Kommentare

Und das im aufgeklaerten

Europa. Ich bin sprachlos. In Corona Veritas.

Zeigt wie weit wir wirklich sind.

Das was Beratungsstellen und

Das was Beratungsstellen und Fachleute vom ersten Tag der Ausgangsbeschränkungen befürchten, kommt dankenswerterweise auch in der Berichterstattung stärker an - und es zeigt, dass die Frage, was in unserer Gesellschaft "systemrelevant" ist, sich in dieser Pandemiekrise auch neu buchstabieren dürfte und muss. Ein Dank an all die Mitarbeitenden der Beratungsstellen, der Telefonseelsorge, der Krisenstationen, der Interventionsteams, der Frauen- und Männerhäuser und alle damit kooperierenden Kolleg*innen!
Neben den medizinischen Überlegungen, was zur Eindämmung und Verlangsamung der Corona-Pandemie notwendig und sinnvoll ist, gehören Überlegungen zur Begleitung belasteter Familien und Paare und zum Schutz vor Gewalt und Missbrauch unbedingt dazu - bis hin zu Überlegungen, wann man erste Einrichtungen peu a peu wieder öffnen kann beim Umstieg der allgemeinen Ausgangsbeschränkungen hin zu stärker individualisierten und personalisierten Beschränkungen.

Passive Hilferufe

Das Problem ist die Unterbindung eines Hilferufes durch den Täter oder die Täterin.

Wenn Sie sich der Gefahr häuslicher Gewalt ausgesetzt sehen, versuchen Sie, Signale in Form von Ritualen zu vereinbaren.
Eine allabendliche Nachricht an die Freundin oder den Freund, deren Ausbleiben ein Alarmzeichen ist, ist eine gute Möglichkeit.

Für Kinder ist es naturgemäß ungleich schwieriger.
Sollte tatsächlich ein signifikanter Anstieg der Fälle zu beobachten sein, müsste es seitens der Schule oder Kita einen täglichen - auch am Wochenende - Rundruf mittels der guten alten Telefonkette geben; mit Kontakt zu den Kindern selbst, nicht nur zu den Eltern.

Wer weitere Ideen hat, möge sie gern hier posten.

Nachbarn?

"Wer einen Verdacht auf Gewalt oder sexuellen Missbrauch in der Familie habe, solle Nachbarn nicht direkt ansprechen (…)."

Hä? Warum sollte ich Nachbarn ansprechen, wenn ich einen Verdacht auf sexuelle Gewalt in der Familie habe?

Komischer Hinweis.

Häusliche Gewalt !

Selbst in normalen Zeiten sind häusliche Gewalt und sexuelle Übergriffe auf die Partnerin und Kinder nicht zu tolerieren und ein mehr als deutlicher Hinweis, dass etliche Menschen (meistens Männer) keine Achtung und noch weniger Respekt und Akzeptanz anderen Personen gegenüber haben.
Frauen und Kinder physisch und psychisch zu drangsalieren, zu schlagen und zu missbrauchen, nur um Dominanz und egoistische Eitelkeiten durch zu setzen und zu befriedigen, ist absolut unterste Schublade.
In dieser momentan schwierigen Zeit sollten die Menschen, gerade im häuslichen Umfeld zusammen stehen, friedlich und mit großem Anstand und Respekt miteinander reden und trotz möglicher schweren Sorgen versuchen, dies gemeinsam zu meistern.
Gewalt löst nie ein Problem, sondern erzeugt etliche neue Schwierigkeiten.
Und alle Nachbarn sie gesagt, schauen sie nicht weg, sondern versuchen sie zu helfen, notfalls mit der Polizei, um die "Schläger" zu bremsen.

Häusliche Gewalt

Ich bin gespannt, ob diese Zahlen sowie die Zahl der Suizide und Insolvenzen am Ende auch in der Statistik neben den 90-jährigen erscheint, die infolge oder mit (!) einem Coronavirus schwer erkranken und sterben

„Richtig gefährlich wird es

„Richtig gefährlich wird es dann, wenn es in den eigenen vier Wänden schon vor der Pandemie zu Gewalt kam.“

Hat also unmittelbar mit Corona nichts zu tun. Corona wirkt hier nur verstärkend. Einzige Tipps: Augen auf bei der Partnerwahl und - wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist - wenigstens aus Schaden klug werden und Konsequenzen ziehen. Beides findet sehr häufig nicht statt. Für mich nicht wirklich nachvollziehbar, aber letztlich ist eben doch jeder seines Glückes Schmied.

Sprachlos

Wer Frauen und Kinder angreift, und seine körperliche Überlegenheit ausspielt, der hat es verdient auch auf das schärfste dafür bestraft zu werden.
Ich finde so etwas einfach nur verachtungswürdig.
Pfui

@12:37 von rossundreiter

Der entsprechende Abschnitt im Bericht war wohl so gemeint: Falls Sie den Verdacht haben, dass bei einem Nachbarn häusliche Gewalt oder sexuelle Übergriffe an Kindern geschehen, sollten Sie diesen Nachbarn nicht direkt ansprechen, sondern sich fachliche Unterstützung holen, z.B. über Stellen, die auf "https://beauftragter-missbrauch.de/" genannt sind.
So verstanden ist der Hinweis nicht komisch, sondern sehr sinnvoll.

wer häusliche Gewalt kennt

und damit meine ich wirklich kennt, und nicht nur aus dem einen oder anderen Artikel, den wundert diese Meldung kein bisschen. Allenfalls bemerkenswert, dass ein Zusammenhang mit der Pandemie hergestellt wird.
Die Motive für das Ausleben blinder Aggression innerhalb der Familie sind beliebig, jeder Anlass willkommen. Nach Gründen des Täters zu suchen, ist sinnlos. Er wird sein Verhalten auch selbst nicht rational begründen können, außer mit der Behauptung, provoziert worden zu sein.
Die jetzt Betroffenen haben mit Sicherheit alle bereits geahnt, was auf sie zukommen wird, mir und meinen Geschwistern wäre es jedenfalls so gegangen.
Ich hoffe inständig, dass niemand auf die Idee kommt, hier eine "Ausnahmesituation" an die Wand zu malen, um das auch ohne die jetzige Krise immer gleiche, niemals hinnehmbare Verhalten der prügelnden und missbrauchenden Eltern zu relativieren.

@12:47 von Egleichhmalf

Gestatten Sie mir die Anmerkung: Für Frauen und besonders auch Kinder, die in diesen Tagen der Ausgaangsbeschränkungen und Schließung von Kitas, Schulen etc. zuhause noch stärker der Gewalt in verschiedenen Formen ausgeliefert sind, sind Sätze wie "Augen auf bei der Partnerwahl" und "letztlich ist eben doch jeder seines Glückes Schmied" ein ziemlich zynisch anmutender Schlag ins Gesicht - und in meinen Augen völlig daneben.

@ rossundreiter

"Wer einen Verdacht auf Gewalt oder sexuellen Missbrauch in der Familie habe, solle Nachbarn nicht direkt ansprechen (…)."

Hä? Warum sollte ich Nachbarn ansprechen, wenn ich einen Verdacht auf sexuelle Gewalt in der Familie habe?
Komischer Hinweis.

Sie haben in dem von Ihnen zitierten Satz die Verneinung überlesen.

Alternativen

Liebes Team, bitte veröffentlichen Sie doch einige Artikel über Deeskalation, Gesprächsführung, Krisenmanagement in Familien oder von mir aus auch positiv gehaltene Aufklärung über Masturbation. Oder wie man sich im Haus beschäftigen kann, Sport etc., dass man auch draussen rennen könnte, um Stress ab zu bauen. Also ganz einfach gehaltene und eindringliche Hinweise, wie man miteinander gut leben kann. Nicht im Tenor, dass Wissenschaftler etwas festgestellt haben, sondern einfach Hinweise und Optionen aufzeigen. Sogar Täter möchten mitunter Unrecht vermeiden, wissen aber vielleicht nicht, wie. Heute lernt man vieles davon in einem guten Kindergarten, viele Erwachsene kennen aber nichts davon. Wertschätzendes Verhalten kann man lernen. Es gibt sehr unterstützende Lehrbücher der Pädagogik, die Sie zu Rate ziehen könnten.
Welche Rolle hat Presse?
Sie informieren ja auch darüber, wie man 'Hände waschen' optimieren kann ...

@Egleichhmalf, 12:47

Einzige Tipps: Augen auf bei der Partnerwahl und - wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist - wenigstens aus Schaden klug werden und Konsequenzen ziehen.

Als Betroffener bin ich bestürzt bis empört, wie Sie als offensichtlich völlig Ahnungsloser hier einen solche Kommentar abgeben können. Wenn Sie das Problem nur vom Hörensagen kennen, hätten Sie besser mal geschwiegen.
Wir waren eine sechsköpfige Familie und unsere Eltern waren beide gewalttätig gegenüber ihren Kindern. Von mir ein gequältes Lächeln dafür, dass Sie uns "Augen auf bei der Partnerwahl" empfehlen.

@ beze

Ich bin gespannt, ob diese Zahlen sowie die Zahl der Suizide und Insolvenzen am Ende auch in der Statistik ...

Was man nicht alles gegeneinander aufrechnen kann, auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Aber davon abgesehen, setzen Sie Suizid mit Insolvenz gleich?

@traumfahrer ,12:41

Häusliche Gewalt gegenüber Partnern geht in den meisten Fällen von Männern aus.

Häusliche Gewalt gegenüber Kindern hingegen geht mitnichten meist von Männern aus. In diesem Bereich sind die Zahlen zwischen Frauen und Männern sehr ausgeglichen.

Bitte etwas differenzieren.

@andererseits, 12:53

"So verstanden ist der Hinweis nicht komisch, sondern sehr sinnvoll."

Sie meinen wohl, so geschrieben ist der Hinweis nicht komisch, sondern sehr sinnvoll ;).

absolut unverständlich!

Ich freue mich, dass ich endlich genug Zeit für meine wundervolle Frau und die fantastischen Kinder habe!

Wir reden, kochen, essen, spielen und lachen miteinander!

... wo ist denn das Problem ???

Friede sei mit euch!

Bleibt gesund!

Nicht nur häuslich - auch auf der Straße

Heute morgen kam mir ein junger Mann entgegen ("Junger Mann" diskriminierungsfrei ohne Nennung der Herkunft auf Basis optischer Merkmale) und schmiss gerade seinen Müll aus der Hosentasche auf die Straße. Ich sagte: Junger Mann, wirklich? Müll einfach auf die Straße schmeißen? - Da hatten wir noch so 3 Meter Abstand. Er trat dann auf mich zu bis auf ca. 50 cm Abstand und beugte sich dann noch etwas vor, bis zu ca. 30 - 40 cm vor mein Gesicht, es war sehr nah, und schrie mich an: "Was willst Du Schlampe. Hau ab."

Das war für mich seit mindestens 10 Tage der erste zwischen-"menschlich" Sprech-Kontakt mit einem Fremden mit weniger als 1,5 Meter Abstand. Wenn ich also demnächst positiv getestet werde, dann halte ich diesen Kontakt für die einzige mögliche Quelle.
Ich habe so etwas auch bei Hamsterkäufern beobachtet, ohne dass ich direkt involviert gewesen wäre. Die Aggressivität auf der Straße nimmt auch zu. Erschreckend.

@ 12:53 von frosthorn

Sie haben völlig recht mit Ihrem Hinweis, dass es letztlich sinnlos ist, nach Gründen des Täters zu suchen; auch in der Arbeit mit Tätern geht es nicht um (dann doch irgendwie rechtfertigende...) Gründe, sondern klar darum, das Verhalten abzustellen - dazu ist aber notwendig, sich damit auseinanderzusetzen, welche z.T. erlernte Verhaltensweisen man erkennt und dann eben besser abstellen kann, wenn man sie versteht.
Die Corona-Ausgangsbeschränkungen verschärfen allerdings die Situation häuslicher Gewalt und sexueller Gewalt enorm, weil die soziale Kontrolle durch andere stärker wegfällt, die Situation der Auslieferung derzeit enorm zunimmt und damit auch die Möglichkeiten, Signale zu setzen oder sich Hilfe zu holen - dazu kommt der bekannte "Mechanismus", dass selbst nach 3 "unstrukturierten Tagen" an Weihnachten zuhause Eskalationen zunehmen, wie alle Mitarbeitenden entsprechender Fachstellen bestätigen.
Gut, wenn die gesellschaftliche Achtsamkeit für das Thema steigt.

Vielleicht sollte man mal die

Vielleicht sollte man mal die Ursachen bekämpfen. Das Problem ist doch, wenn Menschen, die wirtschaftlich nicht zurecht kommen, auch noch Kinder in die Welt setzen. Da kann man dann nicht anderen die Schuld geben.

Wenn nur Partner mit ausreichend Geld Kinder in die Welt setzen dürfen, gäbe es die meißten dieser Probleme nicht. Mit Strafen bekämpft man Symptome, aber die Ursachen? (siehe oben).

Die Spaß-Gesellschaft läßt grüßen. Die Eigenverantwortung ist leider vielen abhanden gekommen.

Darf ich dem Artikel noch hinzufügen,

dass es auch Peinigerinnen, Täterinnen & Formen psychischer Gewalt gibt? Wenngleich ich zustimme, dass der überwiegende Teil physischer Gewalt sicher von meinen männlichen Geschlechtsgenossen ausgeht und ich schäme mich dafür.

@12:41 von Traumfahrer

"dass etliche Menschen (meistens Männer) keine Achtung und noch weniger Respekt und Akzeptanz anderen Personen gegenüber haben."

Dass die Täter meistens Männer sind, würde ich pauschal nicht sagen. Wie so oft kommt es auf den konkreten Sachverhalt an. Z.B. sind laut dem Wikipedia-Artikel über Kindesmisshandlung in den USA in 58 % der Fälle die Mütter die Täter.
Abgesehen davon finde ich es immer bezeichnend, wenn von "Frauen und Kindern" gesprochen wird und nicht von Menschen im Allgemeinen. Denn auch Männer werden Opfer von Gewalt.

Wer Probleme mit seinem

Wer Probleme mit seinem Partner hat, sollte sich von ihm trennen. Dieses nicht zu tun könnte auch als Aufforderung verstanden zu werden weiter zu machen. Kinder haben diese Möglichkeit natürlich nicht. Aber wenn beide Elternteile das Problem sind, liegt es eher daran, daß dieser niedere Lebensstiel durch die hohen Sozialleistungen gefördert wird.

Wer für das Wohl seiner "Liebsten" freiwillig arbeitet, weiß diese dann auch zu schätzen. Wer aber Kinder in die Welt setzt um die Einnahmequelle "Sozialleistungen" anzuzapfen, der sollte bestraft werden.

@Zeigt wie weit wir wirklich sind. 12:27 von Ibelin

Immer wieder dieselbe Masche.

Wer sind wir?
Ich bin's nicht, und ich hoffe für Sie, Sie auch nicht.
Also unterlassen sie bitte diesen 'pluralis majestatis'
Wir sind nicht Europa, siehe ihren Kommentar nebenan,
und wir sind auch nicht einer dieser bedauernswerten Unsympathen,
die leider bei solchen Krisen immer besonders auffallen.

Der eine hamstert, der andere schlägt und der dritte sucht Sündenböcke.
Aber es sind immer Einzelne, nicht wir.

Am 28. März 2020 um 12:55 von andererseits

" sind Sätze wie "Augen auf bei der Partnerwahl" und "letztlich ist eben doch jeder seines Glückes Schmied" ein ziemlich zynisch anmutender Schlag ins Gesicht - und in meinen Augen völlig daneben. "

Das sehe ich aber nicht ganz so, Häusliche Gewalt zeigt sich meist sehr schnell in Ehen, und dann ist ein Schritt der Trennung immer ein richtiger.
Nichts anderes hat der User gemeint, nehme ich an.
Die Gewalt ist ja vor dem Virus schon vorhanden, er wirkt nur wie ein Verstärker.
Verstehen kann ich das persönlich so wieso nicht, in paar Monaten steuere ich auf Gold zu, für mich sind das abartige Vorstellungen.
Die ich zum Glück auch noch nicht im Umfeld erlebt habe.
So falsch ist der Hinweis Partnerwahl doch am Ende nicht.

um 12:44 von beze

>>Ich bin gespannt, ob diese Zahlen sowie die Zahl der Suizide und Insolvenzen am Ende auch in der Statistik neben den 90-jährigen erscheint, die infolge oder mit (!) einem Coronavirus schwer erkranken und sterben<<

Häusliche Gewalt ist ein Gesellschaftsproblem auch in normalen Zeiten. In unserer Gesellschaft wird Gewalt verherrlicht und ist selbst kleinen Kindern durch PC Spiele , Internet, Film und Fernsehen zugänglich. Es wird sich also kaum was ändern wenn ich Statistiken verstorbener alter Menschen mit denen von Häuslicher Gewalt vergleiche.

12:27 von IBELIN

Und das im aufgeklaerten

Europa. Ich bin sprachlos. In Corona Veritas.

Zeigt wie weit wir wirklich sind.
////
*
*
Das zeigt wie weit wir schon vor Corona waren, es wollte nur Keiner sehen.

@12:47 von Egleichhmalf

Sie glauben wohl auch dass Frauen selbst schuld sind, wenn Männer sexuell übergriffig werden!

Es ist traurig, aber es war zu erwarten.

Mit der großen Liebe zusammen zu leben, sie sogar zu heiraten, bedeutet auch heute, in aufgeklärter(?) Zeit, gar nichts. Man muss sich mit sich selber beschäftigen, und hat keine Chance sich laufend durch unsere gut organisierte Happy-Freizeit-Welt von seinen Verantwortungen ablenken zu lassen.

Ein weiterer negativer Aspekt

wenn kriselnde Familien zu lange und zu dicht aufeinander sitzen müssen. Es gibt sicher noch viel mehr negative Auswirkungen, die nicht thematisiert werden. Was ist mit schweren Depressionen z.B. der Alten in Pflegeheimen mit Besuchsverbot? Oder der erzwungenen Vereinsamung von Alleinstehenden? Psychischen Erkrankungen, die in der momentanen Situation ausgelöst oder verstärkt werden?

Ausgangssperre

Ob nun mit oder ohne Ausgangssperre, eine Straftat bleibt eine Straftat und muss bestraft werden. Diese Ausgangssperre sollte und darf kaum eine Begründung für Verbrecher sein, die sowas praktizieren. Ohne Ausgangssperre würde sowas nicht passieren oder wie soll man das nun verstehen?

@ Traumfahrer - Häusliche Gewalt von Männern & Frauen

Laut den aktuellen Studien ist die Verteilung von häuslichen Tätlichkeiten zwischen den Geschlechter ziemlich ausgeglichen, wobei Frauen mehr zu psychischer und Männer mehr zu körperlicher Gewalt neigen.

Offensichtlich waren Sie noch nie in der Position, mit einer Frau zusammenzuleben, welche gewalttätig ist. Glauben Sie mir, es ist die Hölle...

Nach der Krise kommt die Scheidungs-/Trennungswelle

So muss man das wohl verstehen. Ein „Babyboom“ wäre ja auch möglich, ich halte diesen aber eher für unwahrscheinlich.

Das die Emotionen hochkochen können, ist aber normal. Insbesondere wenn Fragen der beruflichen Existenz dazukommen. Das war aber auch ab und an in früheren Zeiten so, und es muss nicht wie hier suggeriert gleich zu Körperverletzung, Mord und Totschlag kommen.

Es hat sich aber auch die Gesetzeslage in Deutschland geändert. Es ging los mit der Strafbarkeit häuslicher Gewalt gegen Frauen („Vergewaltigung in der Ehe“) ging dann weiter mit der Strafbarkeit von Körperstrafen („Ohrfeige“, „Hinternvoll“) gegen Kinder.

Das sind zweifellos nachvollziehbare Maßnahmen. Aber es bedeutet eben auch Eingriffe des Staates in die Familien. Und die Möglichkeit von Denunziantentum und (absichtlichen oder unabsichtlichen) Falschbeschuldigungen. Nicht jeder Ehekrach und jede Standpauke für eigene Kinder ist Missbrauch!

@ b_m: Irrtum Geld

"Wenn nur Partner mit ausreichend Geld Kinder in die Welt setzen dürfen, gäbe es die meißten [sic.] dieser Probleme nicht."
Nein, Geld macht nicht menschenfreundlicher, nicht schöner und nicht liebenswerter.
Wie ignorant sind Sie denn?

Gewalt kommt in ALLEN Schichten vor.

Darüber hinaus: Glauben Sie im Ernst, dass Arme kein Geld haben, weil sie minderwertig sind?
Es gibt unendlich viele Gründe, arm zu sein. Auch als Akademiker oder Kind reicher Eltern kann man arm werden.
Wissen Sie nicht, dass man Geld nicht hat, weil man 'es erwirtschaftet hat'?
Nein, meistens profitieren Reiche von Strukturen, die Arme benachteiligen.
Ihre Lebensmittel sind billig, weil Sie sie nicht selbst produzieren müssen. Sie selbst könnten nicht zu den Kosten, die Sie jetzt haben, auf einem vergleichbaren Niveau leben, wenn Sie auf sich selbst gestellt wären.
Wie würden Sie sich fühlen, wenn jemand beschließt, dass Menschen mit mangelnden Kenntnissen in Rechtschreibung keine Kinder bekommen sollten?

re rossundreiter

"Häusliche Gewalt gegenüber Partnern geht in den meisten Fällen von Männern aus.

Häusliche Gewalt gegenüber Kindern hingegen geht mitnichten meist von Männern aus. In diesem Bereich sind die Zahlen zwischen Frauen und Männern sehr ausgeglichen.

Bitte etwas differenzieren."

Da muss sich mal wieder einer gegen Männer-Diskriminierung verwahren.
Ganz wichtig.

Wichtiger Beitrag...

... weil er einen weiteren Faktor zeigt, der bei der Verhängung der Schutzmaßnahmen nicht berücksichtigt wird.

Fakt ist, dass die Schutzmaßnahmen zwar möglicherweise sehr viele Menschen retten, aber das eben zu einem gewissen Preis. Und wer nun wieder behauptet, dass man darüber nicht reden dürfe, weil man diese Dinge nicht gegeneinander aufwiegen dürfe, irrt meiner Meinung nach.

Was wir brauchen, ist eine vollständig rationale Betrachtung der Tatsachen. Wir dürfen nicht in eine Schockstarre verfallen, weil die Konsequenzen mangelnder Schutzmaßnahmen so groß sind, und gleichzeitig dadurch in ein Szenario schlittern, in dem die Schutzmaßnahmen ab einem bestimmten Zeitpunkt mehr Schaden anrichten, als das Virus, vor dem man sich schützen will, selbst.

Opfer sind immer die Schwachen - seien es immunschwache, ältere Menschen, oder eben psyschisch kranke (v.a. Depressive) oder emotional ausgebeutete Menschen. Sie alle verdienen unseren Schutz und eine Berücksichtigung bei den Maßnahmen!

Der nächste Schritt

Als Nächstes werden wohl bald Sozialarbeiter und Jugendämter Kontrollbesuche durchführen, selbst in den Familien, die bisher nicht auffällig geworden sind. Da reicht schon eine anonyme Verdächtigung durch den Briefträger oder den „netten Nachbarn“ von gegenüber oder aus der Wohnung unten drunter. Aber die Bandbreite „auffälligen“ Verhaltens zB von Kindern ist ja derart groß, dass es schwierig ist zwischen begründetem und unbegründetem Verdacht zu unterscheiden.

Zusätzlich hat sich die Gesellschaft über Jahrzehnte auch - zumindest in Deutschland - in eine Richtung entwickelt, hin zu einer Absenkung der Hemmschwelle, wildfremde Menschen aus subjektiv empfundenen Gründen zu behelligen - und das nicht nur wegen des angeblichen auffälligen Verhaltens des Nachwuchses.

Von Insolvenz bis Suizid ..

Es ist doch klar, dass es auch Formen von Gewalt und Selbstzweifel in einer Gesellschaft gibt die so lange nicht zum Vorschein kommen, wie die Salben des Konsums und der allzeit-Verfügbarkeit - und einer vermeintlichen Freiheit - aufgetragen werden können. Sie kaschiert werden können. Worauf basiert denn unser innerer und äußerer Friede - WENN er nicht ECHT ist, frei von Bedingungen? Viele falsche Leben gibt es, die in einem zu schmalen Korridor stattfinden. Manche Foristen scheinen zu glauben, hier sei alles (gesellschaftlich) ein aufgeklärter Eierkuchen. Corona ist "nur" ein Katalysator, der einen Prozess der Auflösung etablierter Bedingungen anführt und der reinigend ist. Hier ist sie, die nackte Evolution, die den Tod mit sich führt und eine ganz eigene Bedingung, die nun zu erfüllen ist: Anpassung. Ein ganz natürlicher Vorgang, an dem die angeblich so kultivierte "Corona der Schöpfung" nun verzweifelt.

Das ist doch positiv . .

daß die Wahrheit ans Licht kommt.
Jetzt müssen die innerfamiliären Gewalttäter angezeigt und bestraft werden.
Und müssen die Kinder weg von solchen Eltern.
Gewalt in der Familie kann und darf nicht akzeptiert werden und die Aufhebung der Corona-Maßnahmen nur wegen krimineller Elternteile wäre der völlig falsche Weg.

um 12:44 von beze ... Zahlen

Statistiken werden immer für einen bestimmten Zeitraum erstellt, daraus ergibt sich schon ein Zusammenhang
- Todesfälle durch COVID-19 werden erfasst,
- Insolvenzen werden erfasst - ob im Zusammenhang mit COVID-19, denkbar, da der Zeitraum bekannt ist,
- Arbeitslosigkeit im Zusammenhang mit Coronavirus wird erfasst,
- Gewalt ebenso, sofern - und das ist das eigentliche Problem, die Opfer die Chance haben, um Hilfe zu rufen, Täter*innen sind ständig anwesend
- Suizide werden erfasst - denkbar auch die Auslöser / Ursachen wie psychische Erkrankungen. Suizide als Folge von Insolvenz - weiß ich nicht.

Einseitige Darstellung

Seitens öffentlich rechtlicher Seite würde ich mir wünschen, dass nicht nur einseitig berichtet wird. Auch ich (Mann) habe mich bereits wegen Ausübung psychischer Gewalt seitens der Frau an Familienministerium und Justitzministerium gewendet. Insbesondere fehlt jegliche Handhabe in Gesetzen. Zurück kam zwar viel Verständnis, jedoch fehlen grundlegende Taten, um Unheil bestmöglich von den Kindern fern zu halten.
Im Moment ist auffällig, dass insbesondere die Frauenfraktion wieder sehr aktiv für ihr Rechte kämpft. Zugunsten der Kinder werden jedoch fundamentale Änderungen benötigt. Zustimmende Antworten seitens der Ministerien erhält man zwar, jedoch ist dies nicht zielführend. Vielmehr spiegelt es die Hilflosigkeit der Politik in diesem Feld wieder. Leider ...
Und: Gewalt gegen Frauen geht gar nicht. Da stimme ich zu. Frage ist, wieviel Gewalt allein dadurch provoziert wird, dass viele Gesetze so einseitig formuliert sind.

Schön dass der

Schön dass der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig sich auch Sorgen macht, um seine Existenzberechtigung unter Beweis zu stellen.

Man muss aufpassen Soziale Kontrolle nicht zu übertreiben

In China achtet jeder auf jeden. Leicht wird man wegen Nichtigkeiten angezeigt oder bekommt „Punktabzug“ im Social Scoring System.

Doch in Deutschland ist man auf diesem Weg auch schon sehr weit fortgeschritten. Aufmerksame selbsternannte „Tugendwächter“ lauern im wahrsten Sinne des Wortes hinter fast jedem Busch. Und die Eigenheit, andere argwöhnisch zu beobachten, und im Zweifelsfall auch anzuzeigen, ist gerade in Deutschland seit den letzten 20 Jahren stark im Kommen. Nicht immer ist es begründet. Oft hört man auch:“wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten!“. Das sagt Kim Il Sung seinen Untertanen sicherlich auch ständig.

um 12:53 von andererseits .. Nachbarn

Bissel bin ich auch über das "...Nachbarn nicht direkt ansprechen..." gestolpert.
Einerseits ist es vlt. die einzige Chance der Betroffenen Hilfe zu bekommen, heimlich ein Zettel o.ä. .
Die Betroffenen sind ständig unter Kontrolle,
Telefon, Internet nur in Anwesenheit der Täter*innen - wie sollen sie da, insbesondere Kinder an Hilfe kommen?
Man kann da nur auf wachsame Nachbarn hoffen.

mal nachgefragt

wenn man auf der Straße Leute bei Corona Partys sieht,
hat man "Blockwart" Ambitionen
sollte man die Polizei informiert

aber bei häuslicher Gewalt da darf ich dann "denunzieren",
da ist es sogar ausdrücklich gefordert

könnte man sich vielleicht auf eine gemeinsame Linie einigen
gehören Handlungen die strafbar sind angezeigt oder nicht

12:59 von frosthorn .. @Egleichhmalf, 12:47

Sie haben völlig recht, so viel Unbedarftheit und Arroganz ist unerträglich.
Alles Gute Ihnen

Blick mal zurück

Es scheint doch generell mit der heutigen Menschheit etwas nicht mehr zu stimmen. Scheinbar kommt man neben organisierten Arbeitsleben, Kinder abgeben und versorgen lassen, Freizeitaktivitäten planen und organisieren und sonstigen perfekt durchgeplanten Nebentätigkeiten nicht mehr dazu, sich einfach miteinander zu beschäftigen, den anderen zuzuhören bzw. einfach miteinander eine schöne Zeit zu verbringen. Ein einfaches "Leben genießen", den Tag einen guten Tag sein lassen, scheinbar kann das die Masse der Menschheit heute nicht mehr. Und wenn es in der Familie zu Gewalttätigkeiten kommt, so muss der/die Betroffene sofort und rigeros die Reißleine ziehen. Dies ist möglich und notwendig. Andersweitige Ausreden zählen hier nicht und sind nichts weiter als Ausreden.

@Möbius, 14:18

Als Nächstes werden wohl bald Sozialarbeiter und Jugendämter Kontrollbesuche durchführen, selbst in den Familien, die bisher nicht auffällig geworden sind. Da reicht schon eine anonyme Verdächtigung durch den Briefträger

Lieber Möbius, wir waren vier Kinder. Unsere Eltern waren beide suchtkrank und gewalttätig gegeneinander und gegenüber jedem von uns. Meine Geschwister und ich sind dadurch fürs Leben traumatisiert. Und zwar nicht etwa nur psychisch. Knochenbrüche und Verletzungen, die schließlich im Krankenhaus behandelt werden mussten, waren bei uns keine Ausnahme.
Was glauben Sie wohl, wie es mir vorkommt, wenn da einer glaubt, eine Lanze für die armen Eltern brechen zu müssen, die nur deshalb nicht in Frieden leben können, weil es dem bösen Nachbarn (oder dem Briefträger) nicht gefällt.

Gewalt in den nächsten Wochen deutlich ansteigt?

Und was würden Sie dann tun. ?

wollen sie die Mitarbeiter der Ämter zwingen in diese Familen rein zu gehen?

Nur kritisieren ohne gut Lösungen hilft nicht weiter.

Frauen muessen auch in solchen Fällen Peiniger rausschmeißen kön

Klar ist, dass sehr schnell was gegen diese häusliche Gewalt getan werden muss. Die Frage ist nur: was kann dagegen getan werden.

https://www.tagesschau.de/ausland/corona-europarat-haeusliche-gewalt-pej...

Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise können die Lage von Opfern häuslicher Gewalt verschärfen, denn sie sind mit ihren Peinigern quasi eingesperrt. Erste Zahlen sind beunruhigend.

Frauen muss es auch in solchen Notlagen möglich sein, in ein Frauenhaus zu gehen oder aber den Mann rauszuschmeißen. Gewalt muss keine Frau und kein Kind dulden. Da muessen auch Polizei und Justiz helfen.

Hinweis: Hier wird

Hinweis: Hier wird ausschliesslich physische Gewalt thematisiert. Was ist mit denen, die verquere Schimpftriaden und komplett unbegründete Beschuldigungen über sich ergehen lassen müssen, bis dann schlussendlich ein physisches und psychisches Leid entsteht?
MfG

14:24 von Möbius

Aufmerksame selbsternannte „Tugendwächter“ lauern
.
hier im Thread geht's ja aktuell um (häusliche) Gewalt
verstehe ich sie richtig ?
Wegschauen ist die erste Bürgerpflicht ?
oder habe ich sie da mißverstanden

und dann den Kim Il Sung als "abschreckendes Beispiel" heranzuziehen
könnten es sein dass sie da etwas übertreiben

Genau dass hier muss sich ändern!!

Genau dass hier muss sich ändern:

Gerade Kinder sind ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert

Gerade auch für Kinder könnten die Ausgangsbeschränkungen gefährlich werden, warnt die Leiterin des Lehrstuhls Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität des Saarlandes, Tanja Michael. "Die Täter haben jetzt viel mehr Zugriff auf die Kinder, und die Kinder haben weniger Möglichkeiten, nach außen Signale zu senden, dass etwas nicht stimmt." Und: Die Täter seien vermutlich in der derzeitigen Situation "noch schlechter gelaunt als normalerweise", so Michael.

Frauen und Kinder muessen vor solcher Gewalt geschuetzt werden. Kinderrechte muessen dringend ins Grundgesetz, in die Europäische Menschenrechtskonvention und in internationales Recht rein. Kinder muessen vor sowas geschuetzt werden. Denn gerade sie leiden unter diesen Ausgangssperren ganz besonders.

14:24 von Möbius

In China achtet jeder auf jeden
.
ich kenne es aus Japan
da ist es eine "Selbstverständlichkeit" dem Polizisten zu berichten

@karwandler, 14:15

"Da muss sich mal wieder einer gegen Männer-Diskriminierung verwahren.

Ganz wichtig."

Genau!

@ Sisyphos3 (14:27): Nein denunzieren ohne Beweis geht nicht

@ Sisyphos3

aber bei häuslicher Gewalt da darf ich dann "denunzieren", da ist es sogar ausdrücklich gefordert

Nein ist es nicht. Denunzieren OHNE Beweise geht ueberhaupt nicht. Wenn aber zum Beispiel ein Kind aus der Nachbarschaft wegen sowas zu Ihnen flieht und sich objektive Verdachtsmomente wie sichtbare Verletzungen und sowas ergeben, dann muss man allerdings zur Polizei gehen. Sowas sollte auch vom Arzt gesichert werden fuer das Gericht damit die Justiz Anklage erheben kann. Dazu ist auch gerade der Arztbericht wichtig.

könnte man sich vielleicht auf eine gemeinsame Linie einigen

ja.

gehören Handlungen die strafbar sind angezeigt oder nicht

klar gehört das angezeigt, aber sie brauchen Beweise!!

@ Sisyphos3 (14:27): Ohne Beweise keine Anklage vor Gericht

@ Sisyphos3

Denn der Punkt ist:

ohne Beweise vor Gericht keine Anklage!! Und Beweise sind nun mal:

1. Fotos von den eventuellen Verletzungen (beim Arzt machen lassen)
2. Untersuchung beim Arzt wegen Arztbericht (z.B. bei sexuellen Straftaten Abstriche wegen DNA-Material, Feststellen von Verletzungen auch im Genitalbereich (macht Frauenarzt/Frauenärztin)
3. Aussage bei der Polizei damit Ermittlungen aufgenommen werden können
4. weitere Zeugenaussagen
5. Wohnungsdurchsuchung um eventuelles weiteres Beweismaterial wie Datenträger sicherzustellen (falls Videos von den Taten gemacht wurden)

Denn sonst steht Aussage gegen Aussage und dann lässt sich nichts beweisen. Und damit wuerde jede Anklage in sich zusammenfallen. Ich komme aus der Juristerei-Branche und kenne mich da aus.

@frauenhinterfrager, 14:20

Wenden Sie sich an die Experten des Manndat e.V. und anderer männerpolitischer Initiativen.

Dabei springt mehr heraus als bei sinnlosen Hilferufen an feministisch indoktrinierte und männerpolitisch ja bekanntlich blinde Bundesministerien.

14:27 von Sisyphos3 ... häuslicher Gewalt

"... könnte man sich vielleicht auf eine gemeinsame Linie einigen
gehören Handlungen die strafbar sind angezeigt oder nicht ..."
Ja, die gehören angezeigt, das hat überhaupt nichts mit denunzieren zu tun, denn es geht dabei auch um Menschenleben.

---...Falls Frauenhäuser

---...Falls Frauenhäuser überfüllt sind, sollen die Behörden vor Ort prüfen, ob etwa leerstehende Hotels und Ferienwohnungen angemietet werden können...---

Ich arbeite in solch einem überfüllten Frauenhaus mit einem Anteil von ca. 80% missbrauchter Frauen mit kurdischen Wurzeln.
Wir machen permanent aufmerksam auf die überfüllte Situation sowie den unausreichenden Schutz der Opfer vor ihren Peinigern sowie Familien, werden aber nie gehört...
Es ist wirklich bizarr, dass das gerade jetzt zum Thema wird.

15:08, rossundreiter

>>@frauenhinterfrager, 14:20
Wenden Sie sich an die Experten des Manndat e.V. und anderer männerpolitischer Initiativen.

Dabei springt mehr heraus als bei sinnlosen Hilferufen an feministisch indoktrinierte und männerpolitisch ja bekanntlich blinde Bundesministerien.<<

Kann es sein, daß Sie sich da in was hineinsteigern?

@ um 13:27 von hesta15

Ihre Einschätzung greift mir zu kurz. Denn der Umgang mit Inhalten der von Ihnen genannten Spiele, Filme etc. ist das Entscheidende und das liegt - wie immer - an der Persönlichkeit des Menschen.
Millionen Menschen, die solche Spiele gespielt haben oder Filme gesehen werden nicht zu prügelnden Psychos, weil sie einfach Inhalte normal verarbeiten und die Dinge distanziert hinterfragen, die sie dort spielen/sehen.
Umgekehrt kann es bei jemandem, der psychisch schon vorher labil ist, negatives Verhalten bestärken. Das hängt aber von der Person ab, nicht vom Medium.

Generell möchte ich auch noch einmal auf eine Sache hinweisen, die Gott sei Dank auch schon genannt wurde: JEDE Art von Gewalt gegenüber irgendeiner Person ist zu ahnden und zu bestrafen. Männer und Frauen schenken sich da nichts, denn sowohl physische Gewalt (eher Männer) als auch psychische Gewalt (eher Frauen) sind absolut asozial und verachtenswert.
Man sollte generell und nicht geschlechtsabhängig so etwas bekämpfen!

15:02 von Demokratieschuetzerin

«Denn sonst steht Aussage gegen Aussage und dann lässt sich nichts beweisen. Und damit wuerde jede Anklage in sich zusammenfallen. Ich komme aus der Juristerei-Branche und kenne mich da aus.»

Sehr wahrscheinlich deswegen stellen Sie auch ständig derart absurde Forderungen auf, wen man alles warum verklagen sollte. Am besten direkt beim EuGH unter Umgehung aller vorgeschalteten Instanzen.

Vor ca. 2 Wochen noch war jede Art von Beschränkung, wegen Corona keine Konzerte mehr besuchen zu dürfen, für Sie Verstoß gegen die Menschenrechte (Rems-Murr-Halle … Sie erinnern sich …?). Und nun endlich ist juristischer Sachverstand dazu eingekehrt …?

Auch nicht eben völlig unbedarften juristischen Laien dürfte klar sein, dass ohne Beweise zu haben, keine Verurteilung eines mutmaßlichen Täters vor Gericht möglich ist.

14:27 von Sisyphos3 Anzeige

kann m.E. jedoch nicht der Nachbar oder ein Zeuge, sondern nur das Opfer oder die Polizei erstatten

14:46 von werner1955 Bei Verdacht auf ...

Kindeswohlgefährdung ist das Jugenamt zu informieren und dann ist es deren Pflicht, dem nachzugehen.

12:27 von IBELIN

"In Corona Veritas."

.-.-.-.

Gut auf den Punkt gebracht.

Corona offenbart das, was ein Individuum im Innersten ausmacht.

Und das gilt für Kehrtwendungen sowohl ins Destruktive als auch ins Konstruktive.

Man erkennt manche User kaum wieder.

14:50 von kleinermuck2012

"Hinweis: Hier wird ausschliesslich physische Gewalt thematisiert. Was ist mit denen, die verquere Schimpftriaden und komplett unbegründete Beschuldigungen über sich ergehen lassen müssen, bis dann schlussendlich ein physisches und psychisches Leid entsteht?"

.-.-.-.

Wo haben Sie das bezüglich Corona und den dadurch erfolgten Ausgangssperren beobachtet?

@ Inga N.

"Ich arbeite in solch einem überfüllten Frauenhaus mit einem Anteil von ca. 80% missbrauchter Frauen mit kurdischen Wurzeln" Am 28. März 2020 um 15:14 von Inga N.

*

Ist das eher die Ausnahme oder die Regel?

Auf solche Parallelgesellschaften können wir wirklich verzichten.

Die Lösung kann doch nicht sein, paar Plätze mehr in den Frauenhäusern zu schaffen.

14:53 von Sisyphos3

«In China achtet jeder auf jeden.»

«ich kenne es aus Japan
da ist es eine "Selbstverständlichkeit" dem Polizisten zu berichten.»

Da kennen Sie JAP wenig gut.

Hinsichtlich familiärer Gewalt gegen Frauen unterscheiden sich die Fallzahlen in Prozentzahlen nicht signifikant von denen bspw. in DEU.

Rechtliche Stellung der Frau ist in JAP (wie in DEU) Gleichberechtigung.
Der Prozentanteil der Frauen, die finanziell vom Einkommen des Ehemanns abhängig ist, ist wesentlich höher, als der entsprechende in DEU. Was in Gesetzestexten steht, ist was anderes, als das, was Realität in der Gesellschaft ist.

In etwas mehr als 6 Monaten Arbeitsleben in Tokyo.
War ich 1x bei einem Japaner persönlich zuhause.
Ist Ehre für den Gast, überhaupt nach zuhause besuchen kommen zu dürfen. Japanische Türen sind für Nicht-Familien-Besucher (mit) die am stärksten verschlossenen weltweit.

"An Polizisten berichten" habe ich nicht 1x erlebt.
In JAP ist keine kollektive Ausgangsbeschränkung wg. Corona …

re demokratieschue...

"könnte man sich vielleicht auf eine gemeinsame Linie einigen

ja.

gehören Handlungen die strafbar sind angezeigt oder nicht

klar gehört das angezeigt, aber sie brauchen Beweise!!"

Quatsch. Beweise zu erheben ist Sache der Polizei. Wer eine Straftat anzeigt muss keine Beweise vorlegen.

Ehemänner in gesonderte Quarantäne

Vielleicht sollte man darüber nachdenken, Ehemänner und Familienväter in einer so extremen Situation in gesonderter Quarantäne unterzubringen. Es kann nicht sein, dass wegen des Coronaviruses Frauen und Kinder den Männern schutzlos ausgeliefert sind.

@ b_m

"Vielleicht sollte man mal die Ursachen bekämpfen. Das Problem ist doch, wenn Menschen, die wirtschaftlich nicht zurecht kommen, auch noch Kinder in die Welt setzen." Am 28. März 2020 um 13:20 von b_m

*

Gewalt gegen Familienmitglieder kommt in allen Gesellschaftsschichten vor und hat mit dem Finanziellen nichts zu tun.

Wenn einer das benutzt, dann nur als Ausrede.

Alle und alles ist schuld, nur nicht man selbst. Ja, Täter stellt sich im Grunde auch als das arme, unschuldige Opfer dar.

14:24 von Möbius

"Aufmerksame selbsternannte „Tugendwächter“ lauern im wahrsten Sinne des Wortes hinter fast jedem Busch. Und die Eigenheit, andere argwöhnisch zu beobachten, und im Zweifelsfall auch anzuzeigen, ist gerade in Deutschland seit den letzten 20 Jahren stark im Kommen."

,.,.,.,.

Da es darüber keinerlei Statistik geben KANN, ist Ihre Aussage rein erfunden.

Warum aber wollen Sie Kinderschänder etc. schützen? Verstehe ich nicht.

@15:02 von Demokratieschue...

"Ich komme aus der Juristerei-Branche und kenne mich da aus."
Würden Sie sich wirklich auskennen, würden Sie darauf verweisen, dass Fotos und Arztberichte vom Hausarzt oder anderem Arzt leider nur einen geringen Beweiswert haben. Die Verletzungen der Opfer müssen von der Rechtsmedizin dokumentiert werden, da nur diese vor Gericht auch als Gutachter eine beweisverwertbare Aussage machen können.
Opfer die sich noch vorbehalten wollen die Polizei zu kontaktieren können ihre Verletzungen übrigens auch bei der Rechtsmedizin dokumentieren lassen, ohne dass die Polizei hinzugezogen wird. Natürlich ist das Hinzuziehen der Polizei zum frühestmöglichen Zeitpunkt ein wichtiger Schritt um alle Beweise zu sichern.
Opfer sollten sich frühestmöglich an eine der zahlreichen Opferberatungsstellen in Deutschland wenden, z.B. an das "Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen" unter 08000 116 016. Dies ist bundesweit erreichbar und steht unter der Fachaufsicht des Bundesministeriums für Familie, Sen., Frauen Jug.

14:27 von Sisyphos3

"könnte man sich vielleicht auf eine gemeinsame Linie einigen
gehören Handlungen die strafbar sind angezeigt oder nicht"

.-.-.-

Nein, kann man nicht.
Da strafbar nicht gleich strafbar ist.

Der eine findet es eigentlich nicht so schlimm, wenn man Kindern den Arm auskugelt, der andere hält Corona-Partys für solch ein unverzeihliches Verbrechen, dass ein Jahrzehnt Gefängnis drauf stehen müsste.

Insofern wird unterschiedlich angezeigt.

@Strandläufer, 16:54

Ich will nicht ein mehr an Frauenhäusern, ich will Gewalttäter hinter Schloss und Riegel sehen. Und die Frage, die sich anschließt: wieso geschieht das nicht?

Ein Frauenhaus ist die erste Anlaufstelle für misshandelte Frauen und Familien in akuter Gefahr. In der Regel kommt die Flucht dorthin noch lange vor einer Anzeige, bis zu einer Verurteilung dauert es noch länger. Und so viel Rechtsstaat muss schon sein, dass "Schloss und Riegel" nicht der erste, sondern der letzte Schritt der Justiz sind.

@Strandläufer, Nachtrag

Oder werden solche - aus meiner Sicht nicht ganz nachvollziehbaren - Meldungen nun vermehrt gestreut um an eine Lockerung der Corona-Virus-Beschränkungen heran zu kommen?

Das ist Thema ist viel zu ernst für Verschwörungstheorien.

@ gewissenlos

"Darf ich dem Artikel noch hinzufügen,
dass es auch Peinigerinnen, Täterinnen & Formen psychischer Gewalt gibt?" Am 28. März 2020 um 13:20 von gewissenlos

*

Dann her mit der Statistik:

Wie viele Männer wurden von ihren Frauen umgebracht, weil sie mit ihnen wegen der psychischen Gewalt Schluss gemacht haben?

*

Wobei ich anmerken muss, dass ich Krankenschwestern kenne, deren Mittleid für Frauen, die sich immer wieder von ihrem Partner schlagen und im Krankenhaus behandeln lassen, auch zu Ende ging.

"Wenn die drauf steht."

Es werden keine Hilfsangebote angenommen. Man kann halt nicht jeden Menschen retten. Die Kraft wendet man für diejenigen auf, die gerettet werden wollen.

13:27 von wenigfahrer ...wie sollten und nicht erregen..

Wir alle kennen oder könnten es zumindest, Bücher wie z. B. "Patient Familie", wir alle wissen, dass wir allzu oft an schlechten Beispielen leiden, auch wenn die Täter einzelne sind, so sind wir doch in der Breite auf vielfältige Weise geschlagen und selten ganz unbelastet.
Wer in einer Familie den größten schatten hat, wer das schwächste Glied in der Kette ist, wer die Symptome offenbart, der Schläger, der Bettnässer oder die Hysterische, und ob, wer immer auffällig wird auch wirklich die Ursache des Übels ist, wer weiß das schon im Einzelfall - jedenfalls gibt es offenbar Gründe und sei es nur die Wohnungsknappheit, warum nicht alle bei denen es hapert auseinander laufen.

14:38 von Leser_Home

"Blick mal zurück

Es scheint doch generell mit der heutigen Menschheit etwas nicht mehr zu stimmen. Scheinbar kommt man neben organisierten Arbeitsleben, Kinder abgeben und versorgen lassen, Freizeitaktivitäten planen und organisieren und sonstigen perfekt durchgeplanten Nebentätigkeiten nicht mehr dazu, sich einfach miteinander zu beschäftigen, den anderen zuzuhören bzw. einfach miteinander eine schöne Zeit zu verbringen. Ein einfaches "Leben genießen", den Tag einen guten Tag sein lassen, scheinbar kann das die Masse der Menschheit heute nicht mehr."

,.,.,

Solche Reden kenn ich seit über 60 Jahren.
Passt in jede Zeit gut, meint der Redner.

Hat aber noch zu keiner Zeit gepasst.
Zu pauschal, zu undurchdacht, zu platt.
Zu selbstherrlich und dadurch verlogen.

@ Strandläufer

"Und in den Sommerferien? Alles etwas seltsam... Da sind die Kinder auch zuhause, am Smartphone, Tablett oder PC. Da gibt es keine vermehrte "häusliche Gewalt" ?" Am 28. März 2020 um 16:54 von Strandläufer

*

Na ja, wie jemand hier im Forum schon geschrieben hatte:

Zur Zeit sind die "Männerhäuser" zu.

*

Die Kinder zu Hause sind nicht das Problem, sonder dass gewisse Männer auch zu Hause sind (anstatt im "Männerhaus" am Stammtisch).

@14:38 von Leser_Home

"Und wenn es in der Familie zu Gewalttätigkeiten kommt, so muss der/die Betroffene sofort und rigeros die Reißleine ziehen. Dies ist möglich und notwendig. Andersweitige Ausreden zählen hier nicht und sind nichts weiter als Ausreden."

Nun, so habe ich auch lange gedacht, leider scheint es aber so einfach nicht zu sein. Das können Psychologen sicher besser erklären. Es wird da Abhängigkeiten (psychische und/oder finanzielle) geben, die wir uns nicht vorstellen können. Völlig unverständlich ist für mich die Misshandlung von Kindern. Wie sollen die denn Ihrer Meinung nach die Reißleine ziehen?

re fatahland slim

"15:08, rossundreiter

>>@frauenhinterfrager, 14:20
Wenden Sie sich an die Experten des Manndat e.V. und anderer männerpolitischer Initiativen.

Dabei springt mehr heraus als bei sinnlosen Hilferufen an feministisch indoktrinierte und männerpolitisch ja bekanntlich blinde Bundesministerien.<<

Kann es sein, daß Sie sich da in was hineinsteigern?"

Reflexverhalten.

So wie bei jedem Artikel über Rechtsextremismus ein Ja-aber-die Antifa kommt so kommt bei jedem Artikel über Gewalt gegen Frauen ein Ja-aber-die Gewalt gegen Männer.

Daran sind wir alle Schuld,

nicht Behörden, nicht Politiker nicht Maßnahmen zum verhindern einer Corona Katastrophe in unseren Krankenhäusern. Leute schauen weg weil es lästig wäre etwas zu unternehmen, Leute sind egoistisch, denken nur daran was sie selbst verdienen und was ihnen zusteht, Leute urteilen über Andere, denken sie wären besser als Andere. Leute lieben es auf YouTube anzuschauen wie sich andere verletzen. Es liegt an jedem Einzelnen, dass solche schrecklichen Dinge so gut wie möglich verhindert werden. Es liegt an jedem Einzelnen wie er seine Kinder erzieht und wie diese Kinder dann mal ihre Kinder behandeln. Es ist einfach ein Problem bei uns, dass wir eine klagende, meckernde, Fingerzeigende Gesellschaft sind ohne Respekt vor Entscheidungsträgern, ohne ehrlichen Respekt vor denen außerhalb der eigenen Familie und leider auch zu oft ohne Respekt vor unseren eigenen Familienmitgliedern. Es liegt an restlos allen von uns, nicht nur an jeweils den Anderen.

@14:20 von FrauenHinterfrager

"Auch ich (Mann) habe mich bereits wegen Ausübung psychischer Gewalt seitens der Frau an Familienministerium und Justitzministerium gewendet."

Soll das Familien- oder Justizministerium für Sie die Scheidung einreichen? Oder wollen Sie, dass Ihre Frau bestraft wird?
Warum versuchen sie es nicht mit einem Ehe- oder Familientherapeuten?

Ihr Nick sagt mir allerdings, Sie sollten tatsächlich nicht mit einer Frau zusammenleben.

@ 17:36 von Dr.Hans

Natürlich wird das "diskutiert" u.a. mit dem Fokus, dass die Scham bei Männern, darüber zu sprechen oder sich Hilfe zu holen, meist wesentlich größer ist als bei Frauen...
... aber leider wird das Thema "häusliche Gewalt gegen Männer" viel zu oft angeführt, um von der Gewalt gegen Frauen (und Kinder) abzulenken bzw. diese zu relativieren. Die Zahlen sind eindeutig und bekannt.

17:11 von Leipzigerin59

da Irren sie sich

13:00 von danke Wuhan @ beze

//"Ich bin gespannt, ob diese Zahlen sowie die Zahl der Suizide und Insolvenzen am Ende auch in der Statistik ..."

Was man nicht alles gegeneinander aufrechnen kann, auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Aber davon abgesehen, setzen Sie Suizid mit Insolvenz gleich?//

Die Frage kann ich auch nicht beantworten, deutlich war in seinem Kommentar nur, dass er Corona mit 90-jährigen in Verbindung bringt. Es ist mir nicht ganz leicht gefallen, auf eine entsprechende Antwort zu verzichten.

Arme Männer

>>Hinweis: Hier wird ausschliesslich physische Gewalt thematisiert. Was ist mit denen, die verquere Schimpftriaden und komplett unbegründete Beschuldigungen über sich ergehen lassen müssen, bis dann schlussendlich ein physisches und psychisches Leid entsteht?<<

Meine Güte, diverse Kommentare nicht nur zu diesem Thema erinnern mich an einen Deprikreis für frustrierte Männer.

Arme Männer, die ihre Alleindeutungshoheit und damit ihre Macht tatsächlich mit „Anderen“ teilen sollen! Ob Frauen oder „Andere“ - nichts ist mehr wie Früher.

Stimmt, Gott sei Dank! Und das sage ich als „Mann“, der froh und gleichzeitig beschämt ist über jedes Frauenhaus. Die - das wird hier überdeutlich - so dringend gebraucht werden. Leider!

@ 14:18 von Puqio

Corona-Ausgangsbeschränkungen sind sinnvoll unabhängig von häuslicher Gewalt, daran zweifelt niemand. Wenn man aber jetzt überlegt, wie lange diese Ausgangsbeschränkungen allgemein aufrechterhalten werden bzw. ab wann man sie stärker personalisieren und individualisiern muss, dann nicht "wegen krimineller Elternteile" sondern - neben coronaspezifischen Gründen - aus Schutzgründen der Opfer in Partnerschaften und Familien.

17:35, Tada

>>@ Inga N.
"Ich arbeite in solch einem überfüllten Frauenhaus mit einem Anteil von ca. 80% missbrauchter Frauen mit kurdischen Wurzeln" Am 28. März 2020 um 15:14 von Inga N.

*

Ist das eher die Ausnahme oder die Regel?

Auf solche Parallelgesellschaften können wir wirklich verzichten.

Die Lösung kann doch nicht sein, paar Plätze mehr in den Frauenhäusern zu schaffen.<<

Es ist schade zu sehen, wenn jemand eine Aussage so deutet, daß sie zu den eigenen Vorurteilen passt.

Es gibt sehr, sehr viele Frauenhäuser in Deutschland, und deren Klientel ist nicht zu 80% kurdisch.

Inga N.s Frauenhaus ist ein Sonderfall. Ich hoffe, daß sie noch erklärt, warum. Denn so etwas auszulösen wie das, was bei Ihnen passiert ist, das war wohl ganz gewiss nicht ihre Absicht.

@ 17:39 von Seacow

Den sog. Wohnungsverweis (auch aus der eigenen Wohnung) bei Gewalt gegen Partner oder Kinder gibt es auch während der Corona-Phase.

@ beze - Aufrechner

Ich bin gespannt, ob diese Zahlen sowie die Zahl der Suizide und Insolvenzen am Ende auch in der Statistik neben den 90-jährigen erscheint, die infolge oder mit (!) einem Coronavirus schwer erkranken und sterben.

Wollen Sie das ernsthaft gegeneinander aufrechnen?

@ wenigfahrer

Die Gewalt ist ja vor dem Virus schon vorhanden, er wirkt nur wie ein Verstärker.

Das Virus wirkt definitiv nicht wie ein Verstärker.

14:38 von Leser_Home ... Blick mal zurück

Wie weit zurück? Ist für mich eine wichtige Frage.

Dass früher alles besser war, haben Sie hoffentlich nicht gemeint. Was Sie im ersten Teil beschreiben, war sicher möglich. Doch es gab auch früher viel Gewalt. Kinder mussten mit arbeiten, kaum Freizeit, kaum Urlaub u.v.a.m.

Dass wir heute oft einander kaum noch zuhören und empathisch sein können, stimmt sicher - aber nicht verallgemeinerbar.

"...er/die Betroffene sofort und rigeros die Reißleine ziehen..." Das ist notwendig, jedoch nicht so einfach, weil viele Opfer Angst um Ihre Existenz haben, Angst, davor, dass sie es schaffen, sich ein neues Leben aufzubauen.

17:39 von karwandler

Quatsch. Beweise zu erheben ist Sache der Polizei.

Quatsch! Die Polizei ermittelt (neben dem Staatsanwalt) und sammelt Beweise. Erheben tut sie der Staatsanwalt. Der Richter entscheidet, welche Beweise zugelassen sind.

18:27 @Anna-Elisabeth .. 13:00 von danke Wuhan @ beze

Ich habe weiter oben dazu geschrieben, vielleicht können Sie da mitgehen.

Ich denke, viele Statistiken werden nächstes Jahr für dieses ganz anders ausfallen.

17:54 von frosthorn

Das ist Thema ist viel zu ernst für Verschwörungstheorien.

Verschwörungstheorien kommen zustande, weil gerade die Politiker und Sachverständige oftmals widersprüchliche Sachverhalte wiedergeben, zu bestimmten Berichten oftmals Bilder vom Vortag einspielen oder mit ihrer Auffassung oftmals daneben liegen.

Ich habe selbst bemerkt, dass in den Medien zu veschiedenen Berichten die gleichen Bilder oder Filmdokumente gezeigt wurden; aber nicht auf Youtube.

Und das ist ein gefundenes Fressen für Verschörungstheoritiker, insbesondere wenn Berichterstattungen unglaubhaft erscheinen.

18:24 von Sisyphos3 ok ...

... bin ja auch nicht vom Fach wie andere :)

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.
Die Moderation

Darstellung: