Ihre Meinung zu: Trump bespricht Nahost-Plan mit Netanyahu und Gantz

27. Januar 2020 - 8:30 Uhr

US-Präsident Trump will Israels Regierungschef Netanyahu und Oppositionschef Gantz seinen Nahost-Plan erläutern. Seit Tagen spekulieren israelische Medien über die Details, die Palästinenser befürchten Schlimmes.

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Kommentare

rer Truman Welt

Ein Plan, welcher von einer "unbetroffenen" Stelle entwickelt wird ohne Einbindung der Betroffen selbst, ist ein Plan für die TONNE!
Das ist 1. Ausbildungsstunde in der Mediaton. Alternativ dazu kann es nur sein, daß besagte "unbetroffene" Partei, welche den Plan entwickelt vielleicht um diese Erkenntnis weiß, aber das insoweit keine Rolle für sie spielt, als lediglich Eigeninteressen verfolgt werden. Wie heißt es:wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte! Und Trump sagt: Amerika first!
Das passt! Da ich persönlich die Leistungsfähigkeit der gesamten Administration Trumps für ziemlich limitiert halte, befürchte auch ich das Schlimmste, was dieser Vorgang verursachen wird. Und wer später die Folgen davon wird mittragen müssen, weiß ich auch! Dann, ja dann erinnert die US Administration daran, daß die Europäer schließlich auch einen Beitrag zu leisten haben, was stets bedeutet, daß verursachte Chaos aufzuräumen, Flüchtlinge aufzunehmen und Geld zu geben.

Unter ewigen Schikane leben.

Man hat kein Recht als Mensch behandelt zu werden. Soldaten an jeder ecke die provozierend jeden durch filzen der wohin will. Keine Freiheit von bewegung in eigenen Regionen, und ein Rechtssystem das Israelische firmen und Menschen bevorzugt. Arbeitslosigkeit in Gaza über 50%. Area C ist Palestina, und ohne C kann kein unabhängiges Land existieren. C hat die meisten Wasser und Land Resourcen von Palästina. Wenn Israel C annexiert ist die Auslöschung von Palästina vorprogramiert.

Niemals

...werden die Palästinenser Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen! Und die Palästinenser nicht auch nach Washington einzuladen ist einseitig und zum Scheitern verurteilt- zeugt es doch davon, daß man hier in keinster Weise an einer beiderseitigen Kompromisslösung interessiert ist.

Der Herr der Welt

Die USA benehmen sich so wie sie sich sehen, als die alleinigen Herren der Welt.
Mit jedem ihrer Schritte verdeutlichen sie, dass Rechte und Verträge für sie nicht bindend sind.
Das palästinensische Volk hat den gleichen Anspruch auf Lebensraum wie Israel, aber das erkennen die USA nicht an.
Der Auftritt als Friedensengel im Nahen Osten ist eine einzige Farce.

Weltpolitik nach Gutsherrenart

„US-Präsident Trump will Israels Regierungschef Netanyahu und Oppositionschef Gantz seinen Nahost-Plan erläutern.
>>> (...) die Palästinenser befürchten Schlimmes“

Zu Recht. Die sind mehr oder weniger ihrem „Schicksal“ ausgeliefert, wenn solchen Männern weiterhin „erlaubt“ wird, darüber zu bestimmen. Indem so getan wird, als hätten sie dazu irgendeine Legitimation. Ganz gleich, ob „offiziell anerkannt“ oder von eigenen Gnaden.

Nach dem was durchgestochen ist

Es klingt eher nach einer Aufforderung zur Kapitulation der Palästinänser nachdem was durchgestochen ist. Das ist die unangenehmste Friedenslösung und darunter werden sehr viele Palästinänser leiden, aber auch Israel, da es unwahrscheinlich ist, dass es einfach so hingenommen wird.
Frieden wird so langfristig erreicht, aber nach dem Gesetz des Stärkeren.
Die paar Zugeständnisse, die für die Palästinänser übrig bleiben, können auf Grund der Entwaffnung nicht von ihnen selbst verteidigt werden und durch die erwartbare Rechtsprechung durch Israel oder der USA auch nicht sehr lange Bestand haben.
Es ist bei der derzeitigen Lage absehbar was der "Friedens"Vorschlag sein wird.

Friedenslösung !

Was Herr Trump mit dieser angeblichen Lösung anrichtet, ist wieder einmal typisch für ihn und seine reichen Kumpels. Das ist ein Gebaren von selbstherrlichen, arroganten und überheblichen Herren, für die jegliche Verträge nie eine Bedeutung haben, außer sie sind in ihrem Interesse.
Ohne die eigentlich beteiligten Protagonisten eine so weit reichende Lösung finden zu wollen, und ohne die Rechte von beiden Seiten zu respektieren und beide als gleich berechtigte Menschen an zu erkennen, wird dieser Vorstoß zum scheitern verurteilt sein.
Wenn Herr Trump schon meint, er müsse da eine Lösung präsentieren, dann wäre es wesentlich sinnvoller gewesen, beide Parteien ein zu laden und an einem Tisch von Angesicht zu Angesicht zu reden, und eine für beide Seiten akzeptable Idee finden.
Aber Trump hat schon immer damit Probleme, alle Menschen gleich zu behandeln und sie auch so zu respektieren.

Wenn sich die Beteiligten ...

.. an einem "Friedensplan" der USA beteiligen sollen, muss zumindest eine Vertrauensbasis unter allen bestehen. Wer in der Region, auf der Welt, vertraut denn den USA zurzeit? Wie lange halten Verträge und Zusagen? Ist man ihr Partner oder lediglich Mittel zum Zewck in der Region?
Heute Freund, morgen fallen gelassen ... weil es gerade nicht in das Konzept eines einzigen passt.
Im Hintergrund wartet Russland. Wir nehmen sie kaum wahr, aber sie sind bereits auf dem Sprung die Rolle der USA ein zu nehmen.
Der Westen, inkl. der handlungsunfähigen EU, verliert seinen Einfluss im nahen Osten; daran ändern auch ein paar Verhandlungen in Berlin nichts. Man hat sich von Berlin Engagement versprochen, vor Ort .. nicht in Brüssel.
Leider haben wir mal wieder Angst vor der eigenen Courage.

Fairerweise

muss man zugeben, dass kein vernünfiges Ende des Nah-Ost Konflikt möglich ist, solange beide Seiten von außen weiter zur Eskalation ermutigt werden.

Die umliegenden Staaten unternehmen alles, um Israel zu provozieren und unter Druck zu setzen, und das zeigt auch leider immer mehr Wirkung. Denn nicht umsonst haben in Israel eher die Hardliner die öffentliche Meinung hinter sich.

Leiden muss wie immer die zivile Bevölkerung, weil sie für Trump genauso wie die PLO und Ihre Verbündeten nur eine strategische Bedeutung haben.

Der nahostkonflikt!

Um mal Ehrlich zusein, wäre doch eine 2 Staatenlösung am besten und würde auch Frieden garantieren.

Warum sollen die Palästinenser kein Land und Staat haben dürfen.

Die Palästinenser haben eine sehr berechtigte Angst, das sie weiter vertrieben werden.

Wahrscheinlich wird Trump weitere Gebietsgewinne der Israelis als rechtmäßig anerkennen.

@Heige1953: Ja die USA benehmen sie wie die Herren.

Der Irak hat es ja vor paar wochen gewagt, zu entscheiden das die Besatzungstruppen abziehn sollen, die USA hat das natürlich dementiert, da eine Ablehnung von Truppen im Ausland in den USA ja garnicht erlaubt ist. ;)

Bis auf wenige Länder haben wohl die meisten sich mit den Amerikaner abgefunden, wissen das es nicht rechtens ist.
Allerdings handeln nur die wenigsten.

re jadawin1974

"Die umliegenden Staaten unternehmen alles, um Israel zu provozieren und unter Druck zu setzen"

Wer provoziert und setzt Israel unter Druck?
Ägypten?
Jordanien?
Syrien?
Libanon?

Ihr Satz ist nicht als eine inhaltsleere Phrase.

Korrekte Zwei Staaten Lösung notwendig.

Falls es keine korrekte 2 Staaten Lösung gibt wird es in Israel und Palestina keinen dauerhaften Frieden geben. Einen vorläufigen Frieden unter dem Schutzschild Amerikas bietet Israel keine dauerhafte Sicherheit. Und es muss eine dauerhafte Lösung angestrebt werden für die sich rasant vermehrende Palästinensische Bevölkerung, dies bedeutet auch die Palästinenser haben ein Recht auf eine Zukunftsperspektive.

Friedenslösung !

Dieser Husarenritt von Trump ist schon jetzt zum scheitern verurteilt, da ohne jegliche Legitimation und ohne Einbindung von beiden Seiten. Ich denke, Trump tut dies auch nicht wegen Israel, sondern nur aus ureigenen Interesse, weil er ja wieder gewählt werden will.
Dass er dabei jegliche Verträge ignoriert und die Palästinenser zusätzlich noch mehr demütigt, ist ihm anscheinend vollkommen egal, für ihn zählen nur die großen Auftritte auf der großen Bühne.
Es bleibt zu hoffen, dass die Europäer da gewaltig dagegen halten, und ihm auch dem entsprechend kontra geben. Dazu zähle ich auch Frau Merkel, die dann aber dann mehr für Menschenrechte aller eintreten müsste.

Zeitausschnitt

Wenn man im Hinterkopf hat was USA/Trump's bisherige Nahostpolitik war, muss man das Schlimmste befürchten, natürlich nur für die Palestinenser. Trumps Politik ist nur ein kleiner Zeitausschnitt im jahrtausendelangen Weltgeschehen. Mittel- bis langfristig gesehen könnte einmal die Politik der USA und auch der von Netanjahu als der Punkt bestimmt werden, der als Beginn zum Ende des Staates Israel geführt hat. Denn die Zeit arbeitet nicht für Israel, deshalb ist die Konfrontation dieser Politik unverständlich, wo Ausgleich und Verständigung unbedingt nötig wären um dem Staat Israel eine gesicherte Zukunft zu gewährleisten.

Die Amerikaner

haben im Nahen Osten bislang nur Chaos erzeugt und Trump, dem ich jede politische Befähigung absprechen, wird das Chaos noch toppen. Die dauerhafte Okkupation palästinensischer Gebiete kann niemals die Grundlage eines Friedensvertrages sein. Die Amerikaner vermeiden nichts dass sie in dieser Region noch unbeliebter machen kann. Trump ist eine Schande für Amerika und für die Welt. Politik definiert er so: maximalen Druck erzeugen damit der andere einlenkt. Da ist doch klar dass jeder auf Revanche sinnt.

Trump bespricht Nahost-Plan mit Netanyahu und Gantz

Seit dem UN-Teilungsplan von 1947 ist dieser Nahost-Konflikt mit seinen vier israelisch-arabischen Kriegen von 1948 bis 1978 sowie dem 2008 unter Olmert erfolgten Gaza-Krieg ungeklärt. Und Netanyahu , der bereits 1996 das erste Mal als Ministerpräsident die Bühne bestieg, will in seiner zweiten Amtszeit seit 2009 sowie schon vorher nichts von einer Zwei-Staaten-Lösung hören. Israel hat bereits wohlgemerkt im Jahre 1948 nach seiner Gründung das ganze Jerusalem als Hauptstadt des Landes in Anspruch genommen. Trumps Positionierung zum ganzen Jerusalem als Hauptstadt Israels darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser Konflikt bereits unter allen Staats- und Regierungchefs der ganzen Welt schon 1948 bis 2017 nicht geklärt werden konnte. Dies hat auch damit zu tun, dass es auch auf der palästinensischen Seite die Leute gibt, die mehr als Ost-Jerusalem, den Gaza-Streifen und das Westjordanland für sich beanspruchen - nämlich die Zerstörung des Staates Israel, wozu auch die Hamas gehört.

Die Palästinenser müssen endlich Verantwortung übernehmen

Was immer gern unter den Tisch gekehrt wird:

Die Palästinenser haben sich 1948 an einem VÖLKERRECHTSWIDRIGEN Angriffskrieg gegen den neugegründeten Staat Israel beteiligt (zusammen mit den Armeen von Ägypten, Syrien, Libanon, Jordanien sowie dem Irak und zwei zusätzlichen arab. Freiwilligenarmeen, und das ohne formelle Kriegserklärung). Davon hört man kaum etwas, vor allem die Palästinenser stellen sich selbst immer nur als Opfer dar; dass auch über 800000 Juden aus den umliegenden arab. Ländern vertrieben worden sind, wird ebenso meist unerwähnt gelassen.

Der UN-Teilungsplan wurde von den arabischen Ländern einfach nicht akzeptiert, das Existenzrecht Israels nicht anerkannt.
Auch hat es dann mehrere Waffenstillstandsabkommen gegeben.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass hier von etlichen Foristen grundsätzlich Israel als Bösewicht gebrandmarkt und die historische Mit-Verantwortung der Palästinenser unerwähnt gelassen wird.

@ tagesschau: Wie wäre hierzu mal ein Faktenfinder?

@ Karwandler

Stimmt natürlich. Israel ist diesen Staaten willkommener Nachbar. Eigentlich bräuchte Israel weder die Schutzmacht USA oder ein größeres Militär...

re freiergeist

"Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass hier von etlichen Foristen grundsätzlich Israel als Bösewicht gebrandmarkt und die historische Mit-Verantwortung der Palästinenser unerwähnt gelassen wird."

Statt "als Bösewicht brandmarken" kann man ja auch Fakten aufzählen:
- Israel besiedelt völkerrechtswidrig besetztes Territorium.
- Israel ignoriert UNSC Resolutionen.
- Israel enthält der palästinensichen Bevölkerung das Recht auf politische Selbstbestimmung vor.

@ 10:49 von karwandler

Dies ist absolut richtig, aber nur der Endpunkt einer langen Entwicklung gegenseitiger Völkerrechtsverstöße, angefangen von dem Angriffskrieg 1948 seitens der Araber. Der wiederum war das Endergebnis einer langen Entwicklung der Gesellschaft innerhalb des osmanischen Reiches und später dem britischen Mandatsgebiet. Letztlich waren ursprünglich die dort schon immer lebenden Juden Bürger 2. Klasse, immer mal wieder Opfer von Progromen. Die Einwanderung von Juden stärkte das Selbstbewusstsein der Juden und sie begannen, sich zu wehren. Dies gefährdete die mittelalterlichen Herrschaftsstrukturen der muslimischen Familienclans und diese schürten den Hass in der muslimischen Bevölkerung. Hier hilft keine Berufung auf irgendwelches Völkerrecht. Ohne gegenseitigen Kompromiss- und Friedenswillen (wie in Nordirland) geht gar nichts. Es ist einfach noch zuviel Haß da. Verweise auf irgendwelche Rechtspositionen schüren den nur.

"Friedenslösungen"

a la Trump & Netanjahu verfestigen den Dauerkonflikt im nahen Osten wirksam auf weitere Dekaden.
Sie werden unter Druck von aussen und ohne die Berücksichtigung der palestinensischen
Rechte installiert . Da keine tragfähigen friedensstiftenden ELemente vorhanden sind, wird der erwartbare dauerhafte halbmilitärische Widerstand erneut befeuert.
Eine wirklich tolle "Lösung"!
Shalom!

Sowohl mit Netanyahu als auch

Sowohl mit Netanyahu als auch mit Gantz wird es im Nahen Osten niemals eine Zweistaatenlösung geben. Trumps Friedensplan wird das auch nicht vorschlagen, sonders stattdessen eine Teil- oder Komplettannexierung des Westjordanlandes. Die Palästinenser werden das zu Recht ablehnen, sind dann aber im öffentlichen Diskurs natürlich wieder die Bösen die keinen Frieden wollen.

Die Nichtbeteiligung an den Vorgesprächen

durch die Palästinenser sagt doch schon alles über diesen sogenannten Friedensplan.
Erekat kann nur ablehnen!

Trump bespricht Nahost-Plan mit Netanyahu und Gantz....

Und was wird dabei herauskommen ? Ein weiter so in der Siedlungspolitik in Ost-Jerusalem und der Westbank.Und eine Verschiebung der Grenzen zu ungunsten der Palästinenser.Dann werden weitere Siedlungen als israelisches Staatsgebiet deklariert.

Dieser "Plan" ist völkerrechtswidrig und muss abgelehnt werden

Dieser "Plan" ist völkerrechtswidrig und muss daher abgelehnt werden:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-nahost-105.html

Demnach sieht der Plan die Annektierung israelischer Siedlungen im Westjordanland sowie des Jordantals vor. Das restliche Gebiet solle Teil eines Palästinenserstaates werden. Jerusalem soll den Medienberichten zufolge unter israelischer Kontrolle bleiben, mit einer symbolischen palästinensischen Präsenz.

Dazu gibt es auch diverse Gutachten vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages die ich die letzten Tage dazu gelesen habe. In diesen Gutachten wird klar gesagt, das dieser sechs-Tage-Krieg ein völkerrechtswidriger Offensivkrieg war (Angriffskrieg) und auch die Eroberung des Westjordanlandes völkerrechtswidrig war und das Israel diese Gebiet zu Unrecht besetzt.

Zusätzlich verstößt das Vorgehen der USA und Israel gegen diverese UN-Resolutionen laut diesen Gutachten.

Siehe hier zu den Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes

Siehe hier zu den ganzen Gutachten:

https://tinyurl.com/udj2dq7
bundestag.de: Völkerrechtliche Bewertung der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels Sachstand (insgesamt 8 Seiten)

sowie hier:

https://tinyurl.com/twk2b9f
bundestag.de: Die Siedlungs- und Wohnungsbaupolitik der israelischen Regierungenseit 1967 in den besetzten Gebieten des Westjordanlandes undOst-Jerusalem Fakten und völkerrechtliche Einschätzung (ingesamt 57 Seiten)

Hier sind vor allem die Seiten 55, 56 und 57 eindeutig.

Eine historische Neuigkeit

die Trump jetzt mal zu Recht für sich beanspruchen kann:
Einen Frieden zwischen zwei Völkern mit den Vertretern des einen aushandeln.

Und was wird aus der palästinensischen Bevölkerung in Jerusalem?

Wie es aussieht, will Herr Trump jahrzehntelange illegale, von der UN zigfach geächtete Siedlungspolitik, d.h. Land- und Ressourcendiebstahl durch Israel legalisieren und unumkehrbar machen. Kein gutes Fundament für einen Staat, für jeden Staat, der in Frieden und in Anerkennung der Weltgemeinschaft leben will.

Was soll mit der palästinensischen Urbevölkerung in Ost-Jerusalem werden, wenn ihre Stadthälfte zu einer israelischen Hauptstadt werden soll? Sollen sie weiter durch diverse Schikanen fortgeekelt oder gar offiziell vertrieben werden? Soll der Felsendom abgerissen und der Tempel wiederaufgebaut werden? Wie wird ein Volk mit dieser Schuld leben können?

Ohne ein komplettes Umdenken,

Ohne ein komplettes Umdenken, wird der nahen Osten nie friedlich.
Das Land gehört eben nicht "den Juden". Sie lebten nie als Einzige dort und von Gott geschenkt wurde auch nichts.
Allerdings gibt es auch genügend Ausweichflächen für Nichtjuden. Syrien, Libanon, Jordanien, Ägypten....

10:21 von FreierGeist

“Die Palästinenser haben sich 1948 an einem VÖLKERRECHTSWIDRIGEN Angriffskrieg gegen den neugegründeten Staat Israel beteiligt...“

Diese “Geschichte“ fängt nicht erst 1948 an. Das unterschlagen Sie.
Es gibt von Anfang an nur Bösewichter (Ihre Ausdrucksweise), und zwar auf allen Seiten. Damit meine ich ausdrücklich nicht nur Palästinenser und Israelis, sondern auch die Kolonialmacht. Allerdings können Sie, und den Eindruck habe ich bei Ihrem Kommentar, die Israelis nicht vollkommen aus der Verantwortung nehmen.
Zu Trump fällt mir nur ein, dass er tatsächlich davon überzeugt scheint, der Auserwählte zu sein. Wie soll Frieden gefunden werden, wenn eine von zwei Seiten komplett aussen vor bleibt.
Meine Prognose: die nächste Intifada steht vor der Tür. Und Trump usw. werden überrascht tun, weil sie (angeblich) nicht wissen wie es dazu kommen konnte.

Die USA haben unter Trump die

Die USA haben unter Trump die Rolle eines Vermittlers im Nahen Osten komplett eingebüßt. Seine Positionen sind oft einseitig geprägt oder an eigene wirtschaftliche Interessen geknüpft.

11:05, Autograf

>>@ 10:49 von karwandler
Dies ist absolut richtig, aber nur der Endpunkt einer langen Entwicklung gegenseitiger Völkerrechtsverstöße, angefangen von dem Angriffskrieg 1948 seitens der Araber. Der wiederum war das Endergebnis einer langen Entwicklung der Gesellschaft innerhalb des osmanischen Reiches und später dem britischen Mandatsgebiet. Letztlich waren ursprünglich die dort schon immer lebenden Juden Bürger 2. Klasse, immer mal wieder Opfer von Progromen.<<

Vor 1948 gab es keine Vertreibungen von Juden in der arabisch-muslimischen Welt, geschweige denn Pogrome.

>>Die Einwanderung von Juden stärkte das Selbstbewusstsein der Juden und sie begannen, sich zu wehren. Dies gefährdete die mittelalterlichen Herrschaftsstrukturen der muslimischen Familienclans und diese schürten den Hass in der muslimischen Bevölkerung.<<

Mittelalterliche Herrschaftsstrukturen muslimischer Familienclans?

So viele inhaltsfreie, dafür aber vorurteilsbeladene Reizworte in einem Satz. ist das nötig?

Wenn man den Palästinensern

Wenn man den Palästinensern das Existenzrecht abspricht ,dann brennt die Hütte da unten. Wie kann Trump sich nur mit den Israelis treffen und die Palästinenser außen vor lassen?
Es soll einfach keinen Frieden da unten geben und hier ist Deutschland jetzt mal richtig gefragt. Wenn Deutschland sich so sehr für das Existenzrecht des jüdischen Staates Israel einsetzt , dann muss es aber auch das Existenzrecht von den Palästinensern anerkennen.
In Deutschland beklagt man den Antisemitismus , zu Recht , aber man unternimmt nichts , um den USA und Israel mal eine Gegenposition Deutschlands zu diesem Vorhaben zu erläutern.
Wenn Deutschland sich hier einseitig auf die Seite von den USA und Israel schlägt , dann werden wir in Deutschland noch einmal böse erwachen. Jetzt ist diplomatisches Geschick von Maas gefragt und hier kann er beweisen , ob er ein Diplomatieprofi ist ,oder nur ein Lehrling bleibt.

@12:16 von Mischa007

Dieser Verein, wie sie doch recht verächtlich schreiben, wurde von den USA demontiert, da er nicht mehr ihren Interessen diente! Ich gebe Ihnen insoweit recht, als wir die UN, so wie sie z.Z. ist, nicht mehr brauchen. Aber wer ist denn imstande den USA Paroli zu bieten und dann auch noch zum Wohle der Allgemeinheit? Z.Z. denkt doch jeder nur an sich!

Da wird Trump , sicher

Da wird Trump , sicher unterstützt von der westlich-internationaler Gemeinschaft, den Vorschlag unterbreiten, dass die Grenzen von 1967 wieder Gültigkeit haben und auf dieser Basis entsprechende Friedensverhandlungen sein werden.

Super, "god's own country"

Super, "god's own country" und "das auserwählte Volk Gottes" machen gemeinsam Pläne.
So ein Pech für alle gewöhnlichen Menschen ohne nähere Beziehung zu Gott.

10:21 von FreierGeist

"Die Palästinenser haben sich 1948 an einem VÖLKERRECHTSWIDRIGEN Angriffskrieg gegen den neugegründeten Staat Israel beteiligt (zusammen mit den Armeen von Ägypten, Syrien, Libanon, Jordanien sowie dem Irak und zwei zusätzlichen arab. Freiwilligenarmeen, und das ohne formelle Kriegserklärung)." 10:21 von FreierGeist

Sie sollten sich einmal mit der Entwicklung, Entstehung bis hin zum heutige Staat Israel beschäftigen. Auch besonders, wie es zum UN-Beschluss kam, wer da wie wirkte und mit welchem Druck und Terror gegen eine vorhandene Bevölkerung ein neuer Staat aus der Retorte durchgesetzt wurde. Sehr interessant.

12:16, Mischa007

>>Die UN nehme ich schon lange nicht mehr für voll. Wen ein Beschluss nicht passt, der kürzt die Beiträge. Der Verein ist seit dem amerikanischen Einfall im Irak nicht mehr Handlungsfähig und kostet eigentlich nur noch Geld. Das kann man auch schön an den diversen Sanktionen sehen. Das war vor Jahren mal eine Angelegenheit der UN. Jetzt sanktioniert jeder wie er gern möchte. Was soll das Ganze dann noch für einen Sinn haben? War mal gedacht als eine bindende Organisation für alle Staaten, jetzt nur noch ein Depatierclub für ältere Herren, die eventell gutes wollen, aber vollkommen machtlos sind.<<

Ist Ihnen klar, daß Sie mit Ihrer Pauschalkritik an den UN genau das transportieren, was die amerikanischen Administrationen beabsichtigen? Nichts kommt denen mehr entgegen als eine komplette Diskreditierung dieser Organisation in den Augen der Öffentlichkeit.

Einer Organisation, die sämtliche Staaten dieser Erde vertritt.

Die finden Sie überflüssig?

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