Ihre Meinung zu: EU-Außenminister debattieren Neustart der Marinemission "Sophia"

20. Januar 2020 - 21:02 Uhr

Gibt es als Folge der Berliner Libyen-Konferenz einen Neustart von "Sophia"? Im März 2019 war diese Mission zur Rettung von Bootsflüchtlingen eingestellt worden. Doch die Gemengelage in der EU ist inzwischen eine andere. Von Holger Romann.

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Kommentare

wer hätte das gedacht

jetzt debattieren sie das, weil die transaktionssteuer des scholz schon gescheitert erscheint

Na ja

Danke Frau Merkel auf sie ist da Verlass. Sie zerlegen jetzt gründlich die komplette Eu mit ....

„Zufrieden zeigte sich vor allem Josep Borrell, der Hohe Vertreter der Europäischen Union für die Außenpolitik. Der erfahrene Spanier hatte schon in seiner Antrittsrede vor ein paar Wochen gefordert, die EU müsse in der Außen- und Sicherheitspolitik künftig öfter mit einer Stimme sprechen und sich insgesamt deutlich mehr um die Krisenherde vor der eigenen Haustür kümmern“

Vor allem muss sie dafür sorgen, dass das Sterben vor der eigenen Haustür aufhört. Für DIESEN Beschluss (und damit den zur Wiederaufnahme der europäischen Seenotrettung) ist es eher zu spät als zu früh.

Ich hoffe doch wohl nicht!

Was hat denn "Sophia" gebracht? Es wurde mit dieser Mission kein einziger Schlepper aufgebracht, sondern sich mit den "Missionsschiffen" aktiv an der Schlepperei beteiligt mit dem Ergebnis, das mehr seeuntüchtige Schlauchboote in See gestochen sind. Es ist also gut und richtig das dieser Schlepperhilfsdienst eingestellt wurde.

Natürlich

Es ist nicht verwerflich ,Menschen zu retten. Die Frage ist nur ,wo ist die Endstation EU ? Das wäre Fragwürtig .Sie entlasten und uns belasten um das Versagen zu vertuschen.

"Allerdings endet das Mandat

"Allerdings endet das Mandat für die Mission offiziell im März."

--

Und somit - entgegen aller anderslautender Unkenrufe - hoffentlich bald vom Tisch!

Man muss es immer wieder sagen...

Die Migranten die sich mit seeuntauglichen Übergabeboote bewusst in Seenot begeben sind nachdem Sie "gerettet" wurden auf dem Schlepperschiff erst mal in Sicherheit. Das internationale Seerecht SOLAS besagt, das ein Schiff welches mit der Crew in Seenot gerät den NÄCHSTMÖGLICH erreichbaren Hafen anzusteuern hat. Die politische Lage vor Ort ist dabei ohne Bedeutung. Laut gültiger Gesetzeslage ist ein Verbringen dieser Migranten in die EU nichts anderes als Beihilfe zur illegalen Migration. Es gibt genügend Anlegehäfen bevor überhaupt an die EU gedacht wird.

Sorry aber private Seenotretter können es einfach besser

Sorry aber private Seenotretter können es besser!

https://www.tagesschau.de/ausland/eu-aussenminister-libyen-115.html

Gibt es als Folge der Berliner Libyen-Konferenz einen Neustart von "Sophia"? Im März 2019 war diese Mission zur Rettung von Bootsflüchtlingen eingestellt worden. Doch die Gemengelage in der EU ist inzwischen eine andere.

und die sind KEINE Schlepper!! Siehe Freispruch von Rackete und siehe Freispruch des Kapitäns von Seawatch.

Außerdem bin ich bei der Ueberwachung des Waffenembargos auch fuer UN-Soldaten mit einem robusten Mandat vom Sicherheitsrat:

https://www.tagesschau.de/ausland/eu-aussenminister-libyen-115.html

Erheblich skeptischer beurteilt man im Kreis der 28 dagegen eine andere Idee Borrells, die ebenfalls in nicht allzu ferner Zukunft aktuell werden könnte: ein Blauhelm-Einsatz mit robustem UN-Mandat.

.... und wann wäre ein Ende in Sicht?

Und wann wäre ein Ende der Schlepperdienste in Sicht? Wenn der ganze afrikanische Kontinent bzw. dessen Einwohner in die EU verfrachtet wurden oder was?

Unverantwortliche hiesige Politik verantwortlich

"Das müsste jeden Europäer beschämen"

Es ist beschämend, dass die Hauptursachen hierfür (in Europa zu finden!) weiterhin ignoriert werden.

Im März 2019 war diese Mission zur Rettung von Bootsflüchtlingen

Aus Libyen sind es Migranten, nicht Flüchtlinge, denn sie stammen fast ausnahmslos aus Gebieten wo kein Krieg und kein Hunger herrscht. Überwiegend starke junge Männer, angelockt von einer grenzenlos unvernünftigen und gefährlichen Sozialleistungs-Politik in Europa, allen voran die der Deutschen Bundesregierung.

Statt Sophia besser private Seenotretter unterstuetzen

Statt Sophia

https://www.tagesschau.de/ausland/eu-aussenminister-libyen-115.html

Über einen Neustart für "Sophia" oder gar die Entsendung von Bodentruppen wollte Maas vorläufig noch nicht spekulieren. Es gebe "eine Vielzahl von Möglichkeiten", die jetzt diskutiert würden.

sollten endlich die privaten Seenotretter wie Seawatch, OpenArmsdie EKD und andere unterstuetzt werden:

Seawatch3, Alan Kurdi, die Eleonore und jetzt von der EKD zusätzlich die Poseidon.

Außerdem hat Maas mit dem hier recht:

https://www.tagesschau.de/ausland/eu-aussenminister-libyen-115.html

Um das positive Momentum aufrechtzuerhalten, kündigte Maas weitere diplomatische Schritte an. So ist für Anfang Februar ein Folgetreffen der Berliner Konferenz "auf Ebene der Außenminister" geplant, bei dem die Hilfsmaßnahmen für Libyen konkretisiert werden sollen. Noch in dieser Woche will der UN-Sondergesandte Ghassan Salamé jeweils fünf Vertreter der Konfliktparteien in Genf empfangen.

um 20:12 von Nettie

>>"Vor allem muss sie dafür sorgen, dass das Sterben vor der eigenen Haustür aufhört. Für DIESEN Beschluss (und damit den zur Wiederaufnahme der europäischen Seenotrettung) ist es eher zu spät als zu früh."<<

Es ist mittlerweile mehrfach und hinreichend erwiesen worden das je weniger Shuttleschiffe ihr Unwesen treiben, umso weniger Übergabeboote in See stechen.

"Im Moment aber finde eine

"Im Moment aber finde eine Debatte statt, "den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen". (Maas)

Allerdings. Die Konferenz in Berlin wird zwar überwiegend als Erfolg verkauft, aber ist irgendwas konkretes erreicht worden ?
Waffenembargo: Tolle Idee. Gibt es allerdings schon seit neun Jahren.
Truppenabzug: Klar, Putin, Erdogan und alle, die da sonst so Leute rumlaufen haben, werden die ganz sicher umgehend zurückpfeifen. Machen die ja immer so, siehe Ukraine oder Syrien.
Haftar: Wird sicher sofort alle Panzer und Flugzeuge ins Meer kippen, weil Konferenz in Berlin.

Und Sophia selbst ?
Hat einen schönen Namen, zweifellos. Das ist aber auch alles. Schleuserboote zerstört, daher `mussten´ die dann Schlauchboote nehmen, was viel gefährlicher gewesen ist.
Und die geretteten Flüchtlinge wurden alle in Italien abgeladen. Was sogar ich kritisiere. Aber die EU wird heute sicher auch keine solidarische Lösung finden.

um 20:16 von tias

>>"Es ist nicht verwerflich ,Menschen zu retten. Die Frage ist nur ,wo ist die Endstation EU ? Das wäre Fragwürtig .Sie entlasten und uns belasten um das Versagen zu vertuschen."<<

Und vor allem ist es ein Rechtsbruch. Es handelt sich mit dem Transport in die EU rechtlich gesehen um Beihilfe zur illegalen Migration in die EU. Laut geltendem Seerecht SOLAS muss ein in Seenot geratenes Schiff und dessen Manschaft den für Schiff und Mannschaft NÄCHSTMÖGLICH erreichbaren Hafen ansteuern und dieser liegt nicht in der mehrere hundert Meilen entfernten EU. Die politische Lage in diesem Hafen ist dabei ohne jegliche Bedeutung. Es gibt genügend Anlegehäfen bevor auch nur im entferntesten an die EU gedacht wird.

Seenotrettung

Ist im Moment Seenotrettung wieder aktuell ?
Ja dann müssen sich die 4000 Kinder in Griechenland wohl wieder hinten anstellen .

@Nettie um 2012 Uhr

"Vor allem muss sie dafür sorgen, dass das Sterben vor der eigenen Haustür aufhört."

Von den ca. 500 Mio. Europäern leben ungefähr 450 Mio. im (teilweise sogar gehobenen) Wohlstand.
Von ca. 1.2 Milliarden Afrikanern evtl. 50 Mio. bis max. 150 Mio. in Wohlstand, schätze ich.
Wo zieht es alle diese anderen bettelarmen Schlucker wohl hin? Selbst wenn hunderte Kilometer Salzwasser und Tod dazwischen liegen...

ja die Seenotrettung

wenn ich ein Seegrundstück mein Eigen nenne ...
1. muß ich dann jemanden "retten" wenn ich sehe dass der sonst ertrinkt ?
2. muß ich den auch versuchen zu retten wenn ich riskiere selber dabei zu ertrinken
3. kann ich gezwungen werden, mit anderen Anwohnern zusammen,
ne Initiative zu gründen nen 24 Stunden Service einzurichten
und mit Booten im See zu pattroulieren falls einer in Gefahr gerät zu ertrinken
Fragen über Fragen

@ 20:04 von Karl Napf

Da gerät Ihnen aber einiges durcheinandeophia Was hat die Transaktionssteuer hier zu suchen? SOPHIA wurde v.a. aufgrund Salvinis rechtspopulistischem Kurs gegen geflüchtete Menschen eingestellt; ursprünglich war sie als Instrument gegen organisierte Schlepper gedacht, entwickelte sich de facto mehr und mehr zu einem wichtigen Element der Seenotrettung, die Salvini und anderen europäischen völkisch-nationalistisch orientierten Regierungen deshalb ein Dorn im Auge war. Salvini gehört in mehrerlei Hinsicht zum Gestern. SOPHIA kann neu aufgelegt werden, wenngleich man sich nichts vormachen sollte: Etliche EU-Verantwortliche werden SOPHIA vor allem zustimmen wegen der Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen; längst nicht allen ist die Rettung geflüchteter Menschen vor dem Ertrinken ein Anliegen höchster Priorität.

20:21 von eine_anmerkung

nein !
wenn hierzulande dieselben Lebensbedingungen herrschen wie in Afrika

@ eine_anmerkung (20:20): UNO und Justiz: Tripolis kein Hafen

@ eine_anmerkung:

Und die Justiz besagt, dass die Häfen in Nordafrika nicht sicher sind!

diepresse.com: Für die Uno ist "Libyen kein sicherer Hafen für Migranten" ( 13.08.2019 um 15:18)

Das UN-Flüchtlingswerk UNHCR fordert, Menschen an Bord von Rettungsschiffen im Mittelmeer "in einem sicheren Land“ an Land gehen zu lassen.

Das UN-Flüchtlingswerk UNHCR hat sich dagegen ausgesprochen, dass mehr als 500 Migranten an Bord der beiden NGO-Rettungsschiffe "Open Arms" und "Ocean Viking" nach Libyen gebracht werden. Angesichts der Kämpfe und der systematischen Menschenrechtsverletzungen könne Libyen nicht als sicherer Haften betrachtet werden, betonte Vincent Cochetel, UNHCR-Sondergesandter für das zentrale Mittelmeer.

oder lesen Sie hier beim Legal Tribune:

https://tinyurl.com/vpjqzwn
LTO: See­not­ret­tung bei gesch­los­senen Häfen ( 02.07.2019)

Außerdem: Rackete ist inzwischen vom Gericht freigelassen worden weil sie nichts illegale gemacht hat.

@ 20:34 Koblenz

Wie zynisch muss man veranlagt sein, das Schicksal von Kindern in griechischen Lagern gegen die aus humanitären Gründen ebenso dringend nötige Seenotrettung im Mittelmeer ausspielen zu wollen.

@ 20:34 von WM-Kasparov-Fan

Wo zieht es alle diese anderen bettelarmen Schlucker wohl hin?

Noch nie gab es so wenig Hunger und Krieg in Afrika, wie heute. Ist so.
Nimmt den Schleppern ihre Waffen weg (ihre Versprechungen und ihre Schiffe) so bleiben die starken jungen Männer in ihren Städten und Dörfern bei ihren Familien wo sie dringend gebraucht werden.

Selbst wenn hunderte Kilometer Salzwasser und Tod dazwischen liegen...

Das erzählen die Schlepper natürlich nicht. Sind die Migranten schon in Libyen, geht es ihnen weitaus schlechter als in ihren Heimatländern. Dann stehen die Migranten vor den Entschiedung, die schwere lange Reise ohne Geld nach süden zurück in ihre Heimat, oder aufs Meer zu gehen wo trozt der Gefahr, die Wahrscheinlichkeit abgeholt zu werden, noch sehr hoch liegt.

@ eine_anmerkung (20:28): das hier stimmt ebenfalls nicht

@ eine_anmerkung

Es ist mittlerweile mehrfach und hinreichend erwiesen worden das je weniger Shuttleschiffe ihr Unwesen treiben, umso weniger Übergabeboote in See stechen.

stimmt ebenfalls nicht! Siehe hier:

https://tinyurl.com/skluq89
rnd.de: Flüchtlingsboote im Mittelmeer gesunken – viele Kinder unter den Toten (12.01.2020, 14:32 Uhr )

Athen. Vor der türkischen Ägäisküste ertranken am Samstagabend mindestens zwölf Menschen, als ihr Boot unterging. Unter den Opfern sind acht Kinder. Männer eines Patrouillenboots der türkischen Küstenwache seien durch Schreie auf das Unglück aufmerksam geworden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. An der sofort eingeleiteten Rettungsaktion waren drei Schiffe und ein Hubschrauber beteiligt. Acht Menschen konnten lebend aus dem Meer gerettet werden.

eine unendliche Diskussion

eine Verlogene dazu
es gibt einen Anspruch auf Leben
aber keinen Anspruch auf ein besseres Leben
schon gar nicht uneingeladen bei anderen Menschen

Ich befürchte

die Schlepperbanden, werden das wohlwollend zur Kenntnis nehmen.
Damit würde sich die Situation in Italien wieder verschärfen, ob das gewollt ist, weiß ich natürlich nicht.
Nach ansehen von Anne Will, stellt sich alles etwas anders da, auch nette Fakten waren zu hören.
Was wie ausgeht, werden wird nicht heute und Morgen sehen, das dauert erheblich länger.

Seenotrettung?

Damit ist eigentlich gemeint:
Ein Fracht/Kreuzfahrt/Fischer-usw. Schiff gerät in Not
Ein Fracht/Kreuzfahrt/Küstenwach-Schiff usw. hört den Notruf unterbricht seine Reise und bringt die Schiffbrüchigen in den nächsten Hafen.
Das bezeichnet man zu Recht als Seenotrettung.
Schiffe deren einziger Zweck ist Passagiere anderer Schiffe illegal in die EU zu bringen sind Unterstützer krimineller Banden, egal was Richter unter dem Druck der Medien urteilen.
Mit Seenotrettung hat das nichts zu tun!!!!!!

20:14 von eine_anmerkung

das mehr seeuntüchtige Schlauchboote in See gestochen sind
.
wer mit einem seeuntauglichen Schiff aufs Meer fährt
will "gerettet" werden einen Transit erzwingen
wenigstens das sollte man als "Retter" zugegen
dass es nicht um Seenotrettung geht
das jetzt auch nicht der Gedanke Seenotrettung des Seerechts war
ich wage es zu bezweifeln

Sorry, aber was faselt da dieser Spanier?

Seehofer hatte jüngst der EU die Zusage gemacht das Deutschland künftig 25% der illegalen Seefahrermigranten aus Nordafrika aufnehmen wolle. Er wollte damit andere EU-Partner "animieren" auch welche aufzunehmen und holte sich postwendend eine blutige Nase. Ich gehe noch weiter und wage zu behaupten das keines unserer EU-Partnerländer was dagegen gehabt hätte wenn Seehofer angeboten hätte künftig alle aufzunehmen? 22 von (noch) 28 EU Mitgliedstaaten lehnen strikt die Aufnahme illegaler nordafrikanischer Migranten ab. Sorry, was faselt der Spanier dort?

Nein

Wir sollten endlich das australische Modell übernehmen und Illegale vor dem Betreten Europas abfangen.
Flüchtlinge und Asylsuchende können heimatnah untergebracht werden. Die gefährliche Reise über Meere und Kontinente hinweg darf nicht hingenommen werden.

Auch die Briten werden sich ab dem nächsten Monat am australischen Modell orientieren.

20:39 von Sisyphos3

Nein, wenn es in Afrika einigermaßen mit hier vergleichbare Lebensbedingungen gibt.
Oder, seien wir mal nicht so, wenn man z.B. in Mali auch nur... 20% unseres Lebensstandards hätte. Würde wohl schon reichen.

Sagen wir es mal ganz vorsichtig:

Da Demographie in Wahrheit einfach NUR angewandte Mathematik ist, treten GEWISSE Migrationswellen in wahrsten Sinne des Wortes, ganz und gar NICHT so unberechenbar auf, wie man gemeinhin annimmt!

20:42 von andererseits

Wie zynisch muss man veranlagt sein, das Schicksal von Kindern
.
ist es nicht auch zynisch, eigentlich schäbig seine eigenen Interessen
psychologisch durch das Verwenden unschuldiger Kinder zu planen?
das fand ich schon immer widerliche wenn verbrecherische Staatenlenker
sich mit Kindern auf dem Arm ablichten ließen

@ andererseits

Die Kinder müssen schnellstmöglich in ihre Heimat zurück. Die Eltern müssen sich dafür verantworten, ihre Kinder in diese Lage gebracht zu haben.

Aber Sie können gerne persönlich mit Ihrem Einkommen und Vermögen für Migranten bürgen. Dann wird denen auch ein Visum erteilt. Nur zu!

@ andererseits um 20:38

"...längst nicht allen ist die Rettung geflüchteter Menschen vor dem Ertrinken ein Anliegen höchster Priorität."

Wie rührend Ihr Einsatz für Flüchtlinge ist, die in Seenot gerieten. Wie steht es um Ihr Mitleid und Mitgefühl, wenn es um die Zustände geht, die viele Menschen erst in ihrer Heimat zu Lumpenproletariatsflüchtlingen gemacht haben? Wie stehen Sie vor allem zu einem der Verursacher dieser Probleme? Dem Ding, das viele als EU bezeichnen, mit seiner elitären liberalextremistischen Politik, die ganzen Landstrichen die Lebensgrundlage entzieht. Dadurch leider eben auch Tod und Elend verursacht, lange bevor einige (bisher) wenige die Küsten Nordafrikas erreichen, um den Ort aufzususchen der ihr ganzes Elend und ihre Problme verursacht?

Eine ähnliche Entwicklung können Sie übrigens auf den Amerikanischen Kontinenten vorfinden. Weiß auch nicht warum...

um 20:51 von Demokratieschue...

Und wo wiederlegt Ihr Text meine Aussage?

@ andererseits um 20:38

"Da gerät Ihnen aber einiges durcheinandeophia Was hat die Transaktionssteuer hier zu suchen?"

Vielleicht passt dies thematisch wirklich nicht hier rein!? Die Frage ist aber schon berechtigt, warum die Reichen nicht endlich ordentlich zur Kasse gebeten werden und warum unsere Medien, die ör Medien eingeschlossen, nicht davon berichten um den Druck auf die Eliten und ihre Politiker aufrechtzuhalten?

Was meinen Sie woran das liegt?

20:52 von Sisyphos3

"eine unendliche Diskussion
eine Verlogene dazu
es gibt einen Anspruch auf Leben
aber keinen Anspruch auf ein besseres Leben
schon gar nicht uneingeladen bei anderen Menschen"

-.-.-.-.-.-.

Ich formuliere um:

es gibt keinen Anspruch darauf, mehr zu essen zu haben als jeder andere Mensch,
keinen Anspruch darauf, ein schöneres Haus zu haben als jeder andere Mensch.

Dazu muss der Reichere nicht die Ärmeren einladen - der Reichere hat null Recht auf seinen Reichtum, auf seinen schönen Garten, auf seine klimataugliche Kleidung.

@ wenigfahrer (20:55): Salvini drohen 15 Jahre Haft!

@ wenigfahrer

Uebrigens: dem werten Salvini drohen mindestens 15 Jahre Haft!!

https://tinyurl.com/ulufjtu
zeit.de: Oberstes Gericht bestätigt Freilassung von Carola Rackete (17. Januar 2020, 18:14 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, hgö)

Salvini droht selbst ein Prozess, weil er im vergangenen Juli anordnete, Flüchtlinge auf einem Boot der Küstenwache festzuhalten. Nach italienischem Recht können Ex-Minister für Taten, die sie während ihrer Amtszeit begingen, jedoch nur vor Gericht gestellt werden, wenn ein parlamentarischer Ausschuss zustimmt. Sollte dies geschehen, drohen Salvini im Falle eines Schuldspruchs bis zu 15 Jahre Haft.

Danke an die italienische Justiz!!

@ Einfach Unglaublich um 21:03

"Wir sollten endlich das australische Modell übernehmen und Illegale vor dem Betreten Europas abfangen.
Flüchtlinge und Asylsuchende können heimatnah untergebracht werden. Die gefährliche Reise über Meere und Kontinente hinweg darf nicht hingenommen werden.

Auch die Briten werden sich ab dem nächsten Monat am australischen Modell orientieren."

Was heißt denn bitte die Menschen heimatnah unterbringen? Wo fängt denn bitte die Heimatsnähe eines Syrers oder eines Malines für die Anhänger des Dings an bzw. auf? Wo fängt diese für die Briten auf die immer noch Land auf der ganzen Welt besitzen?

@ 20:56 evhie

Wie fest muss man eigentlich die Augen verschließen vor der Situation geflüchteter Menschen in ihren Heimatländern, wo sie in Kriegen und Bürgerkriegen Haus, Hab und Gut und unerträglich oft das Leben geliebter Angehöriger verlieren oder durch Zerstörung ihrer Felder und der Infrastruktur keine Perspektive haben, dann Folter, Vergewaltigung oder Versklavung in Ländern wie Libyen fürchten müssen... und Sie und andere sprechen von Überfahrt, Shuttledienst oder "Passagieren", als ginge es um eine Mischung aus Urlaub und Abenteuer. Das bleibt mir völlig unverständlich.

@ Einfach Unglaublich (21:03): was Sie behaupten stimmt nicht

@ Einfach Unglaublich

Nein, das was Sie behaupten stimmt nicht.

Wir sollten endlich das australische Modell übernehmen und Illegale vor dem Betreten Europas abfangen.
Flüchtlinge und Asylsuchende können heimatnah untergebracht werden.

In anderen Ländern Afrikas ist es nicht besser. Siehe die ganzen Berichte aus den letzten Tagen. Siehe dass hier:

https://tinyurl.com/qlmcvn7
Spiegel: Mindestens 18 Blauhelmsoldaten bei Angriff in Mali verletzt (09.01.2020, 15:15 Uhr)

Bei einem Angriff auf einen Uno-Stützpunkt in Mali sind mehr als ein Dutzend Blauhelmsoldaten und zwei Zivilisten verletzt worden. Die Schüsse trafen das Lager und seine Umgebung.

Mit mehreren Mörserschüssen ist im afrikanischen Mali der Militärstützpunkt Tessalit angegriffen worden: 18 Blauhelmsoldaten und zwei Zivilisten wurden verletzt, sagte der Sprecher der Uno-Mission Minusma, Olivier Salgado, der Nachrichtenagentur AFP.

Kein Wunder dass die Menschen fliehen.

anderseits 20.42

Seenotflüchtlinge haben sich selbst in die Lage gebracht . Flüchtlingskinder in Griechenland wurden von den Eltern mitgenommen ,sie hatten die Wahl nicht .

Irrsinn

Die EU scheint ein großes Interesse daran zu haben, Salvini in Italien und Le Pen in Frankreich an die Macht zu bringen.
Wird Sophia wiederbelebt, ist das das Ende der EU.

Und wieder diese beiden kaum

Und wieder diese beiden kaum noch erträglichen Verdrehungen und Ablenkungen: Wissen Sie wirklich so wenig über die Hintergründe unbegleiteter geflüchteter Minderjähriger? Das kann ich kaum glauben, so lange wie Sie hier mitlesen und -kommentieren.
Und das Ablenken auf "Sie können ja gerne mit Ihrem Einkommen..." hat gleich zwei Fehler: Einerseits wissen Sie nicht, wie und wo ich mich persönlich engagiere in dem Bereich, und andererseits verkennen Sie, dass es hier auch um originäre politische Aufgaben geht: Auch Sie leben hier in unserem Land mit jüdisch-christlich-humanistischer Tradition und Verpflichtung, die in Grundgesetz, Sozialstaatskonzept und internationalen Abkommen und Verpflichtungen aus dem privaten Bereich in den gesellschaftlichen und politischen Bereich gehoben wird.

@ eine_anmerkung (21:13): ich habe Sie in allen Punkten widerleg

@ eine_anmerkung

Und wo wiederlegt Ihr Text meine Aussage?

In allen Punkten. Erstens in dem Punkt das die Seenotretter angeblich Schlepper seien, dann dass die EU diese Fluechtlinge - angeblich - nicht aufnehmen duerfen weil solch wie Sie die als Illegale ansehen und Hass gegen Fluechtlinge schueren. Darueber hinaus ignorieren Sie die Lage in Afrika. Zum Beispiel dass hier:

https://tinyurl.com/uept4pf
SRF: In Tunesien ist Folter an der Tagesordnung (18.01.2020.)

Tunesien feierte diese Woche den neunten Jahrestag der Revolution. Doch statt Jubel gabs Proteste. Oft lernen junge Leute den Staat von seiner negativen Seite kennen, wenn sie Probleme mit der Polizei bekommen.

Tunesische Gefängnisse sind kein angenehmer Ort. Alle Anstalten für Männer seien zu mindestens 150 Prozent überbelegt, kritisiert die nationale Instanz zur Verhinderung von Folter. Zudem gehöre Gewalt neun Jahre nach dem Ende der Diktatur zum Alltag.

Und da schauen Sie weg.

@ sisyphos3 (20:52)

"eine unendliche Diskussion
eine Verlogene dazu
es gibt einen Anspruch auf Leben
aber keinen Anspruch auf ein besseres Leben
schon gar nicht uneingeladen bei anderen Menschen"
------
Anspruch auf ein Besseres Leben ist mMn durch Grundgesetz, Art. 1 u. 2 garantiert. Kann nicht anders sein. Keine Einladung irgend einer Art erforderlich.
Eine andere Frage ist, wie wir mit der zunehmenden Migration aus Afrika und Asien umgehen.
Der Verweis: Anspruch auf Leben, ja - Anspruch auf Verbesserung seines Lebens, nein, ist nur ein einseitiges, selbstgebasteltes Werkzeug, immer wieder hier rausgekramt, ermüdend auf dieser Seite. Sollte allmählich wieder eingesteckt werden, nur undurchdachte Polemik.

Sichere Häfen

Idealer Weise Können ja die Häfen durch ein Abkommen in Libyen sicher gemacht werden. Dann müssen die Rettungsschiffe nicht mehr so weit fahren um die Schiffbrüchigen an Land zu bringen.

@ evhie (20:56): genau das hat mit Seenotrettung zu tun!

@ evhie

Das hat sehr wohl mit Seenotrettung zu tun. Und wie ein anderer User schon ganz richtig geschrieben hat: Sie ignorieren - wie viele hier - die Lage in den Ländern der Fluechtlinge. Zum Beispiel bei Folter in Gefängnissen und von der Polizei, obwohl die per internationalem Recht verboten ist. Siehe hier:

https://www.zivilpakt.de/folter-und-menschenversuche-3230/

Artikel 7
Nie­mand darf der Folter oder grausamer, unmen­schlich­er oder erniedri­gen­der Behand­lung oder Strafe unter­wor­fen wer­den. Ins­beson­dere darf nie­mand ohne seine frei­willige Zus­tim­mung medi­zinis­chen oder wis­senschaftlichen Ver­suchen unter­wor­fen wer­den.

Und genau das passiert in Tunesien:

https://tinyurl.com/uept4pf
SRF: In Tunesien ist Folter an der Tagesordnung (18.01.2020)

Wie könen Sie sowas dermaßen ignorieren und die Augen verschließen???

Wann

wird endlich gegen die wirklichen Ursachen der Massenmigration aus den Entwicklungsländern vorgegangen.
Die wirkliche Ursache ist die explodierende Bevölkerung-dieses Thema wird weder angesprochen, noch angegangen.

Verbleibe?

Bevor ! Man den Flüchtlingstransit wieder startet bitte folgende Dinge rechtsverbindlich und sanktionierbar klären:
- wer nimmt die Flüchtlinge auf
- wer trägt die Kosten für Unterbringung,medizinische Versorgung,Sicherheit,Weiterbildung,Integration auf perspektivisch mehrere Jahre
- welchen rechtlichen Status erhalten Flüchtlinge die eigentlich abgeschoben werden müssten, aber nicht abgeschoben werden können?
- welche Gegenleistungen erbringen die Flüchtlinge bei dauerhaftem Aufenthalt (Selbstunterhalt)
.... Wenn man das geklärt hat lasset die Kindlein kommen. Ansonsten Frage ich mich welchen Gefallen man den Leuten und den Herkunftsländern erweist bei auf Jahre ausgerichtetet Hängepartie. Die Situation in Afrika bessert sich nicht dadurch, daß die starken (physisch und finanziell) die Flucht ergreifen und die jungen, alten und schwachen zurücklassen.

@ 21:11 Pilepale

Den geneigten Leser*innen wird kaum entgehen, dass Sie mit Ihrer Etikettierung "rührend" und den danach folgenden Unterstellungen - manchmal in Form rhetorischer Fragen - vor allem eines bezwecken: meine klaren Positionen zu verwischen bzw. lächerlich zu machen.
Wenn Sie Ihren Protest gegen neokoloniale Positionen (so übersetze ich mal Ihr "libetalextremistisch") ernst meinen, bin ich bei Ihnen: eine Stärkung der links-grünen Fraktionen in der EU und Ihren Mitgliedstaaten bei kommenden Wahlen würde ich begrüßen, sowohl im Sinne einer anderen weltweiten Ökonomie wie auch im Sinne einer solidarischen Flüchtlingspolitik.

"Wir sollten 'Sophia'

"Wir sollten 'Sophia' wiederbeleben"
-
Das kann man machen, stehen doch erstmal im Moment keine Wahlen an.

@ 21:10 Sisyphos3

Ihr Kommentar bleibt vage und unverständlich: wo in der Debatte der Flüchtlingspolitik plant jemand "seine eigenen Interessen psychologisch durch das Verwenden unschuldiger Kinder"? Das macht weder sprachlich noch inhaltlich Sinn.

Kaum wird in Erwägung gezogen etwas Humanität

gegenüber Flüchtlingen zu zeigen und Leben zu retten, geht "das Volk" wieder auf die Barrikaden.

Was ist nur aus diesem Land geworden?

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Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Fluchtursachen

Was ist aus dem Thema "Fluchtursachen bekämpfen geworden?"
Bitte liebe Tagesschau mal recherchieren.

@ 21:55 von GeMe

Kaum wird in Erwägung gezogen etwas Humanität gegenüber Flüchtlingen zu zeigen und Leben zu retten, geht "das Volk" wieder auf die Barrikaden.

1. "Humanität" auf Kosten anderer(in Europa und in Afrika) ist keine Humanität, sondern Pseudohumanität/Scheinmenschlichkeit. Je mehr man aufnimmt, desto mehr Migranten werden folgen.

2. In Libyen sind es Migranten.

3. Kein Volk auf der Welt lässt sich in dieser Hinsicht so viel gefallen und geht so wenig auf die Barrikaden, wie hierzulande.

Was ist nur aus diesem Land geworden?

Wenn dieses Land, auf seinem jüngsten deutschen Sonderweg, das Tempo etwas reduziert hat und die Menschen hier diese unverantwortliche Politik heute etwas kritischer beobachten als 2015, dann ist dieses Land damit ein klein wenig normaler, und menschlicher, geworden.

re geme

"Kaum wird in Erwägung gezogen etwas Humanität

gegenüber Flüchtlingen zu zeigen und Leben zu retten, geht "das Volk" wieder auf die Barrikaden."

Die rechte Vielschreiber Fraktion hier ist noch weniger "das Volk" als die Schreihälse bei Pegida.

Mal nicht die Relationen aus den Augen verlieren.

21:30 von Koblenz

"Seenotflüchtlinge haben sich selbst in die Lage gebracht ."

.-.-.-.-.

Sie haben sich selbst in die Lage gebracht, die sie zwingt, sich auf einen schwankenden Kahn zu setzen, der zu einem hohen Prozentsatz untergehen wird?

Das kann doch Ihr Denken nicht sein.
Wer begibt sich in so ein Schicksal, wenn er nicht total am Ende ist?

Die Flüchtlinge haben sich NICHT selber in die Lage gebracht, die diese verzweifelte Aktion als einzigen Ausweg wählen lässt.

Selbst bei uns, wo stinkreiche Menschen auf gefährliche Gletscher steigen, um einen Kitzel in ihrem langweiligen Leben zu spüren, werden aus selbstverschuldeten Gefahrensituationen gerettet.

@ 21:30 Koblenz

Finden Sie Ihre Antwort wirklich im Duktus menschlicher als den Kommentar, auf den ich geantwortet habe?
Es gibt in Griechenland (wie in anderen Ländern) in den Lagern sowohl unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, hinter deren Schicksal brutal schwierige und harte Überlegungen und Entscheidungen in einer Familie stehen, wie auch unbegleitete Minderjährige, die auf der Flucht von ihren Familien getrennt wurden, wie auch Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern fliehen mussten und konnten. Und die gleichen unterschiedlichen Situationen finden Sie bei den geflüchteten Menschen, die z.B. aus Libyen übers Mittelmeer fliehen.
Und alle verdienen unsere Solidarität und Unterstützung.

Am 20. Januar 2020 um 21:31 von Hanno Kuhrt

"Die EU scheint ein großes Interesse daran zu haben, Salvini in Italien und Le Pen in Frankreich an die Macht zu bringen.
Wird Sophia wiederbelebt, ist das das Ende der EU."

Die Antwort ist eindeutig.

Auf Anne Wills Frage, wer denn die Verantwortung dafür übernehmen solle, verwies Chefdiplomat Heiko Maas auf die Afrikanische Union. "Die müsse man mit einbeziehen."
……
"Der Minister reagierte mit einem für ihn typischen Reflex: „Über Sophia werden wir reden müssen“. Das wird die Migranten aber freuen..."

Alle die bisher geschrieben haben

„Merkel muss weg“, oder „ach Heiko Maas das Leichtgewicht“,

können sich freuen, dass Frau Merkel noch da ist, und
Herr Maas hat sich doch

mehr als hervorragend eingearbeitet.

Selbst von der Opposition wurde AM u. HM gelobt.

Ein bisschen Geduld.
Die schaffen das schon.

@ karwandler (23:13)

>>Am 20. Januar 2020 um 23:13 von karwandler
re geme

"Kaum wird in Erwägung gezogen etwas Humanität gegenüber Flüchtlingen zu zeigen und Leben zu retten, geht "das Volk" wieder auf die Barrikaden."

Die rechte Vielschreiber Fraktion hier ist noch weniger "das Volk" als die Schreihälse bei Pegida.

Mal nicht die Relationen aus den Augen verlieren.>>
------
So ist es, und ein paar Bäume sind kein Wald. Auch nicht weil sie laut ächzen und krächzen über Gebühr. Wir sind bescheidener, machen es leiser, WIR sind der schöne Wald.

21:55 von GeMe

"Kaum wird in Erwägung gezogen etwas Humanität
gegenüber Flüchtlingen zu zeigen und Leben zu retten, geht "das Volk" wieder auf die Barrikaden.

Was ist nur aus diesem Land geworden"

.-.-.-.-.-.-.-.

Es ist ja zum Glück nur ein minimaler Prozentsatz des "Volkes", das uns hier Einblick in seinen Kampf gegen Humanität und für Inhumanität gewährt.

Es ist gut, dass wir mit dieser seelischen Beschaffenheit konfrontiert werden; ich selber habe mein Leben lang davon nichts gewusst.
Das Internet bringt es an den Tag.

Und sie werden die Humanität auch nicht verhindern können.
Unsere Politiker machen im Moment viel richtig.

@ Koblenz

"Seenotflüchtlinge haben sich selbst in die Lage gebracht ."

Ja. Aber wer die Situation in Afrika kennt, weiß dass das absolut richtig und verständlich ist. Ich würde auch alles dafür tun, in ein solches Boot zu kommen.

@ karwandler Wortwahl

Ihre Wortwahl sollten Sie überdenken wie z.B.
"rechte Vielschreiber Fraktion"
"die Schreihälse bei Pegida"

Damit fördern Sie eine weiter Spaltung der Gesellschaft.

23:11 von Gelenkte-Dem-DE @ 21:55 von GeMe

""Wenn dieses Land, auf seinem jüngsten deutschen Sonderweg, das Tempo etwas reduziert hat und die Menschen hier diese unverantwortliche Politik heute etwas kritischer beobachten als 2015, dann ist dieses Land damit ein klein wenig normaler, und menschlicher, geworden.""
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Ja, darüber muss man sich schon einmal Gedanken machen. Wollen wir hier einen in D. Sonderweg gehen,oder müssen wir hier EU konform gehen-Diese Frage soll erlaubt sein.

Ordnung

Ich schließe mich auch den Abschottungsfreunden an. Denn die andere Seite hat keine rationale Lösung zu bieten. Die unkontrollierte Einwanderung von billigen Arbeitskräfte unter dem Deckmantel der moralischen Seenotrettung kann keine Lösung sein.

Auf Dauer werden Millionen Menschen nach Europa auswandern, weil es in ihren Heimatländern aufgrund der Überbevölkerung keine Lebensgrundlage geben wird. Nicht der Klimawandel oder andere Faktoren spielen eine Rolle, sondern nur die Zahl der Menschen. Deutschland und die EU werden in naher Zukunft den Datenschutz bei Ausweisdokumenten aufheben und die Grenzen äußerst streng kontrollieren. Denn niemand hat Vertrauen in die Regierung in Bezug auf Taten zur Verhinderung des grenzenlosen Zuzugs.

Das reiche Europa besteht nur aus wenigen Ländern, die aktuell viele andere Länder subventionieren und deren Bürger aufnehmen. Das war mit der Grund, warum die Britten raus sind. 3 Millionen EU Bürger wandern nach England ein.

Früher hätte es das nicht gegeben

Wir sind heute zu satt und zu träge geworden und können uns den Hunger in Afrika nicht mehr vorstellen. In der Nachkriegszeit gab es noch richtige Solidarität. Da hatten wir Millionen von Flüchtlingen im Land und haben sie alle integriert. Niemand hätte ein Erstarken der Rechten geduldet.

@ 23:41 von schiebaer45

Das ist wie bei so vielen Sachen. Wenn aus Brüssel eine Anweisung kommt, diese aber nur von wenigen Ländern befolgt wird, oder, wie oft, nur von Deutschland, dann ist das auch ein deutscher Sonderweg.

Re 20:21 von Demokratieschue...

"Außerdem bin ich bei der Ueberwachung des Waffenembargos auch fuer UN-Soldaten mit einem robusten Mandat vom Sicherheitsrat:"
Also Herr Putin überwacht mit seinem Veto das Waffenembargo gegen welches er selbst jederzeit verstoßen kann?
Die Gewinner heißen hier eindeutig Erdogan und Putin.
Sie können mit der EU spielen bis zum geht nicht mehr. Sie Beide haben es allein in der Hand wo und wann die Schleusen für die illegale Schlepperei wieder geöffnet werden.
Die EU kann da nur bedröppelt zuschauen und hoffen und bangen das Putin und Erdogan ihr Wort halten.
So sieht der "große Erfolg" der deutschen Diplomatie aus.
Was hat die EU Putin oder Erdogan entgegenzusetzen?
Wenn die Briten raus sind gar nichts mehr. Ein zahnloser Tiger der meint er hätte noch Biß.

@ 23:50 von I love the €

Wir sind heute zu satt und zu träge geworden und können uns den Hunger in Afrika nicht mehr vorstellen.

Weil es ihn kaum noch gibt. Noch nie gab es so wenig Hunger in Afrika wie heute.

In der Nachkriegszeit gab es noch richtige Solidarität. Da hatten wir Millionen von Flüchtlingen im Land und haben sie alle integriert.

Es waren damals Deutsche. Eine doch etwas andere Situation.

Seenotrettung

Neben der Mission Sophia kann auch jeder Deutsche für private Seenotretter spenden und so etwas für die Humanität und die Gerechtigkeit tun.

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