Ihre Meinung zu: Gedenken an Tsunami-Opfer: Blumen an der Bahnstation

26. Dezember 2019 - 12:37 Uhr

Gebete, Ansprachen und die Hoffnung, dass die Frühwarnsysteme in Zukunft funktionieren, prägen das Gedenken 15 Jahre nach dem Tsunami im Indischen Ozean. Bernd Musch-Borowska war an einer kleinen Bahnstation in Sri Lanka.

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Kommentare

Die Katastrophe beim Ort

Die Katastrophe beim Ort Seenigama durch die 10 m hohen Tsunami-Welle, bei der nur etwa 150 Personen gerettet werden konnten und mehr als 1800 Menschen starben, ist der schwerste Eisenbahnunfall weltweit. Das wird verständlicherweise manchmal vergessen bei den weit über 200.000 Opfern des Tsunami weltweit. Ich bin diese Strecke wenige Wochen vor dieser Katastrophe selbst gefahren, deshalb fühle ich mich diesem schrecklichen Geschehen besonders nahe und den Menschen, die dort heute der Opfer gedenken, verbunden.

Gedenken

Man sollte natürlich Gedenken aber auch sich Gedanken machen, was man im Falle erneutem Tsunami besser machen könnte bzw. sich drauf vorbereiten.

Ein wird es ein solches

Ein wird es ein solches Unglück mit der damaligen hohen Opferzahl in Zukunft nicht mehr geben, weil Dank unserer so vorausschauenden Grünen und Freitagspolitiker ja bald das Fliegen zu Gunsten des besseren Umweltfußabduckes verboten sein wird und der Bevölkerungsrest sich solche Reisen eh nicht mehr leisten kann, weil hier so auch Handel und Wandel abwandern wird. So fallen viele als potentielle Opfer, allerdings halt nur die Deutschen, aus und die Opferzahlen werden, wie gesagt fallen. Aber dann wird ja endlich alles gut, wenn wir dann nur noch unsere Urlaube in maximalen Fahrraddistanzen verbringen werden und das noch eingesparte Urlaubsgeld dann in alle Welt spenden dürfen.

allgemeines Lebensrisiko

das klingt erst mal hart und herzlos
aber was soll man sonst sagen ....
ein Vulkanausbruch, ein Meteoriteneinschlag, ein Erd - oder Seebeben
wie kann man sich dagegen schützen ?
Klar ein "Vorwarnsystem" - nur hilft das bei einem Beben in unmittelbarer Nähe ?
Eigentlich wieder ein tolles Beispiel von Populismus
wenn man das Beispiel Raketenabwehr gegen Meteoriteneinschläge betrachtet
das gelegentlich in den Medien - wenn die sonst nichts spektakuläres zu berichten haben - diskutiert wird

Die grausamen Bilder dieser

Die grausamen Bilder dieser Naturkatastrophe haben sich fest in die Erinnerung eingebrannt. Ich war an Weihnachten 2003, also genau ein Jahr vor dem Tsunami, in Bang Niang / Khao Dieses Dorf wurde durch den Tsunami vollständig zerstört. Mein Frau und ich stornierte ein Jahr später unsere Reise wegen der Geburt unseres Sohnes. Die Menschen von Bang Niang und viele andere haben alles verloren, die meisten das Wertvollste: ihr Leben und das ihrer Familienangehörigen. Ich trauere mit den Thais.

13:59 von Sisyphos3

«… ein Vulkanausbruch, ein Meteoriteneinschlag, ein Erd - oder Seebeben
wie kann man sich dagegen schützen ? Klar ein "Vorwarnsystem" -
nur hilft das bei einem Beben in unmittelbarer Nähe ?»

Bei einem sehr starken Erdbeben in unmittelbarer Nähe hilft …
Viel Glück + das momentane Dasein "am richtigen Ort".

Ansonsten helfen bei den Naturkatastrophen Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis … Messwert-Erfassung, Vorwarn-Systeme, Evakuierungs-Pläne.

Plus soweit möglich, bauliche Maßnahmen zur Schadens-Minimierung.
Bei Vulkanen (so gut wie) unmöglich. Bei Tsunamis + Erdbeben schon.

"Tsunami" ist ja ein Wort aus dem JAP:

津波・tsu-nami・Hafen-Welle|"Welle im Hafen"

"Welle in der Bucht" ist die besser treffende Übertragung.
"Sehr hohe Welle an besonders gefährdeter Stelle" ist gemeint.
Kann man schon bauliche Maßnahmen treffen.
Nicht überall, nicht für jede beliebige Wellenhöhe.

Sollten Sie noch mal nach Tokyo reisen.
Besuchen Sie "das Erdbeben-Museum".
Gehen Sie "in den Schüttel-Raum" …!

13:59 von Sisyphos3

"allgemeines Lebensrisiko

das klingt erst mal hart und herzlos
aber was soll man sonst sagen ...."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Einfach NICHTS sagen, wenn man schon im Vorhinein weiß, dass man die Opfer quasi nur herzlos verhöhnen kann.

13:27 von Polyfoam

es waren zu 99,9 % Einheimische
die bei dieser Naturkatastrophe ihr Leben verloren
von daher verstehe ich ihren Beitrag nicht

12:18 von andererseits

«Ich bin diese [Eisenbahn] Strecke [bei Seenigama / Sri Lanka] wenige Wochen vor dieser Katastrophe selbst gefahren, deshalb fühle ich mich diesem schrecklichen Geschehen besonders nahe und den Menschen, die dort heute der Opfer gedenken, verbunden.»

Das kann ich gut nachvollziehen.

Mit größerem zeitlichen Abstand (gut 2 Jahre vor März 2011) war ich selbst in der Region "Sanriku / Miyagi" in JAP. Wo der Tsunami von 2011 die meisten der damaligen Todesopfer forderte.

Schlicht unvorstellbar, dass dort ca. 500 Quadratkilometer Landesfläche in dieser Gegend überflutet waren. Weit weniger Todesopfer als beim Tsunami von 2004. Aber auch der folgenreichste Tsunami in der Geschichte Japans. Ohne dabei an die AKW-Ruinen in Fukushima überhaupt nur zu denken …

"Es ist immer viel näher", wenn man selbst schon in der Gegend war, in der sich derart dramatische Ereignisse abspielten. Und sei es nur als Tourist auf einer mehr oder weniger kurzen Besuchsreise für einige Tage (Wochen) vor Ort …

13:59 von Sisyphos3 ...allgemeines Lebens...

nun ja, ein allgemeines Lebensrisiko, das ist sowohl der Tod, als auch das Verunfallen ganz sicher - der Unfalltod als Massenphänomen ( die großen Mandränken, die Eislawine vom Nevado Huascarán, oder Vulkane wie der Mount St. Helens) wird sich nicht vermeiden lassen. Trotz dem werden wir uns zumindest versuchen können zu schützen, wie mit Erdbebenwarten oder Warnungen von Tsunamis. Das dergleichen immer seine Grenzen hat, ist selbstverständlich trotz dem haben solche Einrichtungen nun überhaupt nichts mit Populismus zu tun - woher allerdings die Lust zur Verwendung dergleichen Unwörter kommt und warum sie ausgerechnet in so paradoxer und völlig unangemessener Weise angebracht werden, das bleibt ein Rätsel, das sehr wohl auch mit dem Hinweis auf Auswirkungen des und Lust am Populismus beantwortet werden könnte.

13:27 von Polyfoam

Einen Kommentar wie den Ihrigen durfte ich hier schon lange nicht mehr lesen.
Mich schauderts. Was Besseres fält Ihnen zu dem Thema wohl nicht ein.
Es geht hier um die Opfer einer Naturkatastrophe und nicht um Grünenbashing. Aber was rede ich: Perlen vor die Säue geschmissen.
Frohe Weihnachten

13:27 von Polyfoam

«Ein wird es ein solches Unglück mit der damaligen hohen Opferzahl in Zukunft nicht mehr geben, weil Dank unserer so vorausschauenden Grünen und Freitagspolitiker ja bald das Fliegen zu Gunsten des besseren Umweltfußabduckes verboten sein wird …»

Na super. Wusste ich bisher gar nicht, dass weniger, oder gar nicht mit dem Flugzeug fliegen, Erd- oder Seebeben verhindert oder abschwächt.
Gute Neuigkeit aber diese eine …

«Aber dann wird ja endlich alles gut, wenn wir dann nur noch unsere Urlaube in maximalen Fahrraddistanzen verbringen werden und das noch eingesparte Urlaubsgeld dann in alle Welt spenden dürfen.»

Dürfen Sie bereits heute oder morgen (völlig ohne Einfluss der Grünen) Ihr Geld wohin auch immer für was auch immer spenden. Dürfen Sie auch übermorgen Ihr Fahrrad nach Sri Lanka, Indonesien oder Thailand spenden. Auf dass dort wenigstens ein Mensch schneller weg komme, wenn evtl. der nächste Tsunami dort "an Land geht" …

13:27 von Polyfoam

>>Ein wird es ein solches. Ein wird es ein solches Unglück mit der damaligen hohen Opferzahl in Zukunft nicht mehr geben, weil Dank unserer so vorausschauenden Grünen und Freitagspolitiker ja bald das Fliegen zu Gunsten des besseren Umweltfußabduckes verboten sein wird und der Bevölkerungsrest sich solche Reisen eh nicht mehr leisten kann, weil hier so auch Handel und Wandel abwandern wird. So fallen viele als potentielle Opfer, allerdings halt nur die Deutschen, aus und die Opferzahlen werden, wie gesagt fallen. Aber dann wird ja endlich alles gut, wenn wir dann nur noch unsere Urlaube in maximalen Fahrraddistanzen verbringen werden und das noch eingesparte Urlaubsgeld dann in alle Welt spenden dürfen.<<

Bitte erläutern sie doch was die Zahl von Flügen mit einem Seebeben (dem Auslöser eines Tsunamis) zu tun hat.
Und was sind "Freitagspolitiker"?
Oder haben Sie einfach ein beliebiges Thema verwendet um über Ihre politischen Lieblingsgegner abzulästern?

13:59 von Sisyphos3

>>aber was soll man sonst sagen ....
ein Vulkanausbruch, ein Meteoriteneinschlag, ein Erd - oder Seebeben
wie kann man sich dagegen schützen ?<<

richtig, dagegen gibt es fast keinen Schutz. Trotzdem versucht man richtigerweise z.B. mit Sensoren auf Vulkanen oder im Meer so gut wie möglich Vorhersagen machen zu können.
>>Eigentlich wieder ein tolles Beispiel von Populismus<<
Und was ist daran Populismus?

@sisyphos3 13:59

Das was technisch machbar ist sollte in jedem Fall gemacht werden. Natürlich gibt es Ereignisse gegen die aus heutiger Sicht kein Kraut gewachsen ist. Selbst wenn wir einen Asteroiden zermüllern.... würde uns eine Supernova-Explosion in weniger als 200 LJ Entfernung auslöschen. Und auch dafür gibt es Kandidaten.

@Polyfoam

Die allerwenigsten der ca. 230.000 Opfer waren Touristen. Fast alle waren Einheimische, vor allem in Indonesien. Wenn Sie hier das Andenken an die Toten für an den Haaren herbeigezogenes Grünen-Bashing misbrauchen, dann ist das nicht originell sondern nur beschämend.

Stüme und Wellen da draußen - und drinnen ...

Ich weiß nicht woran es liegt, welche Katastrophe manchem hier ereilt hat, aber ich stelle Reparaturbedarf fest, ein paar erhebliche Sachen ... und Schagseite ...
Zum Kommentieren gibt es u. a. folgende Funktion: Finger von der Tastatur.

15:59 von Tremiro

Und was ist daran Populismus?
-.
uns glauben zu machen
durch unsere technischen Möglichkeiten
alle Unwägbarkeiten des Lebens ausschließen zu können

15:55 Tremiro @13:27 von Polyfoam

>>Oder haben Sie einfach ein beliebiges Thema verwendet um über Ihre politischen Lieblingsgegner abzulästern?<<

Ja, leider. Gewissermaßen auf dem Rücken von mehr als 200.000 Toten.

Frohe Weihnachten.

15:05 von schabernack

wenn ein Land sich mit Erdbeben / Tsunamis auskennt
dann die Japaner
trotzdem kommen hunderte Menschen jährlich dort um

15:05 von Sausevind

verhöhnen ?
nur weil ich feststelle, dass es Unfälle geben kann

um 17:37 von fathaland slim

>>>>
15:55 Tremiro @13:27 von Polyfoam

>>Oder haben Sie einfach ein beliebiges Thema verwendet um über Ihre politischen Lieblingsgegner abzulästern?<<

Ja, leider. Gewissermaßen auf dem Rücken von mehr als 200.000 Toten.

Frohe Weihnachten.
<<<<

... und trotzdem ist mir eine Freigabe solcher Kommentare samt der (angemessenen) Reaktionen darauf viel lieber als ein Röten von sachlichen Richtigstellungen von Falschinformationen, wie es in machen Foren durch einzelne Moderatoren schon vorgekommen sein soll.

Ebenfalls Frohe Weihnachten, auch an die Moderation.

17:53, Sisyphos3

>>15:05 von Sausevind
verhöhnen ?
nur weil ich feststelle, dass es Unfälle geben kann<<

Nein, nicht deswegen.

Aber wenn eine Meldung wie diese hier, wo es um eine ungeheure Katastrophe geht, von Ihnen mit Worten wie "allgemeines Lebensrisko" kommentiert wird, so ist das zwar unbestreitbar richtig, aber trotzdem deplatziert. Und wenn Sie dann noch was über Raketenabwehr gegen Meteoriteneinschläge schreiben, die angeblich gelegentlich in den Medien - wenn die sonst nichts spektakuläres zu berichten haben - diskutiert würde, dann trägt es Sie IMHO komplett aus der Kurve der Pietät.

Stellen Sie sich doch einfach mal vor, einer Ihrer Angehörigen wäre ein Opfer dieses Tsunamis geworden. Ich glaube, Ihr Kommentar wäre vielleicht nicht ganz so gedankenlos-herzlos ausgefallen.

17:44, Sisyphos3

>>15:05 von schabernack
wenn ein Land sich mit Erdbeben / Tsunamis auskennt
dann die Japaner
trotzdem kommen hunderte Menschen jährlich dort um<<

Ja natürlich.

Aber was wollen Sie damit eigentlich verdeutlichen?

Vorsorge ist unnötig, denn wir müssen sowieso alle sterben?

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