Ihre Meinung zu: Nahost-Experte: "Kein Plan, eher ein Diktat"

29. Januar 2020 - 17:04 Uhr

Es sollte ein Plan sein, der Frieden bringt. Doch der Nahost-Experte Peter Lintl sieht im Gespräch mit tagesschau.de darin eher eine einseitige Begünstigung Israels und wahlkampfpolitisches Kalkül.

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Trump sollte besser schweigen

Der Friedensplan ist völlig einseitig und dem Wahlkampf in USA geschuldet. Eine kluge Außenpolitik steckt nicht dahinter. Dazu ist Trump auch überhaupt nicht fähig.

Außerdem sollte Trump mit allen weiteren Vorschlägen gefälligst mal warten, wie das Amtsenthebungsverfahren ausgeht. Pence kann sich dann etwas Neues überlegen.

Mogelpackung

Ein Friedensplan, der mit nur einer der Streitparteien ausgehandelt wird, ist reine Makulatur. Wahrscheinlich glaubt Trump, mit einer solchen Mogelpackung in den Genuss des Friedensnobelpreises zu kommen. Doch mit der vorgelegten Mogelpackung dürfte er die Konflikte zwischen Palästinensern und Israelis eher noch verschärft haben. Trump hat sich einseitig auf die Seite Israels geschlagen. Die Mittlerrolle der USA hat ausgedient. Es ist schon dreist, dass er sich - zulasten der Beteiligten - als Friedensstifter deklariert, um offenkundig politischen Vorteil daraus zu ziehen.

Nahost-Experte: Trumps Friedensplan zu einseitig

Ehrlicherweise sollte man auf die Vokabel 'Friedensplan' ganz verzichten.

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