Kommentare

also ich werfe keinen Müll ins Meer

ich bezahle die Plastikentsorgung über den Grünen Punkt
es ist Aufgabe der Regierung das sicherzustellen
mir nen Strafzettel ans Auto zu kleben
wenn ich falsch parke kriegen die ja auch hin

China

"Nun ging die Volksrepublik in ihrem Kampf gegen die Plastikflut noch einen Schritt weiter. Die Regierung verbot Plastiktüten in Supermärkten und den Einsatz von Einwegprodukten aus Kunststoff in Hotels und Restaurants - Besteck, Zahnbürsten oder Kämme zum Beispiel. Auch für Kurierdienste sollen strenge Vorschriften gelten."

Unbeschadt der Kritik am politischen System - zuweilen fällt es positiv auf, wie dort entschieden wird.

Nicht so ein Wir setzen erstmal auf Freiwilligkeit und nach drei Jahren gucken wir mal ...

wenn man den Kram nicht mehr los wird ...

... dann produziert man vieleicht irgendwann mal weniger davon.
Mit Apellen kommt man da nicht weit, es muss schon weh tun, damit etwas verändert wird.
Ich habe hierzulande immer gestaunt, dass die "grüner Punkt" Maschinerie, die mit sehr viel Geld vom Verbraucher gezahlt wird, sich behaptet. Ein System, an dem sich viele Unternehmen bereichern, aber am Ende wenig recycelt, und sehr viel Müll übrig bleibt.
Als genau der Zustand, den wir ohne das duale System eh schon hatten.

Der plastikwahn ist ja auch

Der plastikwahn ist ja auch nicht zu verstehen. Jeder Mist wird eingeschweißt. War doch vor 30 Jahren nicht so. Muss also auch v nicht sein. Wer was anderes erzählt, lügt.

Platikmüll !

Was diese beiden Länder jetzt endlich anstoßen, hätte schon viel früher geschehen müssen.
Dass die Reeder nun die Kosten für den Rücktransport übernehmen, ist ein Armutszeugnis für all die reichen Länder und reine totale Frechheit. Denn sie haben ja den Auftrag dazu gegeben. Aber anstatt sich selbst um die Entsorgung zu kümmern und so viel wie möglich in die Wiederverwertung zu investieren, wird aus Faulheit, Dummheit und Gewinnsucht einfach alles auf etliche arme Länder abgeschoben.

Plastikmüll nach Malaysia

Komisch, Thema scheint ja nicht so interessant zu sein, es fehlen die Kommentare. Dabei müsste das Thema Nr. 1 sein. Wir kriegen unsere Welt kaputt, es ist zum heulen.

"Die asiatischen Länder intensivieren ihren Kampf gegen Plastikmüll"

Das ist auch der einzig nachhaltig wirksame Ansatz, um dieses Problem in den Griff zu bekommen: „Die Erkenntnis, dass nicht fachgerecht entsorgtes Plastik die Umwelt extrem belastet ist nicht neu, blieb aber in vielen Ländern lange ohne Konsequenzen“

Erst, wenn wirklich keiner mehr weiß, wohin mit dem ganzen "anfallenden" (und selbstproduzierten) Müll, weil er ihn nach „Entsorgung“ umgehend wieder an den Kopf geschmissen kriegt, wird die weitere Produktion ebenso überflüssiger wie umweltschädlicher „Produkte“ - das gilt übrigens nicht nur für die aus Plastik - schon aus "Kapazitätsgründen" eingestellt. Dann logischerweise überall (dies zu "China ist der größte Hersteller von Plastik und hat einen Anteil von rund einem Drittel an der globalen Produktion").

Es scheint nun mal (leider) so zu sein, dass viele Menschen erst dann dazulernen, wenn sie die Konsequenzen ihres Handelns unmittelbar selbst zu spüren bekommen.

es kann ja wohl nicht sein

dass Länder ihren Müll einfach in Container verladen und irgendwohin adressieren...der Versand erfolgt doch sicher auf Grund von Verträgen über die Abnahme von Müll....und für den Empfänger muss sich das ja auch rentieren? Und dann plötzlich die Empörung: nehmt euern Dreck zurück ?

13:54 von Harnisch

Komisch, Thema scheint ja nicht so interessant zu sein, es fehlen die Kommentare. Dabei müsste das Thema Nr. 1 sein. Wir kriegen unsere Welt kaputt, es ist zum heulen.

Komisch! Jeder tut so, als wenn ein anderer den Plastikmüll verusacht hätte. Derweil ist doch jeder an dem Plastikmüll beteiligt und jetzt tut man so, als wenn das eine völlig neue Tatsache wäre. Jeder hat doch Plastikmüll verursacht und gewusst, dass man diesen ins Meer oder sonst wohin wirft und sich bislang überhaupt nichts dabei gedacht. Und jetzt auf einmal "Apokalyspse now".

Übrigens: Die Erdkugel dreht sich weiter; mit oder ohne Plastikmüll.

13:40 von ooooch nö

vor 30 jahren haben die bürger/innen/diverse auch noch nicht soviel gestohlen in den geschäften. mittlerweile sind selbst rasierklingen nur noch hinter glas angeboten

Ein Hoch auf Malaysia

Jetzt hoffe ich, dass alle Länder Plastikmüll in die Ursprungsländer zurück schicken und in Zukunft keinen fremden Müll mehr aufnehmen.

Da Malaysia und China sich

Da Malaysia und China sich auf unserem Planeten befinden, sind diese Maßnahmen zu begrüßen. Plastiker könnten bald weltweit als Extremisten einsgestuft werden. Let's go the whole hog.

Etliche

asiatische Länder produzieren jede Menge billiges und unnützes Plastik-Zeugs und exportieren es in westliche Länder. Man muss nur mal auf den „Made in...“-Aufdruck auf Plastikprodukten schauen, dann weiß man Bescheid. Und hinterher wollen nun dieselben Länder ihren Müll nicht zurücknehmen ? Dann heißt es für die westlichen Länder, jeglichen Import von Plastikprodukten aus Fernost zu stoppen. Dann gibt es halt bei den Fastfood-Ketten kein Spielzeug mehr.

13:33 karwandler

"Nicht so ein Wir setzen erst mal auf Freiwillig keit....."

vorab ich stimme ihrem Kommentar komplett zu.
Nur ein kleiner Hinweis: ist ihnen die massive Kampagne entgangen die gegen die Bonpflicht für Bäcker gefahren wird? Also so eine geballten Kampf für Müllvermeidung habe ich noch nie erlebt. Gut, dass jedes Brezel, Brot oder Brötchen oft extra in eine Tüte gepackt wird die dann um die Ecke oder Zuhause gleich wieder im Müll landet ist allerdings bei diesem heroischen Gegen-Bon-Kampf untergegangen, weil der Bon offensichtlich für bestimmte Geschäftsgruppen das größere Problem ist. Also sage keiner bei uns tut sich nichts. (Beitrag kann größere Spuren von Ironie enthalten.)

um 13:25 von Sisyphos3

also ich werfe keinen Müll ins Meer

Nein, wahrscheinlich tun Sie das dennoch, ohne dass es ihnen klar ist. In Zahnpasta, Duschgels und anderen Pflegeprodukten befinden sich nicht selten kleine Plastikkügelchen als Schmirgelstoff der Zahnbelag und Hautschuppen entfernen soll. Diese landen dann zusammen mit dem Abwasser nach Passage einer Kläranlage zuerst in einem Fluss und letztendlich im Meer.

Export von Müll gehört verboten.

Jeglicher Export von Müll oder Schadstoffen gehört verboten. Der Abfall muss in dem Land recycelt werden in dem er entsteht.
Klare Gesetze würden da helfen und nicht ein Verbot von Trinkhalmen.
Es ist ein Trauerspiel was wir uns da leisten.

Der ewige Selbstbetrug muss aufhören

dass man jedes Stück Plastik recyclen könnte, müsste und auch täte. Das führt zu sinnlos hohen Vorgaben, die man - simsalabim - durch "Export als Wertstoff" erreicht. Erbärmlich, aber faule Großsysteme wie der grüne Punkt ernähren so viele Profiteure, dass sie keiner mehr angreift.
Es wäre viel billiger und besser für die Umwelt, die nicht recyclebaren Anteile getrennt zu sammeln und schlicht zu verbrennen. Aber Deutschland ist immer zu dämlich für praktische Lösungen.

14:35 Sparer

"Dann gibt es halt bei den Fastfood-Ketten kein Plastikspielzeug mehr.........."

Ich denke auf beides könnte die Menschheit locker verzichten ohne Lebensqualität einzubüßen.

Ansonsten gilt halt leider, Angebot und Nachfrage solange man in den vorwiegend reicheren Teilen der Welt dieses unnötige Plastik-Zeugs kauft wird es ohen Skrupel importiert ohne Rücksicht auf Müllsteigerung.

"illegal eingeführten Abfalls"

"Malaysia schickt wieder große Mengen illegal eingeführten Abfalls zurück in westliche Länder"

*

Illegal.

Also legal geht es noch. Illegal ging es noch bis vor Kurzem - das hört sich nach Korruption an.

Korruption ist wirklich DAS Problem in manchen Ländern und eine Ursache für so ziemlich jedes Drama.

Die Frage ist, ob jemand belangt wird. Wenn man den Müll bis zum Herkunftsland verfolgen kann, dann kann man sicher auch die korrupten Personen finden.

Warum wohl?

Auffallend ist nur, daß nach Deutschland, wie ich gelesen habe, keine Müll-Container zurückkommen. Warum wohl?

@ 13:33 von karwandler

China
"Unbeschadet der Kritik am politischen System - zuweilen fällt es positiv auf, wie dort entschieden wird. Nicht so ein Wir setzen erstmal auf Freiwilligkeit und nach drei Jahren gucken wir mal ...“
Es ist doch aber bezeichnend, das in China weiterhin ganz viel Plastik produziert und exportiert(!) wird - da sehe ich noch keine Verbesserung für die Umwelt... Natürlich sind Diktaturen in Entscheidungen immer schneller - aber auch immer besser? Uiguren Umerziehung, Besetzung Tibet wegen Ressource Wasser, Aufschüttung von Inseln zur Rohstoffsicherung, Verschuldung und Abhängigkeit von Staaten in Afrika und an der Seidenstraße, Drohungen gegen Taiwan... und so viel mehr... und gerade Umweltschutz war der chinesischen Elite jahrzehntelanglang völlig egal, daher mussten jetzt Notfallmaßnahmen kommen...

@Sisyphos3 - Haltung (nicht nur) der Deutschen

ich bezahle die Plastikentsorgung über den Grünen Punkt es ist Aufgabe der Regierung das sicherzustellen

Viele Mißstände ergeben sich in Bereichen die eigentlich vom Staat geregelt sind oder werden sollte, dass an diesen nichts geändert wird liegt eben genau an dieser Haltung. Besser wäre es dann den Staat zum Handeln zu bewegen, entweder soll er geltende Gesetze konsequenter anwenden oder neue erlassen. Genau die 'interessiert-mich-nicht' Haltung verzögert oder verhindert dies.

Im Artikel wird Deutschland auch nicht erwähnt, was aber nicht heisst dass wir in Bezug auf Umweltsünden in China gut dastehen. Kinder in chinesischen Großstädten wachsen zum Teil in Städten auf in denen freies Atmen nicht möglich ist, unsere Umweltbilanz ist eine Katatrophe (wenn echt, also nach Konsum gemessen). Schön dass die Chinesen wenigstens etwas tun, denn auf uns können sie bestimmt nicht hoffen.

Richtig so

.. das Bewusstsein muss geschaffen werden, dass es so nicht gehen kann.

Bis vor kurzem dachte ich auch, dass ich mit dem Müll im Meer nix zu tun habe - ich werfe ja nichts rein! Aber leider falsch gedacht.. nach mittelmäßig aufwendiger Recherche muss ich mir eingestehen, auch mein Plastik landet wohl im Meer. Sorry, aber das wollte ich nicht! Dafür habe ich niemandem den Auftrag erteilt und ich möchte, dass Deutschland SOFORT den Müllexport stoppt!

Dass China dafür den Plastik-Export stoppen sollte, halte ich für ein ambitioniertes Ziel, aber wahrscheinlich gehts nicht anders.

Erst wenn wir im Müll ersticken, wird ein Umdenken starten!

Etliche ...

... asiatische Länder produzieren billiges Plastikzeugs und exportieren es.

Aber warum?

Weil es Menschen gibt, die, weil billig billig, Geiz ist geil - Mentalität gewinnt, dieses Plastikzeugs manchmal kaufen. Ich auch, muss ich ehrlicherweise sagen.

Deswegen dürfen wir nicht auf die Produzenten schimpfen, sondern auf uns Konsumenten selber.

Etliche asiatische Länder

Etliche asiatische Länder produzieren jede Menge billiges und unnützes Plastik-Zeugs und exportieren es in westliche Länder. Man muss nur mal auf den „Made in...“-Aufdruck auf Plastikprodukten schauen, dann weiß man Bescheid. Und hinterher wollen nun dieselben Länder ihren Müll nicht zurücknehmen ? Dann heißt es für die westlichen Länder, jeglichen Import von Plastikprodukten aus Fernost zu stoppen. Dann gibt es halt bei den Fastfood-Ketten kein Spielzeug mehr.

Made in... steht inzwischen auf fast allen Produkten. Selbst die "guten deutschen" wie alle anderen Sachen werden zuhauf aus Kosten- und Gewinngründen in Asien produziert, egal ob Plastikbecher oder Iphone. Von daher ist es unsinnig zu sagen, die müssten ihr Zeugs zurück nehmen. Sinnvoll ist einzig nur, den ganzen Plastikwahn weltweit einzudämmen. Jeder muss sich selbst an der berühmten Nase packen. Wir schiffen unseren Dreck ja nicht nur nach Asien sonder auch nach Afrika. Hauptsache weg, der Dreck...

@ 13:33 von karwandler

"Unbeschadet der Kritik am politischen System - zuweilen fällt es positiv auf, wie dort entschieden wird.
Nicht so ein 'Wir setzen erstmal auf Freiwilligkeit und nach drei Jahren gucken wir mal' ...
"

D'accord.

Es fällt allerdings - zumindest mir, aber Ihnen gewiss auch - leichter solch Ordre-par-Mufti-Politik zuzustimmen, wenn sie denn mit den eigenen persönlichen Ansichten und Zielen kongruent ist ...

Mir ist dabei schlicht die Gefahr zu groß, dass genauso schnell und komplikations- wie widerstandslos alles durchgesetzt werden kann.

Ohne Demokratie, ohne gewaltenteilende Kontrolle.

Und das opferte ich nie für den zugegebenermaßen verlockend schnellen Weg, auch mal mir genehme Fakten zu schaffen, ohne das häufig entsetzlich kompliziert erscheinende verfassungsrechtliche Procedere bemühen zu müssen.

@Sparer 14:35 - Lachen oder weinen ?

Ich weiss nicht ob ich über den Kommentar lachen oder weinen soll. Wieso sollten diese Länder Müll zurücknehmen der durch Produkte entsteht die in den westlichen Ländern konsumiert werden ? Mal davon abgesehen dass es auch jeglicher Logik widerspricht den Müll erst um die halbe Welt zu transportieren damit er dort vernichtet werden kann ? Die Kosten die durch die Rücknahme entständen würden sich dadurch noch erhöhen (im Artikel werden illegale Transporte behandelt, also Exporteure die genau bei diesen Kosten betrügen). Das wäre zwar einerseits wünschenswert, da dann weniger importiert werden würde, aber nicht kurzfristig da es in China Arbeitsplätze vernichten würde, ohne dass genug Zeit für Alternativen bleibt.
Die Idee des Boykotts ist geradezu lächerlich, da auf fast allen Elektroprodukten ein Made in China (oder einem anderen asiatischen Land) prangt, und wir niemals auf unser Billigzeug verzichten würden.

Re: Der Plastikwahn ist auch ...

Ganz genau! Will ich im Supermarkt um die Ecke BIO kaufen, ist es in Plastik verpackt. Bleibt mir zur Plastikvermeidung nur übrig konventionellen angebaute Lebensmittel zu kaufen (dann ohne Plastik) oder zum 10km entfernten Bioladen zu fahren (aus Zeitgründen nur mit dem Auto möglich). Egal wie ich es mache, es ist umweltschädlich.
Dem Plastikwahn gehört ein Riegel vorgeschoben, denn ohne Verordnung/ Strafen / Gebühren ändert sich da gar nichts. Der Mensch ist hier nicht zu verstehen..,

Alle Dämme gebrochen

Hinsichtlich Plastikmüll bin ich leider kein Vorbild, aber kürzlich wurde es auch mir zu viel: Ich stand ich im Supermarkt vor einer Verpackung mit 150 Gramm Hartkäse. Verpackung?? Das war keine Verpackung, das war ein Tresor!! Es scheint, dass bei einigen Anbietern/Herstellern alle Dämme gebrochen sind. Vom Kauf habe ich Abstand genommen, weil ich mir obszön vorgekommen wäre.

Apretour

um 14:35 von Sparer

"Etliche
asiatische Länder produzieren jede Menge billiges und unnützes Plastik-Zeugs und exportieren es in westliche Länder. Man muss nur mal auf den „Made in...“-Aufdruck auf Plastikprodukten schauen, dann weiß man Bescheid..."

Sie kennen aber schon den Lauf der nutzlosen Dinge? Angebot und Nachfrage? Niemand wird gezwungen oder bedroht mit diesem obsoleszenten Plastikmüll. Er wird hier nachgefragt, weil er billig ist und weil er billiger hergestellt werden kann, weil es dort weniger Lohn und Rechte gibt.

Nicht die Bevölkerung der sich jetzt wehrenden und klagenden Staaten hat von dem "Deal" profitiert und ich bin sicher, daß die das gar nicht mitbekommen hätten, wäre der illegal für Cash entsorgte Müll nicht wieder zurückgekommen.

@jukep - Leider ist dem nicht so

Jetzt hoffe ich, dass alle Länder Plastikmüll in die Ursprungsländer zurück schicken und in Zukunft keinen fremden Müll mehr aufnehmen.

Es ist nicht genau das was hier passiert, zurückgeschickt werden lediglich die illegal zurückgeschickten Mülladungen. In China wird er in Zukunft nicht mehr importiert, aber alles was exportiert wird wird weiterhin in Plastik verpackt, und das möglist 3mal. Für die Entsorgung wird dann eben irgendein anderes Land genutzt, gobal daher auch kein Fortschritt.

Wirklich ändern würden sich Dinge nur wenn der Verbraucher hier durch entsprechende Auswahl Einfluß nimmt, ansonsten wird das produziert was wir abnehmen. Es müsste auch in unserer Umweltbilanz auftauchen, nicht in der der produzierenden Länder.
Sicher ist das was in China geschieht ein Anfang, aber wirklich nur ein ganz kleiner, und der auch nicht ganz freiwillig, sie wollen ja auch keine Unruhe im Volk, nicht Atmen zu können könnte aber durchaus dazu führen.

Früher, zu Zeiten ...

... der Tante Emma Läden und Bedientheken, brauchte man keine Plastikverpackung.

Heute nimmt man sich die plastikverpackten Minutenschnitzel aus des Discounters Kühltruhe, die Zahnbürsten kommen in Plastik daher, ebenso wie die Glühbirnen.

Und alles landet im Meer oder bei den Asiaten und Afrikanern.

Auch eine Art Globalisierung.

Ein technologisches Armutszeugnis

für die genannten Länder:
Frankreich, Großbritannien, USA und Kanada - fehlt wahrscheinlich noch DE. Wie lange soll das Zeugs noch hin und hergeschickt werden - mit diesen extrem klimafreundlichen Frachtern?
Auch der Plastikmüll ist - neben unzähligen anderen - wahrlich kein neues Problem.
Politik ist offenbar nicht mehr in der Lage und willens ganz normale, alltägliche Probleme in einem zeitnahen Rahmen zu lösen.
Irgendwann rächt sich das Verschieben in die Zukunft - auch als Aussitzen bekannt.

15:01 Glücklicher Leser

"Es ist doch aber bezeichnend, dass China weiterhin ganz viel Plastik produziert und exportiert........"

Nun dann liegt es in der Verantwortung der Empfänger-Länder ob sie Plastik verbieten oder importieren lassen. (Also bei unserer Regierung).

Der Rest ihres Beitrages ist eine andere Baustelle.

@ sparer (14:35)

"Etliche asiatische Länder produzieren jede Menge billiges und unnützes Plastik-Zeugs und exportieren es in westliche Länder. Man muss nur mal auf den „Made in...“-Aufdruck auf Plastikprodukten schauen, dann weiß man Bescheid. Und hinterher wollen nun dieselben Länder ihren Müll nicht zurücknehmen ? Dann heißt es für die westlichen Länder, jeglichen Import von Plastikprodukten aus Fernost zu stoppen. Dann gibt es halt bei den Fastfood-Ketten kein Spielzeug mehr."
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Gute Idee, kurz/mittelfristig nicht umzusetzen, aber die globale Betrachtung, Produktion und Konsum als Kreislaufwirtschaft zu sehen, Materialflüsse benötigter/sinnvoller Produkte von "unnützem Zeug" zu unterscheiden, in diese Richtung muß global mehr geschehen. Kunststoffe u. andere umweltbelast. Stoffe sind derzeit nicht zu ersetzen.
Materialflussanalysen sollten nicht nur in der innerbetriebl. Produktion/Logistik, auch im Konsumbereich u. Global genutzt werden. Hier gilt es, polit. u. ökon. Hindernisse zu beseitigen.

Schweres Verbrechen

Wer einmal gesehen hat, was insbesondere mit dem Plastikverpackungsmüll in Asien und Südamerika passiert, der würde gerne die Konzernbosse zur Zwangsarbeit lebenslang dorthin zum Aufräumen schicken. Die Kohle verdienen diese verantwortungslosen Geschäftsmänner, in deren Dreck dürfen Millionen arme Asiaten und Südamerikaner ersticken. Die Umwelt ist weitgehend versaut dort und vergiftet. Unnötige Plastikverpackungen und Einwegplastikartikel gehören weltweit verboten. Zuwiderhandlungen sind von den Verursachern/Herstellern zu bezahlen und die Schäden zu beseitigen. Ansonsten hohe Haftstrafen.

15:39 cleareannelage

"Wirklich ändern würden sich sich Dinge nur wenn........"

Bin ganz bei ihnen.

Allerdings sollte nicht die ganze Verantwortung dem Verbraucher zugeschoben werden (da machen sich Regierungen gern einen schlanken Fuß) zunächst sollte man die Regierung in die Plicht nehmen.

Aussitzen

wurde in Deutschland von Helmut Kohl erfunden und von Angela Merkel perfektioniert.

@ moselbert

" ... Deswegen dürfen wir nicht auf die Produzenten schimpfen, sondern auf uns Konsumenten selber."

Dabei erlaube ich mir allerdings auf bestimmte Konsumgewohnheiten noch mehr zu schimpfen als auf meine.

Da beobachtet man ab und zu in z.B. Verbrauchermärkten Menschen, die ihren quengelnden Kindern einfach im Vorbeigehen in der Spielzeugabteilung irgendeinen "billigen Plastik-Quatsch" kaufen, den diese gerade in diesem Moment toll finden und dessen Interessen-Halbwertzeit zuhause nach 10 Minuten erreicht ist.

Sicherlich - vielleicht müssen diese Eltern auch ihre Erfahrungen machen und vielleicht auch immer wieder und die eigene Nase sollte näher sein. Aber so ein Verhalten finde ich - auch gegenüber den Kindern - traurig.

15:05 von claireannelage

ich nannte das Beispiel "OWi"

Strafzettel ans Auto heften
warum funktioniert es da
ohne dass ich mich bei der Stadt beschwere
aber bei der Müllmafia nicht ?
am "Schmiergeld" oder sind manche eben gleicher

14:35 von Sparer

“Etliche
asiatische Länder produzieren jede Menge billiges und unnützes Plastik-Zeugs und exportieren es in westliche Länder.“

In keinem andere EU-Land stehen so viele “to go Becher“ in den Regalen, wie bei uns. Da wird die geschnitzelte Ananas, irgendwo in Afrika, in den Becher gefüllt. Die Plstikgabel gibt's dazu. Ich glaube nicht, dass diese Becher in Afrika produziert werden, und auch nicht in China oder Malaysia. Wohin damit? Zurück nach Afrika wohl kaum.
Es ist mir sowieso unerklärlich, warum Sandwich, Obst und Salat, Kuchen und Sushi in Plastikbecher gefüllt werden.
Es gibt aber auch in keinem anderen EU-Land so viele Discounter.

@ jukep (16:02)

"Allerdings sollte nicht die ganze Verantwortung dem Verbraucher zugeschoben werden (da machen sich Regierungen gern einen schlanken Fuß) zunächst sollte man die Regierung in die Plicht nehmen."
------
Was heißt das, die Regierung in die Pflicht nehmen? Der Verbraucher ist Mensch, kein Ochse, dem können wir die Verantwortung lassen, der wird die ganze Verantwortung tragen müssen, wer sonst? Angehörige der einzig verantwortlichen Spezie sind der Verbraucher, der Steuerzahler, der Pendler, der Single, der Nachbar, der Frühaufsteher, der Fernsehzuschauer, der Zuschauer, ... jukep, karwandler, fathaland slim, sausevind, ein Bote, schabernack, andererseits Ist Wahr.

@Sisyphos3 um 16:13

Weil ihr illegal abgestelltes Fahrzeug kein Wirtschaftsunternehmen ist, das eine wichtige Dienstleistung erbringt und Arbeitsplätze schafft.

Vor ein paar Jahren gab es aus Italien Meldungen, wie es in den Städten aussieht, wenn die Müllabfuhr nicht funktioniert. Solche Zustände wollen Sie nicht haben.

Politiker sind auch nicht anders als der Durchschnitts-Deutsche und sie interessieren sich nicht für Probleme außerhalb unserer Landesgrenzen. Hauptsache unser Müll ist weg von der Straße und es muss Billig sein. Was damit im Ausland passiert ist nicht mehr wichtig.

wie kann das sein ?

die GRÜNEN sind bald stärkste politische Kraft
jeder 3. Neuzugelassene Wagen ist ein SUV
jeder läuft mit nem Einwegbecher "Kaffee to go" rum
hat zu haus so ne Kaffeemaschine mit Kaffeepads aus Kunststoff/Alu
also mir ist das ein Rätsel

Warum bekommt unsere Regierung das nicht hin?

In den Niederlanden bekommen Schweinezüchter eine Prämie, um die Massentierhaltung zu reduzieren. In China werden überflüssige Plastikprodukte einfach verboten.
Und in Deutschland? Das reden die Politiker*innen und reden und reden. Egal ob es um Energiewende, Plastikmüll oder skandalöse Zustände im Tierwohl geht. Es ist einfach nur peinlich.

Schadenersatzforderungen

Wenn die Chinesen die Reduktion von Plastikmüll tatsächlich signifikant bewerkstelligen, dann werden wir aber kräftig unter Zugzwang stehen. Oder die ganze Welt wird am Ende mit dem Finger auf uns zeigen und womöglich sehen wir uns noch mit Schadenersatzforderungen konfrontiert. Da müssen sich dann aber Herr Cola, Herr Nestle, Herr Danone, Herr Rewe, Frau Edeka und-wie-sie-nicht-alle-heißen noch kräftig bewegen.

16:34 von YVH

mag ja sein
aber wenn man mich glaubt bestrafen zu müssen
wenn ich gegen geltende Gesetze/Vorschriften verstoße
warum dann nicht andere, das Thema "Müllmafia" ist in der Diskussion
nur um das geht es

Plastikmüll

Wenn ich mich recht erinnere, so wurde der grüne Punkt ins Leben gerufen mit der Voraussetzung, den Plastikmüll zu sammeln, zu recyceln oder fachgerecht zu entsorgen. Und dafür bezahlen wir. Was aber wurde daraus. Eine Gelddruckmaschine für die Müllmaffia. Sie sammeln ein, schicken billig nach China etc. und die schmeißen es ins Meer.

china schaffts in kurzer zeit

schon komisch wie ein verbot von plastiktüten in der achso fortschrittlichen eu mehrere jahrzehnte braucht und in china in ein paar jahren vonstatten geht.

dieser scheiß lobbyismus eben. wir brauchen unbedingt eine andere gesellschaft die jeden menschen das leben sichert. ohne den zwang der selbstverantwortlichen existenzsicherung fällt es einem viel leichter schlechte dinge zu unterlassen. das geld ist schuld daran, das eine eigene existenzsicherung oft genug zum schaden anderer führt!

wären wir alle tiger, dann bräuchten wir auch nicht in einer gesellschaft leben. allerdings bräuchten wir dann auch keine tüten.

Konsequent

wäre, die Produktion solcher unnützen Plastikwaren einfach einzustellen. Allerdings kann hier kaum aufmucken, weil wir es selbst alles konsumieren, allein der empörte Aufschrei bei einem eventuellem Trinkhalmverbot, man könnte meinen, die Welt ginge unter. Huups...tut sie ja schon...

Ich halte nicht viel davon einfach alles zu verbieten, aber bei unnötigem Plastikmüll wäre ich unbedingt dafür!

13:25 von Sisyphos3

"also ich werfe keinen Müll ins Meer"

Wir leben in einer Solidargemeinschaft.
Wenn Sie verstehen, was ich meine.

wie war es mit den Blei im Benzin

wurde da auch so ein Theater gemacht ?
vor gut 30 Jahren wurde es verboten

@Am 20. Januar 2020 um 14:35 von Sparer

wieviele kunststoffhersteller hatten denn diese länder so die ganze zeit? die haben die sache nämlich sehr genau erkannt! das meiste ist nämlich wiederverwertet. und woher kam dieser grundstock an müll zum wiederverwerten? wer hat es ursprünglich produziert? die eu ist da weit vorne und deutschland an der spitze! das "gute plastik" ist nämlich eine chemiefabrikation. wissen sie noch, auf welche industrien die deutschen soviel wert legen? würden wir wenigstens das, was wir den touristen als deutsche wertarbeit verkaufen auch selber nutzen...

16:28 Ist Wahr

"Der Verbraucher ist der Mensch, kein Ochse......"

Gut wenn sie meinen.

Unabhängig davon wird der Verbraucher doch je nach Befindlichkeit auch von Gesetzen "gegängelt" wo es um weit unwichtigere Sachen geht so war es jahrelang unmöglich eine krumme Gurke zu kaufen oder zu kleine Äpfel oder Birnen die nicht auf irgendeiner Marktordnung standen usw. Und auch in Sachen Drogen kann der Verbraucher nicht selbst enscheiden das sind nur Beispiele. Das heißt für Verbraucher, Klima und Umweltschutz ist/sind die Regierung/en zuständig die entscheiden was für das Land sinnvoll und verkraftbar ist und innerhalb dieses Rahmens kann der Verbraucher dann entscheiden was er käuft oder wie er sich verhält.

Es scheint was in Bewegung zu kommen

Der Grüne Punkt ist ursprünglich einmal eingeführt worden, um dem Verbraucher zu ermöglichen, ohne schlechtes Gewissen konsumieren zu können. Für die Entsorgung der Verpackung zahlte er über den Warenpreis. Die rot-grüne Bundesregierung hat richtigerweise dafür gesorgt, dass Verpackungsmüll nicht mehr auf Deponien kommt, sondern verbrannt werden muss. Viele Entsorgungsunternehmen haben aber ein Geschäftsmodell daraus gemacht, ihren Plastikmüll nach Asien zu schicken, wo daraus z.B. Kleidung entstand. Viskose, Flanell und alle Stoffe die mit Poly… anfangen sind ehemalige Plastikflaschen, Tüten und andere Verpackungen. Nun hat China selbst genug Plastik, um daraus billiges Tuch zu weben und schickt den Plastikmüll einfach zurück. Blöd gelaufen, jetzt müssen sich die Verursacherstaaten wieder darum kümmern. Bin gespannt was jetzt passiert.

“also ich werfe keinen Müll ins Meer“

So ähnlich wie der Konsument von Nestle Flaschenwasser “pur life“: also ich pumpe den Leuten in Pakistan, Südafrika, Athiopien, Kalifornien, Frankreich ... nicht das Wasser ab.
Am Ende ist der Müll im Wasser und der Grundwasserspiegel weit unten und keiner weiss wer's war.

@Sisyphos3 um 16:42

Bei ihnen oder mir entsteht kein Schaden, während Unternehmen in unser System vernetzt sind und entsprechend Folgeschäden zu erwarten sind.

Wir haben uns daran gewöhnt Gesetze zu beugen und zu brechen, um das System am Laufen zu halten. Gehandelt wird nur bei extremen Auswüchsen, wie bei dem Wursthersteller letztes Jahr.

Zudem sind Wirtschaftsverbrechen nicht öffentlich sichtbar und deshalb leicht zu ignorieren.

@ wibo 13:37 Uhr

"Ich habe hierzulande immer gestaunt, dass die "grüner Punkt" Maschinerie, die mit sehr viel Geld vom Verbraucher gezahlt wird, sich behaptet. "
Na, dann googeln sie mal tiefer. Es gab vor etlichen Jahren Dokus welche den "gewollten Wahnsinn" aufgedeckt und die GP- und DS- Manager im Anschluss mit Geldkoffern ihr System über die Kommunen wieder "festigen" mussten.
Selbstredend durfte der Bürger diese Zeche bis heute bezahlen.

@Sisyphos3, 13:25 Uhr

Schauen Sie schnell mal in Ihren Kleiderschrank. Alle Klamotten die mit Polyester, Acryl, Viskose usw. gekennzeichnet sind, sollten Sie sofort über den Hausmüll entsorgen und durch reine Baumwolle ersetzen. Mit jedem Waschgang landet Microplastik im Abwasser, dass von den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden kann und von dort in unseren Flüssen landet (ähnlich wie mit Medikamentenrückständen). Von den Flüssen gelangt es in unsere Nahrungskette und/oder ins Meer. Er kürzlich fand man heraus, dass es so gut wie keinen Menschen gibt, bei dem sich keine Plastikrückstände im Körper nachweisen lassen.
Hier geht es also nicht darum, ob Sie aktiv etwas ins Meer werfen, sondern darum, wie wir mit den Rückständen einer Überflussgesellschaft umgehen.

@ Harnisch 13:54 Uhr

"Plastikmüll nach Malaysia."
Ein Ausfuhrverbot wäre ein Weg - das kann ja einmal effektiver gehändelt werden als Waffenexporte!

@ Sparer 14:35 Uhr

"Etliche asiatische Länder produzieren jede Menge billiges und unnützes Plastik-Zeugs und exportieren es in westliche Länder. "
Nunja; können Empfänger der "westlichen" Länder nicht lesen, bzw. nicht selber denken?

@ jukep 14:43 Uhr

@ karwandler 13:33 Uhr
"Also so eine geballten Kampf für Müllvermeidung habe ich noch nie erlebt. "
Dann erinnern sie sich doch wie der GP und das DS eingeführt wurden.
Dies entgegen belegter Fakten!
Im übrigen besteht keine Pflicht den "Brötchen Bon" (enschl. seiner ellenlangen Reklame) auch annehmen zu müssen.

/// Am 20. Januar 2020 um

///
Am 20. Januar 2020 um 16:50 von Jayray
china schaffts in kurzer zeit

schon komisch wie ein verbot von plastiktüten in der achso fortschrittlichen eu mehrere jahrzehnte braucht und in china in ein paar jahren vonstatten geht.///
.
Komisch ? Eigentlich nicht. Lediglich der Unterschied zwischen Diktatur-Überwachungsstaat und Demokratie. Was bevorzugen Sie ?

Wir produzieren sinnlos

viel Verpackung Müll. Und jetzt kommt auch noch die Bon Plicht beim Bäcker hinzu.Und nicht nur dort,bei meiner Abgabe von Leergut im Supermarkt habe ich mit dem Pfandgeld dazu noch einen Bonn bekommen.Auf meiner Frage was das denn soll,wurde mir erklärt das es seit Januar Plicht ist einen Bon auszudrucken. Großes Kopfschütteln bei mir.

@ jukep (17:19) Re

Ihre Kritik an Politik ist berechtigt. Doch Sie sehen den Menschen zu passiv, weisen alle Verantwortung von sich. Übrigens, Sie zitieren mich nicht korrekt ("der" Mensch habe ich nicht geschrieben), scheint auch ein Hinweis zu sein, dass Sie mich im Kontext nicht verstanden haben. Ich verstehe schon Ihre Einwände, den ganzen Frust, die Täuschungen von Politik, ja. Aber gehen Sie einen Schritt weiter, finden Sie sich nicht damit ab, das meine ich. Was Sie daraus machen, ist Ihre Sache. Ja, aber die an der Regierung ... sind durch Sie und mich dahin gekommen. Und dann können wir denen trotzdem Unanehmlichkeiten und Druck machen, müssen heraus finden wie, uns verständigen. Also, nicht der Verbraucher ist der Mensch, sondern der Verbraucher ist Mensch (und nicht Ochse), drum ...usw., usfort. Und den Bereich Konsum haben Sie ohnehin (fast) ganz für sich, kein Regierungsmitglied geht mit Ihnen zum Supermarkt oder bestellt im Netz für Sie. Und vielmehr können wir ohne Politiker tun.

Da macht ein Schwellenland mehr als wir reichen Deutschen...

Hut ab vor den Chinesen und den anderen Ländern Asiens. Es ist eine Sauerei, dass die reichen Kontinente Europa und USA derart viel Plastik produzieren und diesen dann in Schwellen- und Entwicklungsländer verkaufen, um die hiesigen Entsorgungsbedingungen zu umgehen. Und wie kann man denn so dumm sein, sich jetzt auch noch auf so etwas wie Emissionshandel einzulassen? Das beseitigt das Problem der Entstehung dieser Umweltlasten doch überhaupt nicht. Ich fordere von der Bundesregierung, dass sie endlich wirksame Gesetze erlässt, um die Produktion von CO2 und Plastik einzudämmen und den illegalen Verkauf von Plastikmüll in ärmere Länder einzudämmen.

17:58 von Werner40

Diese “Freiwilligkeit“, auf die gerade Frau Klöckner so setzt, scheint es aber auch nicht zu sein. Egal ob Plastik, Zucker und, und, und - da tut sich nicht viel. Meist eher nichts. Gerade was Plastikvermeidung angeht hinken wir inzwischen hinter 3.Weltländern her.
Was schlagen Sie vor?
Ich denke, manchmal hilft nur ein Verbot. Vor allem wenn “Freiwillig“ nicht funktioniert.

17:53 MaWo

"Im übrigen besteht keine Pflicht den Brötchen Bon anzunehmen........"

Mir ging es um die plötzliche Aufregung um diese Bon Pflicht. Jeder Satiriker, fast jeder Kabarettist einschließlich "Bild" haben diese Gegen-Bon-Pflicht Kampagne auf dem Sendeschirm mit dem Argument "Müllberge". Obwohl jede andere Branche schon jahrelang der Bon-Pflicht unterlag. Das pikante ist/war dass die Verpackungen für Brot, Brötchen oder Brezel etc. einen größeren Müllberg verursacht dabei könnte man Brötchen und Brot ohne Qualitätseinbuße auch in Leinenbeutel (die sich auch noch waschen lassen) einkaufen. Denn die Tüten landen oft schon nach einer Minute im Müll.

Wähler sind schuld, aber Käufer hat Möglichkeiten

Die Wähler, die die Regierungen des
Stillstandes in Natur- und Umweltschutz wählen sind Schuld. Und wenn eine Partei so etwas ernsthaft angehen will, schreien lustigerweise seltsame Leute, die hier im Kommentar Aktivität fordern, „Verbotspartei!“.
Das eine geht halt nicht ohne das andere. Wenn die Welt für uns noch Lebensraum sein soll, müssen wir uns am Riemen reissen.

Partygeschirr kann man mieten. Muss nicht Einmal-Mist sein. Zahnbürste gibts in Holz, Zahnputztabs ohne Plastik drumherum. Shampoo gibt es ohne Plastik als Shampoo-Seife. Unverpackt-Geschäfte gibt es noch nicht flächendeckend, aber doch in den meisten Städten. Klamotten ohne Plastik gibt es überallhin im Versand, ist auch nicht optimal aber immerhin. Im übrigen darf jeder weiter sehen, was noch möglich ist.

18:05 Ist Wahr

Zum Verständnis, ich habe sie schon richtig verstanden, gebe aber zu bei mir saß ein wenig der Schalk im Nacken. Es war zu verlockend.

Nur ihr Vertrauen in den/die Verbraucher kann ich so nicht teilen. Weil es eben den Verbraucher so nicht gibt. Und mit der Moralkeule allein ist oft kein Blumentopf zu gewinnen.

Malaysia und China:Bloß kein Plastikmüll.....

China nimmt sein dem Jahr 2018 keinen Plastikmüll mehr an.Malaysia,daß zwischen 2016 bis 2019 eine Steigerung um das dreifache an westlichem Plastikmüllimporten zu verzeichnen hatte,macht jetzt zu.

Kann man ja eigentlich gar nicht verstehen.Weil doch diese Länder den Absenderländern so viel zu verdanken haben.Oder vielleicht doch nicht ?

Wann erhält Deutschland seinen Müll zurück?

Hoffentlich bekommt auch Deutschland seinen ganzen Müll zurück. Vielleicht findet so dann eine Trendwende statt, die zwar langsam kommt, aber nicht schnell genug.

Deutschland würde dann hilflos auf seinem Müll sitzen bleiben.

Wäre vielleicht sogar angebracht die Plastik-Lobby still zu bekommen, sodass mal weniger Plastik hergestellt werden kann.

Die Umwelt, Tiere werden es uns danken.

@Karl Napf um 14:26

Da muss ich ihnen aber widersprechen. Eine kurze Suche bei der Suchmaschine Ihrer Wahl wäre sicherlich hilfreich bevor man einfach irgendwelche populistischen Aussagen von sich gibt / nachplappert.

Laut dieser Statistik hier
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157411/umfrage/polizeilic...

gingen Diebstähle im genannten Zeitraum eher zurück.

Das Gefühl kann eben doch oft täuschen. Lassen Sie sich nicht täuschen und vertrauen sie lieber offiziellen Zahlen statt populistischem Geschrei.

China @ karwandler

Das war auch mein erster Gedanke. Ich bin ja sonst nicht gut auf China zu sprechen, besonders im Hinblick auf die chinesische Medizin, die mit Ihrer abergläubischen Quacksalberei ganze Tiergattungen an den Rand der Ausrottung geführt hat.

Aber wenn ökologisch vernünftige Entscheidungsprozesse in die Hände von Autokraten gelegt sind, dann hat das etwas sehr befreiendes.

Folgekosten müssen im Preis erscheinen.

@16:28 von Ist Wahr
Das Problem ist, dass der Preis nicht die tatsächlichen Kosten enthält.
Mehrweg könnte schon längst ohne Ausnahme Pflicht sein, die Verpackung sollte die tatsächlichen Folgekosten enthalten, dann würde es sich vielleicht sogar irgendwann einmal wieder lohnen, Personen an der Theke verkaufen zu lassen - wie ein Forist schon vorschlug.

@ 17:44 von bobby3001

Es geht aber nicht um Mikroplastik, sondern um Makroplastik, die im Ozean ganze "Müllinseln" bilden.

18:49 von M-K

sicher bekommen sie nun ein geschenk von ihrer org für die klarstellung

@18:25 von jukep

Wie viele Leute kennen Sie, die mit dem Leinenbeutel beim Bäcker einkaufen ? Und zur Tüte, die nach einer Minute im Müll landet: Wenn ich ein Brötchen oder ein Teilchen kaufe, das ich sofort essen will, dann verzichte ich gleich auf die Verpackung. Das muss ich aber dann auch sagen, denn die Verkäuferinnen sind keine Hellseher. Also alles eine Aufgabe des Kunden.

@Bernburger49, 19:17 Uhr

Es geht um Plastik generell. Wenn Sie sich anschauen, wo die Kleidungsstücke herkommen, die in Ihrem Kleiderschrank hängen, werden sie meistens ein asiatisches Land finden. Diese Polyesterfetzen sind deshalb so günstig, weil z.B. China bisher unseren Plastikmüll zu Polyester verarbeitet hat. Blöde Nebeneffekte: Der CO2-Ausstoss bei Förderung, Transport und Verarbeitung des für Plastik benötigten Erdöls, der CO2-Ausstoss bei Transport und Verarbeitung der Plastikverpackungen nach und in Asien und das Mikroplastik, das sich beim Waschen der Polyesterfetzen ins Abwasser absetzt und in die Nahrungskette aller Lebewesen gelangt. Damit tragen auch wir in Deutschland Verantwortung für Plastik im Meer, auch wenn es nicht Makroplastik, sondern Mikroplastik ist. Bevor ich es vergesse: noch etwas führt zu massivem Mikroplastikeintrag ins Abwasser - Der Abrieb von herkömmlichen Autoreifen, die millionenfach jeden Tag über deutsche Straßen rollen.

@ jukep (18:36) Re

"Zum Verständnis, ich habe sie schon richtig verstanden, gebe aber zu bei mir saß ein wenig der Schalk im Nacken. Es war zu verlockend.
Nur ihr Vertrauen in den/die Verbraucher kann ich so nicht teilen. Weil es eben den Verbraucher so nicht gibt. Und mit der Moralkeule allein ist oft kein Blumentopf zu gewinnen."
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Ich glaube Sie haben mich noch nicht ganz verstanden; nicht Vertrauen in den Verbraucher, in den Menschen. Haben wir eine andere Wahl? Hat nichts mit Moral zu tun. Könnten nun Materialisten oder Marxisten kommen, aha, er meint: Einsicht in die Notwendigkeit. Aber mir egal, wer da kommen will, ob mit Keule oder Blumentopf. Aber ich glaube, wir kommen voran, eines Tages werden wir uns schon verstehen.

Immer

Immer sind alle anderen Schuld.
Jeder muss bei sich anfangen.
Kaufen bei Amazon. Ebay. Otto usw.
Doppelt bestellen und zurück schicken.
Jeder soll mal vor seiner Haustür kehren. Dann wäre schon viel getan.

@ krittkritt (19:06) Re

"Das Problem ist, dass der Preis nicht die tatsächlichen Kosten enthält.
Mehrweg könnte schon längst ohne Ausnahme Pflicht sein, die Verpackung sollte die tatsächlichen Folgekosten enthalten, dann würde es sich vielleicht sogar irgendwann einmal wieder lohnen, Personen an der Theke verkaufen zu lassen - wie ein Forist schon vorschlug."
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Ja, die zurechenbaren Kosten werden in unserem kapit. System auf Unternehmensebene nicht komplett erfasst. Entsprechende gesetzliche Richtlinien (zur internen und externen Rechnungslegung) sehen hier bisher davon ab. Die Produkte würden teuerer. Auf nationaler Ebene nicht zu regeln, wegen des intern. Wettbewerbs.
Vieles muß noch in den Wirtschaftskreisläufen für eine ökologisch orientierte Ökonomie neu gestaltet werden. Auch die Kosten der Arbeit, Gehälter, Löhne und die Beschäftigungswirkung sind mitzudenken.

@ jukep 18:25 UIhr

"Das pikante ist/war dass die Verpackungen für Brot, Brötchen oder Brezel etc. einen größeren Müllberg verursacht dabei könnte man Brötchen und Brot ohne Qualitätseinbuße auch in Leinenbeutel (die sich auch noch waschen lassen) einkaufen."
Das ist korrekt und dieser Weg bleibt jedem Kunden unbenommen auch zu realisieren.
Die Politik hat ihren Schwerpunkt auf den Begriff "Rechnung" damit der Fiskus seinen Anteil erhält - auch wenn das in dieser praktizierten Form mehr als aufwändig ist.
Aber genau das ist der Sinn der Sache - egal was das kostet. Aber das wiederum ist der übliche politische Unfug der durchzusetzen ist.

@13:54 von Harnisch

"Plastikmüll nach Malaysia
Komisch, Thema scheint ja nicht so interessant zu sein, es fehlen die Kommentare. Dabei müsste das Thema Nr. 1 sein. Wir kriegen unsere Welt kaputt, es ist zum heulen."

Das ist genau das, was mich immer wieder aufregt: Die Scheinheiligkeit der Deutschen in fast allen Umweltfragen.
Ich wiederhole mich nur, wenn ich behaupte, dass wir uns auf Kosten ärmerer Länder einen schlanken Öko-Fuß machen. Und wenn man sich darüber aufregt, wird einem unterstellt, man wolle nur ablenken, damit man selbst nichts tun muss und die Behauptung, man habe sich ja bisher auch nicht für die Anliegen der ärmeren Länder interessiert, darf natürlich auch nicht fehlen.

@16:13 von Sisyphos3 15:05 von claireannelage

"Strafzettel ans Auto heften
warum funktioniert es da
ohne dass ich mich bei der Stadt beschwere
aber bei der Müllmafia nicht ?"

Die Frage ist eigentlich leicht zu beantworten. Sie sind eben NICHT die Mafia.

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