Kommentare

Erdogan und Libyen

Zitat aus Ihrem Artikel: "...werde die Türkei nicht davor zurückschrecken, "ihm die Lektion zu erteilen, die er verdient", sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan."

Kennen wir diese Rhetorik nicht von irgendwo her...?

Tod, Chaos und Verzweiflung

Das alles hinterlassen die Machenschaften der USA mit ihrem Regime Change und Europa soll dann die Scherben zusammenkehren. Ist wohl die Aufgabe der Vasallen.

Obama

Der Friedensnobelpreisträger trägt Schuld an dem heutigen Chaos in Libyen.

Gaddafi war ein Diktator, aber die Situation unter seiner Herrschaft war deutlich sicherer und komfortabler. Auch für uns - Europa.

Ich hoffe Fr. Merkel kann hierbei etwas bewirken!

Bravourös von Frau Merkel

Hätte nicht gedacht, dass sie kurz vor dem Ruhestand noch sowas hinkriegt.
Die arabische Welt befindet sich im Ausnahmezustand und dann ist es gut, wenn Deutschland mal endlich was macht.
Dann brauchen wir auch keine staatliche Seenotrettung da unten.
Wir sollten aber eventuell Soldaten schicken, die aufpassen müssen und zur Ausbildung an der Waffe.
Erdogan will ja eine Lektion erteilen. Das finde ich nicht so gut.
Vielleicht kann Heiko Maas die aufgeheizte Stimmung mit Diplomatie beruhigen, er kennt sich ja mit sowas aus mittlerweile.
Frau Merkel, sie verdienen meine Anerkennung und ich wünsche Ihnen am Sonntag gutes Gelingen.

Man sollte Erdogan erst gar nicht...

...zu so einem wichtigen Treffen
einladen! Erdogan hat sich ganz
alleine zum potenziellen
"Teilnehmer" an einer solchen
Libyen- Konferenz kreiert, ohne
das die Türkei dort irgendetwas
zu suchen hätte!
Es ist vor allem die Türkei unter
Erdogan, die Haftar eine Unterschrift
unter ein Abkommen nahezu
unmöglich machte, da die Art und
Weise wie die Türkei auch hier
wieder auftritt, einfach völlig
inakzeptabel ist!
Mit diesem "Klotz" am Bein, kann
man einfach keine friedlichen
Vereinbarungen treffen!!
Was ich nicht verstehen kann, ist
warum Akteure und Nachbarn wie
Frankreich und Ägypten nicht zu
so einer wichtigen Konferenz
eingeladen werden; da könnte
eher auf die USA verzichten..!!

Nun ja

Sie hat 13,5 Mrd Steuerüberschuss. Nun wird der Frieden gekauft und alle sind glücklich

16:08 von Bürokratenchinese

das ist aber jetzt wie bei dem amerikanischen nobelpreisgewinner. noch ist nix, aber auch garnix erreicht. ausser ein dach über den kopf für die veranstaltungsteilnehmer/innen/diverse

@1. Senator

Bitte bedenken Sie, dass es der Erdogan und der Putin waren, die eine Waffenruhe herbeigeführt haben. Ich glaube auf Frankreich wird man als Teilnehmer gerne verzichten, die bekannterweise mit Schuld an der heutigen Lage in Libyen ist (vorher den Ghaddafi in Frankreich hofieren, dann hintergehen und mithelfen, ihn zu Fall zu bringen).

Diktatoren-Fan?

@ Googol:
Gaddafi war ein Diktator, aber die Situation unter seiner Herrschaft war deutlich sicherer und komfortabler. Auch für uns - Europa.

In Deutschland gab es auch eine Diktatur, der heute noch einige nachtrauern. Aber ist das ein sinnvoller Beitrag zur Diskussion?

Zunächst mal hat die Meinung

Zunächst mal hat die Meinung von Merkel überhaupt kein Gewicht. Sie sollte auf ihrer "farewell-tour" noch mal allen Tschüss sagen.
Sie ist die Frau, die uns das alles eingebrockt hat.
Klare Kante ist nicht mehr zu erwarten.
Genau so wenig wie von Steinmeier mit seinen Baklava-Kränzchen.

Für Haftar kommt der Frieden zu früh

General Haftar will jetzt noch keinen Frieden, denn er hat Tripolis noch nicht erobert. Mit Saudi-Arabien und der Russischen Föderation auf seiner Seite ist er bestens bewaffnet und hat von Putin über tausend Söldner zur Seite bekommen. Haftar wird auf Putins Rat erstmal weiter kämpfen, da kann sich auch Erdogan nicht in den Weg stellen.

Bewundernswert

Ich finde es bewundernswert, dass Frau Merkel nicht aufgibt und es - hoffentlich - schafft, alle Beteiligten wieder an den Konferenztisch zu holen. Eine Ausweitung der kriegerischen Handlungen im Nahen Osten wäre für alle eine Katastrophe, auch für uns.

Das Ding....

in Lybien ist doch gegessen (aufgeteilt), da hat Merkel und DE doch nichts mehr zu melden!

@ NeutraleWelt

Sie ist die Frau, die uns das alles eingebrockt hat.

Ohje, das klingt ja mächtig nach Stammtischniveau. Was hat Sie Ihnen denn eingrbrockt? Über was beschweren Sie sich denn konkret?

Das hätte ja auch niemand ahnen können!

Zitat: "In dem nordafrikanischen Land tobt seit dem Sturz des Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi 2011 ein Bürgerkrieg."

Das hätte ja auch niemand ahnen können, dass Libyen ins Chaos fallen könnte, nachdem man den Langzeitdiktator al-Gaddafi gestürzt hatte.

Doch!

Ich bubu-böser "Rechtspopulist" wusste das schon 2011 und hatte 2011 davor damals schon gewarnt!

16:32 von karawanke

Diktatoren-Fan?

@ Googol:
Gaddafi war ein Diktator, aber die Situation unter seiner Herrschaft war deutlich sicherer und komfortabler. Auch für uns - Europa.

In Deutschland gab es auch eine Diktatur, der heute noch einige nachtrauern. Aber ist das ein sinnvoller Beitrag zur Diskussion?
////
*
*
Sicher, damit Lybien nicht auch den 40 Jährigen fast vergessenen Fehler deutschen Fehler wiederholt.

Libyen-Konferenz am Sonntag in Berlin

Lieber Googol, Sie schreiben :
"Obama der Friedensnobelpreisträger trägt Schuld an dem heutigen Chaos in Libyen.
Gaddafi war ein Diktator, aber die Situation unter seiner Herrschaft war deutlich sicherer und komfortabler. Auch für uns - Europa.
Ich hoffe Fr. Merkel kann hierbei etwas bewirken!"

Hm,....
Die Frage ist, =>...ob denn Frau Merkel weiß,<= dass das tägliche Leben in Libyen unter Gahaddafi viel besser war als jetzt, ....unter der "zwangsläufig" eingeführten westlichen Demokratie".

Übrigens, Sie vergaßen Hillary Clinton ! Diese Dame =>rühmte sich noch Jahre später, den Sturz Ghaddafis (sozusagen) eigenhändig herbeigeführt zu haben.....

Also lassen wir uns von Frau Merkel ==>überraschen !

Zwei Gesichter

Putin mischt auf beiden Seiten mit. Vorne herum ist er ganz rege an den Verhandlungen beteiligt. Hinten herum schickt er seine Soldaten und liefert Waffen an einen Rebellen-General in ein Land mit einer verarmten Bevölkerung.

Ich find die Auslegung der

Ich find die Auslegung der Umstände die zum Bürgerkrieg führten schon interressant. Der Sturz des langjährigen Diktators. Liebe Tageschau der Mann wurde von unseren Verbündeten zwecks Regimchange ermordet. So nennt man nämlich das vorsätzliche töten von Menschen ohne Gerichsprozess. Oder gillt das immer nur bei anderen?

Es von den Deutschen Medien

Es von den Deutschen Medien so hinzustellen als ob die Kanzlerin was dafür getan hätte. Die Waffenruhe wurde von Erdogan und Putin vereinbart und es hält. Europa sorgt nicht für Dialog sondern spaltet.

@ Boris.1945

... damit Lybien nicht auch den 40 Jährigen fast vergessenen Fehler deutschen Fehler wiederholt.

Welchen Fehler? Meinen Sie die Einführung des metrischen Systems?

Warum sollte der General

Warum sollte der General einen Waffenstillstand unterzeichnen? Er steht kurz davor zu SIEGEN . Sein Ziel ist der Sieg. Sein Ziel ist die Macht in Libyen. Warum sollte er das aufgeben?

rer Truman Welt

Wenn die deutschen Politiker in dieser Hinsicht vermitteln bzw. etwas erreichen könnten, dann wäre das sehr gut, keine Frage. Das legitime Eigeninteresse ist dabei der Blick auf potentielle weitere Flüchtlingsströme. Das Hochheitsgebiet anderer Länder haben dabei alle Parteien potentiell zu achten und deshalb auch Erdogan.
Der unberechenbarste Partner in dieser Runde sind für mich jedoch die USA. Was bedeutet mit denen noch ein Abkommen zu erreichen. Trump steht morgens auf, denkt darüber, was für ein mieser Deal, und kündigt es und fertig. Deshalb ist jede Vereinbarung mit den USA heute grundsätzlich ohne jede größere Bedeutung. Das wissen auch die anderen Parteien. Insofern ist selbst beim Erreichen eines Abkommens mit größter Vorsicht in die Zukunft zu schauen.

RE @ 16:41 von karawanke

"Ohje, das klingt ja mächtig nach Stammtischniveau. Was hat Sie Ihnen denn eingrbrockt? Über was beschweren Sie sich denn konkret?"
.
Ich glaube da reicht ein Wort, welches alles umfassend beschreibt: Goldstück.
.
Lesen Sie sich doch mal die Parteiprogramme der vergangenen Jahre durch?

Nun werden wir

ja sehen, was außer vielen Worten für Erfolge in einem langen Streit noch so gibt.
Spätestens am Montag wird wohl eine leichte Ernüchterung eintreten, vermute ich mal.
Aber man weiß ja nie.

@ Bote der ...

Das hätte ja auch niemand ahnen können, dass Libyen ins Chaos fallen könnte, nachdem man den Langzeitdiktator al-Gaddafi gestürzt hatte.

Ich habe schon bei der Machtergreifung Gaddafis davor gewarnt, dass das ins Chaos führen kann. Und habe recht behalten.

Na ja

für falsche Darstellung und Wählerstimmen .Glaubt jemand an den Erfolg ,Geld bekommen sie wir mehr Gäste ja aber sonst wird nicht´s errreicht. Warum sollte es anders ausgehen wie bisher. USA haben Einfluss ihren Stellvertreter Krieg zu beenden aber DE ?

@karawanke

"Mit Saudi-Arabien und der Russischen Föderation auf seiner Seite"

Ohne den Rückhalt der USA ist Saudi-Arabien gar nichts, also stehen wohl auch die USA hinter Haftar. Haben die Saudis inzwischen eigene Piloten oder werden ihre Kampfjets immernoch von Briten und Amerikanern geflogen?

@ 16:42 von Bot..

Wouh! Sie "bubu-böser Rechtspopulist" wussten das schon 2011. Da waren Sie dann ja in guter Gesellschaft der meisten Analysten von rechts bis links. Was mich wundert ist, dass Sie die Tötung eines iranischen Generals 2020 bejubeln und unterstützen und Fragen von Stabilisierung/Destabilisierung und "ins Chaos fallen" da anscheinend keine Rolle spielen. Ist wohl auch einfacher, im nachhinein zu prahlen, was man alles vorher schon gewusst hat, wenn man Bote der Wahrheit sein muss.
Zum Thema des Berichts bleiben Sie erstaunlich schmallippig. Ich begrüße die Initiative von Kanzlerin Merkel und Außenminister Maas, bei internationalen Konflikten wie hier in der Libyen-Frage deutsches Verhandlungsgeschick und diplomatische Initiative zu zeigen. Müsste Ihnen doch allein wegen der Bedeutung für die Flüchtlingsfrage auch gelegen kommen. Oder verbietet Ihre ideologische pauschale Ablehnung der Regierung einen unverstellten Blick?

@ ONLYALI

... dass das tägliche Leben in Libyen unter Gahaddafi viel besser war als jetzt, ...

Das ist jetzt aber hoffentlich Ironie? Hört sich fast wie echte Diktatoren-Propaganda an.

Waffenstillstände ...

... verlängern Konflikte nur ins Unendliche! Für manche Konstellationen – und Libyen gehört zweifelsohne dazu – gibt es nur militärische Lösungen... Und einen Friedensvertrag für Libyen darf es nur geben, wenn General Haftar danach über das gesamte Staatsgebiet herrschen kann – oder statt seiner Seif al-Qaddhafi: Denn andere dazu geeignete oder berechtigte Personen gibt es in diesem Land nun einmal nicht.......

Erdogan wird übergangen

@ Woinem:
... hinzustellen als ob die Kanzlerin was dafür getan hätte. Die Waffenruhe wurde von Erdogan und Putin vereinbart und es hält.

Was hält? Haftar hat widerrufen, der Vormarsch auf Tripolis geht weiter, auch wenn Erdogan sich auf die Hinterfüße stellt. Putin ist freundlich vor der Presse, zieht aber hinter den Kulissen seine Strategie durch.

Gut

Gut dass Merkel dies uebernimmst. Warum steht eigentlich Frankreich auf der Seite der nicht anerkannten Regierung?
Totaler Unsinn ist es die Schuld bei Obama zu suchen, der durch sein Eingreifen unzaehlige Leben gerettet hat. Sein Eingreifen gab dem Land ausserdem eine Chance, die es leider nicht ergriffen hat. Und die Ursachen dafuer liegen an der Zerstrittenheit und dem lokalen Machtdenken all der Milizen und Moechtegern Anfuehrern vor Ort. Das ist nicht Obamas Schuld.

um 16:37 von karawanke

Warum suchen sie immer die Fehler auf der russischen Seite .
Wer war es ? Ja Obama für USA Börse oder kennen sie die Ursache nicht ?

libyen-konferenz-am-sonntag-in-berlin

Liebe(r) Karawanke, @Googol schrieb:Gaddafi war ein Diktator, aber die Situation unter seiner Herrschaft war deutlich sicherer und komfortabler. Auch für uns - Europa."
....Sie liebe Karawanke schrieben darauf antwortend : "In Deutschland gab es auch eine Diktatur, der heute noch einige nachtrauern. Aber ist das ein sinnvoller Beitrag zur Diskussion?"

Also aus meiner (neutralen !!!) Sicht ist es wahrhaftig ein sinnvoller Beitrag,..denn: Hillary Clinton hat sich gerühmt, den Ghaddafi "gestürzt zu haben .
Liebe Karawanke, bitte urteilen Sie selbst einmal ganz un-voreingenommen : Ging es den Bewohnern Libyens (unter der Gaddafi-Diktatur besser, ...oder schlechter als Heute ?
Unter Ghaddafi herrschte absolute =>Ordnung ! jeder Bürger bekam kostenlos Medikamente und kostenlose Krankenhausbetreuung. Niemand starb an Hunger, ...
Ich frage Sie liebe Karawanke : Was ist besser ...die Ordnung und soziale Versorgung, .....oder westliche Demokratie, die unendliches =>Chaos produziert???

Undurchsichtig

Wie in kaum einem anderen Konflikt wird deutlich, wir weit die islamische Welt von Demokratie, Konsens oder gar Einhaltung fundamentaler Grundrechte entfernt ist. Ein völlig unübersichtliches Gewirr an Warlords, „Milizen“ und Jedem der bereit ist eine Waffe in die Hand zu nehmen, hat den Staat Libyen aufhören lassen zu existieren. Wie sollte eine Gesellschaft Einigkeit herstellen, welche sich immer noch über „Stämme“ oder „Sippen“ definiert. Althergebracht Strategien der Konfliktlösung lassen sich auch im 21.Jahrhundert nicht ablegen. Nur mit moderneren Mitteln.

Höchste -zeit

dass hier endlich ernsthaft Lösungen gesucht werden. Schade, dass die Verhandlungen in Moskau noch zu keiner Lösung führten. Aber gut, dass FrauMerkel hier mit Putin zusammen den Konflikt befrieden will. Angerichtet haben das Chaos ja Andere. Glücklicherweise hat damals AM Westerwelle nicht mitgemacht.Hoffentlich sind die Verhandlungen von Erfolg gekrönt!

Haftar zieht es jetzt durch

@ Dirk Potzeba:
Sein Ziel ist der Sieg. Sein Ziel ist die Macht in Libyen. Warum sollte er das aufgeben?

Haftar wird es nicht aufgeben, auch wenn Erdogan noch so sehr um Beteiligung am großen Rohstoff-Kuchen bettelt.

16:39 von ednew

Das Ding....

in Lybien ist doch gegessen (aufgeteilt), da hat Merkel und DE doch nichts mehr zu melden!

Re Doch ,sich in richtige Licht zu rücken ,Wahlwerbung ,für nix,Wählerstimmen und dazu kann sie Geld verteilen ,haben Überschuss ,genügend den Facharbeiter geschröpft und sie kann noch ein paar Gäste abstauben .Nichts mehr zu melden,nenne ich es nicht bei Geld schreien alle hier und loben sie .

Sturz al-Gaddafis nicht bubu-böse?

Zitat: "In dem nordafrikanischen Land tobt seit dem Sturz des Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi 2011 ein Bürgerkrieg.

Eines raffe ich mal wieder nicht. Seit Tagen heulen mir Kommentatoren - eher aus der linken Ecke - die Ohren voll, dass es bubu-böse gewesen sei, den iranischen Top-Terroristen und Massenmörder Soleimani ausgeschalten zu haben (siehe: https://www.tagesschau.de/inland/gutachen-soleimani-101.html).

Daran dass die USA unter Obama und Hillary Clinton maßgeblich am Sturz al-Gaddafis und infolgedessen an dessen Ermordung durch die Libyer auf libyischen Straßen maßgeblich mit der Bombardierung Libyens 2011 beteiligt war, hat man bisher noch keine Beanstandung genommen.

Wieso?

Bitte keine Ablenkung

@ NeutraleWelt:
Lesen Sie sich doch mal die Parteiprogramme der vergangenen Jahre durch?

Hab ich längst. Und?
Ich will wissen, was Frau Merkel Ihnen oder uns eingebrockt hat. Und jetzt bitte Klartext.

@ 16:01 Googol

Mit Ihrer Einschätzung stehen sie ziemlich im Abseits: Der militärische Einsatz in Libyen ging nicht von Obama aus; er entschied sich, als Mission zum Schutz von Zivilisten begrenzt Einsätze aus der Luft zu unterstützen - Großbritannien und Frankreich waren die Hauptakteure. Selbst diesen begrenzten Einsatz bezeichnete Obama im Rückblick 2016 allerdings als einen seiner größten Fehler während seiner Präsidentschaft. Hat man bei der derzeitigen Besetzung im Weißen Haus schon fast vergessen, dass US-Präsidenten selbstkritisch sein können...

um 16:44 von karawanke

Putin mischt auf beiden Seiten mit. Vorne herum ist er ganz rege an den Verhandlungen beteiligt. Hinten herum schickt er seine Soldaten und liefert Waffen an einen Rebellen-General in ein Land mit einer verarmten Bevölkerung.

Re und wer hat den Krieg dort für Öl und Gewinne in die ausgeweitet ,Obama ihr Idol .Dazu war es vom Westen lange davor geplant diesen Krieg und nicht von Russland !
Zwei Gesichter haben die USA und ihre Gönner .

Die beste Luftwaffe

@ Shuusui:
Haben die Saudis inzwischen eigene Piloten oder werden ihre Kampfjets immernoch von Briten und Amerikanern geflogen?

In keinem arabischen Land gibt es so viele Hochschulabsolventen wie in Saudi-Arabien, also haben die mit Sicherheit auch gut ausgebildete und motivierte Piloten.

@Am 14. Januar 2020 um 16:52 von andererseits

Zitat: "Wouh! Sie "bubu-böser Rechtspopulist" wussten das schon 2011. Da waren Sie dann ja in guter Gesellschaft der meisten Analysten von rechts bis links."

Echt?

Stimmt doch gar nicht: Auf linker Seite hatte man die ganze Zeit von einem "arabischen Frühling" phantasiert, der natürlich nie eingetreten war - surprise, surprise. Trotzdem hatte man auf linker Seite davon fabuliert, dass Libyen nun ein demokratisches, weltoffenes und buntes Land würde --- total suppi halt!

Es wundert mich eben nur, weil man ständig davon spricht, die "Fluchtursache zu bekämpfen". Die Stabilität der libyischen Diktatur war ein Garant dafür, dass die Fluchtbewegungen aus Afrika nicht in dem Maße stattfanden, wie wir sie nach 2014 beobachtet hatten.

Liebe Karawanke, Sie schreiben: "Putin mischt auf beiden Seiten mit. Vorne herum ist er ganz rege an den Verhandlungen beteiligt. Hinten herum schickt er seine Soldaten und liefert Waffen an einen Rebellen-General in ein Land mit einer verarmten Bevölkerung."

Vorsichtige Frage liebe Karawanke :" Wodurch wurde denn die =>Verarmung<= der ganzen Bevölkerung geschaffen ?

War es Putin,....oder waren es die USA ? Wer hat den stabilen Zustand in Libyen denn zerstört ?
Äh,...und warum war der Regime-Change "erforderlich"???

Nein, nicht Obama

Das war nicht Obama. Frankreich mit seinem Ex-Präsidenten Sarkozy hat das Chaos angerichtet.
Warum muss Europa und die USA ihre Systemvorstellungen exportieren? Weil wir unsere Demokratie und die freie Marktwirtschaft für richtig empfinden? Wir stolpern nur und laufen noch nicht an Krücken. Das ist richtig. Die USA haben die Finanzkrise ausgelöst. Vielen brachte es Leid und Elend. Wer wurde zur Verantwortung gezogen?

mal kurz anruffen?

Das stand in der Tagesschau (ja, ich gebe Ihnen ausdrücklich recht, heute ist der 14.01.2020!) schon goldrichtig: Wer jetzt im Nahen Osten ein Problem lösen lassen will, sollte in Moskau anrufen und nicht mehr in Washington. Ich glaube, das war Frau Merkels letzte Gelegenheit, nochmal Deutschland ins Spiel zu bringen. Sonst machen derlei Dinge die anderen alleine.
Ich frage mich nur, was die USA dabei zu suchen haben, wie Sie ganz richtig geschrieben haben: "Trump steht morgens auf, denkt darüber, was für ein mieser Deal, und kündigt es und fertig. Deshalb ist jede Vereinbarung mit den USA heute grundsätzlich ohne jede größere Bedeutung."

16:34 von NeutraleWelt

"Zunächst mal hat die Meinung von Merkel überhaupt kein Gewicht. Sie sollte auf ihrer "farewell-tour" noch mal allen Tschüss sagen.
Sie ist die Frau, die uns das alles eingebrockt hat.
Klare Kante ist nicht mehr zu erwarten.
Genau so wenig wie von Steinmeier mit seinen Baklava-Kränzchen."

Mit Ihren Satzbauklötzchen aus Ihrem Köfferchen mit "Argumenten für die richtige Sichtweise" werfen Sie mal wieder auf dem falschen Spielfeld ins eigene Tor.

Merkels Meinung ist hier weniger gefragt, wohl aber ein in diesem Falle einigermassen "neutales" Land, dass sich nicht offen am Sturz Gaddafis beteiligt hat. Ja, das hat uns ihr damaliger Aussenminister durch Stimmenthaltung "eingebrockt". D bietet nun einen Verhandlungsplatz Betroffener um Fortschritte in Richtung Frieden ausloten zu können.

Ihre enttäuschte klare Kante und Steinmeiers Baklava-Kränzchen sind offenbar nur sinnfreie Ausschmückung ihrer vorherigen unsinnigen Ausführungen.

um 16:54 von karawanke

Am 14. Januar 2020 um 16:54 von karawanke
@ ONLYALI

... dass das tägliche Leben in Libyen unter Gahaddafi viel besser war als jetzt, ...

Das ist jetzt aber hoffentlich Ironie? Hört sich fast wie echte Diktatoren-Propaganda an.

Re ja da war das Land in einem schlimmen Bürgerkrieg und USA hat ihn beendet .Danke ,dass sie das so schön erklären .
Nur mit Realität hat das nichts zu tun .Mit Zeit und Unterstützung von Außen hätte man es unblutig lösen können aber es wurde sogar verhindert ,von USA arabischer Frühling !

@Am 14. Januar 2020 um 16:52 von andererseits

Zitat: "Was mich wundert ist, dass Sie die Tötung eines iranischen Generals 2020 bejubeln und unterstützen und Fragen von Stabilisierung/Destabilisierung und "ins Chaos fallen" da anscheinend keine Rolle spielen."

Ja, sie wundert vieles, da Sie bei den komplexen Sachverhalten, mit denen man es auf der Welt zu tun hat, oft nur "einfache Antworten" und "krude Thesen" zu bieten haben: im Gegensatz zum libyischen Regime stellt das iranische Regime eine offenkundige Bedrohung für die Sicherheit und Frieden im Nahen und Mittleren Osten (insbesondere für Israel), Afrika, Europa und den USA da.

Dies traf nicht auf das libyische Regime zu: ganz im Gegenteil: al Ghadaffi, so brutal er auch als Diktator im eigenen Land regierte, war ein Garant für die Stabilität und Sicherheit in Nordafrika, was quasi ein Bollwerk für die Fluchtbewegungen aus der Sahelzone darstellte - bis eben 2014.

@ Bote_der_Wahrheit (16:42)

"Das hätte ja auch niemand ahnen können, dass Libyen ins Chaos fallen könnte, nachdem man den Langzeitdiktator al-Gaddafi gestürzt hatte.

Doch!

Ich bubu-böser "Rechtspopulist" wusste das schon 2011 und hatte 2011 davor damals schon gewarnt!"
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Da Sie jemand haben, der Ihnen diese Botschaften zusteckt, wundert es mich nicht, wenn Sie diese lesen und grundsätzlich vor uns Bescheid wissen.
Allerdings haben Sie 2011 offenbar nicht gewußt, dass Ihre Warnung damals nichts bringen würde. Diesen Hinweis hatte nämlich ich bei mir. Da ich aber damals nicht hier, sondern woanders mich herumtrieb, behielt ich dieses Insiderwissen für mich. In Zukunft werde ich diese Infos, ab und zu, weiterreichen. Nur dass Sie sich schon mal auf erhöhtes Auftragsaufkommen einstellen, oh Bote.

16:08 von Bürokratenchinese

"" Frau Merkel, sie verdienen meine Anerkennung und ich wünsche Ihnen am Sonntag gutes Gelingen.""
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Dem kann ich mich nur anschließen. Wenn Alle einmal am Runden Tisch zusammen sitzen,dann können viel besser über die anstehenden Differenzen geredet werden. Bravour Frau Merkel !

@Sternenkind, 16:22 Uhr

Ich verstehe nicht, warum Sie den Eindruck erwecken wollen, der Steuerüberschuss von 13,5 Mrd. Euro würde dafür verwendet, um den Frieden "zu erkaufen"...! Das eine hat mit dem anderen nichts, aber auch gar nichts zu tun. Freuen Sie sich doch, dass die Kanzlerin diese Gesprächsrunde initiiert hat, denn eine Lösung in diesem Konflikt hätte sicherlich auch positive Auswirkungen auf die Flüchtlingspolitik.

@Am 14. Januar 2020 um 16:01 von Googol

"Der Friedensnobelpreisträger trägt Schuld an dem heutigen Chaos in Libyen.

Gaddafi war ein Diktator, aber die Situation unter seiner Herrschaft war deutlich sicherer und komfortabler. Auch für uns - Europa.

Ich hoffe Fr. Merkel kann hierbei etwas bewirken!"
Vielleicht sollten sie mal ein wenig in alten Zeitungen lesen. Merkel hatte in Sicherheitsrat das Vetorecht gegen die Bombardierung Libyens und hat es nicht genutzt. Und anders als die USA, die im Sicherheitsrat durchaus ihre eigenen Interessen vertreten dürfen, war Deutschland als gewähltes Mitglied Vertreter der restlichen Welt, also auch Libyens, und dieser Verpflichtung ist Merkel nicht nachgekommen. Also hören sie auf Merkel irgend eine Kompetenz zuzuschreiben. Diese Frau sollte erstmal die Verantwortung für ihre Taten übernehmen!

@ Bote_der ...

Was hat Obama mit dem Sturz Gaddafis zu tun? Als der Diktator begann auf die Aufständischen zu schießen, haben die Amerikaner und Europäer seine schwere Artillerie und seine Luftwaffe stillgelegt. Der Rest war der normale Gang der Dinge, der Weg alles Irdischen einer totalitären Diktatur. Am Ende hat der Diktator eben fertig.

libyen-konferenz-am-sonntag-in-berlin

Lieber Dirk Potzeba, Sie haben aus meiner Sicht sehr recht, wenn Sie schreiben :"Warum sollte der General einen Waffenstillstand unterzeichnen? Er steht kurz davor zu SIEGEN . Sein Ziel ist der Sieg. Sein Ziel ist die Macht in Libyen. Warum sollte er das aufgeben?"

Bitte bedenken wir : Das Chaos muss unbedingt beendet werden, also müssen andere politische Mächte an die Macht !
Die westliche Demokratie hat (u.a.) den großen Nachteil, dass ein (herbeigeführtes) Chaos ein Chaos bleibt.
Nur eine "Macht" kann Änderungen herbeiführen !
Diese Macht muss militärisch sein, ....sonst ist es keine Macht !
Ihnen und mir Ist das klar geworden, lieber Dirk Potzeba, aber es gibt noch immer Foristen, die glauben, man könnte einen Frieden und soziale Segnungen ==>herbei-wählen....
Das ist jedoch nicht Realität......

@Am 14. Januar 2020 um 16:52 von andererseits

Zitat: "... von Kanzlerin Merkel und Außenminister Maas, bei internationalen Konflikten wie hier in der Libyen-Frage deutsches Verhandlungsgeschick und diplomatische Initiative zu zeigen. Müsste Ihnen doch allein wegen der Bedeutung für die Flüchtlingsfrage auch gelegen kommen. Oder verbietet Ihre ideol. pauschale Ablehnung der Regierung einen unverst. Blick?"

Im Gegensatz zu Ihnen argumentiere ich nie ideologisch, sondern ausschließlich fakten- und argumentebezogen, wie man es eben von einem AfD-Wähler wie mir gewohnt ist. Warum ich die Merkelregierung ablehne, hatte ich bisher umfangreich argumentativ begründet.

Zu Ihrer Frage: ja, im Bezug auf die Flüchtlingskrise ist es mehr als geboten, zu einer Stabilisierung Nordafrikas/Libyens beizutragen.

Ich zweifele nicht an der Notwendigkeit dafür!

Ich zweifele indes an dem von Ihnen angesprochenen Verhandlungsgeschick von Frau Merkel und Hrn. Maas.
Bisher ist nie etwas dabei herumkommen außer mehr Kosten für den dt. Steuerzahler.

Wieso ...

“Der abtrünnige libysche General Chalifa Haftar verließ das Treffen mit dem Chef der international ...“

... ist der General 'abtrünnig'? Weil er die (noch nicht einmal vom Parlament anerkannte) Regierung nicht unterstützt?
Wenn aber diese Einheitregierung (selbst wenn es Haftar nicht gäbe) bei der Bevölkerung nicht viel zu melden hat, wird das schwierig. Da hilft auch kein 'international anerkannt'.
Es ist furchtbar wohin man schaut) Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien .....

@tias, 17:03 Uhr - Tolle Initiative!

Jede Initiative, welche die Befriedung in Libyen zum Inhalt hat, sollte man unterstützen. Sie unterstellen, dass es hier um "Wahlwerbung" und um die "Verteilung von Geldern" (welche Gelder meinen Sie?) gehen soll. Im übrigen werde ich aus Ihrem Text nicht so recht schlau...!

@17:14 Bot...

Zumindest machen Sie aus Ihrer gespaltenen Haltung zu Menschenrechten keinen Hehl, wenn Sie offen zugeben: "so brutal er auch als Diktator im eigenen Land regierte, war er ein Garant für Stabilität und Sicherheit in Nordafrika" - die Opfer des Ghadaffi-Regimes sehen das kritischer und differenzierter. Wie war das nochmal mit "einfachen Antworten und kruden Thesen"?

Auroritäre Macht ist unkomplizierter

@ Sachse64:
Wer jetzt im Nahen Osten ein Problem lösen lassen will, sollte in Moskau anrufen und nicht mehr in Washington. Ich glaube, das war Frau Merkels letzte Gelegenheit, nochmal Deutschland ins Spiel zu bringen. Sonst machen derlei Dinge die anderen alleine.

Das ist aber auch klar. Putin hat über tausend Söldner in Libyen, die auf der Seite Haftars kämpfen. Frau Merkel kann das gar nicht, sie bräuchte ja einen Bundestagsbeschluss für eine solche Truppe, und den würde sie niemals bekommen. Und die Sache wäre vielleicht gegen das GG.

Putin hat es da einfacher. Der macht einfach. Gesetzt? Welches Gesetz?
Der hat auch kein Gremium im Nacken, das über Waffenlieferungen und den Einsatz des Geheimdienstes wacht.

re kessl

"Vielleicht sollten sie mal ein wenig in alten Zeitungen lesen. Merkel hatte in Sicherheitsrat das Vetorecht gegen die Bombardierung Libyens und hat es nicht genutzt."

Weder Merkel noch Deutschland hatten jemals ein Vetorecht im UNSC.

Entweder sind Sie grottenschlecht informiert oder Sie verbreiten fake news.

16:59, ONYEALI

>>Also aus meiner (neutralen !!!) Sicht ist es wahrhaftig ein sinnvoller Beitrag,..denn: Hillary Clinton hat sich gerühmt, den Ghaddafi "gestürzt zu haben .
Liebe Karawanke, bitte urteilen Sie selbst einmal ganz un-voreingenommen : Ging es den Bewohnern Libyens (unter der Gaddafi-Diktatur besser, ...oder schlechter als Heute ?
Unter Ghaddafi herrschte absolute =>Ordnung ! jeder Bürger bekam kostenlos Medikamente und kostenlose Krankenhausbetreuung. Niemand starb an Hunger, ...
Ich frage Sie liebe Karawanke : Was ist besser ...die Ordnung und soziale Versorgung, .....oder westliche Demokratie, die unendliches =>Chaos produziert???<<

Es gibt in Libyen keine westliche Demokratie, und Gaddafi wurde auf Betreiben Sarkozys und Berlusconis, der Vertreter der alten Kolonialmächte der Region, gestürzt.

@ ONLYALI

Bitte bedenken wir : Das Chaos muss unbedingt beendet werden, also müssen andere politische Mächte an die Macht !

Die westlichen Regime-Change-Ansätze sind gescheitert. Jetzt kommt Russland.


Ihnen und mir Ist das klar geworden, lieber Dirk Potzeba, aber es gibt noch immer Foristen, die glauben, man könnte einen Frieden und soziale Segnungen ==>herbei-wählen....

Ich bin kein solcher Florist. Mir ist völlig klar, dass es in Libyen nur mit militärischer Macht geht, nicht mit Demokratie oder Menschenrechten oder solchen "Segnungen" wie Sie völlig richtig bemerken. Aber wir dürfen uns auf dem Sofa zurücklehnen und abwarten.

16:37 von karawanke

“Haftar wird auf Putins Rat erstmal weiter kämpfen, da kann sich auch Erdogan nicht in den Weg stellen.“

Ich könnte mir vorstellen, Herr Erdogan kann und wird sich in den Weg stellen, so lange es ihm möglich ist. Hat er doch mit dem libyschen Regierungschef Fayiz as-Sarradsch (International anerkannte Einheitsregierung) bereits einen Vertrag zur Ausbeuten der Gasvorkommen abgeschlossen. Glauben Sie, dass er das nochmal aus den Fingern lässt?
Wahrscheinlich gehört das zur “Verteidigung der nationalen Sicherheit der Türkei“ in Libyen. ^^

"der international anerkannten libyschen Regierung"

Da war das Deutschland Radio gestern schon etwas weiter und sprach von der von den UN gestützten Regierung. Was zutreffend ist. Die Regierung wurde von der UN eingesetzt, gewählt wurde sie nie und ihr Machtbereich beschränkt sich im Wesentlichen auch auf die Region Tripolis.

Würde die "international anerkannte Regierung" tatsächlich wie üblich international anerkannt sein, würde es keine unterstützenden Staaten für den "abtrünnigen" General Haftar geben.

Wäre schön, wenn die TS da auch genauer werden könnte und damit das Wesen des Konflikts transparenter vermitteln würde. Die Parteien für die jeweilige Seite gehen querbeet durch die politische Landschaft. Da hilft Präzision das Kuddelmuddel etwas mehr zu entwirren.

17:21 von Adeo60

! Das eine hat mit dem anderen nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Nun seien sie doch nicht so naiv. Natürlich wird alles erkauft, siehe Türkei- Deal. Was haben wir denn auch sonst zu bieten. Auch unsere öffentlichen Medien lassen ab und zu mal durchblicken, wo unser Geld so hinwandert.

Abtrünnig und machtlüstern

@ Margareta K.:
... ist der General 'abtrünnig'? Weil er die (noch nicht einmal vom Parlament anerkannte) Regierung nicht unterstützt?

Ja, das trifft's doch gut.
Er engagiert sich nicht für die von der UN anerkannte Regierung, sondern will sie beseitigen. Er will die Macht alleine (wie seinerzeit Gaddafi). Abtrünnig ist doch da noch ein sehr milder Ausdruck.

um 17:35 von fathaland slim

>>"Es gibt in Libyen keine westliche Demokratie, und Gaddafi wurde auf Betreiben Sarkozys und Berlusconis, der Vertreter der alten Kolonialmächte der Region, gestürzt."<<

Und? Wo ist das Problem? Warum hat sich der Westen da eingemischt?

@ Bote der Lügen - Weder Obama noch Clinton

Gemäß Resolution 1973 der Vereinten Nationen wurde die internationale Gemeinschaft zu militärischen Maßnahmen zum Schutz von Zivilisten in Libyen ermächtigt.

Zur ermordung von Soleimani gab es keine
Resulution , diesen Mordauftrag hat Trump
eigenmächtig selbst erteilt.

Übrigens die Terroranschläge sind erstmals wieder angestiegen seit Trump das Atomabkommen eigenmächtig aufgekündigt hat !

@17:26 Bot...

Noch eine wichtige Differenzierung: Sie behaupten wieder und wieder mit einer merkwürdigen Inbrunst, die mich ans Pfeifen im Walde erinnert, dass Sie Fakten und Argumente bringen... und dann kommt nichts, so wie hier; es bleibt bei der Mischung aus Behauptung und Angriffen auf User, die Sie stellen und mit kritischen Fragen konfrontieren. Alles wie gehabt. Gegen die sinnvolle Initiative von Merkel und Maas haben Sie nichts argumentativ vorzubringen außer die bekannt dünne selbstgebraute afd-Brühe "... wird teuer für Deutschland".

16:42 von Bote_der_Wahrheit

“Ich bubu-böser "Rechtspopulist" wusste das schon 2011 und hatte 2011 davor damals schon gewarnt!“

Ich glaube nicht, dass man dazu “Rechtspopulist“ sein muss(te). Wer ein wenig die Augen auf hatte und sehen wollte, konnte das (aber nicht nur) bei Libyen vorher sehen.
Selbst Gaddafi hatte auf die Folgen hingewiesen. Hat nur niemand interessiert oder auch die Selbstüberschätzung war zu groß.

@ fathaland slim

Es gibt in Libyen keine westliche Demokratie, und Gaddafi wurde auf Betreiben Sarkozys und Berlusconis, der Vertreter der alten Kolonialmächte der Region, gestürzt.

Oh, da überschätzen Sie die mittlerweile ausrangierten europäischen Spitzen-Entscheider aber maßlos. Gestürzt hat ihn das Volk. Die europäischen Konsorten haben lediglich Gaddafis Luftwaffe die Lizenz zum Fliegen abgeknöpft.

@ Am 14. Januar 2020 um 17:33 von karwandler

"Weder Merkel noch Deutschland hatten jemals ein Vetorecht im UNSC."
Sie haben Recht. Was ich meinte war, dass Deutschland zum Zeitpunkt als die Bombardierung Libyens beschlossen wurde als nicht ständiges Mitglied im Sicherheitsrat saß und nicht gegen die Bombardierung gestimmt hat. Sie haben Recht, es wäre kein Veto gewesen, aber Merkel hat sich enthalten statt klar Position gegen die Bombardierung zu beziehen.

Einmischen, aber richtig

@ eine_anmerkung:
Und? Wo ist das Problem? Warum hat sich der Westen da eingemischt?

Das frage ich mich auch. Dabei war die Einmischung selbst nur halbherzig, aber augenscheinlich nicht ganz falsch, denn genau das tut Putin heute auch. Er macht es aber besser, er kommt mit massiven Bodentruppen und massiven Waffenlieferungen.

@ Kessl

Was ich meinte war, dass Deutschland zum Zeitpunkt als die Bombardierung Libyens beschlossen wurde als nicht ständiges Mitglied im Sicherheitsrat saß und nicht gegen die Bombardierung gestimmt hat.

Oh, das ist jetzt aber leider nicht richtig.
Die Bombardierung stand gar nicht zur Abstimmung.

16:54 von karawanke

... dass das tägliche Leben in Libyen unter Gahaddafi viel besser war als jetzt, ...

“Das ist jetzt aber hoffentlich Ironie? Hört sich fast wie echte Diktatoren-Propaganda an.“

Sprechen Sie mit den Menschen. So traurig das ist, aber genau das wird von vielen Menschen in diesen Ländern so gesehen. Gesundheitswesen, Bildung, Lebensstandard - so begeistert sie anfangs waren, so enttäuscht sind sie jetzt. Bitte nennen Sie nur ein Land, in dem es den Menschen nach der “Unterstützung“ von Außen besser geht. Was sagte mir kürzlich ein Iraker? “Von Freiheit kann man nicht abbeissen. Jeden Tag aber ist die Angst um die Familie da“

17:39, eine_anmerkung

>>um 17:35 von fathaland slim
>>"Es gibt in Libyen keine westliche Demokratie, und Gaddafi wurde auf Betreiben Sarkozys und Berlusconis, der Vertreter der alten Kolonialmächte der Region, gestürzt."<<

Und? Wo ist das Problem? Warum hat sich der Westen da eingemischt?<<

Welche Einmischung meinen Sie?

Die Ziehung der Grenzen, Stichwort Sykes-Picot?

Oder den Kolonialismus?

@Bote_der_Wahrheit, 17:26 Uhr - Wichtige Gespräche

Sie sehen es mir bitte nach, wenn ich bei einer Fakten bezogenen Argumentation eines AFD-Wählers leise Zweifel anmelden muss. Merkel hatte frühzeitig durch Abkommen mit den nordafrikanischen Staaten versucht, die Flüchtlingskrise zu entschärfen. Damit sollte insbesondere Schlepper-Banden der Boden entzogen werden. Die Friedensgespräche in Sachen Libyen dienen also durchaus auch originären deutschen und europäischen Interessen. Deshalb freue mich über die Initiative der Kanzlerin, deren Verhandlungsgeschick wohl auch international sehr geschätzt wird. Ihre Art zu verhandeln hebt sich wohltuend ab von Trump und seiner America First Politik.

@"Bote_der_Wahrheit": 17:14 Uhr

Sie behaupten : " im Gegensatz zum libyischen Regime stellt das iranische Regime eine offenkundige Bedrohung für die Sicherheit und Frieden im Nahen und Mittleren Osten..."
also, das libysche Regime unter Gaddafi wäre keine Bedrohung für die Sicherheit im Nahen Osten gewesen, ja sogar ein "Garant für Stabilität und Sicherheit in Nordafrika" .

Das halte ich für eine äußerst gewagte These.

Viele Fakten sprechen für eine ganz andere Sicht auf Gaddafi. Er hat jahrzehntelang deninternationalen Terrorismus unterstützt und war mutmaßlich sogar an Terroranschlägen als Drahtzieher beteiligt war, wie z.B.:
- Bombe im Flugzeug mit Absturz in Lockerbie 1988
- Anschlag auf französischen Linienflug im Niger 1989
- Unterstützung der palästinensischen Terrororganisation "Islamischer Dschihad"
- Destabilisierung der libyschen Nachbarstaaten wie Niger und Mali durch Unterstützung militanter Tuareggruppen
- etc...

Alles nachzulesen u.a. bei Wikipedia.

Da kriegt Erdo keinen Stich

@ Margareta K.:
Hat er doch mit dem libyschen Regierungschef Fayiz as-Sarradsch (International anerkannte Einheitsregierung) bereits einen Vertrag zur Ausbeuten der Gasvorkommen abgeschlossen. Glauben Sie, dass er das nochmal aus den Fingern lässt?

Glauben Sie, dass Putin es in seinen Fingern lässt? Nein.
Gerade dieses Gas ist ja auch der Grund für Putins Einsatz - auf der Gegenseite von Erdogan aus gesehen. Und Putin wird Erdogan keinen Stich lassen. Warum auch?

re kessl

" Was ich meinte war, dass Deutschland zum Zeitpunkt als die Bombardierung Libyens beschlossen wurde als nicht ständiges Mitglied im Sicherheitsrat saß und nicht gegen die Bombardierung gestimmt hat. Sie haben Recht, es wäre kein Veto gewesen, aber Merkel hat sich enthalten statt klar Position gegen die Bombardierung zu beziehen."

Immer noch sehr falsch.

Erstens war mit der UN-Resolution keine Bombardierung Libyens freigegeben. Deshalb konnte man im UNSC gar keine Position dagegen beziehen. Zweitens wollte Deutschland sich nicht militärisch beteiligen. Das war mit der Enthaltung hinreichend dokumentiert.

Das Nicht-Einverständnis haben auch Russland und China nur mit Ihrer Enthaltung ausgesprochen. Vom Veto haben sie nicht Gebrauch gemacht.

@ Margareta K.

Bitte nennen Sie nur ein Land, in dem es den Menschen nach der “Unterstützung“ von Außen besser geht.

Die Krim nach dem Einmarsch der Russen?

@Am 14. Januar 2020 um 17:58 von Libero_07

Zitat: "Viele Fakten sprechen für eine ganz andere Sicht auf Gaddafi. Er hat jahrzehntelang deninternationalen Terrorismus unterstützt und war mutmaßlich sogar an Terroranschlägen als Drahtzieher beteiligt war, wie z.B.:
- Bombe im Flugzeug mit Absturz in Lockerbie 1988
- Anschlag auf französischen Linienflug im Niger 1989
- Unterstützung der palästinensischen Terrororganisation "Islamischer Dschihad"
- Destabilisierung der libyschen Nachbarstaaten wie Niger und Mali durch Unterstützung militanter Tuareggruppen
- etc..."

Richtig. Das bezweifelt auch niemand.

Zu diesem Zeitpunkt hatte man aber nicht gehandelt.

Meine Aussage das Regime al-Gaddafi-Regime betreffend, ist jedoch für die 2000er-Jahre richtig.

17:00 von privat23

Bei Ihrem Erguss über die “Defizite der islamischen Welt“ haben Sie nur etwas vollkommen übersehen: wer hat dafür gesorgt, dass es zu diesen fürchterlichen Zuständen dort gekommen ist?
Es waren allesamt Diktatoren. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt sogar “unsere“ Diktatoren. Ein halbes Jahr vorher wurde Gaddafi in Paris noch der rote Teppich ausgerollt.
Diese Diktatoren kannten ihr Land und wussten, wie sie mit den einzelnen Gruppen umgehen mussten. “Wir“ haben keine Ahnung davon und mischen uns ständig überall ein. Da ist Chaos vorprogrammiert.

@Barbarossa2, 18:05 Uhr

Natürlich hat die Türkei Geld dafür erhalten, dass sie die hohen Belastungen der Flüchtligsströme zu tragen hat. Dies wurde nie bestritten und ist allgemein bekannt. Ich finde, dies geschah auch völlig zu recht. Ich finde es allerdings unredlich, wenn ein User willkürlich die Behauptung aufstellt, der Steuerüberschuss von 13,5 Mrd. EURO würde nun an Libyen im Rahmen der Friedensgespräche ausgeschüttet. Man sollte nicht einfach Dinge in die Welt setzen, die nirgendwo auch nur Ansatzweise belegt sin
Ich denke, da werde Sie mir beipflichten.d.

16:47 von karawanke

@ Boris.1945

... damit Lybien nicht auch den 40 Jährigen fast vergessenen Fehler deutschen Fehler wiederholt.

Welchen Fehler? Meinen Sie die Einführung des metrischen Systems?
//
*
*
Hat das etwa 1989 vorrübergehend geendet?

Libyen-Konferenz am Sonntag in Berlin.....

Ein Versuch zu einer Lösung zu kommen.

Aber ohne die Länder,die im Jahre 2011 dort militärisch interveniert haben.Und einen failed state hinterlassen haben.Um den Regimechange zu erreichen,weil ihnen die Pläne Libyens in Sachen afrikanische Einheit(autonome Währung) und gegen den Noeokolonialismus nicht schmeckten.
"Wir kamen,wir sahen,er starb",hieß es in dem Zusammenhang mal.

17:39 von eine_anmerkung

Warum hat sich der Westen da eingemischt?

Genau das ist die Mutter aller Fragen. Hinzu kommt noch, wo hat sich nach der Einmischung des Westens irgend etwas verbessert?

@Sternenkind

Sie hat 13,5 Mrd Steuerüberschuss. Nun wird der Frieden gekauft und alle sind glücklich.
Was wollen Sie damit sagen? Das ist doch einfach nur unqualifizierte Polemik.

Niemand hat den Steuerüberschuss und eine Friedenskonferenz in Verbindung gebracht. Welchen Sinn sollte das auch machen? Frieden kann man nicht kaufen (auch wenn in ihren Augen alles käuflich sein mag), man muss ihn erarbeiten, da will Frau Merkel einen Schritt tun, das ist nur zu begrüßen.

Es ist schade,......

daß hinsichtlich Libyen fast immer alles auf Gaddafi reduziert und (absichtlich?) vergessen wird, wie Libyen und andere Gebiete zu italienischen Kolonien wurden. Es ist um so mehr erstaunlich, nach dem bei den gekauften deutschen Kolonien immer ein glänzendes Gedächtnis gefunden wird. Aber eigentlich sollte man es gewohnt sein, daß, wenn es um Belastungen geht, aus unbekannten Gründen Zusammenhänge hergestellt und angebliche Verpflichtungen und Kosten "sozialisiert" werden. Bei der Aufteilung von Nordafrika wurde das damalige deutsche Reich, noch dazu Hauptschuldiger am I.WK, weder um Zustimmung, noch um eigene Meinung gefragt. Dabei sollte man es auch belassen, denn jede andere Handlungsweise bedeutet den Erhalt des "schwarzen Peter"! In Berlin wollte schon einmal eine Regierung einen "ehrlichen Makler" spielen. Was ist also zu erwarten? Schlagzeilen und Phrasen der Medien und zahllose Überstunden der Sicherheitskräfte -und viel heiße Luft!

@"Bote_der_Wahrheit": 18:03 Uhr

Ihr Zitat: "Meine Aussage das Regime al-Gaddafi-Regime betreffend, ist jedoch für die 2000er-Jahre richtig."

Nein, das ist so nicht richtig.
Auch in den 2000er-Jahren hat Gaddafi weiterhin die palästinensischen Terrorgruppen und die Milizen in den südlichen Nachbarstaaten Libyens unterstütz, um z.B. Niger und Mali zu destabilisieren.
Ihn jetzt plötzlich als "Garant von Stabilität" zu preisen ist eine sehr einseitige Sicht, wenn man eben nur die Situation der Flucht- und Migrationsbewegungen betrachtet.

Einen positiven Staatsmann kann ich in diesem Diktator und internationalen Unruhestifter wahrlich nicht erkennen.

Eine andere Frage ist, ob es legitim war, sein Regime von außen auch militärisch zu bekämpfen.
Da bin ich auch skeptisch...
Allerdings wird m.E. auch die Rolle des "Westens" (FR, GB, USA) häufig überschätzt (manchmal aus einseitigen politischen Motiven).

Letztlich waren es vor allem die bewaffneten libyschen Gruppen, die das Gaddafi-Regime gestürzt haben.

18:06 von Adeo60

Ich denke, da werde Sie mir beipflichten.d.

Gut, aber nur teiweise. Aber daß das Geld nicht im Lande bleibt, werden sie wohl auch nicht behaupten. Zumindest das Gesundheitswesen bekommt, wie den ganzen Tag im MDR berichtet wird, nichts davon ab. Man erfährt als Souverän aber auch gar nichts über den Verbleib dieser Gelder.

re karlheinzfaltermeier

"Es ist schade,......

daß hinsichtlich Libyen fast immer alles auf Gaddafi reduziert und (absichtlich?) vergessen wird, wie Libyen und andere Gebiete zu italienischen Kolonien wurden."

Libyen wurde 1951 unabhängig. Ich komme jetzt nicht dahinter, worauf Sie mit "italienische Kolonie" hinauswollen.

17:39 von karawanke

Das Problem ist nur, dass diese “international anerkannte Regierung“ auch nur von einem kleinen Teil der Libyer anerkannt und unterstützt wird. Wie auch, wurde sie von der UN eingesetzt. Das libysche Volk hatte da nichts zu melden.
Nachdem aber der General offensichtlich noch eher die Unterstützung hat, sollte man sich etwas überlegen.
Genau da liegt für mich das Problem. Wie meist, gingen westliche Regierungen davon aus: rein - raus -fertig - den Rest sollen die Libyer (Iraker, Afghanen ...) selber machen. So funktioniert das aber nicht. Hätte man aber sehen können.

Trump in D ???

Wozu soll Trump bei einer Friedenskonferenz teilnehmen?
Entweder es kommt ein Deal zustande, der ihm gefällt oder er twittert nach Abschluss alles wieder zurück.

@Barbarossa2, 18:23 Uhr

Nun ist die Meldung über dieses außerordenrlichen Haushaltsüberschuss gerade ein mal ein paar Tage alt und Sie erwarten schon eine Nachricht, wie diese Gelder verwendet werden. Ich vermute, dass die Regierung selbst noch klären muss, wohin die Gelder fliessen sollen. Und selbstverständlich möchte ich behaupten, dass das Geld "im Lande bleibt". In Sachen Infrastruktur (Strassen, Brücken) gibt es z.B. eine Menge zu tun. Ich finde, wir sollten uns freuen, dass es Deutschland - im weltweiten Vergleich - doch insgesamt recht gut geht, auch wenn es (wie in jedem anderen Land) auch Armut zu beklagen gibt. Wir sollten nicht immer alles schlecht reden...!

libyen-konferenz-am-sonntag-in-berlin

Lieber Bote derWahrheit, da schrieb jemand an Sie : "Das hätte ja auch niemand ahnen können, dass Libyen ins Chaos fallen könnte, nachdem man den Langzeitdiktator al-Gaddafi gestürzt hatte."
Also.....
Ich erinnere mich noch genau : Hillary Clinton triumphierte, sie selbst habe den Ghaddafi =>gestürzt.
Die =>Absicht<= war auch damals schon klar !
Die soziale Sicherung der Bevölkerung (kostenlose Krankenhaus-Behandlung, kostenlose Medikamente) gab es weltweit =>nur<= in zwei Staaten : Libyen und Syrien !

In wohl keinem Land westlicher Demokratie, gibt es sowas !!! Also "musste" es das Missfallen der Hillary erregen !
(Merke : Es "darf" in einer Diktatur nichts geben, was besser ist, als westliche Demokratie! ......sonst kommt der Regime-Change !)

Die Bodenschätze (Öl und Gas) weckte außerdem die Begehrlichkeit. (Siehe jetzt auch die Begehrlichkeit des Erdogan! Ohne Öl und Gas , =>wäre<= Er gar nicht "interessiert"!)

@17:49 karawanke

Es ist doch immer wieder verblüffend, dass manchmal die gleichen User einerseits die Frage stellen, warum "der Westen" sich einmischt, wenn es um den Schutz von Menschenrechten geht, und andererseits dieses Einmischen dann sogar in Form eines rechtswidrigen Tötungsauftrags gutheißen.

Es geht nicht um eine

Es geht nicht um eine Konfliktlösung. Worin besteht der Konflikt? Wer sind die Beteiligten?
Was hat das Volk, was die Vertreter der Stämme zu sagen?
Es geht den Westeuropäern, den Russen und der Türkei um das Abstecken, die Erweiterung, das Eindämmen von Einflußsphären. Westeuropa geht es auch um die Eindämmung der Migration und das Sichern der Gas- und Öltransporte zu akzeptablen Konditionen. Wer, welche Verhältnisse dürfte(n) hierzu eher beitragen? Eine "Vermittlung" setzt voraus, dass die Menschen, die Bevölkerung von Libyen eine Rolle spielen. Um diese geht es in Berlin nicht. Es geht um Ambitionen und Interessen anderer Mächte rund um das Mittelmeer. Es wird Deutschland erstmal nicht schaden. Im Gegenteil, es ist für uns etwas rauszuholen.

@Am 14. Januar 2020 um 18:18 von Libero_07

Zitat: "Auch in den 2000er-Jahren hat Gaddafi weiterhin die palästinensischen Terrorgruppen und die Milizen in den südlichen Nachbarstaaten Libyens unterstütz, um z.B. Niger und Mali zu destabilisieren.
Ihn jetzt plötzlich als "Garant von Stabilität" zu preisen ist eine sehr einseitige Sicht, wenn man eben nur die Situation der Flucht- und Migrationsbewegungen betrachtet.

Einen positiven Staatsmann kann ich in diesem Diktator und internationalen Unruhestifter wahrlich nicht erkennen."

Kein vernünftiger Mensch kann in Ghadafi einen "positiven Staatsmann" erkennen. Beileibe nicht.

Im Vergleich zum Chaos und zu dem Bürgerkrieg, das das Machtvakuum durch den Sturz al-Ghadafis, war das Libyen Gadaffis vor 2011 ein relativer Garant der Stabilität.

Ich hatte mich - im Gegensatz zu all den Linken, die 2011 jubiliert hatten - nie der Illusion hingegen, dass man nach 2011 irgendeinen "arabischen Frühling" aufkommen sehen würde.

16:32 karawanke

>>In Deutschland gab es auch eine Diktatur, der heute noch einige nachtrauern. Aber ist das ein sinnvoller Beitrag zur Diskussion?<<

Ist der Ihre denn ein sinnvoller Beitrag?

libyen-konferenz-am-sonntag-in-berlin#comment-

Lieber Barbarossa 2,Sie schreiben recht überzeugt :" Zumindest das Gesundheitswesen bekommt, wie den ganzen Tag im MDR berichtet wird, nichts davon ab. Man erfährt als Souverän aber auch gar nichts über den Verbleib dieser Gelder."
Hm,....
Als Ghaddafi der Suoverän war, da wusste er stets =>haargenau Bescheid, über den Verbleib der Gelder für das Gesundheitswesen: Krankenhausbehandlung und Medikamente waren unter Ghaddafi =>kostenlos !!!!

Lieber Barbarossa, können Sie uns ein einziges Land (westlicher Demokratie) nennen, welches die gesamten Gesundheitskosten als Staatsausgaben verrechnet ?

Bitte denken Sie mal drüber nach, weshalb sowas (beispielsweise) in BRD =>nicht möglich ist ?

=>Wir sind doch eine sooo beispielhafte Demokratie !!!

@Karawanke

haben Sie jemals in Saudi Arabien gelebt oder worauf stützen Sie Ihre oberlehrerhaften Aussagen und Behauptungen?

Ich selbst habe fast zwei Jahre als Expat in Saudi Arabien gelebt und kann Ihnen sagen, dass ihr oben dargestelltes Weltbild extremst verzerrt ist und hinkt.

@karwandler um 18:26Uhr

Jetzt enttäuschen Sie mich aber gewaltig! Schlagen Sie doch bitte wenigstens in "Wikipedia" nach unter "Türkische und italienische Herrschaft" oder fängt in IhremWeltbild die Historie erst 1951 an? Für Detailfragen hinsichtlich der Erlaubnisse für italienische Kolonien verweise ich auf zahlreiche Literatur im Hntergrund der Verhandlungen von Versailles und St.Germain bezüglich Italien als sogenannte "Siegermacht"!

libyen-konferenz-am-sonntag-in-berlin

Lieber fathaland slim, Sie schreiben : Es gibt in Libyen keine westliche Demokratie .....und Gaddafi wurde auf Betreiben Sarkozys und Berlusconis, der Vertreter der alten Kolonialmächte der Region, gestürzt.!"
Tatsache ist :
Lieber fathaland slim, es war =>Hillary Clinton, die sich rühmte, den Ghaddafi gestürzt zu haben !
Die USA haben das Nachfolge-Regime installiert....
also ist es tatsächlich =>"westliche Form von Demokratie !"

Die "Vertreter der alten Kolonialmächte", die Sie hier anführen,.....=>wo<= haben Sie die denn gesehen ?????????????????

@ Bernd Kevesligeti

Aber ohne die Länder,die im Jahre 2011 dort militärisch interveniert haben.Und einen failed state hinterlassen haben.

Das ist mir zu einseitig.
Die westliche Militärintervention (mit Billigung der UN) hat lediglich dem Diktator die schweren Waffen aus der Hand genommen. Die Abdankung eines Operetten-Obristen und den "failed state" haben die Libyer dann schon selbst hin bekommen. Die westlichen Länder haben in Libyen nichts Schlimmes hinterlassen (außer vielleicht ein paar Geschosshülsen).

Putins Söldner sind übrigens gerde dabei, dort wesentlich mehr Geschosshülsen zu hinterlassen.

@ Jacko08

>>In Deutschland gab es auch eine Diktatur, der heute noch einige nachtrauern. Aber ist das ein sinnvoller Beitrag zur Diskussion?<<

Ist der Ihre denn ein sinnvoller Beitrag?


Ja,
denn er entlarvt (wenn auch nicht ohne Ironie oder sogar Verzweiflung) die penetrante Parteinahme für eine totalitäre Diktatur.

@17:06 von andererseits ..Obama Libyenkrieg

"hrer Einschätzung stehen sie ziemlich im Abseits ..Der militärische Einsatz in Libyen ging nicht von Obama aus"

>>Obama hätte diese Intervention locker stoppen können, stattdessen hat hier Rakete auf Libyer geschossen.

"Mission zum Schutz von Zivilisten"

>>Libyer schädigen, um Libyer zu retten?

um 18:40 von andererseits

>>"Es ist doch immer wieder verblüffend, dass manchmal die gleichen User einerseits die Frage stellen, warum "der Westen" sich einmischt, wenn es um den Schutz von Menschenrechten geht, und andererseits dieses Einmischen dann sogar in Form eines rechtswidrigen Tötungsauftrags gutheißen."<<

Sie vergleichen mal wieder Äpfel mit Birnen (wie leider so oft).

@ Bote_der ... ?

Im Vergleich zum Chaos und zu dem Bürgerkrieg, das das Machtvakuum durch den Sturz al-Ghadafis, war das Libyen Gadaffis vor 2011 ein relativer Garant der Stabilität.

Wenn man massive Geheimdienste und Folterlager als "Garant der Stabilität" sehen möchte, dann ja.

@16:42 von ONYEALI

"Frage ist, =>...ob denn Frau Merkel weiß,<= dass das tägliche Leben in Libyen unter Gahaddafi viel besser war als jetzt"

>>Es ist allgemein bekannt, das Libyen bis 2011 eine sehr gute Grundversorgung hatte und auch Sicherheit herrschte. Frau Merkel wusste dies, hat sich damals auch gegen diesen Krieg ausgesprochen.

Was will denn die Kanzlerin erreichen?

Die Kanzlerin möchte Frieden in Libyen. Gut so. Aber wer soll der Sieger sein? Putin mit seinen Söldnern oder Erdogan? Und all die anderen? Glaubt denn irgend jemand, dass das Engagement all dieser Kriegsteilnehmer dem Wohl des libyschen Volkes gilt? Die haben alle das Ziel im Auge, Libyen mit seinen Bodenschätzen zu übernehmen. Da gibt es erst Frieden, wenn die Ziele erreicht sind - leider.
Ich bin gespannt, wie die Kanzlerin diesen gordischen Knoten durchschlagen will - und auf das Veto von Trump, das auf jeden Fall kommt.

@ andererseits

Es ist doch immer wieder verblüffend, dass manchmal die gleichen User einerseits ...

Mich treibt es fast zur Verzweiflung, wenn gestandene Marxisten umständlich versuchen, die autoritäre Machtstruktur einer gelenkten Demokratie zu rechtfertigen.
Da klink ich mich dann meistens aus.

@Am 14. Januar 2020 um 19:30 von karawanke

Zitat: "Wenn man massive Geheimdienste und Folterlager als "Garant der Stabilität" sehen möchte, dann ja."

Ja. Garant der Stabilität.

Garant der Humanität? Nein.

re karlheinzfaltermeier

"@karwandler um 18:26Uhr

Jetzt enttäuschen Sie mich aber gewaltig! Schlagen Sie doch bitte wenigstens in "Wikipedia" nach unter "Türkische und italienische Herrschaft" oder fängt in IhremWeltbild die Historie erst 1951 an?"

Ich bin jetzt auch enttäuscht. Warum rücken Sie nicht damit raus, was das mit dem heutigen Libyen zu tun haben soll.

75-jähriger Haftar unter mächtigem Druck

Haftar sitzt in der (selbstgebauten) Falle. Einerseits kann er keinen Konflikt mit Erdogan riskieren, andererseits drängen seine Unterstützer (Waffen, Geld, Söldner), die Diktaturen Ägypten, Vereinigt-Arab-Emirate u. die Saudis zur Fortführung des Krieges. Er wird wohl weiterkämpfen (müssen), denn schließlich ist er nichts anderes als ein Söldner-General, mit einer Söldner-Truppe, finanziert von den Öl-Scheichs. Damit dürfte er aber seinen militärischen Untergang heraufbeschwören.

Lieber Libero_07, Sie schreiben : "Letztlich waren es vor allem die bewaffneten libyschen Gruppen, die das Gaddafi-Regime gestürzt haben."

Sanfte Frage :"Wer hat diesen libyschen Gruppen die Waffen geliefert?
....und weshalb, (zu welchem Zweck) wurden die Waffen geliefert????????
Mit Waffen allein ist es nicht getan : man braucht auch Munition und Verpflegung......Wer hat das alles organisiert?

Allein bereits der "Nachschub" in einem Wüstengebiet ist ein echtes Problem, wenn keine Großmacht "helfend" eingreift !

Und wie nennen Sie den Vorgang, wenn eine Großmacht....=>die Opposition in einem fremden Land bewaffnet ?? Na ? Wie nennen Sie das?

@19:24 von karawanke

"failed state" haben die Libyer dann schon selbst hin bekommen. Die westlichen Länder haben in Libyen nichts Schlimmes hinterlassen"

>>vehementer Protest, Widerspruch! Der Westen und Katar haben gezielt unseriöse Warlords, darunter auch Islamisten gegen Gaddafi unterstützt. Es gibt auch sehr aufklärerische Dokumentationen darüber.

Ich zweifele stark, dass die Mehrheit der Nation gegen Gaddafi war.

Was haben wir mit dem Libyen-Konflikt zu tun?

Wir sind von Libyen mindestens genauso weit entfernt, wie es auch Erdogan ist. Was springt dieses mal für uns raus, wenn sich sogar Erdogans Rechte Hand hier so engagiert?

17:08 von karawanke

"In keinem arabischen Land gibt es so viele Hochschulabsolventen wie in Saudi-Arabien, also haben die mit Sicherheit auch gut ausgebildete und motivierte Piloten."

In keinem Land sind die Uni-Abschlüsse so wenig wert wie in Saudi-Arabien. Dort gilt: wehr zahlt bekommt seinen Abschluss.

Und die saudischen "Piloten" haben seit Jahren ihr Versagen im Jemen-Krieg unter Beweis stellen. Selbst die Feuerwehr in S-Arabien wird von Europäern und Amerikanern gestellt. Das gilt auch für die Piloten.

19:22, ONYEALI

>>Lieber fathaland slim, Sie schreiben : Es gibt in Libyen keine westliche Demokratie .....und Gaddafi wurde auf Betreiben Sarkozys und Berlusconis, der Vertreter der alten Kolonialmächte der Region, gestürzt.!"
Tatsache ist :
Lieber fathaland slim, es war =>Hillary Clinton, die sich rühmte, den Ghaddafi gestürzt zu haben !<<

Gaddafi wurde von libyschen Milizen aus einem Abflussrohr gezogen und ermordet. Hillary Clinton war nicht anwesend.

>>Die USA haben das Nachfolge-Regime installiert....
also ist es tatsächlich =>"westliche Form von Demokratie !"<<

Nein, es waren nicht nur die USA. Es gab viele andere Beteiligte.

>>Die "Vertreter der alten Kolonialmächte", die Sie hier anführen,.....=>wo<= haben Sie die denn gesehen ????????????????<<

Satzzeichen sind keine Rudeltiere.

Die Initiative zum Eingreifen in Libyen ging von Sarkozy und Berlusconi aus. Bitte informieren Sie sich. Obama war sehr im Zweifel und hat den Libyeneinsatz später als größten Fehler seiner Amtszeit bezeichnet.

Frankreichs merkwürdige Rolle

Frankreich ist eine merkwürdige "Allianz" mit den Diktaturen Ägypten, Saudi-A. und den Vereinigt-Arab-Emirate eingegangen. Man unterstützt gemeinsam (mit Waffen u. Geld) den 75-jährigen Söldner und Putsch-General Haftar. Hat Präsident Macron dies eigentlich vorher mit der NATO abgestimmt? Von ihm gab es schließlich den Vorwurf über den "Hirntod" dieser Organisation.

Auf der anderen Seite unterstützen die Länder Türkei, Italien, Katar eine demokratisch gewählte und von der UNO anerkannte Regierung. Wie wäre also die Position der NATO?

re von karawanke 19:24

Das ist aber grotesk:Diejenigen,die ein Land zertrümmert haben sind in Ordnung,haben "nur Geschosshülsen hinterlassen".

Und in angeblich dort tätigen Söldner haben natürlich "mehr als Geschosshülsen hinterlassen".

19:30, Googol

>>@16:42 von ONYEALI
"Frage ist, =>...ob denn Frau Merkel weiß,<= dass das tägliche Leben in Libyen unter Gahaddafi viel besser war als jetzt"

>>Es ist allgemein bekannt, das Libyen bis 2011 eine sehr gute Grundversorgung hatte und auch Sicherheit herrschte. Frau Merkel wusste dies, hat sich damals auch gegen diesen Krieg ausgesprochen.<<

Ich finde die Glorifizierung von Diktatoren immer etwas seltsam.

Mit Sicherheit hätte keiner von Ihnen Beiden unter Gaddafi leben gewollt.

19:22, ONYEALI

>>Die USA haben das Nachfolge-Regime installiert....
also ist es tatsächlich =>"westliche Form von Demokratie !"<<

Setzen wir jetzt mal für den Moment voraus, daß Ihre Grundbehauptung stimmt.

Würden Sie dann den Iran unter dem Schah oder Chile unter Pinochet auch als westliche Demokratie bezeichnen?

Konferenz ohne Frankreich?

Ich frage mich, warum Frankreich nicht an dieser Konferenz teilnehmen möchte? Sonst drängt sich Macron ja immer gerne ins Rampenlicht. Ist es eine Feuerpause vielleicht nicht im Interesse der Franzosen? Schließlich liefert Frankreich schon seit längerem hochmoderne Waffen an den Putsch-General Haftar. Und das obwohl man weiß, dass er damit gegen eine legitime Regierung kämpft.

Ich vermute mal es gibt im geheimen konkrete Wirtschaftsverträge, die einer gewaltsamen Machtübernahme Haftars französische Firmen "bevorzugt" berücksichtigen werden. Natürlich geht es auch bei diesem Konflikt ums Öl.

re pxslo

"Schließlich liefert Frankreich schon seit längerem hochmoderne Waffen an den Putsch-General Haftar."

Welche Waffen lt. welcher Quelle?

@pxslo

Das kann ich nach mehreren Jahren als Expat in Saudi Arabien nur vollumfänglich bestätigen. Selbst für einfachste Bürotätigkeiten kommen die Arbeitskräfte aus dem umliegenden Ausland aus Ländern wie Jordanien. Auf dem Bau finden sich überwiegend Pakistani, Inder und Phillipinos, während sich im Banking und Consulting die Unternehmensberater aus dem Westen die Klinke in die Hand geben. Hauptgrund dürfte das dortige Bildungsniveau sein, dass schlichtweg erschüttern schwach und schlecht ist.

Was...

soll so ein Gipfel?Was bringt so ein Gipfel? Ich sehe das Treffen kritisch.

20:12 von pxslo

“Auf der anderen Seite unterstützen die Länder Türkei, Italien, Katar eine demokratisch gewählte und von der UNO anerkannte Regierung. Wie wäre also die Position der NATO?“

Und das natürlich völlig uneigennützig.
Offensichtlich bin ich aber nicht ganz auf dem laufenden. Könnten Sie mir noch sagen WANN diese “anerkannte“ Regierung demokratisch gewählt wurde. Gab es einen Gegenkandidaten aus der Opposition. Wer hat denn eigentlich gewählt?
Wäre nett, danke.

@20:44 von karwandler

"Welche Waffen lt. welcher Quelle?"

Frankreich hat heimlich viele hochmoderne Waffen geliefert und liefert noch weiter.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/libye
n-franzoesische-waffen-im-lager-von-khalifa-
haftar-aufgetaucht-a-1276672.html

@20:13 von fathaland slim ...Widerspruch

"Glorifizierung von Diktatoren immer etwas seltsam.
Mit Sicherheit hätte keiner von Ihnen Beiden unter Gaddafi leben gewollt."

>>Fragen Sie die Libyer - ich habe dies getan. Heute geht es den Libyer viel schlechter als unter Gaddafi. Aber ich habe den Eindruck es interessiert nicht wirklich, was die Menschen in Syrien, Irak, Libyen oder Iran denken.

Ich habe Sie auch belehren, dass in arabischen Länder nach EINEM Diktator keine Demokraten folgen. Sondern viele kleine Diktatoren. Irak ist hierfür ein Paradebeispiel.

@ 19:36 karawanke

Leider verstehe ich auch nach mehrfachem Lesen nicht, was Sie damit als Antwort auf meinen Kommentar sagen wollen. Ich würde Sie gern verstehen, können Sie es noch etwas ausführen? Danke

20:30 von pxslo

Naja, die Verträge die Ihr Präsident mit der (nicht gewählten) Regierung abgeschlossen hat, sind auch nicht so wasserdicht, nicht wahr.

Was ist eigentlich die Rolle der Freien Syrischen Armee (FSA) dort in Libyen? Herr E. hat die zur Unterstützung der türkischen Armee hinbringen lassen.

@20:54 von Margareta K.

"anerkannte“ Regierung demokratisch gewählt wurde. Gab es einen Gegenkandidaten aus der Opposition"

>>Diese anerkannte Regierung kontrolliert etwa 7% Libyens und dessen Macht beruht auf zahlreiche Milizen und türkische Söldner. Darunter syrische Milizen - Ja, in Libyen kämpfen Syrer!

Eine Regierung hat für mich persönlich das Gewaltmonopol und wird vom Großteil der Nation anerkannt, was in Libyen nicht der Fall ist!

20:54 von Margareta K.

"Und das natürlich völlig uneigennützig.
Offensichtlich bin ich aber nicht ganz auf dem laufenden. Könnten Sie mir noch sagen WANN diese “anerkannte“ Regierung demokratisch gewählt wurde. Gab es einen Gegenkandidaten aus der Opposition. Wer hat denn eigentlich gewählt? Wäre nett, danke."

Fakt ist, dass diese Regierung vom Westen und von der UNO als rechtmäßig anerkannt wurde. Ob das dort zu 100% demokratisch zuging kann ich nicht sagen, vermute aber zum allergrößten Teil ja.

Was ich Ihnen allerdings ganz sicher sagen kann, ist die Tatsache, dass der Putsch-General Haftar von lupenreinen Diktaturen wie Ägypten, den Saudis u. den V-A-E unterstützt wird. Das allein reicht mir, um mich gegen diese Allianz zustellen und jene zu kritisieren, die bei denen mitmachen (Frankreich). Denn wenn Haftar dort an die Macht kommt, gibt es wieder eine Diktatur.

@ 19:28 Googol

Wenn Sie es zugespitzt so formulieren wollen, musste man im äußersten Falle "Libyer schädigen, um Libyer zu retten"; das ist die schwierige harte Abwägung im Umgang mit menschenverachtenden Diktaturen.
Darüber hinaus fällt mir auf, dass Sie und andere die nachdenklichen selbstkritischen Statements Obamas am Ende seiner Amtszeit gerne weglassen.

17:08 von karawanke

Mein Bruder war vor kurzem beruflich in Saudi-Arabien, u.a. in Ryadh. Weit und breit kein Saudi beim Arbeiten, aber viele Europäer, noch mehr Pakistani, Bangladeshi, Türken uns, und, und.
Das was gut funktioniert ist die Nase hoch zu tragen. Die Wenigen tatsächlich gut ausgebildeten, haben ihr Wissen im Ausland erworben.
Sogar in der Armee “dienen“ mehrheitlich Pakistanis dem Land Saudi-Arabien.
Liegt vermutlich daran, dass die Saudis so gut ausgebildet sind.

21:06 von Margareta K.

"Was ist eigentlich die Rolle der Freien Syrischen Armee (FSA) dort in Libyen? Herr E. hat die zur Unterstützung der türkischen Armee hinbringen lassen."

Die Türkei hat bisher nur einige wenige hochrangige Militärberater nach Libyen entsandt, aber keine syrischen Zivilisten. Und ehrlich gesagt ich glaube die FSA hat in Syrien im Kampf gegen den IS genug zu tun.

Abgesehen davon würde kein Syrer sein Leben für irgendwelche Konflikte in Libyen opfern wollen. Wir sollten deshalb nicht auf solche Verschwörungstheorien hereinfallen.

Libyen Konferenz

Ich wundere mich sehr, dass ein Staat wie Griechenland nicht eingeladen wird.
Welche Gründe gibt es Griechenland nicht einzuladen?

21:15 von Googol

Wer da für die Türkei in Libyen kämpft ist FSA (nicht DIE Syrer). Wer heute diese FSA ist, weiss man.

Ich überlege oft, warum man (damit meine ich nicht Sie) davon ausgeht, dass eine “demokratische“ Regierung die nicht gewählt sondern eingesetzt wurde, vom Volk akzeptiert wird.

@ 19:28 eine_anmerkung

Von Äpfeln und Birnen ist bei mir nicht die Rede, allerdings schon von einem nicht nachvollziehbaren Unterschied, den manche bei der Frage machen, wann es erlaubt und nicht erlaubt bzw. genehm und nicht genehm ist, sich vor allem aus Gründen des Engagements für Menschenrechte und im Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen in die Belange anderer Staaten einzumischen. Vielleicht wird Ihnen das jetzt klarer.

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