Ihre Meinung zu: Tories verlieren im Brexit-Streit weiteren Abgeordneten

15. September 2019 - 8:49 Uhr

Im Streit um den Brexit-Kurs hatte die Tory-Fraktion ihn bereits ausgeschlossen. Jetzt wechselte Unterhaus-Mitglied Gyimah zu den Liberaldemokraten. Premier Johnson bemüht derweil Comicfigur Hulk, um Zuversicht zu verbreiten.

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Kommentare

Tories verlieren im Brexit-Streit ...

Das mag politisch oder statistisch interessant sein, aber wirklich bedeutsam ist doch, was verliert oder gewinnt Großbritannien - die wirkliche Frage lautet doch, was sollen all diese konservativen Störfeuer - wir haben ein soziales- (bevölkerungs-) Problem und ein wirkliches ökologisches, welches keineswegs beim CO" stehen bleibt auch wenn es derzeit häufiger so klingt. Nur was in diesen beiden Dimensionen entschärfend wirkt, ist problemadäquates Handeln alles andere ist schlicht Mist. Was also soll der Mist?

Na ja

Nach soviel Schlagzeilen von TS dieser Art,frage ich mich hat er überhaupt noch einen ?Wieder sehe ich wieder um den Willen der Bürger durchzuziehen müssen Parteien Wahlzwang weg und Direktwahlen her vom Bürger ähnlich wie in der Schweiz.

Hulk? Ernst jetzt? UK ist wohl nicht mehr zu retten

Was nach einem Aprilscherz klingt, dürfte wohl eher den Anfang vom Ende von Johnson als Premier bedeuten.

Klingt nach Durchhalteparolen. Oder wie kommt Cummings auf solche Vergleiche..?

Sicher hat er recht damit, das viele Menschen sich ohnehin der Realität verweigern und statt dessen in Spielewelten und in ihrer Fantasie leben.

Aber dass es so viele komplett verblödete gibt, das kann ich mir nicht vorstellen.

auch ne Eigenart bei den Briten

dass Abgeordnete gelegentlich die Partei wechseln,
machte Churchill auch gelegentlich

Good Lord,

Boris Johnson ist auch nix zu peinlich. Klar, Großbritannien ist auch wie Tom & Jerry, egal wie groß die Beule ist, im nächsten Moment ist alles verheilt...
Hoffentlich schicken die Briten diesen irrlichternden Clown bald in die Wüste.

Im Marvel-Univerum verirrt

Sorry, da irrt Bojo.

Er ist keineswegs mit dem Hulk zu vergleichen, denn im Hulk steckt das philanthropische Genie Dr. Bruce Banner, dazu fehlt Mr. Johnson doch so einiges.

Er bringt es höchstens auf Abomination alias Emil Blonsky, einen durchgeknallten Wüterich, der nach der Macht des Hulk strebend, blind alles kurz und klein haut ... und am Ende doch erbärmlich scheitert.

Gruß, zopf.

Große Worte, nichts dahinter !

***Er habe "große Fortschritte" im Ringen um eine Einigung mit der EU gemacht, sagte er der Zeitung "Mail on Sunday". Bis zum Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs am 17. Oktober sei "noch viel Arbeit nötig", sagte Johnson. "***

So, große Fortschritte ???
BJ ist ein dreister Lügner, ähnlich DT.
Keine Vorschläge, keine Fortschritte und schon gar keine Einigung in Sicht !

Gute Nacht, Britain !

Gruß Hador

Ich kann nur hoffen das

Ich kann nur hoffen das Brüssel nicht doch noch vor den Briten einknickt denn dann ginge das "Rosinenpicken" bis in alle Ewigkeit weiter.
Am 31.10.2019 muss Schluss sein !
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Wir ,also die EU , schaffen das.
Britannien muss uns da egal sein so leid es mir auch tut.

Johnson kündigt den Rechtsbruch also schon an.

Anders kann man seine Aussagen kaum verstehen - oder er lügt einfach wieder, wie er es auch in anderen Dingen tut.

Aber zumindest in einem Punkt ist er exzellent: als Beispiel, wie katastrophal Populisten sein können, wenn sie Macht erlangen.

Emotional bin ich beim Thema

Emotional bin ich beim Thema Brexit mittlerweile so weit: bis, gleich welche Form von Brexit es nun wird, er vollzogen ist, will ich nichts mehr davon hören. Wenngleich mir natürlich klar ist, dass dies so nicht möglich ist.

Danke allen Politikern, die immer noch besonnen mit dieser Kindergarten-Politik umgehen.

Mir fällt eher der Vergleich

Mir fällt eher der Vergleich mit Ikarus ein.

@ in einem Punkt ist er exzellent: 8:41 und-nachts-da-ruft

" als Beispiel, wie katastrophal Populisten sein können, wenn sie Macht erlangen."

Das ist auch das einzig Positive an ihnen:
Ein sehr teurer Lernprozess für alle Europäer aber besonders die Engländer.
Und die das erst richtig merken werden, wenn die Narzisten
längst die Bühne verlassen haben, und längst privat durch die Welt schippern.

johnson

Alles Gejammere nuetzt nicht: Nur bei einem harten Brexit ist allen Briten zu verdeutlichen, welche Folgen hierbei entstehen. Ansonsten werden immer Kritiker uebrig bleiben, die weiterhin gegen einen wie auch immer gearteten Deal polemisieren werden. Good bye Britain und grosses Wohlergehen in einer "Zollunion" mit Donald Trump!

Fortschritte?

Wenn wirklich Fortschritte gemacht wurden, warum werden sie nicht genau benannt? Warum immer nur dieselbe Leier über die sogenannten Fortschritte? Das ist doch nicht glaubwürdig.
Sehen die Briten genau so? Oder ist das nur die Sichtweise bei uns auf dem "Kontinent"?

Typisch Populist

Typischer Populismus, im Hulk-Vergleich greift es sich das von der Figur was er brauchen kann, den ängstlichen, von Selbstzweifeln geplagten Bruce Banner alias Hulk erwähnt er lieber nicht. Im übrigen ist vielleicht eher er der Hulk und Groß Britannien das Land auf das er einschlägt. Weiteres ist nicht wirklich in Sicht, weil völlig unklar ist, wie er denn weiter Vorgehen will. Ihm läuft schließlich die Zeit davon. Schließlich wird ein Brexit-Abkommen nicht per Handschlag besiegelt sondern braucht auch eine gewisse, umfangreiche Nachbearbeitung bis es gilt.

Wann kommt der Brexit endlich?

Fast täglich hört man neue Ideen von BJ, wie er den Brexit durchführen will. Nachdem er mit seinen Lügen vor der Abstimmung zum Brexit vermutlich das Ergebnis entscheidend beeinflusst hat, sollte er n.m. M. auch mit den Folgen des Brexits konfrontiert werden. Anders werden die Engländer niemals aus ihren Träumen vom vergangenen Weltreich mit den damaligen Kolonien erwachen. Hoffe nur, dass BJ auch die Folgen seiner Aktivitäten zu spüren bekommt.

Ich bin gespannt,.......

wann die britische Politikerkaste und auch manche Teile der Wähler verstehen, daß nur gegen etwas zu sein, ohne genaue Aussage , wöfür man ist, keine Basis für Verhandlungen oder Politik jeder Art ist. Der Zeitpunkt des Verstehens wird auch leider von den Medien hinausgezögert, durch ständiges Wiederholen von Aussagen anderer Medien über die angebliche Unverzichtbarkeit auf Großbritannien. Leider kümmert sich auch niemand um die widersprüchlichen Angaben und den offensichtlichen Mißbrauch, um der eigenen Meinung ein akademisches Gewicht zu geben. Bestes Beispiel ist diese Meldung der TS. So löblich das Verhalten der wechselnden Torie-Angeordneten sein mag, ist die Zahl der Liberal-Demokraten im Unterhaus zu gering, um etwas zu bewegen.

Es "dürfen der Wenigen nicht zu wenig sein"...

solange man nicht völlig marginalisiert ist, kann der Kampf um die Köpfe ja weiter gehen... apropos Köpfe, um was ging es nochmal, um Verstandesleistungen, um Ratio im Sherlock Holmesens Sinne, oder um Prostatamassage?

Mittlerweile

erinnert Johnson an einen tollwütigen Hund,
der sich an einem abgenagten Knochen verbissen hat.
Nach Lage der Dinge hat er doch keine Chance, seinen harten Brexit durch zu ziehen, ohne Gesetze zu brechen und das Parlament abzuschaffen.
Wenn ein hohes Schottisches Gericht die
Suspendierung des Parlaments als illegal
verurteilt, dann hat er der Queen
ein illegales Dokument untergejubelt.
Trump ist im Vergleich mit Johnson schon fast ein Waisenknabe. Trump ist unberechenbar, aber Johnson ist ein Krimineller der übelsten Sorte.

09:55 von orgel69

Emotional bin ich beim Thema Brexit mittlerweile so weit: bis, gleich welche Form von Brexit es nun wird, er vollzogen ist, will ich nichts mehr davon hören. Wenngleich mir natürlich klar ist, dass dies so nicht möglich ist.

Kennen Sie das Buch "Die unendliche Geschichte"? Das Thema Brexit scheint der Folgeband zu sein.

Ich denke im Grunde genauso wie Sie, dass das Thema schon langsam so langweilig ist, als wenn man den ganzen Tag einer Schildkröte beim Dauerlauf zusieht.

Aber man kommt nicht aus, andernfalls kann man keine Nachrichten mehr ansehen oder keine Zeitung mehr lesen; ich habe es noch nicht geschafft, bei einem Satz nur ein einzelnes Wort oder einen einzelnen Buchstaben herauszulesen.

Lasst uns Johnson die Daumen drücken...

... dass die EU ein Einsehen hat und die Briten ziehen lässt.

Let my people go!

09:41 von und-nachts-da-ruft

Anders kann man seine Aussagen kaum verstehen - oder er lügt einfach wieder, wie er es auch in anderen Dingen tut.

Natürlich lügt BJ wie gedruckt. Aber glauben Sie, dass Politiker in anderen Ländern, auch in Deutschland, nicht lügen. Wenn einer ein Wahlversprechen oder politische Zusagen und Behauptungen oder verbindliche Aussichten macht und diese nicht einhält, dann lügt er. Und das hatten wir schon oftmals.

@ Duzfreund

Beim Brexit geht es um Soziales. Für viele Briten ist Einwanderung nichts Positives sondern bloße Konkurrenz auf dem Wohn- und Arbeitsmarkt.

Co2 hier ins Spiel zu bringen ist abwegig - könnte aber von Monty Python sein, also britischer Humor.

Wo sind da noch Vorteile?

Ich kann mittlerweile nicht mehr verstehen, welche Vorteile sich die Brexiter von dem Austritt UKs versprechen. Eigene Handelsbündnisse schmieden? Ok, aber wer garantiert denn, dass man hier mit großen Staaten wie den USA und China bessere Deals erziehlt? Die Brexiter wollen ins kalte Wasser springen ohne Garantie eines wirklichen Vorteils. Nur die Nachteile im Bezug auf die EU und den EU-Binnenmarkt. Die sind garantiert!

@ nachts im wald

Populistisch sind Abgeordnete, die den Brexit beschlossen haben, einen no-deal ablehnen, den deal aber auch ablehnen.

09:13 von Sisyphos3

dass Abgeordnete gelegentlich die Partei wechseln, machte Churchill auch gelegentlich
.
auch ne Eigenart bei den Briten

Die Briten haben manch so Eigenarten: Keinen Euro, keine Zeitumstellung auf EU-Ebene, keine eigenständige Verfassung (nur so ein Ersatzgelaber, was man bei uns Gewohnheitsrecht nennt), fahren links statt rechts, usw. und James Bond.

Einseitige Berichterstattung.

Einseitige Berichterstattung. Immer gegen Johnson, immer gegen Trump, immer gegen Orban, immer gegen...

Statt über Hulk zu fabulieren

Statt über Hulk zu fabulieren sollte sich der Premierminister lieber an Recht und Gesetz und demokratische Spielregeln halten: Seine Ankündigung, sich auch über den Parlamentsbeschluss gegen einen vertraglosen ungeregelten Brexit hinwegzusetzen, ist empörend und beispiellos. Hoffentlich haben noch mehr Tory-Abgeordnete den Charakter und Mut, sich gegen diese Missachtung der britischen Demokratie durch den Premierminister (!) zu stellen, notfalls durch Austritt.

> Ich kann nur hoffen das

> Ich kann nur hoffen das Brüssel nicht doch noch vor den Briten einknickt denn dann ginge das "Rosinenpicken" bis in alle Ewigkeit weiter.

Da haben Sie aber den Brexit nicht verstanden. Dessen Ziel ist ja gerade die Vertragsfreiheit bei Verhandlungen mit EU und anderen. Die Rosinenpickerei wird mit vergrößerter Rosinenzahl weitergehen, nur das Druckmittel "sonst treten wir aus" wird durch "sonst gibt uns die U.S.A. ein großartiges Handelsabkommen" ersetzt.

Das ist ja der Grund, daß wir entweder Zollunion oder harte Grenze EU/UK (auf einer Seite von Nordirland) brauchen, sonst verdient sich UK als offenes Scheunentor in den EU-Markt eine goldene Nase und Außenhandelspartner können EU und UK als Tor in den EU-Markt gegeneinander ausspielen.

09:41 von und-nachts-da-ruft

Stimmt!
Johnson ist ein abschreckendes Beispiel für
Desaster-Populismus und er wird genau so enden wie Salvini in Italien.
Bogen überspannt aus lauter Machtgier.
Die AfD sollte aufpassen dass es ihnen nicht wie Populisten à la Salvini und Johnson ergeht.

Johnson der Aussteiger

Job kündigen, Wohnung aufgeben und einfach durch die Welt bummeln. Kann man machen. Allerdings unschön, wenn man Familie und Kinder hat.

So in etwa verläuft Johnsons Kurs für GB.

Boris Johnson wirkt wie der

Propagandaminister des Irak, der ständig Siege und Fortschritte vermeldete während die US Streitkräfte eine Saddam-Statue nach der anderen vom Sockel holte.

Ständig redet er von Fortschritten, harten Verhandlungen usw. die keiner außer Ihm bestätigen können.

Und ihm sollte noch einer verraten, dass auch der Hulk kein nur der strahlende Held ist, sondern wie fast alle Marvelhelden eher ein tragische und einsame Figur ist.

10:54 von einmalig klug

Langweilig ist das Thema Brexit keinesfalls.
Hier findet ein Kampf zwischen Demokratie und Demokratie zersetzenden Elementen statt, der uns alle angeht!!!!

Hulk

"Je wütender Hulk wird, desto stärker wird Hulk. Und er ist immer davon gekommen, ganz gleich, wie eng es für ihn aussah", sagte er. Und das sei auch für Großbritannien der Fall.

Ja, ich bin auch zuversichtlich, dass Großbritannien, eine der ältesten Demokratien der Welt, auch die Gefahr Boris Johnson überstehen wird, ganz gleich wie eng es derzeit aussieht.

Die Frage ist nur, ob das Einsehen noch vor dem Austritt kommt, oder hinterher, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

@ 10:33 von berg222

Zitat: "Fast täglich hört man neue Ideen von BJ, wie er den Brexit durchführen will."

Ich nicht !

Ich höre immer nur, daß Mr. Johnson behauptet er hätte neu Ideen, neue Vorschläge und Lösungsmöglichkeiten für die Probleme und die EU würde diesen bestimmt zustimmen und dann gäbe es einen wunderbaren, für GB vorteilhaften Vertrag.

Nur leider werden die Ideen nie konkret benannt und von allen Vertretern aus Brüssel hört man, daß von der britischen Regierung genau 0 neue Vorschläge eingebracht werden.

Ansonsten hört man nur, daß Mr. Johnson vorhat im Falle eines Mißerfolgs seiner Verhandlungen am 31. 10. auch ohne Vertrag auszuscheiden und er bereit ist, dafür auch wieder zu Mitteln zu greifen, die die Rechte des britischen Parlaments aushebeln.

Es wäre ehrlicher wenn Mr. Johnson zugeben würde, daß genau das eigentlich sein Plan ist, ein No Deal Brexit.

Demokratische Legitimation ist einem Menschen der gerne "König der Welt" wäre egal.

Gruß, zopf.

@09:23 mac tire

Mir ist Großbritannien nicht egal, auch weil ich dort Freund*innen (mit unterschiedlichen Pässen, unterschiedlicher Herkunft und jetzt auch mit unterschiedlichen Problemen) habe. Mir sind auch Schottland und Nordirland nicht egal: die haben mehrheitlich für remain gestimmt, und ihnen droht jetzt aufgrund angekündigten Rechtsbruchs durch den Premierminister sogar ein ungeregelter Brexit. Unglaublich.

Keine Politikerin

"Da haben Sie aber den Brexit nicht verstanden. Dessen Ziel ist ja gerade die Vertragsfreiheit bei Verhandlungen mit EU und anderen. Die Rosinenpickerei wird mit vergrößerter Rosinenzahl weitergehen, nur das Druckmittel "sonst treten wir aus" wird durch "sonst gibt uns die U.S.A. ein großartiges Handelsabkommen" ersetzt."

Mit was sollten die Briten denn drohen? Die haben absolut nichts, was die EU nicht selber hat. Die können mit den USA handeln, wie sie wollen. 2 Halbe sind immer noch kein Ganzes.

10:57, Einfach Unglaublich

>>Lasst uns Johnson die Daumen drücken...
... dass die EU ein Einsehen hat und die Briten ziehen lässt.<<

Inwiefern lässt die EU die Briten nicht ziehen?

Sie schreiben so etwas immer wieder. Könnten Sie bitte erklären, warum Ihrer Ansicht nach der Schwarze Peter bei der EU liegt?

>>Let my people go!<<

Ein Zitat aus dem amerikanischen Spiritual "Go Down Moses". Offensichtlich hat das Thema für Sie religiöse Qualitäten.

Sie schreiben "my people". Sind Sie Brite?

Huahua! ...

... Ich weiß ja nicht, ob das der Mehrzahl der Briten gefällt, dass ihr Land mit einem zähnefletschenden Wüterich gleichgestellt wird. Ob BJ sich selbst so sieht, hat er ja nicht gesagt. Aber wenn er dies Bild schon bemüht: Ja, optisch gibt es Ähnlichkeiten :-)

@B. Pfluger

Die AfD sollte aufpassen dass es ihnen nicht wie Populisten à la Salvini und Johnson ergeht.

Warum sollen sie aufpassen? Ich würde mir sehr wünschen, dass es ihnen ergeht, wie den anderen gescheiterten Rechtspopulisten ...

10:57 von Einfach Unglaublich

Let my people go!
Der Auszug der Briten aus der
"EU Knechtschaft" in das gelobte Land führt,
wie in der Bibel schon beschrieben, erst mal in die Wüste.

@Klausewitz

was ist daran einseitig? diese populisten liefern ja keine positiven nachrichten, über die es sich lohnen würde, etwas zu berichten.

letzte an schamlosigkeit nicht zu überbietende geschmacklosigkeiten aus den USA: die selbstbeweihräucherungsrede des präsidenten und der mantel, den die first lady trug beim festakt zum gedenken der opfer von 9/11.

11:00, Einfach Unglaublich

>>Beim Brexit geht es um Soziales. Für viele Briten ist Einwanderung nichts Positives sondern bloße Konkurrenz auf dem Wohn- und Arbeitsmarkt.<<

Für Menschen, die so denken, mag das so sein.

Aber warum sollten beispielsweise Sie für mich keine Konkurrenz auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt sein? Ein Einwanderer ist es, aber Sie sind es nicht? Logisch ist das nicht. Sie haben eine Wohnung, und ich wurde zwangsgeräumt. Natürlich sind Sie Konkurrenz für mich.

Dies nur, um diese besondere Art Denken zu veranschaulichen.

Lügt BJ tatsächlich ...?

... um 09:41 von und-nachts-da-ruft:
Johnson kündigt den Rechtsbruch also schon an.
"[...] oder er lügt einfach wieder, wie er es auch in anderen Dingen tut."
- - -
Selbst wenn Politiker die Wahrheit sagen, dann sind es allzuoft trotzdem Lügen!
Wenn man nur präzise ausgewählte Wahrheiten von sich gibt, und den Rest verschweigt, dann ist das auch Lüge.

11:22 von B. Pfluger

Hier findet ein Kampf zwischen Demokratie und Demokratie zersetzenden Elementen statt, der uns alle angeht!!!!

In diesen Kampf wird BJ zusehends ein Einzelkämpfer, ein Little-Rambo. Langsam lassen Parteifreunde auch ihn fallen wie eine heisse Kartoffel. Ich bin nur gespannt, wie lange er noch macht. Jetzt ist er ja angeblich mit Busse bauen aus Weinkisten beschäftigt.

Ich habe mir in jüngeren Jahren Rambo angeguckt; nach Rambo 2 habe ich keinen weiteren mehr angesehen. Einfach zu langweilig.

@Klausewitz, 11:08 Uhr: "Einseitige Berichterstattung"

Wenn Sie diesen Artikel als "Einseitige Berichterstattung. Immer gegen Johnson..." empfinden, wäre dieses Forum doch eine wunderbare Gelegenheit, der geneigten Leserschaft ein paar Ihrer Gegenargumente für Boris Johnson mitzuteilen.
Leider kann ich da bisher nichts lesen, was an der Politik des britischen PM so gut sein soll...

Könnte es sein, dass es mit einer Argumentationskette pro Johnson etwas dünn wird?

11:44, YoungMans

>>Selbst wenn Politiker die Wahrheit sagen, dann sind es allzuoft trotzdem Lügen!
Wenn man nur präzise ausgewählte Wahrheiten von sich gibt, und den Rest verschweigt, dann ist das auch Lüge.<<

Selektive Wahrheit nennt man so etwas, nicht Lüge.

Um Karl Valentin zu zitieren:

"Es ist eigenartig, dass jeden Tag gerade so viel passiert, wie in eine Zeitung passt"

Anscheinend fühlt sich Johnson als der britische Ironman...

...wenn er meint GB wäre wie Hulk?!

---

Kann man diesen Mann eigentlich noch ernst nehmen?

Arme Briten, einst ein so stolzes Volk werdet ihr nun von einem Wahnsinnigen regiert.

Aber wenn wir schon Comikfiguren etc. hier aufführen Mr. Johnson, muß ich meine Eingangsvermutung von Ironman revidieren.
Ich denke sie geben eher einen Dr. Jackal & Mr. Hide.

um 11:06 von Einfach Unglaublich

>>
Populistisch sind Abgeordnete, die den Brexit beschlossen haben, einen no-deal ablehnen, den deal aber auch ablehnen.
<<

Welche abgeordnete haben denn im Unterhaus einen Brexit beschlossen und wann soll das gewesen sein ?

11:06, Einfach Unglaublich

>>Populistisch sind Abgeordnete, die den Brexit beschlossen haben, einen no-deal ablehnen, den deal aber auch ablehnen.<<

Boris Johnson behauptet, er wolle keinen No Deal, hat als Abgeordneter im Parlament aber immer gegen den von Mrs. May ausgehandelten Vertrag gestimmt.

Er ist also Ihrer Definition nach ein Populist.

Ich würde den Begriff an Ihrer Stelle übrigens noch mal nachschlagen.

11:08 von einmalig klug

also in all dem sehe ich jetzt mal nichts negatives
sind halt Eigenbrödler,
nicht selten, wenn man so abgeschieden irgendwo lebt

11:50 von Libero_07 an Klausewitz (11:08)

Pro Johnson spricht eigentlich nur eins;
mit seinem Verhalten deckt er deutlich auf wie anfällig und veraltet die Britische Form des Parlamentarismus ist.
Uralte Zöpfe, die den Problemen des 21.
Jahrhunderts nicht gewachsen sind.
John Bercow hat vollkommen recht, wenn er
eine geschriebene Verfassung verlangt, die
auch die Rechte eines Premier definiert und beschneidet.
Hier sind dringend Reformen nötig.

11:00 von Einfach Unglaublich ..das sind die...

typischen Argumentationen von Realitätsausblendern - wer keinen Bock auf die tatsächlichen Problem hat bastelt sich selber welche … natürlich hat Zuwanderung eine Menge Probleme bereit, aber wenn das das Primäre ist, ist der Auszug aus der EU wohl kaum ein probates Mittel - es gäbe eine Menge andere, die für dichtere Grenzen plädieren, man könnte - aber das will man scheints nicht, man wollte wohl, auf den TTIP schlitten aufspringen und das eine ohne das andere haben - das ewige Rosinenpickerargument lässt grüßen.
Beides hat nichts mit Charakter zu tun und ist damit ein bisschen "unenglisch" - vielleicht sollte man nochmal nachdenken.

11:00 von Einfach Unglaublich

«Beim Brexit geht es um Soziales. Für viele Briten ist Einwanderung nichts Positives sondern bloße Konkurrenz auf dem Wohn- und Arbeitsmarkt.»

Und für viele andere Briten ist die Einwanderung gerade aus den Ländern der EU das, was ihnen u.a. den Handwerker ins Haus bringt, die medizinische Betreuung durch Pfleger / innen im Krankenhaus ermöglicht, die Frücthe von Bäumen pflückt und von Feldern erntet.

Es gibt gar nicht so viele Briten, die ohne Arbeit sind, wie es bräuchte, um Ausländer an deren Arbeitsplätzen zu ersetzen, die Briten angeblich "durch Einwanderung gestohlen werden".

Und wenn der No-Deal-Brexit kommt, dann braucht es zusätzlich noch "viele neue Briten", die als Zöllner und Vertragsverhandler für neue Abkommen tätig werden müssen. Sehr anstrengende Zeiten für die Briten, wenn Einwanderung aus der EU endet.

Verlegen bspw. japan. Automobilhersteller ihre Produktions-Standorte weg von GB "in die Rest-EU", dann … ist das gar nicht gut für dort beschäftigte Briten …

11:44 von YoungMans

Selbst wenn Politiker die Wahrheit sagen, dann sind es allzuoft trotzdem Lügen!
Wenn man nur präzise ausgewählte Wahrheiten von sich gibt, und den Rest verschweigt, dann ist das auch Lüge.

Alt-BK Helmut Schmid hat einmal gesagt: "Man darf als Politiker den Leuten nicht ins Gesicht lügen. Aber man muss auch nicht immer die volle Wahrheit sagen."

Hoffnungslos

Ganz gleich, was Johnson sagt - und dazu gehört niedrigste Gossensprache - oder tut (also etwa Suspendieren des Parlaments, keinerlei Alternativen zum bestehenden Austrittsvertrag und Verunglimpfung aller, die nicht seiner Meinung sind), oder wer ihn oder gar die Tories verlässt:

seine Partei legte in den neuesten Umfragen noch einmal 2 % zu und führt derzeit mit 12 % gegenüber Labour.

@10:57 Einfach Unglaublich

Sie posten diesen Betrag hier wortgleich nicht zum erstenmal, und auch heute widerspreche ich dieser pseudoreligiösen Glorifizierung Johnsons entschieden. Aber natürlich müssen die Vasallen und Verehrerinnen Johnsons schleunigst andere Bilder als den von Johnson selbst ins Spiel gebrachten Hulk reaktivieren. Johnson bleibt ein Gefährder der britischen Demokratie und Gesellschaft - mit einem Mose, der alttestamentlich sein Volk aus der Sklaverei führte, hat er definitiv nichts zu tun: Er führt GB in Richtung Abgrund gesellschaftlicher Spaltung, beschädigter parlamentarischen Demokratie und Wiederauflebens tödlicher Spannungen an der Grenze zwischen Irland und Nordirland: das hat alles mehr mit neuen Formen von Sklaverei und nichts mit Freiheit zu tun.
Aber das wissen Sie eigentlich schon seit Sie Ihren Post das erste mal absetzten.

Juncker ist nicht mehr lange EU K.präsident

und verspricht hoffentlich nichts, was seine Nachfolgerin dann ausbaden muss.

wenn es stimmen sollte, das bei einem harten brexit

die versorgung in england um 60% bei nahrungsmittel und medikamenten und anderes gestört wird, frage ich mich hier wer am meisten jammern wird? deutschland? frankreich? holland?

wenn ich england wäre würde ich auch austreten, denn sich so abhängig zu machen das ich meinem eigenem volke nicht mal die grundlegensten gestze wie selbstversorgung, sicherheit und unabhängigkeit ohne die eu gewährleisten kann ist das ja schon kriminel und dumm.

jeder staat-land sollte in der lage sein sich selber zu versorgen wie es auch vor dem euro und vor dem grenzfall in der eu-gemeinschaft war. handel war gut ausgeglichen, länder souverän und völker haben gut gelebt. jetzt nur noch erpressungen, angst den geldhan zuzudrehen und busgelder zahlen wer nicht so will wie brüssel.

mal nachdenken und deutschland ist so abhängig von den eu ländern geworden das ihre exporte sehr schrumpfen würden sollte es zu weiteren austritten kommen.

johnson wird es machen und wünsche ihm gutes gelingen

@11:50 Libero_07

Eine Argumentationskette für jemanden wie Boris Johnson, der früher glühender Verfechter für "remain" war, in einer Nacht- und Nebelaktion zu "leave" wechselte (Motive?), zusammen mit Farage eine unglaubliche Fake-Kampagne gegen die EU führte, deren Details er kurz nach dem Referendum zurücknahm, abtauchte, kurz zum Luft holen als Außenminister wieder auf der Bühne erschien, sämtliche Vertagsentwürfe für einen geregelten Brexit torpedierte, um selbst Premier zu werden, jetzt das Parlament doppelt brüskiert und ausbootet (das Mittel der Prorogation missbraucht und sich weigert, Parlamentsbeschlüsse anzuerkennen und umzusetzen)... eine Argumentationskette für so jemanden zerfällt zu Staub, bevor man einmal hüstelt.

11:08 von Klausewitz

>>Einseitige Berichterstattung. Immer gegen Johnson, immer gegen Trump, immer gegen Orban, immer gegen...<<

Erinnert mich irgendwie an den alten Autobahn-Witz:
'Vorsicht, auf der A2 kommt ihnen ein Falschfahrer entgegen'
"Was, EINER - HUNDERTE!"
Vielleicht sollten Sie mal drüber nachdenken.

Wut als Grundlage für

Wut als Grundlage für politisches Handeln? Die Drohung, einen (harten) Brexit zum 31.10. durchzusetzen, wenn die Verhandlungen mit Brüssel scheitern - also bewußt gegen das Gesetz verstossen zu wollen? All dies ist reichlich bizarr. Ein Egomane probt den Aufstand. Die Torys scheinen erst langsam zu begreifen, wem sie da das Steuer übergeben haben.

Das ganze Trauerspiel, anders

Das ganze Trauerspiel, anders kann man es wohl kaum noch bezeichnen, zeigt doch nur, dass Politiker gar nicht mehr wirklich darauf bedacht sind den Willen des Volkes (Referendum) umzusetzen sondern nur auf eigene Interessen bedacht sind. Ähnliches konnte man nach den EU-wahlen beobachten.

Die Medien tun noch ihr übriges hinzu, Nein, ich rede hier nicht von Lügen oder Unwahrheiten verbreiten, man bezieht aber schon recht deutlich Position.

@Pfluger, 09.41 Uhr

Sie haben völlig recht. Johnson scheint die desaströse Politik von Salvini und Trump kopieren zu wollen. Die Folgen sind bereits klar erkennbar - internationale Isolation, gesellschaftliche Spaltung, eine exorbitante Staatsverschuldung und permanante Angriffe auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Umso erstaunlicher, dass Teile der AFD diesen Chaos-Politikern noch immer huldigen.

@Botschafter Sarek

Nun wünschen kann man sich was zu Weihnachten, aber wer gegen eine Partei ist sollte diesen besser mit Argumenten wiederlegen.

Verfahren

Die Situation ist komplett verfahren - mit dieser Parlamentskonstellation wird unter keinem Premier ein Brexit zustande kommen.

Großbritannien macht sich zunehmend lächerlich.

Tories verlieren im Brexit-Streit weiteren....

Ein Grund warum hiesige Medien erkennbar auf jeden Strohhalm aus sind:Großbritannien verfügt zwar nur über 16 Prozent des BIP der EU,allerdings über 31 Prozent am gemeinsamen Kapitalmarkt.Beim Devisenhandel sogar über 80 Prozent.An den Anleihemärkten beträgt der britische Anteil an dem der EU 25%.
Nach dem Austritt sinkt der Anteil der EU am globalen Kapitalmarkt von 21% auf 14%.

Und da wäre noch,daß nach dem Austritt die EU weniger Mittel hätte,zum Beispiel den Westbalkan an sich zu binden.Den Berlin als Hinterhof betrachtet.

Brexit

Nun, wenn man es wirklich mal näher betrachtet, so waren die Briten objektiv und tatsächlich eigentlich NIE ein Teil der unsäglichen EU. Auch wenn ich selbst ein vehementer Gegner einer unnützen und Geld verschleuderten EU bin, so sagt der gesunde Menschenverstand, dass jemand, der noch seine eigene Währung besitzt und sein eigenes Süpplein kocht, kein Mitglied einer solch überflüssigen Gemeinschaft sein kann.

@zerocool76

Die Briten wollen offenkundig keinen harten Brexit. Die Bürger hatten gerade nicht darüber abgestimmt, ob es zu einem harten Brexit kommen soll, die Nordirland-Frage wie überhaupt die gravierenden Risiken eines Brexit waren nicht Gegenstand der Befragung. Es trifft also nicht zu, wenn Sie behaupten, die britischen Politiker würden den Willen des Volkes ignorieren. Die Medien berichten m. E. objektiv über die Entwicklung, allerdings sicherlich auch unter dem Eindruck einer zunehmenden Gefährdung rechtsstaatlicher und demokratischer Grundsätze durch Boris Johnson - und dies betrifft letztlich uns alle.

@ Libero_07 & @ andererseits

Zitat: "Könnte es sein, dass es mit einer Argumentationskette pro Johnson etwas dünn wird?"

Dünn ?

Wenn man den gestrigen thread zum Thema betrachtet, zeigt sich, daß weder von Kette noch von sachdienlichen Argumenten die Rede sein kann.

Einige Brexiteers lenkten doch hauptsächlich vom Thema weg, hin zu off-topic-Nebenschauplätzen wie: "die Schweiz ist ja nicht ganz von der EU umgeben, da liegen irgendwo noch ein paar km Liechtenstein dazwischen" oder der uns alle brennend interessierende Frage nach der tatsächlichen Staatsbürgerschaft eines einzelnen users.

Die wirklichen Argumente für einen (vorläufigen ?) Brexit kommen mittlerweile von usern, die eigentlich Brexit-Gegner waren.

Gruß, zopf.

@Bernd Kevesligeti - der letzte Strohalm

Schön wie sie diesen anhand der Zahlen erklären.

Nur sollten sie mal bedenken welchen Vorteil die ehemaligen Commonwealth Staaten beim Waren & Devisenhandel noch haben , wenn GB aus der EU ist :-)

Tax auf die Ware nach England und von dort nochmals Tax nach EU.

Einmal Tax kann sich jeder Importeur Sparen,wenn dieser nun direkt in die EU :-)

Ganz konservativ

„Premier Johnson bemüht derweil Comicfigur Hulk, um Zuversicht zu verbreiten“

Sehr „konservativ“.

Und aus „Pompeo macht Iran verantwortlich“:

„US-Außenminister Pompeo hat den Iran für die Angriffe auf eine Ölraffinerie in Saudi-Arabien verantwortlich gemacht. Gleichzeitig versicherten die USA, den Ölmarkt stabil halten zu wollen. Der Iran bezeichnete die Vorwürfe als absurd“

Also alles wie gehabt: Die „Staatsmächte“ (USA, Saudi-Arabien, Iran und ihre jeweiligen Unterstützer) tragen weiterhin ihre Stellvertreterkriege um die Vorherrschaft aus, und die Bevölkerung des Jemen, die seit über fünf Jahren unter der, wie UN-Generalsekretär Guterres unlängst konstatierte, „größten humanitären Katastrophe seit Ende des 2. Weltkriegs“ leidet, stirbt weiterhin wie die Fliegen.

Und das geldgesteuerte Weltklima geht derweil weiterhin den Bach runter („Die weltweiten Öl-Märkte seien derzeit gut versorgt, (...). Der Anschlag schürte jedoch Sorgen vor einem Ölpreis-Anstieg“).

Nichts neues also.

B.Pfluger

Sorry - wo haben Sie diesen Unfug her?
Johnson ist der Einzige, der eine klar angesagte LInie vertritt!

13:37, Bernd Kevesligeti

>>Ein Grund warum hiesige Medien erkennbar auf jeden Strohhalm aus sind:Großbritannien verfügt zwar nur über 16 Prozent des BIP der EU,allerdings über 31 Prozent am gemeinsamen Kapitalmarkt.Beim Devisenhandel sogar über 80 Prozent.An den Anleihemärkten beträgt der britische Anteil an dem der EU 25%.
Nach dem Austritt sinkt der Anteil der EU am globalen Kapitalmarkt von 21% auf 14%.<<

Der Kapitalmarkt wird im Falle eines Brexits wohl großenteils nach Frankfurt umziehen. Die Vorbereitungen laufen schon länger, wenn ich der Wirtschaftspresse Glauben schenken darf. Da wird auch Hulks Plan, GB zu einem zweiten Singapur zu machen, nicht viel helfen.

>>Und da wäre noch,daß nach dem Austritt die EU weniger Mittel hätte,zum Beispiel den Westbalkan an sich zu binden.Den Berlin als Hinterhof betrachtet.<<

Der Westbalkan, das ist ex-Jugoslawien. Serbien hat 2009 einen EU-Aufnahmeantrag gestellt, Bosnien 2014.

Inwiefern betrachtet die Bundesregierung diese Länder als ihren Hinterhof?

Gewaltsamer Austritt?

Johnson hat mit dem Parteienausschluss von 21 Parlamentariern der Tory Fraktion sein Blatt überreizt. Natürlich setzt er jetzt auf Rückhalt bei britischen Wutbürgern.
Das parlamentarische Patt hat eine allgemeine Politikverdrossenheit, und das Gefühl der Ohnmacht im Volk befördert. Der Eine oder Andere wünscht sich evtl einen "Hulk" der gewaltsam den gordischen Knoten zerschlägt. Hinter der Metapher steckt ein Apell an die Verzagten, auf die Strasse zu ziehen, gegen die Zustände zu rebellieren, notfalls auch mit Gewalt. Für die zur Mässigung neigenden Briten dürfte Johnsons Apell an die Wutbürger kindlich naiv erscheinen. Dahinter steckt jedoch das kalkulierte Werk eines Spalters. Er bereitet die Eskalationsstufe der Brexitdebatte vor. Dies erfordert sichtbare Belege, sprich Ausschreitungen zur Rechtfertigung des gewaltsamen Austritts aus der EU.

re von Karl Klammer 15:47

Richtig,die Tax.
Aber treffen tut die doch am meisten.....den Exportstärkeren.

Nettie

Sie wissen aber schon, daß der große Aggressor bei der Bombardierung des Jemen in Israel sitzt? Mit zig
Atombomben? - Nur: hier schert sich die Welt nicht darum, aber um eine "mögliche"(!) Bombe im Iran!!
Guterres war vor seinem Amt als Flüchtlingskommissar tätig. Hat er etwas verändert???????

@Bagheria, 15.56 Uhr

Mit Verlaub: Ich und viele andere Foristen teilen "diesen Unfug", den Sie Herrn Pfluger unterstellen. Johnson hat das U.K. gespalten und in ein Chaos geführt. Die "Linie", auf der er sich bewegt, entspricht nicht demokratischen und rechtsstaatlichen Wegen. Man darf gespannt sein, ob er sich damit eines Tages im Gefängnis wiederfindet und statt über den Brexit über den Outbreak sinieren wird.

re von fathaland slim 15:58

Laut einer Studie des britischen Forschungsinstituts New Financial steht Großbritannien für nahezu ein Drittel der Kapitalmarktaktivitäten in der EU.Ein Wegfall dieses Marktes wird dazu führen,daß die EU stärker von der Kreditvergabe durch die kriselnde Bankenbranche abhängig werden wird.

Und zum Westbalkan braucht man nur zu sehen wie sich Merkel und Juncker bemühten,extra Konferenzen dazu abhielten.Und vor dem Einfluß anderer "warnten".

@ 16:04 von Bernd Kevesligeti

Zitat: "Richtig,die Tax.
Aber treffen tut die doch am meisten.....den Exportstärkeren."

Was den Umsatz betrifft ist das richtig, für Firmen aus der EU wird es schwieriger nach GB zu exportieren.

Die Tax berappen tun allerdings die Importierenden, in diesem Fall die britischen Endverbraucher für die alles teurer wird ... oder gar nicht im Laden verfügbar ist.

Aber das läßt sich ja alles mit Handelsverträgen mit anderen Exportländern regeln, dauert dann nur etwas, bis in den Läden wieder alles im Überfluß vorhanden ist.

Oder alle Medikamente die man so braucht.

Denn die bisherigen "Erfolge" der Briten, was Handelsverträge für die Nach-Brexit-Zeit anlangt, sind ja eher leicht überschaubar.

Aber ich bin sicher, es wird einen wunderbaren, ja geradezu großartigen Vertrag mit den USA geben, sehr vorteilhaft für die Briten, denn schließlich ist Trump für seinen milden Umgang mit Verhandlungspartnern bekannt und trägt den Schriftzug "Make GB Great Again" auf seinem Cap.

Gruß, zopf.

@Kokolores2017 12:59

Sie sollten auf die Umfragen schauen nach dem Brexit, also nach dem 31.Oktober. Dann wird man sehr sehr lange nach den Torries schauen müssen. Die können dann froh sein wenn sie die 5% Hürde schaffen. Warum soll man die Torries wählen wenn es Nigel Farages Brexit Partei gibt. Da würde ich an Stelle der Leave Anhänger eher das Original wählen und nein dies ist nicht Boris Johson sondern Nigel Farage.

um 16:04 von Bernd Kevesligeti

>>
Richtig,die Tax.
Aber treffen tut die doch am meisten.....den Exportstärkeren.
<<

So einfach ist das nicht. Der Exportstärkere ist die in der Regel ja deshalb, weil er Produkte anbieten kann, die nicht so leicht zu ersetzen sind. Nehmen Sie mal kontinentaleuropäischen Käse: Die Briten hätten überhaupt keine Chance, den kurzfristig irgendwie zu ersetzen. Sie können weder die eigene Käseproduktion (Cheddar?) so schnell hochfahren, noch eine Vielfalt gestalten, noch auf andere Exporteure zurückgreifen. Das gilt für andere Bereiche, wie etwa Maschinenbau, ebenso.

@15:56 Bagheria

In der Tat: Johnson vertritt eine "klar angesagte Linie" - die Linie, das Parlament zu übergehen, die Spaltung in der Gesellschaft zu eskalieren, und vor allem, sich selbst auf die Bühne zu bringen. Um das Land und die Frage, wie man zur EU stehen will oder soll, ging es ihm nie... auch das ist klar, allerdings nicht angesagt.

Einfach populistischer Nonsens - Beim Brexit geht es .....

"Für viele Briten ist Einwanderung nichts Positives sondern bloße Konkurrenz auf dem Wohn- und Arbeitsmarkt."

Das Engliche Gesundheitswesen hat 150tsd
EU Bürger beschäftigt die Konkurrenz muß aber wirklich groß sein :-)
Hauptsächlich Polen und viele deutsche Ärzte
welche in England fürstlich entlohnt werden.

Wer wird das System noch am laufen halten
wenn die von rechts aufgehetzten alten :-)

16:19 von andererseits @15:56

16:19 von andererseits
@15:56 Bagheria
In der Tat: Johnson vertritt eine "klar angesagte Linie" - die Linie, das Parlament zu übergehen, die Spaltung in der Gesellschaft zu eskalieren, und vor allem, sich selbst auf die Bühne zu bringen. Um das Land und die Frage, wie man zur EU stehen will oder soll, ging es ihm nie... auch das ist klar, allerdings nicht angesagt.

---

Es gibt eben Menschen, die Politik machen wollen und es gibt Menschen, die andere übergehen wollen.

@Bernd Kevesligeti - Sie können wohl ihr Gold essen ?

Richtig,die Tax.
Aber treffen tut die doch am meisten.....den Exportstärkeren.

Einfach mal nachdenken könnte helfen

Was machen Sie wenn sie nahrungmittel oder Öl , werkzeuge, maschienen brauchen ?

@zerocool76 13:21

Damit, dass der aktuelle Premierminister sein gesamtes Land belogen hat bezüglich des Brexits haben Sie aber kein Problem oder wie? Der einzige der hier wirklich auf seine eigenen Interessen bedacht ist, ist Boris Johnson. Die Politiker über die Sie sich hier so aufregen handeln im Sinne des Landes um einen No-Deal Brexit zu verhindern der eine Katastrophe für Großbritannien wäre. Ein Trauerspiel ist, dass Foristen wie Sie nicht begreifen wollen, dass die komplette Umsetzung des Referendums ein Witz war. Die Menschen wurden schlecht oder gar nicht informiert und in den Fällen Johnson und Farage glatt belogen. Mit den Referenden/Volksabstimmungen in der Schweiz ist dies nicht vergleichbar. In der Schweiz wird man vorbildlich informiert, daher sind auch jegliche Vergleiche diesbezüglich eine Beleidigung für die Schweiz!

Lügen haben Wahlsiege

Es zeigt sich ja in der Praxis der letzten Wahlen, das es egal ist für viele ob sie belügt werden. Johnsens Werte werden wohl eher noch steigen,weil viele einfach nur ein Schlusstrich über die letzten Wochen ziehen wollen. Wie kann man so etwas wie Johnson innerhalb der Partei zum Premier wählen ,unglaublich aber geschehen, er ist sehr machtbewusst u. skrupellos, Verantwortung gegenüber dem Volk?---sehe ich bei ihm nirgendwo, da gehört zu einem immer größeren Club von "Politikern", ohne Moral und Verantwortung, außer sich selbst Geegenüber...

@Bernd Kevesligeti 16:17

Sie legen sich schön alles zurecht. Zitiert werden von Ihnen nur Quellen die sowieso nur Ihre Meinung wiedergeben und uns allen weismachen wollen wie schlimm der Brexit für die EU sein wird. Tut mir Leid aber es ist extrem offensichtlich welches Spiel Sie und andere Brexit Fans hier betreiben. So viel zum Thema Strohhalm, ein Wort welches Sie ja im Bezug zur EU verwendeten.
Merkel und Junker brauchen gar nichts großes zu machen. Montenegro und Mazedonien wollen in die EU und werden dies auch schaffen. Auch Albanien baut auf eine EU Mitgliedschaft hin, selbst Serbien hat da ein Bestreben und es sieht da sehr gut aus, auch wenn dies Wladimir Putin und einigen Foristen in diesem Forum wohl kaum gefällt.

@16:43 von Magfrad

zu Bernd Kevesligeti: Sie legen sich schön alles zurecht. Zitiert werden von Ihnen nur Quellen die sowieso nur Ihre Meinung wiedergeben und uns allen weismachen wollen wie schlimm der Brexit für die EU sein wird.

Also, wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist Bernd Kevesligeti davon überzeugt, dass die EU einzig und allein ein Instrument ist, um die deutsche wirtschaftliche Dominanz zu erreichen und auszubauen. Und weil er sieht sich selber als überzeugten und linken Europäer sieht, lehnt er dies ab. Konsequenter Weise unterstützt er den Brexit, weil er denkt: Was für Deutschland schlecht ist, muss für die anderen Länder gut sein.

Irgendwo ist das schon ein sehr interessanter Gedankengang, aber leider (bzw. zum Glück) eine ziemlich unhaltbare Verschwörungstheorie.

Wahr ist, dass der Brexit für alle schlecht ist. Auch für Deutschland. (Daher sind die meisten hier dagegen.) Aber für GB ist er richtig katastrophal.

re von Magfrad 16:43

Ihnen scheinen ja objektive ökonomische Gegebenheiten nicht zu gefallen.

Und "es sieht da sehr gut" aus:Wird die EU noch die finanziellen Mittel aufbringen können,um sich da zu erweitern ? Bei den Westbalkanländern gibt es ja "Erwartungen".
Jedenfalls klangen doch manche Politiker da "besorgt".

@Einfach Unglaublich 11:00

Sie scheinen als einer der wenigen zu wissen ("Beim Brexit geht es um Soziales"), was die Befürworter eines Brexits wollen.
Könnten Sie für mich (und sicher viele andere) die konkreten Gründe einmal aufführen?

Im allgemeinen Klamauk um den Brexit finde ich die Gründe nämlich nirgendwo detaillierter aufgeführt ...

Na da erinnert mih der Johnson doch eher an jemanden aus dem

17 Jhder sich mit Beulenpest angesteckt hat. Leider war sie nicht heilbar und so hater eben wie eine Seuche gewirkt.
Sein erste Opfer war die Wahrheit das zweite Opfer war die Demokratie.

@Bernd Kevesligeti 16:58

Erzählen Sie mir als Generaldirektor und CEO eines Millionenunternehmens, der jahrelang in der Wirtschaft arbeitet bitte nichts von objektiven ökonomischen Gegebenheiten, wenn Sie die selber nicht einmal kennen.
Wenn Sie wirtschaftlich objektiv denken würden, dann würden Sie sehen, dass der Brexit für UK ein absolutes Desaster wird.
Da dies aber nicht in Ihre Ideologie und Ihre Wahrnehmung passt fantasieren Sie sich was zusammen und erzählen uns allen wie schlimm es der EU mit dem Brexit gehen wird.
Da verlasse ich mich dann schon lieber auf mein jahrelanges Wirtschaftswissen als auf Ihre mit Vorsicht zu genießende "Expertise".
Bezüglich der Westbalkanländer liegen Sie auch falsch, vielleicht sollten Sie sich da mal wirklich informieren in Mazedonien, in Montenegro. Selbst in Serbien gibt es da ganz eindeutige Aussagen. Als jemand der sich gerade bezüglich des Westbalkans sehr gut auskennt kann ich Ihnen sagen, dass Sie sich sehr irren.

@Wielstadt 16:56

Dies ist auch mein Eindruck des Foristen. Forist Bernd Kevesligeti macht es sich zu einfach in seinem Denken. Natürlich kann man so einfache Stammtischparolen ala Banken und Westbalkanländer raushauen wie er es tut, aber dies ist zu einfach gedacht.
Beim Bankensystem sieht man jetzt schon, dass es von London nach Frankfurt wechselt, dies wird den Briten sehr sehr weh tun und das dumme ist, sie merken nicht einmal wie dies passiert. Wichtige Wirtschaftsunternehmen haben die Insel verlassen, auch dies ein absoluter Warnhinweis für die britische Wirtschaft, wird aber von Bernd Kevesligeti und auch von seiner Quelle nirgendwo erwähnt.
Der Brexit ist in der Tat für alle unschön und schlecht. Für die Briten wird es eine absolute Katastrophe sein, auch wenn man in diesem Forum dies als EU Propaganda abtut und uns verdeutlichen will wie toll die britische Wirtschaft mit den Brexit Folgen umgehen wird.

16:58 von Bernd Kavesligeti

Können sie bitte präzisieren was sie unter
"Westbalkanländer" verstehen.
Meines Wissens nach liegen die Balkanländer im Osten Europas.

@Magfrad 16:27

Beide Seiten haben doch gelogen und leider ist das inzwischen auch Standard, siehe Merkel (angefangen mit der MwSt, bis hin zum EEG). Das ich das nicht gut finde bedarf eigentlich keiner Erwähnung. May hat verschiedene Vorschläge vor das Parlament gebracht, auch zu einem geregelten (weichen) Brexit, trotzdem hat man immer dagegen gestimmt. Zudem ist Information nicht nur eine Bringschuld, sondern auch eine Holschuld und die "Lügenkampagnen" hätten einfach von den Medien widerlegt werden können, man war sich aber zu sicher.

Was die Schweiz damit zu tun hat erschliesst sich mir leider nicht.

16:17, Bernd Kevesligeti

>>Laut einer Studie des britischen Forschungsinstituts New Financial steht Großbritannien für nahezu ein Drittel der Kapitalmarktaktivitäten in der EU.Ein Wegfall dieses Marktes wird dazu führen,daß die EU stärker von der Kreditvergabe durch die kriselnde Bankenbranche abhängig werden wird.<<

Ich verstehe Ihren Gedankengang nicht. Natürlich ist London vom Finanzmarkt abhängig. Das war von Maggie Thatcher so gewollt. Wenn GB aus der EU ausscheidet, dann wird dieser Markt London verlassen, die produzierende Industrie aber nicht nach GB zurückkehren. Wie dadurch die EU von Krediten der kriselnden Bankenbranche abhängiger würde, das müssen Sie mir erklären.

>>Und zum Westbalkan braucht man nur zu sehen wie sich Merkel und Juncker bemühten,extra Konferenzen dazu abhielten.Und vor dem Einfluß anderer "warnten".<<

Noch mal:

Serbiens und Bosnien-Herzegowinas Regierungen haben EU-Aufnahmeanträge gestellt. Meinen Sie, die hätten das getan, weil Merkel und Juncker ihnen das gesagt hätten?

An Adeo60

Danke für die wiederholte Unterstützung.
Wir scheinen eine sehr ähnlich Sichtweise der Geschehnisse zu haben und wir versuchen immer wieder, etwas mehr demokratisches
Denken in dieses Forum einzubringen.
Gruss FRAU Pfluger.

re von Magfrad 17:20

Natürlich-Sie haben Interessen.Und die vertreten Sie.
In dem Beitrag ging es um Zahlen und Einschätzungen des britischen Forschungsinstitut New Financial.

Und der Westbalkan "erfreut" sich ja schon seit den 90er Jahren der besonderen Fürsorge Berlins.Wahrscheinlich sind die auch in Euro verschuldet,was die Tendenz zum Beitritt erklärt.
Eine moderne Zugverbindung von Belgrad nach Budapest wird inzwischen gebaut.Aber nicht von der EU.

16:56, Wielstadt

>>Also, wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist Bernd Kevesligeti davon überzeugt, dass die EU einzig und allein ein Instrument ist, um die deutsche wirtschaftliche Dominanz zu erreichen und auszubauen. Und weil er sieht sich selber als überzeugten und linken Europäer sieht, lehnt er dies ab. Konsequenter Weise unterstützt er den Brexit, weil er denkt: Was für Deutschland schlecht ist, muss für die anderen Länder gut sein.<<

Das ist die gleiche Denke, die rechte Nationalisten pflegen, nur anders ausgedrückt:

Was für den Rest der Welt schlecht ist, ist gut für Deutschland.

13:06, Petersons

>>jeder staat-land sollte in der lage sein sich selber zu versorgen wie es auch vor dem euro und vor dem grenzfall in der eu-gemeinschaft war. handel war gut ausgeglichen, länder souverän und völker haben gut gelebt. jetzt nur noch erpressungen, angst den geldhan zuzudrehen und busgelder zahlen wer nicht so will wie brüssel.<<

Das müssen ja paradiesische Zeiten gewesen sein, die Sie da beschreiben.

Wann gab es die denn?

um 10:57 von Einfach Unglaublich

Lasst uns Johnson die Daumen drücken...

... dass die EU ein Einsehen hat und die Briten ziehen lässt.

Wie schafft man es, alles derart verkehrt zu sehen? Sie schreiben meist das Gegenteil der offensichtlichen Wahrheit. Ist das Absicht und wollen Sie nur trollen?

12:57 von einmalig klug ...man muss auch nicht immer..

Das ist auch richtig so und gilt daher nicht nur für Politiker - oder wer hier hält das anders?

17:45, Bernd Kevesligeti

>>Und der Westbalkan "erfreut" sich ja schon seit den 90er Jahren der besonderen Fürsorge Berlins.Wahrscheinlich sind die auch in Euro verschuldet,was die Tendenz zum Beitritt erklärt.<<

Ach so. Die sind da also auf primitivste Art käuflich.

>>Eine moderne Zugverbindung von Belgrad nach Budapest wird inzwischen gebaut.Aber nicht von der EU.<<

Die seit 1878 bestehende Strecke soll mit chinesischem Geld ausgebaut werden. China investiert weltweit sehr viel, auch und gerade in der EU.

@zerocool76 17:42

Ich sage Ihnen was die Schweiz damit zu tun hat. Die Schweiz bekommt es hin Referenden und Volksabstimmungen korrekt und vernünftig abzuhalten und dabei jeden einzelnen Bürger zu informieren. Bei jeder Wahl ist es in der Schweiz so. Ich habe als Doppelter Staatsbürger zuletzt die Wahlunterlagen für die Nationalratswahl bekommen und da gab es eine 23 Seiten lange Broschüre wo jede Partei und jede Position vorgestellt wird und einem alles erklärt wird. Sowas ist das mindeste bei einem Referendum. Beim Brexit Referendum gab es sowas definitiv nicht.

re von fathaland slim 17:42

Also aus der Studie geht doch eher hervor,daß der Anteil der EU am Weltkapitalmarkt durch den Austritt zurück geht.Was auch Folgen in der Kreditversorgung hat.

Der ehemalige Außenminister Westerwelle sa gte mal:Die Grenzen auf dem Westbalkan sind gezogen(Chuzpe,durch wen ?).
Und wie naiv:"Als ob Merkel und Juncker ihnen das gesagt haben".
Es werden alle Register des Drucks gezogen.Von der Kreditfrage bis.....

Falsche identität

Bojos Vergleich mit dem HULK scheint mir unpassend. Viel passender, was Größe und Schicksal betrifft, ist es wenn er sich als Rumpelstilzchen erwiese. Wenn er dann am Ende seines Erfolges "sich zu Tode gesiegt" hat und sich selbst vor Freude in zwei Stücke zerreißt, das würde seinem Wirken und Charakter doch viel mehr entsprechen und uns vor weiterem Wirken bewahren.
Weniger Unterhaltungswert, dafür eventuell mehr wirkungsvolle Realpolitik mit effektiven Problemlösungen derer wir, genau wie Britannien, mehr als genug bedürfen.
Da würde Politik wieder sachbezogener, nachvollziehbarer und allgemein zur Mitwirkung anregen. die einzige Chance für Nachwuchs mit Rückgrat und politischem Profil.

re von fathaland slim 17:46

Aber was gut für Deutschland ist,muß nicht automatisch gut für den Rest der Welt sein.
Aber Sie sind ja dabei...

Und es ist immer wieder erstaunlich,was Sie aus objektiven Zahlen und Fakten,hier von diesem britischen Institut machen.

@Bernd Kevesligeti 17:45

Ich vertrete keine Interessen, vielleicht unterlassen Sie es mir mal sowas zu unterstellen. Auch wenn ich den Brexit für eine dumme Idee UK's halte, mich stört es inzwischen nicht, ich sehe nämlich, dass die EU auf den Brexit eindeutig besser vorbereitet ist als Großbritannien. Bezüglich des Brexits verlasse ich mich auf mein ökonomisches Fachwissen und da kenne ich mich mindestens so gut aus wie die britischen Forscher. Es ist kein Wunder, dass ein britisches Forschungsinstitut wie New Financial alles versucht um den Leuten zu verklickern der Brexit sei für die EU ganz schlimm. Dieses Forschungsinstitut bekommt ja auch Geld um solche Einschätzungen zu tätigen und wenn man etwas weis, dann dass hinter der Brexit Kampagne Milliarden gesteckt haben.

um 13:37 von Bernd Kevesligeti

Sie haben das "noch" vergessen. Die Börse in London ist aus 2 Gründen attraktiv als Frankfurt und Paris:

- Sie liegt in der EU
- Die Sprache ist englisch

Sowie der erste Punkt wegfällt, wird sich ein Großteil des Marktes umorientieren.

18:19, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim 17:42
Also aus der Studie geht doch eher hervor,daß der Anteil der EU am Weltkapitalmarkt durch den Austritt zurück geht.Was auch Folgen in der Kreditversorgung hat.<<

Wenn das Finanzzentrum London unverändert bestehen bleiben würde.

>>Der ehemalige Außenminister Westerwelle sa gte mal:Die Grenzen auf dem Westbalkan sind gezogen(Chuzpe,durch wen ?).<<

Durch Tito?

>>Und wie naiv:"Als ob Merkel und Juncker ihnen das gesagt haben".
Es werden alle Register des Drucks gezogen.Von der Kreditfrage bis.....<<

Jetzt überschreiten Sie aber wirklich raunend die Grenze zur Verschwörungstheorie.

13:13 von Adeo60

Die Reihen der Tories haben sich bereits
stark gelichtet und das dürfte weiter gehen.
Johnson als "Tory" zu bezeichnen ist eine Beleidigung für diese Partei.
Die Tories sind seit Jahrhunderten eine konservative Partei, in der ein Hasardeur wie Johnson völlig fehl am Platz ist. Mit seinen
Ansichten und Gebaren gehört er doch eher zur Farage-Partei, aber mit denen kann er
natürlich nicht Premier werden, also mischt er die Tories auf.
Und das von einem "Premier", der nicht einmal ein ordnungsgemässes Mandat hat!

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