Kommentare

wer hätte das gedacht. der 3. rücktritt

es tut sich was in unserem lande. hoffentlich wendet sich alles zum besseren.

rer Truman Welt

Gegen Widerstände in der eigenen Organisation Dinge voranzutreiben, die vernünftig sind, damit aber gegen persönliche Interessen anderer machtvoller "Amtsinhaber" zu handeln, kenne ich persönlich auch sehr gut. Das kann zerrmürben, keine Frage. Irgendwann hat man/frau dann einfach keine Lust mehr. Das würde ich auch sehr gut verstehen.
Marx machte zumindest auf mich den Eindruck, dass er gerne schon wollte wie viele es erwarten, aber wohl nicht durfte bzw. konnte.
Die Kirche ist nicht nur für mich die machtorientierteste Organisation der Welt. Was hinsichtlich des Mißbrauchs über Jahrzehnte passiert ist und weiterhin genauso (laut Untersuchungsergebnissen) weiterhin passiert, ist so entsetzlich wie grauenhaft. Und das in der Kirche. Die fehlende echte Bereitschaft diese Mißstände aufzuklären nimmt der Katholischen Kirche jeglichen Anspruch, moralisch ethische Vorgaben zu machen. Diesen Anspruch hat sie schon lange verwirkt . . . und sie treibt es weiter - unglaublich!
Dank an Hr. Marx

Eine lebendige Kirche

spiegelt immer einen Teil des Zeitgeistes. Geht kaum anders. Was da richtig ist erfaehrt man meist erst sehr im nachhinein. Deswegen sollte man vorsichtig sein ueber die Vergangenheit zu urteilen.

Richtig ist sicher, dass Religion Gewalt ablehnen muss. Richtig ist auch, dass der Zoelibat sich ueberlebt hat.

Mit diesen beiden Dingen bin ich bei dem Kardinal.

Kardinal Marx gibt auf?

Das ist sehr bedauerlich!
„Menschlichkeit“ ist es , wofür Herr Marx steht!
Barmherzigkeit statt Erfüllung von Normen ist der Eindruck den Herr Marx bei mir hinterlässt. Denn er gestand den Opfern des Klerus Würde zu. Die Bemühungen von Herrn Marx zu Reformen in seiner Kirche sucht Seinesgleichen.
Es ist Schade, dass er seine gute Arbeit nicht fortsetzen wird. Der Herr Marx steht den Vorstellungen des Neuen Testament sehr nahe!

Moment...

Aber Kardinal bleibt er doch?

Muss man ja fragen, in einer Zeit, in denen sogar Päpste zurücktreten.

Etwas faul im Staate "Dänemark"

Das ist die Chance, endlich reinen Tisch zu machen mit frischen Leuten und zeitgemäser Kirchenpolitik!
Solange sich eine Kirche nicht der Rechtsprechung, die für alle gilt, stellt bzw der Staat zulaesst, dass es fuer Kirchenvertreter Sonderbehandlungen gibt, solange sollte man sie nicht ignorieren sondern verfolgen bis das Recht auch in diesen Institutionen zu seinem Recht kommt!

Auch die Medien verfolgen dieses Thema bei weitem nicht nachhaltig genug.

Es gibt eine Menge zu tun insbesondere zum Thema der sexuellen Misshandlungen.
Zwar leben wir in einer Demokratie, aber es ist erstaunlich welche Meinungen Priester zum Teil vertreten, ie. " der Priester bleibt dem Mann vorbehalten" . Unglaubliche Kandidaten gibt es da. Die Kirche muss einen zeitgemäßen Code of Conduct erarbeiten.
Das gilt für Katholiken wie fuer Protestanten, und Muslime genauso!
Welcher Politiker nimmt dieses Thema nachhaltig auf?

was hat eine solche ...

Meldung in den Nachrichten zu suchen..wohl eher was fürs Kirchenblatt...ohne jeden Belang für Menschen mit Hirn...

Selbstabschaffung

Die katholische Kirche ist auf einem klaren, eindeutigen und geraden Weg - wenn die Herrschaften so weitermachen, bleibt da kaum noch was übrig. Die Entfremdung der Kirchenmitglieder schreitet immer mehr fort, und einzig Leute wie Marx haben viele noch in der Kirche gehalten, die zarten Ansätze von Beteiligung, Reform, Ankommen im dritten Jahrtausend gaben ein bisschen Hoffnung, dass der Verein der eigenartig kostümierten alten unverheirateten Männer vielleicht doch noch etwas zu tun haben möchte mit der Gesellschaft, die sie umgibt.

Na, dann eben nicht. Ich war neulich mal wieder in einer katholischen Kirche, Familienfeier in der entfernteren Verwandschaft - und dann Abendmahl. Da bln ich als Protestant nicht erwünscht, na dann eben nicht. Anders herum stehen unsere Kirchen gerne offen.

Selbst ein Tanker ist wendiger ...

... als die kath Kirche. Marx ist das schon lange bekannt: Die WOLLEN nix ändern. Gesellschaftsbild, Ökumene, Zöllibat, Vorschriften... und nicht zuletzt den Missbrauch. Juristisch verjährt, moralisch aber keinesfalls!
Was mich bei diesem gesamten Irrweg stört: all diese Leute werden vom dt. Staat bezahlt (das Adolf-Konkordat, womit er sich die Ermächtigung abgesegnen hat lassen), 69 Diozösen! Und sie sitzen mit ihren rückwärts gerichteten bis abstrusen Vorstellungen in allen Gremien: bis hin zum Rundfunkrat. Ist dieser hohe Einfluss noch zeitgemäß und berechtigt? Gut, es ist auch nicht richtig, dass der Imam einer islam. Kirche vom türk. Staat bezahlt wird.

Kardinal Marx gibt Amt auf: Es ist mehr als nur das Alter

Der Bericht zieht Schlüsse die ich teile.
Die Kirche (ich betone nicht der Glaube) ist in dieser Form nicht mehr haltbar.

Jeder darf und sollte glauben dürfen was er will. Die Mitglieder einer Glaubensrichtung können sich auch weiterhin organisieren (meiner Meinung nach z.B als Verein, komplett mit Mitgliederbeitrag, Vereinshäusern, etc) aber die Sonderstellungen von Kirchen muss beendet werden.

Nur so können Umstände wie, Machtmissbrauch, Verschleierung, Diskriminierung mit den Mitteln die das Recht vorsieht bekämpft werden.

15:44 von Superdemokrat

gut erkannt!!

@korell, 15:44

"Solange sich eine Kirche nicht der Rechtsprechung, die für alle gilt (…)."

Was meinen Sie? Das kanonische Recht gilt doch für alle in der katholischen Kirche.

Oder meinen Sie das bürgerliche Recht?

Warum sollte sich die katholische Kirche dem unterwerfen? Der Staat unterwirft sich ja auch nicht dem Kirchenrecht.

Kritik und Zeitenwende

Ja, Marx hat Fehler gemacht, viele Bischöfe haben sich in einen unnötigen Grabenkrieg mit Rom begeben. Einer der Fehler war es etwa, beim Besuch des Tempelbergs das Kreuz abzulegen. Und der zweite Fehler war es, daß er nicht akzeptieren konnte, daß Rom immer noch das letzte Wort hat. So hat er unnötigen Druck nach oben ausgeübt. Die tatsächliche Kirchenbasis, die treu zum Glauben und zum Gottesdienstbesuch stand hat er leider nicht mitgenommen, die konservativen Kräfte.
Warum sollte die Kirche in Deutschland einen eigenen Weg, den "Synodalen Weg" gehen, hätte man da nicht auf eine Harmonisierung mit den europäischen Bischöfen setzen sollen, die Weltkirche hören, ja hören, und nicht mit dem doch vorhandenen Geist "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" anderen vorschreiben dürfen, wie gut doch der Gremienkatholizismus und die Macht der Laien in Deutschland sei. Die Austrittszahlen und Zahl an Priesterweihen dokumentieren eines: Marx (und andere) sind gescheitert.

Menschengemachte Moral früherer Zeiten

Das Hauptproblem der Kirche und des christlichen Glaubens ist weder Kardinal Marx noch die Organisation. Das Problem ist der Glaube an sich, der als einzige Quelle ein Buch mit veralteter und teilweise menschenverachtender Moral innehat.

Die Bibel hat klare Worte zum Thema Homosexualität und dem Stand der Frau in der Gesellschaft. Diese Worte passen nicht in unser heutiges Weltbild und können, weil ja mit göttlicher Eingebung geschrieben, nur mit viel Phantasie, Wortglauberei, schwammigen Deutungen und dem Verweis auf das NT (gilt das AT nicht mehr?)erklärt werden.

Wer das AT liest und glaubt, kann ohne extreme Rosinenpickerei und Wegguckerei nicht für Reformen sein. Was bleibt ist eine Moral von gestern und der ständige innere Kampf offensichtlich Falsches als richtig darzulegen. Das funktioniert nicht. In einer aufgeklärten Gesellschaft wird die Kirche mehr und mehr ihre Daseinsberechtigung verlieren. Und das muss nicht schlecht sein.

"zog besiegt davon, zog befreit davon"

Kardinal Marx beeindruckt auch Nicht-Kleriker - man hätte ihn tatsächich gern persönlich kennengelernt. Er hat die Sache seiner Kirche so vetreten, daß es auch Außenstehende beeindruckt und unwillkürlich
wünscht man sich Menschen dieser Art auch in anderen Institutionen. Um so erstaunlicher ist es,daß man einem solchen Mann dann doch eine gewisse Blauäugigkeit bescheinigen muß . Denn allem Anschein zum Trotz ist Papst Franziskus kein katholischer Neuerer, sondern wie noch jeder Papst ein eiserner Wahrer des Systems . Niemand wird daran je etwas ändern. Wahrscheinlich hat Kardinal Marx das eingesehen.
Es ehrt den Mann, der einen Kampf aufgibt, den er nicht gewinnen kann.

Leider ist es normal ...

... das die Kirchenfürsten oftmals bis ins Grab ihr Amt Innehalten. Das ist der Struktur gedankt die es notwendig macht, sich durch die Kirche "hindurch zu dienen". Ist man oben, ist man 60 (bildlich) und mit einem die Ansichten und Einstellungen dem Glauben und den Gläubigen gegenüber. Dann reden Generationen aneinander vorbei, fühlen einander unverstanden. Ergebnis: Kirchenflucht allenthalben.
Diese Amtsaufgabe kommt nicht von ungefähr, ich denke, man möchte wohl "reinen Tisch" machen, die Verbindung von ungeliebten Themen zu einer Person und zur Kirche im Besonderen beenden. Bloß ... damit ist nichts abgearbeitet was abgearbeitet gehört ... man verschafft sich wieder etwas Zeit.
Den Christlichen Kirchen droht "wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit". Und obwohl man es weiß, ist man nicht Willens, sich zu Reformieren ...
Herrn Marx an dieser Stelle einen schönen Lebensabend.

Katholische Kirche marginalisiert sich

Durch das Beharrungsvermögen extrem konservativer Kräfte - auch beim Thema Missbrauchfälle - verliert die katholische Kirche noch mehr Glaubwürdigkeit.
In 50 Jahren wird die katholische Kirche vermutlich schon fast historisch sein - dabei hätte sie uns soviel zu sagen in Zeiten von Klimawandel.
Steuert die Menschheit und Kirche auf die Offenbarung des Johannes zu?

Amtsmüdigkeit!

Vielleicht werden wir alle daran scheitern.

Wir, die Menscheit, werden wohl Opfer ungesunder Entwicklungen und unser selbst, weil die welche etwas verändern wollen, den Mut und den Willen zu etwas anderem und besserem aufbringen bereit sind, sich engagieren wollen, dadurch erstickt, unterdrückt und unmöglich gemacht werden und somit dessen, dem Widerstand und sich selbst gegenüber und auch wenn das seltsam klingt, überdrüssig werden, weil sie es satt haben und an Macht und Systemen verzweifeln und ausgebremst werden, blamiert werden und zuletzt dann das Handtuch werfen, sich geschlagen geben, weil sie es müde sind defamiert oder erniedrigt zu werden, respektlos behandelt zu werden, weil man sie als Clowns darstellt oder zu schwach, weil man über sie lästert, weil man über sie twittert und ihr Wohlwollen leugnet, es belächelt.
Man wird dann Amtsmüde, weil man die Lösungen kennt aber damit nicht durchkommt.
Man gibt auf.

Die Folgen dessen werden dann für die Menschheit dramatisch sein.

Ein gutes Zeichen

Kardinal Marx war einfach zu mächtig und zu umstritten geworden. Er hat die katholische Kirche in Deutschland mit dem maßgeblich von ihm installierten "Synodalen Weg", auch "suizidaler Weg" genannt, auf ein Gleis gebracht, das zwangsläufig im Schisma endet.
Hoffentlich gelingt es seinem Nachfolger, Kurskorrekturen vorzunehmen oder den unseligen Prozess ganz zu stoppen. Nicht nur in Rom wäre man darüber erleichtert.
Aber Kardinal Marx wäre nicht Kardinal Marx, wenn er nicht schon für einen Nachfolger in seinem Geist vorgebaut hätte.
Mit Bischof Bode (Osnabrück) ginge die deutsche Kirche freilich vollends den Bach hinunter.

Schade, wieder

geht einer von Bord...
Bleibt aber in der Amtskirche...
Gläubige werden dieser Kirche den Rücken zu wenden, sich abwenden von diesen Heuchlern in Kutten u unter dem Bischofskäppi...
Nicht vom Glauben, aber dieser braucht solche Strukturen nicht!
Jesus hat so etwas nicht gewollt, er würde wieder diesen Tempel reinigen!

@gassi, 15:45

Sie irren sich (wissen Sie vermutlich auch):

Es ändert sich sehr viel in der katholischen Kirche! In den letzten zehn Jahren vermutlich mehr, als in den hundert Jahren zuvor! (Gerade auch, was das Gesellschaftsbild betrifft.)

Die anderen von Ihnen angesprochenen Themen (etwa Grenzen der Ökumene und Zölibat) gehören nun einmal immer noch zu den absoluten Grundsätzen.

Auch die könnte man natürlich ändern, wenn die Gläubigen das wollen würden. Davon sehe ich aber nichts.

Die Kirche ist nämlich demokratisch, und das soll auch so bleiben!

Wie in der unchristlichen Partei

In der deutschen katholischen Kirche scheint es ebenfalls eine Werteunion zu geben, die den Vorteil hat, dass sich auch der Chef aller Katholiken daran beteiligt.
Dass das eigentliche Christentum genau solche Werte schon vor 2000 Jahren verboten hat, ficht diese Unchristen nicht an.

Kardinal Marx sollte seinen Entschluss überlegen.

Kardinal Marx sollte den Rücktritt noch mal überlegen. Die Kirche und die Gläubigen brauchen ihm. Die Missstände in der Kirche brauchen eine schonungslose Aufklärung, die Opfer eine Wiedergutmachung, nicht nur finanziell, die Täter, auch die Kardinäle und Bischöfe die dies zugelassen haben eine Bestrafung. Hier ist auch der Staat aufgefordert gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen um zukünftige mögliche Vergehen von Anfang an zu vermeiden die in der Dunkelheit der Kirche wohl immer noch geschehen.
Und die Gesellschaft braucht eine Erneuerung der Kirche, die Themen sind bekannt. Tut sie es nicht, werden die Kirchen sehr leer werden.

christliche Werte ?!

Da hat mal ein Kardinal die Zeichen der Zeit (und das ist nicht ein temporärer Zeitgeist) erkannt und wird von den ewig gestrigen die sich von christlichen Werten in ihrer weltfremden Machtbesessenheit Lichtjahre entfernt haben gnadenlos torpediert.
Es ist eine Schande. Offensichtlich muss es wohl immer mehr Menschen aus der kath. Kirche treiben, bis man dort im Hier und Jetzt ankommt. Leider werden da schnell auch allgemein christliche Werte in den Schmutz gezogen, paradoxer Weise, weil ein paar Kirchenvertreter diese systematisch missachten.
Was ich nicht verstehe: Kann eine Aufklärung des Missbrauchsskandals von der gnädigen Zustimmung der Vertreter der betroffenen Organisation abhängen??

@ Superdemokrat, um 15:44

“...ohne jeden Belang für Menschen mit Hirn...“

Verzeihen Sie, aber ich frage mich langsam, nachdem ich Ihre Kommentare auch zu anderen Themen verfolge, ob Sie eine Wette abgeschlossen haben, heute nur dummes Zeug zu posten.
Ich gehöre zwar keiner Kirche an, respektiere aber Menschen, die Herrn Marx wertschätzen.
Denen “Hirn“ abzusprechen ist nicht nur unhöflich (und jetzt denke ich an die Netiquette hier...).

@ Karl Napf, um 15:52

re 15:44 von Superdemokrat

Da haben sich ja verwandte Geister getroffen...

Respekt

für Kardinal Marx. Diese Ankündigung ist nur schlüssig.
Den Männern in langen Kleidern hat er die Kante gezeigt. Es kann nicht mehr in der katholischen Kirche so weitergehen. Die katholische Kirche hat längst an Glaubwürdigkeit verloren. Eine Vereinigung mit der evangelischen Kirche, Vermittlung von Respekt bei Andersgläubigen, eine Anerkennung von Geschiedenen, Homosexuellen als Teil der Kirche, dieses hat die katholische Kirche versaut.
Kein Wunder, dass so viele Menschen der Kirche den Rücken kehren.
ABER nicht dem Glauben
Ludger Moritzer

Ein streitbarer Geist gibt auf

Kardinal Marx ist ein streitbarer, kluger und fürsorglicher Kirchenvertreter. Er hat versucht, die Kirche zu öffnen, "menschlicher" zu machen. Mit seinem Verzicht auf den Vorsitz der Bischofskonferenz stirbt ein Stück Hoffnung. Wenn man aber sieht, wie sehr seine Mitbrüder hinterrücks über ihn hergefallen sind, dann ist dieser Schritt absolut nachvollziehbar. Die Kirchenbänke werden in Zukunft noch leerer werden.

@15:45 von Gassi

"Die WOLLEN nix ändern"

Da haben sie recht. Der Kern wird fuer Christen bleiben. Die Verpackung aendert sich.

"Was mich bei diesem gesamten Irrweg stört"

Interessante Aussage , sind sie denn auf dem richtigen Weg?

"Und sie sitzen mit ihren rückwärts gerichteten bis abstrusen Vorstellungen in allen Gremien"

Ich zitiere die Kommentarrichtlinien der ARD: "Wir löschen Verdächtigungen, Unterstellungen oder Theorien, die nicht überprüfbar "

Wo liegt die Gefahr?

Die geschwächten Starken überlassen den schwachen Mächtigen das Feld und die Politik und die weiteren Entscheidungen.
Aus Schwächung, Erniedrigung, Deffamierung, Beleidigung und zuletzt der Amtsmüdigkeit und dem Rückzug wichtiger und wohwollender Akteure aus der Politik und aus dem Glauben an das Gute und einer möglich besseren Welt, beziehen andere dann ihre Stärke, haben darauf gewartet und können ungehindert ihre Macht ausbauen und setzen ihre Pläne und ihre Politik um.
Die Welt, Länder und Menschen begeben sich auf eine Art Höllentripp und die welche noch immer hoffen und noch immer glauben, sind etwas ausgeliefert, dessen ihnen die Worte fehlen um es zu beschreiben, es sei denn, dass es nicht gut ist, schlecht ist und dass es zu einer Gefahr wird für die nächsten Jahre, Jahrzehnte, für uns alle.
Wie tief muss es einen treffen, so dass man aufgibt und Amtsmüde ist?
Beispiele gibt es sicherlich schon genug, nur interessieren diese die wenigsten und nicht die welchen die Macht winkt.

re 15:57 Christoph Rhein: Unnötig?

>>Ja, Marx hat Fehler gemacht, viele Bischöfe haben sich in einen unnötigen Grabenkrieg mit Rom begeben. Einer der Fehler war es etwa, beim Besuch des Tempelbergs das Kreuz abzulegen. Und der zweite Fehler war es, daß er nicht akzeptieren konnte, daß Rom immer noch das letzte Wort hat. So hat er unnötigen Druck nach oben ausgeübt<<

Danke für Ihre Ausführungen, die mir einen guten Einblick in die Widerstände vermitteln, mit denen es um die gesellschaftliche Moderne bemühte „Kirchenpolitiker“ zu tun haben!

Er hat „unnötigen Druck nach oben“ ausgeübt? Und das halten Sie für einen „Fehler“? Warum?

Und dann hat er noch „ein Kreuz abgelegt“? Wirklich unverzeihlich!

Was aus Ihrem Ton hervorgeht, ist die absolute Überzeugung, sich von Niemandem von „unten“ etwas sagen zu lassen. Und damit bestätigen Sie, dass die katholische Kirche den Weg in die Moderne nicht nur verschlafen hat. Nein, sie will zurück!

Ich bin gespannt, mit welchen politischen Zeitgenossen.

@rossundreiter, 15.55h

Der User korell spricht eindeutig vom Strafrecht.
Das wissen Sie sehr genau.
Es gibt nirgendwo eine Rechtsnorm, die die Kirchenvertreter in Deutschland vom Strafrecht ausnimmt.
Mit Kirchenrecht hat das nichts zu tun.

@ Christoph Rhein, um 15:57

Ich frage mich - und das wird manch andere auch tun - ob da die Fehler nicht von anderen gemacht wurden und werden.
Man kann durchaus die Einstellung von Kardinal Marx nachvollziehen, der nach 10 Jahren mutwilliger Verzögerung und Verschleierung bei der Aufklärung der Missbrauchsfälle “ungeduldig“ wird und auch schon im Vorfeld die Absage von Kardinälen erfährt, sollte irgendein Vorschlag ihren Interessen zuwiderlaufen.

Ich sehe leider sehr klar, dass die katholische Kirche noch weit weg ist, sich in irgendeiner Form zu reformieren oder gar zu modernisieren.
Das hat mit “deutschem Wesen, an dem die Welt genesen“ soll, aber auch gar nichts zu tun.

Und:
Die “Kirchenbasis“, erschreckt mich, wenn sie so ist, wie Sie sie indirekt charakterisieren.

Nicht Marx - Rom ist gescheitert.

@Steuert die Menschheit und Kirche 16:01 von anders

"auf die Offenbarung des Johannes zu?"

Nun, die Heuschrecken in Ostafrika sind schon auf dem Weg ;-)
2. Mose 10, 12 – 15
Hinweis: Ich bin nur noch papiermässig Christ

Nicht nur die Katholische Kirche marginalisiert sich,
auch andere Institutionen werden das Schicksal teilen,
wenn sie weiterhin blind durch diese Welt rennen.

Karnevalskirche

Wenn man die Kommentare so liest... komischer Verein, diese Kirche, irgendwie lustig, wie ein Karnevalsverein, aber wesentlich unverstaendlicher. Oder eben esoterischerer, na was auch sonst, beschaeftigen sich vorlallem gerne mit sich selbst. Wer da ausstritt, hat sich wahrlich befreit.

Auch diesem angekündigten

Auch diesem angekündigten Rücktritt gilt es, Respekt zu zollen. Marx war eine wichtige Stimme über die kath. Kirche hinaus und hat aus Sicht des christlichen Menschenbildes, der Menschenrechte und der Solidarität mit den Schwachen, Schwach-gemachten, Unterdrückten und Arm-gemachten wichtige Impulse gesetzt, nicht zuletzt zum Umgang mit geflüchteten Menschen in unserer Gesellschaft.
Innerkirchlich hätte er sein Gewicht meines Erachtens noch klarer für notwendige Veränderungen in die Waagschale werfen können. Es wäre allerdings eine Katastrophe, wenn Wölki (der dieser Tage verlauten ließ, er sei mit dem "synodalen Weg" komplett unzufrieden, weil die hierarchische Ordnung der Kirche infrage gestellt werde) oder ein anderer aus der konservativ-gestrigen Etage den Vorsitz übernimmt: Dann kann man endgültig sagen "Der letzte macht das Licht aus."

@ rossundreiter, um 16:08

“...Die Kirche ist nämlich demokratisch...“

DAS ist jetzt Ihre eigene Schlussfolgerung aus Ihren eigenen Behauptungen.

Sorry, aber ich halte “Kirche“ und “demokratisch“ in einem Satz für vollkommen unvereinbar.

@lumo, 16:15

"Eine Vereinigung mit der evangelischen Kirche (…)."

Wie genau stellen Sie sich das vor? Eine solche Vereinigung wird ja seit Jahrhunderten angestrebt, aber man kann sich eben bei zentralen Themen nicht einigen. Wenn Sie den "Goldenen Weg" kennen: Her damit!

Geschiedene gibt in der katholischen Kirche nicht.

Homosexuelle hingegen sind als "Teil der Kirche" längst voll anerkannt. Ihre Forderung ist da insofern nicht wirklich sinnvoll.

16:15 von Adeo60

Die Kirchenbänke werden in Zukunft noch leerer werden.

Weil Kardinal Marx aufhört?

Mir tut dieser Rücktritt

Mir tut dieser Rücktritt nicht leid.
Ich bin wegen der Einmischung der Kirche (besonders wegen dem Engagement in weltliche Dinge, wie etwa "Seenotrettung") ausgetreten.
Daher kein Verlust.

Konsequenterweise...

... müsste Kardinal Marx aus der rk-Kirche austreten und zu den Protestanten wechseln. DAS wäre ein echtes Erdbeben, mit dem er seine Überzeugung deutlich machen würde.
Sollen die alten Herren doch unter sich bleiben, während sich urchristlich denkende Menschen in einer lebendigen Kirche zusammenfinden, 500 Jahre nach Luther.

@ 15:45 von Lenyat

De facto ist die Wirklichkeit in vielen kath. Kirchengemeinden wesentlich weiter als manche "Obrigkeiten": So sind Sie als evangelischer Christ herzlich willkommen beim kath. Abendmahl; in vielen Projekten, in denen man sich engagieren kann, wird nicht nach Ihrer Kirchenzugehörigkeit gefragt; Katholik*innen engagieren sich beim Klimaschutz wie beim Einsatz für geflüchtete Menschen, bei der Tafel wie bei der AIDS-Hilfe, beim Roten Kreuz wie bei der Wohnungslosenhilfe. Und auch was die Lebensformen von Menschen angeht, sind Offenheit und Respekt für unterschiedliche Lebensentwürfe an der Basis groß... sieht man ja schon daran, dass in der kath. Kirche auch (Zitat von Ihnen) die "eigenartig kostümierten alten unverheirateten Männer" einen Platz bekommen... (*schmunzel*)

@ Korell 15:44 Uhr

"Das ist die Chance, endlich reinen Tisch zu machen mit frischen Leuten und zeitgemäser Kirchenpolitik!"
Leider, wie auch in der Politik, ein Trugschluss. Die Klebekraft an Besitztümer Anderer ist einfach zu groß.
Es wird also nirgendwo einen "reinen Tisch" geben.

@ 16:18 von IBELIN

Schauen Sie sich die Aufsichtsrats-Gremien der ÖR an, betrachten Sie, wie die Kirche versucht Politik zu betreiben (Säkularismus).
Ist es in Ihren Augen Blasphemie einen Vertreter der Kirchen zu kritisieren?
Wurde er schon heilig gesprochen?
Kardinal Marx ist mit ein Grund, warum so viele aus der Kirche augetreten sind und austreten werden.
Nein, nicht der schnöde Mammon, sondern die Ideen, die er vertrat.
Dann dürfen Sie gerne weiter kritisieren.

@ 16:25 von teachers voice

Dass Marx beim Besuch des Tempelbergs das Kreuz ablegte, war ein Zeichen des Respektes und ein Ausdruck dessen, dass er verstand, unnötige Eskalation zu vermeiden - das verstanden übrigens die allermeisten Katholik*innen, die ich kenne; aber es verstehen viele nicht, deren politische Kultur und Umgangsregeln zunehmend trumpisiert worden sind.

@ 16:13 von harry_up

... wobei ich noch nicht so recht erkannt habe, wo da "Geist" bzw. welcher Geist da zu finden ist.

16:15 von Adeo60

Kardinal Marx ist ein streitbarer, kluger und fürsorglicher Kirchenvertreter.

Warum ist Kardinal Marx ist ein streitbarer, kluger und fürsorglicher Kirchenvertreter?

Er ist ein katholischer Berufsgeistlicher, der jeden Monat für das Blasen auf er Schalmei vom Steuerzahler Geld bekommt und dem es, wenn man ihn so betrachtet, sehr gut geht. Für mich ist er kein besonderer Arbeitnehmer.

@16:31 von das ding

"Wenn man die Kommentare so liest... komischer Verein, diese Kirche, irgendwie lustig, wie ein Karnevalsverein, aber wesentlich unverstaendlicher. Oder eben esoterischerer, na was auch sonst, beschaeftigen sich vorlallem gerne mit sich selbst. Wer da ausstritt, hat sich wahrlich befreit."

Wenn ich Ihren Kommentar lese finde ich es auch irgendwie lustig. Glauben sie denn sich auszukennen, was Kirche, Glaube oder Christentum anbelangt?

16:31 von das ding

Wenn man die Kommentare so liest... komischer Verein, diese Kirche, irgendwie lustig, wie ein Karnevalsverein, aber wesentlich unverstaendlicher. Oder eben esoterischerer, na was auch sonst, beschaeftigen sich vorlallem gerne mit sich selbst. Wer da ausstritt, hat sich wahrlich befreit.

Ich könnte es nicht besser formulieren. Wenn ich mir die Bilder im Fernsehen so ansehe, wenn im Vatikan ein ganzer Zug von kostümierten Männern mit steinernen und ernsten Gesichern zum Altar zieht und irgend etwas huldigen, dann meine ich oft, ich sehe mir eine Komödie an. Der reinste Karnevalszug, nur dass bei einem echten Karnevalszug gelacht wird. Ich bin seit Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten und fühle mich seither auch wirklich befreit.

Marx, der Oberhirte

oder doch der alte, weiße Mann mit seiner angeblich weltverbesserten Scheinwelt. Niemand wird ihn vermissen.

rer Truman Welt

Es gibt immer Menschen, die solche Foren für alles mögliche nutzen, was wenig, manchmal bis gar nichts mit den Berichten zutun hat oder lediglich provozieren soll. Sie finden sich überall. Man kann sie tolerieren oder einfach ignorieren. Das ist gleich, weil nicht wichtig.
Wir brauchen mehr Toleranz anstatt auf alles zu reagieren. Am Ende geht es nur um Resonanz. Gibt es keine Resonanz, erledigt sich vieles von allein.

@16:01 von anders

"Katholische Kirche marginalisiert sich
Durch das Beharrungsvermögen extrem konservativer Kräfte - auch beim Thema Missbrauchfälle - verliert die katholische Kirche noch mehr Glaubwürdigkeit.
In 50 Jahren wird die katholische Kirche vermutlich schon fast historisch sein - dabei hätte sie uns soviel zu sagen in Zeiten von Klimawandel."

Glaube ich nicht. Die Katholische Kirche Deutschlands ist nicht der Mittelpunkt der Katholischen Kirche.

Ich stimmme Ihnen aber zu: Warten wir mal 50 Jahre!

Zudem: Glaube und Kirche ist was persoenliches , Wahrheit kann nicht in % Zustimmung gemessen werden.

16.54 Barbarossa2 - Die Kirche muss sich reformieren.

Wenn Sie besser lesen tragen auch Sie dazu bei das die Kirchen weniger leer werden.
Die Kirche muss sich reformieren.

16:39 von harry_up

«Sorry, aber ich halte “Kirche“ und “demokratisch“
in einem Satz für vollkommen unvereinbar.»

Das ist schon in einem Satz vereinbar:

«Die Kirche ist nicht demokratisch.»

«Wer "demokratisch" finden will, darf nicht unter Kirchenbänken suchen.»

Aufarbeitunģ der Missbrauchsfälle

Ich denke und hoffe, dass Kardinal Marx sich weiterhin vehement für
die Aufarbeitung der
Missbrauchsfälle einsetzt! Vielleicht findet er sogar effektivere Möglichkei-
ten, nachdem er sein
derzeitiges Amt aufgegeben hat!

16:38 von andererseits

«Es wäre allerdings eine Katastrophe, wenn Wölki (der dieser Tage verlauten ließ, er sei mit dem "synodalen Weg" komplett unzufrieden, weil die hierarchische Ordnung der Kirche infrage gestellt werde) oder ein anderer aus der konservativ-gestrigen Etage den Vorsitz übernimmt: …»

Seien Sie "froh & glücklich", dass nicht mehr Kardinal Meissner die größte und einflußreichste Diöze des Erzbistums Köln in DEU leitet …

Na, schau an

"federführend bei dem Brandbrief war Kardinal Woelki"
Interessant, der Held der bunten Republik als Denunziant und Petze? Nun, für Marx wird der Ruhestand ein gemütlicher, gut versorgt ist er allemal. Ihm wird nichts mangeln...

15:17 von Karl Napf

>>wer hätte das gedacht. der 3. rücktritt
es tut sich was in unserem lande. hoffentlich wendet sich alles zum besseren.<<

Hat schon wieder das Rennen um das unsinnigste Posting des Tages begonnen?

@ Barbarossa 2, um 16:54

re 16:15 von Adeo60

“Weil Kardinal Marx aufhört?“

Nein, sondern weil - wie User Adeo60 schreibt - mit seinem Ausscheiden ein Stück Hoffnung in der kath. Kirche stirbt.

Rücktritt

Obwohl ich nicht katholisch bin habe ich großen Respekt vor Kardinal Marx.
Es wäre schade wenn die Bischöfe die den Kindesmissbrauch vertuschen wollen, oder ewig Gestrige wie Kardinal Wölki noch mehr einfluss bekommen.

@ 16:55 von NeutraleWelt

Wenn Sie wegen der Seenotrettung aus der Kirche ausgetreten sind, ist das in gewisser Weise konsequent, weil der Grundsatz des Evangeliums "Was Ihr dem geringsten meiner Schwester und Brüder getan habt, das habt Ihr mir getan." (Mt 25) wohl nicht Ihr Grundsatz ist. Daher kein Verlust; es steht Ihnen völlig frei, die Kirche zu verlassen.

>>Mir tut dieser Rücktritt

>>Mir tut dieser Rücktritt nicht leid.
Ich bin wegen der Einmischung der Kirche (besonders wegen dem Engagement in weltliche Dinge, wie etwa "Seenotrettung") ausgetreten.
Daher kein Verlust.<<

Das spricht nicht für Sie.

17:18 von friedrich peter...

Wenn Sie besser lesen tragen auch Sie dazu bei das die Kirchen weniger leer werden.

Will ich gar nicht.

@ 17:07 von rareri

Das ist ja ein interessantes Detail: Wo haben Sie Marx auf der Schalmei blasen gesehen? Das Foto hätte ich gerne; gibt es eine Quellenangabe?
Ansonsten kann hier niemand etwas dafür, wenn Sie das "übrige" Engagement des Kardinals nicht wahrgenommen haben.
Für mich ist er auch kein besonderer Arbeitnehmer - ich weiß aber auch nicht, was das ist, ein besonderer Arbeitnehmer.

@ 17:13 von Augustus Cäsar

Vielleicht sollten Sie einfach redlich bleiben und schreiben, dass Sie ihn nicht vermissen werden - für alle Welt zu reden, ist a bisserl vui, auch wenn Sie Augustus Cäsar als Usernamen führen, meinen Sie nicht?

@17:13 von Augustus Cäsar

"oder doch der alte, weiße Mann mit seiner angeblich weltverbesserten Scheinwelt. Niemand wird ihn vermissen."

Woher wissen Sie das, dass NIEMAND usw... . Sehr allgemein.

Er wird auch nicht verschwinden.

Was heisst "alter weisser Mann" ist das eine Anspielung auf die Haarfarbe oder?

Warum Scheinwelt. Warum angeblich, wer hat das behauptet.

Ihr kurzer Kommentar sagt doch viel aus, aber nichts ueber den Kardinal.

Kritik

Selbstverständlich darf man die kath. Kirch und Kardinal Marx kritisieren.
Was mir allerdings auffällt: die unsachlichsten Kritiken kommen allesamt von Foristen die man von anderen Themen als Anhänger einer bestimmten politischen Richtung kennt. Bei diesen Themen treten diese Foristen als Retter des christlichen Abendlandes auf.

>>Marx, der Oberhirte oder

>>Marx, der Oberhirte
oder doch der alte, weiße Mann mit seiner angeblich weltverbesserten Scheinwelt. Niemand wird ihn vermissen.<<

Der letzte Satz ist eine Lüge.
Ich vermisse Ihn, ohne dass ich katholisch bin.
Schreiben sie bitte künftig nur für sich.

@17:25 schabernack & 16:39 harry_up

Die Kirche ist sogar so demokratisch, dass selbst der Papst gewählt wird...

15:55 von rossundreiter

Sie schrieben:
"Warum sollte sich die katholische Kirche dem unterwerfen? Der Staat unterwirft sich ja auch nicht dem Kirchenrecht."

Ich hoffe Sie haben das nicht ernst gemeint!
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein säkularer Staat ind kein Gottesstaat wie z. B. der Iran, hier gilt das Grundgesetz und das Strafgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland. Und das gilt für alle, für Katholiken, Evangelisten, Moslems, Juden u.s.w.
Ohne wenn und aber: Staatsrecht vor Kirchenrecht!

// Die Kirche ist nämlich demokratisch //

Der war wirklich gut ! Wie kommen sie eigentlich da drauf „rossundreiter“ ?

17:51 von Tremiro

Zitat:"Was mir allerdings auffällt: die unsachlichsten Kritiken kommen allesamt von Foristen die man von anderen Themen als Anhänger einer bestimmten politischen Richtung kennt. Bei diesen Themen treten diese Foristen als Retter des christlichen Abendlandes auf."
Sehr gut beobachtet! Was man ebenfalls schön sehen kann, ist, dass bei einigen selbst die einfachsten Regeln der Höflichkeit und des Anstands außer Kraft gesetzt werden, solange man gegen den jeweils persönlichen Lieblingsgegner polemisieren kann. Meist sind es wohl auch Menschen, für die die kath. Kirche sowieso fremdes Gebiet ist, aber ohne Kenntnisse lässt sich eben am leichtesten lästern.

@ 17:33 von schabernack

Da bin ich auch froh. Allerdings entpuppt sich Wölki immer mehr als Meissner2.0...

16:55, NeutraleWelt

>>Mir tut dieser Rücktritt nicht leid.
Ich bin wegen der Einmischung der Kirche (besonders wegen dem Engagement in weltliche Dinge, wie etwa "Seenotrettung") ausgetreten.
Daher kein Verlust.<<

Menschenliebe ist eine sehr weltliche Forderung Jesu, die er auch selbst gelebt hat.

Sie sind ganz offensichtlich aus der Kirche ausgetreten, weil Sie mit der christlichen Botschaft nichts anfangen können.

@16:55 von NeutraleWelt

>>Mir tut dieser Rücktritt nicht leid.
Ich bin wegen der Einmischung der Kirche (besonders wegen dem Engagement in weltliche Dinge, wie etwa "Seenotrettung") ausgetreten.<<

Wenn Kindern seelische Qualen zugefügt werden - und man mit aller Macht versucht das unter den Tisch zu kehren - ist das tolerierbar, aber wehe jemand setzt sich dagegen ein, dass Menschen im Meer ertrinken - dann ist das Maß voll?

Ich halte Seenotrettung für völlig unpolitisch und in erster Linie humanitär. Das man damit überhaupt ein Problem haben kann finde ich schwer nachvollziehbar.

@ schabernack, 17:33

Wie war man doch in Köln vordem
mit Meisner ziemlich unbequem...
Und was war man über den Umzug des Kardinal Woelki von Berlin nach Köln doch glücklich!
Frisch, modern und: ein gebürtiger Kölner auch noch!
Klar, nach Meisner, da konnte nur noch Besseres kommen.
Ist es ja auch. Eigentlich.
Aber Köln hatte doch mehr Öffnung durch den neuen Kardinal erhofft; stattdessen ist er strammer Stadthalter überholter Relikte mit Angst vor Frauen und Andersgläubigen.

17:34 von deutlich

Zitat:""federführend bei dem Brandbrief war Kardinal Woelki" Interessant, der Held der bunten Republik als Denunziant und Petze? "
Haben Sie den Artikel gelesen und verstanden? Kardinal Woelki ist der rückwärtsgewandteste unter den kath. Bischöfen, gerade deshalb war er von Benedikt eingesetzt worden. Er wirft allen, die die Versteinerungen in der kath. Kirche aufbrechen wollen, Knüppel zwischen die Beine. DER soll der "Held der bunten Republik" sein? Oder schmeißen Sie einfach mal wieder alle in einen Sack nach dem Motto: Marx, Woelki, wo ist da der Unterschied? Denunziant und Petze trifft es allerdings gut, bezogen auf Woelki.

@ 17:54 von JMzuHause

Da haben Sie völlig recht: Es ist eigentlich auch ein Basiswissen, dass unser staatliches Recht und das Kirchenrecht natürlich nicht auf einer Stufe stehen; jede*r bei uns untersteht den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland, auch sämtliche Mitglieder und Amtsträger der Kirchen; das kath. Kirchenrecht regelt lediglich innerkirchliche Dinge und Prozesse.
Das ist also ein völlig unnötiger Sturm im Wasserglas...

@17:02 von NeutraleWelt

>>Kardinal Marx ist mit ein Grund, warum so viele aus der Kirche augetreten sind und austreten werden.<<

In welchen Verein tritt man denn ein, wenn einem die katholische Kirche nicht mehr konservativ genug ist?

17:34, deutlich

>>Na, schau an
"federführend bei dem Brandbrief war Kardinal Woelki"
Interessant, der Held der bunten Republik als Denunziant und Petze?<<

Da können Sie mal sehen. Rainer Maria Woelki ist jedenfalls kirchenpolitisch ein Konservativer. So einfach ist das alles nicht.

>>Nun, für Marx wird der Ruhestand ein gemütlicher, gut versorgt ist er allemal. Ihm wird nichts mangeln...<<

Und wie ist das bei Ihnen? Ich nehme an, es wird Ihnen, so wie den meisten Menschen, die ihr Leben lang anständig verdient haben, und zu denen zählen Sie ja, wenn ich Ihre Kommentare richtig lese, auch an nichts mangeln. Weswegen dann dieser Versuch, Mißgunst zu säen?

@andererseits 17.54

das ist natürlich wahre Demokratie;-) übrigens wurden die deutschen Könige und Kaiser im Mittelalter auch gewählt... und wie bei Papstwahlen wechselten da auch Ländereien und Beutel mit Münzen und Edelsteinen die Besitzer

Ich verstehe die Frage der Missbrauchsfälle nicht

Dazu braucht es keine 7 Punkte. Es reicht ein einziger : Übergabe an die Staatsanwaltschaft und bei Verurteilung Ausschluss aus der Kirche. Erfolgt keine Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft : Hausdurchsuchung und Beschlagnahme von Beweismitteln. Es handelt sich da um ganz gewöhnliche Kriminelle, die man auch einsperren kann.

18:02 von fathaland slim

16:55, NeutraleWelt

>>Mir tut dieser Rücktritt nicht leid.
Ich bin wegen der Einmischung der Kirche (besonders wegen dem Engagement in weltliche Dinge, wie etwa "Seenotrettung") ausgetreten.
Daher kein Verlust.<<

Menschenliebe ist eine sehr weltliche Forderung Jesu, die er auch selbst gelebt hat.

Sie sind ganz offensichtlich aus der Kirche ausgetreten, weil Sie mit der christlichen Botschaft nichts anfangen können.
///
*
*
Viele Heteros sind ausgetreten, weil Sie nach Scheidung, ganz christlich zwei Haushaushalte von Nichtwillkommenen selbst finanzieren mussten, aber auch kirchensteuerlich, als Ledige abgezockt wurden.

schön, dass es noch leute wie

schön, dass es noch leute wie marx gibt die sich das selbstdenken nicht verbieten nur weil andere es von ihm fordern.

ich denke man sollte den posten des obersten bischofs künftig mit einer lesbischen frau besetzen, am besten mit einer kommunistischen jüdin, die einen handwerksberuf gelernt oder kunst studiert hat.

für die permanente erneuerung! überall!

@ rareri, um 17:07

“Kardinal Marx“...“ist ein katholischer Berufsgeistlicher, der jeden Monat für das Blasen auf er Schalmei vom Steuerzahler Geld bekommt...“

So gesehen gibt es also riesige Schalmeienorchester, deren Bläsern es sehr gut geht. Und da Kardinal Marx ja nichts weiter tut als schalmeienblasen, und es ihm davon sehr gut geht, ist er schon ein “besonderer“ Arbeitnehmer.

Wie sieht das bei Ihnen vergleichsweise aus?

Kardinal Marx gibt Amt auf

Wenn wir uns doch alle, der Klerus eingeschlossen, nur halbwegs an unseren christlichen Werten orientieren würden, wer bräuchte dann Priester, Bischöfe, Kardinäle, Päpste oder Maria 2.0. ??

@superdemokrat um 15:44Uhr

Sie sind aber mutig! Ich bin gespannt, ob ich Ihnen IMHO zustimmen darf.

@ bubu, um 18:18

“Ich denke,...studiert hat.“

???...grübel-grübel...???

re boris.1945

"Viele Heteros sind ausgetreten, weil Sie nach Scheidung, ... kirchensteuerlich, als Ledige abgezockt wurden."

Steuerpflichtige werden nach Einkommen, Steuerklasse und Religionsmerkmal zur Steuer herangezogen.

Was daran zur ordinären Sprache ("abzocken") Anlass gibt mag Ihre persönliche Befindlichkeit sein.

18:19 von harry_up

So gesehen gibt es also riesige Schalmeienorchester, deren Bläsern es sehr gut geht. Und da Kardinal Marx ja nichts weiter tut als schalmeienblasen, und es ihm davon sehr gut geht, ist er schon ein “besonderer“ Arbeitnehmer.
.
Wie sieht das bei Ihnen vergleichsweise aus?

Ich bin bereits berentet. Hab meine Aufgaben erfüllt. Marx ist in meinem Alter. Seine berufliche Tätigkeit war Menschen Angst zu machen vor Hölle und Fegfeuer.

Wenn Sie bei dem Schalmeiblasen noch tanzen wollen, dann tanzen Sie. Viel Spaß dabei.

@jmzuhause, 17:54

"Die Bundesrepublik Deutschland ist ein säkularer Staat ind kein Gottesstaat (...)."

Hat auch keiner behauptet...

In Gottesstaaten gibt es nur göttliches Recht.

Bei uns sind staatliches Recht und Kirchenrecht gleichberechtigte Rechtsparadigmen, deren Verhältnis und Zuständigkeitsbereiche in der Praxis immer wieder in einen Ausgleich gebracht werden müssen.

Das ist eigentlich schon seit Jahrzehnten gesellschaftlicher Konsens.

18:21 von Papix

Wenn wir uns doch alle, der Klerus eingeschlossen, nur halbwegs an unseren christlichen Werten orientieren würden, wer bräuchte dann Priester, Bischöfe, Kardinäle, Päpste oder Maria 2.0. ??

Der Klerus ist doch nur da, die Leute zu vertrotteln. Ich brauch weder einen Geistlichen noch sonst irgend einen Manitu. Für mich zählt der Mensch.

@ 18:13 von deutlich

Schön, dass Sie meinen feinen Humor erkannt haben, auch wenn er nicht so deutlich war...

18:01 von andererseits / @schabernack, 17:33

«Da bin ich auch froh. Allerdings entpuppt sich Wölki immer mehr als Meissner2.0...»

"Ich bin ja" seit 1987 freiwillig (als Student) ausgetretener "Ex-Evangele".

Die Familie meiner Freundin ist bekennend Römisch-Kölsch-Katholisch.
Die Älteren dieser Familie kennen den Begriff "Fringsen" des Nachkriegs-Kardinals Frings in Köln aus eigenem Erleben. "So sind die".

Zusätzlich ist Kölsch-Katholisch völlig untrennbar mit dem grandiosen Bauwerk Dom zu Köln verbunden. Auch für mich ein Bauwerk, das ich zu "unterschiedlichsten" Anlässen besuchte, ohne dass mich irgendwer "je dorthin zwang".

War es die Christmette am Heiligen Abend.
War es die Messe, die Kardinal Wölki unter freiem Himmel vor dem Dom mit einem hölzernen Flüchtlingsboot von Lampedusa als Altar hielt.
War es die "Techno-Rave-Night", die es inkl. Laser-Light-Show zur Amtszeit von Kardinal Wölki im Domgab.

"Bin ich zu wenig katholisch drin".
Aber sehr erkennbaren Unterschied.
Der Kardinäle Wölki / Meissner sehe ich schon !?

Die moderne Kirche nach Marx

Kardinal Marx wollte eine "moderne" Kirche. Etwa nach dem Modell der evangelischen Kirche: Frauen ins Amt, Lockerung des Zölibats und viele demokratische Gremien. Aber die "moderne" evangelische Kirche keine Aufbruchsbewegung. Sie leidet noch viel mehr unter Mitgliederschwund als die katholische. Ich freue mich über den Rücktritt von Marx. Seine Reformen führten nämlich in die falsche Richtung.

RE @ 18:11 von WiPoEthik

"In welchen Verein tritt man denn ein, wenn einem die katholische Kirche nicht mehr konservativ genug ist?"
.
Das hat weder etwas mit "konservativ" noch mit "links" noch was mit "grün" oder "sozialdemokratisch" zu tun.
Das hat was damit zu tun, dass sich irgendein Verein bei Ihnen in der Geldbörse bedient, ihre Frau orthodoxen Glaubens zur Heidin erklärt, sich zum Heilsbringer erkoren hat, Sie die Kosten dafür tragen dürfen und sich nachher noch den Heiligenschein selber aufsetzt.
Falls Sie einen religiösen Verein suchen, suchen Sie sich was aus, der Markt ist groß.

18:28 von karlheinzfaltermeier und superdemokrat

>>Sie sind aber mutig! Ich bin gespannt, ob ich Ihnen IMHO zustimmen darf.<<

Diese Meldung ist so wichtig dass Sie beide sich die Zeit genommen haben, um die Beiträge zu lesen und auch noch selbst zu kommentieren.

Offenbart sich uns da etwas?

Es scheint als würde dem Desaster der CDU auch dann ein Desaster in der Kirche, im katholischen Glauben folgen.
Merkel gilt als Mitte-Links, AKK gilt als Mitte-Links und der Kardinal, wenn es denn so was gibt im katholischen Bereich, steht auch eher für den offenen und gerechten und sozialen Dialog und für Aufklärung und Transparenz und was es sonst noch alles an Gutem und Versöhnlichem gibt und so könnte man ihn auch als Mitte-Links einstufen.
Doch die Rechten Kräfte walten wieder und immer stärker und streben danach sich durchzusetzen. Sie streben nach der Macht.
Dass so etwas Antsmüde macht, das kann ich gut nachvollziehen.
Erschrecken tuts aber auch.

Da zieht sich etwas wie ein Faden durch unsere menschliche Geschichte und weder der Glaube noch Politik sind daran Schuld, doch beide leiden darunter.

Das Ganze ist wie ein Wellengang und es geht dabei um Höhen und Tiefen, um Up's and Down's und diesmal, so scheint es, bewegen wir uns erneut auf einen Tiefpunkt unserer Geschichte zu.

@18:33 von schabernack

Das ist ja manchmal wirklich das verzwackte: In der Flüchtlingskrise, als es hieß, wie "überflutend" es sei, wenn eine Millionen Flüchtlinge kommen, hat Wölki sinngemäß gesagt, was sei denn daran "überflutend", wenn an einen Tisch, an dem 80 Menschen sitzen, einer dazukäme; oder dass er klar betonte, es sei ein Zeichen für das Versagen der Europäischen Union, wenn Flüchtlinge in maroden Booten das Mittelmeer zu überqueren versuchten. Aber bei innerkirchlichen Reformen wie einer Demokratisierung, einer Entklerikalisierung, einer Neudfinition der Sexualmoral, dem Weiheamt für Frauen ist er stockkonservativ und eben ein Meissner2.0. Leider.

Kein Mensch braucht die

Kein Mensch braucht die Institution Kirche, um religiös sein zu können.
Der letzte, der die katholische Kirche reformieren wollte, was eigentlich nicht stimmt, war Martin Luther.
Und solange der Staat massiv die Kirche subventioniert, sich zum Erfüllungsgehilfen für Beiträge macht, kann man nicht von einem säkularen Staat reden.
Tretet aus. Traut euch. Wenn keiner mehr hingeht, lösen sich die ganzen verlogenen Probleme von alleine.

Austritte - Rücktritte

Da ich letztes Jahr aus der katholischen Kirche ausgetreten bin, kann ich wohl nicht allzu viel zum Nichtwiederantritt des Herrn Marx sagen. Außet; Das Gefühl da nicht mehr mitmachen zu können, kenne ich auch.

Überigens war der Kirchenaustritt einer der besten Entscheidungrn meines Lebens. Ich kann es jedem empfehlen. Es geht schnell und unkompliziert. Kostet nur ein paar Cent Verwaltungsgebühren.

@18:43 von FreddFriedd

Eine stärker auf Partizipation setzende Kirche, die Öffnung für Frauen in Ämtern, transparente und kontrollierte Machtausübung, eine erneuerte Sexualmoral, klare Aufklärung und Prävention bei sexueller Gewalt, die Freistellung des Zölibats - das alles führt für Sie in die falsche Richtung? Sind Sie so freundlich und sagen, was denn Ihrer Meinung nach die richtige Richtung ist?

Schade ...

… um diesen Mann, der innerhalb der katholischen Kirche, aber auch gegenüber den Medien Hirn, Herz und Humor stets zusammenbrachte. Respekt vor seiner Entscheidung. Und gespannte Neugier auf die Wahl seines Nachfolgers.
Deshalb: Danke für die Berichterstattung hier !!!

18:29 von karwandler

re boris.1945

"Viele Heteros sind ausgetreten, weil Sie nach Scheidung, ... kirchensteuerlich, als Ledige abgezockt wurden."

Steuerpflichtige werden nach Einkommen, Steuerklasse und Religionsmerkmal zur Steuer herangezogen.

Was daran zur ordinären Sprache ("abzocken") Anlass gibt mag Ihre persönliche Befindlichkeit sein.
///
*
*
Worte wären verschwendet:
*
Steuerklasse 3 Verheiratete (höheres Einkommen), Elterngeldbezieher Kombination mit Steuerklasse 5
*
Steuerklassen Familienstand
Steuerklasse 1 ledig, verwitwet, getrennt/geschieden

Ich versteh das

Es mag ja alles richtig sein, was hier an Geraune und Vermutungen in den Rücktritt hineingeheimnist wird. Aber kann es nicht sein, dass der Kardinal wirklich einfach amtsmüde ist? Wir Normalos gehen doch auch irgendwann in Rente. Vielleicht möchte er einfach nochmal etwas anderes machen. Mehr lesen, malen, vielleicht sein Wissen vertiefen ...
Immer der kirchliche Bürokratenkram, immer offizielle Termine - irgendwann reicht's.

@andererseits 18.53

das wären allesamt dringend notwendige Änderungen. Am Sinn des Zölibats habe ich schon immer gezweifelt- bin aber auch gelernter Protestant;-)

Euro-Christentum

Beim Thema "Islam" wird von europ. Seite immer ein sog. "Euro-Islam" gefordert. Wie wäre es denn, wenn das Christentum sich erstmal selbst reformieren würde? Als da wären 1) weg mit dem Zölibat 2) Frauen im Priesteramt 3) Befürwortung der Geburtenkontrolle (Pille) 4) lückenlose Aufklärung aller Mißbrauchsfälle, um nur einige Baustellen zu benennen.

Wer immer nur von anderen fordert der muss auch mal die Forderungen anderer ernst nehmen und vielleicht auch mal umsetzen. Ansonsten ist und bleibt man unglaubwürdig.

@16:00 von H. Hummel

"Den Christlichen Kirchen droht "wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit". Und obwohl man es weiß, ist man nicht Willens, sich zu Reformieren ..."

Sind Sie ganz sicher mit dem "obwohl man es weiß"?
Auf die Jüngeren mag das zutreffen, aber die haben noch keine Macht und die Mächtigen verharren in Altersstarre.

17:34 von deutlich

«Na, schau an … "federführend bei dem Brandbrief war Kardinal Woelki"
Interessant, der Held der bunten Republik als Denunziant und Petze?»

"Held der Bunten Republik" ist Kardinal Wölki nun ganz sicher nicht.
Und schon gar nicht in "seiner" Diözese in Köln.

"Bunte Stadt", diese Stadt Köln.
Viel, viel zu bunt einst für Kardinal Meisner.
Viel zu bunt nun für Kardinal Wölki.

Zu bunt, weil sich auch nur die wenigsten Kölsch-Katholischen von Rückwärts-Gewandtheit à la 2x Meisner, oder à la 1x Wölki, irgendwie beeindrucken lassen.

"Das Motto der Stadtgesellschaft zu Köln ist":

«Wer aufrecht & ehrlich ist, der gehört dazu. Religion, Hautfarbe, Herkunft, Sexuelle Orientierung spielen dabei nicht mal eine Nebenrolle als Statist "in der Botanik".»

Und daran ändern auch Kardinäle wie Meisner / Wölki … gar nix.
Sie hatten / haben außerhalb von Köln "mehr Wirkung".

DER Kölsch-Kardinal heißt bis heute Frings.

«Ess nit jeklaut ! Ess nur jefrings‘ …!»

Jeflüjelt Kölsch Woode …

Es wurde Zeit...

die Ämteranhäufung zu reduzieren...Kardinal Marx hatte davon zu viele, in seiner Erzdiözese war zeitweise kaum zu sehen. Der Hirte sollte aber nahe bei seiner Herde sein. Machtanhäufung ist nicht mit der christlichen Verkündigung zu vereinbaren...der Kardinal sollte zu seinem Bistum wieder „zurückkehren“...und als Diener wirken.

@ 18:33 von schabernack

Jetzt wird mir einiges klar......
Sie sind Kölner!

@ Lucinda_in-tenebris, um 18:51

...eine der besten Entscheidungen, soso.
Wieso eigentlich?

Aber der Kardinal gehört, im Gegensatz zu Ihnen, der kath. Kirche weiterhin an.
Er macht also weiter mit...

18:57 von Ratisbonenser

Respekt vor seiner Entscheidung.

Marx ist im Rentenalter. Warum Respekt vor seiner Entscheidung?! Versteh ich nicht.

re 18:46 Jean-Baptiste: Erschrecken

>>Merkel gilt als Mitte-Links, AKK gilt als Mitte-Links und der Kardinal, wenn es denn so was gibt im katholischen Bereich, steht auch eher für den offenen und gerechten und sozialen Dialog und für Aufklärung und Transparenz und was es sonst noch alles an Gutem und Versöhnlichem gibt und so könnte man ihn auch als Mitte-Links einstufen.
Doch die Rechten Kräfte walten wieder und immer stärker und streben danach sich durchzusetzen. Sie streben nach der Macht.<<

Ich teile Ihre Analyse und auch Ihr Erschrecken. Und wenn ich hier die Kommentare der erklärten "Neurechten" lese, die zwischen Häme, Sarkasmus und unverhohlenem Triumph schwanken, dann spürt man überdeutlich, dass es hier um viel mehr als nur um Kirchenpolitik geht.

Reinhard Marx ist nicht an der Kirche oder an Rom gescheitert, er ist an einem gesellschaftlichen Umfeld gescheitert, in dem das Gestern als das neue Morgen gilt!

@ 19:07 von deutlich

Da muss ich Ihnen als "ungelernter Katholik" teilweise recht geben, obwohl ich tatsächlich einen kath. Pfarrer kenne, der sein Zölibat glaubwürdig lebt UND ein normaler angenehmer Zeitgenosse ist.

@ draufguckerin, um 19:05

Es ist sympathisch, dass Sie dem Kardinal diese “irdischen“ Motive unterstellen.
Doch wenn ich den Artikel lese und anhöre, was im Filmbericht gesagt wird, kommt er mir nicht so vor, als wolle er jetzt mal in Ruhe sozusagen seine “Briefmarkensammlung sortieren“.

Ich halte den Kardinal für tief frustriert.

@friedfried, 18:53

"Ich freue mich über den Rücktritt von Marx. Seine Reformen führten nämlich in die falsche Richtung."

Ich denke, sie tun Kardinal Marx etwas unrecht. Er hat diese Reformen nicht angestoßen.

Ich halte den "synodalen Weg" als Denkfabrik für schon interessant und richtig.

Es muss darüber hinaus aber allen bewusst sein, dass weitreichende Entscheidungen nur in der Weltkirche (Vatikan) getroffen werden.

So sieht das auch der Kardinal.

18:29 von karwandler

Steuerpflichtige werden nach Einkommen, Steuerklasse und Religionsmerkmal zur Steuer herangezogen.

summ, summ ....!

Steuerpflichtige werden nach Grund- oder Splittingtabelle besteuert; nur für die Abzugsteuern (z. B. Lohnsteuer) gibt es Steuerklassen. Weiterhin heisst dies nicht Religionsmerkmal, sondern kirchensteuererhebungsberechtigte Konfession.

Nur als Denkanstoß!

Schwarz ist mein Kleid,.....

und schwarz ist mein Rock aber meine Seele weiß! Es hat sie erwischt, die allgemeine Aufklärung der Gesellschaft erntet ihre ersten Früchte, die Geister sind im Rückzug! Kaum gibt es noch Bürger, die an Gespenster oder an den Teufel glauben. Immer mehr geriet die Geistlichkeit in Konflikte, die diese mit ihren Wortgefechten nicht mehr außer Gefecht setzen kann! Richtig wird heute gehandelt, ein noch rechtzeitiger Rückzug und Ruhestand ist sachlich richtig!

19:08 von pxslo

Als da wären 1) weg mit dem Zölibat 2) Frauen im Priesteramt

Dann kann man ja alternativ in der evangelischen Kirche Pfarrer werden.

19:15 von NeutraleWelt / @schabernack

«Jetzt wird mir einiges klar......
Sie sind Kölner!»

Ja - bin ich. Gebürtiger Kölner.
Aber auch nur "Schäl Sick Kölsche".
Geboren auf der falschen Seite des Rheins.
Auf der rechten Seite in Fließrichtung.

Schrieb ich auch schon einige Male.
Welche Beiträge Sie ja aber evtl. gar nicht sahen.

So verwunderlich ist dies allerdings nicht. "Weiß man doch".
Köln ist die Stadt, wo der Schabernack wohnt …!

Und von Weiberfastnacht bis zur Nubbel-Verbrennung Dienstag um Mitternacht zieht ausnahmslos jeder Kölsch-Schabernack mit Pappnase & Kölschglas 6 Tage lang ohne zu schlafen mit 1.001 Bützjer durch die Stadt.

Kann auch der grämigste der Griegrame aller Kardinäle … gar nix gegen machen. So ist er nun mal - der Kölsch-Schabernack …

Was allerdings darüber hinaus: "… so einiges klar wird".
Ist ebenso klar, wie das Wasser im Rhein in den 1970-er Jahren klar war …

Ganz sicher nicht klar wird, wie einzelne Kölner/innen
zu den Kardinälen Marx / Wölki / Meisner eingestellt sind / waren …!

Kardinal Marx gibt Amt auf: Es ist mehr als nur das Alter

... vielleicht will er nun mehr Zeit für seine Familie haben ...

@ 18:53 von andererseits

Ich versuche es mal zu erklären: Die katholische Kirche ist fast 2000 Jahre alt, die am längsten durchgehend existierende Organisation von Menschen, die es je gegeben hat. Und, ganz nebenbei, auch die größte nicht-staatliche. Sie stand immer mal wieder vor riesigen Krisen und hat sich immer wieder neu zurechtgefunden, ohne jemals von den Glaubensgrundsätzen abzuweiden oder auf Nebensächlichkeiten aufzuspringen. Wahrheit ist niemals demokratisch, sonst müssten alle Mathematikbücher neu geschrieben werden (gab es nicht mal eine Abstimmung in einem US-Staat, dass Pi genau 3,14 sein soll?). Die einzige Macht, die die Kirche letztlich hat, ist das Wort, die Verkündigung. Und wer an die apostolische Sukzession und den Heiligen Geist glaubt, weil es sonst ziemlich düster wird, kann mit der Verkündigung auch etwas anfangen. Und die Frohe Botschaft ist immer die richtige Richtung, in die man sich immer neu bewegen muss. Auch die Kirche, und sie wird es wie seit 2000 Jahren auch jetzt tun.

15:45 von Lenyat

"Die Entfremdung der Kirchenmitglieder schreitet immer mehr fort, und einzig Leute wie Marx haben viele noch in der Kirche gehalten"

.-.-.-

Und das wissen Sie woher? Einfach nur ausgedacht?

Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass unsere Kirchen - beiderlei Spielart - vielen heutigen Menschen zu aufgeschlossen, zu wenig bibeltreu ist? Und DARUM die Kirchen verlassen?

Und stattdessen viele christliche Gemeinschaften bilden, in denen gegen die Kirchen gehetzt wird? Gegen die Wissenschaft ebenfalls gehetzt wird?

.-.-.-.

"Ich war neulich mal wieder in einer katholischen Kirche, Familienfeier in der entfernteren Verwandschaft - und dann Abendmahl. Da bln ich als Protestant nicht erwünscht, na dann eben nicht. Anders herum stehen unsere Kirchen gerne offen."

.-.-.

Es gibt viele gemeinsame Gottesdienste, und die werden immer mehr.
Ihr Katholikenbashing erschreckt mich; Sie haben deutlich keine Ahnung.

re rareri

"18:29 von karwandler

Steuerpflichtige werden nach Einkommen, Steuerklasse und Religionsmerkmal zur Steuer herangezogen.

summ, summ ....!

Steuerpflichtige werden nach Grund- oder Splittingtabelle besteuert; nur für die Abzugsteuern (z. B. Lohnsteuer) gibt es Steuerklassen. Weiterhin heisst dies nicht Religionsmerkmal, sondern kirchensteuererhebungsberechtigte Konfession.

Nur als Denkanstoß!"

Und auch als Denkanstoß: Was hinten rauskommt hängt von Einkommen und Steuerklasse ab. Und wenn Sie Kürzel "ev" und "rk" lieber kirchensteuererhebungsberechtigte Konfession statt Religionsmerkmal nennen wollen, tun Sie's. Der Abzug bleibt der Gleiche.

15:45 von Gassi

"Die WOLLEN nix ändern."

.-.-.-

Dieses pauschalisierende "Die" macht alles nur schlimmer.

Es sind immer diese verfälschenden Verallgemeinerungen, die Entwicklung blockieren.

Weil sie diejenigen, die ohnehin ungerne differenzieren, aufhetzen und die zu beobachtenden progressiven zarten Pflänzchen damit zertrampeln.

@Schabernack

dann sind Sie wohl auch rheinisch-katholisch wie Carolin Kebekus?,-) Erst Messe, dann Frühschoppen oder umgekehrt? Das ist zumindest die beschwingte Variante des Katholizismus.

16:00 von Tomoko

"Die Bibel hat klare Worte zum Thema Homosexualität und dem Stand der Frau in der Gesellschaft. Diese Worte passen nicht in unser heutiges Weltbild"

.-.-

Was jeder Theologe weiß. Schließlich hat er auf wissenschaftlicher Basis die Entstehung der biblischen Schriften studiert.

.-.-

"weil ja mit göttlicher Eingebung geschrieben, nur mit viel Phantasie, Wortglauberei, schwammigen Deutungen und dem Verweis auf das NT (gilt das AT nicht mehr?)erklärt werden."

Sie reden hier garantiert nicht von den Kirchen, sondern von denen, die den Kirchen weggelaufen sind und neue Gruppierungen gebildet haben:
LETZTERE behaupten die wörtliche Eingebung (Verbalinspiration) der Bibel.

.-.-

"In einer aufgeklärten Gesellschaft wird die Kirche mehr und mehr ihre Daseinsberechtigung verlieren."

.-.-

Das wird sie mit Sicherheit nicht.
Die Kirchen werden sich weiterhin öffnen und denen einen Raum bieten, die Spiritualität suchen - jenseits aller religiösen Dogmen.
Auf diesem Weg sind sie schon heute.

Vorbildfunktion

Ich möchte nicht die zahllosen religionsfeindlichen (und damit beleidigenden) Kommentare kommentieren, ihr Unsinn spricht für sich.
Zur Sache: Schon seit geraumer Zeit wird den sog. fortschrittlichen Kräften die Argumentationsluft immer dünner, und S. Em. Reinhard Marx wurde die Luft immer dünner, die Sprache verflachte und die Antworten immer mehr aus Bausätzen der Soziologie genommen. Ein Gespür für die Übernatürliche Herkunft der Kirche hatte er nicht mehr, ihm ging es nur nach um die Macht im Sinne des Menschen und nicht mehr um das ewige Heil der Seelen.
Ich erwarte jetzt nicht, daß jetzt irgendwo ein gewaltiger Ruck in die lebendige Tradition der Katholischen Kirche gibt, aber das Neuaufblühen der traditionsorientierten Gemeinschaften, die die überlieferte Liturgie feiern gerade in Deutschland, den USA, Frankreich und Mittel/Ost-)Europa sind ein Potential, das auf dem Synodalen Weg einfach liegen gelassen wurde. Wo war da die Stimme von Marx?

Gescheitert

Eigentlich ist Kardinal Marx ein konservativer Bischof, stets bemüht im Jargon des Zeitgeistes rüber zu kommen, er wollte "volksnah" wirken und war doch immer zögerlich, wenn es mal um Entscheidungen ging, er hat viel angekündigt und versprochen, sich aber doch stets hinter Rom versteckt...in den Niederungen des Gemeindelebens in seiner Diözese war er kaum präsent, seine Gläubigen kannten ihn eigentlich nur aus den Medien...so ist es nur konsequent, daß er sich aus der hohen Kirchenpolitik zurückzieht. Ein Bischof sollte immer daran denken, daß er Seelsorger ist...für mich war er in seinen vielen Ämtern ein "machtsuchender Kirchenfürst".

Daumendrücken für die Konservativen ...

ist das einzige, wie dieser Zauberkram allmählich auf dem Müllhaufen der Geistesgeschichte landen könnte. Jeder "Fortschritt" hielte die Gläubigen weiter in ihrem Wahn gefangen.
Leider werden neue Hirngespinste zu uns hereingetragen, obwohl wir uns von den alten trotz 300jähriger Aufklärung noch nicht befreit haben.
Wir werden uns weiterhin mit Göttern befassen müssen. Leider.

16:55 von NeutraleWelt

"Mir tut dieser Rücktritt nicht leid.
Ich bin wegen der Einmischung der Kirche (besonders wegen dem Engagement in weltliche Dinge, wie etwa "Seenotrettung") ausgetreten.
Daher kein Verlust."

.-.-.-.

Sie sind aus der Kirche ausgetreten, weil diese sich für die Rettung Ertrinkender engagiert hat?

Das war Ihnen zu weltlich?
Haben Sie schon mal die Bibel gelesen?
Offenbar nicht, denn dann hätten Sie schon viel früher die Kirche verlassen müssen.
Sie hätten auch die Jesus-Figur bekämpfen müssen, weil er viel zu "Weltliches" gesagt hat. Zum Beispiel:

'Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. (Mt 25,40)'

Ich bin zwar selber kein Gläubiger, aber dass ein Christ Nächstenliebe verteufelt, weil sie zu weltlich sei, ist mir bisher noch nicht untergekommen.

16:59 von Seabiscuit

"Konsequenterweise...
... müsste Kardinal Marx aus der rk-Kirche austreten [...]
Sollen die alten Herren doch unter sich bleiben"

.-.-.-

Sie sind also ebenfalls dagegen, dass Frauen Priester werden können?

Dann ist klar, weshalb Sie wollen, dass Marx aus der katholischen Kirche austritt.

Oder habe ich Sie missverstanden?

20:55 von deutlich / @schabernack

«dann sind Sie wohl auch rheinisch-katholisch wie Carolin Kebekus?,-)
Erst Messe, dann Frühschoppen oder umgekehrt? Das ist zumindest die beschwingte Variante des Katholizismus.»

"Rheinisch-Katholisch-Lustig" ist mir Carolin Kebekus ausgesprochen angenehm. Aber auch Sie ist dem Katholizismus wenig zugewandt.
"Ihr Ding" ist die "Stunk-Sitzung" mit jährlich "heftiger" Kirchenkritik.

Es gibt die filmisch festgehaltene "Kurz-Sequenz".
Als CK für eine ihrer Shows einst an Kardinal Meisner nach einer Messe herantrat, um sich persönlich bei ihm als seine Nachfolgerin zu bewerben.

Worauf der Herr in Kirchentracht erwiderte:

«Wir können das abkürzen.
Haben Sie gar nicht die Statur dazu!»

KC sagt selbst bis heute, es sei einer der wenigen Momente in ihrem Leben gewesen, wo sie ob gelungener Schlagfertigkeit nur noch sagen konnte:
"… ööhh - jo, wenn dat esu ess …!"

Nicht-Karnevalist ist die ganz unkölsche Art in mir.
Aber ich bin: "Och ene Kölsch-Jeborene-Immi" in 1. Generation …

Am 11. Februar 2020 um 18:30 von rossundreiter

"In Gottesstaaten gibt es nur göttliches Recht. "

Stimmt nicht! Im Iran (einen Gottesstaat "par excellence")gibt es sehr wohl ein bürgerliches Recht. Allerdings steht dort die Scharia über dem bürgerlichen Recht. Und seit Ajatollah Chomeneis Tod und Hassan Rohani Ministerpräsident ist, ist es im Iran viel liberaler geworden. Das Endgültige Sagen hat aber immer noch der oberste Religionsführer Ali Chamenei.

"Bei uns sind staatliches Recht und Kirchenrecht gleichberechtigte Rechtsparadigmen,"
Nein, das hätten die Kirchenmänner nur gern. Bei uns gilt zuerst des Grundgesetz und das Strafgesetzbuch. Das ist nun mal Fakt. Zum Glück!

17:13 von Augustus Cäsar

"Niemand wird ihn vermissen."

-.-.

Ist Ihr richtiger Name "Niemand"?

Denn die meisten hier haben schon ausgedrückt, dass sie Herrn Marx vermissen werden. Und im Artikel stehen weitere Namen

17:28 von Koeln 2019

"Ich denke und hoffe, dass Kardinal Marx sich weiterhin vehement für die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle einsetzt! Vielleicht findet er sogar effektivere Möglichkeiten, nachdem er sein derzeitiges Amt aufgegeben hat!"

.-.-.

Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Das macht Hoffnung, danke.

15:17 von Karl Napf

""es tut sich was in unserem lande. hoffentlich wendet sich alles zum besseren.""
#
Na ja, die Hoffnung stirb zuletzt. Aber mir ist der Rücktritt egal,ich bin schon vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten.

re 21:04 Christoph Rhein: Dunkles Leuchten

>>Ich möchte nicht die zahllosen religionsfeindlichen (und damit beleidigenden) Kommentare kommentieren, ihr Unsinn spricht für sich.<<

Und schon haben Sie kommentiert! Und nicht nur das: Was immer Sie unter "religionsfeindlich" verstehen, es scheint sich ausschließlich auf "Ihre" Religion zu beziehen. Und damit melden Sie einen totalitären Anspruch an, der mich erschaudern und an das tiefste Mittelalter denken lässt.

>>Zur Sache: Schon seit geraumer Zeit wird den sog. fortschrittlichen Kräften die Argumentationsluft immer dünner, ...<<

Der Fortschritt ist es also, der Sie so stört. Das eint Sie mit anderen politischen Kräften. Die mich ebenso erschaudern lassen. Ist das von Ihnen gewollt?

>>Ein Gespür für die Übernatürliche Herkunft der Kirche hatte er nicht mehr, ihm ging es nur nach um die Macht im Sinne des Menschen und nicht mehr um das ewige Heil der Seelen.<<

Ihnen geht es also um das ewige Heil meiner Seele! Und das glauben oder gar wissen Sie zu kennen?

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