Kommentare

Fassungslos

... da gibt es richtig gute professionelle Leute an Bord, die auch richtig gut bezahlt werden ... und Hobby-Gewerkschaftler machen alles kaputt. Ich möchte hier nochmals Christoph Franz und Carsten Spohr für die herausragende Führung in schwierigen Zeiten danken. Ohne deren besonnenen Einsatz wäre Lufthansa längst Pan Am und Co in die durch vollkommen überzogene Gewerkschaftsforderungen erzwungene Pleite gefolgt. Aber Ufo geht seinen Weg unbeirrt weiter!

Richtig so. Nur weil der

Richtig so. Nur weil der Kunde immer nur billig will, ist das kein Grund, für Lau zu arbeiten. Wenn der Kunde sich weigert, ordentlich zu zahlen, ist es besser, nicht zu fliegen, als falsch (unwirtschaftlich) zu fliegen.

Ein recht fragwürdige Streik!

Für bestimmte Berufe beziehungsweise Geschäftsbereiche sollten nach meinem Verständnis Streiks endlich verboten werden. Dazu zähle ich Ärzte, Lehrer und beispielsweise auch den Bahn– und den Luftverkehrsbereich. Es müssen für den Arbeitskampf dort endlich andere Wege gefunden werden, als ein Totalausfall. Der volkswirtschaftliche, der gesellschaftliche und der moralische Schaden ist jedes Mal erheblich. Kleine Kinder weinen, weil sie nicht in den Urlaub kommen können, wichtigsten Termine werden verpasst und Operationen können nicht durchgeführt werden und so weiter. Und regelmäßig rühmen sich die Gewerkschaftler. Das alles ist überhaupt nicht mehr verantwortbar und längst ist der Gesetzgeber gefordert!

Das Berufsbild der Flugbegleiter....

wurde über Jahre entwertet und somit auch die Gehälter. Die Vorstände hauen sich die Taschen voll. Fliegen ist meiner Meinung nach eh zu billig. Es kann nicht sein das man von Frankfurt nach Berlin günstiger fliegen als mit der Bahn fahren kann. Wer hier auf die Gewerkschaften schimpft hat keine Ahnung was in den Betrieben wirklich abgeht. Die Gesellschaft wird immer egoistischer. Selbst die höchsten Gehälter fordern aber dann bei der Bahn und Co rummeckern wenn die Angestellten für höhere Löhne streiken.

Eine sehr fragwürdige Ansicht

Es scheint sch um einen pawlowschen Beissreflex zu handeln. Kaum streikt jemand bei Lufthansa für seine Belange, gegen eine völlig unkooperative Geschäftsführung, da kommen die Streikfresser aus Ihren Löchern. Da wird negiert, dass dies eine rechtlich völlig zulässige Aktion ist, gerade wieder durch das Gericht bestätigt. Solidarität ist ein Fremdwort. Gut dass diese Schreier nur eine kleine Minderheit sind. Ich wünsche den Flugbegleitern viel Erfolg. Sie sind ein gutes Vorbild für alle anderen Beschäftigten.
PS: Da war doch was mit dem zunehmenden Auseinanderklaffen der Einkommen.

Weiter so!!

So streikt man die Lufthansa kaputt. Mancher will nicht kapieren, dass die Konkurrenz sich jetzt die Hände reibt.

Nicht in Ordnung

Ich weiß nicht zum wievielten Mal entweder die Piloten, das Bodenpersonal oder die Flugbegleiter, uns Bürger in Haft nehmen, uns den Urlaub und die Reise vermiesen, wir dafür gerade stehen müssen, weil sich immer die Selben streiten.
Wie wäre es denn wenn wir im Krankenhaus mal keine Flugbegleiter, Piloten und Bodenpersonal behandeln und bestreiken? Ach das dürfen wir nicht, ach siehe da, es geht also Bürger von einer möglicherweise Lebenswichtigen Reise abzuhalten, aber mal eine Wartezeit für eine Behandlung in Kauf zu nehmen geht nicht.
Das sind die zwei Welten in Deutschland.

Streiks sind wichtiger denn je

Diejenigen welche Streiks unterbinden wollen als Arbeitskampf denken nicht weiter denn je mehr der Billiglohnsektor sich etabliert desto eher gehören diese Leute auch dazu. Für ein Anheben des Lebensstandarts der arbeitenden Bevölkerung muss man eben auch mal Einschränkungen in kauf nehmen.

Fassungslos von LHler

Der von Ihnen so geschätzte CEO Spohr ist meiner Meinung nach hauptverantwortlich für die jetzige Eskalation, unter der bedauernswerter Weise leider die Kunden zu leiden haben.
Er taktiert gegen die Gewerkschaften, so wie es bei der Bahn schon mit den beiden Lokführer-Gewerkschaften getan wurde, mit den Mitteln des Hinhaltens, Nicht-Verhandelns und Mürbemachens. Das ist schon seit Jahren der Stil im Umgang mit der Vereinigung Cockpit und der UFO.
Die Rechtsabteilungen im Hause werden bemüht, irgendetwas zu finden, um Gespräche nicht stattfinden zu lassen. Sehr oft scheitern dann diese Versuche vor dem Arbeitsgericht und das lässt die Stimmung bei den Beschäftigten weiter eskalieren.
So wundert es dann auch nicht, dass eine ansonsten recht konfliktscheue, aber dialogfreudige und sehr kompromissbereite Arbeitnehmergruppe wie die Flugbegleiter auf die Barrikaden gehen und mehrheitlich für einen Streik stimmen.

@ 05:58 von Peter Hamburg

...“ Streiks endlich verboten werden. Dazu zähle ich Ärzte, Lehrer und beispielsweise auch den Bahn– und den Luftverkehrsbereich. “
Sie gehören sicher nicht zu diesen Berufsgruppen und argumentieren nach dem egoistischen St. Florians Prinzip... verschon mein Haus zünd andere an... Warum sollten bestimmte Berufsgruppen nicht streiken? Das z.B. Ärzte dank EU nicht mehr 36 Stunden am Stück arbeiten, ist ein Gewinn auch für die Patienten! Hier hätte ich mir schon vorher einen Streik gewünscht! Und Sie glauben, wenn der Einzelhandel streikt, oder der Versandhandel und Geschenke kommen nicht rechtzeitig weint kein Kind? Weinende Kinder am Flughafen sind ein Luxusproblem, denken Sie an hungernde und weinende Kinder überall in der 3. Welt...

Fassungslos von LHler

Ich kann da keineswegs ein besonnenes Vorgehen des LH-Managements erkennen.
Streiks werden bei Lufthansa ganz bewusst in Kauf genommen und "eingepreist", da wird leider überhaupt keine Rücksicht auf die Kunden genommen.
Insofern verstehe ich Ihre Lobeshymne auf das LH Management nicht.

@ um 05:58 von Peter Hamburg

Als wenn die Menschheit jemals auf Kinder Rücksicht genommen hätte.
Kleine Kinder würden weinen, wenn sie wüssten, was in der Massentierhaltung passiert und in unseren Schlachthäusern.
Trotzdem wird das nicht verboten, obwohl das richtig wäre.
Wegen der Kriege, die immer wieder angezettelt werden, weinen Millionen Kinder auf der ganzen Welt.
Trotzdem geht das Morden weiter.
Die Gefühlsregungen kleiner Kinder sind offensichtlich kein Maßstab.
Doch das Kabinenpersonal würde lachen, wenn es anständig bezahlt würde.
Und das Klima, wenn ein paar Flüge ausfallen.

Ein Blick nach Chile zeigt

wie borniert man sein kann und im schlimmsten Fall ohne Not, gegen die Wand zu fahren.

08:24 von ktrebor

Volle Zustimmung genau so ist es. Das eigene Ego über das Wohl der Dienstleister stellen. Es gab Zeiten da hat sich eine Partei genau derer angenommen. Leider ist diese Partei heutzutage mit lauter Personaldebatten und Pöstchenjagd beschäftigt

Sehr gut!

180.000 Passagiere ohne Mittelstreckenflug 1000 km (geschätzter Durchschnitt) macht schon 63 Tsd. Tonnen eingespartes CO2 (bei ca. 350 kg pro Person und Flug).
Die Passagiere hätten als Gegenleistung sowieso keine ca. 44 Tsd. Bäume neu angepflanzt.

Streiks verbieten

nein,auch die von Ihnen genannten Berufsgruppen haben ein Recht auf Streik.Keine wichtige Operation wrd nicht gemacht,weil gestreikt wird usw.Die Bevölkerung sollte sich solidarisch erklären,denn Gründe für Streik gibt es viele.Die Schuld liegt in der Politik bzw. im System,aber "leiden" tut immer der kleine Mann.

Es gibt ja auch noch andere Fluggesellschaften

Je mehr bei der Lufthansa gestreikt wird desto weniger Geld ist da das verteilt werden kann. Auch die Lufthansa kann nicht vom drauflegen leben und nur das verteilen was eingenommen wird.

Gerade beim Luftverkehr ist es schon interessant wie viele Gewerkschaften es da gibt. Piloten und Bodenpersonal und Bordpersonal und vielleicht technische Wartung und dann kommen auch noch die Fluglotsen.

Jedes Mal können einige wenige den ganzen Betrieb lahmlegen. Das könnte man ja weitertreiben. Im Automobilbau streiken dann die Motorenbauer dann die Karosseriebauer dann die Lackierer oder die Logistiker und so weiter!

Grundgesetz Schutz ist unveränderlich

Das GG Art. 9 (3) garantiert das Streikrecht für jeden Beruf.
Eine Änderung des Art. 9 ist nach GG Art. 79 (3) in seinen Grundsätzen nicht zulässig.
Wenn ich die Kommentare hier lese, ist das wohl auch zu so.

Eine andere Sichtweise

Seit Jahren stellt Lufthansa nurnoch in Saisonverträgen ein, um den Manteltarifvertrag zu umgehen. Mit ca 1126€ netto Grundvergütung fällt es vielen schwer die normalen Lebenshaltungskosten zu decken.
Auch Spesen wurden für die gesamte Belegschaft seit Jahrzenten nicht angepasst und decken kosten in den meisten wunderschönen Reisezielen längst nicht mehr.
Da selbstgesetzte Sparziele nicht erreicht wurden, soll die Mitarbeitergruppe Kabine über Lohn- und Gewinnbeiteiligungsverzicht, in Jahren des Rekordgewinns, dies wieder einsparen. Auch an Flugbegleitern an Bord wird nun weiter eingespart.
Für viele Flugbegleiter stellt sich im Traumberuf einer „5 Star Airline“ Ernüchterung und Enttäuschung ein. Denn die Arbeitsbelastung bei vielen hunderten Flügen im Schichtdienst jährlich, ist entgegen der läufigen Meinung nicht zu vernachlässigen.
Aber auch in den Tochterunternehmen Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline, Sunexpress zieht die Konzernführung enggeknüpfte Pläne durch.

Ein gerechtfertigter Streik

Es gibt - wie ich finde - keine fragwürdigen Streiks. Dies liegt fest verankert im Arbeitsrecht.
Und gerade so sensible Arbeitsbereiche, wie Ärzte/Pflege, Lehrer und das Transportwesen (wie Fluglinien oder die Bahn) MÜSSEN streiken, um ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern. Und ein Totalausfall ist eben das, was am meisten "wehtut".

Wenn keiner darunter Leiden müsste, wäre das Konzept des Streiks ad absurdum geführt.

Lol. Nicht die Belegschaft

Lol. Nicht die Belegschaft oder ufo nehmen irgendwen in Geiselhaft. Der Vorstand spielt Kunden gegen Kabine aus. Deren Gehälter sind weiterhin exorbitant. Warum soll dann das Flugpersonal nichts bekommen? Für einen Vorstand mit 10mio im jahr kann man immerhin
277 Stewards zu 3000/monat anstellen.
Irgendwer hat hier was von wichtigen flügen erzählt. Sowas gibts nicht.
Es sei denn, man muss schnell in ein Krankenhaus. Alles andere ist purer Spass. Sogesehen muss kein flug unter 1000€ kosten. Dann kann die kabine ordentli h geld bekommen, ihne dass der ceo einen cent weniger bekäme. Der Ärmste brau ht ja so viel geld, weil sein lebensstandard so hoch ist.

einfach herrlich hier wieder

wie unsere hiesigen linksgeleerten sich vor freude überschlagen, wenn wieder ein unternehmen kaputt gemacht wird

Medizin muss bitter schmecken, damit sie hilft

Dieses Sprichwort trifft ja wohl auch auf diesen Streik zu.
Warum sollten Beschäftigte der Fluggesellschaften oder der Bahn nicht streiken dürfen? Oder Lehrpersonal an Schulen, Erzieherinnen in Kitas?

Bei der DB war es früher üblich, dass die Lokführer verbeamtet waren. Da gab es dann keine Streiks. Von denen sind aber kaum noch welche im aktiven Dienst.
Genauso sieht es beim Lehrpersonal aus. Verbeamtet sie, wie es Polizisten und Feuerwehrleute sind, denn Beamte dürfen nicht streiken.

Aber jetzt für bestimmte andere Berufsgruppen ein Streikverbot zu fordern, weil sie die betroffenen Kunden in "Geiselhaft" nehmen, ist natürlich sehr kurz gedacht.
Wie wäre es denn, wenn die Kunden einmal Druck ausüben auf die Firmen, damit diese von fragwürdigen Praktiken im Umgang mit ihren Mitarbeitern absehen?

Liebe Mitbürger, seid doch bitte endlich bereit, für ein Flugticket ein ordentliches Entgelt zu zahlen, damit auch das Personal anständig bezahlt wird.

@WM Kasparow....

Mit den offiziellen Angaben der LH von 3,65 Liter Kerosin pro 100 Passagierkilometer und 2,65 kg CO2 pro Liter Kerosin kommt man auf 17000 t eingespartes CO2 statt auf 63000 t... .

@Karl Napf um 09:23 Uhr

Bedenken Sie bitte, dass für jeden zerschlagenen Konzern dutzende neue und fortschrittlichere Firmen gegründet werden können.

wenn es dem Esel zu gut geht...

verglichen mit KollegInnen bei konkurrierenden deutschen und vor allem europäischen airlines geht es den LHlern sehr (!) gut.
Die UFO ist wie andere Priviligierten-Gewerkschaften der Meinung, ihre Existenz eieder einmal rechtfertigen zu müssen.

Die Nennung von Grundgehältern auch hier im threat ist ohne Informationen über die sehr auskömmlichen Zulagen und weiteren Bedingungen im übrigen wenig zielführend.
Ein/e steward/ess kann es in guten Monaten locker auf ein Abteilungsleitergehalt derselben branche bringen.

@ um 09:23 von Karl Napf

Unternehmen, die ihre Arbeitnehmer nicht anständig bezahlen, haben offensichtlich ein unwirtschaftliches Konzept und wir sollten auf diese Unternehmen verzichten.
Abgesehen davon, dass die meisten Unternehmen nicht existenzfähig wären, wenn sie auch die Folgekosten ihrer Tätigkeiten zahlen müßten.
Solche Unternehmen braucht die Welt nicht.
Denn die Wirtschaft müssen für die Menschen arbeiten.
Nicht die Menschen für die Wirtschaft.

@ 09:08 von Superschlau

"Für einen Vorstand mit 10mio im jahr kann man immerhin 277 Stewards zu 3000/monat anstellen."
.
Die entscheidende Frage ist: Wofür?
Kommen Sie mal von Ihrem hohen Ross runter! Sind das fliegende Superhelden?
Verdient ein normaler Kellner in einem Restaurant 3.000€? Oder ein Altenpfleger, Kindergärtner, Lehrer?
Was ist bitte so besonders an einem "Flugbegleiter"? Wie lange hat dort die Ausbildung gedauert? Was für Qualifikationen brauchen Sie?
Ich will auch mehr verdienen! Und wenn ich jeden Abend zu Hause verbringen möchte, suche ich mir keinen Job im Außendienst.
Sie haben vollkommen freie Hand bei der Jobsuche!
Vollkommen überzogene Forderungen! Wann streiken mal wieder die Security-Unternehmen?

LH Verhandlungsschema

Wenn man sich die Art und Weise ansieht mit der der Vorstand als Leistungsmakler gegen die Leistungserbringer (auch Arbeitnehmer genannt) verhandelt kann man nur den Kopf schütteln. Wird LH immer noch von Schranner (Experte für Verhandlungen mit Geiselnehmern) gecoacht?
Dann würde mich das aktuelle Vorgehen allerdings nicht Wundern.
Viele Grüße,
ein bekennender LH Kunde

Ein Artikel

von vielen, wo man an Ende nicht weis, welche Forderungen die Flugbegleiter haben.
Oder was sie jetzt nach Vertrag bekommen, lässt sich damit nicht viel sagen ob die Forderungen berechtigt sind. Aber für den ganz großen Teil der Menschen spielt es keine Rolle ob die Lufthansa fliegt oder nicht.
Erstens gibt es noch andere Firmen zum fliegen, zweitens ist es in der Regel immer die gleiche Gruppe die fliegt.
Es ist eine kleine Gruppe die aber gerne streiken darf aus meiner Sicht, ich bin das letzte mal 1978 geflogen, also tangiert mich das nicht, schon die Anreise zu einem Flughafen ist weit und aufwändig.

Aber abgesehen von dem, ohne Daten um was es geht, ist schlecht diskutieren.

@Karl Napf, 9:23

einfach herrlich hier wieder wie unsere hiesigen linksgeleerten sich vor freude überschlagen, wenn wieder ein unternehmen kaputt gemacht wird

Was ist denn ein "linksgeleerter"?
Im Übrigen finde ich es einfach herrlich wieder, wie uns die Wirtschaftsliberalen erklären, dass ein Unternehmen nur funktionieren kann, wenn außer den Chefs niemand etwas für seine Arbeit bekommt. Denn das meinen Sie ja wohl: die beste Zukunftssicherung für die Arbeitslätze ist der Verzicht auf Lohn.

@ 09:41 von WM-Kasparov-Fan

"Bedenken Sie bitte, dass für jeden zerschlagenen Konzern dutzende neue und fortschrittlichere Firmen gegründet werden können."
.
Welche denn?
RyanAir?

@ Karl Napf

Und es erscheint Ihnen gar nicht merkwürdig, dass ausgerechnet die Unternehmensleitung alles daran setzt, dass gestreikt wird? Einem Flugbegleiter ist per se nichts unangenehmer, als ein eskalierender Konflikt, aber wenn ein Vorstand sich über Jahre weigert, in einer Schlichtung getroffene Vereinbarungen umzusetzen und wider besseren Wissens Verhandlungen mit einer Gerwerkschaft aus fadenscheinigen Gründen ablehnt, ist das für Sie in Ordnung? Mein Gott, was haben Sie für eine Einstellung zu Solidarität und Demokratie...

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@ 09:05 von Flugbegleiter

"Mit ca 1126€ netto Grundvergütung fällt es vielen schwer die normalen Lebenshaltungskosten zu decken."
.
Ja, natürlich!
Grundvergütung!
Die bekommen Sie auch, wenn Sie nicht fliegen, also nicht arbeiten!
Jetzt rechnen Sie mal die Zulagen drauf! Schichtzulage, Urlaubsgeld und "Abwesenheitsgeld" von 42 € pro Tag.
Bei Eurowings sind die Gehälter für Flugbegleiter gedeckelt auf 34.000€, bei Lufthansa liegen sie deutlich höher.
Was bitte erwarten Sie für ein Gehalt für diesen Job?

@ um 09:58 von NeutraleWelt

Genau das ist der Trugschluss.
Die Bezahlung eines Arbeitnehmers muss diesem ein auskömmliches und weitestgehend sorgenfreies Leben ermöglichen.
„Pseudowirtschaftliche“ Gesichtspunkte des Unternehme(r)ns dürfen dabei keine Rolle spielen.
Das gilt natürlich für alle Berufe, in denen Lohnabhängig gearbeitet werden muss.
Dafür sollte überall viel häufiger gestreikt werden.

Karl Napf, 09:23

einfach herrlich hier wieder wie unsere hiesigen linksgeleerten sich vor freude überschlagen, wenn wieder ein unternehmen kaputt gemacht wird

Die Rechten (= nicht links = linksgeleert) freuen sich über Streiks? Seit wann das?

05:58 von Peter Hamburg

"Für bestimmte Berufe beziehungsweise Geschäftsbereiche sollten nach meinem Verständnis Streiks endlich verboten werden. Dazu zähle ich Ärzte, Lehrer und beispielsweise auch den Bahn– und den Luftverkehrsbereich. Es müssen für den Arbeitskampf dort endlich andere Wege gefunden werden, als ein Totalausfall."

Wenn streiken - als Folge wuerdeloser Arbeitsbedingung, Ausbeutung, und schlechter Entlohnung - nicht jemandem 'wehtut', wird es nichts bewirken. Ihre Vorschlaege waeren...? Vielleicht taetlicher Angriff auf die Unternehmensleiter? Was bleibt denn sonst, wenn sie das verbieten, was moeglich ist? Ich sag's ihnen: Nichts.

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