Kommentare

Künstliches Problem

Das Problem ist doch ein künstlich geschaffenes. Durch die Subventionen usw. gibt es ein Überangebot das den Preis ruiniert.
Außerdem, mich würde interessieren wie viele von den im Titelbild umweltfreundlich Verpackten Lebensmitteln in Deutschland gewachsen sind? Vermutlich der Paprika und die Trauben.

Wie hieß es gerade in der

Wie hieß es gerade in der Anmoderation eines Radiobeitrages: ein halbes Kilo Putenfleisch für 2,99: da können nicht Tierwohl, Landwirt*in, Handel und Konsument gewinnen...
Wenn der Handel beklagt, dafür sei die "Überproduktion" verantwortlich, ist das mehr als scheinheilig: die Tatsache, dass 4 Konzerne 85% des Lebensmittelhandels diktieren, führt seit Jahrzehnten zu "wachsen oder weichen" mit dem Druck, über Masse und nicht über Qualität zu überleben. Es braucht neue Regularien, wenn wir bäuerliche Landwirtschaft, Tierwohl und Pflege der Natur und Kulturlandschaft wollen.

Preiserhöhungen....

...für lebensnotwendiges.

Was sagen denn die Angehörigen der wachsenden deutschen Unterschicht dazu ?

Die Enegiepreise steigen

schon, demnächst gibt Merkel vor was ein Stück Butter oder ein Liter Milch kosten soll, das alles wird dann Marktwirtschaft genannt und die kleinen Leute ohne Diäten und Versorgungsposten sollen das bezahlen. Ob das Geld bei den Bauern ankommt steht in den Sternen. Danke Fr. Merkel für nichts.

Andere Länder

Da in einem anderen Artikel schon Frankreich als Vorbild gesehen wird:
Wie sieht es da mit Kinderbetreuung aus, damit die Mutti für das Essen mitversichern kann?

Wenn Verbraucher hier mehr Zahlen sollen, dann werden immer Beispiele im Ausland gesucht, wo die Leute mehr zahlen.

Warum sucht man nicht die Beispiele raus, wo die Leute weniger zahlen?

Nehmen wir Mal Steuern als Beispiel.

Wir subventionieren die Landwirtschaft mit unseren Steuern. Warum sollten wir mehr für Lebensmittel zahlen?
Bislang ist die Preissteigerung auch nicht bei den Landwirten angekommen. LKW-Fahrer und Verkäuferinnen verdienen sich auch keine goldene Nase.

Wo bekommt man eine Analyse der Anteile am Preis der Ware, die auf die einzelnen Beteiligten fallen, vom Produzenten bis hin zum Verkäufer? Welche Abgaben haben diese zu zählen, in unserem reichen Land?

Miete

Sorry, aber solange ich dazu genötigt werde 64% meines Einkommens für meine Miete auszugeben, kaufe ich Fleisch und Gemüse so billig wie möglich aus der Industriellen Massenproduktion.

Wochenmärkte, Hofläden, Verkaufsstände

Die geplagten Landwirte sollten sich, z.B. in Kooperativen, um eigene, zusätzliche Vertriebswege bemühen.

Nur zu klagen, dass der bequeme Verkauf am polypolistischen Markt in die Abhängigkeit geführt hat, erinnert an einen Handwerksbetrieb, der naiverweise nur noch für eine große Wohnungsgesellschaft arbeitet.

Das wäre mit selbstverschuldet.
Und mit staatlicher Preisregulierung flösse letztlich Geld des Verbrauchers an den Polypol.
Bloß nicht.

Nicht zur vergessen dabei

In Deutschland zahlen wir für Lebensmittel im Verhältnis zum Einkommen die niedrigsten Preise.
Bei dieser Diskussion kommt nur raus, das wir in Deutschland höhere Preise zum Einkommen zahlen.
Nun, für Berufspolitiker mag das kein Problem sein, für so manchen Geringverdiener aber schon!

Anstatt die Lebensmittel allgemein gesünder, nachhaltiger und für die Nutztiere besser zu machen, will man an der Preisschraube drehen, so das Bauern weiter die Felder mit Nitraten überdüngen, Insektensterben fördern, Nutztiere misshandeln usw.
Sicher ist das die großen Handelsketten nicht schuld an schlechten Lebensmitteln sind, sondern in erster Linie falsche Anreize der Subventionen in der Landwirtschaft. Unsere deutsche Landwirtschaft konkurriert den Rest von Europa Tod, von anderen Regionen (außer den USA) mal zu schweigen.
Fakt ist, werden Lebensmittel nachhaltig und gut produziert, gibt es auch keine Dumpingpreise mehr!

Sehr guter Beitrag

... wie ich finde ein sehr guter Artikel, der mal auf den Punkt bringt, wo das Problem liegt. Und wenn nun auch noch die Bauern verstehen, daß Sie sich nur alle zusammen gegen diese Marktmacht wehren können, und auch die Verbraucher anfangen zu handeln und nicht nur zu reden (vor allem die, die es sich leisten könnten) wären wir einen Schritt weiter.

@andererseits

"Wie hieß es gerade in der Anmoderation eines Radiobeitrages: ein halbes Kilo Putenfleisch für 2,99" Am 03. Februar 2020 um 08:43 von andererseits

Wo soll das denn sein???
Ich habe Putenschnitzel noch im Kühlschrank:
500g für 3,69€ vom Discounter.
Kilo macht dann 7,38€.

Zwischen 2,99 und 3,69 ist ein größerer Unterschied, als der besagte Cent, denn wir fürs Tierwohl bezahlen sollen.

Soll ich jetzt für das Tierwohl nur noch 3,00€ statt 3,69€ zahlen?

Ich kann Leute, die mit solchen falschen Zahlen Stimmung machen nicht ernst nehmen.

@ COJO

"In Deutschland zahlen wir für Lebensmittel im Verhältnis zum Einkommen die niedrigsten Preise." Am 03. Februar 2020 um 08:54 von COJO

Brutto oder Netto?
Wie hoch sind Subventionen, die aus Steuergeldern bezahlt werden, in anderen Ländern?

Wie hoch sind die Steuerlast, Mietpreise und Energiekosten in diesen anderen Ländern?

Planwirtschaft und Genosse wird bald wieder üblich

Ja liebe Genossen, wenn das so weitergeht mit den Forderungen, dass der Staat alles regelt, ist die Planwirtschaft endlich wieder voll eingeführt. Die EZB hat herausragend die Staaatenfinzierung und Enteignung der Bürge(r)n unter dem Draghischen Deckmantel der EU-Stabilität bereits umgesetzt und wurde ja auch offiziell für diese politische Leistung ausgezeichnet.
Nun gilt es neben den angelaufenen industriellen Zwangsvorgaben für die CO2-Neutralität auch den Lebensmittelbereich mit Vorgaben der politischen Intelligenz zu Massregeln. Liebe EU-Genossen, die Chinesen werden die Vorarbeit wohl zu schätzen wissen.

@COJO

"Fakt ist, werden Lebensmittel nachhaltig und gut produziert, gibt es auch keine Dumpingpreise mehr!" Am 03. Februar 2020 um 08:54 von COJO

Weil die Grenzen geschlossen sind und wir keine Lebensmittel vom anderen Ende der Welt importieren?

Wir haben jetzt ein Freihandelsabkommen mit Mercosur-Staaten. Erinnern Sie sich: kurz nach dem Abschluss fing der Regenwald richtig an zu brennen.

Guten Morgen an alle, die vielleicht aufwachen.

Der Vergleich...

...mit Frankreich hinkt.

Die Einkommenssteuern liegen im direkten Vergleich niedriger als in D.
Demnach mehr Netto im Portemonnaie.

Zudem ist der Durchschnittsfranzose vermögender als der Durchschnittsdeutsche.

Und:
Aufgrund der schlechten Infrastruktur jenseits der großen Ballungszentren, kauft die Landbevölkerung traditionell auf Wochenmärkten.
Die Preise liegen dort rund 10% -20% über denen der Discounter in den Städten.

Encore une bonne journée.

Der Kunde entscheidet

Wer ein Kilo Fleisch für weniger als 15 Euro kauft, finanziert damit, dass ein Tier gequält wird. Diese Entscheidung treffe ich an der Supermarktkasse, greife deshalb zur Biokartoffel des Stadtrandbauern, übe Verzicht und hoffe, die Welt damit ein Stück gerechter zu machen.

Subventionen sind kein Einkommen

Subventionen dienen dazu, eine Veränderung abzufedern. Also mehr eine soziale Aufgabe. Mit Dauersubventionen zerstört man den Markt und die gewünschte Anpassung wird nicht erreicht. Es gab mal Garantieabnahmen für Bauern. Das Ergebnis war ein Butterberg und ein Milchsee. Heute sind die Discounter die Schuldigen für das bäuerliche Versagen. Der Markt funktioniert anders. Der Kunde bestimmt den Preis, besonders bei einem Überangebot. Er hat die Möglichkeit zu kaufen oder eben nicht. Es kommt auch schlecht rüber, das Grundwasser zu vergiften und dann mehr Geld für seine Produkte zu fordern.

VerbrauchEr und EU + Staat

Der Verbraucher darf sich gern auch selber an die Nase fassen - die gerügte EDEKA Werbung ist ja nicht ganz zufällig. Ein anderer Punkt sind die EU Regelungen - schauen Sie mal in den Obstbau Normgrösse Kirsche 24mm und wehe wenn nicht. Da werden halbe Ernten weggeworfen. Und auch der Staat kann sehr wohl was tun - wenn spanische Kirschen mit entsprechenden Lieferketten präferiert werden obwohl der Obstbauer um die Ecke die selbe Qualität hat weil Preis oder Masse sich unterscheiden dann hat das nichts mir Ökologie und Nachhaltigkeit zu tun.
Wenn das so weitergeht ist der LebensmittelAnbau in DE bald Geschichte und ins Ausland verlagert - ist das sinnvoll wegen minimaler Preisvorteile (bei ungleichen Herstellungsstandards)?

@ Augustus Cäsur / 8:45

... Sie beklagen die wachsende Unterschicht, sprechen sich aber dagegen aus, wenn man für Bauern, die auf Grund der neoliberalen Politik der vergangenen zwei Jahrzehnte inzwischen zunehmend mit dem Rücken zur Wand stehen versucht eine Lösung zu schaffen? ... Seltsamer Ansatz!

Nun ja, warum nicht an Frankreich orientieren?

Natürlich müssen die Lebensmittelpreise -moderat- erhöht werden und das Plus muss bei den Erzeugern ankommen. Im gleichen Atemzug müssen die massiven Subventionen fallen, die Großherdenhalktung und Großflchenwirtschaft ja erst ermöglichen. Und -weil wir uns Frankreich ja zum Vorbild nehmen wollen- sofortige Liberalisierung des Energiemarktes. Jeder EU-Bürger bestimmt selbst, woher er seine Energie bezieht, die Preise der Energielieferanten dürften dann aber nicht durch den Erfindungsreichtum der deutschen Steuer- und Finanzbehörden torpediert werden. Die Subventionen für die sog. erneuerbaren Energien müssten ebenfalls gestrichen werden und dann schaut mal, bei wem der deutsche Otto Normalverbraucher welchen Strom und welches Gas einkauft. Und wenn Strom und Gas endlich so billig sind wie in Resteuropa, kann man auch höhere Lebensmittelpreise akzeptieren.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Preise für Lebensmittel muss man immer im Verhältnis zu Lohn und Rente, Miet- und Mietnebenkosten sehen.
Ich würde gern für Lebensmittel mehr zahlen, kann ich aber nicht, gibt mein Geldbeutel nicht her.
Mit der CO2-Steuer soll Ottonormalo nicht belastet werden - Wahrheit oder Utopie?
Jeder Unternehmer wird seine CO2-Steuer schön auf sein Produkt umlegen. Der Bauer legt um, der Transporteur legt um und auch die Kaufhalle legt um. Bezahlen muß alles der Endverbraucher, also Ottonormalo. Schon jetzt ziehen in weiser Voraussicht die Lebensmittelpreise deutlich an. Eine Gurke kostet jetzt schon 1,50 €. Die Ausrede: Es ist Winterzeit zieht nicht, denn auch im Sommer kommt diese Gurke aus dem Gewächshaus.

Die Politik ist hier machtlos

""Der Obstbauer jedenfalls zeigt sich von der Symbolik des Treffens wenig beeindruckt: "Da sitzen 300 Milliarden Euro Umsatz am Tisch. Glauben Sie, dass die sich von der Kanzlerin etwas sagen lassen?""
#
Als Endverbraucher sollte man nicht immer auf " Bilig,Billig "
schauen und auch wieder mehr Wert auf Qualität und Herstellung der Lebensmittel achten. E gibt viele kleine Einzelhandel Geschäfte und auch direkt beim Bauern einkaufen,dort gibt es in den Hofläden gute Ware in guter Qualität.

@ Toni B

... ich verstehe was Sie meinen! Nur ist leider das was Sie sagen, zweierlei Ausdruck des gleichen Problems! - Ungehemmtes Gewinnstreben von relativ Wenigen - die sich das leisten können (Finanzies, Konzerne, Verwalter) weil sie eine gewisse Machtstellung haben - zu Lasten der Vielen, die zunehmend weniger Mitsprache haben! Die Lösung wäre mehr Solidarität und eben nicht Verfall in zunehmenden Egoismus. Der leider zunehmend gelebte Egoismus machen wir es den Mächtigen leicht die Massen weiter klein zu halten und die Richtung unserer gesellschaftlichen Entwicklung zu bestimmen.

In einem Land

in dem der Verbraucher gut und gerne 80,- je Liter fürs Öl ins Auto bezahlt, das Olivenöl zum Verzehr aber bitte nicht über 2,- je Liter kosten darf, hat der Landwirt es schwer.

Da kann auch die Politik kaum was ändern, wenns der Verbraucher nicht schnallt.

Dito beim Plastikmüll
Dito beim CO2 Aussstoß
....

Ich kann den € nur einmal ausgeben!

Was nutzt es dem Bauern, wenn ich mir keine deutschen Lebensmittel mehr leisten kann? Verdient er dann mehr?
Ja, Lebensmittel sind in Deutschland relativ preiswert, dafür sind aber Miet- und Mietnebenkosten, relativ hoch und Löhne und Renten niedrig. Ich kann meinen € nur einmal ausgeben! Je höher die Fixkosten, desto weniger verbleibt zum Konsum.

als ob eine

kanzlerin, deren partei davon lebt, den reichen und marktführern ein bonbon nach dem anderen zu geben, da wirklich was machen würde. warme worte wird es geben und passieren wie immer nichts. ebenso "glaubhaft" auch die grossgrundbesitzer favorisierende Julia Klöckner.

es liegt schlicht und einfach an der Kapitalhörigen Gesetzgebung

es liegt schlicht und einfach an der kapitalhörgen Gesetzgebung,

nach der Zutaten in Lebensmitteln nicht deklariert werden müssen, wenn bestimmte Mengen unterschritten werden, das z.B. etwas "Erdbeere" genannt werden darf, wenn nur minimale Mengen von Erdbeere im Produkt sind, usw. usw. mit dem Etikettenschwindel.

Wenn endlich jeder, auch wirklich jeder Bestandteil in der Herkunft und Zusammensetzung von Lebensmitteln deutlich und in einfachem deutsch deklariert werden müsste,

würden die meisten zusammen gepanschten Lebensmittel / Fleisch- oder Wursterzeugnisse gar keine Käufer finden - egal wie billig.

Beitrag MoMa 2:17

"Frau Künast, wenn ich in den Supermarkt gehe, und gutes Feisch kaufen will, sodass die Tiere also vernünftg gehalten wurden, dann heißt es meistens: < Oh, haben wir nicht da,...>". Diese Aussage reicht sehr weit in`s Unverschämte rein. Unterstellt Sie doch, daß wohl die meisten Bauern ihre Tiere unvernünftig halten und darüberhinaus das Fleisch auch nicht gut ist. Eingebettet im Gesamtbeitrag ist auch die Verbindung zu und dort wird gerade nicht klar worum es den Bauern geht, weil dort der Fokus allzustark auf den monetären Aspekt gelegt wird. Selbstverständlich kann man über Mindeststandards bei der Tierhaltung streiten. Weil es grundsätzlich nichts gibt, was man nicht vielleicht doch noch besser machen kann. Aber die Art und Weise wie unsere Bauern dargestellt werden , kann ich nicht leiden. Diese Art belastet unser gesellschaftliches Klima. Gruß

Als ich gestern hier las, was

Als ich gestern hier las, was tagesschau.de von Habeck zitiert, war ich richtig geschockt. Der Mann sollte mal erleben dürfen, wie es sich mit Hartz IV leben und einkaufen lässt. Glaubt der, die Leute gehen aus Spaß zum Discounter und kaufen nur das Billigste?
Einen Einkauf bei Edeka oder Rewe kann ich mir überhaupt nicht leisten!
Am Freitag hätte ich gerne eine Paprika gekauft, aber das Gemüse war an dem Tag zu teuer. Und eine Packung Mortadella von der Hausmarke von Kaufland macht halt satt. Wenn ich eine Paprika esse, habe ich immer noch Hunger.
Gruß von der Hartz-IV-Front

Endlich mal ein richtiger Ansatz für die Diskussion

Hier muss der Gesetzgeber ran!

Ganz einfach

Gebt den Arbeitnehmern und Rentnern mehr Geld, dann können wir uns auch teurere Lebensmittel erlauben. Wenn nicht, freue ich mich um jeden Niedrigpreis und jedes Sonderangebot in meinem Supermarkt.

Freihandel nutzt nicht jedem!

In der Weltwirtschaft, insbesondere auch innerhalb der EU ist es so, das wer etwas z.B. Autos verkaufen will, im Gegenzug bestimmte Waren abnehmen muss. Und Deutschland will nun mal halt Autos, Maschinen usw. verkaufen. Und was haben andere Partner innerhalb der EU zu bieten - Lebensmittel. Also werden Lebensmittel zu Niedrigpreisen aus dem Ausland bezogen und der deutsche Bauer bleibt auf seinen Produkten sitzen bzw. macht diese teurer, um überleben zu können. Freihandel nutzt halt nicht jedem.

Fleischkonsum

Wir müssen nicht jeden Tag Fleisch essen um gesund zu bleiben. Es sind Obst und Gemüse ,die unsere Gesundheit erhalten. Das schont jeden Geldbeutel und die Umwelt. Viele Schreiberlinge wissen nicht mal was gesundes Essen ist. Sie haben keine Ahnung bringen aber hier die bombastischen Argumente und politisieren.Jeder Verbraucher kann durch sein Kaufverhalten sein Essen großen Einfluss nehmen. Das Gejammer vieler zeigt die Bequemlichkeit und die Unwissenheit gesundes Essen zu kochen. Dass man dabei auch Kosten spart ist vielen noch nicht bewusst geworden. Dass sie dabei noch gesund bleiben und Krankheitskosten sparen auch nicht. Das könnte man jetzt weiter fortsetzen...wenn man denn wollte!

9:27 von püppie

Äpfel kann man nicht mit Birnen vergleichen. Mineralöl wird anders besteuert als Olivenöl. Und die Mineralölkonzerne zeigen wie man Kartellrecht aushebelt und die Preise mehrmals am Tag Achterbahn fahren lässt. Halt freie Marktwirtschaft!

Sozialismus auf Raten

oder was soll das sein, Vorgaben wie im früheren 2. Deutschen Staat ?, die Semmel 20 Pfennige ? und das Weißkraut pro Kilo 25 Pfennige, oder wie darf man das verstehen ?.
Mal als Vergleich an die DM denken, und dann die Preise vergleichen.
Höchsten Strompreis, höchste Abgaben, und niedrigste Renten von den Nachbarn, und dann mit Frankreich vergleichen ?.
Wenn die Preise jetzt von der Politik diktiert werden, wo geht der Gewinn hin, zum Handel und in die Mehrwertsteuer, der Finanzminister reibt sich schon die Hände.

Wer jetzt als Rentner und Unterschicht noch bestimmte Parteien wählt, der sollte gut nachdenken.

Wenn Preise diktiert werden, dann muss das für das Einkommen auch zutreffen, die Unterschicht kann Geld nur einmal ausgeben, die Oben kaufen schon immer wo anders ein und andere Dinge.
Ab nächstes Jahr kommt noch der CO2 Preis oben drauf, wie hat sich die CDU das so gedacht.
Wie lange kann man etwas diktieren ?.

@GemeinSenf... Verpackung

Umweltfreundlich verpackte Waren? Wo sehen Sie die?
Gurken in Plastik, Paprika wahlweise im Plastiknetz oder PlastikmitStyroporkarton, Salat und Trauben im Plastik...

Natürlich muss die Regierung ein Gespräch führen. Freiwillig, wie die Lobbies das immer wollen, funktioniert ja nichts. Es gibt die Lobby "Gib mir und behalte nix" und es gibt Bauern, die für gesunde Lebensmittel anständig bezahlt werden müssen. Und es muss geregelt werden, dass Fördergelder nicht mehr in die Masse sondern in Qualität geht und wir nicht die Gülle für Schweinefleisch hier versprühen, obwohl das Fleisch nach China gehen wird.
Wie gesagt, "freiwillig" wird sich da nichts tun.

Lebensmittelmarkt:Kleinbauern gegen Handelsriesen.....

Zahlreiche Kleinbauern mußten schon wegen der geringen Preise,die sie für ihre Produkte bekommen aufgeben.So ist das,wenn es monopolartige Strukturen in der Lebensmittelbranche gibt(REWE,Lidl,Schwarz-Gruppe).Sie sind wegen deren Marktmacht faktisch darauf angewiesen an sie zu verkaufen.
Aber ob Termine im Kanzleramt da Abhilfe schaffen können ?

Ad absurdum

Es ist absurd, dass man sich das Ziel „mehr Wertschätzung für Lebensmittel“ setzt und dabei das „Vieh“ mit Füßen tritt.

Kleinbauern gegen Handelsriesen

Die Nahrungsmittel als Grundbedürfnis in Deutschland sind rel. günstig, das hat dieses Land seit 70 Jahren stabilisiert. Das hat zu 'freiem' Geld für andere Dinge geführt, das wiederrum zu Wirtschaftswachstum. Die Landwirtschaft ist in dem Zeitraum extrem effizient geworden, bekommt aber inzwischen einen geringeren Anteil des Endproduktpreises. Da wäre der Hebel anzusetzen. In der Kette vom Acker bis zur Theke werden Produkte durch unsere gesellschaftlichen Forderungen an Frische, Produktvielfalt, Kleinstabpackungen usw. teurer. Da inzwischen die CO2 Diskussion lange die Urproduktion erreicht hat, wäre eine Bepreisung aller Stufen vom Acker bis zur Theke in CO2 das einzig hilfreiche. Durch diese Transparenz können Fehlwege in der zu tiefen Kettenaufteilung einerseits und z.B. mehr Aufwand im Stall vergütet werden. Dem LEH liegt dieser Vorschlag vor.
Dr. Helmut Aniol, Landwirt

re tada

"@andererseits

"Wie hieß es gerade in der Anmoderation eines Radiobeitrages: ein halbes Kilo Putenfleisch für 2,99" Am 03. Februar 2020 um 08:43 von andererseits

Wo soll das denn sein???
Ich habe Putenschnitzel noch im Kühlschrank:
500g für 3,69€ vom Discounter."

Und weil Sie 3,59 bezahlt haben kann es das Angebot 2,99 gar nicht geben?

Faire Bauern gibt es überall

Selbst im Großraum Stuttgart gibt es viele Gemüsebauern, die ihre Ware im Hofladen oder auf dem Markt verkaufen. Sie kaufen auch Ware zu - und sagen das auch dazu. Also zahle ich da auch einen fairen Preis. Und etliche machen einen Hoftag, einen Tag der offenen Tür. DAS schafft Vertrauen und stabile Kundenbeziehungen. Bei den Discountern kaufe ich dann Bananen und vielleicht mal ne Ananas.
Und letztlich schmeckt man die Qualität. Aber die Landwirtschafts-Subventionen gehen zum Großteil an Großagrarier, Industrie-Bauern. Die bräuchten das am wenigsten!

Spielregeln?

Bei der Betrachtung der Geschichte muss man feststellen, dass das im Mittelalter z.B. die Handwerker in Zünften bzw. Gilden organisiert waren, welche gleiche Bedingungen für alle Mitglieder festlegten. So blieb alles in etwa auf dem gleichen Niveau. - Nun haben wir ja das sogenannte Wachstum (samt Bevölkerungswachstum), und da werden immer die größten "belohnt", was zur Folge hat, dass die kleinen baden gehen, und die Einkommensschere immer weiter aufgeht (die Deutsche Bank "beschäftigt" 640 Bezieher von Millioneneinkommen, die trotz 4,7 Milliarden VERLUST Gehaltserhöhungen und Boni bekommen).
.
Nun wollen wir gewiss nicht zurück ins Mittelalter. Aber ein paar Spielregeln für die "Player" in unserem Wirtschaftssystem sollte es schon geben und sollten auch kontrolliert und eingehalten werden. Ganz gewiss wird Sigmar Gabriel als DB-Aufsichtsratmitglied den Finger in die Wunde legen. Oder glaubt jemand etwas anderes?

Ein Fall für das Kartellamt.

Mißbrauch von Marktmacht, so als würde der Hund die Wurst bewachen.

Zu befürchten ist,

daß bei dem Gespräch im Kanzleramt für die Bauern nicht viel, bis gar nichts rumkommt. Die Einkäufer der Handelsriesen werden unter anderem dafür bezahlt, daß sie noch preissensibler einkaufen als die Kunden im Supermarkt. Schlußendlich ist klar, daß jedwede Arbeit auskömmlich bezahlt werden muß, wenn sie geleistet werden soll.

Hallo isadora,

wann warst du denn zum letzten Mal einkaufen? Muss schon lange her sein, denn sonst wüstes du, wie die Preise für Obst und Gemüse angezogen haben. Für die 1,50 €, die ich für eine schrumplige Gurke zahlen muss, bekomme ich drei Bockwürste und die machen wenigstens satt.

re karlderkühne

"Freihandel nutzt nicht jedem!

In der Weltwirtschaft, insbesondere auch innerhalb der EU ist es so, das wer etwas z.B. Autos verkaufen will, im Gegenzug bestimmte Waren abnehmen muss."

Was für ein Unsinn! Es gibt keine Quoten im Binnenmarkt.

@Euro-Made

Der Vergleich mit Frankreich hinkt, da haben Sie sicher recht. Hat aber mit Einkommensteuer nur indirekt zu tuen.

------------------
Zunächst wachsen die Franzosen mit einem anderen Verständnis und Angebote für Lebensmittel auf. Was mich an der Diskussion so ärgert, es ist alles nicht neu und hier wird nur, seitens Merkel /Klöckner über die Preise gesprochen, niemand spricht von der Qualität. Die Qualität von z. B.
Fleisch beim Discounter ist unirdisch schlecht. Der Milchpreis stagniert, gucken Sie mal in ekn Kühlregal, da stehen 7-8 verschiedene Milchsorten, zusammen geschüttet. Ich kaufe meine Milch/Produkte nur noch im Bioladen,
Gemüse, Obst auf dem Frischemarkt und Fleisch beim Metzger. Der Discounter kann mich mal gerne haben.

@ sagen

>>> Wenn ich eine Paprika esse, habe ich immer noch Hunger.
Gruß von der Hartz-IV-Front <<<
.
Und jetzt stellen Sie sich mal vor, sie würden für ihr Geld arbeiten gehen, und könnten sich den Paprika trotzdem nicht leisten?
Die Steuerlast für den durchschnittlichen Arbeiter hierzulande ist europaweit am höchsten. Von der zu erwartenden Rente ganz zu schweigen. Nur mal so zum Nachdenken ...

@Karl der Kühne

Wo kommt denn die Wintergurke her?
aus dem Freiland?Oder doch doch aus dem Gewächshaus. Kaufen Sie im Sommer Ihre Gurke auf dem Markt und nicht die, beim Discounter. Lernen Sie mehr über Lebensmittel,wo kommt denn alkes her.

Wer sagt die Wahrheit ?

Kleinbauern ,
..ach so ....
Nicht in die Falle tappen ,
..denn vielen Bauern interessiert auch nicht den Verbraucher ...
Wer Klagen gegen Klimapolitik der Bundesregierung führen kann ; wie kürzlich im " Alten Land" bei Hamburg geschehen , ..wegen Einbußen im Ertrag , ..der hat weiterhin gut Geld verdient .

Landwirtschaft mit Hirn

Wir haben selber zu dieser Situation beigetragen. Die Konzentration in der Landwirtschaft, wie im Handel, wie in der Lebensmittelindustrie. Die jetzt um den Staat rufen haben vor einigen Jahren gegen staatliche Intervention opponiert.
Höhere Lebensmittelpreise kommt nicht den Kleinbauern zugute sondern das Handels- und Industrieoligopol. Allererst mus die EU ihre Agrarsubventionen nach und nach streichen, sie kommt vor allem den Großbetrieben , auch den Bäuerlichen zu Gute. Mit diesem Geld sollen die Leistungen der Kleinstbauern im Umweltbereich gefördert werden. Da gibt es genug zu tun. Die Preise für Nahrungsmittel werden von dann selbst steigen.
Wichtig aber ist das dies eine europäische Maßnahme ist.
Denn was ich in Osteuropa erlebt habe war schlimm. Sozialistische Großbetriebe wurden geschlossen, die Landwitschaft hatte keine Arbeit mehr, Arbeitslosengeld, Billigimporte subventioniert aus Westeuropa und Förderung von Chinesische Landwirtschaftsgroßbetriebe in Osteuropa !

Vergleiche hinken!

BILD: "Fakt ist aber auch: Die Deutschen geben im Schnitt nur 9,5 Prozent ihres Konsums für Lebensmittel aus. Zum Vergleich: Bei Franzosen sind es 12, bei Rumänen sogar mehr als 26 Prozent. "
Seltsamer Vergleich - und wie viel geben die Rumänen für Miete aus?

Einfach einfach das Ergebnis

Von versagen der Politik der letzten 25 Jahre .Der Gesetzgeber gibt Haltzngsformen und Gesetze für Handel ab im Bereich der sozialen Marktwirtschaft und achtet auf die Umsetzng .Die Politik macht ihre Aufgaben nicht für Lobby und mit Unfähigkeit gepaart dadurch läuft es aus dem Ruder.Der Fisch stinkt vom Kopfe an ,Spd grüne CDU merkt es euch.Keiner ist unschuldig von euch .

9:43 KarlderKühne

"Freihandel nützt nicht jedem......"

Genauso ist es.
In der Regel setzen sich die Stärkeren und nicht unbedingt die Besseren durch.
Was wir dringend bräuchten wäre ein "fairer Handel" aber bringen sie das mal den Bevölkerungen nahe die täglich mit dem angeblich seligmachenden Mantra des "freien Handels" traktiert werden.
Nur allmählich und sehr zaghaft dämmert es dem einen oder anderen, dass nur "freier Handel" doch nicht nur das Wohl der Allgemeinheit im Auge hat.

Kleinbauern?

Was sind Kleinbauern?
Kleinwüchsige Landwirte?
Also in unserer Region ist kein Bauer wirklich "klein", haben mehr Mitarbeiter (Lohnarbeiter) als manch mittelständisches Unternehmen.
Auch ein Vergleich zu früher schafft keine klare Definition.
Geht es hier nur um #meinungsmache?

Abenteuerliche Vorstellungen von "Planwirtschaft"

Viele jammern in diesem Forum über Wiedereinführung der Planwirtschaft (und vielleicht noch des Sozialismus), ohne im Ansatz zu wissen, wovon sie reden.

1. Regulierung bis hinein in die Preisgestaltung ist noch lange keine Planwirtschaft.

2. Systematisch geplanter Einsatz von Ressourcen und die aufeinander abgestimmte Koordination der Erzeugung bestimmter Produkte vermeidet Überkapazitäten sowie Überproduktion und Unterversorgung. Was ist daran schlecht, dass man am Ende des Tages weniger Lebensmittel in die Tonne haut? Vielmehr könnten sich die Erzeuger nun stärker Nachhaltigkeit und Tierwohl widmen.

3. Dass die Planwirtschaft in der DDR nicht funktionierte, lag eher daran, dass die führende Partei, die SED, immer alles besser wusste und Expertenmeinungen ignorierte – schlicht unfähig war, den Plan umzusetzen.

4. Wenn jetzt noch die Bauern in ganz Deutschland von der ostdeutschen Selbstvermarktungsgenossenschaft KONSUM lernen würden ... ach lieber nicht, ist ja Sozialismus!

Lebensmittelpreise

Bei einer freien Marktwirtschaft regulieren sich die Preise selbst. Durch die Subensionen
entsteht eine Überproduktion der Waren. Es wird daher mehr erzeugt und das Überangebot senkt die Preise. Die Supensionen kürzen oder streichen wie in Australien. Da kostet ein Kilo Schaffleisch 10 bis 16 Euro, da wären auch die Landwirte zufrieden. Aber Supensionen zu kürzen kostet Wählerstimmen, da erhöht man lieber die Preise, da steigert auch die Steuereinnahmen.
Wenn weniger Feisch produziert erzeugt wird, hätten wir auch weniger Umweltschäden.
Nach meiner Meinung hat die Koalition total versagt sie beschliesen fast nur Gesetze oder Verordungen die Geld in die Kassen des Bund bringt, haben sie mehr Mut.

Lebensmittelpreise

Bei einer freien Marktwirtschaft regulieren sich die Preise selbst. Durch die Subensionen
entsteht eine Überproduktion der Waren. Es wird daher mehr erzeugt und das Überangebot senkt die Preise. Die Supensionen kürzen oder streichen wie in Australien. Da kostet ein Kilo Schaffleisch 10 bis 16 Euro, da wären auch die Landwirte zufrieden. Aber Supensionen zu kürzen kostet Wählerstimmen, da erhöht man lieber die Preise, da steigert auch die Steuereinnahmen.
Wenn weniger Feisch produziert erzeugt wird, hätten wir auch weniger Umweltschäden.
Nach meiner Meinung hat die Koalition total versagt sie beschliesen fast nur Gesetze oder Verordungen die Geld in die Kassen des Bund bringt, haben sie mehr Mut.

10:24 von Harnisch

Da die meisten Metzger aufgrund politischer Auflagen heute nicht mehr selbst schlachten können kommt das Fleisch aus den gleichen Schlachthöfen wie das beim Discounter.

Was sollte denn wohl geschehen,

Außer der Schwarz-Gruppe (Stiftung) zocken alle Börsenunternehmen fleißig fleißig weiter. Und die Kapitalinhaber (Aktien) verdienen fleißig fleißig mit. Ihre Haushaltspläne werden sogar für die Zukunft mit den jeweiligen Zinserträgen aufgestellt.
Zentralisierungen sind das Problem, in jeder Beziehung und bei allen Waren und lebensnotwendige Kostbarkeiten, wie Wasser, Strom usw. usw.
Es wurzelt nicht nur in Preise, sondern auch in Mengen, Armut und letztendlich sogar in Völkerwanderungen.
Das System riecht vom Kopf her schon nicht mehr gut..

@püppie

Vollkommen richtig, genauso ist es.

Lebensmittelpreise

seit der Euro Umstellung sind die pPreise um 70 - 100 Prozent innerhalb einer Woche gestiegen ..die Löhne dagegen gesunken.......und seitdem nur geringfügig gestiegen und das auch nur in einigen besonderen Branchen...die anderen werden Richtung hartz IV Front gedrängt meiner Schätzung nach ca 60 Millionen duetsche Bundesbürger über kurz oder lang.. ein richtiges Rindersteak habe ich mir schon seit über 2 Jahrzehnten nicht mehr gekauft da die Preise ins astronomische wachsen...wenn Ihr die Demokratie hier in Deutschland noch weiter gefährden wollt macht nur so weiter.
Ihr alle macht nur noch Politik auf Kosten der kleineren Verdiener die nur an die 30 bis 40000 Euro jährlich verdienen oder sogar noch weniger.
Vor Zwei Jahren war die Ministerin aufgrund des heißen Sommers der Getreidepreis zu niedrig......der heiße Sommer ist längst vorbei die Preise sanken danach natürlich nicht mehr.
Weiterhin Erfolg mit solcher Politik

Nach wie vor steht

Nach wie vor steht Deutschland als Fleischexporteur auf platz 3. Was will uns die Politik damit sagen, weniger Fleischproduktion heisst auch weniger Arbeitsplätze. Oder sollen wir Deutschen Fleisch und anderes teuer bezahlen, ohne das der Export gleichfalls belastet wird.
Wer wollten denn die riesigen Zucht und Mast Betriebe. Heutzutage alles vollautomatisiert, und langfristig finanziert. Da hat ein Kleinbetrieb GA keine Chance, mit Ertrag zu arbeiten. Glaube auch nicht das es irgend einem Tier in den Agrarfabriken besser gehen würde. Da sorgt weiterer Wettbewerbsdruck für.
Die Discounter werden weiterhin auf die Preise drücken, wenn das EU Ausland die Preise wieder nach unten drückt.

@ isadora, um 09:48

Sie sprechen mir absolut aus dem Herzen.
Bei etlichen Mitmenschen scheint eine “Esskultur“ vorzuherrschen, die ich nur als unterirdisch bezeichnen kann.
Da es oftmals an eigenem Willen und etwas Fantasie beim Einkaufen und Kochen mangelt, geht man gern den bequemen Weg, und dann wird darüber lamentiert, dass Hähnchenschenkel oder Koteletts nicht im Angebot zu kriegen sind.

Nein, es muss beileibe nicht jeden Tag, auch nicht jeden zweiten, Fleisch auf dem Teller liegen.
Man überlebt das, und zwar überraschend gut!

Das Ganze im Blick behalten

Die Preise sollen künstlich erhöht werden, die Politik lernt nicht aus ihren Fehler, nur Symptome zu bekämpfen. Aus diesem mittelalterlich anmutenden Denken heraus zu kommen in die Ganzheit, ist wohl die grösste Aufgabe der Menschheit. Erst dann liesse sich wohl überlegen, dass es nicht anders geht, als erste Priorität nicht das Maximieren des Geldes anzusehen, sondern die Überlebensfähigkeit aller einzelnen. Die Bauern müssen überleben können, sonst führt der Druck nur noch weiter zu Monokultur (und Schädlingen, die wiederum mit Chemiekeulen bekämpft werden), und MTH und so weiter.

Aber für diese Grundsätze reicht es ja nicht, weil die Politik genauso leider fast jeder andere, nur ans Geld denkt. An sein eigenes natürlich. Damit aber hält man schön den Fokus auf die Einzelheit. Würde man an den Grundsätzen etwas ändern, müsste man streng gesehen vieles ändern, und im Grundgesetz (das allerdings auslegbar ist), steht was von "Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft".

Lebensmittelpreise

Macht nur so weiter, bitte alles teurer machen nur die Löhne senken, wir sollen ja nicht ein Volk der USA werden mit 70 Prozent übergewichtiger Menschen, die kleineren Einkommen können ja bei uns wieder auf Kartoffel und Brot umschwenken, die Filetstücke sollen natürlich den grösseren Einkommen zustehen.
Es ist eigentlich eine Schande wie bei uns die Politiker die Lobbys der Industrie unterstützen, und sich dabei auch noch gut fühlen können.
Ich frage mich manchmal welche Firma ich haben müsste , wenn ich mit 4 Leuten als Familienbetrieb einen Jährlichen Umsatz von 2 oder 3 Millionen Euro mache, wie es bei einem landwirtschaftlichen Betrieb ist.
Jede Handwerksfirma wäre froh, wenn sie mit 4 Leuten einen solchen Umsatz hätte.

Nur so, zur Information

Nach dem Frostjahr 2017 folgte eine üppige Apfelernte in 2018. Um die Läger zu räumen wurden diese Äpfel, Tafelware wohlgemerkt, kein Mostobst, am Bodensee für unter 0,10€/kg am Großmarkt verkauft. Die Obstbauern erhielten im Schnitt weinger als 0,20€/kg für die Ernte 2018. Ich erwähne dies lediglich, damit man sich eine Vorstellung von der Größenordnung des Preisunterschiedes zwischen Preis-Ladentheke vs. Auszahlungspreis-Bauer machen kann.

Wer es sich leisten kann ...

sollte auf Dumpinglebensmittel verzichten und genau hinschauen was gekauft wird.
Das fördert die Hersteller die es auch verdient hätten!
Ich persönlich verzichte auf vieles um mir hochwertiges Essen leisten zu können, das ist meine Definition von Luxus. Leider geht das bei den meisten meiner Mitbürger nicht, weil alles, was zum Leben notwendig ist, ständig teurer wird! Mal weil es der Markt beschert (Immo- und Mietpreise wegen vorhergehendem Ausverkauf der Wohnungen um politische und wirtschaftliche Fehler zu korrigieren), für die Umwelt (EEG, Stromsteuer, Durchleitungsgebühren, ... und nun noch die CO2 Bepreisung obendrauf), unplanbare Politik (Kaufe diesen Diesel weil supersauber, weniger Jahre später Fahrverbot und Quasi-Enteignung...), ein marodes Gesundheitssytem seit Ullas Reform (wer Geld hat darf auch Zähne im Mund haben ....), Lohnnebenkosten auf Rekordniveau, private Altersvorsorge, und einiges mehr.
Ich sehe hier die Politik in vollem Umfang in der Schuld und Bringschuld!

Das Kartellamt hat geschlafen

Somit konnten sich zu viele Handelsriesen durch Zusammenschlüsse bilden, die ihre Einkaufsmacht ausnutzen können.
Eine freie Marktwirtschaft funktioniert nur durch fairen Wettbewerb, für den der Staat sorgen muss, indem er Kartelle verhindert.

Den Vergleich mit Frankreich

Den Vergleich mit Frankreich habe ich schon oft gehört. Ja es stimmt die Franzosen geben prozentual mehr Geld für Lebensmittel aus als die Deutschen. Allerdings ist die Qualität auch weit über der deutscher Lebensmittel, will ich in Deutschland vergleichbares kaufen muss ich schon Delikatess Geschäfte aufsuchen. Dann ist auch der Preis wie in Frankreich. Wir brauchen wieder eine andere Landwirtschaft das stimmt, aber so lange die EU Agrarkonzerne fördert und die kleinen nachhaltig produzierenden Bauern im Stich lässt wird sich nichts ändern. Subventionen abschaffen dann regelt sich der Markt von allein und die Preise auch. Angebot und Nachfrage.

Man Stelle sich vor ...

.. die Preise der Deutschen (!) Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Fleisch werden doppelt so teuer ... kriegen die Erzeuger dann auch das Doppelte? Verringern sie zum Natur- und Tierschutz ihre Kapazitäten um die Hälfte?
Wohl eher nicht. Die überschüssigen Schweine und Hühner die, weiterhin billig erzeugt werden, gehen dann zu 100 % an den alles aufsaugenden chinesischen Markt.
Höhere Preise für Lebensmittel und Energie (z.B.) senken den Binnenkonsum in anderen Bereichen. Das Gehalt steigt ja nicht .. und stiege es, wäre die Preiserhöhung für die Katz.
Das eigentliche Problem ist es, dass es in der EU zu viele Landwirte gibt. Sie selbst produzieren abenteuerlich gegen einander an: größer, billiger und rücksichtsloser: gegen Tierschutz, überdüngt und Kreatur unwürdig.
Hat schon Mal einer 10 Kioske nebeneinander gesehen? Wohl nicht. Zwei könnten überleben .. vielleicht. Die subventionierte Landwirtschaft kann das: Produzieren bis zur Überschussvernichtung.
DA was nicht ...passt

Fleisch zu günstig, alternativen zu teuer

ist nicht normal das Fleisch pro Kilo billiger ist als viele Gemüse und Tofu, wo Tiere doch so viel Energie verbrennen. Bitte auf mehr Tofu Händler im Laden ansprechen. Im Asialaden kann man momentan nur Schwedischen Tofu für einen realistischen Preis von 3€ pro 400g kaufen.

Am 03. Februar 2020 um 10:49 von walter stelzer

" Da kostet ein Kilo Schaffleisch 10 bis 16 Euro, da wären auch die Landwirte zufrieden. Aber Supensionen zu kürzen kostet Wählerstimmen, da erhöht man lieber die Preise, da steigert auch die Steuereinnahmen. "

Was meinen Sie denn was Schaffleisch in Deutschland kostet ?, wenn es nicht aus der Tiefkühltruhe und aus Neuseeland ist ?.

Also beim Schäfer im Direktbezug, laut Liste, so um die 30 Euro, gibt natürlich auch billigere Schäfer oder von privat, wenn man jemand kennt.

Aber Sie scheinen weder einzukaufen noch zu kochen.

Bei einem gehe ich mit Ihnen mit, alle Subventionen streichen, damit die Marktverzerrung mal aufhört.

Damit meine ich nicht nur die Bauern, Subventionen reichen bis zum E-Auto, die ganzen Subventionen müssen weg.

@ KarlderKühne

Werter KarlderKühne: ... Vielleicht würde es schon mal helfen, wenn wir - ähnlich wie die Franzosen - Lebensmittel eben als etwas Betrachten würden was Leben ausmacht und nicht nur als Gut von Konsum!

Ich finde die Kritik daran, daß mit Hilfe von Discountern Lebensmittel zu Ramschprodukten verkommen sind durchaus berechtigt. Den Verweis darauf, daß dann ärmere Menschen sich angeblich keine Lebensmittel mehr leisten könnten empfinde ich hingegen als durchsichtig!

Ich bin mir sicher, daß Discounter nicht zwangsläufig Preise nur dadurch niedrig halten könnten, daß Sie den Einkaufspreis drücken! Der aktuelle Weg, der zu Umweltverschmutzung und Verschwendung führt, ist der günstigste Weg für Disounter, nicht aber der für Erzeuger und Verbraucher. Und auch denke ich, daß es viele Kostenoptimierte "Konsumprodukte" ohne wirklichen Wert als Lebensmittel gibt. Mit einer anderen Lebensweise (z.B. wieder mehr selber kochen) könnte manch einer sicher mehr Geld sparen als durch Discounter.

@Seabiscuit

"Der Kunde entscheidet. Wer ein Kilo Fleisch für weniger als 15 Euro kauft, finanziert damit, dass ein Tier gequält wird" Am 03. Februar 2020 um 09:12 von Seabiscuit

Wir sehen an der Textilindustrie, dass der Preisunterschied leider nur die Gewinnspanne der Unternehmen, nicht aber die Bedingungen am Arbeitsplatz verbessert.

Bei Bio-Produkten gibt es schon heute Betrug.

Wenn man Tierwohl verbessern möchte, dann geht das nur mit Auflagen und deren Durchsetzung.

Allerdings endet diese Macht an der Grenze und zwar die des Landes, nicht des Kontinents.
Wir importieren aber von anderen Kontinenten.

@Wiederstand jetzt / 11:19

"Allerdings ist die Qualität auch weit über der deutscher Lebensmittel, will ich in Deutschland vergleichbares kaufen muss ich ..."

Ja, aber das liegt doch daran, daß wir Deutschen in der Regel nur auf den Preis und nicht auf die Qualität schauen! ... Das was auf französischen Großmärkten nicht ansatzweise verkaufbar wäre, schaffen deutsche Disounter tonnenweise in Ihre Läden. ... Fragen sie doch mal einen Deutschen woran er oder sie eine reife Tomate erkennt? ... Die Antwort wird zu über 90% - "Rote Farbe" - sein! ... Das die meisten Suppermarkt-Tomaten aber bereits auf dem Weg von der Gemüsetheke zur Kasse ihr Rot eingebüßt haben, weil dann dort nicht mehr die Speziallampen das Gemüse reif färben, kappieren wohl die Allerwenigsten.

@Sönke Magnus Müller- zu spät, zu spät........

Hier muss der Gesetzgeber ran
_______________
Zu spät der Zug ist abgefahren, alles nur Lippenbekenntnisse. Die Großkonzerne haben hier das Sagen, die Politik, unsere Regierung Merkel&Co. nicken nur mit den Köpfen.
Unser Essen ist POLITISCH, Aufschrei jetzt!!

Kleinbauern gegen Handelsriesen?

Wie in der Politik auch müssen die betroffenen Bauer gute demokratisch alternativen zum jetztigen System in Eigenverantwortlich entwickeln.

Ein sinnvolle weiterentwicklung ist mit dem alten System und Ihre EU abhänigkeit nicht mehr möglich.

50 jahre haben gezeigt das die Politik in D und Brüssel das nicht verbessert haben.

Für viele Landwirte ist die Produktion von Lebensmitteln

doch nur noch ein Zubrot. Dank der EU Direktzahlungen für ihre Flächen, sind die viele Landwirte auf auskömmliche Preise für ihre Produkte überhaupt nicht angewiesen...

Kartellamt hat geschlafen ?

Also transparent sind die Ämter noch nie gewesen .
Aber dafür gibt es sicherlich auch rechtliche Gründe .
Schon hat der Verbraucher das Probem der Beurteilung von Themen des allgemeinen Interesses .
Lobbyisten evtl. ...
besser bei der Lebensmittelindustrie ?
Ja , hat der Bauernverband sich nicht auf die Jahrzehnte lange Bevormundung eingestellt ?
Na hier liegen wohl eher die Gründe für die angebliche schlechte Ausgangslage der erzeugenden Betriebe .

vor allem die, die es sich leisten könnten?

Kopfmensch @

Mit den dreien die das noch können wird das nicht werden. Alle andern sind ob der Ausbeutung durch Steuern und gebühren nicht mehr dazu in der Lage.

Leider sind auch besonders die Erzeuger mit schuld durch überproduktionen das der Bürger kein vertrauen mehr in
"teuer = gut" haben kann.

@hesta 15 EINSPRUCH

Ganz falsch ist es nicht, was sie schreiben. Wir haben aber noch einen
Metzger, der selbst schlachtet und zum Teil, seine Wurst selbst herstellt. Diese Metzgerei gibt es schon in der 3. Generation.

Sagen was richtig wäre ...

Markt regelt mit Hilfe von Interessenverbänden .
Wem passt eine bestimmte Interessenverbindung nicht ?
In diesem Fall den Erzeugern .
Dann hat der eigene Interessenverband wohl seine Arneit nicht ausreichend getan ...

@ Okabe

"Fleisch zu günstig, alternativen zu teuer
ist nicht normal das Fleisch pro Kilo billiger ist als viele Gemüse und Tofu, wo Tiere doch so viel Energie verbrennen"
Am 03. Februar 2020 um 11:29 von Okabe

Tja, verbrennen die Tiere offensichtlich nicht, denn da würde keiner mehr Fleisch produzieren. Kein Bauer wird dazu gezwungen, wissen Sie.

Was Tofu angeht:
Das ist das beste Beispiel dafür, dass man für Schickimicki extra zahlt, einfach weil es Schickimicki ist und die Leute gerne anderen zeigen und erzählen, dass sie sich Schickimicki leisten können.
Das nennt sich Gewinnspanne erhöhen.

So viel Unsachlickeit

1. Ein normaler Bauer (also nicht die Agrarkonzerne) hat´s wirklich schwer. Jahrzehntelang hat man uns was von den wertvollen Familienbetrieben vorgedröhnt und damit die Agrarsubventionen schmackhaft gemacht. Die kommen aber in namhafter Höhe nur bei den Agragkonzernen an, die zum Überangebot beitragen und damit die "Familienbetriebe" ausbooten.
2. Da immer mehr Rentner, Arbeitnehmer und Sozialhilfeempfänger mit Niedrigeinkommen entstehen, können sie sich teurere Waren nicht leisten.
3. Soll die Regierung regulierend eingreifen, dann wird hier lang und breit sowie voller Verachtung über den Kommunismus gespottet, wo´s keine Bananen gab.
.
Wenn das "Volk" sich so belabern lässt, und auch noch selbst gegen Bauern und Regulierung anwettert, was soll da wohl bei heraus kommen? Und die CDU, die hinter all dem steckt, ist immer noch stärkste Partei. Wir haben ja den Bliztableiter SPD.
.
Mal ehrlich, Leute, so kann man VERNÜNFTIGE Politiker nicht hinter dem Ofen hervorlocken.

“Im Handel liegt der Segen“

Diese alte Weisheit hat heute mehr denn je ihre Bedeutung.
Würden die Produkte vom Hersteller bis zum Kunden nicht so unverschämt teuer, könnte hier jeder weiterhin zu den niedrigsten Lebensmittelpreisen der EU einkaufen.
Aber andererseits:
Solange man abends um 9 Uhr noch vielfältiges frisches Brot, frisches Fleisch, Obst, Gemüse usw. erwartet, sollten wir doch “kleine Brötchen“ backen, denn damit drehen wir Konsumenten mit an der Preisschraube.

Liebe Bauern, liebe

Liebe Bauern, liebe Lanwirte,
Um einem Oligopol der drei Märkte entgegen zu wirken, muss man sich nur absprechen. Das nennt sich dann Gewerkschaft oder Interessenvertretung.
Wenn dann das Gemüse und Fleisch 3x teurer, als du Gemüse ist, muss man Made in germany draufschreiben. Oder die Standarts so anheben lassen, das eu-ramsch nicht mehr funktioniert. Ich denke der polnische oder spanische Bauer hätte auch nichts gegen höhere Verkaufspreise einzuwenden.

@ Tada, um 12:27

re @ Okabe

Schade, dass Sie so polemisch antworten, wo Sie in einem vorangegangenen Kommentar doch sehr sachlich geschrieben haben.

User Okabe hat doch absolut recht, denn um ein Kilo Fleisch “anzusetzen“ muss ein Nutztier ein Vielfaches an pflanzlicher Nahrung zu sich nehmen, wobei es selber ja auch nicht von Luft lebt und sich zum eigenen Erhalt auch noch einen gehörigen Anteil abzweigt (“verbrennt“).

Tja, und Tofu scheint für Sie ja ein richtiges Reizwort zu sein. :-)

Kosten für Lebensmittel ..

Die Kostenspirale anheizen , ..etwa wie der Ministerpräsident in Niedersachsen ; ...dem die Lebensmittel doch recht billig erscheinen , ..na da hat sich die Lobby der Industrie doch erst recht auf die Schenkel geklopft ; ..denn dann sind die großen Handelsketten wieder auf der Gewinnerseite .
Was verdient doch gleich so ein Ministerpräsident ?
Schon klar , ..bei der Position sind Kosten für Lebensmittel auch dann erschwinglich .

@Tada 12:27

Tofu schikimiki? Ihr Fleisch nutzt mehr Sojabohnen als das Tofu, und sorgt dafür das wir auch ja kein Regenwald in Zukunft mehr haben. Tofu ist in anderen Ländern billig, aber in Deutschen Supermärkten nur überteuert (mehr mals teurer als im Asialaden) selten zu finden. Dies hat nichts mit Schikimiki zu tun.

@ Bender Rodriguez, um 12:39

Ich denke, dass Sie es sich mit Ihrer Idee allzu einfach machen.
Das Handelsgeflecht ist kein Kaufladen im Kinderzimmer...

Neoliberale Marktwirtschaft zerstört viel

Dinge wie Gesundheitswesen, Nahrungsmittelerzeugung, Bildung und öffentlicher Verkehr dürfen nicht der neoliberalen Marktwirtschaft unterworfen werden. Da braucht es Regularien und Leitlinien, damit ist keine Planwirtschaft gemeint.

re: 10:24 von Harnisch

Da muss ich Ihnen widersprechen.

Wenn Sie mehr Geld im Portemonnaie haben, geben Sie für die Lebenshaltung (hier Lebensmittel) halt auch mehr aus. Ganz einfach.

Sie können sich doch glücklich schätzen.Sie sind in der Lage alles beim Bioladen (besser?) kaufen zu können.

Manch andere können das halt nicht.

Jene kommen zudem auch nicht auf den Geschmack, weil, so wie sie sagen, beim Discounter alles schlechte Qualität ist.

Sie können sich demnach doppelt glücklich schätzen. Andere, wie z.b. rund 2.000.000 Schulkinder in D, haben manchmal noch nicht einmal Frühstück.
(In Berlin kriegste ene Schrippe für 5 Cent. Wollen wir den Preis dort auch gesetzlich „anpassen“ ?)

Es ist eine Errungenschaft der sozialen Marktwirtschaft, daß sich auch weniger betuchte hierzulande am Fleisch laben können.

Ich lasse Ihnen ihren Bioladen, seien Sie bitte so tolerant und lassen den anderen was der anderen ist.

@ Werner 1955

"Mit den dreien die das noch können wird das nicht werden. ... "

... also ich seh da schon noch ein paar mehr als 3, die sich das leisten könnten, grade auch jene aus dem Baujahr 1955. ... Vor ein paar Wochen hatte ich eine interessante Diskussion im Verwandtenkreis. Anlass war die laute Empöhrung über den "Oma-Song". ... Als ich dann mal darauf hingewiesen habe, daß mit "Oma" eben nicht die Trümmerfrau gemeint war, sondern eben die Vertreter der Boomer-Jahre, jene die sich gern mal aus Komfort und nicht aus rationellen Gründen einen SUV in Vollausstattung kaufen - weil sie sich's eben leisten können - waren die ersten still. Und weil es grad so gut lief, bin ich dann mal noch ein paar andere seltsame Konsumgewohnheiten von Endverbrauchern durchgegangen. ... Ja, es gibt arme Menschen in diesem Land die sich nicht immer alles leisten können. Aber die überwiegende Masse, redet sich oft auch ärmer als sie es ist. Lustig, weil viele merken gar nicht wie sie sich anderswo ausnehmen lassen.

Flexibler werden

Die Bauern brauchten sich bisher nie um den Verkauf ihrer Waren kümmern. Das ist in anderen Branchen anders. Ständig helfen der Staat und die EU-Subventionen.

Wie wärs denn mal mit neuem Anbau und Verkaufsstätten?

@ Bender Rodriguez / 12:39

"Um einem Oligopol der drei Märkte entgegen zu wirken, muss man sich nur absprechen. Das nennt sich dann Gewerkschaft oder Interessenvertretung."

... nun, Jein! ... Es gibt ja einen Bauernverband! ... Der hatte zwar Gehöhr bei der Politik ( siehe nicht Umsetzung EU Düngeverordnung) ist aber von den Großbauern dominiert. Das Bewußtsein dafür, das die Kleinbauern dort unterrepräsentiret sind ist übher die Jahre gewachsen, wie man inzwischen an der Vielzahl unterschiedlicher Proteste sieht. Das Problem ist nur, das es inszwischen ohne einen ernsthaften Schulterschluss zwischen Verbrauchern und den kleinen Landwirten unmöglich geworden ist die Politk zu einer Abkehr von der Großbauernlobby zu bewegen. ...

Erste Früchte dieser Bewegung gibt es, aber sie ist noch längst nicht dort wo sie sein müßte um etwas grundsätzlich zu bewegen. Den Bauern dies also allein überlassen zu wollen greift zu kurz. Notwendig ist ein vollständiges Umdenken und dies schließt auch die Verbraucher ein!

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