Ihre Meinung zu: Gewerkschaft: Streik bei der Lufthansa noch vor Silvester

26. Dezember 2019 - 19:28 Uhr

Die Streikandrohung an sich ist nicht neu, doch nun konkretisiert die Gewerkschaft UFO den Zeitpunkt. Noch in diesem Jahr soll es Streiks beim Lufthansa-Kabinenpersonal geben - und damit mitten in den Weihnachtsferien.

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Kommentare

Gewerkschaft:Streik bei der Lufthansa noch vor Silvester....

Die Verhandlungen oder die "Schlichtung" sind gescheitert.Weil das Lufthansa-Management selbst mit den recht bescheidenen Tarifforderungen seine Probleme hat.

Aber selbst wenn es zum Streik kommt:Von europäischer Normalität,was Streiks-und Arbeitskämpfe angeht,da ist die Bundesrepublik noch weit entfernt.

Streik bei der Lufthansa

Ich habe da so meine Zweifel ob Streiks jetzt, wo eine Fluglinie nach der Anderen schließt, eine sinnvolle Sache ist. Würde mich aber gerne eines Besseren belehren lassen.

Beste Wünsche für das Personal

Bei der Lufthansa geht es um den Verteilungskampf zwischen den Leistenden, das ist das Personal, und den Aktionären, die Unternehmensanteile gekauft haben und nun, ohne eine Hand zu rühren, darauf warten, dass Dividende und Aktienhöhenflüge ihre Taschen füllen.
Ich kann den Beschäftigten nur wünschen, sich ihren verdienten Anteil zu erkämpfen.
Fürs Klima wäre es auch gut, wenn der Flugbetrieb mal ruht.
Und die Fluggäste könnten schon mal anfangen, sich darauf einzustellen, dass man bald zum Erhalt eines lebenswerten Planeten nicht mehr jederzeit jeden Wunsch-Ort erreichen kann.

Gewerkschaft UFO

Lasst euch nicht kleinkriegen !
Ihr habt mein vollstes Verständnis. Was LH mit euch macht ist eine Frechheit.

Da bin ich aber froh keinen LH Zubringerflug

am kommenden Montag nach Frankfurt zu haben. Auf eine solche Gesellschaft kann man gerne verzichten wenn man Zuverlaessigkeit sucht..

19:11 von Elefant

Da bin ich aber froh keinen LH Zubringerflug

am kommenden Montag nach Frankfurt zu haben. Auf eine solche Gesellschaft kann man gerne verzichten wenn man Zuverlaessigkeit sucht..
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Hier handelt es sich aber um Arbeitnehmerrechte?

Lufthansa

Es geht hier letztendlich darum, dass die Geschäftsleitung der LH die Firma gezielt „vor die Wand“ fahren will um sie an Investmentunternehmen zu verschleudern. Der Anfang wurde mit dem Verkauf der LSG gemacht. Frau Volkens wurde auch bereits weggelobt. Ich kann mich noch gut an eine Aussage der LH-Geschäftsleitung erinnern, die da lautete: „Die Zitrone ist noch nicht genügend ausgepresst“.

Die Diskussion um das Gehalt des Kabinen- und Cockpitpersonals hängt mir ebenfalls schon lange zum Hals heraus. Da wir unnötig auf die Mitarbeiter eingedroschen, mit der Begründung, sie würden alle zu viel verdienen... Da bin ich anderer Meinung. Diejenigen, die wirklich gut verdienen, kann man fast an einer Hand abzählen, das sind diejenigen, die schon viele Jahre oder Jahrzehnte im Unternehmen sind.
Enttäuschend finde ich, dass es, in Frankfurt lebendes, Kabinenpersonal gibt, welches so wenig Gehalt bekommt, dass die betreffenden Personen sogar Wohngeld beantragen müssen.

Diese Micro-"Gewerkschaft"

wird es schon noch schaffen, die Lufthansa kaputt zu streiken, solange es der Konzern nicht schafft, Gegenmaßnahmen einzuleiten, z.B. Aussperrung, Entlassung der Funktionäre usw....

Forderung

Was fordern die genau und wie sieht es aktuell mit dem Lohn aus? Wäre ja hilfreich, wenn man das irgendwo auch mit aus den Nachrichten entnehmen könnte. So kann ich mir kein Bild von dem Ganzen machen.

@19:11 von Elefant

"Auf eine solche Gesellschaft kann man gerne verzichten wenn man Zuverlaessigkeit sucht.."

Unter welchen Umständen die Zuverlässigkeit erzwungen wird, ist Ihnen dabei völlig wurscht?
Hauptsache ICH werde ich behindert, alles andere geht mich nichts an - klingt nach der um sich greifenden deutschen Krankheit.

19:09 von Käpt’n Blaubär

Was LH mit euch macht ist eine Frechheit
.
was macht sie denn

re wolfgang e s

"Fürs Klima wäre es auch gut, wenn der Flugbetrieb mal ruht."

Das ist wirklich der geringste Effekt eines Streiks. Die 1000 Zeichen reichen kaum für die Nachkommastellen, wieviel 0,000... % am Luftverkehr das ausmacht.

"Und die Fluggäste könnten schon mal anfangen, sich darauf einzustellen, dass man bald zum Erhalt eines lebenswerten Planeten nicht mehr jederzeit jeden Wunsch-Ort erreichen kann."

Davon können Sie träumen.

Entschuldigung aber die Schlichtung ist nicht gescheitert

Entschuldigung, aber soweit mir bekannt ist, besteht während einer laufenden Schlichtung Streikverbot.

Und dass hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/lufthansa-streik-ufo-103.html

Schlichtungsversuch gescheitert

Vor Weihnachten hatten die beiden Schlichter - der frühere Chef der Arbeitsagentur, Frank-Jürgen Weise, und der ehemalige brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) - die seit Monaten zerstrittenen Tarifparteien zu einem weiteren Schlichtungsvorgespräch eingeladen. Dabei sollte der genaue Umfang der Themen festgelegt werden.

stimmt so nicht. Laut UFO gibt es fuer Anfang Januar einen weiteren Termin fuer die Schlichtung an dem auch die UFO teilnehmen wird.

Siehe ZDF-Nachrichten dazu

Siehe ZDF-Nachrichten:

https://tinyurl.com/r222sbe
ZDF-Nachrichten: Tarifstreif im Luftverkehr - Ufo droht mit neuen Streiks bei Lufthansa (22.12.2019 18:25 Uhr)

Neues Treffen im Januar?

Lufthansa hat nach Bekunden des Konzerns weiter "die Erwartung, dass es zu guten Lösungen für die 22.000 Kabinenmitarbeiter kommen kann, was die Schlichtungsthemen angeht". Zu den Inhalten der jüngsten Gespräche sei Stillschweigen vereinbart worden. Seitens der Schlichter sei ein weiterer Gesprächstermin für Anfang Januar vorgeschlagen worden. Beide Seiten hatten vor dem Treffen betont, eine möglichst umfassende Einigung mit einer Vielzahl tariflicher Themen anzustreben.

Daher läuft die Schlichtung noch und dass heißt: während der Schlichtung gilt Friedenspflicht. Damit ist dieser Streik illegal.

19:33 von Käpt’n Blaubär

Danke für Ihre Einschätzung, die ich teile.

"Diejenigen, die wirklich gut verdienen, kann man fast an einer Hand abzählen, das sind diejenigen, die schon viele Jahre oder Jahrzehnte im Unternehmen sind."

Das erinnert mich an die Antwort einer Kollegin bei einer Mitarbeiterbefragung auf die Frage: Was schätzen Sie an unserem Unternehmen (so nennt man heute leider auch Krankenhäuser) am meisten?

Antwort: Die alten Verträge.

Streiks bei Airlines verbieten!

Streiks bei Luftfahrtgesellschaften und der Bahn sollten endlich verboten werden. Das sind systemrelevante Einrichtungen und es kann nicht angehen, dass derart wichtige Verkehrslinien regelmäßig von Gewerkschaftsfunktionären - auch um sich zu profilieren - lahm gelegt werden. Es gibt hier meiner Meinung nach dringenden Handlungsbedarf des Gesetzgebers.

Einfach

Von Anfang an auf eine andere Fluggesellschaft zurück greifen. Gibt doch genug andere ausländische FG, bei denen nicht gestreikt wird.

Am 26. Dezember 2019 um 19:33 von Käpt’n Blaubär

" Enttäuschend finde ich, dass es, in Frankfurt lebendes, Kabinenpersonal gibt, welches so wenig Gehalt bekommt, dass die betreffenden Personen sogar Wohngeld beantragen müssen. "

Da ich weiß ab wann und wo es Wohngeld gibt, wäre ich jetzt mal auf ihr Rechenbeispiel gespannt, dann können wir sicher darüber diskutieren.

Und da ich nicht von Flügen abhängig bin, hab ich auch kein Problem mit den Streiks, schon zu Flughafen wäre es für mich eine Weltreise ;-).

Aber jetzt warte ich mal auf die Erklärung.

Weiter heißt es bei der Ufo auf der Webseite dazu

Weiter heißt es auf der Webseite der Ufo dazu:

https://tinyurl.com/rrkuplw
ufo-online.aero: UFO erzielt mit Lufthansa CityLine einen tariflichen Abschluss über
betriebliche Altersversorgung, Altersteilzeit, Ergebnisbeteiligung und Förderung beruflicher Qualifikation (16.12.2019)

Und jetzt brüstet sich genau diese Konzernzentrale in einer Pressemitteilung, dass man auch mit UFO einen Abschluss erzielt habe.

Der Abschluss wurde bereits im August erzielt. Die sofortige Unterschrift durch den UFO-Vorstand wurde aber per Veto aus der Konzernzentrale verhindert. Anstatt die CityLine je nach Gefechtslage immer wieder als Spielball im Konzern zu eigenen Zwecken zu instrumentalisieren, könnten sich diese Herrschaften ganz einfach mit der UFO-Tarifkommission der Lufthansa zusammensetzen und Ergebnisse für die eigene Kabinenbelegschaft erarbeiten. So, wie es bei uns ja auch funktioniert.

Lufthansa, was zur Hölle ist los?? Warum dieser Rueckzieher??

@19:37 von gerlos

"Diese Micro-"Gewerkschaft"
wird es schon noch schaffen, die Lufthansa kaputt zu streiken, solange es der Konzern nicht schafft, Gegenmaßnahmen einzuleiten, z.B. Aussperrung, Entlassung der Funktionäre usw...."

Warum so kleinlich? Schaffen wir doch gleich das Streikrecht ab.

Ich persönlich würde allerdings einen Flug mit einer Gesellschaft bevorzugen, die nur gut ausgebildetes Personal einstellt und dieses in jeder Beziehung (Gehalt, Ruhezeiten etc.) anständig behandelt. Da darfs dann auch für mich gern teurer sein.

Unsolidarische Gewerkschaft

Während der Weihnachtsferien trifft es vor allem Werktätige die ein paar Tage verdienten Urlaub machen wollen. Wo bleibt da die Solidarität? So entlarvt sich blanker Egoismus von Leuten, deren Job es ist von einem Traumziel zum nächsten zu fliegen. Hoffentlich bleibt das Lufthansa Management hart, bis die Streikkasse leer ist.

@Peter Hamburg

Streiks verbieten? Das wäre noch möglich, wenn die von Ihnen genannten Bereiche nicht privatisiert worden wären - dann gäbe es auch die ganzen Probleme nicht, die diese Streiks notwendig gemacht haben! Seit 1991 hat die jeweilige Geschäftsleitung der Kranichlinie noch JEDE Zusage gebrochen, die wärend der Tarifverhandlungen gemacht worden sind. Die derzeitige treibt es jetzt nur auf die Spitze und verweigert sogar die Umsetzung der letzten Schlichtung von vor 4 Jahren! Und Sie wollen Streiks verbieten? Ohne Worte...

Am 26. Dezember 2019 um 19:57 von karwandler

"re wolfgang e s
"Fürs Klima wäre es auch gut, wenn der Flugbetrieb mal ruht."

Das ist wirklich der geringste Effekt eines Streiks. Die 1000 Zeichen reichen kaum für die Nachkommastellen, wieviel 0,000... % am Luftverkehr das ausmacht"

Auch wenn der Effekt gering ist: wesentlicher ist, dass die Gesellschaft endlich den richtigen Kurs einschlägt.
Das gilt nicht nur für die Klima-Problematik, sondern - in Bezug auf das Hauptthema des Tagesschau-Berichts - auch für eine gerechtere Verteilung der Früchte von Wertschöpfung.

Schön wäre ja, wenn

Schön wäre ja, wenn tagesschau.de auch über die Forderungen der Gewerkschaft und die Angebote der Lufthansa berichten würde.
Besonders wichtig ist bei den Gewerkschaftsforderungen, ob zB die Verteuerungen, die das Klimapäckchen mit sich bringt, schon enthalten sind.
Auch die Gehaltsforderungen aller anderen Gewerkschaften dürften damit spätestens im nächsten Jahr zu recht bei ca 10% liegen.
Denn diese Klimaschutzkosten müssen ja von den Summen beglichen werden, die die arbeitende Bevölkerung in den Betrieben erwirtschaftet. Das geht nur über spürbare Gehaltssteigerungen.
Auch der angebliche Fachkräftemangel lässt sich so bekämpfen.

Ich möchte weiterhin

von guten Service bei meinen Flügen betreut werden. Da ist dann auch das Personal betroffen und das muss dementsprechend bezahlt werden.Daher finde ich den Streik für angemessen.

Wem hier ist denn das zuviel?

aus Zeit online vom 18. Dezember

"....Dazu gehören die Forderungen der Ufo nach einer Lohnsteigerung um zwei Prozent, mehr Spesen und Zulagen für die Flugbegleiter sowie Wechselmöglichkeiten für Saisonkräfte in reguläre Arbeitsverhältnisse."

Und was ist hieran nicht nachvollziehbar:

"Der Ufo-Vizevorsitzende Daniel Flohr hatte sich unmittelbar vor der Schlichtung noch einmal skeptisch geäußert, ob die Lufthansa tatsächlich an einer Gesamtlösung interessiert sei. Schließlich habe sich das Unternehmen von der Arbeitsdirektorin Bettina Volkens getrennt, weil diese einen Kurs der Annäherung vertreten habe. "Es fehlt das Vertrauen, dass die bereits einmal getroffenen und dann zurückgenommenen Vereinbarungen noch einmal zu den gleichen Ergebnissen führen können", kritisierte Flohr."

Von Frankreich lernen

heißt Siegen lernen. Wenn auch vom Generalstreik noch weit entfernt, um nur zu zeigen dass man es kann, auch im Ernstfall.

re von Kommentator 20:26

Und welche Gewerkschaft ist für Sie "solidarisch" ?
Die Gewerkschaften,die nicht streiken,die daß illusorische Komanagement betreiben.
Und blanker Egoismus,ja den sehen Sie im GAP.Im Abstand von Vorstandsvergütung zum einfachen Mitarbeiter,etwa im Durchschnitt 1 zu 70.

Problematik von Streiks bei Schlüsselindustrien

Tatsache ist, dass Lufthansa durch die Billigfluglinien stark unter Druck steht, wo Arbeitnehmerrechte geradezu mit Füßen getreten werden. Dennoch entscheidet sich die Mehrzeit der Passagiere nach dem eigenden Geldbeutel, ohne jede Solidarität mit den Arbeitnehmern. Lufthansa zu bestreiken und damit gerade die Kunden zu bestrafen, die bereits sind für bessere Qualität (u.a. besseres und zugleich auch besser bezahltes Personal) mehr zu zahlen - und das jetzt möglicherweise auf dem Rückflug vom Weihnachtsurlaub - ist absurd. Zugleich müssen wir das Streikrecht für Infrastukturunternehmen überdenken. Hier können ganz wenige einen ganzen Staat in Geiselhaft nehmen - der Arbeitgeber ist möglicherweise nur wenig betroffen. Hier sollte kein Recht zur Arbeitsniederlegung bestehen. Vlt. sollte die Gewerkschaft das Gehalt zahlen, der Arbeitgeber aber das z.B. 20fache Gehalt an gemeinnützige Organisationen zahlen, bis der Arbeitskampf erledigt ist. So sind nur die Tarifparteien betroffen.

Am 26. Dezember 2019 um 20:26 von Kommentator

"Während der Weihnachtsferien trifft es vor allem Werktätige die ein paar Tage verdienten Urlaub machen wollen. Wo bleibt da die Solidarität? So entlarvt sich blanker Egoismus von Leuten, deren Job es ist von einem Traumziel zum nächsten zu fliegen. Hoffentlich bleibt das Lufthansa Management hart, bis die Streikkasse leer ist"

Sie fordern Solidarität für sich, verweigern aber den Streikenden Ihre Solidarität, hoffen gar, dass sie im Arbeitskampf unterliegen?
Und Sie geben sich als Werktätiger aus, der doch nur ein wenig Urlaub machen will?

Ich bin immer wieder überrascht über die Doppelstandards, die im Denken und Schreiben von Menschen sichtbar werden.

20:10 von Peter Hamburg

"Streiks bei Airlines verbieten!
Streiks bei Luftfahrtgesellschaften und der Bahn sollten endlich verboten werden. Das sind systemrelevante Einrichtungen und es kann nicht angehen, dass derart wichtige Verkehrslinien regelmäßig von Gewerkschaftsfunktionären - auch um sich zu profilieren - lahm gelegt werden. Es gibt hier meiner Meinung nach dringenden Handlungsbedarf des Gesetzgebers."

Jawoll!
Eine einfache Methode, den Niedriglohnsektor auzuweiten.
Der Gesetzgeber muss dringend dafür sorgen, dass wenigsten ICH weiterhin billig an mein Urlaubziel gelangen kann. Ohne jede Störung - versteht sich. Schließlich ist auch mein Urlaub systemrelevant - jedenfalls aus meiner Sicht.

@ 20:20 von Anna-Elisabeth

"Ich persönlich würde allerdings einen Flug mit einer Gesellschaft bevorzugen, die nur gut ausgebildetes Personal einstellt und dieses in jeder Beziehung (Gehalt, Ruhezeiten etc.) anständig behandelt. Da darfs dann auch für mich gern teurer sein." Ich nehme an, dass sie damit die Lufthansa meinen. Ich kenne sehr viele Fluglinien auf der Welt und Lufthansa ist hier ziemlich Spitze was die Qualität angeht - und verglichen mit Billigfliegern natürlich auch entsprechend teuer. Solche Arbeitsplätze können nur bestehen bleiben, wenn auch in genügendem Umfang diese Qualität, die ihren Preis hat, nachgefragt wird. Das Beispiel Frankreich und UK zeigt, dass sich Volkswirtschaften auch kaputt streiken können, wenn Gewerkschaften nur noch die eigenen kurzfristigen Partikularinteressen im Blick haben.

Gehälter Verdoppeln ... und mehr

Ich bin der Meinung die UFO sollte so lange streiken bis sämtliche Gehälter und Zulagen für Mitarbeiter in ALLEN BEREICHEN mindestens verdoppelt wurden.
.
Ich bin absolut sicher, dass nur mit solch drastischen Mitteln Flüge einen angemessenen Preis erhalten.
.
Nur so wird weniger geflogen.
.
Nur so können die Klimaziele erreicht werden.
.
Unser Planet sollte das Wert sein.
.
Wie schon unser Bundestagspräsident angedeutet hat: Ohne Einschränkungen wird es nicht gehen.

@ 20:56 von FritzF

In einer Demokratie, wie in Deutschland, ist es weise, Generalstreiks zu verbieten, die immer politische Streiks sind. Die Macht geht vom ganzen Volk aus, nicht nur von ein paar Arbeitnehmern in Schlüsselstellungen. Diese dürfe niemals die Möglichkeit bekommen, poltischen Macht auszuüben. Das gilt nicht nur für Spitzenmanager sondern auch für normale Arbeitnehmer. Nur das Parlament repräsentiert das ganze Volk. Frankreich und UK haben sich mit Generalstreiks dahin gebracht, wo sie sind. Man braucht für eine Unregierbarkeit keine italienischen Verhältnisse - das schaffen auch übermächtige aber verantwortungslose Gewerkschaften.

@ FritzF (20:56): nein das bedeutet es NICHT

@ FritzF

Nein, von Frankreich lernen heißt NICHT siegen lernen. Die Gewerkschaften dort sind am kuerzeren Hebel. Fuer die wäre es besser zu verhandeln. Die streiken sich ihre eigenen Arbeitsplätze weg und das Rentensystem in Frankreich ist genauso wenig zukunftssicher wie das in Deutschland. So schaut die Realität aus. Deswegen ist miteinander reden besser.

Und Frankreich sollte mit Deutschland und der EU an einem neuen System arbeiten und da wäre eine Buergerversicherung bei der Rente besser weil es dann mehr Einzahler gäbe (Selbständige, Politiker, Ärzte, Lehrer, sonstige Angestellte, Piloten, usw.). Und damit höhere Renten und damit auch ein besseres Renten-Niveau.

@ um 20:26 von Kommentator

Sie meinen, die Streikenden sollten besser in ihrer Freizeit streiken, so wie Einige das auch von den FfF fordern?
Wo bleibt den Ihre Solidarität mit den Streikenden?
Was wir wirklich dringend benötigen, sind kleine schlagkräftige Spartengewerkschafte, die sich von dem lahmen Verdi - Haufen definitiv unterscheiden.

Erpressung durch Spezialisten

Zahlenmässig kleine Dienstleister können grosse Kundengruppen mit ihren Forderungen quasi „erpressen“..Kassiererinnen oder Pflegekräfte kaum...was machen wir aber wenn eine Handvoll Ingenieure in den Kraftwerken oder Wasserwerken nicht zur Arbeit erscheint. Lokführer gehören auch zu dieser Spezies...unsere Gesellschaften sind immer mehr von kleinen Ego-Gruppen erpressbar geworden.

@ 21:15 von geselliger misa...

Lufthansa zu ruinieren bringt in einem internationalen Wettbewerb gar nichts. Es gibt genug Billigflieger, die einen für 20 € (also etwa ein Zehntel von dem, was Lufthansa so verlangt) oder demnächst vielleicht 30 € bis ans Ende von Europa fliegen werden, mit sparsam gewarteten Maschinen, Piloten, die Scheinselbstständige sind, mit Kabinenpersonal, das, wie heute schon bei Kreuzfahrtschiffen, irgendwo in bettelarmen Ländern angeheuert wird und seine Ausbildung ebenso auf das Allernötigste beschränkt, was in dem am wenigsten regulierten Land so verlangt wird. Wieviel Schadstoffe diese Flugzeuge in die Luft pusten, sei einmal dahin gestellt. Bei Kreuzfahrtschiffen von den Bahamas weis man es ja.

@21:15 von geselliger misa...

//Nur so wird weniger geflogen.
.
Nur so können die Klimaziele erreicht werden.
.
Unser Planet sollte das Wert sein.
.
Wie schon unser Bundestagspräsident angedeutet hat: Ohne Einschränkungen wird es nicht gehen.//

Naja, ist schon klar, wen der Bundespräsident da meint. Wenn allerdings immer mehr Freihandelsabkommen abgeschlossen werden mit dem damit verbundenen Warentransport - von Kontinent zu Kontinent -, bin ich nicht sehr zuversichtlich, dass der Verzicht auf Flugreisen von Otto-Normalverbraucher, große Wirkung erzielt. Verzicht auf Waren aus Übersee wäre da wohl wirksamer. Aber wollen wir das?

@Autograf

Welche Beispiele für die Volkswirtschaft Deutschland in Sachen kaputt streiken in den letzten Jahren (Jahrzehnten) gibt es denn? Und ein Streik jetzt bei der Lufthansa wird da auch nichts kaputt machen.

re wolfgang e s

"Am 26. Dezember 2019 um 19:57 von karwandler

"re wolfgang e s
"Fürs Klima wäre es auch gut, wenn der Flugbetrieb mal ruht."

Das ist wirklich der geringste Effekt eines Streiks. Die 1000 Zeichen reichen kaum für die Nachkommastellen, wieviel 0,000... % am Luftverkehr das ausmacht"

Auch wenn der Effekt gering ist: wesentlicher ist, dass die Gesellschaft endlich den richtigen Kurs einschlägt."

Die Gesellschaft schlägt da gar nichts ein. Jeder Streikgeschädigte wird umbuchen oder den Flug nachholen.

Und zum Einschlagen gehört erstmal die Freiwilligkeit, nicht der verordnete Zwang.

21:15 von geselliger misa...

so isses. deshalb sollte ufo diesmal einen richtigen schluck aus der pulle verlangen, oder am boden bleiben. die flugbegleiter/innen haben einen anständigen lohn für ihre schwere arbeit verdient

21:15 von geselliger misa...

Ich bin absolut sicher, dass nur mit solch drastischen Mitteln Flüge einen angemessenen Preis erhalten.
.
so so
sie sind sich sicher
Frankfurt => Singapore = 780 Euro
210 Euro Ticket Gebühr
40 Euro Luftverkehrsabgabe
530 EuroSteuern/Sicherheitsgebühr/Kerosinzuschlag

re geselliger misa

"Gehälter Verdoppeln ... und mehr

Ich bin der Meinung die UFO sollte so lange streiken bis sämtliche Gehälter und Zulagen für Mitarbeiter in ALLEN BEREICHEN mindestens verdoppelt wurden.
.
Ich bin absolut sicher, dass nur mit solch drastischen Mitteln Flüge einen angemessenen Preis erhalten.
.
Nur so wird weniger geflogen.
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Nur so können die Klimaziele erreicht werden.
.
Unser Planet sollte das Wert sein.
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Wie schon unser Bundestagspräsident angedeutet hat: Ohne Einschränkungen wird es nicht gehen."

Zwei Punkte haben Sie vergessen:
1) Statt "nur so wird weniger geflogen" muss es heißen: Dann wird bei der Lufthansa weniger geflogen, bei anderen aber mehr.
2) Das doppelte Gehalt könnte zur Anschaffung eines SUV verleiten. Allerdings wird die weitere Beschäftigungsdauer bis zur Insolvenz womöglich nicht für die Lieferfrist von BMW reichen.

@ 21:50 von sedance

Ich sprach nicht von Streiks in Deutschland sondern von solchen in Frankreich und UK. Frankreich ist so heftig überschuldet, weil es auf jeden Pieps mit der goldenen Salbe reagieren muss, dass es keinen politischen Spielraum mehr hat (und Pleite ist, wenn die Zinsen noch mal hoch gehen), UK hat den größten Teil der Industrie eingebüßt, so dass sich die Bevölkerung jetzt auf die Unbilden der Finanzmärkte verlassen muss (ähnliche wie schon Island und Irland).

@21:22 von landart

"Lokführer gehören auch zu dieser Spezies...unsere Gesellschaften sind immer mehr von kleinen Ego-Gruppen erpressbar geworden."

Geht das evtl. auch eine Nummer kleiner? Denken Sie einfach noch einmal über Erpressung einerseits und Arbeitnehmer auspressen andererseits nach. Wenn Sie die Entwicklung am Arbeitsmarkt (ohne Filterbrille) beobachten, können Sie vor allem Letzteres beobachten.

"Zahlenmässig kleine Dienstleister können grosse Kundengruppen mit ihren Forderungen quasi „erpressen“..Kassiererinnen oder Pflegekräfte kaum..."

Was glauben Sie, wie sehr Pflegekräfte die gesamte Gesellschaft in Geiselhaft nehmen könnten (Konjunktiv!)? Dass diese es nicht tun, hängt mit dem Charakter zusammen, der einen dazu befähigt bzw. notwendig ist, als Pflegekraft zu arbeiten.

...wie in Frankreich

Besitzstandswahrung, Gehaltssteigerungen usw. ...immer sind einige Wenige, die Millionen Bürger in ihren Rechten "einschränken"...ob in Frankreich, wo jetzt einige Tausend Lokführer ihre Rente mit 52 verteidigen oder jetzt die UFO-Mitglieder, die bisher noch nicht genügend Druck ausgeübt haben, bis die Lufthansa-Führung einknickt. Die Rechte der Reisenden sind hier nicht gefragt. Sie sind lediglich dazu da, den "Verweigernden" letztlich ihr Gehalt zu finanzieren...

Könnte es sein das durch

Könnte es sein das durch Streiks bei der LH die Billig-Airlines gestärkt werden? Ist vielleicht mal eine Überlegung Wert.

Es bleibt einmal mehr zu konstatieren: Wenn sich ums Geld gestritten wird, haben alle darunter zu leiden. Auch (und gerade) dann, wenn sie nicht unmittelbar „beteiligt“ sind. Vor allem aber: Jede dabei erzielte Einigung „hält“ regelmäßig nur für sehr kurze Zeit „vor“.

Ja - ich bleibe dabei:

Streiks bei systemrelevanten Verkehrsgesellschaften verbieten. Es gibt sehr wichtige Termine, die einfach eingehalten werden müssen: hochqualifizierte Spezialisten (Chirurgen beispielsweise…) müssen zu bestimmten Terminen an bestimmten Orten sein. Und – wenn sie schon Urlaubsreisen ansprechen – ich kann es kaum ertragen, dass Kinder weinen, weil sie nicht in den Urlaub kommen oder Menschen, die jahrelang hart gearbeitet und gespart haben und sich auf ihren Urlaub freuen, Ihren Urlaubsort nicht erreichen. Es gibt weitere Beispiele von Fällen, in denen es völlig unakzeptabel ist, dass Flugzeuge nicht fliegen oder Bahnen nicht fahren. Und das muss endlich aufhören. Es geht überhaupt nicht darum, dass – wie man mir unterstellt hat – ich billig in den Urlaub kommen möchte. Das ist ja lächerlich! Es gibt wirkungsvollere andere Mittel, die Dinge zu verhandeln, die durch Streiks gelöst werden sollen. Also ich bleibe dabei: Streiks für Verkehrsbetriebe gehören verboten!

Da bin ich aber ganz anderer Meinung

""Streiks bei Luftfahrtgesellschaften und der Bahn sollten endlich verboten werden. Das sind systemrelevante Einrichtungen und es kann nicht angehen, dass derart wichtige Verkehrslinien regelmäßig von Gewerkschaftsfunktionären - auch um sich zu profilieren - lahm gelegt werden. Es gibt hier meiner Meinung nach dringenden Handlungsbedarf des Gesetzgebers.""
#
Das Streikrecht ist durch das GG abgesichert,in sofern wird sich da auch keine Regierung in der BRD dazu hinreisen lassen es zu ändern.

rer Truman Welt

Na ja, die Schlichter sollten ein Gefühl dafür nach dieser Zeit haben, womit zu rechnen ist. Gibt es echte "No Go's" oder gehört das jetzt zum Geklappere beider Seiten?
Geklappert werden muß, damit sich keine Seite vorwerfen lassen muß, sie hätten nicht mit dem nötigen Nachdruck verhandelt. Wäre es für die Lufthansa ein oder mehrere echte "No-Go's", müsste die Kampflinie abgesteckt und der potentielle Schaden kalkuliert werden, was immer ein High Risc ist.
So schmus wie das gerade läuft, gehe ich lediglich von Geklappere aus. Es ist zzt. (noch) nicht (wirklich) ernst. Ein paar kleinere Streiks können allerdings dennoch möglich sein, denn auch das Geklappere muß glaubwürdig nach aussen wirken.

@einbuerger65

"Neu
Am 26. Dezember 2019 um 22:29 von einbuerger65
Könnte es sein das durch
Könnte es sein das durch Streiks bei der LH die Billig-Airlines gestärkt werden? Ist vielleicht mal eine Überlegung Wert."

.

Könnte es sein dass diese Schere in Deutschland durch Streiks kleiner werden würde und damit Deutschland gerechter werden würde?
https://www.dw.com/de/studie-verm%C3%B6gen-in-deutschland-extrem-ungleic...
http://tinyurl.com/w9nlhhv

re laurisch-karsten

"
Am 26. Dezember 2019 um 22:46 von laurisch._karsten
@einbuerger65

"Neu
Am 26. Dezember 2019 um 22:29 von einbuerger65
Könnte es sein das durch
Könnte es sein das durch Streiks bei der LH die Billig-Airlines gestärkt werden? Ist vielleicht mal eine Überlegung Wert."

.

Könnte es sein dass diese Schere in Deutschland durch Streiks kleiner werden würde und damit Deutschland gerechter werden würde?"

Nö.
Eine Schere wird nur kleiner, wenn man beide Enden anpackt.

@22:33 von Peter Hamburg

"Es gibt sehr wichtige Termine, die einfach eingehalten werden müssen: hochqualifizierte Spezialisten (Chirurgen beispielsweise…) müssen zu bestimmten Terminen an bestimmten Orten sein."

Klappt z.B. bei Unwetter oder Maschinenschaden auch nicht.

"– ich kann es kaum ertragen, dass Kinder weinen, weil sie nicht in den Urlaub kommen oder Menschen...."

Es gibt Kinder, die weinen, weil sich die Eltern nicht einmal die Klassenfahrt leisten können.

"Es gibt wirkungsvollere andere Mittel, die Dinge zu verhandeln, die durch Streiks gelöst werden sollen."

Jetzt bin ich ernsthaft gespannt. Welche Mittel? Da sind Sie jetzt aber eine Antwort schuldig.

@ laurisch._karsten (22:46): stimmt schon

@ laurisch._karsten:

Könnte es sein dass diese Schere in Deutschland durch Streiks kleiner werden würde und damit Deutschland gerechter werden würde?

stimmt schon. Nur: die Lufthansa verhält sich - wie aus der Webseite von Ufo gezeigt - nicht verlässlich und nicht vertrauenswuerdig. Von daher kann ich die Ufo schon verstehen. Aber: auf der anderen Seite hat Lufthansa derzeit große finanzielle Probleme, die aber hausgemacht sind (zu großes Anlagevermögen, zu wenig Umlaufvermögen, Dividende ist bereits gestrichen und eben ein Management das sich den goldenen Handschlag genehmigt auch wenn es Mist baut.

@20:56 von schiebaer45

"von guten Service bei meinen Flügen betreut werden. Da ist dann auch das Personal betroffen und das muss dementsprechend bezahlt werden.Daher finde ich den Streik für angemessen."

Vor allem gefällt mir auch diese Forderung: ...sowie Wechselmöglichkeiten für Saisonkräfte in reguläre Arbeitsverhältnisse."
Da wird auch an die weniger priviligierten KollegInnen gedacht. Ist ja heute nicht mehr selbstverständlich - leider.

Ich hoffe nur, dass den Billigfliegern endlich mal das Personal ausgeht. Da bleibt dann nur die Befürchtung, dass die auch höchst ungeeignetes Personal einstellen. (Passiert in der Pflege jetzt schon.)

Warum der LSG-Streik vom Gericht verboten wurde

Also ich hab mal nachgeschaut, warum der Streik bei Skyteams LSG vom Gericht untersagt wurde und die Begruendung vom Gericht ist einleuchtend:

https://tinyurl.com/tjt2fny
Handelsblatt: Lufthansa bremst Verdi-Streik in Großküchen juristisch aus (18.12.2019 Update: 19.12.2019 - 16:14 Uhr)

Unter dem neuen, von asiatischen Kapitalfonds kontrollierten Eigentümer aus der Schweiz erwartet die Gewerkschaft Sparmaßnahmen und niedrigere Gehälter.

Das Gericht sah in dem Streikziel aber eine unzulässige Verlängerung der Gehaltsregelungen in dem bestehenden Tarifvertrag zwischen LSG und Verdi. Auch diese Bestimmungen seien durch die Friedenspflicht geschützt, führte der Vorsitzende Richter Volker Schulze am Donnerstag aus. Der Tarifvertrag samt Friedenspflicht läuft mindestens bis zum September nächsten Jahres.

Dass heißt:
der Tarifvertrag ist noch NICHT ausgelaufen und damit gab es KEIN Streikrecht. Nochdazu vertößt Verdi gegen die Friedenspflicht.

@Karwandler

"Eine Schere wird nur kleiner, wenn man beide Enden anpackt."

.

Das ist richtig. Nur das vermisse ich bei unserer Wirtschaftspolitik und Berichterstattung. Es wird in meinen Augen keine Politik für die Menschen "dem Pöbel" gemacht sondern nur für die Reichen.

@Demokratieschue...

"
Am 26. Dezember 2019 um 23:01 von Demokratieschue...
@ laurisch._karsten (22:46): stimmt schon

@ laurisch._karsten:

Könnte es sein dass diese Schere in Deutschland durch Streiks kleiner werden würde und damit Deutschland gerechter werden würde?

stimmt schon. Nur: die Lufthansa verhält sich - wie aus der Webseite von Ufo gezeigt - nicht verlässlich und nicht vertrauenswuerdig. Von daher kann ich die Ufo schon verstehen. Aber: auf der anderen Seite hat Lufthansa derzeit große finanzielle Probleme, die aber hausgemacht sind (zu großes Anlagevermögen, zu wenig Umlaufvermögen, Dividende ist bereits gestrichen und eben ein Management das sich den goldenen Handschlag genehmigt auch wenn es Mist baut."

.

Warum verstaatlichen wir dann nicht die Lufthansa? Ordentliche Preise und Ordentliches Geld für die Angestellten! Die Aktionäre machen "Näse".

Es wurde über die Feiertage

viel mit dem Flugzeug geflogen. Das wurde ja aber von den Streiks nicht behindert. Nun kehrt wieder der Alltag ein und die Gewerkschaft streikt für bessere Gehälter. Und das ist auch ihr Recht,sage ich als IG Metaller.

@22:57 von karwandler re laurisch-karsten

"Nö.
Eine Schere wird nur kleiner, wenn man beide Enden anpackt."

Nö. Ist 'ne Frage der Geschicklichkeit, der Ausdauer und der Festigkeit mit der beide Teile miteinander verbunden sind.
Hab's gerade mit verschiedenen Scheren ausprobiert.

@anna-elisabeth

"
Am 26. Dezember 2019 um 23:23 von Anna-Elisabeth
@22:57 von karwandler re laurisch-karsten

"Nö.
Eine Schere wird nur kleiner, wenn man beide Enden anpackt."

Nö. Ist 'ne Frage der Geschicklichkeit, der Ausdauer und der Festigkeit mit der beide Teile miteinander verbunden sind.
Hab's gerade mit verschiedenen Scheren ausprobiert."

.

Könnte es sein dass Sie die falsche "Schere" in der Hand hatten?

um 22:46 von laurisch._karsten

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Könnte es sein dass diese Schere in Deutschland durch Streiks kleiner werden würde und damit Deutschland gerechter werden würde?
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UFO streitet nicht für mehr Vermögen, sondern für mehr Einkommen. Beim Vermögen geht es eher um die Frage, wer darüber verfügt und somit Einfluss ausüben kann. Beim Einkommen geht es im Wesentlichen um die Frage, wieviel konsumiert werden kann. Würden die LH-Maschinen den Mitarbeitern übereignet und würden sie wie bisher eingesetzt, so würde sich an den Einkommen dadurch nichts ändern. Würde man dann aber Maschine für Maschine nacheinander verkaufen und die Erlösen an die Mitarbeiter verteilen, die diese dann konsumieren, so würden die Einnahmen immer weiter sinken. Die Realität ist natürlich noch etwas komplizierter. Wichtig ist aber die Erkenntnis, dass man nicht konsumieren kann, was man investieren muss.

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