Kommentare

Sicher muss sein

dass ich als Kunde den Kauf nachpruefen kann. Eine Quittung zu bekommen ist dabei ein normaler Vorgang.

Wie will Altmeier kuenftig sicherstellen, dass Kunden nicht behumpst werden.

Zweitens, wir wollen nicht mehr zurueck in eine Zeit, in der unkontolliert Abgaben hinterzogen werden koennen. Wie stellt man sicher, dass alles steuerrechtlich in Ordnung ist.

Ein bischen mehr muss da schon kommen von Herrn Altmeier, sonst bleibt es ein typischer Altmeier.

Kassenbon

Sofern das Kassenbonpapier umweltfreundlich ist, ist das in Ordnung. :)

Ich find´s gut, Herr Altmaier.

Die Steuerhinterziehung ist eine Tatsache.
Auch ich kenne Geschäfte, wo die Kasse gar nicht zugeschoben und der Gesamtpreis auf einem Schmierzettel ausgerechnet wird.
Wen wollen sie beschützen?
Und zur Umwelt:
Ich kenne genügend Supermarktketten, wo zum Kassenbon noch sinnlose Punkte, fragliche Gewinnboni oder kundenfangende Internetumfragen angehangen werden.
Was sagen sie dazu?

Ich nehme

den Kassenbon immer mit, war noch nie ein Problem auf dem Markt, so gut wie alle in der Schlange vor mir auch.
Einzig wenn ich Morgens eine Semmel beim Bäcker hole, da will ich keinen. Selbst wenn ich beim Griechen essen gehe, kommt der dann mit dem Kassenbon als Rechnung beim bezahlen.
Ich sehe das Problem nicht, beim Bäcker eine Semmel oder an der Eisbude 2 Kugeln Eis im Sommer, da verstehe ich das, aber sonst nicht.
Wie will ich auf dem Supermarkt feststellen ob die Rechnung stimmt, oder ob das Geburtsdatum mit eingerechnet wurde ;-).
Wie gesagt, bei diesen kleine Ausnahmen, oder an der Imbissbude für die Bockwurst, muss es nicht sein.
Aber sonst schon, und ist auch schon immer üblich, vielleicht ist es ja Regional unterschiedlich.

Kassen-Bon-Pflicht

Zu Omas Zeiten gabs schon diese riesigen Anker-Registrierkasse, aber die hatten viele Tante-Emma-Läden nicht; ein Zettelchen und Kopfrechnen war notwendig. Als aber so ab 2010 in Läden immer noch Zettelchen benutzt wurden, wurde man stutzig - aber die Erleuchtung kam bald : Umsatzsteuerbetrug. Im übrigen wundert man sich über die Kunden heute : "Kassenbon - nein brauche ich nicht". Die das sagen sind meist Leute, die nicht so aussehen als müßten sie nicht auf den Euro schauen. Wie kontrollieren die eigentlich ihren Haushalt, ihre Ausgaben? Oder haben sie es nicht nötig ? Und halten die "Irrtümer" an der Kasse für ausgeschlossen ? Meine Mutter hat ein Haushaltsbuch geführt - mit Papier und Bleistift. Das war selbstverständlich. Kassenbon JA, ohne wenn und aber aus den genannten beiden Gründen.Wer dagegen protestiert, der läßt tief blicken.

Ist es wirklich so ?

"" Um gegen die milliardenschweren Betrügereien vorzugehen, brauche man manipulierunfähige Kassen und die Bon-Ausgabe, so Walter-Borjans.""
#
Frage ich mich,wie konnte der Milliarden Schwerer Betrug nachgewiesen werden wenn es keine Kassenbons gab ?
Auf jeden Fall wird es ein Bürokratisches Monster.

Ziviler Ungehorsam

Dieses Thema bietet sich als perfekter Test für die Wirksamkeit zivilen Ungehorsams an.
Es sind buchstäblich Millionen von Vorgängen täglich, die schlicht und ergreifend von den völlig sinnfrei dazu Verpflichteten getrost ignoriert werden sollten.
Absurdem bürokratischen Aufwand und Unmengen verschwendeten Papiers steht eine potenzielle Mehreinnahme an Steuern entgegen, deren Summe sich an anderer Stelle ohne weiteres einsparen ließe ...
Allein durch die riesige Zahl generierter Ordnungswidrigkeiten sollte hier dem Staat einmal eindrucksvoll gezeigt werden, dass Kunden und Geschäftsleute letztlich der Staat sind.

Also:
Ein klarer Aufruf zum Widerstand gegen bürokratischen Unsinn.
Wenn alle Betroffenen mitmachen, ist die absurde Idee in wenigen Tagen Geschichte.
In Frankreich würde es vermutlich nur Stunden dauern ...

Kassenbonpflicht !

Ja de Herr Altmaier kritisiert mal wieder, dabei ist es doch nur recht, wenn dadurch etliche Betrügereien vermieden werden. Genau durch diese gehen dem Staat ja etliche Steuergelder verloren zu Lasten von vielen. Die Ehrlichen haben damit sicher kein Problem und die Unehrlichen müssen sich was neues einfallen lassen.
Das mit dem Papier ist natürlich ein Problem. Mich wundert es aber, dass da noch nicht nach einer neuen Möglichkeit gesucht wurde, um diesem Problem entgegen zu treten und die Umwelt mit diesem Thermopapier zu belasten.
Das hätten die Ressortchefs der Bundesregierung schon längst in Angriff nehmen müssen. Aber wie üblich haben sie mal wieder gepennt.

Bon Pflicht bei Einkauf...

Also für mich dient der Kassenbon aus Nachweiß das ich eine Ware auch gekauft und bezahlt habe. Und sollte die Ware eine Garantiezeit haben, dient der Bon ebenso als Nachweiß, das ich die Ware in den betreffenden Geschäft auch erstanden habe. Also durchaus Sinnvoll.

Kleingeld ist auch Geld

Man kann alles übertreiben und sollte dann trotzdem überall und auf gerechte Art und wenn es denn sein muss, und es muss sein, mit Druck und über Gesetze das nötige Geld eintreiben was einen Staat, ein Land funktionsfähig und stabil hält und das gilt für alle Länder die sich als demokratisch und gerecht bezeichnen möchten.
Wenn es um Stimmen geht und das politische und parteiliche Übderleben oder die Stärkung von Parteien, dann werden wohl dann einige versuchen, solche Taten und Momente für sich zu nutzen.
Besser wäre es aber, das was man von Klein- und Mittelständlern als Beitrag in die leeren oder geschädigten Kassen des Staatssystems, als gesetzmässige Zahlung und als einen Beweis einfordert, dass man dies auch von all denen einfordert die weitaus höhere Beträge und Summen hinterschlagen und die sich über clevere Tricks und Anwälte und Berater und auch über politische Massnahmen versuchen, unseren System, dem Gesetz und solchen Maasnahmen, ähnlich wie diesen, versuchen zu entziehen.

Kassenbonpflicht

Kassenbonpflicht...eine SPD typische Manie der Kontrollbesessenheit nach dem Motto:
Es lebe der sozialistische Überwachungsstaat ! Vom Umweltfrevel mal abgesehen
zeigt es wie die Genossen Freiheit definieren in der sie, nach eigenem Ermessen versteht sich,das Geld der anderen zu verteilen gedenken..völlig absurd

Das ist wohl das schlechte

Das ist wohl das schlechte Gewissen von Herrn Borjans und seinem Wirken bei der WestLB.

Es wird geschätzt

Es wird geschätzt und vermutet. Aber die bekannten, erwiesenermaßen kriminellen Steueroasen, die müssen keinen Bon ausdrucken.

Liebe Politik, ihr versteht echt den Haß gegen EUCH nicht? Tja dann...

Frohe Weihnachten

Bonbon

Am schlimmsten sind die Bäcker, die noch eine eigene Backstube haben. Nie kriegt man da einen Bon. Die tun irgendwann so als wären sie pleite und ab gehts auf die Cayman-Insel, nicht wahr Herr Altmaier?

Theorie und Praxis

In meinem Alltagserleben wird zu jedem Einkauf sowieso ein Bon gedruckt und nach dem Bezahlvorgang werde ich (im besten Fall) gefragt, ob ich ihn haben möchte.

Die kommende Verpflichtung und der Widerstand dagegen ist für mich nur theoretische Rhetorik.

Sinnvoll wäre, wenn überhaupt, eine Regelung, die für den Druck den expliziten Wunsch des Kunden verlangt.

Das will die CDU doch viel mehr

Da soll Scholz doch mal nachgeben! Ich bin sicher die CDU will die Bon-Pflicht genau so, wie die SPD. Soll sich die CDU mal selbst an die Nase fassen.

Wer sich das ausgedacht hat

Wer sich das ausgedacht hat ist sein Geld nicht wert, er soll es zurück geben und sich einen neuen Job suchen.

Da macht die GroKo ein Mord Gedöns wegen Umweltschutz und so, und dann so ein Schwachsinn.
Chemisch verunreinigte Papierfetzen in milliardenfacher Ausfertigung. Dümmer geht's nimmer........

Wer betrügen will, betrügt auch mit den Kassenbons....

Armes Deutschland, haben wir diese dummen Politiker wirklich verdient?

Das Gesetz ist drei Jahre alt

Das Gesetz ist drei Jahre alt und jetzt, kurz bevor es wirksam wird, kritisiert man es und will Änderungen.
Ein bisschen spät wie ich finde und besonders scheinheilig von der CDU, stellten sie doch den Finanzminister 2016.

Ebenso zeigt sich die kurzsichtige Politik der Union. Sie denken nicht über die Legislaturperiode hinaus, wie bei der Verkehrswende, Energiewende und Umweltschutz.

Na endlich...

...in Italien ist es schon lange so, und auch hier kann es endlich was bewirken.
Ich verstehe die Aufrefung des Ministers nicht, anstatt über die Menge des Thermopapiers zu sinnieren sollte er das Thema warum überhaupt Thermopapier überdenken. Ich ärgere mich über jeden sowieso pauschal gedruckten Bon an der Aldi-Kasse.

Es muss die Frage gestattet sein,

... ob diejenigen, die solche Gesetzte entwickelten, schon mal ein Brötchen beim Bäcker gekauft oder ein Bier am Tresen getrunken haben. Falls ja, müsste es doch auffalen, wie überflüssig gerade für solche Käufe ein Kassenbon ist.
Ich befürchte, dass es zukünftig eine Art Chipkarte geben wird, auf der dann alle getätigten Käufe angelegt werden, natürlich nur dafür, um die Umwelt zu schonen, nicht um den Bürger noch transparenter zu machen.
Das ist meine persönliche Meinung.

Schön, dass Scholz sich darum

Schön, dass Scholz sich darum kümmert, dass diese 10 Milliarden Steuergelder zukünftig nicht mehr gestohlen werden.
Sicherlich können Registrierkassen dazu auf Normalpapier umgerüstet werden.
Das kann doch nur ein kleines technisches Problem sein.
Was aber unternimmt Scholz gegen den Diebstahl der restlichen 115 Milliarden Euro pro Jahr?
Der größte Haushaltsposten sind entgangene Steuergelder. Einerseits durch frechen Diebstahl unserer sogenannten Leistungsträger, hier mal die Bäcker, andererseits durch Steuervermeidung, ermöglicht und zugelassen mit Hilfe unzulänglicher Gesetze durch willfährige Politiker, denen das Wohl der Lobbyisten und Steuerdiebe wichtiger ist, als das Wohl aller Bürger.
Und auch Herr Altmaier unterstützt hier die Diebe.

Der Steuerbetrug muss

Der Steuerbetrug muss aufhören!

Das Thermopapier kann man verbieten.

Wo ist das Problem?

Eine Kassenrolle ist 60 Meter lang, kostet 50 Cent und man kann, den Brötchenkauf vor Augen, 1.200 Vorgänge ausdrucken.
Soviel Verkäufe hat der Bäcker i.d.R. nicht am Tag. Und der möglicherweise daraus resultierende Papierberg ist auch eher nur ein kleines Häufchen. Die Kosten, 50 Cent, überschaubar.
Hier will der kleine Einzelhandel durchaus an der Kasse vorbei verkaufen. Anders ist diese Verweigerungshaltung nicht zu erklären.

Was soll das?

Dieses maggeln an der Steuer vorbei ärgert mich schon immer! Als Arbeitnehmer kann ich auch nichts am Finanzamt vorbeipfuschen! Ich möchte auch beim Kauf einer Currywurst einen Bon!

Kassenbon Pflicht

das kann man auch anders lösen. In Schweden ist jede Kasse mit einer Blackbox vom Finanzamt gekoppelt. Der Kunde kann wählen- mit oder ohne Bon. Die Blackbox ist wie eine nicht löschbar Festplatte. Nur das Finanzamt kann diese Box auslesen - auch online

13:13 von IBELIN

>>Wie will Altmeier kuenftig sicherstellen, dass Kunden nicht behumpst werden. <<

Wenn ich im Supermarkt einkaufe erwarte ich sicher einen Bon.
Wenn ich in einer Bäckerei ein belegtes Brötchen kaufe brauche ich keinen Bon. Ich möchte als Kunde selbst entscheiden wieviel Müll ich nach Hause schleppe.
Fast alle Registrierkassen erzeugen ein elektronisches Protokoll, unabhängig vom Bondrucker. Weiß das die neue SPD Spitze oder ist deren digitale Welt noch nicht so weit.

Völlig überzogen

ein Heidenaufwand, eine extreme Bürokratie und Papierflut! Jeder Bäcker muss dann wegen zwei Brezeln einen Von überreichen, ob der Kunde will oder nicht. Das bedeutet für Alle Wartezeiten und längere Schlangen und extrem viel zusätzlicher Papiermüll. Der Gastwirt gegenüber k...tzt jetzt schon bei dem zusätzlichen Aufwand. Wieder mal ein krasses Beispiel für Überregulierung

man staunt nur noch

irgendeiner seiner dümmlichen kollegen/innen hat doch diese vorschrift erlassen. sprechen die etwa alle Nicht miteinander?

ja dieser Betrug bei Restaurants ...

kommt ein Steuerbeamter in ne Würstles Bude :
ihre Unterlagen, Rechnungen bitte
2 Wochen später kommt er zurück:
habe einen Herrn vom Gesundheitsamt dabei ....
um Gottes Willen warum denn ... was hab ich getan
so wie ich aus ihren Unterlagen entnehme
haben sie pro Bratwurst 3 kg Senf berechnet

vielleicht hatte Herr Altmaier derlei im Sinn

Altmaier kritisiert Kassenbon-Pflicht

Tatsache ist, dass schon mehrmals der Bon sehr nützlich war, weil entweder die Dame an der Kasse sich vertan hat oder die Zentrale des Supermarktes den Preis noch nicht aktualisiert hat. Außerdem sollte jeder Käufer den Preis überprüfen können. Das ist bei den meisten Produkten so üblich. In vielen Supermärkten wird heute schon gefragt, ob man einen Kassenzettel haben will.

Bürokratie nein - Müll ja

Wir haben in unserer kleinen Bäckerei schon scherzhaft zu unseren Kunden gesagt, die Bon-Drucker bekommen demnächst alle eine Windel um, in die alle unangeforderten Bons hineinwandern. Heute Morgen von 07:00 Uhr bis eben um 13:00 Uhr wollte z.B. nicht ein einziger unserer Kunden, in der Filiale in der ich heute gearbeitet habe, seinen Beleg haben. Wären alle in den Restmüll gewandert. Trotz Weihnachtstroubel.

Wenn der Aufwand nicht zu groß wäre, müssten mal alle Einzelhändler in einer gemeinsamen Aktion alle überzähligen Bons in Restmüllsäcken auffangen und Herrn Scholz vor das Ministerium stellen. Einfach nur um mal zu zeigen, was da wirklich zusammen kommt.

die "Kleinen" und die "Großen"

Grundsätzlich ist ein Kassenbon richtig, aber genau wie bei Kleinstgewerbetreibenden im Internet die die Versteuerung belegen müssen, drängt sich auch hier der Eindruck auf, dass der Gesetzgeber bei den "Kleinen" voll zuschlägt, aber bei der "Großen" z.B. Amazon weiterhin untätig ist und diese praktisch ihre Besteuerung selbst bestimmen. Solange hier keine realistische Besteuerung erfolgt, können sich die "Kleinen" nicht nur ungerecht behandelt fühlen - sie werden in der Tat ungerecht behandelt!

"Es genügt schon, einen

"Es genügt schon, einen Kassenbon nur kurz in der Hand zu knüllen, um eine schadhafte Menge BPA über die Hautporen aufzunehmen.
-
Die Gesundheitsrisiken beim Umgang mit Thermopapier sind erheblich und inzwischen auch flächendeckend bekannt. 2016 hat die EU ein entsprechendes Verbot erlassen, das allerdings erst 2020 in Kraft tritt. Bis dahin ist noch immer Vorsicht geboten."
#
#
Wer die Problematik von Thermopapier kennt, wird diese immer ablehnen. Da ich meinen Kopf noch benutzen kann, und den Einkauf grob einschätzen kann, benötige ich keinen Zettel.
Mir ist nicht bekannt, das es eine Veränderung bei der Herstellung des Papier gegeben hat. Macht aber nix, dann versaut mal weiter die Umwelt.

@esche, 13:18

"Wie kontrollieren die eigentlich ihren Haushalt, ihre Ausgaben? Oder haben sie es nicht nötig?"

Könnte daran liegen, dass Sie die Leute für dümmer halten, als sie sind.

Ich errechne während des Einkaufs den ungefähren Preis und vergleiche an der Kasse mit dem, was ich bezahlen soll.

Wenn das hinkommt, wofür brauche ich dann einen Kassenzettel??

Beispiel

Supermarkt, da brauch ich den nicht, der geht eigentlich sofort bei verstauen der Einkäufe in den Müll.
Weshalb ich den wenn ich gefragt werde,?auch nicht hab mag.
Ich behalte nur die die ich zu Garantiezwecken, oder aufgrund von doppelter Buchführungspflicht brauche.

@ um 13:34 von Blind Faith

Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.
Überwachung ist am besten.
Vor allem die sogenannten Leistungsträger. Denn um der BRD insgesamt 125 Milliarden Euro pro Jahr an Steuern zu klauen, fehlen den tatsächlichen Leistungsträgern, nämlich den normalen Arbeitnehmern, einfach die finanziellen Möglichkeiten.
Und natürlich müssen auch Politiker überwacht werden, die Gesetze konstruieren, die Steuervermeidungen fördern.
Denn solchen Menschen ist gemeinsam, dass sie nicht das Allgemeinwohl unterstützen und nicht den demokratischen Rechtsstaat.

Bon muss sein.

Denn jetzt ohne Bons in vielen Bereichen wird der Staat und somit wir Bürger um Milliarden an Steuereinnahmen betrogen.

Endlich die Selbstverständlichkeit

Wie gut dass bald die Zeiten vorbei sind, wo die Kassierer und Kassiererinnen mit dem Kaufbeleg geizten und einfach schnell weiterkassierten. Selbst bei gekauften Elektrogeräten oder Motoröl, oder bei der Frühstücksbestellung für die Firma.
Erst auf Nachfrage, mit viel Glück.
Meist schnell weiterkassiert und dann langwieriges Abrufen meines Kassenbons mit genervtem Gesicht.
Endlich - die Selbstverständlichkeit muss sein.

Repressalien für jede Branche

Die Bonpflicht reiht sich sie wie Kettenglied an die anderen Bestimmungen, die in den letzten Jahren eingeführt wurden. Jeder Handwerker bzw. jedes Geschäft wird mit neuen und abermals neuen Vorschriften überzogen. Klar ist, wenn das so weitergeht entfernt sich der Bürger immer mehr vom Gesetzgeber und macht sich eigene Regeln - siehe Schwarzarbeit. Ich selbst hätte diese Jahr ein Geschäft übernehmen können - tu ich aber nicht weil mir die unzähligen Bestimmungen zum Hals raushängen. Vieles wird von ganz oben eingerührt und dann stellt man sich auf Bundesebene hin und sagt, dass man nichts gegen EU-Bestimmungen kann. Ehrliche Arbeit ist heut nicht mehr gefragt - aber Hauptsache man hat für alles ein Zertifikat und eine Zulassung.

13:34 von Blind Faith

"Kassenbonpflicht...eine SPD typische Manie der Kontrollbesessenheit nach dem Motto:
Es lebe der sozialistische Überwachungsstaat !"

Sie meinen, die Steuerhinterziehung ist in einem freien Staat erlaubt?

Da darf jedes Geschäft hinterziehen, wie es ihm richtig erscheint?
Alles andere wäre kommunistischer Überwachungswahn?

Kassenbonpflicht

Ich bin Inhaberin eines kleinen Lebensmittelladens mit neuer Registrierkasse, aus der das Finanzamt jeden Tastendruck auslesen kann. Ich frage jede/n meiner KundInnen, ob sie den Kassenbon möchten. Etwa die Hälfte möchte per Bon den Einkauf kontrollieren, die andere Hälfte erklärt mir, der Bon würde eh nur weggeworfen und sei nur überflüssiger Müll. Ich hoffe, das im Interesse meiner KundInnen und der Umwelt weiter so handhaben zu können. Mit den Möglichkeiten des Finanzamts, auf meine Umsätze zuzugreifen, hat die Bonausgabepflicht m.E. nichts zu tun.

rer Truman Welt

Den Umweltschutz in dieser Angelegenheit anzuführen aber der weiteren Verwendung von Glyphosat von Seiten der Bundesregierung in der EU zuzustimmen, zeigt mir, wie Umweltschutz argumentativ manipulierend eingesetzt wird, und daß offensichtlich dahinter ganz andere Interessen stehen als der Umweltschutz. Auch bürokratischer Aufwand ist ein lächerliches Argument. Machen Sie sich in Deutschland einmal Selbständig, da wissen Sie was Bürokratie wirklich ist. Einen Kassenbon für jeden Verkaufsvorgang zu produzieren ist dagegen ein "Vogelschiss"! Nein, nein, hinter diesem Widerstand scheinen mir doch ganz andere Motive zu stecken und ich glaube eben deshalb auch gerne, dass der mit der Bon-Pflicht anvisierte Steuereffekt schon die grosse Rolle dabei spielt.

Ein typischer Altmeier.

"Da diese Bons häufig auf Thermopapier ausgegeben werden, das im Restmüll zu entsorgen ist, wird die Umwelt belastet."

Soll das ein Witz sein?

Welchen (zu geschätzten 95%) völlig unnötigen Papiermüll verursacht die Politik den sonst so?

Was ist denn mit den Finanz-, Stadtämtern und Arbeitsagenturen, wo der Bürger den kleinsten Pipifax dreimal und mit Schleife einreichen muss?

Und hier entdeckt Herr Altmeier auf einmal sein grünes Gewissen?

Soll er sich halt bemühen, dass die Bons auf (halbwegs) umweltfreundlichem Zellophan gedruckt werden.

Er hat als Wirtschaftsminister sicher beste Kontakte in die Papierindustrie.

Aus Umweltschutzgründen sollte auf eine Pflicht

verzichtet werden.
Wer Bons braucht, bekommt sie bisher auch!

Und warum überhaupt eine Pflicht, bei unbarer Bezahlung?
Hier kann das Finanzamt bei Kontrollen eindeutig Zahler und Geldempfänger identifizieren.

Bonpflicht

Alle Registrierkassen müssen seit 2 Jahren mit einer elektronischen Sicherung ausgestattet sein, bei der das Finanzamt bei einer unangemeldeten Kontrolle alle Daten mit einer Software direkt aus der Kasse auslesen kann. Diese Daten können auch nicht verändert werden. Wenn beim Brötchenkauf weniger in die Kasse eingetippt wird als abkassiert, handelt es sich nicht um Steuerhinterziehung, sondern um Diebstahl, weil das Geld nicht in der Kasse landet, sondern in der Tasche der Verkäuferin

Am 14. Dezember 2019 um 13:34 von Blind Faith

" Es lebe der sozialistische Überwachungsstaat ! Vom Umweltfrevel mal abgesehen
zeigt es wie die Genossen Freiheit definieren in der sie, nach eigenem Ermessen versteht sich,das Geld der anderen zu verteilen gedenken..völlig absurd "

Ich bin ja kein großer Fan der SPD mehr, die Zeiten sind leider vorbei, was Sie aber schreiben ist etwas daneben.
Es gibt seit Jahren nur ganz wenige Stellen wo kein Kassenbon ausgehändigt wird, oder an die Ware gleich angebracht wird, bei Stadtbummel braucht das schon beim Besuch des nächsten Geschäfts, die vielleicht die selben Waren führen.
Oder Sie haben mit Karte bezahlt, das nehmen Sie doch auch mit.
Es gibt fast keine größeren Geschäfte mehr, wo nicht automatisch Kassenbon dabei ist.

Bin dabei!

Jede/r, die einen Bon möchte, wird ihn wie schon jetzt von mir bekommen. Wer nicht: keine Müllproduktion!

at Blind Faith um 13:34

Soweit ich informiert bin, werden Gesetze derzeit vom Bundestag beschlossen, in welchem die SPD nicht die absolute Mehrheit hat. Da müssten als0 noch andere von der sozialistischen Kontrollbesessenheit begeistert sein.

Kassenbon-Pflicht ist

nach der Ideologie eines echten Genossen genau der richtige Weg, da alle Unternehmen und Selbständigen mögliche Steuerhinderzieher sind und überwacht werden müssen.

Bei kleinen Beträgen ist man kleinlich,

bei großen Beträgen ist man unfähig. Während die kleine Kneipe oder Eisdiele selbst bei Cent Beträgen überwacht und zur Steuer gezwungen werden, schieben Starbucks, IKEA usw. ihre Einnahmen solange durch die Welt , bis kaum noch Steuern zu zahlen sind. Seit über 10 Jahren wurden die Finanzminister über cum-ex Betrug informiert. Sie und die zahlreichen Juristen in den Parlamenten und Ämtern haben bis heute die betrogenen Milliarden nicht eingetrieben. Die Betrüger und ihre Helfer wurden noch immer nicht bestraft.

Einführung als digitale Lösung

In Entwicklungsländern ist das schon lange Pflicht und wer keine Rechnung verbucht dem schließt der Staat 1 Monat das Geschäft. Ich bin dafür eine Verbuchungspflicht in einer digitalen Lösung einzuführen (also ein Pflicht zur elektronischen Rechnung) , dann kann der Kunde entscheiden ob er von dieser Buchung eine Kopie in Papier oder digital erhält.
So ist auch eine Prüfung durch die Finanzbehörde schnell möglich!

Grüße aus Karlsruhe

@blindfaith, 13:34

Den "kapitalistischen Überwachungsstaat" gibt es ja auch (Hartz Vier, Grundrente und Konsorten).

Und der geht den Betroffenen direkt an die seelische Gesundheit!!

Im Gegenzug ein wenig "sozialistischer Überwachungsstaat" in Form von Kassenzetteln an der Ladenkasse, der niemandem wirklich wehtut, ist da recht und billig.

at wenigfahrer um 13:17

... und auch an alle anderen die kontrollieren möchten : der Bon ist vor wie nach vorgesehen, bisher durfte man aber verzichten. Ich denke es wäre auch technisch möglich, deim Bezahlvorgang per Smartphone den Bon auch auf dieses zu transferieren.
Eine Geringfügigkeitsgrenze halte ich insofern für problematisch, da deren Grösse wieder Gegenstnd endloser Debatten würde, und Betrüger dann eben die Rechnung aufteilen könnten.
Wenn ich bedenke was ich an der Kasse so an Müll mitnehmen muss (Blisterpack vom USB - Memorystick oder vom Ohrstöpsel) erscheint mir der Bon als eine wesentlich kleinere Umweltsünde.

schon wieder nur extrem

gibts auch mal wieder ein konsenz in der mitte? derzeit gibt es ein bon-recht für die käufer. altmaier möchte die quittung abschaffen und scholz will selbst kleinunternehmer verpflichten obwohl viele von ihnen nicht mal ein kaufmännischen geschäftsbetrieb führen (müssen). das nennt sich kleinstunternehmerregel.

im übrigen ist die ganze sache im prinzip eh für die luft. es gibt bereits das recht auf eine kassenquittung. kann natürlich sein, dass die groko das mittlerweile gefrühstückt hat wie sie es schon mit der preisangabenverordnung gemacht haben (bzw. union/fdp). das recht ist gut, die pflicht ist müll. besser wäre es, dass das thermopapier in kassensystemen verboten würde. gesundheitsschädlich und dann noch nicht mal wiederverwertbar.

Kein Bon - kein Kunde

Wenn ich als Kunde keinen Kassenbon bekomme, zeige ich niemanden an. Ich bin dann mal weg. Für immer.

Ich sehe das Problem nicht

Ich sehe das Problem nicht bei den Bäckereien, Fleischereien, Supermärkten oder Tankstellen.
Vielmehr sehe ich das Problem bei den Kunden.

Auch heute schon gibt es bei jedem Supermarkt-Einkauf einen Kassenbon, dann wird der Kunde gefragt: "Brauchen Sie einen Beleg?" Wenn der Kunde dann "nein" sagt, wird der automatisch ausgedruckte Kassenbon vom Verkäufer in einen dafür vorgesehenen Papierkorb "entsorgt".

Bei Tankstellen musste ich früher (weil ich den Verbrauch meines Autos überwache) oft ausdrücklich einen Kassenbon verlangen - man sagte mir, die meisten Kunden würden den einfach vor der Tankstelle auf den Boden werfen. Also auch hier liegt das Problem bei den Kunden.

Es wäre hingegen sehr zu begrüßen, wenn man diese Kassenbons mit Tinte auf normales Papier drucken würde!

Die Leute werden das GIFT im PAPIER-Müll entsorgen

Die Leute werden das nicht im Restmüll entsorgen, es ist augenscheinlich Papier - also wandert das direkt in die Papiertonne samt der Giftstoffe. Na prost Neujahr.

Und die Kinder nehmen das in den Mund - immerhin dann ein ziemlich großes Konjunkturprogramm für Ärzte und Krankenhäuser.

Ich werd jedenfalls keine bescheuerte APP für die papierlose Quittierung installieren - die würde auf dem gerooteten Handy mit Alternativ-Betriebssystem eh nicht laufen.

Und was ich der netten Kellnerin oder Bedienung an Trinkgeld zustecke, geht nichts und niemanden was an.
Ich kann Geld verschenken an wen ich WILL!

13:34 von Blind Faith / falsche Fährte?

Es ist weder eine Manie, noch eine Besessenheit (ist übrigens fast dasselbe), noch Mittel eines Überwachungsstaats, noch sozialistisch, noch Umweltfrevel und auch nicht SPD.

Es ist die Umsetzung einer Bundesvorschrift zur Eindämmung von rund 10 Mrd Steuerhinterziehung an deutschen Ladentheken - pro Jahr.
Und mit derselben Klappe auch ein Beitrag zum Verbraucherschutz.
Die Bundeskanzlerin gehört der CDU an und leitet das Bundeskabinett - nicht einen sozialistischen Überwachungsstaat.

Grüße aus Pjöngjang ;-)

@13:23 von Lutz Jüncke: Wenn fast alle Bürger "Outlaws" sind...

Ich hab mal wo einen schlauen Spruch gelesen:
Wenn 5% der Bürger Outlaws sind, liegt das Problem bei den Bürgern.
Wenn 25% der Bürger Outlaws sind, ist das System krank.
Wenn 50% der Bürger Outlaws sind, ist das System todkrank.
Wenn 90% der Bürger Outlaws sind, ist das System TOT.

Kassenbonflut

Also ich bin auch dagegen, wenn für jedes einzelne Brötchen o.ä. ein Kassenbon gedruckt werden muss. Für alle, die auch dagegen sin habe ich folgenden Vorschlag: Bons mitnehmen, sammeln und am Jahresende gesammelt ans Bundesfinanzministerium schicken.

13:13 von IBELIN

>> Wie will Altmeier kuenftig sicherstellen, dass Kunden nicht behumpst werden. <<

Altmeier will nicht den Bondruck auf Kundenwunsch verbieten, sondern die Pflicht zum Ausdruck verhinden.

>> Zweitens, wir wollen nicht mehr zurueck in eine Zeit, in der unkontolliert Abgaben hinterzogen werden koennen. Wie stellt man sicher, dass alles steuerrechtlich in Ordnung ist. <<

Wie genau stellt der Bon dies sicher? Geht das Finanzamt bei jedem Kunden vorbei und lässt sich die Ausdrucke vorlegen?

was die italiener schon seit jahren können.....

..... sollten wir auch schaffen.
es gibt für alles einen kassenbon, auch für den espresso an der bar. und man nimmt ihn mit, denn die chance, daß man vor einem restaurant oder supermarkt kontrolliert wird, ist durchaus gegeben.
keine macht der steuerhinterziehung.
und was das papier angeht, gibt es mit sicherheit eine technische lösung.

Kasse machen

Die Steuerhinterziehungspartei und Machtnichtsparteiei CDU und Merkelflüsterer Herr Altmaier der seine eigenes Ministetium nicht im Griff hat will sich einschleimen.

Wohin wollen wir

Entweder wollen wir Klimaneutral werden oder wir verschwenden Ressourcen . Sicher ist es richtig der Steuerhinterziehung den Riegel vorzuschieben. Jedoch wird hier wieder bei der Masse erst einmal Betrugsabsicht unterstellt. Die Großkonzerne machen es vor unseren Augen und die Politik unternimmt nichts dagegen.
Anscheinend ist es mit unserer Technik doch nicht so weit her das wir mit einer unglaublichen Zettelflut der kleinen Steuerhinterziehung einhalt gewähren will.
Bedenkt man wie viele Bäume dafür gefällt werden müssen kann ich nur noch den Kopf schütteln. Gängelung des unteren Mittelstandes. Bringen wir dann vom Stadtbummel genau so viel Papiermüll nach hause wie vom Schachterlwirt mit dem großen M.

die Bonpflicht macht im wesentlichen Sinn

Was soll da so problematisch sein, wenn bei allen Geschäftsvorfällen ein Bon ausgedruckt wird. Sicher kann man bei Kleineinkäufen (Eis, Brötchen) auf Quittungen verzichten, jedoch im Regelfall solle schon was Nachprüfbares dem Käufer übergeben werden.
Wenn ich immer sehe, dass ich im Restaurant einen Belege bekomme, der ausdrücklich mit Zwischenrechnung bezeichnet ist, frage ich mich schon – was soll das: ich habe fertig und damit Anspruch auf eine Endrechnung. Was soll u. U. verschleiert werden mit dem Begriff Zwischenrechnung.
Es gibt andere Dinge zu regeln als sich über die nützliche Bonpflicht aufzuregen.

@Blind Faith

Wenn die Kontrollbesessenheit mit Steuergerechtigkeit einher geht, ist sie wohl nicht zu beanstanden! Und von welcher ''Freiheit'' schreiben sie da eigentlich? Die,Steuern zu bezahlen oder nicht,ganz wie es jedem passt? Jeder Privatmensch muss bei seiner Steuererklärung alles penibel nachweisen. Für Menschen mit einem Geschäft/Firma soll das dann nicht gelten? Übrigens brauche ich oft auch bei meiner Steuererklärung einen Nachweis für einen Kauf.

Kassenbon

Ich lasse mir oft keinen Bon geben. In der Hektik an der Supermarktkasse rechne ich den Betrag bestimmt nicht nach und falls ich zuhause einen Fehler finden würde müsste ich noch mal los und außerdem beweisen, dass ich etwas nicht gekauft habe, was da drauf steht. Ich werfe die Dinger tatsächlich meist schnell weg.
Und woher soll ich wissen, ob die Kasse nicht so programmiert ist, dass sie zwar einen Bon druckt, der Laden aber trotzdem die Steuer betrügt. Mit genügend krimineller Energie bekommt man das bestimmt hin. Drucke einen Betrag, buche einen anderen.
Andererseits kaufe ich Herrn Altmeier auch nicht ab, dass er sich plötzlich Sorgen um die Müllbelastung macht. Da wird er schon vom Einzelhandelsverband „beraten“ worden sein, so wie bei der Importquote von Medikamenten.

@13:18 von Esche999:

Die das sagen sind meist Leute, die nicht so aussehen als müßten sie nicht auf den Euro schauen. Wie kontrollieren die eigentlich ihren Haushalt, ihre Ausgaben? Oder haben sie es nicht nötig ? Und halten die "Irrtümer" an der Kasse für ausgeschlossen ?
Es ist nicht verboten, beim Einkauf die Preise zusammenzurechnen und nicht auf das Orakel an der Kasse zu warten. Tatsächlich kommt es häufiger mal vor, daß der der Kasse bekannte und der an der Ware ausgezeichnete Preis nicht übereinstimmen. Wenn der Kassenpreis von meiner Kopfrechnung abweicht, lasse ich mir deswegen den Bon schon geben, um zeitnah reklamieren zu können. Etwa die Hälfte der Zeit liegt der Fehler bei mir.

Und falls man Kassenbuch führen möchte, kann man selbstverständlich die Summe nach dem Kauf auch einfach notieren. Dafür braucht es keinen Bon.

Kassenbonpflicht

Sehr geehrter Hr. Scholz mit ihren Vorstellungen sind sie auf dem besten Weg voll daneben zu greifen. Die vielen Sparer, die für ihren Lebensabend ein paar wenige Notgroschen beiseite gelegt haben, sollen jetzt auch noch darum geprellt werden. Für Sparkonten gibt es keinen Zins mehr, höchstens werden noch Strafzinsen in Aussicht gestellt. Diese Sparer werden von den Banken ermutigt, ja fast noch genötigt, in Aktien zu investieren um noch etwas an Rendite zu erzielen. Aber da wartet bereits Hr. Scholz um sie um Ihre (bitteren) Früchte zu erleichtern; sie sollen gefälligst selbst ihre Grundrente finanzieren und vielleicht bleibt auch noch der eine oder andere Betrag bei dem Not leidenden Finanzamt hängen.

Wenn sie einen solchen Weg beschreiten wollen, warum dann nicht einen gerechten? Diese Transaktionssteuer könnte gestaffelt werden. (Fortseztz. folgt)

Kontrollfreaks

Dass der Bundesfinanzminister jeden Bürger für einen Steuerbetrüger hält ist inzwischen wohl das kleinere Übel und ausufernde Bürokratie sehe ich auch nicht wirklich. Viel dramatischer ist, dass jedes Jahr Milliarden an Schwarzgeldern aus Deutschland an Terrororganisationen in islamischen Ländern transferiert werden, das BKA und auch die Finanzbehörden aber keinen Handlungsbedarf sehen. Das Prinzip ist klar: erst mal warten bis sich keiner mehr intersdiert und dann den Bundesbürger abkassieren. Der ist ja immer greifbar. Passiert so bei der Bandenkriminalität, passiert so bei der Tollticket Katastrophe etc. Die Liste ist beliebig erweiterbar. Man braucht jetzt dringend Geld für die 2 Milliarden, die Scheuer zum Fenster rausgeworfen hat nach dem Motto: der Steuerzahler wird's schon richten. Wann werden wir endlich dazu übergehen, Politiker für solche kriminellen Misswirtschaften auch persönlich haftbar zu machen?

Kassenbonpflicht (fortsetz.)

Mein Vorschlag:
Investitionen in Aktien bis zu einem Betrag von ca. €50.000,00 bleiben grundsätzlich steuerfrei. Beträge über dieser Summe werden bis zu €100.000,00 mit 0,2% besteuert. Beträge von €100- €200.000,00 mit 0,5%; von €200- €500.000,00 mit 1%. Den Steuersatz von über €500.000,00 Investitionen überlasse ich Ihrer blühenden Fantasie.

13:39 von Frankophon

"Liebe Politik, ihr versteht echt den Haß gegen EUCH nicht? Tja dann..."

Man kann als Mensch eigentlich vieles verstehen, selbst Mord.

Trotzdem sind verschiedene Verhaltensformen und innere Haltungen widerlich und unwürdig:

dazu gehört die Äußerung des Hasses.

Steht die Abschaffung der

Steht die Abschaffung der Kassenbon-Pflicht im Koalitionsvertrag oder will die CDU hier etwas nachverhandeln?

Die Alternative dazu wären mehr Kontrollen bei den Betrieben und dafür braucht man mehr Beamte.
Die haben wir aber dank der neoliberalen Politik der letzten Jahrzehnte nicht. CDU/CSU und FDP haben immer von einem wehrlosen Staat geträumt, der schon fast Realität geworden ist.

Für jeden rechtstreuen Bürger ist das Verhalten der Union beschämend.

Da haben sie doch dem Merz 5000 €/Tag bezahlt - ohne Erfolg.

@13:34 von einbuerger65
Herr Walter-Borjans hat immerhin mit dem Ankauf der Betrüger-CDs dem Staat eine Menge Geld eingebracht.

Italien mit offener Erfahrung mit der organisierten Kriminalität hat meines Wissens sogar dem Kunden die Pflicht zur Aufbewahrung des Bons auferlegt, um gegen die Geldwäsche vorzugehen.

Die ÖR in Bayern brachten einmal einen Bericht mit einem Whistleblower einer Herstellungsfirma von Kassen, der behauptete, dass einige Käufer (Gastwirtschaften etc.) manipulationsfähige Kassen verlangten...

Persönlich finde ich die Regelung eines Bio-Ladens ganz gut: Man sieht das Eintippen und Betrag an der Registrierkasse und wird dann gefragt, ob man einen Ausdruck haben will.

PS.: Man sollte Cent-Beträge immer auf 5 Cent auf-/abrunden, um ein (Pseudo-)Argument gegen das Bargeld zu entkräften.

13:50 von ex-lax

"Wer betrügen will, betrügt auch mit den Kassenbons....

Armes Deutschland, haben wir diese dummen Politiker wirklich verdient?"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Na ja - ich neige ja eher dazu, zu fragen, ob wir die verdient haben, die dumme Politiker WÄHLEN.

Wir haben diese Bürger weder verdient noch nicht verdient, sie sind einfach da.

Und diese wollen auch nicht verstehen, warum man Gesetze erlassen muss, auch wenn es immer welche gibt, die diese Gesetze brechen.

Mit dieser Ignoranz muss Deutschland leben - und es später ausbaden.

Keine Buchung ohne Beleg

...und doch wird's absurd, wenn ich wegen 2 Brötchen so ein Quatschpapier kriegen MUSS. Und was Steuerhinterziehung angeht: Die großen Fische lachen doch über so einen Kleinkram. Aber solange sich der Staat mit so einem Unsinn ohne jedes Augenmaß beschäftigt, müssen besagte "Große" ohnehin nichts befürchten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

komische Prioritäten

Da ist mal wieder die Bürokratie wichtiger als die Umwelt. Ausdrucke auf Thermopapier, das offenbar in den Restmüll gehört, die Meisten aber in den Papiermüll werfen würden (zumindest von den Leuten, die nicht alles überall reinwerfen). Wer will die Zettel denn alle prüfen (und was kostet das?) Schrift auf Thermopapier ist ohnehin nicht wirklich beständig. Und dann werden große Reden geschwungen von Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Für mich nicht nachvollziehbar.

13:57 von traurigerdemokrat

"Der Steuerbetrug muss aufhören!

Das Thermopapier kann man verbieten."

So kurz und knapp kann man es sagen, ja.

Aber wenn viele User diesen Steuerbetrug unbedingt zulassen wollen, werden sie die Partei wählen, die ihn auch zulassen will.

Eigentlich eine sehr gute

Eigentlich eine sehr gute Sache wenn sich wirklich alle daran halten ... der Supermarkt genauso wie der kleine Kiosk, die Kneipe usw.

In Italien wird das schon lange praktiziert.
Die gehen sogar noch einen Schritt weiter
So kann es passieren, dass man auf der Straße von Beamten der Guardia di Finanza, der italienischen Finanzpolizei, auf den Kassenzettel angesprochen wird............. und es droht Strafe wenn man ihn nicht hat

Wenn die Umweltbelastung nicht wär‘, wär‘s sogar lustig

„... die Bonpflicht eben ein fester Teil des Kassengesetzes sei, das zum 1. Januar eingeführt solle“ (Sprecherin Finanzministerium)

„Eben“. Gesetz ist Gesetz. Und einmal „Beschlossenes“ nun mal nicht mehr zu ändern, egal als wie blödsinnig es sich bei näherem Hinsehen herausstellt.

„Eine Änderung, also ein Absehen von der Belegausgabepflicht beziehungsweise weitere mögliche Ausnahmeregelungen, bedürften einer Änderung der Abgabenordnung“

Jetzt weiß der Bürger wenigstens, mit was seine „Regierungsverantwortlichen“ den lieben langen Tag „beschäftigt“ sind und wie sie sich für seine Interessen einsetzen.

Verständnisfrage

Verständnisfrage: Muss auch für "Cum-Ex-Produkte" künftig ein Kassenbon ausgedruckt werden?

@Christian 1966 14.23

man kann aber Alles auch übertreiben mit der Bürokratie und Kontrollsucht! Im Supermarkt, an der Tankstelle, im Kaufhaus gibt es überall selbstverständlich Belege, ist auch sinnvoll, z.B, wegen Umtausch oder Reklamation. Aber warum ich beim Bäcker wegen zwei Brezeln einen Beleg brauche, wird mir nicht ersichtlich. Wegen Milliarden Steuerhinterziehung= Das wären aber viele Brezeln;-) typisch, dass hier gleich von Usern Lenin-Zitate kommen. Das zeigt die Hintergründe.

Kassenbon / Haushaltsbuch

1. Stutzig geworden bin ich - exakt : bei den Bäckern
2. EinHauhaltsbuch listet die jährlichen Ausgaben auf. Natürlich toll, wenn jemand die alle im Kopf hat - aber auf die Stimmigkeit der darauf beruhenden Rechnung gebe ich keinen Cent.

Schon die Frage, ob man den Kassenbon will, ist unseriös

Wenn ich beim Einkaufen gefragt werde, ob ich einen Kassenzettel will, erweckt das bei mir Unbehagen. Wie bei einem Handwerker, der fragt, ob ich eine Rechnung brauche. Schon die Frage, ob … ist unseriös. Der eigentliche Kassenzettel ist doch das Wenigste – sollen die Händler halt auf den ungefragten Ausdruck überflüssiger Coupons verzichten, wenn sie die Umwelt schonen möchten. Aber nicht mir ein schlechtes Gewissen einreden, nur weil ich eine Quittung will. Wie oft sind falsche Preise hinterlegt und ohne Quittung ist keine Kontrolle möglich. Fehler gehen zu Lasten des Kunden. Das kann und darf nicht sein.

Kleinere Schrift und kleinere Kassenbons

Ich finde es gut, dass ein Händler grundsätzlich unaufgefordert einen Kaufbeleg ausgeben muss, allerdings sollte auf explizit geäußerten Wunsch der Kunden kein Kaufbeleg ausgegeben werden.

Um mehr Papier zu sparen könnte man eine Pflicht für weniger breite Kassenbonrollen und eine kleinere Schrift einführen. Mich hat auch häufig gewundert warum manche Kassenbons so endlos lang sind, obwohl man nur 1 oder 2 Sachen gekauft hat. Man sollte sich bei Kassenbons auf die wirklich notwendigen Angaben beschränken, damit diese auch nicht so lang sind.

Außerdem gibt es immer häufiger Rabattaktionen, wo Händler Rabatt-Bons ausgeben, die man beim nächsten Kauf vorlegen kann und dann Rabatt erhält. Hier wäre es besser wenn die Händler lieber gleich direkt Rabatt auf den ersten Einkauf legen oder ohne Rabatt das Geld für einen guten Zweck spenden. Beim netto gibt es beispielsweise die Möglichkeit an der Kasse zu sagen "Aufrunden bitte", man spendet dann bis zu 10 Cent für einen guten Zweck.

@deutlich

"Neu
Am 14. Dezember 2019 um 14:02 von deutlich
Völlig überzogen

ein Heidenaufwand, eine extreme Bürokratie und Papierflut! Jeder Bäcker muss dann wegen zwei Brezeln einen Von überreichen, ob der Kunde will oder nicht. Das bedeutet für Alle Wartezeiten und längere Schlangen und extrem viel zusätzlicher Papiermüll. Der Gastwirt gegenüber k...tzt jetzt schon bei dem zusätzlichen Aufwand. Wieder mal ein krasses Beispiel für Überregulierung"

Heidenaufwand? Ein für einen Kaufmann normalen Vorgang, das Eintippen in eine Kasse, empfinden Sie als Heidenaufwand? Und was machen Sie mit den 20 Sekunden, die Sie durch das nicht eintippen gespart haben? Und was den Papiermüll angeht, so hat hier ja schon ein User ausgerechnet, wie "extrem viel zusätzlich" das ist. Ich mußte in Geschäften, die Kassenbons auch ausdrucken, noch nie durch Berge von Kassenbons waten.

Termopapier ist schädlich (unwelt und gesundheit).

Ach so? Ja, warum wird dann das termopapier nicht einfach verboten?

Das hat doch mit der kassenbon-pflicht rein gar nichts zu tun!

PS: bestimmte inhaltsstoffe bei kassenbon-papier sind übrigens ab dem 2020-01-01 verboten …

Jedes Volk bekommt die Regierung die es verdient

Man kommt garnicht mehr zum arbeiten vor Bürokratismus.

Statt Bon-Flut lieber mehr Steuerprüfer

Es ist nachgewiesen:
Es gibt einen Mangel an Steuerprüfern für Großunternehmen. Jeder Steuerprüfer bringt dem Staat ein vielfaches seines Gehalts !
Doch es werden viel zu wenige eingestellt oder schlecht bezahlt. Das würde den Staat Milliarden bringen (auch hinsichtlich CUM EX etc) - aber es wird durch die Wirtschafts-Lobby die Einfluss auf die Politiker nimmt blockiert! Es ist nicht gewollt! Hier liegt das Problem. Nicht beim Brötchen oder Eis-Bon.

Altmaier kritisiert Kassenbon-Pflicht

Als Nächstes kommt Herr Altmaier auf die Idee, ein Brötchen oder ein Eis mit der Kreditkarte zu bezahlen. Er braucht ja nur das Bargeld abzuschaffen.

Hier redet Herr Altmaier von Umweltschutz...

... bei alternativer Energiegewinnung (Windrädern) verhindert er ihn. - Nicht die Papierschnitzel sind ihm wichtig, sondern sie Zustimmung der Stammtische. - Als Populist hatte ich ihn bisher nie gesehen, sondern eher an der Sache orientiert....

Solange Steuerhinterziehung von Politikern so gesehen wird, wie vom Wirtschaftsminister, kommt der kleine Mann nie zum Zuge! - Auch der Kleinunternehmer wird sich eine Bon-Kasse längst angeschafft haben....

Also alles bloß POPULISMUS. Haltet diese Leute (die Trumps, Salvinis & Johnsons usw.) fern!
Nur ohne sie wird es auch weiter ein relativ freies Internet (mit Foren) usw geben.

Ich halte nicht viel von ..

Altmeier. Aber hier gebe ich ihm uneingeschränkt recht. Das ist totaler Wahnsinn!

Auf keinem Artikel, den man im Supermarkt kauft,

steht heute noch ein Preis. Daher nehme ich quasi nie den Kassenbon mit. Wofür auch? Ich könnte ja eh nicht kontrollieren ob die Preise stimmen. Lediglich die Mengen kann man überprüfen.

Ich achte aber beim Scannen der Waren an der Kasse auf das Display. Bei uns sind es 10 Zoll Monitore, auf denen sich gut verfolgen läßt, was eingescannt wurde.

Die Bon-Pflicht ist Blödsinn. An der Eisdiele oder am Kiosk im Schwimmbad im Sommer wird das lustig, wenn die Kinder für die Kugel Eis oder den Lutscher einen Bon bekommen. Viele davon werden sich nicht im Papierkorb landen.

Wenn ich als Kunde sage, dass ich keinen Bon will, dann ist das meine Sache. Wichtig ist nur, dass die Ware korrekt verbucht wird, um die Abrechnung mit dem Finanzamt sicher zu stellen. Das kann man aber auch ohne Kundenbon.

Ein bürokratischer mehraufwand?

Ich habe schon lange nicht mehr so einen schwachsinn gehört.

Die kassenpflicht für händler gibt es seit jahrzehnten, wieso soll da jetzt ein mehraufwand in der bürokratie entstehen?

Der kassierer muss einen kassenbon drucken. Das können die kassen seit jahrzehnten, wo ist da ein bürokratischer mehraufwand?

Wir reden hier von 10.000.000.000 Euro steuergeldern! Diese lücke füllen WIR mit einkommens- und mehrwert-steuer! Diese lücke ist einfach zu schließen. 2016 wurde dazu ein gesetz beschlossen, also setzt es endlich um!

Also wenn es

Um Vermeidung von Umweltmüll geht, sollte der Einsatz dieser sinnentleerten Rabattkarten - pay back etc. - verboten werden!
Der Einwurf von Werbemüll in meinen Briefkasten sollte unter Strafe gestellt werden!
Dagegen sind der Ausdruck von Kassenbons umwelttechnische peanuts!

Kassenbon ist nur ein teil der lösung.

1. Nicht genannt wird im artikel, dass der kunde den kassenbon auch papierlos elektronisch erhalten kann. Das ist im gesetz von 2016 so festgelegt!

2. Die kassen müssen zu jedem beleg eine prüfnummer berechnen und diese speichern. Beim nächsten beleg wird die prüfnummer des vorherigen belegs in berechnung einbezogen. Das nennt man neudeutsch "Blockchain".
Diese prüfnummer wird auch auf den kassenbon gedruckt. Steuerfahnder können im laden einkaufen, erhalten einen kassenbon und prüfen dann direkt vor ort den speicher der kasse und vergleichen das mit der prüfnummer auf ihrem kassenbon. Davor haben die betrügerischen händler angst.

3. Wenn ein betrügerischer wirt oder händler die daten gar nicht erst in die kasse eingibt, "vermeidet" er steuer-zahlungen, daher die kassenbon-pflicht.

Das alles nützt auch den ehrlichen wirten und händlern, die ihre steuern ordnungsgemäß zahlen!

Kassenbon-Bundeszentralstelle

Lasst uns eine Kassenbon-Bundeszentralstelle gründen.
Jeder ausgedruckte Kassenbon ist von Verkäufer und Käufer zu unterschreiben und in monatlichen Turnus vom Käufer unter Angabe seiner Steuer-ID beim o. g. Amt einzureichen.
Durch Querverknüpfungen können dann die Umsatzerlöse der Verkäufer ermittelt und der Finanzbehörde mitgeteilt werden.
Ich fände die Idee klasse...

Falscher Ansatz

Sollte sich die CDU nicht eher für eine Bon-Pflicht für Koffer mit 100'000,- oder bis heute durch Ehrenwort geschütze Spender einsetzen?

Ob der Bauer auf dem Markt jetzt 42 oder 67 Sack Kartoffeln abgerechnet, ist da doch eher Kleinvieh

Gesetze durchzusetzen ist immer

mit Aufwand verbunden. Wieso setzt sich Hr. Altmaier für Steuerhinterziehung ein?

Kassenbon

Das ist mal wieder "Echt Deutsch"
Den Einkauf von 2 Brötchen muss der Bäcker quittieren - er könnte ja die 7 Cent (in Worten: SIEBEN) Mehrwertsteuer unterschlagenen.
Die Cum/Ex Geschäfte, die den Staat und damit uns Steuerzahler Milliarden gekostet haben sollen möglicherweise unter den Teppich gekehrt werden.
Wie gut, dass die SPD nicht Scholz zum neuen Vorsitzenden gewählt hat.

Beim Bäcker

oder an der Bratwurstbude brauch ich keinen Bon. Bei den üblichen Einkäufen wie Lebensmittel im Supermarkt und allgemeine Konsum Güter,da schon auch der Garantie wegen. Aber das war ja immer schon so.

Eine Currywurst, eine semmel und ein glühwein.

"Das sind ja nur ein paar Cent, da braucht man doch keinen kassenbon."

Angenommen, ein händler verkauft 100 würste am tag. Das sind dann 400 Euro am tag. Davon müsste er Mehrwertsteuer (7%: 28€) und gewinn-steuer zahlen. Ohne kasse zahlt er halt nur die hälfte an's finanzamt. Finden sie das in ordnung, dass der händler von unserem geld täglich 50€ einfach so für sich behält? Und der ehrliche händler weniger einkommen hat?

Mir hat einer mal erzählt, er hat mit seiner imbissbude in 10 jahren 500.000 Euro "auf die seite" legen können …

Wollen sie, dass das so weiter geht? Oder wollen sie gerechtigkeit, der wir mit einfachen technischen mitteln näher kommen können und mit denen wir es den betrügern viel schwerer machen?

Technisch veraltet

Es gäbe mittlerweile auch andere Möglichkeiten, Zahlungsvorgänge sicher festzuhalten, als sie auszudrucken.
Und wenn betrogen werden soll, wird einfach gar nicht eingetippt.
Ich hatte bisher auch nie Schwierigkeiten, einen Bon zu bekommen, wenn ich einen möchte, z.B. bei Dingen mit Garantie.
Den Bon für meine täglichen Einkäufe dagegen spare ich mir schon seit Jahren.
Ist die Summe plausibel, brauche ich ihn nicht.

Ich hoffe, Herr Scholz kommt zur Besinnung und reguliert lieber die Kassensoftware.

Das gute alte Bargeld ...

Vielleicht sind wir in ein paar Jahren weiter: Wir zahlen per Handy und uns wird sofort auf dem Handy der "Kassenbon" angezeigt und gespeichert - und eine App listet alle Ausgaben einer Periode auf. Papier ist, ob nun als Geld oder Beleg, irgendwie eine vom Aussterben bedroht Art, der man aber keine Träne nachweinen sollte. Selbst wer dann noch per Bargeld zahlen sollte, bekommt ebenso den Beleg aufs Handy. Und nur die wenigen, die darauf bestehen, kein elektronisches Gerät bei sich zu haben, nun, da wird dann ein Beleg gedruckt. Aber irgendwann spart sich der Verkäufer dann auch noch den Drucker.

@13:58 von alterschwede01: Kasse mit Blackbox

Das ist auch in anderen Ländern üblich und auch in Deutschland gibt es das schon.
Mein Pizzabäcker um die Ecke hat so eine Kasse. Jeder Vorgang wird unveränderbar gespeichert und die Daten täglich mehrmals an das Finanzamt gesendet.

Trotzdem könnte der Pizzabäcker problemlos das Finanzamt betrügen. Wenn er sich mit dem Kunden einig ist, dass die verkaufte Pizza gar nicht gebont wird.

Bei Fastfood Restaurants ist da noch einfacher. Dort gelten zwei Steuersätze.
"Zum Hieressen?" bedeutet 19% MwSt.
"Zum Mitnehmen?" bedeutet 7% MwSt.

Da kann man schnell mal die "falsche" Taste drücken und hat mehr verdient.

Faszinierend...

...daß hier einige glauben, der Druck eines Kassenbons könnte ein "besch...es des Staates" verhindern.

Beispiel Bäcker :

Da die meisten Kunden keinen Bon haben wollen und zumindest die ältere Generation eh weiß, wieviel sie bezahlen muß, wäre so ein Betrug immer noch möglich:

Kunde bestellt 12 Brötchen a 40 ct, bezahlt also 4,80. Verkäufer gibt nur 10 Brötchen ein und schon sind 80 ct. nirgendwo gebucht. Das 100mal am Tag...

Ich nehme grundsätzlich nur bei Waren, die Garantie haben, einen Bon mit. Ansonsten bin ich durchaus in der Lage, auch bei 20 Artikeln ziemlich gut zu überschlagen ( um nicht zu sagen : im Kopf auszurechenen !), wieviel ich bezahlen muß.
Außerdem gucke ich zu, was wie eingetippt wird und in der Anzeige steht.

Aber um den Supermarkt geht es ja hier auch nicht...

Vergleich von Einkauf und Verkauf klappt auch nicht immer, es werden an kleine Kinder oft auch Brötchen kostenlos ausgegeben, vieles wird am Abend vernichtet...

....das mal zum Thema

In einem großen Sportgeschäft in Südwestdeutschland wurde ein Vater (mit Kind) auf dem Weg zum Ausgang von einem Kaufhausdetektiv bezüglich seines Einkaufs angesprochen. Da er keinen Enkaufsbon vorweisen konnte, wurden der Mann und sein Kind vom Detektiv lauthals wie ein Schwerverbrecher behandelt und festgehalten. Gott sei Dank konnte sich die Kassiererin an den Kunden erinnern, sonst wäre es wohl schlecht ausgegangen.

Also immer Kassenbon mitnehmen. Auch zum Nachweis, dass man bezahlt hat.

CDU Wahnsinn

Klar ist die CDU gegne einen Mechanismus, der Korruption verhindert und Transparenz bringt. Nur was sagt das über diese Partei aus?

Altmaier jetzt Populist?

Kaufbelege wurden im Süden Europas eingeführt, damit Steuerbetrug eingeschränkt wird. Was ja der deutsche Steuerzahler als größter Gläubiger der EU forderte. Selbst am Stand beim Wochenmarkt bekommt der Kunde in Frankreich einen Beleg. Bei fehlenden Belegen folgt eine saftige Strafe. Wir wünschen eine Vereinheitlichung innerhalb der EU und kein Abweichen davon und schon garnicht durch das Husten der Lobbyisten.

Anstatt das sich diese

Anstatt das sich diese Arbeiterverräterpartei mal auf die grossen Fische wie CUM-CUM und CUM-EX konzentriert, zählen die lieber die Pfennige bei den kleinen Fischen doppelt nach. Wie verlogen ist das denn ?

Thema verfehlt, setzen sechs

"Außerdem sollte jeder Käufer den Preis überprüfen können."

Kann jeder! Und wenn Sie beim Bäcker, statt 6,80€, 12,20€ bezahlen, Kopfrechnen hilft. Sowas sollte dezent auffallen.

Und selbst wenn ich einmal 20 Cent zuviel bezahle, kann ich damit leben. Ich weiß, viele nicht, die rufen sofort ihren Anwalt an. Hauptsache totale Überwachung -des kleinen Mannes-.

Wieviele MILLIARDENSCHÄDEN verursachen Politiker, Steuerhinterzieher?

Kontrollieren Sie das auch?
Andere Maßstäbe?

Grüße, frohe Tage

Hallo Herr Altmaier,

Warum halten sie etwas, was in anderen Ländern selbstverständlich ist für zu schwierig für Deutschland.

Die Frage wurde schon gestellt aber ich wiederhole sie trotzdem: Wie kann jemand seine Ausgaben kontrollieren wenn sie/er keinen Beleg hat? Oder verdienen die Deutschen alle so viel, dass die paar hundert Euro beim Einzelhändler keine Rolle spielen.

Woher man die zahl 10.000.000.000 kennt?

Das ist ganz einfach:
1. Man hat schon einige wirte und händler beim betrügen erwischt. Man hat auch kassen-hersteller erwischt, die in die kassen "auf wunsch" manipulations-möglichkeiten eingebaut haben.
2. Man kann die angaben aller händler beim finanzamt vergleichen.
3. Man kennt die zahl aller wirte und händler.

Und schon kann man mit ein bisschen matematik den gesammt-schaden schätzen.

Das ziel: man möchte nicht nur einzelne betrüger bestrafen und das unterschlagene geld einfordern, sondern man möchte möglichst viele betrüger erwischen.

Dazu muss man den betrug aber beweisen, und dazu sind die kassen und die kassenbon-pflicht da. Herr Altmaier will diese beweise anscheinend nicht?

Kassenbon-Quatsch

Es geht auch ohne Bon sagen Fachleute. Der Betrag muß natürlich in die (neue) Kasse getippt und damit registriert werden. Ich jedenfalls werde Bons für Kleinstbeträge (Tasse Kaffee, Kuchen, Brötchen, Bratwurst, Pommes, Eis…) gar nicht erst annehmen.

Bon ja, Thermopapier nein!

Die Lösung wäre so einfach... und liebe Klassenkämpfer wie „Nie wieder SPD“ - lach, ich dachte inzwischen hätten alle kapiert, dass es die 2 Klassengesellschaft von Marx nicht mehr gibt...
Ich glaube auch nicht, dass sich gerade bei dieser Materie die von Ihnen verhassten „Reichen“ bereichern... Wer sind überhaupt die Reichen? Laut SPD Menschen ab 70 000€ pro Jahr - die sollen ja den Soli weiter zahlen...
Es geht und ging nie um Millionäre bei den ganz linken Ideen, sondern um Abzocken der Fleißigen... und die gibt es in allen Einkommensgruppen!

Wenn Leute über Dinge entscheiden....

von denen sie keine Ahnung haben.

Normalerweise sind die Kassen darauf eingestellt, dass ein Bon nur auf Anforderung gedruckt wird. Diesen immer zu drucken um in dann in den Müll zu schmeissen, ist mal wieder ein Beleg, wie weit weg von der Praxis unsere Politiker sind. Und zwar mit allen Gesetzen.

Ich ärgere mich z.B. auch darüber, dass ich bei jeder Dienstreise innerhalb Europas eine A1 Bescheinigung "ausgedruckt und in Farbe" dabei haben muss.

Die Bürokratie treibt immer schlimmere Blüten. So was können sich nur Apparatschiks ausdenken, die den ganzen Tag Langeweile haben. Wie auch bei der Bonpflicht.

Umweltschutz aus Populismus

Dumm sind doch eher die Steuerhinterzieher und die die es für gut finden was Herr Altmeier möchte. Wenn all die, die jetzt das Thema Umweltschutz als Argument benutzen, sich wirklich um Umweltschutz kümmern würden, dann hätten wir sicher eine bessere Umwelt. Hier werde Krokodilstränen aus reinem Populismus vergossen.

@IBELIN (13:13)

Sicher muss sein
dass ich als Kunde den Kauf nachpruefen kann. Eine Quittung zu bekommen ist dabei ein normaler Vorgang.
Wie will Altmeier kuenftig sicherstellen, dass Kunden nicht behumpst werden.
Zweitens, wir wollen nicht mehr zurueck in eine Zeit, in der unkontolliert Abgaben hinterzogen werden koennen. Wie stellt man sicher, dass alles steuerrechtlich in Ordnung ist.
Ein bischen mehr muss da schon kommen von Herrn Altmeier, sonst bleibt es ein typischer Altmeier.

____

Wissen Sie eigentlich, worum es geht? Es geht nicht darum, dass Sie keinen Bon bekommen, obwohl sie einen wollen, sondern darum, dass die einen Bon bekommen, obwohl Sie keinen wollen. Ersteres steht gar nicht zur Diskussion: wenn der Kunde einen Nachweis will, bekommt er ihn.

Am 14. Dezember 2019 um 14:06 von Sisyphos3

"ja dieser Betrug bei Restaurants ...
kommt ein Steuerbeamter in ne Würstles Bude :
ihre Unterlagen, Rechnungen bitte
2 Wochen später kommt er zurück:
habe einen Herrn vom Gesundheitsamt dabei ....
um Gottes Willen warum denn ... was hab ich getan
so wie ich aus ihren Unterlagen entnehme
haben sie pro Bratwurst 3 kg Senf berechnet
vielleicht hatte Herr Altmaier derlei im Sinn"

So könnte es gewesen sein.

Früher wurden Umsätze bei Cafes oder Restaurants oft nach Verkauf abgepackter Milchdöschen geschätzt.

Ein Steuerbeamter überprüft in cognito eine Wurstbude und bestellt eine Bratwurst.

Der Verkäufer fragt, ob mit oder ohne Senf. Der Steuerbeamte fragt, was der Senf kostet.

„Nichts“, sagt der Verkäufer.

Darauf sagt der Steuerbeamte: „ OK dann nehme ich 5 KG.“

Es ist also durchaus möglich, 2-3 Kg Senf im Schnitt/Wurst zu verkaufen.

Die Bonpflicht ist richtig.

Am 14. Dezember 2019 um 15:58 von und weiter

"Mir hat einer mal erzählt, er hat mit seiner imbissbude in 10 jahren 500.000 Euro "auf die seite" legen können …"
#
#
Das war wohl die Umsatzstärkste Imbissbude von Deutschland.
Bestimmt haben dort auch Könige & Kaiser Ihre Wurst gegessen und mit Goldtaler bezahlt.

vielleicht erkenne ich den Mehraufwand nicht

aber gehe ich zum Bäcker tippt man/frau dort - weil schlecht im Kopfrechnen -
das Ganze in die Kasse
ein Vorgang / Knopf mehr drücken
schon hat man den Bon
und im Restaurant ... "ich will zahlen"
5 Schritte zur Kasse ... Knopfdruck ... Tisch 15 Rechnung
wo bitteschön liegt da ein bedeutsamer Mehraufwand ?

und im Einkaufszentrum mache ich es wie im Bahnhof vorgeschrieben
behalte das Ticket/Bon schon als Sicherheit, dass ich bezahlte

Ein guter Minister

"Das Gesetz ist drei Jahre alt und jetzt, kurz bevor es wirksam wird, kritisiert man es und will Änderungen.
Ein bisschen spät (...) und besonders scheinheilig von der CDU, stellten sie doch den Finanzminister 2016.
Ebenso zeigt sich die kurzsichtige Politik der Union. Sie denken nicht über die Legislaturperiode hinaus, wie bei der Verkehrswende, Energiewende und Umweltschutz." (@YVH)
------
Gibt es keine andere Möglichkeit im Kampf um Steuervermeidung? Und wie schaut es mit dem Kampf um Wähler aus? Apropos Legislaturperiode, wird die CDU oder die SPD von Kassenbesitzern/-eigentümern favorisiert? Das spielt auch eine (Kassen-)Rolle. In letzter Zeit verprellt der SPD Minister Scholz viele potent. Wähler mit seinen Steuergesetzen (letztens mit 0,2% wegen 1,5 Mrd.), jetzt will er die Unternehmer u. Kassierer nicht haben. Altmaier bedankt sich mit 'nem "leider" auftauchenden, umweltbewußten Papier-Brief. Wie gut, dass die CDU diese SPD an ihrer Seite hat. Die + Minister sind für alles gut.

Es geht nicht nur um Garantie

Wer keinen Bon mitnimmt, kann juristisch in der Praxis jederzeit des Diebstals bezichtigt werden, da er kein Beweismittel seiner Zahlung in der Hand hat.

Pro Bon-Pflicht

Machen wir doch endlich Schluss mit dem Schwarzgeld im Einzelhandel. Der Mehraufwand lohnt.

@ Ist War

In letzter Zeit verprellt der SPD Minister Scholz viele potent. Wähler mit seinen Steuergesetzen (letztens mit 0,2% wegen 1,5 Mrd.), jetzt will er die Unternehmer u. Kassierer nicht haben.

Scholz ist eben ein Aufrechter. Ihm ist Steuergerechtigkeit wichtiger als den paar Wählerstimmen hinterher zu laufen. Langfristig zahlt sich ohnehin nur Ehrlichkeit aus. Auch wenn die SPD momentan im Umfragetief ist. Das gibt sich.

IBELIN

Wenn ich ne Brezel kaufe, kann ich dann "behumst" werden? Doch eher nicht.

Das gleiche beim Kauf von Ziggis oder einer Zeitung.

Gutes Gesetz - schon von 2016!!

Das Gesetz gibt es schon 3 Jahre und
da will es Herr Altmaier immer noch nicht durchsetzen!! Ich fordere immer einen Bon,
extra, weil ich weiß, dass in vielen Gaststätten mit dem Block und Bleistift Steuern hinterzogen werden. Darum fordere ich immer
einen Bon. Es wird endlich Zeit für die Durchsetzung des Gesetzes!! Wie lange wollen Sie damit uns - die Bürger noch betrügen, Herr Altmaier!! Das Geld fehlt dem Staat für arme Rentner!!

18:10 von Marmolada

also ist ein Bon schon im Eigeninteresse zu verlangen
wahrscheinlich geht es nur ums meckern
diejenigen welche sich so erregen sind die ersten mit beim Finanzamt einreichen
(ginge es noch)

und im übrigen
Tankstelle, Aldi, Lidl, alle Supermärkte, Mac Donald ... Chinese,
ich kaufe Schuhe und Unterhosen .... im Baumarkt
ich kriege überall nen Bon - automatisch
also wo essen, kaufen die Leute ein, welche sich hier so erregen ?
auf dem Flohmarkt oder beim Griechen ?

Glückwunsch

.... an alle, die offenbar sonst kein Problem haben.
In Italien funktioniert das schon seit Jahren und die Italiener sind eigentlich nicht bekannt für übertriebenen Regulierungswahn. Die Bonpflicht wurde übrigens in der Zeit von Berlusconi eingeführt - dem kann man ja viel Schlechtes nachsagen, aber kommunistische Neigungen eher nicht.

@Ist Wahr um 18:08

"Gibt es keine andere Möglichkeit im Kampf um Steuervermeidung?"

Natürlich gibt es die, aber diese Massnahmen will die CDU schon gar nicht. Mehr Personal in den Finanzbehörden, damit die Unternehmen regelmässig überprüft werden können. Das würde auch abschreckend wirken, aber das will kein Konservativer. Lieber schickt die CDU Steuerbeamte in die Psychiatrie, wie in Hessen.

Digitale Bons

Man sollte die Bons einfach digital erstellen. Der Kunde scannt hierzu bspw. einen Barcode ab und erhält den Bon auf sein Smartphone. Aber leider nutzt man hierzu immer noch viel zu oft Totholz - auch mein Sohn muss in Zeiten von iPad und Kindle immer noch 10 Kilo Bücher in die Schule schleppen. Muss das heute noch sein?

@deutlich

Sehe ich genauso!
@Christian1966
Besser würde es sein erstmal Steuerhinterziehung im großen Stiel zu verfolgen als sich den Tag mit Kleinvieh zu vertreiben.

@GeMe, 15.43h

In den Supermärkten, in welchen ich einkaufe, steht der Preis zumindest am Regal.
Da kann ich mich orientieren und am Ende mit dem Kassenbon vergleichen.
Meine Frau macht das aus guten Gründen immer.

@Bernsrdo87

Das wäre ja dann was Gutes!

16:01 von GeMe

"Mein Pizzabäcker um die Ecke hat so eine Kasse. Jeder Vorgang wird unveränderbar gespeichert und die Daten täglich mehrmals an das Finanzamt gesendet."

So etwas gibt es nicht. Den Umsatz gibt ihr Italiener jedes Jahr bei seiner Steuerklärung an. Den Journal Ausdruck, also die Bonrolle muss er aber 10 Jahre aufbewahren und diese bei Steuerprüfungen vorlegen.

@sisyphos3 18.28

ich esse gern beim Griechen hier auf den Fildern und auch dort gibt's einen Bon. Und ich errege mich nicht- aber für jede Brezel extra einen Bon oder für eine Kugel Eis? Halt ich für total überzogen. Stellen Sie sich mal den typischen Freibadkiosk vor: hier ein Eis, da ein paar saure Drops, da Pommes, und jeder Bon liegt dann im Gras...

10 Milliarden

am Finanzamt vorbeigepfuscht?
Das wäre doch dann pro Bundesbürger rund 125 € pro Jahr oder rund 10 € pro Monat - nur durch Betrug im Kleinhandel!

Brauchen Sie eine Rechnung?

Ich wurde schon oft in kleinen Hotels gefragt, ob ich eine Rechnung brauche. Ich sage grundsätzlich ja, weil ich weiß, dass der Hintergrund Steuerhinterziehung ist.

Herr Altmeyer macht sich hier augenzwinkernd zum Kumpel der Steuervermeider. Das finde ich das Letzte.

Österreich hat es 2017 überlebt

Herr Altmaiers Politik seit Jahren besteht nur darin, anderen Minister*innen ans Bein zu pinkeln, in der Hoffnung der Wirtschaftslobby selbst mit den schwachsinnigsten Aktionen zu gefallen.

Realität: In Österreich gibt es seit 2017 die Belegerteilungspflicht, und heute kein Hahn danach. Die Welt ist nicht untergegangen. Die Steuerzahlenden werden geschützt.

@ IBELIN 13:13 Uhr

"Eine Quittung zu bekommen ist dabei ein normaler Vorgang."
Eine Einsparung wäre bereits die Quittung um Werbung & Co (fast 2/3) zu reduzieren.
"Wie stellt man sicher, dass alles steuer-rechtlich in Ordnung ist."
Der einfachste Weg wäre die jeweiligen Finanzbehörden gleichzeitig über den Vorgang zu informieren. Mit den vorgesehenen 5G wohl kein Problem. Da könnten sogar Buchprüfungen entfallen.

Steuerhinterzieher

Warum soll man den Händlern die Möglichkeit lassen, Steuern zu hinterziehen. Das finde ich nicht richtig. Daher bin ich für die Bonpflicht. Ich kann auch keine Einkommensteuer hinterziehen, mein Arbeitgeber, die Stadtverwaltung, muss mein Gehalt auf Heller und Pfennig ans Finanzamt melden. Warum auch nicht? Selbst für meine Nebentätigkeit bei der Verwaltungshochschule gilt die automatisierte Meldung.

Wie rührend...

Wenn ihm sonst gar kein Argument mehr einfällt, kümmert sich ausgerechnet der natürliche Feind des Umweltministeriums Peter Altmaier: Um die Umwelt. (Zwischen dem Ruinieren der Windkraft und der Verhinderung eines Tempolimits, versteht sich.)

17:47 von nikioko - worum es geht

"Wissen Sie eigentlich, worum es geht? Es geht nicht darum, dass Sie keinen Bon bekommen, obwohl sie einen wollen, sondern darum, dass die einen Bon bekommen, obwohl Sie keinen wollen. Ersteres steht gar nicht zur Diskussion: wenn der Kunde einen Nachweis will, bekommt er ihn."
.
Wissen Sie eigentlich, worum es geht? Es geht nicht darum, dass nur diejenigen einen Bon bekommen, die ihn wollen, sondern darum, dass es für jeden Verkauf einen Bon gibt - unabhängig davon, ob der Kunde ihn mitnimmt oder nicht. Warum das eine gute Idee ist, können Sie in dem Artikel nachlesen zu dem wir uns hier austauschen.

Thermopapier

Warum Thermopapier?
-Bondruckgeschwindigkeit
-kein zusätzlicher Aufwand für Toner- oder Patronenwechsel
Kann man doch umrüsten?
-Klar, schonmal darüber nachgedacht, wie viele Kassen davon betroffen wären?
-Wer wird das zahlen?

Nahezu jede Kasse (Bitte nicht über Flohmärkte u.ä. diskutieren.) besitz einen umgangssprachlich formuliert Fiskalchip, der es den Finanzaufsichtsbehörden erlaubt Kassendaten auszulesen und maschinell/elektronisch überprüfen zu können. Das ist weitaus effizienter, als Stichprobenkontrollen durch Zollbeamte hinter der Kassenzone.

Freue mich auf Einkaufswägen voller Kassenbons, überlaufende Mülleimer auf den Parkplätzen der Einzelhändler, zusätzliche Wartezeiten für den Tonerwechsel an den Kassen und Preiserhöhungen für die Druckerumrüstungen.

Für die Freunde der elektronischen Bons...endlich können Google & Co. auch noch die letzten fehlende Daten über meinen Offline-Konsum sammeln (Kosten Kassenumrüstung = s.o.).

Wie wäre es denn mal

liebe SPD Führung auch einmal bei den Großen Steuersündern die immer gute Steuerberater haben und wissen wie sie ihr Geld im Ausland bunkern können,dort ist doch sicherlich viel mehr zu holen als beim Bäcker oder der Bratwurstbude.

15:32 von Königdickbauch

"Schon die Frage, ob man den Kassenbon will, ist unseriös"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Wenn ich die Erfahrung gemacht habe, dass 70 von 100 Kundern genervt sind, wenn sie den Kassenbon von mir ungefragt in die Hand gedrückt kriegen -

dann werde ich seriös und frage vorher den Kunden, ob er einen will. ;-)

15:46 von Bigbirl

"Der Einwurf von Werbemüll in meinen Briefkasten sollte unter Strafe gestellt werden!"

Sie brauchen nur einen entsprechenden Aufkleber auf dem Briefkasten, und der Werbemüll entsteht nicht.

Wie sonst soll der Einwerfer wissen, wer die Werbung lesen will und wer nicht?

Bon-Empfehlung

Alle Bons an Frau Merkel schicken! Hihi.

Mehraufwand ???

Wer glaubt denn so einen Quatsch?

Es könnte ja nur einen Mehraufwand bedeuten wenn die Händler diese Umsätze bisher NICHT verbuchten.

Und dann wär ich schwer dafür, dass diese Händler ENDLICH den Mehraufwand auf sich nehmen und ALLE Umsätze verbuchen.

Vielleicht hätten wir dann auch genügend Steuergelder für die Sanierung maroder Brücken, Straßen und Schulen.

18:22 von Kleinaktionär

"Scholz ist eben ein Aufrechter. Ihm ist Steuergerechtigkeit wichtiger als den paar Wählerstimmen hinterher zu laufen. Langfristig zahlt sich ohnehin nur Ehrlichkeit aus. Auch wenn die SPD momentan im Umfragetief ist. Das gibt sich."

Danke für diese Worte.
Tut mal gut.

Am 14. Dezember 2019 um 18:48 von DerVaihinger

"@GeMe, 15.43h
In den Supermärkten, in welchen ich einkaufe, steht der Preis zumindest am Regal.
Da kann ich mich orientieren und am Ende mit dem Kassenbon vergleichen.
Meine Frau macht das aus guten Gründen immer."

Sie haben Recht.

Das kennen wir.

An den Regalen steht ein Preis, auf dem Kassenbon oft 10 Ct/Stck. mehr.

Angebotspreise werden auch oft nicht genommen, sondern die normalen Preise.

Ich wollte anschließend sogar den Marktmanager sprechen.

War aber nicht nötig, die Kassiererin hat das sofort wieder zurück gebucht.

Eine Telef. Beschwerde nach der 3. Woche in der Zentrale, „es geht nicht ums Geld, ist nur der Ordnung halber“,
hat immerhin einen 10,--€ Einkaufsgutschein eingebracht.

Geändert hat es aber nichts.

Die Bonpflicht ist richtig und wichtig.

Umweltschutz!

Wie wäre es, wenn Scholz sämtliche Händler endlich verpflichten würde, kein Thermopapier mehr für Kassenbons zu verwenden, sondern Tintenstrahler?
Die wären nicht nur entschieden umweltfreundlicher, sondern würden auch die Garantiezeiten/Steuerrückerstattungsfristen etc. überstehen, ohne bis zur Unleserlichkeit zu verbleichen ...
DAS wäre mal Dienst am Bürger (und Wähler!).

Anfällige Technik

@ DerSchlaueFrank:
Digitale Bons. Man sollte die Bons einfach digital erstellen. Der Kunde scannt hierzu bspw. einen Barcode ab und erhält den Bon auf sein Smartphone.

Das klappt doch nie. Meine Schwiegermutter kommt schon mit der Fernseh-Fernbedieung nicht zurecht.

Im Supermarkt

gibts immer Kassenzettel, genauso wie im Baumarkt oder sonstwo in größeren Läden, aber wozu ich den in der Eisdiele, beim schnellen Döner oder beim Bäcker brauche, erschließt sich mir nicht und ob sich der Bürokratieaufwand für das nicht versteuerte Brötchen lohnt, bezweifle
Letztlich ist das Finanzamt hinter jedem Laden her, der offensichtlich zu wenig Gewinn macht und hakt gewaltig nach. Der große Reibach dürfte also so ohne weiteres nicht möglich sein.

Falsche Ängste

@ Werner Krausss:
An den Regalen steht ein Preis, auf dem Kassenbon oft 10 Ct/Stck. mehr.

Ich gucke immer sehr sorgfältig nach und rechne oft schon mal vorher im Kopf den Betrag aus. Aber das ist mir noch nie passiert.

Das ist doch GroKo vom Feinsten

Können unsere beiden Minister das Thema nicht am Kabinettstisch ausdiskutieren? Muss das über einen öffentlichen Brief laufen? Was ist denn das für ein Stil?
Wenn man nicht mehr miteinander reden kann, wie will man dann miteinander regieren ???

@18:59 von kleiner Bankert

"Ich wurde schon oft in kleinen Hotels gefragt, ob ich eine Rechnung brauche."

Diese Frage kenne ich. Wurde mir auch schon öfter von Handwerkern gestellt. Unabhängig von etwaigem Steuerbetrug will ich immer einen Kassenbeleg. Ich will am Ende des Monats wissen, wo ich mein Geld gelassen habe. Gibt ja auch genug Leute, die mit jedem Cent rechnen müssen. Nur wenn man bis ins Detail seine Ausgaben überblickt, kann man evtl. auch sparen.

@ DerVaihinger (18:48)

"In den Supermärkten, in welchen ich einkaufe, steht der Preis zumindest am Regal.
Da kann ich mich orientieren und am Ende mit dem Kassenbon vergleichen.
Meine Frau macht das aus guten Gründen immer."
------
Meine Frau schickt mich auch immer aus gutem Grunde zum Einkaufen. Sie kann zu ihrem Vorteil ganz gut rechnen aber oft erstaunlich teuer für mich. Deshalb gehe ich gerne einkaufen, auch für sie. Der Bon ist mir nicht wichtig; da wo ich einkaufe, kennen die mich und wissen: schaut, der Sparfuchs von seiner Frau kann nicht nur rechnen, der ist auch freundlich, der braucht den Bon nur als Nachweis für die Belegung des Parkplatzes für eine Stunde (dabei ist er schon nach10 bis 15 Minuten aus dem Laden raus). Das mit dem Bon, den Steuern und den ehrlichen Menschen hat viele Seiten, ich begnüge mich mit diesem Erfahrungsbericht und einer bescheidenen Meinung.

@leuchtturm, 19:15

"Warum Thermopapier? (…) Kann man doch umrüsten? (…) Wer wird das zahlen?"

Wer wohl?

Natürlich der jeweilige Gewerbetreibende, der sich - wie jeder andere auch - an die Gesetze und Regeln halten muss (auch wenn sie ihm nicht gefallen).

Altmaier kritisiert

Altmaier kritisiert Bonpflicht. Einen Bon zu drucken ist Blödsinn. Die Pflicht besteht darin eine Kasse elektronisch zu führen, wo die Einnahmen mit Uhrzeit protokolliert werden müssen. Da kann man Lücken sehr schnell herausfinden. Es geht nicht um das gedruckte Stückchen Papier. Nebenbei sollte man einmal endlich Thermopapier verbieten: es ist umweltschädlich und dazu noch nicht einmal langzeitstabil. Versuchen Sie einmal etwas nach rin paar Jahren zu lesen!
Ich mache jedes Mal eine Fotokopie für das Finanzamt. DAS ist umweltschädlich aber leider nötig. Daher sollte Thermopapier verboten werden.

Seltsam - wenn es um Belege

Seltsam - wenn es um Belege geht, die man bei der Einkommensteuer oder der Reisekostenabrechnung geltend machen kann, regt sich keiner auf. Von der Fahrkarte für die Straßenbahn bis zum Parkschein wird alles eingereicht. Dass diese Kleinstbeträge dann alle sauber gebucht und die zugehörigen Papierschnipsel abgeheftet werden müssen, hat noch nie jemanden aufgeregt. (Außer denen, die diese nervige Arbeit machen müssen.)

Am 14. Dezember 2019 um 19:57 von kleiner Bankert

"Falsche Ängste
@ Werner Krausss:
An den Regalen steht ein Preis, auf dem Kassenbon oft 10 Ct/Stck. mehr.
Ich gucke immer sehr sorgfältig nach und rechne oft schon mal vorher im Kopf den Betrag aus. Aber das ist mir noch nie passiert.

Gehen Sie z.B. zum Supermarkt R..E

WC Frisch ist z.Zt. mit 1,39€ im Angebot.

Bei uns rechnete die Kasse gerade erst wieder 1,49€ ab, etc.

Weiß nicht wie es wo anders ist.

10 oder 20 Ct mehr, fallen bei der geschätzten Gesamtrechnung meist nicht auf.

Es ist natürlich nicht wegen
dem Geld
sondern nur der Ordnung halber,

aber so etwas ärgert mich sehr.

@19:54 von kleiner Bankert

//@ DerSchlaueFrank:
"Digitale Bons. Man sollte die Bons einfach digital erstellen. Der Kunde scannt hierzu bspw. einen Barcode ab und erhält den Bon auf sein Smartphone."

Das klappt doch nie. Meine Schwiegermutter kommt schon mit der Fernseh-Fernbedieung nicht zurecht.//

Und ich WILL kein Smartphone. Handy, um im Notfall telefonieren zu können, genügt

@13:18 von Esche999

Im übrigen wundert man sich über die Kunden heute : "Kassenbon - nein brauche ich nicht". Die das sagen sind meist Leute, die nicht so aussehen als müßten sie nicht auf den Euro schauen. Wie kontrollieren die eigentlich ihren Haushalt, ihre Ausgaben?

Wissen sie, es gibt Leute, die können sich im Kopf ausrechnen, wieviel sie an der Kasse zahlen müssen. (Der Kassenbetrag ist bei mir immer etwas niedriger, weil ich 1,99 mit 2 Euro überschlage...) Und ich überlege mir halt vorher, ob ich mir den Supermarktbesuch für 20 Euro (real 19,87 Euro leisten kann. Und kalkuliert wird so: Am Monatsende sollte Einnahmen - Ausgaben deutlich größer 0 sein, falls nicht, habe ich ein finanzielles Polster um unkalkulierbare Risiken abzudecken.

@19:15 von Leuchtturm_1

"Freue mich auf Einkaufswägen voller Kassenbons, überlaufende Mülleimer auf den Parkplätzen der Einzelhändler,..."

Und an wem liegt das? An den Einzelhändlern oder gar den Kassenbons?

14. Dezember 2019 um 19:57 von kleiner Bankert

>> Falsche Ängste

@ Werner Krausss:
An den Regalen steht ein Preis, auf dem Kassenbon oft 10 Ct/Stck. mehr. <<

>> Ich gucke immer sehr sorgfältig nach und rechne oft schon mal vorher im Kopf den Betrag aus. Aber das ist mir noch nie passiert. <<

Mir ist das schon öfter passiert.

@13:19 von schiebaer45

Frage ich mich,wie konnte der Milliarden Schwerer Betrug nachgewiesen werden wenn es keine Kassenbons gab ?
Auf jeden Fall wird es ein Bürokratisches Monster.

Man (in dem Fall das Finanzministerium, um mal Klartext zu reden) hat den Steuerbetrug auf ca. 10 Milliarden geschätzt. Ihrem zweiten satz stimme ich zu 100% zu. Die Ehrlichen werden bestraft. Die Kasse kostet Anschaffungspreis und Betriebskosten (Strom+Kassenbon), was natürlich den Gewinn schmälert.

Kurzäugig

Die für die Moderne/Postmoderne typische EInseitigkeit, Fokussierung auf einzelne Probleme gehört dringend auf den Prüfstand (Erbenszählerei).

Kassenbons zu sparen hilft dem Klima, weniger Papier. 10 Milliarden fehlen den Kassen? Na und? Woanders wird wieder subventioniert (also gleicht es sich wieder aus, dass Unternehmen überlebensfähig bleiben, was natürlich ein Grauzonen-Argument ist).

Das Leben muss man auch mal laufen lassen, die Regelwut, Bürokratie, Erbenszählerei ist das Problem.

@13:27 von Der freundliche... whatever

Also für mich dient der Kassenbon aus Nachweiß das ich eine Ware auch gekauft und bezahlt habe. Und sollte die Ware eine Garantiezeit haben, dient der Bon ebenso als Nachweiß, das ich die Ware in den betreffenden Geschäft auch erstanden habe. Also durchaus Sinnvoll.

Für den von ihnen beschriebenen Fall des Garantienachweises ist ein Kassenbon durchaus sinnvoll (BTW: sinnvoll als Adjektiv wird klein geschrieben...), nur frage ich mich, wie lang die Garantiefrist für eine Butterbrezel im Sofortverzehr ist.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: