Ihre Meinung zu: Coronavirus: Wie Portugal die Opferzahlen niedrig hält

3. April 2020 - 8:16 Uhr

Im Gegensatz zu Spanien ist in Portugal die Zahl der Corona-Infizierten niedrig, die der Todesfälle ebenfalls. Wie das kommt und warum das Land trotzdem noch lang im Ausnahmezustand sein wird, berichtet Oliver Neuroth.

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Kommentare

Jeder tut, was er kann

Die Überschrift "Wir Portugal die Zahlen niedrig hält" klingt schon etwas abfällig, finde ich. Insbesondere das "niedrig hält". Und das finde ich schade. Denn es ist ja nicht so, als ob das Ziel der portugisischen Politik eine Verschleierung der Zahlen wäre. Man tut eben, was man kann. Mehr geht doch nicht.

Das hätte Sie wirklich besser formulieren sollen, meine ich.

Da würde ich mir von der ARD echt mal mehr Neutralität wünschen. Oder aber man nennte "das Kind" beim Namen. Aber diese unterschwellige negative Meinungsmache ist nicht schön.

Gratulation an die Portugiesen. Es scheint, mit ihrer Politik haben sie wenige Todesfälle.

rer Truman Welt

Gestern in SCOBEL (3SAT)
Scobel sinngemäß: Japan hat kein großes Problem mit dem Coronavirus, aber dort wird auch nicht getestet.
Diese Feststellung fand ich sehr interessant und bestätigt die Meinung vieler Experten-Kritiker des hiesigen Vorgehens.
Gäbe es keinen Test, würde die Welt nichts merken. Es scheint bei den Bildern unglaubwürdig, wäre dennoch vorstellbar.
Wir bekommen die Horrormeldungen 24 Stunden in allen Medien um die Ohren gehauen, aber interessanterweise nur von einer handvoll Orten der Welt.
Das erinnert mich an die Aussage eines ausgewanderten Amerikaners in Neuseeland, der mich fragte, was sind die USA? Im wie vielen Städten spielen Spielfilme?
Die Welt kennt 5 - 10 Städte und das ist für sie die USA. Die USA ist aber bis auf diese Städte nur Pampa, Provinz und Trostlosigkeit. Daraufhin wurde ich sensibilisiert damals und achtete seit dem genauer darauf und, er hat Recht! Es ist eine völlig falsche Wahrnehmung durch die Medien!

Wie Portugal die Zahlen niedrig hält?

Man könnte sich auch Fragen, wie die 100 anderen Länder, die nur Infektionsfälle im höchstens 3 stelligen Bereich haben, die Zahlen unten halten. Vielleicht gibts in diesen Ländern einfach diese Panik nicht? Vielleicht haben die nie angefangen die Infizierten großflächig zu zählen? Vielleicht läuft in diesen Ländern das Leben ganz normal weiter? Vielleicht müssen diese Länder sich mit ernsthaften Problemen rumschlagen, Krieg, mafiöse Strukturen, Hunger, Armut.... da fällt ein Virus nicht so schnell auf wie im verwöhnten Deutschland wo man Ausgangsbeschränkungen verhängt und die Wirtschaft abwürgt, weil im Durchschnitt 81 jährige an einem Virus sterben?

Wohl denen...

...die eine Regierung haben, die den Ernst der Lage erkannt & sehr früh gehandelt haben. Das lässt sich von der deutschen Bundesregierung leider nicht behaupten. Bereits Anfang Februar hätte es dazu bedurft, alle großen Veranstaltungen abzusagen & ein Reiseverbot zu verhängen. Von den ganzen Beschaffungsmaßnahmen wie Schutzausrüstung, Masken etc. mal ganz zu schweigen, die alleine nur aus Kostengründen (Lagerkosten) komplett eingestellt & aktuelle Bestände bis dahin sogar reduziert wurden. Wie vermessen waren eigentlich die Deutschen, anzunehmen, es würde sie schon nicht treffen?

Hier ist aber auch vor allem die Selbstverantwortung der Bundesbürger selbst zu kritisieren. Für mich war es bereits Ende Januar klar, dass ich meinen Urlaub cancele & eben nicht zu den Faschingsumzügen auf die Straße gehe. Ein Grund hierfür waren vor allem Berichte meiner Familie in China. Leider war ich eine Ausnahme im gesamten Bekanntenkreis. 2 davon sind jetzt infolge der Coronamaßnahmen in Quarantäne.

Vielleicht die Nähe zum Meer

Ist die Luft in Portugal vielleicht sowieso besser und ist die Meeresluft eventuell gut als Therapie gegen einen Atemwegsinfekt?!
Ich denke schon...

reinold27

Diese vorbildliche Kultur wünschte ich mir auch für Deutschland. Für ältere Menschen gilt eben zu Hause zu bleiben nicht als Makel.
Wenn ich die Zahlen verfolge, wo überall in der Welt Tausende Deutsche fest sitzen, dann kann ich nur staunen. Der Drang der Leute in aller Welt umeinander zu reisen halte ich "für mich" für sehr erstaunlich. Was soll damit kompensiert werden.
Aber es wird gleich nach der Krise weiter so gehen!

Wie blind kann man sein?

Die Kommentare hier können durchaus Kopfschütteln auslösen. Ebenso wie die häufigen Vergleiche mit der Riesengrippewelle mit 15000 Toten. Hallo? Macht mal jemand die Augen auf?

Wäre irgend eine Krankheit – von mir aus Seuche – in den letzten 30 Jahren so brutal vorangeschritten wie jetzt Covid-19, dann wäre das bekannt geworden. Wann war in all diesen Jahren das Militär damit beschäftigt, Tag für Tag viele hundert/tausend Verstorbene wegzufahren oder gar in Massengräbern zu verscharren? Wann sind in Kliniken reihenweise Ärzte und Pflegepersonal gestorben oder zumindest ausgefallen? – Alles völlig (statistisch) normal? Und New York? Business as usual?

Es nervt massiv, mit welchen Scheuklappen die Mitbürger durch das Leben gehen! Und dann von unsinniger Panikmache schwadronieren.

Ich brauche keine Infiziertenzahlen und Prozentanteile, denn die können (schon aus logischen Gründen) nicht stimmen. Es ist die Anzahl der Toten. Und die ist extrem.

Ich lebe in Lissabon

Ich bin Deutscher und wohne und lebe schon seit über zehn Jahren in Lissabon. Der Artikel beschreibt die Lage hier in Lissabon sehr gut, ich glaube auch, dass das etwas mit der portugiesischen Mentalität zu tun hat. Die Leute hier verhalten sich ausgesprochen vernünftig, auch wenn sie das Leben in den Cafes im Freien (auf den Esplanadas) wirklich vermissen. Ein großes Plus hier ist, dass die sozialistische Regierung um Costa staatliche Hilfen für Unternehmen daran gebunden hat, keine Mitarbeiter zu entlassen. Man bekommt 66% des Lohnes weiter gezahlt - damit kommt man erst mal über die Runden.

Im Moment fühlt sich Lissabon allerdings wie ein Außenbezirk von Oslo im Winter an. Ein merkwürdiges Gefühl. Ich frage mich, ob die Portugiesen das noch lange mitmachen. Alle hier lieben die Cafes im Freien und das Wetter wird immer schöner. Und dann ist da noch die Angst vor der kommenden Wirtschaftskrise...

Bevölkerungsdichte

In dem Artikel wird die niedrige Infektionsrate der portugiesischen Bevölkerung mit ihrer Lebensweise und Mentalität in Zusammenhang gebracht. Sicherlich spielen diese Faktoren eine Rolle.

Ein Vergleich neuerer Karten bezügl. der Bevölkerungsdichte (Anzahl der EinwohnerInnen pro Quadratkilometer) zeigt, dass gefährdete Länder eine sehr hohe Dichte an Menschen aufweisen. Z.B. sind die Menschen in Schweden, die nur ein Zehntel unserer Dichte haben, weniger gefährdet. Ich möchte es mal salopp sagen: Das ist genauso wie beim Infektionsrisiko in der Viehwirtschaft: Intensive Stallhaltung mit hoher Dichte bedingt mehr Krankheiten und erfordert mehr Medikamentengabe als extensive Freilandhaltung - eigentlich "ein alter Hut".
Weiterhin sind Transitländer eher gefährdet als Randgebiete, jedenfalls solange der Tourismus eingeschränkt ist: Wenig frequentierte Küstenorte in S-H sind besser dran als europäische Hotspots wie Berlin, Paris, Brüssel ... na ja, nix Neues eigentlich ...

Also macht Portugal das gleiche wie wir

Der Artikel suggeriert lediglich, dass die Portugiesen sich angeblich leichter damit tun, die Beschränkungen einzuhalten (und überhaupt ein ganz besonders friedliches Volk sind).
Portugal hat nebenbei pro EW mehr Tote als Deutschland.

Weil im Durchschnitt 81 jährige an Corona sterben?

Vielen „Dank„ für Ihren menschenverachtenden Post.

@RoyalTramp um09:44

"Für mich war es bereits Ende Januar klar, dass ich meinen Urlaub cancele & eben nicht zu den Faschingsumzügen auf die Straße gehe. Ein Grund hierfür waren vor allem Berichte meiner Familie in China."

Es ist schön für Sie, dass Sie Verwandte in China haben, die Ihnen berichten konnten. Das haben etliche Millionen Deutsche oder Europäer nicht. Diese sind auf die Berichte der Medien angewiesen. Und die Dramatik war Januar/Februar in den Medien entweder nicht vorhanden oder nur marginal beschrieben.

Daher sollte die "Selbstverantwortung der Bundesbürger" nicht derart kritisiert werden.

In der Sendung...

...Maischberger - Die Woche,
war Herr Willich zu Gast.
Dieser erläuterte dort sehr deutlich worin
das Problem liegt. In der Zählweise.
Diese Problematik wird in der deutschen Presse
nahezu ausgeblendet.

Jeder Tote der getestet wird und Corona positiv ist,
ist ein Coronatoter (Italien, Frankreich, Spanien).
Selbst wenn die Todesursache z.B. ein aus dem 5. Stock
gestürztes Klavier wäre -> erschlagener Passant.

In Summe bleibt festzuhalten:
Es wird eine mediale Massenhysterie betrieben, ohne
detailierte, sachliche Aufklärung.

Ein Paradebeispiel war dafür die Berichte, wie in Italien
die Grematorien nicht mehr nachkamen.
Dies hatte nur einen Grund. Jeder Tote, bei dem der
Corona-Virus nachgewiesen wurde, MUSSTE per staatlicher
Anweisung verbrannt werden.
Darunter waren natürlich auch Menschen, die sonst nie
eine Einäscherung gewollt hätten, aber dennoch alt und krank waren.
Sprich: Die Überlastung war herbeigeführt.
Berichte und Analysen dazu gab es aber nicht.
Schlecht. Panik.

Opferzahlen niedrig halten

Es ist klar, dass man Opferzahlen niedrig halten muss. Monitor hat gestern jedoch schön dargelegt, wie sich Politiker ein Überbietungswettbewerb in Bezug auf Notverordnungen liefern.
Wenn ich höre, dass man sich in Bayern nicht einmal alleine auf eine Bank setzen darf oder in Sachsen die Polizei bestimmt, ob man sich zu weit von zu Hause entfernt hat, lange ich mir an den Kopf. Politiker scheinen nicht auf vernünftige Vorschläge der Mediziner zu hören, sondern lediglich zu testen, wie weit man die Bevölkerung gängeln kann.

@ 09:40 von alex 0815

Es scheint noch schwerer zu verstehen zu sein als der Satz des Pythagoras: Es geht gar nicht um die wenigen Alten, die heute sterben - das passiert auch bei jeder Grippeepedemie. Es geht darum, dass nur sowenige Jüngere sterben, weil wir die medizinischen Kapazitäten haben, diesen zu helfen. Würden wir der Pandemie ihren Lauf lassen, würden auch die Jüngeren
1) massenhaft erkranken und damit riesige Lücken in viele lebenswichtige Wirtschaftsbereiche reißen
2) so viele schwer erkranken, dass unsere medizinischen Kapazitäten nicht ausreichen und daher
3) auch sehr viele Jüngere sterben oder an dauerhaften Lungenschäden leiden.

@ von Meinung zu uns.. um 9.39 Uhr, Leichtsinn

Sie kritisieren die Berichterstattung in den Medien und führen eine Talkshow/einen Bericht aus den Medien als Beweis an. Ein Widerspruch, finden Sie nicht?

Ohne Tests keine Krankheit? Wo haben Sie schon eigene Eindrücke bezüglich des Krankheitsaufkommens sammeln können? In einem Krankenhaus, beim Pflegedienst, in einer Sozialstation? Glauben Sie ernsthaft, die Berichterstattung über die Krankheit ist nur ein Medienhype?

Es gibt anscheinend immer noch einige Menschen wie Sie, die ihre Angst bewältigen, indem sie die Gefahr nicht sehen wollen und abstreiten. Aber auch wenn es in Ihren Augen keine Gefährdung gibt: Bitte respektieren Sie die Bedenken Ihrer MitbürgerInnen und bleiben Sie zu Hause, husten nicht in der Gegend herum und verteilen keine Keime.

Vielleicht haben Sie Glück und infizieren sich nicht. Ich wünsche es Ihnen.

@cari um 09:39

"Die Überschrift "Wie Portugal die Zahlen niedrig hält" klingt schon etwas abfällig"

Mein erster Eindruck war der gleiche wie bei Ihnen. Dann habe ich nach dem Lesen des Artikels aber nochmal über die Überschrift nachgedacht.
Wer auf Grund seiner Erfahrungen negativ behaftet ist, sieht die Überschrift als abfällig. Sie ist jedoch schlicht und einfach neutral: Portugal hat die Zahlen niedrig gehalten, indem ... dieses und jenes veranlasst wurde. Im Artikel wird auch beschrieben, wie Portugal die Zahlen niedrig hält.

@ Murkel123 um 10.10 Uhr, Ich lebe in Lissabon

"Ich bin Deutscher und wohne und lebe seit über 10 Jahren in Lissabon." Sie haben die Atmosphäre und das Lebensgefühl in Lissabon sehr gut dargestellt. Das Unaufgeregte, die Bescheidenheit, die Ruhe, der Familiensinn ... Lissabon im Frühling ohne viele Touristen - Ich will nicht sagen, dass ich Sie beneide, aber ich wäre jetzt auch gerne dort.
Sie sind an einem der besten Orte, wo man zur Zeit sein kann. Weiterhin alles Gute für Sie!

Am 02. April 2020 um 17:06 von danke Wuhan

Vorgaengermeldung: So viele Tote wie noch nie an einem Tag!

"Viren springen auf den Menschen über
Die Umweltministerin fordert den Stopp des Handels mit Wildtieren. In Wuhan werden aber leider wieder Fledermäuse und Gürteltiete verkauft. Lernt man nie hinzu?"

Seit ende Februar ist das Handeln und Verspeisen aller Arten von Wildtieren in China verboten, hoffe wir lernen auch hinzu und verbieten es auch in Deutschland!

Mir ist aufgefallen das sie hier im Forum schon oefters Populistisch Dinge, die nicht der Wahrheit entsprechen (Fakenews) verbreiten, ihr Name ist wohl Programm!

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@ flegar

"Diese sind auf die Berichte der Medien angewiesen. Und die Dramatik war Januar/Februar in den Medien entweder nicht vorhanden oder nur marginal beschrieben.
Daher sollte die "Selbstverantwortung der Bundesbürger" nicht derart kritisiert werden."

Doch! Wer das mit der Globalisierung inklusive Auslagerung von medizinischer und pharmazeutischer Produktion, sowie unbeschränktem Reiseverkehr nicht verstanden hat, und nichts von den jahrelangen Meldungen mitbekommen hat, wie wir unser Gesundheitssystem zwecks Gewinnsteigerung kaputtgespart haben, dass wir gar nicht "gut vorbereitet" sein können... dazu bedarf es nun wirklich keiner Familie in China! Hier ist schlichte Allgemeinbildung in der Bevölkerung gefragt!

Im Übrigen habe ich mir hier seit dem 27. Januar die Finger wund geschrieben, um vor der Gefahr zu warnen, die da aus China auf uns zukäme, die Fehleinschätzungen des RKIs kritisiert u.v.m. Dafür bin ich von Vielen im Umfeld, aber auch hier im Forum verächtlich gemacht worden!

10:36, flegar

>>Wer auf Grund seiner Erfahrungen negativ behaftet ist, sieht die Überschrift als abfällig.<<

Oder:

Wer aus ideologischen Gründen der deutschen Presse gegenüber feindlich eingestellt ist, würde selbst eine Überschrift wie: "Portugal rechnet aufgrund der Epidemie mit einem Rückgang der Touristenzahlen" als abfällig betrachten.

@ 10:43 von Granroca

"Seit ende Februar ist das Handeln und Verspeisen aller Arten von Wildtieren in China verboten, hoffe wir lernen auch hinzu und verbieten es auch in Deutschland!"
.
Leider Nein.
Aber in Shenzhan ist das Schlachten von Hunden und Katzen verboten worden.
Also da sind wir schon einen Schritt voraus.

@ JanRos

Sie, wie auch dieser Herr Willich, ignorieren, dass der Zählweise bei z.B. Grippetoten genau das gleiche Prinzip unterliegt, wie jetzt bei den Coronatoten.

Insofern sind auf dieser Basis z.B. diese Zahlen sehr gut zu vergleichen:

Zahl der bestätigten Grippe-Infektionen in Dtld. (laut Grippemonitor, gerundet): 181.000, gestorben: 370.
Zahl der bestätigte Corona-Infektionen in Dtld. (laut RKI, gerundet): 79.600, gestorben: 1000.

(Anmerkung: bei beiden Werten sind auch die Zahlen derjenigen enthalten, die von einem Klavier aus dem 5. Stock erschlagen worden sind, bei denen im Nachhinein das Influenza- oder Corona-Virus festgestellt wurde.)

Was folgern Sie nun aus diesen Zahlen? Genau! Das Coronavirus ist tendenziell um den Faktor 3 gefährlicher als das Influenzavirus. Das stimmt auch mit der derzeit geschätzten Mortalitätsrate von 0,2% gegenüber 0,6% überein.

Übrigens: Panik ist zwar immer ein schlechter Ratgeber, aber grundlose Verharmlosung gefährdet aktiv Menschenleben!

Zahlen niedrig halten

Meines Erachtens nach halten die Portugiesen die Infektionszahlen insbesondere dadurch niedrig, dass sie nicht zum Skilaufen in die Südalpen gefahren sind.

Einschränkungen gebietet der gesunde Menschenverstand

@ flegar, am 03. April 2020 um 10:29:

"Es ist klar, dass man Opferzahlen niedrig halten muss."

Wenn die tatsächlichen Zahlen also viel höher sind, wie Sie behaupten, so spräche das doch erst recht für die von der Politik ergriffenen Maßnahmen. Sie widersprechen sich selbst!

"Politiker scheinen nicht auf vernünftige Vorschläge der Mediziner zu hören, sondern lediglich zu testen, wie weit man die Bevölkerung gängeln kann."

Das genaue Gegenteil ist der Fall! Die Regeln zum Einhalten der 'social distance' gehen eben genau auf die Empfehlungen der Virologen zurück. Und mit 'gängeln' haben diese medizinisch sinnvollen und vorübergehenden Maßnahmen auch nichts zu tun. Ich sehe nicht, wie eine Alternative zu den Ausgangsbeschränkungen aussehen könnte? Gerade dieser Artikel hier zeigt doch, wie sinnvoll diese Ausgangsbeschränkungen sind. Die werden ja nicht aus Willkür gemacht, um die Leute zu ärgern, sondern weil sie schlicht notwendig sind. Oder wollen Sie noch mehr Tote riskieren?

@ 10:43 von Granroca

"Mir ist aufgefallen ....."
.
Mir ist aufgefallen, dass Sie anscheinend noch nie in China gelebt haben.
Und daher weder die traditionelle chinesische Küche mit ihren "Spezialitäten" kennen, oder die traditionelle chinesische Medizin.

@ 09:40 von alex 0815

„da fällt ein Virus nicht so schnell auf wie im verwöhnten Deutschland wo man Ausgangsbeschränkungen verhängt und die Wirtschaft abwürgt, weil im Durchschnitt 81 jährige an einem Virus sterben?„

Bitte seien sie mir nicht böse, aber würden sie das auch so sagen, wenn es jemanden treffen würde, den sie sehr lieben? Im Nachbarort starb eine Frau, mitnichten 81, vorerkrankt, trotz Beatmungsgerät.

12:16, NeutraleWelt

>>@ 10:43 von Granroca
"Seit ende Februar ist das Handeln und Verspeisen aller Arten von Wildtieren in China verboten, hoffe wir lernen auch hinzu und verbieten es auch in Deutschland!"
.
Leider Nein.
Aber in Shenzhan ist das Schlachten von Hunden und Katzen verboten worden.
Also da sind wir schon einen Schritt voraus.<<

Kein Hasenpfeffer mehr? Kein Wildschweinbraten? Kein Rehgulasch? Kein Zanderfilet? Keine Miesmuscheln?

Hunde und Katzen sind Haustiere, so wie Hühner, Schafe, Kühe und Schweine.

Ich finde, die Wildtierdiskussion ist von wenig Nachdenken, dafür aber von vielen Ressentiments geprägt.

@JanRos, 10:27

"[...] Ein Paradebeispiel war dafür die Berichte, wie in Italien
die Grematorien nicht mehr nachkamen.
Dies hatte nur einen Grund. Jeder Tote, bei dem der
Corona-Virus nachgewiesen wurde, MUSSTE per staatlicher
Anweisung verbrannt werden.
Darunter waren natürlich auch Menschen, die sonst nie
eine Einäscherung gewollt hätten, aber dennoch alt und krank waren.
Sprich: Die Überlastung war herbeigeführt.
Berichte und Analysen dazu gab es aber nicht.
Schlecht. Panik."

D.h. Sie wollen jetzt ernsthaft behaupten, es sterben in Italien nicht mehr Menschen als sonst und die überfüllten Kliniken, die ihre Patient_innen nun z.T. schon unter Beatmung ausfliegen lassen, soweit das möglich ist, hätten auch sonst so kranke und so viele Menschen behandeln müssen - oder haben das "herbeigeführt"?
Vielleicht haben Sie bei der Überlastung der Krematorien z.T. Recht. Bei den Kliniken halte ich das für ausgeschlossen und eine unglaubliche Verharmlosung.

Vernunft beruht auf freiem Willen, nicht auf Zwang

"Der Ausnahmezustand bedeutet zwar keine Ausgangssperre wie in Spanien. Aber die Regierung hat angeordnet, nur in dringenden Fällen vor die Tür zu gehen - zum Einkaufen etwa oder zum Arbeiten.
Und an diese Regel halte sich die große Mehrheit der Portugiesen, sagt Nuno. Vielleicht mehr als die Nachbarn in Spanien, meint er. Das habe etwas mit der Kultur der Menschen zu tun"

In dieser Hinsicht (Kultiviertheit, gepaart mit Realitätssinn, höflicher Zurückhaltung - und Bescheidenheit) macht den Portugiesen - einst die erfolgreichste Seefahrernation der Welt und somit auch wesentlicher Antreiber der Aufklärung - so schnell keiner was vor.

@Ritchi, 12:26

"Meines Erachtens nach halten die Portugiesen die Infektionszahlen insbesondere dadurch niedrig, dass sie nicht zum Skilaufen in die Südalpen gefahren sind."

Ich verstehe den Hintergrund Ihres Hinweises nicht.
Das mag sein, das mag nicht sein. Nur liegt es in der Vergangenheit und hilft jetzt im Moment nichts mehr, weil jetzt wohl kaum noch jemand in die Südalpen auf die Pisten fährt.

Und selbst wenn Sie damit Recht haben, das macht auch keine Erkrankten schneller wieder gesund.
Wem bringt es etwas? Denen, die sich auf die Schulter klopfen können, dass sie nicht Skifahren waren? Denen, die anderen sagen können, diese seien mehr oder weniger selbst schuld?
Wie gesagt: ich verstehe den Sinn und Zweck Ihres Hinweises nicht.

12:13 von RoyalTramp

«Wer das mit der Globalisierung inklusive Auslagerung von medizinischer und pharmazeutischer Produktion, sowie unbeschränktem Reiseverkehr nicht verstanden hat …»

Zu starke Abhängigkeit in Europa von Medizin-Produkten, -Vorproduken, Medikamenten-Grundstoffen aus CHN / IND: JA.

Globales Reisen zur Pandemie-Prophylaxe einschränken / begrenzen: NEIN.

In welchem Maß reglementieren?
In welche / von welchen Ländern? Wie lange? Wer? Alle Menschen?
Sie selbst könnten bei Besuchen der Familie Ihrer chinesischen Frau in CHN eingeschränkt sein? Warum …?

«… und nichts von den jahrelangen Meldungen mitbekommen hat, wie wir unser Gesundheitssystem zwecks Gewinnsteigerung kaputtgespart haben, dass wir gar nicht "gut vorbereitet" sein können.»

Die Gesundheitssysteme aller Länder weltweit stehen wg. Corona unter großem (Behandlungs) Druck vor enormen Herausforderungen. Den genauen Rang des deutschen im weltweiten Vergleich weiß ich nicht zu benennen.
Es ist aber einer der oberen Ränge …!

@Meinung unserer Truman Welt - 09:39

"Gäbe es keinen Test, würde die Welt nichts merken. Es scheint bei den Bildern unglaubwürdig, wäre dennoch vorstellbar."

Falsch - Arztpraxen, Pflegeheime und Krankenhäuser werden es deutlich merken.

"Wir bekommen die Horrormeldungen 24 Stunden in allen Medien um die Ohren gehauen, aber interessanterweise nur von einer handvoll Orten der Welt."

Man kann auch Ihnen zum Gefallen in der Sahara, der Antarktis und der Wüste Gobi nach Covid 19 Viren suchen, damit Sie noch mehr Material für Ihre "Alles nur Hysterie" Kapriolen erhalten.

12:55 von YinYangFish

er hätte auch anmerken können. die portugiesen sind nicht so reisefreudig, wie nordeuropäer, weil ihnen das geld fehlt. wieviele deutsche sassen in der welt nochmal fest?

@ flegar um 10:23 Uhr

"Es ist schön für Sie, dass Sie Verwandte in China haben, die Ihnen berichten konnten. Das haben etliche Millionen Deutsche oder Europäer nicht. Diese sind auf die Berichte der Medien angewiesen."
Ich habe keine Bekannten in China. Aber nach den Berichten über China und dem Bekanntwerden der Infektionen bei der Fa. Webasto in Süddeutschland Ende Januar bin ich freiwillig in Quarantäne gegangen. Ich fand die Politik in NRW in bezug auf Karneval, Fußballspiele, Musikevents, Tagungen usw. gefährlich. Leider sind viele immer noch nicht bereit die Regeln einzuhalten. Die Forderung einer zeitnahen Lockerung der Maßnahmen ist kontraproduktiv.

09:40 von alex 0815

In China sind in der Altersgruppe 20-59 Jahre ca. 0.3% der Corona-Patienten gestorben. Klingt wenig, bedeutet aber statistisch (1:300) eine doppelt so hohes Chance die Krankheit 'nicht' zu überleben, wie für einen Lottospieler drei Richtige mit Superzahl zu erreichen (1:600). Sicherlich werden mehr ältere Mitbürger an der Krankheit sterben, als jüngere Leute. Aufgrund Ihres Kommentars gehe ich davon aus, dass Sie selber nicht zu den immer wieder propagierten Risikogruppen gehören. Aber bitte bedenken Sie eins: Wenn's dumm läuft, könnten Sie evtl. selber, als Einziger unter 300 anderen, betroffen sein!

@Alex

Es herrscht keine Panik in Portugal, dafür aber ein großes Verständnis der Bevölkerung für die aktuelle Geshundheitskrise.

Die Vorschriften in meinem Heimatdorf sind auch weitaus strickter als hier in Deutschland.
Polícia de Segurança Pública das portugiesische Gegenstück zur Ordnungsbehörde patrouillieren mit Autos durch die Straßen und geben über Lautsprecher durch , dass man zuhause bleiben soll.
Supermärkte werden strikter kontrolliert, indem nur Einzelne Personen erlaubt sind diese zu betreten, Einkaufswagen nach Nutzung desinfiziert werden und Kunden dazu aufgefordert werden, Produkte die sie angefasst haben nicht wieder zurück in die Regale zu legen.
Das Leben dort läuft alles andere als normal weiter, vor allem hinsichtlich der beginnenden Reisesaison und der Liebe der Portugiesen sich in explanadas und cafes zu tummeln

@ 10:27 von JanRos

Das ein Leichnam, der kontaminiert ist, kremiert wird, ist doch selbstverständlich, egal ob dies die Todesursache war oder ein auf den Kopf gefallenes Klavier. Die Kremierung bezieht sich allein auf die Kontamination, nicht auf die Todesursache. Ich kann derzeit feststellen, dass in einem Umfang eine detaillierte, sachliche Aufklärung in den Medien stattfindet, wie sie es sonst kaum jemals zu einem komplexen Thema gab. Das ist doch der Grund, warum so viele Menschen sich in Deutschland und eben auch Portugal freiwillig, auch wo es nicht kontrolliert wird, vernünftig aufführen. Ich bin wirklich erstaunt, wie vernünftig die Menschen in vielen Ländern sind und sich nicht durch Propaganda aus der Ruhe bringen lassen. Wie die Zahlen vom RKI zeigen: Vernünftiges Verhalten bringt Sicherheit für fast alle, bis auf geringe, fünfstellige Zahlen.

Die U.S.A. macht es vor...

Mit der Verzögerung von Infektion zu kritischem Zustand greifen alle Maßnahmen nur mit wochenlanger Verzögerung. Damit eine stabile Auslastung der Krankenhäuser zu erreichen, ist utopisch. Stattdessen wird man in Wellen agieren müssen. Wie die Tage zu lesen war, wird bezweifelt, daß die Bevölkerung ein Hü und Hott als glaubwürdig betrachten würde und dann keine Anweisungen mehr befolgen würde.

In den U.S.A. hingegen kann Trump jede Woche seine Meinung ändern und alle glauben, das war schon immer so und laufen und beten ihm jeden Hakenschlag nach. Das ist die Denkweise (oder eher Nichtdenkweise), mit der man eine 5-malige Politikumkehr, die zur wirtschaftlich wenn auch nicht humanitär wünschenswert zügigen Abwicklung der Krise nötig werden kann, umgesetzt bekommt.

12:26 von Ritchi

«Meines Erachtens nach halten die Portugiesen die Infektionszahlen insbesondere dadurch niedrig, dass sie nicht zum Skilaufen in die Südalpen gefahren sind.»

Portugal gehört zu den Ländern "in starker Randlage".

Für ganz wenige Menschen (Touristen) ist POR Durchreiseland, um dann anschließend an ein anderes Ziel zu gelangen. Mit dem Schiff auf in die Neue Welt jenseits des Atlantik "ist außer Mode". Entdeckungsreisende der Meere brechen auch nur noch wenige von Belém / Lagos auf.

Kann man unter diesem Aspekt auch Süd-Korea / Japan sehen. Niemand kommt "mal so" nach Japan auf die Inseln, der nicht auch nach Japan will.
Und Süd-Korea hat auch ausschließlich zu Nord-Korea eine Landgrenze.

Zu Schweden kann man diese Betrachtungsweise (eingeschränkt) auch mit Berechtigung anlegen. Zu Island sowieso.

Trotz der Voraussetzungen haben POR + SWE höhere Zahlen an bisher an Corona Verstorbenen, setzt man sie in Relation zur Bevölkerungszahl in DEU.

S-KOR / JAP aber sehr viel geringere …

So wie hier und nicht anders...

Ich bin hierlebender Portugiese und habe jeden Tag Kontakt zu meinen Eltern die dort leben. Eigentlich ist es dort genauso wie hier. Niemand ist dort mehr oder weniger Diszipliniert als hier. Die meisten Infizierten gibt es dort in den Ballungsgebieten Porto und Lissabon, im Rest des Landes sind es weniger Fälle weil die ländlichen Gebiete sich meist abgekoppelt haben und die Stadtmenschen auch dorthin nicht fahren. Aber wir werden zu Ostern sehen ob dort und hier sich die Menschen zusammenreißen werden.
Bleibt gesund!

rer Truman Welt

@Am 03. April 2020 um 10:30 von draufguckerin

Liebe Kommentatorin:
Scobel meinte das aber ganz anders als ich es verstand. Es war vielleicht eine Freudsche Fehlleistung von ihm.

Angst habe ich gar keine. Sie projizieren vielleicht ihre, die sie unhinterfragt alles hinnehmen lässt, was ihnen die Medien verklickern.
Zudem bin ich in der Tat nicht dazu bereit, teuren Blödsinn über mich ergehen zu lassen, der Millionen Existenzen bedroht und vernichtet. Das sehen so Menschen wie sie nicht. Das nenne ich nur unverantwortlich!

@ fathaland slim

Das hiesige Wild in Deutschland unterliegt meist einem strengen Controlling, bei dem z.B. kranke Tiere schonmal vorsorglich abgeschossen werden, um die Herde nicht anzustecken, und auch um auszuschließen, dass es am Ende auf dem Teller in heimischen Küchen landet. Insofern ist Wildfleisch in Deutschland definitiv ungefährlich.

In China findet dagegen überhaupt kein Wild-Controlling statt. Kranke Tiere? Egal! Alles was nicht bei 3 auf einem Baum ist, wird als "potenziell essbar" betrachtet. Das ist kein Ressentiment sondern meine 10 Jahre Lebenserfahrung in CN vor Anbetracht der großen Katastrophen, die dieses Land in den letzten 200 Jahren immer wieder heimgesucht haben. Da konnten die Menschen auch nicht gerade wählerisch sein, um zu überleben.

Das Problem: Wieder mal ist es CN! Nach SARS, MERS, Vogel- und Schweinegrippe! Und die Erkenntnis: auch beim nächsten Mal wird es wieder CN sein, denn Chinesen sind allgemein eher schmerz(lern)resistent. Ein Umdenken findet nur wenig statt.

10:10 von Murkel123

Man bekommt 66% des Lohnes weiter gezahlt
.
was kriegt man in Deutschland bezahlt ?
wenn man entlassen würde
wie ist das mit dem Kurzarbeitergeld und dem 2 Wochen Krankmelden,
das man sich selber genehmigen darf ?

Ich habe im Artikel keine relevanten Infos gefunden

Wenn man schon einen Gegensatz zum Nachbarn Spanien behauptet, erwarte ich in wichtigen Punkten einen Vergleich. Auch zu den einzelnen Maßnahmen und ihre Umsetzung in Portugal steht fast nichts im Artikel.
In Spanien werden überdurchschnittlich viele Infektionen und Todesfälle in drei der wichtigsten und dicht besiedelten Wirtschaftsregionen gemeldet, Madrid, Katalonien und Baskenland. Auffällig sind hier die vielen Infektionen und Opfer in Alten- und Pflegeheimen. Wie sieht es in Wirtschaftszentren Portugals zum Vergleich aus? Wann und wo sind die ersten Fälle in P. aufgetaucht? Gab es, wie in Spanien, Ende Februar/Anfang März noch Großveranstaltungen mit bis zu huderttausenden Teilnehmern (Fußballspiel R. Madrid vs Barcelona, Großdemos zum Frauentag am 08.03.20, Dorf- und Stadtfeste, Gottesdienste, usw.)?
Das allgemein beschriebene Vorgehen der port. Behörden lassen keine Unterschiede zum Vorgehen in anderen Ländern erkennen. Auch die Spanier, Deutsche und Italiener bleiben zu Hause.

12:55 von YinYangFish

@Ritchi:
«Ich verstehe den Hintergrund Ihres Hinweises nicht …
Und selbst wenn Sie damit Recht haben, das macht auch keine Erkrankten schneller wieder gesund … Wem bringt es etwas? Denen, die sich auf die Schulter klopfen können, dass sie nicht Skifahren waren? Denen, die anderen sagen können, diese seien mehr oder weniger selbst schuld?»

Nein - Erkrankte macht es nicht wieder schneller gesund.
Auch geht es nicht um Schulterklopfen, oder um Schuldzuweisung.

Da aber Corona nach Ostermontag nicht verschwunden sein wird.
Ist neben der prioritären Behandlung der (schwer) Erkrankten auch ein absolut notwendiger Ansatz, zu verfolgen, wie die Ansteckungswege / wo die Corona-Hotspots in Europa im Januar / Februar 2020 waren.

Rückgängig machen kann man an Geschehenem gar nichts mehr. Aber man muss (!) Erkenntnisse gewinnen, wie / wo die Mechanismen / Infektionswege waren. Um im weiteren Jahr 2020 Fehler nicht ein 2. Mal zu machen (!).

Der 1. Hinweis auf Ischgl-Hotspot kam aus Island …!

@alex um 09:40 Uhr

Sie zweifeln die Realität der Pandemie an und unterstellen, dass die niedrigen Zahlen anderer Staaten der Nichterfassung der Infizierten geschuldet sind. Es gibt mehrere Webportale auf denen man sich über die Entwicklung der Covid-19-Erkrankungen informieren konnte. In diesen Listen war zu sehen, dass einige Staaten keine oder wenige Erkrankte zu verzeichnen hatten. Dies gilt z.B. für afrikanische Staaten, Lateinamerika, Russland und Sachsen-Anhalt. Aber das Virus kennt keine Grenzen und hat auch in diesen Staaten Wirte gefunden. In Zeiten der Globalisierung keine Überraschung. Zurzeit werden in Italien und den USA die Toten mit Hilfe von Gabelstaplern auf Lastwagen geladen. In Italien mit Unterstützung der Armee. Ihre Leugnung der Pandemie ist nicht nachvollziehbar. Eben so wie der Unterstellung von Willkür bei den getroffenen Maßnahmen. In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie die Auflagen einhalten.

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