Ihre Meinung zu: Bund und Bahn investieren 86 Milliarden Euro ins Schienennetz

14. Januar 2020 - 14:17 Uhr

Der Bund und die Deutsche Bahn wollen das teilweise marode Schienennetz in den kommenden zehn Jahren massiv stärken. Dazu sollen bis 2030 insgesamt 86 Milliarden Euro fließen. Kritiker sind skeptisch, ob das ausreicht.

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Kommentare

Lästermäuler.

"Kritiker sind skeptisch, ob das ausreicht."

Ih wo. Wenn da der Scheuer dabei ist, dann klappt das auch. Der Mann kann anpacken, was er will, es wird zu Gold.

Und unterstützt vom Scholzens Ede kann schon gar nichts mehr schief gehen.

Autofahren sollen zahlen?

Sollen das nun indirekt die Autofahrer zahlen, welche ja schon die Straßen zahlen?

rer Truman Welt

Im Vergleich zu den geforderten Entschädigungszahlungen der Autobahn-Maut-Eintreibungs-Betreiber in Höhe von voraussichtlich ca. 500 Mio. Euro klingt das für mich wie ein "Fliegenschieß".
Wenn diese 86 Millionen jetzt als Hit gefeiert werden, wie werden denn politisch besagte 500 Mio. Euro Entschädigungszahlungen "betrauert" ?
Wieso ist Herr Scheuer immer noch im Amt -> Herr SÖDER ? Sie möchten doch neues frisches Blut und ich hoffe auch einmal Intelligenz und Fähigkeiten ins Kabinett bringen. Zuvor sollten Sie bitte einmal die Versager der CSU abberufen. Da laufen einige von durch´s Kabinett!

3tes Gleis und Überholgleise fehlen

Die Strecken sind heute schon total überlastet

Mit ETCS und höherer Zugdichte (mehr Ausfälle und Störungen)
schafft man nur noch mehr Verspätungen.

Die Verwendung des Geldes

muß sorgfältig überwacht werden. Bereits früher hat die DB Geld vom Bund für die Infrastruktur erhalten, aber z. T. durch Investitionen im Ausland und Beteiligung an dubiosen Firmen verzockt.
Bei den beteiligten (ex-) Politikern Pofalla und Scheuer wird mir in Bezug auf Geld ganz übel.

Bund und Bahn investieren 86 Milliarden Euro ins Schienennetz...

Das hört sich gut an.Doch was sind die Hintergründe ? Die Bilder in dem Artikel zeigen ICE/Eurocitys.Vermutlich geht es im wesentlichen um den Ausbau von Hochgeschwindigkeitstrassen.
Oder wird man mit dem Geld etwas ändern wollen,daran daß man von 1994 bis 2018 das Schienennetz um 17 Prozent gekappt hat ? Von 40.300 Kilometer auf 33.400 km(Versorgung in der Fläche).

Während seit 1991 2300 Kilometer neue Autobahnen gebaut wurden.

Sieht so eine Verkehrswende aus ?

Überfällig seit Jahrzehnten

Wer einen Investitionsberg vor sich auftürmt wie die Bahn darf sich nicht wundern, wenn dieser eine nicht zu überschauende Größe annimmt. 86 Milliarden erscheinen im avisierten Zeitraum eher wie der Tropfen auf dem heißen Stein. Es fehlt an Gleisen, modernen Stellwerken, insbesondere im Nahverkehr an funktionierenden modernen Wagen und Loks. Hauptstrecken sind bereits jetzt überlastet. Die Kopfbahnhöfe haben keine Kapazität mehr, was erhebliche Wartezeiten vor Einfahrt bedeutet. Bringt die Bahn ohne vorherige Anpassung der Infrastruktur noch mehr ICE auf die Schiene, wird dies zum Kollaps im Nahverkehr führen. Was nutzt es dem ICE- Fahrer, wenn er seinen nächsten ICE- Bahnhof nicht oder nur mit erheblicher Verspätung erreicht. Und sollen die Tagespendler zurück ins Auto getrieben werden? Bitte also die Reihenfolge einhalten. Erst die Infrastruktur schaffen und dann mehr Züge einsetzen. Ansonsten wird das Chaos noch mehr schalten und walten. Aber ich fürchte, es wird andersrum laufen.

...mal ein Vergleich

Ich finde die Zahlen nicht greifbar - ein Vergleich Straße - Schiene wäre hier doch angesagt. Hier mal als Einstieg ein paar Zahlen aus dem Bundesverkehrshaushalt 2016:

8 Mrd. Bundesfernstraßen
4,7 Mrd. Bundesschienenwege
5,7 Mrd. Bundeseisenbahnvermögen (keine Ahnung wofür das gut ist)
1,7 Mrd. Verbesserung für Verkehr in den Gemeinden.

Da gibts sicher viel mehr Daten (z.B. der Länder), die man in Relation setzen kann, um sich ein Bild vom Stellenwert der einzelnen Verkehrsträger zu machen. Vielleicht gibts hier ja jemanden, der hier recherchieren mag und es in die Kommentare schreibt....
(wäre auch eine gute Aufgabe für eine Redaktion)

15:33 von peter Schäfer

das kann ich nachvollziehen. aber wenn ich an das unvermögen des anderen politkers denke, bekomme ich einen reiz in mir

Endlich

Endlich bekommen wir auf dem Lande auch einen Bahnhof mit Zugverbindung im Viertel Stunden Takt und nicht nur die Windmühlen.

14:33 von Meinung zu unse...

«Wenn diese 86 Millionen jetzt als Hit gefeiert werden, wie werden denn politisch besagte 500 Mio. Euro Entschädigungszahlungen "betrauert" ?»

Nicht von 86 Mio. Euro bis 2030 ist die Rede.
Aber von 86 Mrd. (!) Euro in diesem Zeitraum.

Haben Sie sich "verlesen" mit der Dimension der Zahl …!

15:56 von schabernack

viele leute haben probleme mit zahlen und ihre bedeutung. z.B. unser graf pilati hat brutto und netto verwechselt. der ehe....

Bahn und Bund investieren

Gut und richtig investieren ist wichtig. Wenn H.Scheuer das auch kann, ist es ja gut und es wäre dann auch mal hilfreich !

>>Die Zahl der Zugreisenden

>>Die Zahl der Zugreisenden soll sich bis 2030 verdoppeln. Nach wie vor hat die Bahn aber große Probleme mit der Pünktlichkeit der Züge und Engpässen im Netz. Viele Gleise, Brücken und Bahnhöfe sind marode<<

Hier wurde durch die spd/grüne Regierung unter Schröder-Fischer und ihrem nicht-gerne-Bahn- fahrenden Hartmut Mehdorn eine Schneise der Verwüstung geschaffen, wie das heutige Ergebnis aufweist!

Das Wichtigste eines Verkehrsunternehmens ist die Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, hohe Taktung und Sauberkeit!

Sind diese Komponenten nicht vollständig gegeben, kann das Unternehmen die nächsten 50 Jahre von Verdoppelung der Zugreisenden reden, aber ändern wird sich dadurch nichts!

Die Ergebnisse sind seit vielen Jahren bekannt, aber außer jährlichen Preiserhöhungen ist nichts geschehen.

Also: Schluss mit dem jahrelang darüber reden, runde Tische oder Kommissionen bilden, sondern endlich handeln!

„Der Bund zahlt in der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung 62 Milliarden Euro. Dies ist ein Plus gegenüber der 2019 ausgelaufenen Vereinbarung von fast 60 Prozent. Die Bahn selbst soll die übrigen gut 24 Milliarden Euro aus eigenen Mittel aufbringen, sowie über Dividenden an den Bund, die ins Netz zurückfließen“

Solche Finanzierungspläne halten erfahrungsgemäß sowieso keinen Tag vor. Wichtig ist, dass die an der Realisierung dieses lang verzögerten Projekts Beteiligten von überflüssigen Einmischungen von außen unbelastet loslegen und „durchstarten“ können. Untereinander abstimmen werden sie sich auch ohne den Umweg über zig Behörden selber (schon im eigenen Interesse).

Scheuer: "Die Bahn muss pünktlicher, effizienter und besser werden." Er habe eine "Ungeduld" (...)“

Wie schnell das geht, kommt v.a. auf ihn und seine Kollegen selbst an: Darauf, ob sie die "Profis" in Ruhe am Netzausbau arbeiten lassen oder ihnen Steine (Vorschriften, Finanzvorgaben etc.) in den Weg legen.

Endlich, aber...

werden jetzt auch endlich mal Güter- und Hochgeschwindigkeitstrassen gebaut?
Damit würde man sich am europäischen Standard annähern.
Außerdem könnte man auch gerne mal an der versprochenen Bahntrasse Rotterdam - Genua arbeite, damit uns unsere Nachbarn nicht komplett aufs Dach steigen.

Man spürte förmlich bei

Man spürte förmlich bei Scheuer, wie froh er ist, von seiner mageren Bilanz und seinem Mautdesaster ablenken zu können - die Untersuchungen zu letzterem sind wohl der eigentliche Grund für seine "Ungeduld", von der er heute sprach. Dass er allerdings auch beim Thema Bahnausbau nicht auf der Höhe ist, zeigt sich u.a. daran, dass er zwar vollmundig die Summe von 86 Milliarden verkündet, aber keinen blassen Schimmer zu haben scheint, was strukturell und strategisch kurz- und mittelfristig für konkrete Punkte und Ziele anvisiert und abgearbeitet gehören, damit ... die Bahn fährt, einerseits auf intakten Gleisen und andererseits in Takten, die attrativ für den Umstieg vom Auto sind; die Bahngewerkschaft zeigt schon auf, dass mit dem heute veranschlagten Geld nicht mal die Gleisinstandsetzungen zu finanzieren sind. Aber da Scheuer spätestens 2021 kein Minister mehr sein wird, kratzt ihn das wohlmöglich wenig - auch angesichts seiner eigenen "Profalla"-Perspektive wohl in der Auto-Industrie.

Am 14. Januar 2020 um 15:54 von sprutz

" Endlich

Endlich bekommen wir auf dem Lande auch einen Bahnhof mit Zugverbindung im Viertel Stunden Takt und nicht nur die Windmühlen. "

Darauf freue ich mich auch schon, das die beseitigten Gleise wieder gelegt werden, die Bahnhofsgebäude sind ja noch vorhanden, müssen nur saniert werden.

Prima, endlich wieder Zug fahren, ist schon wieder Weihnachten ?.

15:52 von 0987654321

«Hier mal als Einstieg ein paar Zahlen aus dem Bundesverkehrshaushalt 2016: …
Da gibts sicher viel mehr Daten (z.B. der Länder), die man in Relation setzen kann, um sich ein Bild vom Stellenwert der einzelnen Verkehrsträger zu machen.»

Zu der Art DEU-Recherche, die Sie anregen, kann ich nicht beitragen.

Einige "Eckdaten" + Zahlen aus JAP nennen, die zum Bahverkehr dort sind (nicht U-Bahnen in Städten). Evtl. als Orientierung für die in DEU geplanten 86 Mrd. € hilfreich:

Schienennetz seit 1987 privatisiert. Unter 7 Bahngesellschaften aufgeteilt. 1 davon nur Güterzüge (landesweit). Andere 6 regional Personenzüge (inkl. kplt. eigenständigen Schnellzug-Trassen).

Zum Start 1987 stellte der Staat JAP 230 Mrd. € zur Verfügung.
"Strecken in nationalem Interesse" finanziert weiter der Staat (mit).

So ca. 220 km zusätzl. "Shinkanzen-Trasse-Nord" bis ca. 2033 für ca. 10 Mrd. €. Bahnhöfe mitten in Städten. Oft schneller als fliegen …!

Durchgangs-Gleise in Stationen "für Over-Land-Speed".

Wird nicht ausreichen

Eine zunächst beachtliche Milliardensumme.
Doch die Summen auf die Jahre verteilt sind gerade einmal 8.6 Milliarden Euro.
Zu wenig für eine ausreichende Verbesserung der Infrastruktur/Technik/Züge. Zudem wird vermutlich nicht in die neuste Technik investiert. In 10 Jahren werden wieder andere Technikstandards gelten.

Ein Tropfen auf den heißen Stein. Nun muss deutlich mehr folgen.

"ZoomTown"

Bahn-Investitionen in Deutschland sind natürlich grundsätzlich gut. Was aber fehlt ist ein staatsübergreifendes europaweites Denken. Zur wünschenswerten Reduzierung des Flug- und Kfz-Verkehrs bräuchten wir schnelle Verbindungen zwischen den europäischen Städten. Leider scheitert das schon an unterschiedlichen (Schienen-) Systemen. Der Stadtplaner Peter Haimerl hatte sich in "ZoomTown" Gedanken dazu gemacht und DasErste hatte bereits 2008 darüber berichtet. Es ist schade, das solche an sich guten Gedanken immer wieder verschütt zu gehen scheinen.

Ein Witz

Wieder mal nur (Verkehrs) politisches Getöse. Nix wird sich wesentlich verbessern. Denn woher wollen die Granden bei Bahn und Co. denn das qualifizierte Personal nehmen? Okay, sagen wird ab 6000,-brutto mtl. Einstiegsgehalt als Lokführer könnte die Bahn neues Personal gewinnen. Mit dem derzeitigen Lohn und der Arbeitsbelastung wird das wohl nichts.

Sehr gute Nachrichten

nach Jahrzehnten der Abwicklung der Infrastruktur aus Kaiser's Zeiten in Richtung Privatisierung. Man muss es eben nur wollen. Gut angelegte Investition in die Zukunft.

Milliardenpaket der DB

"Wir schreiben Eisenbahngeschichte", sagte Scheuer. "Bund und DB wollen 86 Mrd. für eine bessere Infrastruktur investieren. Gut und schön. Ich denke aber nicht das in 10 Jahren, also 2030 die DB deswegen attraktiver wird. Diese Gelder werden zunächst in die modernisierung von bestehende Streckennetze eingesetzt. Das sind die Bahnhöfe und Strecken zwischen den Großstädten. Was ist mit den Strecken die von der DB seit 1990 eingestellt wurden ? Oder kleinere Orte wo schon lange keine Bahn mehr fährt und schon lange keine Busverbindung mehr gibs ? Grundsätzlich ist es ja richtig das öffentliche Gelder investiert werden. Nur ich Frage mich wo die Prioritäten gesetzt werden. Aber ich glaube eh das sich die zuständigen Personen externe Berater holen die dann zu den Ergebnis kommen das dieser 86 Mrd. Auftrag Europaweit ausgeschrieben werden muß. Von daher ist das Ziel 2030 eher eine Utopie Herr Scheuer...

Schienennetz

Vielleicht sollte man das Geld, welches Herr Scheuer so selbstlos bei der Maut rausgeworfen hat, mal von ihm persönlich einfordern. Was könnte man da an maroden Schienen reparieren. Vielleicht will Herr Söder mit seiner "Verjüngung" des Kabinetts ja nur einen Weg finden, um seinen Spezi Scheuer sanft aus dem Amt zu schieben.

Bahnausbau - wir warten drauf

"Der Bund und die deutsche Bahn wollen das teilweise marode Schienennetz massiv stärken." - Wunderbar. Angesichts steigender Bevölkerungszahlen und zunehmenden Transitverkehrs muss das Straßennetz entlastet werden, sowohl im Fern- als auch im Regionalverkehr.
"Güterverkehr auf die Schiene" dazu fehlen zur Zeit die Kapazitäten, das Gleisnetz ist ausgelastet, das muss ausgebaut werden.
Ich meine, dass Großbahnhöfe nicht unbedingt mitten im Stadtzentrum liegen müssen (wie das Stuttgart21-Monstrum). Große Bahnhöfe mit guter Anbindung in die City können auch außerhalb der Stadtzentren liegen.
Wenn ich mir etwas wünschen könnte: Komfortable Nachtzüge, zuverlässigen Schienenverkehr im Regionalbereich. Das muss nicht alles die Bahn wuppen. Im Regionalverkehr gibt es viele zuverlässige Anbieter wie die Bayrische Regiobahn, die WestfalenBahn, die NordwestBahn ... Ein paar mehr könnten es noch werden.

86 Mrd. sind erstmal schönes

86 Mrd. sind erstmal schönes Geld, mit dem allerdings leider keine verkehrspolitische Kompetenz eingekauft werden kann, die genannten Herren stehen alle für Auto und Flugzeug. Davon müssen wir unbedingt komplett weg!
Wie wäre es aber mal außerdem mit ein paar Dingen, die fast nichts kosten und die sich früher als in 10 Jahren umsetzen lassen? Beispiele:
- keine intakten Waggons mehr verkaufen
- keine guten Lokomotiven mehr abstellen
- sofort aufhören, Strecken stillzulegen und Bahnland zu entwidmen
- Um kleine Verspätungen zu reduzieren, könnten jeweils ein-zwei Minuten mehr Halt an einzelnen Bahnhöfen eingeplant werden, damit der Ein/Ausstieg etc. komfortabler wird.
- Direktzüge zu möglichst vielen Zielen schaffen
- mehr Tagesrandverbindungen anbieten, auch nach 21/22 Uhr
- bei neuen Zügen überflüssige Ausstattungen weglassen (wer braucht so ne ICE-Holzverkleidung z.B.?), funktional, schön reicht allemal
- 1. Klasse abschaffen
- in allen größeren Bahnhöfen Ersatzloks/triebzüge/züge

16:35 von Mike Zimmermann

«Endlich, aber … werden jetzt auch endlich mal Güter- und Hochgeschwindigkeitstrassen gebaut? … Außerdem könnte man auch gerne mal an der versprochenen Bahntrasse Rotterdam - Genua arbeite, damit uns unsere Nachbarn nicht komplett aufs Dach steigen.»

Zu der geplanten Güterzug-Trasse Rotterdam - Genua gehört in DEU ja auch die (bisherige) Streckenführung im Mittelrhein-Tal (St. Goar + Umgebung).

Ein einziges Grauen für alle Anwohner in den Gemeinden entlang der Strecke. Seit -zig Jahren. Seit ca. 30 Jahren existieren 2 geplante Alternativ-Trassen über die Höhen der dortigen Berge inkl. Tunnelstrecken. Über den Taunus, weiter in Richtung Frankfurt / Main.

Entschieden ist gar nichts. Geschenen an irgendwelchen Baumaßnahmen folglich erst recht nichts. Ob diese Streckenführung wohl in den 86 Mrd. € enthalten ist …?

Das Grauen ist nicht nur der grausige Zuglärm am Mittelrhein.
Auch die Tatsache, dass Personen- & ICE-Züge, teils gar Güterzüge, oft auf den selben Trassen fahren müssen.

Volksaktien...

Die 86 Mrd. Euro werden freilich nicht ausreichen, schon wegen der zu erwartenden Kostensteigerungen im avisieten 10-Jahres-Zeitraum. Vielmehr ist damit zu rechnen, daß die Politik einen Übergang = Privatisierung lukrativer Haupt-Schienenstrecken (Veräußerung von Volksvermögen hin zu institutionalisierten Investoren) beabsichtigt, um staatiche Finanzierungslasten zu minimieren. Wie heute schon bei BAB-Teilstücken und Brücken; und - im erweiterten Sinne - auch bei der Veräußerung von kommunalen Sozialwohnungen (wo auch zig-Milliarden ursprünglich steuermitfinanziertes Volksvermögen verschleudert wurde, um politische Fehler zu kaschieren - mit dem Effekt der heutigen Mietenexplosionen).
_
Man hätte können - und kann - sicher darüber reden, in heute "neuen" Zeiten volkswirtschaftlich nützlichen Anlegern wie bspw. Versicherungskonzernen - Stichwort Renten - eine Geschäftsmöglichkeit anzubieten. Dann aber auch mit Allgemeinnutzen für Volksaktienkäufer... statt superreichen Investoren.

Wir schreiben Geschichte!

Geschichte wurde wohl eher geschrieben als die Bahn privatisiert wurde und sich auf die großen Hauptstrecken und den prestigeträchtigen Hochgeschwindigkeitszug zurückgezogen hat, als kleine Dörfer und wohnortnahe Haltepunkte praktisch vom Netz genommen wurden.
.
Die Bahn als Verkehrsmittel des Volkes ist lange Geschichte. Heute ist eine Bahnfahrt ein teures Vergnügen und/oder eine superumständliche Angelegenheit, die man nur in Kauf nimmt, wenn es unbedingt sein muss.
.
Da wird gejammert, wenn ein Zug mal zehn Minuten Verspätung hat, aber dass man nicht mehr von A nach E fahren kann, ohne in B, C und D umzusteigen und jeweils eine Stunde auf Anschluss zu warten, das steht nicht im Fokus. Schade, denn eine Rückbesinnung auf den Grundservice am Normalkunden, der nicht im ICE Erste Klasse von der Schweiz nach Schweden fährt, wäre ein erster guter Schritt in die richtige Richtung zur Implementierung der Bahn in ein Gesamtverkehrskonzept, das alltagstauglich ist.

Das Geld für Oberleitungen

Das Geld für Oberleitungen auf der A1 könnte auch gut bei der Bahn investiert sein, oder man baut Autobahnen zu Schienewege um.

@Meinung zu unse...

"Zuvor sollten Sie bitte einmal die Versager der CSU abberufen. Da laufen einige von durch´s Kabinett!"

Was Scheuer angeht, haben Sie recht aber Herr Müller sollte bleiben..einer der wenigen CSU-Minister mit Herz und Verstand..

14:32 von MichlPaul

«Sollen das nun indirekt die Autofahrer zahlen, welche ja schon die Straßen zahlen?»

Die Gesamtheit aller Steuerzahler soll es zahlen.

Alle Steurzahler. So wie auch Fahrradfahrer duch ihre Steuern zum Bau der Autobahnen beitrugen, und auch weiterhin beitragen werden.

Keine "Spezies" der Verkehrsteilnehmer bezahlte die von ihnen genutzten Wege alleine. Und die, die Auto + Bahn + Fahrrad fahren. Die bezahlen auch nicht 3x …

@15:54 von sprutz

>> Endlich bekommen wir auf dem Lande auch einen Bahnhof mit Zugverbindung im Viertel Stunden Takt und nicht nur die Windmühlen. <<
_
Freilich habe ich Ihren Sakasmus verstanden, und möchte deshalb noch eins draufsetzen wie folgt... Ihren ländlichen 15-Min-Bahnhof werden Sie auch weiterhin nur zu Weihnachten an der heimischen Modelleisenbahn planen und besichtigen können... Es sei denn, Mister Elon Musk (Tesla) plant gerade in Ihrer Nähe ein neues E-Automobilwerk. Andernfalls ist wohl davon auszugehen, daß von den avisierten 86 Milliarden Euro für ländliche Nebenstrecken nicht mal Dreieurofuffzich übrig sind...

Milliardenpaket der DB

Scheuer hofft also auf schnelle Verbesserung !
Hierzu eine Meldung von Jan.2019 (Im Bundestag herrscht angesichts des ausgedünnten Netzes und der aktuellen Probleme der Bahn Verärgerung. "In den vergangenen Jahren wurden mehrere Tausend Kilometer Bahnstrecke stillgelegt", klagt die Grünen-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock und fordert von der Bahn einen neuen Kurs. Ländliche Regionen würden abgehängt.)
Herr Scheuer hofft also auf Verbesserung ! Er ist doch auch Mitglied des Bundestages. Verärgert ist aber nicht nur der Bundestag sondern auch die Millionen Bahnkunden in den Ländlichen Regionen die buchstäblich abgekoppelt wurden. Hier muß der Bund und die DB investieren wenn es mit der Verkehrswende funktionieren soll und die Leute vom Auto auf die Bahn umsteigen. Aber hat die DB überhaupt ein Interesse daran...?

@ vasutas

„... die genannten Herren stehen alle für Auto und Flugzeug. Davon müssen wir unbedingt komplett weg!“

Verstehe ich sie richtig?
Wir müssen komplett vom Auto weg?
Meinen sie die Bahn liefert direkt in ihren Supermarkt?
Meinen sie der Handwerker kommt mittels Bahn zu ihnen nach Hause?
Meinen sie der Stromanbieter hat einen Bahnhof überall wo eine Störung beseitigt werden muss?
Meinen sie die Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienst sollen mit dem ÖPNV kommen.
Der Freiwillige Feuerwehrangehörige wird dann übrigens sehr viel wertvolle Zeit allein schon auf dem Weg zum Gerätehaus verlieren.
Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen
Mal ein bisschen über den ÖPNV Rand hinausgucken, das es ganz ohne Individualverkehr auch nicht gehen wird.

Auf Welt-Online gibt es ein

Auf Welt-Online gibt es ein Beitrag mit dem Titel: Wie schlägt sich der ICE eigentlich im internationalen Vergleich?

Die Kommentare besagen alles- die Bahn in Deutschland kommt hierbei nicht sehr gut weg - Schnelligkeit, Pünklichkeit, Taktung und Sauberkeit (auch an Bahnhöfen)!

Andere Länder wie Japan oder China haben Deutschland diesbezüglich zu einem Entwicklungsland degradiert.

Dafür können Deutschlands Politiker/Bahnvorsitzende viel und gerne reden!

PS: Ein Trost gibt es dennoch: Deutschland ist steuerlich wenigstens spitzenklasse.

Wenn ich schon höre

"Bund und Bahn" investieren 84 Mrd Euro....
Wer ist denn der Bund?
Richtig wäre : Die Steuerzahler finanzieren die Infrastruktur für die Aktiengesellschaft Deutsche Bahn. Die Aktien gehören zwar zu 100 % der BRD aber die Vorstände sind nicht in der Lage das Unternehmen so zu organisieren, dass es ohne jährlich Mrd. von den Steuerzahlern rund läuft.
Dafür genehmigen sie sich aber ein Durchschnittseinkommen von 1,2 Millionen Euro / Jahr. Unter anderem auch der ehemalige Chef des Kanzleramtes Herr Profalla.

@andererseits von 16:40

Ich stimme Ihnen, was selten ist, vollkommen zu. Nur leider fehlt ein Mechanismus, welcher einen Verantwortlichen für derartige Steuerverschwendung auch privat haftbar macht. Automaut hin oder her, eine Infrastrukturabgabe analog dem österreichischem Modell wäre aus meiner Sicht sinnvoll. Und mit Infrastruktur meine ich Straße, Schiene und Wasserwege. Genau so dürften die Einnahmen von TollCollect nur für Infrastruktur verwendet werden und nicht im Haushalt versickern.

@ Hanno Kurt von 17:38

Stimmt. Die Bahn sollte sofort wieder in einen reinen Staatsbetrieb rückabgewickelt werden. Gehälter werden nach A und B Besoldung, je nach Planstelle, ausgezahlt. Die DB AG kann ja in eine Transfergesellschaft überführt werden und für Aufsichtsrat und Vorstand ein Sozialplan erarbeitet werden. Danach wieder alle Angestellten verbeamten und dann ist auch der Streik - Spuk vorbei. Die Bahn hat dann die staatliche Aufgabe die Mobilität auch im ländlichen Raum, auch ohne Gewinn, sicherzustellen. Einfach ein Dienstleistungsbetrieb finanziert von allen Steuerzahlern für alle Steuerzahler. Ob man es nutzt, ist jedem seine Sache.

17:31 von Der freundliche...

«Hier muß der Bund und die DB investieren wenn es mit der Verkehrswende funktionieren soll und die Leute vom Auto auf die Bahn umsteigen. Aber hat die DB überhaupt ein Interesse daran...?»

Wie Sie schon ganz richtig schreiben …

Der Bund und die DB. "So richtig" vom Bund getrennt ist die DB auch nach der Privatisierung keineswegs. "Seltsames Mischwesen Minotaurus" …

Die Gleise gehören weiterhin dem Bund. Aber Nutzungsgebühren von Privatbahnen kann die DB forden + einnehmen. ICE-Neubaustrecken + Stuttgart 21 soll die DB finanzieren. Reicht das Geld dann aber doch nicht, wie projektiert. Weil … länger gedauert … weil technisch komplexer … weil Bauen teurer geworden … weil wegen Protesten verzögert … weil.

Dann zahlt der Bund (evtl. ein Bundesland) letztendlich doch die Differenz. Aber die Einnahmen sollen an die DB gehen.

"Minotaurus-Durcheinander" in einer unglücklich gewählten Kombination von Verantwortung + Geldern. Könnte man auch anders gestalten durch Vorgaben des Bundes …

@15:39 von Bernd Kevesligeti

>> Sieht so eine Verkehrswende aus ? <<
_
Diskussionen über eine "Verkehrswende" in DE sind zwar sinnvoll, sollten aber auch sachlich geführt werden.
_
Die Modernisierung des DB-Schienennetzes ist planerisch und durchführungstechnisch eine längerfristige Aufgabe, während die bauliche Modernisierung = Erweiterung = Verkehrsentlastungen kurzfristiger machbar ist/sind... und zudem eben auch kurzfristiger umwelt- und klimawirsam. Deshalb ist der zügige Ausbau von Auto-Verkehrsstraßen nicht zu kritisieren... zumal die Deutsche Bahn, weder im Fern- noch im Nahverkehr, kurzfristig ein massives Mehraufkommen an Fahrgästen verkraften könnte...

bla, bla, bla

Es ist mal wieder lächerlich mit was man sich hier brüsten will. Jahrzehntelang wirtschaftet man die Bahn runter und jetzt will man die längst überfälligen Investitionen als großen Klimawurf verkaufen.

"für mehr Pünktlichkeit ... " Warum soll es auf einmal funktionieren, weil die Politiker es sagen?

"Bahnreisenden soll sich verdoppeln" auf welchen Annahmen basiert diese Aussage, warten wir's einfach mal ab, im Moment für mich alles nur heiße Luft.

"Die Investitionen sollen unter anderem in die Erneuerung ..."
Aha, Erneuerung und was ist mit den vielen km die man in der Vergangenheit stillgelegt hat? Meine Prognose, die ländlichen Gegenden bleiben weiterhin abgehängt.

Weder Monopol noch Konkurenz?

Also ich finde das höchst problematisch, dass die Deutsche Bahn einerseits als eine der sich konkurierenden Subjekte auf dem Markt fungiert, andererseits aber eine fast monopole Stellung hat.

Eigentlich müsste man man entweder die Schienen und Bahnhöfe von der DB trennen, wie das in anderen Ländern (z.B. Tschechien) der Fall ist - und dann darf der Staat in die Schiene investieren so viel man will, der Rest muss aber „hart“ erwirtschaftet sein.

Oder man macht ein Schluss mit der Konkurenz, die DB macht man zum Staatsbetrieb und die Angestellten zu den Beamten. Dann sollte man aber keine Marketingsspielchen betreiben, sondern einen Kilometerpreis haben und alle zahlen das Gleiche...

Nur diese Situation, wo das weder das eine noch das andere richtig ist, ist völlig bescheuert!

@15:52 von 0987654321

>> 5,7 Mrd. Bundeseisenbahnvermögen (keine Ahnung wofür das gut ist) <<
_
Hierbei handelt es sich in erster Linie um werthaltiges Grundvermögen der DB, wie bspw. Bahnhöfe sowie das Infrastrukturnetz inkl. Gebäude und Anlagen des Schienennetzes. Dazu ein Beisiel: Die Konzeption des Tiefbahnhofs "Stuttgart 21" macht "oberirdisch" und innerstädtisch (!) künftige Bauflächen frei, um die längst ein verbissener Bieterkampf von allerlei Investoren tobt... dessen lachender Dritter wohl die DB-Vermögensverwaltung wäre...

Sinnvoll?

Tja, manche kennen scheinbar die Zahlen nicht oder zäumen das Pferd gerne von hinten auf.
67 % fahren mit dem Auto zur Arbeit (14 % nutzen öffentliche Verkehrsmittel, 9 % Fahrrad, 8% zu Fuß, 2% ?)

Wäre es hier nicht angebracht zunächst mal für einen staufreien Verkehr für die 67% zu sorgen (spart enorm viel CO2 u. Feinstaub in Städten wie auf der AB).

Oder noch besser, sorgt für genügend bezahlbaren Wohnraum nahe der Arbeitsstellen. Ich glaube es reißt sich keiner drum seine Zeit mit Pendeln zu verbraten. Die meisten würden liebend gerne zu Fuß zur Arbeit laufen.

17:37 von morgentau19

«Wie schlägt sich der ICE eigentlich im internationalen Vergleich? … die Bahn in Deutschland kommt hierbei nicht sehr gut weg - Schnelligkeit, Pünklichkeit, Taktung und Sauberkeit … Andere Länder wie Japan oder China haben Deutschland diesbezüglich zu einem Entwicklungsland degradiert.»

”Muss anders formuliert":

Alle (!) Länder sind bzgl. ICE-Bahnverkehr "Entwicklungsland".
Setzt man sie in Vergleich zu JAP. Ohne Ausnahme.

Der 1. Hochgeschwindigkeitszug der Welt fuhr 1964 im öffentl. Betrieb zw. Tokyo + Osaka. Damals ca. 500 km "Prestige-Strecke" zu Olympia 1964 Tokyo.

Heute ca. 2.200 km "Bullet Train" (in JAP so genannt) auf kplt. eigenen Trassen. "DAS Zauberwort" des Bahnerfolgs: Trassen-Trennung !

Nicht 1 (!) Todesopfer durch Zugunfälle auf Shinkansen-Trassen seit 1964.
Trotz Erdbeben nicht 1. "Hyper-mega-teuer" zu bauen / zu unterhalten.

Kann man nicht auf DEU übertragen. Kein anderes Land als JAP ist, wo man mit 500 km Zugtrasse ca. 50% der Bevölkerung verbinden kann …!

re von Zwicke 18:06

Nun,"machbar" war ja leider der Abbau des Schienennetzes um 17% in den letzten 25 Jahren.Und das ja eher in der Fläche,also auf dem Land,kleinen Orten.D-Züge und Interregios gibt es nicht mehr.
Natürlich-so kann die Deutsche Bahn ein massives Mehraufkommen an Fahrgästen nicht verkraften.

Das Schaulaufen dieser 4 Kandidaten...

...könnte mich auf die Palme bringen.
Da nehmen sie Geld, von wem? - natürlich des Steuerzahlers in die Hand und brüsten sich auch noch damit, dass Dinge repariert werden, zu deren Vergammeln sie oder ihre Brüder im Amte maßgeblich beigetragen haben.
Und dass Scheuer es überhaupt wagt, die Backen schon wieder aufzublasen, zeigt einfach nur sein Dickfelligkeit.
Und Pofalla...?
Nee, wird sonst wegzensiert...

@butrus.butrus - Kilometerpreis und alle zahlen das Gleiche

Das alle die gleichen Trassenpreise zahlen
ist ein EU - Gesetz

Die Infrastruktur ist 100% Staat
Was rollt ist Privat so zahlt die DB die gleichen Preise wie die ÖBB,SNCF,SBB
und andere Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Nur ein Jahrzehnt Bundesautobahnmautminister haben als
Eigentümer die Bahn absolut vernachlässigt,
oder in Hirngespinste wie Stuttgart21 investiert.
Sei September 2018 geht da gar nix mehr,
weil 30 Liter Grundwasser pro Sekunde
die Tunnel fluten.

18:25 von Giselbert

«Oder noch besser, sorgt für genügend bezahlbaren Wohnraum nahe der Arbeitsstellen. Ich glaube es reißt sich keiner drum seine Zeit mit Pendeln zu verbraten. Die meisten würden liebend gerne zu Fuß zur Arbeit laufen.»

"Ist das Problem" eines Landes DEU, in dem wenige große Städt sind.

4,5 Mio. Großraum-Berlin sind "Dorf", wenn man diese Einwohnerzahl in Relation zu Paris, London, Moskau, Istanbul setzt.
Von Stadt-Ballungsräumen in Asien schon gar nicht zu reden.

"Auf der anderen Seite" sind in DEU außergewöhnlich viele Städte zw. 100.000 Einwohnern + der Einwohnerzahl von Frankfurt / Main.
Weitere viele (x) Städte zw. 50.000 und 100.000.

Viele Menschen in DEU wollen gar nicht in größeren Städten, aber lieber "ländlich" leben. Aber eben dort sind Arbeitsplätze rar … bis gar nicht da.

"Trauerspiel ist" der einzige große Ballungsraum in DEU (Ruhrgebiet + D bis K) mit sooo wenigen + überlasteten Bahnverbindungen.

Wer immer wieder nur Autos sät.
Der Wer erntet "Bahn ohne Gleise" …

16:40 von andererseits

Sie beschreiben zurecht ein Kardinalsprobkem neudeutschen Politikerverständnisses, für das auch Herr Pofalla quasi symbolisch steht... Vielleicht wäre es volksnützlch gewesen, die quasi-erbberechtigte Besetzung des Bundesverkehrsmnisteriums mit CSU-Ministern zu vermeiden... (auf andere Ressorts will ich hier nicht eingehen...).
_
Am meisten stört mich die Cuzpe, mit der gewisse Minister wie selbstverständlich über selbstverantwortliche Fehler und Machenschaften hinweggehen, und von höchsten Gnaden auch noch gedeckt werden.
_
In früheren Zeiten waren oft geringere politische Fehler ein Anlaß, dennoch mit Anstand vom Amt zurückzutreten. Und noch viel früher gab es sogar ehrenwert-verantwortungsbewusste Politiker mit eigener Pistole in der Schreibtischschublade...

18:30 von schabernack

Ich bedanke mich für ihren Kommentar!

Ihr Kommentar ist so wohltuend und nicht in Oberlehrermanier von oben herablassend oder beleidigend, wie es einige Foristen tagtäglich zeigen!

So kann/sollte es eigentlich sein!

Vielen Dank!

PS. Pünklichkeit, Zuverlässigkeit ist für mich Priorität!

Sauberkeit - auch Bahnhöfe- sollte eigentlich Voraussetzung für ein Wohlfühlfaktor bei der täglich fahrenden Kundschaft sein!

Aber das bedeutet wieder Personalkosten...... also die Geiz-Mentalität.

Deutschland entwickelt sich nicht, sondern verwickelt sich....zu einem Entwicklungsland, wenn es so weiter geht...

18:31 von Bernd Kevesligeti

>> Nun,"machbar" war ja leider der Abbau des Schienennetzes um 17% in den letzten 25 Jahren.Und das ja eher in der Fläche,also auf dem Land,kleinen Orten.D-Züge und Interregios gibt es nicht mehr. Natürlich-so kann die Deutsche Bahn ein massives Mehraufkommen an Fahrgästen nicht verkraften. <<
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Sie beschreiben korrekt die IST-Situation. Aber haben Sie auch konkrete = bezahlbare Verbesserungsvorschläge..?

Nachdem die CSU die

Nachdem die CSU die Infrastruktur heruntergewirtschaftet hat, lassen sie sich jetzt für die nötigen Investitionen feiern. Dabei zweifle ich noch, ob die Milliarden wirklich für die Schiene ausgegeben werden. Schon heute fliessen nicht alle Fördergelder ab.

Peter Kock

Also wenn der Herr Scheuer in trauter Gemeinsamkeit mit Herrn Dobrindt mitwirkt, da wird es wohl ausgehen wie mit den anderen Prestigeprojekten

Woher nimmt die überlastete Bahn 86 Mill.Euro?

Woher nimmt die überlastete Bahn 86 Mill. Euro?

Stehplätze im Regio ... und Sitzplätze auf dem schmutzigen Fußboden im ICE. Überfüllte Züge, mieser Service und teilweise gar kene funktionierende Kundeninformation ( Ein Zug bleibt längere zeit auf der Sttrecke stehen, Infos: -oft- gar Keine!)

Aber, 86 Milliarden Euro zur Verfügung?

Hallo ?

Vielleicht sollte man die AG langsam in eine gGmbH umwandeln .. oder besser, in einen e.V. ?

@ 18:36 von Karl Klammer

>> Nur ein Jahrzehnt Bundesautobahnmautminister haben als
Eigentümer die Bahn absolut vernachlässigt,
oder in Hirngespinste wie Stuttgart21 investiert. Sei September 2018 geht da gar nix mehr, weil 30 Liter Grundwasser pro Sekunde die Tunnel fluten. <<
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Zitat: Die Verbindung von Stuttgart nach Ulm ist momentan der gravierendste Engpass des vorrangigen EU-Projektes "Paris-Straβburg-Stuttgart-Wien-Bratislava". Die 1.382 Kilometer lange "Europamagistrale" ist im Programm der "Transeuropäischen Netze" (TEN) das Projekt Nr. 17. In ihren Ausbau investieren die EU-Mitgliedsstaaten und die EU rund 23 Milliarden Euro. (Quelle: .bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/de/projekt/projektpartner/europaeische-union/).
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Da ist für einige - auch unseriöse - sehr viel Geld zu verdienen zuzüglich der Antele vom Bund nd dem Land BaWü...
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Noch Fragen..?

18:31 von Bernd Kevesligeti

«Nun,"machbar" war ja leider der Abbau des Schienennetzes um 17% in den letzten 25 Jahren.Und das ja eher in der Fläche,also auf dem Land,kleinen Orten.D-Züge und Interregios gibt es nicht mehr.»

Stilllegung von Strecken der DB auf dem Land hat auch damit zu tun, dass der Prozent-Anteil der Menschen, die in DEU in (größeren) Städten leben (wollen), in eben diesen 25 Jahren (deutlich) zugenommen hat. Eine Tendenz, die ja auch in 2019 weiterhin zu beobachten war.

Längst nicht alle Menschen zogen / ziehen vom Land in die Stadt, weil sie zu wenige, oder zu minderwertige, Zugverbindungen vom bisherigen Wohnort vertrieben. Es hat auch viel damit zu tun, wo Arbeitsplätze zu finden sind.

Ganz so simpel besteht ein einseitiger Zusammenhang, bzw. eine eindeutige Ursache nicht. Zusätzlich ist es nicht in jedem Fall unverständlich, wenn die DB nicht-gewinn-bringende Streckenabschnitte still legt. Auch Zugverkehr hat etwas mit Kosten vs. Nutzen zu tun …

fragwürdige Unternehmensstrategie

Fein, da lässt die Deutsche Bahn also über Jahrzehnte das Schienennetz verrotten und stampft wenig rentable Strecken ein. Und jetzt, wo alles vom Klimanotstand redet, darf der Steuerzahler also für die Instandsetzung aufkommen.
Warum überrascht mich das eigentlich nicht?

Milliardenpaket der DB

Am 14. Januar 2020 um 15:54 von sprutz
Endlich bekommen wir auf dem Lande auch einen Bahnhof mit Zugverbindung...
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Das ist wahrscheinlich nicht das was die Herren Scheuer, Profalla, Scholz und Bahnchef Lutz meinen wenn sie von einer Mrd. Investition in die Zukunft der DB reden.
Das zeigt doch schon das Bild mit den ICE's vor den Bahnhöfen in den Bericht. Investiert wird in das Streckennetz und die Bahnhöfe wo der ICE fährt und in den Metropolen.
Die ländlichen Regionen ausserhalb der Großstädte sind für diese Herren uninteressant und nicht Werbewirksam...

18:34 von harry_up

«Das Schaulaufen dieser 4 Kandidaten … könnte mich auf die Palme bringen.
Da nehmen sie Geld, von wem? - natürlich des Steuerzahlers in die Hand und brüsten sich auch noch damit, dass Dinge repariert werden, zu deren Vergammeln sie oder ihre Brüder im Amte maßgeblich beigetragen haben.»

Hätten "die 4 Halunken" + die anderen 3 "der Glorreichen 7" nicht im Zusammenhang mit der Bahn in DEU "alles vergammeln lassen". Aber kontinuierlich instand gehalten + rechtzeitig verständig in die Bahn investiert.

Wären es auch Steuergelder gewesen, die sie in Hände hätten nehmen müssen. Mit dem gewichtigen Unterschied, dass es natürlich "viel kostengünstiger ist", regelmäßig Motoröl im Auto nachzufüllen, als alle 2 Jahre eine neue Kurbelwelle einbauen zu lassen.

Aber wissen das auch die Herren Scheuer und Pofalla?
"Man weiß es nicht". Bei diesen beiden nicht nur das gar nicht …

@ morgentau19

„ Sauberkeit - auch Bahnhöfe- sollte eigentlich Voraussetzung für ein Wohlfühlfaktor bei der täglich fahrenden Kundschaft sein!“

Stimme ich ihnen zu.
Allerdings fängt die Sauberkeit auch bei jedem Benutzer des Bahnhofs an, ich hab an vielen Orten der Welt saubere Bahnhöfe gesehen, was zum Großteil daran liegt, das die Menschen dort ihren Müll bis zum dafür vorgesehen Behälter tragen.
Und da muss sich dann auch ein jeder von uns selbst fragen, ob das Problem nicht zum Teil bei uns selber liegt.

Wieviel Geld hat die Bahn im Ausland investiert

Das große Problem der Bahn. Viel Geld durch verkauf oder unterlassen von Instandhaltung im Ausland investieren und jetzt vom Staat alles bezahlen lassen

Aus der Sicht eines Fernpendlers

Ich bin Fernpendler und fahre jede Woche die Strecke Stralsund-Dresden hin und zurück.
Wenn die Milliarden nicht nur in die Hauptstrecken investiert werden und etwas für die ländlichen Regionen abfällt wäre das Super.
4 bis 4,5 Stunden für diese Strecke und ohne Sonntags schon um 1700-1800 Uhr das Haus zu verlassen, um am gleichen Tag noch anzukommen würden a) meine Frau und die Kinder freuen und b) mich von jährlich ca. 40.000 km mit dem Diesel entlasten.
Das wäre doch mal was

re von schabernack 19:40

Das bedeutet dann aber auch,daß Berufspendler schlechtere Möglichkeiten haben.Sie sind dann mehr auf das Auto angewiesen(Ökologie).
Und ob die Urbanisierung so gut ist,nun,daß steht auf einem anderen Blatt.

19:07 von morgentau19 / @schabernack

«Ich bedanke mich für ihren Kommentar!
Ihr Kommentar ist so wohltuend und nicht in Oberlehrermanier von oben herablassend oder beleidigend …»

Danke auch an Sie für die Rückmeldung.
Lese ich natürlich gerne, eine solche Einschätzung Ihrerseits.
Bemühe mich ja immer, so zu schreiben.
Ob mir das stets gelingt … ganz andere Frage …

«PS. Pünklichkeit, Zuverlässigkeit ist für mich Priorität!»

Ich fuhr bereits Aber-Tausende von Kilometern Bahn in JAP.
Mit so gut wie allen Arten von Zügen.
U-Bahn in Tokyo, Sightseeing-Bummelzug in den Bergen.
"Bullet-Train" mit ca. 300 km/h.

"Verspätung" bzw. "Unpünktlichkeit" sind 2 Worte, die man aus dem Japanischen verbannen könnte, redete man nur über die Bahn im Land.

Verspätung wird in Sekunden gemessen. Bei mehr als 15 Sek. auf 250 km Strecke müssen (!) Zugführer in JAP einen Bericht schreiben.
Warum das denn nun …?!

Habe in Tokyo gelebt. Bullet-Train-Zugfolgen von 3 (!) Min. "in Stoßzeiten".
Einziges Rätsel, wie genau das funktioniert …!

@schabernack - Japan vergleiche ist wie Trabbi vs Ferrari

In Japan fehlt so einiges in der Statistik Starkregen, Schnee, Taifun u.s.w :-)

Auch sind die Trassen auf Ständern , wo keine Schafe , Kühe , Suizitler, etc zu vorkommen.
Sie werden auf diesen Trassen auch keine Regional oder Güterzüge finden.

Selbst 300 km/h würde in Deutschland außer enormen Energie und Sicherheitsanorderungen bringen.
Sie könnten nur Metropolen verbinden
z.B Hamburg - München ohne Zwischenbahnhöfe

@ Karl Klammer

@schabernack - Japan vergleiche ist wie Trabbi vs Ferrari

Wer ist der Trabbi, wer der Ferrari?

19:56 von schabernack

18:34 von harry_up

«Das Schaulaufen dieser 4 Kandidaten … könnte mich auf die Palme bringen.
Da nehmen sie Geld, von wem? - natürlich des Steuerzahlers in die Hand und brüsten sich auch noch damit, dass Dinge repariert werden, zu deren Vergammeln sie oder ihre Brüder im Amte maßgeblich beigetragen haben.»

Hätten "die 4 Halunken" + die anderen 3 "der Glorreichen 7" nicht im Zusammenhang mit der Bahn in DEU "alles vergammeln lassen". Aber kontinuierlich instand gehalten + rechtzeitig verständig in die Bahn investiert.

Wären es auch Steuergelder gewesen, die sie in Hände hätten nehmen müssen. Mit dem gewichtigen Unterschied, dass es natürlich "viel kostengünstiger ist", regelmäßig Motoröl im Auto nachzufüllen, als alle 2 Jahre eine neue Kurbelwelle einbauen zu lassen.

Aber wissen das auch die Herren Scheuer und Pofalla?
"Man weiß es nicht". Bei diesen beiden nicht nur das gar nicht …
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Haben die Beiden das bei den Schultoiletten auch versaut oder ist das System?

20:46 von Karl Klammer / @schabernack

«Japan vergleiche ist wie Trabbi vs Ferrari
In Japan fehlt so einiges in der Statistik Starkregen, Schnee, Taifun u.s.w :-)
Auch sind die Trassen auf Ständern , wo keine Schafe , Kühe , Suizitler, etc zu vorkommen. Sie werden auf diesen Trassen auch keine Regional oder Güterzüge finden.»

Ich schrieb über die Bahn in JAP u.a.:

«"DAS Zauberwort" des Bahnerfolgs: Trassen-Trennung !
Kann man nicht auf DEU übertragen.
Einziges Rätsel, wie genau das funktioniert …!»

Zugstillstände auf offener Strecke + Zugausfälle wegen Naturereignissen wie von Ihnen oben genannt. Erscheinen in JAP in separaten Statistiken, die nicht mit denen wg. evtl. Unpünktlichkeit zusammen gebracht werden.

Noch eine weitere separate Statistik ist zu durch Erdbeben-Sensoren ausgelöste automatische Stromabschaltung in den Versorgungsleitungen der "Bullet Trains" + anschließender Notbremsung. Sensoren max. alle 20 km Strecke.

Die Bahn in JAP ist sooo gut.
Weil seit 1960 konsequentes Konzept der Priorität ist.

Überzogener Aktionismus?

Ich befürchte einen völlig überzogenen Aktionismus mit den 86 Milliarden Euro Volumen! Wenn ich von München Hbf mit dem Bayernticket nach Regensburg Hbf (Haus der Bayrischen Geschichte) fahre, dann sehe ich ab Unterschleißheim viele Logistiker mit Gleisanschluss. Und einer riesigen Flotte an LKW und Gigalkw. Die Gleisanschlüsse sind mit Containern verstellt und damit unbrauchbar. Wenn ich von München auf der A8 in Richtung Rosenheim unterwegs bin, dann fahre ich an einer Wand bestehend aus LKW Güterverkehr entlang. Die DB AG schloss in den letzten Jahren mehr als 200 Ortsgüteranlagen. Wo ist hier eine Energie- und Klimawende zu erkennen? An der S3 HP Furth soll seit über einem Kalenderjahr die Zugzielanzeige am Bahnsteig defekt sein! Braucht man für den Ersatz 86 Milliarden Euro? Für 21,? Millionen Euro wurde der Hbf Passau Barrierefrei umgebaut. Als ich mit der Südostbayernbahn Passau heimsuchte, war der Aufzug am Bahnsteig vom und zum Bäderdreieck wieder einmal komplett ausgefallen.

Ja, man kann es auch mal auf

Ja, man kann es auch mal auf die Absurde versuchen - danke, ich habe schön mitgelacht! Was Sie hineinlesen, steht da aber nicht. 'Davon' meint die Haltung, nicht die V-mittel. Vom Flugzeug unter 2500 km weg und in den Flugpreis die echten Kosten (100%) rein und wieder langsamer reisen und überhaupt weniger rumreisen und sicher in Städten nur 20 fahren mit dem Auto (nein, nicht die Feuerwehr, nicht wieder gleich n Witzlein machen).
Im Übrigen möchte ich Sie daran erinnern, dass es darum gehen wird, die alltäglichen Autowahnsinn auf ein Minimum zu beschränken und auch darum, z.B. regional zu urlauben. Denn dem CO2-Gehalt und dem steigenden Meeresspiegel können Sie ja dann gern mit all den Absurditäten da kommen, das wird dann bestimmt auch helfen.

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