Kommentare

Neue Gewalt

Der nicht aufgeklärte fall rechtfertig bei den Demos Gewalt?

Also so wie beim G20 oder in hambach hier bei uns?

Das hat meiner persönlichen meinung aber demokratischem Rechtsstaat nicht mehr viel zu tun.

Quanten-Polarisation

Warum stuerzt jemand ab? Betrunken? Suizid? Auf der Flucht? Was davon oder anderes kommt in Frage, wenn 160m weiter eine Strassenschlacht tobt, der Tote zu den Demonstrangen oder dem Umgeld gehoert, wenn, wie wir Deutschen selber wissen, Polizisten gerne "auch mal" Jagd auf Demonstranten machen, wenn, wie jeder weiss, Gewalt sich bei genuegend "Motivation" nicht nach Recht und Gesetz richtet, auf allen Seiten?

Es war ja nun mal kein schoener Sommertag im Mai.

Eine wunderbare Meldung, um die Polizeigetreuen hier auf die Barrikaden zu bringen - als auch die Geruechtekueche und voreilige Schuldzuweisung der anderen Seite anzuheizen.

Dabei gehts in der Nachricht nur darum, was in HK geschieht.

Wahr ist: Es ist unklar. Es gibt noch keine Unschuldigen oder Schuldigen, oder Teilschuld, oder ungluecklicher Verlauf. Da ist die Polizei, die ja massenhaft im Einsatz war, nicht tabu zu erklaeren.

Es ist wie beim Quantencomputer. Alles ist moeglich. Polarisation inklusive.

Obsessive Berichterstattung der Tagesschau

Nach den monatelangen zum Teil auch von Seiten der Demonstranten geradezu brutal geführten Proteste (bzw. Randale), ist jetzt mehr oder weniger indirekt und aus bislang ungeklärten Gründen ein (1) Mensch gestorben. Was die Tagesschau, trotz fehlender Details, dazu bewegt, das den ganzen Tag in mehreren Beiträgen zu berichten. Und natürlich, wie gewohnt, überwiegend aus Sicht der Demonstranten (was an sich gar nicht so verwerflich wäre, wenn das auch bei Demos in Deutschland, Frankreich Spanien etc. so wäre).

Wie viele Menschen sind bei den Protesten in Frankreich bislang aus ungeklärten Ursachen gestorben? Wie viele im Irak, in Chile usw. und so fort? Nein, das bedeutet nicht, dass über Hongkong nicht berichtet werden solle. Aber eine Ausgewogenheit ist weit und breit nicht erkennbar. Der öffentlich-rechtliche Auftrag wird ein ums andere Mal verfehlt.

Der staatlichen Repression muss geschickt "ausgewichen" werden

"Eine sichtlich mitgenommene Polizeisprecherin versprach, es werde alles getan, um den Todesfall lückenlos aufzuklären. Alle relevanten Informationen würden vor einem Gericht zusammengetragen werden"

Man kann nur hoffen, dass ihre Bemühungen aufmerksam verfolgt werden und sie breite Unterstützung bekommt, falls die Regierung versucht sie daran zu hindern.

Denn dass die keinerlei Interesse daran hat, den Forderungen der Demonstranten und ihres Sprechers ("Außerdem ist jetzt die Zeit gekommen, dass die Regierung eine unabhängige Untersuchung einleitet", sagte Wong. Ein Ausschuss zur Polizeigewalt - das ist eine der Kernforderungen der Demonstranten") nachzukommen, ist nur allzu offensichtlich:

"Die Polizei hatte ganz in der Nähe Tränengas eingesetzt, um Demonstranten auseinanderzutreiben. Aktivisten beschuldigen die Beamten, Schuld am Tod des Studenten zu sein. Diese bestreiten das. Unklar ist auch, warum die Rettungskräfte länger brauchten als sonst, um an den Unfallort zu gelangen".

Wiederkehr

Wer eine Herde Schafe hüten will, der sollte Schäfer werden!

Menschen sind klug genug ihr eigenes Schicksal, ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen. Der erste Sachschaden war im übrigen gegen das Parlament. Nicht irgendwelche relativ unbeteiligten Geschäfte, Flughafen und so weiter. Das Parlament wurde vom Volk besetzt. Und seit dem das Parlament vor dem Volk geschützt wurde ist alles alles stetig schlimmer geworden.

Wenn der Staat nur mit Gewalt herrschen kann, dann wird er auch durch Gewalt untergehen. Kein System hält ewiglich.

Sogenannt demokratisch wäre es ja, wenn die Polizeigewalt endlich mal aufgeklärt werden würde. Aber bei den eigenen Fehler sind Beamten immer ganz ganz tolerant. Hat man so leider überall!

Ausgewogenheit ist weit und breit nicht erkennbar?

Corax @
Das sehen sie vollkommen falsch:

Die Redaktion prüft sehr genau ob das für uns Bürger wichtig ist oder nicht und entscheidet das dann vollkommen selbstständig.

Also keine Bevormundung sonder efektive , zeitgemäße Berichterstattung.

@corax

ich muss Ihnen Recht geben, als letze Woche ein regierungstreuer Politiker an seinem Wahlkampfstand brutal niedergestochen wurde, war die Berichterstattung hier doch relativ dünn, hier in Hongkong war es aber das Hauptthema.

Es war schlichtweg ein Unfall

nicht mehr und nicht weniger. Und ob in der NÄHE irgendwo Tränengas eingestzt wurde spiel da wohl keine Rolle. Es denn die Rechtsexperten der Tagesschau sehen einen kausalen Zusmmenhang: Es wird Tränengas eingesetzt, ein Studend begibt sich zivor oder anschliessend in ein Parkhaus und fällt dann 4 Meter in die Tiefe, wird verletzt und erliegt 4 Tage später seinen Verletzungen. Das Rettungskräfte später als gewöhnlich eintrafen soll wohl suggerieren, dass dies Taktik ist -eine ungehheuerliche Untersstelluung-, kann es sein, dass das späte Eintreffen auf das Chaos, verursacht durch die Demonstrationen zurück zuführen ist und damit wieder ein kausaler Zusammenhang, diesmal zuungunsten der Demonstarten, hergestellt werden kann. In Frankreich kamen durch Polizeieinsätze gegen die Gelbwesten nachweislich Menschen zu Tode, das wurde bei der Tagesschau nicht so wie hier dargstellt und auch nicht gefragt wann Rettungskräfte vor Ort waren.

m. E. beeindruckend

Was mich beeindruckt hat (im Vertrauen auf den Korrespondenten, ich habe es nicht selbst gesehen); der erste Teil dessen (TS): "Eine sichtlich mitgenommene Polizeisprecherin versprach, es werde alles getan, um den Todesfall lückenlos aufzuklären."

Wenn man berücksichtigt, dass

Wenn man berücksichtigt, dass man in Frankreich schon bei weit geringerer Renitenz von der Polizei erschossen oder zu einem Menschen mit Behinderungen geprügelt wird, benimmt sich die Polizei in Hongkong geradezu herausragend harmlos und Demonstranten - und Bürgerfreundlich.
In europäischen Ländern wäre die Polizei bei solchen Ausschreitungen wie in Hongkong, mit militärischer Ausrüstung aufgetreten und hätte scharf geschossen.
Man muss sich das mal vorstellen: Diese Demonstranten haben vor ein paar Wochen in Hongkong das Parlament gestürmt und besetzt!
Da hätten auch Schäuble den Notststand ausgerufen und die Bundeswehr zu Hilfe.
Hut ab vor der Polizei in Hongkong und Frau Lam.

Traurig

ist der Tod des jungen Mannes, aber auch die Instrumentalisierung für die nächste Gewaltorgie seitens der Randalierer. Wieso die Polizei schuld sein soll konnte noch Keiner erklären. Vielleicht war es ein Unfall aus Übermut oder unter Alkohol oder Drogen? Immerhin war es ein Sturz auf den Kopf, sonst wäre es nicht so tragisch ausgegangen. Und 4m ist jetzt nicht so hoch, dass man es nicht überleben würde, wenn nicht der Kopf schwer verletzt wird.

@werner1955

machen sie sich mal im netz schlau, wie die nachrichten, die sie hier so lesen, zustandekommen. sie werden sich wundern! kleine notiz am rande: ehemalige redakteure der TS plaudern aus dem nähkästchen, also nix mit verschwörungstheorie. dass es "auf der anderen seite" auch so gemacht wird, stelle ich übrigens nicht in abrede...

in der mitte liegt die wahrheit!

der nutzer Corax hat vollkommen recht mit seiner kritik. nur weil sie lieber werner1955 nicht kritisch hinterfragen, heisst es nicht, dass andere unrecht haben.

@16:25 von Jayray

"Das Parlament wurde vom Volk besetzt. Und seit dem das Parlament vor dem Volk geschützt wurde ist alles alles stetig schlimmer geworden.

Wenn der Staat nur mit Gewalt herrschen kann, dann wird er auch durch Gewalt untergehen. Kein System hält ewiglich."

Unsere Pegidisten meinen auch sie wären "Das Volk". Wenn die jetzt den Bundestag besetzen würden sollte man besser auch nichts unternehmen weil ein Staat der nur mit Gewalt herrschen kann zu seinem Untergang in Gewalt verurteilt ist?
Steile These.

Und jetzt der krampfhafte

Und jetzt der krampfhafte Versuch, aus einem Unfall - vermutlich, ich weiss es natürlich auch nicht, aber für die Anschuldigungen gegen die Polizei gibt es nicht die Spur eines Beweises - einen Märtyrertod zu machen. Ein Toter wird für die Sache - was es denn für eine sei, will ich mal offen lassen - instrumentalisiert.

Mein Herz schlägt für die Freiheit

Mein Herz schlägt für die Demokratiebewegung in Hongkong, die sich gerade das erkämpft, was unsere Mütter und Väter hier im Westen schon lange erkämpft haben.
Weiter so, für die Freiheit. Auch wenn es Opfer kostet. Es lohnt sich.

17:13 von Illusiontrust

Es war schlichtweg ein Unfall
nicht mehr und nicht weniger.

Wenn Sie mehr als zwei Meter vom Geschehen entfernt gewesen sind (was anzunehmen ist), können Sie das nicht beurteilen.

Das Rettungskräfte später als gewöhnlich eintrafen soll wohl suggerieren, dass dies Taktik ist -eine ungehheuerliche Untersstelluung-
Das ist reine Interpretation. Kann aber sein, dass es so gedacht ist. Dass die länger gebraucht haben als sonst kann verschiedene Gründe haben. Einer davon (!) ist der hier angeblich suggerierte.
Dass es in Hongkong Polizeigewalt gibt und gab, muss wohl nicht diskutiert werden.

Mit der Berichterstattung über Frankreich haben Sie einigermaßen recht. Polizeigewalt wird bei ts generell nicht gerne thematisiert. Und wenn, dann auch wirklich eher aus uns `nicht so nahestehenden´ Ländern.
Vorgehen von EU-Polizei wird da allenfalls in einem kleinen Nebensatz leicht in Frage gestellt.

@ werner1955 16:28

"Die Redaktion prüft sehr genau ob das für uns Bürger wichtig ist oder nicht und entscheidet das dann vollkommen selbstständig. "

Der war gut. Danke!

@ pxslo - @ pnyx

In Frankreich kritisieren Sie die Polizeieinsätze und in Hongkong verteidigen Sie die Polizeieinsätze. Wie kann ich das verstehen?

Traurig und betroffen

miDer Tod des Studenten macht mich traurig und betroffen.
Läßt sich ein zweites Tian An Men vermeiden? - Wird es diesmal schlimmer werden?

Was mich bei den Forenbeiträgen insgesamt entsetzt, ist die Menge an Beiträgen, die meiner Einschätzung nach bezahlte Stimmungmache sind. - Auch hier, wo es eigentlich durch den Tod des Studenten verbieten sollte.

Ein anderes besonders deutlich Beispiel für Stimmungsmache in Kommentaren war für mich bei den Kommentaren zu dem Artikel über den von Stellenabbau betroffenen Windkraftanlagen Hersteller zu sehen.

Ich wünsche mir mehr Faktenchecks von der TS, die dann genau diese Kommentare einer Realitätsprüfung unterziehen.

Ich komme immer mehr zu der Erkenntnis, das das verbreiten von Lügen nicht nur im Zusammenhang mit dem dritten Reich geandet werden muss.

Eine Lüge ist keine Meinung, sondern mindestens der bewußte Versuch der Täuschung.

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