Ihre Meinung zu: Naturschutz-Bundesamt: Mehr Wolfsrudel in Deutschland

2. Dezember 2019 - 14:50 Uhr

In Deutschland leben 105 Wolfsrudel - deutlich mehr als im Jahr zuvor. Die meisten kommen laut Bundesamt für Naturschutz in Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen vor. Insgesamt sind mindestens 275 erwachsene Tiere erfasst.

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Kommentare

Wölfe in freier Natur ...

.. ein erhabenes Schauspiel. Wenn Rudel und Mensch sich aus dem Weg gehen und sich "entsprechend ihrer Rolle" verhalten, eine Gabe der Natur.
Heißt aber auch: wo Wölfe sind gehören Biotonne und andere Lebensmittel nicht in dessen Reichweite. Siedlungen dürfen nicht zum "Tischlein deck dich" werden; wie bei den Berliner/Brandenburgischen Wildschweinen: erst Futtertourismus und sich dann über zerstörte Gärten und Mülltonnen beschweren. So hart, dass sich die Tiere uns nähern müssen, werden die Winter bei uns nicht. Selbstverständlich würden sie sich bedienen .. wenn das Angebot da ist.
Man muss das Thema rational angehen, nicht hysterisch.

Mehr Schaden als Nutzen

100+ Jahre ist Deutschland ohne Wolf ganz gut gefahren. Das Ökosystem ist nicht aus dem Ruder gelaufen. Das Tier ist nicht gefährdet und bringt in dicht beisedelten und von intensiver Landwirtschaft geprägten Regionen mehr Schaden als Nutzen.

Wolf, Mensch und Weidetier

mal sehen wer bei dem Interessenkonflikt den Kürzeren zieht

@Gelenkte-Dem-DE

Da liegen Sie aber falsch, die Überpopulation von Rehen und Wildschweinen zeigt es deutlich das der Wolf als ausgleichendes Element fehlt. Das zeigen auch die Jagdstrecken die jedes Jahr zu neuen Rekorden avancieren. Was sollte nicht alles passieren wenn der Wolf zurückkommt, ganze Schulklassen sollten aus den Bussen von Wölfen gefressen werden, das Schaf sollte aussterben und Jäger müssen darben weil es kein Wild mehr gibt. Oh alles nicht eingetreten, sondern da wo der Wolf ist sind sogar die Bestände gesunder etc...

also 15:09 von Gelenkte-Dem-DE

hat wohl nicht ganz unrecht
Artenvielfalt ist was sinnvolles
aber wie es scheint, funktioniert das Ökosystem auch ohne Wölfe,
Höhlenbären und Säbelzahntiger recht gut
und wer Wölfe sehen will kann nach Sibirien fahren,
dort bietet die Weite des Landes und das Fehlen von Menschen Sicherheit

re gelenkte-dem-de

" Das Tier ist nicht gefährdet und bringt in dicht beisedelten und von intensiver Landwirtschaft geprägten Regionen mehr Schaden als Nutzen."

Wer Wildtiere nach Schaden und Nutzen einteilt sollte sich hier komplett raushalten.

Vr was haben die Landwirte oder

Viehhalter Angst ??
Doch nicht vor dem Wolf ??
Jammern gehört zu dem Geschäft, wie wenn Wildschweine ihren Acker umgraben oder diese in die Gärten der Menschen kommen und den Rasen zum Acker machen.
Das gilt auch für das Rehwild.
Es gibt kein Gleichgewicht. Das muss sich ändern und das geht nur mit dem Wolf.
Da müssen sich die Schafthirten und andere Tierhalter darauf einstellen. Wo liegt die Herausforderung !!

16:19 von Grandloser

die Überpopulation von Rehen und Wildschweinen zeigt es deutlich das der Wolf als ausgleichendes Element fehlt.
.
das würde ich so nicht sagen ...
besser es läuft nem Jäger vor die Flinte
landet beim Mezger in der Auslage
als im Rachen eines Wolfsrudels

Wolf in Deutschland

Wie schön, dass der Irrtum von vor etwa einhundert Jahren jetzt wieder aufgehoben ist. Damals hat man die letzten Wölfe in Deutschland verjagt, bzw. umgebracht. Dabei kann der Wolf den Landwirten helfen, mit dem Überschuss an Wildschweinen fertig zu werden. Es besteht also wieder der natürliche Kampf zwischen Stark und Schwach. Wir sollten allerdings Personen, vor allem Kinder und Babys, tunlichst vom Wolf fernhalten und besonders auch Schafe und Kälber. Obwohl der Wolf intelligent ist, können wir ihm nicht zumuten, unsere Bewertung der Nützlichkeit von Lebewesen zu übernehmen.

Wolf auch in Städten

Wenn das so schön ist sollte der Wolf auch in den Städten seinen platz finden und nicht nur auf dem Land.Fragt mal die Berliner welche Freude die mit Wildschweinen und Waschbären in bestimmten Gebieten haben.

@Sisyphos3 um 16:24

"Artenvielfalt ist was sinnvolles
aber wie es scheint, funktioniert das Ökosystem auch ohne Wölfe"

Selbst die Amerikaner haben diesen Irrtum schon erkannt.
Dort hat man in Gebieten den Wolf wieder angesiedelt, um den Schaden an den Wäldern zu verhindern.

Ohne Wolf hatten die Pflanzenfresser keinen Grund umher zuziehen, frassen fast alles Grüne und zerstörten den Wald großflächig.

Nach der Rückkehr des Wolfes erholte sich auch wieder der Wald, weil die Wildtiere wanderten.

@ Gelenkte-Dem

Mehr Schaden als Nutzen. 100+ Jahre ist Deutschland ohne Wolf ganz gut gefahren.

Wie lange ist es ohne Mensch ganz gut gefahren?

Welches Interesse?

@ Sisyphos3:
besser es läuft nem Jäger vor die Flinte
landet beim Mezger in der Auslage
als im Rachen eines Wolfsrudels

Besser für wen?

@Am 02. Dezember 2019 um 15:02 von H. Hummel

schöner beitrag von ihnen. mir fehlt dabei nur, das, was man früher in ökologie gelernt hat(umgang mit der natur) nun in biologie zum pflichtstoff wird. das würde die komplikationen deutlich verringern.

Also, auch wenn ich als

Also, auch wenn ich als Grün-Linker :) schon aus Prinzip begeistert sein müsste: Ich bin es nicht.
Zwar wohne ich weder in Brandenburg noch in Niedersachsen, aber wenn es hier Wolfsrudel gäbe, fände ich das keineswegs nett. Es kommt nicht selten vor, dass ich mitten in der Nacht den kürzesten Weg gehe, der führt mitten durch einen Wald. Da brauche ich ganz sicher kein Dutzend Wölfe. Schon allein die neuerdings hier auftretenden Wildschweine sind nicht gerade ein Grund zur Entspannung.
Gerne in eingezäunten Reservaten, aber nicht mitten im Land und völlig frei.

@Am 02. Dezember 2019 um 16:36 von Sisyphos3

und irgendwann hat der mensch alles verschlungen und muss verhungern...nicht so cool. davor lieber wieder das teilen lernen.

Worüber reden wir eigentlich?

Statistisch gesehen lebt ein Wolf auf der Fläche von Hamburg. Wenn nicht ein ganz großer Zufall eintritt werden wir alle niemals einen zu Gesicht bekommen. Warum wird nur so ein Drama um ein paar Wölfe gemacht?

@karwandler

"Wer Wildtiere nach Schaden und Nutzen einteilt sollte sich hier komplett raushalten."

Ab welcher Summe von Schaden gilt das denn?
2018 ist ein Schaden von 210 000 EU durch Wölfe entstanden und es wird jedes Jahr immer mehr.

16:36 von Sisyphos3

Diese Aussage hätte ich von ihnen nicht erwartet.

Es ist schon zu Haare raufen,

was bilden sich einige Menscen bloß ein. Habe einen indirekten Nachbarn welcher Hobbyjäger ist. Die Wölfe müssen weg, so seine Aussage, weil sonst für den Jäger nichts mehr zum schießen bleibt. Im gleichen Atemzug kommt der Satz, der Jäger sei für das Gleichgewicht der Natur verantwortlich. Als ich ihm sagte, die Natur bräuchte ihn nicht, ist er nicht mehr so freundlich zu mir.

ich aber schon

"die Überpopulation von Rehen und Wildschweinen zeigt es deutlich das der Wolf als ausgleichendes Element fehlt."
.
""das würde ich so nicht sagen ...
besser es läuft nem Jäger vor die Flinte
landet beim Mezger in der Auslage
als im Rachen eines Wolfsrudels""

Wenn z.B. in einem deutschen Nationalpark alle Wiesen und Wälder derartig umgewühlt sind, dass sich kaum eine ungestörte naturnahe Vegetation entwickeln kann, weil sich die Wildschweine (Hirsche, Rehe) in völliger Ruhe bewegen können, dann sehe ich die Wiederansiedlung des Wolfes als wichtig an. Die Jagd kommt nicht nach - keine Chance.

re orfee

"2018 ist ein Schaden von 210 000 EU durch Wölfe entstanden und es wird jedes Jahr immer mehr."

Wie hoch ist denn der Schaden durch Wildunfälle?

Dann wäre Ihre Lösung: Rehe, Hirsche und Wildschweine ausrotten.

Schadensminimierung ...

@Barbarossa 2 18:10

"Habe einen indirekten Nachbarn welcher Hobbyjäger ist. Die Wölfe müssen weg, so seine Aussage, weil sonst für den Jäger nichts mehr zum schießen bleibt. "
.
Ihr Jäger-Nachbar hatte dabei vermutlich nicht die paar kranken Rehlein im Hinterkopf die so ein Rudel eventuell fressen könnte ... das tun die sowieso nicht, weil des Schäfers Schafe viel leichtere Beute sind.
.
Ihr Jäger-Nachbar hatte vermutlich im Hinterkopf, dass Wolfsrudel die Tiere, die der Jäger schießen MUSS zusätzlich beunruihgen, zusätzlich zu Mountainbikern, Spaziergängern, Geo-Cachern und was sich sonst Tags und Nachts so im Wald herumtreibt. Des Jägers Handwerk wird dadurch eben nur noch schwieriger.

Mein Gott, lasst den Wolf

Mein Gott, lasst den Wolf doch leben. Wieviele Menschen sind durch den Wolf in Deutschland in den letzten 10 Jahren zu Tode gekommen? Richtig! Null!!!
Wir Menschen können nur froh sein, dass niemand anderes über uns steht, denn sonst würde dieses Wesen vielleicht auch mal darüber nachdenken, Menschen aus dem Rudel zu entnehmen, weil sie gefährlich sind und Schäden anrichten

Feiger Koyote

Der Wolf ist nun mal ein Symbol. Vor dem etwa gleichgroßen europäischen Koyoten (in der Schweiz wieder heimisch, in Süddeutschland bereits gesichtet) fürchtet sich niemand, gilt er doch als feige und scheu.

Deutsche neigen zur Hysterie

Wegen so weniger Wölfe wird so viel Wirbel gemacht?
Ich denke, dass man nicht in die Natur eingreifen sollte und das gilt auch für den Wildtierbestand.
Ich könnte schreien, wenn ich auf den Speisekarten immer wieder Wildgerichte finde. Lasst die Tiere doch leben. Sie haben dasselbe Lebensrecht wie ein Mensch.

Ich schlage vor, wir lassen

Ich schlage vor, wir lassen den Wolf mal machen. Wenn die Angriffe und Schäden am Menschen quantitativ und qualitativ in Konkurrenz zum Hund treten, können wir anfangen "berechtigte Sorgen" ernst zu nehmen.

Herdenschutz statt Wolfsabschuss

Dass sich Bauern über gerissene Nutztiere ärgern, ist absolut verständlich. Der Artikel leitet jedoch in die Irre, denn es gibt bereits eine breit gefächerte Unterstützung für Weidetierhalter. Seit diesem Jahr erhalten Weidetierhalter eine 100%ige Förderung bei der Errichtung wolfsabweisender Zäune bzw. 100% Ausgleichszahlung, sollte dennoch ein Wolf Tiere reißen (Quelle: https://wolfsmonitor.de/?p=15420)
Es kann jedoch nicht angehen, dass hiervon kein Gebrauch gemacht wird oder dass Schafe absichtlich nicht geschützt werden, um anschließend den Abschuss von Wölfen fordern zu können. Wer seine Schafe und Ziegen mag und behalten will, schützt sie. Eine zweite Ausrottung des Wolfs ist keine Option, alle haben das Recht, auf dieser Erde zu leben.

18:28 von geselliger misa...

Und ich bleib dabei, die Natur braucht den Menschen nicht.

naturschutz-bundesamt-mehr-wolfsrudel-in-deutschland

Liebe(r) heutemalich, Sie schreiben : "Wenn z.B. in einem deutschen Nationalpark alle Wiesen und Wälder derartig umgewühlt sind, dass sich kaum eine ungestörte naturnahe Vegetation entwickeln kann, weil sich die Wildschweine (Hirsche, Rehe) in völliger Ruhe bewegen können, dann sehe ich die Wiederansiedlung des Wolfes als wichtig an. Die Jagd kommt nicht nach - keine Chance."

Meine Frage : "Bitte um welchen Nationalpark handelt es sich, den Sie hier anführen ?

Es wäre sehr interessant für mich zu sehen, wenn Hirsche & Rehe die Wiesen &Waldböden umgewühlt haben.....Habe ich noch nie gesehen !!!
Dass Sauen den Boden umwühlen, ist =>nicht ungewöhnlich und fördert die sog. "Belüftung" des Bodens.
Ist also durchaus positiv zu bewerten.

Wenn Sauen ein =>Maisfeld, Haferfeld, oder Kartoffelfeld,
"umgraben", wer kommt für den Schaden auf ? Der Jäger !

Haben Sie das bedacht, (gewusst?) bevor Sie schrieben ?

Schäden, durch Wolf, sind =>von der Gesetzgebung (bisher) noch nicht "behandelt".

Ein gesunder, natürlicher

Ein gesunder, natürlicher Wald ist auf Raubwild angewiesen.
Raubwild sucht Beute, keine Gegner, wer sich Raubwild gegenüber nicht wie der Top-Pradator Homo Sapiens verhält, sondern wie ein Beutetier, ist ehrlich gesagt selber Schuld, wenn er auf der Speisekarte landet.

Man muss als Mensch schon eine Menge falsch machen um von Wölfen anderen Beutetieren vorgezogen zu werden.

@H. Hummel

"wo Wölfe sind gehören Biotonne und andere Lebensmittel nicht in dessen Reichweite. Siedlungen dürfen nicht zum "Tischlein deck dich" werden"

Das ist richtig, gilt aber nicht nur für Wölfe, sondern auch für Ratten und Waschbären.
Wer Wild absichtlich oder fahrlässig anlockt, ist selber Schuld, wenn es kommt.

@ karwandler

Zitat: "Ab welcher Summe von Schaden gilt das denn?
2018 ist ein Schaden von 210 000 EU durch Wölfe entstanden und es wird jedes Jahr immer mehr."
Wenn eine intakte Ökologie 210.000 oder 1 Mio pro Jahr extra kostet, ist das nur ein Teil einer Promille des D im Jahr in Sachen Umweltschutz ausgegeben Milliarden und ein Zeichen das es funktioniert.
Gut angelegtes Geld. Das sollten Wolf oder auch die mittlerweile wieder heimische Wildkatze wie der Luchs uns wert sein.

naturschutz-bundesamt-mehr-wolfsrudel-in-deutschland#comment-400

Lieber Sisyphos3, Sie schreiben : " Wolf, Mensch und Weidetier
mal sehen wer bei dem Interessenkonflikt den Kürzeren zieht."

Aus meiner Sicht wäre es Sache der Landwirtschafts-Ministerin, einen völlig =>klaren Paragraphen im Jagd-Gesetz zu schaffen, wie (von wem) der =>Wolfschaden zu ersetzen ist. Zu einem =>Rechts-Staat gehören auch klare Gesetze !

Michl Wolf

ich kann ihnen nur zustimmen, der Wolf sollte auch in den Städten die Regulierung der Tiere übernehmen. Stadtjagd ist immer sehr gefährlich. Bei Tauben werden auch Raubvögel eingesetzt.
Ich bin kein Jäger aber Realist. Wer schon gerissene Schafe auf der Weide gesehen hat welche nicht genüsslich verspeist sondern nur gerissen wurden kann zu diesem Thema ein Urteil abgeben. Persönlich bin ich im Zwiespalt ob die ungehinderte Ausbreitung sinnvoll ist. Abgesehen von den Städten mit Waschbären oder Wildschweinplagen

Hysterie

Die meisten Deutschen kennen den Wolf aus Rotkäppchen. Weitere Infos haben die wenigsten.

Gerissene Schafe, tote Rehe und Wildschweine? Es werden bei uns mehr Weidetiere durch Hunde gerissen. Also wem die Schafe oder die Schäfer leid tun, der sollte für den Abschuss von Hunden plädieren. Und Rehe gibt es reichlich und bis die Wölfe mal so viele töten wie Autos ist noch lange hin.

Und für die Jäger bleibt auch genug übrig. Wäre schade wenn nich, Wild ist lecker.

@Margitt.

"Ich könnte schreien, wenn ich auf den Speisekarten immer wieder Wildgerichte finde. Lasst die Tiere doch leben."

Ich könnte schreien, wenn ich solche Ignoranz gegenüber der Realität finde.
Seien Sie froh, über jedes Wildgericht, das Sie auf Speisekarten finden, das bedeutet nämlich, dass das getötete Tier nicht einfach wie Müll entsorgt wurde, wie es mit so vielen geschieht.
Die sinnlose Bejagung von Raubwild in den vergangenen Jahrhunderten hat dazu geführt, dass die Wälder in diesem Land ohne Bejagung von Schwarz-, Reh- und Rotwild durch Menschen nicht mehr überlebensfähig sind.

18:53 von Shuusui

Man muss als Mensch schon eine Menge falsch machen um von Wölfen anderen Beutetieren vorgezogen zu werden.

Bis heute ist noch kein Mensch durch einen Wolf zu Schaden gekommen, durch Jäger schon des öfteren.

@dr.bashir

Zwei Ergänzungen:
Niemand muss für den Abschuss von wildernden Hunden plädieren, der ist Jägern gesetzlich vorgeschrieben. Betrifft auch Katzen.
Und Wild ist nicht nur lecker sondern vor allem gesund.

Meiner Meinung nach spricht

Meiner Meinung nach spricht die Einstellung, alle Natur nur nach Nutzen für den Menschen zu betrachten, für einen sehr eingeschränkten Horizont.

Absurdes Rufen nach staatlicher Kompensation

Ich finde es erschreckend, dass das Leistungsempfängertum hier schon so ausgeprägt ist, dass bei jedem Scheiss gleich wieder nach staatlicher Kompensation gerufen wird. Ist eben so als Unternehmer, pestizidverwendender Bauer, oder wolfsbedrohter Hirte dass man manchmal Investitionen wie einen Hütehund tätigen muss um sich veränderten Geschäftsgrundlagen anzupassen. Na und? Muss jeder Einzelhändler auch, bei dem ein Kaufhaus um die Ecke aufmacht.

Wolf

Heute Morgen erzählte mir der Jäger hier, dass es bei uns, Grossraum Westensee, SH, jetzt doppelt so viele Wildschweine gibt wie letztes Jahr und sich hier neuerdings, Fotofalle, Zwei Wölfe rumtreiben !
Wir sind Urlaubs- und Erholungsgebiet !
Ich werde nur noch hoffen dass das gesetzlich erlaubte Taschenmesser mir irgendwie nützlich ist, jetzt, in der dunkeln Jahreszeit, da die Wölfe sich schon in den Randgebieten der Dörfer hier tummeln. Hier sind schon Zwei Problemwölfe durchgezogen und siehe Berlin, wie es endet ! Danke.

19:29 von Uki Sky

Halten sie einen Wolf für gefählicher als ein Wildschwein? Ruhig mal Informationen einholen.

Wenn es nach mir ginge,

dürfte kein Jäger ohne Hund jagen. Wie oft wurde mir schon von angeschossenen Wild berichtet, welches Qualvoll verendet ist, weil es in der Nacht nicht gefunden wurde.

re uki sky

"Ich werde nur noch hoffen dass das gesetzlich erlaubte Taschenmesser mir irgendwie nützlich ist, jetzt, in der dunkeln Jahreszeit, da die Wölfe sich schon in den Randgebieten der Dörfer hier tummeln. Hier sind schon Zwei Problemwölfe durchgezogen und siehe Berlin, wie es endet !"

Wie endet es denn in Berlin?

Haben die Wölfe ein Blutbad unter Berlinern angerichtet?

@Uki Sky - Wildschweine

19:29 von Uki Sky:
"Ich werde nur noch hoffen dass das gesetzlich erlaubte Taschenmesser mir irgendwie nützlich ist, jetzt, in der dunkeln Jahreszeit, da die Wölfe sich schon in den Randgebieten der Dörfer hier tummeln."

Wenn sich "doppelt so viele Wildschweine wie letztes Jahr" bei Ihnen tummeln, sind die zwei Wölfe definitiv die (noch) kleinere Gefahr.

@Gelenkte-Dem-DE

15:09 von Gelenkte-Dem-DE:
"100+ Jahre ist Deutschland ohne Wolf ganz gut gefahren. Das Ökosystem ist nicht aus dem Ruder gelaufen."

Woher glauben Sie das zu wissen?

Ein befreundeter Jäger berichtet immer wieder von den Schäden, die Rehe & Co an jungen Bäumen anrichten. Die Wälder freuen sich, wenn es weniger Rehe gibt.

Wolf

Es würde mich interessieren woher der Mensch sich das Recht nimmt seine Interessen über die der Natur zu stellen. Natürlich kann es passieren, dass der Wolf ungeschütztes Weidevieh reißt, aber dagegen gibt es Zäune, Herdenschutzhunde sowie bei kleineren Herden Ställe. Leider wird der einzige Weg für eine erfolgreiche Integration nur über Ausgleichszahlungen für Betroffene zu erreichen sein. Darüber würden sich auch sicherlich all die Hühnerhalter freuen, deren Hühner von Füchsen oder Greifvögeln gerissen wurden. Wobei hier natürlich nicht so großes wirtschaftliches Interesse dahinter steckt. Und im Ernst, wird es nicht irgendwann sehr fragwürdig, wenn keiner mehr selbst Verantwortung tragen muss? Meiner Meinung nach sollte der Mensch besser wieder lernen mit der Natur zu leben, anstatt alles was Angst macht zu töten oder zu vernichten. Die letzten Jahrunderte haben doch allzu deutlich gezeigt, dass die Eingriffe in der Natur durch den Menschen nur zu weiteren Problemen führen können.

Mehr Schaden?

Es würde mich sehr interessieren wie Sie darauf kommen, dass das Ökosystem nicht aus dem Ruder gelaufen ist? Wildschweinplagen, Wildverbiß, immer mehr steigende Abschußvorgaben für die Jäger, dies sind nur ein paar wenige Probleme unseres Ökosystems, welche durchaus einen Zusammenhang erahnen lassen. Nur weil der Mensch die Natur seit Jahrhunderten zerstört soll er das für die nächsten hundert Jahre auch machen dürfen? Das wäre ja so als ob man einen Täter nicht verfolgt, weil er durch seine andauernden Wiederholungstaten schon Gewohnheitsrecht hat......

@Seacow - Märchen > Statistiken

17:48 von Seacow:
"Statistisch gesehen lebt ein Wolf auf der Fläche von Hamburg. Wenn nicht ein ganz großer Zufall eintritt werden wir alle niemals einen zu Gesicht bekommen. Warum wird nur so ein Drama um ein paar Wölfe gemacht?"

Weil viele an Märchen glauben. Schließlich wurden in den letzten Jahrzehnten keine Rotkäppchen in den heimischen Wäldern. Daran kann nur der Wolf schuld sein...

die Kirche mal im Dorf lassen

Mal abgesehen von den zehntausenden Toten in Verkehr und Krankenhaus (Keine), pro Jahr sterben ca. 10-15 Leute bei Reitunfällen. Sogar die Begegnung mit einer Kuh (!) ist durchschnittlich für 4-5 Leute pro Jahr tödlich...
Unsere Angst muss dem übermüdeten Bus- und Brummifahrer gelten, dem resistenten Keim im Krankenhaus, dem unhygienischen Wursthersteller oder meinetwegen auch dem verantwortlungslosen Kampfhundbesitzer - aber nicht dem Wolf.

@Sisyphos3

Genau statt das reh ganz natürlich vom Wolf gefressen wird ist sinnvoller das der Jäger es schießt. Keine Angst Ihnen wird dadurch kein Wildsteak entgehen. Klassischer Neid....ohne jegliche Inhaltlich stringente Begründung. Grausig

18:50 von Barbarossa 2

"Und ich bleib dabei, die Natur braucht den Menschen nicht."

Die Natur hat den Menschen hervorgebracht.

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