Ihre Meinung zu: Bundesbank schlägt Rente mit fast 70 vor

21. Oktober 2019 - 14:12 Uhr

Die Rente mit 67 war lange umkämpft. Doch seit ihrer Einführung ist die Lebenserwartung weiter gestiegen. Experten halten daher eine erneute Anhebung für nötig. Die Bundesbank hat nun eine konkrete Zahl vorgeschlagen.

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Kommentare

Bundesbank schlägt Rente.......vor

Ist das Sache der Bundesbank, fragt man sich, gibt es da nicht andere Instanzen...?
Rente mit siebzig - das heißt, arbeiten mir Arthrose, mit Rücken, mit allem anderen, was es so gibt - worum es gehen muss, ist ein völlig anderes System des arbeitens, die Flucht ins Büro mit siebzehn oder Anfang zwanzig, wird zunehmend inakzeptabel werden müssen, jeder/jede wird Phasen körperlicher Tätigkeit durchleben müssen und alle die von ihrer Hände Arbeit mit Mühe satt geworden sind, werden in späteren Lebensphasen Kopfarbeit auf sich nehmen müssen, wir werden noch eine andere Art des lebenslangen Lernens kultivieren müssen und ein durchgängig geltendes Senioritätsprinzip zur Arbeits-kulturellen Maxime erheben müssen.
Lauter Sachen, die den Forderungen des herrschenden Neokapitalismus entgegen stehen.
Also, packen wir es an!

Unverschämt

Menschen, die noch nie in ihrem Leben körperliche Arbeit leisten mussten, geben Ratschläge zur Verlängerung des Arbeitslebens.
Warum orientieren sich die verantwortlichen Politiker nicht an Rentensystemen anderer europäischer Länder?
Holland, Österreich, Schweiz!
@ Tagesschau: Bitte macht mal einen Faktenfinder zu den Rentensystemen aller Länder innerhalb Europas.

Unsere liebe Bundesregierung

sollte einmal über den Tellerrand rausschauen und sich von unseren Nachbarn inspirieren lassen,z.B. NL,A usw.
Nicht das Alter sollte den Ausschlag geben sondern die Zeit, also wie lange jemand eingezahlt hat. An der Finanzierung dürfen sich auch alle beteiligen ,das heisst die Beitragsbemessungsgrenze für Rente und Krankenversicherung abschaffen und endlich alle gleich behandeln. Wie kann man für alle nachvollziehen das Pensionen anders gehandhabt werden wie Renten. Wer ist auf die Idee gekommen ,dass jemand der in Rente geht plötzlich nur noch die Hälfte seines Geldes zum Leben benötigt. Seit meinem Renteneintritt bezahlte ich trotzdem gleich viel Miete und auch das Brot und die dazugehörige Wurst ist für mich nicht billiger geworden.Ok vielleicht soll jemand der nicht mehr arbeitet auch nur noch die hätte essen .Wer als Rentner nicht zum Sozialfall mutieren will muss es machen wie ich ,ich lebe seit 10 Jahren in der DomRep . Da reicht die deutsche Rente,im Gegensatz zu D, zum leben.

Rente ab fast 70, warum nicht?

Um das Rentenniveau von 48% halten zu können, wird man also bis fast 70 arbeiten müssen. Um das durchschnittliche Rentenniveau bei Geringverdienern in der EU von knapp 80% erreichen zu können, müssten wir in D dann wohl bis 80 oder so arbeiten.

... wenn die Verantwortlichen so weiterwerkeln und unser Rentensystem nicht endlich einmal generalüberholen. In unserer Nachbarschaft gibts gute Beispiele, müsste man nur nacheifern. Oder haben die etwa eine geringere Lebenserwartung als wir?

Erwartbar.

Die Bundesbank unter ihrem derzeitigem Vorstand Jens Weidmann ist eben ein Hort neoliberalen Denkens. Immer für die Großen, immer zulasten der Kleinen.

Man kann Gott, dem Schicksal, und allen Spaghettimonstern der Welt nur auf Knien danken, dass in unserer Geldpolitik mittlerweile Leute wie (noch) Herr Draghi und nicht ein Herr Weidmann das Sagen hat.

Überhöhte Grundrente

Wenn die Schlaraffenlandpläne von Herrn Heil umgesetzt werden, dann kann jemand, der 35 Jahre lang Beiträge aufgrund eines Monatseinkommens von 600,00 EURO gezahlt hat, plötzlich eine Monatsrente in Höhe von 900,00 EURO erwarten. Das steht in keinem Verhältnis zu den Einbußen, die Durchschnittsverdiener hinnehmen müssen, deren Altersrenten regelmäßig niedriger sind, als ihre monatlichen Einkünfte aus den Beschäftigungsverhältnissen während des Berufslebens. Auch eine Methode, das aktuelle Alterssicherungssytem zu ruinieren : Einfach das Geld schubkarrenweise zum Fenster herauskippen. Als ob die demographischen Umbrüche nicht belastend genug wären.

Das Märchen vom späteren Renteneintrittsalter

Ich halte das für zu kurz gedacht, immer nur die Anzahl der Einzuzahlenden zu nennen. Würde der Lohn sich entsprechend der Produktivität und dem Wirtschaftswachstum entwickeln, so müßte das Renteneintrittsalter nicht erhöht werden.
-
Die Folge von einem erhöhten Eintrittsalter sind mehr Altersarmut. Es wird mehr Menschen geben, die vor dem Eintrittsalter arbeitslos und nicht mehr eingestellt werden. Dann kommt Hartz IV und das meiste angesammelte Vermögen wird aufgebraucht. Jemand im unteren Lohnsektor kann gar nicht soviel ansparen.
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In Österreich bekommt jetzt schon eine Reinigungsfachkraft 450 Euro "mehr" nach 45 Jahren Beitragszahlung. Dort ist zudem eine Mindestrente von 1000 Euro die garantierte Grundrente. Wieso geht das nicht ein einem Land mit einem höheren Bruttosozialprodukt?
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Dazu sollten fremde Leistungen aus der Rentenkasse entfernt werden, wie die Mütterrente (die keine Rente ist).
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Wir werden für dumm verkauft. Davon profitieren tun nur höhere Schichten.

rer Truman Welt

Finanzmathematisch sicher korrekt. Politisch vor dem Hintergrund der Belastung physisch wie psychisch in Jobs und das mit Sicherheit auch in entfernter Zukunft, im Endeffekt faktisch nichts andrres wie die Beibehaltung des offiziellen Rentenniveaus (mit 70) und größeren Kürzung der individuellen Rente bei früherem Bezug.
Das ist zu einfach! Dann sollte der Staat auch für eine mögliche Beschäftigung für 60 bis 70 Jährige sorgen bspw. durch Gesetz einer anteiligen Beschäftigung dieser Altersgruppe (ohne leitenden Angestellten) mit Fehlbestandsabgaben im Falle einer Verfehlung dieser Vorgabe nach dem Prinzip der Behandlung der Schwerbehinderten. Alles andere ist Makulatur auf dem Rücken der zukünftigen Rentner !

Lebenserwartung

Entgegen aller Statistiken ist die Zahl derer die das Lebensjahr erreichen in meinem beruflichen Umfeld und Bekanntenkreis geringer, als die Anzahl jener, die es nicht erreichen. Klar muss der Sozialstaat in Deutschland gefüttert werden, aber vielleicht wäre weniger Sozialstaat und weniger Subventionen auch mal wieder eine Überlegung wert.

Aber Logisch

Gehe ich mit dem Rollator zur Arbeit um die pflegebeürftige Seniorin aus dem Bett zu heben.

"Bundesbank schlägt vor ?"
Die Bundesbank sollte dafür sorgen, das der Kleinsparer keine Negativzinsen auf seine 30€ -Sparbucheinlagen bekommt.

Lebenserwartung gestiegen ? --- Ja, bei den Bankern, aber nicht bei denen die täglich malochen gehen und dann trotzdem unter der Grundsicherung liegen.

Einfach krank solche Ideen.

Bundesbank

Ja genau diese Herren so lange Arbeiten lassen und als Rente dürfen Sie 1% Ihres Vermögens behalten. Wetten das Sie dann immer noch mehr Rente haben als 90 % der Einwohner Deutschlands.

überraschung

man muß ja nun wirklich kein genie sein um bei steigender lebenserwartung eine längere arbeitszeit bis zur rente zu prognostizieren. zumindest beim umlageverfahren. über alternative finanzierungen muss man halt einen gesellschaftlichen und bezahlbaren konsens finden. ich persönlich wäre ja sehr für den aufbau eines staatsfonds nach z.b. norwegischem vorbild den man langsam und schrittweise aufbaut, von mir aus auch durch einen höheren steuersatz im bereich der spitzensteuer, wir werden es verkraften.

Einen generellen Renteneintritt

...mit 70 halte ich für nicht nachvollziehbar.
Es gibt genügend Berufsgruppen, in denen die körperliche Belastung so groß ist, dass -nicht mal bei gutem Willen- ein vernünftiges Arbeiten nicht mehr möglich, geschweige denn zumutbar ist.
Bei nicht körperlich arbeitenden Menschen - (Noten)Bänker beispielsweise ;)- kann das Renteneintrittsalter durchaus auch erst mit 70 Jahren erfolgen, sofern keine geistigen Gebrechen daran hindern.
M.E. sollte man über flexible Renteneintrittsalter nach Berufsgruppen nachdenken.

Noch ist nicht bekannt, wieviele

Arbeitsplätze durch künstliche Intelligenz eingespart werden können. Aber ich schlage vor damit bei der Bundesbank zu beginnen.

Wann gehen denn die 'Experten' in Rente?

Wenn ihnen keine Ratschläge mehr einfallen, oder noch später, wenn Banken wieder als seriös gelten?

Ich bin überrascht, wie oft diese...

...irrationale Diskussion immer wieder aufs Neue aufgebracht wird.

Derzeit arbeiten überhaupt nur 2% der Arbeitnehmer bis zum Erreichen des gesetzlichen Rentenalters von 67 Jahren.

Was also soll mit einem Renteneintrittsalter von 70 Jahren erreicht werden. Dass von den heute 2% bei 67 Jahren dann noch 1% bei 70 Jahren übrigbleibt?

Man braucht nicht mathematisch begabt zu sein, dass die Lösung überhaupt nur eher sein kann, den Schnitt des Renteneintrittsalters in der Breite zu erhöhen statt paar wenige Leute bis zum St.-Nimmerleins-Tag arbeiten zu lassen.

Wenn 10% bis 20% bis 67 Jahre arbeiten würde, wäre das Problem schon gelöst. Dass das am Ende sicher nicht diejenigen in körperlich anstrengenden Jobs sein werden, sondern eher Leute mit Bürojobs (wie ich selbst), ist auch klar.

Wer nicht will,

dass alle einzahlen, kommt auf solche Ideen. Ich freue mich auf Erzieherinnen mit 70, Dachdecker, Maurer, Krankenpfleger ...

Banker und andere Personen, die nie richtig körperlich arbeiten mussten sind zu derartigen Überlegungen fähig.

Rente

Natürlich ist es logisch, wenn eine steigende Lebenszeit mit höheren Beiträgen oder reduzierter Rentenleistung kompensiert werden muss.
Die Diskrepanz liegt aber (auch) in der Finanzierung von Fremdleistungen durch die ges. Kassen der Pflichtversicherten.
Verweis div. Statistiken der Ministerien sowie die sog. Teufel Datei (die darauf Bezug nimmt).
Wo bleibt die Politik mit Lösungen?
Warum wird nicht BIS zur Beitragsbemessungsgrenze (5' bis 6' EURO/Monat von JEDEM Einkommen ein Sozialabzug vorgenommen?
Natürlich sind darüber hinausgehende Verträge möglich - aber nicht als Betriebskosten aufgeführt!
Selbst das Bundesverfassungsgericht wird schwerlich die Alternative (kein Beitrag aber Leistung höher wie er mit Leistung erzielbar ist), aber (NUR Pflichtversicherte mit einer Quasi Sondersteuer zu belegen) und beides als verfassungskonform beurteilen.
NOCH soll der Starke den Schwachen stützen, wenn auch aktuelle der Schwache zur Stütze der Stärkeren herangezogen wird.

geht klar

so lange unsere Industrie brummt
so lange der deutsche Arbeitnehmer nicht ansatzweise das Gehalt proportional zum deutschen Wirtschaftswachstum angepasst bekommt um "konkurrenzfähig zu bleiben"
so lange der Rest von Europa beim Renteneintritt vorne noch die fünf stehen hat
und so lange wir dafür die höchste Verschuldung unter den Häuslebauern europaweit haben.

Passt! Klingt nach einem guten Plan.

"Die Bundesbank regt an, das

"Die Bundesbank regt an, das Rentenalter bis 2070 auf 69 Jahre und vier Monate anzuheben."

Soso, die Bundesbank. Wer hat die denn gewählt?

Aber egal, ob Bundesbank, EU-Kommission, IWF oder OECD - niemand scheint sich Gedanken zu machen, wie sich durch immer leistungsfähigere KI die Arbeitswelt verändern wird.
Angesichts der Zukunft des Arbeitsmarkts, ist die Diskussion um das Renteneintrittsalter jetzt schon obsolet.

Hierzu zitiere ich wieder R.D. Precht:

...also müssen wir uns alternative Gedanken darüber machen, wie wir soziale Sicherungssysteme finanzieren...
Das Umlagesystem, wie wir es kennen, wird nicht erhalten bleiben und JETZT müssen wir uns Gedanken machen, was wir an diese Stelle setzen wollen...
Sinngemäß weiter: Wenn das (Arbeit, von der man leben kann, nur noch wenige haben) in absehbarer Zeit kommen wird, dann haben wir keine Lösung... dann haben wir hier 'ne rechtpopulistische Partei in der absoluten Mehrheit.

Bundesbank schlägt Rente mit fast 70 vor....

.... und ist dabei nur vorbereitend für die Politik tätig ! Denn diese Dinge haben mit der Bundesbank nichts zu tun. Allerdings kann man so die Pläne schon mal streuen beim Volk und es erscheint weniger neu, wenn es dann real kommt.

Ordentliche Arbeit....

....lohnt sich in diesem Land immer weniger. Es sei denn, man ist Beamter.

Vielleicht liegt es aber auch

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass durch die steigende Einkommensungerechtigkeit Löhne in die Beitragsbemessungsgrenze laufen und damit das Rentenniveau sinkt. Oder daran, dass gutverdienende Berufe mit eigenen Versorgungswerken aus dem Solidarsystem aussteigen.

Ergänzung:

Hauptsache, in Italien kann man schon ab 58 Jahre in Rente gehen. Die Folgen haben wir zu tragen, in Form der von Herrn Draghi für seine Freunde in Südeuropa auf Tiefstand gehaltenen Zinsen. Dank derer dann bei uns die private Altersvorsorge einer ganzen Generation in Gefahr ist.

Welcher geistig und(!) körperlich

arbeitende Mensch soll den so jemals überhaupt in den Genuss einer Rente kommen?!?

staatliche Rentehöhe -Rendite für wen?

Während die einen -wenigen- nicht mehr wissen, wo die Kröten anlegen, verordnet "man" den anderen schon mal Arbeit bis zum Umfallen...
Soviel zu den sog. "Experten". Habermas nannte das mal : "Erkenntnis und Interesse"...
Ich mach mich jetzt auch mal zu einem solchen:
Wie wäre es zur staatlichen Rentenberechnung/-zahlung den betrieblichen Ertrag mit heranzuziehen? Der wurde schließlich ja von den Mitarbeitern erwirtschaftet!
"Maschinensteuer" hieß das einst -heute: "Kapitalertrag"-auch auf Geldvermögen!
UND: da wirds dann auch friedenspolitisch:
zukünftigen Rüstungsschrott (als solches muss man ja die militärische Ausrüstung doch wohl richtiger-/vernünftiger-weise bezeichnen-- den "Einsatz" will doch wohl hoffentlich/vernünftigerweise- niemand?,oder?! es sei denn man will wieder am "Wiederaufbau" partizipieren, sofern es den dann noch geben sollte : A-waffen!...--) ließe sich dann auch vermeiden . Was wäre da Geld ohne Ende vorhanden: mindestens 55 Mrd! jedes Jahr...!

"Die Rente mit 67 war lange

"Die Rente mit 67 war lange umkämpft. Doch seit ihrer Einführung ist die Lebenserwartung weiter gestiegen. Experten halten daher eine erneute Anhebung für nötig. Die Bundesbank hat nun eine konkrete Zahl vorgeschlagen. "
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Soso, eine Bank schlägt das also vor. Warum wundert mich das jetzt nicht ?

Es wird so kommen

und es wird noch weiter gehen über 70 hinaus. Deshalb wird es höchste Zeit, dass gleitende Übergangsmöglichkeiten von der Vollarbeit zur Rente geschaffen werden. Sozialabgabenfreie Alters-Teilzeit oder wie immer man es nennt. Denn es ist Augenwischerei und Selbstbetrug der Politik, dass man glaubt, die Leute könnten bis in dieses Alter gleichwertig wie junge Hüpfer arbeiten - und die Arbeitgeber würden es freudig bezahlen wollen.

Wozu Rente?

Am besten arbeiten bis man in die Grube springt. Sozialkassenverträglich abnippeln.
Die Zahlungen in die Rentenkasse werden nicht eingestellt, die lassen sich sicher auch anderweitig verwenden.

Kein Problem,

probeweise wird das für die Führungsgremien der Deutschen Bundesbank mal für fünf Jahre eingeführt.

Vollbeschäftigung, aber niedrige Löhne

Ja, es ist Vollbeschäftigung, aber wären die Löhne nicht so niedrig, wären die Einnahmen der Rentenkasse deutlich höher.
Erhöhung der Lebensarbeitszeit ist ja gleich einer Rentenkürzung. Heute findet man doch mit 55 Jahren schon keinen neuen Job mehr.

Das Rentensystem ist ein Generationenvertrag, niemand muss Nachwuchs bekommen, aber dann sollte man auch nicht davon profitieren, dass andere Kinder groß ziehen, die das Rentensystem aufrecht halten. Einwanderung funktioniert halt nicht.

Klappern und Handwerk

Deutschland geht es im Verhältnis so gut, wir müsten bis höchstens 63 arbeiten. Man sollte mal drüber nachdenken, wofür Milliarden an Steuergeldern rausgeschmissen werden, die gar nicht nötig sind. Klar jammert die Bank auf hohem Niveau, ist ja schliesslich deren Geschäft und Klappern gehört zum Handwerk.

Das wird spannend

Ich stelle mir gerade vor, wie 25 jähriger von 70 jährigen Sanitätern und Krankenschwestern versorgt werden. Wenn man im Pflegeheim nicht mehr zwischen Patient und Pflegepersonal unterscheiden kann! Weiterso! Wir schaffen das! Rente mit 85 ist doch noch besser! Am besten Rente erst nach dem biologischen Tod

Halb so wild

Die Rente die Bismark im 19ten Jahrhundert für Arbeiter eingeführt hat, galt ab 70.
Es stimmt, nicht jeder Arbeiter hat dieses Alter erreicht. Der Sinn der Rente war es damals den menschen ein menschenwürdiges Leben zu sichern, auch wenn sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr erwirtschaften konnten.

Jetzt werden sicherlich viele darauf verweisen, dass man als Dachdecker oder Maurer nicht bis 70 arbeiten kann. Stimmt, und wie viele 65jährige Dachdecker gibt es heute? Das deutsche Rentensystem ist in dieser Hinsicht völlig unflexibel. Ich sehe heute Top-fitte ITler in Rente gehen, auch vorzeitig.

Spätestens wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, stellt sich die Frage, wie das Rentenniveau gehalten werden soll, wenn alle noch 20 bis 30 Jahre Rente beziehen.

Bundesbank schlägt Rente mit fast 70 vor....

Das ist eine Frechheit.Und sie kommt von hochprivilegierten Personen.
Damit wäre die Bundesrepublik einsame Spitze in Europa.Aber wer "vorne" sein will.
Spannend wird jetzt,wie die einzelnen Parteien darauf reagieren.
Und was der DGB sagt.Droht er im Falle der Realisierung mit.....?
Oder eher nicht ?

das Rentenalter mit steigender Lebenserwartung weiter anzuheben

Na klar, nur weil die Lebenserwartung steigt, heisst das nicht, das die Menschen gesund sind.
Die medizinische Versorgung, macht das erst möglich.
Also wer soll bis 70 arbeiten?
Maurer?
Dachdecker?
Schichtarbeiter?

Was, nur bis 70?

Für Männer liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei 78 Jahre u. 4 Monate, bei Frauen 83 Jahren u. 2 Monate.

In diesem Fall könnten Männer bis zum 75 Lebensjahre arbeiten, Frauen bis 80.

Wer vorher in Rente möchte, muss mit jährlichen Einbußen rechnen.

3 Jahre Rente genügt.

Es könnte möglich sein, das R-system neu zu justieren, dass bspw. JEDER, der seinen Lebensmittelpunkt in D. hat, in dieses System einzubezahlen hat, aber das ist Beamten, Politiker usw. wohl nicht zumutbar.

Es könnte möglich gemacht werden, dass Beitragsbemessungsgrenzen (Grenzen soll es nicht mehr geben!) abgeschafft werden.

Wer- wie Berater/Vorstandsvors. etc.- ein Jahreseinkommen von x Millionen hat, was spräche dagegen mehrere 10.000 pro M. in die SVS einzuzahlen...oder KK-beiträge. (Anderes Thema)

Aber nein, das sind Möglichkeiten, die nicht möglich gemacht werden können.

Würde es die Leistungsträger aus Deutschland vertreiben.

Ich habe gedacht, die Fachkräfte zahlen die Rente!

Hat man gesagt...

Also wenn jeder Beamter jetz

Also wenn jeder Beamter jetz auch mal bis 70 arbeitet und in die Rentenkasse einzahlt bin ich zu einer öffentlichen Diskussion bereit.....

15:36 von proehi Rente ab

15:36 von proehi
Rente ab fast 70, warum nicht?

---

Warum nicht?

Sag ich Ihnen.

Weil die Menschen in dem Alter zwar noch leben aber größtenteils in Altenheimen und unter Demenz und sonstigen Gebrechen leiden.

Rente mit 70 hiese also:

Für alte Menschen, die nicht mehr arbeiten können, kein Gehalt, keine Rente.

Altersarmut wird uns so oder so noch hart treffen.

Das hier ist einfach nur grotesk.

Zu Pauschal gedacht

Was ist mit den Menschen die vom Gesetz wegen gar nicht so lang arbeiten dürfen? Oder können, da die Arbeit im hohen Alter gar nicht auszuüben ist? Die damit verbundenen Probleme finden bei der Bundesbank leider keine Beachtung.

Medien übernehmen viel zu häufig dieses unsinnige Framing

Dass ein über 60-Jähriger noch eingestellt wird, ist in Deutschland wie überall sonst auf der Welt die Ausnahme. Es gibt diese Stellen für über 60-Jährige kaum und wird sie in ein paar Jahren noch weniger geben. Unabhängig, was man davon hält (zeitgleich sind zigtausend junge Menschen ohne Ausbildungsplatz und ganze Lebensläufe der Perspektivlosigkeit werden gerade am Fließband produziert), geht es also nicht um eine Erhöhung des Renteneintrittsalters, sondern um eine Rentenkürzung und somit um eine politisch gewollte Ausweitung der Abhängigkeit von Altersgrundsicherung und Förderung von Altersarmut. Natürlich kann man eine solche Forderun noch schlechter verkaufen (welche Partei plakatiert schon mit "Für mehr Altersarmut" im Wahlkampf?) und die Schuld für Altersarmut lässt sich mit der "Erhöhung des Rentenalters" argumentativ auf den einzelnen abwälzen, der keinen Job findet.

Inakzeptabel

Nächstes Jahr gibt Deutschland "nur" 50 Milliarden für Rüstung aus, - und man will die Bürger mit 70 in Rente schicken. Da fällt mir jetzt nix mehr dazu ein, frei nach dem Motto: "Immer auf die Kleinen!"

Durchbruch gegen schwere Krankheiten

Bis 2070 dauert es noch ein Weilchen. Bis dahin dürfte es wohl gegen fast alle Krankheiten ein Heilmittel geben.

Dann ist es auch vertretbar länger zu arbeiten. Die Zahl der körperlich Tätigen nimmt ohnehin von Jahr zu Jahr mit dem technischen Fortschritt ab.

Es muss aber viel mehr Flexibilität in das System rein kommen. So wie das jetzt ist kann es nicht bleiben.

Bundesbank schlägt Rente mit fast 70 vor

Ein Faustschlag ins Gesicht der SPD. Anders kann man diese Meldung nicht werten? Ich frage mich was für eine Rolle die SPD all die Jahre in der GroKo gespielt hat? Tragen deren Politiker denn nur Ihre Haare zum Friseur oder wie darf ich das werten?

Bundesbank als Rentenberater

Natürlich hat die Bundesbank keine Befugnis, über die Rente zu schwadronieren. Die Demoskopie gibt ihr im Kern jedoch recht. Mit steigender Lebenserwartung steigt doch der Zeitraum des Rentenbezugs. Für kühle Rechner keine große Sache.

@15:28 von nie wieder spd

"Unverschämt
Menschen, die noch nie in ihrem Leben körperliche Arbeit leisten mussten, geben Ratschläge zur Verlängerung des Arbeitslebens."

In der Tat: Unverschämt.

Mindestens problematisch ist auch, dass in unserem Land geistige Arbeit - und sei sie noch so fehlerhaft - zunehmend höher berwertet wird, als die Arbeit, die wir mit unseren Händen leisten. In nicht allzu ferner Zukunft wird die KI unseren geistigen Fähigkeiten in vielen Bereichen überlegen sein. Dann wird auch manch ein Bankmanager überflüssig sein. Ob ich diese Entwicklung tröstlich finden soll, weiß ich allerdings noch nicht so genau.

Frechheit

Politikern mit Ihren Diäten haben ja ausgesorgt, Bankern wird es natürlich im Rentenalter auch nicht so schlecht gehen. Die Rentenkassen leeren sich immer mehr...schon mal darüber nachgedacht, dass viel mehr Rentenempfänger in Deutschland leben, die nie etwas in die Kassen eingezahlt haben?

15:40 von Diabolo2704

Wer 35 Jahre mit einem Bruttomonatseinkommen von 600,-€ überlebt hat, ist ein Held und hat sich eine höhere Rente redlich verdient.

Wer zu wenig verdient, kann nur wenig einzahlen und sollte dann im Alter wovon leben?

ein schwieriges Thema

klar, die Menschen werden immer älter
(einige zumindest)
das Eintrittsalter ins Berufsleben ist immer später
logisch wenn die Zeit der Beitragszahlung immer kürzer wird
und die Zeit der Auszahlung (Rente) immer länger, dass das nicht gutgeht
Also ich begann mein Berufsleben noch mit 14 !
kann man da wirklich verlangen, daß ich nachdem ich 56 Jahre eingezahlt habe
vielleicht 8 Jahre Rente kriege ?
Das anderes Thema,
mag ja sein dass ein Buchhalter noch mit 70 arbeiten kann
aber ist es zu verantworten dass ein Handwerker noch mit 70 auf dem Haus rumturnt ?

Absehbar

Entweder die Bürger sorgen langsam mal dafür, dass sie ihre Geldverwalter und -verteiler loswerden, oder sie werden irgendwann zu deren Sklaven.

Das setzt allerdings die Bereitschaft voraus, endlich selbst die Verantwortung für die eigenen Angelegenheiten zu übernehmen (nebenbei bemerkt: die hat man so oder so) und sich selbst in Abstimmung mit seinen Mitbürgern darum zu kümmern. Der "Aufwand" lohnt sich auf jeden Fall.

15:52 von Schnellchecker

Genau, so sieht es aus.
Sie werden als Eckrentner bezeichnet. Ich las mal von 4%...

Ob 2% oder 4% ist unwichtig.

Mit der Erhöhung des Renteneintrittsalter wird sich die Zahl der Armen in den kommenden Jahrzehnten drastisch erhöhen.

Was hat man davon

mit 70 Jahren in Rente zu gehen wenn man die Jahre zwichen 75 und Exitus gar nicht mehr mitbekommt?Völlig Idiotischer Vorschlag.Man sollte eher die ganzen Boni Zulagen und Sonstige Zahlungen mit Sozialangaben belegen und schon wäre genug Geld da.Aktiengewinne wären da auch noch zu erwähnen

@15:52 von Odi.14

"Banker und andere Personen, die nie richtig körperlich arbeiten mussten sind zu derartigen Überlegungen fähig."

Für mich ist das auch nur ein Zeichen eines (altersbedingten?) Mangels an geistiger Flexibilität. Vielleicht ist es aber auch schon Ausdruck des um sich greifenden Bildungsmangels verbunden mit dem damit einhergehenden Verlust des Solidaritätsgedanken.

15:52 von Odi.14

Wer nicht will,

dass alle einzahlen, kommt auf solche Ideen. Ich freue mich auf Erzieherinnen mit 70, Dachdecker, Maurer, Krankenpfleger ...

Banker und andere Personen, die nie richtig körperlich arbeiten mussten sind zu derartigen Überlegungen fähig.
///
*
*
Nur beschlossen wird das von pensionsberechtigten Staats- oder Volksdienern, die immer noch Wege finden, mit 63 und früher in den totalen Ruhestand zu gehen.

15:43 von hund

aber vielleicht wäre weniger Sozialstaat und weniger Subventionen auch mal wieder eine Überlegung wert.
.
und wie wollen sie das durchziehen ?
in einer Gesellschaft die vom bedingungslosem Grundeinkommen träumt
keine Verantwortung übernehmen will für die eigene Rente
aber von anderen erwartet für sie gerade zu stehen
man kann die Leute ja nicht verhungern lassen

Rein rechnerisch

Rein rechnerisch mag die Bundesbank recht haben, aber ab dem 60.Lebensjahr kommt der biologische Anteil ins Spiel. Oder es ist tatsächlich das Kalkül der Bundesbank - den (angestellten) Menschen ein Leben lang Geld kraft Gesetztes aus der Tasche zu ziehen und diese Menschen solange zum Arbeiten zu zwingen, bis diese ins Grab steigen. Weiter so!

Solche Vorschläge kommen ...

Solche Vorschläge kommen ... von der Bundesbank. Aha; nicht wirklich verwunderlich: Jens Weidmann - vor seinem jetzigen Job übrigens Chefökonom von Kanzlerin Merkel (soviel zur Unabhängigeit...) - fährt immer schon einen neoliberalen Kurs, weshalb er auch schon von der neoliberalen Ludwig-Erhardt-Stiftung 2012 und von der marktradikalen Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung 2015 geehrt wurde. Er hat sich darüber hinaus unrühmliche Lorbeeren verdient bei seinen Initiativen zur Schaffung eines staatlich subventionierten Niedriglohnsektors. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass er einer kräftigen Rentenkürzung auf dem Weg der Verschiebung des Rentenalters das Wort redet.

Das Rentenalter sollte EU weit

festgelegt werden. Diese Art Rentenkürzung geht so langsam Richtung Frechheit!! Man schaue sich nur mal IT Unternehmen an, wieviel Entwickler gibt es denn, deren Alter über 60Jahre ist??

Leben wir eigentlich in einer Demokratie?

Bei einem Rentenniveau von 48 % werden die Hälfte der künftigen Rentner auf die Grundsicherung im Alter fallen (Alters-Hartz-IV). Das ist ein Schlag ins Gesicht einer jeden Leistungsgerechtigkeit. Jeder der 2300 Euro im Monat oder weniger verdient ist betroffen. Der jetzige Zustand geht also schon mal gar nicht.

In Zeiten der sinkenden Lohnquoten sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, die sozialen Sicherungssysteme als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen. Das heißt der Staat muss mit Steuermitteln zuschießen. Das kann er nicht, wenn die Gewinnbesteuerung der Unternehmen nur 5,36 % beträgt. Also eine horrende Lücke zwischen dem klafft, was an Unternehmensbesteuerung auf dem Papier steht und was tatsächlich gezahlt wird (Quelle: OECD-Data, Jahr 2017, tax on corporate profits, % of taxation).

So kann das nicht weitergehen. Die Verlängerung des gesetzlichen Renteneintrittsalter korreliert nicht mit dem tatsächlichen. Das bedeutet, eine weitere Rentenkürzung.

Dies

soll doch eine Rentenkürzung sein.
Aber, bis 2070 sind die demographischen Probleme schon längst erledigt. Denn die heutigen "Babyboomer" sind da schon in ihrer Mehrheit dahingegangen (1956 - 1966 !), und wenn sich nichts ändert, dann hat sich das Staatsvolk in dieser Zeit auf einem Personen-Level gehalten.
Dieser Vorstoss deutet also auf andere Probleme hin, die wir vor uns haben.

Man sollte das Rentenalter je Berufsgruppen

auf 70 Jahre anheben, zunächst mal bei den Bankmitarbeitern;-)

@15:55 von Sebastian15

//Ordentliche Arbeit....
....lohnt sich in diesem Land immer weniger. Es sei denn, man ist Beamter//

Ich möchte mit keinem Polizisten tauschen.
Ich stelle mir gerade 70-jährige Polizisten auf einer Demo mit einem Block gewaltbereiter Radikaler vor...

@sebastian, 15:58

Wenn es in Deutschland (im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Staaten, etwa Italien) kein menschenwürdiges Renteneintrittsalter gibt (geben soll), ist daran wohl weder ein Herr Draghi, noch die italienische Regierung, und schon gar nicht die italienische Bevölkerung schuld.

Sie können sich Ihr Gekeife in diese Richtung also sparen.

Komischer Weise sind es gerade arme EU Länder, die

ihre Arbeiter früh in Rente schicken. Dabei müssten deren Kassen doch viel leerer sein. Unfassbar wie wir hier verschaukelt werden!

@15:41 von Oberkobold

"Wir werden für dumm verkauft. Davon profitieren tun nur höhere Schichten."

Und kein Ende in Sicht - mit KEINER Partei.

Aber ist es nicht auch tatsächlich ein Zeichen von Dummheit, dass wir das alles wie traumatisierte Lämmer hinnehmen?

@ Diabolo2704

Warum sollte jemand, der im Leben "nur" 600 Euro durchschnittliche verdient hat, keinen Anspruch auf die Mindestrente haben?

Für die Gesellschaft macht es kein ökonomisch doch keinen Unterschied, ob dieser Mensch dann Grundsicherung/Sozialhilfe vom Amt bekommt oder gleich 900 Euro Rente. Die Kosten sind für die Gesellschaft die gleichen. Wahrscheinlich würde man so eher noch etwas Bürokratie einsparen, da nicht jeder Rentner, der weniger als 850 Euro Rente bekommt, noch die Grundsicherung beantragen muss.

wie gerecht ist die Grundrente

und wer 35 Jahre einbezahlt hat soll diese kriegen
.
wer hat denn 35 Jahre einbezahlt und trotzdem weniger als 900 Euro
wäre mal interessant zu erfahren wen das überhaupt betrifft
klar ist unsere Regierung Mitschuld: an den miserablen Löhnen z.B.
von denen man keine Familie ernähren kann und keiner ne Rente erzielt
aber es ist sicherlich auch der Einzelne, der sich so durchs Leben mogelt
da mal arbeitslos, dort mal ne Scheidung, Schwarzarbeit oder Minijob
ohne Beitragsleistung also für persönliches Unvermögen
sollte man nicht die gesamte Gesellschaft haftbar machen dürfen

Am 21. Oktober 2019 um 15:55

Am 21. Oktober 2019 um 15:55 von Sebastian15
Ordentliche Arbeit....

....lohnt sich in diesem Land immer weniger. Es sei denn, man ist Beamter.

nnnnnn

Das stimmt schon.
Dabei wäre doch nur ein Generalstreik nötig, um hier die Dinge innerhalb von vier - fünf Tagen ins Lot zu bringen.
Sehr einfach sind dann die Lösungen umzusetzen, wenn man Gewerkschaften, Politik und Wirtschaft an das gemahnt, was notwenig ist.
Das wäre dann eindlich einmal "Alternativlos".

@16:14 von StöRschall

>>...Weil die Menschen in dem Alter zwar noch leben aber größtenteils in Altenheimen und unter Demenz und sonstigen Gebrechen leiden....<<
Nein, das stimmt nicht und ist absolut unwahr!
In Altenheimen liegt das Durchschnittsalter bei etwa 85 Jahren.
Insofern ist eher ein flexibles Renteneintrittsalter notwendig.

@16:20 von trawnrider

"Für kühle Rechner keine große Sache."

Kühle Rechner sind in der Lage, mit weit mehr Variablen zu rechnen als nur mit dem demographischen Faktor.

@rossundreiter

Herrn Draghi danken? Wofür?? Das sich sparen nicht mehr lohnt und Lebensversicherungen nur noch das Wert sind,was man eingezahlt hat. OK,Kredit ist billig aber das nützt einem als Rentner mit 70 Jahren nichts mehr!

Leicht gesagt wenn man

denn ganzen Tag nur am Schreibtisch sitzt. Wenn der Staat in denn letzten Jahrzehnten nicht die Sozialkassen geplündert hätte. Sehe es heute besser aus. Und warum dürfen Bundestagsabgeordnete und auch in einigen Lantagen. Die Politiker mit 55 in Pansion gehen, wenn sie eine bestimmte Zeit im Parlament gewesen sind und das in voller Höhe?

Am 21. Oktober 2019 um 15:28 von nie wieder spd

Zitat?
"...@ Tagesschau: Bitte macht mal einen Faktenfinder zu den Rentensystemen aller Länder innerhalb Europas..."

Deutschland jammert wie immer auf hohem Niveau, doch um 13 Prozent geringere Renten gegenüber dem durchschnittlichen Arbeiter sind auch bei uns alarmierend. Dabei liegen wir sowohl bei Löhnen als auch bei Renten weit über dem EU-Durchschnitt. Wir zahlen sogar nach Kaufkraft geeicht die achthöchsten Altersbezüge in der EU. Allerdings liegen wir bei den Löhnen noch weiter über dem Durchschnitt als bei den Renten. Um die Lücke zu schließen, müssten also letztere ansteigen.

15:46 von Clemens Jacobs

>>Bei nicht körperlich arbeitenden Menschen - (Noten)Bänker beispielsweise ;)- kann das Renteneintrittsalter durchaus auch erst mit 70 Jahren erfolgen, sofern keine geistigen Gebrechen daran hindern.<<

Die simple Formel - bei gleichbleibendem Rentenniveau, und längerer Lebenserwartung bei ansonsten unveränderten Parametern muß das Renteneintrittsalter steigen - wird von Bundesbänkern ja jetzt schon im besten Berufsalter aufgetischt. Das hat man mit 90 auch nicht verlernt. Besondere geistige Kraft für andere Finanzierungsansätze kann ich daraus nicht erkennen.

Rentenalter 70 ist schon lange bekannt

Für mich ist das keine Überraschung und eine vorhersehbare Entwicklung. Bereits Anfang der 70er wurde dies in der Grundschule in den Lehrbüchern des Sachkundeunterrichts so prognostiziert. Ich bin Jahrgang 1963 und mit diesem Wissen aufgewachsen. Auch wenn ich wohl nicht mehr unter diese Regelung fallen werde. Warum dies für Politiker und Experten, von denen viele im gleichen Alter sein dürften, so unerwartet kommt, ist mir persönlich ein Rätsel. Zum Glück bin ich als Selbstständiger in einem Berufsbereich tätig, in dem ich bei normaler Gesundheitsentwicklung meine Tätigkeit auch noch im fortgeschrittenen Alter ausüben kann, um etwas zusätzlich zu verdienen, wenn es mit der Rente knapp wird. Es kommt ja noch die Rentenbesteuerung hinzu. Viele sind aber bereits mit 60 am Limit oder nicht mehr arbeitsfähig. Die Rente mit 70 wird kommen, weil für viele die Rente nicht reicht, Wohnen, Gesundheit, Energie teurer wird und Menschen gezwungen sein werden, zu arbeiten. Nur wer schafft die Jobs?

16:20, eine_anmerkung

>>Bundesbank schlägt Rente mit fast 70 vor
Ein Faustschlag ins Gesicht der SPD. Anders kann man diese Meldung nicht werten? Ich frage mich was für eine Rolle die SPD all die Jahre in der GroKo gespielt hat? Tragen deren Politiker denn nur Ihre Haare zum Friseur oder wie darf ich das werten?<<

Was hat denn ein Vorschlag der Bundesbank mit der SPD und ihrer Rolle in der GroKo zu tun?

Rente mit 70

In Russland, meiner alten Heimat, ist das Rentenalter für Männer 65. Die durchnittliche Lebenserwartung für Männer ist aber auch 65. Also sind wir in Deutschland mit Rente mit 70 noch gut bedient, denn wir werden deutlich älter. Außerdem ist die Rentenhöhe in Deutschland wesentlich besser.

Rente mit 70?

Ja klar,damit man mehr abziehen kann, wenn man früher in Rente geht..

Ich stell mir gerade vor,dass ich dann immer noch 14 Jahre vor mir hätte..als Fachkrankenpfleger in der geschlossenen Psychiatrie ist sowas nicht vorstellbar--

schliesslich lassen die seelischen Kräfte in meinem Alter langsam nach.

Bürokräfte können sicher länger arbeiten..

Milchmädchenrechnungen

In meiner Jugend war es normal, daß man mit nach achtjähriger Schulzeit mit 14 in die Lehre ging und bis 65 arbeitete.
Also eine Lebensarbeitszeit von 50 Jahren.
Heute ist es normal, daß bis zum etwa 25. Lebensjahr studiert wird.
Ein Akademiker würde also - verglichen mit einem Arbeiter, der ja auch den Mehrwert schafft, von dem dieser lebt, - eigentlich erst mit 75 Jahren in Rente gehen können. Daß dies so nicht ist, ist per se nicht gerecht.
Dazu kommt, daß körperliche Arbeit einen höheren Verschleiß nach sich zieht, als irgendeine akademische Tätigkeit oder die Tätigkeit eines Angestellten. Deshalb wäre es nur fair, daß die Beiträge zur Sozialversicherung eines Arbeiters höher zu sein haben, als die etwa eines Angestellten. Dies ist über erhöhte Beiträge der Unternehmer zu finanzieren. Dies durchzusetzen sollten sich die Gewerkschaften zur Aufgabe machen.

Diese Rentenlüge wird immer

Diese Rentenlüge wird immer schlimmer. Am Besten wäre es, die heutigen Rentner mit Steuern zu entlohnen und Uns Beitragszahlern die Beiträge zu erlassen. Dann hat JEDER später mehr, als er heute bekäme.
Generationenvertrag funktioniert nicht, Das ist ein Schneeballsystem. Und die sind zurecht verboten. wenn ich bis 70 arbeite, bekomme ich evtl noch 2 Jahre Rente. was soll sowas? Das ganze funktioniert nur mit der Hoffnung, daß Millionen von Neurentnern das sozialerträgliche Frühableben ereilt. Zurecht war das mal Unwort des Jahres

Der ideale Bundesbürger

Der ideale Bundesbürger fängt mit 18 an zu arbeiten. Wird nie arbeitslos, wird nie krank, fällt dem Staat nie zur Last. Macht im Durchschnitt 5 Kinder und geht mit 70 in Rente. Danach gibt nach 1 Tag Rente den Löffel ab, damit er die Rente nicht in Anspruch nehmen muss. Dann kann der Staat das Geld in die Rüstung stecken, in die Diäten der Politiker stecken und die Uperclass weiter bevorteilen.

125 Milliarden Euro an

125 Milliarden Euro an Steuerhinterziehungen werden in der BRD jedes Jahr der Allgemeinheit geklaut. Von unseren sogenannten Leistungsträgern!
Nicht von Armutsminirentnern. Nicht von Harz4 - Empfängern, Aufstockern oder Minilöhnern.
Und auch nicht von Flüchtlingen!
Fast ausschließlich von Leuten, deren Gehälter sich sogar in noch ganz anderen Sphären bewegen, als die auch schon üppigen Gehälter der Bundesbanker. Welche Art von Altersversorgung haben die eigentlich?
Auf jeden Fall auch eine aus Steuergeldern.
Aber für zukünftige Kriege ist genug Geld da.
Unfassbar!

16:14 von StöRschall ./.von proehi

Danke für die Beantwortung meiner ironisch gemeinten Frage.

@16:11 von Bernd Kevesligeti

"Und was der DGB sagt."

Wenn er überhaupt noch etwas dazu sagt, will ich es überhaupt nicht hören.
Der DGB hat aus meiner Sicht eine ähnliche Entwicklung hinter sich wie die SPD.

um 16:30 von Boris.1945

>>
Nur beschlossen wird das von pensionsberechtigten Staats- oder Volksdienern, die immer noch Wege finden, mit 63 und früher in den totalen Ruhestand zu gehen.
<<

Verehrter Boris, Ihre Aussage hält der Messung an der Realität wohl kaum Stand: Unsere Parlamente, auch der Bundestag, leiden wohl eher an einer Überalterung als an der Flucht der Mitglieder in den Ruhestand. Das fing in der Bundesrepublik schon mit Konrad Adenauer an und diese Altersklasse ist bis heute gut vertreten.

Ich muss nix durchleben

@ Rumpelstilzchen:
... worum es gehen muss, ist ein völlig anderes System des arbeitens, die Flucht ins Büro mit siebzehn oder Anfang zwanzig, wird zunehmend inakzeptabel werden müssen, jeder/jede wird Phasen körperlicher Tätigkeit durchleben müssen ...

Durchleben müssen? Was für ein Quatsch? Ich muss gar nix durchleben und ich will auch nicht. Ich bin Steuerberater und möchte das machen, was ich kann. Wollen Sie, dass ich Ihnen Ihre Heizung repariere oder dass ich Ihr Dach decke? Besser nicht.

Mal so nebenbei gefragt:

"Die Bundesbank schlägt Rente mit 69 vor"
Wer, bittesehr, ist die Bundesbank? Kann man da keine Namen nennen?
Es stehen schliesslich führende Personen dahinter, die so etwas vorschlagen.
Die Bundesbank ist eine Institution und keine Personalie. Man möchte doch gerne wissen, wer dafür verantwortlich ist und an wen man sich wenden kann, um zu protestieren.

Jemand mit Durchblick

@ nie wieder spd:
Unverschämt Menschen, die noch nie in ihrem Leben körperliche Arbeit leisten mussten, geben Ratschläge zur Verlängerung des Arbeitslebens.

Die verstehen von den großen Zusammenhängen aber vermutlich mehr als Sie.

Dieser Vorschlag ist eine Frechheit

für alle die ein Leben lang gearbeitet und ihre Rentenbeiträge eingezahlt haben.Nach 45 Beitragsjahren sollte Schluss sein.Wäre dann weiterarbeiten will,der soll nicht daran gehindert werden.M.M.

Am 21. Oktober 2019 um 16:51 von P. Nis

"In Russland, meiner alten Heimat, ist das Rentenalter für Männer 65. Die durchnittliche Lebenserwartung für Männer ist aber auch 65. Also sind wir in Deutschland mit Rente mit 70 noch gut bedient, denn wir werden deutlich älter. Außerdem ist die Rentenhöhe in Deutschland wesentlich besser."

Nun, Banker werden natürlich hier älter, aber Menschen, die körperlich schwer arbeiten, erreichen häufig nicht das Rentenalter. Und hier sind die Lebenshaltungskosten auch wesentlich höher als in Russland. Ich vermute, dass Sie nichts mit Russland zu tun haben.

15:36, proehi

>>Um das Rentenniveau von 48% halten zu können, wird man also bis fast 70 arbeiten müssen. Um das durchschnittliche Rentenniveau bei Geringverdienern in der EU von knapp 80% erreichen zu können, müssten wir in D dann wohl bis 80 oder so arbeiten.

... wenn die Verantwortlichen so weiterwerkeln und unser Rentensystem nicht endlich einmal generalüberholen. In unserer Nachbarschaft gibts gute Beispiele, müsste man nur nacheifern.<<

Zum Beispiel Österreich.

Aber dort soll das System ja eher dem unseren angepasst werden, wenn ich Äußerungen des Herrn Kurz richtig deute.

Dabei gäbe es so viele Möglichkeiten, das System zu verbessern und den demografischen Gegebenheiten sowie dem Produktivitätsfortschritt anzupassen. Es wird ja immer mehr von immer weniger Menschen produziert. Wo bleibt der ganze Mehrwert eigentlich? Außerdem gibt es Leute, die länger arbeiten wollen, aber nicht dürfen.

Vom Institut des marktradikalen Herrn Weidmann war aber nix anderes zu erwarten.

um 16:49 von fathaland slim

>>"Was hat denn ein Vorschlag der Bundesbank mit der SPD und ihrer Rolle in der GroKo zu tun?"<<

Die SPD hätte diese Entwicklung voraussehen können und müssen und dieser entsprechend gegensteuern. Das ist diese Partei "dem kleinen Mann" schuldig und Anzeichen das die Entwicklung in genau diese Richtung geht haben alle Chefökonomen seit 2015 auf dem Schirm. Es wurde (und wird) aber lieber alles schöngeredet.

@Peter333..

genauso einen Kollegen hatte ich..
Nach 45 Jahren hat er seinen Rentenbescheid zum 1.1. des Folgejahres erhalten und ist am 26.12. tot umgefallen..

Alles sehr willkürlich

Das ist doch vollkommener Quatsch. Es ist wenig verständlich als Arbeitnehmer, dass man Jahrzehnte lang in die RV nicht unerhebliche Beträge einzahlt und dann sehr spät relativ wenig bekommt. Da läuft was schief.

Das bemerkt man auch wenn man anschaut wie das Kapital auf die Bevölkerung verteilt ist?

Der Offenbarungseid!

Ich heute noch an die Sprüche von Norbert Blüm zurück : „Die Rente ist sicher“. Das hat schon damals nicht gestimmt und dank schwarz/roter Regierungspolitik werden zukünftig mehr als 50 Prozent der Erwerbstätigen im Ruhestand auf Sozialhilfeniveau leben. Ein Betrug über Generationen !

@16:41 von Mark McWire @ Diabolo2704

//Für die Gesellschaft macht es kein ökonomisch doch keinen Unterschied, ob dieser Mensch dann Grundsicherung/Sozialhilfe vom Amt bekommt oder gleich 900 Euro Rente. Die Kosten sind für die Gesellschaft die gleichen. Wahrscheinlich würde man so eher noch etwas Bürokratie einsparen, da nicht jeder Rentner, der weniger als 850 Euro Rente bekommt, noch die Grundsicherung beantragen muss.//

Vielleicht wird bei diesen Rechnungen schon einkalkuliert, dass viele Rentner lieber nachts in einer übelriechenden Tiefgarage Pfortendienst machen als beim Amt um "Stütze" zu betteln. Und alleinstehende Demenzkranke sind nicht mehr in der Lage, Anträge zu stellen.

Klasse Vorschlag ...

Klasse Vorschlag f. eine weitere Rentenkürzung durch die Hintertür u. Beschi... d. ehrlich arbeitenden Bevölkerung ! Durchschnitts- u. Kleinrentner dürfen sich freuen, das Sozialamt wartet schon !
Am besten realisiert man derartige Ideen direkt an + nur für jene, die sie vorschlagen (gut mit Phantasiepensionen versorgte Bundesbanker, denen offenbar jegliche Kenntnis d. Realität eines Normalbürgers fehlt od. "wurscht ist" !). Ausserem: Was soll das, wenn man b. Bewerbungen - spätestens ab 50 - hört: Sie sind zu alt bzw. nicht jung u. flexibel genug !?
MfG. B.W.

Einfache Mathematik

@ Freischeler:
Allerdings liegen wir bei den Löhnen noch weiter über dem Durchschnitt als bei den Renten. Um die Lücke zu schließen, müssten also letztere ansteigen.

... oder erstere abgesenkt werden.

Wie Richard David Precht

Wie Richard David Precht schon sagte, eine Finanztransaktionssteuer von 1-2 % würde Fantastilliarden in die Steuerkassen spülen und keine Armen treffen müssen.
Genug Geld wäre also vorhanden.
Man muss es sich nur holen!

Wir sollten uns hier in Deutschland

ein Beispiel an Russland nehmen, und auch auf die Barrikaden gehen. Ob dann unsere Presse auch gegen unsere Politiker wettert? Übrigens ist die Deutsche Bank so ziemlich das vertrauenswürdigste Institut, was unsere Nation hervorgebracht hat, denn die Skandale füllen Ordner über Ordner.

16:52, Superschlau

>>Generationenvertrag funktioniert nicht, Das ist ein Schneeballsystem.<<

Das Umlagesystem, bei dem die arbeitende Bevölkerung für die Rentner aufkommt und dadurch gleichzeitig selbst einen Rentenanspruch erwirkt, ist kein Schneeballsystem. Informieren Sie sich mal über diesen Begriff.

Der nächste Anschlag auf die

Der nächste Anschlag auf die Rente.
Wer das Bezugsalter erhöhen will und behauptet, damit das Rentenniveau halten zu wollen, führt die Menschen hinter die Fichte. Ausser dem Segment, das in attraktiven, eher intellektuellen Berufen arbeitet, arbeitet kaum jemand bis 67, geschweige den 69 und 4 Monate. Die Meisten sind vorher restlos ausgelaugt, oder schlicht nicht mehr erwünscht und werden durch Jüngere ersetzt. Resultat, (noch) niedrigere Rente.
Während die Digitalisierung Arbeitsplätze frisst, die Leute zu nötigen, länger zu arbeiten ist schlicht und ergreifend Sozialstaatsabbau. Es bedeutet, noch mehr ältere Mitmenschen in die Armut zu schicken. Das schwächt übrigens auch den Konsum.

Vorschlag zur Güte

Ohne Reformen geht es nicht, daher mein Vorschlag:
Alle Einkommen über 250.000€ zu 95% versteuern, Einkommen des Bundesbank Vorstandes auf 100.000 € begrenzen. Renten auf min. 80% anheben und das steuerfrei.
Dann läuft's auch wieder mit der Wirtschaft und Altersarmut wäre fast kein Thema mehr.
Aber welche Partei setzt das um???

Frage an Radio Eriwan:

Mein Mann ist mit 60 Jahren gestorben. Von seiner eingezahlten Rente hatte er - nichts.
Dürfen meine/unsere Söhne eher in Rente gehen?

Gibt es überhaupt genug Arbeitsplätze für diese fast 70jährigen? Es ist doch müssig, sich über etwas Gedanken zu machen oder Beschlüsse zu fassen, wenn das garnicht möglich ist.
Ich persönlich arbeite “nur“ Teilzeit, weil ich in meinem Alter keine Vollzeitbeschäftigung finde oder nur welche so schlecht bezahlt, dass ich lieber Teilzeit bleibe.

Der Preis der Verschwendung

Es ist klar, dass zukünftig der Gürtel enger geschanllt werden muss.
Die Regierung hat es über 50 Jahre versäumt, dem System eine entscheidende Reform zukommenzulassen. Jetzt ist es zu spät, es bleibt nur noch extreme Ausgabenkontrolle um die Rente zu sichern. Dazu gehört keinerlei Ausgaben mehr für Leute die nichts zu diesem System beigetragen haben.
Niemand hat das Recht, die Steuern die hier im Wesentlichen von den Babyboomern erwirtschaftet werden leichtfertig auszugeben.
All dieses Geld gehört jetzt sofort in eine Rücklage um die Rente mit 67 und mit einem lebenswerten Niveau aus Steuermitteln abzusichern.

Umverteilung

Die Rente ist doch eh eine riesige Umverteilung von unten nach oben. Denn schlecht bezahlte hart arbeitende Menschen sterben eher und subventionieren damit gut bezahlte Leute mit weniger anstrengenden Berufen die länger leben. Am besten die Rente mit 100 einführen, dann kann sich die Rente nur noch der leisten der reich genug ist. Es ist doch heute schon so das viele Rentner auf einen Nebenverdienst angewiesen sind weil die Rente nicht reicht. Arbeiten bis man in die Kiste fällt.

@ albexpress

" ... ,ich lebe seit 10 Jahren in der DomRep . Da reicht die deutsche Rente,im Gegensatz zu D, zum leben."

Es freut mich für Sie, dass Sie Ihren Lebensabend in der DomRep genießen.

Ich habe mich aber schon gefragt - und bisher keine Antwort gefunden - welche Auswirkungen dieser Verlust an Kaufkraft hat. Sobald die Rente, oder Teile davon, weil Sie ja nicht die volle erhalten, nicht mehr dem deutschen Binnenmarkt zugeführt wird.

Bitte betrachten Sie dieses keinesfalls als persönlichen Vorwurf, es geht mir nur um den wirtschaftlichen Effekt.

Das Normale ist nicht normal

@ Bigbirl:
In meiner Jugend war es normal, daß man mit nach achtjähriger Schulzeit mit 14 in die Lehre ging und ...

In meiner Jugend war es normal, daß man mit nach dreizehnjähriger Schulzeit mit 19 an die Uni ging und ...
Es scheint also mehr als nur Ihr "normal" zu geben.

Am 21. Oktober 2019 um 17:08 von fathaland slim

"Das Umlagesystem, bei dem die arbeitende Bevölkerung für die Rentner aufkommt und dadurch gleichzeitig selbst einen Rentenanspruch erwirkt, ist kein Schneeballsystem. Informieren Sie sich mal über diesen Begriff."

.... und hätte sich die Politik nicht so ausgiebig aus dem Rententopf bedient, würde sich die Diskussion über das Eintrittsalter erübrigen.

Rententöpfe

Wie wäre es, wenn alle in einen Rententopf einzahlen würden, anstatt dass viele Großverdiener (Ärzte, Architekten etc) ihre eigenen Rententöpfe haben. So wäre genug Geld für alle da.

Geld wäre da

Es müssten nur „ALLE“ prozentual in die Rentenkasse einzahlen. So ist es eben kein „Generationenvertrag“ wenn sich ein sehr großer Teil von Generationen drücken kann.

Beispiele in anderen Ländern wo das funktioniert gibt es genug, die Renten höher und das Rentenalter oft niedriger, trotz Demoskopie.

Überhaupt wäre das Gesamtkonzept Bürgerversicherung schon lange überfällig, europaweit wohlgemerkt!

Gibt es denn keine natürliche Lebens-(Grenze) mehr bis zu der...

...man noch fähig ist und zwar psysisch wie physisch zu arbeiten?

---

Diese theoretischen Arbeitszeitverlängerungen bis zum Renteneintritt sind doch reine Utopie!

Auch wenn die Menschheit immer älter wird so heißt das doch noch lange nicht,
daß der Mensch dann auch noch fähig ist die Arbeit für die er angestellt ist zu erledigen.

Die Leute von der Bundesbank, die sich das nun wieder ausgedacht haben, sind davon doch höchstwahrschenlich garnicht von betroffen oder sie können mit 70 J. an ihren Posten noch arbeiten.

Für den Großteil der Arbeitnehmer ist ein solches Renteneintrittsalter schlicht nicht erreichbar
und somit ist dieser Vorschlag mal wieder nur eines:
Eine Rentenkürzung!

Wenn z.B. ein Mann mit 70 in Rente geht und im Jahr 2070 vielleicht ein 1/2 Jahr älter werden kann,
so hat dieser Mann gerade mal ca. 10 Jahre Rente bezogen.
Aber wer weiß wie fit man mit 70 geschweige denn mit 80 J. noch ist, als Marlocher z.B. im Handwerk.

Es ist eine reine Abzocke!

Drittklassig

@ HerrKausHH
... daher mein Vorschlag:
Alle Einkommen über 250.000€ zu 95% versteuern, Einkommen des Bundesbank Vorstandes auf 100.000 € begrenzen.

Haha. Da hat ja jeder Abteilungsleiter in der Kreissparkasse Hintertupfingen mehr. Für die Kohle kriegen Sie nicht mal die zweite oder dritte Garde dazu, sich bei der Bundesbank auch nur zu bewerben.

Ich bin Steuerberater und hab einen ganz guten Einblick, was gut sortierte leitende Angestellte so verdienen.

Noch ein Vorschlag ...

Nachdem die europ. Geldpolitik von der EZB. gemacht wird, fragt man sich was tut die Bundesbank, wofür ist sie zuständig, wer braucht sie noch ? Man könnte sie sicher vollständig abschaffen und d. Steuerzahlern dadurch ihre unsinnigen Ideen und immense Kosten und Pensionszahlungen ersparen, wodurch sich eine Menge "normaler" Renten dauerhaft sichern lassen !!!
MfG. B.W.

Bundesbank schlägt Rente mit 70 vor...

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) plädierte bereits 2016 dafür, den Rentenbeginn bis 2041 auf 73 Jahre anzuheben. Und das ist bestimmt noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die Pläne dafür liegen bestimmt schon in den Schubladen...In Grunde ist das alles und auch schon das Renteneintrittsalter ab 67 Jahren eine gigantische Rentenkürzung und eine Kampfansage an die Gewerkschaften !

@16:49 von abcdebakel

Sie haben mit allem Recht, was Sie hier schreiben.

"Nur wer schafft die Jobs?"

Ja. Und welchem Arbeitgeber ist gedient, mit Mitarbeitern, die sich nur noch mit Mühe (auch auf Kosten von Kollegen) durch den Arbeitsalltag schleppen, weil sie sich die Abzüge bei vorzeitigem Renteneintritt nicht leisten können oder wollen? Das Problem gibt es ja jetzt schon.

16:42 von Sisyphos3

“... aber es ist sicherlich auch der Einzelne, der sich so durchs Leben mogelt
da mal arbeitslos, dort mal ne Scheidung, Schwarzarbeit oder Minijob
ohne Beitragsleistung also für persönliches Unvermögen.“

Soso.
Ich war in meinem Leben nie arbeitslos, habe keine Scheidung hinter mir. Allerdings habe ich mir erlaubt 2 Kinder zu bekommen. Kinderkrippen gab es zu dieser Zeit bei uns nicht. Ich “musste“ also 7 Jahre zu Hause bleiben. Meine Ausbildung hatte ich in einem Sozialberuf gemacht. Wissen Sie was das heißt?
Dann nur noch Angebote in Teilzeit. Ging aber auch nicht anders, da Mithilfe bei der Pflege meines schwerdementen Vaters. Als ich endlich die Chance auf eine Vollanstellung hatte wurde mein Mann ein Pflegefall (ALS). Nach seinem Tod wieder nur Teilzeit, da nun über 60.
Vermutlich aber alles mein persönliches Unvermögen, hätte sowohl meinen Vater als auch meinen Mann ins Pflegeheim geben sollen. Wissen Sie, wie diese Art von persönlichem Einsatz vom Staat honoriert wird?

17:04, eine_anmerkung

>>um 16:49 von fathaland slim
>>"Was hat denn ein Vorschlag der Bundesbank mit der SPD und ihrer Rolle in der GroKo zu tun?"<<

Die SPD hätte diese Entwicklung voraussehen können und müssen und dieser entsprechend gegensteuern. Das ist diese Partei "dem kleinen Mann" schuldig und Anzeichen das die Entwicklung in genau diese Richtung geht haben alle Chefökonomen seit 2015 auf dem Schirm. Es wurde (und wird) aber lieber alles schöngeredet.<<

Was hat die Diskussion mit der für Rechte offensichtlich magischen Jahreszahl 2015 zu tun? Über den mittelfristig nötigen Anstieg des Renteneintrittsalters auf siebzig Jahre, die Fortdauer des bestehenden Systems vorausgesetzt, wird seit Jahrzehnten geredet.

Die SPD war insgesamt 20 Jahre in über siebzig Jahren Bundesrepublik stärkste Partei einer Regierungskoalition auf Bundesebene. Dazu kommen noch zehn Jahre Groko.

Die bestimmende Partei in Deutschland ist die CDU, da beißt die Maus keinen Faden ab. Böse Zungen nennen sie unsere Staatspartei.

In Saus und Braus

@ albexpress:
... ,ich lebe seit 10 Jahren in der DomRep. Da reicht die deutsche Rente,im Gegensatz zu D, zum leben.

Wie schön für Sie. Das macht übrigens nicht jeder Staat, die Rente ins Ausland zu überweisen. Deutschland ist eben nett.
Ich hoffe, die medizinische Versorgung ist in der "DomRep" auch so gut wie in Deutschland.

Rente mit 70

Die jungen Leute beginnen mit der Arbeit heute doch oft erst mit 25.
Rechenbeispiel:
2001 geboren, 2020 Abitur, 5 Jahre min. Studium= 2025, arbeiten bis 2070 = 45 gearbeitet!
Ich habe mit 16 eine Banklehre angefangen und bekomme seit 11.2017 Rente und habe somit 49 Jahre gearbeitet.
Wo ist jetzt das Jungvolk zu bedauern?

wenn das Ganze ...

auch für den öffenlichen Dienst,vor allem auch für Beamte gelten würde,wäre ja alles ok...

Bundesbankvorschlag

Und ich schlage etwas ganz anderes und doch ähnliches vor - die Abkehr von der Leistungsgesellschaft!
- Jeder darf so viel und so lange arbeiten, wie er möchte und (gesundheitlich) dazu fähig ist,
- alle diese Arbeit sollte jedoch unentgeltlich, ehrenamtlich und uneigennützig sein,
- Jeder erhält, unabhängig von seiner Leistungserbringung, das gleiche Bedingungslose Einkommen,
- Jeder darf auch "faul" (Müßiggang, kreatives Träumen ...) sein, denn echte Faulheit gibt es nicht, weil der Mensch von Geburt bis Tod nicht nur immer mehr dazu lernt, sondern auch ein "Arbeitstier" ist. Die Natur wollte es so!

Vielleicht mit 80 in die Rente?

Das dürfte dann auch zu einer höheren Suizidrate führen, was wiederum dafür sorgt, dass man weniger Renten bezahlen muss.

@17:06 von nie wieder spd

"Wie Richard David Precht schon sagte, eine Finanztransaktionssteuer von 1-2 % würde Fantastilliarden in die Steuerkassen spülen und keine Armen treffen müssen.
Genug Geld wäre also vorhanden.
Man muss es sich nur holen!"

Die einzige Politikerin, die hört und liest, was unsere Philosophen zu sagen haben, sich sich instensiv damit auseinandersetzt UND entsprechende Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigt, scheint Sarah Wagenknecht zu sein.
Zu Recht hat Precht auch unserem Finanzminister reine Symbolpolitik vorgeworfen.

Am 21. Oktober 2019 um 17:11 von Margareta K.

"Gibt es überhaupt genug Arbeitsplätze für diese fast 70jährigen? Es ist doch müssig, sich über etwas Gedanken zu machen oder Beschlüsse zu fassen, wenn das garnicht möglich ist."
Es ist gewollt. Eine Anhebung des Renteneintrittsalters ist mit einem Verlust für die Betroffenen verbunden. Kann ein Teil der Betroffenen dann noch nicht einmal bis zum Erreichen dieses Alters voll einzahlen, weil er bei einer Firmenpleite mit Anfang 60 entlassen wurde und danach keinen Job mehr fand, wird die Rente für diese Menschen LEBENSLANG geschmälert. Wohl dem, der nebenbei privat vorsorgt.
Norbert Blühm sagte einmal: "Die Rente ist sicher!" Er sagte nur nicht, dass Höhe und Eintrittsalter zu Ungunsten des Bürgers variieren werden.

Leute warum wundert Ihr euch?

Das ist doch das kleine Einmaleins? Für die Renten kommen die Beitragszahler auf und immer weniger werdenden Beitragszahler (der überwiegende Teil der Flüchtlinge arbeitet nicht; Digitalisierung..) steht eine immer größere werdende Zahl von Rentenempfänger gegenüber. Wie soll das funktionieren? Entweder die Beitragsjahre herauf? Oder die Leistungen herunter? Oder alternative Finanzierungen zum Beispiel über Steuern? Oder die Zahl der Beitragszahler erhöhen (Beamte, Selbstständige)? Oder die Erwirtschaftung am Kapitalmarkt (zumindest teilweise)? Alternativen zum Gegensteuern gibt es also.

Am 21. Oktober 2019 um 17:10 von HerrKausHH

Ihre populistischen Vorschläge werden die von Ihnen gewünschte Rentenhöhe nicht finanzieren können.

16:12 von NeutraleWelt

>>Also wenn jeder Beamter jetz auch mal bis 70 arbeitet und in die Rentenkasse einzahlt bin ich zu einer öffentlichen Diskussion bereit.....<<

Bewundernswert Ihre Treffsicherheit, mit der Sie von einem gesellschaftspolitisch gewichtigen Problem eine Neiddebatte aufreissen und einen "Nebenkriegsschauplatz" ins Blickfeld rücken.

Erinnert mich den Mautquatsch. Wenn die Ausländer zahlen, zahl ich auch. Hier: Wenn die Beamten einzahlen, arbeite ich vielleicht auch bis 70. Voll am Thema einer solidarisch getragenen, gerechten Rente vorbei.

Was für eine unsinnige Begründung!"

"Doch seit ihrer Einführung ist die Lebenserwartung weiter gestiegen"

Und wenn die Leute 120 werden, dann arbeiten sie bis 110?
Vielleicht noch als Altenpfleger?

@17:00 von Waldimir Pudding

//@ nie wieder spd:
Unverschämt Menschen, die noch nie in ihrem Leben körperliche Arbeit leisten mussten, geben Ratschläge zur Verlängerung des Arbeitslebens.

"Die verstehen von den großen Zusammenhängen aber vermutlich mehr als Sie."//

Das sollte man meinen. Es darf aber bezweifelt werden, dass die auch mögliche schwere soziale Verwerfungen in ihre Überlegungen einbeziehen. Auch das gehört zu den 'großen' Zusammenhängen, scheint aber an den Universitäten nicht mehr gelehrt zu werden.

@ ex_Bayerndödel

Und hier sind die Lebenshaltungskosten auch wesentlich höher als in Russland. Ich vermute, dass Sie nichts mit Russland zu tun haben.

Ich bin in Russland geboren und aufgewachsen und habe dort meine Berufsausbildung gemacht. In Deutschland lebe und arbeite ich jetzt aber schon seit 17 Jahren. Ich mag dieses Land, es ist demokratisch, gerecht und fair.

Die Renten in Russland sind kläglich. Ich unterstütze meine verwitwete Mutter und die Witwe meines Patenonkels. Mir macht das nicht viel aus, denen ermöglicht es ein Leben in Würde.

um 16:33 von andererseits

>>"Solche Vorschläge kommen ... von der Bundesbank. Aha; nicht wirklich verwunderlich.."<<

... und wenn es uns gelingt, Ihre Zöglinge und "unsere" Gäste von Frau Merkel in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu bringen, alternativ abzuschieben wenn es die Lage in der Heimat erlaubt, und nicht (wie jetzt) 2/3 im Sozialsystem zu alimentieren, sind die Weichen für eine erträglichere Rente sicherlich besser gestellt?

Renteneintrittsalter

Das Renteneintrittsalter ist nur ein theorethischer Wert, der lt. Auskunft des Statistischen Landesamtes schon mit der Geburt festgelegt wird. Dazu kommen Auskünfte von Arztpraxen etc.. Das Ganze ist für den Bürger nicht nachvollziehbar und wird in der Regel vom Bürger nicht hinterfragt. Kein einziges Nachlaßgericht der Bundesrepublik Deutschlands führt über die Sterberaten eine Statistik. Das würde dann die uns vom Staate immer wieder aufgeführte Lebenserwartungsrate mächtig abschwächen. Das ist halt nicht gewollt.

900,-- Euro Rente sind bei dem hohen Lebensstandard und den hohen Kosten für 45 Jahre Arbeit ein Hohn, fast schon eine Beleidigung. Abgesehen davon hat jeder Bürger Anspruch auf Sozialleistungen. Insofern arbeitet man also nur für die Differenz zwischen den Sozialleistungen (Hilfe zum Lebensunterhalt, Miete, etc.und der Rente.

Zur Zeit arbeiten m. E. in Europa nur die Isländer bis 67 Jahre, dann folgen wir, das wars!

weltfremde spinner!

die herren und damen der bundesbank können ja mal, so zum ausprobieren und erfahren wie das ist, für ein jahr auf dem bau knüppeln gehen, dann erfahren sie mal wie schwer arbweit sein kann!

dann wird sich ihre einstellung vonwegen 'rente erst mit 69' wohl vieleicht auch etwas relativieren! ehrlich gesagt glaube ich aber, es wird bei denen auch mit eigener erfahrung nichts bringen das die anders denken, betrifft sie ja nicht, die sitzen ja nur im büro!
auf dem bau und einigen anderen bereichen ist es aber so das die leute die da arbeiten schon lange genug schwerste körperliche arbeit verrichten.
is ja egal wenn man dann kaum noch was von seiner rente hat, weil man quasie bis ins grab arbeitet.
auf dem bau macht man nämlich etwas mehr als nur am scheibtisch sitzen und akten zu verschieben, überspitzt ausgedrückt.
wenn die herren büroleute so locker mehr jahre arbeiten können, bitte, aber dann macht das freiwillig und lasst die schwer arbeitenden bitte ihre rente wie sie ist!

Österreichs Renten im Durchschnitt 800 € höher.

@17:03 von fathaland slim
Und genau das möchte Kurz ebenfalls kaputtmachen, wie er es als Kanzler schon mit einer Reihe von sozialen Errungenschaften geschafft hat.
Er muss ja schließlich die da oben bedienen.

Das ist Irrsinn

In vielen Berufen gehen die Leute schon vor 67 in Rente.
Wer was zurückgelegt hat ist fein raus.
Für alle anderen bedeutet das eine saftige Rentenkürzung und malochen bis Mann/Frau am Ende ist.
Ich darf jetzt voll Einzahlen werde aber bis es so weit ist bis über 70 arbeiten müssen und kriege das eingezahlte nicht wieder raus.
Hier ist ein irrsinniger Teufelskreis am laufen...

um 17:17 von JueFie

>>"...Beispiele in anderen Ländern wo das funktioniert gibt es genug, die Renten höher und das Rentenalter oft niedriger, trotz Demoskopie..."<<

Demografie, nicht Demoskopie (Meinungsforschung). In Deutschland darf der Arbeitnehmer im EU-Vergleich am längsten für seine Rente arbeiten und (nach Belgien) die höchste Steuerlast tragen. Dafür bekommt er (im Vergleich) die mit geringste Rente. Aber dafür alimentieren wir sogar Menschen über eine Duldungsstatus die eigentlich gar nicht hier sein dürften und keiner Beschäftigung nachgehen und damit nichts einzahlen. Das gibt es wahrlich nur einmal auf der Welt.

Bundesbank Vorschlag...

Nach dem Bundesbank-Vorschlag würden im Jahre 2001 Geborene dann 2070 erst mit 69 Jahren und vier Monaten in Rente gehen. So sei gewährleistet, dass das Rentenniveau von derzeit 48 Prozent "nur" auf rund 43 bis 44 Prozent sinkt. 
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Ein Rentenniveau von"43 bis 44 %" ... Also länger Arbeiten für weniger Rente. Na da werden sich meine Enkelkinder ja freuen ! Wenn unser Rentensysten in Zukunft so in der Schwebe steht, währe es für künftige Generationen nur gerecht keine Rentenbeträge mehr einzuzahlen zu müssen und diese dann fürs Alter selbst zu sparen und anzulegen. Dann kann jeder selbst entscheiden wann und mit wieviel Ersparten er in Rente gehen möchte... !

17:15, ex_Bayerndödel

>>Am 21. Oktober 2019 um 17:08 von fathaland slim
"Das Umlagesystem, bei dem die arbeitende Bevölkerung für die Rentner aufkommt und dadurch gleichzeitig selbst einen Rentenanspruch erwirkt, ist kein Schneeballsystem. Informieren Sie sich mal über diesen Begriff."

.... und hätte sich die Politik nicht so ausgiebig aus dem Rententopf bedient, würde sich die Diskussion über das Eintrittsalter erübrigen.<<

Was hat Ihre Antwort mit meinem Beitrag zu tun?

um 17:15 von ex_Bayerndödel

>>".... und hätte sich die Politik nicht so ausgiebig aus dem Rententopf bedient, würde sich die Diskussion über das Eintrittsalter erübrigen."<<

Dieser Punkt müsste mal hier ausgerollt werden? Nur zur Vollständigkeit meine ich?

17:03 von fathaland slim 15:36, proehi

"Es wird ja immer mehr von immer weniger Menschen produziert. Wo bleibt der ganze Mehrwert eigentlich?"

Das ist die Frage aller Fragen. Die Kabarretisten Georg Schramm und Volker Pispers u.a. haben die zwar schon öfter(s) beantwortet, nur haben die leider kein politisches Mandat.

Rente mit 70?

Hier sieht man mal wieder ganz deutlich, dass unsere Herren Volksvertreter nicht im Sinne oder zu Gunsten des Volkes handeln. Sie selber sorgen in regelmäßigen Abständen dafür, die Diäten zu eigenen Gunsten anzupassen. Wie wollen sie das dem kleinen Mann gegenüber rechtfertigen? Dass eine Änderung des Systems zwingend erforderlich ist, ist unbestritten, aber dabei darf das Volk nicht auf der Strecke bleiben. Es hat in der Vergangenheit genügend Änderungen gegeben, bei denen der kleine Bürger das Nachsehen hatte. Irgendwann ist das Maß voll !

Der Betrug geht weiter

Anfang der 80er hat man uns versichert, daß die gesamte Studienzeit bei der Rente berücksichtigt wurde. Aber anerkannt wird sie nur zum Teil.

Später in den 80ern hat man uns versichert, die Rente sei sicher. Aber sie wurde immer weniger, ist jetzt bei 48% angekommen.

Ende der 90er wurden die Steuern auf Benzin und Diesel angehoben, angeblich, um die Renten zu stützen. Niemand weiß, wo das Geld wirklich hingeflossen ist.

"Mit spätestens 65 dürft ihr in Rente gehen!". Auch das längst eine Lüge. Unsere Väter durften schon mit 55 mit geringen Abschlägen in Rente gehen, wir müssen bis 67 Rentenbeiträge zahlen.

Von der privaten Vorsorge wird auch eine Menge an Steuern wieder eingesammelt.

Betriebsrenten sind in Zeiten befristeter Verträge und ständiger Jobwechsel ein Witz.

Und nun sollen unsere Kinder bis 70 arbeiten, um 40% Rente zu bekommen.

Na danke.

Absolutismus

Die Menschen sollen nur noch arbeiten und dann sterben... so erspart sich die Deutsche Rentenversicherung die Auszahlung der Rente.

Ein schönes und entspanntes Leben haben dann nur noch die Reichen.
Fast wie im Absolutismus, aber dafür ist ja jetzt der Neo-Liberalismus an seine Stelle getreten. Wer da noch Kinder in die Welt setzt...

Wollen und Können

wie viele halten denn schwere körperliche Arbeit so lange gesundheitlich durch? Bauhandwerker, Pflegekräfte, Strassenbauer, Gebäudereiniger? Für die läuft es auf eine Rentenkürzung hinaus oder auf Jahre in HartzIV. Und was ist mit den Beamtenpensionen? Die sind heute schon eine gewaltige Hypothek für die Zukunft der öffentlichen Finanzen. Sollen die schon wieder unangetastet bleiben? Ebenso wie das Pensionsalter für Beamte? Kann es dauerhaft bei der Ungleichbehandlung bei Erwerbsunfähigkeit hier und Dienstunfähigkeit dort bleiben?

Glauben Sie an das Tischlein deck dich?

@ JueFie:
Geld wäre da. Es müssten nur „ALLE“ prozentual in die Rentenkasse einzahlen.

Und woher kommt das zusätzliche Geld, von dem Sie offenbar für sich selbst ausgehen? Denn ich vermute mal, dass die neuen Einzahler dann auch "prozentual" (!) eine Rente haben wollen. Oder kennen Sie eine größere Anzahl von Leuten, die gern einzahlen, aber auf die Auszahlung großzügig verzichten?

um 17:29 von WM-Kasparov-Fan

>>"...- Jeder darf auch "faul" (Müßiggang, kreatives Träumen ...) sein, denn echte Faulheit gibt es nicht, weil der Mensch von Geburt bis Tod nicht nur immer mehr dazu lernt, sondern auch ein "Arbeitstier" ist. Die Natur wollte es so!"<<

Entschuldigen Sie bitte meine Frage, aber nehmen Sie irgend etwas? Ich meine so wie Herr Beck von den Grünen es getan hat?

Interessant ist

daß man am liebsten sähe, daß "Senioren" mit 60 den Führerschein abgäben, daß sie aber mit 70 noch zum Arbeitsplatz gelangen und dort zuverlässig arbeiten sollen. Wie paßt das zusammen?

Tod statt Rente

Die Herren von der Bundesbank "übersehen" doch glatt, dass Geringverdiener in unserem asozialen Deutschland ohnehin eine um zehn Jahre geringere Lebenserwartung haben: Ein Mann aus dem Niedriglohnsektor wird statistisch im Mittel nur etwas über 70. Mit ein bisschen "Glück" merkt er dann also auch gar nicht mehr, dass er von seiner Hungerrente überhaupt nicht leben könnte.

Übrigens: In unserem kapitalistischen Vorbild Amerika sinkt die mittlere Lebenserwartung inzwischen; Das wird Deutschland auch noch "schaffen", wenn wir so weitermachen.

Glücklicher mit oder ohne Job?

@ Moos P:
Das dürfte dann auch zu einer höheren Suizidrate führen, was wiederum dafür sorgt, dass man weniger Renten bezahlen muss.

Wieso höhere Suizidrate?
Ich arbeite gern, mir macht mein Job Spaß.

Rente am Ende

Statt dass alle in solch eine undemokratische Versicherung einzahlen, darf sich jeder freiwillig versichern oder sein Geld sonstwie anlegen, so das sie in Ruhe im Alter angenehm leben kann: Denn jeder weiss, dass er alt wird.
Ich habe nun 50 Jahre eisern mein Geld keiner Versicherung, dem Staat oder einer Bank anvertraut, die dies nur verzockt hätten und kann meinen Lebensabend sehr angenehm genießen. Prost!

7:21 von Waldimir Pudding

>>Haha. Da hat ja jeder Abteilungsleiter in der Kreissparkasse Hintertupfingen mehr. Für die Kohle kriegen Sie nicht mal die zweite oder dritte Garde dazu, sich bei der Bundesbank auch nur zu bewerben.<<

Glauben Sie wirklich, dass für einen so überwältigend einfachen Vorschlag wie der vorliegende der Bundesbank, die höchstbezahlte 1te Garde aller verfügbaren Banker notwendig ist?

Oder liegt es vielleicht eher an der Herangehensweise, am Standpunkt mit der so ein Thema behandelt wird, um unter Anderem auch die recht auskömmlichen Gehälter zu rechtfertigen?

Generationenvertrag?

Wir haben keinen Generationenvertrag! Dazu wäre es erforderlich daß alle in die gleiche Kasse einzahlen, alle nach den gleichen Grundsätzen Ihre Rente beziehen. Die Trennung nach Renten und Pensionen und die damit verbundenen Einkommensunterschiede im Ruhestand gehören abgeschafft. Zu wenig Geld in der Kasse kann nicht sein. Es gibt viele Möglichkeiten die Kassen zu füllen. Blick ins Ausland sei angeraten, wo z.B in Österreich die Rente 14 mal im Jahr gezahlt wird (1.650 € ist hier die Durchschnittsrente, umgerechnet auf 12 Monate) und der Krankenkassenbeitrag 5,3 % beträgt, sei hier Beispielhaft genannt. Man könnte z.B jedes Produkt welches verkauft wird, mit einem geringen Betrag zu Gunsten der Rentenkasse beaufschlagen, z.B. 1 Cent für Produkte bis 5 €, dann steigern bis z.B. 5€ für Produkte über 1000€. Oder die Transaktionssteuer einführen, oder, oder. Aber man will ja nicht. Keine Ahnung warum. Um das zu verstehen, muss man wohl Politiker sein.

Das ist eine Frechheit!

Viele der Arbeitnehmer, die heute einzahlen, werden dieses Alter niemals erleben! Ich habe da schon genügend Beispiele erlebt. Man könnte fast meinen, dass dieser Fall von den Politikern am liebsten gesehen wird. Und warum zum Teufel schicken diese eigentlich die Bundesbank um die frohe Botschaft zu verkünden? Hat hier wieder jemand Angst vor dem bösen Wähler? Zurecht, würde ich hier ergänzen, denn das wird Stimmen kosten. Meine Garantie darauf!

@albexpress, 15.36 Uhr

Schön, dass Sie sich in der DomRep wohlfühlen, gleichwohl wollte ich nicht mit Ihnen tauschen. Die Kriminalität dort ist - aufgrund der zahlreichen Waffenbesitzer - hoch, das Bildungswesen gilt als schlecht, die Arbeitslosenquote liegt deutlich über dem Durchschnitt Lateinamerikas, 1/4 der Bevölkerung leidet an Unterernährung und die hygienischen Zustände in der Krankenhäusern nährt die Hoffnung, nicht einmal in selbige eingeliefert zu werden... Sorry, aber es ist schon reichlich verwegen, vor diesem Hintergrund einen Vergleich mit den Lebensverhältnissen in Deutschland anzustrengen. Aber vielleicht haben Sie ja auch nur Urlaub in der DomRep gemacht. Dann sollten Sie aber ein passenderes Beispiel aussuchen, um gegen die Bundesregierung zu polemisieren.

Rente mit fast 70?

Es geht so einfach, man muss es nur verkaufen können: Das Renteintrittsalter ist gleich dem Sterbedatum des Arbeitnehmers. Oder umgekehrt.

@JueFie, 17:17

"Beispiele in anderen Ländern wo das funktioniert gibt es genug, die Renten höher und das Rentenalter oft niedriger, trotz Demoskopie"

Und das gilt beileibe nicht nur für das Rentenversicherungssystem, wie man auch an diesem Beispiel hier sehen kann:
ardmediathek.de/hr/player/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS83MTA4Nw/lieber-schweiz-statt-hessen-warum-so-viele-aerzte-das-land-verlassen

Beispiel Mütterrente

Alle Frauen die die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt haben kriegen die entsprechende Sozialleistung. Egal ob diese aus einer Familie von Beitragszahlern oder Nichtbeitragszahlern kommt (Beamte, Freiberufer, Selbständige usw.).

Warum muss diese (schon sinnvolle) Sozialleistung nur von sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern gestemmt werden?

Und so wurde schon öfters einseitig der beitragspflichtigen Bevölkerung immer was zusätzlich aufgebürdet.

Rente mit 70? ... super. Wo soll die Reise denn noch hingehen? 67 war schon ne Unverschämtheit.

@ 16:42 von Sisyphos3

Lieber Sisyphos,

es wäre schön, wenn Sie mal bedenken würden, wie viele Menschen Sie mit Ihrem
"...also für persönliches Unvermögen.“
aufs Übelste Unrecht tun.

Es gab und gibt immer Menschen, die in den Augen anderer scheinbar die Sozialsysteme ausnutzen. Auch wenn Ärger darüber berechtigt scheint, möchten Sie mit einem vermeintlichen Schmarotzer (und dessen Biographie) tauschen? Ich nicht.

Gruß A-E

@ 17:27 von fathaland slim

Das Umkippen der Bevölkerungspyramide ist seit Anfang der 70er mathematisch verlässlich prognostiziert, ab da war due steigende Lebenserwartung und der Geburtenrückgang klar. Damals war die SPD an der Regierung und statt gegenzusteuern hat sie, wie dann auch alle Folgeregierungen, noch Wohltaten zu Lasten der Rentenversicherung verteilt. Unser Wohlstand ist nicht nur bzgl. des Klimaschutzes auf den Schultern der nächsten Generation aufgebaut. Wir leben überall auf deren Kosten. Sonst wäre unser heutiger Lebensstandard überhaupt nicht möglich.

17:19, Biocreature

>>Auch wenn die Menschheit immer älter wird so heißt das doch noch lange nicht,
daß der Mensch dann auch noch fähig ist die Arbeit für die er angestellt ist zu erledigen.<<

Es gibt Menschen, die bis ins hohe Alter arbeiten können, andere können das nicht.

Diejenigen, die es nicht können, dürfen dafür nicht bestraft werden. Denjenigen, die es können und wollen, darf man es nicht verbieten.

In meinem Beruf (Musiker) verbietet es einem zum Glück niemand, und je älter man wird, desto mehr Menschen wollen einen hören, man verdient also mehr Geld.

Es gibt ein Video auf YouTube von meinem leider verstorbenen Kumpel Pinetop Perkins aus Hondarribia im schönen Baskenland. Ich war auch da, denn es war sein siebenundneunzigster Geburtstag.

Pinetop hat erst im hohen Alter wirklich Geld verdient. Von der Musik konnte er früher nicht leben, obwohl er über zehn Jahre Muddy Waters' Pianist war. Er hat deswegen immer körperlich gearbeitet. Lesen und schreiben konnte er nicht.

@ Am 21. Oktober 2019 um 16:37 von rossundreiter

Das hat mit Gekeife nichts zu tun, das sind Tatsachen. Herr Draghi hat die Zinsen bis zum geht-nicht-mehr gedrückt, um Staaten in Südeuropa finanziell über Wasser zu halten, die nicht zuletzt aufgrund des dortigen Rentensystems in Schieflage geraten sind. Ich erinnere neben dem bereits genannten niedrigen Einstiegsalter in Italien z. B. auch an Griechenland, wo im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts bis zu acht Milliarden Euro an Renten für Tote gezahlt wurden und man eine im Vergleich zu uns sehr hohe Zahl Frühverrentungen hat. Und diese Politik muss die junge Generation in unserem Land nun ausbaden, die weiß, dass das staatliche Rentenniveau trotz lebenslanger Arbeit weiter sinken wird und private Vorsorge dank Niedrigzinsen nichts abwirft. Insofern besteht da sehrwohl ein Zusammenhang.

von Anna-Elisabeth 16:55

Da werden Sie leider recht behalten.
Vom DGB wird wohl keine Gegenwehr gegen die Rentenpläne kommen.Obwohl das durch größere Streiks möglich wäre.Aber mit Hoffmann oder Hofmann.....

Fataland slin

Natürlich ist das ein schneeballsystem. Immer mehr leute müssen immer mehr rentner bezahlen, die immer älter werden.
Wenn jetzt 100 rentner von 300 arbeitnehmern versorgt errden, müssen irgendwann 300 bezahlt werden. Und da die löhne unwilkürlich sinken, werden die Beiträge unbezahlbar.

Rentenkürzung

Nur darum geht es doch. Ich habe schon mit Anfang 40 keinen Job mehr bekommen. Angeblich zu alt. Was soll der Unsinn?

Kuckt mal nach Holland, Österreich etc. Die können mit einer auskömmlichen Mindestrente prima leben.

Wozu gibt es Streiks?

@ Bernd Kevesligeti:

Vom DGB wird wohl keine Gegenwehr gegen die Rentenpläne kommen.Obwohl das durch größere Streiks möglich wäre.

Nein, wäre es nicht. Streiks sind möglich und völlig legitim, um Tarifforderungen Nachdruck zu verleihen. Aber mit Streiks können nicht Gesetze verhindert werden, die frei gewählte Abgeordnete demokratisch beschließen.
Das sollte doch Konsens sein. Oder?

Schon mit 70?

Also, 80 Jahre sollten es schon sein. Denn wie sagt das Sprichwort: Wer rastet der rostet. Ausserdem ist statistisch belegt, dass die Beschäftigungsquote bei den heute über 60-jährigen auf einem ausserordentlich hohem Niveau liegt und dies Altersgruppe bei Arbeitsplatzverlust praktisch sofort wieder eine Anstellung findet weil diese Altersgruppe bei Firmen und Unternehmen sehr begehrt und beliebt ist.

Am 21. Oktober 2019 um 17:00 von Waldimir Pudding

"Jemand mit Durchblick
Die verstehen von den großen Zusammenhängen aber vermutlich mehr als Sie."

Nun, zumindest haben diese Herrschaften immer eine ausgeprägte kriminelle Energie bewiesen. Übrigens, ein Freund ist Architekt, mittlerweile in Rente, arbeitet aber, bedingt durch die Politik der EZB, fleißig weiter, um seinen Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Damit nimmt er natürlich jungen Architekten die Aufträge weg. Sehr sinnvoll, über späteres Renteneintrittsalter nachzudenken, oder?

Am 21. Oktober 2019 um 18:05 von fathaland slim

"In meinem Beruf (Musiker) verbietet es einem zum Glück niemand, und je älter man wird, desto mehr Menschen wollen einen hören, man verdient also mehr Geld."

Sorry, so eine pauschale Aussage ist Unsinn, denn nicht jeder Musiker ist dazu in der Lage, und es kommt sehr auf den Bekanntheitsgrad an.

@ Superschlau

Natürlich ist das ein schneeballsystem. Immer mehr leute müssen immer mehr rentner bezahlen, die immer älter werden.

Aber Sie werden zugeben, dass das eine Folge des Geburtenrückgangs und des medizinischen Fortschritts ist. Also hat das Rentensystem selbstredend nichts mit einem Schneeballsystem zu tun.

Bundesbank schlägt Rente mit 70 vor...

Rente erst ab 70 hätte erhebliche negative Effekte...
Für Teile der Politik und viele Arbeitgeber gilt ein höheres Renten-Eintrittsalter immer noch als "Zauberformel" für die Herausforderungen des Rentensystems. Doch Prof. Gerhard Bäcker zeigt in einer Studie für den DGB: Das hätte deutliche negative Effekte für Arbeitnehmer und Rentner.
Viele erreichen schon die "Rente mit 65" nicht gesund und in Arbeit.
Die Studie des IAQ der Universität Duisburg-Essen zeigt, dass die meisten Menschen schon heute ein Renteneintrittsalter von 65 Jahren nicht in Arbeit und nicht aus einer Vollzeitstelle heraus erreichen.
Denn ist eigendlich nichts hinzuzufügen !

um 18:05 von fathaland slim

>>"In meinem Beruf (Musiker) verbietet es einem zum Glück niemand, und je älter man wird, desto mehr Menschen wollen einen hören, man verdient also mehr Geld..."<<

Lieber Fati. Es geht doch nicht um solche Berufe wie der Ihrige? Denken Sie bitte mal an Maurer, Fliesenleger, Schreiner, Pflegekräfte oder andere Berufe die einen körperlichen Einsatz erfordern?

Rente mit 69

Wann endlich erheben sich alle Rechtschaffenden, gegen die Welt der Großaktionäre, die ihren Reichtum auf dem krummen Rücken der immer ärmer werdenden Bevölkerung, auf Biegen und Brechen, vermehren wollen?
Live value future for people

MbG

17:44 von eine_anmerkung

dieser aussage schliesse ich mich vollstumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne und treffende worte kleiden!

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