Ihre Meinung zu: Nach Attacke in Frankfurt: Bahnhöfe sollen sicherer werden

12. September 2019 - 16:25 Uhr

Bahn und Bundesregierung haben sich auf Maßnahmen geeinigt, um die Sicherheit an Bahnhöfen zu verbessern. Vor allem die Überwachung soll ausgeweitet werden. Hintergrund ist die Attacke auf ein Kind in Frankfurt.

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Kommentare

Bahnhöfe sollen sicherer werden ...

richtig wäre endlich mit dem Unsinn aufzuhören, jedes, aber auch jedes Restrisiko institutionell abarbeiten zu wollen. Notwendig ist aber auch, weniger labile Geister frei draußen herum geistern zu lassen.

man sollte sie wie den flughafen BER behandeln

dann ist alles gut

also vor 30 .... 50 Jahren gab es so was nicht

was war da anders ?
was hat sich in unserer Gesellschaft seither verändert ?

Trügerische Sicherheit

Die beschlossenen Maßnahmen sind ja ok, was mich stört ist der immer wieder kehrende Hinweis auf die Attacke am Frankfurter Bahnhof. Denn es ist für mich beim besten Willen nicht ersichtlich wie man solche Attacken durch Videoüberwachung und mehr Personal verhindern will. So was geht nur durch Absperrungen der Bahnsteige zu den Zügen hin und das soll ja jetzt erst in einer Arbeitsgruppe überlegt werden was da zu machen sei. Die allgemeine Sicherheitslage an vielen Bahnhöfen hingegen ist seit längerem bekannt, traurig, wenn es erst eines solchen Anlasses bedarf dann mal etwas zu tun.

Augenwischerei

Sicherheit wird es trotz erhöhter Überwachung nicht geben, solange ein kranker Geist meint, Schaden anrichten zu müssen.

Schön wenn es wieder wenigstens einen

Ansprechpartner für Ordnung und Sicherheit in einem öffentlichen größeren Bahnhof gäbe. Aber keinen mit BomberJäckchen oder Signalweste mit dem Aufdruck Security auf 30 Watt Basis und der Kernlompetenz Namens 'Weiß nicht, müssen sie mal xxx Fragen.

Der Pofalla

Der Pofalla, der vor einiger Zeit die NSA-Affäre für beendet erklärt hatte?

Da wiederholen genau die richtigen, kompetenten Personen aus einer bestimmten politischen Ecke die immer gleiche Forderung nach mehr Überwachungsstaat.

Doch auch wenn jeder einzelne Bürger hierzu Lande zum potentiellen Täter vorverurteilt wird, wird es keinen psychisch Kranken von solchen Taten wie in Frankfurt abhalten.

Und wehe dem Tag, an dem die automatischen Überwachungsanlagen mit ihren Algoritmen fälschlicher Weise den ersten Unschuldigen als potentiellen Gefährder melden und dieser in aller Öffentlichkeit abgeführt wird.

Schöne neue Welt

keine

einzige Videokamara weltweit hat je, einen Anschlag verhindert. Kein Streifenpolizist (ob Bundes- oder Landespolizei) wird mehr Sicherheit generieren, wenn andererseits die Gerichte dann Urteile fällen- die jedem nur noch Kopfschütteln lassen.
Ein (leider verstorbener Amerikaner) sagte einmal:
Wer Freiheiten aufgibt um Sicherheit zu erlangen, bekommt werder Freiheit noch Sicherheit.
(B. Franklin 1776)
Die Gesellschaft kann nur als Gesamtes Sicherheit herstellen, indem sie werder extrem rechte, linke noch religiöse Strömungen tolleriert. Hassprediger die ungeschoren durch die Lande ziehen und ihr Gift verteilen- Paralellgesellschaften und Einwanderung in Sozialsysteme ist wenig hilfreich. Jeder hier lebende sollte sich zu den geltenden Grundwerten (Freiheit, Tolleranz und Gleichberechtigung) bekennen.
Nur eine geschlossene Gesellschaft, im Sinne der Verfassung, ist stark solche Aktionen zu bewältigen. Gruß

@16:52 von Sisyphos3

Die Hemmschwelle?
Psychologische Gutachten, jenseits von Gut und Böse?
Der Kick? Den verspüren psychisch Kranke zwar nicht, aber der Treppenschubser der jungen Frau damals bzw. der Tritt in den Rücken,bestimmt, Sie erinnern sich vielleicht?

Null

Diese Maßnahmen bewirken gegen Attacken psychisch kranker Menschen - völlig egal welcher Nationalität, Herkunft oder Hautfarbe - mal genau Null Komma Nichts.

Es ist nicht möglich, jedwedes Lebensrisiko auszuschließen, so furchtbar die einzelnen Fälle auch sind und so leicht sie auch (wie nicht nur im Fall FfM geschehen) politisch instrumentalisiert/missbraucht werden können.

Die größte Lüge der Bahn

"Bahnhöfe und Bahnsteige könne man nicht sicher machen." Vor kurzem hat die Bahn noch genau das behauptet und tut es immer noch! Was bringt Überwachung an Sicherheit? Nichts! Hat es noch nie. Das ist so ein konservativer Aberglaube. Wie macht man eine Grenze sicher? Nicht durch Überwachung sondern durch ein Hindernis, eine Schranke!

Was ist daran bitte so schwer auf Bahnsteigen eine Begrenzung zu installieren? Nen simpler Zaun mit Drehkreuzen oder ner einfachen Tür und das war es! Dann muss keiner mehr sterben, weil er auf Gleise geschubst wird! Denn da ist ja dann ein Zaun!

Jetzt muss man die Türen nicht so eng machen wie die Türen der Züge! Obwohl man das natürlich auch machen könnte bei den automatischen Bremsen.

Aber NEIN. Man schmeißt lieber ewig viel Geld für Überwachungselektronik und Bildschirmarbeitsplätze raus als nen dummen Zaun aufzuziehen. Da muss ja noch nichtmal was elektronisch dran sein. Da muss nur ein Knauf auch auf Rollstuhlebene an der Tür sein..! Gott gib Hirn!

Die Polizei in München

Die Polizei in München veranstalte Kurse für Frauen, wie man sich nachts in S-Bahnen zu verhalten hat und wie man Belästigungen und Übergriffe vermeidet.
Was für ein Staat ist das in den letzten 4 Jahren geworden?
Es wird eine Zeit geben, wo diesen ganzen unhaltbaren Zustände aufgearbeitet und strafrechtlich verfolgt werden.

Umdenken und umschauen

Wenn unsere Verantwortlichen Politiker mal etwas über den Tellerrand schauen würden, dann lohnt sich ein Blick nach China! Bei den Bahnhöfen kommt man garnicht zum Gleis, nur 3 Minuten bevor der Zug kommt über eine Rolltreppe oder Aufzug und nur mit gültigen Ticket für den Zug/Gleis!
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten und nicht nur mehr Polizei und Kammeras! Schaut euch mal um....

@16:39 von Duzfreund

"Bahnhöfe sollen sicherer werden ...
richtig wäre endlich mit dem Unsinn aufzuhören, jedes, aber auch jedes Restrisiko institutionell abarbeiten zu wollen. Bahnhöfe sollen sicherer werden ..."

Prinzipiell finde ich mehr Wachpersonal an Bahnhöfen gut und richtig. Es treibt sich allerhand Gesocks dort herum und damit meine ich nicht etwa Bettler oder Obdachlose. Es wäre schön, wenn man dann auch mal z.B. der Dealerei im Bahnhofsumfeld ein Ende bereiten würde.

"...richtig wäre endlich mit dem Unsinn aufzuhören, jedes, aber auch jedes Restrisiko institutionell abarbeiten zu wollen. Notwendig ist aber auch, weniger labile Geister frei draußen herum geistern zu lassen."

Genau mit diesem Restrisiko müssen wir leben. Denn Schizophrenie und Psychosen verlaufen oft in Schüben, die sehr plötzlich auftreten können. Jeden von uns könnte das treffen. Wollen Sie alle, bei denen vielleicht nur der Verdacht auf eine solche Erkrankung besteht, vorsorglich wegsperren?

16:52, Sisyphos3

>>also vor 30 .... 50 Jahren gab es so was nicht
was war da anders ?
was hat sich in unserer Gesellschaft seither verändert ?<<

Sie meinen, damals hätte es keine Menschen gegeben, die, so wie der Täter von Frankfurt, unter paranoider Schizophrenie litten? Denen innere Stimmen sagten, sie sollten Leute umbringen und das dann auch taten?

Da täuscht Ihre Erinnerung Sie aber ganz gewaltig.

So etwas gab es immer schon.

Der einzige Grund, warum der Fall von Frankfurt so breit publiziert wurde, ist die Hautfarbe des Täters. Die passt so herrlich ins fremdenfeindliche Schema.

Vor allem die Überwachung

Und wer soll die Überwachung leisten?
Schlechtbezahlte Hilfskräfte?
Außerdem hängen schon jede Menge Kameras, aber ob sie in technisch guten Zustand sind?

Warum wurden erst tausende Stellen, bei Polizei und Bundespolizei abgebaut?
Alles blinder Aktionismus, die die wirklichen Probleme nicht lösen.

Der Schein bleibt gewahrt.

Vielleicht sollte ein ganz vorsichtiges Hinterfragen dahingehend einsetzen, dass sich ein modernes, buntes, freies und tolerantes Land nicht lediglich durch den einen einzigen Parameter 'Offene Grenzen' definiert.

Diese mutieren nämlich zur Farce, wenn innerhalb dieser offenen Grenzen Feste und Märkte durch Grenzbefestigungen gesichert werden müssen, Bahnsteige sich in Hochsicherheitstrakte verwandeln sollen und der Bundestag durch Burggräben geschützt werden muss.

Aber so bleibt wohl der schöne Schein gewahrt.

17:07, claudius19

>>Die Polizei in München veranstalte Kurse für Frauen, wie man sich nachts in S-Bahnen zu verhalten hat und wie man Belästigungen und Übergriffe vermeidet.<<

Sehr lobenswert.

>>Was für ein Staat ist das in den letzten 4 Jahren geworden?<<

Sie meinen, vor fünf Jahren hätte es nachts keine sexuell motivierten Übergriffe in S-Bahnen gegeben? Oder vor fünfzig Jahren?

>>Es wird eine Zeit geben, wo diesen ganzen unhaltbaren Zustände aufgearbeitet und strafrechtlich verfolgt werden.<<

Was für unhaltbare Zustände? Wen wollen Sie strafrechtlich verfolgen? Auf Grundlage welcher Gesetze?

Wie ist es in anderen Ländern?

Gibt es dort auch solche Attacken?
Gibt es dort mehr Sicherheitspersonal?
Sind die Fußgängerbereiche an den Gleisen anders aufgebaut?

Hat Sisyphos3 (16:52) recht und es gab früher sowas nicht? Ist es heute anders? Und wenn ja, warum?

17:26, Lutz Jüncke

>>Vielleicht sollte ein ganz vorsichtiges Hinterfragen dahingehend einsetzen, dass sich ein modernes, buntes, freies und tolerantes Land nicht lediglich durch den einen einzigen Parameter 'Offene Grenzen' definiert.

Diese mutieren nämlich zur Farce, wenn innerhalb dieser offenen Grenzen Feste und Märkte durch Grenzbefestigungen gesichert werden müssen, Bahnsteige sich in Hochsicherheitstrakte verwandeln sollen und der Bundestag durch Burggräben geschützt werden muss.<<

Was Sie beschreiben, ist alles weiße Salbe, mit der man verhindern will, daß aus Ängstlichkeit Hysterie wird, aber das Gegenteil damit erreicht.

Bis auf den Burggraben um den Bundestag. Von einem solchen Plan habe ich noch nie etwas gehört.

Generell beobachte ich, wie sämtliche Lebensrisiken minimiert werden sollen. Das führt dann bspw. dazu, daß an warmen Tagen die Hälfte der Wagen eines Fernzuges nicht genutzt werden kann, weil die Klimaanlage nicht funktioniert. Es könnte ja jemand einen Hitzschlag kriegen...

@17:07 von claudius19

"Die Polizei in München veranstalte Kurse für Frauen, wie man sich nachts in S-Bahnen zu verhalten hat und wie man Belästigungen und Übergriffe vermeidet."

Genau deswegen würde ich mehr sichtbares Wachpersonal begrüßen. Mir hilft kein Kursus, wenn ich nach einem Bahnhofsaufenthalt die Scheckkarte sperren lassen und alle Ausweise neu beantragen muss. Vom Verlust des Bargeldes ganz zu schweigen. Dass man von (nicht mehr jugendlichen) 40kg Körpergewicht keinen nennenswerten Widerstand erwartert, sollte auch nicht verwundern. Da hilft nur eine Tarnkappe aber kein Kursus. Oder gehört zu den Verhaltensregeln für Frauen, dass man sich nur verschleiert in die Öffentlichkeit begeben sollte?

Ich könnte mich totlachen...

… wenn es nicht so traurig wäre.

Jetzt lassen wir uns also auch noch etwas einfallen, um unsere Bahnhöfe sicherer zu machen. Passt doch gut zu den ganzen anderen Sicherheitsmaßnahmen, an die wir uns in den vergangenen Jahren Stück für Stück gewöhnen durften. Die Betonbarrikaden vor Weihnachtsmärkten und großen Festen. Eine Armlänge Abstand. Verschlossene Türen in Schulen und öffentlichen Einrichtungen. Vielleicht bald ein Graben um den Bundestag.

Fragt sich wirklich niemand, warum wir das vor 20 Jahren noch nicht brauchten?

War erst letztes Wochenende Weit & Breit keine Bahnsicherheit

Tausende von Radfahrern in Regionalzüge gepfercht im Main Kinzig Tal
stiegen auf einem ca 1meter breiten mittleren Bahnsteig aus und bekamen dann nach dem umrangieren ihre Fahrräder ausgehändigt.

Weit und breit als auch unterwegs war keinerlei Bahnsicherheit zu sehen.
Gegen Nachmittag sah man dann Warnwesten mit Aufschrift "Helfer Bahnsicherheit"
welche sinnlos herumstanden und nicht der deutschen Sprache mächtig waren.

17:31, Tada

>>Hat Sisyphos3 (16:52) recht und es gab früher sowas nicht? Ist es heute anders? Und wenn ja, warum?<<

Nein, er hat nicht Recht.

Natürlich gab es früher so etwas.

Sogar noch erheblich mehr, weil mehr Alkohol getrunken wurde. Alkohol verstärkt aggressive Psychosen.

Ich fühle mich heutzutage im öffentlichen Raum sicherer als vor vierzig Jahren.

Ich kenne zwei Menschen, die in den Siebzigern in Kneipen jeweils ein Auge verloren haben. Eine Kindheitsfreundin von mir wurde Opfer eines Sexualverbrechens, sie wurde ermordet. Die mir bekannten Frauen, die vergewaltigt wurden, kann ich gar nicht alle zählen. Der Unterschied zu früher ist, daß man den Frauen heute nicht mehr erzählt, sie seien ja selbst schuld, weil sie sich so aufreizend anzögen und außerdem würden anständige Mädchen nicht abends allein unterwegs sein.

Das hat sich geändert. Infolge der Kölner Übergriffe wurden endlich Grabschereien unter Strafe gestellt, was Frauen jahrzehntelang gefordert haben und ausgelacht wurden.

" Damit soll die

"
Damit soll die Videoüberwachung auch mittels biometrischer Gesichtserkennung an Bahnhöfen vorangetrieben werden. Damit sollem bis Ende 2024 "nahezu alle großen Bahnhöfe mit moderner Videotechnik" ausgestattet werden.
"

Joa...
Ist jedem klar,worum es geht ?
Niemand soll in DE mehr anonym von A nach B kommen - darum geht es.
& man nutzt halt jede passende & unpassende Möglichkeit aus,die Bürgerüberwachung auszuweiten.
Digital ist die ja schon recht fortgeschritten - das muss man in der physischen Welt ja nachziehen...
-> darum ist dies ja auch von den beiden schon fest beschlossen.

Echte Maßnahmen ? Egal.Macht man halt 'ne Arbeitsgruppe als Feigenblatt,damit man bei zu lauten Kritikern was zum vorzeigen hat.

Dabei gäbe es echte Maßnahmen - in Japan z.B. gibt es an einigen Bahnhöfen Zäune am Bahnsteig,die einen Sturz aufs Gleis verhindern & nur den Weg zum ein- & aussteigen frei machen (fahren einfach hoch) ,wenn ein Zug auf dem Gleis steht.

@ claudius19

"Die Polizei in München veranstalte Kurse für Frauen, wie man sich nachts in S-Bahnen zu verhalten hat und wie man Belästigungen und Übergriffe vermeidet." Am 12. September 2019 um 17:07 von claudius19

Mir ist es gerade ganz mulmig geworden.

Kriegt der Täter als vielleicht mildernde Umstände, wenn ich als Frau nicht an solchem Kurs teilgenommen und mich ganz "falsch verhalten" habe?
Was kommt als nächstes? Vollverschleierung oder Keuschheitsgürtel?

Ehrlich:
Wie kann eine Frau (die Kurse sind ja für Frauen, nicht für alle, wie Sie schreiben) sexuelle Übergriffe am engen Bahnhof vermeiden? Keusch zum Boden gucken und Männer nicht anlächeln oder was?

Ich persönlich kann mir auch nur vorstellen, sich so lange zu wehren, bis Hilfe kommt, und da hat Anna-Elisabeth (17:41 Uhr) absolut recht! Ich brauche mehr Sicherheitspersonal.

Ich bin mir nicht sicher

Das es sowas tatsächlichen früher nicht gab oder etwas anders war.
Es gab früher keine derartige Medienpräsens, und Nachrichten verbreiteten sich nicht so schnell auf verschiedensten Kanälen.
Auch das wäre eine Möglichkeit das es heute eine andere Wahrnehmung dazu gibt.

Scheinpolitik

@ my comment: Sie haben vollkommen recht: Das ist Scheinpolitik, die hier betrieben wird. Wieder mehr Überwachung, Kontrolle und abgeschöpfte persönliche Daten, ohne dass dadurch auch nur ein Gramm mehr Sicherheit entstünde. Diese Überwachung gefährdet vielmehr unsere Freiheit und Demokratie als dass sie irgendetwas brächte. Hier befriedigt nur Herr Seehofer seinen Kontrollfetisch und Herr Scheuer kann wieder markig dreinschauen. Völliger Irrsinn sowas ...

Am 12. September 2019 um 16:39 von Duzfreund

Zitat:
"...Notwendig ist aber auch, weniger labile Geister frei draußen herum geistern zu lassen..."

Dem stimme ich unter dem Hinweis zu, die "Klapse" ist in machen Gegenden überbelegt und es fehlt auch an Fachpersonal.
Die zuständigen Ämter haben doch nur noch mit dem Papierkram zu tun und können sich ihrer eigentlichen Arbeit gar nicht mehr widmen.
Fazit, es muss erst etwas passieren, bevor die zuständigen Ämter wirksam werden.

17:41, perplexer Leser

>>Fragt sich wirklich niemand, warum wir das vor 20 Jahren noch nicht brauchten?<<

Das frage ich mich ständig.

Ich bin als Junge in alten Bergwerksstollen herumgekrabbelt. Die sind jetzt alle zugemauert, Risiko zu hoch.

Ich sammele und esse nach wie vor Speisepilze wie den Grünling, die man früher auf Märkten kaufen konnte. Geht heute nicht mehr, weil der Pilz jetzt wegen fünf oder sechs ungeklärten Vergiftungen als Giftpilz eingestuft wird.

Man konnte früher in jedem Baggersee schwimmen. Heutzutage werden die eingezäunt und überwacht.

Ich könnte noch viele Beispiele für diesen galoppierenden Sicherheitswahn aufzählen.

Das Leben wird immer sicherer, aber die Menschen fühlen sich immer bedrohter und verlangen vom Staat, daß er sämtliche Lebensrisiken eliminiert.

Am 12. September 2019 um 17:29 von fathaland slim

Sie meinen, vor fünf Jahren hätte es nachts keine sexuell motivierten Übergriffe in S-Bahnen gegeben? Oder vor fünfzig Jahren?
Was für unhaltbare Zustände? Wen wollen Sie strafrechtlich verfolgen? Auf Grundlage welcher Gesetze?
-----------
Sie sind ahnungsloser als ich dachte.
In ihrem grünen Parteibuch steht ihre schöne Welt, aber nichts vom tatsächlichen Irrsinn.

Am 12. September 2019 um 16:52 von Sisyphos3

Zitat:
"...also vor 30 .... 50 Jahren gab es so was nicht
was war da anders ?
was hat sich in unserer Gesellschaft seither verändert ?..."

Kommt ganz darauf an, in welchem Teil Deutschlands man gelebt hat.

Aber auf ihre Frage, vor 30...50 Jahren war der Respekt und das Verständnis gegenüber seinem Mitmenschen noch vorhanden.

17:57, claudius19

>>Am 12. September 2019 um 17:29 von fathaland slim
Sie meinen, vor fünf Jahren hätte es nachts keine sexuell motivierten Übergriffe in S-Bahnen gegeben? Oder vor fünfzig Jahren?
Was für unhaltbare Zustände? Wen wollen Sie strafrechtlich verfolgen? Auf Grundlage welcher Gesetze?
-----------
Sie sind ahnungsloser als ich dachte.
In ihrem grünen Parteibuch steht ihre schöne Welt, aber nichts vom tatsächlichen Irrsinn.<<

Ich weiß nicht, wie alt Sie sind. Ich bin 63 Jahre alt und mein Leben lang auch und vor allem nachts unterwegs gewesen, in Großstädten.

Ich bin das nach wie vor.

Ich habe nun wirklich Vergleichsmaßstäbe.

Und das einzige Parteibuch, das ich je besessen habe, war das der SPD. 1981 habe ich es bei einer öffentlichen Aktion in Kunstharz eingegossen. Seitdem bin ich nie wieder einer Partei beigetreten.

Witzlos

"Damit soll die Videoüberwachung auch mittels biometrischer Gesichtserkennung an Bahnhöfen vorangetrieben werden.

Das ist doch ein schlechter Witz.

Der Täter i aktuellen Fall ist vorher nicht auffällig gewesen, erst kurz davor ist er ausgepackt und ist nach Deutschland weiter gereist.

Das heißt, Sicherheitskräfte aller europäischen Länder müssten schon sehr gut kooperieren, um ihn MIT solcher Überwachung überhaupt lokalisieren zu können.

Und damit wäre er immer noch nicht gefasst.

17:48 von fathaland slim

Sie haben natürlich Quellen für Ihre Behauptungen?

Halbherzig

Schön, dass zusätzliche Bundespolizisten für etwas mehr Sicherheit oder zumindest das Gefühl von mehr Sicherheit sorgen werden. Kameras halten die harten Jungs auch nicht davon ab, eine Person anzugreifen. Sie verhindern keine Straftaten und dienen eher zur anschließenden Aufklärung.

Deutschland sicherer machen

Nicht Bahnhöfe sind partiell sicherer zu machen, sondern das ganze Land.
Solche Zustände gab es nicht in den Geschichtsbüchern hierzulande. Die laissez-faire-Innenpolitik der letzten Jahre hat ihren massiven Beitrag dazu geleistet.

@17:48 von fathaland slim

"Ich fühle mich heutzutage im öffentlichen Raum sicherer als vor vierzig Jahren."

Seltsam, bei mir ist es genau andersherum. Aus persönlicher Erfahrung! Es gibt tatsächlich Erfahrungen, die Sie als Mann niemals machen werden.

"Der Unterschied zu früher ist, daß man den Frauen heute nicht mehr erzählt, sie seien ja selbst schuld, weil sie sich so aufreizend anzögen und außerdem würden anständige Mädchen nicht abends allein unterwegs sein."

Das ist falsch. Genau das wird den Frauen heute wieder vermehrt vorgeworfen.

@ 17:07 von claudius19

Zitat: "Die Polizei in München veranstalte Kurse für Frauen, wie man sich nachts in S-Bahnen zu verhalten hat und wie man Belästigungen und Übergriffe vermeidet.
Was für ein Staat ist das in den letzten 4 Jahren geworden?"

Tja, der Staat, unsere Gesellschaft, hat sich nun mal verändert.

Die Polizei sieht es mit in ihrer Verantwortung, Frauen eine gleichberechtigte Teilhabe an unserer Infrastruktur zu erleichtern und sie vor Übergriffen zu schützen.

Ist doch wirklich eine Verbesserung.

Vor 60 Jahren wäre es gesellschaftlicher Konsens gewesen, daß eine "anständige" Frau sich nicht nachts, allein in der S-Bahn herumtreibt.

Im Falle eines Übergriffs hätte man unterstellt, die Frau habe es ja durch ihr unschickliches Verhalten/Kleidung geradezu provoziert.

Die Frauen die Gewalterfahrung machen mußten (und das war und ist ein viel zu hoher Prozentsatz) schwiegen aus Scham und brachten die Vorfälle meist gar nicht zur Anzeige.

Warum reden Sie von 4 Jahren ?

Gruß, zopf.

Die Sicherheit wird nochmals erhöht

Die Sicherheit wird nochmals erhöht ....Die Sicherheit wird nochmals erhöht ...Die Sicherheit wird nochmals erhöht ...Die Sicherheit wird nochmals erhöht ... bis wann eigentlich? Bis man erkennt, dass man sich mit solchen Aussagen lächerlich macht und auch den Letzten damit nicht beruhigen kann. Also nie.

natürlich gab es schom immer

Psychotiker, unberechenbare Ausgeflippte, Vergewaltiger, prügelnde Halbstarkengruppen usw usw.

Es gab auch schon früher Verbrechen, Opfer und Täter. Was es in dieser Weise noch nicht gab, ist die Chuzpe einiger, mit der sie einfach mal so tun, als wäre dies alles eine Folge mangelhaft überwachter Grenzen und dadurch die plötzliche Anwesenheit Nicht-Deutscher Menschen, von denen allein diese Gefährdungen angeblich ausgehen.
Das Verbrechen am Frankfurter Hauptbahnhof hat mit dem Attentat am Berliner Breitscheidplatz so viel zu tun wie mein Fahrradschloss mit dem Salatgewürz meines rechten Nachbarn. Es sei denn natürlich, weder er noch ich hätten einen deutschen Pass. Dann wäre natürlich klar, warum sowohl er als auch ich Linkshänder sind.

Sorry, ich kann bei soviel Absurdität, wie sie mir hier begegnet, auch nur völlig absurde Vergleiche anstellen.

@fathaland slim

"Das Leben wird immer sicherer, aber die Menschen fühlen sich immer bedrohter und verlangen vom Staat, daß er sämtliche Lebensrisiken eliminiert."

Damit haben Sie eines der größten Probleme unserer heutigen Gesellschaft in einem Satz zusammengefasst.

@Anna- Elisabeth 17.41

auch die Kripo in Leonberg bietet solche Kurse an. Muss also wohl einen Bedarf geben? Was auch stark nachgefragt ist sind Selbstverteidigung für Frauen. Aber aufgepasst! Wer zu gut aufpasst und sich wehrt kann schnell wegen "Notwehrexzess" Probleme bekommen , fast mehr als der Täter. Vielleicht doch verschleiern, den Blick senken und Handy und Geld übergabebereit halten?

@17:52 von Francis Ricardo

"Das es sowas tatsächlichen früher nicht gab oder etwas anders war.
Es gab früher keine derartige Medienpräsens, und Nachrichten verbreiteten sich nicht so schnell auf verschiedensten Kanälen.
Auch das wäre eine Möglichkeit das es heute eine andere Wahrnehmung dazu gibt."

Was diesen scheinbar speziellen Fall betrifft, kann ich Ihnen versichern, dass es das tatsächlich schon immer gab. Während meiner 45jährigen Tätigkeit im Krankenhaus brauchte ich für Dramen dieser Art keine Zeitung oder das Internet. Oftmals wurde den Presseleuten seitens des Krankenhauses auch schlicht jede Auskunft verweigert. Dafür gibt es heute aber andere Probleme, mit denen man sich früher nicht herumschlagen musste.

@claudius19, 17:57, re @fathaland slim

Sie sind ahnungsloser als ich dachte.
In ihrem grünen Parteibuch steht ihre schöne Welt, aber nichts vom tatsächlichen Irrsinn.

Das nenne ich mal einen konstruktiven Diskussionsbeitrag. Haben Sie dem Foristen auch inhaltlich etwas zu entgegnen, oder soll Ihr Post ihn einfach nur beleidigen?

@Francis Ricardo

"Ich bin mir nicht sicher, das es sowas tatsächlichen früher nicht gab oder etwas anders war."

Ich bin mir sicher (und alle Untersuchungen zu dem Thema geben mir recht): Es gab so etwas früher auch schon, und ja, es war anders. Nämlich unsicherer als heute.

"Es gab früher keine derartige Medienpräsens, und Nachrichten verbreiteten sich nicht so schnell auf verschiedensten Kanälen.
Auch das wäre eine Möglichkeit das es heute eine andere Wahrnehmung dazu gibt."

Das ist sogar erwiesenermaßen einer der wichtigsten Gründe, warum Teile der Bevölkerung sich jetzt, wo es in Deutschland so sicher ist wie niemals zuvor, unsicherer als vor 20 oder vor 50 Jahren fühlen.

@claudius19

"Am 12. September 2019 um 17:29 von fathaland slim

>>Sie meinen, vor fünf Jahren hätte es nachts keine sexuell motivierten Übergriffe in S-Bahnen gegeben? Oder vor fünfzig Jahren?
Was für unhaltbare Zustände? Wen wollen Sie strafrechtlich verfolgen? Auf Grundlage welcher Gesetze?<<
-----------
Sie sind ahnungsloser als ich dachte.
In ihrem grünen Parteibuch steht ihre schöne Welt, aber nichts vom tatsächlichen Irrsinn."

Und Sie sind leider faktenresistent.
Wenn Sie statt auf ein undifferenziertes Gefühl auf die realen Fakten hören würden, hätten Sie niemals einen solchen Kommentar verfassen können.

Und User fathaland slim hat bekanntermaßen kein grünes Parteibuch. Dazu ist er viel zu links.

mit dem Geld: Preise senken & Infrastruktur ausbauen usw.

Sicherheit durch Überwachungstechnik? Nein, danke. Ich bin 5-6 Tage pro Woche am Hauptbahnhof einer deutschen Großstadt, zuweilen auch spät abends (die Attacke passierte übrigens tagsüber!) - ich fühle mich sicher. Bitte für die Unsummen lieber Preise senken, Infrastruktur verbessern, (vor Wetter & Dreck) geschützte Fahrradparkplätze schaffen usw.

Wenn dann noch zu viel Geld übrig ist: Gratistoiletten, weil gewisse Männer leider mit ihren Körperfunktionen überfordert sind. Aufklärung, dass Taubenfüttern Tierquälerei ist. Angesichts der Demographie könnte man noch Kurse für interessierte alte Menschen machen, die sich inzwischen am Bahnhof unsicher fühlen (ist zwar eine Minderheit der Senioren, aber es gibt sie halt). Damit erreicht man mehr als mit noch mehr Kameras.

Weitergehen, bitte.

18:12, Tada

>>17:48 von fathaland slim
Sie haben natürlich Quellen für Ihre Behauptungen?<<

Sie haben nicht erkannt, daß meine Behauptungen persönliche Erfahrungen widerspiegeln?

Bis auf die letzte, wo ich schrieb, daß Grabschereien infolge der Vorkommnisse in Köln unter Strafe gestellt wurden.

Dafür wollen Sie wirklich eine Quelle?

Dann geben Sie doch einfach mal "Verschärfung Sexualstrafrecht 2016" ein. Dann werden Sie fündig.

@àmonavis

"Nicht Bahnhöfe sind partiell sicherer zu machen, sondern das ganze Land."

Sie wissen aber schon, dass Deutschland heute eines der sichersten Länder der Welt ist und auch sehr viel sicherer, als vor 20, 30, 40 oder 50 Jahren?

"Solche Zustände gab es nicht in den Geschichtsbüchern hierzulande."

Dort vielleicht nicht, auf der STraße und auf dem Bahnhof aber doch.

"Die laissez-faire-Innenpolitik der letzten Jahre hat ihren massiven Beitrag dazu geleistet."

Nein, die nicht, sondern die durch Halbwahrheiten und Lügen Angst schürende Politik bestimmter Kreise und einer Partei, die alles, aber keine Alternative ist.

17:57 von claudius19 ... vom tatsächlichen Irrsinn...

Übergriffe - da kommt es wieder, "Sex" ein gruseliges Schlüsselwort - dabei ist das Motiv völlig nebensächlich, Übergriff ist Übergriff … Wie die "Me too" Debatte zeigt, ein ewiges Problem - aber komisch, komisch eines der Jetztzeit, obwohl wir doch alle so wohlerzogen sind und in den Achtzigern viel freier und liberaler waren, als es sich zumindest heute anfühlt.
Da man den Zeit Pfeil aber nicht umdrehen kann, kann man nur hoffen, das sich die Zeiten erneut ändern, die Geister aber nicht in die Büchse der Pandora zurück bringen.

Da die geforderten Überwachungsmaßnahmen offensichtlich sinnlos sind, um Taten wie ein "Vor-den-Zug-stoßen" zu verhindern (analog übrigens auch "Vor-den-PkW-stoßen", sollten sich die Bürger langsam mal ernsthaft fragen, was der eigentliche Grund für die immer ausufernde und penetrante Überwachung in Deutschland ist.

Letzten Endes dienen solche Maßnahmen nicht dem Schutz vor Straftaten, aber sehr wohl der Zementierung der Staatsmacht vor allen Bürgern.

Am 12. September 2019 um 17:56 von fathaland slim

"Ich bin als Junge in alten Bergwerksstollen herumgekrabbelt. Die sind jetzt alle zugemauert, Risiko zu hoch.
Ich sammele und esse nach wie vor Speisepilze wie den Grünling, die man früher auf Märkten kaufen konnte. Geht heute nicht mehr, weil der Pilz jetzt wegen fünf oder sechs ungeklärten Vergiftungen als Giftpilz eingestuft wird.

Ich könnte noch viele Beispiele für diesen galoppierenden Sicherheitswahn aufzählen."

Sie haben schon Recht,

aber vor 30 Jahren war es ein anderes Risiko.

Sicherheitshalber keine Höhlen oder „Bergwerksstollen“, kein „Grünling“, kein „Baggersee“, Kopfstützen im Auto, Sicherheitsgurte, keine Winter- Sommerreifen, Alkohol, keine Volksfeste ohne Betonsperren, dergl.

Heute geht es zuerst darum, wer bezahlt, wenn etwas passiert.

Ihre Kommentare lese ich sehr gerne.

Den Hinweis „grünes Parteibuch“, verstehe ich mehr oder eher weniger passend zu Grünling.

Na ja!

@Jayray: »Begrenzungen installieren«

»Was ist daran bitte so schwer auf Bahnsteigen eine Begrenzung zu installieren? Nen simpler Zaun mit Drehkreuzen oder ner einfachen Tür und das war es«

Und wo soll der hin? Vór den Bahnsteigen scheitert das an den dann unmöglich langen Fahrgastwechselzeiten. Man stelle sich vor, gepäckbepackte Reisende müssten erst die Ankunft des ICEs abwarten und dann 250 Meter zur ihrem Waggon im dann entfernten Zugteil hechten. –

Und selbst an Bahnsteigen mit schnellen Vorbeifahrten, die durch Schranke vorm Betreten gesichert sind, wird die Schranke vór dem Einfahren des Nahverkehrszuges geöffnet, damit sich nicht erst nach Einfahren des Zuges dutzende Fahrgäste auf der Fläche verteilen müssen.

Und Sperren an Bahnsteigkanten werden durch zugtypabhängig unterschiedliche Türanordnungen verunmöglicht.

Ich dachte, das wäre alles schon durch die Presse gegangen.

um 18:43 von frosthorn ... konstruktiven Diskussionsbeitrag..

Das ist kein Diskussionsbeitrag gewesen ("ahnungsloser als ich ..") , sondern der Versuch einer (natürlich unangebrachten) Selbstbeweihräucherung - da tut einer so, als hätte er Politikverständnis und könnte etwas beurteilen - vermutlich wider bessere Wissen.

@ 18:44 von DrBeyer

„ Das ist sogar erwiesenermaßen einer der wichtigsten Gründe, warum Teile der Bevölkerung sich jetzt, wo es in Deutschland so sicher ist wie niemals zuvor, unsicherer als vor 20 oder vor 50 Jahren fühlen.„

Ich sehe das auch so wie Sie, ich hab nur bisher keine Verlässlichen Zahlen dazu angeschaut, daher hab ich das selbst erstmal als Vermutung geäußert.
Ich denke das Zahlen das ganze bestätigen würden, nur fehlte mir bisher die Zeit das nachzuforschen.

"Dr"Beyer 18.44

Sie wollen jetzt aber nicht für noch mehr politisch korrektes Verschweigen plädieren, um so dass trügerische Sicherheitsgefühl zu stärken? Die Regionalzeitungen werden sich Raubüberfälle, Schlägereien und sexuelle Übergriffe ja nicht aus den Fingern saugen?

Bahnhöfe sollen sicherer werden

Liebe(r) Haus_M,......bitte, =>wie konnte von Ihnen festgestellt werden, dass weltweit keine Videokamer jemals einen Anschlag verhindert hätte ?
Mir ist keine Methode bekannt, mit der ein =>Negativbeweis gelang. Aber ich lasse mich gerne von Ihnen überzeugen.
Ich warte also, bitte antworten Sie mir gleich, sonst ist die Kommentierung....geschlossen.

19:33, deutlich

>>"Dr"Beyer 18.44
Sie wollen jetzt aber nicht für noch mehr politisch korrektes Verschweigen plädieren, um so dass trügerische Sicherheitsgefühl zu stärken? Die Regionalzeitungen werden sich Raubüberfälle, Schlägereien und sexuelle Übergriffe ja nicht aus den Fingern saugen?<<

Und die gab es früher natürlich nicht?

@deutlich: »politisch korrektes Verschweigen«

»Die Regionalzeitungen werden sich Raubüberfälle, Schlägereien und sexuelle Übergriffe ja nicht aus den Fingern saugen?«

Nein. Aber früher™ blieben solche Nachrichten ohne überregionale Relevanz in den Regionalzeitungen. Heute hingegen werden sie (neuwelt-)medial bundesweit verbellt.

So wird heutzutage eine tendenziell abnehmende Anzahl Taten durch die mediale Multiplikation zu einem – aber eben nur scheinbaren, gefühlten – Mehr an solchen. Und daraus wird dann von interessierter Seite die nur behauptete Notwendigkeit einer verschärften Sicherheitspolitik gezimmert.

@deutlich, 19:33

"Korrekt" und trügerisch" (für denselben politischen Sachverhalt) passt ja wohl nicht ganz zusammen... leuchtet Ihnen ein, oder?

18:36 von DrBeyer

"Das Leben wird immer sicherer, aber die Menschen fühlen sich immer bedrohter und verlangen vom Staat, daß er sämtliche Lebensrisiken eliminiert."
.
Damit haben Sie eines der größten Probleme unserer heutigen Gesellschaft in einem Satz zusammengefasst.

Dann begründen Sie anhand von Beispielen, warum das Leben immer sicherer wird, wenn hinten und vorne Polizisten fehlen.

Wenn Sie das Überwachungssystem in China meinen, gebe ich ihnen Recht. Da ist bald jeder Quadratmeter überwacht, die Kriminalität ist erheblich gesunken; ist aber auch nicht mein Favorite.

@ deutlich

„um 19:33 von deutlich
"Dr"Beyer 18.44
Sie wollen jetzt aber nicht für noch mehr politisch korrektes Verschweigen plädieren, um so dass trügerische Sicherheitsgefühl zu stärken? Die Regionalzeitungen werden sich Raubüberfälle, Schlägereien und sexuelle Übergriffe ja nicht aus den Fingern saugen?“

Ich glaube Sie haben nicht verstanden was Dr. Beyer geschrieben hat, oder Sie „deutlich“ bedienen sich absichtlich Polemik.

@19:19 von Dana

"Da die geforderten Überwachungsmaßnahmen offensichtlich sinnlos sind, um Taten wie ein "Vor-den-Zug-stoßen" zu verhindern (analog übrigens auch "Vor-den-PkW-stoßen", sollten sich die Bürger langsam mal ernsthaft fragen, was der eigentliche Grund für die immer ausufernde und penetrante Überwachung in Deutschland ist."

Sie machen mit dem "analog übrigens auch "Vor-den-PkW-stoßen"" schön deutlich, dass Videoüberwachung tatsächlich in den meisten Fällen sinnlos ist. (An diesen naheliegenden Vergleich hatte ich selbst noch gar nicht gedacht.

Unabhängig davon würde ich mir, wie ich schon schrieb, an Bahnhöfen (auch an einigen U- und S-Bahnhöfen) Sicherheitspersonal wünschen, das im Falle eines Falles sofort(!) eingreifen kann. 'Schubser' können allerdings auch die nicht rechtzeitig erkennen.

@einmalig klug: »China – Überwachung«

»Wenn Sie das Überwachungssystem in China meinen … Da ist bald jeder Quadratmeter überwacht, die Kriminalität ist erheblich gesunken; ist aber auch nicht mein Favorite.«

Um m.E. genauer zu sein: »das, was dort ›Kriminalität‹ genannt wird.«
Viel dort von offizieller Seite als kriminell verortetes Handeln des Einzelnen wäre in der EU einfach nur (meinungs- und gesinnungs-)freiheitliches Leben.

@fathaland slim

"Sie haben nicht erkannt, daß meine Behauptungen persönliche Erfahrungen widerspiegeln?" Am 12. September 2019 um 18:53 von fathaland slim

Dann gestehen Sie doch den anderen auch deren persönliche Erfahrungen. Und diese dürfen die anderen genauso wiederspiegeln, wie Sie die Ihre.

Zum Ausbau des Orwell-Staates ist jede Begründung recht.

Es ist schon ziemlich bezeichnend, dass, wann immer irgendeine Katastrophe passiert, die erste und meist einzige Antwort der Politik der Ausbau der technischen Überwachung ist.

Angst vor Bombenanschlägen? Mehr Videokameras in Bahnhöfen - von Gleisen hat man wohl noch nie etwas gehört.
Angst vor Straßenkriminalität? Mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum.
Cyber-Kriminalität? Vorratsdatenspeicherung, Staatstrojaner und Abhören des gesamten Internetverkehrs.
Mordanschläge, bei denen die Opfer vor einfahrende Züge gestoßen werden? Mehr Überwachung, denn Absperrungen am Bahnsteig erfordern ein Zugkonzept, für das die DB (im Gegensatz z.B. zur Bahn in Japan) zu unfähig ist.

Sicher, mehr Sicherheitspersonal und Polizei könnte zwar schneller eingreifen und wirklich mehr solcher Vorfälle verhindern, aber würde mehr Geld kosten. Überwachung ist billiger, trifft *alle* Menschen und wenn sie Straftaten auch nicht verhindert, erhöht sie immerhin die Chance, den Täter zu finden. Toi toi toi!

Wie genau schützt

Wie genau schützt Videoüberwachung mit Gesichtserkennung vor Schubsern?
MfG

Mehr Kameras mit Gesichtserkennung...

...und das würde dann Taten wie die von Frankfurt in Zukunft verhindern? Ernsthaft? Das glaubt doch nicht einmal Herr Seehofer selbst. Also geht es um etwas anderes, es geht einerseits um Aktionismus den Bürgern gegenüber, und andererseits hat man auch noch einen willkommenen Vorwand, den lückenlosen Überwachungsstaat voranzutreiben.

@ 16:52 von Sisyphos3

"also vor 30 .... 50 Jahren gab es so was nicht"

Doch so was gab es auch. Wie würden Sie es beispielweise nennen, wenn ein Mann mit einem selbstgebauten Flammenwerfer in einem Kindergarten dutzende von Kindern abfackelt.

Vor 30 .... 50 Jahren gab es weniger Medienpräzenz. Ein solches Ereignis wie das Stoßen auf den Bahnsteig wurde nur in der Regionalzeitung und nicht bundesweit berichtet.

@einmalig klug

"18:36 von DrBeyer

"Das Leben wird immer sicherer, aber die Menschen fühlen sich immer bedrohter und verlangen vom Staat, daß er sämtliche Lebensrisiken eliminiert."
.
>>Damit haben Sie eines der größten Probleme unserer heutigen Gesellschaft in einem Satz zusammengefasst.<<

Dann begründen Sie anhand von Beispielen, warum das Leben immer sicherer wird, wenn hinten und vorne Polizisten fehlen."

Das muss ich gar nicht begründen.
Zu diesem Thema gab es in den letzten Monaten dutzende Artikel mit der Aussage, die ich gebracht habe.

Dass das Leben in Deutschland immer sicherer wird, habe ich mir ja nicht selbst ausgedacht, sondern hier auf dieser Seite regelmäßig gelesen.

Es wundert mich, dass Sie das anscheinend überlesen haben.

Taten sind durch Überwachung nicht zu verhindern

Es können noch so viele Kameras angebracht oder Polizisten auf die Bahnsteige geschickt werden, dies verhindert keine Taten wie die am Frankfurter Bahnhof. Denn die Aktion geht so schnell, dass hier keiner eingreifen kann. Zwar ist das Ganze gegebenfalls dokumentiert und hilft der Strafverfolgung, aber der Prävention hilft dies nicht.
Besser wären nachstehende Maßnahmen:
1. Züge sollten ab Bahnsteiganfang im Schritttempo einfahren, so kann eine Notbremsung noch helfen. Das kostet zwar Zeit aber muss dann in der Fahrplan einkalkuliert werden.
2. Bahnsteige von Bahnsteiganfang bis Bahnsteigeende mit einer Trennwand (z.B. Sicherheitsgitter) absperren und an den Stellen an denen sich die Zugtüren nach dem Halt des Zuges befinden, über automatische Türen den Zugang zum Zug ermöglichen. Hier wäre dann zu planen, dass ICE, IC, RB, ... gegebenenfalls immer auf dem gleichen Gleis einfahren, da die Abstände zwischen den Türen am Zug unterschiedlich groß sind.

Am 12. September 2019 um 20:47 von kleinermuck2012

"Wie genau schützt
Wie genau schützt Videoüberwachung mit Gesichtserkennung vor Schubsern?
MfG"

Das ist sehr einfach.

Die zu überwachende Fläche wird in kleine Quadrate eingeteilt.

Bewegen sich mindestens 2 Personen in einem Abstand X zueinander, Richtung Y, gibt das System automatisch Alarm.

Ein langsam einfahrender Zug oder Bus oder anderes Fahrzeuge, wird automatisch durch eine Notbremsung gestoppt, ca. 1 Meter.

Ist wie immer, nur eine Kosten- und wer bezahlt das Frage.

Fragwürdige Mittel für den genannten Zweck

Ich schließe mich diversen vorherigen Kommentaren an:
Der angegebene Zweck - Verhindern eines weiteren Todesfalls wie in Frankfurt - ist so nicht zu erreichen.

Für andere Dinge mag mehr Personal gut sein. Die intensivierte Überwachung sehe ich aber sehr kritisch. Sie mag im Nachhinein hilfreich sein, verhindert aber an sich gar nichts.

Vielleicht wären Investitionen in die Versorgung psychisch Kranker und allgemein Maßnahmen im Sinne der psychischen Gesundheit wirksamer?

@Rudi: »Schritttempo«

»Züge sollten ab Bahnsteiganfang im Schritttempo einfahren, so kann eine Notbremsung noch helfen. Das kostet zwar Zeit aber muss dann in der Fahrplan einkalkuliert werden.«

Und die Durchfahrten?
Soll jeder Schnellzug vor der Vorbeifahrt am Bahnsteig auf Schritttempo abbremsen?

Bahnsteige mit Durchfarten ab vmax ≥ 160km/h sind eh schon durch Schranke gesichert; ebenso solche personallosen Stationen, bei denen erst ein Regelfahrtgleis zum Bahnsteig hin überschritten werden muss.

Bleiben Bahnsteige mit Vorbeifahrten ≤ 160km/h. Hier kann praktisch nur geraten werden, sich hinter der 1- bzw. 1,5-Meter-Linie zur Bahnsteigkante oder noch weiter rückwärtig zu halten – und die Einfahrt eines zum Halt vorgesehenen Zuges abzuwarten.

Letzteres hätte möglicherweise in Ffm geholfen, da der Zug in Richtung Prellbock sowieso schon 30km/h nicht überschritten haben wird.

(Die Weisheit gehört aber so oder so leider in die Kategorie »Hätte, hätte, Fahrradkette«.)

@WernerKrausss: » von X nach Y«

»Bewegen sich mindestens 2 Personen in einem Abstand X zueinander, Richtung Y, gibt das System automatisch Alarm. «

Und wieviele Personen auf einem bevölkerten Bahnsteig genügen nicht denjenigen Parametern, die Sie einen Alarm und eine Zwangsbremsung auslösen lassen, sodass der Betrieb nicht zum Erliegen käme?

Früher war es nicht besser, es soll bleben wie es ist

Der Leugnung, Verharmlosung und Umdeutung von Realität haben sich viele verschrieben. Manche weil sie glauben, es wäre zum Schutze unserer Demokratie. Das Gegenteil bewirken Sie. Dieses Vorgehen, auch hier von manchen Usern ständig ausgeübt, ist Ausdruck von Angst und mangelnder Bereitschaft sich mit den Gegebenheiten auseinanderzusetzen.
So handeln eigentlich totalitäre Systeme und Ideologen. Ich glaube, da steckt oft nur die eigene Angst vor Veränderung und das Bedürfnis, die eigenen materiellen Grundlagen nicht gefährden zu lassen. Verständlich aber auch, dass diese Verteidigung (auch "politische Korrektheit") vorwiegend von reiferen Damen und Herren eingenommen wird. Es soll bitte bleiben wie es ist, wenn man schon so nahe an der Rente/Pension ist. Wenn vermeintlich Gefahr von rechts und links droht, halten sie es mit dem erreichten Stand der Demokratie. Dann kann man sich auch als liberal, links und/oder tolerant ausgeben.
Die Sprachregelung ist ihnen wichtig, nicht der Inhalt.

@18:12 Tada

Ich würde sagen das Fatha recht hat, natürlich gabs früher sowas auch, nur wurde das nicht so publik, weil Internet nicht so allen zur Verfügung stand. Zu Ihrer Quellenforderung:
Mal im Net nach Massenmörder suchen z.B., dann fällt mir noch ein türk. Sprichwort zu ein, heißt zu deutsch über setzt:
Ein Dorf das man sehen kann Gebrauch eines Wegweisers nicht.

@ Werner Krausss

"Bewegen sich mindestens 2 Personen in einem Abstand X zueinander, Richtung Y, gibt das System automatisch Alarm. Ein langsam einfahrender Zug oder Bus oder anderes Fahrzeuge, wird automatisch durch eine Notbremsung gestoppt, ca. 1 Meter." Am 12. September 2019 um 21:29 von Werner Krausss

Waren Sie schon mal am Bahnhof? Wie stellen Sie sich das bei dem Gedränge denn vor?

Soll jetzt jeder einen Arm Abstand zu allen anderen halten? Auch Eltern und Kinder? Keine Umarmung mehr beim Verabschieden und Willkommenheißen?

Soll nun an keinem Bahnhof ein Zug auch nur 1 Millimeter fahren?

@Tada

Eigentlich ist für mich die Sicherheit denkbar einfach in Hinsicht von "Schubsern" oder aus versehen unter Gleisen gelangen:
Die Zugänge zum Eisenbahneingang perse mit Toren geschlossen halten, bis der Zug kommt und anhält, sobald alle Passagiere im Zug sind bzw. eingestiegen und der Zug losfahren kann, erneut die Toren schließen. Die Tore öffnen nur wenn der Zug steht.

@ YinYangFish (21:45): dem hier stimme ich absolut zu

hi YinYangFish

Dem hier von Ihnen stimme ich absolut zu:

Vielleicht wären Investitionen in die Versorgung psychisch Kranker und allgemein Maßnahmen im Sinne der psychischen Gesundheit wirksamer?

Die Psychiatrien muessen sich besser um solche Menschen kuemmern und auch andere psychosomatische Kliniken. Da gehören solche Menschen hin, die seelisch Probleme haben oder aber in Psychotherapie.

In sowas sollte investiert werden und in mehr Personal und Ärzte fuer solche Kliniken.

@Hackonya2 (23:06)

Im Grunde beschreiben Sie einen Flughafen, nur ohne Personenkontrollen.

Halten Sie das für realistisch?
Wo sollen die ganzen Leute denn warten?

Die Leute warten auf Züge, die Leute steigen um, die Leute bringen oder holen andere Leute ab.

Und: An den Bahnhöfen gibt es Geschäfte, es kommen Leute zum Einkaufen hin, da die Öffnungszeiten oft länger sind.

17:06 von my comment

Die Hemmschwelle?
.
das ist ein gutes Argument
die Hemmschwelle hat sich verändert

Demokratieschue... 23.07

das hätte nur im Frankfurter Fall nichts genützt. das war ein polizeilich gesuchter Asylant aus der Schweiz, der erst nach der Tat von Psychologen als schuldunfähig eingestuft wurde. Und vorher gibt's und gab es auch keine Behandlung.

@Tada

Sorry aber was haben Tore an Gleißen mit Geschäften am Bahnhof zu tun? Warum sollten Vorrichtungen wie z.B. an Achterbahnen in Freizeitparks nicht auch bei Zügen funktionieren?

23:33 von deutlich

in dem Fall würde mir der Begriff "Risikogruppe" einfallen
Menschen eben mit einem Traumata
der beliebte Spruch die schlimme Kindheit ..... über Bürgerkrieg und Gewaltexzesse

@Sisyphos3

Ich glaube das hat nichts mit Hemmschwelle zu tun, solche Geisteskranke gab es schon immer. Denken Sie mal an die Massenmörder wie "Jack the Ripper" etc.. Dann soll ja schon ein Pharao befohlen haben das jedes neu geborene Jungenbaby ermordet werden soll und das war meine ich noch vor Christus. Der Mord an Juden und andere Völker zeigt ebenfalls das es abnormale Menschen seither gab.

@deutlich

Soweit mir bekannt war er auch kein Asylbewerber mehr zu in der Schweiz, sondern hatte bereits dessen Bürgerschaft. Warum sollte das nichts bringen? Dürfen Asylanten nicht betreut werden, wenn die psychisch krank sind? Das wäre mir neu.

16:52 von Sisyphos3

"" Am 12. September 2019 um 16:52 von Sisyphos3
also vor 30 .... 50 Jahren gab es so was nicht
was war da anders ?
was hat sich in unserer Gesellschaft seither verändert ?""
#
Ich will versuchen Ihre Frage zu beantworten. Die Gesellschaft stand unter dem Problem die Nachkriegs Zeit mit Tat und Aufbau zu erfüllen. Jeder hatte seine eigenen Aufgaben zu erfüllen und damit war Er / Sie reichlich beschäftigt. Da gab es keine Zeit für andere Aktivitäten irgend eine Art. Seid diese Zeit vorbei ist haben die Menschen sich sehr verändert. Nicht immer zum Guten.

16:52 von Sisyphos3

"also vor 30 .... 50 Jahren gab es so was nicht
was war da anders ?
was hat sich in unserer Gesellschaft seither verändert ?"

Die Medien haben sich verändert. Heute kann man alles im Nu mit Handy filmen.

Was es "damals also gab", wurde noch nicht alles aufgezeichnet.

20:38, Tada

>>
@fathaland slim
"Sie haben nicht erkannt, daß meine Behauptungen persönliche Erfahrungen widerspiegeln?" Am 12. September 2019 um 18:53 von fathaland slim

Dann gestehen Sie doch den anderen auch deren persönliche Erfahrungen. Und diese dürfen die anderen genauso wiederspiegeln, wie Sie die Ihre.<<

Ich habe meine persönlichen Erfahrungen detailliert beschrieben.

Diejenigen, die sich hier über den angeblichen Sicherheitsverlust in Deutschland beschweren, tun dies so gut wie nie.

17:02 von Haus_M

"keine
einzige Videokamara weltweit hat je, einen Anschlag verhindert."

Wissen Sie doch gar nicht.
Wir wissen nicht, wie viele aus Angst vor Videokameras und Handys ihre Absicht haben fallen lassen.

Hackonya2 23.49

zu Ihrem Verständnis: der Mann war erst aufgefallen, als er seine #Frau und die Nachbarin in der Schweiz bedrohte und einsperrte und danach auf der Flucht vor der Polizei. Es gab daher keine Therapie und danach verübte er die grausame Tat. Hätte man ihn vorsorglich schon in der Schweiz in die Psychiatrie stecken sollen? Da wäre das Geschrei aber groß

23:33, deutlich

>>das war ein polizeilich gesuchter Asylant aus der Schweiz, der erst nach der Tat von Psychologen als schuldunfähig eingestuft wurde. Und vorher gibt's und gab es auch keine Behandlung.<<

Es ist Ihnen sehr wichtig, daß es ein Asylant war, nicht wahr?

Der Mann leidet an paranoider Schizophrenie. Diese Krankheit ist weit verbreitet. Man kennt sie im Volksmund unter anderem aus den früher weit verbreiteten so genannten Irren-Witzen.

Sie wissen, Napoleon und so.

@ Sisyphos3

also vor 30 .... 50 Jahren gab es so was nicht

Woraus schließen Sie das?

Darstellung: