Ihre Meinung zu: Deutschland und Libyen: Was tun, wenn es konkret wird?

20. Januar 2020 - 9:17 Uhr

Waffenruhe und Waffenembargo: Nach der Libyen-Konferenz geht es darum, die Beschlüsse umzusetzen. Beteiligt sich dann auch Deutschland an Kontrollen? Aus der Bundesregierung kamen bislang widersprüchliche Signale.

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Kommentare

Anscheinend höchstes Niveau/ wenn's nutzt/ Teilung?

Da wurde nach Berlin pol. Schwergewichte geladen, um den Lybienkonflikt einzuhegen. Eine Show ganz nach dem Geschmack der Regierung, ganz große Politik zu schreiben. Doch, wie immer, wenn in ganz großen Zügen gedacht wird, fallen die "kleineren" konkreten Dinge, wie etwa die lyb. Lager, das Vorgehen der Anti-Flüchtlingsmaschinerie unter den Tisch.
Nun, wenn diese Konferenz tatsächlich Abhilfe schafft, so war sie gut. Alleine, ich fürchte, dass es hier viele Lippenbekenntnisse gab, die beim kleinsten Widerstand aufgegeben werden.
Doch wer die Lage kennt, weiß: Beide Parteien in Lybien beharren auf ihre Legitimität. Haftar, als regime changer nach Lybien gebracht, hat große Teile Lybiens unter Kontrolle. Er wird dies nicht aufgeben. Saradsch hingegen beruft sich auf die Legitimität, die ein Großteil der Welt ihm gibt. Da gibt es keine Lösung, außer einer Teilung. Da werden auch die 5 PLUS 5- Gespräche wenig bringen, fürchte ich. Hoffentlich trifft das nicht zu!

So viel Heuchelei in so wenigen Sätzen!

Seit 2011 ein "Waffenembargo" das niemanden interessiert. Soll ich glauben, dass ein neuer Beschluss, mit den Worten "Unzweideutig" und "vollständig" kommentiert, eher bindend ist?

Dann liefert man keine Waffen nach Libyen. Sondern an irgendein anderes Land und das liefert weiter - kein Problem - das war nämlich bei dieser Konferenz nicht vertreten.

Bleibt mir doch weg mit solch einer Hintertürenpolitik!

Was jetzt die Camps in Libyen betrifft:

Ich könnte raus wo kein Loch ist, wenn ich Maas höre.

U.a. Deutschland bezahlt Libyen viel Geld für das "Fernhalten" der Flüchtlinge. Wie Libyen das macht ist offenbar egal. Wer Sklavencamps finanziert - sollte schweigen! Diese plötzliche Erkenntnis der "Unmenschlichkeit" macht mich würgen!

Und dann noch ne Frage: was hat denn bitte Seenotrettung mit dem Bürgerkrieg zu tun?

Ob ich Menschen aus dem Meer fische, kann unabhängig vom Kriegsverlauf in Libyen entschieden werden!

Wieso wird dieser "Zusammenhang" nicht hinterfragt?

Verantwortung

Fuer jeden Migrant der es durch Libyen schafft, Geld beschaffen kann die Schleusser zu bezahlen und von unseren Nothelfern aus Seenot gerettet wird kommt ein neuer Migrant. Er wird wieder Libyen als Ausgangspunkt nehemen - warum?
Es aendert nichts die Migranten auf zu nehmen. Es aendert nichts an der Not in Afrika. Damit ist die angebliche Verantwortung und die Handlung die dadurch erfolgt falsch. Es gibt kein euriopaeisches Konsept. Nur die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas koennte die Not lindern - dazu ist Europa und der Rest nicht willig.

raushalten

Deutschland hat mit dieser Konferenz versucht die Gespräche miteinander in Gang und die Waffen zum Schweigen zu bringen.
Ein militärisches Engagement in diesem Hexenkessel, in dem sich so viele Nationen und Interessensgruppen tummeln, sollte die EU auf keinen Fall in Erwägung ziehen.

Libyen

Jetzt könnte es eine Chance geben. Man muss alles versuchen diese auch zu nutzen. Koste es was es wolle.

Hier geht es nicht nur um Libyen. Hier geht es um eine ganze Region. Ein erheblicher Vorteil ist es hier, das die islamischen Religionen kein Haupthindernis sind. Den Kriegsparteien und deren Verbündeten geht es in der Hauptsache um wirtschaftliche Fragen.

Wenn es gelingen sollte diese Region zu befrieden, könnte davon auch das riesige Hinterland profitieren.

Tausende von Menschen würden nicht getötet. Das für sich alleine wäre schon ein sehr positives Ergebnis.

Aber auch wirtschaftlich könnte zum Beispiel für die EU sinnvoll sein dort Wasserstoff zu produzieren. Strom aus dem Sonnenlicht steht dort grenzenlos zur Verfügung.

Wenn die Menschen dort Erfolge sehen, wird der Aufschwung leicht zu erreichen sein.

Der erste Stein scheint aus der Mauer gebrochen zu sein. Jetzt gilt es schnell zu handeln.

tisiphone

Ja, das sollte wohl mal wieder großes Kino sein! Ich finde auch, eine einzige Heuchelei!

Deutschland verkauft Waffen auf Teufel komm aus!
Wohin denn mit den die vielen Flüchtlingen? Diese Camps sind eine Schande für die Weltgemeinschaft!
Merkel erzählte auch mal vollmundig, dass an der Beseitigung der Fluchtursachen "gearbeitet" werden soll! Was ist denn mit den dt. und EU-weiten Agrarexporte, welche die regionalen Bauern in die Ruin treibt?
Das ist die gleiche Show, wie die vielen sinnfreien Klimagipfel. Maas hat das doch gestern bei Anne Will sehr schön belegt. Man feiert sich und die betroffenen Menschen leiden weiter.

Tolle

Leistung von Frau Merkel. Daran kann man ablesen, wo mittlerweile ihr Fokus liegt. Sicher nicht (mehr) bei der deutschen Bevölkerung. Schon vor Jahren wurde ihr nachgesagt, sie hätte gerne den Friedensnobelpreis und/ oder das UNO-Generalsekretariat. Da war wohl doch etwas Wahres dran.

Das Deutschland von heute ...

ist nicht das Deutschland der Sechziger. Wir können uns nicht mehr hinter unserer Geschichte verstecken oder andere dafür bezahlen das sie, Söldnern gleich, die "Drecksarbeit" für uns erledigen. Deutschland hat als einer der größten Export- Industriestaaten sehr wohl Interessen im Ausland. Ob Erhaltung oder Wiederherstellung von Frieden, Sicherung von Rohstoffen und Handelsbeziehungen .. es gibt genug.
Sich raushalten heißt z. B. demnächst wieder hundertausende Flüchtlinge an den Grenzen, kräftig steigende Rohstoffpreise, unzuverlässige Belieferung usw. . Das merken wir dann an der Tankstelle, an der Konjunktur, den Arbeitsplätzen, kurz: an unserem unmittelbaren Wohlstand. Auch unsere Bemühungen um hohe Umweltstandards wären in Gefahr ... wer sollte das bezahlen wenn die Einnahmen nicht mehr sprudeln? Klar, wir alle. Zum Beispiel mit einem um 10 % +/- fallenden Lebensstandard.
Fragen wir dann doch mal einkommensschwache Mitmenschen ...

Moderne Politik

"Wir dürfen doch nicht den übernächsten Schritt vor dem ersten diskutieren"
Ja da hat Frau Merkel vollkommen recht und doch ist dies leider fester Bestandteil impulsiver, unüberlegter und einer Art selbstzerstörerischer und rücksichtloser und respektloser moderner Weltpolitik geworden und welche die somit Demokratie zerstört.
Wie das dann aussieht? Schauen sie was westliche Staaten angeht, schon mal nur nach Italien, Frankreich und England, drei wichtige Länder in Europa, wo die ÜBERVERSCHULDUNG keinen Weg mehr aus der Schuldenfalle findet und wo ebenfalls Regierungen sich nicht mehr finden und zurechtfinden, zumal gegenüber ihren Bürgern und Bürgerinnen.
Das Vertrauen lässt dann durch viele zu schnelle und grosse und oft ungerechte politische Schritte letztendes auch auf sich warten und nimmt eher Abstand von all dem.
Ist es nicht eine allgemeine Radikalität die sich in die Politik eingeschlichen hat und jetzt wundert diese sich, wenn sie sieht und hört was in der Welt vor sich geht.

Ich könnte kotzen

Europa brennt, sozial, wirtschaftlich und emotional. Aber diese arroganten europäeischen Politiker, allen voran Merkel und Co, kümmern sich um "Nachbarsgarten", weil sie keinen Bock auf die Probleme in Europa haben. Erst liefern deutsche Rüstungsunternehmen die Waffen an Lybien, jetzt vergeuden die Politiker unsere Steuer Milliarden in sinnlosen Gesprächen, bei denen am Ende eh die anderen machen was sie wollen. Hört auf jeden Illegalen Einwanderer wie ein wertvolles geschenk zu behandeln. Macht denen klar, wer illegal einreist wird niemals Bürger der EU. Eröffnet den Personen die ihr wirklich hier haben wollen, legale Möglichkeiten Anträge auf Einreise zustellen. Fangt endlich an den Unternehmen mehr Verantwortung zu übertragen, die brauchen fachkräfte, dann sollen die auch ausbilden. Das Duale Studium ist ja schliesslich dafür gedacht. Aber nur fordern, abkassieren, Subventionen einstreichen und dann noch betrügen damit Aktionäre reich werden. Das ist ganz einfach kriminell.

Am aussagekräftigsten ist für mich

das Titelfoto, auf dem sich Johnson mal wieder in Szene setzt und die meisten anderen darauf eingehen bzw. reinfallen. In der Theatersprache nennt man so etwas eine "Rampensau". Das kann er halt genau so gut wie sein amerikanischer Kollege.

Deutschland

wird sich wegducken und von anderen Ländern fordern etwas zu machen. Dies ist doch der übliche Weg unserer Politgrößen.

wer hat das Chaos in Libyen . . .

. . . verursacht?
Mal wieder die Amerikaner mit ihren Lügen über einen angeblichen Diktator.
Die Libyer hatten Frieden und großen Wohlstand.
Bis der große Weltpolizist kommt, lügt und alles zerstört. Anschließend kommen die "Befreier" und plündern die Bodenschätze.
Westliche Wertegemeinschaft ?!?
b.k.

Die EU hat wieder einmal ...

... aufs falsche Pferd gesetzt.

Haftar wird sich durchsetzen. Es wäre daher besser gewesen, schon im Vorfeld die Fakten anzuerkennen und eine Einheitsregierung unter Haftar zu unterstützen.

Die gewählte Regierung wich in den Bereich Haftars aus.

@08:53 von Quereinwerfer
Wenn ich mich richtig erinnere, wurde die "anerkannte" Regierung Sarradsch einfach eingesetzt.
Haftar, immerhin mit US-Pass, ist im Moment offenkundig der de-facto-Machthaber.
Die Herstellung demokratischer Zustände wurde realistischerweise auf der Konferenz offensichtlich gar nicht diskutiert.

Irritierend auch, dass mit Griechenland und Tunesien wichtige Betroffene des Konflikts gar nicht eingeladen waren.

Fassungslos

Was sind eigentlich für geistig unterbelichtete in Deutschland an der Regierung?Anstatt wie es sich gehört innerhalb der EU geschlossen hinter eine Position zu beziehen und das Mittelmeer zu sperren gegen jede Einmischung von Aussen,durchlöchert die Bundesregierung sämtliche Möglichkeiten der EU.Der einfachste Weg wäre ein Beschluss der EU das Mittelmeer zu sperren.Dazu reichen die Möglichkeiten der EU locker aus.Oder wollen sich die Russen oder die Türken mit der EU militärisch anlegen?

flüchtlinge

sieh an um eine neue flüchtlingswelle zu verhindern wird auf einmal verhandelt und zum schutz der menschen ein waffen embargo verhängt.. niemand will zugeben das lybien vor 2011 das reichste und wohlhabendste land afrikas war mit 1a sozialsystemen bildung und familiensicherung war gratis.. jetzt im chaos ist es einfacher für usa und nato das öl abzubumpen und den reichtum des landes zu verschlappen.. was für eine tragödie..

Waren wir nicht...

schon einmal da?
Und ist das nicht schon einmal daneben gegangen?
Finger weg! Wir haben da nichts zu suchen.

Dieselben Akteure, die Libyen destabilisiert haben.

Da stehen sie alle schön auf dem Foto, die Vertreter von Frankreich, Großbritannien, also genau diejenigen, die Libyien destabilisiert haben.

Und jetzt soll eine "Waffenruhe" mit Militärgewalt durchgesetzt werden.

Die Heuchelei ist zum Heulen.

Diplomatische

Angela Merkel am 19.1.2020 in einer Pressekonferenz zu Libyen: "Der Weg ein Waffenstillstand, wie man ihn absichert, der spielt überhaupt erst dann eine Rolle wenn man einen Waffenstillstand hat"
Warum diese Frau mit der Weitsicht eines Maulwurfs für irgend etwas anderes die Verantwortung überträgt als ihre eigene Haarfarbe erschließt sich mit nicht.
Selbstverständlich sollten sich alle Parteien die den Krieg bisher angeheizt haben, so es ihnen mit Frieden ernst ist, schon vor dem Waffenstillstand einen Plan haben wie dieser abgesichert werden kann. Ist ein Waffenstillstand einmal gebrochen, wird es für den Frieden viel, viel schwieriger.
Diese Form der Politik, nämlich hundertprozentige Inkompetenz als großen Erfolg auszugeben, schlimme Situationen noch zu verschlimmern und sich selbst zu beweihräuchern ist der schönste Symbol für alles was aktuell schief läuft. Was würde ich nicht alles für nur einen einzigen Adenauer geben.

Wie

von Herrn Maas angeregt, muss auch eine Lösung für die in libyschen Camps ausharrendem Flüchtlinge gefunden werden. Darauf zu warten, dass diese es nach und nach auf ein Schlauchboot schaffen und anschließend von einem NGO-Schiff gerettet und nach Italien gebracht werden, ist zynisch. Alle Insassen der Camps sollten organisiert auf die (noch) aufnahmebereiten Staaten der EU (D, Fr, Lux, Ir, Portugal) verteilt werden. Zumindest im deutschen Staatshaushalt ist dafür genug Geld vorhanden, und aufnahmebereite Städte gibt es auch zur Genüge.

Was tun, wenn es konkret wird?

Sie wird das tun was wir immer machen.
Mit Geld der Bürger aus Deutschland versuchen Probleme zu lösen.

Mal wieder die Amerikaner

von nach-denken @

Das ist so wenn ein Friedensnobellpresiträger Weltpolitik machen möchte. Mit herrn Trump hätte es das nicht gegeben.

Libyen II

Den Tenor der Meinungen kann ich nicht nachvollziehen. Libyen war nie ein Musterstaat wie hier dargestellt wird. Die goldenen 20. er Jahre waren auch nicht golden.

Die Frage, die stellt, wie werden die aktuellen Kriegstreiber Putin und Erdogan mit Waffenstop umgehen.

Putin kann ich das noch glauben, weil ihm die Interventionen in Afrika und im nahen Osten einfach zu teuer werden angesichts der Armut in Russland selbst.

Erdogan braucht aber zum Überleben Erfolge im Ausland. Im eigenen Land sind Erfolge für ihn nicht mehr zu erzielen. Wirtschaftlich fährt er gerade vor die Wand.

Umsetzung fraglich

Ohne europäische Truppen wird es in Libyen keinen Frieden geben. Da macht es sich Maas viel zu einfach. Keiner glaubt ihm.

Neben dem Frieden müssen in Libyen die Grenzen gesichert werden. Dann wird auch der Terror eingeschränkt und die humanitäre Lage der Flüchtlinge verbessert.

Libyen hat genügend Bodenschätze, um alle Einwohner gut zu versorgen. Die Chancen auf einem friedlichen demokratischen muslimischen Staat sind gut.

Der deutsche Vulgärpazifismus ist der Hauptgegner...

Natürlich muss die EU - und damit auch Deutschland! - hier militärisch mit in den Ring steigen, wenn es um die Absicherung eines Friedensprozesses in Libyen geht. Der aktuelle Kommentar von Volker Schwenck " https://www.tagesschau.de/kommentar/libyen-konferenz-kommentar-101.html " bringt die Lage auf den Punkt.

Der Hauptgegner lauert dabei in Deutschland selbst: Ein weit verbreiteter Vulgärpazifismus, der auch gute Teile des sogenannten Mainstreams einschliesst, und der Aussenminister Maass momentan so herumeiern lässt.
Dieses feige, spiessige Wegducken, wenn es dem Nachbarn schlecht geht, verbunden mit Jammern über Migranten, die von Libyen aus übers Mittelmeer kommen, finde ich schändlich.

08:55 von tisiphone

Was wollen Sie hören bzw. was und vor allen Dingen wie wollen Sie was ändern oder anders machen?

Die Welt wird nur im Märchen gut, wenn man gutes tut. Friedfertigkeit hindert keinen Krieger an seiner Tat. Information macht nicht automatisch klug. Menschen werden nicht schlecht geboren aber auch nicht gut.
usw.
In dem Sinne ist Heuchelei Politik, und Lob Diplomatie.
Und jeder klopft sich gerne selber auf Schulter, alles andere macht depressiv.
Oft findet man in der Problematik nur eine kleine Lösung, aber immerhin besser als gar nichts.

Kann mir mal jemand erklären

warum die EU einen islamischen Fundamentalisten wie den Moslembruder Sarradsch unterstützt?
Er wurde weder demokratisch gewählt, noch von den UN eingesetzt.
Da scheint mir, sollte die EU lieber Haftar unterstützen, denn der kontrolliert außerdem fast 90% des Landes.

Positive Signale durch Merkels Initiative

Auch wenn noch viele Fragezeichen hinter den Libyen-Gesprächen zu sehen sind - Kanzlerin Merkel hat mit Ihrer Initiative dafür gesorgt, dass nach der gescheiterten Gesprächsrunde in Moskau Bewegung in die Suche nach einer friedlichen Lösung des Libyen-Konflikts gekommen ist. Die Kanzlerin handelt damit auch im deutschen und europäischen Interesse, würde doch ein Fortbestand oder eine Ausweitung der Libyen-Krise auch die Flüchtlingszahlen wieder in die Höhe treiben. Diese Zahlen sind in 2019 deutlich zurückgegangen, wozu sicherlich auch die Gespräche der Kanzlerin mit den nordafrikanischen Staaten beigetragen haben.

Militärbesatzung

Also wieder einmal fängt die Presse an, die "verantwortungstragenden " Staaten mit Fragen nach militärischer Durchsetzung von Waffenruhen in die Ecke zu drängen. Da wird dann noch schwadroniert, Deutschland dürfe sich nicht wegducken.
Erstmal ein erzwungener Waffenstillstand bringt Null Lösung. Sondern betoniert bestenfalls den statusquo.
Zweitens ist Somalia Punkt 2 vorprogrammiert, da alle Steinzeitislamisten sich berechtigt fühlen ,auf libyschen Boden ihre Gewalt gegen jedes "Boko Haram" auszuleben.
Drittens sollte Ägypten auf ihrem Weg unterstützt werden mit Haftbar einen in Libyen selbst anerkannten "Machthaber" durchzusetzen und damit überhaupt die Basis von gesellschaftlichem Frieden zu erzwingen. Das schaffen alle willigen Koalitionen nicht: siehe Irak, Afghanistan....SOMALIA!

NATO-Mitglieder haben gebombt

"Es waren französische, britische und amerikanische Kampfflugzeuge, die Gaddafi damals kampfunfähig machten und schließlich stürzten. Den Aufständischen in Benghasi war 2011 nur schwer zu erklären, warum Deutschland sich weggeduckt hat.

Dass Libyen danach im Chaos versank, lag übrigens nicht an der Militärmission. Der Fehler war, dass die westliche Allianz die bestehende Ordnung zerstörte und Libyen dann vergaß."
Kommentar in TS

Und so etwas wird freigegeben?
Gaddafi wurde ermordet.
Von den Söldnern der Militärmission.
NATO-Mitglieder haben Libyen in die Steinzeit gebombt.
Aber nein, schuldig an dem Chaos sind sie nicht.
So wird die Meinung in Deutschland manipuliert.
Schuld haben immer die anderen.
Die NATO wäscht die Hände in Unschuld.
Wird zensiert, ist mir klar.
Dann weiß aber auch jeder, wessen Meinungsmache hier verbreitet wird.

09:24 von kemalata2

Am aussagekräftigsten ist für mich
das Titelfoto, auf dem sich Johnson mal wieder in Szene setzt und die meisten anderen darauf eingehen bzw. reinfallen. In der Theatersprache nennt man so etwas eine "Rampensau". Das kann er halt genau so gut wie sein amerikanischer Kollege
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Ja unter Blinden ist eben der Einäugige der König.

09:44 von Dana

Da stehen sie alle schön auf dem Foto, die Vertreter von Frankreich, Großbritannien, also genau diejenigen, die Libyien destabilisiert haben.
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Ja es fehlen nur die Vertreter der US Demokraten, die mit ihrem irregulären Krieg gegen Libyen, das Land ins Chaos gestürzt haben-das wird natürlich auch von unseren Medien mit keinem Wort erwähnt.
Wer die Suppe eingebrockt hat, soll sie gefälligst auch auslöffeln. Deutschland hatte mit der Destabilisierung Libyens nichts zu tun.

Es ist jetz auch wichtig,

den Waffenschmieden mehr auf die Finger zu schauen, denn es fängt beim Waffenhandel an und endet in Unruhen, Gewalt und Kriegen. Die betroffenen Länder haben kaum Rüstungsindustrie und werden bereitwillig mit Kriegsgerät ausgestattet, wovon mittlerweile auch Terroristen aller Couleur profitieren. Es gibt in diesen Ländern wahrscheinlich mehr Waffen als Wasser und Nahrungsmittel. Es geht bei Kriegen in erster Linie um Profit und "Waffen für Öl "ist ein schmutziges Geschäft.
Wenn eine Einigung zum Frieden nun wieder mit Waffengewalt durchgesetzt wird, dann ist der nächste Krieg in Sicht und der wird umfassend sein. Das war hoffentlich nicht der Sinn der Verhandlungen.

Ist schon merkwürdig dieses Schaulaufen.

Fr. Merkel gibt mal wieder die große Weltenlenkerin und die
Befriederin der Welt.
Dabei ist das Problem Lybien schon seit 2011 elf akut.
Nachdem Lybien kurz und klein gebombt wurde von Fr. Clinton und das Land in die Steinzeit zurück gebomt wurde.
Es bildeten sich Banden welche um die Macht kämpften.
Dann wurde ein Herr als Präsident von Lybien anerkannt von der sogennanten Welt und Wertegemeinschaft der keinerlei
Rückhalt in Teilen der Gesellschaft hatte und hat.
Man könnte die Weltgemeinschaft ganz einfach so in Zahlen ausdrücken in dem man sie Nato nennt und nicht einmal die ganze Nato.
Aber das war wiedermal das beste Beispiel wie den Länder die Demokratie beigebracht wird.
Von den Leuten welche hier bei der Konfrenz waren.
Mehr Lügen geht nicht mehr.
Fr. Merkel braucht den Friedens-Nobelpreis.

Große Worte.

Da ist man sich einig, dass es “so nicht weitergehen kann“ und stellt diese Einigkeit als durchschlagenden Erfolg der Konferenz hin!
Als ob sich die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten oder die Saudis davon abbringen ließen, Haftar zu unterstützen. Und die Waffenlieferanten, darunter ja auch Deutschland, müssten tatsächlich, wie jetzt vereinbart, aufhören, dorthin Waffen zu liefern, die -davon bin ich überzeugt - umgehend nach Libyen weitergereicht wurden.
Ja, und Putin/Erdogan spielen da ja auch noch mit. Sie haben die Vereinbarung zwar unterschrieben, aber was ist das wert?
Wer gestern Heiko Maas bei Anne Will zugehört hat, konnte nur heiße Ohren von der heißen Luft kriegen, die er da geredet hat.
Die zahlreichen Interessengruppen wird man so schnell nicht unter einen Hut kriegen...

@werner1955, 09:53 Uhr

"Sie wird das tun was wir immer machen.
Mit Geld der Bürger aus Deutschland versuchen Probleme zu lösen".
Die Bundesregierung versucht in der Tat einen Krisenherd zu befrieden, der tatsächlich auch auf Deutschland abstrahlt. Nachdem es gelungen ist, die Zahl der Flüchtlinge seit 2015 deutlich zu reduzieren, würden kriegerische Auseinandersetzungen in Libyen wohl erneut Flüchtlingsströme in Bewegung setzen. Dies kann doch nicht im deutschen Interesse liegen...! Die Initiative von Frau Merkel ist daher selbstverständlich zu begrüßen, auch wenn die entscheidende Frage der Umsetzung noch offen ist.

10:34 von Adeo60

Positive Signale durch Merkels Initiative?

Frau Merkel hätte lieber 2011 mal Initiative zeigen sollen, als die Regierung Obama, mit der Außenministerin Clinton CIA-Söldner nach Libyen geschickt hat, um Gaddafi zu stürzen.
Das gelang und wurde von Frau Clinton groß gefeiert.
Die Konsequenzen der Obama Politik sollen jetzt wir tragen?

10:43 von Adeo60

Die Bundesregierung versucht in der Tat einen Krisenherd zu befrieden, der tatsächlich auch auf Deutschland abstrahlt.
---------------------------------------------------
Die Bundesregierung bezahlt für die Zerstörung des Libyschen Staates durch die USA, Frankreich und Großbritannien.
Alle Folgen des Regime-Changes von 2011 in Tripolis sollen gefälligst die tragen, die das angerichtet haben.

Richtig und wichtig

Es war richtig und wichtig den ersten Schritt gegangen zu sein. Und ebenso wichtig, dass Deutschland hier wenigstens mal einen Beitrag geleistet und die "Oberschicht" zu Tisch geladen hat. Besser, als der übliche Zeigefinger oder Stillschweigen wie bisher.
Abzuwarten bleibt allerdings was nun folgt. Und da habe ich auch so meine Zweifel. Da kann der kleinste falsche Luftzug kommen und schon könnte es wieder knallen... wenn ein Fass nun einmal brodelt und sich mehrere Gruppen in einem Land gebildet haben, ist es nicht mehr leicht zu befrieden. (Siehe Syrien, siehe Irak, Jemen, siehe Israel und Gaza..etc.).

Viele Worte

und viel Nebel, keiner weiß was davon wirklich umgesetzt werden kann, und wer sich wirklich daran hält.
Erst mal abwarten was wirklich passiert, und wann der Erste die Waffenruhe bricht, alles kann - nichts muss.
So ist der Stand.

Libyen

War 2011 das Land mit dem höchsten Lebensstandard in Afrika, mit einer kostenlosen Schulbildung, einem kostenlosen Gesundheitssystem,einem Rentensystem und nahezu Vollbeschäftigung.
Dann kam Herr Obama mit Frau Clinton und passte Libyen wieder dem Lebensstandard der meisten anderen afrikanischen Staaten an.

@Soldat in schwarz 10:36, Anti-NATO-Propaganda

Sie zitieren den Kommentar von Volker Schwenck propagandistisch sinnentstellend.

Wenn Sie in Ihr Zitat den vorherigen Satz von Schwenck mit aufgenommen hätten, klänge Ihr Zitat in der ersten Passage auf einmal so:

"...Wir saßen damals in Benghasi, mit vielen anderen Journalisten, und sahen Gaddafis Panzer immer näher kommen.

Es waren französische, britische und amerikanische Kampfflugzeuge, die Gaddafi damals kampfunfähig machten und schließlich stürzten. Den Aufständischen in Benghasi war 2011 nur schwer zu erklären, warum Deutschland sich weggeduckt hat..."

Mit anderen Worten: Sie haben bewusst Volker Schwencks Hinweis hinsichtlich der militärischen Aggression des Gaddafi-Regimes gegen die Freiheitsrufe der eigenen Bevölkerung (im Rahmen des damaligen arabischen Frühlings), die der Kommentator live miterlebt hat(!), unterschlagen.
Sie haben bewusst unterschlagen, dass genau darin der offizielle (und materielle) Grund für den Eingriff der NATO bestand.

9:21 H.Hummel

Diese Ihre Worte sind meine Gedanken. Ich konnte dem Text nur nicht so einen passenden Rahmen bieten.

Erster positiver Schritt.

Die Libyen-Konferenz ist in mehrfacherweise positiv zu bewerten. Statt den nächsten Krieg-Stellvertreterkrieg zu starten wird gesprochen und verhandelt. Es wird endlich mal gesprochen über die Beschränkung von Waffenlieferungen und über die entstehende Kriegsschäden incl. Flüchtlinge. Es scheint als wäre die Politik doch lernfähig.
Aber erstaunlicherweise scheint das auch Europa lernfähig ist und ein gewisses Gemeinsamkeitsgefühl sich entwickelt. Es wird jedoch ein langer Weg sein und die Gefahr ist groß das sich die Kriegsgefahr sich verlagert nach Griechenland und die Türkei.

Meinungsmache

von Seitens der Politik und ihrer Hilftruppen.
Gut anzusehen im heutigen Morganmagazin der ARD.
Dort trat deer Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger auf in seiner ganzen Selbstgefälligkeit.
Alles was er sagte wurde in keinster Weise von der Dame der ARD hinterfragt. Ist das der Journalismus der uns mit Fakten und Tatsachen berichten soll?. Es fragte nur warum nicht in Brüssel das Treffen statt fand. Da meinte er man wollte Griechland nicht mit einbeziehen da die Griechen die meisten Porbleme mit der Türkei haben.
Diese Ausage macht doch eindeutig klar wenn man sich selbst Beweihräuchern möchte läßt Betroffene wie Griechenland aussen vor. Das ist genau der Politikstil welcher Länder intern in das Chaos treiben. Aber das konnte man nicht wissen vor heißt es dann und man sucht sich dann Schuldige. Dieser Politikstil zeigt sich ganz klar im mittleren Osten. Mit Regiemchanges und versuchten Regiemchanges. Wie sagte Pontius Pilatus "Ich wasche meine Hände in Unschuld".

@ COJO

Jap.

Schließlich ist es nicht die eigene Infrastruktur, die systematisch in Schutt und Asche gelegt wird.
Es sind nicht die eigenen Kinder, die im Bürgerkrieg aufwachsen. Es sind auch nicht die eigenen Freunde und Verwandten, die in Sklavencamps gehalten werden.

Ja - so aus der Distanz kann man sich zurücklehnen und mit kleinen Schritten zufrieden sein.

Glauben Sie eigentlich ernsthaft, dass, wenn es um Deutschland ginge, also - da braucht es gar nicht so was Dramatisches wie Bürgerkrieg - da muss nur 0,2% des Wirtschaftswachstums in Gefahr sein - man mit so faden Lippenbekenntnissen um die Ecke kommen würde?

Nein - da gäbe es Aktionspläne, Sofortmaßnahmen, Soforthilfe, Gelder und haste-nicht-gesehen.

Banker, die die Opfer der eigenen Entscheidungen und Gier wurden - denen wurde ganz fix ganz konkret geholfen.

Aber wenn irgendwo weit weg Leute sterben und das eigene Land noch einen Schnitt machen kann - hey - da reicht ein wenig: wir würden ja gerne.

Deutschland und Libyen:Was tun,wenn es kon...

Was steht da ? Kramp-Karrenbauer sendet "Signale".Und die werden,wen wundert es, olivgrün sein.

Und die Grünen wollen "ergebnisoffen" prüfen.
Was dabei herauskommen wird,kann man seit 1999 sehen.

Libyen war ein wohlhabender stabiler Staat

mit einer vorbildlichen Gesundheitsversorgung, Frauenrechten und Arbeit, bis die USA,F, GB mit ihren Bombardements den Aufständischen zum Sieg verhalfen und das Chaos befeuerten. Und jetzt verhandeln die Nachfolger der Brandstifter Pompeo, Johnson und Macron über Frieden? Da wird dann ein UN-Waffenembargo, das seit 11 Jahren besteht, aufgewärmt und als Stein der Weisen verkauft? Wer gestern dazu Heiko Maas erlebt hat, der muss ernsthafte Zweifel am Erfolg dieser Konferenz haben. Und soll bloß nicht wieder Jemand auf die Idee kommen, die BW in dieses unüberschaubare Chaos zu schicken!

Ein großer erster Schritt

Natürlich ist ein dauerhafter Frieden und wirtschaftliche Stabilität für Libyen noch in weiter Ferne. Aber jetzt alles zu zerreden ist auch keine Lösung. AKK hat am desolaten Zustand der Bundeswehr noch keinerlei Verbesserung erreicht. Daß sie jetzt nichteinsatzfähige Truppen in alle Krisenherde der Welt schicken will, ist verantwortungslos.

Am 20. Januar 2020 um 10:43 von Adeo60

Zitat:
Nachdem es gelungen ist, die Zahl der Flüchtlinge seit 2015 deutlich zu reduzieren, würden kriegerische Auseinandersetzungen in Libyen wohl erneut Flüchtlingsströme in Bewegung setzen.
Zitat Ende.
Die Reduzierung der Flüchtlinge wurde dadurch erreicht da Ungarn, Östreich und Mazedonien ihre Grenzen schloßen ,
auch Schweden. Ausserdem wurde ein enormer Deal und der ist Milliarden schwer mit Hr. Erdogan abgeschloßen.
Geld gegen Flüchtlingsverhindernung.
Und das von Fr. Merkel höchstpersönlich. Als sie merke das sie nicht so einfach Flüchtlinge auf verschiedene Länder verteilen kann.Ihre Par Ordre Du Mufti(Merkel) Vortellung ging gründlich schief. Da mußt auf den total demokratischen Erdogan zurück gegriffen werden.
Ausserdem besteht der Bürgerkrieg nicht erst seit 2015.
Der Bürgerkrieg in Libyen 2011, auch als Revolution des 17. Februar bekannt also nach dem Arabischen Frühling.
Nachdem die Vereinten Nationen in der Resolution 1973
wurde Lybien bombadiert ohne Auftrag der UN.

9:49 Sparer

Und dann folgen die Nächsten, die sich dort ansammeln, die übernächsten, deren Über-übernächsten, die ALLE darauf warten, abgeholt und verteilt zu werden. Und das auf vier EU-Staaten?
Haben Sie auch mal mit Weitsicht gedacht?

Warum wird das Waffenembargo missachtet??

Mal eine ehrliche Frage:

warum wird dieses - wenn das so stimmt - seit neun Jahren gueltige Waffenembargo von allen missachtet und mit Fueßen getreten??

https://www.tagesschau.de/inland/libyen-deutschland-101.html

"Unzweideutig" und "vollständig": So soll nun das schon 2011 gegen Libyen verhängte Waffenembargo eingehalten werden. Dies sieht die Abschlusserklärung der Libyen-Konferenz vor, auf die sich am Sonntag die Teilnehmer in Berlin verständigt hatten.

Und dass hier:

https://www.tagesschau.de/inland/libyen-deutschland-101.html

Wie die Umsetzung der Beschlüsse kontrolliert und gesichert wird, blieb indes in Berlin offen, und damit auch die Frage, wie sich Deutschland an etwaigen Kontrollen beteiligen wird.

ist doch wohl auch klar: UN-Soldaten. Nur die UNO darf sowas (UN-Statuten Artikel 39 bis einschließlich Artikel 51)! Sowas muss ordnungsgemäß vom UN-Sicherheitsrat beschlossen und angeordnet werden (UN-Mandat).

10:43 von Adeo60

Nachdem es gelungen ist, die Zahl der Flüchtlinge seit 2015 deutlich zu reduzieren, würden kriegerische Auseinandersetzungen in Libyen wohl erneut Flüchtlingsströme in Bewegung setzen.///
Dann hoffen wir mal das in Libyen alles friedlich bleibt.

10:36 von eli

"Militärbesatzung

Also wieder einmal fängt die Presse an, die "verantwortungstragenden " Staaten mit Fragen nach militärischer Durchsetzung von Waffenruhen in die Ecke zu drängen. Da wird dann noch schwadroniert, Deutschland dürfe sich nicht wegducken."

.-.-.-.-

Letzteres hat die FDP gesagt, nicht die Tagesschau.
Die Tagesschau hat nur die Meinungen der verschiedenen Parteien WIEDERGEGEBEN.

Das können leider viele Foristen nicht unterscheiden.

@ deutlich

"Libyen war ein wohlhabender stabiler Staat mit einer vorbildlichen Gesundheitsversorgung , Frauenrechten ...."

Das wäre genau der Punkt! Wollen wir es grundsätzlich zulassen, dass es Staaten gibt, die autokratisch regiert werden, Minderheiten unterdrücken und ihre Nachbarn und weitere bedrohen?

Idealerweise nicht - aber in der Realität sind uns die Hände gebunden!? Diese Diskussion sollte man generell führen. So müsste man vielleicht sogar den "Grad" der Unterdrückung und Gefährdung berücksichtigen. Denken wir an China, Saudi-Arabien etc..

Wenn wir "zuviel" tolerieren, wird die Welt ungerechter, wenn wir "zuviel" Einfluß nehmen, besteht die Gefahr, dass sich diese Ländern Bündnispartner suchen, die ebenfalls nicht unseren Vorstellungen von Menschenrechten entsprechen - zwei "Blöcke" wären die Folge.
Insofern ist solch eine Konferenz mit unterschiedlichsten Tln sinnvoll. Auch wenn das vorläufige Ergebnis nicht immer alle zu 100 Prozent zufriedenstellt.

Die deutsche Außenpolitik seit Westerwelle ...

... macht alles auf der Welt nur noch böser, ärger, schlechter, schlimmer und übler! Und die Maas'schen Entscheidungen, Verlautbarungen, Handlungen sowie Verhandlungen sind sogar der traurige Tiefpunkt alldavon...

Liebe Regierungsparteien, setzt Maas daher bitte wieder als Justizminister ein: Da war er sogar der beste der ganzen bundesrepublikanischen Geschichte – aber im Auswärtigen Amt ist er leider definitiv die krasseste Fehlbesetzung aller Zeiten.......

@MolkeHP 11:27, NATO handelte gemäss UN-Resolution

"...Nachdem die Vereinten Nationen in der Resolution 1973
wurde Lybien bombadiert ohne Auftrag der UN."

Der Eingriff der NATO inklusive der Bombardierung von Gaddafis Militär (insbesondere vor Bengasi!) stand im Einklang mit der UN-Resolution 1973. Der folgende kurze Zeit-Artikel fasst das zusammen:

"https://www.zeit.de/news-032011/20/iptc-bdt-20110319-412-29351914xml"

Nicht als große Show

Tja Frau Merkel und Herr Maas, Moralpolitik schlägt zwar große Wellen, nur erreichen lässt sich dadurch nichts. Haftar kontrolliert 80% des Lande und hat die Ölhäfen in seiner Hand. Die Übergangsregierung mit Saradsch sollte einfach zum Rücktritt bewegt werden, dann käme Bewegung in das Land.

Gute Deutsche Libyen Politik

Unser Deutschland zeigt d er Welt wie sich Konflikte sinnvoll lösen lassen. Am Wegbomben von Ghadaffi hat sich Deutschland in weiser Voraussicht nicht beteiligt. Das Ergebnis war die Zerrüttung des Landes.

Nun also eine friedliche Lösung. Warum nicht, so sollte es doch immer sein. Selbst die USA unter Trump sehen ein, dass Kriege außer Toten nicht viel bringen. Leider verfolgen Autokraten wie Putin, Erdogan, Al Sisi und die VAR eine kriegerische Art der Konfliktlösung. An ihnen hängt nun die weitere Entwicklung in Libyen

@ Adeo60

Wie - dass in Libyen alles friedlich "bleibt"?

Dort herrscht Bürgerkrieg.
Da kämpfen 2 Regierungen, eine "international anerkannte" und eine, die ca. 80% des Landes kontrolliert, um die Macht im Lande.

Während dieser Gespräche, zeitgleich, übernahm einer der Gefolgsleute des "Rebellen" die Kontrolle über einen weiteren wesentlichen Bereich.

Aber gut - Ihr Post erweckt den Eindruck - ist wurscht, was los ist, Hauptsache die Flüchtlingszahlen steigen nicht wieder.

Offenbar ist es Ihnen total egal WIE Libyen die Flüchtlinge aufhält.

Sie werden in Camps eingepfercht. Dort müssen die Leute alle auf der Seite schlafen, weil sonst kein Platz zum Liegen ist - erzwungenes Löffelchen sozusagen.

Die Menschen werden geschlagen, gefoltert, erpresst und gefangen gehalten, bis irgendwer irgendwas bezahlt.

Kein Mensch weiß, wie viele Afrikaner inzwischen in Libyens Wüste verscharrt wurden. Im Namen Europas.

Aber wichtig ist ja nur: die kommen nicht nach Europa.

Mahlzeit!

@11:34 von Jacko08

Meine Weitsicht beschränkt sich hier auf den afrikanischen Kontinent. Solange die Bevölkerung dort so stark anwächst wie bisher und die afrikanischen Staaten keine annehmbaren Lebensverhältnisse schaffen (wer daran nun die Schuld trägt, darüber lässt sich trefflich streiten), muss es irgendein „Ventil“ für diejenigen geben, die sich mit der Lebensqualität in ihrem Heimatland nicht abfinden wollen oder können.

Was die EU braucht

ist eine funktionierende Außengrenze und eine kontrollierte Einwanderung.
Gäbe es das, müsste man sich auch nicht scheinheilig "um Libyen" kümmern. Dieses Kümmern beschränkt sich einzig und allein auf die Angst deutscher Politiker vor neuen Flüchtlingsströmen nach Deutschland und deren Auswirkung auf die nächsten Wahlen hierzulande.
Aus demselben Grund bekommt auch Sultan Erdogan Milliarden in den Allerwertesten geblasen.

Da passt auch ins Bild, dass Johnson auf dem Titelbild allen mal zeigt, in welcher Himmelsrichtung Libyen liegt. Nur um mal zu erinnern, worum es eigentlich geht......

"Unzweideutig" und "vollständig": So soll nun das schon 2011 gegen Libyen verhängte Waffenembargo eingehalten werden"

"Unzweideutig" ist hier in Deutschland aber leider mal wieder nichts ("Beteiligt sich dann auch Deutschland an Kontrollen? Aus der Bundesregierung kamen bislang widersprüchliche Signale").

Zu "Wir können feststellen, dass alle einig sind, dass wir das Waffenembargo respektieren wollen"/„Zugleich unterstrich [UN-Generalsekretär Guterres], dass sich alle Konferenzteilnehmer einig waren, dass es keine militärische Lösung geben solle“:

Wenn man sich dann konsequenterweise gleich auch noch auf die Einstellung der Waffenproduktion einigen würde, bräuchte man das Embargo gegen die gar nicht erst durchzusetzen. Und sparte obendrein allgemeine globale Ressourcen (Rohstoffe, Energie, Arbeitskraft, Geld) ohne Ende ein. Von dem durch die Produkte der Waffen-Industrie verursachten unermesslichen menschlichen Leid und dem gerade dort anfallenden CO²-Ausstoß mal ganz zu schweigen.

Ich bin schon froh dass U.S.

Ich bin schon froh dass U.S. secretary of state M. Pompeo in Berlin kein embarrassment fuer die USA war.
Bis jetzt fiel Trump und / oder die Trump administration bei jedem Treffen mit Staats- und Regierungschefs negativ auf.

Haette Trump selber an der Lybien Konferenz teilgenommen, haette er vermutlich das impeachemnt trial als hoax bezeichnet und die Demokraten beschimpft anstatt sich zu Lybien zu aeussern.

Libyenkonferenz

Die sogenannten "Seenotretter" sollten sich endlich mal klar machen, daß sie durch ihre Aktionen dazu aufrufen, daß sich immer mehr auf den gefährlichen Weg über das Meer machen, da sie wissen da draußen warten welche und sie werden gerettet. Wenn man so will, sind diese Leute Schuld am Tod der über das Meer flüchtenden, wenn sie das auch abstreiten. Das spricht sich doch rum jeder hat ein Handy etc. Es sollte vor Ort Aufklärungsarbeit geleistet werden, bevor sich diese - zum großen Teil Wirtschaftsflüchtlinge auf den Weg machen. Man fragt sich wirklich, wo kommt das Geld hin, daß die Staaten/EU an diese Länder schicken, da sollte man den Hebel mal ansetzen und drohen, wenn das Geld nicht der Bevölkerung zur Verfügung gestellt wird, stellt man das ein, aber da will der Herr Müller von der CSU ja nicht rangehen im Gegenteil.

ich sehe auf dem foto nur diese

die auch für die eskalation in lybien verantwortlich sind. besser sie for gericht zu bringen um uns zu erklären warum sie den umsturz von gadafi milkitärsich führten. ach ja zum wohle des lybischen volkes ok so warum jetzt kriesensitzunf da es doch erecith wurde was sie wollten!?

den griechischen präsidenten sehe ich nicht, wurde ausgeladen da er sowieso halb ägâis abgeben muss an die türkei, frankreich und england. deutschland? naja ist nur der dumme milliardenzahler.

welchj ein affenteater und wenn lybien ruih ist wird es im balkan und griechenland brennen. gut gemacht , ziel erreicht aus europa.

11:39 Demokratieschue...

>>UN-Soldaten. Nur die UNO darf sowas (UN-Statuten Artikel 39 bis einschließlich Artikel 51)! Sowas muss ordnungsgemäß vom UN-Sicherheitsrat beschlossen und angeordnet werden (UN-Mandat).<<

Wenn Sie das befehlen, wird es hoffentlich jeder von den Weltmächten auch hören und einhalten!

10:42 von MolkeHP

"Fr. Merkel gibt mal wieder die große Weltenlenkerin und die
Befriederin der Welt."

.-.-.-.-.-.-

Substanzlose Unterstellungen charakterisieren substanzlose Beiträge.

Ich wünschte mir mehr neutrale Beurteilungen, die nicht von Hass gespeist sind.

10:46 von Hanno Kuhrt

10:34 von Adeo60

"Positive Signale durch Merkels Initiative?

Frau Merkel hätte lieber 2011 mal Initiative zeigen sollen,"

.-.-.-.-.-.-.-.-

Warum sind Sie dagegen, dass sie es jetzt tut?

@Stefan P.

Das haben Sie sehr schön auf den Punkt gebracht, aber knapp 85% der Wähler scheinen dies offenbar eben gerade nicht zu wollen.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits ausgiebig diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion demnächst zu schließen.

Die Moderation

@Reginald

fassungslos macht mich eher, dass diese Regierung immer wieder aufs Neue seit nunmehr bald 16 Jahren gewählt wird. Und ich wette mit Ihnen, dass sich da 2021 auch nicht viel ändern wird.

10:42 von Hanno Kuhrt

>>Ja es fehlen nur die Vertreter der US Demokraten, die mit ihrem irregulären Krieg gegen Libyen, das Land ins Chaos gestürzt haben-das wird natürlich auch von unseren Medien mit keinem Wort erwähnt.<<

Die USA waren vertreten durch US-Außenminister Pompeo. Die Demokraten haben keinen eigenen Außenminister, meines Wissens nach. Die Kirche soll im Dorf bleiben.

@Sparer

dann leben Sie aber in einem anderen Deutschland als ich. Unter der arbeitenden und steuerzahlenden Bevölkerung war die Aufnahmebereitschaft illegaler Armutsmigranten und deren Integration ins Deutsche Sozialsystem niemals wirklich gegeben. Darüberhinaus ist es wohl auch unvermittelbar, dass man den Arbeitnehmer durch Lohn- und Sozialdumping ausplündert, damit Frau Merkel als Chefin des Weltsozialamtes feiern lassen kann.

Wenn ich helfen will, dann bitte vor Ort und nur denen die die Hilfe auch benötigen.

Zu dem Treffen hätte ich noch

Zu dem Treffen hätte ich noch zwei Fragen:
1) Wieviel Ewigkeiten Fegefeuer sich da gestern getroffen haben,
2) Ist mittlerweile, nach dem uns diese hochkarätigen Eminenzen‘ Gott sei Dank, wieder verlassen haben, auch der Schwefelgeruch schon abgezogen?

11:56 von jautaealis

"Die deutsche Außenpolitik seit Westerwelle ...

... macht alles auf der Welt nur noch böser, ärger, schlechter, schlimmer und übler! Und die Maas'schen Entscheidungen, Verlautbarungen, Handlungen sowie Verhandlungen sind sogar der traurige Tiefpunkt alldavon..."

.-.-.-.-.-.-.

Sie haben Ihre Begründungen für Ihren Rundumschlag vergessen.

Es werden Rufe laut

nach deutsche Militärbeteiligung, wie im Kommentar zu diesem Thema.
Solange sich in Libyen Militärgruppen gegenüberstehen, die von unterschiedlichen EU-Staaten, dazu der USA und Russland unterstützt werden, solange ist ein deutscher Waffengang mehr als sinnlos.
Aber auch hier geht es in erster Linie um Öl.
Die mächten Staaten wollen das Öl oder andere Bodenschätze und hetzen deshalb die Staaten oder Bürger innerhalb eines Staates gegeneinander. Wer hat den rechtmäßigen Chef des Landes ermordet- auch wenn es ein Diktator war? Und warum wurde er ermorden lassen - weil er böse war?
Wohl nicht, weil man von der Opposition auf billigeres Erdöl gehofft hat und um mehr Einfluss in der Region. Die USA und ihre europäischen Verbündeten zündeln und die Bürger der Bundesrepublik sollen löschen?

12:59 von Sausevind

"Positive Signale durch Merkels Initiative?

Frau Merkel hätte lieber 2011 mal Initiative zeigen sollen,"

.-.-.-.-.-.-.-.-

Warum sind Sie dagegen, dass sie es jetzt tut?
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Wei es unser Geld kostet.

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