Kommentare

Glaube eher, das nicht frauen

Glaube eher, das nicht frauen den hass abbekommen, sondern neulinge. Mal abgesehen davon, was heute alles als Hass tituliert wird. Da wird jedes widerwort als hass ausgelegt.
Als politiker muss man das aushalten.

Die CSU hat in Bayern die Justiz abgebaut.

Ein Verfahren um eine Wahlfälschung ist seit mehreren Jahren bei einem Regensburger Gericht anhängig. Richter sagten, dass solche Fälle nicht abgearbeitet werden können, weil bei Untersuchungshäftlingen die Entlassung droht, also bei schwerwiegenden Fällen.

Hass-Postings, die juristisch relevant sind, müssten zeitnah bearbeitet werden. Dazu haben die Gerichte keine Kapazitäten frei.
Hier muss angesetzt werden, nicht bei Upload-Filtern, die zum Missbrauch einladen.

Vergleichsgröße?

Wenn man schreibt, dass vor allem Politikerinnen Opfer von Hass werden, sollte man schon eine Vergleichsgröße nennen, wieviel Prozent der männlichen Abgeordneten denn Opfer von Hass werden. Fragwürdig.

Deutschland das Land für Frauen

Wir wundern uns warum nicht genug Frauen in Führungspositionen sind. Kein wunder wenn sie von klein auf groß mit so viel BS umgehen müssen. Ist in USA auch das oft das Frauen von der Rechten Fraktion (Trump) am meisten ins Viesir genommen wird. Das man Schwanger werden kann, wie man aussieht, das man keine Kinder hat oder das man Kinder hat sind alles Gründe, die auch Trump und andere Politiker nutzen um ihre Gegner zu mobben. Trump folgt als Beispiel für viele der Rechten und ich sehe in den Kommentaren oft viele die Trump sehr respektieren.

re nicht superschlau

"Mal abgesehen davon, was heute alles als Hass tituliert wird. Da wird jedes widerwort als hass ausgelegt."

Reiner Blödsinn. In diesem Forum gibt es jede Menge Widerworte. Hass nicht - und das liegt bestimmt nicht an den eingereichten Kommentaren, sondern daran, dass Hass gesperrt wird.

entwürdigende Darstellungen im ör Fernsehen

Auch ich nehme die grenzenlos entwürdigende "Beurteilung" wahr. Auf Äußerlichkeiten reduzierende Bewertungen finden wir in Hate-Postings, aber auch in den Darstellungen weiblicher Menschen z.B. im örFernsehen - bei den kommerziellen Sendern sowieso. Welke( find ich ansonsten klasse) macht das ebenso wie der kleine Böhmermann, Nuhr ist da bewusster. Billige Scherze, böswillig herausgegriffene Momentaufnahmen mit verkniffenem Gesicht oder kippender Stimme - was bei Männern 'kein Ding' ist, damit werden Frauen lächerlich gemacht. Sachliche Kritik sieht anders aus.
Zudem setzt das örFernsehen die Hemmschwelle herab, wenn es Menschen ( wie z.B. Frau Weidel) gibt, die anscheinend immer hemmungslos mies gemacht werden dürfen, Hauptsache, die politische Richtung stimmt. Auch die TS ist da keine Ausnahme.
Respekt und Bestehen auf dem Wahren der menschlichen Würde, da ist noch Luft nach oben, auch bei Ihnen, den ör Regionalsendern und der TS.

Woran misst sich dieses "besonders oft"?

Wie kann man zu der Feststellung "besonders oft" kommen, wenn überhaupt kein Vergleich zu anderen Personen bzw. Berufsgruppen gezogen wurde?

Dass Personen des öffentlichen Lebens eher zur Zielscheibe von Hass werden als der unbekannte 08/15-Bürger, liegt in der Natur der Sache.

Ich hoffe jedoch, dass dieses asoziale Verhalten geahndet wird und sich die vom Hass Betroffenen nicht entmutigen lassen!

Die Trennung Frau macht das

Die Trennung Frau macht das Haus und den Garten/Feldarbeit Mann beschützt die Familie und sorgt für Fleisch, also geht jagen/fischen hat sich über X-Jahrtausende in der Menschheitsgeschichte bewährt. Wenn Frauen die "Macht" übernommen haben gab es fast immer Zoff/Krieg mit Anderen. Die Menschheit ist sicher noch nicht bereit eine jahrtausendealte Aufteilung der jeweiligen Rechte & Pflichten der Geschlechter zu akzeptieren .

Methode der Umfrage?

Zitat: "Eine report München Umfrage unter allen weiblichen Bundestagsabgeordneten kommt zu schockierenden Ergebnissen: 87 Prozent wurden bereits Ziel von Hass und Bedrohung im Netz, einige gaben an, nahezu täglich damit konfrontiert zu sein."

Was ist die Methode der Umfrage?

Wer wurde befragt?
Wie ist man an die befragten Personen herangetreten?
Was wurde als "Hass" definiert? Jede negative und kritische Meinungsbekundung?

Gibt es hier fundierte Zahlen, Daten und Fakten, oder dient dieser Artikel lediglich der plumpen Meinungsmache?

@Superschlau

"Da wird jedes widerwort als hass ausgelegt.
Als politiker muss man das aushalten."

Lesen Sie doch einfach erst mal in Ruhe den Artikel, verstehen Sie ihn und schreiben Sie erst dann einen Kommentar dazu.
Danke!

Auch als Politiker muss man Todesdrohungen nicht aushalten.

"38 Prozent der Befragten

"38 Prozent der Befragten stellten Anzeigen - bei zwei Dritteln wurden die Verfahren jedoch eingestellt, andere liegen seit Jahren auf Eis. Für Maria Wersig, Präsidentin des Juristinnenbundes heißt das, dass Plattformen wie Facebook, die den Raum für solche Beleidigungen eröffnen, noch mehr in die Pflicht genommen werden müssen."
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Liebe Frau Wersig, Ihre Antwort ist die Bankrotterklärung des Rechtsstaats Deutschland. Nicht Plattformen wie FB haben über Recht zu entscheiden, sondern die Gerichte in Deutschland.
Sie und Ihre Kollegen sind dafür Verantwortlich, das es keine Urteile gibt und die Verfahren auf Eis liegen. Warten Sie darauf das diese Verjähren?
Ein paar knallharte Urteile würde die Masse an Hass Mails schneller eindämmen als das löschen bei FB.

Sind Frauen radikaler?

Wenn ich mir die Talkshows ansehe, muß ich feststellen, das zumeist Frauen sehr radikale Ansichten haben, häufig über das Ziel hinausschießen, andere nicht zu Wort kommen lassen bzw. ständig unterbrechen.

um 09:34 von Superschlau

Sie schreiben: "Als politiker muss man das aushalten."

"Manche sind da sehr unterirdisch, da wird mir gewünscht, ein 'Neger' möchte mich 'totficken', ich werde 'Fischfotze' genannt, man sagt mir, wie hässlich ich bin und dass mich noch nicht mal Muslime vergewaltigen würden. Man sieht, dass es hier sehr oft eine Überschneidung gibt zwischen sexistischen und rassistischen Bemerkungen."

Echt, so einen sexistischen und rassistischen Mist muss man/frau aushalten? Wie krank ist das denn?

Politikerinnen besonders oft Ziel von Hass

"Für die Umfrage hat report München alle 221 weiblichen Bundestagsabgeordneten angeschrieben, 77 haben geantwortet. "
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Wie wird die Überschrift begründet, wenn doch nur die Frauen befragt wurden?
Vielleicht werden Männer sogar öfters mit Hass Mails bombardiert?

Was genau wurde denn an

Was genau wurde denn an „Schmutz“ gefunden?Wenn es bei einem Politiker tatsächlich „Schmutz“ zu finden gäbe, wäre es ja die vornehmliche Aufgabe der Medien, diesen zu finden und zu veröffentlichen!
Schon allein um den Rest der politischen Klasse vor „Beschmutzung“ zu bewahren.
Andererseits sind Politiker öffentliche Personen, die auch einfach mehr aushalten können müssen.
Der Stammtisch, an dem früher in jeder Kneipe auf dem nun beklagenswerten Niveau über Politik hergezogen wurde, hat sich einfach ins Netz verlagert.
Es sind nun mal Politiker, die Politik gerade da zu Verantworten haben, wo sie nicht funktioniert & sich Menschen in solcher Weise beschweren, weil ihre eigenen Bedenken von keinem Politiker berücksichtigt wurden.
Irgendwann ist man so verzweifelt, dass man nicht mehr daran glaubt, dass gute Worte etwas nützen.
Dann wird man leichte Beute für Rechtsradikale.
Weil sich Politik nicht um alles(!) kümmert.
Das sie das nicht kann, ist eine schwache Ausrede.
Sie will nicht!

Hassen kann man nur, wen oder was man kennt.

Ich bin absolut davon überzeugt, dass der allergrößte Teil dieser Hassparolen-Verfasser die Person, gegen die sie ihr primitivstes Vokabular zusammenklauben, nicht einmal kennen. Vielen dieser Zeitgenossen dürfte es nur darum gehen, sich mit ihren Hassergüssen gegenseitig zu übertrumpfen - der mit den widerlichsten Fäkalwort-Kombinationen gewinnt.
Trotzdem kann es nicht sein, dass es Gerichte gibt, die das Recht der freien Meinungsäußerung so hoch glauben, hängen zu müssen, dass sie hinnehmen, wenn die AdressatInnen dieser Schreiberlinge psychisch erkranken.
Was sind das für Richter, die Derartiges indirekt auch noch fördern?

@Politikberater36

"Wenn man schreibt, dass vor allem Politikerinnen Opfer von Hass werden, sollte man schon eine Vergleichsgröße nennen, wieviel Prozent der männlichen Abgeordneten denn Opfer von Hass werden. Fragwürdig."

Nein, überhaupt nicht fragwürdig. Es war eine Umfrage, die sich eben ganz exklusiv an die weiblichen Bundestagsabgeordneten gerichtet hat. Jede Untersuchung hat ein Ziel, hier waren es die Frauen.

Allerdings kann man der Tagesschau den Vorwurf machen, an einer Stelle unsauber bzw. fragwürdig formuliert zu haben: "[...] nimmt der Hass im Netz vor allem gegenüber Politikerinnen extreme Formen an."
An dieser Stelle fehlt in der Tat eine Vergleichsgröße, so dass ich Ihnen für diese Formulierung bzgl. der Fragwürdigkeit recht geben würde, für den Rest des Artikels allerdings nicht, da dort immer sehr deutlich gemacht wurde, worum es sich handelt.

@Superschlau

Sie finden wirklich, dass man als Politikerin "Fischfotze" und den Wunsch, totgefickt zu werden, aushalten muss? Reden Sie selber auch so, wenn Sie jemanden nicht mögen?

um 09:50 von Bote_der_Wahrheit

Das "wer" wird im Artikel beantwortet, interessiert Sie aber in Wahrheit ja nicht, Ihnen geht es - wie fast immer - ums relativieren, verharmlosen, herunterspielen. Sie kritisieren lieber die Umfrageergebnisse, als den Hass oder die Täter. Lässt tief blicken ...

wem wunderts

Wem wunderts wenn im Gegenzug z.b. Politiker Teile der Bevölkerung mal eben als Pack titulieren.

Interview Katharina Schulze mit der BILD-Chefredakteur Reichelt

Zitat: "Natürlich ist das nicht schön und es tut weh, wenn man in der Früh aufwacht, aufs Handy guckt und da steht, wie dumm und wie hässlich man sei und wie man vergewaltigt gehört."

Das Interview Katharina Schulze mit dem BILD-Chefredakteur Julian Reichelt, kurz vor der Bayernwahl 2018, möge es Hinweis dafür dienen, was die User, die obigen Kommentare getätigt haben, bewogen haben.

Naja

Wenn man den Leuten ein Verbot und eine Steuererhöhung für sehr fragwürdige Selbstverwirklichungsideen aufs Auge drücken will, sollte man zumindest die Fähigkeit haben auch heftige Kritik auszuhalten. Das wurde ja auch gerade gerichtlich bestätigt!

@Superschlau

Ich wusste noch gar nicht, dass zum Beispiel Frau Künast von den Grünen zu den "Neulingen" gehört. Oder das ein Aufruf zur Vergewaltigung einfach nur ein Widerwort ist. Aber in einem haben sie ja offenbar nach richterlicher Meinung Recht: Dass Politikerinnen sowas offenbar aushalten müssen. Wurde ja erst neulich so entschieden.
Nebenbei frage ich mich, wie oft männliche Politiker Vergewaltigungsaufrufe gegen sich lesen müssen. Hat ja alles nichts mit Mann/Frau zu tun, sondern nur damit, wie lange man schon dabei ist, ihrer Meinung nach.

Wo sind im ör Fernsehen die "echten Typen"

Ich finde das be- und verurteilen von Menschen generell fragwürdig, wenn es um sachliche Auseinandersetzungen ( dazu gehört Politik ja wohl) geht. In der Sache kann und sollte man immer streiten, das bringt die Dinge vorwärts, aber das persönliche Herumgehacke ist schlimm. Trüge eine leicht übergewichtige Politikerin solche engen Kostüme wie unser Außenminister - den Shitstorm möchte ich nicht erleben. Der Wettbewerb um stromlinienförmige Repräsentanten, um Mainstream-Konformität, führt dazu, dass immer weniger sach-und fachkundige Menschen öffentliche Ämter bekleiden, sondern dass die "Werbewirksamkeit" eine zu wichtige Rolle spielt. Bestes Beispiel sind Herr Habeck und Frau Baerbock, sie wirken auf mich wie Repräsentanten eines angepassten PolitikerInnenbildes, wie Werbeträger.

Auch im Erscheinungsbild des ör Fernsehen sind Personen mit Ecken und Kanten unterrepräsentiert: Sprecherinnen in Kleid und HighHeals, alle jung, schlank und gestylt, auch die Männer - langweilig

Nun wenn man meint sich auf

Nun wenn man meint sich auf FB und anderen "Sozialen" Plattformen öffentlich vermarkten zu müssen, sollte man damit Rechnen dementsprechend angegriffen zu werden!Ich verachte solche Angriffe zu tiefst! Aber an Naivität oder Unüberlegtheit ist sowas schon nicht mehr zu Schlagen, da sollten doch manche Politikerin/Politiker lieber aufhören Politik zu machen, da sie in einer Traumwelt leben.Aber wie überfordert die Politik mit sowas ist , sah man ja an der Reaktion der CDU auf das Renzovideo! Da hat sich mit einem Schlag eine ganze Partei bis auf die Knochen blamiert!

Steilvorlage...

Ich denke das viele dieser Hass-Mail-Schreiber Gerichtsurteile als steilvorlage für Ihr tun sehen... Urteile wie das von Böhmermann 's Schmägedicht oder das Frau Künast sich mit widerlichen Worten beschimpfen lassen muß...

Ist es der Drang besser als Männer zu sein?

Schaut euch Bundestagsdebatten,Talkshows oder Interviews an, es sind meist Frauen, die sehr emotional, ja zum Teil aggressiv agieren und vielleicht gerade damit Gegenreaktionen auslösen. Nur sollten diese natürlich nicht unter die "Rockbundlinie" gehen.

@Superschlau, um 09:43

Da sitzt eine völlig unbescholtene Frau, verheiratet, 2 Kinder, im Bundestag und gibt sich alle Mühe, die ihr gestellten Aufgaben so gut, wie es ihr möglich ist, zu erledigen.
Und dann erhält sie Mitteilungen, wie sie auch im Artikel zu lesen sind.
Aber da sie “Neuling“ ist, ist sie ja keine Frau, wenn ich den Unsinn, den Sie da schreiben, richtig verstehe.

Sie haben für mich nicht annähernd verstanden, dass selbst in einem Parlament Menschen aus Fleisch und Blut sitzen, denen diese miesen Typen keine “Widerworte“, sondern Widerliches Schreiben, das niemand “aushalten“ kann und muss.

Sie hätten heute Morgen besser Ihre Finger von der Tastatur gelassen.

Mal halblang. Bei so wenigen

Mal halblang.
Bei so wenigen antworten, bei so vielen befragten, ergibt sich, dass es einfach nicht soo schlimm sein kann. Bitte selber nachrechnen

Spaltung von Männlein und Weiblein

Die Stimmung zwischen Frau und Mann ist schon ziemlich vergiftet. Ob die Angriffe einen rassistischen Hintergrund haben (sprich der Angriff aufgrund von äusserlich erkennbaren genetischen Merkmalen beruht) oder ob sie polititisch motiviert sind weiss man nicht.

Es gibt einen Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation. Beispielsweise essen Nobelpreisträger mehr Schokolade als normale Menschen. Hier fehlt mir dann auch eine Meldung mit dramatischen Schwarz-Weiß Bild: "Menschen aufgrund von Schokoladenmangel von Dummheit bedroht".

Liegt es wirklich am Geschlecht oder kann es an den Politikerinnen und Politiker selbst liegen. Jene die von der Bevölkerung getrennt sind. Tja, wird mal Zeit das sie die Probleme von uns konstruktiv angehen.
Sind die Angriffe zu verurteilen? Absolut.
Wer sich jetzt von der Regierung nicht für echte Demokratie einsetzt (Volksabstimmung, Referendum, etc.) der wird die Verantwortung alleine tragen.
Die Bevölkerung ist machtlos.

@Politikberater36, 9:43

Wenn man schreibt, dass vor allem Politikerinnen Opfer von Hass werden, sollte man schon eine Vergleichsgröße nennen, wieviel Prozent der männlichen Abgeordneten denn Opfer von Hass werden. Fragwürdig.

Ist das Ihre einzige Sorge?
wurden fast 90 Prozent der weiblichen Bundestagsabgeordneten Ziel von Hass.

Und für Sie ist das "fragwürdig"? Sehen Sie etwa eine drohende Diskriminierung von Männern, wenn die seltener Ziel von Hassattacken und Drohungen werden?
Ich schätze, diese hetzenden Feiglinge werden wohl eher Frauen als die leichteren Opfer sehen und sich mehr Erfolg bei dieser Zielgruppe versprechen. Außerdem wird der wichtigste Punkt ja schon im Artikel genannt: die Anfeindungen sind vermischt mit sexistischen Inhalten. Das geht nun mal nur bei weiblichen Opfern.

@KarlderKühne

Sind sie sich sicher, dass das nicht nur ihre individuelle Wahrnehmung ist? Sind sie sich wirklich sicher, dass Männer weniger radikal sind (ich denke da an Talkshow-Auftritte von zum Beispiel Poggenburg, Lafontaine,...)?
Oder dass Männer andere nicht ständig unterbrechen?

Aber selbst wenn sie Recht hätten, würde das Vergewaltigungsaufrufe und Morddrohungen rechtfertigen, oder was meinen sie mit ihrem Kommentar?

@Bote_der_Wahrheit

Ein Interview mit der BILD rechtfertigt Vergewaltigungsaufrufe?
Was für ein abartiges und schräges Menschenbild haben sie denn?
Abgesehen davon, dass man dann gegen fast jeden Politiker in Deutschland solche Aufrufe tätigen könnte. Ein Interview mit der Reichweitenstärksten Zeitung in Deutschland lehnt schließlich kaum einer ab.

@ Politikberater36, um 09:43

Fragwürdig ist allenfalls Ihr Kommentar.
Lesen Sie doch einfach mal den Artikel, bevor Sie anfangen zu verharmlosen und zu relativieren:
Darin steht, dass “fast 90 % der weiblichen Bundestagsabgeordneten Ziel von Hass“ wurden.
Was würde es besser machen, wenn es ebenso viele oder weniger Männer wären? Oder alle?

@Sprutz

Der "Teil der Bevölkerung", der von Sigmar Gabriel als "Pack" bezeichnet wurde, war eine kleine, lokale und gewaltbereite Gruppe von Rechtsextremen. Angesprochen fühlten sich interessanterweise einige Menschen aus der ganzen Republik. Verrät viel über die, die sich angesprochen fühlten, ohne angesprochen zu sein.
Aber ja, Gabriel hat sich im Ton vergriffen. Korrekt wäre es gewesen, wenn jemand aus der angesprochenen Gruppe zivilrechtliche Beleidigungs-Klage gegen ihn eingereicht hätte. Dann hätte man allerdings zugeben müssen, zu der Gruppe zu gehören.
So oder so ist der Vorfall wohl kaum eine Rechtfertigung oder Relativierung dafür, dass zur Vergewaltigung von Politikerinnen aufgerufen wird. Wer hier einen Bezug herstellt, sollte dringend seinen moralischen Kompass in Wartung geben.

@ KarlderKühne, um 09:54

Ah ja, und das berechtigt, diesen Frauen den Tod zu wünschen? Weil Sie's selber Schuld sind? Radikale Ansichten (was der immer Sie darunter verstehen) zu haben und andere im Gespräch unterbrechen - das geht ja auch gar nicht!

Ich habe etwas gegen Pauschalisierungen!

Auch Männer bekommen Hassmails und es gibt auch Frauen, die diese schreiben. Männer stecken Hassmails vielleicht besser weg und grinsen sich ein's.

Traurige Entwicklung - zeichnete sich lange vorher ab

Diese Entwicklung (Verrohung der Gesellschaft) konnte man bereits vor vielen, vielen Jahren voraussagen.
Jetzt haben wir Menschen, denen Bildung fehlt, bei denen sich Frust angestaut hat (nehmen Sie den letzten Bericht über das soziale Gefälle in Deutschland), von denen ein Teil für ihre AfD-Wahl permanent stigmatisiert wird (sogar vom Bundespräsidenten).
Und denen wird eine politische Kultur á la Trump (als Eisbergspitze) vorgelebt, dass jedes Beleidigungsmittel Recht ist, um seine Ziele durchzusetzen, denn wo, bitteschön, werden Politiker wie Trump auf den Pott gesetzt, nein, man protegiert sie.
Wenn Politik selbst immer weniger Moral besitzt, dann wird es auch auf die Gesellschaft Einfluss nehmen, und zwar mehr.
Ich könnte noch die prägensten Elemte der jüngeren Generationen hinzunehmen: Musik und Spiele - aber hier hat man politisch stets die Freiheit betont und wegen fehlendem kausalen Zusammenhang eben nichts gemacht. Vereine und Kirchen haben keinen moralischen Einfluss mehr.

Alte dicke, ungestylte Männer mit Glatze - gerne

Vielleicht liegt es auch daran, dass es zur Zeit generell sehr enge Vorstellungen darüber gibt, wie jemand zu sein hat. Das Be- und Verurteilen von Menschen, das Bloßstellen und Runtermachen, wird leider in vielen Fernsehsendungen vorgemacht. Ich selbst "kaufe" mir keinen Zugang zum Bezahlfernsehen, aber ich kenne so etwas wie " Frauentausch" GNTM, Dschungel ... natürlich auch. Beleidigungen, Abwertungen der Menschen sind dort ja gewollt, steigern die Quoten und setzen leider auch neue Normen.Wen wundert es, dass manche Menschen sich diese Normen zu eigen machen?

Die Repräsentanten der ör Sender passen sich den Normen, zumindest waS Äußerlichkeiten betrifft, vorauseilend an. Ich kenne keineN übergewichtigeN NachrichtensprecherIn, kaum alte Menschen (außer dem politischen Urgestein). Natürlich ist es angenehm, hübsche Menschen zu sehen, aber nur langhaarige gestylte junge Frauen, nur gut aussehende schlanke Männer mittleren Alters ... auch alte, dicke Männer mit Glatze sind oft klug

Wenn ich mich zB über US -

Wenn ich mich zB über US - Politikerinnen lustig machen indem ich schreibe, dass die meistens aussehen, als wären sie vom gleichen Schönheitschirurgen geliftet und vom gleichen Friseur frisiert worden und eine frappante Ähnlichkeit mit der Gruselpuppe „Chucky“ haben, wird das zensiert.
Wenn ich mich über Trumps orangene Hautfarbe oder das tote Tier auf seinem Kopf lustig mache, finden das selbst Journalisten witzig und eine Zensur findet nicht statt. Im Gegenteil haben auch Journalisten häufig das Aussehen von Trump ins Lächerliche gezogen und tuen es noch.
?

@Superschlau

"Mal halblang.
Bei so wenigen antworten, bei so vielen befragten, ergibt sich, dass es einfach nicht soo schlimm sein kann. Bitte selber nachrechnen"

Jaja, immer der Drang, die Enthaltungen für die eigene Sache zählen zu wollen.
Fakt ist: Wir haben nur die Datenlage derer, die geantwortet haben. Von den anderen wissen wir nichts. Anzunehmen, dass die alle nicht geantwortet haben, weil sie nie Hass lesen müssen, ist naiv oder durchsichtig manipulativ. Genauso könnte ich behaupten, die hätten auf die Anfragen nicht geantwortet, weil die Anfragen unter einer Welle von Hassmails untergegangen seien. (Oder einfach, weil sie einen Job haben, um den sie sich kümmern müssen, der wichtiger ist als Umfragen.)

Hallo harry_up,

habe ich das so zum Ausdruck gebracht? Wenn ja, dann entschuldigen sie mich bitte. Ich bin gegen jede Äußerung von Hass und erst recht gegen Morddrohungen etc.

@draufguckerin

Sie werfen den den öffentlich rechten Medien eine Mitschuld am Hass zu, weil diese darauf achten das Ihre Moderatoren vernünftig gestylt sind? Irgendwie haben Sie den Inhalt des Artikel nicht wirklich erfasst, genauso wie viele männliche Relativerer die Meinen die Drohung einer Vergewaltigung und Beleidigungen seien normaler Umgangston für die nicht mehr am Herd stehen. Meist Kommentatoren die für vorgeblich bürgerliche konservative Werte stehen wollen....

09:47 von karwandler

re nicht superschlau

"Mal abgesehen davon, was heute alles als Hass tituliert wird. Da wird jedes widerwort als hass ausgelegt."

>>Reiner Blödsinn. In diesem Forum gibt es jede Menge Widerworte. Hass nicht - und das liegt bestimmt nicht an den eingereichten Kommentaren, sondern daran, dass Hass gesperrt wird.<<

Superschlau´s Kommentar ist seine Meinung, die ich sogar teile, weil es wirklich so ist. Es wird einem sofort Hass auf irgendwen oder irgendwas unterstellt, weil man eine andere Meinung/Sichtweise hat .

PS. Wenn ich Kommentare von ihnen lese, lese ich fast immer das Abqualifizieren anderer Meinungen (Unsinn, Quatsch, Blödsinn usw.)

Wäre es möglich, das sie mal eine andere, zivilisiertere Ausdrucksform wählen?

was soll man da schlimmer finden

die im Bericht angeführten Hassmails, die sowas von verroht sind, dass man die Schreiberlinge dahinter am liebsten niemals kennenlernen möchte, oder die Vielzahl an Kommentaren hier, die diese unglaublichen Vorgänge noch für völlig in Ordnung halten?
Klar, jeder Psychologe hat gelernt, dass an Beleidigungen und auch an körperlicher Gewalt IMMER die Opfer selbst schuld sind, jedenfalls, wenn man die Täter fragt. Aber dass die Einstellungen, mit denen sich hier im Schutze der Anonymität manche outen, so verbreitet sind, das ist beängstigend. Unter was für Menschen lebe ich?

@guggi

Natürlich braucht man sich kein Blatt vor den Mund nehmen. Harsche sachliche Kritik muss jeder Politiker aushalten. Ich denke, dass sie sogar willkommen ist.

Unflätige Beschimpfungen bis hin zur Todesdrohung sind aber keine Kritik. Sie zeigen nur den Niedergang der demokratischen Kultur auf dramatische Weise. Man muss sie nicht aushalten.

Das Gerichturteil, auf das Sie anspielen, ist vollkommen daneben!

10:02 von sprutz

>>Wem wunderts wenn im Gegenzug z.b. Politiker Teile der Bevölkerung mal eben als Pack titulieren.<<
Die Personen die Gabriel damals als Pack bezeichnet hat haben sich diesen "Titel" redlich verdient.
Wie ein Forist schon schrieb. Warum fühlen sich damit viele angesprochen die gar nicht gemeint waren.

"Anzeigen sehr oft eingestellt"

Zitat: "38 Prozent der Befragten stellten Anzeigen - bei zwei Dritteln wurden die Verfahren jedoch eingestellt, andere liegen seit Jahren auf Eis."

Dass die meisten Anzeigen eingestellt werden, hat offensichtlich damit zu tun, dass sie nicht justiziabel/strafrechtlich sind und außer viel Geschrei nichts Substantielles verbleibt.

Zitat: "Für Maria Wersig, Präsidentin des Juristinnenbundes heißt das, dass Plattformen wie Facebook, die den Raum für solche Beleidigungen eröffnen, noch mehr in die Pflicht genommen werden müssen."

Verstehe ich nicht. Ein Satz davor wird bereits festgestellt, dass nach einer juristischen Prüfung angebliche "Hasskommentare" nicht justiziabel/strafrechtlich relevant sind und trotzdem will Frau Wersig Plattformbetreiber wie Facebook für strafrechtlich nicht-relevante Meinungsäußerungen mehr in die Pflicht nehmen?

Das ergibt doch keinen Sinn!

Am 08. Oktober 2019 um 09:50 von Bote_der_Wahrheit

"Wer wurde befragt?"
Die Gruppe steht im Artikel.

"Wie ist man an die befragten Personen herangetreten?"
Was wollen Sie denn mit dieser Frage herausfinden? Ob die Anrede in etwa so verlaufen ist: "Sie sind doch ganz bestimmt auch schon mit Hass konfrontiert worden, oder?"

"Was wurde als "Hass" definiert? Jede negative und kritische Meinungsbekundung?"
Beispiele dafür stehen im Artikel.

"Gibt es hier fundierte Zahlen, Daten und Fakten, oder dient dieser Artikel lediglich der plumpen Meinungsmache?"
Darauf wollten Sie also hinaus: Diskreditieren der Umfrage. Es steht im Text noch nicht einmal, das Politikerinnen der AfD nicht mit Hate-Speech zu tun gehabt hätten. Inwiefern stellte dieser Artikel dann "plumpe Meinungsmache" dar?

@ Superschlau, um 10:10

re:
Es genügte doch, wenn es nur eine einzige Frau wäre, der man auf ekelhafte Weise den Tod wünscht.
Wie wäre Ihrer Frau zumute, wenn man ihr so etwas schreiben würde?
Nicht soo schlimm, weil: Es wäre ja nur eine...?
Und wie wäre Ihnen?

Ich sage es nochmal:
Keine(r), auch auch wirklich niemand muss das “aushalten“. Sie nicht, Ihre Frau nicht und auch kein Politiker.

@Superschlau - Ich würde die zitierten Twitteraussagen

und -ausdrücke auch eher als widerwärtige Auslassungen verrohter Menschen (Männern wohl in den genannten Fällen) einschätzen, die andere nicht als Mitmenschen wahrnehmen und sich in der Anonymität des Internets jede Gewaltfantasie erlauben.

Sie schmeißen mit sexistischen und rassistischen Klischees um sich und gehören erstaunlicherweise oft genau zu der Gruppe, die sich auch immer als Opfer sieht.

Das schreit geradezu nach Reglementierung des Internets.
Und das wäre mal wieder der Beweis, dass unsere Freiheit immer wieder durch die reduziert wird, die sie ausnutzen, um sich rücksichtslos über andere hinwegzusetzen.

Diese Leute sind asozial - denn der Begriff bezeichnet nicht die Einkommensverhältnisse, sondern die Unfähigkeit, sich gegenüber anderen anständig zu verhalten.

Insofern kann asozial vom Cum-ex-Betrüger über den KFZ-Konzernchef, Polit-Demagogen und Verkehrsrowdy bis zum Internet-Mobber jeden bezeichnen.
Bessere Erziehung braucht das Land.

@ um 10:28 von christerix

Da könnten Sie Recht haben.
ZB bin ich mit „Alfred Tetzlaff“ aufgewachsen und dessen häufigster Ausdruck ist mein Lieblingsschimpfwort seit fast 50 Jahren, dass ich immer noch oft und gerne benutze.
In 99% aller Fälle habe ich es aber nie böse gemeint.
Als ich mal ein paar Jahre in einem sozialen Brennpunkt in einem Kindergarten arbeitete, habe ich mich auch mit diesem Schimpfwort vorsätzlich zurückgehalten, wg der Vorbildfunktion.
Aber niemals in meinem Leben bin ich so oft selbst mit diesem Ausdruck belegt worden, wie dort.
Aber beleidigt war deshalb niemals.

Am 08. Oktober 2019 um 10:04 von guggi

"Wenn man den Leuten ein Verbot und eine Steuererhöhung für sehr fragwürdige Selbstverwirklichungsideen aufs Auge drücken will, sollte man zumindest die Fähigkeit haben auch heftige Kritik auszuhalten."

Ermordungs- und Vergewaltigungswünsche nennen Sie "heftige Kritik"? Das gibt mir wirklich zu denken.

Es ist auch in diesem Forum zu beobachten:

Die "armen unterdrückten Männer" müssen sich gegen die gewaltsame Unterdrückung durch die Frauen verteidigen.

Die Posts, die die Ergebnisse der Umfrage unter Politikerinnen anzweifeln bzw. "selbst schuld" formulieren, werden von männlichen Wesen geschrieben.

Die alte Rollenverteilung sollte in einer aufgeklärten Gesellschaft keine Rolle mehr spielen. Aber leider kann sich der testosteron-gesteuerte Anteil nicht von seinen Vormachts-Phantasien trennen.

@christerix, 10:28

Menschen, denen Bildung fehlt, bei denen sich Frust angestaut hat (nehmen Sie den letzten Bericht über das soziale Gefälle in Deutschland), von denen ein Teil für ihre AfD-Wahl permanent stigmatisiert wird (sogar vom Bundespräsidenten).

Wenn der Bundespräsident AfD-Wähler als "Fischfotzen" bezeichnet hätte, die "tot gefickt gehören", dann hätte ich bestimmt etwas davon gelesen.
Wollen Sie Ihren Vergleich trotzdem aufrecht erhalten?

@09:34 Superschlau

Sie wollen Begriffe wie "Drecksfotze" (um nur eines dieser ekelerregenden abstoßenden widerwärtigen Begriffe zu nennen) u.a. nicht wirklich als "Widerwort, das man als Politiker aushalten muss" bezeichnen, oder? Ein Mindestmaß an Differenzierungsfähigkeit würde ich schon erwarten, genauso wie eine besonders bei diesem Begriff angebrachte Unterscheidung zwischen "Politiker" und "Politikerin".

@Silberdrache zum Thema 'Pack'

Dazu ein Zitat aus dem Spiegel " Wer für die Würde des Menschen eintritt, darf selbst den Anstand nicht verlieren." Herr Gabriel ist über das Ziel hinausgeschossen, ich verstehe nicht, weshalb Sie seine Aussage / sein Zitat relativieren.

@Am 08. Oktober 2019 um 10:26 von KarlderKühne

Zitat: "Auch Männer bekommen Hassmails und es gibt auch Frauen, die diese schreiben. Männer stecken Hassmails vielleicht besser weg und grinsen sich ein's."

Bzw. hängen dies auch nicht an die große Glocke, weswegen die Aussage "Einer Umfrage von report München zufolge wurden fast 90 Prozent der weiblichen Bundestagsabgeordneten Ziel von Hass" auch mit Vorsicht zu genießen ist bzw. einer objektiven und methodischen Prüfung zu unterführen ist.

10:06 von draufguckerin

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne und treffende worte kleiden!

Persönlichkeitsstörung

Ich glaube, viele derjenigen welche Ihren Hass an Politikerinnen/Politikern raus lassen, haben eine Persönlichkeitsstörung. (psychische Krankheit)

@09:50 Bot...

Im Bericht geht es um detailliert belegte übelste sexistische Beschimpfungen und Bedrohungen und um Morddrohungen. Und Sie fragen naiv tuend nach "Zahlen, Daten und Fakten" und halten die berichteten Fakten für "plumpe Meinungsmache"? Nicht wirklich, oder? Andererseits: ehrlich gesagt erwartete ich nichts anderes von einem bekennenden Anhänger der Partei, deren Facebook-Auftritte in der Kommentarfunktion ein Marktplatz von rassistischen Beleidigungen, sexistischen Angriffen und Morddrohungen ist.

Politikerinnen besonders oft Ziel von Hass

Das Internet, speziell die sogenannten sozialen Netzwerke sind die größte Kloake der Menschheit.

@karwandler um 09:47Uhr

Vermutlich habe ich altmodisches Denken und kann mich nicht von dem lösen, was mir im Deutsch-Untericht vermittelt wurde. Ich verstehe jedenfalls unter "Hass" etwas Anderes! Ob nun Beleidigungen, Drohungen einschließlich Morddrohungen etc., das alles ist für Sie also schon ein Zeichen von Hass? Wie gesagt, ich denke da vermutlich altmodisch und meine, daß "Hass" lt. Duden oder Wikipedia weit darüber hinausgeht. In dieser Hinsicht gebe ich jedenfalls @Superschlau Recht, daß das Wort "Hass" je nach Bedarf umgedeutet oder mißbraucht wird. Ich möchte nicht Ihren Kommentar werten, aber ich kann Ihnen versichern, daß ich noch nie einen "gehässigen" Kommentar geschrieben habe, aber trotzdem erstaunlich oft gesperrt wurde. Dabei habe ich noch nie den Kommentar eines anderen Users mit "Reiner Blödsinn" bezeichnet.

Politik ist hier kein Einzelfall

Das Frauen von - fast ausschließlich Männern - im Netz auf übelste Weise angegangen werden, wenn sie nicht nur Kosmetiktipps geben, ist leider nicht auf die Politik beschränkt. Ich erinnere hier nur an #GamerGate.
Immer noch gibt es eine hoffentlich kleine aber lautstarke Minderheit die glaubt "die Frau" sei kein "dem Mann" gleichgestelltes Geschlecht, das mann hübsch "sehen aber nicht hören" soll!
Dieses Verhalten wird natürlich durch die Anonymität verstärkt, Meinungen die mann sich nicht in der Öffentlichkeit auszusprechen traut, können hier so richtig rausgerotzt werden. Leider sind diese hingerotzten Ausflüsse der Nährboden für die reale Welt, um sich irgendwann doch öffentlich Dinge zu trauen die bislang nur im Verborgenen schwelten.

zunehmender Hass gegen Frauen

Logisch, der moderne mitteleuropäische - in Wohlstand, jedoch mit Verlust- und anderen Ängsten lebende - Bürger ist feige. Und aus Feigheit lädt er seine Wut gerne an den Schwächsten der Gesellschaft ab, u.a. an Frauen, vermehrt auch an Obdachlosen (nur dass diese nicht bei Facebook und Co sind, weil sie sich keinen Internetanschluss leisten können).
Theoretisch ist der Ärger auf Politiker auch nicht unbegründet und nicht falsch, denn diese haben es in der Hand, die immer größer werdende soziale Ungleichheit zu beenden - tun es aber nicht! Jedoch sollte der Diskurs in deutlich gesitteteren Verhältnissen ablaufen, ein gutes Beispiel wäre die vom legendären "veramten Adel" trotzdem heute noch an den Tag gelegte Höflichkeit allseits untereinander.

re morgentau19

"Superschlau´s Kommentar ist seine Meinung, die ich sogar teile, weil es wirklich so ist. Es wird einem sofort Hass auf irgendwen oder irgendwas unterstellt, weil man eine andere Meinung/Sichtweise hat ."

Soeben tun Sie eine andere Meinung kund als die meinige.

Sehen Sie jemand, der Ihnen derohalb "sofort Hass" unterstellt?

Sie widerlegen sich doch selbst.

@Bote der Wahrheit

Lesen Sie den Artikel und Sie werden fündig werden.... Oder sollten Ihre Fragen lediglich der plumpen Meinungsmache dienen?

Ein Tipp an die Betroffenen

zu denen nicht nur Politikerinen gehören!

Nehmen Sie die virtuelle Welt nicht ernster sie ist. Sie ist in erster Linie virtuell. Ich war mehrere Jahre Mod in einem Politikforum und kann ihnen versichern, dass das was sich da oft virtuell aufbaut mit realen Gegebenheiten nix zu tun hat. Bei FB, Twitter&Co laufen Leute mit 50 oder sogar mehr Accounts herum. Inzwischen gibt es sogar Firmen die anbieten Leute im Netz gezielt fertig zu machen. Bei Google findet man die allerdings nicht und die haben auch keinen Eintrag im Handelsregister.

ja die Sprache und der Umgang miteinander

mir scheint viele Menschen haben ein sehr schlechtes Gedächtnis !
Schauen wir uns mal das Fernsehen an und deren Klientel
wie drücken sich Menschen wie Dieter Bohlen aus in seinen Shows ... Gossensprache
und es ist weiß Gott nicht nur das RTL
was sich vor einiger Zeit dieser Böhmermann mit seiner Ausdrucksweise erlaubte
also ich weiß nicht wenn das der Umgangston ist ?
Ich denke auch die Ausdrucksweise ändert sich,
also wie locker manchen im nomalen Umgang Wörter wie "geil" über die Lippen kommen
aktuell ist sie wieder etwas derber geworden wenn man sich aktuelles Gerichtsurteil betrachtet, wo Gerichte meinen so wäre die allgemeine Lebenssituation wie man sich gegenüber (der Künast) ausdrücken darf
da frage ich mich schon, wie es bei dem Richter zu hause so zugeht

09:49 von mac tire

Zitat:"Die Trennung Frau macht das Haus und den Garten/Feldarbeit Mann beschützt die Familie und sorgt für Fleisch, also geht jagen/fischen hat sich über X-Jahrtausende in der Menschheitsgeschichte bewährt"

Sie sollten eine Zeitmaschine bauen und sich in die Steinzeit zurückbeamen. Vielleicht gefällt es Ihnen dort besser?

11:19 von karlheinzfaltermeier

so isses. auch hier sind manche gleicher

@11:19 karlheinzfaltermeier

Da ist nun wirklich in Ihrer Schulbildung oder dem, wie Sie diese Bildung verarbeitet haben, etwas schiefgelaufen: Wenn Politikerinnen Botschaften bekommen mit Morddrohungen oder dem Wunsch, totgef..t zu werden, dann ist das kaum zu überbietender Hass: Was soll da Ihrer Ansicht und Bildung nach lt. Duden ("heftige Abneigung; starkes Gefühl der Ablehnung und Feindschaft gegenüber einer Person, Gruppe oder Einrichtung") bzw. Wikipedia ("intensives Gefühl der Abneigung") noch "weit darüber hinausgehen"?
Sie kommen leider - wie andere - stark in den Verdacht der Relativierung.

10:44 von morgentau19

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne und treffende worte kleiden!

ich meine

aktuell ist gerade die Gossensprache
man braucht doch nur ins Fernsehen zu schauen
ein Herr Claus Kleber drückt sich gewählter aus als ein Böhmermann
gar als ein Dieter Bohlen
erstaunlicherweise kommen letztere recht gut am beim Publikum
ja und dann die Texte von irgendwelchen Rappern

09:50 von Bote_der_Wahrheit

Zitat:"Was ist die Methode der Umfrage?"

Haben Sie ein Problem damit, dass berichtet wird, Frauen würden häufiger mit Hass konfrontiert als Männer? Gerade Ihre Vorzeigefrauen Weidel und Storch könnten da doch auch ein Lied von singen...da alle weiblichen BT-Abgeordneten befragt wurden, waren die beiden sicher auch unter den Befragten. Im Übrigen verachte ich die Politik, die die beiden machen, aber persönliche Herabwürdigungen und Hassposts gehen gar nicht, weder bei Weidel noch bei Roth oder Kühnast.

09:54 von KarlderKühne

Zitat:"Wenn ich mir die Talkshows ansehe, muß ich feststellen, das zumeist Frauen sehr radikale Ansichten haben"

Ach so, Frauen sind selber schuld. Wie bei der vergewaltigten Frau, die hätte ja keinen kurzen Rock tragen müssen. Widerwärtig!

10:02 von sprutz

Zitat:"Wem wunderts wenn im Gegenzug z.b. Politiker Teile der Bevölkerung mal eben als Pack titulieren."

Immer wieder diese Fake-Aussage: Es waren nicht "Politiker" (Plural), sondern einer (Gabriel). Er hat nicht "Teile der Bevölkerung als Pack" tituliert, sondern gewalttätige Demonstranten vor einem Asylbewerberheim. Wenn Sie sich diesen Schuh gerne anziehen...

Eine Umfrage in UK hat vor kurzem erst festgestellt...

dass männliche Abgeordnete, vor allem die aus dem konservativen Lager, sich einem mehrfachen an Beleidigungen aussetzen müssen als die weiblichen Kolleginnen. Ob das nun in Deutschland viel anders ist kann ich nicht beantworten aber die Umfrage nur unter Frauen durchzuführen ist doch etwas sinnbefreit.

Was will man denn mit den Zahlen aus der Umfrage anfangen wenn man keine Vergleichswerte hat?

10:02 von Bote_der_Wahrheit

Einfach widerwärtig, wie Sie Hass und Beleidigung zu rechtfertigen suchen.

11:19 von karlheinzfaltermeier

«Ob nun Beleidigungen, Drohungen einschließlich Morddrohungen etc., das alles ist für Sie [@karwandler] also schon ein Zeichen von Hass? Wie gesagt, ich denke da vermutlich altmodisch und meine, daß "Hass" lt. Duden oder Wikipedia weit darüber hinausgeht.»

Laut Duden ist "Hass" definiert als: "feindselige Abneigung, starkes Gefühl der Ablehnung und Feindschaft". Wikipedia definiert es sinngemäß sinngleich, und unterscheidet nach "reaktivem" und "dem Charakter inne wohnenden" Hass.

Das Wort hat seine deutsche Herkunft aus dem Alt-Hoch-Deutschen als Ableitung von "Leid, Kummer, Groll".

Es ist wenig sinngebend und erheblich, den Begriff "Hass" wie den Bart des Propheten Haar für Haar auf zu zauseln, und in Definition der einzelnen Haare wieder glatt zu kämmen.

Beleidigungen, evtl. Drohungen, können situativ in direkter Auseinandersetzungen mit Mitmenschen geschehen. Sich an die Tastatur setzen + unflätige Verwünschungen eintippen, ist Soziopathie.

Ganz egal, ob das "Hass" ist …

@frosthorn 10:12

Sie scheinen zu missverstehen worauf Politikberater36 hinaus will. Selbstverständlich sollte sich kein Politiker, egal ob Mann oder Frau, solchen Beleidigungen aussetzen müssen. Aber wenn die Artikelüberschrift von "besonders oft" schreibt dann suggeriert dass, das Frauen davon stärker betroffen sind als Männer und diese Behauptung sollte dann auch belegt werden.

Gernerelle Ausdrucksweise

Ich gestehe, dass ich mir gerade keine Gedanken darum mache, ob Frauen oder Männer mehr betroffen sind. Ich finde es nur erschreckend, dass scheinbar die Meinung vorherrscht, Kritik und "Meinungsfreiheit" deckt jedes Wort ab. Nur weil z.B. Fäkalwörter, sexuelle Bezeichnungen oder andere "starke" Wörter und Beschreibungen gewählt werden, sollten diese nicht als normaler Umgangston gesehen oder unterstützt werden. Mich würde interessieren, wie die Richter entschieden hätten, würden diese ständig dem ausgesetzt sein. Und der Polizei würde ich dies auch nicht ins Gesicht sagen.

@um 11:14 von Lebensfluss

"Ich glaube, viele derjenigen welche Ihren Hass an Politikerinnen/Politikern raus lassen, haben eine Persönlichkeitsstörung. (psychische Krankheit)"

Nein, das glaube ich nicht. Oft steckt auch einfach verzweifelte Wut oder Hilflosigkeit dahinter, die unvermögend nicht anders kanalisiert werden kann.

Eine Persönlichkeitsstörung ist übrigens keine psychische Krankheit, sondern genau das, was der Name bezeichnet - eine Persönlichkeitsstörung.

Hochrechnung unzulässig

"Für die Umfrage hat report München alle 221 weiblichen Bundestagsabgeordneten angeschrieben, 77 haben geantwortet. "

Und aus den Antworten von einem Drittel wird auf alle hochgerechnet? Das ist bei einer schriftlichen Befragung mehr als gewagt!
Im Gegensatz zu einer mündlichen Befragung, bei der bereits vorab das Interesse abgefragt wird, kann eine fehlende Rückmeldung hier absolut nicht bewertet werden. Die Gründe für die Nichtteilnahme gehen hier von bis, daher ist der Schluß absolut unzulässig.

Soweit ich das ganze mediale Trara um das Thema mitbekomme, muß ich eher feststellen, daß Haßkommentare und Beleidugungen meist diejenigen treffen, die besonders polarisieren. Bis zu einem gewissen Maß muß man den Shitstorm (der naturgemäß auch mal derberes Vokabular beinhalten kann) dann auch aushalten wobei natürlich einige der im Bericht genannten Beispiele deutlich zu weit gehen.

@ um 10:06 von XXX99

Völlig Richtig! Wenn sich Politiker früher mal in Kneipen und da an die Stammtische oder den Tresen begeben haben, ist Ihnen häufig die gleiche Stimmung entgegengeschlagen und sie müßten sich damit live auseinandersetzen. Selten genug, aber immerhin.
In den Bierzelten, in denen zB CSU - Poliker aufzutreten belieben, hetzen sie gemeinsam mit den anderen Besuchern über jede Minderheit, die gerade nicht ins Konzept passt.
Gerade die Wahlkämpfe der Unionsparteien oder die Neujahrstreffen, waren seit Beginn der BRD ein Hort feindlicher Ressentiments gegen Rote, gegen Ausländer, gegen politische Gegner sowieso. Und Frauen wurden dort auch nie für voll genommen.
Deren „Argumente“, je schmutziger & beleidigender, desto besser, wurden wortgleich von der AfD übernommen. Teilweise von den gleichen Personen, die einfach die Partei gewechselt haben und nun eben für die offen Rechten Propaganda betreiben.
Aber auf einmal sind alle beleidigt.
Wer dem Volk aufs Maul schauen will, muss auch (zu)hören.

@09:49 von mac tire

"Wenn Frauen die "Macht" übernommen haben gab es fast immer Zoff/Krieg mit Anderen. Die Menschheit ist sicher noch nicht bereit eine jahrtausendealte Aufteilung der jeweiligen Rechte & Pflichten der Geschlechter zu akzeptieren ."

Krieg ist ein fester Bestandteil der Menschheitsgeschichte. Kriege gab es sowohl unter Männern als auch unter Frauen. Das irgendeinem Geschlecht in die Schuhe schieben zu wollen ist Unsinn und ohne Grundlage.

An Agitatra

Wie ironisch das Sie Gamergate ansprechen. Die Gamer haben sich deshalb aufgeregt, weil durch diesen Skandal ein Sumpf an Absprachen und Gefälligkeiten in der Spielepresse aufgedeckt wurde. Die Dame, die praktisch Gamergate initiiert hat, hat vor kurzem einen Mann mit unbewiesenen Behauptungen in den Suizid getrieben. Also, Frauen können genauso eklig sein wie Männer. Ich finde den Umgang mit unseren Politikern (ja, beide Geschlechter!) unwürdig. Andererseits, wir sagen ja auch "wies in den Wald schallt so schallt es hinaus". Vielleicht hat sich der ganze Hass über Jahre angestaut und bricht sich jetzt endgültig Bahn weil man das Gefühl hat, das "die da oben" sich nicht mehr für ihre Wähler interessieren. Schönes Beispiel aus den USA: AOC, der Darling unserer Presse, hat vor kurzem vorgeschlagen, allen illegalen Migranten den Zugang zu ALLEN Wohlfahrtsprogrammen der USA zu ermöglichen. Völlig abgehoben....

@09:52 von DrBeyer

Superschlau: >>Da wird jedes widerwort als hass ausgelegt.
Als politiker muss man das aushalten.<<

DrBeyer: >>Lesen Sie doch einfach erst mal in Ruhe den Artikel, verstehen Sie ihn und schreiben Sie erst dann einen Kommentar dazu.
Danke!<<

Höchstwahrscheinlich wurde einfach die subjektive Wahrnehmung abgefragt. Ich gehe davon aus, dass die gezeigten Beispiele die krassesten Ausreißer sind - denn die sind kaum steigerungsfähig. Das heißt nicht, dass jede Politikerin diese Art von Beleidigungen zu spüren bekommt - das Gegenteil heißt es aber auch nicht.
Kurz: Der Informationsgehalt ist leider begrenzt.

täglich grüßt das Murmeltier

Ich bin .. schon seit ISDN Zeiten aktiv im Internet unterwegs (auch beruflich) und schon immer haben die Menschen anonym große Klappe gehabt, dass ist weder "neu", noch ist es in den meisten fällen "Hass", es ist einfach nur dummes Getrolle oder Dampf ablassen.

Und wenn Leute sich direkt "offended" fühlen für jede Kleinigkeit und rumjammern, setzen sie sich erst recht ne Zielscheibe auf den Kopf, denn dann wissen die Trolle das es Wirkung zeigt.

Beispiel ? Nehmen wir Sawsan Chebli (SPD) die mittlerweile 80% von Twitter/Facebook Deutschland geblockt und teilweise auch angezeigt hat.

Auch immer gut ist Katharina Schulze von den Grünen, erstmal einen Rundumschlag gegen "Weiße Männer" austeilen und dann rumjammern, dass genau diese "Weiße Männer" sie deswegen anpflaumen.

Aber ich denke männlichen Politikern geht's da nicht anders, siehe Axel Voss oder jeden AfD Politiker ^^

12:07 von Peter Meffert

sondern einer (Gabriel).
.
es sind immer nur Einzelne
oder wie drückte sich Joschka Fischer damals 1984 gegenüber dem Bundestagspräsidenten Stücklen aus ?

10:32 von nie wieder spd

ich kann dir zwar nicht oft recht geben. aber hier schliesse ich mich deinen aussagen vollumfänglich an!

um 09:34 von Superschlau

"Als politiker muss man das aushalten."

Wie immer sind Ihre Beiträge sehr oberflächig und völlig am Problem vorbei!

Jeder Politiker, ob links oder rechts, ist erstmal ein Mensch! Und egal welche Ansichten man vertritt, in einer Demokratie muss es ein frustrierter Gegner aushalten, dass Meinungspluralität vorherrscht! Ich würde auch die extremen Stimmen in der AfD nicht mit solchen Schimpfwörtern überschütten. Erstens disqualifiziere ich mich damit in jeder weiteren Diskussion und zweitens muss auch ich schweren Herzens anerkennen, dass Menschen nicht nur aus Idiologie, sondern tatsächlich auch aus persönlicher Überzeugung manchmal so handeln, wie es mir selber nicht in den Kram passt. Das ist nun einmal Demokratie!

Und deshalb haben alle Roths, Künasts, Höckes, Weidels, Spahns, AKKs oder Merkels dieser Welt das Recht, Ihre Meinung zu sagen, ohne dafür mit den übelsten Beschimpfungen oder gar Bedrohungen bombardiert zu werden! Sachlichkeit ist ohnehin ein viel schärferes Schwert!!!

@10:00 von DrBeyer

Danke erstmal für die saubere, sinnvolle und konstruktive Unterscheidung!

Die Sache ist, dass Untersuchungen dieser Art meistens auch ein Ziel haben oder später für die Formulierung von Zielen verwendet werden. Die Aussagekraft dieser Studie ist allerdings äußerst begrenzt.
Zum einen liegt die Rücklaufquote bei 34,8% - es ist davon auszugehen, dass sich besonders Politikerinnen zurückmelden für die dieses Thema relevant ist - also vornehmlich (stark) betroffene oder Politikerinnen für die "Geschlechtergerechtigkeit" ein wichtiges Thema ist (also eher linkes Spektrum). Die beispielhaft herangezogenen Beleidigungen lassen darauf schließen, dass die Beleidigungen eher von rechts kommen, evtl. sind linke Politikerinnen daher auch stärker betroffen.

Jetzt der wichtigste Punkt: Für geschlechterpolitische Aussagen ist die Studie unbrauchbar, da eine Vergleichsgröße fehlt. Die Studie gibt keinen Anlass zur Annahme, dass die Häufung sich je nach Geschlecht unterscheidet.

12:07 von Grimm90 u.a

Zitat:"Was will man denn mit den Zahlen aus der Umfrage anfangen wenn man keine Vergleichswerte hat?"

Was wollen Sie sagen? Wenn Männer öfter beleidigt werden als Frauen, dann sollen sich die Frauen nicht so anstellen? Dann ist es nicht so schlimm, als "Dr..tze" bezeichnet zu werden? Weil Herr Lübke als Mann umgebracht wurde, geht es Frauen, die "nur" Morddrohungen erhalten, vergleichsweise besser? Jede Beleidigung, jede Morddrohung, egal ob gegen einen Mann oder eine Frau, ist eine zuviel. Solange aber Gerichte wie das Berliner Landgericht Beleidigungen gegen Politikerinnen, die bei einer Verkehrskontrolle gegen Polizistinnen ausgesprochen sofort zu Haftstrafen führen würden, als hinnehmbar bezeichnen, wird sich so schnell wohl nichts ändern.

Am 08. Oktober 2019 um 10:12 von frosthorn

"...wurden fast 90 Prozent der weiblichen Bundestagsabgeordneten Ziel von Hass."
#
#
Da von 221 nur 77 geantwortet haben, müssen Sie und auch die ts erklären wie Sie auf 90 Prozent kommen?
Warum soll jemand Fragen beantworten die Ihn oder Sie nicht betreffen?
33 Prozent sind immer noch Zuviel, nur sollte man in eine solchen Statistik schweigende nicht als Opfer dazu rechnen.

@09:34 von Superschlau - Sie meinen also, daß Beleidigungen...

...und sogar Todesdrohungen wie z.B. an die Grünen Politikerin aus dem Artikel harmlos sind
und man diese erdulden müsse?

Denn so hört sich das für mich an.

---

Für mich sind solche Hassattacken im Netz alles andere als ein Witz und schon garnicht als harmlos einzustufen.

Das Sie und Ihre Mitstreiter hier im Forum aber immer wieder
und zu jeder Gelegenheit versuchen zu relativieren und sogar verharmlosen, ist Teil ihrer
Diskussionskultur hier.

Im Grunde tollerieren Sie diese Art von Hass, denn wenn Sie diese abstoßend finden würden,
würden Sie es unterlassen zu relativieren.

Und Sie bezeichnen sich als konservativer Bürger der eine konservative Partei wählt.
Eine CDU/CSU meine ich aber nicht damit und somit wird die Auswahl schon recht klein,
wenn nicht gar gegen Null.

Ich persönlich empfinde solche Hasskommentare als eine Straftat u.
wenn dann noch Politiker auf den sog. Todeslisten kommen höchst kriminell.
Man muß solche Kommentare ernst nehmen u. verfolgen!

@Am 08. Oktober 2019 um 12:01 von Peter Meffert

Zitat: "Haben Sie ein Problem damit, dass berichtet wird, Frauen würden häufiger mit Hass konfrontiert als Männer? Gerade Ihre Vorzeigefrauen Weidel und Storch könnten da doch auch ein Lied von singen...da alle weiblichen BT-Abgeordneten befragt wurden, waren die beiden sicher auch unter den Befragten."

Ich möchte erst einmal wissen, wie die Umfrage durchgeführt wurde, was hier als "Hass" gewertet wurde.

Sie scheinen sich wohl mit "einfachen Antworten" und "Parolen" zufrieden zu geben. Ich nicht.

Großartige Politikerinnen wie Weidel oder von Storch bekommen keine "Hasskommentare", sondern explizite Mord- und Gewaltaufrufe, und das jeden Tag.

Ebenso ist FAKT, dass die AfD die Partei ist, die mehr physische Angriffe erleiden muss, als alle andere Parteien zusammen.
Und das ist viel gravierender als irgendwelche Unmutsbekundungen im Internet und ein echtes Problem!

re karlheinzfaltermeier

" Ich möchte nicht Ihren Kommentar werten, aber ich kann Ihnen versichern, daß ich noch nie einen "gehässigen" Kommentar geschrieben habe, aber trotzdem erstaunlich oft gesperrt wurde."

Ich habe auch nicht geschrieben, dass jede Sperrung wegen Hass-Inhalten geschieht. Wohl aber, dass man hier keine Hass-Inhalte liest, weil die anscheinend gesperrt werden.

Merken Sie den Unterschied?

@21:01 Sisyphos3

Und was bitte hat die primitive Sprache von Bohlen, Radtouren Rappern und Co in Ihren Augen mit dem Bericht über übelste Beleidigungen und Morddrohungen an Politikerinnen zu tun? Wollen Sie die Sprachverrohung der einen zum Freifahrtschein für die anderen machen? In meinen Augen hilft nur, sich gegen beides zu stellen: da wo die Grenzen des guten Geschmacks überschritten werden, kann ich protestieren und Sendungen etc. boykottieren (Ich entscheide, welche Sendung ich sehe und welche Musik ich höre) - und wo juristische Grenzen überschritten werden, ist es unabdingbar, auch tätig zu werden (Da ist das Urteil in der Causa Künast milde formuliert ein Bärendienst und scharf formuliert ein Skandal).

"Die Sau rauslassen"

Das ist es, was viele wollen.
Ich habe gerade im ZDF eine Doku über den Überfall auf Russland gesehen. Auch dort waren die Verbrechen nur denkbar, weil es keine Kontrolle gab. In der Heimat wäre so etwas nicht möglich gewesen.
Mit den Hass Postings ist es genauso, wenn Ehefrau oder Mutter daneben stehen würden, käme es nie zu solchen menschenverachtenden Kommentaren.
Im Internet kann Mann ungestraft seinen Frust abrotzen, denn die Justiz schützt die Täter, nicht die Opfer. Sie das Berliner Urteil in der Causa Reante Künast.

Es gibt wohl eine nicht exakt

Es gibt wohl eine nicht exakt definierte Grenze zwischen freier Meinungsäußerung und Hassäußerung, die sich noch dazu im Lauf der Zeit stetig verändert und auch von Land zu Land unterschiedlich ist ( siehe USA ). Das erschwert es der Justiz, unbeschadet des " lange Liegenlassens der Fälle ", Standards zu etablieren. Trotzdem hielte ich das alleinige Abschieben der Entscheidungen " Hass ja/nein " auf die Provider für falsch. Die Justiz sollte mehr Resourcen dafür verwenden. Evtl. würde dadurch das Hasskommentaraufkommen drastisch sinken.

@ Superschlau

Ihre Ausführungen was Politikerinnen auszuhalten haben und das offenbarende Frauenbild anderer User, unterstreicht die Notwendigkeit, dieses Abrutschen politischer Auseinandersetzung in Hass zu thematisieren und nach Auswegen zu suchen.

Mit Ihrem Einwand zur Qualität des Artikels treffen Sie allerdings einen wunden Punkt.

Wenn report München 221 Abgeordnete anschreibt, von denen dann 77 antworten, lässt das nicht die allgemeine Aussage zu, dass fast 90% der weiblichen Bundestagsabgeordneten Ziel von Hass seien. Solche unzulässigen Vereinfachungen schaden dem berechtigten Anliegen ähnlich wie Ihre Einlassung, was die Abgeordneten nun mal auszuhalten hätten.

nichts mit Geschlecht zu tun

Meiner Ansicht nach hat dies nicht mit dem Geschlecht zu tun, sondern ist mit der politischen Richtung die sie vertreten zu begründen.

Die Art und Weise wie jemand seinen Unmut zum Ausdruck bringt ist sicherlich oft nicht akzeptabel. Aber anstatt gleich zu verurteilen sollte man hinterfragen, wieso es zu solch einer Eskalation der Worte kommt?

Oft ist es sicherlich die Hilflosigkeit, Politiker führen oft Zustände herbei, mit denen die Bevölkerung letztlich alleine gelassen werden. Die allerwenigsten haben Personenschutz oder ein vergleichbares Salär um über die Runden zu kommen.

@Peter Meffert - 12:01

"Haben Sie ein Problem damit, dass berichtet wird, Frauen würden häufiger mit Hass konfrontiert als Männer?"
Jeder, der der deutschen Sprache mächtig ist, sollte ein Problem damit haben, wenn "berichtet" wird, dass Frauen ÖFTER als Männer mit Hass konfrontiert werden, wenn Männer gar nicht befragt wurden.
Überhaupt stoßen mir die Zahlenspiele im Artikel auf. 30% der Befragten haben geantwortet. 90% der Befragten wurden Opfer von Hass-Mails. Das kann man aber nicht 1:1 auf alle Befragten hochrechnen, weil es schlicht wahrscheinlicher ist, dass Betroffene sich die Zeit genommen haben, an der Umfrage teilzunehmen.
Das ist immer und überall so. Warum sollte es hier anders sein, als z.B. auf Bewertungsportalen, auf denen sich auch vorzugsweise die tummeln, die Anlass zur Beschwerde haben!?
Von den 30% haben wiederum 30% Anzeigen erstattet, von denen wiederum 2/3 eingestellt wurden.
Fazit: Bei 221 Befragten kam es also zu 15 Strafverfahren.

anderseits .... wissen Sie ,

anderseits
.... wissen Sie , was mir nicht so gefällt? Sie schreiben hier etwas zu dem User @karlheinzfaltermeir , dass in dessen Bildung etwas schiefgelaufen ist , nur weil er eben nicht Ihre Denkweise im Bezug auf diesen Artikel und dessen Thema hat.
Sie meinen also , dass Sie sich mit Ihrer Denkweise über andere Personen erheben zu können ?
Dann als Krönung verallgemeinern Sie noch ,indem Sie ---- andere ----- des Verdachts der Relativierung beschuldigen . Wer sind denn in Ihren Augen die ---- andere ---- ?
Geht es bei Ihnen auch etwas gepflegter in Ihrer Wortwahl
oder wollen Sie auch ,dass man Ihnen Ihre Schulbildung oder Ihre ges. Bildung infrage stellt?
Wir leben in einem freiheitlichen Land und da darf jeder seine Meinung äussern ,ohne gleich befürchten zu müssen , dass er unqualifiziert niedergemacht werden darf , nur weil er eventuell auf der " falschen " Seite sich Gedanken macht.
Darüber sollte man doch einmal nachdenken.

Vergleichsgröße

Politikberater36: und diese Zahl soll dann genau was belegen? Dass es nicht so schlimm ist, wenn die eine oder andere mal als F.. bezeichnet wird?

Leider ist dieser Artikel

Leider ist dieser Artikel vollkommen ohne Aussagekraft. Wie genau wurde hate speech definiert? Was sahen die Politikerinnen als hate speech an? Wie hoch war der Anteil der diffamierenden Kommentare bezogen auf die Gesamtzahl? Die Überschrift lautet ja "Politikerinnen besonders betroffen", wurden also auch Männer befragt? Wenn nicht, ist die Überschrift falsch und als reißerisch zu werten.
Warum werden hier keine Fakten, sondern Meinungen publiziert? Meinungen interessieren mich nicht.

Sachliche Kritik

Ich lehne solche Hasspostings ab und ich bin dafür die Schreiberlinge zur Rechenschaft zu ziehen.
Dabei ist es egal welcher politischen Richtung die Beleidigten angehören.
So etwas ist einfach nur unanständig!
Aber Beleidigungen sind mittlerweile wohl für einige-auch hier im Forum,habe mir Screenshots von dem was mich betrifft gemacht- eine legitime Form der Auseinandersetzung.
Ich finde das schäbig

Schlechte Manieren

Nicht nur, dass anscheinend ein großer Anteil der deutschen Bevölkerung überhaupt keine Manieren hat, sondern ein weiterer Anteil versucht, dieses prollige Verhalten auch noch zu rechtfertigen.

Da wird darüber diskutiert, ob die Unflätigkeiten als Hass zu werten sind, die Methodik der Studie wird angezweifelt usw. Was soll das?

In dem Artikel sind doch beispielhafte Formulierungen abgedruckt, mit denen die Frauen bedacht wurden. Und alle, die das irgendwie zu relativieren suchen können sich einfach mal fragen, ob sie selbst so tituliert werden möchten. Oder reden sie im realen Leben so mit ihren Kolleginnen oder Nachbarinnen? Falls ja, mein herzliches Beileid an die Menschen in Ihrem Umfeld. Falls so jemand einsam ist, ist das kein Wunder.

09:49 von Nachfragerin

«Wie kann man zu der Feststellung "besonders oft" kommen, wenn überhaupt kein Vergleich zu anderen Personen bzw. Berufsgruppen gezogen wurde?»

"Besonders oft" sind die 87% der Politikerinnen, die von unflätigen Verwünschungen im Netz & Co. betroffen sind.

Sollte man nun auch andere Berufsgruppen wie Bäcker, Metzger, Verwaltungsangestellte, Piloten und Zauberkünstler zum gleichen Thema befragen?

Und dann ist es wie wahrscheinlich, dass 90% aller Bäckerinnen, und 91% aller Pilotinnen im Netz beschimpft und verwünscht werden?

Und wobei überhaupt ist 87% nicht "besonders oft"?
Beim zu Bett Gehen, und beim wieder Aufstehen danach, als Vergleichs-Maßstab ist es das schon …

@10:10 von harry_up

"Sie haben für mich nicht annähernd verstanden, dass selbst in einem Parlament Menschen aus Fleisch und Blut sitzen, denen diese miesen Typen keine “Widerworte“, sondern Widerliches Schreiben, das niemand “aushalten“ kann und muss."

Das Problem ist, dass diese widerlichen Beleidigungen kommen und auch weiterhin kommen werden. Um das zu verhindern müssten Sie den totalen Überwachungsstaat aufbauen. Jede Internetkommunikation müsste eindeutig identifizierbar und zuzuordnen sein und um sicherzugehen müssten Sie auch jeden Briefkasten videoüberwachen - denn wüste Beleidigungen kann ich ja auch per Post schicken.

So eine Infrastruktur wollen wir mit Sicherheit nicht. Viele Beleidigungen sind allerdings nicht völlig anonym und sind effektiv verfolgbar.

Das man diese Ausfälle nicht aushalten können muss ist daher ein frommer Wunsch. Wäre schön wenn man es nicht müsste. Aktuell muss man es aber leider und auch zukünftig wird man es wohl aushalten müssen.

Am 08. Oktober 2019 um 12:14 von StehSo

"Und der Polizei würde ich dies auch nicht ins Gesicht sagen."
#
#
Dann kennen Sie keine Polizeibeamte die im Außendienst tätig sind. Diese müssen sich Beleidigungen im Minutentakt gefallen lassen.

„Du bist dumm“ muss keine

„Du bist dumm“ muss keine Beleidigung und erst recht kein Hass sein. Kann auch einfach stimmen. Das gleiche gilt für „Du bist hässlich“

Dieses „vergewaltigt“ dagegen klingt wie eine Drohung der ekelhaftesten Sorte. Heißt allerdings noch lange nicht, das ich daran glaube. Behauptungen zu derartigen „Anfeindungen“ habe ich schon häufiger gelesen. Zu Gesicht bekommen hab ich sie aber nie. Halte das ganze deshalb für eine Legende.

Außerdem: Wenn ich sämtliche Geringschätzungen, die mir wiederfahren sind als Hass melden würde, sähe die Statistik anders aber nicht besser aus

So viele?

Erstens: Ich lehne beleidigende und Hasskommentare grundsätzlich ab.
Von 221 weiblichen Abgeordneten haben 77 überhaupt geantwortet. Das sind gerade mal ca. 34 Prozent. Und davon haben sich 89 Prozent als betroffen bezeichnet. Das sind ca. 69 Frauen. Das ist nicht gerade repräsentativ denn Betroffene werden sich eher zu Wort melden als Unbetroffene. Ich will nichts beschönigen und das Ganze absolut nicht verharmlosen aber es fehelen die gegenzahlen von den Männern so das auch kein Vergleich möglich ist.
Also mal wieder ein total einseitiger Artikel von der TS. Mit welchem Zweck? Meinungsmache? Stimmungsmache?

@andererseits um 11:59Uhr

Interessant, daß Sie sich anscheinend berufen fühlen, zu beurteilen, was "Hass" ist! Ein blöder, dämlicher post auf irgendeinem social-media-Anbieter ist also für Sie Hass, aber z.B. der Mord einer Ehefrau an deren Ehemann nach jahrelangem Martyrium nicht? Vermutlich haben Sie Recht, daß wir vom Deutsch-Unterricht völlig verschiedene Erinnerungen haben. Wirklich interessant wäre da jetzt ein Germanistiker, oder? Warum Sie mir anscheinend mangels Argumenten "Relativierung" unterstellen, weiß ich nicht. Ich bezweifle eben manchmal, daß aus Worten schon "Hass" abgeleitet werden kann, weil Taten einfach aussagekräftiger sind, wobei man dumme oder dämliche Meenschen auch wieder ausklammern sollte. Ich habe übrigens volles Verständnis für Frau Künast, obwohl ich kein "Grüner" bin!

@12:22 Zeitungsente

Im psychischen Bereich ist der Umgang mit dem Begriff "Krankheit" spannend und vielschichtig. Im Alltagsverständnis kann man durchaus sagen, dass eine Persönlichkeitsstörung auch als psychische Erkrankung gesehen werden kann, mit einem breiten Spektrum: Paranoide Persönlichkeitsstörung, Schizoide, Dissoziale, Emotional instabile, Histrionische, Zwanghafte und Narzisstische Persönlichkeitsstörung sind unterscheidbare Formen. Der "Vorteil" beim Begriff Krankheit ist, den Menschen nicht mit moralischen oder appellativen Vorurteilen zu begegnen, der Nachteil, dass manche den biographischen und sozialen Genese-Kontext damit gern ausblenden.

@10:12 von frosthorn

"Ich schätze, diese hetzenden Feiglinge werden wohl eher Frauen als die leichteren Opfer sehen und sich mehr Erfolg bei dieser Zielgruppe versprechen."

Sie schätzen, aber die Umfrage gibt ihnen hierzu keinerlei belastbare Informationen.
Wieso sollte man sich im Internet eher auf Frauen einschießen? Sie können im Internet auch Mike Tyson beleidigen und der kann da genauso wenig tun wie eine 1,50m Frau.

"Außerdem wird der wichtigste Punkt ja schon im Artikel genannt: die Anfeindungen sind vermischt mit sexistischen Inhalten. Das geht nun mal nur bei weiblichen Opfern."

Es gibt Beleidigungen die generell eher Frauen treffen und Beleidigungen die eher Männer treffen. Beide sind sexistisch. Bei Frauen ist es eher eine "Beschmutzung der Sexualität" (Vergewaltigungen, Bezeichnungen als sexuell käuflich, ...)
Bie Männern ist es eher das Absprechen der Männlichkeit. (Weichei, Vorwurf der Homosexualität...)

Beides ist sexistisch, beides geschieht häufig, beides ist geschlechtsspezifisch.

Warum soviel Hass?

Nach meiner Beobachtung kommen Hasstiraden vorwiegend von Menschen, denen eine gesellschaftliche und familiäre Anerkennung versagt geblieben ist, die sich als Opfer von Politik und Mehrheitsgesellschaft sehen, und die nun mit lauten Tönen irgendwie um Beifall und Anerkennung ringen, egal aus welcher Ecke.
Sie sind zu bedauern, denn außer schlechter Laune kennen sie nichts.

Hallo Peter Meffert,

habe ich das so zum Ausdruck gebracht? Wenn ja, dann entschuldigen sie mich bitte. Ich bin gegen jede Äußerung von Hass und erst recht gegen Morddrohungen etc.
Leider sind auch unseren Medien nicht ganz Schuldlos. Wenn ein Begriff wie "Ziegenfi..." für einen Präsidenten als Satire durchgeht, ist das in meinen Augen auch schon sehr bedenklich.

Zitat:"...Eine

Zitat:
"...Eine Persönlichkeitsstörung ist übrigens keine psychische Krankheit, sondern genau das, was der Name bezeichnet - eine Persönlichkeitsstörung..."

Und schon dieses Wort [Persönlichkeitsstörung] verrät uns einiges über die Natur des Problems: Ein Teil der eigenen Person ist so weit „verformt“, dass es als gestört und störend gleichzeitig empfunden wird. Manchmal so störend, dass die Betroffenen ihren Alltag nicht mehr allein meistern können und zunehmend in die Isolation geraten und dies nennen Sie keine psychische Krankheit?

https://www.psychiatrie.de/psychische-erkrankungen/persoenlichkeitsstoer...

12:22 von Zeitungs-Ente

«Oft steckt auch einfach verzweifelte Wut oder Hilflosigkeit dahinter, die unvermögend nicht anders kanalisiert werden kann.»

Äußerst unvermögend "bis zum Abwinken", oder zum Quadrat.
So ziemlich die dämlichste Art, durch Verbal-Vulgarität irgendetwas kanalisieren zu wollen …

Die unvermögenden Nicht-Anders-Kanalisieren-Könner sollen statt an Tastaturen zu pöbeln, besser in den Wald gehen, und beim Förster einen Kurs im Holzhacken oder Holzsägen belegen.

Oder schauen, ob es in der Nähe ihres Wohnorts einen KfZ-Schrottplatz gibt, wo man sich für wenig Geld einen Vorschlaghammer ausleihen kann, mit dem dann man ausrangierte KfZ zertrümmern darf, bis die Arme qualmen.

Allemal besser zum Quadrat, als verbalen Wut-Rundum-Schlägen in der Anonymität der heimischen Tastaturen zu frönen …

@10:18 von harry_up

"Lesen Sie doch einfach mal den Artikel, bevor Sie anfangen zu verharmlosen und zu relativieren:
Darin steht, dass “fast 90 % der weiblichen Bundestagsabgeordneten Ziel von Hass“ wurden.
Was würde es besser machen, wenn es ebenso viele oder weniger Männer wären? Oder alle?"

Es geht nicht um besser oder schlechter, sondern um eine Einordnung.
Wenn 100% der männlichen Politiker Ziel von Hass sind, dann ist die Aussage "Politikerinnen besonders häufig Ziel von Hass" falsch. Sie sind dann zwar noch immer häufig Ziel von Hass - und das ist schlimm genug - aber sie sind es nicht im besonderen Maße.

Es bleibt die Frage ob es sich um ein geschlechterspezifisches Phänomen handelt oder eines das Menschen in besonders öffentlicher Stellung (Bundespolitiker) betrifft.
Mit den vorliegenden Informationen bleibt jede Interpretation pure Spekulation; der Artikel nimmt jedoch ungerechtfertigterweise bereits (mit der Überschrift) eine Interpretation der Zahlen vor, die diese nicht hergeben.

09:58 von nie wieder spd

"Der Stammtisch, an dem früher in jeder Kneipe auf dem nun beklagenswerten Niveau über Politik hergezogen wurde, hat sich einfach ins Netz verlagert."

Ich war früher oft in solchen Kneipen, aber dieses Niveau hat sich dort niemals gezeigt, nicht einmal im Ansatz.

@schabernack um 12:10Uhr

Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht! Aber Sie werden nicht abstreiten, daß mit dem Begriff "Hass" sehr nonchalant umgegangen wird, oder? Wenn jemand sich besser fühlt , wenn er unflätige Beleidigungen oder sogar Drohungen über ein social-media abläßt, sind das für mich immer noch Beleidigungen oder Drohungen! In der heutigen Zeit ist es aber leider besonders in den Medien üblich, alles unter dem Wort "Hass" zusammenzufassen. Ich mag z.B. weder die AfD oder Herrn Höcke und finde beide nicht wert, über sie Beleidigungen loszuwerden, aber "hasse" ich die jetzt?

wer hasst, hasst zunächst sich selbst

Kein glücklicher Mensch, keiner mit gesundem Selbstbewusstsein, wird andere Menschen hassen. Hass ist der erbärmlichste Ausdruck einer kranken Seele, wodurch auch immer. Wenn ich mich selbst annehme, dann kann ich auch den anderen annehmen wie er ist.
Hasser sind Getriebene, Kleingläubige, Nichtdenkende, einsame Menschen, die glauben, in einer gewissen Masse anderer einsamer Menschen ganz doll stark zu sein.
Das schlimmste, dass man einem Hasser antun kann, ist, ihn anzulächeln. Und etwas Gutes zu wünschen.
Allerdings hat mich das Gerichtsurteil über Frau Künast zutiefst geschockt und ich hätte erwartet, dass es dazu bereits eine deutlich verschärfte Gesetzeslage gibt. Ein starker Rechtsstaat muss in der Lage sein, mit aller Stärke, nicht mit aller Härte zu antworten. Denn dann kann man die Hasser aus ihren dunkeln Seelenkellern einfach mal sichtbar machen. Und lächeln. Als Sieger über ihren nicht zu rechtfertigenden Hass.

@ frosthorn

„die Anfeindungen sind vermischt mit sexistischen Inhalten. Das geht nun mal nur bei weiblichen Opfern.“

Männer können also nicht mit sexistischen Inhalten angefeindet werden?
Man lernt hier tatsächlich nie aus...

Beleidigungen im Netz

gehören genauso verfolgt und bestraft, wie welche "im richtigen Leben".
Es ist jedoch schon erschreckend, wie viele unmögliche Menschen unerkannt unter uns leben. Manchesmal hat man ja den Eindruck in den "sozialen Netzwerken"" sammelt sich
alles was - drastisch ausgedrückt - Saustall ist.

Zitat: "Darauf wollten Sie

Zitat: "Darauf wollten Sie also hinaus: Diskreditieren der Umfrage. Es steht im Text noch nicht einmal, das Politikerinnen der AfD nicht mit Hate-Speech zu tun gehabt hätten. Inwiefern stellte dieser Artikel dann "plumpe Meinungsmache" dar?"

Wie mein Username anzeigt, gilt es mir in erster Linie der Wahrheitfindung.

Und diese beginnt damit, dass man versteht, wovon man spricht (Begriffsdefinition) und was ist (Zahlen, Daten und Fakten".

Und da der Begriff "Hass" ein schwammiger Begriff ist und im juristischen Sinne sogar ein nicht-existenter Begriff, muss man diesen Begriff erst einmal definieren, um zu wissen, wovon man spricht.

Wenn man an fundierten Zahlen und Fakten interessiert ist, müsst man eher darüber sprechen, dass die AfD mehr physische Angriffe durch Demokratiefeinde erleiden muss als alle andere Parteien zusammen!

@ KarlderKühne, um 10:36

re Hallo harry_up

Danke für Ihre Reaktion.
Gerne akzeptiert!

10:26 von KarlderKühne

"Männer stecken Hassmails vielleicht besser weg und grinsen sich ein's."

Die Verallgemeinerung vom Wesen des Mannes und vom Wesen der Frau - die Sie hier heute öfter anbieten - ist allein schon eine Voraussetzung für Diskriminierung und einen schiefen Blick.

Dass manche männliche Politiker ihren Beruf aufgegeben haben, um ihrer Familie willen, ist doch bekannt - da auch sie Drohungen bekommen haben, z.B. der Art, deren Kinder physisch zu foltern.

Diese Politiker grinsen sich einen?

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