Ihre Meinung zu: Nur noch sechs Kandidatenduos für SPD-Parteivorsitz

12. Oktober 2019 - 20:57 Uhr

Von Montag an können die SPD-Mitglieder über ihre neue Parteispitze abstimmen. Übrig sind noch sechs Kandidatenteams. Generalsekretär Klingbeil lobte bei der letzten Regionalkonferenz in München das Verfahren.

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Kommentare

Das

wage ich zu bezweifeln.
Das einzige, was bei dieser Partei lebt, ist die absurde Hoffnung, nicht in der Versenkung zu verschwinden. Politisch haben diese lustigen Hörnchen schon lange nichts mehr gebracht. Das ist nicht böse gemeint, sondern ein einfacher Fakt. Die Wahlergebnisse sprechen Bände.

re jörg graf

"Politisch haben diese lustigen Hörnchen schon lange nichts mehr gebracht. Das ist nicht böse gemeint, sondern ein einfacher Fakt."

Man könnte lange diskutieren, was die SPD in der Groko politisch gebracht oder nicht gebracht hat.

Aber was ist beim hypothetischen Vergleich mit schwarz-gelb, wenn es dafür bei der letzten Wahl gereicht hätte?

kein Profil, keine Aussage

Wie D.Nuhr schon witzelte: Bedingung, um an dem Kandidatenwettbewerb teilzunehmen zu dürfen ist, dass jedes Zweierteam, auch " Doppelspitze" genannt, aus einem bekannten Kandidaten und einer gänzlich unbekannten Person bestehen muss.

Wie kommt die SPD darauf, dass jedeR profilierte KandidatIn durch eine gänzlich unprofilierte Person "weichgespült" und konsensfähig gemacht werden muss?

Es sieht so aus, als wäre die SPD auf ganzer Linie vom Mut verlassen worden. Keine Ecken und Kanten, kein Profil.

Gequält

Diese gequält gute Laune. Diese aufgesetzte Fröhlichkeit. Die SPD ist im freien Fall. Und so wird es bleiben.

Sinnlos

Es ist nahezu egal, wen die SPD nun zur Doppelspitze machen wird, denn Konzepte und Ideen, geschweige denn Mut, bringt das ja nicht.
An mehr oder weniger namenlosen Durchschnittspolitikern mangelt es nicht, immerhin.
Aber alle, abgesehen von Lauterbach und Stegner, stehen für das, für was die SPD seit Jahren steht: Nichts.

Den Niedergang kann eine dieser Doppelspitzen ganz sicher nicht aufhalten, denn sie alle gehören zu dem und stehen für das, was die SPD letztlich überflüssig gemacht hat.

Das Problem der SPD ist, dass

Das Problem der SPD ist, dass sie die Verbindung zu ihren Wählern verloren hat. Das Profil, das Programm der SPD ist auf kleine und mittlere Angestellte, Arbeiter und Menschen in sozialen Berufen zugeschnitten. Wer sind die 'führenden Köpfe'? Fast ausschließlich Funktionäre, Beamte, "abgebrochene" Juristen, Lehrer, Sozialwissenschaftler ... das passt doch hinten und vorne nicht.
Diese Leute haben den Bezug zu ihren WählerInnen verloren.

re draufguckerin

"Das Profil, das Programm der SPD ist auf kleine und mittlere Angestellte, Arbeiter und Menschen in sozialen Berufen zugeschnitten. Wer sind die 'führenden Köpfe'? Fast ausschließlich Funktionäre, Beamte, "abgebrochene" Juristen, Lehrer, Sozialwissenschaftler ... das passt doch hinten und vorne nicht."

In welcher Partei passt denn der Führungszirkel zum soziologischen Querschnitt der Klientel?

Hat denn die CDU drei engagierte Rentner aus kleinen Verhältnissen im Bundesvorstand ...

Lauterbach?

Gerade Herr Lauterbach wurschtelt seit 25 Jahren hinter den Kulissen. Am schlimmsten sein Fallpauschalengesetz vor 20 Jahren mit Frau Ulla Schmidt. Diesem Mann sollte man mal alle seine Interviews der letzten Jahre vor die Nase halten. Bei ihm stimmt doch nix.

@Silverfuxx 22.51

Erstens leuchtet mir immer noch nicht ein, warum es unbedingt ein Pärchen an der SPD-Spitze braucht; aber die zwei Kandidaten, die sie nennen wären der sichere Untergang! Lauterbach mag intelligent und ein guter Gesundheitspolitiker sein, aber das wars. Und Stegner ist laut, unsympathisch, ein chronischer Wahlverlierer und Wählerschreck. Mehr will ich über den Ideologen nicht sagen. Meine Favoriten sind leider schon ausgestiegen, aber unter den verbleibenden gibt es immer noch freundliche Sozen, die die Partei einen können statt spalten.

22:34 von draufguckerin

ist doch in der groko genauso. da sitzt der sehr zupackende und weltgewandte AM. und auf der anderen seite die kleine svenja schulze, die immer um brotsamen betteln muss, um ihr ministerium zu rechtfertigen

@22:34 von draufguckerin

"Keine Ecken und Kanten, kein Profil."

Kurze und treffende Beschreibung.

Man weiß eigentlich nicht, warum man die wählen sollte.
Ein Grund könnte sein, dass man nur weiß, warum man die anderen nicht wählen will.

Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, gab es ja früher schon mal eine Partei die sich SPD nannte. Eine Partei mit waschechten Sozialdemokraten. Ist lange her.

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