Ihre Meinung zu: Klöckner will gegen Billigpreise bei Lebensmitteln vorgehen

2. Februar 2020 - 13:08 Uhr

Landwirtschaftsministerin Klöckner will rechtlich gegen dauerhafte Billigangebote bei Lebensmitteln vorgehen. Sie fordert Wertschätzung für Produkte und Erzeuger. Grünen-Chef Habeck forderte einen "Tierschutzcent".

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Kommentare

Realitätfern!

Klöckner und Habeck beide können noch so gegen die niedrigen Preis wettern. Letztendlich zeigt es doch nur wie abgehoben man mittlerweile in Regierungskreisen über der deutschen Landschaft fliegt. Wer jeden Monat das zehnfache des Einkommens einen Normalbürgers einstreicht braucht auch keine eingepackte Wurst aus dem Discounter kaufen.

Falscher Ansatz, mal wieder

Nicht der Lebensmittelpreis muss der Ansatz sein, sondern die Produktion. Die Politik müsste auch Großunternehmen überwachen und regelmäßig kontrollieren, da gerade diese unter tierunwürdigen Bedingungen produzieren und damit die Kleinbauern unter Druck setzen.
Ich kann ein kg Fleisch das unter schrecklichen Bedingungen produziert wurde auch für 80€/kg verkaufen, das macht es aber nicht zu einem guten Produkt. Daher, liebe Politiker, geht das Problem doch bitte direkt an und macht euren Job und wälzt es nicht auf die Bürger ab, oder nehmt es als billige Ausrede eine neue Steuer einzuführen.

Steigen dann DEUTLICH auch der Mindestlohn und H4-Bezüge ??

Das würde ich zumindest im selben Zug der Regierung extrem anraten.... Das ist sonst nur ein weiter Beschleuniger, der die CDU gemeinsam mit der SPD demnächst unter die 10% Marke drücken wird in den Umfragen und alle fragen sich dann ganz verdattert, wie DAS denn sein kann bei der ganzen Politik der Bürgernähe und Liebe......

Ernsthaft jetzt?

So bringt man die AfD an die Macht. Die Preise für Lebensmittel treiben welche jene die kaum etwas haben jetzt schon kaum zu bezahlen sind dank Jahrzehntelanger Förderung von Niedrigstlöhnen und einer Rente die den Namen nicht verdient.

Und all das für ein wohliges Gefühl bei ein paar Weltverbesserern. Wenn die Bauern am Markt nicht bestehen können dann sollen eben jene die es nicht können zumachen der Markt regelt das schon.

Ich kann mich über die schiere dreistigkeit mit der hier von oben herab vorbei an der Lebenswirklichkeit von Millionen Menschen argumentiert wird nur ärgern.

Die Hartz IV Parteien...

... wollen das Volk nun also auch noch mit höheren Preisen segnen. Ich war bislang der Meinung, wir leben in einer Marktwirtschaft in der Angebot und Nachfrage und nicht irgendwelche Politiker den Preis bestimmen!

Bitte nur noch Bio

In der Schweiz gibt es ausschließlich Biofleisch, das auch seinen Preis hat. Dahin müssen wir in Deutschland auch kommen. Weg von der ätzenden Massentierhaltung zu Dumpingpreisen, zu denen niemand gesund produzieren kann.

Weil: "Nahrungsmittel sind erstaunlich billig"

Ob etwas "teuer" oder "billig" erscheint, kommt immer auf den Blickwinkel des Betrachters auf den Geldhaufen (verfügbare Mittel) an.

Wahnsinn

Verbote und neue Steuern, ist das alles, was euch da oben einfällt. Wie sollen sich die ärmsten dann Essen leisten? Sollen eben Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben oder zur Tafel gehen. Meine Abscheu wächst täglich.

Die CDU wird schon mächtig von den Grünen getrieben

Herr Habeck äussert sich mit einer seiner vielen unausgegorenen popubistischen Ansagen und schon springt die CDU an . Der Staat kassiert nun wirklich mehr als genug Steuern , wir subventionieren übder den Strompreis die desolate Energiewende und jetzt noch eine Zusatzsteuer ( man nennt das jetzt getarnt Abgabe) für das Tierwohl. Ich bin sehr wohl für Tierschutz und artgerechte Lebensmittelerzeugung , aber diese Dinge lassen sich durch intelligente Landwirtschaftspolitik und nicht durch endlose Abzocke der Verbraucher regeln. Im übrigen scheint gerade die Planwirtschaft ein Lieblingsthema der Grünen zu sein und das macht Sie mir zumindest als absoluten politischen Hauptgegner mehr als suspekt.

"Dumpingangebote sind ein falsches Signal"

Frau Klöckner hat's anscheinend nicht verstanden: Die Unternehmen wollen Gewinne machen und keine Signale versenden.

Billigpreise bei Lebensmittel

Hier sollte sich die Politik heraushalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die großen
Discounter-Märkte sich bei Preisabsprachen mit den Erzeugern von der Politik Vorschriften machen lassen.

Im übrigen sind doch die Endverbraucher diejenigen, die das alles hervorrufen! Wir wollen doch billig, billig einkaufen. Vor allem im Lebensmittelbereich. Bei anderen Erzeugnissen wie Elektronik, Auto, zum Teil Bekleidung wird weit aus weniger auf Geld geschaut. Hier geht es darum das bessere und neueste Produkt selbst zu besitzen.

Letztendlich sind die Erzeuger von Lebensmitteln von den Groß- bzw. Einzelhändlern abhängig, dass diese ihre Produkte abkaufen aber zu welchem Preis.

Es ist nun mal so, dass die Nachfrage den Preis bestimmt und das auch Frau Klöckner nicht über die Köpfe der Menschen hinweg bestimmen kann.

Nee, Herr Weil.

Die Lebensmittelpreise in Deutschland sind nicht “erstaunlich“ billig, sie sind im Grunde viel zu, um nicht zu sagen: beschämend billig, sonst würden nicht täglich tonnenweise absolut genießbarer Lebensmittel gedankenlos weggeworfen!

Zu billig?

Ja, landwirtschaftlich erzeugte Produkte, speziell Fleisch sind zu billig. Die Handelsketten drücken auf die Preise. Da die Durchschnittslöhne in Deutschland niedrig sind, Ist die Binnennachfrage im Verhältnis zu anderen EU Staaten sehr niedrig. Diese niedrigen Löhne werden schon seit Jahren von den anderen EU Mitgliedstaaten bemängelt.

Realität ist anders

Wann geht die Regierung gegen dauerhafte hohe Mieten vor?

Hohe Mieten bei gleichzeitig hohen Lebensmittelpreisen führen zum endgültigen Niedergang ganzer Bevölkerungsschichten.

2016 Mieterhöhung 19,9 %
2020 Mieterhöhung 15,0 %

Wo soll da Geld für höhere Lebensmittelpreise sein???? Wir gehen am Stock!!!

Ach so!

KKIUnsere Politiker haben das bisher nicht wahrgenommen, weil sie ihr Essen nicht selbst kaufen und zubereiten. Dass wir eine Billigfleischmassenproduktion ohne jeglichen Respekt vor tierischem Leben mit Fördermitteln und wenigen, schlecht bezahlten Arbeitsplätzen geschaffen haben, ist ihnen auch entgangen. Und das Zeug kann dann auch noch so billig angeboten werden, dass die Anbieter satte Gewinne einfahren können. Was will man uns hier erzählen? Die gesamte von Deutschland erheblich beeinflusste Landwirtschaftsförderungspolitik hat dies völlig bewusst und mutwillig angerichtet. Die Schuldigen, um nicht Täter zu sagen, echauffieren sich.

Vielleicht sollten unsere

mit übigen Diäten, Versorgungsposten und Pensionen verwöhnten Politiker einmal ihren Elfenbeinturm verlassen und selbst einkaufen um zu sehen, dass es auch noch Menschen gibt die früher den Pfennig und heute den Cent 2mal umdrehen müssen bevor sie in ausgeben können. Bei Preiserhöhungen sind sie doch sonst die ersten die sich beschweren.

Wann waren Klöckner und

Wann waren Klöckner und Habeck das letzte Mal einkaufen?
Ich habe festgestellt, das auch Fleisch und Wurst in den letzten Tagen teurer geworden sind. Von Obst und Gemüse ganz zu schweigen. Eine normale Gurke kostet jetzt schon 1,50 € und auch ein kleiner Blumenkohl ist nicht mehr unter 1,50 € zu haben.

@ gully, um 15:48

Ja glauben Sie denn allen Ernstes, dass die vielen Lebensmittel nur von Besserverdienenden weggeworfen würden? Da wurde ich in etlichen Fernsehbeiträgen aber eines anderen belehrt.
Aber jetzt geht hier wieder die Post ab, das ist ganz klar...

Position der Schwäche

Die Landwirte haben gegenüber der Einkaufsmacht in den großen Lebensmittelkonzernen (Edeka, Rewe, Lidl, Aldi u.a.) die schlechteren Karten. Sie sind letztlich Klein-Unternehmer, die jährlich ums Überleben kämpfen und froh über jeden Abnehmer sind. Es müsste dem Bauernverband als Dachorganisation gelingen, eine adäquate Verhandlungsposition aufzubauen, um die berechtigten Vergütungs-Interessen gegenüber den Konzern-Einkäufern durchzusetzen. Bei dem hochklassigen Lebensmittel-Angebot unserer Landwirte sind die Billigpreise, die die Landwirte für ihre tagtägliche (!) Arbeit erhalten, geradezu ein Hohn. Da verschlägt es einem glatt den Appetit.

Nicht beim Verkauf

bei der Produktion muss man ansetzen. Naturgerechter Anbau, tierwohlorientierte Haltung Eu-weit, Eingriff beim Import .
Aber keine Angst, wenn unsere MissErnte das anfasst, bleibt alles, wie es ist

gully

Absolut richtig!!

Grünen-Chef Habeck forderte

Grünen-Chef Habeck forderte einen "Tierschutzcent".

Wie arrogant!

1. Die Grünen sitzen in der Opposition. Sie können ein Vorschlag machen, aber keine Forderungen stellen.
2. Mit einem Cent Verteuerung wird kein Tier geschützt.

Gesetze zum Tierwohl (gegen Massentierhaltung, keine Qualzuchten, keine Tiertransporte etc.) hätten Parteien aller Couleur längst schaffen können.

Ob es, - wie bisher- so auch im Fall Klöckner am Lobbyismus gescheitert ist?

"Es muss fair zugehen", forderte Klöckner. "Wir brauchen Preise, die für den Verbraucher bezahlbar und den Erzeuger auskömmlich sind."

Frau Klöckner, fragen sie die Millionen Tafelgänger oder Flaschensammler, die sie geschaffen haben, nach fairen Preisen!

Oder geht es darum, Erzeugnisse, diesmal keine Energie, sondern Fleisch, mit einem seltsamen Argument teurer zu machen?

Glaubt jemand, dass mit der Verteuerung von Fleisch (1 Cent) Massentierhaltung abgeschafft wird?

Oh! Oh!

Strom wird schon teurer ... Essen soll teurer werden ... DEN Aufschrei höre ich ja jetzt schon bis hier ;-)

Im Normalfall bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis, wobei ...

... auf der anderen Seite ist es schon so, dass die Preise für den Nahrungsmittel-Normalverbrauch schon seit Jahren nahezu unverändert sind.

Ich komme jetzt gefühlt seit bestimmt schon mehr als 10 Jahren mit etwas über 100,-- Euronen für Essen und Trinken im Monat hin. Da ansonsten fast alle Kosten steigen, liegt natürlich schon der Verdacht nahe, dass diese Niedrig-Preise an anderer Stelle irgendwo Opfer fordern.

Man wird wohl einen Kompromiss finden müssen ...

Es muss teurer werden!

Erhöht die Abgaben, bei sinkenden Löhnen, mehr Arbeitslosigkeit, höheren Mieten! Die hohen Einkommen müssen wieder steigen! Die Armen sollen Bohnen essen und Fahrradfahren! Wer genug in der Politik und Wirtschaft geschaffen hat, darf SUV fahren, durch die Welt jetten und Kaviar essen.
Wer glaubt, dass es der Politik jemals um die kleinen Bauern in Familienbetrieben ging, hätte eine Politik, die die Konzernbildung in der Landwirtschaft befördert, sein gelassen. Alles, was aus der Landwirtschaftspolitik bisher gekommen ist, hat den Großen genutzt und den Kleinen geschadet!
Die soziale Gerechtigkeit besteht jetzt darin, dass allen Kleinen in die Tasche gegriffen wird. Oben und in der Politik muss die Rendite stimmen. Woher nehmen?

Man staunt.

"Welche ordnungsrechtlichen Schritte sie genau unternehmen will, teilte die Ministerin nicht mit."

Natürlich nicht. Weil sie gar keine Schritte geplant hat.

Herr Weil beschränkt sich derweil auf's Staunen. Wie eigentlich während seiner gesamten bisherigen politischen Tätigkeit.

Und die Küken, Hühner, Ferkel müssen's hier täglich "ausbaden" (welche Verharmlosung).

eu

Wie wollen diese Parteien den anderen EU Laendern denn vorschreiben die Preise zu erhoehen. Das sind alles Wolkenkuckucksheimer . Exporte aus anderen Laendern verbieten? Wieder mal der deutsche Bauer der Verlierer!

Es ist legitim

Produkte anzubieten, deren Preis vom Markt bestimmt wird.

Die Arbeiter einer Autofabrik wuerden auch gerne mehr verdienen, also hebt doch die Autopreise an.

So gehts nicht.

Es geht mit der Formulierung der Rahmenbedingungen, an die sich alle zu halten haben: ZUM BEISPIEL

Tierschutzvorgaben, Nitratvorgaben, Beschraenkungen bei Pestiziden, Hygienische Standards fuer die Produktion, Foerderung von Polykulturen anstelle von Monokulturen, usw.

Da muss man halt sehen was geht und oekonomisch machbar ist.

Realitätfern!

Es wäre sinnvoll einen kompetenten Landwirt in die Entscheidungen der Regierung mit ein zu beziehen. Ein grüner Fantast und eine schwarze Profipolitikerin sind nicht immer hilfreich in Ihren Aktionen.

@FlinDeadeye

"Verbote und neue Steuern, ist das alles, was euch da oben einfällt. Wie sollen sich die ärmsten dann Essen leisten?"

Was meinen Sie, wen die Billigpreise am meisten treffen? Die Besitzer und Investoren der Masstierhaltungs-Anlagen, oder die Angestellten? Schon mal was von Eimermenschen gehört?

Angemessene Preise sind eine

Angemessene Preise sind eine Selbstverständlichkeit. Hier geht es nicht um Willkür, hier geht es darum, das Preisdumping bei Lebensmitteln, das von Discountern bewusst eingesetzt wird um generell Marktvorteile zu gewinnen, anders zu regeln. Außerdem dienen angemessene reguläre Preise einer notwendigen Konsolidierung der Landwirtschaft und übrigens auch dem Tierwohl. Und die soziale Frage bei uns wird nicht über Lebensmittelpreise (der Prozentsatz, den ein Haushalt für Lebensmittel ausgibt, sinkt seit Jahrzehnten kontinuierlich und beachtlich) geregelt sondern über eine solide solidarische Sozial-, Arbeits- und Wohnungsmarktpolitik. Selbst Seehofer scheint ja zu verstehen, dass man den Markt "nicht rein kapitalistischen und neoliberalen Regeln überlassen darf" (Zitat Seehofer! Hört hört...)

Erschrocken

Diesmal bin ich in der Tat auch erschrocken über die Grünen.

Manche Bürger können überhaupt nur überleben mittels dieser Billigangebote.

Jetzt bin ich gespannt, was die Linken zu diesem Vorschlag sagen.

So wie man dafür plädiert, dass Wohnraum - als Grundrecht - quasi gratis sein muss, müssten auch die Grundnahrungsmittel quasi gratis sein.

Wer geboren wird, hat ein Menschenrecht auf Wohnraum und Grundnahrung.

Gelesen heute

in den Deutschen Medien in den Artikeln zum Lebensmittel-Gipfel.

Ist also nicht meine Einschätzung, sondern vom Handelsverband.
Auszug aus dem Artikel:

" Ein Cent für den Tierschutz

Am Freitag ging der Handelsverband Deutschland (HDE) bei seiner Jahrespressekonferenz auf solche Vorwürfe ein. "Lebensmittel werden hier nicht verschleudert", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Gent. Deutschland liege bei Lebensmittelpreisen rund zwei Prozentpunkte über dem Durchschnitt der 28 EU-Mitgliedstaaten (noch mit Großbritannien).

Noch deutlicher wurde HDE-Präsident Josef Sanktjohanser: "Mit ihren Forderungen nach Mindestpreisen für Lebensmittel im Einzelhandel überschreiten Vertreter der Bundesregierung und der Parteien eine rote Linie", teilte er mit. "Offensichtlich ist einigen Politikern der ordnungspolitische Kompass verloren gegangen, der die Vorteile der sozialen Marktwirtschaft und das Ziel, Wohlstand für alle zu schaffen, in den Mittelpunkt stellt."

Kommt darauf an wo man liest.

Wir brauchen gute Wurst

@ gully:
Wer jeden Monat das zehnfache des Einkommens einen Normalbürgers einstreicht braucht auch keine eingepackte Wurst aus dem Discounter kaufen.

Ich verdiene nicht wirklich viel und kaufe das Zeug trotzdem nicht. Wir essen so viel gutes und vernünftig produziertes Fleisch, wie wir uns leisten können. Keinen ungesunden Billigkram in Massen.

Ihre Spitze gegen Habeck ist unnötig, der Mann hat nämlich recht.

Ich bin mir bei dem Thema nicht ganz sicher...

Erstmal gilt: Niedrige Preise sind natürlich gut für den Verbraucher.

Die Frage ist: Nutzen die Lebensmittelhändler ihre beherrschende Stellung wirklich aus? Damit verbunden: Geht es den Bauern wirklich so schlecht, wie sie es darstellen?

Letztlich streiken auch Ärzte und Piloten gerne mal - zwei Berufsgruppen, denen es nach wie vor besser geht als 90% des Rests unserer Gesellschaft. Kurzum: Unzufriedenheit gibt es wohl in jeder Berufsgruppe und jede Berufsgruppe würde gerne mehr für sich rausholen.

Die Insolvenzquote in der Landwirtschaft ist kleiner als in fast jedem anderen Bereich. Es wird weiterhin massiv überproduziert und der Staat zahlt der Landwirtschaft weiterhin massive Subventionen. Letzteres ist auch ein Grund für die niedrigen Preise.

So sehr ich es auch versuche, ich sehe die Situation für die Landwirte bei weitem nicht so schwarz, wie die Landwirte mir ihre Situation darstellen wollen...

Bevor hier also in den Markt eingegriffen wird, sollte geforscht(!) werden!

Klöckner will gegen Billigpreise bei Lebensmitteln vorgehen....

Jetzt kann man aber mal gespannt sein,ob sie gegen die Marktmacht von Lidl,Aldi,Rewe oder Edeka etwas macht.Die Bauern sind gezwungen ihre Erzeugnisse an diese de facto Monopole zu deren Preisvorstellungen zu verkaufen.

Und wer kann sich noch erinnern an den Videoclip von Klöckner mit dem Nestle-Chef(Lebensmittelkonzern) ?

@wirsindlegion, 15:50

"Steigen dann Mindestlohn und Hartz-Vier-Bezüge?"

Richtige Frage.

Man darf sicherlich getrost davon ausgehen, dass sich preisliche Veränderungen beim berühmt-berüchtigten "Warenkorb" auch unverzüglich in den Sozialleistungen niederschlagen.

Alles andere wäre eine reale Kürzung von Sozialleistungen und damit ja wirklich Teufelswerk.

Andere Baustellen.

Bevor sich alle Welt jetzt über die vollkommen gerechtfertigte Überlegung “von denen da oben“ ereifert, sich über das Zustandekommen der niedrigen(!) Lebensmittelpreise - vor allem beim Fleisch - einmal Gedanken zu machen:
Wer einmal ins europäische Ausland schaut wird feststellen, dass wir hier am unteren Rand der Preisskala liegen.
Es kommt darauf an, wo man finanziell seine Prioritäten setzt.
Hier bezahlen wir die höchsten Strompreise, und erst heute wurde eine erneute Erhöhung um ca. 8 % angekündigt.
Würde man doch da eine vergleichbare Aktivität gegen die Erhöhung der Preise an den Tag legen!
Aber das Fleisch muss billig sein, egal wie erbärmlich die Tiere gehalten werden...

Preiserhöhung

Ich gehöre, zum Glück, zu den Menschen welche den Cent zahlen könnten und dieses auch gern tun würden, wenn sich denn dadurch etwas ändern würde. Aber leider würde dies, wie die Erfahrung zeigt, nicht passieren.
Aber viel schlimmer, die Armut in Deutschland ist jetzt schon besorgniserregend und es gibt viele die auf die Tafeln u.a. angewiesen sind und unseren Politiker fällt immer nur ein erhöht dieses und jenes. Schämt euch!!!

@ WirsindLegion

... der die CDU gemeinsam mit der SPD demnächst unter die 10% Marke drücken wird ...

Glauben Sie, dass mit der AFD auch nur irgend was besser wird? Für die unteren Lohngruppen definitiv nicht. Im Gegenteil.

15:50 von Keyalha

"Ernsthaft jetzt?

So bringt man die AfD an die Macht."

.-.-.-.-.-.-

Die AfD? Seit wann denkt diese sozial?

Jetzt hat eher die Stunde der Linken geschlagen.

Ja, die Lebensmittelpreise sind in Deutschland relativ günstig.

Aber man muss diese Preise immer im Verhältnis zu Lohn und Rente, aber auch Miet- und Mietnebenkosten sehen und da sieht es schon ganz anders aus.

@A.Winkler 15.51

ja, das dachte ich auch! Es zeigt aber nur einmal mehr, wie weit die Politik vom Alltag der Niedriglöhner, HartzIV-Bezieher, Kleinrentner entfernt ist. Es gab mal , ich glaube in Berlin, eine SPD-Abgeordnete, die als Selbstexperiment ein paar Wochen mit dem HartzIV-Satz lebte und ihre Erfahrungen schilderte. Die ist natürlich in der Partei nichts mehr geworden! Dabei wäre die Erfahrung für alle Politiker hilfreich.

Hä?

Und wovon soll ich mir dann das Essen kaufen liebe Frau? Von den 1050€/Monat, was mir die Leihfirma zahlt?

Preis wert

Die Frage ist, ob die Lebensmittel die wir "so billig" vorgesetzt bekommen wirklich den Preis wert sind.
Die Leute, die jammern, dass sie sich kein qualitativ gutes Fleisch leisten können, sollen mal ihr Billigfleisch nach dem Braten wiegen und dann ausrechnen, wie viel Geld sie für Wasser ausgegeben haben.
Das Essen muss schon seinen Preis wert sein.
Was es kostet ist nicht immer die Hauptsache.

Wieder ein gute Lösung der

Wieder ein gute Lösung der Grünen!
Ja wenn´s zu billig ist....machen wir es einfach teurer!
Und Lebensmittel sind bei unseren Nachbarn teurer? Ja was verdienen die denn, wie hoch sind die Steuern, was kostet z.B. Strom oder Miete? Wieder ein kluger Einwand Herr Weil!

So sollen nun auch diese

So sollen nun auch diese Preise jetzt beim Verbraucher eingeholt werden. Frau Glöckner tutet in die gleiche Trompete wie die Grünen, ein Skandal.
Dass es auch Personen gibt, die soeben mit den horrenden Mietpreisen über die Runden kommen, Rentner die immer mehr auf die Tafel angewiesen sind, das scheint hier vollkommen ausgeblendet zu sein.
Im Gegenteil, Herr Habeck hätte gern wieder noch ein besonderes "Zuckerl": ja, es könnte ja noch mal eine Zusatzsteuer sein - der Grünen ihr liebstes Zugpferd! Es ist zum ko... wenn es nicht so traurig wäre.

Sozialer Anspruch auf Billigfleisch .

Viele Beiträge hier klingen so, als ob durch eine Verteuerung von Fleisch die Ernährung von Geringverdienern gefährdet sei, dabei geht es maximal darum, etwas weniger aber besseres Fleisch zu essen, und das dient auch noch der Gesundheit. Es gibt keinen sozialen Anspruch, zwei - oder dreimal am Tag Fleisch essen zu können. Und man sollte auch nicht nur den Blick auf die „Ärmsten“ richten, die sind bei uns eine Minderheit - die meisten Deutschen verdienen gut und sind mit Lebensmitteln überversorgt (vielen sieht man das auch an)

Klöckner will gegen Billigpreise ...

Wie in allen anderen Fällen, z. B. bei der Verpackungsverordnung, bei der Luftreinhaltung, beim Klima, gehörte es sich am Beginn anzufangen, Gott allein weiß, was unsere Politik reitet, Pferde immer und ständig am Schwanze aufzäumen zu wollen.
Man beginnt bei den Produktionsbedingungen und nicht beim Verbraucher, das ist beim Plastik, beim Öl und beim Heu immer gleich. Die Preise steigen dann ganz von alleine - allein, sie dürfen da nicht zu höheren Gewinnen führen, sondern müssen den größeren Aufwand widerspiegeln.

Hervorragende Idee,

bei der es natürlich nicht bleiben kann.
Zusätzlich müssen Harz4, Minirenten, Mindestlöhne usw soweit erhöht werden, dass sich jeder jeweiligen Empfänger anständige Nahrung leisten kann, die ausschließlich unter besten Bedingungen für Tiere und für die Natur - und somit für uns alle -produziert wird.
Außerdem dürfen keinerlei ausländische tierische oder pflanzliche Produkte mehr in der BRD verkauft werden, die den deutschen Bedingungen nicht entsprechen.
Nicht dass es da zu unlauterer Billigkonkurrenz aus dem Ausland kommen kann.
Und selbstverständlich muss die 1 Milliarde an EU - und sonstigen Subventionen für Landwirte gestrichen werden, die auf ausländischen Märkten verkaufen wollen.
Ausländische Märkte können deutsche Bauern niemals unterbieten, wenn sie nach obigen Bedingungen produzieren. Ergo kann auch da an Rohstoffen gespart werden und ausländische Bauern werden wieder Konkurrenzfähig auf den eigenen Märkten.
Und hier müssen Kleinbauern gefördert werden. Nicht Massenbetriebe.

Klöckner kann sich selbst teure Lebensmittelpreise leisten ,

aber viele Menschen bei uns können es nicht .Ich kaufe immer da ein wo die Lebensmitteln nicht so teuer sind .Jetze brauche ich 70 bis 100 Euro in der Woche zum Einkaufen .Vor 25 Jahren habe ich noch für das gleiche im Korb ca. 40 Euro bezahlt.

Ich verstehe die Welt nicht mehr! Bei den Mieten soll

der Deckel drauf und in allen anderen Bereichen (Grundsteuer, Energiekosten und jetzt auch noch Lebensmitteln) sollen -politisch gewollt - die Kosten steigen??? Ach ja, hatte ich fast vergessen, das ehemals kommunale Eigentum wurde ja für ein paar Euro an die dummen Investoren verscherbelt...

Der Klöckner sollte einer erklären, warum...

... wir Lebensmittel exportieren.

Wenn Lebensmittel teurer werden, dann exportieren wir nicht mehr.

Wenn sie teuer genug werden, dann importieren wir sie. So wie es schon in anderen Bereichen der Fall ist.

Sogar in armen Ländern Afrikas importiert man unsere Lebensmittel, weil man sie trotz der billigsten Arbeitskraft nicht günstiger herstellt oder nicht in ausreichenden Mengen.

Was das Tierwohl und Verdienst der Landwirte angeht:
Soweit ich beobachten konnte werden Lebensmittel immer teurer.
Warum kommt das Geld bei Produzenten nicht an?
Warum werden nicht mehr Tierpfleger eingestellt, damit die Tiere besser versorgt werden?
Warum geht es den Tieren trotzdem nicht besser?
Durch welche Abgaben und Steuern wird das Geld verschlungen?

ich als politisch denkender Verbraucher

verachte schon seit Jahren die Billigpreispolitik der Discounter, die mal den Milchpreis so niedrig halten beim Einkauf, dass die Bauern besser die Kühe verkaufen und das ist nur ein Beispiel....
es zeigt aber, dass Habeck und Co. mit ihren ewig künstlich preiserhöhenden Ideen falsch liegt, denn damit zahlt der Verbraucher nicht nur höhere Preise sondern der Einzelhandel verdient sich dumm und dämlich daran, ebenso wie das Finanzamt... die Zeche dieses Verhaltens zahlt der Verbraucher...
korrekte angemessene Preise sind ein gute Idee, denn die sonst erhöhten Preise kann nicht jeder zahlen, weil nicht jeder, wie die Grünen, viel Geld verdient...
im übrigen ist der Billig-Preis nicht vom Verbraucher gewollt, auch wenn er ihn annimmt... diese Preise werden von gierigen Kapitalisten gemacht, um ordentlich Geld zu verdienen...

Hört ihr die Signale?

Nicht nur Dumpingangebote auch Dumpinglöhne sind ein falsches Signal.

Die Verhältnismäßigkeit macht's!

Preise für Lebensmittel muss man immer im Verhältnis zu Lohn und Rente, Miet- und Mietnebenkosten sehen.
Mit der CO2-Steuer soll Ottonormalo nicht belastet werden - Wahrheit oder Utopie?
Jeder Unternehmer wird seine CO2-Steuer schön auf sein Produkt umlegen. Der Bauer legt um, der Transporteur legt um und auch die Kaufhalle legt um. Bezahlen muß alles der Endverbraucher, also Ottonormalo. Schon jetzt ziehen in weiser Voraussicht die Lebensmittelpreise deutlich an. Eine Gurke kostet jetzt schon 1,50 €. Die Ausrede: Es ist Winterzeit zieht nicht, denn auch im Sommer kommt diese Gurke aus dem Gewächshaus.

Abschaffung der freien Marktwirtschaft

Wo bewegt sich unsere Republik hin, die Regierenden haben jeden Bezug zum Volk verloren. Wer alles in Milliarden rechnet weiß nicht was Leben mit 600 Euro bedeutet.

Debatte über Lebensmittelpreise

Julia Klöckner will rechtliche Schritte gegen Preisdumping bei Lebensmitteln einleiten. Weil: "Nahrungsmittel sind erstaunlich billig"
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Viele Bevölkerungsgruppen sind aber auf Niedrigpreise angewiesen um über die Runden zu kommen. Besonders die Menschen die in Niedriglohnjobs sind oder Menschen die auf Hart4 angewiesen sind. Und natürlich nicht zu vergessen die vielen Rentner mit Minirenten ! An dieser Aussage der Landwirtschaftsministerin und des Nieders. Ministerpräsidenten kann man sehen, wie weit sich die Politiker in Deutschland von Bürger bereits entfernt hat ! So können nur Menschen reden die über ein Einkommen verfügen, die das eines durchschnittlichen Bürgers bei weiten übertreffen.

Ein Widerspruch an sich!

Wenn alles billiger wird oder gleichbleibend ist, woher kommen dann die gestiegenen Zahlen für auf die "Tafel" Angewiesene, Kinder- und Altersarmut?

@16:10 von harry_up

Ich glaub sie haben da was nicht verstanden oder zuviel fern geguckt. Es geht nicht darum wer was wegwirft sondern das es leicht ist aus dieser Position heraus so etwas zu entscheiden, da es die Reichen eh nicht juckt.

Der Handel freut sich wieder

Und wer geht mal gegen dauerhafte Billiglöhne vor? Tarifautonomie, haha! Da können wir nichts machen.
Wenn wir für unser Schweinefleisch noch etwas mehr bezahlen, dann wird uns das den chinesischen Mark erweitern, denn dort können wir es dann billiger machen.
Bei Klöckner rechne ich mit allem.

Übermotorisierung

Bauern, die von ihren Monstermaschinen herab protestieren, kann ich nicht ernst nenehmen!

PCL

Wow, jetzt kommt also auch noch der politisch korrekte Lebensmittelpreis im Land der Verbote!

@ morgentau 19 "Tierschutzcent"

Der "Kohlepfennig" hat sich seinerzeit mit 9% in der individuellen Stromrechnung bemerkbar gemacht. Also mit einem Cent pro Kilo Fleisch hat der "Tierschutzcent" nichts zu tun...

Politshow

Klöckners heiße Zahnlosluft rund ums Thema "wäre doch schön, wenn..." nervt ebenso wie die Verbots-Allmachtsphantasien der Grünen. Polarisierende Politshow der Sonderklasse. Nur Problemlösungen gibt's so halt nicht

Und weitere Maßnahmen?

Ich habe einige Artikel gelesen.

Das Hauptproblem ist ja noch nicht einmal, dass die Preise zu niedrig sind.

1. Die Landwirte warten ewig auf Bezahlung.

2. Der Einzelhandel bestellt Ware, die wird gepflückt und bereit gestellt und am Abend vor der Abholung wird abbestellt.

Ich sehe nicht ein, dass ich mit meinem Geld solches Verhalten kompensieren muss.

Die Politiker können ja gerne freiwillige Spenden abgeben.

Viele Bewohner auf dem Land

Viele Bewohner auf dem
Land könnten sich mit einem Gemüsegarten in vielen Bereichen selber versorgen. Wir machen das in Teilen noch selber, aber das Wissen und die Lust an Gartenarbeit geht verloren. Und da eine App das Gemüse nicht groß zieht, ist es für viele auch nicht erstrebenswert.
Hier könnte man richtig Geld sparen...

16:22 von harry_up

"Aber das Fleisch muss billig sein, egal wie erbärmlich die Tiere gehalten werden..."

.-.-.-.

Nein, das muss es nicht. Das muss es auf keinen Fall.

Um zu überleben, braucht man kein Fleisch.
Aber Frau Klöckner sprach grundsätzlich von allen Lebensmitteln, die nicht mehr billig sein dürfen.

Ich empfehle den Armen, die abends nicht hungrig zu Bett gehen wollen:
esst einfach puren Zucker. Der ist noch günstig, und man kann damit überleben.

Ich war auch einmal in Not, und da hat mir genau das geholfen.

Die Grünen - falls sie als Gesamtpartei diese Unmenschlichkeit akzeptieren -, wären für mich erledigt.
Ich hätte mich dann grundlegend in ihnen geirrt.

Marktmanipulation zu Ungunsten der Verbraucher

Ist aus meiner Sicht nicht hinnehmbar.

Wie bitte

seit dreißig Jahren wird mir was von Martwirtschaft eingetrichtert und Geiz regelrecht heraufbeschworen bei Energie, versicherung, Kommunikation, etc.
Und jetzt soll ich freiwillig für Lebensmittel, die schon jahrelang unter dem Deckmantel der niedrigen Inflationsrate, denn Lebensmittel sind ja dort aus gutem Grund nicht mit einbezogen, mehr bezahlen?
Das soll mir mal jemand klar machen!

Wütend?

"verbieten"..."untersagen"
"Tierschutzcent"

Wenn man genau hinhört hinhört man hier keineswegs Parolen eines Ökologen, Umwelt-, Naturschützers oder jemanden der Gute Qualitaet in der Landwirtschaft unterstützen will.
Hier sind viele Bauern , auch ökologische Landwirte viel weiter als der wütende Herr, der sich da verlogen echauviert.
Er nutzt auch dieses Thema ausschließlich dafür das Volk Schritt für Schritt an seine dogmatische Ideologie zu gewöhnen.
Der Hans wird dann schon akzeptieren, hat er früher ja auch schon oft.

Mit grün hat das nix zu tun, eher mit ultrarot.
Deshalb findet er ja das politische System in Fernost zwischen den Zeilen viel effizienter.

Diese Ideologie hilft keinem Verbraucher und keinem Bauern...

Wie war das dort damals mit den Bauern und Verbrauchern?

Wenn die Politik die Rahmenbedingungen verändert,

beispielsweise die Fleischproduktion an die zur Verfügung stehenden Flächen bindet, steigen die Preise von ganz allein. Aber dann müßte Frau Klöckner sich ja mit der eigenen Klientel auseinandersetzen...

Folgekosten nicht der Allgemeinheit aufbürden!

Frau Klöckner hat den Marktmechanismus offensichtlich nicht verstanden.
Auch teuere Preise garantieren keine bessere Produktion. Siehe Kleidung.
Auch hochwertige Kleidung wird oft in den selben Firmen produziert wie die Billigware.

Über Wasser-, Müllgebühren, Verlust der Bodenfruchtbarkeit bezahlt die Allgemeinheit die angeblichen Billiglebensmittel dann doch noch relativ teuer.
Die UN-Welternährungsorganisation FAO berechnet in einer Studie die ökologischen Folgekosten weltweit auf 2.100 Milliarden Dollar + 2.700 Milliarden Dollar für soziale Folgekosten.

Mit den exorbitanten EU-Fördergeldern hätte die Regierung schon mal eine erste Beeinflussungsmöglichkeit.

Willkommen im Kapitalismus

Konkurrenzfähig zu bleiben bedeutet, möglichst billig zu produzieren und möglichst teuer zu verkaufen. Wenn andere Länder das besser können, dann verlieren wir den betroffenen Wirtschaftszweig. Ich sage nur: Unterhaltungselektronik, Spielwaren, Solarzellen, ...

Wenn unsere Fleischproduzenten gezwungen werden, zu höheren Kosten zu produzieren oder teurer zu verkaufen, als die ausländische Konkurrenz, dann verlieren wir auch dieses Geschäft.

Immerhin sind wir dann eine Umweltau mehr los. Aber wo führt das hin? Irgendwann gibt es hier nur noch Banken, Dönerbuden und Beerdigungsinstitute.

Was sagen die Gewerkschaften?

Die Mieten steigen, die Energiepreise steigen und das Fleisch und Gemüse wird hoffentlich zu Gunsten von Tier und Natur auch schnell teurer.
Haben sich denn schon die Gewerkschaften dazu geäußert, inwiefern all diese Preissteigerungen bei den diesjährigen Tarifverhandlungen Berücksichtigung finden?
Denn bezahlen muss ja auch der Arbeitnehmer, der seit Jahrzehnten kaum höhere Gehaltssteigerungen bekommen hat, als den Inflationsausgleich.
Ein Zuschlag 15 - 20 % sollte in allen Gewerken für die nächsten 1 - 2 Jahre ausreichen.
Das heißt aber auch, dass sich die Forderungen der Gewerkschaften bei ca 30 % bewegen müssen.
Alles andere wäre unredlich und Betrug, auf den die Arbeitnehmer nicht hereinfallen sollten.
Und da die Regierung ja nicht in die Tarifautonomie eingreift, müssen die Gewerkschaften und die Arbeitnehmer selbst für sich sorgen.
Mit einer Verdoppelung des Minilohns sollte die Groko aber ein Zeichen dafür setzen, dass sie ihre Bürger unterstützt.

Preisregulierungen problematisch

Wie will denn die Regierung Lebensmittel-Preise regulieren? Das funktioniert eh nicht. Aber, nachdem Regierungen es zugelassen haben, dass im Einzelhandel die Marktkonzentration / Marktmacht so extrem zugenommen hat, muss man auch zulassen, dass auch die Produzenten/ Bauern ihren Angebotsmarkt konzentrieren und z.B. sich genossenschaftlich organisieren.
Wenn die Mieten durch die Decke gehen und auch die Strompreise explodieren, können große Teile der Verbraucher Lebensm-Preiserhöhungen nicht verkraften. Verbrauchern ist zu empfehlen: Fleischkonsum halbieren (ist sehr gut für Klima und Gesundheit). Mehr Hülsenfrüchte essen und einmal / Woche Fisch. Mehr selbst kochen und auf Fastfood verzichten. Das tut dem Geldbeutel und der Gesundheit gut!

Am 02. Februar 2020 um 16:23 von Werner K. Ligeti

Zitat @Wirsind die Legioen:... der die CDU gemeinsam mit der SPD demnächst unter die 10% Marke drücken wird ...
Zitat Antwort:@Werner K. Ligeti
Glauben Sie, dass mit der AFD auch nur irgend was besser wird? Für die unteren Lohngruppen definitiv nicht. Im Gegenteil.

Dann geben sie uns doch mal einen Wahlvorsschlag:
etwa die Grünen..ich kringel mich die zusammen mit der CDU oder der SPD und Linken uns dann sagen was wir zu tun und zu lassen haben.Denn die wissen alles besser udn was gut für die Bevölkerung ist.
etwa die FDP: dann wandere ich aus.
da wäre noch die SPD naja wer wählt schon eine Partei welche ein Anhängsel der CDU ist.
Ach habe ich fast vergessen die Linke: ein Partei welche
am liebsten zusammen mit der SPD die Einheitsfront errichten möchte.
Das sage ich als ehemaliger SPD- Wähler und Gewerkschaftler.
Und jetzt ein bekennder Nichtwähler denn eines lasse ich mir nicht mehr sagen von einer Partei, was wollt ihrt denn ihr habt uns ja gewählt.
Ich wähle keine AFD!!!

Grüne und Linke ...

... haben völlig recht, wenn sie fordern, dass die Qualität und der Preis rauf muss. Außerdem müssen wir weniger Fleisch essen. Sonst schaffen wir die Klimaneutralität niemals.

Die Sozialleistungen müssen natürlich angepasst werden.

Debatte über Lebensmittelpreise

Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck forderte von der Bundesregierung ein Verbot von Ramschpreisen bei Lebensmitteln. "Dieses Preisdumping im Supermarkt macht mich wütend. Das muss die Bundesregierung untersagen"
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Erzählen Sie das einmal einen Großteil der Bevölkerung die mit ihren Einkommen gerade einmal so über die Runden kommen Herr Habeck. Nicht ohne Grund gibt es immer mehr Tafeln in Deutschland.

Lebensmittel sollen teurer werden

Ich bin auch der Meinung dass Fleisch nicht BILLIG verkauft werden sollte, es sind Lebewesen die wir respektieren sollten. Ich arbeite als Verkäuferin, ich verdiene in Vollzeit brutto 1804€, mir bleiben nach Abzug der Fixkosten 350,00€ übrig für Lebensmittel, Kleidung und Medikamente. Ich bin nicht der Meinung dass Lebensmittel teuer werden müssen. Es wird immer mit anderen Ländern verglichen. Wie ist das mit unseren Strompreisen? Da sind wir Spitzenreiter, andere Länder sind wesentlich günstiger.

Re: Wir wollen doch billig, billig

Jaja, immer sind die Verbraucher Schuld.

Diese miese Penny-Markt Qualität in Kombination mit dem schlechten Gewissen gegenüber der Umwelt und den Tieren tut sich doch keiner freiwillig an!

Meine Miete für die alte Bruchbude wurde in den vergangenen 3 Jahren um satte 150€ erhöht. So viel weniger Geld hat meine Familie ich jetzt jeden Monat für Essen.

Da liegt das Problem!

Sorry, ich hab oben Müll geredet ->

Frau Klöckner gehört ja nicht zu den Grünen.

Und was Habeck sagt, scheint ein anderer Schnack zu sein:

<< Grünen-Chef Habeck forderte einen "Tierschutzcent" <<

Re: Glauben Sie, dass mit der AFD auch 'was besser wird?

Vermutlich nicht. Aber es hilft dabei, die etablierten Parteilen loszuwerden, die sich seit mindestens 30 Jahren nur mangelhaft um die großen Probleme des Landes kümmern.

Sobald es keine GroKo mehr geben kann, wird Politik wieder interessant.

Flächenprämien machen Preise kaputt

Die hochindustrialisierten Landwirte(>200ha), produzieren so viel Fleisch, dass sie es zu Niedrigstpreisen verramschen müssen. Der Preis ist dann dank der (durch Steuergelder finanzierten) flächenbezogenen Prämien so niedrig, dass ein normaler Landwirt kaum mithalten kann.
Streicht endlich die Flächenprämien für Höfe > 200 ha und ermöglicht mit den eingesparten Steuern damit den Bedürftigen Niedrigpreise.
Denn ein Großteil der Flächenprämie verlässt die Landwirtschaft und landet bei den ‘Sofamelkern’.

Das Märchen von den stabilen Brotpreisen

Trotz Butterberge müssen die Preise gehalten werden, denn sonst droht wegen einer kurzen Marktlücke der langfristige Crash des Systems. Diese Binsenweisheit lernt man schließlich in der Schule. Mittlerweile hat sich die Turboökonomie aber vollkommen gewandelt und ohne die regulierende Nachfrage des Verbrauchers erhalten sich nur Fehlentwicklungen des Systems über Jahrzehnte. Anders ausgedrückt: Was juckt es mich als Otto-Normal- Marktteilnehmer, ob der Low- Price-Bäcker sich ruiniert, der arbeitet eh für ein großes Franchaise- unternehmen. Der kleine Handwerker ist nicht betroffen, deren Preise sind längst notgedrungen an Luxuskunden orientiert

Ich glaub die Fr. Glöckner

sollte da sschon mal in Angriff nehmen zusammen mit den Grünen, nach dem Motto :
Was braucht ihr billige Lebenmittel ihr verdient zwar nichts mehr aber das ging den Arbeitern und anderen Leute früher auch so.
Fleisch braucht man nicht Obst auch nicht ist alles unnötig.ö
Nach demn Motto Gutes Fleisch und Lebensmittel für freie Eliten.
Unsere Parteien werden uns schaffen das wir uns fühlen zumindest wie nach dem Krieg bis wir uns vieles erstreikt haben.
Ich hoffe sehr das die Grünen mit der CDU drann kommen dass diese Bevormunds Eliten wieder abtreten.
Denn ich habe die Sch..ze gestrichen voll dass uns jeder sagt was wir zu tun und zu lassen haben.
Denn alles was nur Volksschule hat ist ja Bildungsfern und denen muß man sagen wo es lang geht.
Wir sind eine Verbotsrepublik geworden einige Jahre nach 45 ginge es noch, nun meinen sie wieder sie müßten uns sagen was gut für uns ist.
Das übliche deutsche Wesen kommt wieder zum Vorschein. Nach dm Motto Schn...ze halten und durch.

Lebensmittel

Die Nachfrage bestimmt den Preis.
Bevor Lebensmittel in den Verkauf kommen, muß der Produktionsweg klar und übersichtlich sein (bei Fleisch z. B, die Tierhaltung). Werden die Tiere artgerecht gehalten, steigen die Produktionskosten automatisch. Ich muß nicht jeden Tag Fleisch essen (ist ja auch ungesund).
Landwirte: Wenn ich mein Erzeugnis nicht angemessen verkaufen kann muß ich die Produktionsmethode ändern oder den Betrieb aufgeben.

MfG VKK

re graf von henneberg

"Weil: "Nahrungsmittel sind erstaunlich billig""

Man kann durchaus vergleichen, wieviel % vom Durchschnittseinkommen in Deutschland und in anderen Ländern für Lebensmittel ausgegeben werden.

Deutschland ist billig.

@15:48 von gully: Einkommen eines Normalbürgers

Als Einkommen eines Normalbürgers kann man wohl das Medianeinkommen bezeichnen. Das liegt in Deutschland je nach Bundesland:
- bei einem Single zwischen netto 1400 und 1758 Euro
- bei einer Familie (4 Personen) zwischen netto 2940 und 3692 Euro

Das Durchschnittsbruttoeinkommen liegt in Deutschland bei 3770 Euro. Das zehnfache wären brutto 37700 Euro im Monat.

Bezogen auf die Medianeinkommen wären es bei einem Single mindestens 14000 Euro netto oder 29400 Euro für eine Familie.

Vielleich ein bisschen übertrieben, was Sie da in den Raum gestellt haben, oder?

Man muss keine 14000 Euro netto verdienen, um sich gute Lebensmittel kaufen zu können.

Nun,

Aldi und andere werben alle damit, dass sie die "Initiative Tierwohl" unterstützen. Aha, die tun also freiwillig etwas gegen Massentierhaltung und-quälerei? Also der Markt regelt es mal wieder?
Allein, mir fehlt der Glaube. Findet man doch in ihren Regalen weiterhin Produkte von W...hof und reihenweise Billigfleisch.
Ich habe mal vor schon mehr als einem Jahr eine Sendung (ich glaube Markt im Dritten) gesehen, in der ausländische Obst und Gemüse-Produzenten sagten, dass sie ihre beste Ware nach Britannien und Frankreich liefern, weil die deutschen Verbraucher nicht auf Qualität Wert legen, sondern nur auf den Preis.
Klar ist es ärgerlich, wenn Preise steigen. Aber glauben denn jene, die sagen, Tierschutz müsse mit Gesetzen geregelt werden (was auch ich durchaus sinnvoll finde), dass dann die Verbraucherpreise nicht steigen würden?
Natürlich würde auch der Verbraucher mehr zahlen müssen, wenn die Produktion anders würde.
Auch ohne Einmischung der Politik.

Stimmt in den

Stimmt in den Sozialleistungen wird es sich niederschlagen.. Die "normalen" Arbeitnehmer*innen bekommen natürlich auch einen Ausgleich. Na von wegen... .
Preise werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt,
Gegen die völlig überhöhten Strompreise in D. gibt es doch auch keine "ordnungsrechtlichen Schritte".

was soll dass ganze

Leuten die nichts haben zu sagen sie sollten teurer einkaufen.
Die Altersarmut wird uns über rollen.
Aber ja die Alten brauchen nichts mehr gelle.
Leute mit zwei Job zu sagen ja ihr müßt teurer einkaufen
Das ist Verhöhnung dieser Leute welche sich kaum noch die Miete leisten können.
Auch all den anderen Leuten welche mit ach und Krach ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Man kann nur noch den Kopf schüttel über solche Dreistigkeit und Arroganz .

@msbhamburg 16.34

Ihr Beitrag passt dann ja zur Entscheidung der AWO, angeblich aus "Klimaschutzgründen" in Seniorenheimen möglichst wenig Fleisch zu servieren. Die Alten können sich ja nicht mehr wehren und flüchten können sie auch nicht mehr.
Wir erziehen uns den neuen Menschen! Haben ja auch Andere schon versucht, von Ulbricht über Pol Pot.

re tada

"Was das Tierwohl und Verdienst der Landwirte angeht:
Soweit ich beobachten konnte werden Lebensmittel immer teurer.
Warum kommt das Geld bei Produzenten nicht an?"

Warum wohl nicht?

Weil der Produzent vom Handel abhängt und dieser die Preise diktieren kann.

Preiserhöhung...

Am 02. Februar 2020 um 16:23 von Mike Hen.
Aber viel schlimmer, die Armut in Deutschland ist jetzt schon besorgniserregend und es gibt viele die auf die Tafeln u.a. angewiesen sind und unseren Politiker fällt immer nur ein erhöht dieses und jenes. Schämt euch!!!
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Ich bin Absolut Ihrer Meinung ! Selbst wenn sich jeder hier teure Lebensmittel leisten könnte, was leider nun mal nicht so ist wird dies keinen heimischen Landwirt weiter helfen. Die Politik sollte in erster Linie erst die Armut in Deutschland bekämpfen damit sich die Menschen teurere Lebensmittel auch leisten können !

Nestle

hat das denn Frau Klöckner auch mit Nestle abgesprochen?
Ziel dieser niedriegen Preise ist es doch die Erzeuger unter druck zu setzen. - Dadurch wird die Masssenproduktion von FLeisch gefördert und die kleine Erzeuger fliegen raus.
Haben wird denn aus der "Milchkrise" nichts gelernt..

Am 02. Februar 2020 um 16:24 von KarlderKühne

" Ja, die Lebensmittelpreise sind in Deutschland relativ günstig.

Aber man muss diese Preise immer im Verhältnis zu Lohn und Rente, aber auch Miet- und Mietnebenkosten sehen und da sieht es schon ganz anders aus. "

Ja so ist es, Deutschland zieht das Geld bei anderen weg, so das für schon vorhandene Hochpreisige Lebensmittel, die es ja reichlich gibt, kein Spielraum ist.
Und dann vergessen die lieben Politiker immer den Export, wenn wir den wegnehmen, ist ganz viel Platz im Stall.
Und deutlich weniger Gülle auf den Feldern.

Wie viel gehen zur Tafel ?, und wie viel H4 haben wir ?, dann noch wie viel Rentner mit 1000 Euro Netto ?.

Bitte mal zusammenzählen liebe Politiker, also das alles mal schnell erhöhen beim Einkommen, und mal dafür sorgen das der Strompreis zum Beispiel fällt.
Wie versprochen, und nicht schon wieder steigt wie jetzt.

Lebensmittelpreise

Es ist richtig es stimmt was nicht, wenn 5 kg Kartoffeln 1,99 kosten was verdient dann der Bauer noch? Auf der anderen Seite muß man auch an die Leute denken, die sich teure Lebensmittel nicht leisten können. Was mich ärgert wenn ich auf den Markt gehe und z.B. in der Saison für ein Bund Radieschen 1,50 und Bund Rettich 2,50 € bezahlen muß, das muß auch nicht sein. Ich denke wenn die Bauern reelle Preise machen würden, wären sicher viele bereit auf dem Markt zu kaufen. An vielem ist auch der Verbraucher Schuld, was brauche ich im Januar Blaubeeren, Erdebeeren etc. man sollte Saisongemüse und Obst kaufen. Wieso muß die Milch etc. durch die ganze Republik gekarrt werden? Warum muß ich im Norden Milch vom Schwarzwald haben oder umgekehrt, das muß alles nicht sein.

@ wirSindLegion

Steigen dann Mindestlohn und Hartz-Vier-Bezüge?

Dass Grüne und Linke einen deutlichen Anstieg des Mindestlohnes fordern, dürfte ja bekannt sein. Und dass die Hartz-IV-Sätze an die allgemeine Teuerung gebunden ist, ja wohl auch.

@ 16:34 von msbhamburg

Ich stimme Ihnen zu. Das Problem (um das Wort "die Perversität" zu vermeiden) ist allerdings, dass manches sog. "Billigfleisch" günstiger zu haben ist als das wesentlich gesündere Gemüse. Da stimmt einfach von der Massentierhaltung bis zur Diskounterpreispolitik etwas grundsätzlich nicht.

Mehr Geld für bessere Qualität

@ checkerbun:
Ich verstehe die Welt nicht mehr! Bei den Mieten soll der Deckel drauf und in allen anderen Bereichen (Grundsteuer, Energiekosten und jetzt auch noch Lebensmitteln) sollen -politisch gewollt - die Kosten steigen???

Bitte mal etwas kritisch nachdenken. Bei den Lebensmittelpreisen soll der Tierschutz besser werden und die Qualität steigen. Das ist ja was völlig anderes als bei den Mieten und total gerechtfertigt.

"im übrigen ist der

"im übrigen ist der Billig-Preis nicht vom Verbraucher gewollt, auch wenn er ihn annimmt... diese Preise werden von gierigen Kapitalisten gemacht, um ordentlich Geld zu verdienen..." (Albert E., 16:35)
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Der Verbraucher würde sogar den Dauerpreis von € 0,00 nicht wollen, lediglich annehmen müssen, weil er keine andere Wahl hätte. Denn dieser Preis nützte nur der unglaublichen Gier der Kapitalisten.

@Albert E: Milchquote schon vergessen?

"ich als politisch denkender Verbraucher
verachte schon seit Jahren die Billigpreispolitik der Discounter, die mal den Milchpreis so niedrig halten beim Einkauf, dass die Bauern besser die Kühe verkaufen und das ist nur ein Beispiel"
Am 02. Februar 2020 um 16:35 von Albert E.

Butterberge gab es schon in den 70-er Jahren in Westeuropa wegen der Überproduktion von Milch und Butter.
Daraufhin gab es die Milchquote, damit die Überproduktion aufhört und der Milchpreis steigt. Die Milchquote bedeutete, dass sie gekauft werden musste und der Bauer diese Menge Milch liefern musste. Jedes Mehr oder Weniger bedeutete Geldstrafen.

Diese Milchquote wurde im Züge der Globalisierung abgeschafft, damit wir mehr produzieren und exportieren können, was einen Zusatzverdienst bedeutet.

Wenn sich das nicht mehr lohnt, dann sollen wieder Quoten für Lebensmittelproduktion eingeführt werden.

Aber ich bezahle das billige Exportfleisch NICHT MIT !!!

Es ist nicht so einfach

Ich finde es falsch, so ein Thema losgelöst von der Gesamtlage zu führen. Eine Landwirtschaftsministerin die selbst aus derselben kommt, teure Strompreise ( zweit Höchste in Europa), Klimapolitik , niedrige Löhne, zweit Job für viele und vieles mehr.
Und bei uns gibt es Bauern die direkt an den Kunden verkaufen was für beide Seiten erfolgreich ist., laut Aussage der Bauern. Ist vielleicht mal ein Ansatz selber Aktiv zu werden und nicht immer nur nach der Politik zu rufen.

Können Politiker

nicht einmal etwas Nachdenken bevor Sie Unsinn raushauen ?

Wie bitte soll kontrolliert werden, ob der Fleischcent dann nicht einfach zu lasten der Erzeuger bei der nächsten Preisrunde mitkalkuliert wird.
Sitzt dann etwa bei den nächsten Verhandlungen ein Vertreter des Verbraucherschutzes, des Tierschutzes und des Umweltschutzes mit am Tisch. Werden Preise für Lebensmittel vielleicht auch festgeschrieben, falls dann immer noch nicht das gewünschte Ergebnis erreicht wird?

Klingt eher nach Planwirtschaft, aber die ist nach meinem Wissen bisher immer an der komplexen Realität gescheitert.

Wir könnten ja auch die Subventionen in der Landwirtschaft einfach streichen und die Erzeuger gleichen dass dann durch höherer Preise aus. Den Schrei aus der Landwirtschaft hört man dann wahrscheinlich noch in Griechenland....

Ich bin sehr dafür,...

... die Lebensmittelpreise zu erhöhen, damit die Landwirte ein besseres Auskommen haben.

Allerdings müssen auch gleichzeitig die Löhne gerade der Bezieher niedriger Einkommen und die Sozialleistungen wie ALG I und II steigen, damit es nicht die Ärmsten der Gesellschaft sind, die unter dem Elitismus von Politikern zu leiden haben, welche offensichtlich jeglichen Bezug zu den Lebensverhältnissen in der realen Welt (= in einer Welt ohne fünfstellige Diäten, Ruhe- und Übergangsgelder, Dienstwagen, großzügige Spesen und Pauschalen für alles nur Denkbare) längst verloren haben.

Frau Klöckner kann ja als

Frau Klöckner kann ja als Spitzenverdienerin gerne mehr für ihre Lebensmittel bezahlen. Inzwischen sind Nebenkosten bald höher als Mieten. Die Abgabenlast kaum noch überschaubar, jeder will wasweißichwarum mehr Geld. Wo soll‘s denn herkommen?
Absurd was diese Leute in Berlin für Vorstellungen entwickeln. Echt absurd.

Endlich aufgewacht

Frau Klöckner will nun auf ihre alten Tage tatsächlich noch die Marktwirtschaft bei den Landwirten einführen. Das wäre natürlich wunderbar. Ob sie damit durchkommt, ist allerdings fraglich, denn der Bauer ist bodenständig und bewegt sich normalerweise keinen Millimeter vom Fleck. Änderungen, so der Bauer, sind Teufelszeug.

Am 02. Februar 2020 um 16:34 von msbhamburg

" Und man sollte auch nicht nur den Blick auf die „Ärmsten“ richten, die sind bei uns eine Minderheit - die meisten Deutschen verdienen gut und sind mit Lebensmitteln überversorgt (vielen sieht man das auch an) "

Wie kommen Sie auf den Spruch Minderheit ?.
Wenn Sie Leser der TS sind, wissen Sie das 9,xx Millionen Rentner unter 1000 Euro im Monat liegen, dazu kommen noch Millionen H4 Bezieher und was noch so gibt.

Das ist für Sie eine Minderheit ?.

Und bei Bäuerlichen Produkten geht es nicht nur um Fleisch, sondern auch um die vielen anderen Produkte.
Und die werden schon alleine wegen der CO2 Steuer oder Aufschlag steigen, oder meinen Sie der Handel wird das tragen ?.

Warum

Warum macht dabei TS Wahlwerbung für Grün ,gibt auch andere "Fachleute "wo keine Veggies sind .Dazu gibt der Staat über Gesetze die Haltungsform vor und die Landwirte haben sich daran zu halten ,woraus sich der Preis ergibt. Bisher unterstützte der Staat die Geschäftemacher mit entgegenkommen auf kosten aller .Das Versagen von Politik ist das Hauptproblem und kein anderes .Dazu eine neue Steuer wo für Merkelgrüne Hobbys gebraucht wird ist der falsche weg .Gesetze mit Tierschutz reichen vollkommen aus ist aber nicht zu machen mit DE Politiker ?
Dazu Habeck wird Verbraucher nicht merken ,genauso wenig wie die Preissenkung CO2 ? Der Strom steigt .Lohnanpassung weg vom Billiglohn und die Leute können sich vernünftige Lebensmittel leisten ,eine Steuer verhindert es .Schwach diese Darstellung und an Fakten ,Realität vorbei mit Steuer für zur Selbstversorgung der Lobbyisten und ihren Billiglöhner von Politiker die ja vom Steuerzahler bezahlt werden ?

Ein "totgeborenes Kind".

Wie will man "faire" Endverbraucherpreise festlegen, ohne vorher die Tierhaltung zu regulieren? Die Massenproduktion hat deutlich niedrigere "Herstellungskosten" als ein "normaler" Viehzüchter/Bauer, kann also auch dem Handel günstigere Einkaufspreise anbieten. Ein "von oben" festgesetzter Mindestpreis würde also wieder einseitig zu Lasten der Kleinbetriebe und Öko-Bauern gehen.
Und letzten Endes werden die Handelsketten auf ausländische Produkte (bspw. Schweinefleisch aus den Niederlanden) zurückgreifen, wenn deutsches Fleisch unwirtschaftlich wird.
Das wird man im Zeitalter der Globalisierung und internationaler Handelsabkommen nicht verhindern können, da dies Protektionismus wäre, wenn man ausländisches Fleisch aus dem deutschen Markt ausschließen würde.
Protektionismus scheiterte bereits bei der unsäglichen Maut-Affäre. Schon vergessen?

Gefährliche Signale

Aus dem Artikel:
"Klöckner erklärte, mit dauerhaften Dumpingangeboten für Nahrungsmittel setze der Handel ein falsches, auch gefährliches Signal. So könne keine Wertschätzung für die Produkte und deren Erzeuger entstehen. Leidtragende seien am Ende der Kette die Landwirte."

Klasse, wie sensibel die GroKo auf "zu billig" reagieren kann.

Bei Mieten, Strom, Heizung und Mobilität scheint dann wohl die Wertschätzung zu stimmen, weil da ja die Verbraucher die Lackierten sind.

...nicht nachvollziehbar...

Es ist einfach nicht nachvollziehbar wie es in diesen Land so läuft. Zwischenhändler kassieren ab und Discounter unterbieten sich. Die Leittragenden sind die Bauern.
Nun will eine Ministerin eingreifen.
Aber, und das ist das Problem, werden die Zwischenhändler wieder kräftig zulangen.
Hier muss einfach umgedacht werden. Zwischenhändler muss man beschneiden, bzw. kontrollieren.
Anders werden wir das Problem nicht in den Griff bekommen. Denn der Markt richtet nichts mehr, sondern ist nur noch auf maximales Abkassieren ausgerichtet.

Es gibt in der Schweiz eine Initative die möchte das nur Bio Fleisch verkauft wird. Und es soll auch nur noch Biofleisch exportiert werden. Aber ein Gesetz dazu gibt es nicht. Und ich glaube kaum das die Schweiz einseitig den europäischen Handel einschränkt.

Wieder was gelernt

@16:35 von Albert E.
Zitat:'...dass Habeck und Co. mit ihren ewig künstlich preiserhöhenden Ideen falsch liegt ...'
Ich wusste gar nicht, daß 'Habeck und Co' schon so lange an der Regierung sind. Ich dachte immer, daß diese Frau Merkel, der Seehofer und der Kohl mit ihrer CDU/CSU die Landwirtschaftspolitik bestimmt haben. So kann man sich täuschen

will rechtlich gegen dauerhafte Billigangebote bei Lebensmittel

Selten so so einen Blödsinn gehört.
Einerseits sagt die Politik immer, der Markt soll das regeln.
Andererseits, wenn der Markt das regelt ist es der Politik auch nicht recht.

Was ist denn bitte dauerhaft billig? -- Der Hartz-Bezieher oder der Student kennt da nichts.

Die Politik soll lieber gegen den Mietwucher vorgehen.
Wenn ich 200€ weniger Miete zahlen muß, kann ich mir auch teurere Lebensmittel leisten.

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