Ihre Meinung zu: Oxfam-Studie: Frauen leisten Milliarden Stunden unbezahlter Arbeit

20. Januar 2020 - 8:19 Uhr

Die Ungleichheit in der Welt nimmt laut Oxfam weiter zu. Die großen Verlierer sind Frauen. Zwölf Milliarden Stunden arbeiten sie ohne Lohn - jeden Tag. Dabei ist ihre Arbeit Billionen wert. Von Dietrich Karl Mäurer.

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Kommentare

ich finde

diese zahlen nicht mal erschreckend, ich finde sie tieftraurig. zumal der grossteil der milliardäre nicht mal einen finger gekrümmt hat fürs vermögen. das ist ererbt. und komm mir keiner mit " die sorgen doch für arbeitsplätze". selbst wenn sie die hälfte ihres reichtums abgeben, würden sie immer noch wie die sprichwörtliche made im speck leben und wären arbeitgeber...

Ist das aber eine Überraschung!

Da kakelt unsere Regierung 8 Jahre lang über eine Grundrente, wohlwissend, dass vor allem Frauen von Altersarmut betroffen sind, da wissen wir, dass alleinerziehende Mütter oft an der Armutsgrenze liegen, aber was ändert das? - Weltweit werden 70% der Arbeit von Frauen und Kindern geleistet, entweder gar nicht oder unterbezahlt. Aber wo sollte denn der Reichtumg herkommen, wenn nicht durch Ausbeutung? Und vergessen wir nicht den jahrhundertelangen Kolonialismus und Sklavenhandel, welcher Europa und Amerika so reich gemacht hat.
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Nein, so lange individueller Reichtum vor dem Wohl der Gemeinschaft rangiert, wird sich nichts ändern. Siehe dazu die Meldung auf TS, dass die Privatvermögen auf über 6 Billionen Euro angewachsen sind. Also bei mir nicht, aber im Schnitt mit nem Milliardär bin ich wohlhabend.
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Und immer noch wird die Frau in weiten Teilen der Welt als minderwertig angesehen, von "Religion" gestützt.

Oxfam Stugie

Frauen müssen endlich mit Hilfe von Netzwerken und Protesten (siehe USA)den besserwissenden grölenden Männern in Politik und Wirtschaft den Boden entziehen und aus den Ämtern verjagen.

Man kann es ja drehen wie es einem gerade passt, oder wie?

Oder geht es dem Staat mal wieder darum diese Arbeit auch noch zu versteuern?
Wenn man die Kinder mit 0,5 oder 1nem Jahr in die Kita abschiebt, bekommt der Staat ja Steuern von der dann wieder Arbeitenden Frau, dem Personal der Kita, der Kita selbst usw.
Ist das der Grund warum man den Frauen mal wieder einreden möchte das diese unbedingt Arbeiten müssen?
Wenn sie möchten ja klar bitte, aber einreden oder die tolle Leistung die bislang als perfekt angesehen wurde, als minderwertig abstempeln.
Aber ehrlich, geht es noch?

Was für ein Quark!

Letztendlich verdient in vielen Familien eben immer noch der Mann das Geld für die ganze Familie. Und so sehen das die meisten Männer eben auch: das Gehalt gehört nicht ihnen, sondern ist der männliche Beitrag zum Gelingen des Familienlebens. Der weibliche ist dann eben die Hege und Pflege der Kinder und des Haushalts. Was der Natur des Menschen nunmal auch entspricht.
Diese kranke Einstellung, dass jede Tätigkeit finanziell entlohnt werden müsste, ist eines der Zeichen unserer vollständig durchökonomisierten Gesellschaft. Der Umgang mit dem eigenen Nachwuchs schafft einen emotionalen Mehrwert, der finanziell nicht zu beziffern ist. Was wäre nun, wenn in Vollzeit berufstätige Männer von ihren als Mutter tätigen Frauen einen finanziellen Ausgleich für entgangene emotionale Bindung an die eigenen Kinder verlangen würden?

Auffällig einseitig

Es mag sein, dass an den Frauen deutlich mehr an sozialer Arbeit innerhalb der Familien zufällt. Es ist aber fürchterlich, wenn es dazu dienen soll, die Geschlechter gegeneinander auszuspielen. Auch die Männer haben höhere Belastungen in anderen Lebensfeldern, allerdings berichten darüber unsere Qualitätsmedien nicht.

Beruflich nehmen Sie z. B. größerer Härten und längere Pendlerwege in Anspruch, um erfolgreich zu sein. In den harten Berufen, wie Handwerk, Industrie oder Spezialkräfte finden sich fast nur Männer. Dafür sterben Männer ca. 7 Jahre früher und erhalten im Schnitt 1/3 weniger Rente, als eine Frau mit vergleichbaren Einzahlungen in die Rentenkasse.

Ach so. Die Steuererklärung, unsere Mieter, Mathenachhilfe, Geldanlage, Reparaturen am Haus, der 1st-level-support rund um die EDV für die Familie, das Hauptfamilieneinkommen usw. leisten fast immer die Männer.

Wie wäre es daher mal mit einem "Hoch" auf unsere Männer?

unsinnige Zahlenspiele

Das sind ja wirklich unsinnige Zahlenspiele von oxfam. Zunächst ist es in unserem Haushalt tatsächlich so, dass die Betreuung der Kinder und die Hausarbeit fair geteilt und von beiden Partnern erledigt wird. eine Entwicklung in diese Richtung kann man unterstützen, gleichwohl was ist die Alternative, sollen die Partner weltweit ihre Ehefrau- oder mann den Mindestlohn zahlen? Prima, dann kann die Gewerkschaft ja schon mal für ein Lohnplus von 100% kämpfen!

Von einer berufstätigen Tochter einer berufstätigen Frau:

Die Arbeit der Hausfrauen wurde in Deutschland entwertet und ist heute schon gar geächtet.

Der Gesellschaftliche Wert, den diese Arbeit hatte, den erkennt bis heute noch nicht so richtig.

Immer weniger Zusammenhalt in der Gesellschaft, Lehrer müssen inzwischen Erziehungsarbeit leisten, unterversorgte Kinder etc etc.

Es waren die Hausfrauen, die (so war es jedenfalls bei uns) die Kinder der arbeitenden Mütter immer mitversorgt haben.

Jedes Schlüsselkind wusste, wo es hingehen konnte, wenn was war.

Die Familien wurden von den Hausfrauen zu solchen. Sie waren es immer, die das Netzwerk zur Familie machten.

Gebuchte Räume mit Catering und Verabredungen via Facebook sind kein Ersatz für das, was Frauen immer für den Zusammenhalt der Familien taten.

Die Auswirkungen des Wegfalls des Berufes Hausfrau - die spüren und beklagen wir - die wenigsten sehen den Ursprung.

Aber gut - das war ein Beruf an dem Konzerne nicht gut verdienten - also abschaffen - mit dollem Marketing!

Auf tagesschau.de …

… vom 18.3.19 heißt es:
„ Das Statistische Bundesamt berechnet … auch einen bereinigten Gender Pay Gap. Dabei wird der Teil des Verdienstes herausgerechnet, der auf strukturelle Unterschiede bei der Berufswahl, Beschäftigungsumfang, Bildungsstand, Berufserfahrung oder den geringere Anteil von Frauen in Führungspositionen zurückzuführen ist.“

Bei dieser Rechnung ergibt sich dann ein Gender Pay Gap von lediglich 6% anstelle der hier mal wieder kolportierten 21%.
Das ist einfach unredlich.
Die 6% sind nicht schön (sie stammen allerdings von 2014; neuere Daten gibt es nicht), und daran muss gearbeitet werden.
Aber mit Fake-News die Menschen zu betrügen ist nicht in Ordnung

Und was will uns diese Studie sagen?

dass wir unsere Frauen für die Hausarbeit, für Putzen, Kochen und Kinderpflege bezahlen, damit der Staat wieder Steuer kassieren kann, um wieder sinnlose Studien zu finanzieren? Dann will ich auch für Reparaturen, Steuererklärung, Mathenachhilfe, Fahrdienste etc. bezahlt werden. Danke für Ihren Beitrag, AbseitsDes Mainstreams. Und auch Danke Spirit of 1492. So war ich dieses Wochenende ca. 20 Stunden mit Elektroarbeiten, Tapezieren und Wändestreichen beschäftigt. Was verdient eigentlich so ein Maler? Muss ich dann auch Gewerbesteuer und Umsatzsteuer zahlen? ;-) Muss ich meine Frau bezahlen, wenn wir ins Bett gehen? - Jetzt Spaß beiseite: Es gibt viel Ungerechtigkeit auf der Welt, gerade in den Entwicklungsländern. Das werden aber die hochentwickelten Länder und diese Studie nicht ändern, wenn sich nicht die Gedankenwelt in diesen Ländern ändert. Und so stellt diese Studie nur fest, was eigentlich alle seit langem wissen.

Ungleichheit!

Wer bezahlt mir meine Arbeit, die ich Jahr für Jahr im Garten leiste. Ich ernte Obst und Gemüse und trage für die Versorgung im Haushalt bei. Wer repariert die defekten Geräte im Haushalt? Wer recherchiert im Internet nach günstigen Strom- und Gastarifen?
Dass die Frauen älter als die Männer werden, dass trotz Mehrbelastung durch Haushalt und Kinder, bleibt mir ein Rätsel.

Unsinnige Rechnung

Diese Berechnung des „Wertes“ der Arbeit von Frauen ist unsinnig. Der Wert von Arbeit ergibt sich nicht aus der Mühe, die man reinsteckt, sondern dem Gegenwert für den Arbeitgeber. Warum sollte jemand dafür bezahlt werden, seine eigene Wohnung zu putzen? Der Lohn dafür ist eine saubere Wohnung, und das wissen Frauen auch.

Und unbezahlt ist diese Arbeit eh nicht. Frauen verdienen (größtenteils erwiesenermaßen aufgrund eigener Entscheidungen) ~45% des Einkommens in Deutschland, treffen aber ~80% der Konsumentscheidungen, weil sich eben viele Familien freiwillig dazu entschieden haben, dass sich der Mann ums Geld und die Frau um den Haushalt kümmert. Man könnte also sagen, der (rein finanzielle) Lohn für die „unbezahlte Arbeit“ von Frauen sind 35% unserer gesamten Wirtschaft. Oxfam und Tagesschau ignorieren aber beide bewusst diese Kehrseite der Medaille, weil ihre Agenda damit nicht kompatibel ist.

@ Spirit of 1492

"das Gehalt gehört nicht ihnen, sondern ist der männliche Beitrag zum Gelingen des Familienlebens. Der weibliche ist dann eben die Hege und Pflege der Kinder und des Haushalts. Was der Natur des Menschen nunmal auch entspricht" Am 20. Januar 2020 um 08:48 von Spirit of 1492

Das Modell finde ich in Ordnung, das muss jedes Paar unter sich ausmachen. Stressig wird es dann im Fall einer Scheidung.

Das Problem ist, dass es weltweit eben nicht so einfach ist. Die Frauen dürfen arbeiten (auch gegen Bezahlung), aber selbst das Geld gehört ihnen nicht, sie dürfen nicht darüber bestimmen.
Meiner Urgroßmutter erging es noch genauso. Sie hat Geld mit Feldarbeit verdient und das Geld vor meinem Urgroßvater versteckt - wenn er was fand, hat es sie dafür halb tot geprügelt, dass sie es wagte es ihm nicht zu geben. "War halt damals so".

Ich denke, es geht primär um solche Zustände.

Oxfam ist nicht dafür bekannt...

...den MitarbeiterInnen ein Einkommen zu zahlen, von dem eine Familie leben kann...Meinjanur...

Mann und Frau mit aller Macht gegen einander ausspielen

Jeder von uns weiß Mann und Frau ticken anders, sehen anders aus, sind unterschiedlich stark, sind unterschiedlich emotional etc. Gleiches gilt genauso innerhalb der Geschlechter. Wieso also versteifen wir uns aufs Geschlecht?
Hört doch auf ständig Ethnien, Geschlechter, Politische Ansichten oder sonst was gegeneinander aufzurechnen.
Ja, in den meisten Kulturen sind die Männer faule Paschas und ja Frau Merkel hat Millionen von diesen ins Land gelassen. Aber wie überall, gibt es auch bei uns diese Männer und genauso Frauen, die nichts können, nichts tun wollen und dennoch Christen sind. Also wiederum hört auf in Strukturen zu argumentieren. Ich als Hausmann, habe Kinder erzogen und nur wenige Jahre richtig hart gearbeitet, ja ich bekomme eine scheiss Rente und dennoch kümmert es keinen. Warum spricht man nur von Frauen die unbezahlte Arbeit leisten. Wer repariert denn den Rasenmäher, macht die Computer Büroarbeit, das können Frauen wie Männer sein. Werdet endlich erwachsen und fair.

Spirit of 1492

Da muß ich Ihnen widersprechen.
In vielen Familien müssen die Frauen genauso mitverdienen, damit man überhaupt Kinder in die Welt setzen kann. Es gibt auch Männer, welche eine strikte Kassentrennung vorsehen oder auch nicht heiraten wollen. Da hat die Frau zu arbeiten, weil der Mann eben nicht für den gemeinsamen Unterhalt auf kommen WILL!

So sehr ich auch die ungleiche Verteilung von...

Reichtum kritisiere, halte ich diese Betrachtung/Herangehensweise, die soziale Arbeit der Frauen herauszustellen und als "unbezahlte Überstunden" für grundfalsch. Gerne zahle ich meiner Frau den Mindestlohn für den Haushalt, aber dann schreibe ich auch eine Rechnung für Miet-, Neben- und Lebenshaltungskosten wie Versicherungen, Telefon, Internet, Autokredit sowie anteilige Rechnungen für Restaurantbesuche und Familienausflüge. Und nebenbei: ist es nicht _etwas_ vermessen, global den deutschen Mindestlohn zur Berechnung heranzuziehen, wenn dieser pro Stunde schon annähernd doppelt so hoch ist, wie in vielen Ländern täglich zur Verfügung steht? Würde eine Orientierung an den lokalen Gegebenheiten nicht mehr Sinn machen?

Insgesamt aber sehr aufschlussreich, dass statt einer Debatte über Superreiche und deren gesellschaftliche Verantwortung die Gender-Keule herausgeholt wird und somit ein ablenkender Nebenkriegsschauplatz eröffnet wird mit Potenzial, alles zu überstrahlen...

08:45 von Emil66

>>Ist das der Grund warum man den Frauen mal wieder einreden möchte das diese unbedingt Arbeiten müssen?<<

Niemand redet einer Frau (oder einem Mann) ein dass er arbeiten gehen muss.
Es ist aber so dass junge Familien schlicht das Geld brauchen. Die Einen weil Sie es dringend für ihre Lebenshaltungskosten brauchen. Die Anderen wiel sie sich etwas gönnen wollen.

Wie wäre es, den Arbeitern so

Wie wäre es, den Arbeitern so viel Geld zu geben, dass immer ein Partner zu Hause bleiben kann, um die Familie zu betreuen? Dann müsste man nicht so unsinnige Studien, die nur Allgemeinposten blöken, durchführen. Auch Männer machen viele arbeiten unentgeltlich.
Stört das irgendwen? Wo ist diese Studie?
Bildzeitungsniveau. Polemik uns Stimmungsmache. Unsere Gesellschaft ist eh zu gespalten und dann taucht wieder so ein Genderscheiß auf?

Spirit of 1492 "Was für ein

Spirit of 1492
"Was für ein Quark!"

Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Was sagt denn Ihre Frau dazu? Wenn sie darf, meine ich.

08:48 von AbseitsDesMains...

>>Es mag sein, dass an den Frauen deutlich mehr an sozialer Arbeit innerhalb der Familien zufällt. Es ist aber fürchterlich, wenn es dazu dienen soll, die Geschlechter gegeneinander auszuspielen. Auch die Männer haben höhere Belastungen in anderen Lebensfeldern, allerdings berichten darüber unsere Qualitätsmedien nicht.<<

Wie kommen Sie darauf dass Geschlechter gegeneinander ausgespielt werden sollen. Davon steht nichts im Artikel.

21%

Finde ich total unseriös, so eine Aussage, bereinigt sind es 6 %! Siehe statistisches Bundesamt!
Hauptsache ne dicke Zahl raushauen, auch wenn man weiß, dass diese nicht stimmt.
So macht man sich als Organisation nur unglaubwürdig

Warum streiken Frauen nicht?

Warum organisiert dann Oxfam, wer immer das auch sein mag, nicht mal einen Generalstreik aller Frauen eines Landes?
Wenn sogar Kinder und Jugendliche national oder sogar international streiken können, dürfte das für Frauen doch auch kein Problem sein.
Und wenn die Frauen, die tatsächlich Lohnabhängig arbeiten müssen, mal streiken, steht wahrscheinlich die ganze Republik still.
In Frankreich streiken klappt das, sogar mit Männern und aller Polizeigewalt zum Trotz.

Und zum Thema Rente.

Würde sich unsere Regierung ein Beispiel an den NL nehmen, dann wäre das auch kein Problem mehr.
Nix tun für die Bevölkerung, fette Selbstversorgung einstreichen für lau, dem Bürger einreden das hat er selber zu Stämmen, Alle Lasten auf den Normalbürger und den unteren Mittelstand abwälzen usw.
Ja so geht's wenn der Bürger es schluckt.

Geschlechtergerechtigkeit/Feminismus ist keine Einbahnstraße

An alle, die nun kommentierten, der Bericht sei "auffällig einseitig" (z.B. @AbseitsDesMain) und Männer übten auch belastende Arbeit aus: Natürlich tun sie das. Allerdings bedeutet das nicht, dass der Ist-Zustand deshalb zu halten ist und bereits irgendwie eine Art Gerechtigkeit hergestellt ist.
Es bedeutet auch, dass Männer ebenso von mehr Gleichberechtigung profitieren können. Denn das Ergebnis von Gleichberechtigung sollte sein, dass es nicht mehr "Männer- und Frauenarbeit" gibt. Dann können auch mehr Frauen die z.B. belastenden Pendlerwege auf sich nehmen, um das Geld für die Familie zu verdienen, handwerkliches Erledigen etc. Und Männer sich mehr um CareArbeit kümmern - ohne, dass ihnen von Leuten mit tradiertem Weltbild gleich die Männlichkeit abgesprochen wird.
Von Feminismus können alle Geschlechter profitieren.

Was will uns diese

Studie sagen?
Soll es jetzt eine Bezahlung und von wem geben, wenn zu Hause gesaugt, gekocht, gewaschen, Kinder betreut etc. wird.

Komisch, daß 1em Prozent der

Komisch, daß 1em Prozent der Welt 45% von dem auf der Welt gehört, was man essen und trinken kann, benutzen und benötigen, das stört hier nur wenige.

Kommentare gehen am Thema vorbei

Der Bericht handelt doch um die Kluft zwischen dem Vermögen der Weltbevölkerung. 1 Prozent der Menschheit besitzt mehr als 4,5 Milliarden Menschen. 1 Prozent Besitz mehr vom globalen (erdumspannenden) Vermögen als die Hälfte der gesamten Menschheit. Zum weiteren Verständnis: 1 Milliarde sind 1000 Millionen. Ein Multi-Milliardär wie z. B. Bill Gates besitzt allein 80.000 Millionen Millionen. Dass weltweit außerdem noch Frauen ausgebeutet werden, kommt zu diesem Drama hinzu.

"unentlohnte Aufgaben im

"unentlohnte Aufgaben im Haushalt"?
Was ist das denn für ein Stuss?
Soll mich meine Frau auch dafür bezahlen, dass ich neben meiner Arbeit Auto, Wohnung/Haus, Garten in Schuss halte, Einkaufen gehe, abends koche, die Kinder vor der Arbeit zur Schule bringe und Hausaufgaben mit denen mache?
Ich glaube hier haben einige ein noch sehr archaisches Weltbild über die Rolle der Frau.
Das ist nicht mehr so! Ich habe genug Bekannte, bei denen der Mann in den Vaterschaftsurlaub gegangen ist und die Frau lieber arbeitet. Ein Freund von mir ist sogar Hausmann und nur die Frau arbeitet. Mal gespannt, was der für eine Rente bekommt, soll aber nicht mein Problem sein. Dieses von Feministinnen gemalte Weltbild trifft vielleicht auf Afrika oder Arabien zu, die Wirklichkeit hier ist eine andere. Es gibt eine ganz klare Regel: Wer zu Hause ist erledigt die Hausarbeiten, ganz einfach. Und der soll dann von seinem Partner bezahlt werden?

Die Verlierer sind eben NICHt die Frauen!

"Die großen Verlierer seien dabei Frauen, erläutert Ellen Ehmke von Oxfam Deutschland"
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Ich finde, das ist eine typisch deutsche Sichtweise, und hochgefährlich, da es die Ergebnisse der Studie verzerrt!
Es wird wieder einmal der Grabenkampf zwischen Männern und Frauen aufgetan. Ja, sie sollen gleichberechtigt und für gleiche Arbeit gleich bezahlt sein, absolut klar! ABER: die Studie beschreibt etwas viel wichtigeres: die Ungleichverteilung des Vermögens zwischen Armen und Reichen, zwischen den wenigen Besitzenden und den vielen Besitzlosen, die immer weiter fortschreitet - das Grundübel des zinshaltigen Geldsystems und des gnadenlosen Neokapitalismus. Für jeden Euro Zins, den man bekommt, muss irgendwo auf der Welt jemand diesen Euro erwirtschaften und bekommt ihn nicht selbst für seine Arbeit, er muss also mehr arbeiten - und der Zinsempfänger weniger! Das ist der entscheidende Schauplatz - hier geht es mal nicht um Frau/Mann!

Zwischenmenschliches und Mentalität kann

man nicht verordnen.
Selbst im wunderschönen D soll es vorkommen das Frauen Männer und Männer Frauen ausnutzen usw.

Siehe Zuhälterei usw.

Kriminelles Gedankengut ist kriminell und da gibt es keine Medizin gegen, das einzige was es gibt ist offene Achtung oder Verachtung.

09:09 von A.G.

>>Und was will uns diese Studie sagen?
dass wir unsere Frauen für die Hausarbeit, für Putzen, Kochen und Kinderpflege bezahlen, damit der Staat wieder Steuer kassieren kann, um wieder sinnlose Studien zu finanzieren?<<

In dem Artikel steht nirgends dass Sie, oder wir Männer, unsere Frauen für ihre Arbeit bezahlen sollen.

08:48 von Spirit of 1492

«Letztendlich verdient in vielen Familien eben immer noch der Mann das Geld für die ganze Familie … ist der männliche Beitrag zum Gelingen des Familienlebens. Der weibliche ist dann eben die Hege und Pflege der Kinder und des Haushalts. Was der Natur des Menschen nunmal auch entspricht.»

Der biologischen Natur der Frau entspricht, Kinder zu gebären, Säuglinge zu säugen, und kleine Kinder mehr als der Mann zu umsorgen. Kann niemand änderen, will niemand ändern, entspricht der Natur.

Schon im Jahr 1492 entsprach weitere Organisation des Familienlebens in erster Linie gesellschaftlichen Konventionen, denn "der Natur des Menschen". In gar keinem Fall entsprach es irgendwelcher "Natur", dass auch in DEU noch vor ca. 50 Jahren die verheiratete Frau die Einwilligung ihres Ehemannes benötigte, ob sie denn einen Führerschein machen dürfe.

Fahrerlaubnis + anderes angeblich geschlechter-spezifisches Trallala kann gar nicht "Natur" sein. Wäre sonst auch bei Fred Feuerstein genau so gewesen.

@ DeHahn 08:37 Uhr

"Da kakelt unsere Regierung 8 Jahre lang über eine Grundrente, wohlwissend, dass vor allem Frauen von Altersarmut betroffen sind, da wissen wir, dass alleinerziehende Mütter oft an der Armutsgrenze liegen, aber was ändert das?"
Nichts wird sich ändern!
Wer "seinen" Haushalt in Schuss hat kann durchaus als Manager bezeichnet werden (Frau oder Mann ist dabei völlig egal).
Es ist ja noch nicht einmal im Ansatz an eine Versorgungssicherheit gedacht, dafür wurde längst umgesetzt, dass z.B. Krankenkassenchefs ihre Versorgung "aushandeln" können - mit den Zwangsbeitragszahlern als Geldgeber. Kein Limit, kein Eigenanteil.
Rundfunkgebühren das Identische Unrechtsprinzip - wer eine Wohnung hat muss für Höchtsicherheiten der Spitzenkräfte zahlen.
So lange die Herren in den roten Roben so etwas für Verfassungskonform beurteilen bleibt die Politik der Altersarmut unabdingbare Realität.

Ja, und wenn die Kinder ...

... den Müll rausbringen - ist das dann auch "unbezahlte Arbeit" oder gar "Kinderarbeit"?

Und wenn Papi am Samstag das Auto wäscht - auch unbezahlte Arbeit?

Nicht alles in den Medien macht Sinn.

Kann man in die Tonne kicken die Studie

Die Menschheit ist in den letzten 70 Jahren gewaltig gewachsen. Logisch, dass vor allem die Armen an „Masse“ zugenommen haben.

So verteilt sich wenig Geld auf viel mehr Menschen und es sieht nach größerem Ungleichgewicht aus.

Dabei hat sich wesentlich gar nichts geändert. Bzw es ist ja so, dass es ganz vielen früher Armen jetzt deutlich besser geht als früher.

Die Studie berücksichtigt solche Effekte gar nicht, ist damit also rein auf Effekthascherei aus.

Frauen leisten Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit

Oh, da fühlen sich aber viele Männer auf den Schlips getreten.
Vermutlich weil die Studie doch der Wahrheit ziemlich nahe kommt.

@09:20 von Tremiro

"Niemand redet einer Frau (oder einem Mann) ein dass er arbeiten gehen muss."

Das stimmt so nicht, sonst wären U3 Kitaplätze nicht in solchem Masse nötig.

"Es ist aber so dass junge Familien schlicht das Geld brauchen. Die Einen weil Sie es dringend für ihre Lebenshaltungskosten brauchen. Die Anderen weil sie sich etwas gönnen wollen."

Und aus diesem Grunde haben unsere Regierenden das so geregelt das die Familie nicht mehr den Stellenwert hat wie früher.

Das Kapital / die Wirtschaft braucht die günstigen Arbeiter.

Und 2 für den Preis von einem wie früher ist doch super.

So, als würde sich die Arbeit von allein tun, wenn Frauen nicht

So, als würde sich die Arbeit von allein tun, wenn Frauen nicht beteiligt sind. Das ist völlig absurd, auch die Vorstellung, irgendjemand behördlicherseits könnte die Personen entlasten, welches Geschlecht sie auch immer haben, ist für die meisten Gegenden der Welt so lächerlich weltfremd, gleichzeit sexistisch erniedrigend für die Männer, die diese Arbeit tun und zweifellos nicht entlastet werden sollen, weil es gerade politisch nicht korrekt genug ist.

@ Emil66 08:45 Uhr

"Ist das der Grund warum man den Frauen mal wieder einreden möchte das diese unbedingt Arbeiten müssen?"
Eine Beschäftigung wie in den 1950er Jahren gibt es längst nicht mehr. Weniger Arbeit muss auf mehr Beschäftigte aufgeteilt werden.
Vor diese simplen Erkenntnis -wurde damals bereits prognostiziert-, hat die Politik kapituliert und reagiert mit Unvermögen.
Und "Ja" es müssen Einkommen (Steuern, Abgaben) von Vielen sicher gestellt werden, wer sollte bei sinkenden Erträgen sonst überbordene Einküfte für Nutznießer sicher stellen?
"Richtig" oder "Falsch" steht doch überhaupt nicht mehr zur Disposition.

@09:45 von vriegel

"Die Studie berücksichtigt solche Effekte gar nicht, ist damit also rein auf Effekthascherei aus."

Traue keiner Studie / Statistik die du nicht selber gef…. hast!!

@8.48- Was für ein Quark

da stoßen Sie ins gleiche Horn wie ich.

Man kann zwar durchaus sagen, dass die unentgeltliche Leistung als Hausfrau und Mutter bei der gesetzlichen Rente berücksichtigt werden sollte. Wird sie ja auch.

Ggf. nicht ausreichend. Aber bei einer Scheidung erhält die Frau ja zumeist den Versorgungsausgleich.

Lediglich Ledige Mütter werden hier benachteiligt. Aber das ist nicht der Inhalt der Studie.

Die Studie will uns suggerieren, dass alles ungerecht ist und das Männer und Frauen in allem gleich sind.

Man kann nur hoffen, dass solche Studien nicht auch noch mit öffentlichen Geldern finanziert werden.

Nur mal zur Erinnerung

Frauen verdienen in der freien Wirtschaft nur (oder immerhin noch) 8% weniger. Es liegt an der öffentlichen Hand - also am Staat, dass es 21% sind. Weil man Grundschullehrerinnen weniger bezahlt als Gymnasiallehrern (obwohl letztere einen einfacheren Job haben), weil Kindergärtnerinnen und Krankenpflegerinnen weniger Geld zugestanden wird.
Bevor also mal wieder so getan wird, als ob Männer Frauen schlechter stellen: Es ist der Staat der das noch viel extremer macht.
Die Politiker interessiert auch nicht die normale Frau, nur 30 führende Positionen in Dax-Konzernen, darum bemühen sich Politiker - der Rest ist ihnen egal.

Nicht nur

im entfesselten Kapitalismus, sondern auch in anderen Wirtschaftssystemen bringt zum Beispiel die Pflege eines todkranken Menschen keinen Fortschritt und Mehrwert. Es ist nicht absehbar, dass solche Leistungen sinnvoll gewürdigt werden, da der zu pflegende Mensch immer noch eine Arbeitskraft bindet. Mit solchen Vorgängen können Bevölkerungen in die Selbstbeschäftigung versinken ohne Fortschritte zu erzielen.
Familienarbeit hingegen ist Wertschöpfung im privaten Rahmen. Zum Beispiel werden Nahrungsmittel veredelt um vollwertige Speisen zu erzeugen. Damit kann man günstig Zutaten kaufen, anstatt teurere zubereitete Speisen. Familiär eine Ersparnis, gesellschaftlicher Nutzen überschaubar gering.
Das gilt natürlich nicht für alle Tätigkeiten, die vorrangig von Frauen ausgeführt werden.

Ablenkung zu 100% gelungen

Da hat die ts ja wieder tolle Arbeit für die Megareichen gemacht. Das die wenigen Reichen immer reicher werden ist im Artikel zu lesen wird aber durch die kostenlose Arbeit der Hausfrau und Mutter negiert. Bestens zu sehen bei den Kommentaren.
Liebe ts, auch die Reichen bezahlen nur einmal die Rundfunkgebühren, warum macht Ihr nicht mal eine Auflistung wie sich der Reichtum der 100 Reichsten Deutschen in den letzten Jahren entwickelt hat? Ist es euch wirklich lieber, das sich die Geschlechter bekämpfen?

@09:31 von aberjaabernein

"Allerdings bedeutet das nicht, dass der Ist-Zustand deshalb zu halten ist und bereits irgendwie eine Art Gerechtigkeit hergestellt ist. Denn das Ergebnis von Gleichberechtigung sollte sein, dass es nicht mehr "Männer- und Frauenarbeit" gibt."

Das ist der Unterschied von Gleichberechtigung versus Gleichheit: Die Geschlechter haben bereits heute die frei Wahl weite Pendlerstrecken zu fahren oder sich für einen Teilzeitjob in der Wohnnähe zu suchen. Nicht immer, aber häufig entscheiden sich Männer für die Karriere und Frauen eher für die persönlich angenehmere Variante zwei.
Selten entscheiden sich Frauen umgekehrt.

Männer werden wohl von der Gesellschaft zu größerer Härte gedrillt bzw. sie haben den Druck, ihre Familie zu ernähren und vor ihrer Familie als starker Ernährer da zu stehen. Dieses häufige Leistungsmotiv der Männer wird ständig angeprangert und man hat gar den Eindruck, im Rahmen des Gleichheitwahn, man möchte Männer deshalb bestrafen.

@ Spirit of 1492 08:48 Uhr

"Und so sehen das die meisten Männer eben auch: das Gehalt gehört nicht ihnen, sondern ist der männliche Beitrag zum Gelingen des Familienlebens. Der weibliche ist dann eben die Hege und Pflege der Kinder und des Haushalts."
Was spricht dann dagegen, wenn das Einkommen welches in der Familie erzielt wird auch den Familienmitglieder zugestanden wird.
Also; davon zahlt jeder, nach Abzug eines Mindestbetrages, in Prozentpunkte "seine" Sozialabgaben, "seine" Steuer, usw.
Sehen sie auch nur den kleinsten Ansatz für eine Harmonisierung in der Einkommens- und Lastenverteilung?
Im übrigen; ob Frau oder Mann der "Hauptverdiener" ist - das wäre dann bedeutungslos.

@9.42- Natur der Sache

„ Der biologischen Natur der Frau entspricht, Kinder zu gebären, Säuglinge zu säugen, und kleine Kinder mehr als der Mann zu umsorgen. Kann niemand änderen, will niemand ändern, entspricht der Natur.“

Doch. Leider wollen Linke und Grüne genau das ändern.

Manche wollen sogar Perspektivisch die Zeugung und das Wachstum von Babys auf außerhalb des Mutterleibes verlegen, um die Ungleichheit zwischen Mann und Frau zu beseitigen.

Dass das krank ist muss man sicher nicht noch extra betonen.

in Politik ?

von isadora @
Und was ist wenn Frauen regieren?
Merkel in D und May in GB haben ja deutlich gemacht das es nicht am Geschlecht liegt wie Politik gemacht wird.

Jetzt it Herr Johnsen dabei den Wählerwillen zeit nah umzusetzten. Gut so.

@ dass auch in DEU noch vor ca. 50 Jahren 9:42 von schabernack

"die verheiratete Frau die Einwilligung ihres Ehemannes benötigte,
ob sie denn einen Führerschein machen dürfe."
zu @@8:48 Spirit des Mittelalters

Ja, und in SaudiArabien darf sie es erst heute, 50 Jahre später.
Ich amüsier mich immer, wenn bei solchen Themen alle Kommentatoren
des 'Altertums für Deutschland' zuhauf hier auftauchen,
dabei sollten sie lieber abtauchen mit ihren verquasten Ideen von vor tausend Jahren.

20. Januar 2020 um 09:27 von PatricioKanio

"
21%
Finde ich total unseriös, so eine Aussage, bereinigt sind es 6 %! Siehe statistisches Bundesamt!
Hauptsache ne dicke Zahl raushauen, auch wenn man weiß, dass diese nicht stimmt.
So macht man sich als Organisation nur unglaubwürdig
"
In dem Fall geht es um die Arbeit und deren Entlohnung an sich und da stimmt die Zahl. Der Artikel greift auf, dass hauptsächlich um die Verteilung in schlechter bezahlten Berufen geht. Unter den Aspekten stimmt die Zahl.

@ 09:16 von lh

"Da muß ich Ihnen widersprechen.
In vielen Familien müssen die Frauen genauso mitverdienen, damit man überhaupt Kinder in die Welt setzen kann. Es gibt auch Männer, welche eine strikte Kassentrennung vorsehen oder auch nicht heiraten wollen. Da hat die Frau zu arbeiten, weil der Mann eben nicht für den gemeinsamen Unterhalt auf kommen WILL!"
.
Dazu kann ich nur sagen:
1. Falschen Mann ausgesucht,
2. der Mann hat eine Unterhaltspflicht, sogar für beide.

Erstaunlich wie sich die

Erstaunlich wie sich die Männer hier angegriffen fühlen. Ja natürlich hat sich etwas getan, auch in Deutschland, aber nicht genug. Welche Werte zählen denn bei uns? Hausfrau und Mutter sein ist nicht wirklich anerkannt im unserer Gesellschaft. Auch in Deutschland gibt es Studien über die Verteilung von Haus- und Pflegearbeit. Da ist der Unterschied immer noch erschreckend groß. In den skandinavischen Ländern ist man da schon weiter. Übrigens arbeiten Frauen auch, weil sie gut ausgebildet sind. Warum soll dann ihr Beitrag zum Haushalt größer sein. Rasenmäher reparieren und streichen tut man in der Regel nicht täglich. Putzen, waschen, kochen sehr wohl. Auch die meisten pflegenden Angehörigen sind Frauen. Eine körperliche und seelische Höchstbelastung. Die Rechnung kommt im Alter, leider.

@09:24 von Tremiro

"Wie kommen Sie darauf dass Geschlechter gegeneinander ausgespielt werden sollen. Davon steht nichts im Artikel."

Genau letzteres ist das Problem. Der Bericht berichtet NUR über Frauen. Haben Männer nicht zu leiden? Leisten sie keine unbezahlte Arbeit? Ein Bericht, der zahlen nur eines Geschlechts nennt, ohne auf die Hintergründe einzugehen oder die Zahlen in Relation zum anderen Geschlecht zu setzen, ist qualitativ schwach.

"Frauen verdienen 21 Prozent weniger als Männer, und auch hier ist die Ursache, dass Frauen deutlich mehr unbezahlte Care-Arbeit leisten als Männer, im Durchschnitt 1,5 Stunden mehr täglich"

Also mal wieder das berühmte pay gap und diesmal ist die Ursache unbezahlte Arbeit. Aber wie kann man weniger verdienen durch Arbeit, die erst gar nicht bezahlt wird? Das ergibt keinen Sinn. Für mich ist dieser Beitrag mal wieder die übliche Propaganda des ÖR.

Familie, gibt es das noch?

Dieser Artikel zeigt deutlich, wie krank unsere westliche Gesellschaft ist. Die Gründung einer Familie ist ein Unterfangen, das vom Zusammenhalt lebt, um der/den nachfolgenden Generation(en) den gesellschaftlichen Aufstieg zu ermöglichen. In unserer egoistischen Gesellschaft fragt man aber nur: Welchen Nutzen habe ICH davon? Soll ich jetzt meiner Frau ein Gehalt dafür zahlen, dass sie unsere(!) Kinder umsorgt, betreut und erzieht? Was die Altersversorgung betrifft, so sollte auch das gemeinsam und gerecht geregelt werden. Wenn man aber Familie als Schimpfwort betrachtet oder als zeitweiliges Vergnügen, funktioniert das natürlich nicht.

Wie wäre es, den Arbeitern so

von ooooch nö @

viele Arbeitgeber tun das.
Nur leider nimmt der Staat mit Steuern und Gebühren für falsche idiologisch Politik Ihnen viel wieder weg. Deshalb sind in vielen Familien beite Ehepartner gezwungen heute mit zu arbeiten.

Also ander Finaz und Steuerpolitik die die selsbtbestimmung und eigenverantwortung stärkt statt immer mehr Alimentierung.

@9.40- jeder Euro Zins...

Es ist nicht so, dass jeder Euro Zins von einem armen unterdrückten Arbeiter erwirtschaftet wird, der selber nichts davon hat.

Das ist linksromantischer Blödsinn...

Und es ist auch nicht so, dass viele Menschen arm sind weil einige reicher sind als andere.

Es gäbe schlichtweg viel mehr Geld und Vermögen, wenn es keine Armen geben würde.

Die Reichen hätten dann absolut noch mehr Geld, aber in Relation natürlich weniger.

Es macht also sicher Sinn dafür zu sorgen, dass die Armen weniger Kinder bekommen und sich mehr um ihre Bildung kümmern können.

Übrigens: durch die niedrigen Zinsen weltweit spielen Zinsen bei der Vermögensbildung eine immer untergeordnetere Rolle.

Hallo?

"Doch laut der Studie der Entwicklungshilfeorganisation gab es im letzten Jahr eine weitere Konzentration der Vermögen an der Spitze. Einem Prozent der Menschheit gehören demnach 45 Prozent des globalen Vermögens. Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung besitzt gemeinsam nicht einmal ein Prozent des globalen Vermögens." Darum geht es und nicht darum, ob Frauen für Hausarbeit entlohnt werden. In diesem Wertverteilungsdrama sind Frauen noch dazu die weitest Abgehängten (global). Darauf weißt Oxfam hin und nichts anderes. Und hier in Deutschland ist es so, wenn eine Frau ihr halbes Leben damit verbringt, Kinder großzuziehen und den Haushalt zu schmeißen, dann ist sie nach wie vor am Ende die Belämmerte. Es sei denn, sie sorgt selbst vor (durch Mehrarbeit) oder der Partner leistet hierfür seinen Beitrag. Falls aber der Partner nach vielen Jahren abspringt, dann sieht es düster aus. Keine Berufsvita aufgebaut, keine ordentliche Absicherung mehr und wahrscheinlich auch noch die Kinder im Haus.

@ 09:48 von Tremiro

"Frauen leisten Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit. Oh, da fühlen sich aber viele Männer auf den Schlips getreten."
.
Ich nicht. Meine Überstunden sind durch mein Grundgehalt abgegolten. Unterhalten Sie sich mal mit Männern!?

Da haben aber ...

... ein paar "Wissenschaftler" wieder etwas unter sich gelassen ! Es gab vor wenigen Generationen noch Leibeigenschaft und Tauschwirtschaft. Arbeit gegen Bezahlung ist dagegen noch recht neu - und die damit leider einhergehenden Steuern und auch die Sozialabgaben. Bis heute ist von einer "gerechten Bezahlung und Besteuerung" nur wenig zu sehen - und da werden Tätigkeiten genannt, deren Wert für die Gesellschaft nicht annähernd wertgeschätzt sind ! Ein kleiner "Feldversuch" z.B. in einem Kleinstaat dürfte aufzeigen, daß Müttergehälter und Arbeiten im Haushalt die Lohnpyramide auf den Kopf stellen würden.

09:37 von NeutraleWelt

«Es gibt eine ganz klare Regel: Wer zu Hause ist erledigt die Hausarbeiten, ganz einfach. Und der soll dann von seinem Partner bezahlt werden?»

Im gleichen Sinn der Schlussfolgerung der Unlogik könnte man nun auch fragend mutmaßen, ob denn die Fußballprofis, die besonders viele Tore in Punktspielen schießen, im Training auch besonders viele Bälle aufpumpen müssen. Nein - müssen sie nicht. Das macht der Ballaufpumper und sein Lehrling …

Jede Art von Lohnarbeit und unbezahlter Tätigkeit trägt zum gesellschaftlichen Leben einer jeweiligen Gesellschaft bei. Weder ohne Lohnarbeit, noch ohne unbezahlte Tätigkeiten können Gesellschaften "der modernen Zeiten" existieren. Abgesehen von "Naturvölkern", die keine Lohnarbeit kennen.

Weder sollen Sie Ihre Frau wie im Restaurant bezahlen, wenn sie Essen für die Familie kocht. Auch nicht soll Ihre Frau Sie bezahlen, wenn Sie die Zutaten fürs Essen einkaufen gehen.

Schlicht Betrachtung "über Wertigkeit" diverser Tätigkeiten im Zusammenleben …

09:51 von vriegel

>>Die Studie will uns suggerieren, dass alles ungerecht ist und das Männer und Frauen in allem gleich sind.<<

Also das geht ja überhaupt nicht. Männer und Frauen sollen "in allem" gleich sein.
Wo wir Männer doch viel besser und toller sind.
Ironie aus

@ 08:28 von suomalainen

"ich finde
diese zahlen nicht mal erschreckend, ich finde sie tieftraurig. zumal der grossteil der milliardäre nicht mal einen finger gekrümmt hat fürs vermögen. das ist ererbt. und komm mir keiner mit " die sorgen doch für arbeitsplätze". selbst wenn sie die hälfte ihres reichtums abgeben, würden sie immer noch wie die sprichwörtliche made im speck leben und wären arbeitgeber..."

Da gebe ich Ihnen vollumfänglich recht. Ich glaube auch, wenn diese Diskrepanz auch noch weiter bestehen bleibt, dann fliegt uns das irgendwann um die Ohren. Es sind mittlerweile einfach zu wenige Menschen, denen ein ausreichendes Einkommen vergönnt ist. Es ist eine verdeckte Weltwirtschaftskrise.

@ 09:57 von MaWo

"Was spricht dann dagegen, wenn das Einkommen welches in der Familie erzielt wird auch den Familienmitglieder zugestanden wird.
Also; davon zahlt jeder, nach Abzug eines Mindestbetrages, in Prozentpunkte "seine" Sozialabgaben, "seine" Steuer, usw."
.
Ja genau, mit Steuerklasse 4/4 oder 3/5, damit Sie noch besser abzocken können.
Arbeiten Sie für die Regierung?
Wenn dann im Endeffekt jeder von beiden einen "Minijob" von 1200€ zu versteuern hat, haben Sie direkt zwei Menschen, die von ihrer Rente nicht leben können.

@ 10:10 von Randerscheinung

"Es sei denn, sie sorgt selbst vor (durch Mehrarbeit) oder der Partner leistet hierfür seinen Beitrag. Falls aber der Partner nach vielen Jahren abspringt, dann sieht es düster aus."
.
Falls der Partner nach vielen Jahren abspringt, hat der Mann die A....-Karte!
Er ist unterhaltspflichtig und die Rentenpunkte werden aufgeteilt.
Während die Frauen meist schon einen neuen Partner haben, der inoffiziell den neuen Haushalt mitfinanziert, können Sie als Mann mal versuchen, eine neue Partnerschaft mit dem, was ihnen bleibt, aufzubauen. Wenn die Frau Lust darauf hat sehen Sie noch nicht mal mehr Ihre Kinder.
Kommen Sie mal von Ihrem Klischee weg und unterhalten sich mal mit Scheidungsopfern.

09:57 von vriegel / @schabernack, 09:42

Ich: «Der biologischen Natur der Frau entspricht, Kinder zu gebären, Säuglinge zu säugen, und kleine Kinder mehr als der Mann zu umsorgen. Kann niemand änderen, will niemand ändern, entspricht der Natur.»

Sie: «Doch. Leider wollen Linke und Grüne genau das ändern.»

Au weia - das is' ja 'n Ding.

Linke und Grüne propagieren Schwangerschaften für / bei Männern.
Wie super-gut, dass ich mit Mitte 50 schon was älter bin …

«Manche wollen sogar Perspektivisch die Zeugung und das Wachstum von Babys auf außerhalb des Mutterleibes verlegen, um die Ungleichheit zwischen Mann und Frau zu beseitigen.»

Und wieder andere frieren in Science Fiction Movies die Raumfahrer vor der Abreise nach Alpha Centauri ein, damit die Reisenden unterwegs nicht so viel essen müssen …

«Dass das krank ist muss man sicher nicht noch extra betonen.»

Eingefrorene Astronauten + Heranwachsen menschlichen Lebens im Reagenzglas sind Science Fiction.

Wenn Scottie beamt, regt sich auch kein Mensch auf …

Verstehen muss

muss man das jetzt irgendwie nicht.
Männer gehen arbeiten um die Familie zu ernähren und alles was dazu gehört.
Das Klassische Modell, heute reicht das oft nicht mehr, und es müssen alle wegen des Geldes noch zusätzlich etwas tun.
Wie haben sich die Herrn Wissenschaftler sich das denn vorgestellt, wer soll wen bezahlen ?.
Arm und Reich gibt es so lange der Menschen denken kann, oder so lange wir eben wissen.
Das Reiche bei uns mehr verschont werden, weiß auch jeder, dazu muss man kein Wissenschaftler sein.
Heute in Deutschland, hat sich doch das Mann Frau Verhältnis schon lange geändert, gibt auch Alleinerziehende Männer, Männer kochen und putzen und so weiter.

Und so weit ich es persönlich aus meiner früheren Arbeitswelt noch kenne, hatte meine Kollegin, den Gleichen Stundenlohn wie ich, nur das ich mehr Überstunden gemacht habe, das war anders.
Aber Beide waren gleich in Vollstunden und Stundenlohn, mag sein das es Unterschiede gibt, da war aber in dem Fall nicht so.

Das die Reichen immer reicher

Das die Reichen immer reicher werden liegt in der Natur der Sache. Zum einen ist das Vermögen der reichsten Menschen an die Aktienkurse gekoppelt, welche seit 2008 kontinuierlich steigen, zum anderen erhalten Sie jährlich mehr Geld (u.a. durch Dividenden) als was Sie ausgeben können.

Beim Gender Pay Gap wird immer zu wenig berücksichtigt. Ich halte es da auch eher mit den 6% vom statistischen Bundesamt. Ich bezweifel das z.B. der längere Rentenbezug (7 Jahre mehr Lebenserwartung) sowie die Witwenrente mit berücksichtigt wird. Der Punkteausgleich nach Scheidung wahrscheinlich ebenfalls nicht.

Am 20. Januar 2020 um 10:05 von Eudialyt4

"....Ja natürlich hat sich etwas getan, auch in Deutschland, aber nicht genug. Welche Werte zählen denn bei uns? Hausfrau und Mutter sein ist nicht wirklich anerkannt im unserer Gesellschaft."
#
#
Was hat sich den in den letzten Jahren zum positiven für die Familien in Deutschland entwickelt? Das fast kostenlose abgeben von Kleinkinder in die Ganztagsversorgung damit die Ehefrau Arbeiten kann? An der Kasse im Supermarkt oder die Waren in das Regal einräumen ist ja viel schöner als die Entwicklung des eigenen Kind zu erleben und gestalten.
Die Forderung eine starke Frau in der Arbeitswelt zu sein schwächt das ansehen von nur Mütter und nur Hausfrauen. Politisch gewollt und einige Frauen tappen in diese Falle und erheben sich zur Stimme aller Frauen.

@ 10:05 von Eudialyt4

"Erstaunlich wie sich die Männer hier angegriffen fühlen."
.
Nicht angegriffen, aber die Betrachtung ist einseitig. Niemand zwingt Sie Kinder zu bekommen. Wenn Sie dann einen Haushalt führen müssen, liegt es an den beteiligten Personen zu entscheiden wie man es machen soll. Bitte nicht wieder die Leier mit ungerechter Bezahlung! Eine Beamtin bekommt mehr als ein Lackierer und eine Krankenschwester mehr als ein Bäcker.
Ich kenne genug Männer, die (wenigstens bis zum Kindergartenalter) lieber den Part des Hausmannes übernehmen.
Wir leben hier nicht mehr in den archaischen Strukturen wie vor 50 Jahren oder in Saudi-Arabien!
Wollen Sie mal einen Ehestreit provozieren? Erzählen Sie mal Ihrer Frau, sie muss jetzt zu Hause bleiben und nur noch den Haushalt versorgen. Auf das Ergebnis können Sie gespannt sein.

@9:45 vriegel

Die Geldmenge ist in den vergangenen 70 Jahren auch gewaltig gewachsen und konzentriert sich mehr denn je auf relativ Wenige. Von daher kann ich Ihre Argumentation nicht nachvollziehen.

Das weiß man auch ohne Studie: Man muss nur sein Umfeld ansehen

Wenn ich die Stunden für die Betreuung meiner Eltern im Alter zusammen addieren müsste, wäre das ein unentgeltlicher Nebenjob, der wohl über den Stunden für Minijobs liegen würde. Und das tue ich seit vielen Jahren und bin mittlerweile selbst schwer krank. Dabei sind meine Eltern im Pflegeheim, so dass man den Zeitaufwand nicht mal bei der Pflegekasse geltend machen kann.
Aber da kein Pflegeheim in Deutschland eine Rundumversorgung leisten kann, muss man als Angehöriger aushelfen, wenn z. b. die Eltern nicht mehr selbst essen und trinken können. Man muss viele anderen Dinge erledigen wie Besorgen von Hygieneartikeln, Medikamenten, Termine und Begleitung zum Arzt, ins Krankenhaus, Anträge bei den kranken Kassen, usw.
Da kommen schon etliche Stunden zusammen.
Und es gibt sicher noch andere Beispiele, wo Frauen den Kürzeren ziehen - auch und vor allem in D.
Ich denke auch an die schlechte Bezahlung vieler Jobs im Bereich Hauswirtschaft, Pflege, etc.

@ 10:12 von schabernack

"Schlicht Betrachtung "über Wertigkeit" diverser Tätigkeiten im Zusammenleben …"
.
Diese Betrachtung der "Wertigkeit" kommt von Ihnen.
Niemand wertet hier irgendeine Tätigkeit als gut oder minderwertig.
So wird es aber durch diesen Artikel suggeriert. Frauen (wie Männer!) werden für ihre Hausarbeit nicht bezahlt und machen kostenlos Überstunden. Was ist das für ein Stuss?

Es geht um "die Welt" - nicht ausschließlich ...

... um Deutschland!

Ich würde einmal behaupten, dass ein Land wie Deutschland durch gute Sozial- und Bildungssysteme, durch eine aufgeklärte Kultur, gute Finanzlage und nicht zuletzt durch unser Rechtssystem, schon auf einem sehr guten Weg ist. Natürlich nicht perfekt und immer noch optimierungswürdig.

Im Gegensatz dazu die Ländern, die nicht oder kaum über solche Systeme verfügen, die arm sind, deren politisches System nicht von Demokratie, Gleichheit und Selbstbestimmung geprägt ist. Diese Länder sind auch Teil der Studie.

um 08:28 von suomalainen

>>
zumal der grossteil der milliardäre nicht mal einen finger gekrümmt hat fürs vermögen. das ist ererbt. und komm mir keiner mit " die sorgen doch für arbeitsplätze". selbst wenn sie die hälfte ihres reichtums abgeben, würden sie immer noch wie die sprichwörtliche made im speck leben und wären arbeitgeber...
<<
Es ist ein Fehler Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern mit der Vermögensfrage zu verknüpfen. Die Vermögensfrage stellt sich nämlich auch bei Frau Quandt (BMW). Um wie eine Made im Speck zu leben, braucht man eher ein hohes Einkommen als ein großes Vermögen. Würde man die Aktien eines Bill Gates (der kein Erbe ist) verteilen, so hätten eben andere die Aktien und zugegebenermaßen auch etwas Dividende, die dann aus Armen keine Reichen macht. Sie können den Kuchen nicht gleichzeitig behalten und essen. Der Ansatzpunkt müssen also immer die Einkommen sein (incl. Erbe).

@RenamedUser

Prima Kommentar, gefällt mir.

@ Tremiro

>>> Also das geht ja überhaupt nicht. Männer und Frauen sollen "in allem" gleich sein.
Wo wir Männer doch viel besser und toller sind. Ironie aus <<<
.
Also aus Erfahrung kann ich Ihnen sagen, Frauen sind nunmal völlig anders als Männer. Zum Glück! Wenn meine Frau so wäre wie ich, alleine schon anatomisch, fände ich das schon sehr merkwürdig.
Oder ist "anders" bei Ihnen automatisch "schlechter"?

Wenn dass hier so ist: Time for Change!

Wenn dem so ist, wie es hier im Artikel gesagt wird dann heißt das: Time for Change, Zeit zum Ändern.

https://www.tagesschau.de/ausland/oxfam-ungleichheit-studie-davos-101.html

Frauen und Mädchen in aller Welt leisteten jeden Tag mehr als zwölf Milliarden Stunden unbezahlt Arbeit. Oxfam rechnet vor: Würde man den Frauen für diese Arbeit auch nur den Mindestlohn zahlen, dann entspreche das einem Gegenwert von über elf Billionen US-Dollar pro Jahr. Das sei 24 Mal mehr als der Umsatz der Technologie-Riesen Apple, Google und Facebook zusammen.

Fuer Frauen muss es mehr als "nur" den Mindestlohn geben. Der Mindestlohn ist eine Rote Linie nach unten beim Lohn die nicht unterschritten werden darf. Und Mädchen und Jungs gehören in die Schule. Kinderarbeit ist verboten. Das sollte allen bekannt sein.

@Tremiro: Wird in dem Bericht dort indirekt gesagt

...dass Frauen häufig unbezahlte Pflege- und Fürsorge-Arbeit leisten, sich um Angehörige und Kinder kümmern...Frauen verdienen im Durchschnitt weniger, kritisiert Oxfam.
Frauen und Mädchen in aller Welt leisteten jeden Tag mehr als zwölf Milliarden Stunden unbezahlt Arbeit. Oxfam rechnet vor: Würde man den Frauen für diese Arbeit auch nur den Mindestlohn zahlen, dann entspreche das einem Gegenwert von über elf Billionen US-Dollar pro Jahr. Das sei 24 Mal mehr als der Umsatz der Technologie-Riesen Apple, Google und Facebook zusammen...Die Ungleichheit, unter der Frauen zu leiden haben, sei weltweit zu beobachten - auch in Deutschland... und auch hier ist die Ursache, dass Frauen deutlich mehr unbezahlte Care-Arbeit leisten als Männer...usw. usw. - Nachdem diese Punkte von Oxfam so hervorgehoben werden, bedeutet das für mich: Die Frauen sollen bezahlt werden. Aber das ist ja sowieso nur wieder die bekannte Milchmädchenrechnung.

@tagesschlau2012

Sehen Sie bei Ihnen geht es immer um die Ehefrau die arbeiten muss. Warum nicht um den Ehemann? Ich halte auch nichts von Kindergrippen. Es geht um die Zeit danach. Es gibt viele gut ausgebildete Frauen, mittlerweile machen mehr Mädchen Abitur wie Jungs. Die Frage sollte lauten, wie bekommen wir das gemeinsam gut hin? Übrigens sind es nicht die Frauen, die das Ansehen von Müttern und Hausfrauen schmälern, dass sind eher die nach wie vor männlich geprägten Werte unserer Gesellschaft

@09:04 von Egleichhmalf

"Bei dieser Rechnung ergibt sich dann ein Gender Pay Gap von lediglich 6% anstelle der hier mal wieder kolportierten 21%.
Das ist einfach unredlich.
(...)
Aber mit Fake-News die Menschen zu betrügen ist nicht in Ordnung"

Fake-News sind das nicht, da der Gender Pay Gap ein ordentlich definierter Fachterminus ist. Es ist für den wenig informierten flüchtigen Leser jedoch irreführend, da die Definition häufig nicht in Gänze bekannt ist. Von daher ist die Verwendung meist irreführend.

Der Gender Pay Gap sagt nicht aus, dass Frauen mit gleicher Qualifikation bei identischen Tätigkeiten in gleichen Branchen weniger verdienen als Männer. Er sagt aus, dass Frauen im Schnitt weniger verdienen als Männer. Viel mehr nicht.
Gründe kann man daraus nicht direkt ableiten.
Je weiter man das seziert, desto geringer fällt der Unterschied aus. Es ist also naheliegen, das Diskriminierung nicht der entscheidende Faktor ist, sondern der Unterschied strukturelle Gründe hat.

20. Januar 2020 um 10:06 von hwnw

"
...
In unserer egoistischen Gesellschaft fragt man aber nur: Welchen Nutzen habe ICH davon? Soll ich jetzt meiner Frau ein Gehalt dafür zahlen, dass sie unsere(!) Kinder umsorgt, betreut und erzieht? Was die Altersversorgung betrifft, so sollte auch das gemeinsam und gerecht geregelt werden.
...
"
Die Familie ist die kleinste Wirtschaftseinheit und durch die Entwicklung der Gesellschaft sind auch diese vermehrt in den Konkurrenzkampf zueinander. Was habe ICH davon unterscheidet sich im Grunde kaum noch zu was hat meine FAMILIE davon. Die Konsequenzen sind ähnlich, es werden immer Menschen ausgeschlossen.
Ja. Ihr Gehalt gehört zu den Einkünften der Familie und steht somit auch ihrer Frau für die wertschöpfende Hausarbeit zu. Das gleiche gilt für die Altersvorsorge.

"
Wenn man aber Familie als Schimpfwort betrachtet oder als zeitweiliges Vergnügen, funktioniert das natürlich nicht.
"
Wenn die Familie die Gesellschaft als Gegner betrachtet auch nicht.

@ Eudialyt4

>>> Übrigens sind es nicht die Frauen, die das Ansehen von Müttern und Hausfrauen schmälern, dass sind eher die nach wie vor männlich geprägten Werte unserer Gesellschaft <<<
.
Das sehe ich anders. Ist es nicht eher die "Karrierefrau", die auf ihre kindererziehende und Haushalt managende Geschlechtsgenossin herabsieht?
Zumindest so mein Eindruck. Einen Mann interessiert es eigentlich nicht was eine andere Frau tut. Ob bezahlter Job, oder unbezahlte Heimarbeit.

@ 10:34 von NeutraleWelt

"Kommen Sie mal von Ihrem Klischee weg und unterhalten sich mal mit Scheidungsopfern."

Sorry, das was Sie geschrieben haben ist Klischee. Und zwar so altbacken, dass es schon staubt. Ich bin umgeben von Scheidungsmenschen und habe sogar selbst eine hinter mir. Die Menschen, von denen Sie sprechen kommen vor und können (vielleicht) einem sogar Leid tun. Aber das ist eine Minderheit. Sehr viele Scheidungen (und Trennungen) verlaufen einvernehmlich und mit Blick auf das Wohlergehen der Kinder. Ja, es gibt sogar Menschen, die unterstützen einander, auch wenn sie getrennte Lebenswege gehen. Geht alles, wenn man will und geschmeidig bleibt. Und dann gibt es noch diejenigen, die eine Trennung nicht verknusen können und sich höchstrichterlich noch eine Abfuhr holen. Tja. All das hat aber nichts damit zu tun, dass Frauen im Querschnitt 'ärmer' dastehen, zumal im Alter. Kindererziehung und Haushaltsführung bildet sich nicht in ihren persönlichen Portemonnaies ab. Nach wie vor.

@ NeutraleWelt 10:22 Uhr

"Ja genau, mit Steuerklasse 4/4 oder 3/5, damit Sie noch besser abzocken können.
Arbeiten Sie für die Regierung?"
Freibetrag für "Jeden" in der Familie und vom Restbetrag der Einkünfte zahlt "Jeder" seinen Part.
Ob sie später in eine Armutsfalle enden ist wohl abhängig von den Beträgen. Diese müssen ja nicht "unten" angesiedelt sein.
Nein ich arbeite nicht "für die Regierung" - ich möchte mich nicht schämen müssen auf Kosten Anderer leben zu "dürfen".

@Egleichhmalf um 09:04

Die Differenz, auf die Sie da gestoßen sind, ergibt sich aus der unterschiedlichen Berechnung von unbereinigtem und bereinigtem Gender Pay Gap. Eine Methode bezieht strukturelle Differenzen ein, die andere rechnet sie heraus. Beide Methoden sind anerkannt. Auf der Wikipedia finden Sie mit Quellenangabe den Satz: "Der unbereinigte GPG lag nach der Analyse des Statistischen Bundesamtes 2016 bei rund 21 %." Also kein Betrug und keine Fake News, sondern statistische Feinheiten, die mühelos recherchierbar sind.

@AbseitsDesMains...

"... Beruflich nehmen Sie größerer Härten und längere Pendlerwege in Anspruch... Dafür sterben Männer ca. 7 Jahre früher und erhalten im Schnitt 1/3 weniger Rente, als eine Frau mit vergleichbaren Einzahlungen. Die Steuererklärung, unsere Mieter, Mathenachhilfe, Geldanlage, Reparaturen am Haus, der 1st-level-support rund um die EDV, das Hauptfamilieneinkommen usw. leisten fast immer die Männer." (gekürzt)

Hm... Haupteinkommen stimmt, da Männer bei vergleichbarer Arbeit fast immer mehr bezahlt bekommen - Tatsache. Und gependelt habe ich mehr als ein Jahrzehnt. Computer und 1st level support, Reparaturen, Steuererklärung - alles mein Job, bin EDV. Aber vielleicht bin ich ja in Wirklichkeit ein Mann, hab es nur nicht gemerkt... Ach ja, zwei Kinder hab ich auch noch in die Welt gesetzt und aufgezogen... Und mein Mann bekommt bekommt mehr Rente als ich.

Mir ist echt ein Rätsel, wie man(n) dieses erwiesenen soziale Ungleichgewicht mit fadenscheinigen Erklärungen schön reden will.

Verkennung des Problems

Ich sehe das Problem der Frauen als Verlierer hier ein wenig anders als Oxfam, wobei ich mich hierbei ausschließlich auf Deutschland beziehe.
Die unterschiedliche Bezahlung spielt in bestimmten Aspekten keine sonderlich große Rolle. Denn einen Haushalt interessiert nicht was jeder Einzelne verdient, sondern die Höhe des Einkommens des Gesamthaushaltes. Sofern Männer und Frauen im Haushalt über die Verwendung des Geldes gemeinsam bestimmen (was ich für den Standardfall halte) trifft eine schlechte Bezahlung beide Partner gleichermaßen.
Das Problem haben wir erst mit der Trennung oder dem Tod eines Partners. Zudem wird eine Abhängigkeit geschaffen die problematisch ein kann.

Bei einer Trennung ist derjenige Partner mit dem niedrigeren Einkommen im Nachteil - um dies auszugleichen gibt es Unterhaltsansprüche.
Das Hauptproblem entsteht bei der Rente, da die Rentenansprüche nicht durch das Haushaltseinkommen erworben werden, sondern durch die eigene Arbeit in abhängiger Beschäftigung.

@ 10:54 von Margitt.

"Das weiß man auch ohne Studie: Man muss nur sein Umfeld ansehen
Wenn ich die Stunden für die Betreuung meiner Eltern im Alter zusammen addieren müsste, wäre das ein unentgeltlicher Nebenjob, der wohl über den Stunden für Minijobs liegen würde."
.
Können Sie sich vorstellen, dass das auch Männer machen? Neben dem Beruf?

Voll daneben wieder mal

Habt Ihr vielleicht etwas von Familie gehoehrt .. der kleinsten sozialen Einheit in der Menschen ohne gegenseitige Aufrechnung fuereinander Einstehen ... Zugegeben ..nach dieser sinnfreien Studie gehoehrt meine Frau auch zu den ausgebeuteten Sklaven , die ohne Stundenlohn seit nunmehr mehr als 30 Jahren mich bekocht , einkauft mich bei Krankheit versorgt . Aber darueber beklagt Sie sich nicht , da Sie vollstaendig frei mit meinem Gehalt verfuegen kann und sich Ihr Leben deutlich freier gestaltet als mit versklavender Lohnarbeit. Ich koennte im Gegenzug auch sagen , das ich der versklavte bin , der die Knete erarbeitet aber in der Familie bezahlt nun mal der eine den anderen nicht

@PatricioKanio um 09:27 Bewusste Falschmeldung?

"Der unbereinigte GPG lag nach der Analyse des Statistischen Bundesamtes 2016 bei rund 21 %." (Statistisches Bundesamt: Pressemitteilungen - Drei Viertel des Gender Pay Gap lassen sich mit Strukturunterschieden erklären - Statistisches Bundesamt (Destatis). 14. März 2017, abgerufen am 4. März 2019) Die Unterstellung, Oxfam verbreite hier bewusst falsche Zahlen, greift also ins Leere.

Frauen...

….zumindest in weiter entwickelten Laendern haben durchaus die Option :
- Aufs Kinderkriegen ganz zu verzichten und statt dessen fuer Geld zu arbeiten.
- Auf Teilzeittaetigkeiten zu verzichten, um mehr Geld zu verdienen.
- Sich Partner zu nehmen, die im Haushalt helfen und die Haelfte der Kindererziehung zu uebernehmen. Und Familiengruendung ggf zu Unterlassen.

Wer sich freiwillig in Abhaengigkeit begibt, nur nebenher Arbeiten geht und zudem freiwillig unentgeltlich die Kinder erzieht, ist ein wenig selbst dran schuld.

Frau haette die prinzipiell Moeglichkeit, Lohn dafuer beim Gatten einzufordern.

Was Pflege angeht….

Warum werden Frauen, die dies tuen, nicht entlohnt, wie es bei privaten Pflegediensten ist ?

Wo leben Sie denn?

"Diese kranke Einstellung, dass jede Tätigkeit finanziell entlohnt werden müsste, ist eines der Zeichen unserer vollständig durchökonomisierten Gesellschaft. " @Spirit of 1492
.
Es gibt ja nur 3 Möglichkeiten:
1. das Feudalmodell anno 1492
2. das sozialistische Modell
3. das kapitalistische Modell
.
Angeblich sind ja Modell 1 und 2 vom Modell 3 besiegt worden. Und wenn man in diesem jetzt gültigen Modell existieren will, muss auch jedwede im Sinne der gesellschaftlichen Entwicklung wirkende Arbeit angemessen entlohnt werden. Merkwürdigerweise aber werden schon Sozialberufe unterbezahlt, die Arbeit der Frauen im Hause gar gar nicht. Aber Manager erhalten Millionen.Und wenn sie wegen Unfähigkeit entlassen werden müssen, gibt´s noch ne Entschädigung obendrauf! Ist das "durchökonomisiert"?
.
Man könnte ja auch analog sagen: "Die Schrauben gehören zum Auto dazu und sind wertvoll für den Zusammenhalt, die darf man nicht extra berechnen!"

20. Januar 2020 um 11:30 von Eudialyt4

"
...
Ich halte auch nichts von Kindergrippen.
...
"
Entschuldigen sie bitte die Wortklauberei, aber Kindergrippe findet niemand gut. Sie meinen wahrscheinlich die Kinderkrippe, die auf das alte Kinderbett zurückzuführen ist.
Am leichtesten ist Kita, denn es steht für KinderTagesstätte.

Einige der hier

Einige der hier kommentierenden Damen scheinen ja noch (vermutlich wegen des Alters?) in einer archaischen Gesellschaft zu leben.
Ich möchte sie trösten! Dem ist nicht mehr so!
Wir leben im Jahr 2020! Erklären sie mal heute einer Frau, was sie darf, nicht darf oder muss!
Auf die Reaktion bin ich mal gespannt!

@11:30 von Eudialyt4

>>Übrigens sind es nicht die Frauen, die das Ansehen von Müttern und Hausfrauen schmälern, dass sind eher die nach wie vor männlich geprägten Werte unserer Gesellschaft<<

Frauen sind Teil unserer Gesellschaft und prägen auch die Werte unserer Gesellschaft entscheidend mit. Ich halte es weder für sinnvoll Ihnen alle Schuld in die Schuhe zu schieben, noch ihnen die pauschale Absolution zu erteilen.
Auch Frauen sind Menschen mit freiem Willen. Wir täten gut daran dies anzuerkennen. Im Guten wie im Schlechten.

"Frauen und Mädchen in aller Welt leisteten jeden Tag mehr als zwölf Milliarden Stunden unbezahlt Arbeit"

Und diese Arbeit ist kein bisschen weniger "wert" als bezahlte (ganz im Gegenteil, denn dabei gibt es garantiert keinen "Leerlauf"). Sie wird nur nicht anerkannt bzw. "gilt" nicht ("Geld" kommt übrigens von "gelten).

"Oxfam rechnet vor: Würde man den Frauen für diese Arbeit auch nur den Mindestlohn zahlen, dann entspreche das einem Gegenwert von über elf Billionen US-Dollar pro Jahr. Das sei 24 Mal mehr als der Umsatz der Technologie-Riesen Apple, Google und Facebook zusammen"

Da tut sich ja eine geradezu wundersam einfach anmutende Lösung auf, um dem Problem mit dem angeblich zu schwachen "Wachstum" der Weltwirtschaft ein für alle mal beikommen zu können (denn da zählt bekanntlich nur das, was Geld "wert" ist ...).

Kapitalismus

Das sind die Auswüche eines Systems, dem auch wir hier nachrennen.
Aber wir Leben ja in einer Demokratie. ;-)

@11:41 von Mischpoke West

>>Ist es nicht eher die "Karrierefrau", die auf ihre kindererziehende und Haushalt managende Geschlechtsgenossin herabsieht?<<

Das kann in beide Richtungen gehen. Man kann es ja auch als Statussymbol ansehen nicht arbeiten gehen zu müssen.

Und nicht jede arbeitende Frau ist eine Karrierefrau. Tendenziell sind Frauen weniger dazu bereit ihr Leben auf ihre Karriere zu reduzieren als Männer.

@12:01 von Autochon

>>Frauen...

….zumindest in weiter entwickelten Laendern haben durchaus die Option :
- Aufs Kinderkriegen ganz zu verzichten und statt dessen fuer Geld zu arbeiten.
- Auf Teilzeittaetigkeiten zu verzichten, um mehr Geld zu verdienen.
- Sich Partner zu nehmen, die im Haushalt helfen und die Haelfte der Kindererziehung zu uebernehmen. Und Familiengruendung ggf zu Unterlassen.<<

Ist das nicht die häufige Kritik? Frauen müssen für eine Familie auf Karriere verzichten. Männer nicht.
Zumindest nicht offiziell. Wer sein Leben nur der Karriere widmet mag zwar offiziell eine Familie haben, hat jedoch die meiste Zeit nicht viel davon und verpasst unheimlich viel. Ich sag nur "Cats in the cradle".

>>Warum werden Frauen, die dies tuen, nicht entlohnt, wie es bei privaten Pflegediensten ist ?<<

Es gibt durchaus einen Anspruch auf Vergütung - der ist aber ziemlich gering und liegt auch weit unter dem, was ein Pflegedienst erhalten würde. Pflege in der Familie ist ein Sparmodell für den Staat.

Deutschland schneidet schlecht ab in Geschlechtergerechtigkeit

Stimmt, Frauen leben länger als Männer, sind viel seltener im Gefängnis (und wenn dann kürzer für gleiches Verbrechen), sind viel seltener Obdachlos, werden viel seltener Opfer von Verbrechen (Raub, mord, schwere Körperverletzung usw. das einzige wo Frauen öfter Opfer sind sind Vergewaltigungen. Und worauf liegt der öffentliche Fokus?). Um dem ganzen die Krone aufzusetzen müssen Männer in ihrer kürzeren Lebenspanne die Rente der Frauen erwirtschaften. Eigentlich müssten Männer früher in Rente gehen können, damit Frauen und Männer gleich lange Rentner sind und gleich viel „kosten“.
Frauen machen übrigens auch weniger selbstmord. Aber das interessiert alles keinen.
Das einzige was interessiert ist der Mythos vom gender paygap. Jeder der will kann reich werden. Einfach Eine firms Gründen und nur Frauen einstellen. 20% weniger zahlen und Konkurrenz abhängen. Meint jemand ernsthaft in unseren Kapitalismus zahlt jemand freiwillig 20% extra nur damit es Männer sind?

@11:52 von Frau Hambach

>>Die Differenz, auf die Sie da gestoßen sind, ergibt sich aus der unterschiedlichen Berechnung von unbereinigtem und bereinigtem Gender Pay Gap. Eine Methode bezieht strukturelle Differenzen ein, die andere rechnet sie heraus. Beide Methoden sind anerkannt. Auf der Wikipedia finden Sie mit Quellenangabe den Satz: "Der unbereinigte GPG lag nach der Analyse des Statistischen Bundesamtes 2016 bei rund 21 %." Also kein Betrug und keine Fake News, sondern statistische Feinheiten, die mühelos recherchierbar sind.<<

Sehr schöne Erklärung, vielen Dank dafür! Wie Sie richtig schreiben ist das natürlich recherchierbar. Stellt sich nur die Frage, warum die zusätzliche Recherchearbeit für den Leser notwendig ist und nicht durch die Journalisten vorweggenommen wird. Es gibt doch oft diese kleinen Info-Einschübe - hätte hier gepasst und Verwirrung vermieden.

Der unbereinigte Gender Pay Gap wird aus meiner Sicht häufig sehr irreführend - und teilweise eindeutig falsch verwendet.

@ um 10:54 von Margitt.

„Stunden für die Betreuung meiner Eltern ...“

Nach dem Tode meiner Mutter habe ich an jedem 2. Wochenende meinen Vater 150 km entfernt versorgt.
Hatte 40 Stunden Woche plus nur jedes 2 Wochenende für mich bzw. Waschen, Saubermachen etc.
ABER 1. habe ich es freiwillig gemacht, ich fand, ich bin es meinem Vater schuldig
2. ich war 50 Jahre alt und habe mir vorgenommen, auch mit 80 noch in den Spiegel schauen zu können,
ohne mich zu schämen.
Und 3. es wird anerkannt von Nachbarn, Freunden, Familienmitgliedern aber NICHT von der Rentenvers. oder vom Finanzamt und
4. SIE SELBST SOLLTEN SEHR STOLZ DARAUF SEIN

@ Elefant

Das ist ja klasse, was Sie da schreiben.

Aber fragen Sie sich mal, wie Ihre Frau - ohne jede offizielle Anerkennung ihrer Leistungen als Hausfrau - da stünde, wenn Sie sich vor 12 Jahren entschieden hätten, sich scheiden zu lassen.

Oder anders gefragt: hätte eine Frau bei aktueller Gesetzeslage überhaupt eine Chance sich scheiden zu lassen, wenn sie nicht so gerne in die Armut sinken will?

Es ist schön, wenn das in Ihrer Familie so klappt. Aber ich bitte Sie!

Sie müssen doch erkennen, dass Frauen, die sich heute noch auf ein Familienmodell wie das von Ihnen gelebte einlassen, in absoluter Abhängigkeit vom Willen des Mannes und dem Fortbestand der Ehe befinden.

Nach 25 Jahren als Hausfrau - welche Chance hat sie dann noch auf dem Arbeitsmarkt? Wie eine Rente erwirtschaften? Der Versorgungsausgleich holt das nicht rein.

Ihre Haltung in Ehren, aber der Wohlstand Ihrer Frau hängt nicht an Rechten, sondern an einer Haltung. Und das ist verdammt unzuverlässig.

Manche Sexisten haben wirklich Glück,

dass sie heutzutage überhaupt noch jemanden finden, der ihren/seinen Sexismus mitmacht!

Und ich habe noch nie erlebt, dass ein Schraubenzieher, anderes Werkzeug, Rasenmäher oder elektrische Geräte eine Vorrichtung für einen Penis besitzen, so dass man davon ausgehen muss, dass sie nur von einem Mann benutzt werden können.
Mir sind auch noch nie Staubsauger, Kinderbücher oder Kochtöpfe begegnet, die mich nach weiblichen Geschlechtsmerkmalen untersuchen, bevor sie funktionieren ...

Gab es früher solche Nutzgegenstände oder handelt es sich bei den Bedenken vieler KommentatorINNen vielleicht lediglich um mangelhafte Sozialisation durch Eltern oder sonstige erziehungsberechtigte Personen? Falls zweiteres zutreffen sollte, könnte Bildung und Reflexion der breiten Umwelt das Problem eventuell lösen...

Steht da wirklich "Frauen

Steht da wirklich "Frauen verdienen weniger?
Das ist in der Tat gerechtfertigt, aber der Autor meint doch sicher "Frauen" bekommen weniger.
Worum solls denn jetzt gehen?

@IckeDette

Oha peinlicher Fehler meinerseits

09:12 von Tada

>>"@ Spirit of 1492
das Gehalt gehört nicht ihnen, sondern ist der männliche Beitrag zum Gelingen des Familienlebens. Der weibliche ist dann eben die Hege und Pflege der Kinder und des Haushalts. Was der Natur des Menschen nunmal auch entspricht"

... Meiner Urgroßmutter erging es noch genauso. Sie hat Geld mit Feldarbeit verdient und das Geld vor meinem Urgroßvater versteckt - wenn er was fand, hat es sie dafür halb tot geprügelt, dass sie es wagte es ihm nicht zu geben. "War halt damals so".<<

Solange die AfD der Donovanschen Doktrin nachfolgt, dass Frauen und Kinder in letzter Konsequenz als "Eigentum" des Mannes zu sehen sind, geht es Frauen in letzter Konsequenz eben so wie Ihrer Urgroßmutter.

Und bei einer Scheidung steht die Frau halt alleine und muss nicht nur weiterhin sich um die Kinder kümmern, sondern auch noch Geld verdienen, auf dass der Mann dann darauf klagen kann, möglichst wenig Unterhalt zahlen zu müssen.

Ein männliches Denken wie in der Steinzeit...

@12:06 von Nettie - Geld nur für Leistung

>>"Frauen und Mädchen in aller Welt leisteten jeden Tag mehr als zwölf Milliarden Stunden unbezahlt Arbeit"

Und diese Arbeit ist kein bisschen weniger "wert" als bezahlte (ganz im Gegenteil, denn dabei gibt es garantiert keinen "Leerlauf"). Sie wird nur nicht anerkannt bzw. "gilt" nicht ("Geld" kommt übrigens von "gelten).<<

Man erhält allerdings nur Geld, wenn man für Andere arbeitet. Die unbezahlte Arbeit ist normalerweise für die eigene Familie oder den eigenen Haushalt - das wird normalerweise nicht vergütet.

Natürlich ist diese Arbeit werthaltig - so wie bezahlte Arbeit. Der Wert liegt darin, dass die Leistung erbracht wird und Sie niemanden von außen dafür bezahlen müssen um sie zu erledigen. Er bleibt also mehr Geld im eigenen Haushalt.
Das bringt für die eigene Rente jedoch nichts.
Das ist kein Ausdruck von Verachtung oder Missachtung - es ist schlicht ein "Loch" im System und wo Löcher sind, gibt es Menschen die hineinfallen.

@ Gehirnpilz

>>> ... mangelhafte Sozialisation ... <<<
.
Natürlich gibt es weibliche "Heimwerker" und männliche "Hausfrauen". Aber auch wenn es gegen den Mainstream ist, gehen die Interessen/Hobbys (und somit auch die Aufgaben innerhalb der Familie) doch geschlechterspezifisch auseinander. Was ist so schlimm daran?
Wenn ich meiner Frau vorschlagen würde, doch bitte nächstes mal das Brennholz zu hacken, würde sie mir den Vogel zeigen. Und das zu recht.

"Man könnte ja auch analog

"Man könnte ja auch analog sagen: "Die Schrauben gehören zum Auto dazu und sind wertvoll für den Zusammenhalt, die darf man nicht extra berechnen!" "
Das spiegelt ziemlich gut Teile der Diskussion hier. Erstaunlich, wie manchen bei dem Thema blitzschnell der Hut hochgeht. :-)

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Die Moderation

Anerkennung der Familie

Wirklich wichtig wäre, den Wert einer Tätigkeit nicht nur in Geld zu bemessen. Leider sind wir inzwischen so geeicht und fast verkommen.
Wir sollten den Frauen und Müttern die höchste Wertschätzung der Gesellschaft zukommen lassen und ihnen danken, dass sie auf eine vorgebliche Karriere zugunsten der Familie und der Gesellschaft verzichten.

Ich habe den Eindruck, spätestens aber mit dem Fremdbetreuungswahn unter UvL/Merkel kurz nach der Jahrhundertwende hat die Bedeutung der Familie, der Eltern und insbesondere der Mütter rapide abgenommen. Es ist von dieser Regierung einfach nicht mehr gewünscht, dass es die "kleine Zelle" Familie noch gibt. Alle Gesetze und alle Förderung läuft stets gegen die Familie oder untergräbt diese.

@von tisiphone

Ich würde, das nicht nur als Glück bezeichnen, sondern wir hatten vor der Heirat fast 10 Jahre zusammengelebt und da sollte man um die Stärken und Schwächen des anderen wissen . Im übrigen hat meine Frau eine abgeschlossene Gymnasiallehrerausbildung und natürlich hätte Sie diesen Beruf jederzeit ausüben können aber bei der Besteuerung durch Wegfall des Splitting und ggf. weiteren berufsbedingten Ausgaben wie ein zweites Auto wäre hat sie sich den Lohn ihrer Arbeit beim Staat ausgerechnet und da liegt der Betrug . Wir hätten unsere Beziehung auch ohne Heirat weiterführen können nur wäre der Profiteur der Arbeit meiner Frau ausschliesslich der Staat gewesen . Die Steuerlast hätte den gesamten Splittingvorteil genommen , und wir hätten finanziell überhaupt nichts von einer Heirat gehabt . Natürlich ist die Heirat auch ein Geschäftsmodell und an diesem Modell hat der Staat nicht herumzudrehen. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung .. Artikel 6 GG .

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