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Frage: wann können diese Sachen wieder öffnen??

Frage:

1. wann können Geschäfte wieder öffnen??
2. wann können ÖPNV (Stadtbusse, U-Bahn, S-Bahn) und Bahn wieder hochgefahren werden??
3. wann darf man wieder Fahrscheine in den Bussen kaufen??
4. wann können Kaufhäuser wie Galeria Kaufhof, Hertie und viele andere wieder öffnen??
5. wann duerfen Friseure wieder öffnen??
6. wann können Schulen, Sportgruppen (also Freizeitsport wie Yoga, Nordic-Walking, Handball, Gymnastik-Gruppen, Tanzgruppen) und Schwimmbäder wieder öffnen??
7. wann können auch aufgeschobene Operationen wieder gemacht werden??

Fußballstadien sehe ich allerdings durchaus ab September/Oktober wieder. Das sollte dann auch wieder möglich sein.

Laschet empfiehlt sich

Mit seiner sogenannten Osteransprache empfiehlt sich Armin Laschet nicht als Kanzlerkandidat sondern vielmehr als Diakon ... im Aachener Karneval. So viel Nichtssagen in so kostbaren Sendeminuten, so viel sinnloses Vorpreschen im Vorfeld der Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin: das ist gelebte Nicht-solidarität. So will NRW nicht geführt werden.

Herr Laschet prescht vor - warum

Ich verstehe Herrn Laschet, da ich mir vorstellen kann, dass die Regeln des Abstandhaltens und der Disziplin in den Hotspots des Ruhrgebietes kaum durchzusetzen sind - seit langem müssen wir eine Erodierung des Rechtsstaates und das Missachten unserer Gesetze registrieren. Da ist es jetzt umso schwerer, die Regeln durchzusetzen.
Aber Herr Laschet: Nur, weil man die Verhaltensregeln nicht durchsetzen kann, sollte man sie nicht gleich für alle abschaffen wollen.

Zum wirtschaftlichen Aspekt: NRW, besonders Duisburg, ist Ziel der "neuen Seidenstraße" (ein sehr blumiger Begriff für knallharte chinesische Wirtschaftsinteressen), ist der größte Binnenhafen und europäischer Umschlagshafen für Handelsware aus China. Wieviel Druck mag da ausgeübt werden?

Aber wollen wir wirklich einfach so weitermachen wie bisher? Wollen wir weiterhin unser Land mit Billigkram überschwemmen lassen und damit die europäische Qualitätsproduktion kaputtmachen lassen?
Ist das in unserem Interesse?

Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Infrastruktur

An erster Stelle muss die Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Infrastruktur gesichert sein. Wir müssen davon ausgehen, dass die Problematik noch wenigstens 8-10 Monate erhalten bleibt. Überall da, wo irreparable Schäden an unserer Lebensfähigkeit in der Massengesellschaft (Strom, Wasser, Wärme, Transport von Gütern, aber z.B. auch lebenserhaltende Versorgung und Pflege von Hilfsbedürftigen, Produktion von Lebensmitteln und medizinischem Material) drohen könnten, muss zuerst erleichtert werden. Dies wird unvermeidlich zu einer gewissen Erhöhung der Infiziertenzahlen führen. Nur wenn diese in einem Rahmen bleibt, dass sie mit den medizinischen Kapazitäten zu bewältigen ist und auch wieder eine Nachverfolgung von Infizierten ermöglicht, können überhaupt weitere Erleichterungen vorgenommen werden. Schulen sind eher zweitrangig, kein Schüler stirbt, wenn schließlich ein Schuljahr angehängt werden muss, aber es sterben sehr wohl Menschen, wenn kein Strom mehr verfügbar ist.

ist es wirklich Demokratie wenn jeder reinquatschen darf
ich assistiere doch auch nicht nem Arzt wenn er operiert
nem ihm gar das Skalpell aus der Hand und nur weil ich die Weihnachtsgans zunähe
mache ich das mit der Aorta auch
nicht mal meinem Flaschner gebe ich Ratschläge wenn er die Gasheizung montiert
sag dem KFZ Mechaniker wie er den Motor zu reparieren hat ....

20:47 von iog / aus: "Rufe nach Exit-Plan …"

«THW Bevölkerungsschutz
80000 freiwillige Helfer! - Wo?
Ich sehe und höre nichts davon oder ist diese Pandemie keine Katastrophe?»

Sehr wahrscheinlich sind nicht alle 80.000 direkt so nahe bei Ihnen vor der Tür tätig, dass Sie die alle persönlich sehen oder hören können …

@ Möbius Vorhergehender Threat

Es stimmt leider nicht, dass die Banken per se allen Zahnärzten Kredit gewähren (welcher übrigens zurückzuzahlen wäre, während fast alle anderen Mediziner Zuschüsse erhalten, die bei Ihnen verbleiben und die umfangreicher sind).

Außerdem hängt auch die Rendite einer Zahnarztpraxis stark vom Klientel, dem Leistungsangebot und der Lage ab und schwangt sehr stark zwischen den einzelnen Praxen und liegt teilweise auch unter der einer hausärztlichen.

Und wie gesagt- die Zuschüsse für Zahnärzte beziehen sich nur auf einen Teil, in vielen Fällen nicht mehr als 50% des Praxisumsatzes. Ich kenne viele Zahnärzte, die gerade echt in Panik sind, Kündigungen aussprechen und Kurzarbeit anmelden mussten. Das machen die nicht aus Jux und Dollerei ...

Spahn plustert sich auf

ist aber völlig ideenlos. Laschets Team hat den Dreh raus: langsames Hochfahren als Experiment. Ich vermisse lediglich das Maskengebot, das sich in Asien und Europa bereits bewährt hat. Die Stoßrichtung, Geschäfte bei der Umsetzung von Regeln im Gegenzug für Wiedereröffnung in die Verantwortung zu nehmen, ist richtig. Dies sollte streng kontrolliert und mit hohnen Bußgeldern belegt werden. Die Isolation von sehr Alten 75+ mit Vorerkrankungen, insb. institutionalisierten, ist leider unverzichtbar und muß durch bessere Schutzausrüstung sogar noch verstärkt werden, da das nach wie vor der Hauptschwachpunkt in Deutschland ist.

Warum exit?

Mir ist keiner in meinem Bekannten-/Freundeskreis bekannt, der nach einem unüberlegtem Exit ruft.
Kaum einer fühlt sich nennenswert eingesperrt, obwohl fast alle in Bayern leben, wo es eh etwas strenger ist.
Auch bei denen, die eher wenig mit abstrakten Statistiken oder Gedanken von Epidemiologen vertraut sind, geht das Retten von Menschenleben vor der Profitorientierung und verhungern wird hier niemand. Auch keiner meiner Bekannten, die leider auf Hartz IV angewiesen sind. Die bekunden ganz im Gegenteil noch das meiste soziale Mitverantwortungsbewusstsein, kaum Egoismus.
Als medizinischer Statistiker bitte ich euch alle um Zusammenhalt, denn wir brauchen Geduld, Vorausschau und kühle Gelassenheit mit sozialem Verantwortungssbewusstsein um diese (hinter-)listiges Virus zu besiegen, denn es wird zurück kommen - siehe Berichte aus China und Südkorea.
Frohe Ostern! Denn es geht um Auferstehung als Menschen.

Der Staatsvirologe

Bekommt Probleme:
Prof. Streeck verteidigt sich gegenüber dem „Tagesspiegel“: „Das ist absolut üblich, Zwischenergebnisse werden auf Kongressen ständig und auf der ganzen Welt mitgeteilt, in Vorträgen und über Posterpräsentationen. Nur dies ermöglicht eine jeweils aktuelle wissenschaftliche Diskussion. Von Herrn Drosten zu behaupten, dies sei unwissenschaftlich, stimmt schlichtweg nicht, und mag aus ganz anderen Gründen erfolgt sein.“

@ draufguckerin

Eine „ Erodierung“des Rechtsstaates habe ich in den letzten Jahren nicht wahrgenommen, aber sei es drum.

Recht haben Sie aber damit, dass wir es in der Hand haben, etwas zu ändern. Ich kann nur jeden bitten, auf dem Wochenmarkt und in örtlichen Fachgeschäften einzukaufen, statt Amazon und Co zu unterstützen und die Discounter zu stürmen.

Wir sind dafür verantwortlich, dass Billigprodukte europäische Waren verdrängen, denn wir konsumieren sie.

@ Demokratieschue, um 21:10

Was soll Ihr (unvollständiger) Fragenkatalog, den sowieso jeder vor Augen hat?
...
8. Wann startet das Flugzeug? :-)

Besuchsverbot in Altenheimen

Sicher ist Schutz wichtig, zwingend notwendig. Aber gerade bei den älteren Menschen ist es auch wichtig zu sehen das sie leiden, depressiv werden, wenn sie Angehörige nicht sehen. Es kann nicht sein das ein älterer Menschen für Monate ungefragt in Isolation leben soll. Schutzkleidung für Angehörige und eine Besuchszeit. Besuchszeit von einer Stunden hat auch die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel in ihrer Rede vor drei Wochen vorgeschlagen.

@ iog

THW Bevölkerungsschutz
80000 freiwillige Helfer! - Wo?

Die THW Helfer sind ehrenamtlich tätig und haben im Alltag ihre Berufe.

UK

Mittlerweile ist Großbritannien das vierte Land in der EU mit über 10000 Verstorbenen. Der leichte Rückgang der Fallzahlen liegt an den Kontakt- oder Ausgangsbeschränkungen. Das Virus ist aber immer noch da. Geben wir ihm jetzt wieder mehr Wirte, könnte man das spätestens in 2-3 Wochen bereuen. Im stressigen Arbeitsalltag oder in der Schule die Hygiene- und Abstandsvorschriften immer einhalten zu können, erscheint mir eher wie Wunschdenken. Wie schnell hat man im Stress das Händewaschen vergessen oder sich ins Gesicht gefasst, oder ist schnell am Kollegen am Schalter vorbeigequetscht. Mein Sohn arbeitet täglich bei einer großen Bank. Da gibt es bis jetzt noch kein Desinfektionsmittel, geschweige denn Masken. Für die Hände nimmt er Privat von zuhause mit. Aber weder Automatentastatur noch Unterschriftenpads werden hier mit irgendwas laut Arbeitgeber desinfiziert. Soweit zur Realität.

Erst preschte Söder vor, jetzt halt Laschet...

@21:11 von HeinzL
Wissen tun sie beide naturgemäß nichts. Sie müssen glauben, was ihnen ihre Fachleute empfehlen.
Und Laschet hat sich offensichtlich nach seiner Expertenkommission gerichtet.

Verantwortung der Politiker

Schauen wir doch einmal, wo von unseren Politikern Verantwortung übernommen wird. Spahn kommt nicht mehr raus. Klappt es, ist er der Held. Geht es schief, war es das für ihn. Laschet hat noch eine Meinung, hat hoffentlich die richtigen Experten befragt und wird dafür wohl oder übel auch Verantwortung übernehmen. So wie bei seiner zügigen Reaktion nach Heinsberg. Ging schief.... Lindner übernimmt Laschets Plan, der seinen Ziele entspricht. Bezieht Position, hat seine Sponsoren bedient. Kassiert wieder Wahlkampfspenden dafür. Und mit der Übernahme hat er sich doch gleich die Tür aufgemacht, er habe sich ja nur dem Plan von Laschet angeschlossen. Was ist das denn für ein Witz. Hat Herr Lindner keine eigene Meinung?
Und die Freiheit erkaufen wir uns damit, dass per App alle unsere Kontakte erfasst werden. Wie freiheitlich-liberal...

also auf nem Schiff hat einer das Sagen

und bei Sturm ist ohnehin keine Zeit für Diskussionen
und wir befinden uns gerade in einem Orkan ...

Schulen und was wollen die überhaupt?

Einfach die Sommerferien kürzen bzw. streichen, dann kann das Schuljahr 6 Wochen länger dauern und alle Abschlüsse in ruhigeren Zeiten ablaufen. Urlaub gibt es dieses Jahr eh nicht!

Da ist z.Zt. keine Eile geboten, einfach noch 2 Wochen zuhause.

Was wollen die Politiker?
a) Herdenimmunität
b) Ausrottung

a) Geht mathematisch erst in 2-3 Jahren und mit diversen Lockdowns und Verbot von Reisen, ohne öffentliche Veranstaltungen (Fußball, Konzerte usw. usw.) .
b) Geht nur in enger Abstimmung mit anderen Ländern, Schutzmasken und Tests sowie Quarantäne bei Reisenrückkehr. Das könnte Beispiel CHINA in 2 Monaten passieren.

Aber Herr Spahn und Laschet wollen ja krampfhaft Variante A. Das Volk bestimmt Variante B. Dafür wäre mal eine Volksabstimmung gut!

Schwierig

Ich finde es äusserst schwierig, hier das Richtige entscheiden zu können bzw müssen. Keiner war bisher in einer solchen Situation. Gesundheit ist ein hohes Gut. Unser Gesundheitssystem darf nicht überlastet werden, aber auch unsere Wirtschaft darf nicht zum Erliegen kommen. Ich denke, jeder ist indirekt oder direkt mit dieser Problematik betroffen (mein Vater ist lungenkrank, ich arbeite bei einem Autozulieferer.. momentan in Kurzarbeit). Ich möchte, dass mein Vater nicht an diesem Virus stirbt, aber ich möchte auch morgen nicht arbeitslos sein.. welcher Weg ist richtig und welcher falsch? Es kann nur ein Mittelweg sein, mit einigermaßen vertretbaren Entscheidungen. Extreme in die eine oder andere Richtung sind es wohl nicht..

@ 21:10 von Demokratieschue...

Wen fragen Sie das alles denn? (zum 1000. Male)...

Teile und herrsche

Das Teilen der Bevölkerung in verschiedene "Problemgruppen", denen mehr oder weniger Kontakt erlaubt oder ganz verboten werden soll, finde ich besonders perfide.
"Teile und herrsche" diese macchiavellistische Strategie soll eine Gesamtheit, die man beherrschen möchte, voneinander trennen. Indem man aus einer Gesamtheit mehrere Gruppen voneinander isoliert und ihnen mehr oder weniger Privilegien zugesteht, zerstört man die Solidarität der Gesamtheit. Man hetzt die Untergruppen gegeneinander und kann sie so besser beherrschen. Erwerbstätige und Arbeitslose, Rentner und Schulkinder, Heimbewohner, alte und junge Menschen, Kranke und Gesunde, Raucher und Nichtraucher, Sportler und CouchPotatoes, Kleinkinder, Hausfrauen, Arbeiter in der Produktion, Angestellte ... jeder gegen jeden? Herr Laschet, geht's noch? Wessen Interessen vertreten Sie?

Was reitet Herrn Laschet, dass er so einen Druck macht?

Etwas für Profis

War Lindner nicht der Mensch, der bei anderer Gelegenheit meinte, die Angelegenheit solle Profis überlassen werden?

Warum hält er sich nicht einmal an seinen eigenen Ratschlag?

@iog, BH

Die freiwilligen Helfer (THW, Feuerwehr, DRK, IHK, HWK, usw.) werden demnächst von ihren Arbeitgebern genötigt, ihre Freiwilligkeit einzustellen.

Welcher Arbeitgeber will sich unnötige Risiken ohne Gegenwert ins Haus holen?

Ich kenne keinen (mehr).

21:23 von Pipilangstrumpf

Schutzkleidung für Angehörige
.
damit ne demenzerkrankte Oma aufsuchen
welche ihre Angehörigen schon so nicht erkennt
und wenn ich mir meine Oma so betrachte .... nicht im Pflegeheim
sondern wie das wohl war als ihr Mann im Krieg war, sie in ein Jahr nicht sah
nie wusste ob er noch lebt
da muß ich sagen
da sind die heutigen Probleme echt noch überschaubar

Berufspolitiker und

Laienexpeten. Als Berufspolitiker kommt schon einiges an fehlendem Wissen aus dem Munde dieser Politiker, aber nun kommt noch das grundsätzliche Fehlwissen dazu.
Bitte verschont uns davor.

Es geht aufwärts.

"Die Bereitschaft zum Verzicht braucht auch eine Aussicht auf Normalisierung."

Ein guter Tag. Geht doch. Es kehrt Vernunft ein, langsam, aber besser als gar nicht.

Sollten die Beschränkungen in den nächsten Tagen, oder sagen wir ganz großzügig, bis Ende des Monats fallen, lasse ich mich auch nicht lumpen und besitze den Großmut, unserer Regierung das entgangene Auferstehungsfest und die Entbehrungen der letzten Wochen zu verzeihen. Passte ja auch ganz gut zur Fastenzeit.

Ob dies freilich alle, die gerade im Begriff sind, ihre wirtschaftliche Existenz zu verlieren, noch so sehen können, wage ich nicht zu beurteilen.

Corona Auflagen...

Am 12. April 2020 um 21:10 von Demokratieschue...
Frage: wann können diese Sachen wieder öffnen??
Frage 1-7 ?
### Wie im Bericht beschrieben. Nach und nach... ( Nach und nach wollen die Ministerpräsidenten einzelne Beschränkungen aufheben)...
und... Wie im Bericht beschrieben... (bei erneuten Corona-Ausbrüchen wieder einführen). 

Abstandsregeln in Kitas?

Ich weiß nicht, wie Herr Laschet sich das in Kitas vorstellt. Wie macht man kleinen Kindern klar, dass sie Abstand voneinander und von den Erzieherinnen und Erziehern halten sollen? Das ist völlig weltfremd. Oder gelten für diese Berufsgruppe laschere Sicherheitsmaßnahmen, damit die Wirtschaft wieder läuft? Könnte es vielleicht sein, dass Herr Laschet mehr an seine Wahlchancen auf dem CDU-Parteitag denkt und sich daher als Macher inszeniert?

Herr Lindner ...

Herr Lindner fordert dies und das. Keine Verantwortung tragen wollen, aber zur Corona-Krise jede Gelegenheit jede Gelegenheit nutzend, um sich in die Medien zu bringen. Gerade er als Mann der FDP, die vorher keine Gelegenheit ausließ, um nach Steuersenkungen und weniger Staat zu rufen, war einer der ersten, die nach staatlicher, finanzieller Unterstützung für die Unternehmer riefen, als die wirtschaftliche Situation sich aufgrund der Corona-Krise verschlechterte.
Warum sorgen Unternehmer und Selbstständige eigentlich nicht auch für Verdienstausfälle vor, wie es Arbeitnehmer mit ihren Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung machen müssen?
Wieviele Mitnahmeeffekte von nicht wirklich notleidenden Selbstständigen und Unternehmen wird es beim staatlichen Geldregen geben?

@ 21:15 von AufgeklärteWelt

"Ich vermisse lediglich das Maskengebot" Was soll das Herumreiten auf einem toten Gaul? Es ist sicher, dass wir auf viele Monate hin nicht annähernd für die ganze Bevölkerung (und weltweit für alle Völker) genug Masken haben werden. Wir können froh sein, wenn es für die rein medinzischen Versorgung genug Schutzmaterial gibt. Für die Bevölkerung ist nichts übrig. Es ist unmöglich, schnell genug die benötigten Produktionskapazitäten zu schaffen, um den Bedarf zu decken. Also, auf Monate kann es daher keine Maskenpflicht geben, selbst wenn sie so nütlich wäre, wie einige behaupten. Sie sind aber nicht so nützlich, sie sind nur noch ein Sahnehäubchen oben drauf, wenn alle anderen Maßnahmen brav durchgeführt werden. Und bitte keine Vorwürfe gegen irgendwen: Seit es solche Schutzkleidung gibt, sind niemals genug Vorräte und Produktionskapazitäten für eine Pandemie vorgehalten worden. War seit hundert Jahren weltweit immer zu teuer.

Schutzausrüstung

App schön und gut, kostet wenig bei hoher Stückzahl. Wie sieht konkret die Ausstattung von Kliniken, Altenheimen und sozialen Einrichtungen mit Schutzausrüstung aus? Es wird geschwiegen, in St. Augustin in traurigen Doppelsinn sogar totgeschwiegen.

Die Lockerungen scheitern an den eigenen Vorgaben

Grundsätzlich bin ich auch davon überzeugt, dass es über kurz oder lang Lockerungen der Maßnahmen geben muss, aber sicher noch nicht jetzt.
In meinem nahen persönlichen Umfeld ist eine Person an dem Virus erkrankt. Dies wurde dem GA (Gesundheitsamt) entsprechend gemeldet. Das GA hat dann vorgegeben welche "Kontaktpersonden" zu benennen sind. Dabei weichen die Vorgaben des GA allerdings von den Vorgaben des RKI ab. Das RKI gibt vor, dass "Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- ("face-to-face") Kontakt" zu erfassen sind, das GA hat das Wort "kumulativ" schlicht gestrichen... So reduzierte sich die Zahl der Kontaktpersonden deutlich. Von den verbleibend benannten 5 Kontakten mussten schließlich drei in Quarantäne, getestet wurde keiner.
Eine Voraussetzung in den Plänen zur Lockerung ist aber, dass die Kontaktpersonen alle getetstet werden sollen. Sie werden nicht einmal alle benannt. Damit ist Ende Gelände!
Ist übrigens keine Kritik an den GA, die "am Anschlag" sind.

Vielleicht sollten die BL mit den ...

... wenigsten Fällen und größten Reserven an Intensiv- und Beatmungsplätzen in die Lockerung starten?
Oder vielleicht nach dem Prinzip last in - first out bzgl. Pandemie?

Was von MP Laschet so vorgeschlagen wird, ist mir zu unausgegoren.

Erst einmal ausreichend Schutzbekleidung und Desinfektionsmittel beschaffen - auch für Schulen, Hochschulen, Kitas,
usw.

Umfassend testen, sowohl auf die Infektion als auch auf Antikörper, so dass Fachleute einen Eindruck für die "Durchseuchung" bekommen.

@21:30 von Michael Meier72

"Was wollen die Politiker?
a) Herdenimmunität
b) Ausrottung"

a) ist der reine Wahnsinn, da es hierbei zu Hundertausenden Toten käme; b) erfordert eine große Disziplin (die insbesondere bei der Jugend wohl nur asiatische Länder aufweisen) sowie Schutzmaterial (dessen eigene Herstellung die Bundesregierung noch immer nach dem Prinzip "der Markt regelt das" völlig irrwitzig angeht. Zwischen a) und b) gibt es noch die Variante, Corona-19 auf "kleiner Flamme" zu kochen bis ein Impfstoff oder früh wirksame Medikamente zur Verfügung stehen. Vermutlich wäre dies der einzige in Deutschland realpolitisch erreichbare und zugleich wünschbare Weg, selbst wenn er nicht ohne Risiko bleibt. Man muß allerdings deutlich feststellen, dass gerade Merkels Wahl von a) (Durchseuchung der Bevölkerung bis zu 60/70 %) völliger unakzeptabel ist.

There is no easy way out

Ich gewinne hin und wieder den Eindruck, daß einige Leute immer noch der Träumerei nachhängen, man könnte einfach wieder alles auf "normal" (im Sinne von "wie vorher") umschalten.

Das mag vielleicht emotional-psychologisch nachvollziehen zu sein, läßt sich aber faktenbasiert dummerweise nicht herleiten.

Man sollte sich also - und das auch gerade, wenn man als Politiker entsprechende Gedanken in die Medienwelt haut - bitte mit der Realität und der neuen Situation anfreunden.

Und eine Krise wie diese läßt sich eben nicht einfach abschalten. So oder so, es wird Kraft kosten. Und ggf. Menschenleben.

Ich wäre für den Versuch, den Verlust an Leben möglichst gering zu halten.

21:13 von Sisyphos3

«warum überläßt man die Entscheidung nicht Leuten die´s "blicken"»

Gar niemand anders als letztendlich Politiker können über Verlängerung / Veränderung / Abschwächung / Verschärfung der bestehenden Maßnahmen entscheiden.

Verfügen konnte sie auch niemand sonst außer den Politikern.

Wissenschaftler / Ökonomen / Mediziner / Psychologen können nur nach besten Wissen bewerten, und Politiker bei ihren Entscheidungen beraten.

«… ist es wirklich Demokratie wenn jeder reinquatschen darf»

Ja - ist Demokratie, wenn Politik vor der Entscheidung verschiedene Fachleute anhört. Deren evtl. auch unterschiedlichen Bewertungen in die Entscheidung einfließen lässt.

Und entscheiden müssen dann die Politiker. Zielgerichtet besser sind Entscheidungen, die auf lokale Unterschiede der Corona-Situation in DEU eingehen. Die aber nicht alle Regionen im Land über den einen einzigen Corona-Kamm der nicht vorhandenen Gleichheit scheren …

21:35 von Rolf_US

Das ist völlig weltfremd
-
das ist noch mehr als weltfremd
und dass er sich am CDU Parteitag als "Macher inszeniert" noch am wahrscheinlichsten

@standkomma, 21:16

"(…) und verhungern wird hier niemand."

Sie können getrost davon ausgehen, dass bei Aufrechterhaltung der Maßnahmen und einer dann zu erwartenden Versorgungskrise nicht nur sehr wohl sehr viele Menschen verhungern werden...

... sondern dass bereits Menschen verhungert SIND - Menschen mit psychischen Vorerkrankungen etwa, die ihren sowieso auf Kante genähten Lebensstil nicht von einem auf den andern Tag umstellen KÖNNEN.

@ Rolf_US um 21.35 Uhr "Abstandsregeln in Kitas"

"Ich weiß nicht, wie Herr Laschet sich das in Kitas vorstellt" - das weiß er wahrscheinlich selber nicht. Und so einiges andere weiß er auch nicht. Er gibt einfach dem Druck der Wirtschaft nach. Genau so, wie er es beim Karneval gemacht hat - dem Druck nachgegeben.

Abstandsregeln lassen sich zur Zeit halbwegs einhalten, aber wenn wieder viel mehr Menschen unterwegs sind, Spielplätze und Gaststätten wieder öffnen ... wie soll das werden?

@ 21:30 von Michael Meier72

"Das Volk bestimmt Variante B. Dafür wäre mal eine Volksabstimmung gut!" Das ist der Grund, warum eine direkte Demokratie, siehe Brexit, nicht unbedingt immer das wahre ist: Nämlich dann, wenn der Wunsche des Volkes einfach nicht so geht, wie das Volk sich das vorstellt. Wir haben es noch nicht einmal in Jahrzehnten geschafft, die Kinderlähmung auszurotten, für die es einfachste Impfungen gibt. Und da soll es uns gelingen, SARS-CoV-2 weltweit auszurotten? Und das in ein paar Monate - vorher darf sich nämlich weltweit nichts rühren, sonst ist die Pandemie sofort wieder da. China hat riesige unbewachte Grenzen zu anderen Ländern, wo über die grüne Grenze immer wieder Infizierte kommen können. Wir wissen nicht sicher, ob es nicht Menschen gibt, bei denen der Virus sich "verkapselt", um dann wieder aufzutreten. Dann ist Variante B ganz im Eimer.

Step by step

1. Bei Zubereitung von Lebensmitteln, in Einkaufsläden und im öffentlichen Nahverkehr Mundschutzpflicht einführen.

2. Wirtschaft und Dienstleistungssektor wieder hoch fahren - unter besonderen Auflagen, genauso wie die Öffnung des Handels.

3. Die Versorgung, Betreuung und Besuchsmöglichkeiten von Alten und Menschen mit Einschränkungen im Leben sicher stellen!
Betreuung Zuhause qualitativ & quantitativ in ein Neues Licht setzten!

4. Spielplätze und Freizeiteinrichtungen konzeptionell sinnvoll öffnen. Durch die geplante App könnte das wahrscheinlich eher machbar sein?

5. Jugendherbergen, Centren,... neue Unterbringungs- bzw auch Urlaubskonzepte unterstützen.

6. Kita und Schulen bis einschließlich der 7.Klasse noch mindestens bis nach den Ferien komplett zu lassen!!! Sonst sind wieder noch viel mehr Personen gefährdet!
Die Teens könnten nach den Ferien mit passendem Konzept starten und somit (leider nach Versuch & Irrtum Verfahren) auch als Vorbild für jüngere fungieren.

21:35 von Rolf_US

Abstandsregeln in Kitas?

Ich weiß nicht, wie Herr Laschet sich das in Kitas vorstellt. Wie macht man kleinen Kindern klar, dass sie Abstand voneinander und von den Erzieherinnen und Erziehern halten sollen? Das ist völlig weltfremd. Oder gelten für diese Berufsgruppe laschere Sicherheitsmaßnahmen, damit die Wirtschaft wieder läuft? Könnte es vielleicht sein, dass Herr Laschet mehr an seine Wahlchancen auf dem CDU-Parteitag denkt und sich daher als Macher inszeniert?
///
*
*
Richtig, Ordnung war in Kita und Schulen eben von gestern.
*
Aber das darf man Herrn Laschet nicht auch noch an die Backe machen, das sind seine rotgünen Erbschaften.

Risikogruppen

Ich habe hin und wieder den Eindruck, daß zuviele Leute das mit den Risikogruppen noch nicht wirklich verstanden haben.

Das Virus infiziert jeden gleichermaßen. Jeder passende Wirt wird bei Gelegenheit zur Beute. Vom Baby bis zum Greis.

Nun ist das Immunsystem des Wirts (ergo eines Mitmenschen) an der Reihe, gegen die Infektion anzukämpfen.

Ist das Immunsystem bereits vorab in seiner Funktion reduziert, gilt dieser Mensch als Mitglied einer der Risikogruppen. Das meint nicht, daß man außerhalb dieser Risikogruppen ungefährdet wäre.

Nur die Wahrscheinlichkeit eines erschwerten Infektionsverlaufs ist höher in den Risikogruppen.

Also wenn man z.B. eine Vorerkrankung aufweist (von der man möglicherweise nicht mal etwas weiß!) oder aufgrund fortgeschrittenen Alters naturgemäß etwas weniger Reserven hat.

Das ist aber etwas für Statistiken in der Masse, nichts für eine Individualbetrachtung.

Eine Separierung ohnehin nicht sinnvoll möglich.

Fazit: Das Virus kann jeden treffen.

Es wird noch weh tun

Bis wir diese Pandemie überwunden haben, werden wir noch durch ein tiefes Tal gehen. Aber das schaffen wir, wenn wir zusammen halten.
Ich mache mir aber erheblich mehr Sorgen um die Länder, die nicht so rational geführt sind und nicht so ein kooperative und durchdachtes Gesundheitssystem besitzen.

Wozu Beschränkungen aufheben

Dazu gibt es doch keinen Grund.
Ich habe mich bisher in keiner Minute überhaupt beschränkt gefühlt.
Ich muss arbeiten.
Ich kann einkaufen.
Ich kann genug essen und trinken. Zur Not mit Lieferdiensten.
Wenn man nicht auf die normalen Verdummungs - TV - Sender angewiesen ist, hat man mit Streamingportalen auch etwas Unterhaltung.
Ich frage mich, wo denn eigentlich das Problem für andere Menschen ist?
Mein Problem ist, dass ich trotz Vorerkrankungen noch zur Arbeit muß.
Lieber würde ich ein paar Monate das Muster meiner Raufasertapete bewundern, als mich täglich in Lebensgefahr zu bringen.
Aber eingeschränkt bezüglich der Normalität bin ich nicht.
Von mir aus kann der Ausnahmezustand noch mehrere Monate andauern. Hauptsache ich überlebe.
Für mich sehe ich keinen Grund, die wenigen Einschränkungen wieder aufzuheben.
Warten wir doch erstmal ab, bis ein Impfstoff gefunden ist.
Oder wollen die Politiker und die Wirtschaft vorsätzlich Menschenleben opfern für
den schnöden Mamon?

@ 21:36 von Autograf

"Also, auf Monate kann es daher keine Maskenpflicht geben, selbst wenn sie so nütlich wäre, wie einige behaupten. Sie sind aber nicht so nützlich, sie sind nur noch ein Sahnehäubchen oben drauf, wenn alle anderen Maßnahmen brav durchgeführt werden."

Sie irren sich. Bereits einfache, nichtmedizinische (auch selbstgemachte) Masken sind erstaunlich wirksam bei der Beschränkung der Verbreitung von Atemluft und reduzieren so die Ansteckungswahrscheinlichkeit bei Nahkontakten, die in vielen Lebensumständen (Bus, Bahn, Supermarktregal, ...) unvermeidlich sind. Es ist ein sträfliches Versagen der Bundesregierung, bisher auf eine Maskenpflicht verzichtet zu haben, obwohl deren Erfolg bei der Reduzierung der Übertragungswahrscheinlichkeit physikalisch einfach einsichtig ist und ferner mit Erfolg in Asien zur Anwendung kommt. Mit Verfügbarkeit einfacher medizinischer Masken für das Volk wird sich die Schutzwirkung verstärken. Maskenpflicht ist eine zentrale, unverzichtbare flankierende Maßnahme.

Sisyphos3

Wie kommen Sie denn darauf das im Altenheim nur Menschen leben, die an Demenz erkrankt sind??? Sie haben ja Nerven! Als der Mann Ihrer Großmutter im Kriege war, da war Ihre Großmutter jung und hatte noch ein Leben vor sich. Wie gut das Ihre Großmutter noch zuhause leben kann.

„... überschaubare, gut kontrollierbare Einzelmaßnahmen …“

Naja, die Maßnahmen, die gut kontrolliert überschaubar waren, die wurden nicht in anwendbare Handlung gebracht!

Es lässt sich planen, was auf die Bevölkerung zukommen kann:
C.) Für Unternehmen bereits seit Dez. 2010 Version 3.0
Handbuch Betriebliche Pandemieplanung zweite erweiterte und aktualisierte Auflage
Auf Seite 9: Einführung in das Handbuch
… Das Handbuch kann daher als eine Art Werkzeugkasten betrachtet
werden, in dem jeder Nutzer das Richtige für sich finden soll.

B.) BRD veröffentlicht den ersten nationalen Pandemieplan für Deutschland 2005

A.) WHO veröffentlicht Musterplan 1999

Der Bevölkerung vertrauen!

2 Meter Abstand plus Maske & ggf. Tracking App peu a peu wieder hochfahren. Die einzelnen Bereiche des öffentlichen Lebens (Wirtschaft, Kultur, Bildung, Verkehr) mögen Konzepte einreichen, die dann genehmigt werden. Bei Verstößen von Privatpersonen € 150,--/Nase, bei Verstößen seitens der Wirtschaft empfindlichere Strafen, bis hin zum Entzug der Betriebsgenehmiging. Beispielsweise hatte der Bus auf La Gomera statt 54, nur noch 18 Sitzplätze und die waren markiert, sodass die Passagiere den weitest möglichen Abstand hatten. Außerdem wurden Handläuufe usw. mehr oder weniger ständig desinfiziert und der Bus durfte nur mit Maske benutzt werden. In Deutschland hingegen (Frankfurt am Main) muss in den U-Bahnen noch immer ein Knopf gedrückt werden, um die Tür zu öffnen - ist es so schwer, alle Türen immer automatisch zu öffnen und zu schließen???? Intelligente und individuelle Lösung müssen her, für alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens - WIR EUROPÄER UND DEUTSCHEN KÖNNEN DAS !

Herrn Laschet ist nun wirklich jedes Recht abzusprechen

sich über das Gefährdungspotential , Prävention und dessen Lockerung in Sachen Corona ernsthaft zu äussern. Es war in NRW wo einer der Coronaherde durch leichtsinnige Akzeptanz von Karnevalsmassenveranstaltungen zu einem Coronzentrum geführt hat ... So jemand gehöhrt jeder Verantwortung entbunden ..

Maskenpflicht muss nicht

Maskenpflicht muss nicht sein. Wenn die Abstandsregelung eingehalten wird, reicht das vollkommen.
Außerdem gibt es ja noch die 70% ige Durchseuchung, ohne die eine Immunisierung nicht funktioniert.
Allerdings bei 140000 Infizierten auf 83 Mio. Einwohnern wird das seine Zeit dauern....

Laschet for Kanzler!

Er ist der einzige, der versteht, dass gute Politik (wie das Leben) nie aus einem absoluten Ausrichten an Einzelerscheinungen und protestantischen "Verzicht auf alles potentiell Gefährliche", sondern immer aus einem positiven Ausgleich von Interessen und konkurrierenden Ziele besteht.

Laschet for Kanzler!

@21:23 von Pipilangstrumpf

"Sicher ist Schutz wichtig, zwingend notwendig. Aber gerade bei den älteren Menschen ist es auch wichtig zu sehen das sie leiden, depressiv werden, wenn sie Angehörige nicht sehen. Es kann nicht sein das ein älterer Menschen für Monate ungefragt in Isolation leben soll. Schutzkleidung für Angehörige und eine Besuchszeit. Besuchszeit von einer Stunden hat auch die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel in ihrer Rede vor drei Wochen vorgeschlagen."
Sie haben recht, auch das Besuchsverbot auf Palliativstationen und in Hospizen ist grausam für alle Beteiligten. Patienten wie Besucher können ja selbst entscheiden, ob sie ein Risiko eingehen wollen oder nicht.
Was die Patienten mit Demenz und die Hochbetagten betrifft, bin ich ebenfalls sicher, dass die lieber sterben würden als hilflos der Einsamkeit ausgesetzt zu sein.

Re nie wieder spd

Ich habe mich bisher in keiner Minute überhaupt beschränkt gefühlt.
Ich muss arbeiten.
Ich kann einkaufen.
Ich kann genug essen und trinken. Zur Not mit Lieferdiensten.
Ach du meine Güte, wieder einer der möchte dass die Beschränkungen ewig dauern. Irre.

21:23 @Pipilangstrumpf

Ich stimme Ihnen zu, Angehörige könnten dem Personal damit auch etwas Arbeit abnehmen - gerade weil der
Krankenstand teilweise hoch ist.
Das Pflegepersonal hat - unwissentlich - das Virus in die Heime gebracht - weile keine Schutzkleidung vorhanden war/ist und keine regelmäßigen Tests durchgeführt wurden.
Eine schwierige Situation.

@Sisyphos3
Sie kommen immer mit dem gleichen Argument, nicht jede/Demenzkranke erkennt seine Angehörigen nicht mehr.
Und wenn, Nähe und Wärme spüren, Umarmungen brauchen diese Menschen trotzdem.
Ihre Oma hat auf ihren Mann gewartet, doch sie war nicht isoliert.

Durchseuchung 2.0

Heute gab es wieder 3250 Neu-Infizierungen und die Wirtschaft setzt die Politik so unter Druck, dass Lockerungen abgesprochen sind, obwohl es eine weltweit tödlich verlaufende Pandemie ist? Ich habe kein Verständnis. Geht es um Wachstum, um Kohle oder um Menschenleben? Wenn auch der letzte Arbeiter durch die Seuche dahin gestreckt wurde, werden die Reichen aus Politik und Wirtschaft feststellen, dass man Geld nicht essen kann - auch nicht mit dem vergoldeten Löffel!

@21:50 von nie wieder spd

"Wozu Beschränkungen aufheben
Dazu gibt es doch keinen Grund.
Ich habe mich bisher in keiner Minute überhaupt beschränkt gefühlt.
Ich muss arbeiten.
Ich kann einkaufen.
Ich kann genug essen und trinken. Zur Not mit Lieferdiensten."

Weil es hier offenbar nicht um Sie geht, sondern um Millionen andere, die nicht mehr frei arbeiten können und deshalb in Existenznot geraten. Zudem droht Anarchie, wenn der Staat bei der Bewältigung der Krise soziale Unruhen auslöst und sich und die deutsche Wirtschaft in eine unmögliche finanziele Situation manövriert.

Der Schutz der Risikogruppen sollte

besser funktionieren als bisher. Nicht durch "Wegsperren", sondern durch konsequentes, tägliches Testen in den Alten- und Pflegeheimen, damit gerade dort ein Ausbruch verhindert werden kann.
Darüber hinaus finde ich auch die Ausführungen des Palliativ-Mediziners Thöns sehr bedenkenswert, frühzeitig mit den PatientInnen zu besprechen, ob diese z.B. im Falle von sehr hohem Alter und zahlreichen Vorerkrankungen eine belastende Intensivtherapie mit künstlicher Beatmung überhaupt wollen.
Eine Alternative wäre, dass man Ihnen ein Sterben - palliativmedizinisch begleitet - im Kreise der Angehörigen ermöglicht, wenn sie das wünschen und in ihrer Patientenverfügung so festlegen.
Wie er sagte, müsse heute niemand mehr an Erstickung sterben, wenn entsprechende palliative Behandlung ermöglicht wird.
Darüber hinaus fände ich eine Testung auf Antikörper bei den Angehörigen wichtig, damit diese, wenn sie die Krankheit schon überwunden haben, ihre Eltern/Großeltern wieder besuchen dürfen.

@um 21:30 von Michael Meier72

a) dauert zu lange, wie Sie schon sagen 2-3 Jahre
b) erstens klappt´s nicht mit der Absprache zwischen den 'Ländern, zweitens ist der Zug "Ausrottung" abgefahren

Nur der Vollständigkeit halber:

c) wir ziehen es durch, mit evtl. Triage (die übrigens Alltag ist im Rettungswesen), mit evtl. ethisch. schwierigen Entscheidungen, mit einer vllt. 5-6stelligen Opferzahl usw.
Dann ist das Thema ziemlich fix durch.

Laut vieler Kommentatoren passiert ja gar nix, also was soll schon schiefgehen?

Ich bin ja immer noch dafür - Isolation nur für Rentner und Schwerstkranke. Die Fallzahlen sind diesbzgl. ziemlich eindeutig. Alle anderen müssen/dürfen durch.

@ 21.35 R

Ich bin Ez im Hort in einer Einrichtung mit 12 Gruppen zw. 1-11Jahren (bin also echt am überlegen, wie das machbar sein soll), habe selbst 4 Kids und bin also sofort mit Schulöffnung dann eine absolute Risikoperson in der S Bahn und für meine kranken Eltern.
Wir sind Haushaltshilfe, Gärtner und ... für meine Eltern, Externe können wir uns gar nicht leisten - also selbst schützen und auf andere hoffen!

re rossundreiter

"@standkomma, 21:16

"(…) und verhungern wird hier niemand."

Sie können getrost davon ausgehen, dass bei Aufrechterhaltung der Maßnahmen und einer dann zu erwartenden Versorgungskrise nicht nur sehr wohl sehr viele Menschen verhungern werden...

... sondern dass bereits Menschen verhungert SIND"

Heute übertreffen Sie selbst Ihren bekannten Hang zu völlig überdrehten Behauptungen.

@ Sternenkind

Herr Drosten weist nur darauf hin, dass die Tests auf Antikörper, wie sie in der Heinsberg Studie verwendet wurden, eine noch unbekannte Kreuzempfindlichkeit für normale Coronaviren haben. Bevor das nicht richtig untersucht ist, hat die Heinsberg Studie keine große Aussagekraft. Ob Ihnen das in den Kram passt oder nicht, ist bedeutungslos. Herr Drosten hat sachlich gesehen recht und hat es nicht verdient zur Zielscheibe abwegiger Interessen zu werden.

21:35 von rossundreiter

"Ob dies freilich alle, die gerade im Begriff sind, ihre wirtschaftliche Existenz zu verlieren, noch so sehen können, wage ich nicht zu beurteilen."

Un dwie viel Menschenleben sind denn diese wirtschaftliche Existenz wert?

Nichts ist wertvoller alls ein Leben!

21:49 von Börnd Hecke

Es wird noch weh tun

Bis wir diese Pandemie überwunden haben, werden wir noch durch ein tiefes Tal gehen. Aber das schaffen wir, wenn wir zusammen halten.
Ich mache mir aber erheblich mehr Sorgen um die Länder, die nicht so rational geführt sind und nicht so ein kooperative und durchdachtes Gesundheitssystem besitzen.
///
*
*
Meine Frau erlebt nach einer Operation eine bösarttigen Gehirntumors Ihr durchdachtes Gesundheitssystem..
*
Die von mir gespendeten 15 3erMasken hat auch von Ihren Zimmergenossenn noch keiner gesehen.
*
Zu Zeiten des Besuchsverbots wude Sie von Station 8a, einziges Stockwerk für Hirn und Rückenoperierte ohne Galgen und elektrische Verstellbetten, erst auf Statin 7c verlegt.
*
Nachdem mir alle persönlichen Gegenstände ausgehändigt wurden, habe ich Sie und meine neue Anieferung nach 3,5 stündigen Telefonaten auf 8a wiedergefunden.
*
Die Rezeption hatte nach 5 fachen Buchstabieren Ihren Doppelnamen verinnelich, die Aufsicht 10 Meter weiter Ihn vorher begriffen. F2

es erscheint mir doch sehr blutleer,

wie immer wieder von der vorsichtigen rückkehr zur normalität gesprochen wird.

einen strukturierten etappen-fahrplan scheint es tatsächlich nicht zu geben.

andererseits jedoch viele stimmen, die sich immer wieder 'aufdrängen'.

Öffnung von Schulen und Kitas

"Die Betreuung in Kitas und die "(Teil-)Öffnung" von Schulen könne berufstätigen Eltern wieder Freiräume verschaffen." (Zitat aus dem Beitr.).

Genau so tickt unsere Gesellschaft. Die im "Mittelalter" des Lebens sollen als kleine Rädchen eines riesigen Wirtschaftssystems in die Arbeit, haben aber keine Zeit mehr, sich um die Kleinen oder auch die Alten zu kümmern.

Ich als langjähriger Lehrer und Vater schreibe mir persönlich die Eigenschaft ab, den Kindern in der Schule genau so viel Liebe und Zuwendung zu geben als als Vater, der mehr Zeit für die Kinder hat. Evtl. sollten wir unsere Gier nach Wachstum überdenken.

Ich verstehe auch die Forderung nicht, die Schulen und Kitas als Erstes zu öffnen. Das bereitet dem Virus bestens den Weg. Das Tragen der Maske (Mittagessenssituation, Pausensit., Bushaltest., Busfahrt) und die Abstandsregelungen können bei aktuellen räuml. Voraussetzungen nicht gewährleistet werden und bereitet mir Bauchweh. Wer gewährleistet das nötige Mehr an Hygiene?

Bildungspflicht statt Schulpflicht

Die schulische Notbetreuung auszuweiten, wäre m.E. Experiment genug, das alleine schon zu stärker ansteigenden Infektionsraten führen wird.

Warum führt man nicht eine Bildungspflicht statt Schulpflicht ein, wie es in vielen Ländern schon lange üblich ist?
Mit jährlichen oder halbjährlichen Tests wären die Erfolge des Homeschoolings sichtbar.
In den Schulen hätte man mehr Platz in den Räumen und mehr Lehrkräfte zur Verfügung, um in kleineren Klassen zu unterrichten.

21:46 von Boris.1945

«Richtig, Ordnung war in Kita und Schulen eben von gestern.
Aber das darf man Herrn Laschet nicht auch noch an die Backe machen,
das sind seine rotgünen Erbschaften.»

Unverständnis dessen bei Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren.
Was Corona genau ist und macht, und was man nicht darf.

Sagenhaftes Vermögen, was "Rotgrün" mit seinen "Erbschaften" doch so alles an negativen Wundern vollbringen kann. Bei jeder anderen Farbkombination als "rot-grün" wären Kinder in dem Alter ja um so vieles verständiger, und disziplinierter … fast wie kleine Soldaten …

@21:54 von Elefant

"Herrn Laschet ist nun wirklich jedes Recht abzusprechen
sich über das Gefährdungspotential , Prävention und dessen Lockerung in Sachen Corona ernsthaft zu äussern. Es war in NRW wo einer der Coronaherde durch leichtsinnige Akzeptanz von Karnevalsmassenveranstaltungen zu einem Coronzentrum geführt hat ..."

Ähnlich ließe sich auch gegen Spahn und Merkel argumentieren, deren Versagen noch weit über das Laschets hinausgeht. Als Politiker stehen sie aber alle nach wie vor in Verantwortung und wir dürfen und müssen deshalb andauerndes politisches Engagement einfordern. Deshalb ist Laschet kein Recht abzusprechen, sondern seine Pflicht als Ministerpräsident zuzusprechen. Ich bedauere lediglich, dass der unsägliche, völlig versagende Spahn nicht von der Kanzlerin zum Rücktritt gezwungen wurde; vermutlich, weil Merkel selber tief im Sumpf des Versagens steckt. Mit Lauterbach hätte die SPD einen Top-Experten zur Hand.

Endlich politische Verantwortung übernehmen

Es ist Aufgabe der Politik, das Infektionsgeschehen und das wirtschaftliche (und psychische) Überleben von Millionen Menschen miteinander zu vereinbaren. Von daher ist es absolut zu begrüßen, dass sich endlich Politiker zu dieser Aufgabe bekennen und Pläne hierfür entwickeln. Es ist nur inständig zu hoffen, dass sich die geplante „Mittwochsrunde“ der Kanzlerin ebenfalls dieser Verantwortung stellt und nicht länger darauf hofft, dass Virologen und Epidemiologen ihnen die Entscheidungen abnehmen werden.

@ 21:50 von nie wieder spd

„ Mein Problem ist, dass ich trotz Vorerkrankungen noch zur Arbeit muß.
Lieber würde ich ein paar Monate das Muster meiner Raufasertapete bewundern, als mich täglich in Lebensgefahr zu bringen.
Aber eingeschränkt bezüglich der Normalität bin ich nicht.“

Dem ist nichts hinzuzufügen. Genau so sehe ich das auch. Bleiben sie gesund!

Bei lediglich 2000

Bei lediglich 2000 Neuinfektionen pro Tag, wie gestern, ist eine Aufhebung der Einschränkungen machbar. Alles andere wäre grob unverhältnissmäßig.

Nun ja

Mal sehen ob Markus der Erste von Bayern den Mut aufbringt die Rechte der Verfassung für die Bürger weiterhin mit Füssen zu treten.

@ Boris.1945

Entschuldigen Sie, aber das hat doch nichts mit Politik zu tun. In Kitas gehen heute schon Babys. Und auch Kleinkinder verstehen Abstandsregeln nicht, weil sie aufgrund ihres Entwicklungsstandes körperliche Nähe suchen und brauchen. Was Sie sagen, mag vielleicht für ältere Kinder zutreffen aber doch nicht für 0- bis 3-jährige. Lassen wir die Ideologie doch einfach mal beiseite.

Schulen und Kitas

Ich bin sehr gespannt wie ein Fahrplan für die Wiedereröffnung der Schulen aussehen soll. Wie Herr Spahn und seine Berater ( warum sind da eigentlich keine Vertreter der Lehrerschaft dabei ?) die Hygienemaßnahmen in Schulen umsetzen werden wollen. Ein Schichtbetrieb erachte ich als sinnlos. Das wäre nicht mehr als eine Betreuung aber sicher kein Unterricht. Auch die Eltern hätten nicht viel davon. Körperkontakt, lässt sich vor allem in Kitas und Grundschulen, nicht vermeiden. Hier brauchen die Kinder immer wieder Hilfe und suchen den Kontakt zu Erziehern und Lehrkräften. Wir werden für alles sicher einen Weg finden. Bisher haben die meisten Bürger gut reagiert und sich an die Maßnahmen gehalten. Zumindest hier wo ich lebe. Wenn Lockerungen mit gewissen Richtlinien behaftet sind, wird dies hoffentlich angenommen damit wir die positiven Ergebnisse der Maßnahmen der letzten Wochen nicht wieder zerstören.

Alte und Kranke

Es ist vielleicht nett gemeint, das "wir Alten" besonders geschützt werden sollen.
Doch kaum einer, der 65+ ist, ist deshalb senil. Warum fragt uns nicht mal jemand, ob wir überhaupt geschützt werden wollen, und wenn, in welcher Form?
Nur weil ich das Renteneintrittsalter überschritten habe, lasse ich mich nicht gegen meinen Willen einsperren. Auch in diesem "hohen Alter" arbeite ich Vollzeit und falle niemandem zur Last, nicht mal durch einen Rentenantrag. Es ist mein Recht selbst zu entscheiden, wie ich mich schützen möchte. Natürlich ist es für mich eine Selbstverständlichkeit mich so zu verhalten, dass ich andere Menschen nicht gefährde.
Und um im vorhinein den Spruch zu beantworten: Dann unterschreiben sie doch, dass sie im Notfall auf eine Behandlung verzichten. - Warum? Solange genug Kapazitäten vorhanden sind. Andernfalls geht eine 35-jährige Mutter von 3 Kindern vor. Danach wird mich in der Notsituation eh keiner fragen.
Es können nicht Völker dauerhaft eingesperrt werden

Vorerkrankungen

Mir kommt es so vor, als würden Vorerkrankte und Alte Menschen ständig in einen Topf geworfen werden. Es gibt leider auch viele Eltern und Kinder die zu den Risikopatienten zählen! Wenn die Gesundheit wirklich vorginge, würde doch nicht ernsthaft ausgerechnet die Öffnung der Schulen in Erwägung gezogen! Sollen dann alle Kinder die sich auf keinen Fall anstecken dürfen, weil sie selbst oder ein Elternteil sonst in Lebensgefahr wären, einfach die Wahl haben zu sterben oder die Schule abschreiben zu können? Es sollten bis zur Impfung oder wenigstens bis es ein Medikament gibt alle vernünftig zuhause beschult werden. Die Schulbehörden haben leider den Anschluss an das Internetzeitalter verschlafen aber ein echtes Homeschooling muss dringend erarbeitet werden, damit es jetzt und in Zukunft eine Alternative gibt.

Die Fallzshlen sinken ...

obwohl, ich merke nicht viel davon. Am Mi hatten wir 6.500 NEUE! Ist das sinken? Trotz Maßnahmen gehen die Zahlen nicht zurück. Wo stecken die Leute sich an ODER waren die Maßnahmen für die Katz? Wenn ich nicht bald wieder unter Leute komme, platze ich. Wir brauchen offenbar eine andere Methode - vielleicht ist der inverse Schutz wirkungsvoller.

@ AufgeklärteWelt

... sondern um Millionen andere, die nicht mehr frei arbeiten können und deshalb in Existenznot geraten.

Dann muss der Staat, die Gemeinschaft aller Steuerzahler, das mutig auffangen.


Zudem droht Anarchie,

Von der waren wir selten so weit entfernt. Der Konsens wird von einer überwältigenden Mehrheit getragen.

Risikogruppen schützen und nicht alle einsperren!

Die Jungen dürfen wegen den Alten nicht raus. Aber für die Altersversorgung dieser dürfen sie trotzdem arbeiten. Ich bin für den besonderen Schutz von Risikogruppen. Das würde allen helfen.

Eigenverantwortung und Grundgesetz

Ich kann es nicht mehr ertragen diese aus meiner Sicht Missachtung unseres Grundgesetzes.
Wir müssen alle eigenverantwortlich mit der Gefährdung umgehen. Jeder kann selber entscheiden sollen, wie weit oder nah er/ sie geht.
Bei alledem müssen gefährdete Gruppen besonders geschützt werden - wenn sie es denn wollen. Statt der ganzen Finanzspritzen reicht schon ein Bruchteil des Geldes aus den Risikogruppen einen sehr hohen Schutz zukommen zu lassen. Stattdessen wird ein ganzes Volk in Geiselhaft genommen.
Wir ruinieren nicht nur unsere Wirtschaft sondern vor allem unsere gesamte Gesellschaft.
All das was wir in Jahrhunderten erkämpft haben setzen wir aufs Spiel. Wir verbieten den Menschen sich in Bayern auf Parkbänke nieder zu lassen. Das hat nichts mehr mit einer rationalen Handlung zu tun.
Ich bin bereit als Reservistin den Schwachen zu helfen und einen Beitrag zu leisten. Aber der überwiegende Rest muss jetzt eine Perspektive auf Normalität erhalten.

21:58 von karwandler

re rossundreiter

"@standkomma, 21:16

"(…) und verhungern wird hier niemand."

Sie können getrost davon ausgehen, dass bei Aufrechterhaltung der Maßnahmen und einer dann zu erwartenden Versorgungskrise nicht nur sehr wohl sehr viele Menschen verhungern werden...

... sondern dass bereits Menschen verhungert SIND"

Heute übertreffen Sie selbst Ihren bekannten Hang zu völlig überdrehten Behauptungen.
///
*
*
Unbeschränkte Zustimmung, das hat es im europäischen Kapitalismus noch nicht gegeben.

@ 21:56 von Icke 1

„ Heute gab es wieder 3250 Neu-Infizierungen und die Wirtschaft setzt die Politik so unter Druck, dass Lockerungen abgesprochen sind, obwohl es eine weltweit tödlich verlaufende Pandemie ist?“

Bei den Zahlen darf man nicht vergessen, dass an Wochenenden und Feiertagen viele Gesundheitsämter keine Meldung machen. Diese Zahlen werden dann am Dienstag im Laufe des Tages nachträglich übermittelt.

/// Am 12. April 2020 um

///
Am 12. April 2020 um 21:59 von To_LE
21:35 von rossundreiter

"Ob dies freilich alle, die gerade im Begriff sind, ihre wirtschaftliche Existenz zu verlieren, noch so sehen können, wage ich nicht zu beurteilen."

Un dwie viel Menschenleben sind denn diese wirtschaftliche Existenz wert?

Nichts ist wertvoller alls ein Leben!///
.
Das ist Quatsch. Ohne Wirtschaft kein Gesundheitssystem. Was glauben Sie wohl, warum z.B. 3000 Verkehrstote pro Jahr in Deutschland akzeptiert werden ? Nach Ihrer Aussage müßte man ja den kompletten Strassenverkehr einstellen.

21:55 @Anna-Elisabeth ....Ihr letzter Satz

... ich denke das auch,
ich habe mir das nie zu schreiben gewagt.
Immer wenn ich meine Mutter besucht habe, haben sich andere mit gefreut, und ich dachte so manches Mal, die Leute hätten sicher auch gern Besuch.

Einsam und ohne Abschied sterben zu müssen, zu lassen, ist grausam.
Schlimm für die, die keine Angehörigen mehr haben.

21:35 von Rolf_US

>>>Ich weiß nicht, wie Herr Laschet sich das in Kitas vorstellt. Wie macht man kleinen Kindern klar, dass sie Abstand voneinander und von den Erzieherinnen und Erziehern halten sollen? Das ist völlig weltfremd.<<<

Das ist überhaupt nicht weltfremd, denn es wird keine Abstandregelungen in Kitas geben. Kinder sind das Gegenteil der Risikogruppe. Gefährdet wären nur die Erzieher. Das ist aber vertretbar, so lange dass Gesundheitssystem etwaige Erkrankte besorgen kann.

Es geht bei allen nicht darum Ansteckungen grundsätzlich zu vermeiden, denn es ist unmöglich. Es geht "nur" darum eine Überlastung des Gesundheitssystem zu vermeiden.

Die Überlastung wurde vermieden, also kann man Restriktionen zurückfahren. Die Außerhaus-Betreuung von Kindern steht da nun mal ganz oben um die Rückkehr der Eltern in das Wirtschaftsleben vorbereitend zu ermöglichen.

21:57 von AufgeklärteWelt

"Millionen andere, die nicht mehr frei arbeiten können und deshalb in Existenznot geraten. Zudem droht Anarchie, wenn der Staat bei der Bewältigung der Krise soziale Unruhen auslöst und sich und die deutsche Wirtschaft in eine unmögliche finanziele Situation manövriert."

,.,.,.,

a. Es droht überhaupt keine Anarchie.
Das imponiert ja selbst den Politikern, mit wie viel Vernunft die Bürger das Geforderte verstanden haben und umgesetzt haben.

b. Für alle Bürger, die in Existenznot geraten sind, gibt es sog. Rettungsschirme.

Das weiß jeder.

22:06 von Börnd Hecke

@ AufgeklärteWelt

... sondern um Millionen andere, die nicht mehr frei arbeiten können und deshalb in Existenznot geraten.

Dann muss der Staat, die Gemeinschaft aller Steuerzahler, das mutig auffangen.

Zudem droht Anarchie,

Von der waren wir selten so weit entfernt. Der Konsens wird von einer überwältigenden Mehrheit getragen.
///
*
*
Richtig, zu spät anfangen mit Messen Ankommender, weil nur 70% Fieber haben und kontroverse Disskussion zu früh aufzuhören, das wird gewertschätzt.
*
Logisch sind wir ja beim Pisasystem und dem Toilettenzustandserhalt gewohnt.

Re Börnd Höcke

Schön dass sie den Herrn Staatsvirologen verteidigen.

@ Boris.1945

Meine Frau erlebt nach einer Operation eine bösarttigen Gehirntumors Ihr durchdachtes Gesundheitssystem.

Ich kann Ihren Ärger verstehen. Mit dem Thema hat es jedoch im Wesentlichen nichts zu tun.
Gute Besserung.

21:57 von Wolfes74

"Ich bin ja immer noch dafür - Isolation nur für Rentner und Schwerstkranke."

,.,.,.,

Wie Sie sehen, sind unsere Bürger für so etwas Widerliches aber nicht zu haben.

@22:00 von Boris.1945

"Meine Frau erlebt nach einer Operation eine bösarttigen Gehirntumors Ihr durchdachtes Gesundheitssystem.."

Das tut mir aufrichtig leid. Alles Gute für Sie und Ihre Frau!

Erbärmlich

Ist Laschets „Argumentation“!
Eine Rückkehr in die Normalität kann es nur geben, - auch schrittweise,- wenn der Coronavirus komplett besiegt ist. Erst dann kann es ein Anfahren der Wirtschaft geben, und das kann noch Monate, wenn nicht noch länger dauern.
Dafür bin ich gerne bereit, länger auf „Sparflamme“ zu leben.

Grober Unfug!

Herr Laschet hat seinerzeit das Karnevalfeiern zugelassen, obwohl Corona bereits ein Thema war. Er hat sich damals schlecht beraten lassen und leider auch dieses mal . Wir sollten sehr froh sein, dass die Maßnahmen greifen, jedoch keinesfalls jetzt schon über Lockerungen sprechen. Sämtliche Lockerungen werden auf dem Rücken der dann betroffenen Risikogruppen ausgetragen, von denen derzeit täglich mehrere hundert Menschen sterben. Wir können doch nicht so moralisch verkommen sein, dass wir das in Kauf nehmen. Kommt bitte weg, von einer Politik des Geldes und jammert nicht ständig über Unbequemlichkeiten, wenn in der Folge Menschen sterben. Unerträglich ist das!

Re Börnd Hecke

Dann muss der Staat, die Gemeinschaft aller Steuerzahler, das mutig auffangen...das ist wirklich schon gefährlich naiv.

Frau Dreyer

warten Sie doch noch bis April Ende ab. Nicht zu früh die Wirtschaft wieder hochfahren.Erst wenn die Ansteckung Kurve abflacht kann man darüber nachdenken die Beschränkungen zu lockern. Der Mensch und seine Gesundheit muss im Vordergrund stehen danach kommt erst die Wirtschaft.

@Rolf_US

Und Kinder tragen das Virus auch sicher nicht weiter in die Familien...?

Wir brauchen eine Immunitätsstrategie

Alles andere ist wie bisher nur durchwursteln.

Wir sind in diese Krise gerutscht, weil die Regierung viel versäumt hatte und zudem viel falsch gemacht wurde.

Ob der lock down wirklich nötig war, das wird schwer zu ermitteln sein. Andere Maßnahmen hätten auch gereicht, vor allem Masken tragen und die Risikogruppen viel besser schützen.

Wir brauchen eine kontrollierte Immunisierung von 70% der Bevölkerung und zwar schnell. Aber nur so schnell, wie es unser Gesundheitssystem verträgt.

10.000.000 Infizierte aus der nicht-Risiko-Gruppe bei 0,1% schwerer Verläufe sind machbar.

Wir müssen aber zusehen, dass die Risikogruppe in der Zeit möglichst gut geschützt und nie ohne ungeschützten Kontakt ist.

Re Sausevind

b. Für alle Bürger, die in Existenznot geraten sind, gibt es sog. Rettungsschirme.
Wirklich? Für alles und jeden? Glauben sie das wirklich ernsthaft?

@ rossundreiter

Sie können getrost davon ausgehen, dass bei Aufrechterhaltung der Maßnahmen und einer dann zu erwartenden Versorgungskrise nicht nur sehr wohl sehr viele Menschen verhungern werden...

Wir reden hier über Deutschland und hier wird definitiv niemand verhungern und es wird definitiv keine Versorgungskrise geben. Auch nicht in der Corona-Krise.

Und ich sage es Ihnen erneut: Das Klopapier und das Mehl, auf das Sie und ich gegenwärtig verzichten müssen, das stapelt sich in anderer Leute Keller.

Nur Wahlwerbung

Nur Wahlwerbung auf Teufel komm raus .Die Wirtschaft verkraftet noch 4 Wochen max 5 und dann ist der Punkt erreicht wo es fast unmöglich ist .Mit Geld die falsche Politik der letzten 30 Jahre zuschmieren und jetzt noch .... Traurig
Jetzt sodarstewllen als ob aber 4 Wochen und dann ist es egal ob Corona oder nicht ,Arbeit .Könnte die TS mal Fakten darüber bringen ? Der Mensch ist ihnen egal Plutokraten und Banken haben das Sagen und dene ist ein Mensch soviel wert wie er einbringt ,seien wir unds einig .Alle alten Parteien sind sich einig CDU Grüne und SPD der Rubel muss am ende Rollen sonst gibts kein Zuschuss von ....

Nur der schnöde Mamon?

Nur der schnöde Mamon? Vielleicht auch etwas zu kurz gedacht. Der Satz "Hauptsache ich überlebe" beschreibt doch eigentlich den Egoismus, den Sie indirekt anprangern.

Auch diese Maßnahmen gefährden Menschenleben, nicht durch das Virus, denken Sie mal an Opfer häuslicher Gewalt und psychisch Kranke - das sind auch nicht gerade die Personen, die eine starke Stimme haben. Da sprechen wir auch von ein paar Millionen, die in diese Risikogruppen fallen. Auch hier kann niemand genau sagen, wie viele Leute sind ihr Leben lang traumatisiert, sterben oder begehen Suizid.
Wie viele Menschen begehen Suizid auf Grund wirtschaftlichem Ruin? Diese Menschen brauchen Perspektiven. Dazu muss man die aktuellen Maßnahmen nicht mal in Frage stellen. Schlussendlich sind diese Personen doppelt gefährdet.

Hier gibt es kein Schwarz/Weiß

21:54 von rossundreiter Laschet for Kanzler!

""Er ist der einzige, der versteht, dass gute Politik (wie das Leben) nie aus einem absoluten Ausrichten an Einzelerscheinungen und protestantischen "Verzicht auf alles potentiell Gefährliche", sondern immer aus einem positiven Ausgleich von Interessen und konkurrierenden Ziele besteht.

Laschet for Kanzler! "
#
Da bin ich anderer Meinung; Söder for Kanzler ! Der hat das Krisen Management besser drauf.

Beide Eltern arbeiten voll

Ich will nur mal darauf hinweisen, dass die Eltern, die beide auch jetzt noch voll arbeiten und mit ihren Steuern die ganzen Ausgaben mitfinanzieren und "nebenbei" noch kleine Kinder betreuen müssen (unter 4 Jahren ist das halt nichts, wo man nebenbei noch arbeiten könnte) nach 5 Wochen einfach auch mal durch sind. Alles ist darauf ausgelegt, dass die Kleinen in der Kita sind und hin und wieder auch mal die Großeltern einspringen. Nichts davon geht derzeit, aber es wird erwartet, dass man volle Leistung im Job bringt.
Aber an diese Klientel wird überhaupt nicht gedacht, da reicht es ja, wenn die die Steuern liefern.
Ein wichtiger Schritt wäre für mich die Ausweitung der Notfallbetreuung in Kita und Kindergarten für Familien, in denen beide doppelt arbeiten und keine Kurzarbeit oder sonstige Corona-Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen.

Experten?

Wer ist das sogenannte Expertenteam? Epidemiologen weisen einheitlich darauf hin, dass die Basisreproduktionszahl unter 1 sinken muss, bevor Lockerungen der Maßnahmen vertretbar sind. Das ist auf Grundlage der aktuell verfügbaren Daten noch längst nicht der Fall. Außerdem sind die verfügbaren Daten wegen der hohen Dunkelziffer nicht zuverlässig. Daher sollte zunächst die Anzahl der Infizierten auf eine vierstellige Zahl sinken. - Dreyer, Spahn und Laschet handeln unvernünftig, wenn sie tatsächlich kurz nach Ostern Lockerungen vereinbaren. Dreyers Aussage, auf ein Wiederansteigen müsse man dann halt wieder reagieren, ist zynisch und zeugt von völliger Inkompetenz.
Absolut ins Abseits stellt sich der nun als Populist auftretende Lindner. So nah war die FDP noch nie an Mr. Trump. - Vernunft und Fachleute statt Wiederwahlpolitik!!
Quelle für gut gemachten Wissenschaftsjournalismus: MaiLab auf Youtube von Dr. Mai Thi Nguyen-Kim!

Eigenverantwortung und Grundgesetz

Ich kann es nicht mehr ertragen diese aus meiner Sicht Missachtung unseres Grundgesetzes.
Wir müssen alle eigenverantwortlich mit der Gefährdung umgehen. Jeder kann selber entscheiden sollen, wie weit oder nah er/ sie geht.
Bei alledem müssen gefährdete Gruppen besonders geschützt werden - wenn sie es denn wollen. Statt der ganzen Finanzspritzen reicht schon ein Bruchteil des Geldes aus den Risikogruppen einen sehr hohen Schutz zukommen zu lassen. Stattdessen wird ein ganzes Volk in Geiselhaft genommen.
Wir ruinieren nicht nur unsere Wirtschaft sondern vor allem unsere gesamte Gesellschaft.
All das was wir in Jahrhunderten erkämpft haben setzen wir aufs Spiel. Wir verbieten den Menschen sich in Bayern auf Parkbänke nieder zu lassen. Das hat nichts mehr mit einer rationalen Handlung zu tun.
Ich bin bereit als Reservistin den Schwachen zu helfen und einen Beitrag zu leisten. Aber der überwiegende Rest muss jetzt eine Perspektive auf Normalität erhalten.

@22:06 von Börnd Hecke

"Zudem droht Anarchie,

Von der waren wir selten so weit entfernt. Der Konsens wird von einer überwältigenden Mehrheit getragen."

Hier dürften Sie sich irren: mit Unternehmenspleiten steigen die Pleiten im Finanzsektor: Banken, Fonds, Versicherungen etc. Der Staat würde das bald nicht mehr auffangen können. Es käme zum Bankenrun, Börsencrash; Spekulationsblasen würden platzen, Erspartes entwertet, der Euro könnte zugrundegehen. Konsens in der Bevölkerung gab es nur anfänglich und nur zeitweilig zu den Maßnahmen; zum Exit/Fortbestehen gibt es bereits keinen Konsens mehr, sondern vor allem große Konfliktlinien.

Wenigsten

ist Herr Laschet in puncto Profilierungsbestreben berechenbar, was das öffentlich Kundtun wenig praktikabler und zum Teil unsinniger Vorschläge betrifft.
Wenn z.B. die Schulen und Kitas so schnell wie möglich öffnen sollen, wissen wir zumindest, wo dann die nächsten Hotspots sein werden. Denn weder in den unteren Grundschulklassen und schon gar nicht in den Kitas, sind Abstandsregelungen praxistauglich (was mit Parteien gar nichts zu tun hat).
Das einzige was passieren wird, ist das die dort Arbeitenden und die Kinder ohne jede Schutzmöglichkeit, einem Risiko ausgesetzt werden.
Wie bis zu 20 Millionen Menschen bei gelockerten Richtlinien, dem Kontakt auf das Mindestmaß reduzieren sollen, wird vorsichtshalber von Laschet und seinen Experten gar nicht erst ausgeführt.
Eine Normalisierung in Aussicht zu stellen, grenzt indes schon an Fahrlässigkeit, den die wird es noch langen Zeit nicht geben.
Hygieneoffensive? Genau, wo ja derzeit alles in ausreichender Menge vorhanden ist.

Vorbild Türkei

Dort tritt der Innenminister wegen mißdeutlicher Anordnungen zurück..
*
In Deutschland wurde mir von RBremen bei Monieren eines maskennasenfreien Zahnarztehepaares bei Versorgungsbeschwerden, erhielt ich eine E-Mail- Nachfrage was ich bei Nasenfreiheit beantstanden wollte.
*
Dann wurde wir neuerlich erklärt, das sei sicher nicht zu 100% korrekt, aber nicht Inhalt des Berichtes gewesen.
*
Weitere "politische Größen zeigen sich nasenfrei oder schulterbegleitet", bei Kritik daran wird man im Forum ungerötet rechtradikal dargestellt.
*
Das hat der türkische Innenminister augenscheinlich nicht zum Schönreden benutzt?
*

Re Bigbirl

wenn der Coronavirus komplett besiegt ist. Erst dann kann es ein Anfahren der Wirtschaft geben, und das kann noch Monate, wenn nicht noch länger dauern.
Dafür bin ich gerne bereit, länger auf „Sparflamme“ zu leben.....oder vielleicht Jahre?
Dann wird es keine Wirtschaft zum anfahren mehr geben. Meine Güte was für ein Unsinn von irgendwelchen Weltuntergangspropheten

Bitte erkläremir einer

Inwiefern bringt eine Lockerungdie Wirtschaft in Schwung. Es gab und gibt so weit ich sehe kein Verbot für die Industrie.
Wer glaubt mit Öffnung des Einzelhandel oder von Gaststätten kommt die Wirtschaft in Schwung irrt gewaltig. Die absolute Mehrheit wird nur das Geld ausgeben was notwendig ist . da niemand weiss wie die Zukunft wird.

Beide Eltern arbeiten voll

Ich will nur mal darauf hinweisen, dass die Eltern, die beide auch jetzt noch voll arbeiten und mit ihren Steuern die ganzen Ausgaben mitfinanzieren und "nebenbei" noch kleine Kinder betreuen müssen (unter 4 Jahren ist das halt nichts, wo man nebenbei noch arbeiten könnte) nach 5 Wochen einfach auch mal durch sind. Alles ist darauf ausgelegt, dass die Kleinen in der Kita sind und hin und wieder auch mal die Großeltern einspringen. Nichts davon geht derzeit, aber es wird erwartet, dass man volle Leistung im Job bringt.
Aber an diese Klientel wird überhaupt nicht gedacht, da reicht es ja, wenn die die Steuern liefern.
Ein wichtiger Schritt wäre für mich die Ausweitung der Notfallbetreuung in Kita und Kindergarten für Familien, in denen beide doppelt arbeiten und keine Kurzarbeit oder sonstige Corona-Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen.

22:12 von Boris.1945

«Logisch sind wir ja beim Pisasystem und dem Toilettenzustandserhalt gewohnt.»

Kaum etwas .… bis gar nichts anderes … hat ja auch noch mehr Einfluss auf Corona-Infektionen als "Pisasystem & Toilettenzustandserhalt" …

Corona Auflagen

Für was gibts eigentlich ein Impfbuch? Wir Bayern hatten eigentlich das volle Impfprogramm als Kinder reingedrückt bekommen. Ich weiß nicht wie es in der DDR war. Offensichtlich fehlte es bei den 20 mio. Zuwanderern in der BRD öfters mal daran. Übrigens: Das ewige Sisyphosl 3 Geschwätz geht für mein Verständnis öfter mal an der Realität vorbei.

@22.11-Anarchie und Rettungsschirme

Sie vergessen, dass die Rettungsschirme nur kurzfristig helfen. Und die „Vernunft“ der Bürger hat Grenzen.

Zumal viele sehen, dass wir vor allem wegen Fehlern und Versäumnissen der Regierung diesen lock down machen mussten.

Inzwischen haben auch die Politiker dazu gelernt.

Wir müssen sowieso zusehen, dass wir schnell die 70% Herdenimmunität bekommen. Je früher wir damit anfangen, desto besser.

Am Ende werden gigantische Kosten stehen und das alles, weil die Regierung Merkel mal wieder falsche Entscheidungen getroffen hat und uns das als alternativlos verkauft.

@standkomma

""Mir ist keiner in meinem Bekannten-/Freundeskreis bekannt, der nach einem unüberlegtem Exit ruft.""

Da die Eindämmung des Virus durch die weltweite Ausbreitung inzwischen unmöglich wurde, ist die einzig gangbare Alternative zum Schutz der Risikogruppen tatsächlich die Imunisierung großer Teile der Bevölkerung. Da ein Impfstoff die nächsten Jahre vermutlich nicht zur Verfügung stehen wird (Bei SARS haben sie nach 9 Jahren erfolglos eingestellt) wird eine "kontrollierte" Ansteckung in der Menschen in Kauf genommen, damit diese Antikörper bilden.

Natürlich darf das Gesundheitssystem dabei nicht überlastet werden. Um jedoch die gewünschten 70% zu erreichen braucht es bei der derzeitigen Rate von 5000 täglich an die 10 Jahre. Solange kann selbst Deutschland diesen Kriesenmodus nicht aufrechterhalten. Das Gesundheitssystem kann etwa 40000 Neuinfektionen täglich "verkraften" (20% Intensivmedizinisch). Auf diesen Wert wird es wohl hinauslaufen mit dem schrittweisen "Exit".

Eigenverantwortung

...Jeder kann selber entscheiden, wie weit oder nah er/sie geht.
Wenn er das selber kann, dann kann es sein, dass er die gesundheitliche Freiheit eines anderen jedoch sehr einschränkt. Die eigene Freiheit geht ja bekanntlich nur so weit, wie sie keinen anderen einschränkt.

Welche Normalität haben wir uns (v.a. "wir uns") denn erarbeitet? Eine kaputte, zerstörte Umwelt? Ein Wirtschaftswachstum, dass die eigentlichen Ressourcen unseres Planeten übersteigt? Eine globale soziale Ungerechtigkeit, bei der wir als die Privilegierten täglich locker zusehen, wie z.B. 9 Mio. Menschen jährlich an Hunger sterben (alle 3 s einer)? Wenn das die erreichten Pokale sind, an denen wir festhalten wollen, dann werden meine drei kleinen Kinder in 20/30 Jahren tatsächlich um Existentielles kämpfen müssen und ich muss zuschauen. Nur weil wir unter idealen politischen und klimatischen Bedingungen leben dürfen...?

Vielleicht könnte in Zukunft Normalität bescheidener, mitmenschlicher und einfacher sein.

Am 12. April 2020 um 22:19 von Sternenkind

Re Sausevind

b. Für alle Bürger, die in Existenznot geraten sind, gibt es sog. Rettungsschirme.
Wirklich? Für alles und jeden? Glauben sie das wirklich ernsthaft?

Re sie ja ,aber es ist wie es ist ,wenn das Geld aus ist kommt Hunger .Wenn Berlin mit ihren Hobbys ohne Unterstützung der Länder wäre ,wäre auch dort der Hunger schon ausgebrochen ,haben die Länder kein Geld mehr geht das Licht dort aus wäre ein Beispiel .Noch zahlen die Länder aber .... . Ist so ohne Moos nix los .

22:14 von Anna-Elisabeth

@22:00 von Boris.1945

"Meine Frau erlebt nach einer Operation eine bösarttigen Gehirntumors Ihr durchdachtes Gesundheitssystem.."

Das tut mir aufrichtig leid. Alles Gute für Sie und Ihre Frau!
///
*
*
Ich danke ihnen.
*
Nicht ohne zu bemerken, das ich für das mehr als einen Monat dort im ZKH nötige totale Nachbereiten unseres Bildungssystems, eigentlich auch Pensionsberechtigt sein müsste.
*
Satire aus.
*
(Die ca. 5% Aussnahmen möchte ich ausdrücklich loben)

@ 21:58 von karwandler

Heute konnte man in der Times of Malta lesen, dass die Regierung des völlig von Nahrungsmittelimporten abhängigen Malta befürchtet, dass durch die andauernden Beschränkungen insbesondere in Italien die Nahrungsmittel in den Lieferländern so knapp werden könnten, dass, auch unter Berücksichtigung der Transportprobleme, die Versorgung Maltas mit Nahrungsmitteln in den nächsten Monaten nicht gesichert ist. Die Malteser sind zwar, auch dank deutscher Mithilfe, erprobt darin, mit sehr wenig auszukommen, aber damals lebten weit weniger Menschen auf dem Felsen. Wir müssen damit rechnen, dass bei nicht sachgerechter Priorisierung der Erleichterungen es zu Engpässen der Versorgungslage kommen könnte. Daher ist hier sehr viel Sachverstand erforderlich.

Ohne Neid

@ Sternenkind:
Schön dass sie den Herrn Staatsvirologen verteidigen.

Ich verteidige jeden ehrlichen und sachlichen Menschen, der recht hat.
Christian Drosten ist kein "Staatsvirologe" (soll das eine Abwertung sein?), sondern ein Professor an einer deutschen Uniklinik. Niemand kennt die sieben beim Menschen bekannten Coronaviren so gut wie er. Und er teilt dieses Wissen ohne Neid und ohne Hintergedanken.

22:06 von avobibi

"Es ist vielleicht nett gemeint, das "wir Alten" besonders geschützt werden sollen.
Doch kaum einer, der 65+ ist, ist deshalb senil. Warum fragt uns nicht mal jemand, ob wir überhaupt geschützt werden wollen, und wenn, in welcher Form?"

-.-.-.--.-.-

Der Punkt ist der:
Auf der Intensivstation gibt es nicht genügend Beatmungsgeräte.

Angenommen, zwei Menschen stehen kurz vor dem Tod durch den Corona-Virus, beide müssten beatmet werden, um dem Tod zu entgehen.

Und weiter angenommen, es ist nur noch ein Beatmungsgerät frei.

Der Arzt muss also entscheiden, wer von den beiden er sterben lässt.

Eine grauenvolle Situation, völlig unausdenkbar.

Darum müssen wir ALLE geschützt werden, damit diese Situation niemals eintritt.
Und nicht der Ältere durch Entscheidung des Arztes geopfert werden muss.

Un-un- undenkbar.

@ 22:18 von vriegel

„ Wir brauchen eine kontrollierte Immunisierung von 70% der Bevölkerung und zwar schnell. Aber nur so schnell, wie es unser Gesundheitssystem verträgt“

Das Problem an dieser Strategie ist nur, dass leider noch niemand weiß, wielange die Immunität hält. Hält sie nur 3-6 Monate, geht die ganze Sache schnell wieder von Vorne los und die ganze Sache war für die Katz. Hierfür bräuchte man wissenschaftlich fundierte Daten und die haben wir im Moment leider noch nicht.

@22:22 von Golodion

"Epidemiologen weisen einheitlich darauf hin, dass die Basisreproduktionszahl unter 1 sinken muss, bevor Lockerungen der Maßnahmen vertretbar sind."

Es geht nicht nur um eine Lockerung der Maßnahmen, sondern auch um deren Ergänzung und Verschärfung: z.B. Maskenpflich als Ergänzung oder die bessere verpflichtende Ausstattung von Pflegekräften mit Schutzmaterial als Verschärfung.

Untätigkeit ist in diesem Moment das Dümmste, doch leider zielt die Rhetorik der Kanzlerin auf Untätigkeit und Festkrallen am einmal Entschiedenen ab. Das ist ein in dieser Lage unsinniger politischer Dominaz-Reflex.

Herdenimmunität ...

erreichen wir leider nur auf zwei Wegen: Schnell mit vielen Toten, oder sicherer über mindestens eineinhalb Jahre. Welche Variante wählen Sie?

Am 12. April 2020 um 21:46 von Boris.1945

"21:35 von Rolf_US

Abstandsregeln in Kitas?

Ich weiß nicht, wie Herr Laschet sich das in Kitas vorstellt. Wie macht man kleinen Kindern klar, dass sie Abstand voneinander und von den Erzieherinnen und Erziehern halten sollen? Das ist völlig weltfremd. Oder gelten für diese Berufsgruppe laschere Sicherheitsmaßnahmen, damit die Wirtschaft wieder läuft? Könnte es vielleicht sein, dass Herr Laschet mehr an seine Wahlchancen auf dem CDU-Parteitag denkt und sich daher als Macher inszeniert?
///
*
*
Richtig, Ordnung war in Kita und Schulen eben von gestern."
///
///
Ordnung in Kitas in dem Sinn, daß kleine Kinder Abstände einhalten, werden Sie wohl nur nach der altbewährten Rohrstockmethode herstellen können.

Schulwege

Wer macht sich denn Gedanken um die Schulwege? Was nutzen entzerrte Klassen, Aufteilung der Schüler nach Wochen o.ä., wenn die Fahrt zur Schule in überfüllten Bussen stattfindet mit Schülern aus vielen verschiedenen Schulen? Im Falle einer Ansteckung lässt sich dann gar nichts mehr zurückverfolgen.

22:07 von Reservistin

"All das was wir in Jahrhunderten erkämpft haben setzen wir aufs Spiel."

,.,.,.

Wegen der paar Wochen Einschränkung?

Manchmal komme ich nicht mehr mit.

21:29 von Sisyphos3

und bei Sturm ist ohnehin keine Zeit für Diskussionen
und wir befinden uns gerade in einem Orkan ...

Re
Richtig ,nur bei uns sehe ich keinen Kapitän sondern Opportunisten für Wählerstimmen und Bankentreue USA NGO Politiker mehr nicht .Das ist das Problem .

22:24 von schabernack

22:12 von Boris.1945

«Logisch sind wir ja beim Pisasystem und dem Toilettenzustandserhalt gewohnt.»

Kaum etwas .… bis gar nichts anderes … hat ja auch noch mehr Einfluss auf Corona-Infektionen als "Pisasystem & Toilettenzustandserhalt" …
///
*
*
Falls Sie das nicht erkannt haben, es geht hier um die seit Teuhand bewiesenermaaßen bewundernswerten Leistungen der Spitzen unseres Bildungs- und poltischen Systems, allüberall.
*
Auch die erfolgreiche Lösung für selbsttprovizierte Erntearbeitermangel und Grenzstaus haben sicher nichts mit Corona direkt zu tun.
*
Bitte ignorierieren Sie doch meine Texte, wenn Sie die ideologisch nicht akzeptieren können.
*
Ich bin zur Zeit durch die Hirntumorentfernung und Pflege als 755jähriger logisch Denkender ehemals ehrenhafter Selbständiger emotional sehr betroffen.

@ nie wieder SPD

bin ganz Ihrer Meinung. Mein ehemaliger PVC - Betrieb läuft immer noch, obwohl die Produktion von PVC zur Zeit nicht lebensnotwendig ist. Eher sollten die Maßnahmen weiter verschärft als gelockert werden. Unnötige Fabriken sofort schließen! Die Auslieferung des nächsten SUV darf ruhig noch ein halbes Jahr warten!

@ 22:23 von Sternenkind

„ Meine Güte was für ein Unsinn von irgendwelchen Weltuntergangspropheten“

Liebes Sternenkind, wieso sind sie in ihren Kommentaren immer gleich so aufgebracht? Das hier ist ein Diskussionsforum und lebt von unterschiedlichen Meinungen. Hätten wit alle die gleiche, könnten wir nach dem ersten Eintrag die Funktion schließen. Versuchen sie einfach etwas ruhiger und sachlicher zu antworten, sie werden sehen, sie bekommen dann auch nette, freundliche Antworten zurück.

Die Schritte müssen aber sehr, sehr klein ausfallen.

Es bleibt zu hoffen, dass am Mittwoch keine endgültige Entscheidung zu Lockerungen getroffen wird. Wenn auch die Neu-Infizierungen derzeit in Deutschland (vermeintlich) zurück gehen, ist es noch viel zu früh, überhaupt einen Gedanken an Lockerungen zu verschwenden! Bin mal gespannt, wie die Zahlen ab Dienstag oder Mittwoch aussehen, wenn alle Informationsquellen wieder vollständig besetzt sind... Es wird Zeit, dass unsere so genannten Volksvertreter nicht andauernd der Wirtschaft nach dem Maul reden. Jeder, der sich jetzt langweilt oder wegen des Lockdown nichts mit sich anzufangen weiß, könnte sich z.B. als Erntehelfer verdingen und so auch noch etwas dazu verdienen. Wenn jetzt, wenn auch langsam, ausgestiegen wird, wird es beim erneuten Aufflammen der Pandemie wahrscheinlich statt Ausgangsbeschränkungen Ausgangssperren geben. Also Füße still halten und noch etwas abwarten. Es wäre doch auch die Gelegenheit, in vielen Bereichen über einen kompletten Neuanfang nachzudenken.

Richtige Maßnahmen

Sehr richtig! Zu den erforderlichen Maßnahmen gehört auch die umgehende deutliche Ausweitung der Tests, allein schon um verlässlichere Daten zu erhalten.

@22:30 von Golodion

"Herdenimmunität ...
erreichen wir leider nur auf zwei Wegen: Schnell mit vielen Toten, oder sicherer über mindestens eineinhalb Jahre. Welche Variante wählen Sie?"

Sie irren sich. Herndenimmunität erreichen sie nur auf einem Wege: mit sehr, sehr vielen Toten, ob schnell oder langsam, spielt deshalb keine Rolle. Herdenimmunität ist eine irrwitzige ZIelsetzung der Kanzlerin, die wegen ihrer Folgen völlig unakzeptabel ist und deshalb von Virologen auch bereits scharf kritisiert wird.

22:24 @Susi200 ...Impfausweis ..

.. ist wichtig, nur was wollen Sie jetzt damit?

Es gibt keinen Impfstoff gegen das Virus.

Von mir und meinen (erwachsenen) Kindern kann ich sagen, in der DDR,
und nach der Wende wurde in Sachsen geimpft und von allen Kinderärzten dringend empfohlen.

Ich habe meinen alten Impfausweis später durch den internationalen ersetzt bekommen.

In der DDR wurden eine Zeit lang die Impfungen in der Schule durchgeführt.

@21.35-Kitas und Schulen zur Immunisierung öffnen

Je schneller alle Kinder immun sind und ihre Eltern ebenso, desto schneller kann man wieder sorglos Oma und Opa besuchen.

Das ist der Sinn dahinter. Natürlich müssten alle Erzieher mit riskanten Vorerkrankungen sich besonders schützen, oder gar nicht erst zur Arbeit gehen.

Die Kinder brauchen Kontakt und keinen Abstand.

@22:30 von Golodion

"Herdenimmunität ...
erreichen wir leider nur auf zwei Wegen: Schnell mit vielen Toten, oder sicherer über mindestens eineinhalb Jahre. Welche Variante wählen Sie?"

Ich fürchte, die Antwort auf diese Frage wird nicht so einhellig (menschlich) beantwortet werden, wie Sie das vielleicht erwarten.

22:31 von DaHofer

"21:35 von Rolf_US

Abstandsregeln in Kitas?

Ich weiß nicht, wie Herr Laschet sich das in Kitas vorstellt. Wie macht man kleinen Kindern klar, dass sie Abstand voneinander und von den Erzieherinnen und Erziehern halten sollen? Das ist völlig weltfremd. Oder gelten für diese Berufsgruppe laschere Sicherheitsmaßnahmen, damit die Wirtschaft wieder läuft? Könnte es vielleicht sein, dass Herr Laschet mehr an seine Wahlchancen auf dem CDU-Parteitag denkt und sich daher als Macher inszeniert?
///
*
*
Richtig, Ordnung war in Kita und Schulen eben von gestern."
///
///
Ordnung in Kitas in dem Sinn, daß kleine Kinder Abstände einhalten, werden Sie wohl nur nach der altbewährten Rohrstockmethode* herstellen können.
///
*
*
Heute mögen Sie Recht haben.
*
Denn Logik ist nach den sich überholenden Reformen sicher von den zwischenzeitlich Betroffenen inpunkto Ordnung ( ohne*)
nicht mehr zu vermitteln.
*
Eigenstlich schade, oder?

Am 12. April 2020 um 21:50 von nie wieder spd

"Für mich sehe ich keinen Grund, die wenigen Einschränkungen wieder aufzuheben.
Warten wir doch erstmal ab, bis ein Impfstoff gefunden ist."

Meines Wissens ist es bisher noch nie gelungen, einen wirksamen Impfstoff gegen Viren aus der Coronagruppe herzustellen. Bei SARS wurde es nach ca. 8 Jahren aufgegeben. Selbst bei den von Bill Gates angekündigten 18 Monaten würden die Einschränkungen für viele lebenslänglich andauern.

22:19 von Sternenkind

>> Re Sausevind

"b. Für alle Bürger, die in Existenznot geraten sind, gibt es sog. Rettungsschirme."

Wirklich? Für alles und jeden? Glauben sie das wirklich ernsthaft? <<

,.,.,.,

In Deutschland schon.

Sie selber leben ja, glaube ich, in den USA, weil Sie Trump öfter als "Ihren Präsidenten" bezeichnet haben.

Es mag sein, dass es in den USA anders ist.

22:02 von in Zukunft

Bildungspflicht statt Schulpflicht

Die schulische Notbetreuung auszuweiten, wäre m.E. Experiment genug, das alleine schon zu stärker ansteigenden Infektionsraten führen wird.

Warum führt man nicht eine Bildungspflicht statt Schulpflicht ein, wie es in vielen Ländern schon lange üblich ist?
Mit jährlichen oder halbjährlichen Tests wären die Erfolge des Homeschoolings sichtbar.
In den Schulen hätte man mehr Platz in den Räumen und mehr Lehrkräfte zur Verfügung, um in kleineren Klassen zu unterrichten.
///
*
*
Das lässt sich alle auch mit zusätzlichen Mitteln nicht verwirklichen.
*
Die Versickern in Wertschätzung, alle A13 und Unterrichtsverkürzung, da kommt nicht einmal etwas bis zu den Toiletten.

@ 22:22 von Reservistin

Schön, dass Sie sich so für das Grundgesetz einsetzen. An erster Stelle steht die Würde des Menschen. An einer Seuche ohne Hilfe dahinzusterben ist nicht sehr würdevoll. Wir reden hier über eine Pandemie. Einfach mal ein paar Zahlen, was bei Pandemien passiert, wenn man nicht massiv dagegen vorgeht: Beim Schwarzen Tod im 14. Jhdt. starben ca. 6% der gesamten Weltbevölkerung innerhalb von 7 Jahren. Damals konnte man nichts dagegen tun. Bei Spanischen Grippe zwischen 1918 und 1920 starben etwa 1,7% der Weltbevölkerung. Damals wollte man wegen des I. WK nichts dagegen tun. Einfach nur die letztere Zahl, 1,7% wären heute 132 Mio Menschen. Das ist das Ergebnis, wenn man eine Pandemie mit einer exponentiellen Entwicklung einfach der privaten Vorsorge überlässt. Eigentlich müssten wir ja noch den armen Ländern dieser Erde helfen - nebenbei, die Pocken und andere Infektionskrankheiten haben die indigenen Völker Amerikas von 50 auf 5 Mio Menschen reduziert. Können Sie sich sowas vorstellen?

re vriegel

"Wir müssen aber zusehen, dass die Risikogruppe in der Zeit möglichst gut geschützt und nie ohne ungeschützten Kontakt ist."

Dann erzählen Sie erstmal, wer und wie groß diese diffuse "Risikogruppe" ist und wie Sie die sozial isolieren wollen.

Das fängt doch schon so an: deutsche Normalfamilie, Kinder und Vater 'normal', Mutter angeschlagen nach Krebs OP und Chemo.
Kriegt die jetzt ne Isolierstation im Heizungskeller?

Solange wir in D nicht ...

... länger Zeit absteigende Zahlen haben, kann man für einen Tag X und danach planen.
Doch X wird eben erst dann festgelegt, wenn wir den Höhepunkt länger erfolgreich hinter uns haben.

22:27 von Sausevind

22:06 von avobibi

"Es ist vielleicht nett gemeint, das "wir Alten" besonders geschützt werden sollen.
Doch kaum einer, der 65+ ist, ist deshalb senil. Warum fragt uns nicht mal jemand, ob wir überhaupt geschützt werden wollen, und wenn, in welcher Form?"

-.-.-.--.-.-

Der Punkt ist der:
Auf der Intensivstation gibt es nicht genügend Beatmungsgeräte.

Angenommen, zwei Menschen stehen kurz vor dem Tod durch den Corona-Virus, beide müssten beatmet werden, um dem Tod zu entgehen.

Und weiter angenommen, es ist nur noch ein Beatmungsgerät frei.

Der Arzt muss also entscheiden, wer von den beiden er sterben lässt.

Eine grauenvolle Situation, völlig unausdenkbar.

Darum müssen wir ALLE geschützt werden, damit diese Situation niemals eintritt.
Und nicht der Ältere durch Entscheidung des Arztes geopfert werden muss.

Un-un- undenkbar.
///
*
*
Gab es das nicht schon einmal vor über 70 Jahren, Euthanasie nannte man das später.

@22.30-Herdenimmunität schnell ohne viele Tote

Schneller ist besser. Tote gibt es nur, wenn die Falschen sich infizieren.

Bei 10.000.000 Infizierten aus der Nicht-Risiko-Gruppe und davon ca 0,1% schwere Verläufe mit vermutlich 0,001% Todesfällen ist das kein Problem. Das schafft unser Gesundheitssystem locker.

Aber 20% schwere Verläufe aus der Risikogruppe heißt, von denen sollten maximal 100.000 Infiziert sein.

Es geht also da drum möglichst nur Leute aus der Nicht-Risiko-Gruppe sich infizieren zu lassen.

Und dafür gibt es Konzepte und Wege.

Ich war noch nie ein Freund von

Herrn Söder!
Bei mir im Ortenaukreis stirbt jeder 17. Infizierte am Coronavirus. Das ist offiziell bestätigt in der letzten PDF des Landratsamtes von gestern 14:00 Uhr.
Wenn ich diese Zahlen sehe sagt mir das, daß ich mich mit meiner COPD einmauern muß.
Mein Jüngster, wohnt bei mir, mittelständische Firme, 2 Infizierte. Tests keine in der Firma.
Herr Strobl verlangt flächendeckende Tests. Dann soll er mal langsam anfangen. Unser BW Gesundheitsminister ist gerade nach meiner Wahrnehmung abgetaucht.
Konkrete Zahlen im Landkreis: 815 bestätigte getestete Infizierte und 49 leider Verstorbene am Virus. Das sind 6 Prozent Verstorbene im Landkreis. Das sind die offiziellen Zahlen meines LRA. Diese Zahlen machen Angst.
Mein Dank gilt Herrn Söder weil er rigoros war wo gehandelt werden mußte. Wenn wir heute noch auf Herrn Laschet warten würden, wären wir wahrscheilich viel schlechter dran.

Wo ist die Bundesregierung

So ..., wir haben eine Kriese die von der Bundesregierung ausgerufen wurden. Wir werden weggesperrt. Macht die Bundesregierung jetzt auf Sylt Urlaub? Wo ist die Regierung, das RKI und die WHO? Keine neuen Zahlen ( die sowieso nicht zu interpretieren sind ). Ich kann diese Stille nicht verstehen. Bill Gates im Interview mach nur Panik - warum? Ich bitte um Aufklärung!

@ Sausevind

Wegen der paar Wochen Einschränkung?
Manchmal komme ich nicht mehr mit.

Ich auch nicht.
Hier werden nicht die Grundrechte verletzt, hier wird nicht das GG zerstört, hier werden auch nicht Hungersnot, Chaos und Aufstände ausbrechen. Es gibt eine Pandemie, ok. Aber da muss man jetzt einfach mal ein bisschen vernünftig und erwachsen sein.

Und daher finde ich Ihre Kommentare wohltuend.

Re Bigbirl

Eher sollten die Maßnahmen weiter verschärft als gelockert werden. Unnötige Fabriken sofort schließen!...ich darf ja wegen Minka04 nicht mehr so hart antworten...aber was soll man zu dem Quatsch noch schreiben

Überall Angst

Warum versteht keiner, dass so gut wie alle über kurz oder lang mit dem Virus in Berührung kommen werden, ob wir wollen oder nicht. Die wohl kommende Maskenpflicht wird den Beschaffungssituation noch dramatischer werden lassen, obwohl diese für die Risikogruppen, Ärzte, Krankenhäuser und Pflegeheime wichtiger wären. Also lasst uns schnellstmöglich die jüngeren wieder arbeiten lassen, studieren und zur Schule gehen, damit den anderen bestmöglich geholfen werden kann und nicht noch weiterer Kollateralschaden entsteht. Und bitte nicht die tägliche Anzahl neuer Infektionen mit neuer Anzahl kranker Menschen gleichsetzen. Jeder Mensch hat permanent die verschiedensten Bakterien und Viren im Körper, und wird nicht automatisch krank. Ansonsten gäbe es die Menschen schon lange nicht mehr. Also hört endlich mit der Angst auf und lasst uns hier endlich sinnvoll weitermachen, statt wie ein verängstigstes Tier in Starre zu verharren.

Wenn die Schulen, Kitas und

Unis öffnen können wir genauso gut alles andere wieder öffnen. Kinder und Jugendliche werden es am wenigsten schaffen Distanz zu halten und das Virus mit nach Hause bringen zu den Eltern, die es wiederum mit zur Arbeit bringen. Lächerlich-was sich heute so Experte nennt erstaunt schon ...

@ Axtos

"Das Gesundheitssystem kann etwa 40000 Neuinfektionen täglich "verkraften" (20% Intensivmedizinisch)."

Wie kommen Sie zu diesem Wert? Nach allem, was ich weiß, würde bei 5 %, also 2000 intensivmedizinischen Behandlungen pro Tag das System bereits nach einer Woche kolabieren.

22:27 von Sausevind

«Angenommen, zwei Menschen stehen kurz vor dem Tod durch den Corona-Virus, beide müssten beatmet werden, um dem Tod zu entgehen.
Und weiter angenommen, es ist nur noch ein Beatmungsgerät frei.
Der Arzt muss also entscheiden, wer von den beiden er sterben lässt.»

Wegen der zunehmend bedrohlicher sich entwickelnden Situation mit beatmungspflichtigen Corona-Patienten in Indien, haben Ärzte der Uni-Klinik im Mumbay versucht, durch T-Stücke in den Zuleitungen der Beatmungsschläuche 2 Patienten gleichzeitig mit einer Beatmungsmaschine (mit Kontrollmonitor) zu beatmen. Stationäre Beatmungsgeräte des chinesischen Herstellers "Mindray".

Es gelang nicht, beide Patienten zu retten. Aber im Modellversuch danach mit zwei Symbol-Lungen aus manuellen Beatmungsgeräten ("so'ne Art von Blasebalg") gelang es regelmäßig, genügend Luftdruck zu erhalten. Sogar die Kontroll-Einheit der Beatmungsmaschine konnte Druck / Luftstrom nach Bedarf steuern.

"Indische Lösung scheinbar" …
Aber wohl möglich …

Es ist zu früh

Der Wendepunkt in Deutschland, der in China am 15.02. erreicht war, ist noch nicht erreicht. Von dort bis zum Erreichen des „Plateaus“ am 02.03. sind die Fallzahlen noch um 40% gestiegen.

ERST DANN hat China mit Lockerungen begonnen. Offenbar will man in Deutschland nicht einmal abwarten, welche Erfahrung andere Länder mit der Lockerung machen. Ich halte das für leichtsinnig !

@22:06 von Wechmarer

"Die Jungen dürfen wegen den Alten nicht raus. Aber für die Altersversorgung dieser dürfen sie trotzdem arbeiten. Ich bin für den besonderen Schutz von Risikogruppen. Das würde allen helfen."

Juchuh, das nenne ich mal Solidarität vom Fei(n)sten. Haben Sie Kinder? Ich hoffe, die sind so wie Sie. Und dann hoffe ich natütlich, dass Sie mal sehr alt werden.

Die verwendeten Tests haben eine hohe Fehlerquote.

@21:59 von Börnd Hecke
Das ist wohl immer noch ein Hauptproblem.
Herr Drosten scheint sich dessen durchaus bewusst zu sein: "Ich denke, um Ostern herum sollte man eine gewisse Datenbasis haben."
D.h. vorher argumentiert auch er ohne diese Datenbasis.
Andere Fachkollegen verwiesen darauf, dass der zumeist angewandte Test sowohl vorschnell ein Ergebnis anzeigen kann als auch, dass Ergebnisse unter den Tisch fallen können.
Prof. Streeck hat in seiner Heinsberg-Studie das erste Mal in D. konkret und direkt Daten erhoben.
Der Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Pharmakologie am Universitätsklinikum Bonn, Hartmann: "Und das ist das Neue: Erstmals konnte die Letalität von CoV-2 in einer Beispielgemeinde bestimmt werden."

Wo sind die italienische Zustände in D?

Seit Wochen(!!!) wird gesagt, dass wir noch nicht die Spitze des Berges erreicht haben und wir bald italienische Zustände haben werden. Die Wochen vergehen und siehe da: nichts dergleichen ist eingetreten.

Wirksamkeit einfache chirugische Masken

@AufgeklärteWelt

Sie haben sicherlich Recht, auch wenn von vielen behauptet wird, einfach chirurgische Masken helfen nicht dabei, sich selber nicht anzustecken, gibt eine offizielle Studie dazu, die einfach mal das Gegenteil bahauptet:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/105751/Grippe-Chirurgische-Maske-...

Angesichts eines solchen Artikels im Ärzteblatt sollte das Gerede über "einfache Masken nützen nichts" eigentlich schnell verstummen. Leider ist es nicht so.

@ DaHofer

Meines Wissens ist es bisher noch nie gelungen, einen wirksamen Impfstoff gegen Viren aus der Coronagruppe herzustellen.

Das war ja auch bisher nicht nötig. Es gibt glaube ich 61 Arbeitsgruppen weltweit, die die Impfung gegen Sars-CoV-2 versuchen. Und der Tübinger Weg über die Messenger-RNA klingt doch z. B. nicht schlecht. Ohne, dass ich das im Detail beurteilen könnte. Aber ich gehe davon aus, dass wir in 2021 einen Impfstoff haben werden.

@22:43 von vriegel

"Es geht also da drum möglichst nur Leute aus der Nicht-Risiko-Gruppe sich infizieren zu lassen.

Und dafür gibt es Konzepte und Wege."

Ich halte ihre Äußerungen für schlecht informiert und infolgedessen für ziemlich unverantwortlich: Es gibt in Deutschland abermillionen Menschen in der Risikogruppe (Raucher, Vorerkrankte, Immungeschwächte, akut Kranke etc.). Es ist völlige Illusion, eine umfängliche Durchseuchung der Bevölkerung ohne extremen Kollateralschaden zu erzielen. Die Wirksamkeit medizinischer Maßnahmen bei schweren Corona-Verläufen beträgt bestenfalls 50%. Es würden also selbst im allerbesten Fall mindestens ca. 100 Tausend Menschen sterben; vermutlich wesentlich mehr (mehrere Hundertausend Menschen) Das ist nicht akzeptabel.

22:41 von karwandler

re vriegel

"Wir müssen aber zusehen, dass die Risikogruppe in der Zeit möglichst gut geschützt und nie ohne ungeschützten Kontakt ist."

Dann erzählen Sie erstmal, wer und wie groß diese diffuse "Risikogruppe" ist und wie Sie die sozial isolieren wollen.

Das fängt doch schon so an: deutsche Normalfamilie, Kinder und Vater 'normal', Mutter angeschlagen nach Krebs OP und Chemo.
Kriegt die jetzt ne Isolierstation im Heizungskeller?
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*
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Ironie an.
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Solange ein mit 3 Maske und Handschuhen 15 Ehemann an seinem 75. Geburtstag gespendete Masken nicht auf die Station bringen darf.
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Denn er ist ja geschützt gegen den Drogenkranken der verbotenerweise ind die Drehtür huscht, denn diese und die Alkoholkranken die darf man ja wegen der "Versorgung" nicht einsperren.
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Solange Schwestern bis auf weneige Aussnahmen Taschen direkt austauschen wollen, anstatt sie abzustellen und divers aufzunehhmen, solange habe ich bei meinder gerade noch 2 Wochen zu bestrahlenden Frau größte Befürchtungen.
*

@ 22:41 von karwandler

Re vriegel
„ Das fängt doch schon so an: deutsche Normalfamilie, Kinder und Vater 'normal', Mutter angeschlagen nach Krebs OP und Chemo.“

Oder wie bei uns: Sohn 20 normal, geht jeden Tag zur Arbeit mit viel Kundenkontakt den ganzen Tag, Vater 50 Bluthochdruck, Mutter 42, Lungenfunktion 76% nach zwei Lungenentzündungen und Bradykardie.
Sollen wir ein Zelt in den Garten stellen?

At Boris.1939

Ordnung war in Schulen und Kitas gestern?
Nein gestern wurden Kinder in Schulen und Kitas einfach geschlagen mit Stöcken. Das sie das Ordnung nennen, leuchtet mir ein. Schön dass sie hier Raum für ihre Sprüche haben, in der Zeit in der sie tippen können sie wenigstens nicht für Ordnung sorgen. Gott sei Dank sind diese Gedanken seit 1945 auf einem absteigenden Ast. Deswegen geht es und so gut!

Wenn man zu lange herunter fährt, ist der Schaden irreparabel. Das scheint bei vielen Politikern so langsam an zu kommen.

Zudem ist der lock down ohnehin fragwürdig. Viel wichtiger wäre es gewesen die Risikogruppen viel besser zu schützen.

Es wird höchste Zeit zurück zu rudern. Aber das geht nicht. Dann müsste die Politik sich und uns ja eingestehen einen schweren Fehler begangen zu haben.

Es gibt andere und bessere Maßnahmen, um die Risikogruppen zu schützen. Die generelle Kontaksperre war quasi das Schießen mit Kanonen auf Spatzen.

Das muss schnellstens beendet werden.

Armer Papa Wirtschaft

um 22:10 von Werner40

/// Am 12. April 2020 um
///
Am 12. April 2020 um 21:59 von To_LE
21:35 von rossundreiter

"Ohne Wirtschaft kein Gesundheitssystem. Was glauben Sie wohl, warum z.B. 3000 Verkehrstote pro Jahr in Deutschland akzeptiert werden ? Nach Ihrer Aussage müßte man ja den kompletten Strassenverkehr einstellen"

"Ohne Wirtschaft..." klingt für mich so ungefähr wie 'ohne Verbrennungsmotor keine Fortbewegung'. Mir fällt immer wieder auf wie starr Viele im Korsett ihrer Vorstellung von Leben im großen Netzwerk von Tun und Lassen in einer stabil entwickelten Gesellschaft verharren. Vor allem beim Lassen i. S. v. Überlassen stehen druckkontollierte ökonomische Zwänge wie Anlagen, Investitionen in sicheren Gewinn und eine Abhängigkeit vom Geld als Wert für Glückserwartung derart quer, daß ein Stopp und die bloße Vorstellung von einer Finanzkrise zum Niedergang von Manieren und unternehmerischem Witz (zum Glück gibts da genug Gegenbewegung) und sogar zu Wut führen. Sehr traurig.

Erbärmlich

Warum sollte man denn lediglich schrittweise in die Normalität zurück, wenn das Coronavirus besiegt wäre? Erschließt sich mir nicht. Bitte auch mal „länger auf Sparflamme leben“ definieren. Wie viele Monate meinen Sie denn sich über Wasser halten zu können, wenn das Kurzarbeitergeld oder ähnliche Maßnahmen ausgereizt sind? Ich kann den Menschen nicht Geldhäppchen hinwerfen und dann erwarten, dass sie sich über Monate hinweg selbst isolieren. Das funktioniert vielleicht jetzt, weil die Ernsthaftigkeit der Situation verstanden wurde, aber ob alle noch dazu bereit wären in 3-4 Monaten so zu leben wie jetzt? Ich habe da ehrlich Zweifel.

22:43 von vriegel

@22.30-Herdenimmunität schnell ohne viele Tote

Schneller ist besser. Tote gibt es nur, wenn die Falschen sich infizieren.

Bei 10.000.000 Infizierten aus der Nicht-Risiko-Gruppe und davon ca 0,1% schwere Verläufe mit vermutlich 0,001% Todesfällen ist das kein Problem. Das schafft unser Gesundheitssystem locker.

Aber 20% schwere Verläufe aus der Risikogruppe heißt, von denen sollten maximal 100.000 Infiziert sein.

Es geht also da drum möglichst nur Leute aus der Nicht-Risiko-Gruppe sich infizieren zu lassen.

Und dafür gibt es Konzepte und Wege.
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*
Konzepte und Wege, meinen Sie jetzt für Alte gibt es speziell keine Masken und bei Erntearbeitern und Grenzbehinderungen, da kann man wunderbar widerrufen und aufösen?

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

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