Kommentare

Manches ist

für mich nicht so richtig erklärbar.
Hab ja bis zur Rente in Schulen gearbeitet, zumindest die die ich gut kenne, sind in der Richtung gut ausgestattet gewesen.
Bildung sollte bei den Ländern bleiben.
Fakt ist aber, natürlich muss bei fortschreitender Technik, alle 5 Jahre erneuert werden, Schule braucht immer Geld um auf neusten Stand zu bleiben.
Eines wird aber übersehen, Kinder müssen auch Grundwissen haben, schreiben und Lesen gehört dazu, braucht man im Leben immer.
Die Gruppe auf dem Bild, spricht aber eine andere Sprache, gehört zwar dazu, ist aber nicht die Hauptsache von Schule.
Stift und Papier ist immer noch sehr wichtig, mir liegt der Fokus zu sehr auf einer Richtung.

Für die Wirtschaft lernen wir und nicht fürs Leben

Momentan wäre es wohl wichtiger, die Schüler gewisse handwerkliche Fähigkeiten erlernen zu lassen, damit diese dann in Eigenarbeit als Projekt die Toiletten reparieren und die Schulgebäude restaurieren.
Aber 5 Milliarden Euro reichen dafür auch nicht aus.
Also geht es weiter in die digitale Verirrung.
Schließlich werden für die asymmetrischen Kriege der Zukunft versierte Computerkrieger gebraucht.
Klassische Bildung stört da nur.

Das spült Geld in die Kassen

Hach, da werden sie sich freuen, die Microsofts, Apples, .. und die IT-Dienstleister.

@Am 20. Februar 2020 um 09:55 von wenigfahrer

> [..] Stift und Papier ist immer noch sehr wichtig, mir liegt der Fokus zu sehr auf einer Richtung. <

Wenn Sie sich da mal nicht täuschen - Die künstliche Intelligenz wird uns das sicher bald abnehmen.

Hoffentlich wird es nicht nicht soweit kommen, dass künstliche Intelligenz und natürliche Dummheit einen Gleichgewichtszustand erreichen.

Verschlafen

Doch es gibt bereits Forderungen nach mehr Geld. Dann nennt einmal diese Schreihälse, sonst bleibt das eine dumme Aussage.
Die Digitaklisierung in den Schulen haben wir Deutsche längst verpasst. Südkorea ist Nummer eins in digitaler Kompetenz und zählt zu den technisch fortschrittlichsten Ländern der Welt. Haben wir da geschlafen?

NI statt KI

Bei der anhaltenden Diskussion über "Digitalisierung" und "Künstliche Intelligenz" kommt mir entschieden zu kurz, dass unsere Gesellschaft offenbar eher am Mangel an "Natürlicher Intelligenz" leidet! Auch haptische Fähigkeiten verkümmern zunehmend.
An vielen Schulen herrscht ein Lehrermangel und/oder Lehrkräfte erhalten nur Zeitverträge. Stattdessen stellen wir den Kids digitales Spielzeug in die Klassenräume, welches sie meist besser beherrschen als jeder Lehrer und das nach kurzer Zeit veraltet.
Schöne neue Welt!

Am Laptop arbeiten

Das können die meisten Schüler sowieso besser als ihre Lehrer.
Ich versuche immer Werbung dafür zu machen dass Digitaltechnik eigentlich nicht die Anwendungen auf dem Computer sind. Word und Excel sollte jeder können. Aber die eigentliche Digitaltechnik muss ganz normal an der Tafel gelernt werden wie alles andere auch. Die verschiedenen Zahlensysteme. Unser gewöhnliches Zahlensystem ist das 10er System. In der Digitaltechnik braucht es dann noch das 2er und 16er Zahlensystem. Alles kann man ohne Laptop lernen. Dann die Schaltalgebra. Dann eine der vielen Möglichkeiten Daten zu verwalten und darzustellen. Ich habe zum Beispiel mit der SCN SoftwarCalibrationNumber gearbeitet.
Das eigentliche Problem sehe ich darin dass die Schulleiter ihre Lehrer anhalten müssen sich in der unterrichtsfreien Zeit weiterzubilden. Das löst natürlich nicht immer Freude aus. Aber anders geht es ja nicht. Mit dem Kauf von ein paar Laptops ist es nicht getan. Das Meiste geht ohne Laptop!

"Digital Naives"

Die digitale Flutung der Schulen dient vor allem jenen, die daran viel Geld verdienen, also den Herstellen von Hard- und Software sowie den Beratern und Vertrieblern. Die Lehrenden werden dann im Regen stehen gelassen und müssen zusehen, wie sie den "Krempel" sinnvoll im Unterricht einsetzen. Es gibt so gut wie keine sinnvollen Konzepte seitens der Schulbehörden zum Einsatz digitaler Technik. In den Grundschulen hat Digitales nichts zu suchen. Früher lernte man auf der Mittelschule Maschinenschreiben, heute stochern die "Digital-Naiven" sinn- und zweckfrei auf ihren Schmiertelefonen herum, und das wird dann der Bevölkerung als für die Wirtschaft und das Arbeitleben wichtig vorgegaukelt. Das Geld wäre besser für eine sinnvolle Ganztagsbetreuung der Schüler auszugeben. Schüler lernen dann am besten, wenn die Beziehung zu den Lehrenden stimmt. Das zeigen viele Untersuchungen.

völlige Überraschung

Seit JAHREN wird der Lehrermangel und die fehlende Ausrüstung an unseren Schulen öffentlich diskutiert. Passiert ist NICHTS! .. ausser das sich gewisse Leute, die die Zukunft unserer Kinder mit Füßen treten, sich für ihre schwarze Null feiern lassen. Bravo.. übrigens die selben Leute und Parteien, die bei 60 jährigen Mitgliedern von Verjüngung sprechen, und regelmäßig alle 4 Jahre VOR der Wahl schwören es nun wirklich schonungslos anzugehen, um es dann doch nur wieder auszusitzen. Dazu noch das Stückwerk der rechtlichen Regelungen und fertig ist Bildung in Deutschland, dem Land der Dichter und Denker, im 21. JH.

Stift und Papier sind wichtig, aber

in der heutigen Zeit müssen Schüler auch auf eine digitalisierte Welt vorbereitet werden. Und zwar nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch hinsichtlich Medienkompetenz. Das der Umgang mit Basiswissen, z.B: dem Erlernen von Sprachkompetenz Primärziel ist und nicht unbedingt mit digitaler Technik erlernt werdeen muss ist klar.
Aber: An meiner Schule (120 Lehrkräfte / 1500 Schüler) ist nicht einmal jeder Raum mit einem Beamer ausgestattet. Für die gesamte Schule sind gerade einmal 25 Tablets vorhanden (die nicht einmal wirksam eingesetzt werden können weil kein WLAN vorhanden ist).
Lehrer müssen sich um die IT kümmern - ein Unding, sie sollen unterrichten!
Jedes Unternehmen solcher Grösse hat mindestens EINE Person für die Technik - und das ist NICHT der Hausmeister, der sich um die Gebäudetechnik kümmern muss.
Vom Einkauf und Verwaltung, Pflege des übrigen Unterrichtsmaterials, vom Papierlager über Overheadprojektoren, CD-Playern, Kameras usw. wollen wir lieber schweigen.

Das geld sollte schon reichen ...

.. wenn man es zielgerichtet einsetzt. Es können auch Lehrkräfte zur Pflege eines Schulnetzes weitergebildet werden statt ständig IT- Firmen zu beschäftigen. Hard- und Software kann Bundesweit beschafft werden, dass senkt die Preise und stellt sicher, dass alle Schüler unter gleichen Voraussetzungen lernen.
Das Geld fliegt aus dem Fenster, wenn jeder sein eigenes Luxussüppchen kochen möchte, Ländersache hin oder her .. schließlich ist es Steuergeld.

@@10:46 von NeNeNe

>>Doch es gibt bereits Forderungen nach mehr Geld. Dann nennt einmal diese Schreihälse, sonst bleibt das eine dumme Aussage.<<

Natürlich muss mehr Geld kommen, denn die Technik von heute ist morgen veraltet.

>>Die Digitaklisierung in den Schulen haben wir Deutsche längst verpasst. Südkorea ist Nummer eins in digitaler Kompetenz und zählt zu den technisch fortschrittlichsten Ländern der Welt. Haben wir da geschlafen?<<

Deutschland ist zwar ein Land der Ingenieure, aber kein sonderlich IT-affines Land. Es gibt allerdings genügend Länder die noch weiter ab vom Schuss sind, was den Stand der Technik angeht. wir sollten also nicht die Hände in den Schoß legen und es ist nie zu spät aufzuholen.

Diese fuenf Milliarden werden nicht reichen

Damit wir endlich ein wirklich gutes Bildungssystem bekommen, werden diese fuenf Milliarden nicht reichen:

https://www.tagesschau.de/inland/digitalpakt-ein-jahr-101.html

Vor einem Jahr haben sich Bund und Länder auf den Digitalpakt Schule geeinigt. Für fünf Milliarden Euro sollten die Schulen für die Digitalisierung fit gemacht werden. Doch es gibt bereits Forderungen nach mehr Geld.

Denn es geht nicht nur um Digitalisierung in der Schule, sondern auch um neue Schulgebäude (viele Schulgebäude sind marode), es geht um mehr Lehrer und Lehrerinnen, es geht um qualitativ besseren Unterricht. Außerdem wären opensource-Schulbuecher gut die auf aktuellem Stand sind.

@ perchta (10:32): Nein das sollte so nicht sein

hi perchta

Hach, da werden sie sich freuen, die Microsofts, Apples, .. und die IT-Dienstleister.

Nein das sollte so nicht sein.

Die Schulen sollten eigene Clouds haben (inhouse) und nicht extern (damit keine Angriffe von Außen möglich sind), außerdem sollten nicht solche us-Anbieter fuer Schulbuecher und Digitalisierung benutzt werden sondern opensource-Lösungen. Die Zukunft heißt opensource und als Betriebssysteme halte ich ein Linux-System fuer besser als diese Spy-Systeme von Microsoft (Windows) und Appple (I-OS).

Warum werden die Gelder nicht abgerufen?

Zusätzlich Frage:

warum werden die Gelder nicht abgerufen??

https://www.tagesschau.de/inland/digitalpakt-ein-jahr-101.html

Denn an den Schulen ist tatsächlich noch kaum etwas zu sehen. Ein Jahr später haben die Länder gerade einmal 40 Millionen Euro bewilligt. Das ergab eine Abfrage des BR bei den zuständigen Länder-Ministerien.

Denn wenn die Gelder abgerufen wuerden, dann wäre mehr machbar.

@11:14 von Der Defätist

>>Lehrer müssen sich um die IT kümmern - ein Unding, sie sollen unterrichten!<<

Absolut richtig. Lehrer werden häufig wie Inventar behandelt das ja ohnehin im Überfluss vorhanden ist - nennt sich „Eh-da-Kosten“.
Es werden immer wieder aufwändigste Aufgaben an Lehrer übertragen, für die sie nicht qualifiziert sind und die jemand mit einer entsprechenden Ausbildung ähnlich gut oder besser durchführen könnte - dabei aber nur die Hälfte kostet. Das sind Perlen vor die Säue.

Pferd wieder mal von hinten...

Statt den Ländern erst mal Zeit für Konzepte, Planung, Qualifizierung von Lehrern usw. zu geben, wird Geld angeboten, dass bis 2024 verbraucht werden muss.
Vor der 7./8. Klasse ist kein Laptop / PC erforderlich. Kinder sollen erst mal die deutsche Sprache, Schreiben, (verstehendes) Lesen und Rechnen erlernen. Grundkenntnisse aus naturwissenschaftlichen und musischen Fächern können ohne diese Technik gelehrt und sich angeeignet werden. Ich bekomme das Grqusen, wenn ich diese vielen Wortkombinationen mit digital lese und höre - außer digitale Demenz - das trifft es , wenn man sich Denkvermögen und die Fähigkeiten der Schulabgänger betrachtet.
Papier und Stift... was über die Hand/den Arm ins Gehirn gelangt, erlernt man besser und lässt sich nach meinen Erfahrungen auch besser merken.
Excel sollte man können, aber nur wenn man Grundlegendes der Mathematik beherrscht und begriffen hat, warum es zu Rundungsfehlern kommt.

11:10 von Bonzai

völlige Überraschung

Seit JAHREN wird der Lehrermangel und die fehlende Ausrüstung an unseren Schulen öffentlich diskutiert. Passiert ist NICHTS! .. ausser das sich gewisse Leute, die die Zukunft unserer Kinder mit Füßen treten, sich für ihre schwarze Null feiern lassen. Bravo.. übrigens die selben Leute und Parteien, die bei 60 jährigen Mitgliedern von Verjüngung sprechen, und regelmäßig alle 4 Jahre VOR der Wahl schwören es nun wirklich schonungslos anzugehen, um es dann doch nur wieder auszusitzen. Dazu noch das Stückwerk der rechtlichen Regelungen und fertig ist Bildung in Deutschland, dem Land der Dichter und Denker, im 21. JH.
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Dieselben Forderer, denen gelang es bei zusätzlichem Geld, dieses an den Toiletten vorbei in Besoldungsverbesserung und "Unterrichtsverkürzung" umzurubeln.
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Ob nach der erneuten Verbesserung der Wertschätzung für die IT-Qualifizierung auch noch was für Hardware überbleibt?

10:46 von NeNeNe

Verschlafen

Doch es gibt bereits Forderungen nach mehr Geld. Dann nennt einmal diese Schreihälse, sonst bleibt das eine dumme Aussage.
Die Digitaklisierung in den Schulen haben wir Deutsche längst verpasst. Südkorea ist Nummer eins in digitaler Kompetenz und zählt zu den technisch fortschrittlichsten Ländern der Welt. Haben wir da geschlafen?
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Nein wir schlafen ja nicht.
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Bei uns überlegen nur die Rest-68er* gerade, ob 1989 das verkehrte System überlebt hat?
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Das dauert eben.
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Gut Ding will eben 30 Jahre Weile haben.
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(*63er-Rentner)

Computer sind doof!

Finnland zählte mal zur Spitzenklasse bei der Vermittlung von Bildung. Dann wurden die Schulen digitalisiert und der Absturz folgte unmittelbar danach. Oder schauen sie nach Asien, dort ist man dabei wieder alles Digitale einschliesslich Handy und Wlan aus den Schulen zu verbannen.
Unsere Bildungspolitiker werden es nie lernen!

@@Demokratieschue...

"Warum werden die Gelder nicht abgerufen?"

Das ist die Folge der "schwarzen Null"!
Wer über Jahrzehnte die Verwaltungen kaputtspart - denn genau das ist die Konsequenz der Politik der "schwarzen Null" - hat irgendwann nicht mehr genug Personal.
In den Schulen müssen Lehrer - anstatt zu unterrichten - die IT-Anschaffungen planen. Auf Grund des Lehrermangels kommt das nur sehr schleppend voran.
In den Stadtverwaltungen müssten dann die dortigen Mitarbeiter die Anträge schreiben. Schauen sie mal, wie viele Stellen in den Verwaltungen unbesetzt sind. Viele Anträge werden also mangels Verwaltungsmitarbeitern nicht bearbeitet.
Schliesslich müssen die eingereichten Anträge von den Landesverwaltungen bearbeitet und genehmigt werden. Und - oh Wunder - auch dort fehlen die dafür nötigen Mitarbeiter.
Ich habe die Bedarfe für meine Schule schon letztes Jahr im April an den Schulträger übergeben. Die Anträge sind bis jetzt nicht gestellt worden.

Tja!

...nobel geht die Welt zugrunde...

@ Leipzigerin59 um 12:23

"Vor der 7./8. Klasse ist kein Laptop / PC erforderlich."

Sehe ich ähnlich, man sollte aber nicht generell auf die moderne Technik verzichten. So sollte man die Bücher durch E-Reader oder von mir aus mit Tablets ersetzen. Damit brauchen dann die Schüler nicht mehr Kilo weise die Bücher in die Schule schleppen. Notizen können dann immer noch Handschriftlich angefertigt werden. Aber Bücher in digitaler Form sind eine Erleichterung.

Digitalisierung !

Ja die Deutschen schlafen ihren gerechten oder auch ungerechten Schlaf. Und wenn sie dann mal langsam aufwachen, ist der Bus weg und der Zug auch.
Leider geht es in D alles nur schleppend voran, und es wird immer am falschen Ende gespart.
Leider auch reden zu viele Köche beim Kochen der Suppe mit, und dies bedeutet nie Gutes !
Der deutsche Michel ist ein Gewohnheitstier und braucht für vieles immer zu lange, bis er mal in die Gänge kommt.
Ja dann ist da noch die Unfähigkeit der Politiker, sich rechtzeitig und umfassend auch mal in anderen Ländern zu informieren und von ihnen lernen. Nein man will hier alles immer besser, schöner und noch toller hin kriegen, obwohl der Intellekt fehlt, die geistige Kreativität verloren ging vor lauter Partys, aber der Größenwahn, der ist geblieben.

Nutzt kaum etwas

Wieder eine Ausgabe, die kein Nutzen für die Kinder bringen wird, bzw. die den Kindern eher schaden wird und den Steuerzahler viel Geld kostet.

Es gibt viele wissenschaftliche Untersuchungen, die sehr gut belegen, dass "Digitales" der Entwicklung der Kinder schadet...

Digitalisierung !

Die Bildung insgesamt sollte nur vom Bund aus gesteuert werden, und nicht von den einzelnen Ländern, wo jedes seine eigene Suppe kocht. In D sollte es ein Abitur geben, dass in allen Ländern gleiche Anforderungen stellt. Genauso sollte jede Schule immer genügend Lehrkräfte und auch genügend Material haben. Die Schulgebäude sollten sicher und praktikabel sein, eine Person für die Ausstattung der digitalen Technik, ein Hausmeister, einen psychologischen Berater/in, um Mobbing und Gewalt zu unterbinden, und keine Zeitverträge mehr.
Das sollte in D selbstverständlich sein, wenn man den Kindern eine gute Bildung und Ausbildung bieten will.
All dieses Stückwerk, wie es momentan herrscht, ist totaler Unsinn und nur Machtgehabe von verschiedenen, verborten Politikern. Das nötige Geld wäre auch da, wenn unser Finanzminister nicht wieder vergisst, verlorenes Geld ein zu sammeln und richtig zu verwenden.

@perchta

»Wenn Sie sich da mal nicht täuschen - Die künstliche Intelligenz wird uns das sicher bald abnehmen.«

Jede geistige Leistung, die den Kindern gespart wird, heißt im Endeffekt eine Verdummung.

Lernen heißt das Gehirn zu trainieren. Da braucht man keine KI! KI hat in der Schule nichts zu suchen, da geht es um die natürliche Inteligenz der Kinder!

5 Milliarden

bedeuten 5 Euro pro Monat, 1 Jahr lang, für jeden Bundesbürger. Das erscheint mir nicht übertrieben viel.

Gern zahle ich dauerhaft 1 Euro pro Monat jedes Jahr für diesen Zweck, wenn dafür Fachleute eingestellt werden im öffentlichen Dienst und das Geld nicht einmalig großen IT-Firmen in den Rachen geworfen wird.

Schulbücher

@YVH, da gebe ich Ihnen recht. Würden die Bücher jedoch nicht auf Hochglanz- und anderen schweren Papiersorten gedruckt und auch Schreibhefte aus leichterem Papier produziert werden, wäre der Ranzen wesentlich leichter.

@butrus.butrus, so sehe ich das auch.

Werbeversprechungen

Ich höre oft, was die Digitalisierung in Zukunft noch alles leisten wird. Welche Berufe es nicht mehr geben wird. Aber die Zukunft ist ungewiß und Werbeversprechungen und Prognosen sind nicht das, was die Zukunft ausmacht. Und immer reden Menschen von den Berufen der anderen. Ihren eigenen Beruf kennen sie genau und sehen nicht, dass gerade dieser Beruf überflüssig wird. Sonst müssten doch Politiker sich zuerst selbst abschaffen. Die Presse glaubt zwar, an ihr Verschwinden, aber die Gegenwart lehrt, dass sie als vierte Staatsgewalt dringend gebraucht wird. Lieber drei öffentlich-rechtliche Programme als 30 Werbekanäle mit Lockmitteln. Und mehrere gute Tageszeitungen braucht eine Demokratie, aber mit Journalisten, die Zeit für ihre Artikel haben und nicht Presseerklärungen nur umarbeiten sollen.
Diese Aussagen über eine digitale Zukunft sollen wirken und tun dies auch. Aber Digitalisierung ist kein Synonym für das Gute. Weniger Ausbildung lässt Raum für mehr Bildung.

Digital

Wie immer! Bringe einmal 3 (und mehr) Beamte unter einen Hut. Geht nicht - erst muß das Kompetenzgerangel erledigt sein. Wer ist der Dumme? Unsere ach so geliebten Kinder.

VKK

Hier wäre das Geld gut angelegt.
HSV und €-Staatsanleihen sind riskanter, wie die Erfahrungen zeigen. Bad-Bonds der €-Staaten (SCHULDNERGEMEINSCHAFT? mit Schuldenschnitten ..)

Der [..] Hamburger SV lockt die Anleger zum Beispiel mit sechs Prozent Zinsen jährlich. Angesichts des hohen Risiko sei das "zu wenig", findet HSV-Experte Sönke Niefund von der Privatbank Merck Finck.

Die Staatsverschuldung von Griechenland ist 2018 auf 341,5 Mrd.€ angestiegen (ohne Schuldenschnitte). IWF und Wirtschaftsforschungsinstituten sind angesichts der Wirtschaftsleistung einhellig der Meinung, dass Griechenland seine Schulden nicht aus eigener Kraft begleichen kann. Wer zahlt dafür, Sparer und Steuerzahler durch die EZB-Hintertüren etc..

GR hat trotzdem im letztes Jahr mit einer 7jährigen Anleihe am Kapitalmarkt 2,5 Mrd.€ eingesammelt. Die Rendite lag bei nur 1,9 %. Die Nachfrage war so groß, dass die Emission fünffach überzeichnet war.
Geld weg - nichts gelernt!
Nutzlos!

Die kapitalistische Lösung

hilft immer mit Geld. Alle Probleme dieser Welt kann man aus deren Sicht mit Geld lösen. Außer neuen Begehrlichkeiten und einem gehörigen Gewinn für die Wirtschaft wird sich nichts ändern. Wir haben ein reformbedürftiges Schulsystem, welches vor allerhand alten und neuen Herausforderungen steht, die kaum im Detail angegangen werden. Was wir brauchen, sind gut ausgebildete Lehrer in ausreichender Zahl, kleinere Klassen, kleinere Schulen, auch auf dem Lande, zentrale Vorgaben, eine bundesweit abgestimmte Bildungspolitik, viel Förderung und Sozialarbeit. Dafür braucht es den bundespolitischen Willen und Verlässlichkeit für alle Beteiligten. Das sehe ich nicht mal am Horizont in keiner politischen Richtung. Dafür kleinkariertes Denken, Machtstreben, Profilierungssucht, Bestandserhalt und Verantwortungslosigkeit.

So wie viele Menschen

und natürlich auch die Schüler stellt die digitale Reizüberflutung ein eher lernhinderliches Problem dar. Es fehlen die Fähigkeiten Nützliches vom Müll zu unterscheiden. Wer ins Internet schaut, findet zu 99% Müll, der Rest ist je nach Mensch mehr oder weniger nützlich und brauchbar. Der lernfördernde Umgang muss erlernt werden. Dazu braucht es keine Milliarden, sondern gut und modern ausgebildete Lehrer.

15:43 von hara83

bedeuten 5 Euro pro Monat, 1 Jahr lang, für jeden Bundesbürger. Das erscheint mir nicht übertrieben viel.

Gern zahle ich dauerhaft 1 Euro pro Monat jedes Jahr für diesen Zweck, wenn dafür Fachleute eingestellt werden im öffentlichen Dienst und das Geld nicht einmalig großen IT-Firmen in den Rachen geworfen wird.
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Solte Sie nochmal nachrechnen, 82,79 Millionen lebten 2018 in Deutschland.
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x 5 x 12 = IT für Intelligenz.

10:32 von perchta

"Hach, da werden sie sich freuen, die Microsofts, Apples, .. und die IT-Dienstleister."

Wenn's wenigstens tatsächlich zu mehr Bildung verhelfen würde. Leider macht das Glotzen auf einen Bildschirm nicht schlauer als das Schreiben auf einer Schiefertafel. In der Grundschule sollen die Kinder Lesen, Schreiben, Rechnen lernen. Ja, sie sollten auch Kopfrechnen beherrschen und Gedichte auswendig lernen. Das alles ist nicht veraltet, sondern hilft, das Lernen zu lernen und führt zu der dazu notwendigen neuronalen Vernetzung. Letzteres können digitale Medien nicht leisten - im Gegenteil. Auch Musik- und Kunstunterricht sollte nicht zu kurz kommen. Erst wenn die notwendigen Fähigkeiten erworben wurden, kann man sich teilweise(!) den digitalen Medien zuwenden.

@15:03 von Traumfahrer

"Nein man will hier alles immer besser, schöner und noch toller hin kriegen, obwohl der Intellekt fehlt, die geistige Kreativität verloren ging vor lauter Partys, aber der Größenwahn, der ist geblieben."

Nein, nicht wegen lauter Partys, sondern wegen eines Zuviel an Digitalisierung in jungen Jahren.

@15:20 von butrus.butrus

"Jede geistige Leistung, die den Kindern gespart wird, heißt im Endeffekt eine Verdummung."

So ist es.

Wer zweifelt sollte sich u.a. folgendes auf YT ansehen bzw. anhören:
Diagnostiziert eine Bildungskatastrophe | Psychiater Dr. Michael Winterhoff | SWR1 Leute

Voraussetzung ist natürlich, dass man noch länger dauernden Vorträgen folgen kann ohne auf eine Smartphone reagieren zu müssen.

Darstellung: