Ihre Meinung zu: Minister schließen flächendeckende Schulschließungen nicht aus

12. März 2020 - 19:01 Uhr

Die Kultusminister der Bundesländer halten flächendeckende Schul- und Kita-Schließungen inzwischen für möglich. Sie wiesen gleichzeitig aber auf mögliche Konsequenzen fehlender Kinderbetreuung hin.

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Kommentare

Das stimmt so

nicht mehr, sind schon paar mehr geschlossen.
" Die Kultusminister der Bundesländer halten flächendeckende Schul- und Kita-Schließungen inzwischen für möglich. Sie wiesen gleichzeitig aber auf mögliche Konsequenzen fehlender Kinderbetreuung hin. "

" Bislang sind in Deutschland nur einzelne Schulen geschlossen. "

Halle hat alle Schulen und Kita geschlossen, ist seit 1-2 Stunden zu lesen., und Halle ist nicht die einzige Stelle, sind also ganz paar mehr als "Einzelne".

Für Kinderbetreuung gibt es von 2 Elternteilen sicher einen, der vielleicht für 2 Wochen im Büro abkömmlich ist, als Beispiel.
Wenn es weiter so geht, fragt dann keiner mehr danach, dann wird das durchgesetzt.

Wir sehen was passiert.

Die Deutschen kapieren nichts!

Zurzeit gibt es nur ein Ziel, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, denn sonst sind die Kliniken innerhalb kürzester Zeit genauso überfordert wie in Italien!
Die Schulen, Restaurants, etc. müssen, wie in Italien, geschlossen werden!
Je früher das geschieht, umso besser kann die Verbreitung des Virus verlangsamt werden!
Wer jetzt aus wirtschaftlichen Gründen zögert, handelt grob fahrlässig!

Schon

sehr interessant das alles, vor allem, weil in einigen Medien bereits zu lesen ist, dass in Niedersachsen ab Montag die Schulen schließen, es aber noch nichts offizielles gibt.
Die Betreuung für Grundschul- und Kitakinder erledigt sich ja nicht von allein, also wäre es schon gut, dass sehr zeitnah zu wissen.

Österreichische Medien melden:

In Österreich werden Kinder, die nicht zu Hause betreut werden können, in Schulen oder Kigas betreut, da das Personal sowieso vorhanden ist. Für alle Kinder sendet der ORF ab Montag ein Schulfernsehprogramm, an dem Lehrer beteiligt sind und das zur Fortsetzung von Unterrichtsinhalten dient, so dass die Kinder zH auch weiter lernen können.
Hat die ARD den Kultusministern diese gute Idee schon vorgeschlagen?
Zu den Großeltern sollen die Österreicher ihre Kinder ausdrücklich nicht(!) schicken, da diese zur Hochrisikogruppe gehören.
Auch ein guter Vorschlag.
Wichtig ist, dass die Eltern, die wegen ihrer Kinder tatsächlich zH bleiben müssen, keinerlei arbeitsrechtliche Nachteile haben.
Der Lohn muss weitergezahlt werden, zur Not vom Staat, zB wie Kurzarbeitergeld.
Auch Vorerkrankte müssen aus dem öffentlichen Leben genommen und in Quarantäne geschickt werden. Denn Alte und Kranke sterben am ehesten.

Schulen schließen

Die Grundschulen und Kitas müssen aber offen bleiben. Sonst verzichten wir mit einem Schlag auf fast die Hälfte des Personals im Gesundheitswesen.

Ein Fest für Alle, die autoritäre Maßnahmen lieben

gäbe es kein Coronavirus, man müsste es erfinden, um zu beobachten, wie weit persönliche Freiheit und öffentliches Leben eingeschränkt werden kann ohne Widerspruch. Erst bejubelt man China für seine "Klimaschutzmaßnahmen", die genau so nur mit Zwang und Verbot funktionieren, dann China, Italien, Ö für den Umgang mit Corona... Scheint nicht weit her mit der Freiheitsliebe und Selbstverantwortung. Und dann wird heuchlerisch Burkhard Hirsch gelobt. Es scheint eine Mehrheit für totalitäre Maßnahmen in D zu geben. Das beunruhigt mich mehr als ein Virus.

Manches ist wichtig

Anderes nicht. Der Supermarkt, das Krankenkaus, der Arzt, die Apotheke, Strom, Wasser sind wichtig. Aber 2 Wochen keine Autos bauen, nur am Automaten Geld holen, zur Not mit Karte zahlen, nicht zum Friseur gehen usw. ist definitiv möglich. Viele Betriebe, die man auch mal, wie in Italien, ohne überlebenswichtige Dinge zu nehmen, zwei drei Wochen aus dem System ausklinken kann.

Wenn es drauf ankommt, funktioniert nichts

Jetzt rächt sich auch, dass der Staat jahrzehntelang der Wirtschaft zu Willen war, um die Familien zu nötigen, dass beide Erwachsenen arbeiten müssen. Teils mit niedrigen Löhnen, teils mit der Ausrede, es hätte etwas mit Emanzipation zu tun.
Mit billiger Betreuung und maroden und schlecht ausgestatteten Kigas und Schulen wurden ihnen die Kinder abgeschwatzt.
Nun haben wir den Salat.
Die Eltern haben in allerhöchster Not keine Zeit für ihre Kinder. Oder müssen gar mit Sanktionen rechnen, wenn sie sich diese Zeit nehmen.
Und die Regierungen haben all das gefördert und für keine Alternative gesorgt.
Danke an alle Kanzler seit Helmut Schmidt.

Warum kann man nicht

das österreichische Modell übernehmen?

- Ältere Schüler, die keine Betreuung benötigen, bleiben generell zu Hause;

- jüngere Schüler bleiben nach Möglichkeit zu Hause, die, die das nicht können, werden in kleinen Gruppen betreut.

Damit würde man auch die Ansteckungsgefahr im ÖPNV vermindern. Man könnte auch Notunterricht weiterführen, mit so einfachen Mitteln wie Mails und Skypekonferenzen.

Aber in Deutschland will man unbedingt alles (alle bleiben zu Hause) oder nichts (keiner bleibt zu Hause).

An die Großeltern denkt man (angeblich), an die Ü50 Lehrer und Eltern denkt derweil keiner. Und deren gibt es viele, besonders eben bei den älteren Schülern.

@nie wieder spd (19:13)

Gelesen siehen die Vorschläge toll aus.

Aber in der Realität sind es die Großeltern, die bei der Kinderbetreuung einspringen, wenn Schulen und Kitas zu sind.

Meinen Sie die Großeltern verzichten auf ihre Enkelkinder, wenn ihnen überall erzählt wird, sie könnten bald sterben?
Kann auch passieren, ohne dass sie vorher die Familie sehen.

Das Mantra der Kritiker

@ smirker:
Die Deutschen kapieren nichts!

Sie haben noch nicht verstanden, dass diese Krise eine historische Dimension hat. Können wir nicht die mantaartige Kritik mal lassen?

Bayern wieder Vorbild?

Schulschließungen sind überfällig um die Ausbreitung der Coronapandemie zu verlangsamen. Bayern hat bereits mit dem Verbort von Großveranstaltungen über 1000 Teilnehmer als erste die richtige Entscheidung getroffen.

Bittere Wahrheit: die Maßnahme kommt zu spät

Trotzdem sollte man sie noch durchführen.

Und um dem Argument vorzubeugen, dass dies Verwerfungen in der Arbeitswelt zur Folge hätte, sollten auch alle nicht notwendigen Geschäftstätigkeiten gleich mit untersagt werden - nach dem Vorbild Italiens.

Und dann bitte auch den öffentlichen Nah- und Fernverkehr einstellen. Das wäre jetzt echt hilfreich, Vielen Dank !

Wie wäre es dann einfach mal

Wie wäre es dann einfach mal damit die Sitzordnung zu optimieren. Kinder die sowieso zusammen spielen können auch zusammen sitzen. Und ansonsten Maximierung des Abstands zwischen den einzelnen Gruppen.
Und anstatt die Schulen komplett zu schließen, könnte man auch die Klasse in 2 Teile teilen abwechselnd Tageweise unterrichten. Weniger Kinder mehr Abstand. Das ist doch wohl das entscheidende.
Ansonsten sollte man sich weniger Sorgen um Corona machen, sondern mehr darum, daß das Wirtschaftssystem nicht noch weiter eingeschränkt wird. Lieferketten müssen sichergestellt werden. Ein Zusammenbuch des Wirtschaftsystems hat schlimmere Folgen als Corona, was wahrscheinlich in ein paar Monaten von selbst verschwindet.

@ nie wieder spd

Wenn es drauf ankommt, funktioniert nichts

Nur das Kritisieren, das funktioniert immer. Sie haben nicht verstanden, was die Stunde geschlagen hat.

@19:22 von frische Unterhose

Die Grundschulen und Kitas müssen aber offen bleiben. Sonst verzichten wir mit einem Schlag auf fast die Hälfte des Personals im Gesundheitswesen.

Ist Ihnen lieber, die Menschen stecken sich an und fallen womöglich gleich für Monate oder gar für immer aus?

Für Fälle, bei denen eine Kinderbetreuung unabdingbar ist, könnte diese in den Schulen und Kindergärten ja in kleinen Gruppen durchgeführt werden. Die Mehrzahl der Kinder könnte aber durchaus auch zu Hause bleiben, mit Eltern im Homeoffice. Österreich zeigt, wie sowas funktioniert.

@19:13 von nie wieder spd

"Auch Vorerkrankte müssen aus dem öffentlichen Leben genommen und in Quarantäne geschickt werden. Denn Alte und Kranke sterben am ehesten."

Und wer versorgt die zu Hause, wenn die nicht mehr einkaufen dürfen? Gerade die sollten sich doch gesund ernähren können/dürfen. Außerdem waren nicht alle hamsternd unterwegs und nicht jeder hat Platz in seiner Hütte für große Vorräte.

19:22 von deutlich

Aus ihren Kommentar entnehme ich, dass genau nichts unternommen werden soll. Was machen wir aber mit den Kranken? Vor den Kliniken liegen lassen? Die Betten sind bald ausgebucht. Ich denke mal sie glauben, auf der sicheren Seite zu sein. Das kann auch in die Hose gehen.

@ MeinungsfreundX

"Bayern hat bereits mit dem Verbort von Großveranstaltungen über 1000 Teilnehmer als erste die richtige Entscheidung getroffen"
Am 12. März 2020 um 19:28 von MeinungsfreundX

*

Und die Veranstalter reagieren bereits und begrenzen die Teilnehmerzahl auf 999, um die Veranstaltungen zu retten.

Dafür werden sie auch wieder kritisiert.

Aber entweder ergit die Rege 1000 einen Sinn oder nicht, dafür können die Veranstalter nichts.

@19:25 von Tada

Viele Eltern, insbesondere von Oberstufen- und Berufsschülern, sind auch über 50. Ebenso viele Lehrkräfte. An die denkt offenbar keiner.

Je weniger die Schüler mit anderen in dichtgedrängten Gruppen in Schule und ÖPNV zusammenkommen, desto geringer ist für sie die Gefahr, sich anzustecken und die Infektion dann zu Hause weiterzugeben.

Völlig übertriebene Panik

Völlig übertriebene Panik wegen 5 Corona Toter in Deutschland, die noch dazu alt und vorgeschädigt waren. Man vergleiche mit der ( ohne vergleichbare Panik ) Grippewelle 2017/18.

@ 19:32 von b_m

„ Ein Zusammenbuch des Wirtschaftsystems hat schlimmere Folgen als Corona, was wahrscheinlich in ein paar Monaten von selbst verschwindet“

Ihr Wort in Gottes Gehörgang, das würden die meisten hier hoffen.

Und ist schon beschlossen ...

... worden, wann der ausgefallene Unterricht nachgeholt wird?

19:22 von deutlich

sie können ja nach basisdemokratischer Art, 10 Jahre über die Vorgehensweise bei Corona diskutieren

wenn der Schmid, vor bald 60 Jahren, sich an die Bestimmungen und Gesetze gehalten hätte, in Hamburg Sturmflut
wäre alles nach den Buchstaben des Gesetzes gelaufen - und eben ein paar tausend Menschen mehr ertrunken ...

aber trösten sie sich auch heute noch gibt's den Begriff Notstand
weil es eben mit Selbstverantwortung nicht weit her ist

19:22 von deutlich

Das ist auch beunruhigend. Aber wenn man es lange und intensiv genug medial vorbereitet, sind es ja keine totalitären Maßnahmen mehr, sondern ist vernünftig :)

Dass man aber offenbar keine Antwort auf die Frage hat, wer dann wie und wo die Kinder betreut, ist ja schon ein bißchen wenig.

Die Politik sitzt es wieder aus ... wie immer: super!

Minister schließen flächendeckende Schließungen von Schulen nicht mehr aus? Und nun???
Möchte man warten bis die Infektionsrate auf 5000, 10000, 15000 ... gestiegen ist, bevor man die Ansteckung in überfüllten Klassenräumen und katastrophalen Sanitäranlagen unterbindet?

Sogar Länder, die Bildungspolitik und den Ausbau von Schulanlagen ernst nehmen (siehe Skandinavien), schließen ihre Schulen inzwischen komplett. Wann werden unsere Ministerchen denn mal eine ENTSCHEIDUNG treffen und nicht nur herumlavieren???

Ja, es wird wirtschaftliche Folgen haben. Aber werden diese nicht viel größer ausfallen, wenn man nicht SOFORT alles unternimmt, um eine Abflachung des Infektionswachstums zu erreichen? Ganz abgesehen davon, dass unser Gesundheitssystem bereits im Normalzustand unter Ärzte- und Pflegepersonalmangel leidet. Wenn nicht gehandelt wird, werden demnächst Ärzte entscheiden müssen, wer noch behandelt werden kann. Während sich Politiker für ein Corona-Wirtschaftsprogramm feiern lassen.

Gut gerüstet?

Als Mitarbeiter einer medizinisch/psychiatrischen Einrichtung bekomme ich den tagtäglichen Wahnsinn live mit.
Zwischen Hysterie und Verdrängung ist da alles dabei. Am meisten ärgere ich mich aber über unsere Politik. Die Wirtschaft rief als allererstes nach finanzieller Hilfe und bekommt sie. Veranstaltungen wurden nach dem Motto durchgezogen hauptsache die Kohle kommt. Und das bis es nicht mehr geht. Von den großen Sportevents möchte ich gar nicht mehr reden. Letztlich sind auch die Aktionäre "Opfer".

Vermutlich wird der Corona Virus an uns vorbeigehen und wir werden sagen können "Nochmal Glück gehabt". Es wäre aber auch an der Zeit dann mal darüber nachzudenken wer in der Rangliste oben steht. Für mich ist es weder die Wirtschaft noch die Aktionäre. Es sind die Menschen. Die müssen wir schützen.

@ um 19:25 von Tada

Dass die Großeltern wegen einer Infizierung durch ihre eigenen Enkel sterben könnten ist nur ein Problem. Vorher können sie aber auch noch andere Menschen infizieren.
Es geht darum, die Ausbreitungsgeschwindigkeit zu verringern, damit Zeit und Infrastruktur für vernünftige Pflege der Erkrankten ist, damit sich Ärzte und Pflegekräfte nicht totschuften und für das Finden eines Impfstoffs.
Großeltern können bestimmt einsehen, auch mal auf ihre Enkel verzichten.

@riewekooche

"Viele Eltern, insbesondere von Oberstufen- und Berufsschülern, sind auch über 50. Ebenso viele Lehrkräfte. An die denkt offenbar keiner." Am 12. März 2020 um 19:37 von riewekooche

*

Soweit ich weiß gehören Menschen "über 50" noch nicht zu Risikogruppe.

Die Opfer von Corona sollen um die 70 und älter sein.

Ich kann nur von mir sprechen: Ich bekomme eh alles, was die Kinder anschleppen. Das wird bei Lehrern nicht anders sein.
Mit einem schwachen Immunsystem würde das neimand lange durchhalten.
Wer mit 50 noch Lehrer ist, der ist vermutlich gesund wie ein Pferd .

Augen zu und durch?

So naheliegend es erscheint, für ca. 14 Tage einen “völligen Stillstand“ in Deutschland zu verfügen - das Problem ist weit vielschichtiger als man sich das vielleicht vorstellen mag.
Es geht darum, Kosten und Nutzen seriös gegeneinander abzuwägen.

@ riewekooche

Die Mehrzahl der Kinder könnte aber durchaus auch zu Hause bleiben, mit Eltern im Homeoffice. Österreich zeigt, wie sowas funktioniert.

Österreich wird in diesem Forum unglaublich gelobt. Es ist (wie Psychologen sagen) das Projektionsfeld für unsere Bewunderung, weil wir uns selbst minderwertig fühlen.

Österreich macht im Grunde alles wie Deutschland, nur manchmal etwas populistischer.

@ um 19:33 von Anna-Elisabeth

Natürlich müssen die einkaufen, wenn ihnen niemand hilft.
Aber einen großen Teil der potentiell tödlicher Kontakte können verhindert werden, wenn diese Menschen aufs arbeiten verzichten würden.
Und sei es nur im ÖPNV.

@ ataristianer

"Und ist schon beschlossen ...... worden, wann der ausgefallene Unterricht nachgeholt wird?" Am 12. März 2020 um 19:43 von ataristianer

*

Ha!
Da Sie das ansprechen:
Wir hatten das gestern in Lehrer-Eltern-Konferenz angesprochen.

Nichts wird in dem Fall nachgeholt, die Überstunden der Lehrer könnten so aber für die Verantwortlichen kostengünstig abgebaut werden.

Plötzlich hätten wir keinen Lehrermangel mehr!

Schließung von Schulen, Kitas etc.

Zur Aufrechterhaltung der Versorgung in KKH/Arztpraxen etc. sollte es Eltern, deren Kinder betreut werden müssen, ermöglicht werden, diese in einer Einrichtung zur Betreuung bringen zu können. Die Notkinderbetreuung ist genauso wichtig wie medizinische Einrichtungen oder Polizei/Feuerwehr/Rettungs- oder Pflegedienste. Wenn nur Eltern aus diesen Berufsgruppen die Abgabe der Kinder morgens erlaubt wird, muss auch nicht mehr jede Betreuungseinrichtung geöffnet werden, sondern es kann zentraliesiert werden. Am Beispiel Italien sieht man doch mehr als deutlich, dass das öffentliche Leben so weit wie möglich lahm gelegt und die Infektionsrate entschleunigt werden muss. In dem Moment, wo wir eine Pandemie haben, sollten Entscheidungen jeglicher Art nicht mehr Ländersache sein.

Fallzahlen

Ich verstehe mittlerweile absolut nicht was der ganze Quatsch soll.

Fakt ist:

- Seit Beginn der "Coronakriese" gibt es 2.369 Fälle in Deutschland.
- Alleine in der KW 10 (also in einer Woche) gab es 29.600 Grippefälle. (seit 01.01.2020 129.000 Fälle)

Die Zahlen stammen vom Robert Koch Institut.

Es wird von einer höheren Todesrate gesprochen aber gleichzeitig wird gesagt man hat keine verlässlichen Zahlen. Diese werden auch niemals verlässlich werden.
Seit letzer Woche kann man sich telefonisch -ohne Arztbesuch- 7 Tage lang krankschreiben lassen wenn man "Anzeichen" hat ohne "Behandlung" und ohne "Untersuchung" und damit ohne TEST !. Vermutlich gibt es mehrere zehntausende Infizierte mehr.. Daher werden Menschen ohne Anzeigen oder mit wenigen gar nicht gezählt...

Die Frage ist nun:

Wo genau ist das Covid19 Virus jetzt so extrem viel gefährlicher, dass man so ein Fass aufmacht aber bei der Grippe kräht und krähte bisher absolut kein Hahn nach den Zahlen?

Wir schaffen es auch ohne Unterricht vor Ort in der Schule!

Die Kinder sollen Aufgaben für zu Hause bekommen. Ältere Kinder bleiben generell zu Hause. Bei jüngeren Kindern sollen die Eltern entscheiden dürfen, ob sie ihre Kinder zu Hause lassen (und entsprechend betreuen können) oder zur Betreuung in die Schule schicken. Dort steht ein Teil der jüngeren Lehrkräfte zur Betreuung zur Verfügung, die älteren bleiben zu Hause. Ich bin selbst eine junge Lehrkraft.
Wir kriegen das hin, Aufgaben vorzubereiten, bei denen die Schüler von zu Hause aus mit dem Buch oder Materialien, die per E-Mail an die Eltern kommen (oder wenn es sein muss eben auch an einige per Post) weiterhin Unterricht bekommen, bei denen ihnen kein großer Schaden entsteht.

19:11 von smirker

Genau richtig! Auch muss überlegt werden Sanitäts-Reservisten zu reaktivieren und zur Unterstützung einzusetzen. Deutschland diskutiert sich in die Katastrophe statt zu handeln.

19:25 von frische Unterhose

Sie haben noch nicht verstanden, dass diese Krise eine historische Dimension hat
.
hat sie das ?
sollten wir nicht abwarten, bis die Sache beendet ist und dann beurteilen ?

@ HerrLehner

Gut gerüstet? Als Mitarbeiter einer medizinisch/psychiatrischen Einrichtung bekomme ich den tagtäglichen Wahnsinn live mit.
Zwischen Hysterie und Verdrängung ist da alles dabei. Am meisten ärgere ich mich aber über unsere Politik.

Dann bitte ich Sie unter Fachkollegen bei allem "Wahnsinn" wieder zu den wichtigen Dingen zu kommen. Unsere Politik packt das Krisenmanagement im wesentlichen richtig an. Das ist eine historische Krise und das Gekrittel können wir nach hinten rücken.

Rechte der Kinder?

Denkt man überhaupt an die Gesundheit der Kinder? Es gibt zwar eine Schulpflicht aber meine Kinder haben auch ein Recht auf Unversehrtheit des Körpers. Das wiegt einfach schwerer.
Und was die Betreuung angeht, es ist ja nicht so, dass Corona erst gestern bekannt geworden ist. Man hatte genug Zeit sich Gedanken zu machen. Sowieso, wenn das Kind Corona bekommt, müssen die Eltern auch zu Hause bleiben. Und dann nicht nur ein Elternteil, sondern beide.

@ Forengedöns, um 19:51

re @ riewekooche

Nun, verehrter User riewekooche, es gibt etliche Berufe, die man nicht im home office ausüben kann.

Ferien

Ich glaube kaum, dass die Lehrer sich dagegen sperren, lange Osterferien und dafür kurze Sommerferien zu machen. Krise ist Krise.

@19:49 von Tada

Soweit ich weiß gehören Menschen "über 50" noch nicht zu Risikogruppe.

Das Risiko steigt ab 50 signifikant an (von 0.4% auf 1.3%), und je älter, desto mehr. Siehe hier:
https://www.worldometers.info/coronavirus/coronavirus-age-sex-demographics/

Zudem haben Ü50 auch oft weitere Risikofaktoren, wie Diabetes2 (7.3% Mortalität) oder erhöhten Blutdruck (6% Mortalität). Das summiert sich dann.

Die Lehrerkollegien in D sind häufig überaltert, viele sind da über 50, so mancher über 60. Es sind bei Weitem nicht nur die Großeltern, die gefährdet sind.

Aber auch bei nur 0.2% (U40) Sterbewahrscheinlichkeit stirbt immerhin jeder fünfhundertste, der infiziert wurde. Und bei weitaus mehr noch bleiben dauerhafte Organschädigungen zurück.

bedeutet, sie zu schützen.
Durch die gewollte Inklusion, sind mit der Weile an fast allen Schulen inzwischen Schüler in den Klassen vorhanden, die Defizite aufweisen.
Nicht immer sind es einfache Lernverzögerungen oder fehlende Sprachkenntnisse, sondern eben auch immer häufiger Kinder mit schweren Erkrankungen, die früher auf Sonderschulen und/ oder in Förderschulen untergebracht worden wären.
Diese sind die Schwächsten der Schwachen und geraten unter massiven Druck, wenn die gesunden Schüler mit leichten Corona-Symptomen dennoch zur Schule kommen.
Wer bleibt schon mit Schnupfen daheim, wenn Papa und Mama arbeiten müssen?
Wir sehen das immer wieder, dass Schüler mit fiebersenkenden Mitteln vor der Schule fit gemacht werden und trotz Erkrankung in den Unterricht geschickt werden.
Die Stoffwechselkranken, Diabetiker und auch andere Immunschwache sind immer die Leidtragenden.

Ob man sich das angesichts dieser schweren Lage noch leisten möchte, wage ich zu bestreiten.
Grob fahrlässig!

Am 12. März 2020 um 19:33 von riewekooche

Eltern im homeoffice ?

Ärzte, Kranken-/Alten-/Heilerziehungs-pfleger*innen, Polizisten, Feuerwehr, Busfahrer, Lokführer, Piloten, Dachdecker, Fließenleger, Elektriker, Bauarbeiter, Staßenwacht, Monteure, Bandarbeiter, Fensterputzer, Reinigungspersonal, Sicherheitspersonal........

....ich glaube, die wenigsten in Deutschland könnten ihren Beruf vom homeoffice ausnachgehen. Das ist die Realität.

....Und die Gruppe mit dem höchsten Risikopotental nach den chronischen Schwerkranken - die Grosseltern werden sich um ihre Enkel kümmern. Wer sonst. Wer das bestreitet, negiert die Realität.

Barbarossa2 19.35

Natürlich müssen Kranke versorgt werden. Und nein, Keiner kann sich sicher sein, nicht infiziert zu werden. Aber man könnte sich auch mit Influenza infizieren, offene TB gibt's auch wieder, und Herzinfarkt oder Schlaganfall fordern auch täglich Opfer. Außerdem gibt es Risiken im Verkehr usw.usf…. auch da kann Niemand sicher sein
Wenn aber Corona jegliches tägliche Leben lähmt und die Wirtschaft auch werden die Opfer in der Folge noch viel gravierender! In Italien gehen erst die kleinen Geschäfte und Bars kaputt, dann die Restaurants und Hotels und dann der Tourismus.

Schulschließung

Ein Land nach dem anderen schließt die Schulen um eine zwingend notwendige Verlangsamung der Virenverbreitung zu unterstützen, nur in Deutschland betont Minister Spahn (gelernter Bankkaufmann) immer wieder, dass Schulschließungen unnötig und „leichtfertigt“ seien. Auch die 16 Kultusministerien schieben die Verantwortung von sich auf untergeordnete Behörden ab und überlassen es den Kommunen, hierüber zu entscheiden.
Auf das sich nur ja keiner angreifbar macht und seine Karriere aufs Spiel setzt !!
Doch genau dies wird den nicht handelnden Damen und Herren passieren, denn gerade Schulen und Kitas werden (oder sind bereits) regelrechte Infektionsherde, da Kinder kaum oder gar keine Symptome zeigen und die Viren dementsprechend munter untereinander weiterverbreiten. So bekommen wir die täglich stärker ansteigenden Infektionszahlen niemals in den Griff. Und für die Kinderbetreung wird sich wie in den anderen Ländern eine Alternative finden lassen (müssen).

@nie wieder spd, 19:24 Uhr - Deutschland funktioniert

Die Wirtschaft hat den Deutschen über viele Jahre Wohlstand und sozialen Frieden beschwert. Nur durch eine starke Wirtschaft konnte der Sozialstaat finanziert werden. Die Verwirklichung von Beruf und Karriere auch bei Frauen hat tatsächlich etwas mit Emanzipation zu tun, finden Sie nicht? Neben Kitas gibt es auch die elterliche Erziehung und wenn Sie generell alle Schulen und Kitas als marode beschreiben, dann trifft dies einfach nicht zu. Ich denke, wir sind mit unseren Regierungen gut gefahren - unter Helmut Schmidt, aber natürlich auch unter Kanzlerin Merkel. Der Dank, den Sie in Ihrem Kommentar einpflegen, ist durchaus angebracht.

Ab wann ist man alt und

Ab wann ist man alt und krank? Bei welchen Vorerkrankungen ist man gefährdet? Es wird immer so lapidar gesagt, Kinder wären nicht gefährdet. Da die allerdings sehr wohl Träger sein können, ist es unerheblich, ob die sich ängstigen müssen, da über diese Kette der Virus optimal verteilt werden kann. Ob schulfrei allerdings viel bringt, wenn man die Kinder dann in der Tagesbetreuung zusammenbringt?

Die bisher eher blasse

Die bisher eher blasse Bildungsministerin Karliczek hat recht: Die Schließung von Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen verschiebt das Problem und regelt nichts. Daher ist das moderate Vorgehen auch mit regionaler Unterschiedlichkeit ein angemessener Weg, den dynamischen Prozess zu begleiten und Tag für Tag neu die Lage zu bewerten. Unverständlich ist die Breitseite Söders - er scheint sich politisch an der falschen Stelle profilieren zu wollen. Schade und ärgerlich.

Arbeitsstunden versus Tod in Kauf nehmen

Ganz schön zynisch manche Kommentare hier...weil jeder dieser Kommentatoren davon ausgeht dass er nicht betroffen sein wird? Naivität ist dafür ein Kosewort...bei allem wird Panik geschoben ( Klima, Migranten, etc.) und dann sprechen wir von einer Pandemie bei der noch alle im Dunkeln tappen und es geht darum dass manche Kinder keine Betreuung haben? Sicherlich helfen Eltern die Homeoffice machen können anderen Eltern bin Klassenkameraden...ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren dass es mal wieder nur ums Geld geht...die Schulen gehören geschlossen, ebenso alles andere, auf das verzichtet werden kann...

@19:51 von Forengedöns

Österreich macht im Grunde alles wie Deutschland, nur manchmal etwas populistischer.

Ich sehe zumindest auf dem Gebiet der Schul- und Kita-Schließungen im Moment keinerlei Parallelen zwischen Deutschland und Österreich. Wenn es aber populistisch ist, sich einen vernünftigen Plan auszudenken, um Ansteckungsgefahrenvermeidung und Personalverfügbarkeit unter einen Hut zu bringen, dann halte ich diese Art von Populismus für äußerst vorteilhaft für alle.

Menschenleben sollten wichtiger sein als die Wirtschaft

Kann man nur zustimmen!
Wie in China und Südkorea, nur gravierende Einschränkungen können gegen den Virus helfen. Je früher desto besser. Die Wirtschaft und die Politik werden sonst ebenfalls gute Köpfe verlieren, denn viele der erfahrenen Personen zählen zu den "Alten" und somit zu der gefährdeten Gruppe.

Ob das geht

Manche schlagen Notgruppen in Kitas und Schulen vor.
Das geht natürlich, aber sowas müsste gut kommuniziert werden.
Wenn nämlich bei denen, die da dann arbeiten müssen, der Eindruck entsteht, es laufe nach dem Motto `irgendwer muss ja leider da bleiben und sich der `tödlichen´ Gefahr aussetzen´, dann werden die dafür vorgesehenen vermutlich teilweise... krank werden.
Nähme man die Stimmung hier in den Kommentaren als Maßstab, wimmelt es da draußen von `Panikern´. Die gehen doch nicht allein und einsam `an die Front´.
Abgesehen davon, die anderen kriegen Sonderurlaub und sie müssen arbeiten ? Schwer einzusehen, wenn nicht vernünftig kommuniziert.

Zum Glück ist die Realität draußen anders. Da ist (zumindest in meinem Umfeld) Corona eher Randthema.
Und das übrigens hier in einem Hot-Spot (NRW, Raum Köln).

19:58 von ManuelK1986

dass man so ein Fass aufmacht aber bei der Grippe kräht und krähte bisher absolut kein Hahn nach den Zahlen?

.
weil man mir der Grippe schon lange "lebt"
der Corona Virus ist was neues
und man fürchtet sich vor allem was neu / unbekannt ist

@deutlich

Mehaba! Es kann Sie ja stören was Sie mögen, da sind Sie frei, aber welchen Vorschlag haben Sie den, um eine Verbreitung eines ansteckenden Viruses zu verhindern oder verlangsamen?

@ ManuelK1986

Fakt ist: - Seit Beginn der "Coronakriese" gibt es 2.369 Fälle in Deutschland.
- Alleine in der KW 10 (also in einer Woche) gab es 29.600 Grippefälle. (seit 01.01.2020 129.000 Fälle)

Dann will ich es Ihnen erklären.
Gegen einige Influenza-Stämme ist unsere Gesellschaft teilweise immunisiert und unsere Risikogruppen sind (hoffentlich) geimpft. Das ist jedenfalls für alle kostenlos.

Man tut so als ob sämtliche

Man tut so als ob sämtliche Kinder und Jugendliche unter 18 nicht mal ein paar Stunden alleine Zuhause bleiben könnten. Alle Kinder über 6 Jahren können problemlos auch mal zwei Wochen für 6h oder 8h allein sein, wenn ältere Geschwister dabei sind geht das auch mit 5 und 6 Jährigen.

Wenn man nicht von Helikoptereltern ausgeht ist die Zahl der Ausfälle an Arbeitnehmern deutlich weniger massiv, als immer suggeriert wird.

@ Werner

Ich wünschte, Sie hätten Recht mit ihrem Vorwurf der "völlig übertriebenen Panik". Ich fürchte jedoch, Sie täuschen sich, denn es geht darum, die Ausbreitung des Virus rechtzeitig zu stoppen. Der Blick auf andere Länder (Italien) zeigt ja, was passiert, wenn das nicht gelingt. Das ist kein Vorwurf an Italien, da die ersten Infektionen offenbar unerkannt blieben. Andere Länder wie Japan haben schnell massiv reagiert und das Virus damit offenbar in Schach gehalten (Dasselbe gilt für Hongkong und Singapur, allerdings sind die aufgrund ihrer Größe kaum mit Deutschland vergleichbar).
Daher scheint es zumindest sehr wohl sinnvoll zu sein, sehr schnell mit einschneidenden Maßnahmen zu versuchen, das Virus zu bremsen. Schüler und Lehrer weiterhin in die Schule zu schicken und in Großstädten in völlig überfüllten S- und U-Bahnen sowie Bussen dorthin fahren zu lassen, erscheint mir wenig überzeugend. Oder wollen Sie erst reagieren, wenn es - wie jetzt in Italien - über 1000 Tote gibt?

@Tada

Wenn andere einen körperlich anstrengenderen Job bis 65 Jahren machen sollen und können, dann weiß ich nicht wohin ich Ihre Bemerkung: "Jemand der mit 50 noch Lehrer ist, ist gesund wie ein Pferd" packen soll.

Influcena vs. Corona

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/110849/Mehr-als-200-Influenza-Tot...

In den letzten 5 Monaten 202 Tote durch Influenca und 5 Tote durch Corona. Nun darf sich jeder überlegen, was gefährlicher ist. Panikmache ohne Sinn und Verstand. Wenn alle die Grundregeln des gemeinschafltichen Lebens kennen und einhalten würden, würden wir auch erkennen, was die aktuelle Situation von uns erfordert.

Ich möchte mir nicht vorstellen, wenn wirklich einmal ein Erreger, Virus oder ähnliches freigesetzt wird (oder sich entwickelt und verbreitet), der zu 100% tödlich ist. Was dann liebe Welt...

Wenn sie noch lange mit den

Wenn sie noch lange mit den Schließungen warten, hat es kaum mehr Effekt.
Daher also lieber jetzt alle Schulen schließen.
Mir ist auch klar, daß die Eltern dann mit der Betreuung ein Problem haben werden, aber es gibt Nachbarn usw., es dürfen halt NICHT die Großeltern sein. Das sollte doch irgendwie zu schaffen sein.

@ Schokocookie

"Wenn nur Eltern aus diesen Berufsgruppen die Abgabe der Kinder morgens erlaubt wird, muss auch nicht mehr jede Betreuungseinrichtung geöffnet werden, sondern es kann zentraliesiert werden." Am 12. März 2020 um 19:54 von Schokocookie

*

Also kommen Kinder zusammen, die noch nie zuvor zusammen gewesen sind mit Betreuuern, die sie nicht kennen.

Neben dem psychologischen Aspekt eröffnet das ganz bestimmt neue Infektionswege.

Die Schulen zu schliessen

und gleichzeitig die Grenzen zu Hochrisikostaaten offen zu lassen, oder Reisen aus Hochrisikobegieten ncht einzuschraenken macht nur halben Sinn. Ist wie wenn man Wasser aus einem Boot abpumpt aber das Leck nicht abdichtet.

Osterferien

Haben sich die Politiker schon Gedanken darüber gemacht, dass möglicherweise sogar das Reisen innerhalb Deutschlands verboten werden müsste? Bald sind Osterferien. Bis dahin werden wir schon ein Zigfaches der bisher Erkrankten haben.

@manuelk1986

Das Virus ist dem Menschen komplett neu - es gibt keine Mittel dagegen und keinen Impfstoff.

Die Zahlen des RKI zum Virus:
80% verlaufen mild/ asympomatisch
14% schwer
6%kritisch bis lebensbedrohlich

100 000 Infizierte
- 80 000 mild
- 14 000 Krankenhaus
- 6 000 Intensivstation

28 000 Intensivstation Betten in Deutschland und 80% belegt (Quelle Jens Spahn Pressekonferenz)

Folge: bereits bei 100 000 Fällen sind wir an der Grenze + Die Zahlen verdoppeln sich ohne Maßnahmen weiter! - 200 000 - 400 000 ...

Das exponentielle Wachstum dieser Viruserkrankung ist durch konkrete Beispiele China, Italien, Iran, Südkorea etc. Und durch die Modellierungsstudie (https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)30260-9/fulltext)
Bereits bewiesen. Nur sehr strenge Maßnahmen können die Infektionen ausreichend verlangsamen.

@ataristianer

@Tada
Ich hole nichts nach, wenn ich an meinem Arbeitsplatz einige Zeit nicht da sein konnte wegen Krankheit und in diesem Fall sind es die Kinder und Lehrer potenziell? Und wenn nichts ausfällt und sich viele anstecken, gar eventuell deswegen umkommen, dann ist das besser: Weil nichts nachgeholt werden kann? Im Zeitalter des Internets könnten Lehrer ja vielleicht trotzdem Hausaufgaben geben, in dem man Seiten und Aufgaben irgendwie veröffentlicht bzw. an die Schüler übermittelt? Wäre ja eine Idee.

Ich habe heute in den

Ich habe heute in den Nachrichten von mehreren Fällen bei Bundestagsabgeordeneten oder deren Mitarbeitern gehört. Aha, interessant, weil ich sehe darin die Möglichkeit, dass der Virus schon viel weiter ausgebreitet ist.

Übrigens: "Irgendwann wird einen Impfstoff geben", wurde gesagt, aber bis dahin sind wir 60-70% durchseucht. Das muss man aufgrund Italien annehmen. Der Virus ist dort nu bald überall bei 100. Ganz plötzlich ist das ganze Land betroffen und es ist mit gesundem Menschenverstand zu erkennen (!), dass dasselbe mit allen Ländern passiert trotz frühen Testen. Denn der Süden Italiens wurde erst "vom Virus erobert", als man bereits lange testete. Das vermisse ich beim RKI, diese Erkenntnis und Einsicht. Der Virus ist in 6-12 Monaten hier durch. Trotz der Eindämmung, die man hier auch nur halbherzig umsetzt.

@Intheend

Ich bin ganz Ihrer Meinung, wir würden das hinkriegen, Schüler online mit Aufgaben zu versorgen. Es ist aber eine Schande, dass Deutschland noch keine flächendeckende digitale Infrastruktur für seine Schulen hat. Sich mit E-Mails an die Eltern oder Schüler behelfen zu müssen, ist ja digitale Steinzeit. Der Rest der Welt ist da schon deutlich weiter.

@werner40

"Völlig übertriebene Panik wegen 5 Corona Toter in Deutschland, die noch dazu alt und vorgeschädigt waren. Man vergleiche mit der ( ohne vergleichbare Panik ) Grippewelle 2017/18."

Wenn man auf Äpfel und Birnen Vergleiche steht, macht ihr ausgelutschtes Desinformationsargument Sinn.

Wenn nicht empfindet man es im freundlichsten Fall als lächerlich.

@Sisyphos3

Sind den bislang wegen normaler Grippe auch weltweit so viele Menschen gestorben? Könnte das vielleicht der Grund dafür sein, das so ein Fass aufgemacht wird?

@ Bender Daten zum Virus

Das mittlere (mediane) Alter unter den chinesischen Erkrankten liegt bei 51 Jahren und rund 78 % der Fälle sind zwischen 30 und 69 Jahren alt. Die unter-20-jährigen sind mit 2,4 % kaum betroffen. Das Infektionsrisiko ist in China für Männer und Frauen etwa gleich groß (8).

Risikogruppen für schwere Verläufe
Obwohl schwere Verläufe häufig auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten (9), haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:
ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
Raucher
Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung),
der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis),
Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Patienten mit einer Krebserkrankung.
Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Medikamente die immunabwehr schwächen (RKI)

Schulschliessungen

Wenn die Behörden Schulen und Kindergärten nicht schließen, wird es das Coronavirus übernehmen, wenn in jeder Klasse und jeder Kitagruppe ein Kind infiziert ist.

@ 20:11 von andererseits „Die

@ 20:11 von andererseits
„Die bisher eher blasse“
Natürlich bingen die Schulschließungen was. Sie bringen, daß das Virus sich langsamer ausbreitet.
Das ist gewünscht, weil unsere Intensivstationsbetten von der Zahl her beschränkt sind.
Je langsamer sich das Virus ausbreitet um so mehr können in der gleichen Zeit wieder Leute gesund werden.
Und die Anzahl der schwer getroffenen die eben in die Intensivstation müssen ist geringer.
Der gesamte Vorgang dauert länger aber für den einzelnen sind die Heilungschancen eben größer. Das ist doch nun auch ein wichtiger Aspekt.

@ 19:22 von deutlich

Ihrem Kommentar kann ich mich voll anschließen. Und ich bin mit dem angemessenen Krisenmanagement bei uns bisher durchaus zufrieden, auch wenn natürlich unser föderales System eine erhöhte Fähigkeit und Notwendigkeit zur Abstimmung und Kooperation erfordert.

20:11 von andererseits

Die bisher eher blasse Bildungsministerin Karliczek hat recht: Die Schließung von Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen verschiebt das Problem und regelt nichts.
.
trotzdem - so wie es aussieht - wird es kommen
und die Zeit für ein "moderate Vorgehen" ich glaube die Zeit ist vorüber jetzt sollte man in die Gänge kommen
betrachten sie nur mal wo die Grenzen zu sind, die Bewegungsfreiheit der Bürger im eigenen Land eingeschränkt

@ um 20:11 von Adeo60

Gerade die starke Wirtschaft reitet uns momentan weltweit in eine ganz andere Katastrophe.
Ansonsten haben die, die die Arbeit erledigen, lediglich die Krümel abbekommen, die die starke Wirtschaft vom Tisch gewischt hat.
Dabei kann der Sinn einer Wirtschaft nur darin liegen, alles andere zu finanzieren.
Worin sonst?

@20:05 von harry_up

Nun, verehrter User riewekooche, es gibt etliche Berufe, die man nicht im home office ausüben kann.

Das ist mir durchaus bewußt. Ich arbeite in einem Produktivbetrieb. Die Leute können die Maschinen schlecht nach Hause mitnehmen und in der Garage arbeiten. Auch die verwaltungstechnische Arbeits-Vor- und Nachbereitung läßt sich schlecht von zu Hause machen.

Aber zB unsere Vertriebler könnten zB durchaus von zu Hause arbeiten. 10% der Gesamtbelegschaft mit weniger Ansteckungsrisiko.

Auch kleine Schritte führen zum Ziel.

Covid19 ist keine Grippe - sondern eine Lungenkrankheit

Covid19 wird von den Verantwortlichen eindeutig unterschätzt...

Erst jetzt, viel zu spät, wird man seitens der Behörden aktiv.

Die Schulen müssen dringend geschlossen werden! Was nützt es, wenn unsere Kinder infiziert nach Hause kommen?!? Dann liegt die ganze Familie flach und in Quarantäne.

Die Wirtschaft aufrechterhalten hin oder her. Die Gesundheit der Bevölkerung geht vor.

@19:28 von MeinungsfreundX

"Bayern wieder Vorbild?

Schulschließungen sind überfällig um die Ausbreitung der Coronapandemie zu verlangsamen. Bayern hat bereits mit dem Verbort von Großveranstaltungen über 1000 Teilnehmer als erste die richtige Entscheidung getroffen."

Plumper Versuch der Legendenbildung.

Denn einerseits hatte Bayern nicht nur den ersten nachgewiesenen Fall einer Infektion in Deutschland überhaupt und war nach der Rückkehr einer ganzen Schulklasse aus dem "Risikogebiet" Tirol zum Handeln in Sachen vorübergehender Schulschließungen gezwungen, es hat keinesfalls "als erste die richtige Entscheidung getroffen", es ist lediglich einer "Empfehlung" des Bundesgesundheitsministers gefolgt, gemeinsam mit 7 weiteren Bundesländern, neben NRW auch SH, HB, HH, NDS, BB und BER.

@Hackonya2 20.15

Schauen Sie mal nach Italien:Bars, Restaurants, Geschäfte geschlossen, Spazieren gehen, Freunde besuchen verboten. Das kanns doch nicht sein!
Ich war heut im Nachbarort im griechischen Lokal. Dort wurde die Schule geschlossen, wegen einem Infizierten,Fußballmannschaften inkl. Jugendmannschaften haben den Spielbetrieb eingestellt , der Grieche hat deshalb heute 45 Absagen nach 60 gestern. Das ist existenzbedrohend für einen kleinen Gastronomen

Oberste Priorität hat die Infektions-VERLANGSAMUNG

Aufhalten lässt sich eine Durchseuchung der Bevölkerung ohnehin nicht mehr, dazu ist es zu spät. Nun gilt es, zu erreichen, dass die Zahl Neuinfizierter möglichst LANGSAM zunimmt, damit das Gesundheitswesen nicht überfordert wird, genauer: die Anzahl der erforderlichen Beatmungsplätze in den Krankenhäusern nicht kleiner ist als die Zahl der beatmungspflichtigen Patienten, sondern für diese ausreicht. Wenn dieses Ziel nicht erreicht wird, wird Triage unumgänglich sein mit jeweils der Entscheidung: Wer bekommt den Beatmungsplatz, und wen müssen wir sterben lassen? Es ist daher jetzt eine massive Einschränkung des öffentlichen Lebens schlichtweg unumgänglich. Natürlich haben dann Eltern Schwierigkeiten, alle haben Schwierigkeiten, aber es gilt, diese zu managen. Alles besser als eine "Kernschmelze" im Gesundheitswesen infolge exponentieller Infektionsraten. Was heißt exponentielles Wachstum? Bei Bedarf bitte wieder Mathebuch hervorkramen, danke!

Also wenn die Franzosen und

Also wenn die Franzosen und andere Länder ihre Schulen schließen können um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, dann sollen wir das auch hinbekommen. Schade nur daß bei der Diskussion um diese Sache so viel Zeit verschwendet wird.

@ cyberacquirer

Die Politik sitzt es wieder aus ... wie immer: super!

Wir sollten einfach ruhig bleiben. Kleinschrittige Kritik ist jetzt nicht wichtig, die Krise ist zu ernst. Jetzt geht es nur zusammen.

@20:08 von Marmolada

...ich glaube, die wenigsten in Deutschland könnten ihren Beruf vom homeoffice ausnachgehen.

Fast alle, die ihren Arbeitstag in einem Büro verbringen, könnten im Homeoffice arbeiten, vielleicht mit Einschränkungen, aber grundsätzlich funktionell.

50% aller Arbeitsplätze in D waren 2015 Büroarbeitsplätze (https://iba.online/site/assets/files/2463/bso-studie-2105_03.pdf). 20Mio Arbeitnehmer.

Für die, bei denen es absolut nicht geht, deren Beruf in Zeiten wie diesen systemrelevant ist, und die unbedingt eine Kinderbetreuung benötigen, kann man diese auch nach wie vor organisieren - nur eben in wesentlich kleineren Gruppen als jetzt, und unter strengen hygienischen Auflagen.

@20:26 von nie wieder spd

Für NRW wurde ja vor einigen Tagen von Herrn Spahn bereits eine Reisewarnung ausgegeben. Die Tagesschau berichtete.

Hier einmal zur Info

Virtueller Arznei-Test gegen das Coronavirus
Die Hoffnung vieler Mediziner ruht auf Forschungsergebnissen, die sie von den schnellsten Höchstleistungsrechnern der Welt erwarten. Mit deren Hilfe simulieren Forscher nämlich, welche Auswirkungen bekannte Arzneimittel-Wirkstoffe auf das Coronavirus Sars-Cov-2 haben und mit welchen Antikörpern das Virus direkt angegriffen werden kann.

Außerdem wollen sie mit Systemen maschinellen Lernens Muster erkennen, wie sich das Virus ausbreitet und welche Krankheitsverläufe bei welchen Patientengruppen wahrscheinlich sind. Auch typische Infektionsmuster an der Lunge der Erkrankten selbst lassen sich so schneller identifizieren.

20:17 von Ramuthra

Alle Kinder über 6 Jahren können problemlos auch mal zwei Wochen für 6h oder 8h allein sein, wenn ältere Geschwister dabei sind geht das auch mit 5 und 6 Jährigen.

Sie haben offenbar keine Kinder.
Nein, können sie nicht. Ganz abgesehen von den rechtlichen Aspekten (Aufsichtspflicht), würden das auch kaum Eltern machen.
Wenn man Kitas und Schulen schließt, wird das in sehr vielen betroffenen Familien dazu führen, dass mindestens ein Erwachsener nicht arbeiten gehen kann.
Oft genug gibt es auch nur einen.

Mal weiter denken

Die deutsche Politik ist sich mal wieder einig, nicht einig zu sein. Virologen empfehlen mittlerweile Schulschließungen aus gutem Grund, andere Länder gehen zügig vor, aber in Deutschland steht die Frage nach der Betreuung im Vordergrund. Wenn das Virus sich über Schulen und Kitas verbreitet und die Fallzahlen dadurch schnell zunehmen, fallen die Eltern in ihren Jobs auch aus, weil sie von ihren Kindern infiziert werden. Es muss also darum gehen, die Verbreitung zu verlangsamen, und dazu sind auch umfangreiche und schwierige Maßnahmen nötig. Nur wäre das ja unpopulär...

Tschechien schiesst die Grenzen

bei ca 100 eigenen Faellen. Nur so hat man eine Chance die Kranken gut behandeln zu koennen und sich frueh zu erholen.

Man spart dort auch Kosten, die in z.B. auf Deutschland jetzt zukommen.

20:11 von ycccacfcqc

"Arbeitsstunden versus Tod in Kauf nehmen

Ganz schön zynisch manche Kommentare hier...weil jeder dieser Kommentatoren davon ausgeht dass er nicht betroffen sein wird? Naivität ist dafür ein Kosewort...bei allem wird Panik geschoben ( Klima, Migranten, etc.) und dann sprechen wir von einer Pandemie bei der noch alle im Dunkeln tappen und es geht darum dass manche Kinder keine Betreuung haben? Sicherlich helfen Eltern die Homeoffice machen können anderen Eltern bin Klassenkameraden...ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren dass es mal wieder nur ums Geld geht...die Schulen gehören geschlossen, ebenso alles andere, auf das verzichtet werden kann..."

.-.-.-.

Nein, es geht nicht um Geld, sondern darum, ob man durch Schulschließung die Ansteckung verhindert oder eher verstärkt.

Eine Verstärkung ist denkbar, weil dann die Kinder quasi ohne Aufsicht sich in der Weltgeschichte herumbewegen und nicht vorsichtig sind.

@19:22 von deutlich

"Ein Fest für Alle, die autoritäre Maßnahmen lieben"

Sie haben nicht verstanden, dass diese Massnahmen Gesundheit schuetzen und Leben retten.

Schließungen

Vielleicht wäre es eine Möglichkeit erstmal alle Kinder vorsorglich daheim zu behalten, wo die Betreuung gesichert ist...

@ManuelK1986

"Ich verstehe mittlerweile absolut nicht was der ganze Quatsch soll."

Psssst. Dann halt nochmal extra und nur für Sie:

Wir tun das nicht für die, die bereits erkrankt sind!

Sondern für die, die erst noch infiziert werden!

Und für die dann hoffentlich eine Therapie und ein Impfstoff bereit stehen werden, weil sie ohne diese ein relativ hohes Risiko haben, daran zu sterben! (Bei den über 70jährigen ist das Risiko größer als 15%!)

Ich....

bin der Meinung das alles aber auch alles getan werden muss dieses Virus eingedämmt wird. Meine Meinung soll der Stecker für ganz Deutschland für vier Wochen gezogen werden. Die Börse in Frankfurt am Main schließen. Nur Lebensmittel Läden und Apotheken soll offen bleiben. Nur wenn wir drastische Schritte machen können wir das Virus eindämmen.

20:32 von th711

womöglich hat man noch einen Impfstoff entwickelt
oder ein Medikament gefunden auf das das Virus reagiert

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