Ihre Meinung zu: Schulschließungen: Kein normaler Unterricht bis zum Sommer?

16. April 2020 - 11:08 Uhr

Zwischen den Bundesländern gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, wann und in welchem Umfang der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden soll. Begründet wird dies vor allem mit unterschiedlichen Abiturterminen.

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Kommentare

Können sich denn nun Eltern

Können sich denn nun Eltern weigern, ihre Kinder und sich selbst einer kalkulierten Lebensgefahr auszusetzen, nur weil die Politiker und die Wirtschaft den Hals wieder mal nicht voll genug bekommen?
Ab Ende Juni gibt’s Sommerferien und bis dahin müßte Schule unter diesem Risiko nicht sein.
Es wäre besser wenn sich die Schulen und die Lehrer weiter mit Unterricht übers Internet befassen würden, sich da fortbilden und endlich bessere Vorraussetzung dafür schaffen könnten.
Sonst passiert das nämlich auch wieder auf Jahre hinaus nicht.
Schulgebäude könnten nun saniert und restauriert, Glasfaserkabel verlegt und PC für alle Schüler beschafft werden.
In Spanien wurden soeben alle Schüler einfach ins nächste Schuljahr versetzt. Ganz ohne einen, in dieser Situation albernen, Direktunterricht.
So geht’s auch.
Doch in der BRD geht man in der Not auch über Kinderleichen.

Wie Corona doch die Welt verändert

Bis vor kurzem war Home-Schooling im Gegensatz zu anderen Ländern ein absolutes no-go in Deutschland. Sogar mit Zwangsmaßnahmen wurden Eltern und deren Kinder zum staatlichen Schulsystem gezwungen. Das Ganze möglichst noch in verpflichtender Ganztagesform.
Dies obwohl es in anderen Ländern genügend Beispiele für einen funktionierenden Hausunterricht gibt.
Nun ist das auf einmal nicht mehr so wichtig. Die Eltern sollen selbst schauen, wie sie die Betreuung der Kinder und den Unterricht organisiert bekommen.
Vielleicht ermöglicht Corona ja einen neuen Blick auf unser Bildungssystem

"Es fehle oft schon an warmem Wasser in den Toilettenräumen - "von Waschbecken in den Klassenräumen möchte ich gar nicht sprechen. Hier ist viele Jahre lang zu wenig getan worden. Das rächt sich jetzt bitter"

Woran es definitiv nicht fehlt, sind "unterschiedliche Auffassungen" zwischen den Bundesländern über bürokratisches Klein-Klein.

Karliczek: "Die Einigung über die schrittweise Wiedereröffnung der Schulen sei für Millionen Schüler, Eltern und Lehrer von großer Bedeutung"

Das stimmt. Aber wie soll die unter diesen Umständen zustande kommen?

Wie sieht es mit Unis aus?

Ich kann nirgends Informationen finden, die die Vorgehensweise bei Universitäten und Hochschulen beschreiben. Sind das die gleichen wie bei Schulen? Ein Vorlesungssaal ist ja oft viel größer als ein Klassenzimmer einer Schule. Ende Mai sind bei meiner Hochschule in BaWü vor Corona z.B. Prüfungen geplant gewesen und keiner kann mir sagen wie und ob das stattfindet.

Hygiene und Infektionsschutz

... wow jetzt muß also alles schnell gehen, die Kinder und Jugendlichen sollen endlich wieder Ihren geregelten Tagesablauf mit Schule etc. bekommen ... und wo bleibt dort die Sicherheit und der Infektionsschutz... werden die maroden Sanitäreinrichtungen jetzt innerhalb von zwei Wochen auf Vordermann gebracht, was ja sonst jahrelang weder in Grundschulen, Sekundarschulen noch Gymnasien möglich war..., dort war der Zustand teilweise so schlecht, das es täglich kein oder nicht ausreichend Toilettenpapier(schon vor der Krise) gab, Seife fürs Händewaschen war ein Traum und von Desinfektionsmittel muss man erst gar nicht reden. Ich bin mal gespannt ob dann die Gesundheitsämter wirklich in der Lage sind die Schulen auf die Einhaltung aller Schutzmaßnahmen zu kontrollieren...meine Kinder die dann wahrscheinlich im weiteren Verlauf auch wieder am Schulbetrieb teilnehmen werden berichten was sich alles geändert, vielleicht verbessert oder einfach so geblieben ist...

Grundschulen schwierig

Ich habe selbst ein Kind in der 2. Klasse in RLP und sehe das schwierig mit den Kleinen.
Schon allein die Schülerbeförderung. Wir wohnen auf dem Dorf und regelmäßig sind die Schulbusse überfüllt, sodass durch einen Ort allein 3 Schulbusse fahren, damit auch alle Schüler in die Grundschule bzw. Realschule plus kommen können.
Die kleinen werden niemals einen Mundschutz tragen, zumal es meines Wissens doch gar keine für kleine Kinder gibt, oder?
In der Klasse sind es fast 30 Schüler, wie soll das aufgeteilt werden? Es gibt ab unserer Schule allein schon zu wenig Lehrer, dass sie oft einen Tag schon pro Woche Ausfall hatten, wenn ein Grundschullehrer krank war (dann hatte eine andere Klasse Ausfall und unsere deren Lehrer als Vertretung usw.)

Das mag ja für die Städte

Das mag ja für die Städte einigermaßen funktionieren, aber im ländlichen Raum? Da ist doch schon der Schülertransport zu normalen Zeiten katastrophal. Wie sollen die Hygienevorschriften gewährleistet werden wenn die Busse mit Kindern vollgestopft sind? Schichtbetrieb? Dafür müsste man die Fahrten verdoppeln, mit welchen Bussen und welchem Personal? Jetzt rächen sich die Schulschließungsorgien der Vergangenheit.

Sanitäre Anlagen unzureichend

Genauso die sanitären Anlagen....auf die Toiletten gehen die wenigsten Kinder freiwillig. Dann gibt's kaltes Wasser, wenn man Glück hat Toilettenpapier, weil die Kinder damit rumwerfen etc. (Bei uns früher wurde das auch schon rationiert, weil Kinder heutzutage damit nicht normal umgehen können)
Vor den Schulschließungen gab es sogar mal einen Desinfektionsspender, der ca. nach einer Woche leer war und leer blieb...zur Dekoration braucht man sowas nicht....

Abiturprüfung

Wie ist es möglich über die Köpfe von Abiturien-ten zu veranlassen das Abiprüfungen stattfinden. Es wird überhaupt nicht auf die Befindlichkeiten der jungen Menschen gehört. Sehr viele sind in einer schwierigen Lage, sie haben viele andere Dinge im Kopf die ein Lernen unmöglich machen. Da gibt es die Sorgen um die Gesundheit der Großeltern oder Eltern, finanzielle Probleme, die Enge zu Hause, keine sozialen Kontakte und wenig oder gar keine Unterstützung durch die Schule. Diese Situationen erzeugt bei den Jugend- lochen ein Gefühl von Wut, Ungerechtigkeit. Fremdbestimmtheit und Ausgeliefertsein. Wir müssen den Jugendlichen zuhören und sie fragen wie es für sie gehen kann oder was sie möchten. Meine Bitte an die Politiker ist nehmt die jungen Menschen endlich ernst. Sonst wird diese Pandemie noch eine Spaltung der Gesellschaft in junge und alte verstärken und sehr viel Frustration und Zorn erzeugen.
Michaela Winkler-Gutzeit
Kinder-und Jungedlichenpsychothera-peutin

Nicht nachzuvollziehen!

Wenn man sich die Zahl und die Verteilung der CORVID-19-Fälle in D so ansieht, ist das doch in diesem Ausmaß nicht zu verstehen! Es gibt ganze Landstriche in den neuen Bundesländern, die haben so gut wie keine Corona-Fälle. Warum sollte dort die Schule nicht wieder aufmachen? Was will man denn erreichen!?! Die Krankheit komplett zu stoppen, wird sicher nicht gelingen. Also, wer sich (irgendwann) anstecken wird, wird das auch durchmachen müssen. Warum also weiterhin diese extremen Einschränkungen? Die Krankenhäuser sind weitgehend leer. Bisher sind die Todesfälle in der Statistik noch nicht mal ansatzweise bemerkbar, es sterben fast zu 100% alte Patienten mit Vorerkrankungen. Natürlich muss das Gesundheitssystem und die Risikogruppen geschützt werden, aber es macht auch keinen Sinn, die Krankheit so weit auszubremsen, das nichts weitergeht und die Kollateralschäden immer größer werden.

Kinderleichen?

Es ist meines Wissens noch kein gesundes Kind an Corona gestorben. Anders als an der Influenza, da sterben jedes Jahr viele Kinder dran...

Große Herausforderung?

Frau Karliczek sieht also die Schulen vor einer großen Herausforderung? Das lässt sich aus ihrer Position leicht sagen, den sie ist weder für die Finanzierung zuständig, noch trägt sie für diese Instutionen in irgendeiner Weise die Verantwortung.

Nur zur gerne hätte so manche Schule in der Vergangenheit in Sanierungen und nicht zuletzt in die sanitären Anlagen investiert. Allein, wenn der Schulträger (egal, wer das nun ist) stets betont, dass nun einmal kein Geld da ist...

Es nun also auf die Schulen abzuwälzen ist so ziemlich das falscheste, was man tun kann. Wo nix ist, muss man halt mit nix arbeiten.

@ Airam6

Sanitäre Anlagen unzureichend
Genauso die sanitären Anlagen....auf die Toiletten gehen die wenigsten Kinder freiwillig. Dann gibt's kaltes Wasser, wenn man Glück hat Toilettenpapier

An den beiden Schulen hier in Jena, in die meine Kinder gehen, sind die Toiletten tiptop, es gibt warmes Wasser, Seife und Handdesinfektion.

@ 11:18 von nie wieder spd

Bei fast allen Kindern und Jugendlichen zeigt eine Covid-19-Erkrankung einen sehr milden Verlauf bis dahin, dass keine Symptome zu erkennen sind; Ihr Begriff "über Kinderleichen gehen" entbehrt jeder Grundlage.
Es geht in der jetzigen Lage darum, generell die Infektionszahlen steuern zu können, damit das Gesundheitssystem nicht an die Belastungsgrenzen kommt und wir nicht Situationen erleben, wo wir Erkrankte mit heftigsten Symptomen nicht mehr adäquat behandeln und versorgen können. Dafür ist nicht die Ansteckung der Kinder/Jugendlichen sondern die Ansteckung anderer durch Kinder/Jugendliche der entscheidende Faktor. Das ist der Grund, warum derzeit diskutiert wird, wie eine moderate Öffnung von Schulen und Kitas sinnvoll ermöglicht werden kann.
Wer sich wirklich um Kinder sorgt, sieht, dass in Zeiten geschlossener Schulen und Kitas die Gewalt- und Missbrauchssituationen zunehmen - fast ohne soziale Kontrolle. Das muss man im Blick behalten bei der Abwägung aller Maßnahmen.

Da die Politik ...

... bisher immer die Bildung kaputt gespart hat - große Klassen, Seiteneinsteiger ohne pädagogische Studium als Lehrer - werden Einsparpotentiale in Zukunft noch extremer genutzt werden.

Da Schüler in der Corona Krise zu Hause gelernt haben wird dies auchv n Zukunft Standard werden. Automatisierte Lernprogramme werden Lehrpersonal ersetzen. Lehrer werden die Schüler dann fernbetreuen und es wird nur 1-2 mal pro Woche Präsenzunterricht in der Schule geben.

@ tobi1234asdf

Wie sieht es mit Unis aus?
Ich kann nirgends Informationen finden, die die Vorgehensweise bei Universitäten und Hochschulen beschreiben.

Gehen Sie auf die Seiten der jeweiligen Hochschulen, für die Sie sich interessieren. Einige haben schon erklärt, dass alles nur online läuft. Hier in Jena ist das jedenfalls so.

Das ist die erschreckende Wahrheit...

... die nun bitter ans Tageslicht gefördert wird: marode sanitäre Einrichtungen an den Schulen, unterirdische hygienische Verhältnisse in Toilettenräumen und das Fehlen der einfachsten hygienischen Artikel wie etwa Seife, Einmalpapierhandtücher oder vernünftiges Toilettenpapier. Ich spreche aus Erfahrung.
Die meisten Schulen werden nicht in der Lage sein, ein akzeptables Konzept zur pandemiegerechten Herstellung hygienischer Verhältnisse vorzulegen.
Den SchulleiterInnen, die vor dieser Misere immer gerne die Augen verschlossen haben und den mahnenden Eltern mit Selbstgefälligkeit abgewunken haben, dürfen sich jetzt im Besonderen dieser Aufgabe annehmen.

Meine Güte,

Selbst in Frankreich, Belgien und den NL gibt es statt Prüfungen eine Durchschnittsnote. Was für ein Theater-hier braucht wirklich immer alles Brief und Siegel...haben die Schüler doch bewiesen dass sie das können was sie sollen-sonst wären sie wohl nicht so weit gekommen.

Verständlich,

dass es hier Bundesländer gibt, wie Mecklenburg-Vorpommern, wo die Dinge natürlich etwas anders gehandhabt werden könnten. Wenige Infizierte, wenige Tote. Natürlich kommen hier den Bürgern vielleicht die Maßnahmen unverhältnismäßig vor, da in ihrem Bereich das Infektionsgeschehen ein ganz anderes ist. Leider ist bei uns in Bayern gar nichts mehr so einfach. Stand gestern 20.00 Uhr hatten wir in Deutschland 131.410 positiv getestete Personen (3552 Todesfälle), davon leider alleine in Bayern 34.664 (995 Todesfälle). Dass hier anders gehandelt werden sollte, um natürlich auch eine weitere Ausbreitung womöglich in weniger betroffene Regionen und auch Bundesländer zu verhindern, ist schon irgendwie verständlich...

Populistische Landespolitiker erfahren Erdung durch Realität

Es scheint so, dass die Politiker, die in den letzten Wochen penetrant für Schulöffnungen plädiert haben, von der Realität eingeholt und von ihren Kollegen geerdet wurden.
Sicherlich gibt es auch Vorzeige-Schulen in denen alles super funktionieren würde, in einer normalen Schule fehlen jedoch elementare Hygiene-Einrichtungen. Das fängt bei der Anzahl und dem Zustand der Toiletten an und hört damit auf, dass Reinigungskräfte nur 5 Min. Zeit haben, einen Klassenraum zu reinigen. Das bedeutet, dass ein Klassenraum bestenfalls grob mit einem Besen ausgefegt wird. Für angemessene Desinfektionsmaßnahmen a la Südkorea müssten die Bundesländer also tief in die Tasche greifen und in ausreichender Zahl Reinigungskräfte finden.
Ach ja, und dann sind da noch Klassen mit 30-33 Schülern, die bereits im "Normalfall" in Räumen sitzen, die schon für 20 Schüler eine Zumutung sind.

Wenn man nach den Sommerferien mit halbwegs sinnvollem Unterricht starten möchte, ist also noch viel zu tun.

@ B.E. Amter

Neuer Blick auf das Bildungssystem?

Hoffentlich nicht!

Homeschooling ist bei uns aus gutem Grund verboten und und nur in einer Notsituation wie der jetzigen als Behelf vertretbar.

rer Truman Welt

Weshalb nur bis zum Sommer nicht?
Gibt es bis dahin einen Impfstoff? Oder ist bis dahin eine notwendige Durchseuchung erreicht?
Wenn beides nicht, was wäre denn nach den Sommerferien anders als jetzt? Hat jemand eine Idee? Die Regierung und Experten sicher nicht!
Also dann doch weiter von Monat zu Monat hangeln und dann schon mal - und diesmal etwas frühzeitiger - überlegen, wie Weihnachten verbracht werden sollte. So wird's kommen!

Warum alle gleichzeitig

wieder in die Schule schicken?
Wäre es nicht vielleicht sinnvoller beispielsweise montags und mittwochs die ungeraden, dienstags und donnerstags die geraden Klassenstufen zum Unterreicht zu schicken und freitags Förderunterricht für leistungsschwächeren Schüler anzubieten?

Vieles müsste natürlich weiterhin zu Hause gebüffelt werden - in der Schule selbst ginge es eher um Vergleiche und Kontrollen der Hausaufgaben.

Natürlich würde es die Eltern nur teilweise entlasten, aber die Anzahl der Räume und Lehrer für jeweils ca. 15 Schüler wäre ausreichend und der ÖPNV nicht gleich wieder krachend voll.

Selbstverständlich müssen zuvor alle sanitären Anlagen in den Schulen in einen einwandfreien Zustand gebracht werden, ansonsten geht dar nichts...

11:30 von Nettie .. Desolate Toiletten ...

fehlendes warmes Wasser,
zu wenige Waschbecken halten Sie für
"bürokratisches Klein-Klein"?

Vielleicht habe ich Sie falsch verstanden,
doch genau das ist eben sehr wichtig,
neben ausreichend Desinfektionsspendern, usw.

Ich fürchte, wenn Hygieneinspektoren und Gesundheitsämter
alle Schulen unter die Lupe nähmen,
dass dann einige gar nicht öffen dürften.
Diese Untersuchung würde ich sogar für sehr wichtig erachten.

@ Airam6

Ich habe ein Kind in der dritten Klasse. Die Fragen stelle ich mir auch, aber unser Kurzen sind ja von der ersten Schulöffnung gar nicht betroffen.

Erst werden jetzt Konzepte für die Schulabgänger und -wechsler umgesetzt und währenddessen wird man überlegen ob und ggfls. wie auch die kleineren wieder in die Schulen geholt werden können.

Es gibt doch so viele Möglichkeiten und eine Öffnung der Schulen bedeutet ja gerade nicht, dass da morgens wieder mehrer hundert Schüler vor der Tür stehen und in 30er Klassen unterrichtet werden.

Um jeden Preis

Also werden wir die Schulen wieder öffnen. Die meisten Schulen haben Doppeltische. Wenn man also den Abstand halten will, darf eine Klasse ( auch Abschlussklassen) nur höchstens zur Hälfte anwesend sein. Besser wäre es gewesen, den Kreis der Eltern, deren Kinder betreut werden, zu erweitern und das Schuljahr sonst zu beenden. Die Hygienemaßnahmen werden Kinder und pubertierende Jugendliche nicht einhalten. Wieviele Tote ist uns denn die Wiedereröffnung der Schulen wert? Laschet und einige Andere gehen da über Leichen, um sich politisch zu profilieren.

@11:30 von B. E. Amter: Homeschooling

Sie verwechseln meiner Meinung nach Homschooling wie man es z.B. aus den USA kennt, mit staatlich organisiertem Fernuntericht.

Beim Homeschooling sind die Eltern gleichzeitig die Lehrer. Der Staat überwacht das nur grob.
Bei uns sind es weiterhin die Lehrer, die sich um den Unterricht kümmern, Lernmaterial und Aufgaben zur Verfügung stellen und diese auch kontrollieren.

Der größte Teil der Eltern in Deutschland dürften spätestens nach der Grundschule mit Homeschooling wie in den USA völlig überfordert sein.

Wie sind wir nur alle groß geworden?

Für Schüler eine Freude, die meisten Lehrer auch: kein Unterricht bis nach den Sommerferien! Das würde gefallen! Man findet uns mittlerweile eh schon unter ferner liefen, was die (Schul-)Bildung betrifft, nun noch Wochen oder Monate kein Unterricht. In meinen Augen UNFASSBAR!!! Wenigstens alle Abschlussklassen müssten ohne Diskussion zur Schule MÜSSEN! Die Schulen sind doch leer und die Lehrer sitzen däumchendrehend zu Hause. Also 5 Schüler und je ein Lehrer in jeden Klassenraum und fertig sind die Voraussetzung um Prüfungen zu schreiben, meinetwegen noch mit Mundschutz. Das muss doch möglich sein!
Davon abgesehen haben wir uns in der Schulzeit auch nicht permanent 30 Sek. lang mit Seife (war damals schon Mangelware) die Hände gewaschen, haben jede Menge Krankheiten von Kita bis Studi-Zeit mitgenommen und haben überlebt.
Digitaler Unterricht, jawoll, und ein noch niedrigeres Bildungsniveau.
Hier wird im Land so vieles irreparabel zerstört, und das nur wegen einer besseren Grippe ...

Die gute Seite von Corona

Es werden plötzlich bestehende "bewährte" Prozesse aufgebrochen . Digitalisierung nicht nur in der Ausbildung sondern allgemein in der Arbeitswelt ( Homeoffice) bekommt einen kräftigens Schub . Die Digitalisierung wird natürlich auch helfen Lehrkräfte einzusparen und dafür an anderer Stelle wieder neue Kreativplätze zu schaffen. Mehr Home office kann sicherlich auch ländliche Gebiete wieder attraktiver machen, wenn die Arbeit teilweise vom "Landstz" aus erledigt werden kann. In den Städten könnte ein Wohnungssharing für Leute, die nur teilweise noch dort arbeiten müssen realisiert werden. Das einzig wichtig für die Zeit nach Corona wird sein , daß die Kreativität der Bürger mehr zum Zuge kommen kann und der Staat sich drastisch von seiner Einflussnahme zurückzieht.

@ um 12:13 von andererseits

Wenn auch nur ein einziges Kind einen schweren Verlauf und noch schlimmeres erleidet, weil die Politik auf Druck der Wirtschaft und ihrer Freunde die Schulen und Kitas wieder öffnet, welcher Politiker trägt dann die Konsequenzen? Wer will das verantworten?
„ Dafür ist nicht die Ansteckung der Kinder/Jugendlichen sondern die Ansteckung anderer durch Kinder/Jugendliche der entscheidende Faktor.“
Eben! Die Ansteckungen der Eltern und der Verwandtschaft!
„Wer sich wirklich um Kinder sorgt, sieht, dass in Zeiten geschlossener Schulen und Kitas die Gewalt- und Missbrauchssituationen zunehmen ...“
Man Wunder sich sehr, dass diese Probleme, ebenso wie die psychischen Schwierigkeiten von nun Kurzarbeitenden, bei 3 - 5 Millionen Arbeitslosen der letzten 40 Jahre nie das Interesse der Wirtschaft oder der Politik geweckt hat.
Auch die Versorgung der Bevölkerung mit entsprechenden Therapeuten läßt seit mindestens einem Jahrzehnt zu wünschen übrig, im besten Gesundheitssystem. Die Bezahlung da auch.

Keine Maske - keine Schule!

Ich soll jetzt allen ernstes als chronisch kranker Risikopatient mein Kind (4. Klasse) im Mai wieder zur Schule schicken? Sie täglich mit der Straßenbahn dort hin fahren lassen? Es gibt nicht mal eine Mundschutzpflicht! Geschweige denn Impf- oder Heilmittel. Wie viel Tage soll das denn gut gehen? Unverantwortlich, diese Clique!

Bis Sommer ist vorausschauend genug.

Der Rest ist Gladkugelleserei.
Am 16. April 2020 um 12:27 von Meinung zu unse...
rer Truman Welt
"Weshalb nur bis zum Sommer nicht?
Gibt es bis dahin einen Impfstoff? Oder ist bis dahin eine notwendige Durchseuchung erreicht?"
Schön wär's! Wird aber nicht passieren.
Warum nicht erstmal bis zum Sommer? Wir wollen doch erstmal sehen, wie die neuen Maßnahmen an den Schulen überhaupt umgesetzt werden können. Wäre doch dumm, wenn man sich allzu voreilig auf einen längeren Zeitraum verständigt und dann muss man zurückrudern und getroffene Maßnahmen mühsam wieder umplanen.

@ Demokrat 49

Ja, kann man erkennen. Ist ja nicht so schwer.

11:40 von tobi1234asdf

Meine Studierenden Töchter werden ab dem 19.04 b.a.w. in Bochum online studieren. Der zuständige Prof. stellt seine Lesung online zur Verfügung, der Rest erfolgt über Skype, mit persönlicher Fragestunde. Alles machbar, mit wenig Aufwand. Nicht ideal aber besser als ein verlorenes Semester.

@Dr. Hans um 11.57 Uhr

Sie kommentieren bzgl. den teilweise katastrophalen Zuständen der Sanitäreinrichtungen in Schulen: "Das ist ein Skandal! Hier sind Rücktritte überfällig."
Den ersten Satz unterschreibe ich sofort! Zum zweiten Satz jedoch muss ich sagen, das Rücktritte hier nicht weiterhelfen, sondern nur entsprechende (möglichst schnelle) Sanierungsmaßnahmen.
Grüße aus Oberbayern.

Sonderweg in NRW

Während fast alle Bundesländer die Schulen zumindest bis zum 4. Mai geschlossen lassen und man so zumindest die Hoffnung haben kann, dass in diesen 2 ½ Wochen grundlegende Hygienemaßnahmen, neue Stundenpläne und evtl. Mundschutzanordnungen umgesetzt werden können, öffnet MP Laschet in NRW bereits nächste Woche für knapp 130.000 „auserwählte“ Schüler/innen die Schulen und gibt den Organisatoren hier 72 Stunden (!) Vorbereitung. Damit bricht dieser Mann seinen Amtseid „dem Wohle des Landes zu dienen“ und nimmt bewusst die Entstehung neuer Infektionsherde in Kauf und das nur, um als „Macher“ da zu stehen (was er aber durch dieses unverantwortungslose Eigentor nicht ist). Im Gegenteil : er hat sich jetzt selber für eine weiter politische Karriere disqualifiziert und ein Misslingen seiner Öffnungspolitik (messbar in der Zahl von Neuinfektionen und Sterbefällen) wird man ihm persönlich und seiner Schulministerin Gebauer (FDP) ankreiden !

>>Kultusministerkonferenz will...<< Live-Blog 13:24 Uhr

>>... Einheitlichkeit bei Schulöffnungen

... "Bis zum 29. April werden wir deshalb ein Konzept für weitere Schritte ... Unterricht besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, ... Abstandsgebots ... " <<

Und ab 04. Mai soll es dann losgehen?

Das Konzept wird ein Alibi-Konzept oder eines für das nächste Schuljahr.

Bis zum 29. 04. kann keine Schule mit Maßnahmen für Hygiene und Stundenplanung für kleinere Gruppen
und möglichst ohne Lehrpersonal aus Risikogruppen warten.

Was hat die KMK in den vergangenen 3 Wochen gemacht?

Werden wieder Probleme

Werden wieder Probleme erfunden, wo keine sind?
Von jedem oberstufenschüler kann ich erwarten, dass er sich mit dem Skript selbst vorbereitet.
Alle anderen haben genug Zeit, das Jahr aufzuholen. Dazu ein wenig die Lehrpläne entrümpeln, sich auf wichtiges konzentrieren und nirgends gibts Probleme.
Wir haben nur Zuhause gelernt.

11:30 von B. E. Amter:

11:30 von B. E. Amter: Homeschooling
"Der größte Teil der Eltern in Deutschland dürften spätestens nach der Grundschule mit Homeschooling wie in den USA völlig überfordert sein."
Und nicht nur aus fachlichen Gründen.
Auch zeitlich gar nicht machbar, auch mit Grundschulkindern nicht.
Entweder, der Bildungauftrag der Schule wird so ernst genommen, dass die Voraussetzungen für eine Art Online-Unterricht geschaffen werden, und zwar nicht nur durch per Mail versandte Wochenaufgaben, sondern durch tägliche Aufgabenstellungen, von mir aus auch auf youtube, weil die Kids das Video-Blah-Blah ja so lieben, oder man läßt es ganz.
Der Schulunterricht darf nicht in die häuslichen Arbeiten einfallen.

Schule zu

hier ob steht kein normaler Unterricht bis zum Sommer, was wird dann mit den Kindern werten diese Versetzt oder nicht, denn wenn kein normaler Unterricht wie stellt man fest wo die Schüler stehen. auch bei dem Abstand sehe ich Schwierigkeiten denn in einer Klasse sind meistens 25-30 Kinder wie will man da vorsorgen. bin gespannt ob Versuch 2. durch kommt.

Weniger als 50

Die Kritik an den Maßnahmen unserer Regierung ist nur sehr schwer verständlich, wenn man sich die Zahlen anschaut.
Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen weniger als 50 Menschen pro Million Einwohner an Covid19 gestorben sind. Die USA liegen beim doppelten Wert, Großbritannien gar beim vierfachen Wert - wobei diese Länder die gleiche Vorwarnzeit hatten wie Deutschland und nicht relativ überraschend getroffen worden sind wie z.B. Italien.
Angesichts solcher Zahlen ist es absolut unverschämt, so zu tun, als ob die Bundes- und Länderregierungen in Deutschland unnötige Risiken eingehen würden. Wenn überhaupt, sind wir übervorsichtig.
Einfach mal ehrlich bleiben.

Wie es denn nun mit den Schulen weitergehen wird, weiß in diesem Augenblick niemand.
_

@OMG_LOL

"Hier wird im Land so vieles irreparabel zerstört, und das nur wegen einer besseren Grippe."

Wegen dieser "besseren Grippe" sind bereits knapp 140.000 Menschen gestorben - Tendenz bisher steigend. Ich weiß ja nicht wie Sie groß geworden sind, aber bei uns gab es damals keine vergleichbare Pandemie.

Zu Ihrer Rechnung: 5 Schüler in einen Klassenraum. Bei einer Schule mit 1500 Schülern bräuchte man also 300 Klassenräume. In der Realität hat man in dieser Größenordnung knapp 50 Räume zur Verfügung. In der Realität bräuchte man dann auch 6 mal mehr Lehrer ...

Ihr Beitrag hinterlässt einige Fragezeichen. Sie sind wahrscheinlich ohne Mathematik-Unterricht aufgewachsen ... oder?

@1000

"Ich soll jetzt allen ernstes als chronisch kranker Risikopatient mein Kind (4. Klasse) im Mai wieder zur Schule schicken?" Am 16. April 2020 um 14:22 von 1000

*

Warum denken Sie, früher hätten Sie kein Risiko gehabt, dass Ihr Kind etwas aus der Schule mitbringt, an dem Sie erkranken könnten?

Man hat jetzt Zeit gewonnen und man wird jedem Erkrankten (ob mit Corona oder Grippe oder Schweinegrippe) auf jeden helfen können.

Die Kinder gingen schon zur Schule bevor es Impfungen und bevor es Antibiotika gab. Jede Schwangere musste wegen Röteln aufpassen.

Keine Schule ist nun wirklich keine Alternative.

@ Michael Klaus Möller

" kein normaler Unterricht bis zum Sommer" Am 16. April 2020 um 14:50 von Michael Klaus Möller

*

Und was soll dann im Sommer plötzlich passieren? Das Virus wird da nicht weg sein. Auch im Herbst nicht und nicht im Winter.

@ Bender Rodriguez

"Werden wieder Probleme erfunden, wo keine sind? Von jedem oberstufenschüler kann ich erwarten, dass er sich mit dem Skript selbst vorbereitet." Am 16. April 2020 um 14:44 von Bender Rodriguez

*

Wenn das so wäre, dann wären die Oberstufen in den Schulen seit Jahrzehnten komplett überflüssig und jeder hätte sich selber auf die Prüfungen vorbereiten können.

Haben Sie das so getan?

Was bedeutet denn "selbst" in

Was bedeutet denn "selbst" in Frankreich, Belgien und NL.
Sind dies die Länder an denen wir uns orientieren sollten, weil es hier so wenige Corona-Infizierte gibt?
Oder sind dies die Länder, die bisher fast nichts gegen Corona getan haben und "selbst" die lassen die Schulen zu?
Ich verstehe diesen Vergleich nicht.
Wo liegt denn der Sinn dieser Durchschnittsnote?
Gibt es denn nicht möglicherweise auch (von der Benotung) mal abgesehen Gründe dafür die Schulen wieder zu öffen? Ich (und offensichtlich viele Experten) denke schon!
Interessant sollte dabei die Frage sein, WIE wir wieder öffnen können. Welche Bedingungen erfüllt werden müssen. Die Benotung spielt dabei sicherlich eine stark untergeordnete Rolle.

Schulen bis zu den

Schulen bis zu den Sommerferien geschlossen halten. Dann nach Lage der Dinge entscheiden wie es weitergeht.
Das wird den Schülern nicht schaden, zumindest was den Bildungsausfall angeht.
Ich bin zu Ostern 1963 eingeschult worden.
1966/67 kam die Umstellung, die Schuljahrbeginn von Ostern in den Spätsommer zu verlegen. Die vierte und die fünfte Klasse wurde in 2 Kurzschuljahren durchgeführt, jeweils ca 8 Monate. Trotz der 8 fehlenden Monate konnte ich anschließend problemlos auf's Gymnasium wechseln.
Ich finde, ein mehrmonatiger Schulausfall ist zu kompensieren.

14:50 von Michael Klaus Möller

Es wird vermutlich auf eine automatische Versetzung aller Schüler hinauslaufen. Ich sehe keinen anderen Weg.

Schüler die zur Risikogruppe zählen

Wird eigentlich auch an Schüler, insbesondere Abiturienten , gedacht, die aufgrund von Vorerkrankungen zur Risikogruppe zählen? Sollen die sich ggf. in Lebensgefahr begeben , um ihre Abiturprüfung zu machen?

@ cyberacquirer Sind Schulöffnungen Populistisch?

Warum sind diejenigen (u.a. viele Experten und Jugendschutzverbände), die für Schulöffnung plädieren populistisch.
Könnte es nicht sinnvolle Gründe geben, die für eine Schulöffnung sprechen? Könnte es nicht eine Abwägung der Risiken gegeben haben und dieser Entschluss so zustande gekommen sein?
Ich kenne eine Menge Schulen, die ich alle als "normal" bezeichnen würde. Hier fehlen keine elementaren Hygiene-Einrichtungen.Sie sind eventuell nicht immer die neusten, es gibt aber dort überall genügend Toiletten (Bezug zu Corona ist mir unklar) und vor allem auch Waschbecken, Seife und fließend Wasser. Ja, in den letzten Jahren wurden Waschbecken aus den Klassenräumen entfernt, weil wegen neuer Smartboards weniger benötigt wurden. Aber für z.B. die Hälfte der Schüler reichts bestimmt.
Wer sagt, dass die Desinfektionsmaßnahmen ala Südkorea bei uns angemessen sind oder ist dies eine persönliche Einschätzung von Ihnen?

Oh oh

Bei so vielen Kommentaren spürt man erhebliche Bildungslücken und die lange Zeit seit dem letzten Schulbesuch.

@OMG_LOL Ihr Unwissen ist gruslig. Lehrer sitzen däumchendrehend zu Hause? Wie sind Sie nur drauf?

Schule gleich Bildung??

Ich ganz persönlich bin erschrocken das Eltern sich wirklich beklagen das ihre Kinder wieder in die Schule sollen! Wenn dann die Pisa Studie vor der Tür steht ist das Geschrei wieder groß. Es gibt ja nicht umsonst Lehrer die das Fachwissen vermittelt oder? Wenn ich die letzten drei Wochen zurückblickend betrachte musste sich bei uns der Stoff selber beigebracht werden und das in der Q2 Phase! Wie soll der Stoff vermittelt werden wenn man nur fotokopierte Seiten vor sich hat und den Lehrer nicht gleich fragen kann wie was ist und es nur über Mail machen kann wo man 2 Tage auf eine Antwort warten muss? Auch den Vorschlag nur im Schichtwechsel die Schule zu besuchen wird nicht der Lehrnstoff vermittelten den man für das Abitur benötigt. Es ist ja nicht so das nach den Sommerferien alles wieder normal läuft somit ist es wichtig das Eltern mit ihren Kindern bestimmte Regeln einüben sowie einen Mundschutz zu tragen sich regelmäßig die Hände zu waschen und die Großeltern nicht treffen !!

15:00 von harpdart

Die vierte und die fünfte Klasse wurde in 2 Kurzschuljahren durchgeführt, jeweils ca 8 Monate.
.
bei mir war´s die 1. und 2. Klasse
und mich hat niemand in meinem späteren Berufsleben gefragt,
wie der sächsische MP befürchtet, habe keine berufliche Nachteile erlitten
und die besonderen Sorgen bei Hauptschülern, da den "bildungsfernen"
es wäre entscheidend, die fehlenden 6 Wochen
auch wenn ich jetzt wieder einige provoziere, ob die jetzt 6 Wochen
mehr oder weniger gelangweilt den Unterricht verschlafen das wird´s auch nicht rausreißen

@ cyberacquirer

Ihrem ersten Teil des Kommentars stimme ich zu. Ich denke auch, dass OMG_LOL zu viel vereinfacht darstellt und bin nicht uneingeschränkt seiner/ihrer Meinung. Den zweiten Teil hätte man aber durchaus weglassen können, insbesondere die letzten beiden Sätze, sie bringen nämlich nichts und könnten als provozierend angesehen werden.

Ausserdem sollten Aussagen nicht aus dem Kontext gerissen werden.
OMG_LOL schrieb:
(...)Also 5 Schüler und je ein Lehrer in jeden Klassenraum und fertig sind die Voraussetzung um Prüfungen zu schreiben, (...)
Wer richtig liest, erkennt, es geht nicht darum ALLE Schüler aufzuteilen, sondern die Prüfungsklassen.
Genau so wurde in Hessen beim Abitur gearbeitet und es hat sowohl mathematisch, als auch praktisch geklappt.

12:11 von leider geil .... Schönes Jena...

Es spricht aber auch ein für einen seltsamen Lebens- und Erziehungsstil, wenn Eltern hierzulande jammern, das es in Schulen kein warmes Wasser gibt. Ein wenig verwöhnt sind wir schon, oder?

mehr "Homeschooling" als gedacht...

Was bei uns gerade zuhause läuft ist leider "Homeschooling" - neben der Arbeit. Die Lehrer meines Sohnes (6. Klasse Gynasium) haben es geschafft, vor einem Monat jeweils zu ihrem Fach Aufträge in eine Cloud zu stellen. Viele haben dann zwei Wochen später die Lösungen eingestellt. Für Notfälle haben einige ihre eMail-Adresse angegeben. Das wars. Keine Rückmeldungen / kein Hochladen von Antworten gefordert, kein Korrekturangebot - nada. Mein Sohn hat mehr oder weniger begeistert die Aufgaben gemacht (die er machen konnte), Korrektur und Besprechungskampf + Erklären lagen bei mir. In den Nebenfächern lasse ich es laufen - allein die Betreuung in den Hauptfächern reicht mir völlig...und das geht jetzt mind. noch 2-3 Wochen so weiter oder länger...wenn neue Aufträge kommen.....Ehrenrettung der Schule: Bei meiner Großen (16) klappt alles besser - Ihre Lehrer haben auch Rückmeldungen eingefordert und sich stärker engagiert...

baldiger Schulstart

Ich bin Grundschullehrerin, habe selbst zwei Kinder im Gymnasium und wünsche mir nichts mehr, als einen baldigen Schulstart für alle. Es gäbe so viele Möglichkeiten, Unterricht in Gleitzeit anzubieten. Ich habe eine 2. Klasse, die ich am 13.3. zum letzten Mal gesehen habe. Seither nur Aufgaben rausgeschickt, wenig zum Nachschauen und Korrigieren zurückbekommen, weiß nicht, wie eine Beschulung außerhalb der Schule funktionieren soll. Viele Familien haben weder Scanner, noch Drucker oder überhaupt einen Computer. Von manchen Familien bekommt man nichts mehr zu hören. Ich weiß nicht, was der Staat hier mit uns macht. Wir bekommen Statistiken um die Ohren gehauen, werden hörig gemacht mit Solidaritätsgeplänkel und eingeschüchtert durch die ständige Zurechtweisung, man müsse ja an die schweren Fälle denken und an die Gesundheit. Der Gedanke, bis zu den Sommerferien nicht mehr unterrichten zu dürfen und vieles mehr macht mich verrückt.

Viren sind für alle da

@ 12:01 von Macadamia

"Es ist meines Wissens noch kein gesundes Kind an Corona gestorben. Anders als an der Influenza, da sterben jedes Jahr viele Kinder dran..."

dann sollten sie ihr Wissen vielleicht mal auf den aktuellen Stand bringen. Obwohl, so aktuell muß der gar nicht sein. Es sind schon infizierte Babys gestorben, Kinder unter 10 Jahren, Kinder über zehn Jahren... hören sie einfach auf, diese Pandemie zu bagatellisieren und mit dem Märchen auf, es würde nur Alte und Kranke treffen!

Tada

Selbstverständlich. Warum auch nicht. In manchen Fächern waren die Lehrer so schlecht, da brauchte man das Skript vom nebenkurs. Manche Fächer sind monatelang ausgefallen. Da haben wir nicht auf besser Wetter gewartet. Wir wurden aktiv.

Bildung !

All die Landes- und Bundespolitiker, die lieber das Geld oft für schwachsinnige Dinge verbraten haben, sollten sich endlich mal explizit für eine gute Bildung, saubere Schulen mit sauberen und funktionierenden Toiletten, sowie kleinere Klassen einsetzen. Genauso muss eine Schule auch den heutigen Vorschriften was Sicherheit und Hygiene angeht, entsprechen.
Leider sind viele der Politiker weit weg von jeglichem normalen Leben, und wollen so manches leider nicht sehen.
Und nun die total bescheuerte Diskussion wegen den Schul- Öffnungen, wo zig Schulen in einem erbärmlichen Zustand sind.
So sind halt unsere oberen Gestalten !!

von Hilfen und Alternativen

@ 14:53 von Tada "Warum denken Sie, früher hätten Sie kein Risiko gehabt, dass Ihr Kind etwas aus der Schule mitbringt, an dem Sie erkranken könnten?"

Sie haben schon mitbekommen, daß es hier um Bekämpfung einer Pandemie geht mit über 130.000 Toten weltweit und nicht um einen kleinen Schnupfen?

"Man hat jetzt Zeit gewonnen und man wird jedem Erkrankten (ob mit Corona oder Grippe oder Schweinegrippe) auf jeden helfen können."

Toller Trick! Wenn mein Kind im Mai zu Schule muß und sich infiziert, womit wollen sie dem Kind denn helfen? Mit ihrem Impfstoff oder ihrem geheimen Heilmittel?

"Die Kinder gingen schon zur Schule bevor es Impfungen und bevor es Antibiotika gab. ."

Mein Kind kann doch auch zur Schule. Aber das muß nicht gerade während einer Pandemie sein! Die ist in der vierten Klasse wahrlich nicht systemrelevant!

"Keine Schule ist nun wirklich keine Alternative"

klar, wenn dann ein Kind ans Beatmungsgerät muß, ist das natürlich viel cooler.

@Sisyphos3

Wenn ich nur wüsste, wo bei Ihnen Sätze anfangen oder...

" ...wäre entscheidend, die fehlenden 6 Wochen
auch wenn ich jetzt wieder einige provoziere, ob die jetzt 6 Wochen..."

Nein, provozieren würde ich das nicht nennen. Es ist fast wie in der Schule. Das Provozieren geht meistens von einem Schüler aus und der schreibt dann Diktate, in denen es an der Sorgfalt fehlt.

Ich hatte auch Kurzschule im Ersten ab Dezember. In der Gesamtschau würde ich auch sagen, daß es mir nicht geschadet hat, aber
das mit der Interpunktion muß ich davon gesondert nochmals betrachten. Wie SIE das machen...

@Nyuszi1974 um 15.41 Uhr

Danke für Ihre ausführliche Beschreibung; Sie sind ja sozusagen "an der Front" und somit für mich ein Wissensträger.
Danke für Ihr Engagement, lassen Sie sich nicht verrückt machen, und bleiben Sie gesund.

@ Faktenfinder

Wieviele Lehrer wurden denn in den letzten Wochen im Thema „Unterrichten übers Internet“ weitergebildet?
Wieviele Schulen entsprechend ans Netz gebracht? Wieviele Schüler aus prekären Verhältnissen mit Computern versorgt?
Wieviele Schulen wurden so weit restauriert und saniert, dass wenigstens die hygienisch erforderlichen Maßnahmen durchgeführt werden können?
In wievielen Schulen sind die Toilettenräume nutzbar gemacht worden?
Wie wurde sichergestellt, dass die Schulen nicht von den Gesundheitsämtern mit einem Öffnungsverbot belegt werden, da der Zustand von Hygiene so weit entfernt ist, wie die griechischen Flüchtlingslager?
Die Schulministerien und die Schulämter müssen doch seit Beginn der Schulschliessung aus der Arbeit gar nicht mehr herausgekommen sein.
Und Handwerksbetriebe werden sicher massenhaft Überstunden geleistet haben.
Gibt es dazu Informationen?

in der Not auch über Kinderleichen.?

nie wieder spd @
ich persönlich habe manschmal den Eindruck dazu brauchen wir keine Not.

Schulen zu öffnen ist der

Schulen zu öffnen ist der falsche Ansatz.
Wenn wir die Ansteckungsrate von circa 4 auf etwa 1,1 gesenkt haben, sollten wir uns mit aller Kraft bemühen, sie unter 1 auf vielleicht 0,5 abzusenken. Dann läuft die Pandemie aus.

"In der Klasse sind Läuse aufgetreten" heißt dann demnächst "In der Elternschaft sind Coronafälle aufgetreten" ???
Unverantwortlich.

Warum Impfpflicht für Schulkinder bei Masern, wenn Schule kein Hotspot für Infektionserkrankungen wäre... ?

Unklar sind auch die Spätfolgen der Erkrankung für Kinder.

Nichts anderes als ein Experiment...

Ich bin Vater von 3 Kindern, wovon eines in die 4. Klasse geht und eines weiß ich schon jetzt: Mein Kind wird definitiv nicht an diesem "Experiment" teilnehmen. Diese ca. 8 Wochen bis zu den Sommerferien sind wichtiger als Menschenleben? Die der Schüler, Geschwister, Lehrer, Eltern und Großeltern (Kette lässt sich noch beliebig weiterführen)? Über die maroden Hygienebedingungen an den Schulen ist alles gesagt, alleine die Risiken in Bus und Bahn, damit die Schüler die Abstandsregeln etc. einhalten können, dazu keine (!!!) Maskenpflicht? Die Versäumnisse und Defizite des Staates gerade im Bildungssektor holt man nicht in 2-3 Wochen nach. Nein meine Herren aus der Politik, so funktioniert das nicht. Eher müssen jetzt Konzepte erarbeitet werden, wie wir auch zukünftig (nicht nur bis zu den Sommerferien) das Risiko auf ein Minimum reduzieren. Und hören Sie bloß mit Verharmlosungen auf, sagen Sie das mal einem direkt Betroffenen. Mal schauen, ob dieser das auch so sieht...

über die Köpfe von Abiturien-ten zu veranlassen

von Miwigut @
Das ist demokratie, nicht die Betroffenen entscheiden sondern immer andere.
Aber sein Sie sicher das ist immer zum besten von uns allen.

Auch bei Steueren, Abgaben und Gebühren ist das so.

die nun bitter ans Tageslicht gefördert wird'?

von Parsec @

Dann stellen Sie mal drei Rollen hin und ghehen in zwei Stunden nachschauen was damit gemacht wurde.

Leider sind es sehr oft auch die Schüler selber die keine Achtung vor gemeinschaftlichen Werten haben. Egal ob Toiletten , ÖPNV oder weiße Hauswände.

Regionalisierung der Massnahmen ermöglichen

Die Prävalenz der gemeldeten Infektionen ist Ostdeutschland zum großen Teil und in Bremen so niedrig, das eine zeitnahe Schulöffnung möglich und sicher wäre. Warum muss es hier auf einmal eine Bundes-einheitliche Linie geben?
Das Vorgehen könnte ganz anders als in Bayern, Baden Württemberg oder NRW gestaltet werden. Die Schulen könnten schrittweise z.B. zumindestens im Halbtagsunterricht geöffnet werden, die anderen 50% als homeschooling. Außerdem ist die Surveillance und das Monitoring der Auswirkungen bei niedriger Inzidenz wesentlich einfacher und kann Aufschlüsse über die realen Infektionswege geben. Insgesamt ist die Prävalenz von nachgewiesenen Infektionen bei Kindern doch erstaunlich niedrig und unterscheidet sich damit wesentlich von der Grippe. Es ist enttäuschend, dass sich hier die zuständigen Ministerpräsidenten nicht im Ansatz positioniert haben.

Ich als Lehrer würde ...

keinen Unterricht ohne eine FFP2-Maske erteilen, da die meisten jungen Menschen keine Symptome zeigen und als Virenverteiler damit unerkannt bleiben!
Da nicht einmal die medizinischen Einrichtungen mit genügend FFP2-Masken versorgt werden können, ist eine Öffnung der Schulen eine verantwortungslose Gefährdung des oft älteren Lehrpersonals!

@ Macadamia

Es ist meines Wissens noch kein gesundes Kind an Corona gestorben. Anders als an der Influenza, da sterben jedes Jahr viele Kinder dran...

Nee, eigentlich nicht. Ich weiß zufällig, dass dieses Jahr kein Kind unter 18 an Influenza gestorben ist.

Influenzaviren sind übrigens anders als Coronaviren, die Replikation in der Zelle funktioniert völlig anders. Weit über 90% der Grundschulkinder haben in Deutschland Antikörper gegen Influenzaviren und können sich gut gegen die Infektion wehren. Gegen SARS-CoV-2 hat niemand Antikörper (bis auf genesene Vovid-19-Patienten).

@ Einfach Unglaublich

Da die Politik ... bisher immer die Bildung kaputt gespart hat - große Klassen, Seiteneinsteiger ohne pädagogische Studium als Lehrer

Das liegt aber daran, dass es nicht genug Lehramtsabsolventen gab. Man kann nur die fertig ausgebildeten Lehrer einstellen, die da sind. Der Arbeitskräftemarkt ist völlig leer gefegt, trotz Werbung für das Studium, trotz bester Jobaussichten. Schuld sind ausnahmsweise nicht die Kultusminister.

Schulen sollen zu bleiben

In vielen anderen Ländern sind die Schulen einfach bis zu den Sommerferien zu, und scheinbar werden einfach die Noten vergeben, die die Schüler bis jetzt verdient haben. Warum sollen wir unsere Kinder gefährden?

Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Schule mit Mindestabstand und Hygienevorschriften funktionieren soll. 20+ Kinder in den Klassen meiner Kinder. Seit Jahren keine Seife, außer in der letzten Woche bevor die Schule aufgehört hat. Das Desinfektionsmittel war innerhalb weniger Tage verbraucht.

Ich denke, es sollte die Möglichkeit geben, Online-Schule zu machen. Die Technologie ist vorhanden, andere Länder machen das auch erfolgreich. Die Eltern, die ihre Kinder in die Schule schicken wollen oder müssen, können das dann tun. Der Rest von uns darf die Kinder zu Hause lassen. Dadurch werden die Klassenzimmer leerer und weniger gefährlich. Und ich muss weniger Angst haben, dass meine Kinder oder ich angesteckt werden.

Schule ist wichtig!

Die Schulen sollten so schnell wie möglich starten und zwar ohne Sicherheitsabstand also ganz normal. Das Risiko für die Kinder ist geringer als im Straßenverkehr überfahren zu werden. Natürlich sind das zusätzliche Kontakte, aber die muss ich die Gesellscghaft einfach leisten. Es kann nicht sein, dass auf den Rücken der Kinder dafür gesorgt wird, dass ein 85jähriger 87 wird. Die besorgten Alten können ja zuhause bleiben. Um deren Freiraum willen die Kinder wegzusperren, ist unverantwortlich. Wir erlauben unseren Kindern inzwischen wieder Freunde zu besuchen und Besuche zu empfangen. Der neue Spielplatz für alle Nachbarskinder und Schulfreunde ist jetzt der Hof.
Und an alle Bedenkenträger - im Krankenhaus gibt es unzählige Kontakte zwischen Menschen jenseits der Abstandsregel ohne besondere Schutzkleidung. Wir Pflegekräfte sterben deswegen nicht wie die Fliegen. Nicht mal die Krankheitsrate ist höher als normal an unserer Uniklinik.

sorry - aber totaler Unsinn

Wie viele Kinder sind ihrer Meinung an Corona gestorben? Wenn sie sich für Kinder einsetzen, dann verbieten sie das Auto fahren. Damit retten sie mehr Kinder.
Ich möchte dass meine Tochter möglichst schnell in die Schule geht und zwar ohne Abstandsregel. Die Konsequenz wird sein, dass es ein paar mehr Tote gibt, aber da Bildung der Kinder ein hohes Gut ist, muss es uns das Wert sein!

stimme voll zu

Ich muss Ihnen vollstens zustimmen. Viele Leute scheinen nicht zu verstehen, dass es sich hier nicht um einen harmlosen Schnupfen handelt und uns dieses Virus voraussichtlich noch monatelang (18 Monate oder so?) gefährden wird - bis es erfolgreiche Medikamente oder einen erfolgreich getesteten Impfstoff gibt.

Mir ist es lieber, mein Kind bleibt erst mal zu Hause, lernt Online oder auch einfach aus den Schulbüchern, und wir überleben das Ganze.

Risikoabwägung

Jeder weiß, die Kinder selbst sind keine Risikogruppe hinsichtlich schwerer Krankheitsverläufe. Für vereinzelte Problemfälle gab es auch vorher schon Sonderlösungen. Das Problem war und ist die Verbreitung der Krankheit aus der Schule über die Familie in andere Gesellschaftsbereiche. D.h. das Hauptproblem ist die Wachsamkeit im Elternhaus, die aber m. E. inzwischen zumindest geweckt ist.
Und nur durch verantwortungsvolles Handeln des Elternhauses kann Schule wieder funktionieren, muss (!) funktionieren, dito bei der Arbeit.
Deshalb öffnet die Schulen und seid kreativ bei der Vermeidung von "Gedränge" und schickt Kinder beim leisesten Verdacht auf Krankheit nicht dorthin.

@1000

Wenn mein Kind im Mai zu Schule muß und sich infiziert, womit wollen sie dem Kind denn helfen?

Wenn Ihr Kind sich infizieren würde, würde es das nichtmal mitbekommen. Es geht hier ja nicht um Windpocken oder Scharlach, sondern nur um Corona. Vielleicht informieren Sie sich mal darüber.

Davon abgesehen beginnt nirgends im Mai der normale Schulbetrieb. Was man durchaus kritisch sehen kann, was aber auch erstmal okay ist, weil ein Anfang. Auch über den konkreten Ablauf der Schulöffnungen kann man sich übrigens informieren.

Im Übrigen alles Luxussorgen

Zu Schützen sind die Alten und Schwachen, aber dies geschieht nicht ,indem man Kindern Bildungsverzicht auferlegt oder die Wirtschaft Kaputtmacht.
Sondern wie schon längst die Spatzen vom Dach pfeifen, Risikogruppen müssen Abstand wahren bis ein Medikament oder Impfung verfügbar sind.

Am 16. April 2020 um 15:25 von Sisyphos3

" und die besonderen Sorgen bei Hauptschülern, da den "bildungsfernen"
es wäre entscheidend, die fehlenden 6 Wochen
auch wenn ich jetzt wieder einige provoziere, ob die jetzt 6 Wochen
mehr oder weniger gelangweilt den Unterricht verschlafen das wird´s auch nicht rausreißen "

Niemand der in den letzten 10 Jahren an einer Schule gearbeitet hat, wird durch diesen Satz provoziert werden, weil das einfach stimmt.
Bei manchen ist so schlimm, das für manche Schule eigentlich verlorene Zeit ist ;-).
Am Gym sieht das dann anders aus.

Erstaunlich ist, was manche für Vorstellungen von Schulen haben, einige scheinen ja kurz vor dem vor dem Zusammenbruch zu sein. Bilder die aber hier gezeigt werden, zeigen das nicht.
Weil es in der Regel auch nicht so ist wie beschrieben, und was Lehrer in den Ferien machen, ist sehr unterschiedlich, je nach Lehrer.
Aber da möchte ich lieber nicht aus dem Nähkästchen plaudern ;-).

Was für eine...

Die Politiker haben sich dazu entschieden die Gesellschaft über Kinder durchseuchen zu lassen - schämen sollten sie sich für diese Entscheidung, denn auch in den jungen Altersgruppen wird es bei zunehmender Anzahl von Ansteckungen mehr ernste Verläufe geben.

Sanierungen der Schulen die marode Strukturen

vorweisen und sanitäre Verhältnisse die der Zeit (2020) und den Umständen (Corona Pandemie) gerecht werden.
Evt. Schicht Schule für weniger Schüler in weniger Stunden dafür ohne Pause und ohne Schulhof. Würden vielleicht alle von profitieren, denn marode WC Anlagen, fehlendes Wasser, unhygienische Zustände, überfüllte Klassenräume und Schulbeginn vor 8 Uhr könnte man sich vielleicht zeitgemäß von verabschieden. Hygienelotsen für die „Kleinen“ und abends Schule für die „Großen“.
Früher galt bei den Geschäften noch Mittagspause und Mittwoch Nachmittag geschlossen.... nur als Beispiel. Die Zeiten ändern sich eben. Um die Schulen fit für die Zukunft zu machen warum nicht einfach alle versetzen, alle Abschlüsse und Zeugnisse wie die Noten vor Corona und dann nach den Sommerferien durchstarten? M.M.n.

Beispiel Niedersachsen

In Niedersachsen soll der Unterricht schichtweise erteilt werden. Die eine Hälfte einer Klasse bleibt jeweils zu Hause. Was bedeutet das konkret? Viele Schulen haben Klassenräume mit ca. 50m² Fläche. Da würden dann jetzt ca. 12 bis 14 SuS sitzen. WENN sich deren Eltern an social distancing halten, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein SuS Corona hat, minimal; und die Ansteckungsgefahr ist praktisch gleich Null.

Aber eben nur WENN.

Es liegt an uns.
_

17:02 von eli

"Risikogruppen müssen Abstand wahren bis ein Medikament oder Impfung verfügbar sind."
Auch bekannt als das Boris-Johnson-Modell. Großbritannien hat deshalb das Vierfache an Covid19-Todesfällen im Vergleich zu Deutschland. Ist das egal, weil es ganz überwiegend Senioren trifft?

Schüler fragen

Ich bin der Meinung, das auch und vor allem die Schüler / Schülervertreter, etc. dazu befragt werden müssen, ob sie selber wieder in die Schulen wollen, ggf. auch auf freiwilliger Basis, auch hier gibt es Risikopersonen und ich denke nicht wenige, die Schutz brauchen. erst die Abschlußklassen, dann die Grundschulübergänger, Was machen die Anderen? Schutz vor steigender häusliche Gewalt.....
Klassen müssten räumlich aufgeteilt werden, ggf. Unterricht in 2 Schichten, Vormittag, Nachmittag, oder täglicher Wechsel.....eventuell dann doch mit Mundschutz......? Auch hier müssten vorher Testungen auf Antikörper gemacht werden, dann gibts aber 2 Klassensystem, Antikörper Positiv /Negativ auch nicht wirklich gut.....Hygienemaßnahmen Ja, aber in welchem Umfang? Wer organisiert das? Es gibt da keine konkreten Maßnahmen.
Da wo die Infrastruktur es erlaubt, dann doch besser Fernunterricht? den Schülern muß Ihre eigene hohe Verantwortung klar sein, wenn sie sich wieder in der Schule treffen.

Herr Wassmuth

Was qualifiziert diesen Menschen sich in der Tagesschau zu äußern? Er erzählt irgendwas von "Bauschmerzen" womit er vermutlich Bedenken meint. Keinerlei Inhalt in den Aussagen. Man hätte genau so genug eine wirklich x-beliebige Person mit Kind(ern) im schulfähigen Alter befragen können. Es wäre vielleicht sogar besser gewesen. Obendrein kann man sich für so einen Termin wirklicheine Krawatte anziehen oder zumindest versuchen, sich etwas vernünftiger darzustellen.

Bildungsverzicht? Willkommen

Bildungsverzicht? Willkommen im digitalen Zeitalter! Nur weil es der Staat versäumt hat, die schon vorhandene Technik als Standard an den Schulen zu etablieren, sollen jetzt nicht kalkulierbare gesundheitliche Risiken eingegangen werden (und zwar nicht nur für die Alten und Schwachen, auch Übergewichtige, Raucher (jaja, ich weiß, die sind ja selbst schuld...). Ein Tablet für jeden Schüler ist nicht möglich, Unterricht per Videokonferenz ebenfalls nicht, Apps gibt es für jeden Unsinn, aber nicht für gezielten Fernunterricht? Alles machbar und finanzierbar!!! Bildung funktioniert auch ohne Präsenzpflicht! Man muss sich halt die Zeit für die Kinder nehmen können. Und hier ist mal wieder die Regierung gefragt, die Menschen dann auch finanziell zu unterstützen, falls man aus Existenzängsten eigentlich arbeiten gehen müsste...

Probleme

jetzt fliegen us die ganzen Probleme richtig um die Ohren: marode Schulen, zu große Klassen, zuwenig Pfleger, Biligpersonal aus dem Ausland (Pflege, Ernte) nicht verfügbar, die eigenen Arbeitslosen nicht einsetzbar (Bulgaren und Rumänen können sich Rückenprobleme nicht leisten, viel zu viele Problemfamilien, die auf Hilfe und Betreuung angewiesen sind,.. Ich hoffe Corona bringt wenigstens Einsicht!

Individualismus statt Föderalismus?

Es ist offensichtlich keine einfache Entscheidung - sieht man an den vielen Kommentaren hier. Vlt. ist es Individualismus der in diesem Fall greifen sollte.
Bin ich Brennpunktschule, ist es wichtig für das Wohl meiner Schüler wieder zu öffnen? Haben die Familien PC/Tablet/Internet? Wie viele Lehrer, Kinder, Eltern gehören zur Risikogruppe? Würden sich Freiwillige einbringen? (Seife spenden, Räume putzen, die Pause beobachten & eingreifen, falls soziale Distanzierung vergessen wird ...). Schulen sind individuell zu betrachten. Bei uns z.B. ginge die Teilbeschulung nicht, denn einige Kinder kommen von Weit her & leben im Internat. Viele der Eltern sind vom Bildungsstand sicher in der Lage auch älteren Kindern beim Lernen zu helfen & haben das Equipment, aber aufgrund ihres Berufs trotz oder wegen der Pandemie die Zeit dafür nicht. Unsere Lehrer sind sehr engagiert & machen Überstunden (DANKE!) andere tun das nicht. Alle über einen Kamm zu scheren ist hier eher nicht zielführend.

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