn zum eigentlichen Thema der Ursache der Hongkonger Proteste, und wie solch' Gewaltverbrechen künftig aufgeklärt werden sollen, habe ich nichts vernommen.

Peking zürnt Berlin?

Wie zürnt denn Berlin? Mahnend? Lol. Der Autor meint wohl Berlin zürnt Peking, denn die chinesische Regierung scheint erzürnt über die Eigenmächtigkeit der deutschen Regierung in Deutschland zu sein. Das widerum würde erklären, warum Peking Berlin erzürnt. Was mischt sich China ein deutsche Politik ein? Ja, ehrlich zu bleiben fällt beiden Seiten schwer. Nur wäre es mir neu, wenn sich die chinesische Regierung mal zurückhaltend gegenüber der Meinung der deutschen Politik benommen hätte. Natürlich kann ich nur alles durch die deutsche Medienbrille sehen, da ich kein Chinesisch kann. Doch mahnt die deutsche Regierung mehr als viele andere Regierungen auf der Welt. Vielleicht sollten die deutschen Politiker mal mehr die Geschichten ihrer Eltern und Großeltern erzählen! Könnte sein, dass man damit ernst genommen wird! Man muss halt nur zu seiner Schuld stehen auch wenn es heute nur eine historische Schuld ist. Die damit einhergehende Erfahrung ist ja zeitlos.

Chinesischen Botschafter in Deutschland einbestellen!

aber mit Diplomatie auch nichts! Damit kann man wohl kaum im Reich der Mitte etwas positives bewirken.

Erst kommt das Fressen, dann die Doppelmoral.

Deutschland trägt doch zusammen mit allen westlichen Ländern eine ganz erhebliche Mitschuld daran, dass die Dinge in China heute so sind, wie sie sind. Westliche Unternehmen produzieren seit Jahrzehnten in China, weil aufgrund geringerer Kosten (Löhne, Sicherheitsstandards etc.) ihre Profite dort höher ausfallen. Auch verkauft Deutschland eine Hochtechnologie nach der anderen nach China, weil die kurzsichtige Profitgier der Aktionäre und Großunternehmer keine Grenzen kennt. Man hat Menschenrechtsverletzungen nicht kritisiert, als man es noch konnte, weil kurzfristige große Geschäfte und Wirtschaftsbeziehungen immer wichtiger waren; nun ist China langsam, aber sicher zu mächtig, als dass man noch eine Alternative zur Appeasement-Politik hätte, und es bewahrheitet sich wieder mal die folgende Weisheit: „Man kann mit einem Tiger nicht vernünftig reden, wenn man den Kopf in seinem Maul hat.“

Mäßigung ist

auf seiten der deutschen Führungsriege angezeigt. Die weitgehende Publicity-Show, die wie ein Trommelfeuer niederprasselt, die Schattenseiten der Protestierenden systematisch verschweigt bis hin zur Schließung von Accounts auf Twitter & Youtube sollte nicht noch durch politische Statements verstärkt werden. Das gießt Öl auf die Mühlen der Protestler & wird sich später als Bumerang erweisen. Eine Destabilisierung der ohnehin schwierigen Lage kann nicht das Ziel sein & bei Aussitzen der Probleme seitens Beijing wird das nochmalig 100 Jahre auf die "westlichen" Regierungen nachwirken. Eine Einmischung ist eine Einmischung ist eine Einmischung, & Vergleiche mit dem Kalten Krieg, der sich im Anschluß an die Menschheitskatastrophe Zweiter Weltkrieg entwickelt hatte, zeugt von gänzlicher Geschichtsunwissenheit, Tatsachenverdrehung, Demagogie oder allem dreien zusammen. Die Freiheit wird am Hindukusch verteidigt, Demokratie & Freiheit in Hongkong - lächerlich.

Es grüßt

Richard Sorge

außenminister maas sollte zurücktreten

für diese ungeheuerliche unverschämtheit und respektlosigkeit gegenüber china.als deutscher kann man sich da nur fremdschämen und der vorgang ist ganz klar eine gewollte provokation.
ansonsten muss man den hut ziehen vor der geduld der sicherheitskräfte in honkong woanders hätte es schon längst den einsatz von schusswaffen gegeben. sofern es die ersten ermordeten sicherheitskräfte gibt wird peking aber wohl nicht mehr weiter zusehen können.

Wongs Kontakte

In den Berichten vermisse ich die Nennung von Kontakten, die der "Demokratieaktivist Wong" in letzter Zeit so gepflegt hat.
Wer Hintergründe zu Wong sucht, wird im Internet fündig.
Mir sind die Berichte zu den "Demonstrationen" an dieser Stelle zu einseitig!
Das ist meine persönliche Meinung.

Danke KP China, wie lange noch bis zum Paradies?

Botschafter einbestellen ist das Mindeste, was man sich für den Einsatz für die Menschenrechte, Freiheit und Demokratie verdient. China erkennt sicher den Beitrag Deutschlands für die Schaffung der materiellen und ideologischen Voraussetzungen des Kommunismus an, für den Sprung der Menschheit in dieses Reich der Freiheit. Wir werden gemeisam eine historische Realität schaffen. Eine Philosophie und eine gemeinsame Wirtschaft haben wir schon. Wir können miteinander reden. Hongkong ist kein wirkliches Hindernis.

China und Honkong

Ich denke, wir sollten uns von Aktivisten nicht instrumentalisieren lassen.
Es würde uns auch nicht gefallen, wenn der Außenminister eines anderen Landes z.B. Mitglieder, der AFD (obwohl diese demokratisch gewählt wurden) offiziell empfangen würde, um ihnen eine Platform für die Verbreitung ihres völkischen Gedankengutes zu bieten.
Was für China im Umgang mit Hongkong gut und richtig ist, muss den beiden Partnern überlassen bleiben, solange der mit den Briten geschlossene Vertrag eingehalten wird. Es wäre vermessen zu glauben, daß man über einen Demokratisierungsprozess in Hongkong die Demokratisierung in China anschieben kann. Die Geschichte zeigt, dass Veränderungsprozesse nur erfolgreich sind wenn sie von innen kommen und nicht von außen. Eine weitere Eskalation des Konfliktes führt m. E. zu nichts, auch wenn der Einzelne die Zustände in Honkong vielleicht unerträglich findet. M.E.wird China auf ein relativ freies Honkong schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht verzichten wollen

Mut und Diplomatie

Zur Diplomatie gehört auch Mut, die Wahrheit zu sagen und nötigenfalls die Beziehungen zu einem autoritären Staat zu strapazieren. Maas hat diesen Mut.

Deutschland als Fluchtort

@11. September 2019 um 19:53 von BotschafterSarek
@vweh
"und was Hongkong angeht: Es wird in das Chinesische System eingegliedert werden, egal was wir machen."

Richtig ... Und wir sollten zeigen, wo freiheitsliebende Chinesen eine neue Heimstatt finden können. Die Bundesregierung sollte klar formulieren, dass jeder Hong Kong Chinese der hier um politisches Asyl bittet, dies auch bekommen wird. Das wäre Migrantion von der Deutschland nachhaltig profitieren würde.

Selbst schuld

Ich halte überhaupt nichts von den offiziellen chinesischen Vorstellungen, wie eine Gesellschaft zu funktionieren hat. Aber ich glaube auch, dass nicht jedes Land nach den Werten zu funktionieren hat, die z.b. in Deutschland gelten.

Dumm nur, dass es irgendwie so weit gekommen ist, dass wir es uns nicht leisten können, China China sein zu lassen, sondern massiv von dessen Wirtschaft abhängig sind. Es braucht sich doch jeder nur in seinem eigenen Haushalt umzuschauen, was dort alles aus China kommt.

Schöne Zwickmühle, in die uns Politik und Wirtschaft da gebracht haben. Mir wäre es lieber, wir wären nicht dazu gezwungen, uns mit den Chinesen zu arrangieren. Müssen wir nun aber mal. Wie das alles ausgeht, sollte jedem klar sein: Der (möchtegern) Klügere gibt nach - bis er der Dümmere ist.

Einmischung tut not

@ Sachse64:
Derlei nannte man früher einmal "Einmischung in die inneren Angelegenheiten..." und so weiter. Na, wenn China oder Russland so etwas in Deutschland oder Europa gemacht hätten, wäre hier der Teufel los.

Nein, im Gegenteil. Ich hätte mit zur Zeit der Diktatur in Deutschland wesentlich mehr mutige Einmischung von Außen gewünscht.

@Schaefer 19:15 „Heiko Maas

@Schaefer 19:15
„Heiko Maas ist unhaltbar.
was hat Herr Maas bisher gebracht? Ich denke recht wenig. Das Treffen mit Wong war ein solcher Fehltritt, dass nur seine Abberufung die richtige Reaktion ist.“
Ganz sicherlich nicht!!!!
Maas mag ich nicht und schätze ihn nicht. Aber wieso sollte er abberufen werden?
Er hat ganz solide Arbeit getan, sich getroffen und gesprochen mit einem Ausländer der dortigen Opposition. Na und?
Wenn der sich doch Hilfe suchend an uns gewendet hat ist das Treffen doch ok.
Natürlich brisant im Gesamtkontext aber total ok. Natürlich auch gefährlich für unsere Wirtschaftsbeziehungen, aber wenn so ein Treffen sooo gefährlich sind, würden die Beziehungen eh nichts taugen, weil nicht belastbar.
Also Partner reden miteinander und erpressen sich nicht gleich gegenseitig.
Das mag sein daß das in Teilen den Welt so gemacht wird, aber doch hoffentlich nicht zwischen
China und uns.
Egal, Maas hat das richtige gemacht und damit ist gut.

Beistand

Deutschland kann China nur bitten gemäßigt und gerecht gegenüber den Protestlern zu handeln. Irgendwo macht das kein Sinn, wenn ein Land andauernd auf Hilfe von außen angewiesen ist und das nicht selbst schafft bzw. die Kraft dazu hat. Menschenrechte sollte China auf UN Basis mal gemahnt werden und nicht seitens Deutschland allein, das bringt nichts.

Bitte fair und realistisch bleiben

@ Al Ternativ:
im Öff.-rechtl. FS aus, die uns die "Aktivitäten" der "Demokraten" in Hongkong, zumeist Schüler und Jugendliche, kaum Ältere, vor Augen geführt haben. Randale ist noch harmlos formuliert.

Aber völlig übertrieben. Die Proteste sind in der überwältigenden Mehrheit vollkommen friedlich. Es sind einzelne Gewalttäter unter Millionen.

@Werner40 19:48 „Ja, das

@Werner40 19:48
„Ja, das musste sein und war durchaus diplomatisch ok. In Deutschland gilt das Prinzip der streitbaren, wehrhaften Demokratie. Hat mit " langer Nase " nichts zu tun.“
Genau diese Aussage unterstütze ich zu 100%.

Ist Geld wichtiger als Moral?

@ ottifant:
Man muss ja Donald Trump und seine Art Politik zu machen nicht unbedingt mögen, aber indem er den Chinesen auf die Füße steht

Der Unterschied ist aber, ihm geht es nur um Dollars, nie um Fairness, Demokratie und Menschenrechte.

Menschenrechte sind immer universell

@ nie wieder spd:
Ein Bewertungssystem, wie es China angeblich hat, ist genau dass Richtige für europäische Länder.
Nur müsste hier mit der lückenlosen Überwachung von Politikern und Wirtschaftsbossen angefangen werden.

Wer aus Frust Politikern die Menschenrechte abspricht, sollte sich aber nicht darüber wundern, sie dann auch selbst zu verlieren.

David ohne Schleuder vs. Goliath

Heiko Maas' diplomatischer Supergau. Als hätten wir noch nicht ausreichend Probleme, wird im Fahrwasser der USA gefühlt täglich ein neues generiert. Deutschland kann China keine "Ratschläge" erteilen, ebenso wenig wie David OHNE SCHLEUDER nicht gegen Goliath hätte antreten können.

@Leisetreter, 19:50

Was hat Demokratie mit Gerechtigkeit zu tun? Oder mit Ungerechtigkeit?

Es war richtig, Herrn Wong in Berlin zu empfangen und auf dessen Berichte entsprechend zu reagieren. Dass die Chinesen aufjaulen, war ja zu erwarten, aber es würde als Schwäche aufgefasst, wenn dies nicht geschehen wäre.

Nicht richtig wäre es, nicht Farbe bekannt zu haben aus lauter Furcht, dafür maßgeblich verantwortlich zu sein, wenn sich Panzer der chinesischen Volksbefreiungsarmee auf Hong Konger Straßen bewegen und die Infanterie der chin. Volksbefreiungsarnee das Hong Kong er Parlament und andere Schlüsselbehörden Hong Kongs besetzt. Wir brauchen zwar China, China aber auch uns. Einen Konflikt mit den USA und der größten europäischen Volkswirtschaft kann sich auch die Führung in Beijing nicht erlauben. Das wissen sie.

Klar ist aber auch, nach dem Konflikt kommen neue Konflikte. Und eines Tages der unausweichliche Knall.

19:05 von ottifant

>> Die Wirkung die die Trumpschen Zölle hatten, sollten eine Warnung sein.<<
Welche Wirkung hatten denn die Trupschen Zölle? <<
Außer dass es Gegenzölle gab.

Leere Drohung?

@ vweh:
Derweil hat China ordentlich bei uns eingekauft und wird uns schön vorhalten was passiert wenn wir nicht kooperieren.

Was denn? Was sollte passieren?

Statist Deutschland

Sind wir ehrlich, ernsthafte Maßnahmen wird Deutschland der eigenen Interessen wegen nicht ergreifen. Chinas Regierung kommt mit ihrer Politik durch, weil sie Resultate schafft die zu Gunsten der Mehrheit sind. Solange es den Menschen gut geht, wird das Wohl weniger ignoriert - zumal Missstände oft totgeschwiegen werden. Chinas Regierung ist klug, aber dann auch wiederum gierig, wenn es um Territorien geht. Die große Frage bleibt, ob Hongkong China den Ärger wert ist, den es ihr verursacht.

Deutschland ist hier bestenfalls Statist, die Hauptfrage ist, wie die Amis agieren sollte es wirklich zur Eskalation kommen.

Wahrscheinlicher jedoch werden die Chinesen es "Merkeln", also Aussitzen - sie sind am längeren Hebel. Irgendwann wird den Demonstranten schon langweilig.

Wie die Vergangenheit gezeigt hat ist China zu wichtig für uns, als dass unsere Politik Moralapostel spielen würden. Es ist zynisch, aber für den Deutschen Bürger ist das wahrscheinlich besser so. Wir brauchen China.

Das ist das Problem mit

Das ist das Problem mit Autokraten:
Sie sehen einfach nicht ein, dass andere Menschen die gleichen Rechte teilen.

Solange solche Autokraten nicht regieren, gehts noch ...

Aber WENN sie regieren, dann kriegen plötzlich ganz ganz viele Menschen gravierende Probleme.

Politisch höchst gefährlich

Wen Joshua Wong und Glacier Kwong in Berlin sagen „Zuerst befreien wir Hongkong, dann das chinesische Festland“ dann gleicht das für die Chinesische Regierung einer Kriegserklärung, Deutschland wird da einen großen Fehler machen solche Träumereien zu unterstützen. Der arabisch Frühling speziell Syrien und Libyen sollte hier Warnung sein in Ägypten wurde das Problem mit al-Sissi gelöst und so ein Bürgerkrieg verhindert

19.48 von der.andere

„Aktivisten“, was verspricht sich der junge Mann...
Ihr Kommentar geht in die richtige Richtung! Leider ist mein Kommentar, der denselben Grundtenor hatte, von der TS nicht akzeptiert worden. So muss ich Ihren Kommentar unterstützen.

>>In den vergangenen Tagen

>>In den vergangenen Tagen habe er gespürt, dass die Menschen in Berlin an der Seite der Bürger Hongkongs stünden, sagte der Vorsitzende der oppositionellen Organisation Demosisto. Er atme hier "die Luft der Freiheit" statt des Tränengases, das Polizisten in den vergangenen Wochen permanent gegen die Demonstranten einsetzten.<<

Als Berliner spüre ich dies nicht in der Weise, schon gar nicht in solch Verallgemeinerungen/Vereinnahmungen. (Gut, so etwas gehört zu Propaganda-Reden.)

Richtig, zur Zeit gibt es hier kein Tränengas in der Luft.
Was aber bei Demonstrationen schon mal vorkommen kann, sofern etwa - wie eben zur Zeit in Hongkong (!)- einige "Aktivisten" der guten Sache oder einfach der Randale wegen meinen, Steine und Molotow-Cocktails werfen zu müssen.

18:56 von Sachse64

<< Ach herrje

Derlei nannte man früher einmal "Einmischung in die inneren Angelegenheiten..." <<

"Einmischung in die inneren Angelegenheiten" nennen das tagtäglich in Deutschland die Unterstützer autokratischer Systeme.

<< China mag das nicht, ebensowenig wie Russland übrigens <<

Eben. Viel Verständnis hier im Forum für antidemokratische Systeme.

<< Ich gehe davon aus, dass dafür gesorgt wird, dass wir es lernen. Wird uns nicht gefallen, ist aber so... <<

Und in welcher Weise wird dafür "gesorgt"?

Mich würde interessieren, wie Sie sich das vorstellen, dass die demokratisch denkenden Bürger in Deutschland es lernen MÜSSEN - und auf eine Weise, die ihnen nicht GEFALLEN wird -, bei Menschenrechtsverletzungen die Augen ganz fest zuzumachen.

Was wird uns Ihrer Meinung nach passieren, wenn wir nicht kuschen?

@ GCE-Melone (20:44)

>>, ... und es bewahrheitet sich wieder mal die folgende Weisheit: "Man kann mit einem Tiger nicht vernünftig reden, wenn man den Kopf in seinem Maul hat"<<

Nicht jedes große Maul hat einen ganzen Tiger hinten dran (meine bescheidene Weisheit).

Und hier die Weisheitsverlängerung (Nach Mao Tsetung, 1946): "Alle Reaktionäre sind Papiertiger (...) Auf lange Sicht haben nicht die Reaktionäre, sondern hat das Volk eine wirklich große Macht."

Nichts nötiger hat China heute als Deutschland und Europa - das sind zwei wirklich starke Tiere.

19:48 von Werner40

<< 19:35 von Tada
"Musste das sein?"

Ja, das musste sein und war durchaus diplomatisch ok. In Deutschland gilt das Prinzip der streitbaren, wehrhaften Demokratie. <<

Danke, Werner.
Man meint ja sonst fast im falschen Film zu sein, bei all diesen Beiträgern, die keine Demokratie mehr wollen.

Botschafter einbestellt

Völlig normales Vorkommen: Der Botschafter wurde einbestellt. Diplomatie ist gefragt. Ein Prozedere, das gerade wenig aktuell ist. D. Trump kennt es z. B. nicht.

Ich hoffe, die Beteiligten finden einen passenden Zugang zueinander und einigen sich. Diplomatisch. Das wünsche ich vielen Regionen dieser Welt!

Wer sind wir?

Nach den USA und China ist Deutschland der größte Exporteur...aber auch ein sehr großer Importeur - auch von chinesischen Produkten. Deutschland muß sich nicht kleinmachen, sollte souverän handeln...was hat man nicht alles angestellt in Peking, um den weltbekannten "Künstler Ai Weiwei" kaltzustellen. China sollte sich nicht in die inneren Angelegenheiten von Deutschland einmischen...wir können jeden Gast empfangen. Der Aktivist Wong ist ein freier Mann...die Aufregung in China und des chinesischen Botschafters in Berlin zeigt doch, wie China als Wirtschaftsmacht Leisetreterei von uns einfordert. Wenn Deutschland da wegen der Menschenrechte einknickt, was machen dann da kleine Länder z.B. in Europa.

HongKong

Am Ende soll und muss ein Volk selber für seine Unabhängigkeit und sein Bestehen kämpfen, wenn das immer nur mit Hilfe dauernd von aussen geht bzw. darauf angewiesen, dann ist es nicht wirklich eine Unabhängigkeit, sondern ein Wechsel der Abhängigkeit von Land A nach Land B.

China und Außenminister Maas

Die chinesische Regierung empört das Gespräch eines mutigen,jungen Chinesen mit Außenminister Maas. Selbst Frau Merkel fand für ihre Verhältnisse deutliche Worte beim China Besuch zur Frage der Menschenrechte. Aber ist das wirklich die Skandal-Nachricht? Ich bin entsetzt darüber, dass die Bundesregierung offenbar keine Skrupel oder Probleme damit hat, die Polizeikräfte von Hongkonk aus Deutschland auszurüsten, wie unser junger Aktivist berichten konnte.
Das ist der eigentliche Skandal! Das ist ein erneutes Beispiel für die permanente "doppelte Moral" von CDU und SPD wie wir sie schon bei allen anderen Rüstungsgeschäften mit Regimen vom Schlage Saudi Arabiens kennen. Jetzt wird ja auch die Polizeihilfe für die Saudis wieder aufgenommen auf Anraten von Herrn Maas. Eine Schande, was sich dieser Politiker hier wieder leistet. Verbal für Menschenrechte und hinter der Tür wird die Rüstungslobby offenbar hofiert...

Zustimmung

Fände ich auch richtig. Die chinesische Regierung ist unverschämt. Natürlich kann Maas sich mit Wong treffen. Ich finde diese Unterstützung des Außenministers absolut richtig. Wir sind eine der größten Demokratien in der heutige Welt. Dass sollten wir uns bewußt machen.

Demokratiebewegung unterstützen

Ich empfinde die Vorgehensweise von Maas und Merkel in diesem Fall für richtig. Die Gebärden der chinesischen Kommunisten sind vorhersehbar. Ein sich ständiges Kleiner machen geht nicht mehr.

Verzwigt, verzwigt

Geld oder Freiheit.
Wir sind nicht in China wo gilt: Wohlstand statt Freiheit.

was soll man da sagen

wenn im die Saudis im Jemen Tausend hinschlachten, interessiert das die Regierung nicht; wenn in Honkong politische Proteste gegen China aufkeimen, will man nicht auf der falschen Seite stehen. Moral in der deutschen Politik ist eben nur ein Publizitäts- und Eitelkeitsballon.

@Al Ternativ, 18.56h

Sie bringen m ich ins Schleudern.
Haben Sie jetzt Honkong oder Hamburg (G20) beschrieben?

um 18:56 von püppie

Da kann Fr. Dr. Merkel ja gleich mal eine Probe ihres diplomatischen Könnens abgeben, welches gerade erst hier gerühmt wurde

Re Aussitzen ?

Sorge als Held der Sowjets erzählt 20:48

Als Freund kommunistischer Systeme ist ihr NickName (wohl bewusst) einseitig vorbelastet. Sie versuchen hier den eigentlichen Agressor, den Staat, mit den bedrohten Demonstranten zu vertauschen. Natürlich gibt es unter den Demonstranten auch welche gewaltbereit sind, dass ändert aber daran nichts, dass die Demonstranten für Freiheit, der Staat aber für Unterdrückung kämpft. Bezüglich Einmischung haben sie auch einen einseitigen Blick. Was ist mit Cyver, Plagiaten und Industriespionage? Haben Sie den Eindruck die Chinesen halten sich zurück? Sind die permanenten Bedrohungen gegen Taiwan keine Einmischung?

@Peter Goge

"
Am 11. September 2019 um 21:08 von Peter Goge
Mut und Diplomatie

Zur Diplomatie gehört auch Mut, die Wahrheit zu sagen und nötigenfalls die Beziehungen zu einem autoritären Staat zu strapazieren. Maas hat diesen Mut."

.

Und er verstößt damit gegen das Völkerecht weil er dabei übersieht dass die USA diese "Aktivisten" unterstütz. Das ist eine völkerechtswidriege Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates.

@Hackonya2

"
Am 11. September 2019 um 21:13 von Hackonya2
Beistand

Deutschland kann China nur bitten gemäßigt und gerecht gegenüber den Protestlern zu handeln. Irgendwo macht das kein Sinn, wenn ein Land andauernd auf Hilfe von außen angewiesen ist und das nicht selbst schafft bzw. die Kraft dazu hat. Menschenrechte sollte China auf UN Basis mal gemahnt werden und nicht seitens Deutschland allein, das bringt nichts."

.

Wir sollten zu Hause anfangen und unseren eigen Schmutz vor der Tür beseitigen und nicht mit nackten Fingern auf andere zeigen.

2019 um 19:09 von Bayuware

Die Regierung der VR China sollte voller mit Deutschland und seinen Verfassungsorganen umgehen. Deutschland ist kein Befehlsempfänger der VR China.

Re
Respekt muss man sich verdienen über Können , Sachkenntnis und geradliniges handeln ,nur so zur Info

@der.andere, 19.48h

Warum sollten diese "Frankfurter Aktivisten" nicht von Maas empfangen werden?
Das Kriterium hierfür ist, dass sie nur links genug sein müssen.
Aktivisten aus der anderen Richtung oder der Mitte haben eher schlechte Chancen auf einen Empfang.

Ernst Thälmann ruft nach Tiennamen 21:01

Sie rufen ja geradezu das zweite Massaker von Tiennamen nsch 1989 herbei. Bei manchen würde man sich wünschen, erst zu denken, dann zu schreiben. Aber auf dem roten Sofa lässt sich halt gemütlich über das Schicksal anderer, due auf der Strasse im hoffnungslosen und verzweifelten Kampf stehen, fabulieren.

um 19:48 von Werner40

Ja, das musste sein und war durchaus diplomatisch ok. In Deutschland gilt das Prinzip der streitbaren, wehrhaften Demokratie. Hat mit " langer Nase " nichts zu tun.

Re
das sagen sie ? 19:35 von Tada hatte recht
"Musste das sein? Reichte es nicht aus, jemanden zu schicken, der keinen Posten hat, dafür aber Ahnung von der Materie?"
Das war um ein paar Wählerstimmen zu bekommen und hatte in diesem Fall mit nichts zu tun.Also diplomatisch ein kalter.

@GCE-Melone, 20.44h

Richtig erkannt und gut beschrieben.

@zöpfchen, 21.09h

Angesichts meiner chinesischen Freunde, deren Bildungsstand und Integrationsfähigkeit, stimme ich Ihnen vorbehaltlos zu.
Diese Leute wären ein wahrer Gewinn für Deutschland.

21:59 von Hackonya2

"Am Ende soll und muss ein Volk selber für seine Unabhängigkeit und sein Bestehen kämpfen"

Warum?
Warum setzen Sie sich andauernd dafür ein, dass man seine Mitmenschen im Stich lassen soll?

Gerade wir in Deutschland wissen, wie notwendig für unsere Befreiung das Ausland war.
Das war 1945 so, das war 1989 so.

Vorauseilende Dienstbarkeit

seitens unserer Regierung ist einfach nur peinlich. Syrischen Aktivisten hat man einfach mal so vor ein paar Jahren Seminare und Ausbildungen zur Regierungsführung angedient - ohne das diese in irgendeinerweise legitimiert zur Regierungsübernahme gewesen wären.

Jetzt das gleiche mit Jungspornen aus Hongkong, die Bewegung ist eine reine Jugendrevolte, die offensichtlich die Machtverhältnisse nicht durchschaut und sich sogar offen an den Westen wendet, damit dieser China in die Knie zwingt? und Herr Wong hat überhaupt keine Legitimation auf Staatsebene empfangen zu werden, was hat sich nur unsere Regierung dabei gedacht? Oder schüttelt morgen ein Vertreter der Antiglobalisierungsbewegung mal kurz Lawrov die Hand? Absurd? Genauso absurd ist das für China. Ein Affront und Einmischung. Wir sollten Snowden empfangen, denn er kommt aus unserem Stall und hat den eigenen Mist publik gemacht. Der sitzt aber in Russland und wurde nicht öffentlich für Sympathiekundgebungen rumgereicht.....

Wer ist Wong? Wer hat ihn legitimiert?

ist er ein "Demokratieaktivist" ? Oder ein Strippenzieher von Randalen? Da waren in HK ja jede Menge Gewaltaktionen auch in Videos zu sehen. Ob es eine gute Idee ist, Wong zu empfangen? Vielleicht, wenn man China provozieren will und der deutschen Wirtschaft das Geschäft weiter erschweren. Aber für irgendwelche Vereinbarungen oder Absprachen ist Wong durch nichts legitimiert und damit der falsche Ansprechpartner.

@11. September 2019 um 21:32

@11. September 2019 um 21:32 von MichlPaul
"Politisch höchst gefährlich...
, Deutschland wird da einen großen Fehler machen solche Träumereien zu unterstützen. Der arabisch Frühling speziell Syrien und Libyen sollte hier Warnung sein in Ägypten wurde das Problem mit al-Sissi gelöst und so ein Bürgerkrieg verhindert"

Na ich denke hier wird kulturell unvergleichliches unzulässigerweise verglichen.
Der arabische Frühling musste scheitern, weil er in einer patriarchalisch-rückwartsgewandten, von Religion dominierten Gesellschaft stattfand. Die Chinesen sind ein pragmatisch-aufgeklärte Volk, das im übrigen auf taiwan unter Beweis stellt, dass Demokratie in diesem Kulturraum funktioniert.

Hongkonger Seperatistenführer reist in der Welt herum

und wird von höchsten Regierungsmitgliedern in EU und den USA empfangen und dann liest man so etwas:
"in Katalonien haben Hunderttausende für die Unabhängigkeit der Region von Spanien demonstriert. Sie forderten ein neues Referendum und die Freilassung der inhaftierten Separatistenführer."

Also in Spanien werden Seperatistenführer eingesperrt und in Hongkong dürfen sie in in der Welt herum reisen und bekommen Unterstützung von Regierungsvertretern anderer Länder. Dann sollte man sich in der EU und in Spanien eigentlich ein Beispiel an Hongkong und China im Umgang mit Seperatisten nehmen. Die Hongkonger scheinen ihre Freiheiten die sie haben gar nicht zu schätzen bzw. scheinen nicht zu wissen wie es in der real existierenden, freiheitlich demokratischen westlichen Wertegemeinschaft zugeht. Da werden die aber dann ein böses Erwachen haben, falls es wirklich einmal zu einer Abspaltung von Chna kommen sollte.

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