Kommentare

trinken mehr, aber essen gesünder?

Lieber 70 jahre gut gelebt als 80 Jahre in Angst vorm sterben.

Diese nachricht ist gerade heute sehr wichtig.
Danke. ich fange dann schon mal mit dem Wasser trinken an.

Deswegen also

weniger Corona im Osten.

Die Meldung ist wirklich nah am Zeitgeschehen.

Clickbait?

Eigentlich habe ich den Artikel nur gelesen weil mich interessiert inwiefern Ostdeutsche gesünder essen, aber entweder bin ich blind oder das Thema wurde vergessen. Das Einzige was ich lesen konnte war, dass bei den anderen Faktoren eigentlich kein Unterschied besteht.
Clickbait?

weckt bloß keine schlafenden Hunde

Wenn wir jetzt alle auf Tabak und Alkohol verzichten und uns gesund ernähren und in der Folge davon alle 100 Jahre alt werden, was wird die Rentenversicherung sagen? Arbeiten bis 95?

Historische Gründe.

Der höhere Alkoholkonsum, vor allem Bier, im Osten und im Süden hat mehrere Gründe. Zum einen hat der Verbraucher im Norden und Westen Deutschlands sich schon vor Jahren gewöhnt an einem strikteren Arbeitsprozess und Vorgaben. Mit einer Bierfahne zur Arbeit zu erscheinen war in Bayern bis vor einigen Jahren möglich.
Ein weiterer Grund für den Unterschiedlichen Bierkonsum ist das das Bier in Süddeutschland deutlich weniger Alkohol enthält. Da muss man schon einiges mehr trinken.

Bei den Ostdeutschen ist das eine andere Sache. Es ist ein Osteuropäische Phänomen. Und , wichtig, es betrifft bei weiten nicht nur Bier, sondern insbesondere Wodka. Es gehörte zum `guten Stil ` viel zu trinken vor, während und nach dem Essen oder auch bei Arbeitsgespräche. Wer das nicht konnte oder wollte, gehörte nicht dazu. Wohlgemerkt es betraf hier vor allem Männer. Eine Entscheidung kam nicht zustande wenn nicht alle zumindest angetrunken waren. Dies ist heut zu Tage etwas besser geworden.

Erstaunlich

Mit was sich Wissenschaftler beschäftigen ist erstaunlich, doch welchen Nutzen hat diese Erhebung?
Vielleicht müssen die Leute im Osten mehr trinken, um zu vergessen, dass Höcke und Kalbitz ihre rechte Gesinnung im Westen erworben haben, eh wir sie in den Osten exportiert haben.

"...trinken mehr, aber essen..." was?

was soll das nu wieder sagen - was ist gesünder essen - heißt das im ganzen McPom ist der Schmalhanz Küchenmeister - das darf bezweifelt werden - vielleicht verdaut man nur besser weil das statistische Mehr-Bier dabei behilflich ist, da bekommt sogar Schweinebraten besser als ohne.
Oder will die Nachricht sagen, das es mehrere Volkscharaktere gibt, das also "das Volk" in Wirklichkeit eine Chimäre ist und nicht wirklich?

@Ricki_F 15:31

Sind sie denn ein vieltrinkender Ossi, der sich im Westen gesund ernährt?
Ich bin ein vieltrinkender Wessi, der im Osten wohnt und sich dort weiterhin schlecht ernährt, vielleicht gleicht sich das ja irgendwie aus.

Inwiefern ernähren sich

Inwiefern ernähren sich Ostdeutsche gesünder ?

@friedrich peter, 16.03h

Das ist nur in Teilen richtig.
Es ist vornehmlich das bayerische Bier, das schwächer gebraut wird.
Schon in Baden-Württemberg sieht das anders aus.
Wenn ich daran denke, was ich als Süddeutscher in Köln das dort übliche "Kölsch" getrunken habe, da wäre ich mit einen Stuttgarter Hofbräu o.ä. schon längst unter dem Tisch gewesen.
Auch der

Schnaps ist im Westen und Norden eine Lachplatte gegenüber dem Süddeutschen.
Einen Korn mit 32% würde hier niemand trinken.

Es ist somit kleinregional sehr verschieden.

@um 15:41 von IBELIN

Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun. Finden Sie so etwas witzig?

16:51 von Werner40

Inwiefern ernähren sich Ostdeutsche gesünder ?///

Ich als Dresdner kann nicht kochen. Macht seit 28 Jahren meine Lebensabschnittsgefährtin. Hervorragend übrigens. Ich mag aber kein Schnitzel. Warum auch immer. Sie aber sehr. 3 Bier ist ein Schnitzel. Also ernähre ich mich gesünder. Ich hoffe immer Sie isst 2. Jetzt im Ernst. Was bringt so eine Studie?

Historische Gründe im Osten waren politisch

Dass im Osten, also in der DDR, mehr getrunken wurde, vor allem Schnaps, war von der Politik so gewollt.

Das begann schon vor Gründung der DDR. In den thüringischen und sächsischen Wismut-Berwerken (in denen die Sowjetunion Uran fördern ließ) wurde an die Bergleute Deputatschnaps ("Kumpeltod") als Bestandteil des Lohns ausgegeben. Im späteren Arbeiter-und-Bauern-Staat galt es daraufhin als ehrenwertes Attribut, es den Kumpels gleichtun zu können.

Ab den 70er Jahren mutierte das Schnapstrinken zur Doktrin. Die DDR-Bürger sollten sich den Sozialismus schön trinken, ggf. auch mit Bier für 25 Pfennig. Man schaue sich unter diesem Aspekt die alten Kino- und TV-Filme auf mdr und rbb an und stoppe die Zeit, nach wie vielen Minuten die erste Flasche geleert wird, um auf irgendeine Nebensache anzustoßen.

In der Nationalen Volksarmee war Alkoholismus unter den Berufssoldaten weit verbreitet. Das strenge Regime, das nicht mit der Bundeswehr vergleichbar war, konnte wohl nur so ertragen werden.

@16:51 von Werner40

"Inwiefern ernähren sich Ostdeutsche gesünder ?"

Mehr selbst gekocht, mehr Selbstanbau und meist braucht man auch keine Konserven wie derzeit einzukaufen, weil da eh noch Zeugs fürs nächste halbe Jahr rumsteht (Vorsorge).

@schmokie um 17:54 Uhr

Danke für diese interessanten Einblicke, die ich als wohl noch zu junger DDR-Bürger gar nicht so wahrnahm. (Ausser den sehr häufig an Ankoholismus erkrankten und an Leberzirrhose gestorbenen in der DDR, obwohl diese auch genau so gut 10...15 Jahre später z.B. an Atemluftvergiftungen (Buna/Leuna/Chemiekombinat Bitterfeld) hätten sterben können)
Die Ansammlungen von Feierabend-Männern zu "einem" gemeinsamen "Hellen" (quasi einzige Massen-Biersorte der DDR, in deren Flaschen nach "sauberer Abfüllung" von kleinen anorganischen Stoffen bis sogar Mäusen alles vorkommen konnte) sind mir aber noch in Erinnerung.

@frosthorn, 16:00

“Wenn wir (...) alle 100 Jahre alt werden, was wird die Rentenversicherung sagen? Arbeiten bis 95?“

Nun, wenn diese Arbeit sinnvoll ist und man sie (gerade deshalb) gerne macht (meistens jedenfalls): kein Problem ;-).

Aber nur dann. In Zwang ausarten (weil aus „fremdbestimmten“ Gründen sonst kein Überleben möglich ist) darf sie in Zukunft nicht mehr.

@ Agitatra (15:54)

"Eigentlich habe ich den Artikel nur gelesen weil mich interessiert inwiefern Ostdeutsche gesünder essen, aber entweder bin ich blind oder das Thema wurde vergessen. Das Einzige was ich lesen konnte war, dass bei den anderen Faktoren eigentlich kein Unterschied besteht.
Clickbait?"
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Da ich sehr wenig Alkohol trinke, habe ich mich ebenfalls für das gesunde Essen interessiert. Im Artikel habe auch ich nichts gefunden. Dann bin ich auf den Link zur Studie (englisch) und dort kann ich den "Conclusions" entnehmen, dass eigentlich nur der Alkoholkonsum einen relevanten Unterschied für die Gesundheit ausmacht; die Sache mit der Ernährung und der Gesundheit bleibt irgendwie nicht so richtig fassbar (in der Studie). Habe ich was übersehen? Macht mir schon lange keinen Spaß mehr, diese merkwürdigen Artikel zu "Studien" hier auf TS zu kommentieren. Dieses Thema habe ich für längere Zeit hier durch. Darauf brauche ich jetzt nen Kaffee und ein Stück Kuchen, ist aber spät schon ... egal. Gruß

Das gesündere Essen ist eventuell auch erklärbar.

Der Wessi arbeitet von früh bis abend, hat null private Zeit übrig und bestellt sich Pizza oder ähnliches. Nicht nur selbständiges stundenlanges Kochen ist dem karriere-geilen, aufstrebendem Akademiker fremd, sondern auch eigener Gemüseanbau (von Obstbäumen ganz zu schweigen) in einem vielleicht kleinen Schrebergarten.
Und das entscheidende dabei: wer nicht lernt, selbst aus Resten und Abfällen noch kullinarischen Nutzen zu ziehen, muss eben mit ungesunder Chemie (Emulgatoren usw.) leben. Aber sich die Zeit nehmen um gesund zu leben ist out, lieber geht die Zeit drauf um reich zu werden.

Im Osten gesünder essen?

Kann ich jetzt auch nicht erkennen.

Im Osten und in Süddeutschland "... das bedeutet, sie überschritten die empfohlene Tagesgrenze von 12 Gramm Alkohol für Frauen und 24 Gramm Alkohol für Männer.
Für West- und Norddeutschland lag der Anteil bei 14,6 beziehungsweise 13,9 Prozent. ... "

Aha, in West- und Norddeutschland trinken die Frauen mehr.

///For the assessment of

///For the assessment of unhealthy nutrition, a food frequency questionnaire.... consisting of six items was used///
.
Die Ergebnisse zur Ernährungsstudie wurden durch die Antworten von 9204 Teilnehmern auf 6 Fragestellungen zur Ernährung ( Daten von 2015 ) gewonnen. Die Autoren weisen selbst auf die Unzulänglichkeit dieses Verfahrens hin.

17.05 Der Vaihinger - Kleinregional sehr unterschiedlich

Das das Bier in Stuttgart deutlich mehr Alkohol hat als das Kölsch ist klar, oder meinten Sie die Gläsergröße . Das man Korn von 32 und auch 38% bei Ihnen nicht trinkt ist verständlich, dafür lieber Himbeergeist oder Kirschwasser. Hoffentlich bleiben noch lange die regionale Unterschiede.

18.54 Leizigerin59 - Frauen trinken mehr.

So ist das in West- und Norddeutschland.
Deswegen ist das Essen dort auch schlechter.

19:10 von friedrich peter...

wie gesagt
nicht repräsentativ
aber hochprozentiges ist in der Stuttgarter Gegend ohnehin nicht populär
wobei Kirschwasser/Himbeergeist ... kenn ich gar nicht
vielleicht im Schwarzwald
dafür Trollinger mit Lemberger

@Sisyphos, 19.41h

Wir sind nach dem Krieg 1950 wieder zurück nach Stuttgart gezogen.
Da wurde munter Schnaps getrunken, egal ob Obstler, Zwetschgen-Kirschwasser, Himbeergeist, Birnenschnaps u.ä.
Es gab alles und es war auch in Stuttgart alles verbreitet.

20:08 von DerVaihinger

Stuttgart ist groß
vielfältig ohnehin
früher (60er) wurde sicher mehr getrunken

neben Mostereien gab es auch jede Menge Brennereien
ich erinnere mich auch gut an die 70er
als ich den Selbstgebrannten meiner Freundin aus Plattenhardt
bei mir in Vaihingen verkaufen sollte
ich der keinen Schnaps trinkt
da waren mir die 2 Ochsenaugen von der Oma (wir sind ja beim Essen) lieber
die ich immer kriegte

Mehr saufen? Dann muss es

Mehr saufen? Dann muss es dort übelst zugehen, wenn ich mir ansehe, was hier im goldenen Westen alles so weggepichelt wird.
Hier jagt ein Fest das Andere. Frühlingsfest, Proseccofest, Weinfest, Bürgerfest, Weihnachtsmarkt, dazu die Feste der Nachbargemeinden, diverse Kirchweihen (Kerb) , Schützenfest, Sportvereine, feuerwehrfest, Vatertag, 1Mai... im Grunde bleibt gar keine Zeit, um nüchtern zu bleiben.
Komische Studie.

@17:11 von Wolfes74

"Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun. Finden Sie so etwas witzig?"

Ja und so war es auch gemeint. Satirisch witzig. Muss man das erklaeren?

@Sisyphos3 20.24

Soso, "Ochsenaugen";-) und Freundin aus Plattenhart- da ist meine halbe Verwandtschaft her, meine Freundin aber aus Bonlanden. Aber gut, dass die Schnapslerei weniger geworden ist, nicht nur um Stuttgart herum

Wenn ich noch an meine Gesellen Feier

denke,da hieß es seinerzeit der erste Gesellen Lohn muss " Versoffen " werden.Und so wurde nach Feierabend noch in der Firma alle Mann/Frau und der Chef gut getrunken und die Chefin hat belegte Brote gebracht.

@ IBELIN

>>Am 13. März 2020 um 20:47 von IBELIN
@17:11 von Wolfes74

"Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun. Finden Sie so etwas witzig?"

Ja und so war es auch gemeint. Satirisch witzig. Muss man das erklaeren?<<
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Wir Menschen sind nicht alle gleich, und die Befindlichkeiten können nochmal zusätzlich auseinanderdriften. Worüber Sie sich zum Totlachen amüsieren können und gerade noch schaffen zuvor fertig zu schreiben, kann andere Mitmenschen zu Tode langweilen oder zum Naserümpfen bringen. Das müssen Sie ertragen, als Witze-Erfinder. Wenn der Witz eine Funktion hat, dann die der Konfrontation von ich mit sich und du mit dir ... gell? Ist so ähnlich wie der Genuss von Alkohol in Gemeinschaft. Immer schön abwägen, was man sich und den anderen zumuten darf. Jezt lache ich aber - Prost!

21:03 von deutlich

nicht nur der Dichter Eduard Mörike hat sich in Plattenhardt umgeschaut

20:30, Bender Rodriguez

>>Hier jagt ein Fest das Andere. Frühlingsfest, Proseccofest, Weinfest, Bürgerfest, Weihnachtsmarkt, dazu die Feste der Nachbargemeinden, diverse Kirchweihen (Kerb) , Schützenfest, Sportvereine, feuerwehrfest, Vatertag, 1Mai... im Grunde bleibt gar keine Zeit, um nüchtern zu bleiben.<<

Da kommt mir ein Lied von Louis Jordan in den Sinn:

What's the use of getting sober, when you're gonna get drunk again...

Darstellung: