Kommentare

Falsche Maßnahmen

In Südkorea und Japan gibt es nicht annähernd solche Einschränkungen wie wir sie über uns ergehen lassen. Dennoch ist das Gesundheitssystem dort nicht überlastet und es sterben weniger Menschen. Die bei uns getroffenen Maßnahmen sind ganz offensichtlich in dieser Form nicht erforderlich, da es mildere, besser geeignete Maßnahmen gibt.

Selten so einen Unsinn gelesen.

Es müssen umgehend Gesetze gemacht werden, die dafür sorgen, das Personen, die wie Frau Lengsfeld einen derartigen kontraproduktiven Unsinn verbreiten wollen, von vorne herein ihren Mund halten oder wenigstens so isoliert werden können, daß sie diesen unsäglichen Mist nicht mehr verbreiten können. Die Meinungsfreiheit darf dies nicht abdecken, sie gefährdet Menschenleben.

Frau Lengsfeld hat es entweder nicht begriffen oder sie will sich schlichtweg profilieren und nimmt dafür den Tod Tausender in Kauf, indem sie den Konsens in der Bevölkerung spaltet.

Frau Lengsfeld kann ihre Thesen ja gerne im Selbstversuch belegen und sich kontrolliert infizieren. Aber sie soll vorher eine Erklärung unterschreiben, daß sie freiwillig auf intensivmedizinische Behandlung verzichtet, sollte sie in der Folge eine solche benötigen.

Meine Güte

Die meisten Menschen verstehen die Gründe für die Maßnahmen und akzeptieren diese.

Niemand will Zustände wie in Italien oder Spanien.

China und Südkorea zeigen, dass strenge Vorschriften helfen können, solch einen Ausnahme zustande kurz zu halten.

Es wird immer einige geben, die das anders sehen.

ziemlich...

diese Widerlegung...z.B. ist es völlig egal wie ich eine Krankheit nenne..und auch bei SARS-Cov2 ist nicht klar ob Virus oder Lungenentzündung...man muß schon tiefer recherchieren...plump und billig überzeugt nicht...

nur...

das bei der Grippe auch Junge sterben...mein Hausarzt erzählte mir von 2 30-Jährigen Frauen in unserer Stadt ...ohne Vorerkrankung...

nach dem Grundgesetz...

müssen diese ganzen Maßnahmen dann bei jeder Grippewelle angewendet werden...denn jedes Leben ist gleich viel wert...oder etwa nicht...

Vergleiche hinken

Es spielt doch gar keine Rolle ob gefährlicher oder nicht. Fakt ist: Corona überfordert in vielen Ländern das Gesundheitssystem, einige Regeln machen Sinn.
Dass Merkel aber das Spazierenfahren am Wochenende verbieten will, macht keinen Sinn.
Dass Restaurants pauschal nicht an Tischen servieren dürfen macht auch keinen Sinn, ausreichender Abstand zwischen den Tischen dagegen schon.
Saisonarbeiter nicht ins Land zu lassen weil einige Dutzend infiziert sein könnten ist angesichts Zehntausender infizierter die bereits da sind auch nicht richtig.
Auch kann ich den Sinn der Hotelschließungen nicht verstehen, ausreichender Abstand am Frühstückstisch wäre ausreichend.
Und last not least: Entweder Stillstand für alle, oder für keinen. Miete, Gehalt , Versicherung zahlen, aber staatlich verordnet keine Einnahmen? Diese Regelung ist nicht gut. Wer nichts verdient, kann nicht voll zahlen.

rer Truman Welt

Dieser Artikel beweist für mich sehr schön, wie Kritiker versucht werden mit allen Mitteln anzugreifen. Diese Dame ist nicht alleine mit ihrer Kritik, sondern auch Experten, die auf diverse Fakten hinweisen.
Niemand, weder Prof. Drosten oder Dr. Wieler erklären eine unbestreitbare Tatsache ->
Die EuroMoMo Statisktik (www.euromomo.) zeigt seit Mitte Januar ein starkes Abfallen der Mortalitätsrate (Sterberate) in allen EU Ländern und damit in der EU. Sie fällt weiter und liegt mittlerweile auf den niedrigsten Stand seit Jahren. Das ist einer der Hauptangriffspunkte bspw. von Dr. Wodarg. Niemand, weder Prof. Drosten, noch Dr. Wieler vom RKI oder sonst einer der sog. Experten sind jemals nach meinem Wissen auf diese Tatsache eingegangen. NIEMAND!
Ist doch merkwürdig, wenn hier non-stop über das Sterben in Massen berichtet wird, oder? Wie erkärt sich denn das?
Niemand kennt die Anzahl der Infizierten in Deutschland! Niemand kennt deshalb die Sterblichkeitsrate bedingt durch das Virus !

"Die ehemalige

"Die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld rief am Samstag auf Twitter dazu auf, eine Petition zu unterzeichnen. Darin wird gefordert, dass alle Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie sofort aufgehoben werden müssen."

Sie sollte als gutes Beispiel vorangehen und erst mal öffentlich und vertraglich versichern keinerlei intensivmedizinische Behandlung in Anspruch zu nehmen, falls sie doch krank wird.

Danach kann der angesprochene Wählerkreis ihr das volle Vertrauen aussprechen.

Nun ja

...der Grund ist oft dass nicht klar ist ob an der Grippe verstorben oder an einer Lungenentzündung... a ja und bei Corona sind alle der nun bereits zu beklagenden Toten nur an dem Virus gestorben. Welch unglaubliches Verbiegen der Tatsachen damit die Hysterie nur weiter geht.

Unverantwortlich!

Frau Lengsfeld darf ja denken und sagen was sie will.
Aber sie sollte das zuerst im Kreise ihrer Parteikollegen tun und auch andere Meinungen anhören und die Empehlungen der Fachleute.
Wenn jemand solche Falschinformationen ungefiltert herausgibt macht er sich mitschuldig an der Erkrankung und dem Tode von sehr vielen Bürgern.
Hier ist die CDU aufgerufen diese Dame auf eine sachliche Diskussion herunter zu holen.

Hirngespinste sind der Todfeind des Menschen

An einem einzigen Tag, im Grippejahr 2018, am 28. Februar 2018, starben in Deutschland 3136 Menschen die 65 Jahre und älter waren. Zum Vergleich starben im Jahr 2016, einem "Nichtvielgrippejahr" am 28. Februar 2016 nur 2100 Menschen, die 65 oder älter waren.
So schrieb das Statistische Bundesamt Wiesbaden am 26.3.2020!

Danke für die Klarstellung

Sachlicher und guter Artikel, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt.

Es gibt auch weitere Indizien

Der Artikel ist gut geschrieben und zeigt den „worst case“. Es gibt aber schon auch wissenschaftlich fundierte Meinungen und Indizien, die darauf hindeuten, dass es nicht so schlimm kommen wird. Einige Epidemiologen sind der Meinung, dass der Virus bereits (durch eine unterschätzte Dunkelziffer) sehr viel weiter in der Bevölkerung verbreitet ist, als zunächst angenommen. Dadurch werden wir vielleicht in Deutschland wirklich nicht so viele Opfer zu beklagen haben. Die Situation in Italien lässt sich demnach auch durch andere Faktoren erklären. Es fehlt mir in der Berichterstattung der Medien dieser Aspekt! Fakt ist auch, dass es durch die extremen Maßnahmen in der Wirtschaft zu extremen Schäden gekommen ist und kommen wird, die sicher auch viele Menschenleben kosten wird. Es ist nicht einfach Leben gegen Leben abzuwägen, das ist klar. Aber man muss es zumindest mehr diskutieren. Auch die Corona-Toten sind übrigens nur Schätzungen, hier wird jeder gezählt, der Corona-Viren hatte.

rer Truman Welt

Die übliche Sterblichkeit in Deutschland liegt bei etwas über 1% und macht deshalb ca. 1 Million Versterbender oder über 2.700 Tote täglich. In 14 Tagen sind das knapp 40.000 Tote. Wir zählen 400 Tote in Deutschland, die durch das Coronavirus verstorben sind, also ca. 1% der üblichen Todesfälle.
Seit Mitte Januar fällt die Sterblichkeitsrate stark ab auf momentan einen der tiefsten Stände seit Jahren!
In Italien werden (wurden phasenweise jedenfalls - so nach Angaben offizieller Stellen) alle Toten gezählt, nicht nur die durch das Virus gestorbenen.
Ein Mensch stirbt nicht an einem Virus, sondern an dem Versagen eines lebenswichtigen Organes oder Funktionen, die durch das Virus angegriffen wurden. Es darf gesagt werden, dass das so gut wie ausschließlich nur bei Vorerkrankungen besagter Organe oder Funktionen passieren kann, weil das Abwehrsystem eines Menschen stark genug ist zur Abwehr des Virus. Deshalb liegt das Durchschnittsalter der Verstorbenen bei 80 Jahren! Nur 1% ist unter 50

Unsicher

Danke für den guten Artikel! Ich grübel auch nach längerem studieren der Statistik über die Corona Krise über die Relevanz im Vergleich zur Influenza nach. Das Argument, dass die Dunkelziffer der Erkrankten sehr hoch liegen soll ist hierbei aber meiner Meinung nach nicht eskalativ sondern mildernd, also deeskalativ zu sehen. Die verstorbenen haben sicherlich heftige Symptome und wurden sicher getestet. Auf diese Zahl kann man sich relativ verlassen. Virologen sprechen da von einer Rate von entdeckt/unentdeckt mit dem Faktor 10. Dann müssten aktuell nahezu 500.000 Personen erkrankt sein und ca 300 daran sind verstorben. Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Allein eine Person die Corona erliegt ist zuviel. Aber im Vergleich zur Grippe könnte Corona relativ mild verlaufen. Da diese Werte anscheinend erstmal nur für Deutschland gelten, sollte das Ganze noch weiter beobachtet werden. Eine Tendenz zeichnet sich für mich aber ab.

Zweifel

Auch ich habe zunächst den Vergleich zu Grippeepedemien der vergangenen Jahre gesucht und bin nun überzeugt, das der neuartige Coronavirus weitaus gefährlicher ist. Die Sicherheitsmaßnahmen der Bundesregierung sind erfolgreich. Fatal wäre jetzt, leichtsinnig zu werden und zu früh Entwarnung zu geben. Ja es ist unwirklich und für viele viele Menschen unsagbar schwer mit diesen Einschränkungen zu leben. Schlimmer wären italienische, spanische oder amerikanische Verhältnisse.

Oh je

Was war auf der Seite der Tagesschau im Januar noch alles über Corona zu lesen?
Eine normal Grippe.
Die Gefährdung ist minimal.
Masken bringen nichts.

Mal sehen was noch alles kommt.

Meine Güte. Ich hatte von dem

Meine Güte.
Ich hatte von dem Vergleich auch schon gehört, aber gar nicht gewusst, dass dabei Monatsergebnisse mit Tagesdaten verglichen werden... was für ein hanebüchener Unsinn.

Anmerkung

Grippetote 2017/2018 in Deutschland ca. 25000. Trotz Grippeschutzimpfung!

Bitte Beitrag korrigieren

Vereherter Hr. Gensing,

ich begrüße sehr, dass es die großen Medien endlich einmal wenigstens andeutungsweise aufgreifen, dass die Zahlen von 25.000 Grippetoten in vergangenen Jahren eine möglicherweise um den Faktor 50 zu hoch geschätzte Zahl ist.

Grund dieses Kommentars ist jedoch ein journalistischer Fehler, den Sie bitte korrigieren sollten. Sie behaupten, dass die Initiatoren der Petition die Zahlen eines Tages mit den Zahlen der großen Grippewellen vergleichen. Dies ist nicht korrekt. Die Zahl vom 25.3.2020 ist eine kumulierte Zahl, wenn auch nur von wenigen Wochen Corona-Infektionen.

Den Grundgedanken stimme ich zu, dass die derzeitige Virusinfektion beispiellos zu denen der letzten Jahrzehnte ist. Dennoch sind die gleichfalls beispiellosen Einschränkungen der Bürgerechte und die Auswirkungen auf die Wirtschaft vorsichtig formuliert besorgniserregend um nicht zu sagen demokratiegefährdend. Kritische Stimmen sind daher völlig normal und sogar notwendig.

Gibt es immer noch unbelehrbare Politiker

Zunaechst laesst man ohne Grund das Boot vollaufen, bevor man die Schotten halbwegs schliesst.

Jetzt kommen halbgelehrte Politiker daher und sabotieren die Massnahmen der eigenen Bundesregierung mit Milchmaedchenrechnungen. Ist wie wenn Lungenkrebs diagnostiziert wurde und der Patient mit dem Arzt ueber die Gefahren des Rauchens diskutiert.

In China, USA, DE, Oesterreich, Spanien, Italien usw stossen die Gesundheitssysteme an die Grenzen ihrer Kapazitaeten. Ueber Nacht muessen neue Krankenstationen, Intensivstationen, Leichenhallen errichtet werden. Das Militaer muss helfen. Das innerhalb von 2 Monaten. Und das bei "NUR" 600.000 Infizierten weltweit. Das gabs bei Grippe seit der spanischen Grippe nicht mehr.

Das muss doch auch dem einfaeltigsten Politiker einleuchten, wie aggressiv die Seuche ist. Klar den Virus kannst du nicht sehen! Ist trotzdem da!

leider..

überwiegt im "Faktencheck" der Konjunktiv. Könnte.., möglicherweise..
Man kennt weder die Dunkelziffer der bisher Infizierten, noch weiß man, ob es nicht in der Vergangenheit schon zum Kontakt mit dem Virus kam. Auch die Tatsache, dass jeder Verstorbener, bei dem das Virus nachgewiesen wurde, automatisch als "Corona-Opfer" aufgeführt wird ist wenig Aussagekräftig. Wie würde sich denn die Statistik verändern, wenn auch gleichzeitig Influenza-Viren nachgewiesen würden? Wären das dann "Grippe-Opfer"?
Dies hat also wenig mit Faktencheck sondern eher mit einer subjektiven Betrachtung zu tun, weil man gar keine Fakten kennt, sondern planlos panisch im Nebel stochert.

Unseriös ???

Zitat:
"Die Zahl von 25.000 Grippetoten ist geschätzt. Sie ergibt sich aus der Berechnung der sogenannten Übersterblichkeit. Der Grund ist, dass oft nicht klar ist, ob jemand an einer Grippe oder beispielsweise einer Lungenentzündung gestorben ist. Das gilt insbesondere für Menschen mit Vorerkrankungen und ältere Personen".

Das wird in Italien seit Ausbruch der aktuellen Corona-Welle aber GENAU SO gehandhabt.

Es finden KEINE Obduktionen in Italien statt und es wird auch nicht untersucht, ob das Corona-Virus bzw. Covid-19 URSÄCHLICH für den Tod der betreffenden Person war. Das viele bzw. die meisten Patienten wohl vermutlich doch an anderen schweren Grunderkrankungen (Krebs, Herz, Organversagen etc.) verstorben sind,...wird nicht überprüft.
Dies wurde bereits vom Chef des italienischen Katastrophenschutzes zugegeben !!!

Und dennoch wird jeden Tag und immer reißerischer von den "Italienischen Corona-Toten" berichtet.

Wie seriös ist das denn, ohne BELASTBARE Fakten ???

Sinn und Unsinn

Ja, es stimmt, dass die Ansteckung hoch ist. Allerdings ist es nicht bewiesen, dass alle von Italien gemeldeten Corona-Fälle auch tatsächlich aufgrund der Corona-Infektion gestorben sind. Das Gesundheitssystem ist überlastet und ich gehe davon aus, dass bei den 10.000 Toten keine Obduktion grundsätzlich gemacht wurde. Dazu kommt, dass auf den regulären Statistik-Seiten kein signifikanter Anstieg der Toten herauszulesen ist - das müsste sich aber abzeichenen, wenn 10.000 Menschen innerhalb eines kurzen Zeitraums sterben. Das RKI hat dazu auch keine validen Aussagen. Das kann nachgelesen werden in einer offiziellen Frage/Antwort auf "Frag den Staat". Ich halte alle Ermächtigungen, die sich die Politik mit Rechtfertigung auf Corona einverleibt für gefährlich. Ebenso die Panikmache, da der Virus ja jetzt mal da ist und wir damit umgehen müssen.

@08:29 von Mark_78

"In Südkorea und Japan gibt es nicht annähernd solche Einschränkungen wie wir sie über uns ergehen lassen"

Ist ja unrichtig. In Suedkorea/Japan hat man sofort Regionen und Ausbruchskluster abgeschottet, viel strenger als in Europa. Positive wurden streng isoliert. Von Anfang an.

Schulschliessungen und Notstand haben die Japaner nach ein paar einzelnen Erkrankungen ausgerufen. Dazu kommt, dass Haendeschuetteln in Japan nicht verbreitet ist. Jetzt hat man die Krankheit diszipliniert unter Kontrolle.

In Europa hat man das Boot vollaufen lassen, befor man reagierte, im Prinzip mit den gleichen Massnahmen , dauert jeetzt nur laenger.

Stochern im Nebel ...

... oder bewusste Panikmache ?
Fragen darf man sich das schon.

'Zudem: Die Zahl von 25.000 Grippetoten ist geschätzt. Sie ergibt sich aus der Berechnung der sogenannten Übersterblichkeit. Der Grund ist, dass oft nicht klar ist, ob jemand an einer Grippe oder beispielsweise einer Lungenentzündung gestorben ist.'

So verhält es sich doch jetzt genauso.
Auch bereits Verstorbene werden auf Sars-CoV-2 getestet und - unabhängig davon, ob Corona der todbringende Faktor war - in die 'Todesstatistik' für Corona aufgenommen.

politiker, medien oder wissenschaftler

die solche petitionen unterstuetzen, sollte man dazu verpflichten in den krankenhaeusern in italien, spanien und frankreich zu arbeiten, damit sie sich selbst ein Bild machen koennen.
solche Petitionen sind menschenverachtend.

Auch in diesem Artikel der TS gibt es falsche Informationen

Dass es einen Impfstoff gegen die Grippe gibt ist eine Falschaussage! Es handelt sich bei der Impfung lediglich um einen TendenzImpfstoff! Das heißt nicht, dass dieser gegen die aktuellen Grippevieren hilft! Die Vergangenheit hat gezeigt, dass diese Impfung keinen 100%igen Schutz bietet. Auch mussten im Nachgang die Impfstoffe nochmal angepasst werden! (s. Diverse Quellen).
Zu dem ist verwunderlich, dass keine Zahlen zu den Grippetoten im vergleichbaren zu Corona veröffentlicht / gegenübergestellt werden. Warum eigentlich nicht?!

rer Truman Welt

Der springende Punkt bei den Maßnahmen ist doch welcher Schaden damit angerichtet wird, wenn wir das noch einige Monate so treiben. Eine Demokratie wird nicht von einer Handvoll Experten regiert. Politiker können sich nicht so wie Kretchmann das tut, auf zwei Experten berufen bei ihren Entscheidungen. Demokratie heißt alle Aspekte einer Gesellschaft bei einer Entscheidungsfindung einzubeziehen und nicht nur einer. Millionen Leben werden ökonomisch ruiniert, Infrastruktur der Gesellschaft zerstört. Unternehmen in den Konkurs geschickt. Millionen in die Arbeitslosigkeit und noch mehr in die Kurzarbeit. Die Überschuldung der Staaten führt zum Kippen des Euro - nur nicht heute, aber mittelfristig rollt das auf uns zu, etc. p.p.
Das wird einfach alles ausgeblendet und Kritiker der Maßnahmen, die vielleicht nur ein bisschen weitsichtiger sind, gleich und z. T. primitiv angegriffen. Deutschland umfasst 82 Millionen Menschen und Schicksale. Alle und alles ist deshalb zu berücksichtigen!

Warum statistische Methoden zur Bestimmung der Grippetoten?

Tod durch Grippe ist oft ganz unspektakulär: Ein alter Mensch stirbt einfach im Schlaf, ohne vorher schwere Symptome gehabt zu haben. Das Immunsystem war so schwach. Da es in Deutschland keine systematische Autopsie gibt, wird einfach Herzversagen oder irgendeine andere Krankheit, an der der Alte litt, aufgeschrieben. Ein großer Teil der Grippetoten wird also gar nicht identifiziert. Nun sind die Todesfallstatistiken, wegen der großen Zahlen, aber sehr genau. Man weiß etwa, wieviele Leute welcher Gruppen sterben müssten. Ergibt sich über eine gewisse Zeit, in der bekannterweise die Grippe grassiert, eine sonst nicht erklärliche Übersterblichkeit, wars die Grippe. Covid-19 ist da anders, und das ist das Problem: Diese Erkrankung führt eher nicht unauffällig innerhalb von Stunden zum Tod, sondern zeigt schwere, behandlungsbedürftige Symptome. Und diese Symptome überfordern bei einer Pandemie jedes Krankenhaussystem. Covid-19-Kranke sind heilbar - aber unter hohem Aufwand.

Es gibt in Asien andere Massnahmen

Selbst hier in China gab es nur in Wuhan eine strikte Ausgangssperre, aber in den anderen Regionen konnte man sich mit Schutzmaske relativ frei bewegen, es gab keine Schlangen vor Supermärkten, es wurde nur quasi im Vorbeigehen Fieber gemessen und man musste eine Schutzmaske tragen. Vermutlich wäre es wirkungsvoller, wenn alle Bürger auch nur eine einfache Schutzmaske tragen würden, das scheint mehr zu helfen als ohne Schutzmaske in der Öffentlichkeit rumzulaufen. Man sieht ja deutlich, dass in allen asiatischen Ländern, seitdem dort Masken getragen werden, die Ausbreitung gestoppt wurde, bzw. sehr moderat abläuft. Man hat in Europa zu spät reagiert, das rächt sich schon. Auch sind die zur Zeit vergleichsweise niedrigen Opferzahlen in Deutschland vermutlich darauf zurückzuführen, dass sich Deutschland noch in einem frühen Stadium befindet, dann offensichtlich ist eine lange künstliche Beatmung erforderlich, die 10 Tage biz zu 3 Wochen dauert.

29. März 2020 um 08:29 von Mark_78

Mit Verlaub, aber die Südkoreanische Regierung hat, und zwar deutlich früher als bspw Deutschland das öffentliche Leben quasi auf ein Minimum heruntergefahren, Schulen geschlossen etc. Desweiteren hat sie mit flächendeckenden Tests genau ermitteln können, wer alles infiziert ist und Mithilfe von Apps auf den Handys der infizierten Menschen deren Verpflichtung zur 14tägigen Quarantäne überwacht. Viele der dortigen Maßnahmen sind in Deutschland teilweise nicht mit dem Datenschutz vereinbar.

Schade

Schade das es so viele immer noch nicht begreifen. Was hat das Vertrauen in die Wissenschaft und unseren Staat so zerstört?
Man müsste völlig Wahnsinnig sein wenn man diesen Ökonomischen Selbstmord grundlos macht. Stellt euch die Antwort nicht so einfach vor!
Wir schaffen es sogar mit diesen Maßnahmen kaum den Virus unter Kontrolle zu halten. Was ist nur wenn die ganze leichtgläubigen Amok laufen.

Falschdarlegung

In dem Artikel steht, dass es unseriös sei die Zahlen von einem einzigen Tag mit denen von mehreren Monaten zu vergleichen, das wurde jedoch gar nicht gemacht: Frau Lengsfeld nennt die Infizierten und Toten bis zum 25.03., nicht nur die vom 25.03.
Diese Falschdarlegung vom ARD-faktenfinder ist unseriös

Warum sind Ärzte, Pfleger, etc. in ..

Krankenhäusern an ihrer Belastungsgrenze?
Warum werden neue Intensivplätze eingerichtet und Firmen wie General Motors gezwungen, Beatmungsgeräte zu produzieren?
Usw., usw.
Es ist mir nicht bekannt, dass bei der letzten Grippe-Welle genauso chaotische Zustände in den Gesundheitssystemen herrschten wie zurzeit!
Die getroffenen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und somit auch die Anzahl der Menschen die klinische und intensivmedizinische Behandlung benötigen zu verkleinern, sind weiter aufrecht zu erhalten bzw. zu verschärfen!

deutlich schlimmer.. ich würde sagen min. 4,5% tödlich

Machen Sie sich ein eigenes Bild:
Datum | Fälle -> 4,50% -> | 11d später | Tote
04.03.2020 |_ 262 |_ 12 | 15.03.2020 | 13
05.03.2020 |_ 545 |_ 25 | 16.03.2020 | 17
06.03.2020 |_ 670 |_ 30 | 17.03.2020 | 26
07.03.2020 | _ 800 |_ 36 | 18.03.2020 | 28
08.03.2020 | 1040 | _47 | 19.03.2020 | 44
09.03.2020 | 1224 | _55 | 20.03.2020 | 68
10.03.2020 | 1565 | _70 | 21.03.2020 | 84
11.03.2020 | 1966 | _88 | 22.03.2020 | 94
12.03.2020 | 2745 | 124 | 23.03.2020 | 123
13.03.2020 | 3675 | 165 | 24.03.2020 | 159
14.03.2020 | 4599 | 207 | 25.03.2020 | 206
(Fallzahlen/Tote von WorldoMeters.info)
Bei heute ca. 50000 Fällen können Sie sich ausrechnen, wieviele Tote wir in 11 Tagen haben..
Das an sich ist schlimm genug.. Es gehen zudem min. 15% ins Krankenhaus.

Die Anzahl der Toten in Deutschland (433)

ist sehr ähnlich wie in Italien (463) und China (490) im Zeitraum von 2 Wochen nachdem die ersten 10 Corona Toten in den Ländern zu beklagen waren. Nur hat in Italien alles ca 2.5 Wochen früher angefangen als in Deutschland. Der Trend ist sehr besorgniserregend, aber vielleicht gibt die Zeitversetzung noch eine Chance, so schlimme Zahlen wie in Italien zu vermeiden. Was in Italien und Spanien abläuft, kann man doch nun wirklich nicht mit Grippe vergleichen.

Seufz...

Frau Lengsfeld steht Ideologisch dort, wo sehr konverative, extrem wirtschaftshörige CDU‘ler verortet sind.

Der in Teilen nun in der AfD ist.
Die gleichfalls sehr wirtschaftsfreundliche Ansichten hat.

Auch „liberale“ „Demokraten“ blasen neuerdings in Sachen Corona für die Wirtschaft :
„ https://www.deutschlandfunk.de/lindner-fdp-zu-ausstieg-aus-corona-beschraenkungen-das.694.de.html?dram:article_id=473420“
Es ist zwar richtig, für die Zeit danach zu planen.
Aber bei einer ausschliesslich wirtschaftsliberal definierten Partei wie der fdp vermute ich doch eher Lobbytätigkeit.

Tausende von Toten in Ländern, die zu spät rigide Kontrollen einführten, sprechen gegen Frau Lengsfeld und andere Wirtschaftsliberale.

Ebenso die extreme Dynamik bei der Ausbreitung des Virus - da symptomlose infizierte ansteckend sind.

Streng genommen können erst dann Regeln entschärft werden, wenn wirksame Medikamente und/oder Impfstoffe zur Verfügung stehen.

Ziel: Zeit gewinnen

Dass am Ende eine weitgehende Durchseuchung stattfinden wird, ist zu erwarten. Würden sich die Infektionen im gleichen Tempo verdoppeln, würde das Gesundheitssystem an seine Grenzen kommen. Virus- und Antikörpertests und Impfstoffe müssen entwickelt, verbessert und in genügender Zahl hergestellt werden. Schutzkleidung und Masken für das Medizinpersonal müssen ausreichend bereitgestellt werden. Genug Beatmungsgeräte müssen verfügbar sein.
Noch kann Deutschland Patienten aus den überforderten Nachbarländern aufnehmen. Die Einschränkungen sollen erreichen, dass die Infektionskurve so niedrig bleibt, dass der Medizinbetrieb reagieren kann. Mehr ist ohnehin nicht möglich. Ich bin 81 J. alt. Mein Tod wäre für die Allgemeinheit keine Katastrophe, aber für meine Familie sehr traurig. Auf einem Krankenhausflur möchte ich jedenfalls nicht sterben. Alles klar?

Ich hoffe, dass sich die

Ich hoffe, dass sich die seriöse Forscher dann auch daran halten und sich mit Prognosen und Vergleichen zurückhalten.

Warum haben jene das Recht gepachtet, dass ihre Prognosen stimmen? Im Artikel wird auch von
“es KÖNNTE mutmaßlich Hunderttausende Todesopfer geben”.

Wurden 2017/2018 bei ALLEN Sterbefällen im Grippezeitraum in Deutschland auf den damaligen Influenza Virus getetestet?

Zur besseren Nachvollziehbarkeit könnte beitragen:

Wieviele Tote gab es jeweils allgemein weltweit in den einzelnen Ländern in den letzten zehn Jahren jew. von Januar bis Dezember? Welche Haupt- / Ersterkrankungen hatten die Menschen? Welche außergewöhnlichen (z.B. Witterungs)-Belastungen in den einzelnen Monaten gab es landesweit?
Erst dann würde klarer, was tatsächlich hinter der „geschätzten“ Anzahl von Grippe-Toten pro Saison im (kurz) „Grippebericht 18/19 des RKIs“ steckt – die Tabelle auf S. 47 nennt für 17/18 „1.647 Laborbestätigte Todesfälle“ – und 25.100 geschätzte Grippe-Tote; letztere Zahl wird aber allgemein „benutzt“.
Es ist weder seriös noch hilfreich, wenn alle Verstorbenen, denen „Grippe“ oder „Corona“ attestiert wurde, lediglich als „Grippe-/ Corona-Tote“ in die Statistiken eingehen und die evtl. langjährigen, chronischen Organ-, Krebs-, …, -Erkrankungen „vergessen“ werden.
Viren verändern sich fortlaufend, daher gibt es jedes Jahr „neue“ Viren – Geht es nur um: Mit Vollgas blind in eine Impfpflicht?! Bitter!

Unsinn?

In D sterben täglich etwas über 2500 Menschen. Viele Ursachen.
Das macht monatlich um 75T. Die sterben IMMER!
Sind seit "Corona" die Zahlen jetzt deutlich höher? Hat das der Faktenfinder mal überprüft?

Zur Wahrheit gehört aber

... auch, dass selbst die etablierten Medien - auch die Tagesschau - diese Aussage (" Corona ist weniger gefährlich als Grippe") gestreut haben. Das war zu Anfang der Corona Epedemie in China, also ungefähr zwei Monate zurück. ...

Somit dürfte es nun um so schwerer fallen, der Verbreitung von Fake-News zu begegnen. Im Grunde hilft nur, sich permanent an folgendes zu erinnern: ... "Vieles ist noch unklar!" ... In diesem Punkt stimme ich dem Artikel zu.

Vergleich inkorrekt

Frau Lengsfeld führt die kumulierten Infiziertenzahlen und Totesfälle zum 25.03.2020 an...es handelt sich also NICHT um eine Ein-Tag-Betrachtung, wie behauptet wird...die spätere Hochrechnung von etwa 100000 ist somit obsolet und einfach nur reißerisch zu verstehen...
...aber ich gebe dem Autoren in einer Hinsicht Recht...es ist unseriös, Durchschnittswerte mit einer Ein-Tages-Betrachtung zu vergleichen...mal ein unverfängliches Beispiel dazu: die Durchschnittstemperatur betrug in Deutschland im letzten Jahr knapp 10 Grad (übers ganze Jahr betrachtet)...aber keinem würde es in den Sinn kommen zu sagen: " Ich finde es sehr mysteriös, dass es Mitte Juli Tage gibt, an denen Temperaturen über 25 oder sogar 30 Grad gemessen werden."

Im Corona-Kontext finden solche Aussagen in den letzten Wochen aber immer wieder statt...

Soweit ich weiß, sind dort

@Mark_78

Soweit ich weiß, sind dort aber die Grundvoraussetzungen völlig andere, da man z. B. aufgrund der vergangenen SARS Epidemie dort viel besser für solche Epidemien vorbereitet war, sowohl sozial als auch materiell. Wir stoppen doch momentan alles verzichtbare damit wir uns einigermaßen auf das selbe Level bringen können ohne weiter neu infizierte in das Gesundheitssystem zu schwemmen.

Mal genauer hinsehen?

"Hier finden sich gleich zwei Ungenauigkeiten: Das neuartige Virus heißt nicht Covid19, sondern trägt den Namen Sars-CoV-2. Die dadurch ausgelöste Krankheit wird Covid19 genannt."

Wenn ich wegen derartiger Ungenauigkeiten alle journalistischen Produkte, z.B. der Tagesschau, in Zweifel zöge, bliebe wahrlich nicht mehr viel Substanz.

Zum Inhalt Ihres Artikels. Viele neuere Beiträge im Netz beziehen sich auf die von Ihnen heran gezogene Übersterblichkeit. Diese ist offensichtlich nicht höher als bei vorangegangenen Grippewellen. Die Übersterblichkeit ist das, "was hinten 'rauskommt", da sind fehlende Herdenimmunität und andere Einflüsse bereits enthalten. Andererseits argumentieren Sie genau damit, dass es keine Impfung gebe. (gegen "Covid19", der Erreger heißt "Sars-CoV-2", s.o.)

Ich habe es bisher nicht wahr haben wollen, aber je umfangreicher ich mich informiere, desto mehr Zweifel kommen mir an der vorherrschenden Berichterstattung.

Nicht fundiert genug

Einen faktenfinder kann nicht jeder über jedes Thema schreiben. Es ist ehrenwert, dass sich Herr Gensing nun auch an diesem Thema versucht. Aber wenn es dann um das "worst case" Szenario geht, sollte man als Laie spätestens vorsichtig sein. Denn hier gibt es eine Reihe von Experten-Stimmen, die diese riesigen theoretischen Zahlen so nicht ermitteln.

Es geht nicht nur um die Sterblichkeit

Was in allen Beiträgen zu kurz kommt, ist das eine große Anzahl Kranker aller Altersgruppen schwer krank werden ( K. Lauterbach bei M. Lanz ) und über Wochen auf der Intensivstation liegen und bleibende Schäden davon tragen. Davon wird i.d.R. nicht gesprochen und es gibt wenig Statistik hierüber. Das sind ebenfalls Beeinträchtigungen der heute noch gesunden Menschen und langfristig für die gesamte Gesellschaft.

Vergleich inkorrekt

Frau Lengsfeld führt die kumulierten Infiziertenzahlen und Totesfälle zum 25.03.2020 an...es handelt sich also NICHT um eine Ein-Tag-Betrachtung, wie behauptet wird...die spätere Hochrechnung von etwa 100000 ist somit obsolet und einfach nur reißerisch zu verstehen...
...aber ich gebe dem Autoren in einer Hinsicht Recht...es ist unseriös, Durchschnittswerte mit einer Ein-Tages-Betrachtung zu vergleichen...mal ein unverfängliches Beispiel dazu: die Durchschnittstemperatur betrug in Deutschland im letzten Jahr knapp 10 Grad (übers ganze Jahr betrachtet)...aber keinem würde es in den Sinn kommen zu sagen: " Ich finde es sehr mysteriös, dass es Mitte Juli Tage gibt, an denen Temperaturen über 25 oder sogar 30 Grad gemessen werden."

Im Corona-Kontext finden solche Aussagen in den letzten Wochen aber immer wieder statt...

Ungenauigkeiten

Wie auch immer die Zahlen zu bewerten sind, anders als von Herrn Gensing am Ende des Artikels
dargestellt:
"ist es nicht nur unseriös, sondern unverantwortlich, die Zahl der Todesopfer eines einzelnen Tages zu nehmen, mit einer geschätzten Zahl von Verstorbenen einer außergewöhnlich schweren und Monate dauernden Grippewelle zu vergleichen"

ist die Zahl von 149 Toten zum 25.3.2020 die von Frau Lengsfeld verwendet wurde n i c h t
von einem Tag sondern alle bis zu diesem Tag an COVID19 in Deutschland Verstorbenen.

Unkorigiert fällt die Bewertung des Autors auf ihn selbst zurück.

"Gar nicht an CoVid-19 gestorben"

Eine Frage an die, die jetzt darauf herum reiten, dass ja gar nicht sicher ist, ob jemand an CoVid-19 oder an irgendeiner anderen Krankheit gestorben ist: Welche Ursache sollte es haben, dass jetzt plötzlich in China, den USA, Italien und anderen Ländern Europas und der Welt reihenweise Menschen in die Intensivstationen gespült werden, so dass es zur Überlastung und teilweise zu Todesfällen kommt, weil keine Plätze und kein Material zur Verfügung steht?
Aus welchem Grund sollten seit Januar weltweit plötzlich so viele Menschen einen "normalen" Herzinfarkt oder eine "normale" Lungenentzündung" bekommen?

Mir macht die Zahl der Grippetoten eher Angst

vor der Qualität unseres Gesundheitssystems.

Denn wenn es schon bei einem bekannten Virus, gegen den sich regelmäßig weite Teile der Bevölkerung impfen lassen, 25000 Tote in einer einzigen Saison gab, wie schlimm wird es dann erst bei einem unbekannten Virus werden, gegen den es keinen Impfstoff gibt?

Was für eine unsinnige Diskussion

Mal gerechnet man unternimmt nichts:
2,5 bis 5 Prozent Sterblichkeit sind 2-4 Millionen Tote in Deutschland!! Darum ist man einfach einfach vorsichtig. Gegen Grippe gibt es Impfung und Tamiflu als Medikament. Gegen Corona nichts. Das ist der kleine, aber doch feine Unterschied. Zudem ist es offenbar deutlicher ansteckender und es betrifft nicht nur Jüngere. In Frankreich ist das jüngste Opfer 16 Jahre! Was zudem ein kollabierendes Gesundheitssystem bedeutet sehen wir in Italien und Spanien mit über10.000 bzw. 6000 Toten. Da haben wir in der BRD bisher noch gute Karten, aber was wenn es auch Zusammenbricht? Dann werden die immer "ich bin dagegen" genau so schreien und sagen "warum wurde nicht unternommen".

Fassungslos

Ich frage mich, ob Frau Lengsfeld und die anderen Initiatoren der Petition nicht lesen können oder wollen. Wir liegen etwa 2 Wochen hinter Spanien, Italien von Krankheitsverlauf zurück, sind also noch nicht auf dem Höhepunkt der Krankheitswelle. D. h. Die Zahl der Infizierten und damit der Toten durch das Virus werden noch steigen. Und noch verdoppelt sich die Zahl der Infizierten zu schnell. Kann dieser Zeitraum nicht verlängert werden, kommt auch das deutsche Gesundheitssystem an seine Grenzen und dasselbe wie in Spanien und Italien geschieht auch in Deutschland. Daher macht es mich fassungslos, das solche unverantwortungslosen Vorschläge gemacht werden.

Hört hört..

Wenn man sich zum Beginn die Herren Gesundheitsmenister und die Herren Virologen anhörte.. War alles nicht so schlimm und man sei bestens vorbereitet und ausgestattet... Und heute.. Drei Wochen später, nichts von dem stimmt mehr... In fast allen bereichen ist man überfordert und unzureichend ausgestattet... So kann heute auch sagen : was uns erzählt wurde, entspricht genau so wenig der Realität, wie die der im Artikel...

Verkäufer/rin und viele mehr

Es wäre doch mal sehr interessant zu erfahren wie hoch die Ansteckung und besonders der Krankheitsverlauf (abseits des medizinischen Personals) in bestimmten Berufsgruppen vorhanden ist. Daran könnte man doch am besten feststellen ob durch ein erhöhtes Risiko der Ansteckung, dem Verlauf die signifikante Gefährlichkeit unverhältnismäßig gestiegen ist.

@ 09:12 von Meinung zu unse...

Sie scheinen zu glauben, dass eine weitgehend ungehemmte Verbreitung von Covid-19 unsere Wirtschaft völlig unbehelligt lassen würde. Das Gegenteil ist der Fall. Momentan können alle lebenswichtigen Funktionen systematisch aufrecht erhalten werden. Bei einer ungehemmten Verbreitung mit Millionen Kranken werden zuerst alle Ärzte und Pflegepersonen verschwinden und die medizinische Versorgung zusammenbrechen. Ältere Personen, oft Schlüsselpersonen in Betrieben, auch lebenswichtigen Betrieben, da unterscheidet SARS-CoV-2 nicht, werden ausfallen und die Betriebe dadurch stillstehen. Dann kommt Panik, dann und erst dann berechtigte Hamsterkäufe, weil die Versorgung nicht mehr gesichert ist ... Wollen Sie von einem Wirtschaftsmathematiker noch mehr Prognosen hören? Ich habe immer vertreten, dass wir die Maßnahmen auch aus wirtschaftlichen Gründen überdenken müssen, aber mit Samthandschuhen! Schulen, Kultur- und Sportstätten werden noch lange geschlossen bleiben. Die Versorung muss laufen.

Sehr gut überlegter Beitrag

Vielen Dank für diesen informationsreichen, gut strukturierten und sachlichen Beitrag! Sie bringen damit viele Menschen auf die richtigen Gedanken. (Ich meine hier richtig all das, was Sinn macht.)

Ich glaube wir haben zu viele

Ich glaube wir haben zu viele "Experten" mit Zuviel vielleicht. Das wirkt sehr unseriös. Ich hoffe das die Wahrheit an Licht kommt und wir dann feststellen was wir für einem Schwindel auferlegen sind. Allen alles Gute auf der Suche nach der Wahrheit.

@08:44 von Meinung zu unse...

Niemand kennt die Anzahl der Infizierten in Deutschland! Niemand kennt deshalb die Sterblichkeitsrate bedingt durch das Virus !

Aber man kennt das Verhältnis (Tote bekannt Ínfizierte / Genesene bekannt Infizierte) sehr genau, und das liegt, wenn sich das Verhältnis mal eingependelt hat, bei 3-5%.

Es gibt natürlich eine Dunkelziffer bei allen Infizierten. Bei allen Toten aber auch, da üblicherweise niemand einen verstorbenen Greis einer Autopsie unterzieht

Grippetote

Das RKI veröffentlicht die jährlichen, offiziell bestätigten Grippetoten in D (kann man googeln). Letztes Jahr waren es 954. Allerdings ist das eine untere Grenze, denn Zahl enthält nur die ans RKI gemeldeten und bestätigten Fälle. Eine internationale Studie im Auftrag der WHO und mit Beteiligung Universitäten und Forschungseinrichtungen (u.a. RKI) kommt auf eine Schätzung von jährlichen Grippetoten in Europa von 30000-40000. D.h., im Moment haben wir in D und EU ca. 40-50% der 'normalen' Grippetoten nur auf Grund von Corona19 - und das unter den gegebenen Einschränkungen. Ich gehe davon aus, dass es ohne die aktuellen Maßnahmen schon jetzt mehr Tote gegeben hätte und insgesamt auf jeden Fall die Zahl der 'normalen' Grippetoten überschritten wird (trotz der getroffenen und wohl leider auch nötigen Maßnahmen).

Keine Ahnung, aber....

Sorry, Frau Lengsfeld,

aber wer nicht mal weiss, dass das Virus selbst nicht Covid 19 heisst, der beweist damit, dass er keine Ahnung hat. Für mich ist es das typische "
Klappe aufreissen, aber eigentlich gar nicht wissen, welche Zusammenhänge bestehen". Hauptsache mal wieder auf sich aufmerksam machen. Und wenn schon eine Petition ins Leben gerufen werden sollte, dann doch bitte folgende: Alle, die solch einen Mist verzapfen, durch ihre (man muss es leider sagen) dummen Forderungen jeden einzelnen gefährden und zudem es der Politik noch schwerer macht, die doch wirklich wichtigen Massnahmen den Leuten zu vermitteln....all diese Quertreiber, wie Frau Lengsfeld und manch andere, gehören für die Dauer der Krise weggesperrt und ihnen ist jegliche Möglichkeit der Kommunikation mit der Aussenwelt zu verwehren. Frau Lengsfeld, wissen Sie was noch gefährlicher ist als das Virus selbst? Nun, es sind Leute wie Sie, die es nicht ernst nehmen und Menschen aufhetzen wollen, auch so zu denken.

Entscheidungen

Einer muss entscheiden, in Zeiten wie diesen.
Auch wenn sich im Nachhinein einige dieser Entscheidungen als falsch erweisen werden.
Jeder Tote auf Grund einer Pandemie ist einer zu viel, egal wo, die Frage ist nur, ob man hätte rechtzeitiger einschreiten können, durch weiche Maßnahmen oder durch ein offeneres Informationsmanagement.
Europa und somit auch Deutschland haben sich für die Einschränkung von Grundrechten entschieden, besser wäre es gewesen, die Länder der EU hätten zusammengearbeitet.
Ein gutes hat die Situation, es zeigt, dass wir globale Probleme nur global lösen können.
Bleibt alle Gesund, am Körper und am Geist!

Vergleich "hinkt"

Sehr geehrter Herr Gensing,

vielen Dank zunächst einmal dafür, dass sich die Tagesschau nun doch einmal den bisherigen Fakten auch objektiv zu nähern scheint.

Nun zu Ihren persönlichen Schlussfolgerungen. Wenn Sie ausführen, dass der "Vergleich hinkt", weil das Virus in der Petition als Covid19 und nicht Sars-CoV-2 bezeichnet wird, fehlen mir die Worte. Der Vergleich wäre also präziser, wenn der wissenschaftlich richtige Name des Virus genutzt würde, den niemand - auch nicht die Tagesschau - benutzt?

Nun zum Wesentlichen: Es sind die Zahlen des RKI auf die sich die Petition stützt. In 2018 verstarben laut RKI 25.100 Menschen an Grippe. Ebenfalls laut RKI (Stand: 29.3.2020, 00:00 Uhr) haben wir in Deutschland aktuell 389 Tote (nach ca. 2 Wochen). Wenn man Ihr "Hochrechungssystem" benutzt (2 Wochen auf 4 Monate) käme man zu 3.500 Toten.

MfG Marc

Wer will denn den selbsternannten Virologen

wie z. B. Frau Lengsfeld widersprechen? Nach jahrelangem Studium und noch längerer Berufserfahrung ist sie (und mit ihr zahlreiche Kommentatoren) zu dem Schluss gekommen, dass Corona fast harmlos ist. Und das glaube ich auch, so wie ich meinem Lebensmittelhändler beim Autokauf, meiner Putzhilfe bei Zahnschmerzen und meiner Autowerkstatt in Liebesdingen vertraue.
Denn: Ein guter Deutscher glaubt halt gerne Leuten, die zwar keine Ahnung aber dafür ein
großes Mundwerk haben.
Na dann!

Grippevorsorge

Ist den Schimpfern eigentlich klar, dass durch die Kontakteinschränkungen gleichzeitig auch die Ausbreitung der Grippe verhindert bzw. eingeschränkt wird? Ein Vergleich der beiden Krankheiten ist also aus mehreren Gründen unsinnig.

Wer den Unterschied nicht sieht ...

Wo liegt der Unterschied zwischen der Grippe-Epidemie 2017/2018 und der Covid19-Epidemie dieses Jahr?

Ich kann mich irren, aber ich habe 2018 weder von zusammenbrechenden Intensivstationen jenseits ihrer Belastungsgrenze, tausenden beamtmungspflichtigen Patienten noch von der Nutzung von Eishallen als behelfsmäßige Kühlhallen für Verstorbene gehört.

Mag sein das sich die Maßnahmen im Nachhinein als "zu krass" herausstellen. Hinterher ist man immer schlauer. Aber lieber "zu krass" als das auch wir dazu übergehen müssen, unsere Eishallen für andere Zwecke zu verwenden.

Und was die Bedenken des wirtschaftlichen Schadens angeht: das Herunterfahren des Lebens vernichtet keine physischen Werte. Selbst wenn Unternehmen in Insolvenz gehen, bleiben deren Maschinen und Lagerbestände erhalten. Bankrotte Restaurants haben noch immer ihre Küchen- und Gastraumausstattung. Und es gibt soviel schlafendes Geld auf den Konten, dass wieder investiert werden kann.

Unfassbar

Ich kann langsam nicht mehr nachvollziehen, mit welch haarsträubenden Vergleichen, Behauptungen und Erklärungsversuchen immer noch versucht wird, die Gefahr der Corona-Pandemie klein zu reden, nur um Kritik an unserer zum Glück gut funktionierenden Regierung üben zu können.
Ist es wirklich zu viel verlangt, alte Aversionen und Unzufriedenheiten mit der Handhabung von Situationen von vor fünf Jahren in einer Zeit, in der Zusammenhalt gefragt ist, ruhen zu lassen?
Wir sollten besser alle gemeinsam versuchen, diese Zeit so gut wie möglich zu überstehen und hoffen, dass es uns nicht so ergehen wird wie unseren Nachbarn. Die erleiden eine furchtbare Zeit und hätten für die Zahlenspielereien, die hiezulande anscheinend immer noch gespielt werden, sicher nur ein Kopfschütteln übrig.
Übrigens: die jüngste, nicht vorerkrankte Corona-Tote in Frankreich war bekanntermaßen gerade mal 16 Jahre ...

Fehler im Faktencheck

Der Faktencheck behauptet, die in der Petition genannte Todeszahl beziehe sich nur auf einen einzelnen Tag. Das ist nicht richtig, sie bezieht sich auf alle Todesfälle, die beim RKI bis zum 25.03. registriert wurden. Interessanter ist an der Stelle die (sich bereits abflachende) Verdopplungsrate der Infektion auf die nächsten Wochen hochzurechnen und darzustellen, wie die Zahlen ohne dass wir handeln aussehen könnten. Hier sieht man es schon recht gut, vor allem im Vergleich mit den Ländern: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/coronavirus-deutschland-in...

@um 09:07 von savanna19

"Dazu kommt, dass auf den regulären Statistik-Seiten kein signifikanter Anstieg der Toten herauszulesen ist "

Ich nehme an, auch Sie haben als Grundlage, die seit neueren beliebte Quelle EuroMoMo.
Wie erklären Sie sich dann die Umstände in Italien, wenn gar kein signifikanter Anstieg der Toten herauszulesen ist. Nach ihrer Interpretation muss das ja alles erlogen und erstunken sein. Oder könne es sein, daß ihre Quelle entweder nicht genau ist oder sie einfach nur falsch interpretiert wird. Oder sind Sie gar einen Neunmalklug auf YT aufgesessen, der nur Zahlen und Absätze benennt, die in seine Argumentation passen und alles andere schlicht igoriert/nicht erwähnt.
Davon sind ja gerade einige unterwegs ....

@08:38 von Hunsrück

"Doch viele Menschen sind einfach an Altersschwäche gestorben."

Finde ich auch interessant ihre Theorie. Dann koennte man also Krebskranke oder Suchttote auch unter sowiesosterbende fuehren. Das wuerde manche Statistik verbessern.

Bin sprachlos.

Zu Viel Unsicherheiten

Es gibt noch zu viel Ungewissheit und zu wenig Vorbereitung auf so etwas in vielen Ländern, so dass eine momentane physische Kontaktverminderung wohl _vorübergehend_ als die angemessenste Maßnahme und akut viele Leben rettende angesehen werden kann.

Die Nebenwirkungen sind natürlich die nun resultierenden drastische wirtschaftliche Folgen und ich denke jedem dürfte klar sein, dass das keine Maßnahme ist, die man für längere Zeit benutzen können wird und schon die kurzfristigen Nebenwirkungen zu beseitigen wohl nicht einfach werden, diese gefährden aber akut keine Menschenleben.

Daher halte ich das _momentan_ auch noch für angemessener als darauf zu spekulieren, dass es ggf. gar nicht so schlimm kommen könnte.

Das einzige was sicher ist: Wir haben zwei Regionen, in denen es zu momentan viel mehr Toten / Zeit als bei der Grippe in Zusammenhang mit dem Sars-CoV-2 kam und eine Region, in der man das durch Kontaktvermeidung bremsen konnte.

ARD ändert nun Meinung: Danke

Herzlichen Dank für Ihre Meinungsänderung.

Wie wir auch Marxen Brothers gezeigt haben, wurden in verschiedenen Medien der ARD mehrfach auf die "25,000 Grippetote" hingewiesen und dadurch die jetzige Pandemie relativiert. Wir danken, dass die ARD dies nun korrigiert. Jetzt haben wir hier die gleiche Berichterstattung wie bei Marxen Brothers vor 2 Monaten.

Aber was natürlich im Artikel fehlt: Angaben zu den nachgewiesenen Toten durch Influenza. Diese bewegen sich in den meisten Jahren bei etwa 100 Todesfälle in Deutschland. Diese Zahl hat das Coronavirus bei nachgewiesenen Fällen schon jetzt deutlich überholt. Die Statistiken des Bundes sind für einen solchen Vergleich gut geeignet. Auch für Italien liegen Zahlen vor, die verglichen werden können. Dies wäre dem Artikel noch sehr zuträglich - bzw. für eine Überarbeitung des Artikels nötig.

Ausbreitung

Das Problem ist die schnelle Ausbreitung. - Für die Mehrheit wird es nur eine leichte "Grippe" sein. -

Dann haben wir aber auch die Risikogruppen, Alte, Kranke und Raucher. - Diese Menschen müssen wir schützen. - Und wir müssen die Krankenhäuser schonen, damit genügend Beatmungsplätze frei sind.

Man muß nur nach NY sehen, oder auch bald in Brasilien. - Dort wird das Gesundheitssystem zu sammenbrechen.

Zu Hause bleiben

Kontakte vermeiden hilft die Epidemie einzugrenzen und rettet dadurch Leben. Das Leben anderer und das eigene, sollte man ggf einen Krankenhausplatz benoetigen.

Nur so laesst sich die Population gesunden ( siehe China, Japan, Suedkorea) und in ein normalen Leben zurueckgehen.

Falsche Fragen

Sehr geehrter Herr Gensing,

wichtig zu ergänzen ist, dass es nicht darum geht, den bestmöglichen Schutz zu generieren. Dies ist selbstverständlich. Die verantwortlichen Politiker, insbesondere Herr Spahn, haben in der Vergangenheit die Warnungen der Institutionen, auf die sie sich jetzt berufen, stets ignoriert.

Entscheidend ist die Ressourcen auf die Risikogruppen zu fokussieren, gleichzeitig Enklaven zu bilden und die Folgen für die Wirtschaft nicht vollends eskalieren zu lassen.

Es werden - und dies ist eine bedauerliche Tatsache - noch viele Menschen an Corona sterben. Maßnahmen müssen aber stets verhältnismäßig sein.

2018: 25.100 Tote - Maßnahme: Nichts; 2020: bisher 389 Tote - Maßnahme: Lockdown. Dies ist unverhältnismäßig.

Wir alle werden die sog. Kollateralschäden weit länger spüren und diskutieren als die unmittelbaren Auswirkungen des Virus.

MfG Marc Raddatz

@29. März 2020 um 08:44 von Meinung zu unse...

rer Truman Welt
Dieser Artikel beweist für mich sehr schön, wie Kritiker versucht werden mit allen Mitteln anzugreifen. Diese Dame ist nicht alleine mit ihrer Kritik, sondern auch Experten, die auf diverse Fakten hinweisen.
Niemand, weder Prof. Drosten oder Dr. Wieler erklären eine unbestreitbare Tatsache ->
Die EuroMoMo Statisktik (www.euromomo.) zeigt seit Mitte Januar ein starkes Abfallen der Mortalitätsrate (Sterberate) in allen EU Ländern und damit in der EU.
...
Ist doch merkwürdig, wenn hier non-stop über das Sterben in Massen berichtet wird, oder? Wie erkärt sich denn das?
Niemand kennt die Anzahl der Infizierten in Deutschland! Niemand

Danke für Ihre Beitrag. Ihnen ist aber schon der Unterschied zwischen Inzidenz, Mortalität und Letalität bekannt? Falls nicht, könnte das Ihr Verständnis zur Dikusssion deutlich erhellen. Zumindest war dies bei mir der Fall.

@Mark_78 08:29

Die deutsche Bevölkerung ist aber nicht die südkoreanische oder japanische Bevölkerung. Die Maßnahmen sind erforderlich weil die Menschen in Deutschland leider mehrheitlich unvernünftig handeln, ganz im Gegensatz zu den Menschen in Südkorea oder Japan. In Japan und Südkorea sind weniger Menschen gestorben weil die Menschen verantwortungsvoll handeln nicht so wie in den USA, UK oder in der EU.

Gesamt-Todeszahlen

Interessant wären mal die Gesamt-Todeszahlen von Deutschland und Italien in den Monaten Januar-März für 2020 und der letzten 6 Jahre. Ob da tatsächlich eine auffällige Steigerung zu verzeichnen ist? Alle anderen Zahlen scheinen zu ungenau zu sein. Auch die Fallzahlen, da ja jetzt auch mehr getestet wird als 2017.
Leider hinken die Vergleiche in diesem Faktenfinder auch massiv: Da werden die italienischen Corona-Toten hochgerechnet ohne die Grippe-Toten in Italien aus den Vorjahren zu nennen, sondern werden mit den deutschen Zahlen verglichen.
Wenn man in Deutschland bleiben würde, hätte man bei 25.000 Jahres-Grippe-Toten 68 am Tag, also mindestens 2123 im März... Man wird aber nie wissen, wie hoch die diesjährige Zahl wäre, hätte man die Gegenmaßnahmen nicht getroffen...Corona, wird wahrscheinlich schon gefährlicher sein, als sein kleiner Bruder aus dem Jahr 2017. Aber damals wurde zu wenig gemacht, heute evtl. etwas zu viel?

08:29 von Mark_78

“Die bei uns getroffenen Maßnahmen sind ganz offensichtlich in dieser Form nicht erforderlich, da es mildere, besser geeignete Maßnahmen gibt.“

Kann sein. Oder auch nicht.
Japan und Südkorea haben Maßnahmen (Quarantäne usw.) zügiger umgesetzt.
Dazu kommen aber auch: die Menschen sind meist disziplinierter, befolgen Vorgaben (Ausgangseinschränkungen) besser, Händeschütteln ist dort eher nicht üblich und “unsere“ BussiBussi-Gesellschaft gibt es dort nicht.
Noch am Freitag vor unserem Einkaufszentrum: vor dem Betreten des Discounters gibt es über eine (gut geschützte) junge Frau Handdesinfektion und Einweghandschuhe; im Discounter verabreden sich lustige Rentner (? Alter geschätzt) für nach dem Einkauf; später vor dem Einkaufszentrum Grüppchenbildung mit ausgiebigen Schwatz und Verabschiedung mit Küsschen.
Spricht man diese Leute an, dann heißt es “egal, schauen sie doch, wie alt wir sind“.
Mir bleibt nur Kopfschütteln.

Wer es genau wissen will

besuche die Webseite des Swiss Propaganda Research „swprs.org“. Dort findet sich alles, komplett mit allen Daten und Unterlagen.
Vieles wurde schon richtig angemerkt. Sehr wichtig finde ich, dass die Gesamtsterblichkeit selbst in Spanien und Italien nach wie vor im langjährigen Mittelfeld liegt. In Italien ist übrigens vor 2 Jahren das Gesundheitssystem wegen Grippe schon einmal zusammen gebrochen. Also nicht neues.
Eine Karte der Luftverschmutzung Europas (auch bei „swprs.org“) zeigt nur 2 Hot-Spots für ganz Europa: Norditalien und Madrid. Beides sind die Hot-Spots der „Carona-Toten“. Ergo: Das Virus tötet, wenn Unweltschutz ignoriert wird.

@08:49 von R.Sauer

"Hirngespinste sind der Todfeind des Menschen"

STIMMT

Bei Covid 19 stossen in China, USA, DE, Oesterreich, Spanien, Italien usw die Gesundheitssysteme ueber Nacht an die Grenzen ihrer Kapazitaeten. Hals uener Kopf muessen neue Krankenstationen, Intensivstationen, Leichenhallen errichtet werden. Das Militaer muss helfen. Das innerhalb von 2 Monaten. Und das bei "NUR" 600.000 Infizierten weltweit. Das gabs bei Grippe seit der spanischen Grippe nicht mehr.

Das muss doch jedem einleuchten, wie aggressiv die Seuche ist, und dass hier kein Vergleich zur Grippe gezogen werden kann.

Wer Angst vor der

Grippe hat kann die jährliche Schutzimpfung nutzen.
"Schutzimpfungen" tragen einen Teil der Wirkung im Namen.

Wenn es eine Impfung gegen Corona gibt, werde ich auch diese Möglichkeit nutzen

Es ist aber Jedem selber überlassen wie er darüber denkt.

@Superdemokrat 08:42

Bei Corona sterben auch junge Menschen. Gestern starb ein 16 jähriges Mädchen aus Frankreich, welches topfit und ohne Vorerkrankung war. In Italien sind etliche junge Menschen im Alter von 20-35 Jahren gestorben. Es sterben nicht nur alte Menschen an Corona!

Ansteckend

Wie ansteckend das neue Virus ist, belegt das Hanns-Lilje-Heim in Wolfsburg tragisch-dramatisch deutlich. Bei einer Kapazität von 165 Betten haben wir in kurzer Zeit 72 Infizierte und 12 Verstorbene.
Vergleichbares hat keine Grippewelle der letzten 100 Jahre geschafft.

08:35 von imalipusram

Unsinn mit Gegenunsinn bekämpfen ist auch nicht gut. Den Vergleich mit der Grippe habe ich nämlich auch. Auch dafür muss jährlich ein neuer Impfstoff entwickelt werden. Es sterben Hunderte bis Zehntausende und es erkranken Hunderttausende.
An ihrer Zuschrift fehlen mir einfach Argumente, auch wenn sie vielleicht nicht richtig sind! Aber einfach schreiben: "Mist!...", ich weiß nicht?
Auch bei der Influenza gibt es massenhaft intensivmedizinische Behandlungen.

Guter Artikel, aber ...

... Leuten wie Vera Lengsfeld, Dr. Wodarg und ähnlichen dubiosen Quellen sollte man nicht so viel öffentliches Interesse entgegen bringen.
Frau Lengsfeld ist zwar noch CDU-Mitglied, ist aber im Laufe der Jahre immer weiter nach Rechts "abgedriftet" und genießt nur noch in diesen Kreisen eine gewisse Popularität.
Dr. Wodarg steht mit seinen, äh, "eigenwilligen" Thesen regelmäßig im Widerspruch zur überwältigenden Mehrheit der wirklichen Fachleute, leugnet Fakten, die seine Meinung widerlegen.
Es gibt eine ganz bestimmte Klientel, die solchen Leuten prinzipiell alles glaubt, für objektive Fakten nicht mehr erreichbar ist.
Diese wird man auch mit solchen gut recherchierten Artikeln nicht aus ihrer rechten Filterblase heraus holen - wie man auch hier an einigen Kommentaren sieht.

Die Schwaeche der

Demokratie im Seuchenfall ist, dass man offensichtlich jedem erst die Details erklaerten muss, bis Massnahmen akzeptiert und ergriffen werden konnten. Man muss also erst das Boot vollaufen lassen, bis jeder mit den Knien im Wasser steht. Das koennte zu spaet sein.

Da hatten die Chinesen, Japaner, Koreaner mehr Vertrauen in die eigenen Notfallmassnahmen.

Statistiken usw.

Wenn die sozialen Kontaktmöglichkeiten in einem Land wie Deutschland mit 83 Mio. Einwohnern auf ein Minimum heruntergefahren werden, müßte die Zahl der Neuinfizierten kontinuierlich fallen...damit auch die Zahl der schweren Lungenentzündungen. Die Aufsummation der Infizierten ist nicht das Problem, das Angst macht, eher sind es die zu händelnden Zahlen schwerer Lungenerkrankungen in unseren Kliniken. Da die Zahl der Genesenen auch mit der Zeit ansteigt, geht es in den nächsten Wochen und Monaten um das Erreichen von niedrigen Neuinfektionen. Wenn China keine Neuinfektionen mit seinen 1,5 Mrd. Menschen mehr meldet, ist das absolut unglaubwürdig...Wirklichkeit und Wunschdenken klaffen da weit auseinander.

@Magfrad

..das liegt daran das in Japan und Südkorea das Vertrauen in die Politik etwas anders ist...jeder eben nach seinen Erfahrungen...

Wann beschließt das Gesundheitsministerium,

das die Restbestände der Pneumokokkenimpfungen nur noch an die wirklichen Zielgruppen verabreicht werden dürfen.
Laut einen SFR Bericht vom 25.03.2020 hat MSD mitgeteilt, das bis Ende August keine weiteren Impfungen zur Verfügung stehen.
Jeder der sich jetzt in den 60igern, aus Panik vor dem Corona Virus, impfen lässt sollte sich schämen! Ich könnte es mit meinen Gewissen nicht vereinbaren, sollte im Verlauf des Jahres ein Säugling an einer Pneumokokkeninfektion sterben, weil keine Impfung mehr zur Verfügung stand.

@ um 09:24 von Kopfmensch

Die Tagesschau hat also gesagt,
"Corona ist weniger gefährlich als Grippe"
Nein, die Schlagzeile lautete:
"Corona ist weniger gefährlich als Grippe ?"
Ja, so ein Fragezeichen macht schon viel aus ....

Weniger gefährlich als die Grippe?

Nach allem, was ich bisher in Erfahrung bringen konnte, kann niemand seriös beurteilen, wie gefährlich das neuartige Coronavirus sein wird. Was aber bisher bekannt ist, dass es sehr infektiös ist, was zum einen daran liegt, dass ein Infektiöser bereits ca. 2,5 Tage bevor sie/er Symptome verspürt ansteckend sein kann. Außerdem wird SARS-COV-2 rascher übertragen als SARS-COV-1 (vor ca. 10 Jahren), da es ein großes Erregerreservoir in der Rachen- und der Nasenschleimhaut hat (deshalb die Abstriche aus einer der beiden Regionen). Beim Sprechen, natürlich besonders beim Husten/Niesen verteilen sich die Viren sehr rasch und treffen ggf. auf die Schleimhäute der nächsten betroffenen Person, die sich je nach lokaler Abwehrlage der Schleimhaut anstecken wird oder nicht. Natürlich ist auch Husten ein verbreitetes Symptom bei dem aktuellen Coronavirus, aber es gibt Patienten, die gar keinen Husten entwickeln. Bei SARS-COV-1 trat die Infektiösität erst nach(!) dem auftreten des Symptoms Husten auf

@hunrück

Die Aussage, dass Infizierte an Altersschwäche gestorben wären ist einfach falsch.

Wo sind die Fakten, wo die Beweise!? Richtig es gibt keine, weil es nicht stimmt.

Wie kann man außerdem geschätzte Grippe Tote eines gesamten Jahres mit konkreten Todesfällen mit Coronavirus Infektion vergleichen die gerade erst auftreten?

Die Daten sind klar - exponentielles Wachstum - riesige Anzahl an kritischen Fällen und auch Tote. (Alles bereits durch Daten und Tatsachen in der Realität bewiesen)

um 08:44 von Meinung zu unse…

"rer Truman Welt
Dieser Artikel beweist für mich sehr schön, wie Kritiker versucht werden mit allen Mitteln anzugreifen. Diese Dame ist nicht alleine mit ihrer Kritik, sondern auch Experten, die auf diverse Fakten hinweisen.
Niemand, weder Prof. Drosten oder Dr. Wieler erklären eine unbestreitbare Tatsache ->
Die EuroMoMo Statisktik (www.euromomo.) zeigt seit Mitte Januar ein starkes Abfallen der Mortalitätsrate (Sterberate) in allen EU Ländern und damit in der EU. …"
Wenn Sie lokale Statistiken am Ort hoher Infektionszahlen betrachten, sieht die Sterblichkeit ganz anders aus. Sie übersehen völlig, dass das Virus sein Potenzial hinsichtlich der Ansteckungen bislang nur minimal entfalten konnte.

Weniger gefährlich - behauptet wer?

Keiner der kritisierten Experten behauptet, Covid 19 wäre weniger gefährlich als eine normale Grippe. Schön, dass Sie das trotzdem widerlegen.
Die 25.000 sind geschätzt, ja, wie alle anderen Zahlen auch - niemand weiß die absolut korrekten Zahlen, weder vorher, noch nachher.
Die Schätzungen von 2017/2018 beziehen sich auf die Übersterblichkeit. Bei der aktuellen Corona werden ALLE Verstorbenen, die mit dem Virus infiziert waren, als ursächlich an der Krankheit Verstorbene erfasst. Nach der Methode wäre die Schätzung für 2017/2018 wesentlich höher ausgefallen.
Impfung: wir haben immer wieder das Phänomen, dass der für die Saison entwickelte Impfstoff nicht anschlägt, weil der Virus sich anders als erwartet verhält. Es ist also auch nichts Neues, dass wir keine wirksame Impfstoffe in der Saison haben.
Kritische Erkrankte: Hier ist der Anteil in der Tat höher als bei anderen Viruswellen.
Krankenhaushygiene, Luftqualität und Risikoverhalten wie Rauchen sind regional variierend...

Verbreitung von Unwahrheiten durch Politiker...

... gibt es natürlich öfters. Allerdings geht es nicht immer um Menschenleben.
Jedes Menschenleben ist es wert, gerettet zu werden, wer das bestreitet ist Unmensch oder ewig gestrig, hängt eventuell sogar an irgendwelchen Nazi-Legenden noch, was das Überleben der Stärkeren und Gesunden usw. angeht.
Da sollte sich die CDU mal öffentlich schnell distanzieren, sonst fällt einem dazu nichts mehr gutes ein.

Untererfassung

Der Artikel spricht das Problem der Untererfassung zwar an, wirft dann aber doch mit lauter Zahlen um sich, die diese Tatsache ignorieren. Zitat:
"Bei 80 Prozent der Infizierten verläuft Covid19 relativ leicht, bei rund 15 Prozent schwer und bei weiteren fünf Prozent kritisch."

Das sind alles Zahlen, die aufgrund ihrer Höhe nahe legen, dass sie diese Untererfassung ignorieren. Ich glaube nicht, dass seriöse Epidemiologen das so unterschreiben würden. Es wird auch keine Quelle genannt, mithin ist es auch nicht möglich, hier Methodik und Datenbasis zu überprüfen. Es handelt sich um eine unbelegte Behauptung.

Nur noch Zahlen

Ich höre in allen Kommentaren hier nur noch von Zahlen und diversen Interpretationen. Ich höre einfach zu was Ärzt*innen und Krankenhauspersonal berichten, ermüdet, am Ende, mit Bildern die sie vielleicht lange nicht vergessen werden können. Das was sie uns sagen zeugt von nicht von einem normalen Zustand.
Das sind Tatsachen !

Es sterben auch Jüngere wegen Covid19 !

Immer wieder das Märchen, es trifft *nur* ältere Menschen. Es trifft auch jüngere Menschen, und gesundheitlich vorbelastete Menschen auch. Warum hält sich so eine dämliche Propaganda weiterhin so hartnäckig, das es NUR ältere Menschen trifft ? Und was heisst das dann - sind ältere Menschen es nicht wert ?

Augenmaß fehlt

Es ist richtig älter Menschen zu schützen und hier für eine bessre Hygiene z.B. in Altenheimen und Abschottung zu sorgen.

Das wir aber wegen einem Risiko die gesamte Wirtschaft lahm legen mit ja ebenfalls erheblichen Folgen ist doch arg übertrieben.

Ich bin für das sofortige Aufheben der Maßnahmen die das normale Leben z.B. Schule; Kitas, Sportplätze etc. betreffen.

Wie z.B. sieht denn die Exitstrategie hier aus? Oder gehen wir alle bis Weihnachten nicht mehr zur Arbeit?

Kulturelle Unterschiede

Hallo, ich kann leider nicht beurteilen in wie weit kulturelle Gegebenheiten einfließen bzw. die "kollektivgesellschaftliche Vernunft". Ich kann dies nicht ausschließen, spreche nur für mich persönlich. Politische Entscheidungen von solcher Tragweite müssen aber auch ihre Auswirkungen berücksichtigen und auf Faktenbasis getroffen werden. Dies ist nach meinem Dafürhalten mitnichten der Fall.

Auch die Zahl der Infizierten ist nur geschäzt

Wenn wir davon ausgehen, dass das RKI in der Woche 100.000 Tests auswertet (bisher) und dabei in der letzten Woche ca. 25.000 Infektionen (Ich will hier wirklich nicht übertreiben) feststellen mußte, könnten wir bei der hochgerechneten Infektionsrate auch bei 25 % respektive 20.000.000 Menschen liegen. Die Hälfte halte ich für D für real.
UND..., doch das kann man so machen und ist auch wiss. korrekt.
Aber wir regen uns mal wieder über Begriffsverwechslungen auf, die in diesem Zusammenhang kaum eine Rolle spielen. Bei den meisten Infektionskrankheiten heißt der Erreger gleich oder ähnlich wie die Krankheit.

Fakten gegen Fakten

"Absolute Ausnahme"? "Sehr selten"? Offenbar hat das RKI ein schlechtes oder zumindest selektives Gedächtnis, wenn es um die Zahl der Toten im Zuge von Grippewellen geht. Laut der Statistik-Plattform Statista ergibt sich folgendes Bild bei den Exzess-Todesfällen in Deutschland: 2017/18: 25.100, 2016/17: 22.900, 2014/15: 21.300, 2012/13: 20.600. Der Artikel disqualifiziert diese als bloße Schätzungen, arbeitet aber selbst fast ausschließlich mit Schätzungen. Wenn die Exzess-Mortalität bei Covid19 geringer ausfällt, dann nur deshalb, weil jeder Covid19-Fall im Moment akribisch dokumentiert wird, während sich für grippe-assoziierte tote Rentner und Kranke noch nie irgend jemand – außer Statistiker – interessiert hat. In Summa: Ein ärgerlich tendenziöser Beitrag.

@@Superdemokrat, 08.42h

Auch bei Covit19 sterben Junge.
Die sind gegen Virus und Tod nicht gefeit.

@ 09:01 von IBELIN

„ In China, USA, DE, Oesterreich, Spanien, Italien usw stossen die Gesundheitssysteme an die Grenzen ihrer Kapazitaeten. “

Bin ganz ihrer Meinung. Nur dass ich glaube, dass Spanien und Italien ihre Kapazitätsgrenzen bereits überschritten haben.

um 08:44 von Superdemokrat

>>müssen diese ganzen Maßnahmen dann bei jeder Grippewelle angewendet werden...denn jedes Leben ist gleich viel wert...oder etwa nicht...<<

Sie verstehen es nicht, Covid19 ist im Gegensatz zur Grippe ein weitgehend unbekannter Virus, es gibt keine Prophylaxe.
Die Kontaktsperre ist die einzige Möglichkeit eine unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu verhindern.

„Seriöse Forscher betonen immer wieder...

...dass man mit Prognosen und Vergleichen zurückhaltend sein müsse.“ Das stimmt!

Vieles ist eine Frage der Wahrnehmung, deshalb muss man beides, Verharmlosungen und Panikreaktionen vermeiden. In D haben wir derzeit eine Bevölkerung von 82, 79 Mio, die statistische Mortalität liegt bei rund 1%. Das bedeutet, dass an jedem „normalen“ Tag statistisch etwa 2268 Todesfälle zu erwarten sind. Auch ganz ohne Corona.

Warum bemerken wir die vielen Toten normalerweise nicht? Nun, bei den meisten Todesfällen handelt es sich um alte kranke Menschen, die irgendwo zB in einem Altersheim sterben. Kein Aufsehen, kein Medieninteresse.

Woran sterben diese Menschen? Letztendlich am Alter. Das bedeutet: Erschöpfung, Kreislaufversagen. In der letzten Phase kommen dann v.a. in der kalten Jahreszeit oft Infektionen dazu, die diesen Menschen den Rest geben: Lungenenzündung, Grippe, Noroviren etc. Und jetzt natürlich Corona.

Bei der Interpretation der Zahlen sollten wir das nicht vergessen.

@ um 08:59 von derhans2000

"Anmerkung
Grippetote 2017/2018 in Deutschland ca. 25000. Trotz Grippeschutzimpfung!"

Mittlerweile ist hinlänglich bekannt, dass die Grippe Schutzimpfung 2017/2018 für Pflichtversicherte für die Katz war. Aus Sparsamkeitsgründen war ausgerechnet der Schutz gegen das am stärksten grassierende Grippe Virus nicht enthalten. Nur Privatversicherte (Beamte…) Wurden umfänglich durch die Impfung geschützt.

You made my day !

@datten - das ist bisher m.E. der beste Beitrag heute :-)

Vergleich mit der Grippe

Der Vergleich mit der Grippe kommt eigentlich immer nur von Laien und dahinter steckt meiner Ansicht nach der Wunsch, die Gefahr zu verharmlosen oder die eigene Regierung vorzuführen.

um 08:44 von Superdemokrat

>>müssen diese ganzen Maßnahmen dann bei jeder Grippewelle angewendet werden...denn jedes Leben ist gleich viel wert...oder etwa nicht...<<

Sie verstehen es nicht, Covid19 ist im Gegensatz zur Grippe ein weitgehend unbekannter Virus, es gibt keine Prophylaxe.
Die Kontaktsperre ist die einzige Möglichkeit eine unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu verhindern.

2017/18 keine Ausnahme

Wenn man in den Jahresbericht des RKI für 2018 sieht (das ist z.Zt. der letzte), war die Sterblichkeit durch Influenza in der Grippesaison 17/18 zwar die höchste, tendenziell aber keineswegs so ein "Ausreißer", wie Herr Gensing das hier kolportiert. Im Vorjahr waren es etwa 23tausend, 12/13 sowie 14/15 jeweils etwa 21tausend (das waren nur die höchsten Werte). Diese Zahlen hätte ein "Faktenfinder" durchaus auch finden können. Wenn er sie gesucht hätte, statt nur beschwichtigende Telefonate zu führen.

Meine Frage dazu wäre allerdings nicht, wieso man jetzt so viel macht, sondern wieso man angesichts so vieler Opfer bisher nichts gemacht hat.
Noch verheerender empfinde ich allerdings die 20.000 Opfer multiresistenter Keime jährlich. Dieses Problem ist nämlich auch noch selbstgemacht.

@ Mark_78

Die bei uns getroffenen Maßnahmen sind ganz offensichtlich in dieser Form nicht erforderlich, da es mildere, besser geeignete Maßnahmen gibt.

Wie mag diese Verharmlosung wohl auf einen Menschen in Italien wirken?

Statistik vs Realität

In einer Ausgabe der Pharmazeutischen Zeitung war 2017 zu lesen: "Jedes Jahr sterben weltweit vermutlich zwischen 290.000 und 645.000 Menschen an Atemwegserkrankungen infolge einer Influenza-Infektion, so die neueste Schätzung eines internationalen Forschernetzwerks unter Federführung der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC." So weit, so schlecht. Was jedoch irritiert ist die aktuelle Überlastung der Infrastruktur vieler Länder: Patienten auf Fluren und in Zelten...Keine Hygieneausstattung...Ärzte, die ihre Masken selber "basteln", Bestattungen mit Militär LKW etc. Wenn es tatsächlich "wie immer ist"-warum hatten wir diese Bilder nicht schon in den letzten Jahren?

@Am 29. März 2020 um 09:04 von dibr


leider..
überwiegt im "Faktencheck" der Konjunktiv. Könnte.., möglicherweise..
Man kennt weder die Dunkelziffer der bisher Infizierten, noch weiß man, ob es nicht in der Vergangenheit schon zum Kontakt mit dem Virus kam.
...
Dies hat also wenig mit Faktencheck sondern eher mit einer subjektiven Betrachtung zu tun, weil man gar keine Fakten kennt, sondern planlos panisch im Nebel stochert.

Die unbekannte Größe ist dem Begriff "Dunkelziffer" inhärent. Nichts anderes behauptet also die Nutzung der Begrifflichkeit. Soweit meine Kenntnis wird deshalb in der Infektiologie der Begriff "Untererfassung" genutzt. Hiezu gibt es erste Studien, die selbst von sich sagen, dass sie aufgrund der Datenlage (Statistik) noch zu ungenau sind und deshalb eine nicht unerhebliche Streuung beinhalten. Danach beträgt die Untererfassung weltweit 11-20 der gesicherten Infektionen. "...planlos panisch im Nebel stochern" sieht für mich anders aus.

09:28 von Bahl Andreas

“Dann werden die immer "ich bin dagegen" genau so schreien und sagen "warum wurde nicht unternommen".“

Gestern schrieb ein User über die fehlende Solidarität Deutschlands mit Italien. Er war der Meinung, dass Beatmungsgeräte die bei uns noch nicht gebraucht werden, wir dort hätten hin geben müssen. Mein erster Gedanke war 'und du wärst der erste, der im eigenen Bedarfsfall gerufen hätte, wieso man diese Geräte nach Italien gegeben hat, wenn man doch weiß ...'.
Ja es gab Versäumnisse, es wurden Fehler gemacht, frühzeitiges und konsequentes Handeln wäre möglicherweise besser gewesen. Genauso hätten sich aber die BürgerInnen an Vorgaben halten müssen. Haben viele aber auch nicht. Und nicht nur junge nicht!

Der erste Coronatote Deutschlands starb an Herzversagen

Dass er auch den Virus in sich hatte wurde Post Mortem fest gestellt.

Viele, die nun als Coronatote gezählt werden, dürften ein ähnliches Schicksal erlitten haben.

Die im Artikel gut beschriebene Ermittlung der Grippetoten aus dem Vorjahr müsste man auch auf diese Saison und auf Corona anwenden. Was aber natürlich erst im Nachhinein geht.

Klar ist aber, wenn die Risikogruppen sich nicht ausreichend selber schützen, dann sinkt die statistische Lebenserwartung für Deutschland vorüber gehend wohl um einige Monate.

Vermutlich wird sie dann in den Jahren danach überproportional ansteigen, da das „Potential“ an Risikopatienten ja in größerer Zahl weg gestorben ist.

Es ist aber sinnvoll und notwendig die derzeitigen Maßnahmen aufrecht zu erhalten. Auch wenn ich denke wir müssten dir Risikogruppen besser isolieren und so den anderen mehr Kontaktmöglichkeiten lassen. Also Schulen und Kindergärten bald wieder öffnen. Geschäfte auch.

Aber alles mit Masken.

Maßnahmen nicht richtig

Viele Maßnahmen sind einfach übertrieben.
Ich selbst bin Krebspatient und sollte eine Operation erhalten aber jetzt soll sie verschoben werden wegen Corona anscheinend sind andere Krankheiten oder Todesfälle plötzlich nicht mehr so wichtig.

Deshalb sollten die Maßnahmen teilweise aufgehoben werden denn man will ja auch noch etwas vom Leben haben.

Faktenfinder?

Lieber Herr Patrick Gensing,
Sie kritisieren Frau Lengsfeld das Coronavirus als COVID19 zu bezeichnen
was Sie später in Ihrem Text selbst machen.

Außerdem schreiben Sie von einer möglichen Covid19 Impfung,
Die wird es nie geben,
wenn dann eine Sars-CoV-2 Impfung.

Sehr schlechte journalistische Arbeit!

Sehr geehrter Herr Gensing,

an der Nomenklatur, wie das Virus und wie die Erkrankung heißt, eines bereits gelöschten Tweets rumzukritisieren ist kleinlich. Peinlich ist`s wenn man sich als Profi so ausdrückt, dass einige Leser Sie so (falsch) verstehen, als ob die 149 Toten im Bericht vom 25.3. Verstorbene eines Tages sind.
Das ist besonders ärgerlich, weil Sie mit der Warnung vor Verharmlosung Recht haben.
Grüße

@ Am 29. März 2020 um 09:34

@ Am 29. März 2020 um 09:34 von riewekooche
@08:44 von Meinung zu unse...
"Aber man kennt das Verhältnis (Tote bekannt Ínfizierte / Genesene bekannt Infizierte) sehr genau, und das liegt, wenn sich das Verhältnis mal eingependelt hat, bei 3-5%.
Es gibt natürlich eine Dunkelziffer bei allen Infizierten. Bei allen Toten aber auch, da üblicherweise niemand einen verstorbenen Greis einer Autopsie unterzieht"

Ja und was sagt Ihnen das auf eine nicht bekannte Grundgesamtheit bezüglich der Infizierten in Deutschland bzw. einer Sterblichkeitsrate des Virus? Was?
Gar nichts!
Ihre berechnete Sterblichkeitsrate, welche über die Gefährlichkeit des Virus überhaupt nichts aussagt, hängt dann auch noch ab von ->
wie viele Tests wurden gemacht, deren Ergebnisse miteinander vergleichen werden?
Wer kommt überhaupt mit welchen Symptomen ins Krankenhaus, wenn Patienten mit leichten Symptomen aufgefordert werden, n i c h t zum Arzt zu gehen?
Es existiert kein gesichertes diesbezügliches Wissen!

@ 08:44 von tick tack tick tack

"Frau Lengfeld sollte als gutes Beispiel vorangehen und erst mal öffentlich und vertraglich versichern keinerlei intensivmedizinische Behandlung in Anspruch zu nehmen, falls sie doch krank wird."

Man kann - ich werde - den Virus anderweitig überwinden. Auch verzichte ich gerne auf intensivmedizinische Behandlung. Bloß jetzt nicht ins Krankenhaus müssen. Dort ist generell die Viren- und Bakterienrate höher und - weil resistenter - gefährlicher als z. B. draußen selbst unter Menschen.

Und im Altersheim, im Krankenhaus und in der Wohnung sterben immer Menschen. Äh Wohnung, äh Bett passt ja jetzt nicht, ansonsten müsste es demnächst ein Bettgehverbot geben.

Faktenfinder oder Gegenangriff?

Lieber Herr Gensing, COVID19 oder SARS-CoV-2 ist m.E. keinen Faktencheck wert. Das zweite Zitat benennt die Gesamtheit der angenommenen Todesfälle. Ihrer Formulierung nach kann man interpretieren, die Petitions-Initiative hätte hier eine Tageszahl genannt. Warum tun Sie das?
Sie gehen in Ihrem Artikel dann sehr schnell über in die aktuell durch die uns allen bekannten Experten bekannten Statistikmodelle und nutzen viel Konjunktiv. Die Art der Formulierungen ist m.E. das aktuelle Problem: Sie schürt mind. fahrlässig die Angst in der Gesellschaft weiter, denn wie wir alle wissen: Drama, rote Farbe, die konjunktive Möglichkeit viel Schlimmeren hält Leser bei der Stange, und so erscheint Ihr Faktencheck eher wie eine Kritik, um die aktuell „gültige“ Meinungsbildung aufrechtzuerhalten. Bitte bitte kehren Sie im Sinne des öffentlichen Friedens zum Fakten finden zurück. Dies hier war leider ein Gegenangriff.

@alle: Statistik hängt leider von immer von denen ab, die sie pflegen... leider

Frage der Verhältnismäßigkeit

In Deutschland starben in 2018 ca. 955.000 Menschen, wovon ca. 70.000+ (2017) an Atemwegserkrankungen starben.
Im Schnitt wären das pro Tag ca. 190 Tote durch Atemwegserkrankungen und ca. 2600+ Tote durch alle Todesursachen zusammen.
Gegenwärtig sind es bei uns ca. 100 Personen die täglich am neuen Virus sterben wobei ein Teil wohl auch ohne diesen Virus in kürzester Zeit gestorben wäre. Wir müssen also die anderen Parameter im Auge haben und miteinander vergleichen. Haben wir im Tagesschnitt mehr Tote durch Atemwegserkrankungen und heben diese dann den gesamten Tagesdurchschnitt stark an. Beides scheint mir nicht der Fall zu sein. Ein Bonner Virologe meinte am Ende des Jahres würde uns vermutlich gar kein Unterschied zu anderen Jahren auffallen. Von daher stellt sich durchaus die Frage der Verhältnismäßigkeit.

Panikmache!, ja

und vielfach von der Presse unterstützt. Im Hamburger Abendblatt lese ich auf der Titelseite Steigerungsraten von 156 %, diese Zahlen sind reine Panikmache, zumal nur knapp 1 Promille der Bevölkerung nachgewiesen erkrankt sind. Was bring es, stündlich neue Zahlen zu nennen.

Weltweit agieren die Verantwortlichen mit Strategien, die nicht helfen, weil die Dunkelziffer an nicht erkannten Erkrankten , den Erkannten um ein vielfaches übersteigt.

Auch wenn es hart ist, an dem Virus werden Menschen sterben. Herr Drosten erklärte uns am Anfang der Pandemie, dass er mit einer Durchseuchung von 60 % der Bevölkerung innerhalb 2 Jahre rechnet. Damit ist auch klar, einige tausend Menschen werden an Covid 19 sterben.

Mit der Strategie der Isolierung von Menschen und Familien kommen wir nicht zum Ziel. Dieses führt nur zum wirtschaftlichen Niedergang und kann auch nicht bis zum Ende des Jahres - bis ein Serum klinisch getestet ist - durchgehalten werden.

...Weniger gefährlich als die Grippe...

Welch ein Streit um der Kaiser Bärte - immer wird (vorgeblicher Geist) in Fliegenbeine und kleinliches Gezänk verdaddelt.
Wie glücklich die, die jetzt Antrieb und Ideen zu konstruktivem finden, die Schwerter zu Flugscharen schmieden, oder T-Shirts zu Schutzmasken, die Nachbarn helfen oder Klopapier stapeln.
Die Diskurse um das, was nicht klappt, werden sicher auch anderswo geführt udn es werden Lernprozesse angestoßen - rückwärtsgewandte Debatten braucht es zwar auch, aber sie helfen nicht wirklich und dienen nur der Analyse und später den Geschichtsschreibern.
Wir sollten uns jetzt die Zeit vertreiben, nicht mit dem Leben anderer Russisch Rollet spielen und unser Denken auf Morgen richten, auf das, was zu tun ist wenn die Beschränkungen zurückgenommen werden - denn auch dann wird das Virus ja noch unter uns sein und treffen kann es jeden, jeder Zeit und in jedem Härtegrad - in diesem Sinne ist es vielleicht besser mit einem Zeckenbiss, als mit der Grippe vergleichbar.

Dieser Faktencheck

liefert keinerlei Fakten das sich der Corona-Virus und ein normaler Grippevirus wesentlich unterscheiden. Grippeviren verändern sich ständig, deshalb ist z.B. die Grundimmunität bzw. die "Schutz"-Impfungen nur gegen bereits bekannte Grippeviren wirksam und damit liegt auch die Impfwirksamkeit in der Regel unter 50%. Acu hier sterben die Menschen nicht durch, sondern MIT dem Virus aufgrund der Vorerkrankungen. Die Altersgruppen hat der Faktenchecker dann sogar ganz weg gelassen.

Geschätzt

"Zudem: Die Zahl von 25.000 Grippetoten ist geschätzt."

Danke für den Hinweis. Ich war davon ausgegangen das das Robert Koch Institut nur Zahlen veröffentlicht die es auch belegen kann.

Nun beruhigt Euch doch

Seit einer Woche und erst am Anfang des Gesamtprozesses fangen die "Neunmal-Klugen" schon an, nach einem "Ende der Maßnahmen" zu rufen. Nutzt die Zeit und fangt an, darüber nachzudenken, welche Dinge im Leben für jeden von uns wichtig sind. Und gerade wir sollten dankbar (?) für den ausserordentlichen Wohlstand sein, in dem wir leben und in einer Gemeinschaftsstruktur, die für 95% der Welt das Paradies wäre.
Also: Cool down und genießt, dass der alltägliche Berufsstress für viele abgenommen hat und wertschätzt die von uns, die unsere Kranken und Alten pflegen.

Corona-Pandemie: Weniger gefährlich als die Grippe?

Die Frage so gestellt muss man wohl mit `Ja´ beantworten.

Was aber einzig daran liegt, dass zu viele Infizierte gleichzeitig auftreten.
Würde man fragen, welche Erkrankung gefährlicher ist, wäre die Antwort sicher `die Grippe´.
Vor die Wahl gestellt, ob man sich mit der Grippe oder mit Corona infizieren `möchte´,... ich würde ganz sicher Corona nehmen.

Und das ist das, was mich die ganze Zeit stört: Leute haben Angst vor Corona, obwohl die Krankheit relativ harmlos ist. Wenn man nicht gerade über 70 oder 80 ist.
Das Problem ist eben allein der Umstand, dass zu viele Leute in zu kurzer Zeit erkranken.
Das rechtfertigt nicht die Panik des Einzelnen und so manches Verhalten ebenfalls nicht.
Und ein ewiges weitermachen mit den Beschränkungen auch nicht.

Es handelt sich nicht um gefährliches Hate-Speech

Unseriös, unverantwortlich. Ich krieg das nicht gebacken, sorry. Wir sind keine Kinder, und jeder Mensch ist aufgefordert, seine Autarkie zu nutzen, um sich zu informieren. Und wenn Leute an den Weihnachtsmann glauben wollen, vielleicht um ihr Seelenheil zu finden, vielleicht weil die "harte" Realität sie überfordert, dann ist das deren Verantwortung.

Ich will in keinem Staat leben! Wo man nicht mehr Unsinn erzählen darf. Denn: Wer entscheidet was Unsinn ist? Die Politiker, würde man sie durchgehen (in die Vergangenheit der letzten Wochen gehen), würde man jede Menge Fake News entdecken, also unwahre Aussagen, revidiert durch aktuellere Ereignisse.

Harvesting-Effekt

Wenn im Herbst die Äpfel reif am Baum hängen und ein herbstlicher Windstoß lässt plötzlich alle Apfel gleichzeitig herunterfallen, ist dann der Wind schuld, dass die Äpfel vom Baum gefallen sind?
Dies nennt man in der Wissenschaft "Harvesting-Effekt".

Auch die mehr als 1000 Hitzetoten im Sommer 2018 wurden über die sogenannte Übersterblichkeit berechnet und als Argument für den Kampf gegen den Klimawandel missbraucht. Dabei ist die Sterblichkeit im Winter wegen der Infektionen generell höher als im Sommer.

Und natürlich ist gerade bei Covid-19, wo die Sterblichkeit mit dem Alter extrem ansteigt, ein signifikanter Anteil der Toten auf den Harvesting-Effekt zurückzuführen. Das gehört zur Wahrheit einfach dazu.

@Superdemokrat 09:55

Offensichtlich wissen Sie von Japan und Südkorea wenig. In beiden Ländern ist das Vertrauen in die Politik extrem niedrig. In Japan ist Fukushima und der Umgang der japanischen Regierung daran Schuld und in Südkorea ist es die jahrelange Korruption verschiedener Regierungen. Ihr Argument die Menschen in Südkorea und Japan würden der Politik mehr trauen als die Menschen in Deutschland hinkt. Es gibt einfach in Japan und Südkorea nicht so viele rücksichtslose und egoistische Menschen wie in Deutschland. Solidarität ist in Deutschland leider ein Fremdwort. Wer dies nicht sieht und wem dies nicht auffällt, der tut mir Leid.

Richtig/Falsch?

Das Problem ist doch bei jeder gesellschaftlichen Diskussion gleich. Alle holen die dicke Keule raus um an sich richtigen Argumenten Bedeutung zu verleihen. Und sich damit selbst ins Knie zu schießen

Vera Lengsfeld hat ja vollkommen Recht mit den Zahlen der Grippewelle 2017/2018 und in Frage zu stellen, ob die aktuellen Maßnahmen angemessen sind, vor dem Hintergrund, dass das vor 2 Jahren keine Sau interessiert hat. Gemessen daran ist die Reaktion auf Corvid-19 hysterisch. Aber jetzt die Keule von Haftung/Entmachtung und Entschädigung raus zu holen wird nichts anderes bewirken als pawlowsche Reflexe wie den von Patrick Gensing, mit der Gegenkeule der Unverantwortlichkeit unscharfe und ungenaue Behauptungen. Wo doch die offiziellen Zahlen auch einer erheblichen Unschärfe unterliegen (Stichwort Dunkelziffer).
Das macht alles keinen Sinn, das geht aus wie das Hornberger Schießen

Was bedeutet denn Verhältnismäßigkeit?

@M.Raddatz
Herr Raddatz,

Sie meinen "Es werden - und dies ist eine bedauerliche Tatsache - noch viele Menschen an Corona sterben. Maßnahmen müssen aber stets verhältnismäßig sein."

Vielleicht können Sie mich erhellen, wie Sie die Verhältnismäßigkeit definieren? Wie viele Tote pro Prozentpunkt erzeugtem Wirtschaftswachstum/verhinderter Wirtschaftsschrumpfung wären denn 'verhältnismäßig'? 10.000 Tote pro Prozentpunkt? 20.000? 1.000? Vielleicht sollten wir ganz utilitaristisch jedem Menschenleben einen Wert zuschreiben um die Verhältnismäßigkeit abzuschätzen. Einschließlich einer Abschreibungsrate, schließlich tragen die Alten ja nicht mehr viel zum Wirtschaftswachstum bei ...

Solange wir als Gesellschaft nicht festlegen, wieviele Tote (aber bitte nicht die eigenen Eltern, Kinder oder Geschwister!) wir für unseren Wohlstand in Kauf nehmen, lässt sich die Verhältnismäßigkeit nicht festlegen.

Ja jährlich sterben viele an der Grippe

jedoch haben wir gegen die "normale" Grippen relativ gut funktionierende Abwehrmechanismen.

Das gefährlich an dieser "Grippe" ist schlicht und ergreifend, das noch keinerlei Schutz in einen großteil der Bevölkerung etabliert werden kann.

Daher trifft es alle, die nicht geimpft, geschützt, isoliert usw. werden können sofort mit ggf. voller härte.

Also sind die Maßnahmen weder übertrieben noch unangemessen.

@10.00- es sterben auch jüngere Menschen

... jeden Tag und ohne Corona. Das ist tragisch, gehört aber leider zum Leben dazu.

Viele haben Probleme, von denen Niemand wusste und plötzlich fällt einer tot um.

Wenn also jüngere an einer SARS-Cov-2 Infektion direkt oder indirekt versterben, dann ist das tragisch. Niemand kann aber sagen, ob eine Infektion mit einem anderen Erreger oder Virus nicht zu selben Ergebnis geführt hätte.

Das ist auch nicht das Problem. Das Problem ist die Möglichkeit, dass unser Gesundheitssystem durch zu viele Corona-Infizierte an seine Grenzen stößt und dann Menschen mit ganz anderen Problemen, die unter normalen Umständen nicht gestorben werden, nun zu spät oder gar keinen Hilfe bekommen.

Am 29. März 2020 um 09:00 von docqf

Das hat nix mit den Journalisten zu tun, denn die können auch nur die Zahlen verwenden, die ihnen das RKI liefert.

Am 29. März 2020 um 09:24 von crastro
Puhh der Schuss könnte nach hinten losgehen, denn wir haben Grippesaison und da liegen die Zahlen immer etwas höher als im Durchschnitt

Am 29. März 2020 um 09:57 von Geschockt12
Die Zahlen der Coronatoten sind genauso gefärbt. Der Schnitt liegt bei 80 Jahren und es gibt immer Vorerkrankungen.

Anstatt die gefährdeten 3-5 % zu schützen, wird das gesamte Leben angehalten. Die Kombination von extrem hoher Inf.-Rate niedriger TR und den Handlungen aller sich im Panikmodus befindlichen Entscheidungsträger wird noch ungeahnte Folgen haben, ich hasse es, bei solchen Sachen immer Recht zu behalten, einmal nur falsch liegen wäre schön.

Den Versuch des Autors...

... die Fakten zu widerlegen, würde ich als "peinlich gescheitert" beurteilen.

Äpfel mit Birnen vergleichen

Was aber nun Fakt ist, dass die Letalitätsrate deutlich geringer ist als vorhergesagt und es vermutlich auch eine grosse Dunkelziffer gibt bei infizierten.
Man kann anscheinend auch Italien nicht mit Deutschland vergleichen. Der Vergleich hingt genauso. Und die hohen Todeszellen bei Grippe von 25.000 ist anscheinend nicht nur ein Einzelfall. Ein oder zwei Jahre zuvor, sollen es 18.000 gewesen sein.
Es fehlt hier einfach logischer Menschenverstand. Menschen sterben, gerade sehr alte und Risikogruppen. Die könnten auch woanders Dran sterben, dann vielleicht etwas später. Dafür fährt die Politik wir die Wirtschaft an die Wand und verhängt Ausgangssperren. Was kommt als nächstes? Zwangsimpfungen?

@10:01 von Leeacor

"Fakten gegen Fakten"

Bei Covid 19 stossen in China, USA, DE, Oesterreich, Spanien, Italien usw die Gesundheitssysteme UEBER NACHT an die Grenzen ihrer Kapazitaeten. Hals ueber Kopf muessen neue Krankenstationen, Intensivstationen, Leichenhallen errichtet werden. Das Militaer muss helfen. Das innerhalb von 2 Monaten. Und das bei "NUR" 600.000 Infizierten weltweit. Das gabs bei Grippe seit der spanischen Grippe nicht mehr.

Das muss doch jedem einleuchten, wie aggressiv die Seuche ist, und dass hier kein Vergleich zur Grippe gezogen werden kann.

Muss denn erst die Letalitaet auf italienischen Niveau ansteigen, bevor mans kapiert. Haben Sie sich mal Gedanken gemacht was passieren wuerde, wenn die Infektioneraten in Potenz anstiegen und in 2 Wochen 50 Millionen infiziert waeren und davon nur 10% ein Krankenhaus benoetigen?

09:30 von onkelbond

Ich finde es toll, dass es Menschen wie Sie gibt. Menschen, die immer schon zu Anfang wissen, was am Ende heraus kommt. Und damit auch immer richtig liegen. Menschen, die fehlerfrei sind.
Ich aber stelle mir gerade das Geschrei vor, wären Massnahmen wie Ausgangseinschränkungen bereits im Februar getroffen worden. Viele haben es ja nicht mal geschafft Vorgaben einzuhalten, als dann die Beschränkung als Konsequenz auf dem Tisch lag. Daran war vermutlich die “Person Merkel“ schuld, denn Otto-Normalo ganz sicher nicht.
Ich bin eher für “aus Fehlern lernt man“. Auch wenn es wie bei Covid19 tödlich enden kann.
Politiker, Mediziner usw. sind auch nur Menschen und nicht allwissende Götter.

@Vakkoras 10:13

Für unsere Wirtschaft können wir uns auch nichts kaufen wenn 60% unserer Bevölkerung dahinraffen und sterben, ist Ihnen und den anderen die lieber sofort alle Maßnahmen aufheben wollen bewusst? Mit Ihrer Verharmloserei der Situation sind Sie eine Gefahr für Ihre Mitmenschen.

Kein Hintergrundwissen

Die meisten Leute akzeptieren die Einschränkungen, weil sie die Hintergründe nicht verstehen.
Es wäre wohl viel billiger eine hochgerüstetes Gesundheitssystem zu fahren, wie wir es eben nicht mehr haben, als die gesamte Wirtschaft gegen die Wand zu fahren.
Aber die Politik will es so.
Über die Gründe kann man nur spekulieren.
Auf jeden Fall ist die Situation ähnlich wie 1923/24 als die Franzosen und Belgier in Deutschland einfielen und als Trotz die Wirtschaft ebenfalls still stand. Kein Deutscher ging mehr arbeiten.
Die Folgen Hyperinflationen. Deshalb ist der Kauf von Toilettenpapier unnötig.

Ihre Brynhildur Eiriksdottir

na ja

Dann heben wir ab morgen die Maßnahmen auf und schauen was passiert.
Mehr als das wir Probleme wie in Italien, Spanien, Frankreich und den USA bekommen kann ja nicht passieren.
Hoffe nur das wir dann die Beatmungsgeräte denen verwehren, die verharmlosen und ein Ende der Kontaktsperre fordern.
Solidarität und Schutz der Schwachen ist für einige leider ein Fremdwort.
Am Ende können wir gern diskutieren ob die Maßnahmen angemessen waren, aber dazu ist es jetzt zu früh.

Zitat aus dem Artikel: "So liegt in Deutschland das Durchschnittsalter der registrierten Infizierten bei ungefähr Mitte 40; das Durchschnittsalter der Verstorbenen hingegen bei über 80 Jahren."

Wie hoch ist denn die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland? Da kann man sich schon am Kopf kratzen finde ich. Denn wenn die an Corona Verstorbenen im Durchschnitt annähernd so alt wurden wie eben die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt, dann kann man m.E. mit Recht Fragen stellen. Und auch vieles infrage stellen.

Ja.

Mag für Japan und Südkorea im Moment stimmen. Für Länder wie Italien kann man demgegenüber von einer Gesundheitsversorgung kaum noch sprechen.
Was ist Ihre Aussage - hätten die von Ihnen zitierten "milderen, besser geigneten Maßnahmen" in Anlehnung an Japan, wo es heute 0,4 Corona-Tote pro Mio Einwohner gibt (Deutschland: 5, also 12 mal soviel; Italien: 166, also 400 mal soviel) für ein Land wie Deutschland oder für Italien besser geholfen? Das meinen Sie doch nicht im Ernst. Hier trägt noch nicht einmal irgendjemand in der Öffentlichkeit einen Mundschutz.

Dr. Wodarg sagt:

„Sars CoV-2 und Covid-19 sind völlig ungefährlich.“

Stellen wir uns mal vor, wir hätten auf ihn gehört und nichts getan.
Stellen wir uns mal vor, wir hätte einfach weitergelebt, wie vorher.
Stellen wir uns mal vor, wir hätten plötzlich 50.000 Tote im Monat und zig Millionen Tote weltweit.

Was hätte Wodarg dann gesagt?

„Oh, da habe ich mich wohl geirrt. Das tut mir aber leid.“

Wir können es beim nächsten mal ja ausprobieren. Dann sehen wir ja, wer Recht hat. Viel Spaß dabei! (Ironie Ende)

Am Ende des Jahres wird die Abrechnung kommen, Ich bin gespannt! (Weiß aber nicht, ob ich dann noch lebe, ich gehöre nämlich zur sogenannten Risikogruppe.)

P.S. Sehr aufschlussreich fand ich den Artikel „Der Hammer und der Tanz“ von Tomas Pueyo

@um 10:08 von Ben Sharpsteen

"Wenn es tatsächlich "wie immer ist"-warum hatten wir diese Bilder nicht schon in den letzten Jahren?"

Danke. Mit dieser einfachen Frage hat man so einigen Zeitgenossen jeglichen Wind aus den Segeln genommen.
Aber einige werden auch darauf eine Antwort finden - a´la "Inszenierung", "Verschwörung" und natürlich die gute alte "....presse"

Für mich ist das Ganze eher

Für mich ist das Ganze eher die Angst, dass der Staat nicht ernst genommen wird. Naja, ich sag mal, er hat sich in den letzten Dekaden als sehr wirtschaftsfreundlich und volksfern präsentiert, das lässt sich nicht binen 3 Monaten heilen.

Ich halte den Corona Virus gefährlicher, weil er leichter ansteckbar ist.- DAS sollte man mal betonen, aber ich lese seit Wochen eigentlich wenig darüber. Und es reicht nicht, wenn man es einmal irgendwo in einem Nischenbericht erwähnt.

Die Informationspolitik (auch RKI, Regierung usw.) ist für mich nicht gerade optimal. Vor dem 10. März hat die Tagesschau die Berichte über den Virus mitten in die Sendung versteckt, und es gab zu dieser Zeit trotzdem Panikkäufe.

08:29 von Mark_78

In Südkorea und Japan gibt es nicht annähernd solche Einschränkungen wie wir sie über uns ergehen lassen. Dennoch ist das Gesundheitssystem dort nicht überlastet und es sterben weniger Menschen
.
...und in Italien und Spanien gelten erheblich strenger Regeln
und trotzudem dort sterben die Menschen wie Fliegen

@ 10:00 von Claus1963

„ Immer wieder das Märchen, es trifft *nur* ältere Menschen. Es trifft auch jüngere Menschen, und gesundheitlich vorbelastete Menschen auch. Warum hält sich so eine dämliche Propaganda weiterhin so hartnäckig, das es NUR ältere Menschen trifft ? Und was heisst das dann - sind ältere Menschen es nicht wert ?“

In Frankreich starb ein 16 jähriges Mädchen, keinerlei Vorerkrankungen, in Illinois ein Baby unter einem Jahr. Der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zufolge scheint der Krankheitsverlauf bei Kindern häufig geringer ausgeprägt zu sein als bei Erwachsenen. Jedoch kämen auch - insbesondere bei jüngeren Kindern - schwere Verläufe vor. Und unsere Nachbarn (wir verstehen uns normalerweise sehr gut) saßen gestern mit der ganzen Verwandtschaft im Garten mit den Kindern und dachten sich gar nichts dabei (Bayern).

08:46, Puqio

>>Unverantwortlich!
Frau Lengsfeld darf ja denken und sagen was sie will.
Aber sie sollte das zuerst im Kreise ihrer Parteikollegen tun und auch andere Meinungen anhören und die Empehlungen der Fachleute.
Wenn jemand solche Falschinformationen ungefiltert herausgibt macht er sich mitschuldig an der Erkrankung und dem Tode von sehr vielen Bürgern.
Hier ist die CDU aufgerufen diese Dame auf eine sachliche Diskussion herunter zu holen.<<

Für die CDU ist diese Dame schon längst nicht mehr zu erreichen. Sie tummelt sich mittlerweile im AfD- und Pegida-Dunstkreis.

Phänomen des "neuen Virus" ist aus der Geschichte der Medizin

Das Phänomen des "neuen Virus" ist aus der Geschichte der Medizin bekannt und wir wissen, dass Viren, die von ihrer Pathogenität gar nicht so gefährlich sind, im ersten Kontakt zu massiven Auswirkungen führen können. Die europäischen Siedler und Eroberer brachten Viren auf den amerikanischen Kontinent, die in Europa als Kinderkrankheit galten, in Amerika aber ganze Zivilisationen ausrotteten. Ähnliche Verläufe sahen wir auch vor rund Hundert Jahren mit dem neuartigen Virus der Spanischen Grippe Influenza A/H1N1. Nach einer Bilanz der Fachzeitschrift "Bulletin of the History of Medicine" vom Frühjahr 2002 forderte dieses Virus 50 Millionen Todesopfer, bei einer Weltbevölkerung von etwa 1,65 Milliarden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe

Wie dem auch sei...

Vielen Dank Herr Gensing für die Klarstellungen.
Ich kann nur verwundert den Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie in sogenannten alternativen Medien (z.B. KenFM) Tatsachen missachtet und verdreht werden, nur um gegen den Strom zu schwimmen, sich wichtig zu machen und absurde Theorien zu verbreiten. Es versammeln sich dort alle "Fachleute", die diesen Corona-Virus verharmlosen. Kein Wunder, denn Hauptanliegen solcher Kanäle ist ja nicht sachliche und umfassende Aufklärung, sondern Demagogie und Populismus.
Wie dem auch sei: Es ist besser, den Maßnahmen der Regierung zu vertrauen, anstatt ständig Zweifel zu streuen und möglicherweise Zustände wie in Italien zu riskieren. Die Politik hat jetzt die große Chance, Vertrauen in der Bevölkerung zurück zu gewinnen. Sie wären dumm, sie nicht zu nutzen. Leider haben die Ausgangsbeschränkungen auch erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und Staatsverschuldung. Das macht mir mindestens ebenso große Sorgen.

Wird es doch übertrieben ?

Erstens sollte man die Gründe erkennen, weshalb es in Spanien oder Italien sehr hohe Todeszahlen gibt.
Meiner Meinung nach liegt es daran, daß die Sozial- und Gesundheitssysteme dieser Länder ihren Namen nicht verdienen.
Obdachlose, fehlende Versicherungspflicht, kein Recht auf eine Wohnung ( in Deutschland durch AlgII gesichert ) kommen noch hinzu.

25100 Tote sind ein Größenordnung höher, da spielen Schätzungen keine Rolle.
Laut RKI gab es 2017/18 knapp 9 Millionen grippebedingte Arztbesuche.

Ein Impfstoff nützt nichts, wenn man sich damit nicht impfen lässt.
Wieviele Infizierte muss es 2017/18 bei 25000 Toten gegeben haben, die einfach vergaßen, sich impfen zu lassen ?

Wieso wurde 2017 nicht reagiert ?
Warum brach das Gesundheitssystem nicht zusammen ?
Wie hoch war 2017/18 die Anzahl der Grippetoten in Italien oder Spanien ?

Warum wurde da nicht

das wichtigste argument von

das wichtigste argument von allen ist, dass niemand wissen kann, wieviele tote eine corona welle mit dem neuen virus haben kann, weil die aktuelle noch nicht mal halbwegs wenigstens ihren peak erreicht hat, geschweige denn zuende ist.

vera lengsfeld und ihre AfD-freunde lügen also schon deswegen, weil ja niemand in die zukunft schauen kann.

herr staatsanwalt, übernehmen sie!

Corona

Ich wünsche mir einen runden Tisch in den öffentlichen Medien, wo sie alle an einem Tisch sitzen: Herr Drosten, Herr Wodarg, Herr Spahn, Frau Merkel, Herr Belsky! Oder ähnlich Gesinnte.. Gut vorbereitet, alle Fakten auf den Tisch! Es kann doch nicht sein, dass die Berichterstattung nur noch einseitig ist und alle anderen Verschwörungstheoretiker sind. Ich wünsche mir eine Diskussion miteinander und ein klares Ausstiegskonzept. Das würde das Volk doch eventuell beruhigen. Oder dem Ganzen eine Struktur geben. Wir sollen alles jetzt einfach glauben! Fakt ist doch: wir sind zum Schutz vor uns selber eingesperrt und kommen aus der Nummer nicht mehr raus.

Grippe = Covid19

Grippe:
Plötzlicher Krankheitsbeginn(!), rasche Verschlechterung
Hohes Fieber bis 41˚ C , Frösteln und Schweißausbrüche
Starke Muskel- und Gelenkschmerzen, starke Kopfschmerzen, starke Abgeschlagenheit, anhaltende Erschöpfung über einen Zeitraum von bis zu 3 Wochen
Trockener Husten, häufig schmerzhaft.

Bei einer Grippe beginnt der Krankheitsverlauf von jetzt auf gleich und die Symptome sind schwerwiegend und können daher tödlich sein!

Bei Covid19 beginnt der Krankheitsverlauf erst mit leichten Anzeichen die sich steigern, aber auch nur leicht bleiben können. Und da es mit einer Erkältung zu verwechseln ist (leichte Halsschmerzen, möglicherweise erhöhte Temperatur, Schnupfen und Husten), ist eine Verbreitung leichter als bei einer Grippe.

Würde mich interessieren,

was Ärzte und PflegerInnen der Intensivstationen von dieser Diskussion hier halten.
Ob die auch der Meinung sind, dass es sich hier lediglich um einen Massenanfall von geriatrischen Problemfällen handelt?

Wir müssen mehr in Bildung investieren

Viele der Beiträge hier zeigen, dass wir dringend mehr in unser Bildungssystem investieren müssen. Die Unfähigkeit von normalen Bürgern und auch Politikern, Zahlen und Hochrechnungen zu verstehen geht Hand in Hand mit einer großen Skepsis gegenüber der Wissenschaft und Wissenschaftlern. Menschen, die sich nicht mit Gefühlen und Meinungen, sondern mit Fakten und Statistiken beschäftigen. Dem Virus ist egal, was man glaubt!
Was passiert den, wenn wir die Beschränkungen vorzeitig auflösen? Dann ist nicht wieder alles so wie vorher! Die Kneipen sind offen, aber es geht keiner hin. Die Parks sind wieder geöffnet, aber die Menschen sind zuhause und pflegen ihre kranken Angehörigen, die Leute wollen einen Termin beim Friseur, aber der ist leider gestorben...Einfach ausgedrückt: Die wirtschaftlichen Probleme, die wir mit Quarantäne haben sind ein Vogelschiss zu dem Problem, was wir haben, wenn wir die Quarantäne vorzeitig beenden. Dann haben wir eine Wirtschaftskrise und tausende Tote.

@OrwellAG - Es handelt sich nicht um gefährliches Hate-Speech

Oh doch.

Systemrelevante welche schon seit 2 Wochen
außer Arbeit , schlafen, Essen vor die Türe gebracht bekommen, kein Leben mehr haben, sehen das ganz anders.

Dienstübergaben mittels Handschuhen,Mundschutz als auch desinfektion von Steuergeräten,Tastaturen sind Plicht.

Mittlerweile geht das Desinfektionsmittel aus
Lieferzeit aktuell 6 Monate.

@OrwellAG

Bei den Politikern ist es nicht schlimm, wenn sie Fake-News verbreiten, da unsere Justiz nicht vollkommen unabhängig ist. Die Justiz ist in Deutschland weisungsgebunden. Das heißt die Rechtssprechung (Staatsanwaltschaft) wird von den Politikerinnen und Politern in Deutschland gelenkt und geleitet. Viel Spaß beim recherchieren, wenn das noch nicht bekannt war ;-) Am besten ein paar Jura- Studen fragen, ein wirklich spannendes Thema.
Leider war die Zensur / Meinungsfreiheit in der DDR zeitweise nicht so schlimm wie sie heute ist. Aber das kennen viele schon gar nicht mehr. Aber vielleicht ist Corona doch gefährlicher als manche von uns glauben.
Das wissen wir vielleicht erst hinterher. Und dann werden die meisten wieder für sich argumentieren.

Dem Virus ist es egal, dass wir nicht rechnen können

Das Problem ist leider, dass die meisten Menschen exponentielles Wachstum nicht verstehen. Sie blicken auf eine relativ geringe Zahl von Toten und denken das linear weiter. Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen sich in den Kommentaren epidemiologisches Fachwissen anmaßen und sich die Lage harmlos rechnen.

Fakt ist, dass die Ausbreitung exponentiell ansteigt und wir ohne die Maßnahmen eine massive Beschleunigung der Ansteckungen haben werden. Die die Rechnung ist doch sehr einfach: bei einer geschätzten Sterblichkeit von 0,5 % und der immer wieder angenommenen „Durchseuchungsrate“ von 60 % wären das in Deutschland ca. 50 Mio Infizierte und 250.000 Tote. (und das ist eine konservative Schätzung, weil die Sterblichkeit ansteigen wird, wenn die intensivmedizinische Behandlung nicht mehr hinterher kommt).

In meinen Augen rechtfertigt diese Prognose die Maßnahmen allemal. Aus dem Bauch heraus darauf zu setzen, dass schon alles nicht so schlimm wird, halte ich für zynisch.

An alle, die der Dame nach dem Mund reden...

Diesen Unsinn sollten Sie einmal einem Italiener erzählen. Der würde Sie glatt für wahnsinnig oder suizidär halten.

Viele Italiener sind entsetzt darüber, was solche Leute schreiben, und sie sind entsetzt, dass es immer noch Leute gibt, die absolut nichts aus den Vorgängen in ihrem Land lernen wollen. Umsonst gestorben...

Im Falle einer Epidemie reagiert man nicht, man antizipiert - auch und vor allem auf der Grundlage von Vorkommnissen und Entwicklungen in anderen Ländern!

Bravo Angela!!! (... und ich bin normalerweise kein Fan...)

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Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Oberflächlicher und polemischer Beitrag

Ich halte die Maßnahmen für zumindest stark übertrieben und einen Großteil der Berichterstattung für unseriös. Da werden emotionale Bilder mit Särgen, mt Schutzmasken durch Geisterstädte patroullierende Menschen und Fallzahlenkanonaden ohne valide Datenbasis präsentiert.
Den Vergleich mit der Grippe derart oberflächlich abzubügeln, nur weil er auf der Seite von Vera Lengsfeld auftaucht, ist recht billig. Auch sollten wir uns nicht bei der exakten Benennung des Virus aufhalten.
1. Wenn vom Autor bemängelt wird, dass es sich bei den 25 000 Grippetoten in Deutschland von 2017/18 (6 Monate) um einen Schätzwert handelt, dann ist zu sagen, dass auch die Anzahl der Coronatoten nur eine Schätzgröße darstellt.
2. Die Zahl der Grippeinfizierten betrug nach RKI in der besagten Saison 334 000.
3. Einzig der fehlende Impfstoff, die Kapazitätsgrenzen eines "totgesparten" Gesundheitswesens und die weitgehende Unkenntnis über den neuen Coronavirus sind als Argumente akzeptzabel.

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