Ihre Meinung zu: Corona und Ältere: "Monatelange Isolierung unzumutbar"

16. April 2020 - 13:08 Uhr

Gerade ältere Menschen in Pflegeheimen treffen die Corona-Maßnahmen besonders hart. Für sie brauche es Wege, wie Besuche wieder stattfinden könnten, sagt VdK-Präsidentin Bentele im Interview mit tagesschau.de.

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Kommentare

Isolierung

"tagesschau.de: Es wird der Vorschlag diskutiert, dass Risikogruppen weiter in Quarantäne bleiben, damit die anderen in der Gesellschaft sich wieder freier bewegen können. Was halten Sie davon?"
.
Ich stelle mir nicht die Frage, was ich davon halte, sondern wie so etwas vonstatten gehen soll. Wird dann auch jeder, der mit dieser Risikogruppe in Kontakt tritt, isoliert? Anders geht es ja nicht, oder bekommen diese Menschen Astronautenanzüge, damit sie das Virus nicht in die Quarantänegruppe einschleppen?

Ausgerechnet die Schwächsten und Hilfebedürftigen

auszugrenzen / isolieren wäre fatal. Irgendwann kommt jeder in eine vergleichbare Situation.

Monatelange Isolierung ist unzumutbar

das Leben ist kein Wunschkonzert
jetzt ist es eben so dass die Situation so ist dass man gewisse Maßnahmen getroffen hat
damit sollten sich eben die Menschen abfinden
für mich zum Beispiel ist diese permanente Jammerei sehr schwer verständlich
kann man nicht einfach mal den Zustand akzeptieren, statt immer zu jammern
damit wird es auch nicht besser
gerade bei dieser VDK Präsidenten kann ich das nicht verstehen
die hat doch gewiss auch Probleme in ihrem nicht einfachen Leben
die hat sich doch auch damit arrangiert, dass manches eben nicht geht
einen Weg gefunden das Beste daraus zu machen

Verwundert

Wie sollte das funktionieren? Bei Menschen in Pflege- und Senioreneinrichtungen mag das möglich sein. Aber was ist mit den anderen Risikogruppen, die man in jeder Altersklasse findet? Junge Mütter und Väter mit geschwächtem Immunsystem aufgrund Chemo. Menschen jeden Alters mit Diabetes, Bluthochdruck oder sonstigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Asthma? Wie und wo sollte da die Quarantäne funktionieren.?

Vor 50-60 Jahren noch hat man seine Eltern und Großeltern

... zu Hause selber gepflegt und dafür auf Lohnarbeit, weite Reisen und ständige Treffen mit anderen (ausser den engen Nachbarn) verzichtet.
Aber so viel soziale Wärme ist ja längst verloren gegangen, jetzt denkt jeder junge Mensch nur noch an Karriere und eigenen (möglichst schnellen) beruflichen Aufstieg.
Und dann wird auch regelmässig schön Urlaub weit in der Ferne genommen, am Strand unter Palmen oder beim Skifahren. Oder Freunde oder Bekannte tun das, oder deren Freunde oder Bekannte... und schwupps, wird aus dem Luxus ein Infizierter Bürger.

Einige Fragen

Warum ist eine Isolierung für eine Risikogruppe nicht zumutbar, wenn sie für alle (inklusive der Risikogruppe) zumutbar ist? Warum wird überhaupt immer von "Isolierung" geredet wenn es um den Schutz von Risikogruppen geht? Warum kann man nicht einfach besondere Schutzmaßnahmen ergreifen, wie z.B. Maskenpflicht bei Kontakten, oder regelmäßige und intensive Tests der Personen, die mit Risikogruppen Kontakt haben? Habe ich hier Probleme mit der Logik?

Monate Isolierung unzumutbar

Die Älteren, die auch die größte Risikogruppe sind, sollen nicht monatelang isoliert werden. Das ist verständlich. Das will sicherlich keiner.

Was aber niemand anspricht, ist, dass kleine Kinder - sprich Kindergartenkinder - monatelang isoliert werden sollen. Das scheint keinen zu stören. Hier in Hessen wäre es bei einem Lockdown bis zu - sprich nach - den Sommerferien 5 Monate, die die Kleinen nicht zu ihren Freunden, zu ihren Erziehern dürfen.

Wenn es für die Einen nicht zumutbar ist, wieso geht es dann für die Anderen?

@ 14:29 von WM-Kasparov-Fan

„ Aber so viel soziale Wärme ist ja längst verloren gegangen, jetzt denkt jeder junge Mensch nur noch an Karriere und eigenen (möglichst schnellen) beruflichen Aufstieg.“

Es sind ja nicht Alle so, viele, aber nicht alle. Wir hatten unsere Uroma zuhause. War nicht einfach, aber haben wir mit vereinten Kräften hinbekommen. War aber leichter, da ich zuhause war. Wenn aber die ganze Familie arbeiten muss, um überhaupt über die Runden zu kommen oder wie bei meinen Schwiegereltern, die selber schon beide über 75 waren und dann einfach nicht mehr gesund und stark genug waren, um seine 99 jährige Oma weiter zu pflegen, dann wird es schwierig. Auch leben heute nicht mehr so viele Generationen unter einem Dach, das macht es zusätzlich komplizierter.

Lebens- und praxisnah

Den Ausführungen von Frau Bentele kann man nur uneingeschränkt zustimmen.

„Bentele: Ich bin der Überzeugung, dass wir die Menschen nicht so lange isolieren können, bis es einen Impfstoff gibt. Wir müssen jetzt (...) Regelungen finden, um ihnen Kontakte zu ermöglichen (…)
Die Menschen jetzt viele Monate zu isolieren, kann definitiv nicht der Weg sein. Das wäre unzumutbar für Menschen, die (...) vielleicht nicht wissen, wie lange sie noch leben können.
Eine wirklich schlimme Vorstellung ist zudem, dass man jemanden, der im Sterben liegt, nicht mehr sehen kann (...)
>>> Bei allem Verständnis für strenge Regeln muss man hier Menschlichkeit und Augenmaß walten lassen.
(…) Zunächst mal braucht es genügend Schutzkleidung für das Personal, damit alle bestmöglich vor Ansteckung geschützt sind. Aber auch, um in Zukunft Besuche (…) zu ermöglichen. (…) auch organisieren, wie sich die Menschen untereinander treffen können, >>> wenn sie gesund sind"

Extrem hilfreich wären hier sichere Soforttests.

@ 14:32 von Gong23

„ Warum kann man nicht einfach besondere Schutzmaßnahmen ergreifen, wie z.B. Maskenpflicht bei Kontakten, oder regelmäßige und intensive Tests der Personen, die mit Risikogruppen Kontakt haben?“

Stimmt, aber leider hapert es an den Testkapazitäten. Bei uns wartet man im Moment geschlagene 7 Tage auf ein Ergebnis.

Wie soll es sonst funktionieren?

Wie wäre es zunächst mal mit FFP3 Masken für alle Risikogruppen, also auch die Diabetiker und Chemo-Patienten? Klar, es gibt kein Null-Risiko, für Niemanden, auch jetzt nicht mit Lockdown und Wirtschaftscrash. Aber Tatsache ist: Je schneller die Infektion sich unter den Menschen, die nicht oder wenig gefährdet sind, ausbreitet, je schneller sind wir durch die Krise durch. Schauen Sie sich mal die Zahlen in den Niederlanden an, dort sind Fallzahlen und auch Todeszahlen seit zwei Wochen rückläufig -- obwohl, oder wie ich glaube, *weil* es dort die laxesten Kontaktbeschränkungen gibt, nach Schweden. Die Holländer haben's kapiert: Es geht nicht darum, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sondern die Zahl der ernsthaften Erkrankungen kontrollierbar zu halten. Und da ist es einfach nur logisch, in den Risikogruppen das Infektionsrisiko niedrig zu halten, und nicht in den Nicht-Risikogruppen.

Isolierung

Ich kann aus eigener Erfahrung einmal schildern, was passiert, wenn man Menschen nicht mehr besuchen kann. Wir haben eine schwerbehinderte Tochter in einem Heim, die wir regelmäßig an den Wochenden oder im Urlaub nach Hause geholt haben. Dies ist uns derzeit nicht mehr möglich. Besuche sind ebenfalls verboten. Was das für die Psyche unserer Tochter und auch uns selbst bedeutet, kann sich jedermann vorstellen. Dies ist für alle sehr belastend, zumal auch keine Lockerung in Sicht ist. Wir hätten zwar unsere Tochter nach Hause holen können. Uns wurde jedoch eindeutig zu verstehen gegeben, dass eine Rückkehr dann erst nach Ende der Pandemie erfolgen könne. Da dies nicht abzusehen ist, würde eine Aufnahme unserer Tochter ein Risiko dartsellen, da wir nicht abschätzen können, ob nicht einer von uns wegen Krankheit oder Job ausfallen wird. Wir befinden uns somit einem furchtbaren Dilemma, wofür es keine Lösung zu geben scheint. Mir und meiner Tochter geht es darum psychisch sehr schlecht.

@ 14:42 von Gong23

„ Wie wäre es zunächst mal mit FFP3 Masken für alle Risikogruppen, also auch die Diabetiker und Chemo-Patienten?“

Diese Masken sind an sich was sehr gutes. Problematisch wird es bei COPD und Asthma Patienten. Es strengt einen das Atmen mit dieser Art Masken enorm an. Ein COPD Kranker würde kaum Luft bekommen und sich wahrscheinlich in einer Panikreaktion die Maske runterreißen. Leider gibt es hier pro und contra

re

Meine 99- Jährige Mutter ist an Demenz erkrankt und in einem Seniorenheim untergebracht.
Ein Besuch bei ihr gestaltet sich so, dass sie heruntergebracht wird und dann innen vor der geschlossenen Glastür steht.
Meine Schwester und ich stehen draußen.
Dann fängt Sie an zu weinen.
Während der wenigen Minuten absoluter Hilflosigkeit in der auch eine sprachliche Kommunikation unmöglich ist, da das wechseln der Batterien Ihres Hörgeräts wohl nicht zum Pflegeangebot gehört, geht diese Tür immer wieder auf.
Menschen mit Schlüsseln betreten das Haus. Ohne Schutzkleidung und ohne Mundschutz.
Anscheinend Mitarbeiter.
Eine unerträglich beschämende Situation.
Und das soll dauerhaft so weiter gehen?
Da bleibt die Menschlichkeit völlig auf der Strecke.

Domino-Problem

Wir haben durch Kontakt-Einschränkung den Virus erheblich abgebremst!
Wir könnten den Virus und die damit verbundenen Probleme loswerden, wenn es gelänge, alle Infektionsketten zu unterbrechen!!!
Die Aufgabe scheint unmöglich.
Aber sie ist es nicht.
Nehmen wir zum Beispiel ein Dorf.
Darf niemand hinein und hinaus und ist das Dorf definitiv coronafrei (testen), kann man innerhalb des Dorfes alle Schutzmaßnahmen beenden. Auf diese Weise kann man sich von Bereich zu Bereich hangeln.
So wie eine Gruppe Menschen in der Lage ist, Millionen Dominosteine aufzustellen.
Wir haben die Ansteckungsrate von circa 4 auf etwa 1,1 gesenkt, was hält uns davon ab, sie auf 0,5 zu senken ?
Das ist eine riesige Herausforderung, gewiß,
aber auch nicht schwieriger als der erste Flug zum Mond.

um 14:24 von Sisyphos3

Wenn ich die Reaktionen von älteren Menschen, die ich betreue, mit den Ihren vergleiche (z. B. Ihre i. Bzg. auf Schuldenmacherei), sehe ich eigentlich nur EINEN o. P. u. K. jammern. Nebenbei mit einer Respektlosigkeit zum Fremdschämen, was zum Glück über die Anonymität gewährleistet ist.

14:24 von Sisyphos3

Artikel: «Monatelange Isolierung ist unzumutbar»

«das Leben ist kein Wunschkonzert
jetzt ist es eben so dass die Situation so ist dass man gewisse Maßnahmen getroffen hat … damit sollten sich eben die Menschen abfinden … diese permanente Jammerei»

Menschen in Alten-Pflege-Einrichtungen / -Wohnheimen haben sich nun über einige Wochen mit Kontaktverboten zu Angehörigern abgefunden. War als Maßnahme in der akuten Situation der letzten Wochen wohl auch die richtige Entscheidung der Politik, es so zu handhaben.

Nun beginnt nach den Wochen "eine andere Zeit", in der sich 1. die Infektionslage in DEU "entspannt". Und 2. mehr Masken + andere Schutzausrüstung zur Verfügung stehen.

Gar nichts Dämlicheres kann man tun, als eben nicht zu überlegen,wie man Regularien anpassen kann. Gar nicht haben sich "die Alten" ohne eigene Meinung mit irgendwas "abzufinden". Nur weil einige in den vermeintlichen Nicht-Risiko-Gruppen über "Jammerei" selbst rumjammern, weil überlegen zu mühsam ist …!

und mal ganz allgemein - möchte ich was sagen

Was für ne lahme und erbärmliche Gesellschaft zeigt sich aktuell
unsere Groß/Urgroßeltern - Millionen Menschen, waren auf der Flucht
oder saßen wochenlang in Kellern, weil sie den Bombenkrieg überleben wollten
haben jahrelang den Ehemann nicht gesehen, den Vater, den Sohn, weil der in Russland war,
wussten nicht ob der lebt, jemals wieder zurückkommt
danach kein Dach überm Kopf, wussten nicht wo sie Essen kriegen, für sich und die Kinder
mehr noch, wussten umgeben von Trümmern nicht, wie das Leben weitergeht
haben die auch so gejammert ?
über Menschenrechte gefaselt, Reisefreiheit angemahnt
was ist aus diesen Menschen geworden, Null Belastbarkeit nur Selbstmitleid
natürlich haben wir Probleme ... das Klopapier ist alle .... !
aber Leute, warum reißt ihr euch nicht mal zusammen es gab schon ganz andere Probleme,
in unserem Land, die gelöst wurden

rer Truman Welt

Das ist in der Tat eine sehr schwierige Situation. Zum einen das Risiko für den einzelnen Heimbewohner, aber dazu auch hinsichtlich der Verbreitung des Virus im Heim. Es wäre vermutlich für jeden dort Infizierten mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Todesurteil. Wer übernimmt dafür die Verantwortung? Anderseits ist eine Langzeitisolation Lebenswillen und -mut raubend mit für einzelne vergleichbarem Ergebnis. Das ist höchst zwiespältig.
Aber genau dieses Klientel macht 90% der Todesfälle in Verbindung mit Cov-19 aus. Ich muß sagen, da fällt mir so schnell Gutes auch nicht zu ein ausser vielleicht die Frage, wer braucht dieses verdammte Virus schon ?

Mündige Bürger

Zunächst gilt es zu bedenken, daß auch die Alten mündige Bürger sind. Meine Stiefmutter zum Beispiel ist jetzt 80 Jahre alt und geht immer noch spazieren und zum Einkaufen. Dabei achtet sie natürlich auf den Mindestabstand. Ich besuche sie derzeit nicht, halte aber alle paar Tage telefonischen Kontakt. Sie würde es sich nie gefallen lassen, wenn sie ein gesperrt würde! Ich denke, daß man auch bei Alten Besuche so organisieren könnte, daß keine Ansteckungsgefahr besteht. Zum Beispiel könnten Besucher in Alten- und Pflegeheimen Masken tragen und sich desinfizieren. Wichtig ist natürlich auch regelmäßiger telefonischer Kontakt. Wer einen anderen anruft, der zeigt damit, daß er an ihn oder sie denkt. Die jetzt gebotene soziale Distanzierung darf nicht zu einer menschlichen Distanzierung führen!

Die Alten haben keine Stimme, die gehört wird

Den Pflegebedürftigen soll nach Gesetzeslage ein weitgehend selbstbestimmtes Leben im Pflegeheim ermöglicht werden. Doch wir sperren sie weg, verweigern ihnen jeglichen Kontakt - schlimmer als in einem Gefängnis - und fragen sie nicht einmal.
Sind wir sicher, dass sie für ein paar Wochen Lebensverlängerung die soziale Isolation inkauf nehmen möchten? Und wie sieht die Gegenrechnung aus? Wieviele sterben vorzeitig, eben wegen der sozialen Isolation?
Jeder auf eigenen Füßen stehende Mensch kann sich Gehör in der Gesellschaft verschaffen, kann raus an die frische Luft, sein Glas Wein trinken und sich ins Auto setzen, wenn er andere Tapeten sehen will. Die Alten in den Heimen können nichts davon, nicht einmal ihre Angehörigen sehen.
Mit Menschenwürde hat das nichts zu tun. Die Starken bestimmen die Regeln, und diese Regeln richten sich nach deren Interessen. Sie möchten noch 30 Jahre und länger leben, und Existenzsorgen sind ihnen fremd.

"Monatelange Isolierung unzumutbar"?

Ich lese mir gern die Kommentare durch, aber die letzten Tage bekam ich Pickel in den Augen. Einige Kommentare wirkten von Angst, Panik, Wut und Verzweiflung geprägt, mit dem Rationalen hatte es nichts mehr zu tun.
Es geht nicht darum Generationen gegeneinander auszuspielen oder Menschen wegzusperren, es geht um einen passablen Weg den Laden am laufen zu halten.
Leider ist es noch niemanden gelungen in Verhandlungen mit einem Virus zu treten, da gibt es keine Möglichkeiten. Entweder man passt sich an oder zahlt den Preis, Evolution, nix Demokratie.

@Meyners, 14:39

Hmmm, ich sehe das gerade bei Kindergartenkindern anders. Man muss doch zwischen „Wollen“ und „Brauchen“ unterscheiden. Sicher wollen die Kleinen wieder mit Freunden spielen oder auf den Spielplatz. Aber was sie brauchen, ist die Geborgenheit in liebevollen Familien, mit Zeit zum Spielen und Kuscheln. Dann nehmen sie auch keinen Schaden.

Dramatisch ist natürlich, dass nicht alle Kinder in ihren Familien tatsächlich geborgen sind (egal ob ein oder zwei Elternteile).

14:50 von melancholeriker

was zum Glück über die Anonymität gewährleistet ist
.
stimmt
möchte ja nicht dass meine Familie diffamiert wird
oder mein Auto angezündet
wo habe ich mich im aktuellen Beitrag übers Schuldenmachen ausgelassen ?
und jammern .... mir reicht's die paar Jahre noch
und sollte man Kind mit der Situation hierzulande nicht zurecht kommen - zukünftig
soll sie auswandern, ich habe sie mit genügend finanziellen Mitteln ausgestattet

... den betroffenen Gruppen helfen können. Inhalation zum Beispiel.

Isolation kann genauso töten, wie ein Virus. Menschen sind keine Hamster.

Monatelang?

Wer redet denn von Monaten?
Aktuell haben nicht mal 1% Corona durchgemacht und das hat mehr als einen Monat gedauert, wir bräuchten 60% für eine Herdenimmunität, mit anderen Worten 60 Monate. Ich würde das nicht mehr Monate nennen, sondern über jahrelange Isolierung reden.
Wir können unsere Hoffnung auch an die Impfstoff hängen, bei HIV, HCV, Malaria, Borelliose usw. suchen wir seit Jahrzehnten und haben keinen gefunden.
Warum erzählt man uns nicht die Wahrheit, sondern spricht von mehreren Monaten?

So geht es nicht

Wir verlieren alles was Menschen ausmacht.Und auch der Tod gehört zum menschlichen dasein.Das sollte sich Mal alle hinter die Ohren schreiben.Unser gesamtes bisheriges Leben muss neu gedacht werden.Der Quatsch mit dem Geld und Wirtschaftswachstum über alles muss aufhören.So will doch keiner mehr arbeiten gehen.

Corona und Ältere: "Monatelange Isolierung unzumutbar"

Kennt noch jemand den Film ,Jahr 2022,die überleben wollen?Im Oiginal hiess der wohl SoylentGreen.
Mein Vorschlag also:Altersbegrenzung bis 67,dann ab in die Sterbeklinik (natürlich privat und Gewinnorientiert betrieben),
ein leckeres Säftchen trinken,
einen Clip anschauen,wie die Erde mal war und nach einer halben Stunde ist alles vorbei.
Das hätte nur Vorteile:
1. Auch die Jüngeren ,die fordern,die ältere Generation zu isolieren,hätten Planungssicherheit.
2. bis 67 kann jeder ,egal in welchem Job auch immer, noch arbeiten.
3. Wir brauchen keine Rentenvorsorge mehr.
4. Aus den Leichen können wir ja Kekse machen,aber nur echt mit 53 Zähnen.
(mein Gott,da hab ich ja noch 11 Jahre.Was soll ich mit der ganzen Zeit nur anfangen?IRONIE AUS)
Ich hab auch schon Kommentare gelesen(hier in Deutschland),wer nicht arbeitet,soll auch nicht essen.Aber mit welchen Menschen fangen wir da an?

14:24 @Sisyphos3

"... diese permanente Jammerei sehr schwer verständlich ..."

Ja, Ihre ist mir schwer verständlich.

Bezgl. alter, schwacher, nicht leistungsfähiger Menschen stellen Sie sicher
gern als überlegend dar.
Mir geht dann jedes Mal bei Ihren Kommentaren das Messer in der Tasche auf.

Hausgemachte Probleme

Mit einem ordentlichen Ausbau der Internetinfrastruktur würde ein großer Teil der Probleme lösbar sein, aber bis vor kurzem galt ja noch, dass wir "kein Internet an jedem Milchkännchen brauchen". Jetzt sitzen viele Leute grundlos isoliert zu Hause, weil es schwer ist sinnvolle Maßnahmen zu finden, die sich breitflächig anwenden lassen.
Die Isolation ist nicht nur für Ältere schädlich. Sie ist schädlich für alle, die andere Menschen zur Orientierung brauchen. Deswegen sind unsere Jüngsten anders, aber auch hart, betroffen.
Viele aktuelle Probleme hätten minimiert oder verhindert werden können, wenn die Sparsamkeit nicht den Weg unseres Landes seit Jahrzehnten vorgeben würde.

14:50, melancholeriker

>>um 14:24 von Sisyphos3
Wenn ich die Reaktionen von älteren Menschen, die ich betreue, mit den Ihren vergleiche (z. B. Ihre i. Bzg. auf Schuldenmacherei), sehe ich eigentlich nur EINEN o. P. u. K. jammern. Nebenbei mit einer Respektlosigkeit zum Fremdschämen, was zum Glück über die Anonymität gewährleistet ist.<<

Ich sehe vor allem einen schon wirklich erstaunlichen Mangel an Empathie, also der Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzufühlen.

14:52 von schabernack

ich kann nicht beurteilen was gut und was verantwortbar für die Senioren ist
wann ihr Zitat: "eine andere Zeit" beginnt - beginnen kann
die Entscheidung muß ich unseren Vorturnern überlassen
ein Verwandter von mir (82) den wir sonst 3 x die Woche treffen
mit dem haben wir seit 6 Wochen keinen Kontakt
warum - weil er Angst hat - es so wünscht
zugegeben seine Entscheidung - soll man jetzt jede Heimbewohnerin fragen - wie sie´s gerne hätte
separieren weil ihre Zimmernachbarin Angst hat - dann - vor einer Ansteckung
was ist mit den Dementen ? wer fragt die

Sisyphos3

Ja, das tägliche Gejammere kann ich auch nicht mehr hören.

Dabei dürfte gerade diese Zielgruppe, die vielleicht noch den Krieg mitgemacht hat, mehr aushalten und verzichten, als die Jüngeren.
Immerhin geht es um Leben und Tod.

Ich denke, viele Menschen können sich heute selbst nicht mehr aushalten und brauchen Konsum und ein Event nach dem anderen.

14:32 @Gong23 ... Probleme mit der Logik?

Nein, ich denke nicht, denn Sie führen Alternativen zur "Isolation" auf.
Masken, Schutzbekleidung für Pflegepersonal und enge Angehörige.

Auch die Risikogruppen sollten regelmäßig getestet werden,
insbesondere wenn sich bei Betreuenden ein positiver Test ergibt.

Die Testlabore sind aus- bzw. überlastet,
Schutzbekleidung fehlt.
Ich habe heute Masken bestellt, 20 Stck. Brutto 166.36€ - boah

Hmm, also dürfen unsere

Hmm, also dürfen unsere beiden kleinen Kinder ihre Grosseltern jetzt bis zur Durchimpfung ( immer beachten der Impfstoff kommt vllt 2021 aber die Durchimpfung nicht) erstmal 2 Jahre nicht mehr sehen? Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber zumindest die einen Grosseltern werden dann vllt nicht mehr leben (über 80) .
So wie die meisten potentiellen Coronaopfer bis zum Ende der Durchimpfung nicht mehr leben würden, da Sie aufgrund ihres Alters und/oder der Vorerkrankungen bis dahin versterben werden...
Ich denke nicht dass ein solcher Zustand über Jahre aufrecht erhalten werden kann, auch nicht über viele Monate. In unserer. Familie sind wir uns einig- wir geben den Regierenden nochmal 2 Wochen, wenn Sie es bis dahin immer noch nicht geschafft haben Schutzkleidung und Intensivbetten in ausreichenden Maß zu besorgen, fällt für uns das Kontaktverbot.

Lockerung des Besuchsverbot

Das Besuchsverbot in Altenheimen muss gelockert werden für schwer demente Personen. Meine 99-jährige hochdemente und schwerhörige Oma sitzt in völliger Isolation. Sie braucht ihre Bezugsperson! Man kann ihr nicht erklären, warum kein Besuch mehr kommt. Auch wenn die Pfleger sich die größte Mühe geben. Die soziale Isolation verschlechtert den Allgemeinzustand schwerwiegend und das führt auch zu Komplikationen wie Aggressionen gegenüber den Pflegern oder Depressionen.
Bitte schaffen Sie das Besuchsverbot ab oder schwächen Sie es zumindest soweit ab, dass zumindest schwer demente Menschen von Ihren Bezugspersonen besucht werden können. Dazu sind ja auch Auflagen denkbar bspw., dass der Besuch auf eine Person beschränkt wird, er nur im Zimmer bleiben darf mit der besuchten Person, zeitlich beschränkt wird im Hinblick auf die Aufenthaltszeit und auch die Häufigkeit der Besuche kann eingeschränkt werden. Es gibt weniger einschränkende Mittel als ein komplettes Besuchsverbot!

14:50 von fraka ... Bleiben Sie tapfer

"...Da bleibt die Menschlichkeit völlig auf der Strecke. "
Ich verstehe Sie sehr gut und musste echt schlucken bei Ihrem Beitrag.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Mutter alles Gute.

Rücksicht nehmen

Gerade die Bedürftigen, die Alten, die Kranken haben schon Sorgen, Nöte und Einschränkungen genug.

Wir müssen uns als Gesellschaft (und damit jeder Einzelne) darum bemühen, dass diese Menschen jetzt nicht noch mehr zu leiden haben. Sie einfach zu isolieren ist nicht nur nicht praktikabel, sondern auch egoistisch und kaltherzig.
Vielen Dank an @wissanich und @fraka, dass Sie Ihre persönlichen Erfahrungen hier teilen. Alles Gute für Sie und Ihre Familien!

WM -Kasparov-Fan 14:29

"... zu Hause selber gepflegt und dafür auf Lohnarbeit, weite Reisen und ständige Treffen mit anderen (ausser den engen Nachbarn) verzichtet.
Aber so viel soziale Wärme ist ja längst verloren gegangen, jetzt denkt jeder junge Mensch nur noch an Karriere und eigenen (möglichst schnellen) beruflichen Aufstieg.
Und dann wird auch regelmässig schön Urlaub weit in der Ferne genommen, am Strand unter Palmen oder beim Skifahren. Oder Freunde oder Bekannte tun das, oder deren Freunde oder Bekannte... und schwupps, wird aus dem Luxus ein Infizierter Bürger."
Sie scheinen nicht so ganz im Metier zu sen. Über 75% der pflegebedürftigen Menschen werden zuhause versorgt. Bei vielen wo das nicht geht sehe ich weniger den Luxus Urlaub als Grund, sondern vielmehr die Notwendigkeit zwei Gehälter zum Überleben zu brauchen. Zumindest wenn an jedem ersten des Monats die Miete gezahlt werden muss und noch etwas für die Butter auf's Brot übrig sein soll. Herzlichen Glückwunsch wenn es bei ihnen anderst ist

Theorie und Praxis...

.... sind oft sehr unterschiedlich ! Die Theorie besagt ,Besuche in Altenheimen sollen erfolgen, aber die Praxis sagt ganz was anderes aus! Mal nachfragen im Altenheim bringt die ganze Wahrheit ! Haben Sie Mut ....

14:28 von Minka04

«Wie sollte das funktionieren? Bei Menschen in Pflege- und Senioreneinrichtungen mag das möglich sein … Aber was ist mit den anderen Risikogruppen, die man in jeder Altersklasse findet? Junge Mütter und Väter … Menschen jeden Alters mit Diabetes, Bluthochdruck oder sonstigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Asthma? Wie sollte das funktionieren? »

Gar nicht kann gar nichts für alle und immer und überall "funktionieren".

Das kann kein Staat, kein Mediziner, keine Pflegeinstitution, keine private Unterstützung durch Helfer garantieren. Seien alle Hände der Hilfe auch so gut und vorausschauend, wie sie erdenklich menschenmöglich auch nur sein könnten.

Nie werden alle Individuen in allen Risikogruppen zu quasi 100% geschützt werden können. Nicht vom Staat, nicht von anderen.
Bedauerlicherweise ist es so, dass Schutz vor Corona bei einzelnen "mit Mehrfach-Negativ-Faktor" sehr, sehr schwierig ist.

In jedem Einzelfall die best mögl. Lösung finden.
Es geht gar nicht anders als derart.

@Minka04: Keine Patentlösungen heisst nicht keine Lösung

Es gibt keine Patentlösungen, das behaupte ich auch nicht. Isolation ist schlimm, nicht nur für alte und Behinderte, auch für Kinder die jetzt wochenlang nicht mit ihren Freund*innen spielen können. Ich will auch keine Maske tragen, aber wenn ich herzkrank wäre würde ich es wohl zumindest dann tun wenn ich Leuten begegne. Es geht nicht um Patentlösungen für alles und alle die man hier in 1000 Zeichen vermitteln kann, sondern dass man endlich einem konstruktiv nachdenkt wie man aus der Situation wieder herauskommt. Und das sehe ich nirgendwo: Wissenschaftler beten nur Zahlen herunter, Politkern fällt nichts anderes ein als Leute einzusperren (ganz schlecht für's Immunsystem, übrigens), und die Presse macht Panik und diffamiert jeden konstruktiven Gedanken als Spinnerei oder Verschwörungstheorie.

Gong23 14.32

" Warum kann man nicht einfach besondere Schutzmaßnahmen ergreifen, wie z.B. Maskenpflicht bei Kontakten"
Mal ne launige Frage, woher wollen sie die Masken denn nehmen?
Solange sie darauf keine Antwort haben, können sie genauso gut fordern, dass der Mond von nun an eckig sein soll

@ Am 16. April 2020 um 14:39 von Meyners

"Was aber niemand anspricht, ist, dass kleine Kinder - sprich Kindergartenkinder - monatelang isoliert werden sollen."

Sie vergleichen (zumindest für viele Regionen in Deutschland) Äpfel mit Birnen. Isolierung oder Quarantäne bedeutet, dass die Menschen ihr Umfeld (Haus/Wohnung) nicht verlassen können. Das dürfen die Kinder allerdings schon. Ich sehe (beinahe) täglich Familien in Parks und auf Spazierwegen. Die "Bewegungsfreiheit" ist also, weitgehend, nicht eingeschränkt, wenngleich ich auch glaube, dass dies für die Kinder nicht einfach ist.

Vielleicht sollten hier zunächst die Begrifflichkeiten geklärt werden, sonst reden wir aneinander vorbei.

ältere Menschen leiden unter der Isolation

Das kann ich dort gut nachvollziehen, wo ältere Menschen aus gesundheitlichen Gründen das Haus oder das Heim wirklich nicht verlassen KÖNNEN.
Andererseits bin ich immer wieder erstaunt, wenn ich die wenigen Male für dringende Besorgungen mein Haus verlasse, wie viele Seniorinnen / Senioren draußen herumlaufen, ein Schwätzchen halten und Dir beim Anstehen auch noch mit dem Rollator in die Hacken fahren.
In der Schlange vor einem Geschäft bat eine wartende Mutter mit ihrer kleinen Tochter ein älteres Ehepaar doch mehr Abstand zu halten. Als Antwort kam dann: "Dann nähen Sie Ihrem Kind doch einen Mundschutz, wenn Ihnen das so wichtig ist!"
Liebe "Risikogruppe" bitte nicht nur von anderen angemessenes Verhalten verlangen! Danke.

@ 14:40 von Nettie

Auch ich stimme Frau Bentele zu: „Ich bin der Überzeugung, dass wir die Menschen nicht so lange isolieren können, bis es einen Impfstoff gibt. Wir müssen jetzt (...) Regelungen finden, um ihnen Kontakte zu ermöglichen." Ich bin sicher, dass die Leute vom Fach das genauso sehen; aber es ist schwierig, den richtigen Mittelweg zwischen Schutz und notwendigen sozialen Kontakten zu finden.
Nicht hilfreich sind pauschale Abwertungen der Bedürfnisse älterer Menschen oder deren Etiekttierungen als "Jammerei", die man leider auch hier in den Kommentaren findet.

>> Aktuell haben nicht mal 1%

>> Aktuell haben nicht mal 1% Corona durchgemacht und das hat mehr als einen Monat gedauert, wir bräuchten 60% für eine Herdenimmunität, mit anderen Worten 60 Monate.<<

Das ist quantitativ falsch. 1) Der Anstieg ist exponentiell und nicht linear, 2) die 1% sind mit großer Sicherheit unterschätzt weil viele leichte Verläufe nicht erfasst werden. Gehen Sie von ca. 10% aus. Qualitativ aber haben Sie recht und es läuft auf das hinaus was ich auch sage: Wir tun uns mit den Kontaktbeschränkungen für alle keinen Gefallen. Und zwar niemandem von uns, nicht den Alten, nicht den Kranken, niemandem. Wenn wir nur die Risikogruppen schützen würden könnten wir de Sache in einigen Monaten hinter uns haben, wenn wir uns weiterhin nur mit Isolationsmaßnahmen für alle überbieten wie Herr Söder das will, werden wir über Jahre nicht aus der Situation herauskommen. Die Holländer haben's kapiert, und die Schweden auch.

Isolierung

Praktisch völlig unsinnig, da auch die besten Masken nur bis zu 90% Schutz bieten und Isolierung ist unmenschlich. In der SW Presse stand heute dass in einem Pflegeheim 239 Menschen an Corona erkrankt sind, davon 151 Bewohner. 105 haben nichts, 46 haben Beschwerden aber nur leichte keiner kritische.
Laut worldometer sind heute an diesem jetzigen Tag bis 15:19 Uhr schon 103.000 Menschen gestorben !!! Durch Korona sind weltweit bisher 136.000 gestorben.Und vom 01.01.20 bis 16.04.20 sind bisher 17 Millionen Menschen gestorben und 41 Millionen geboren worden.
Die größte Todesursache ist Übergewicht durch Zuckerprodukte. Durch Luftverschmutzung in Deutschland sterben jedes Jahr ca. 45.000 Menschen auch Kinder und viele ältere Menschen. Und was ist mit Alkohol und Zigaretten da starben dieses Jahr ca. 2 Millionen. Also wenn wir alles verbieten was zum Tod führt dürfen wir nicht mehr Auto, Motorrad und Fahrrad fahren, nicht mehr Rauchen und keinen Alkohol mehr
trinken. Tolle neue Welt.

re tada

"Mal sollte eher überlegen, welche profilaktische Maßnahmen...

... den betroffenen Gruppen helfen können. Inhalation zum Beispiel."

Dann verlinken Sie mal bitte den Beleg, dass Inhalation gegen Corona-Ansteckung hilft.

Ist ja ganz neu.

Isolation ist unmöglich

Meine Mutter lebt bei uns im Haushalt und ist pflegebedürftig. Wie sollte ich sie isolieren? Ich muss außerdem arbeiten.

15:05 von mibeh122

Ich hab auch schon Kommentare gelesen(hier in Deutschland),wer nicht arbeitet,soll auch nicht essen.
.
also ich kenne einige Staaten da gibt's keine Sozialhilfe
wie leben/überleben da die Menschen
und kannte bis zur Änderung der Sozialgesetze einen Staat sehr gut,
da musste man, wenn man behandelt werden wollte, im Krankenhaus vorab bezahlen
wie sich das in der Praxis darstellt ?
ganz einfach wenn man ein Bett dort findet schön
Behandlung ? mit Glück schaut ne Schwester oder ein Arzt
wenn er was dafür kriegt,
dann gibt's ein Rezept für Medikamente, die können die Angehörigen in der Apotheke holen
- oder auch nicht, die Klinik hat das nicht
da leben wir doch eigentlich im Paradies

In der medizinischen Elite

In der medizinischen Elite des Landes ist man sich wohl sicher, dass es viel besser ist an Vereinsamung zu sterben als MIT Corona.

Ein schwieriges Thema

Ältere Menschen sind am meisten in Bezug auf Corona gefährdet und statistisch die größte Risikogruppe. Hier gilt es, meiner Meinung nach, die höchsten Schutzmaßnahmen zu ergreifen und dazu gehört nunmal die Isolation. Ich denke dieser Maxime hat sich alles unterzuordnen und es sollte versucht werden, den älteren Menschen unter diesen Rahmenbedingungen ein schönstmögliches Leben zu ermöglichen? Mache ich im übrigens mit meinen Eltern (beide 80) in Absprache genauso, d.h. Besorgungen etc. führe ich selbst durch.

Selbstentscheidung...

In Corona-Zeiten scheint der Umgang = Sozialkontakte mit Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen eine ethisch schwierige Frage zu sein... die ich allerdings für einfach beantwortbar halte: Solange solche Angehörige einer speziellen Risikogruppe noch selbstbestimmt denken und entscheiden können, sollte man die auch selbst entscheiden lassen... ob sie die Risikovermeidung aushalten wollen, oder doch lieber Besuchskontakte zu Angehörigen (mit Masken) haben möchten. Zumal ja auch längst nicht sichergestellt werden kann, daß das Pflegepersional Corona-clean ist...

@ Am 16. April 2020 um 14:24 von Sisyphos3

> kann man nicht einfach mal den Zustand akzeptieren, statt immer zu jammern

Nein, kann man nicht, da langsam ersichtlich wird dass die Kollateralschäden - um sie mal so zu nennen - der ganzen Maßnahmen Überhand zu nehmen drohen.

15:08 von Leipzigerin59

Bezgl. alter, schwacher, nicht leistungsfähiger Menschen stellen Sie sicher
gern als überlegend da
.
können sie mir ein Beispiel nennen ?

nur weil ich das Besuchsverbot unserer Regierung sinnvoll finde !

15:21 @ schabernack ... "In jedem Einzelfall ...

... die best mögl. Lösung finden."

Bestens, die Menschen sind Indiviuen,
auch die Alten!
Und die möchten i.d.R. nicht allein im Heim oder zu Hause traurig
verkümmern und schon gar nicht einsam sterben.

OT: Sie schrieben gestern so etwa, gespendetes Blut wird erhitzt, um HIV abzutöten.

Frage,
wird bei dieser Erhitzen dann nicht auch wertvolles im Blut zerstört?
Ich bekam 1990 zwei Bluttransfusionen,
auf Grund dessen später kostenfreien
HIV-Test.

Danke

14:39 von Meyners ..es ist wahrlich zum jammern...

Unsere "Alten" darben in der Isolation - wir haben Fernseher, Radio, Computer, Telefone, Briefpapier etc. pp., die armen "Alten" haben Pflegepersonal, können Blumen empfangen und vermutlich Streichelhunde/ Kaninchen/ Schafe oder was immer und, sie haben sich untereinander - sofern sie also nicht dermaßen Dement sind, das ihnen das alles nichts mehr sagt, solange sie nicht dermaßen Starrsinnig sind, das sie mit niemanden der nicht zur Familie gehört kommunizieren wollen, haben sie zumindest nach Möglichkeiten einiges mehr, als jeder Alte Mensch zuvor. So schrecklich kann es mit der Isolierung also wohl nicht sein, es sei denn die Isolation steckt schon in der Persönlichkeit und will nicht mehr raus.
Isoliert waren die Gefangenen der RAF, oder z. B. Herr Assange, unsere Alten mögen Einsam sein, allein, der Grund ist Ihr hohes Alter und die Bedingungen der Pflege, nicht das Corona.

Art 1 GG: Die Würde des Menschen ist unantastbar

Die Würde des Menschen ist unantastbar. So steht es nicht nur im deutschen GG, sondern auch in der Menschenrechtskonvention der UN und der Grundrechtecharta der EU. Angst ist übrigens kein Menschenrecht. Angst ist ansteckender und Gefährlicher als jeder Virus. Menschen über längeren Zeitraum zu isolieren gilt sogar als Folter. Wir haben viel mehr eine Angst Pandemie, als eine Corona Pandemie.

Auch alte Menschen haben ein Recht auf Selbstbestimmung und das Recht selbst zu entscheiden. Ein Staat, der seine Bürger wie ein Glucke bevormundet erinnert mich an die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte.

Hier in sehr interessantes Interview mit dem Staatsrechtler Prof. Uwe Volkmann im Deutschlandfunk. Link: https://t1p.de/Grundrechte-Interview

Danke an Ganzbaf

Vielen lieben Dank für Ihre positive Reaktion(das ist ja leider nicht oft der Fall). Ich musste einfach mal meinen Kummer los werden. Derzeit haben wir wenig Kontakt zu anderen Menschen.

Monatelange Isolierung unzumutbar

Einerseits spricht man von möglicher Isolierung, andererseits sind Pflegekräfte und Ärzte, weder mit Mundschutz, geschweige den Schutzbekleidung ausgestattet!
Wer findet den Fehler.

Internierungslager darf es in Deutschland nicht geben

Ich hoffe darüber sind sich alle einig.

Eine häusliche Quarantäne von älteren Menschen die sich selber versorgen ist ebenfalls problematisch.Ein Verweisen auf Angehörige oder Freunde, die es vielleicht gar nicht gibt, ist nicht ausreichend und abzulehnen.

Wenn es durch eine Dauerisolation auch nur einen einzigen Todesfall durch Verhungern,fehlende Medikamente,Bewegungsmangel und ähnlichem mehr gibt müssen die Verantwortlichen juristisch zur Rechenschaft gezogen werden.

15:11 von lh

die wissen gar nicht wie gut es ihnen so geht
eine Situation wie im Alten Rom
als deren Dekadenz sie in den Untergang trieb

dann die Beiträge über die "Isolationshaft" für Alte
ich will nicht Zustände miterleben wo das Virus sich in so nem Altenheim breit macht
und dann womöglich 80 .... 90 % der Bewohner sterben

dabei die Regierung und deren Vorgehensweise gut zu heißen macht einen zum Menschenfeind
ich weiß nicht wie man die Menschen sonst schützen könnte

Sie sagen, eine Isolation ist für Ältere unzumutbar. Aber für alle anderen ist sie zumutbar? Für alle Kinder beispielsweise? Kinder dürfen momentan gar nichts und an sie wird gar nicht gedacht. Sie dürfen über Wochen und Monate der Schule und den Freunden, der Kita, den Vereinen fernbleiben? Das ist alles in Ordnung? Denkt doch mal an die Zukunft! Es geht hier meiner Meinung nach immer nur um die Alten. Die wollen aber teilweise gar nicht isoliert werden - verständlich. Wir Jüngeren aber auch nicht! Was für eine rückwärtsgewandte Diskussion.

Mal ne launige Antwort

>>
Mal ne launige Frage, woher wollen sie die Masken denn nehmen?
<<

Indem man sie ... produziert? Nur ein Vorschlag.

@15:03 von Reginald

>> So geht es nicht > Wir verlieren alles was Menschen ausmacht.Und auch der Tod gehört zum menschlichen dasein. Das sollte sich Mal alle hinter die Ohren schreiben. Unser gesamtes bisheriges Leben muss neu gedacht werden. Der Quatsch mit dem Geld und Wirtschaftswachstum über alles muss aufhören. So will doch keiner mehr arbeiten gehen. <<
_
Gut gebrüllt, Löwe ... und das meine ich positiv.! Irgendwie ist es wie gegen Ende des WK-2... viele wussten, daß eine gesellschaftliche Umorientierung nötig wäre, aber unter dem Eindruck des Bombenhagels zog jeder fürs Überleben erstmal den Kopf ein... Ähnlich erscheint es mir heute unter dem Corona-Infohagel. Gesellschaftliche Systemdiskussionen werden abgewürgt oder erst gar nicht befördert. Obwohl - wie damals im WK-2 - auch heute viele ahnen, daß gesellschaftlich einiges dringend reformiert werden muß...

15:40 von Sebastian15

Kollateralschäden ?
ich sehe aktuell nicht mal das die Vorgaben konsequent eingehalten werden

Ich werde nicht sterben

Ich bin jung ich bin nicht alt. Also ich kann nicht so einfach sterben. Also, die älteren Leute oder die kranken Leute müssen Quarantäne machen, und nicht die junge und gesunde Leute. Wenn die älteren Leute haben Angst, sollen die Quarantäne machen. Ich will in Urlaub gehen, das heißt, Freiheit was ich will. Ich will bei meine Mama in Spanien gehen. Ich habe eine familie, und ich WILL KEINE ABSTAND BEHALTEN VON MEINE FAMILIE weil ich bin nicht so wie euch. Die anderen Leute sind mir egal ich behalte die Abstand, aber nicht und NIE ich werde behalten Abstand von meine Mutter. Sie kann machen was sie wollen. Wie gesagt, die anderen Leute ich behalte Abstand. *-meine Familie ist meine Leben-.

weil sie isoliert bis zum Tod werden

sie vereinsamen, bekommt ihre Kinder und Enkel nie zu sehen.ICH GLAUB DAS IST SCHLIMMER ,als Corona

wollen die alle jahrelang isoliert werden

eingesperrt, Sogar im Gefängniss gibt es Freigang

Shuusui 15:37

"In der medizinischen Elite des Landes"

Ach herrje jetzt gehören Mediziner auch schon zu den Eliten des Landes.
na da wird es bei der Revolution/Tag X ja echt viel Arbeit geben

@ Am 16. April 2020 um 15:33 von Gong23

"1) Der Anstieg ist exponentiell und nicht linear, 2) die 1% sind mit großer Sicherheit unterschätzt weil viele leichte Verläufe nicht erfasst werden. Gehen Sie von ca. 10% aus."

Entschuldigung, das ist Unsin. Natürlich gibt es eine Dunkeziffer. Die ergibt sich aber nicht mit dem Faktor 60!!!

"Wenn wir nur die Risikogruppen schützen würden könnten wir de Sache in einigen Monaten hinter uns haben..."

Definieren Sie doch einmal bitte, was Sie mit "schützen" meinen!

@Am 16. April 2020 um 15:33 von Gong23

"Das ist quantitativ falsch. 1) Der Anstieg ist exponentiell und nicht linear, 2) die 1% sind mit großer Sicherheit unterschätzt weil viele leichte Verläufe nicht erfasst werden"
Den Anstieg versuchen unsere Politiker aber gerade zu verlangsamen.
Und was die Zahlen angeht, in Bayern haben wir pro Einwohner am meisten Infizierte und zwar ca. 0,3%. Mit 1% habe ich hier also schon 300% Dunkelziffer eingerechnet. Zudem tobt Corona seit 3 Monaten, ich habe einen Monat angenommen.
Meine Rechnung, dass wir in 5 Jahren Herdenimmunität haben werden wenn wir mit Merkels "Plan" weiter machen, ist also schon um Faktor 10 geschönt. Wenn ich die Offiziellen Zahlen annehme, und keine Impfung gefunden wird, dann reden wir von mehreren Jahrzehnten bis zur Herdenimmunität.

15:09 von Sisyphos3 / @schabernack

«… ein Verwandter von mir (82) den wir sonst 3 x die Woche treffen
mit dem haben wir seit 6 Wochen keinen Kontakt
warum - weil er Angst hat - es so wünscht …»

Wenn Ihr Verwandter es aus eigener Entscheidung so wünscht, aktuell keinen Besuchskontakt zu Ihnen (und anderen Verwandten) zu haben. Dann gehört er nicht zu denen, die gegen ihren Willen isoliert sind. Außer durch den virtuellen Willen des Corona.

«ich kann nicht beurteilen was gut und was verantwortbar für die Senioren ist
wann ihr Zitat: "eine andere Zeit" beginnt - beginnen kann
die Entscheidung muß ich unseren Vorturnern überlassen»

Ich kann es auch nicht beurteilen.
Um so mehr erst gar nicht, da es "die Senioren" …
ebenso wenig als einheitliche Gruppe gibt wie "die Tiere".

Der Fisch hat's gerne feucht und wässrig mit Unter-Wasser-Atmung.
Was dem Affen alles so gar nicht behagt …

Politiker als "Vorturner" ist … so'n Untertanen-Kauderwelsch.
Wie bei "Turnvater Jahn" … als der damals zum Pferdsprung pfiff …

@14:50 von HalloErstmal2

>> Nehmen wir zum Beispiel ein Dorf. Darf niemand hinein und hinaus und ist das Dorf definitiv coronafrei (testen), kann man innerhalb des Dorfes alle Schutzmaßnahmen beenden. Auf diese Weise kann man sich von Bereich zu Bereich hangeln. >
Das ist eine riesige Herausforderung, gewiß, aber auch nicht schwieriger als der erste Flug zum Mond. <<
_
Ihr Dorfbeispiel wäre schon konterkariert durch den ersten externen Besucher (Lieferant, Polizist, Ambulanz...). Es sei denn, das Dorf befände sich auf dem Mond...

Sie finden sinnvoll, dass alte Menschen vielleicht

noch jahrelang eingesperrt werden, damit Sie ihr Leben weiterführen können, wie früher Sie mögen wohl ihre Eltern nicht

@ karwandler

"Dann verlinken Sie mal bitte den Beleg, dass Inhalation gegen Corona-Ansteckung hilft. Ist ja ganz neu." Am 16. April 2020 um 15:35 von karwandler

*
Na ja, Ihr Tonfall ist jedenfalls gar nicht neu.

Ich habe doch geschrieben, dass überlegt werden sollte was hilft. Und es geht um ältere Menschen, die nicht womöglich den Rest ihres Lebens ohne jeglichen Besuch ihrer Lieben verbringen sollen.
Ist das so schwer zu verstehen? Haben Sie niemanden, den Sie bei sich haben wollen?

Inhalation von Kochsalzlösung hilft jedenfalls bei allen Atemwegserkrankungen, auch prophylaktisch - zumindest schadet das nicht.
Aber 100%-ige Sicherheit hat man nie und eine Medizin gegen Corona ist das definitiv nicht.

Allerdings vielleicht eine Alternative zu kompletten Isolation. Wer will schon im Hausarrest sterben.

Ich möchte Mal dafür

Ich möchte Mal dafür plädieren, den Begriff "Risikogruppen" nicht mehr zu verwenden.
Für mich klingt er mehr nach "durch diese geht ein besonderes Risiko aus".
Es sind die am meisten Gefährdeten, bzw drastischer die potentiellen Opfer.

Am 16. April 2020 um 15:35 von karwandler

"re tada
"Mal sollte eher überlegen, welche profilaktische Maßnahmen...
... den betroffenen Gruppen helfen können. Inhalation zum Beispiel."

Dann verlinken Sie mal bitte den Beleg, dass Inhalation gegen Corona-Ansteckung hilft.
Ist ja ganz neu."

Das ist keineswegs so abwegig.

„in Großbritannien immer beliebter wird. Denn ab sofort kann man Wodka nicht nur trinken, sondern auch inhalieren.“

Eine Flasche Wodka auf den Tisch.
Wenn die Flasche leer ist, sind die Probleme verschwunden.

@Ganzbaf

Kinder brauchen beides: Familie und andere Kinder zum Spielen.

15:18 von Ganzbaf

Sie einfach zu isolieren ist nicht nur nicht praktikabel, sondern auch egoistisch und kaltherzig
.
sie einer erhöhten Ansteckungsgefahr auszusetzen
wie schätzen sie das ein ?
also ich weiß nicht was richtig ist !
nur italienische Zustände wünsche ich mir hierzulande nicht
und Kranke die in Kliniken abgewiesen werden, weil überfüllt
wie "egoistisch und kaltherzig" ist das wohl erst

Zwicke 15:40

" Solange solche Angehörige einer speziellen Risikogruppe noch selbstbestimmt denken und entscheiden können, sollte man die auch selbst entscheiden lassen... ob sie die Risikovermeidung aushalten wollen, oder doch lieber Besuchskontakte zu Angehörigen (mit Masken) haben möchten"
Da stellt sich aber die Frage ob das recht auf Selbstbestimmung nicht da endet, wo man andere gefährdet. Ein Bewohner der sich aufgrund von Besuchen infiziert steckt womöglich Mitbewohner an, die sich diesem Risiko eben nicht aussetzen wollten. Ganz abgesehen von der Ansteckungsgefahr für die Pflegekräfte. Ihr Vorschlag mit den Masken ist zumindest derzeit nutzlos, weil es sie nicht gibt. Es sei denn sie entziehen sie dem medizinischen Personal. Ich bin mir durchaus über die Probleme solch eine Isolation im klaren aber solange es keine geeigneten Schutzvorrichtungen gibt, sehe ich keine andere Lösung. Experimente könnten zu Situationen wie in Würzburg und Wolfsburg führen

15:57 von Gong23

Indem man sie ... produziert? Nur ein Vorschlag
.
eine anspruchsvolle Aufgabe 100 oder mehr Millionen und das pro Tag

15:44 von Leipzigerin59 / @schabernack

«OT: Sie schrieben gestern so etwa, gespendetes Blut wird erhitzt,
um HIV abzutöten.

Frage,
wird bei dieser Erhitzen dann nicht auch wertvolles im Blut zerstört?
Ich bekam 1990 zwei Bluttransfusionen,
auf Grund dessen später kostenfreien
HIV-Test.

Danke»

Ich schrieb es gestern aus meinem erinnernden Wissen, ohne mich vor dem Schreiben noch einmal zu vergewissern. Bin aber recht sicher, dass es prinzipiell richtig ist, was ich schrieb.

Ich denke, Sie können sich ausgehend vom Wiki-DEU-Eintrag:

«https://de.wikipedia.org/wiki/Virusinaktivierung»

sicherlich mehr Informationen im Detail erschließen.
Evtl. auch zu Ihrer persönlichen Fragestellung.

Gerne meine Antwort ohne jede Abstriche …!

Bitte weniger psych Zwangsbewirtschaftung und elitäre Diskussion

Spricht man mit den Betroffenen, stellt sich schnell heraus, dass die vielen Diskussionen über wie schrecklich das alles ist, nichts mit der Realität zu tun hat.

Die einfachen und insbesondere betroffenen Menschen kommen viel besser mit der Situation zurecht, als dies die vielen Diskutanten - aus welchen Gründen auch immer - wahr haben wollen.

Wir brauchen endlich weniger psychische Zwangsbewirtschaftung durch Kirchen, Medien und andere selbsternannte Wisser/innen und statt dessen mehr sachliche Informationen und Daten.

@14:54 von Sisyphos3

Ach, wie Recht Sie haben!

Meine Mutter erlebte den letzten Krieg als Kind in einer Stadt, die praktisch täglich bombardiert wurde.
Hieß, nachts raus aus dem Bett nur mit Nachthemd Puschen in den Keller und mit Mutter und Geschwistern hoffen, dass das Haus nicht über ihnen zusammenbricht.
Und tagsüber der Gang zur Schule, 1/2 Std durch Trümmer. Wer in der Klasse fehlte, da wussten alle, hat es nicht geschafft.

Und jetzt?
Jetzt faselt man von Grundrechten, Freiheiten, das Allerschlimmste ist der Ausfall des Urlaubs in der Sonne im Luxushotel. Eine furchtbare Katastrophe.

Wer keine echten Probleme hat, der redet sich welche ein.

15:59 von Maria 90Cristina

Ich werde nicht sterben
.
was oder wer gibt ihnen die Sicherheit ?
"niemand steht so gut mit den Göttern als dass er sich den nächsten Tag versprechen kann"
aber ich werde ihnen die Daumen drücken :-)

Ich kann ein Lied davon singen, daß Einsamkeit krank macht...

...Und zwar entweder verschlechtert sich der Zustand durch die lange Isolation
oder man bekommt ein gesundheitliches Problem dazu.
Sei es nun zu einer Vorerkrankung oder auch wenn man zuvor völlig gesund war.

---

Woher ich dieses Wissen nehme?
Ganz einfach, ich selber bin schwer chron. krank u. durch starke Nebenwirkungen
meiner Medikamente leide ich seitdem an Depressionen.
Nur zur Info, eine Depression ist eine neurologische
Erkrankung
u. keine psychische!
Das wird oft mißverstanden.

Und Isolation verschlechtert meine Situation merklich.
Da die wenigen sozialen Kontakte nahezu wegbrechen.

Ich möchte mir garnicht vorstellen wie es alten Menschen in Pflegeheimen unter diesen Umständen geht.

Dann laßt doch die Menschen, die z.B. in nahen Kontakt
zu denjeningen in Heimen kommen mit einer Atemschutzmaske & Gesichtschutz zum Patienten vor.
Da muß es doch irgend eine Möglichtkeit geben?!

Und ja, ich bin für Schutzmaßnahmen, aber nur bis zu eine Grenze.

Gong23

"Indem man sie ... produziert? Nur ein Vorschlag."
Hat ja bisher auch so gut geklappt. Leider kommen die Dinger trotzdem nicht in ausreichender menge auf den deutschen Markt. Auch wenn sie sich das so sehr wünschen

15:54 von Anton2

>>Wenn es durch eine Dauerisolation auch nur einen einzigen Todesfall durch Verhungern,fehlende Medikamente,Bewegungsmangel und ähnlichem mehr gibt müssen die Verantwortlichen juristisch zur Rechenschaft gezogen werden.<<

Und wer wird zur Verantwortung gezogen wenn es 1.000 oder mehr Tote durch eine sofortige Aufhebung der Kontaktsperre gibt?

15:59 von lenamarie

bekommt ihre Kinder und Enkel nie zu sehen
.
wie heißt es so schön
Venedig sehen und sterben
und wo wir gerade bei Italien sind
keine schöne Sache was sich aktuell dort abspielt
Kranke welche die Klinik mangels Betten abweisen muß
95 % der Toten über 60

haben sie ne akzeptablere Lösung ? fürs Problem

Am 16. April 2020 um 15:05 von mibeh122

Da kann ich Ihnen nur antworten:

Kennen Sie den Film "Flucht ins 23.Jahrhundert" mit Michael York von 1976? Da wurde man mit 30 Jahren bei der sogenannten Erneuerung ausgelöscht.

Fühlen Sie sich also nicht alzu sicher.

um 15:37 von Shuusui

ach ja, in der Medizin gibt es jetzt auch einen Klassenkampf?
Wie sieht der aus?

Medizinische Elite, Ärzte, Virologen etc. die jahrelang ihren Fachbereich studiert haben?

Und medizinisches Proletariat, dass auf der Couch sitzt mit Wikipedia geöffnet und meint es besser zu wissen?

weiß nicht, wenn ich mehr vertrauen soll

Das Besuchsverbot für die Senioren

Ist allerdings eine Katastrophe.

Wenn man die Leute fragt...."was soll mir denn passieren? Sterben? Werde ich demnächst sowieso "

Sinnvoller wäre m.E. Mundschutz und Handschuhe für die Besucher, denke höchstens 2 auf einmal, und den Abstand halten.

Viel wichtiger ist doch der Schutz des medizinischen und Pflegepersonals. Wenn diese Leute ausfallen wird es, nun, interessant.

Auch ich als Risikopatientin müsste isoliert werden....ich habe Mundschutz kaufen können, aber für mich mit Asthma und COPD ist es fast unmöglich darunter zu atmen. Von daher bin ich froh dass es keine Verpflichtung gibt. Und nicht mehr raus können? Nicht mal ein Stück spazieren gehen im Grünen über die Wiesen? Hallo?

@systemrelevant: Sorry, Sie reden Unsinn! (Mit zwei n)

>>
Entschuldigung, das ist Unsin. Natürlich gibt es eine Dunkeziffer. Die ergibt sich aber nicht mit dem Faktor 60!!!
<<

Ich habe nicht von einem Faktor 60 geredet, sondern von einem Faktor 10. Der wird auch unter Virologen diskutiert, selbst das RKI betont immer wieder dass die Fallzahlen erheblich überschätzt wird. Erheblich, in der Wissenschaft, meint nicht 10 oder 20%, sondern immer einen Faktor. Wenn der Faktor am Ende 5 statt 10 ist, habe ich in der Größenordnung immer noch recht.

>>
Definieren Sie doch einmal bitte, was Sie mit "schützen" meinen!
<<

Da habe ich Vorschläge gemacht, ohne Behauptung der Vollständigkeit. Andere dürfen auch mal denken.

Künstliche Gesellschaft

Wenn ich mir das alles anhöre, wird mir schlecht.
Ein Virus zu benutzen um vom Dilemma unserer Gesellschaft abzulenken.
Das Problem sind nicht die Viren. Es ist der Mensch! Es sind vor allem die Volkskrankheiten: Bluthochdruck, Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, etc. Das führt dazu, dass das Immunsystem geschwächt ist. Diese Menschen haben ein höheres Sterbe-Risiko. Zum Teil ist es durch falsche Lebens- und Ernährungsweise selbst verschuldet. Ob mit/ ohne Virus, sterben werden diese Menschen früher oder später. Der Tod ist natürlicher Prozess. Aber viele wollen das nicht akzeptieren.
Die Medizin kann eine Generation überalterter Menschen mit Vorerkrankungen "heranzüchten". Das hat überhaupt nichts mehr mit der Würde eines Menschen zu tun. Mal sehen, wie lange das Gesundheitssystem das aushält.
Viele Kommentare lassen den Schluss zu, dass viele hier Selbstschutz betreiben.
Viren mutieren leider, da kann Medizin tun was sie will! Impfstoff wirkt nur kurzzeitig

@ Am 16. April 2020 um 15:56 von Sanli

"Sie sagen, eine Isolation ist für Ältere unzumutbar. Aber für alle anderen ist sie zumutbar? Für alle Kinder beispielsweise?"

Es sind keine 80 Mio. in Isolation. Wir alle haben eine Kontaktbeschränkung und dürfen (in den meisten Regionen Deutschlands) spazieren gehen, Fahrad fahren oder ähnliches. Ich sehe (beinahe) täglich Familien mit Kind(ern) in Parks und auf Spazierwegen. Das ist keine Isolation! Habe ich eben schon einmal geschrieben. Das ist der Vergleich von Äpeln mit Birnen.

15:35 von karwandler

«Dann verlinken Sie mal bitte den Beleg, dass Inhalation gegen Corona-Ansteckung hilft. - Ist ja ganz neu.»

Es gibt einen Artikel im Schweizer Magazin: "Blick", der sich mit Hausmittelchen-Patentrezept-Empfehlungen befasst, wie man dem Corona mit einfachsten Mitteln den Garaus machen könne:

«https://headtopics.com/ch/inhalieren-hilft-gegen-coronavirus-blick-11877074»

"Blick" ist nicht Propagandist dieser krachenden Weisheiten.
Lediglich Hinweisgeber, wer so was behauptet. Teils mit Angabe, wo mehr zu Corona-Wohltaten + Wohltätern der Menschheit zu finden sei …

"Youtube ist immer gut, wenn man über Schreckliches lachen will" …

16. April 2020 um 15:59 von Maria 90Cristina

"
Ich werde nicht sterben
Ich bin jung ich bin nicht alt. Also ich kann nicht so einfach sterben.
...
"
Wir werden alle sterben, da es noch keine Unsterblichkeit gibt.
Es ist verständlich, dass man gerade innerhalb der Familie noch gemeinsam sein will, aber seien sie bitte vorsichtig, denn mit Ihrer Entscheidung könnten (wichtig Imperativ) sie ihre liebe Mutter auch gefährden.
Sofern sie selbst allerdings jede Gefahr der Infektion meiden (was wirklich nicht leicht ist), dann sollte auch keine Gefahr bestehen.
Ich bin mir übrigens recht sicher, dass ein Großteil der Forenteilnehmer ihre Familie lieben. Wäre schön, wenn ihnen nichts anderes unterstellt wird.
Den Besuch bei meiner schwer kranken Großmutter habe ich auf unbestimmte Zeit verschoben weil ich in einem dicht besiedelten Gebiet wohne und nicht das Risiko eingehen wollte sie zu infizieren. Ich hoffe dass es bei einer Verschiebung bleibt und ich nicht ein paar Blumen die über ihr wachsen anschauen muss.
ToiToiToi für alle.

14:54 von Sisyphos3

«… haben die [Groß- / Urgroßeltern] auch so gejammert ?
Millionen Menschen, waren auf der Flucht
oder saßen wochenlang in Kellern, weil sie den Bombenkrieg überleben wollten
haben jahrelang den Ehemann nicht gesehen, den Vater, den Sohn, weil der in Russland war …
über Menschenrechte gefaselt …
was ist aus diesen Menschen geworden, Null Belastbarkeit nur Selbstmitleid ... das Klopapier ist alle .... !»

Das Ende von WK2 war Erlösung von der Großen Plage der Plagen + enorme Erleichterung für unsere Groß- & Urgroßeltern. Zeit des Aufbruchs + quasi Gewissheit auf bessere Zeiten.

Auch war Krieg keine infektiöse Erkrankung durch Tröpfcheninfektion.

"Jammerer des Jetzt" sind weit in der Minderheit.
Sehr häufig gar nicht die, die angeblich "faseln".
Sind ganz andere … wie bspw. die Klopapier-Problem-Vergleicher …!

«Was für ne lahme und erbärmliche Gesellschaft zeigt sich aktuell»

Was für ‘ne wache Gesellschaft im Aufbruch zeigt sich aktuell …
wenn man auch nur hinschauen will …!

„völlig unsinnig“

15:34 von Josef1
„Die größte Todesursache ist Übergewicht durch Zuckerprodukte. Durch Luftverschmutzung in Deutschland sterben jedes Jahr ca. 45.000 Menschen auch Kinder und viele ältere Menschen. Und was ist mit Alkohol und Zigaretten da starben dieses Jahr ca. 2 Millionen.“

Schulisch könnte man sagen: „Thema verfehlt, sechs, setzen.“
Sie (und auch andere) demonstrieren mit Ihrem Vergleich der Todesursachen lediglich eine ziemlich begrenzte Sichtweite.

Selbst wenn 1000 Zuckerkranke, Alkoholsüchtige, Raucher, Übergewichtige und Lungenemboliegeschädigte dicht gedrängt um mich stehen und der Reihe nach umfallen, werde ich davon nicht physisch krank oder dem Tod geweiht. Bei Covid-19-Erkrankten sieht das doch etwas anders aus, meinen Sie nicht?

Jeder Infizierte bedroht jeden, mit dem er in Kontakt kommt, potenziell mit dem Tod (solange es kein Gegenmittel gibt). Ob ich mich durch eine Ihrer aufgelisteten Ursachen selbst umbringe, kann ich mir weitgehend aussuchen.

Die besonders Gefährdeten

Die besonders Gefährdeten sind mitten unter uns, oder besser gesagt unter euch.
Sie leben nicht nur in Altenheimen!

Erst Mal, Frau Bentele kann ich nur zustimmen.

Und was ist aber mit all den anderen Gefährdeten und Vorerkrankten. Die, die in ihrer Familie betreut/gepflegt werden, die, die noch arbeiten müssen? Hieß es nicht, diese müssten besser geschützt werden? Habe ich nur übersehen, welche Maßnahmen beschlossen würden oder gibt es keine außer "ihr müsst euch selbst besser schützen"?

Geht bei mir und vielen anderen nicht.
Zwei Jahre habe ich noch bis zur Rente "mit 65 + 8 Monaten. Warum kann man denn zB in solchen Fällen Vorruhestand mit voller Lohnfortzahlung bis zum Renteneintritt gewähren, bezahlt vom Staat? Die Milliarden für die Wirtschaft scheinen da zu sein, warum nicht auch für uns?
Wann wird ja Mal noch träumen dürfen.

Jedenfalls könnte ich dann selbst entscheiden können, welches Risiko ich eingehen möchte, wenn jetzt nach und nach alles wieder hochgefahren werden soll

@15:09 von fathaland slim

"Ich sehe vor allem einen schon wirklich erstaunlichen Mangel an Empathie, also der Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzufühlen."

Wenn wir schon bei der Küchentisch-Psychologie angekommen sind... ich halte es eher für Unwillen, als für Unfähigkeit. Der fragliche Forist lehnt Empathie als Konzept bewußt ab, aus "politischen Gründen" - bzw., weil die sich ergebenden Konsequenzen für ihn unüberschaubar und damit potientiell "unbequem" wären. Der Forist liebt aber nicht nur seine (gefühlte) Unabhängigkeit, sondern auch den (irrigen) Glauben, er habe ohne diese lästige Erfindung der Zivilisation sein Leben "besser" unter Kontrolle.

Sie und ich, wir mögen wissen, dass das Quatsch an der labilen Grenze zur Misanthropie ist, für den Foristen allerdings scheint das ein wesentlicher Bezugspunkt seiner Existenz zu sein. In dieser finsteren Burg fühlt er sich sicher.

Ich reite in sicherer Entfernung daran vorbei in einen strahlenden Morgen. ;-)

Blick über fachliche Scheuklappen hinaus

Wir nähern uns längst ziemlich zielgerichtet einem Punkt, ab dem die Folgen der Maßnahmen gegen Corona, die zunächst sinnvoll und vernünftig erschienen, am Ende viel schlimmer sein könnten als die Auswirkungen des Virus selbst. Ich drücke es mal etwas drastisch aus: Altenheime könnten zu Internierungslagern mutieren, in denen manche Bewohner im Extremfall zu Tode geschützt werden könnten. Und es häufen sich auch andere Absurditäten. Manche Krankenhausgesellschaften tragen sich bereits mit dem Gedanken, Kurzarbeit zu beantragen, weil sie zu wenig Einkünfte aus Operationen und ärztlichen Wahlleistungen haben, während offenbar viele leere Betten nach wie vor auf die große Welle von Covid19-Kranken warten, die - Gott sei Dank - bisher nicht kommt. Ist es wirklich sicher, dass nur Behandlungen verschoben werden, wo das keine Folgen hat? Der Blick muss dringend noch deutlicher als bisher über die fachlichen Scheuklappen der Virologen hinaus gehen, um im Gesamten vernünftig zu handeln.

Maßnahmen sind zu treffen.

Selbstverständlich ist Quarantäne, Isolierung oder totale Einschränkung zur Allgemeinheit für einen bestimmten Teil der Bevölkerung, in diesem Fall die ältere Bevölkerung, unerträglich und gesetzlich nicht durchführbar. Dies bedeutet aber nicht das bestimmte Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden können. Dies bedeutet aber auch das die `technische Voraussetzungen ´ hierfür getroffen werden müssen so dass Kommunikation und Zusammenhalt zur übrigen Bevölkerung gewährleistet ist. Dies ist auch durch gesetzliche Vorgaben zu gewährleisten.
Hier ist zu wenig getan worden.
Es kann nicht angehen das ältere Menschen sich nicht mehr zum Einkaufen trauen, oder nicht mehr geholfen werden, oder nicht mehr zur Bank können, oder blöd angemacht werden . Ich spreche aus persönliche Erfahrung.

Jetzt geht es um den Schutz der Alten - Ist das so?

Sind Menschen mit Behinderung und ältere mit Vorerkrankungen systemrelevant?

Aber ja doch, hinter der angeblichen Fürsorge steckt nichts anderes, als uns im Eventualfall von den Intensivstationen und Beatmungsgeräten fernzuhalten, die für den wichtigen und gesellschaftlich relevanten Anteil vorbehalten bleiben sollen.

Wir waren auch schon vor der Pandemie Infektionsgefahren ausgesetzt - hat da jemand von besonderem Schutzbedürfnis geredet?

Ich bin 68 Jahre alt und kann mich dieserhalb nicht erinnern.

Dass Isolation sich kontraproduktiv auf einen Gesundungsprozeß bzw. einen Gesundheitszustand auswirkt, dürfte einem durchschnittlich begabten Menschen einleuchten, oder?

14:54, Sisyphos3

>>und mal ganz allgemein - möchte ich was sagen
Was für ne lahme und erbärmliche Gesellschaft zeigt sich aktuell
unsere Groß/Urgroßeltern - Millionen Menschen, waren auf der Flucht
oder saßen wochenlang in Kellern, weil sie den Bombenkrieg überleben wollten
haben jahrelang den Ehemann nicht gesehen, den Vater, den Sohn, weil der in Russland war,
wussten nicht ob der lebt, jemals wieder zurückkommt
danach kein Dach überm Kopf, wussten nicht wo sie Essen kriegen, für sich und die Kinder
mehr noch, wussten umgeben von Trümmern nicht, wie das Leben weitergeht
haben die auch so gejammert ?
über Menschenrechte gefaselt, Reisefreiheit angemahnt
was ist aus diesen Menschen geworden, Null Belastbarkeit nur Selbstmitleid.<<

Menschenrechte sind Ihnen nicht wichtig, das haben Sie hier oft genug deutlich gemacht.

Der Artikel, der hier kommentiert wird, dreht sich um die Situation alter Menschen. Meinen Sie, das, was sie schreiben, wäre in diesem Zusammenhang wirklich angemessen?

Nein, die Kinder haben keine Stimme

nach meiner Beobachtung ist es genau umgekehrt, sobald nur irgendwo die Worte "Alte" und "Isolation" auftauchen, steht die halb Republik auf und schreit Zeter und Mordio.

Das wir nun bereits seit eineinhalb Monaten (Tendenz stark steigend) die Kleinkinder und Schulkinder in Einzelhaft halten (so nennt man das wenn es nicht ansatzweise Kontakt mit Gleichaltrigen gibt) stört hingegen niemand. Die dabei angerichtete seelische Grausamkeit wird ausgeblendet, geht ja nicht anders, ist ja alternativlos. Nun gut, die Kinderpsychologen werden in den nächsten Jahren zumindest nicht arbeitslos.

Diese kinderfeindliche Einstellung macht mich unsagbar wütend!!!

Genauso blöd für die Kinder

Irgendwie wird gerade vergessen, dass es eine weitere Gruppe gibt, die ebenfalls gerade alleine ist: Während wir Erwachsenen uns mit einer anderen Person draussen treffen dürfen, ist es Kleinkindern offensichtlich verboten, ihre Freunde zu treffen, weil sie noch nicht ohne Aufsicht sein können (man also mind. zu dritt wäre).
Ein Unding, zumal kleine Kinder Freundschaften schlecht per Skype pflegen können!

15:39 von eine_anmerkung

ich hätte mich vorhin gerne zu euch an den stammtisch gesetzt. aber leider bin ich unter qurantäne

>> in Bayern haben wir pro

>>
in Bayern haben wir pro Einwohner am meisten Infizierte und zwar ca. 0,3%. Mit 1% habe ich hier also schon 300% Dunkelziffer eingerechnet.
<<
Ok, sorry, das habe ich nicht berücksichtigt, hätte mal selbst kurz rechnen sollen. Dann korrigiere ich meinen Ansatz auf ca. 3%, ich halte eine Faktor 3 als Dunkelziffer für eher wenig. Und Ihre lineare Extrapolation wäre auch richtig wenn man, wie z.B. mit den derzeitigen Maßnahmen, die Ausbreitung künstlich verlangsamt.

Und im Grunde gebe ich Ihnen ja recht. Nur was folgern Sie daraus? Ich habe ja geschrieben was ich denke: Wenn man unter den 70% Niedrig-Risiko Menschen (Null-Risiko gibt es nicht) die Maßnahmen zurückfährt, geht es in die exponentielle Ausbreitung. Nehmen wir 3 Tage als Verdopplungszahl, dann haben wir in 15 Tagen Herdenimmunität. Ganz so schnell wird man es nicht machen können weil sonst unsere Intensivbetten ausgehen (auch junge Menschen werden krank), deshalb sagte ich "einige Monate". Schauen Sie nach NL!

15:11, lh

>>Sisyphos3
Ja, das tägliche Gejammere kann ich auch nicht mehr hören.

Dabei dürfte gerade diese Zielgruppe, die vielleicht noch den Krieg mitgemacht hat, mehr aushalten und verzichten, als die Jüngeren.
Immerhin geht es um Leben und Tod.

Ich denke, viele Menschen können sich heute selbst nicht mehr aushalten und brauchen Konsum und ein Event nach dem anderen.<<

Im hier zu kommentierenden Artikel geht es um die Situation von alten Menschen. Da ist Ihre letzter Satz doch schon ein wenig bizarr. Ich habe eine 92jährige Mutter, bei der ich momentan wohne und mich, da ich auf absehbare Zeit "freiberuflich-arbeitslos" bin, um sie kümmere. Ich bin in der momentanen Situation so ziemlich ihr einziger sozialer Kontakt. Das ist für mich nicht ganz einfach, aber für meine Mutter wäre es die Hölle, wenn niemand bei ihr wäre. Es würde ihr Leben ganz gewiss verkürzen.

Und ja, sie hat natürlich den Krieg erlebt. Bei seinem Ende war sie siebzehn.

@Gong23

"Wie wäre es zunächst mal mit FFP3 Masken für alle Risikogruppen, also auch die Diabetiker und Chemo-Patienten? "

Haben Sie mal durch eine FFP3 Maske geatmet? Mein Vater würde unter so einer Maske kollabieren, da seine Lunge den Druck gar nicht schafft.

Solche Masken sind kein Vergnügen und schon gar nichts für ungeübte Privatleute.

@ Am 16. April 2020 um 16:30 von Gong23

"Ich habe nicht von einem Faktor 60 geredet, sondern von einem Faktor 10"

Nein haben Sie nicht. Sie sprechen von 10 % Infizierten. Das wären 8,3 Mio, also 60 mal mehr als aktuell mitgeteilt!

@Sisyphos3

>>
eine anspruchsvolle Aufgabe 100 oder mehr Millionen und das pro Tag
<<

Wir sind immer noch 80 Millionen, und normale Menschen brauchen nicht alle paar Minuten ihre Maske zu erneuern wie ein Arzt.

Ja, anspruchsvoll ist das. Aber sind wir nun eine Industrienation oder nicht? Wieviel MG-Munition stellt wohl unsere Rüstungsindutrie pro Tag her?

Außerdem reden auch einige Politiker von einer Maskenpflicht. Für alle. Risikogruppe sind 30%, und 30% sind weniger als 100%.

@sanli, 15:56

Sie schreiben, dass es „hier immer nur um die Alten“ gehe. Ja. Das ist nämlich das Forum zu einem Artikel über die Situation der Alten.
In den Foren zur Schulöffnung geht es um die Kinder. So ist es ja auch sinnvoll.

Sie schreiben auch, dass „Kinder nichts dürfen“ und dass „an sie gar nicht gedacht“ würde. Zweiteres ist schon mal gar nicht richtig und auch ersteres ist übertrieben.

Ja, sie dürfen vieles nicht. Aber selbst hier im restriktiven Bayern sind zwar die Spielplätze zu, aber die Parks offen. Inklusive Tischtennisplatten und Basketballkörben. Ich habe meinem Sohn einen Parcours durch die ganze Wohnung gebaut, wir nutzen den tollen Online-Sport von Alba Berlin, und wir spielen viele viele Brettspiele. Rumjammern, dass man nichts darf, macht die Situation nicht besser.

@16:25 von Sisyphos3

Der Film heißt "Brügge sehen und sterben" und handelt von zwei Auftragsmördern, die dort einige Zeit untertauchen sollen, wobei der eine den anderen nachträglich erschießen soll. Was das mit der Corona-Pandemie zu tun haben soll, erschließt sich mir genauso wenig wie der dann folgende Schwenk nach Italien. Das alles hat absolut nichts mit der wichtigen Frage zu tun, wie man älteren Menschen in Heimen und Pflegeeinrichtungen die notwendigen sozialen Kontakte ermöglichen kann ohne zu große Infektionsrisiken in verschiedene Richtungen zu riskieren. Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, sie aber mit Sarkasmus vom Tisch zu wischen, ist in meinen Augen nicht akzeptabel.

15:37, Shuusui

>>In der medizinischen Elite des Landes ist man sich wohl sicher, dass es viel besser ist an Vereinsamung zu sterben als MIT Corona.<<

Ja sicher.

Die Elite.

Die böse, böse Elite.

Die Weltverschwörung eben...

Tolle Logik

Masken produzieren können wir also nicht als eine der größten Industrienationen der Welt!? Aber unser Witschaft mit nicht endeden Isolationsmaßnahmen vor die Wand fahren, das könne wir mal eben so machen?! Tolle Logik, die sie da haben! Wenn alle Leute immer so gedacht hätten wie sie wäre das Rad noch nicht erfunden!

@Gong23

"Schauen Sie sich mal die Zahlen in den Niederlanden an, dort sind Fallzahlen und auch Todeszahlen seit zwei Wochen rückläufig -- obwohl, oder wie ich glaube, *weil* es dort die laxesten Kontaktbeschränkungen gibt, nach Schweden. Die Holländer haben's kapiert: Es geht nicht darum, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sondern die Zahl der ernsthaften Erkrankungen kontrollierbar zu halten. "

Das ist falsch: Die Fallzahlen stagnieren auf hohem Niveau und die Todeszahlen steigen auf sehr hohem Niveau. (Gestern und heute waren die 2. und 3. höchsten jemals in NL gemeldeten Todesfallzahlen pro Tag...)

Die Niederlande sind (wie die Schweden) bezogen global in den TOP8 bei den Todesfällen pro Einwohner und finden sich bei den Tests nicht unter den TOP40!

(Quelle worldometers…)

@Kessl

"Aktuell haben nicht mal 1% Corona durchgemacht und das hat mehr als einen Monat gedauert, wir bräuchten 60% für eine Herdenimmunität, mit anderen Worten 60 Monate. Ich würde das nicht mehr Monate nennen, sondern über jahrelange Isolierung reden.
Wir können unsere Hoffnung auch an die Impfstoff hängen, bei HIV, HCV, Malaria, Borelliose usw. suchen wir seit Jahrzehnten und haben keinen gefunden.
Warum erzählt man uns nicht die Wahrheit, sondern spricht von mehreren Monaten?"

Die zahl der Infizierten kennt keiner. Die Heinsberg Studie ergab 14%...

Und Sie müssen ja nicht so lange völlig isolieren. Die Ansteckungswahrscheinlichkeit sinkt bereits deutlich vor dieser 60% Marke dramatisch. Zudem sind ja genesene Personen konkret bekannt. DIE können dann ja die Isolation durchbrechen.

Ihre genannten Impfversuche sind nicht vergleichbar. Mit Corona Viren gibt es Erfahrungen. Es gibt auch schon Impfstoffe- nur das Verfahren für die Zulassung läuft und dauert noch.

@16:24 von Tremiro

Ich stehe hinter allen bisher erlassenen Maßnahmen und bin bestimmt nicht für eine sofortige Aufhebung der Kontaktsperre.

Es ging mir in meinem Kommentar nur um die Selbstversorger unter den älteren Menschen.
Und das sind nicht wenige.

Wenn diese Selbstversorgung durch Quarantäne oder Isolierung wegfällt muss die weitere Versorgung von offizieller Stelle gewährleistet werden.

Wolfgang 14.57 Uhr

Das derzeitige Kontaktverbot in Pflegeheimen als schlimmer als in einem Gefängnis zu bezeichnen, zeigt von mangelnder Sachlichkeit.

Da wird keiner in seinem Zimmer eingesperrt und Handy, Internet oder Telefon entzogen.

Ich bin froh, nicht entscheiden zu müssen, wie es weiter geht. Rein logisch betrachtet ist es schon die Frage, ob wir alle mit starken Einschränkungen leben müssen oder wir die besonders Gefährdeten jetzt besonders von Kontakten mit anderen schützen, damit die große Mehrheit z. B. wieder arbeiten kann.

Ob FF3 Masken für diesen Kreis die Lösung wären, glaube ich nicht. Abgesehen davon, dass wir gar nicht genügend FF3 Masken haben, kann ein Teil der Lungenkranken durch die gar nicht richtig arbeiten. Ausserdem müssen die regelm. gewechselt und richtig gehandelt werden, sonst helfen die nicht. Ich bezweifle, dass ein ausreichend richtiger Umgang von der Masse erfolgen würde...

Isolation bis zum Impfstoff dürfte aber auch ned machbar sein. Alles schwierig

@fraka

"Meine 99- Jährige Mutter ist an Demenz erkrankt und in einem Seniorenheim untergebracht.
Ein Besuch bei ihr gestaltet sich so, dass sie heruntergebracht wird und dann innen vor der geschlossenen Glastür steht.
Meine Schwester und ich stehen draußen.
Dann fängt Sie an zu weinen.
Während der wenigen Minuten absoluter Hilflosigkeit in der auch eine sprachliche Kommunikation unmöglich ist, da das wechseln der Batterien Ihres Hörgeräts wohl nicht zum Pflegeangebot gehört, geht diese Tür immer wieder auf.
Menschen mit Schlüsseln betreten das Haus. Ohne Schutzkleidung und ohne Mundschutz.
Anscheinend Mitarbeiter.
Eine unerträglich beschämende Situation.
Und das soll dauerhaft so weiter gehen?
Da bleibt die Menschlichkeit völlig auf der Strecke."

Ich stimme Ihnen zu, aber nicht die Regeln sind unmenschlich, sondern das Virus welche diese erfordert.

Welche Lösung haben Sie?

Aus meiner Sicht gibt es (leider) keine- außer Sie nähmen Ihre Mutter aus der Einrichtung...

Extrem hilfreich wären hier sichere Soforttests?

von Nettie @
haben Sie schon welche? Wer sollte die den Erfinden oder Produzieren?

Bei dem starken Politisch und gesellschaftlichen Mistrauen gegen Pharma, Medizin oder Chemiefirmen wird das hier in unserem Land nichts werden.
Da werden wir schon bei den USA teuer für bezahlen müssen.

@HalloErstmal2

"Darf niemand hinein und hinaus und ist das Dorf definitiv coronafrei (testen), kann man innerhalb des Dorfes alle Schutzmaßnahmen beenden. Auf diese Weise kann man sich von Bereich zu Bereich hangeln.
So wie eine Gruppe Menschen in der Lage ist, Millionen Dominosteine aufzustellen.
Wir haben die Ansteckungsrate von circa 4 auf etwa 1,1 gesenkt, was hält uns davon ab, sie auf 0,5 zu senken ?
Das ist eine riesige Herausforderung, gewiß,
aber auch nicht schwieriger als der erste Flug zum Mond"

Das mit dem Mond hat aber auch viele Jahre gedauert...

Ihr Gedankenexperiment stimmt zwar, allerdings sind die Rahmenbedingungen leider nicht so, dass alle innerhalb dieses Gebietes arbeiten und ohne Kontakte mit außen autark wären. Ein "Dorf" welches dies erfüllt wäre so groß, dass man wiederum Monate für die Tests bräuchte... und wer heute negativ ist könnte trotzdem morgen bereits positiv sein.

um 14:24 von Sisyphos3

"das Leben ist kein Wunschkonzert
jetzt ist es eben so dass die Situation so ist dass man gewisse Maßnahmen getroffen hat
damit sollten sich eben die Menschen abfinden"

Wer sind die Menschen?
Einfach mal an die eigene Nase fassen.

@Skywalker

>>
Solche Masken sind kein Vergnügen und schon gar nichts für ungeübte Privatleute.
<<

Sie haben Recht, ich bin kein Masken-Experte. Aber ich sehe Privatleute die solche Masken (vllt. auc FFP2) tragen. Wenn es keine Lösung für alle ist, dann vielleicht weigstens für einige. Entscheidend ist, dass es so wie es jetzt gemacht wird nicht weitergehen kann. Wir werden alle bis zur Entwicklung eines Impfstoffes quasi in Isolation bleiben müssen, weil es völlig unrealistisch ist zu glauben das wäre bis zum Sommer alles vorbei. Es wird noch Jahre so gehen, und wir werden alle vor die Hunde gehen -- psychisch und wirtschaftlich. Deshalb schlage ich vor, dass man über Alternativen nachdenkt und sie nicht alle von vornherein verteufelt. Es gibt kein Richtiges im Falschen, hat Adorno gesagt, aber das heisst nicht dass es zum Falschen keine Alternative gibt.

Einseitigkeit

16:52 von FritzJ
„Die dabei angerichtete seelische Grausamkeit wird ausgeblendet, geht ja nicht anders, ist ja alternativlos. [...] Diese kinderfeindliche Einstellung macht mich unsagbar wütend“

Die Ursache für solche Wut ist nicht Alternativ- sondern Phantasielosigkeit.

Meinen Enkeln geht es bei ihnen zu Hause zum Beispiel bestens.

Fortschrittliche Hilfsmittel der Kommunikation ermöglichen neue Arten der Kontaktpflege (mit anderen „Eingesperrten“).
Neues ausprobieren macht Spaß und bringt Abwechslung. Übrigens – ganz allgemein – wird Intelligenz auch definiert als „die Fähigkeit, sich veränderten Gegebenheiten anzupassen“. Das bringt in der gegenwärtigen (und vorläufig bleibenden) Situation einen großen Vorteil.

Wie gesagt: Phantasie ist gefragt – und Empathie, Zuneigung, Geduld ...

16. April 2020 um 16:30 von DFA

Nach ihren Ausführungen klingt das so, als ob das Recht auf Leben eingeschränkt werden darf. Nehme ich das richtig wahr?
Wo ist denn die Grenze?
Ab wann ist ein Mensch unverschuldet in der Risikogruppe und wann verschuldet?
Wird den selbst Verschuldeten gesagt, dass sie kein Anrecht auf Lebenserhaltung haben?
Ab welchem Punkt ist bei Ihnen ein Mensch so wertlos, dass sie der Meinung sind, dass sein Leben nichts wert ist und er sterben darf, egal was er selbst davon hält?

"
...
Das Problem sind nicht die Viren. Es ist der Mensch!
...
"
Der Virus ist unser Gegner und nicht Menschen die davon in Lebensgefahr gebracht werden. Die Menschen sind nur eine Gefahr, weil sie das Virus unbemerkt verteilen.
Die Schwachen sollen geschützt werden und da sind sich die meisten Menschen einig (und auf diese Einigkeit bin ich sogar etwas stolz).

16:52 von FritzJ

Ja, das sehe ich ziemlich genauso.
Das ist dem Zeter und Mordio schreien ist natürlich bei den Alten so, für die Kinder und Jugendliche ohnehin nur dumme leere Hüllen sind (fff), aber überraschender Weise auch bei einigen Vernünftigen. Seltsam, finde ich.

Zumal es ja nicht um Isolation im Sinne von Einsperren geht, sondern um gewisse Vorsichtsmaßnahmen, die sinnvoll sein können. Feste Zeiten in Supermärkten z.B.
Klar ist, dass niemand auf Dauer isoliert sein kann. Und das soll und darf auch nicht das Ziel sein. Es muss aber möglich sein, von diesem `das gilt für alle´ weg zu kommen. Hin zu auf die Gefährdungslage angepassten Maßnahmen.
Und das Totschlagargument `aber die stecken ja dann die Risikogruppe an´ sollte man bald auch mal wieder wegpacken. Denn die Risikogruppe kann dafür sorgen, dass das nicht passiert und das wohl selber einschätzen.

@Skywalker: Sorry, Sie liegen falsch

>>
Das ist falsch: Die Fallzahlen stagnieren auf hohem Niveau und die Todeszahlen steigen auf sehr hohem Niveau.
<<

Falsch!

Weil das kumulative Kurven sind. Kumulative Kurven können nicht abnehmen, dann bräuchten Sie negative Fallzahlen.

Der Zahl der täglichen Neuerkrankungen und die täglichen Todeszahlen gehen seit zwei Wochen zurück, auch die aktiven Erkrankungen werden weniger. Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/2020_coronavirus_pandemic_in_the_Netherlands

Dass die Todeszahlen in NL so hoch sind liegt auch daran dass die Pallativmedizin dort einen höheren Stellenwert hat als bei uns. Und teilweise liegt es auch an einer anderen Zählweise.

16:35 von schabernack

Die Wirkung der Inhalation ist diese, dass der schützende Schleim der Atemwege verflüssigt wird und besser nach Außen transportiert und rausgeworfen werden kann.

Wenn die Haut spröde ist, dann cremt man sie ein, damit sie keine Risse und Ekzeme entstehen.

Wenn die Lungen zu trocken sind, dann kann man mit Kochsalzlösung inhalieren. Es wirkt unterstützend, ist jedoch keine Medizin. Man kann aber besser atmen, weil die natürliche Reinging besser funktioniert.
(Wenn man fit und gesund ist, funktioniert alles auch ohne Inhalation.)

Gong23 17:09

"Masken produzieren können wir also nicht als eine der größten Industrienationen der Welt!? Aber unser Witschaft mit nicht endeden Isolationsmaßnahmen vor die Wand fahren, das könne wir mal eben so machen?! Tolle Logik, die sie da haben! Wenn alle Leute immer so gedacht hätten wie sie wäre das Rad noch nicht erfunden!"
Na dann los produzieren sie. Sie können mir glauben, meinen Dank hätten sie. Ich muss derzeit laut meinem Arbeitgeber mit einer Maske über 8 Stunden zurecht kommen. Aber vielleicht fehlt mir ja einfach die Logik dahinter und wir haben gar keine Knappheit

Aber bitte keine Lösung zu Lasten der Kinder!

Solange die Schulen nicht wieder wie gewohnt funktionieren, sollte über alle anderen Lockerungen gar nicht erst nachgedacht werden. Und ich meine Schule und nicht Kindergarten!

16:24 von Biocreature

Atemschutzmaske & Gesichtschutz zum Patienten vor.
.
von was und wem wird denn geredet
doch mit Menschen die gewisser Probleme haben
sei es Alzheimer, beginnende Demenz, psychische Probleme,
und dann kommen sie mit Gesichtsschutz
die armen Leute die vorher schon Probleme haben
die kommen sich doch dann erst recht wie in der Geisterbahn vor
und der letzte wird nen psychischen Knacks weghaben

Zur Risikogruppe gehören nicht nur ältere

Allein die über 65jährigen machen aber schon 20% der Bevölkerung aus. Und dann haben Sie noch die 8 Millionen Asthmatiker, Millionen Raucher und dann jeder mit Bluthochdruck usw usw. Da kommt man schnell auf 30 und mehr Prozent der Bevölkerung. Und wo sollen die dann bitte alle hin-isoliert werden? Und wie werden die versorgt ?

Das sind alles Vorschläge, die überhaupt nicht durchdacht sind, wie so vieles was aktuell vorgeschlagen wird (am schlimmsten war die „Herdenimmunität“).

14:54 von Sisyphos3 + 16:21 von Lyn

Am 16. April 2020 um 14:54 von Sisyphos3,

Zitat: unsere Groß/Urgroßeltern […] saßen wochenlang in Kellern, weil sie den Bombenkrieg überleben wollten […] haben die auch so gejammert ?
über Menschenrechte gefaselt, Reisefreiheit angemahnt

Am 16. April 2020 um 16:21 von Lyn,

Zitat: Meine Mutter erlebte den letzten Krieg als Kind in einer Stadt, die praktisch täglich bombardiert wurde. […] Und jetzt?
Jetzt faselt man von Grundrechten, Freiheiten,

Corona ,macht mir Sorgen, solche Aussagen machen mir Angst.

@Skywalker von 17:22

Im Prinzip sagen Sie doch das Gleiche was ich sage. Sie haben mit allem völlig recht. Warum widersprechen Sie mir an anderer Stelle?

Alle Kommentare von Sisiphos

Empathie Fehlanzeige, Zeit viel, schließe ich aus ihrer Forenaktivität. Über den Tellerrand schauen auch Fehlanzeige. War ja nach dem Krieg oberflächlich auch alles wieder toll, weil die Leute einfach gemacht haben. Es gab keine Traumata die sich dann auf die nächste Generation soziologisch auf die Gesellschaft ausgewirkt haben. Ich bin eben, wie auch andere in diesem Forum lösungsorientiert unterwegs. Vielleicht weil ich nicht den autoritären Erziehungsstil „genossen“ habe wie Sie, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall will ich nicht jede Pille einfach ohne weiteres schlucken. Mit Augenmaß bitte. Ich hab hier in Ba-Wü Fälle, da habe ich kein Verständnis. Der Mann arbeitet in 3Schicht, Frau Krankenschwester, aber keine Notbetreuung, da beide strukturrelevant sein müssen. Sehr tolle Situation für die besagte Dame, die in diesen Zeiten besonders gefordert wird. Gleiches gilt bei mir und meinem Mann. Mann strukturrelevant (fertigen unter anderem Schläuche für medizinische Zwecke ), ich nicht

Am 16. April 2020 um 16:44 von harpdart

„Erst Mal, Frau Bentele kann ich nur zustimmen.
Zwei Jahre habe ich noch bis zur Rente "mit 65 + 8 Monaten. Warum kann man denn zB in solchen Fällen Vorruhestand mit voller Lohnfortzahlung bis zum Renteneintritt gewähren, bezahlt vom Staat? Die Milliarden für die Wirtschaft scheinen da zu sein, warum nicht auch für uns?
Wann wird ja Mal noch träumen dürfen.“

Da brauchen Sie nicht zu träumen.

Wenn Sie mehrere relevante Vorerkrankungen haben, dann sollten Sie sich mal beim VDK erkundigen, ob Sie nicht als schwerbehindert gelten.

Als VDK Mitglied, arbeiten die VDK Anwälte meist kostenlos für Sie.
Außerdem kennen die sich aus, was zu machen ist

@14:42 von Gong23

Schauen Sie sich mal die Zahlen in den Niederlanden an, dort sind Fallzahlen und auch Todeszahlen seit zwei Wochen rückläufig"

Die "Fallzahlen" haben sich in den Niederlanden in den letzten zwei Wochen verdoppelt, die "Todeszahlen" sind sogar um das Zweieinhalbfache gestiegen.

Machen Sie sich mal klar, dass wir hier alle dieses "Internet" haben und Lügen noch nie so schnell und umfassend entlarvt werden konnten.

NL die Zweite

>> (Gestern und heute waren die 2. und 3. höchsten jemals in NL gemeldeten Todesfallzahlen pro Tag...) <<

Ja, ein Ausreißer in einem leicht abnehmenden Trend.

Ich muss mich korrigeren: Die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist in NL seit zwei Wochen (deutlich!) rückläufig, nicht die der Neuinfektionen, die stagniert bei starken Schwankungen. Aber genau darum geht es ja: Infektionen die nicht zu (schwerer) Krankheit führen sind eigentlich eine gute Nachricht, keine schlechte, weil man der Herdenimmunität näher kommt. Richtig?

17:26 von Skywalker

Menschen mit Schlüsseln betreten das Haus. Ohne Schutzkleidung und ohne Mundschutz.
.
genau das geschieht
- überall -
es ist eine Farce die Behauptung
dass die Regeln eingehalten werden
das funktioniert im Krankenhaus nicht
nicht im Pflegeheim und auch nicht im normalen Leben
die Verantwortlichen schauen weg - sehen es locker
ein menschliches Verhalten
und wundern sich dann wenn der Virus zuschlägt

@ avshalom

"hinter der angeblichen Fürsorge steckt nichts anderes, als uns im Eventualfall von den Intensivstationen und Beatmungsgeräten fernzuhalten, die für den wichtigen und gesellschaftlich relevanten Anteil vorbehalten bleiben sollen." Am 16. April 2020 um 16:52 von avshalom

*

Was???

Ich finde bei manchen Leuten das Anspruchsdenken unmöglich.
Da tut die ganze Gesellschaft alles mögliche, um möglichst viele Menschen zu retten (was auch aktuell gelingt), und die werfen einem vor, man wolle sie nur von den Beatmungsgeräten fernhalten. Aber der Paketbote darf noch zu Ihnen kommen? Und das Dach darf noch repariert werden, falls es reinregnet? Essen darf auch auf den Tisch?

Keine Sorge: Wen die Geräte knapp werden, dann kommt es zu Triage, wie in Italien.
Da geht es nicht um "Relevanz" der Person, sondern um die Wahrscheinlichkeit, ob sie mit Beatmung überhaupt überlebt und gesund wird oder sogar dann dauerhafte Beatmung braucht.

Glücklich, wer nie an so ein Gerät muss.

14:54 @Sisyphos3 ... lahme und erbärmliche Gesellschaft

Genau das ist wieder Ihr Erheben über andere. Sie sprechen den (älteren) Menschen ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben ab, - denen, die zur Kriegs- und Nachkriegsgeneration zählt!

Die waren in den Zeiten, die Sie
beschreiben, jung, und möglicherweise nicht allein,
weil es noch Freunde oder andere Verwandte gab, ...

Genau diesen Menschen wünschen hier viele eben keine Zwangs-Isolation,
nur das begreifen SIE nicht.

"... was ist aus diesen Menschen geworden, Null Belastbarkeit nur Selbstmitleid ..."

Diese Menschen sind alt geworden, und nicht alle mehr fit und gesund. Diese Menschen möchten einfach mit Ihren Lieben zusammen sein und nicht einsam sterben.

"...über Menschenrechte gefaselt, ..."
Dann bleiben SIE doch ein paar Monate allein zu Hause, SIE brauchen keine Menschenrechte.

"...können sie mir ein Beispiel nennen ? ..."
Wenn ich dieses Forum absuche, ganz bestimmt
"nur weil ich das Besuchsverbot unserer Regierung sinnvoll finde !"
Nein.

Reißen SIE sich zusammen!

@werner1955, 17:29

Wo ein Wille ist, ist fast immer auch ein Weg.
Aber am Willen, den zu finden hapert's leider oft gewaltig. Insbesondere (aber nicht nur) in der "Politik" - die steht bei der Suche nach und der Umsetzung von sinnvollen Lösungen leider nicht selten im Weg. Wobei anzumerken wäre, dass das politische Geschehen letztlich von uns allen bzw. unserem eigenen Handeln bestimmt wird.

"Wir haben beispielsweise die

"Wir haben beispielsweise die Zuschrift eines Ehepaars bekommen, da ist die Frau dement und nimmt nur Essen zu sich, wenn ihr Mann bei ihr ist. In solchen Fällen, müsste der Kontakt ermöglicht werden."

Wer hier trotzdem den Kontakt verbietet, macht sich aus meiner Sicht des Mordes schuldig.

@Palas

"Das derzeitige Kontaktverbot in Pflegeheimen als schlimmer als in einem Gefängnis zu bezeichnen, zeigt von mangelnder Sachlichkeit. Da wird keiner in seinem Zimmer eingesperrt und Handy, Internet oder Telefon entzogen." Am 16. April 2020 um 17:25 von Palas

*

Sehr witzig.
Gewichte stemmen gegen Langeweile dürfen die Senioren vermutlich auch noch.

Meinen Sie nicht, dass Leute, die alleine klar kommen auch noch alleine leben, also nicht im Altersheim? Im Altersheim müssen die Menschen teilweise gewaschen und gefüttert werden, weil sie es nicht alleine schaffen, und Sie meinen, die könnten doch übers Internet...

Nein.

Es ist nicht umsonst so, dass Isolation als die schlimmste Strafe unter Menschen gilt und es dafür Gefängnisse gibt. Da sind die Gefangenen auch nicht glücklich darüber, dass es auch andere Insassen gibt. Die sind kein Ersatz für Familien.

@14:22 von FritzF

"Ausgerechnet die Schwächsten und Hilfebedürftigen
auszugrenzen / isolieren wäre fatal. Irgendwann kommt jeder in eine vergleichbare Situation."

Soweit denken aber viele spaßorientierte Menschen nicht. Da heißt das Motto: Hautsache ICH habe ein gutes Leben. Und ich will ALLES - und das JETZT.
Dieses Motto wird auch immer wieder in einigen Kommentaren hier deutlich.

Die Älteren vereinsamen total

das ist ein schrecklicher Effekt der Epidemie. Meine Mutter ist 85, krank und gehbehindert. Ich trau mich kaum, sie mal kurz zu besuchen. Und ihre Freundinnen im gleichen Alter vereinsamen ebenso. Das geht mit dem Verlust der letzten Lebensfreude einher. Das Essen auf Rädern wird vor der Tür abgelegt, kein Gruß, kein freundliches Wort. Die alte Nachbarin im Pflegeheim kann überhaupt nicht mehr besucht werden. Das ist alles tieftraurig. Die Depressionen unter den einsamen Alten werden so jedenfalls nicht weniger

@14:24 von Sisyphos3

"das Leben ist kein Wunschkonzert"

Das müssen Sie denen mit 80+ oder gar 90+ nicht erzählen. Da haben einige aus dieser Gruppe noch Kriegs-und Nachkriegsjahre miterlebt, von denen Sie vermutlich null Ahnung haben.

17:54 von falsa demonstratio

mal ein paar Wochen nicht in die Kneipe gehen, bisschen sozialen Abstand halten
da Angst, ihrer Grundrechte wegen
Angst ist was, das nicht rational erklärbar ist

@Strandläufer

ein wenig dick aufgetragen..Diejenigen die für eine schnellere Öffnung sind als inhuman gar unmenschlich bezeichnen. Geht's noch?
Wie lange sollte die Isolation gehen ? Null Infizierte oder Todesfälle? Warten bis ein Impfstoff auf dem Markt ist? Das ist wirklich unrealistisch.

14:22 von FritzF

Ausgerechnet die Schwächsten und Hilfebedürftigen

auszugrenzen / isolieren wäre fatal. Irgendwann kommt jeder in eine vergleichbare Situation.
///
*
*
Bei den hervorragenden nicht 100%igen Vorbilder, zuletzt Gesundheitsminister im überfüllten Fahrstuhl, steigern mein Vertrauen.
*
Dafür kann ich seit Kontaktverbot meiner hirnoperierten 70-jährigen Frau nicht beistehen.
*
Selbst mit 3er Maske und Handschuhen, bei der Anlieferung von 15 gespendeten Masken für die Schwestern.
*
Meine Frau hat (Stand heute) noch keine Schwester mit Make gesehen.
*
Ich kann Ihnen und uns nur Glück wünschen.
*
Hauptsache die Drogen- und Suchtkranken können sich noch eben in die einzeln zu benutzenden Drehtüren drängeln, denn die kann man ja nicht einsperren.
*
Manchen kann man ja nicht mal Abstand erklären?

17:53 von Möbius

95 % der Verstorbenen in Italien waren über 60
da bleibt eigentlich nicht viel Raum für "Asthmatiker, Raucher, Bluthochdruckpatienten"

und was Vorschläge anbelangt ...
ich bin Laie der sich wie jeder hier seine Gedanken macht
wenn der Fachmann 1 seine These verständlich darlegt nicke ich überzeugt
wenn Fachmann 2 seine gegenteilige These verständlich darlegt nicke wiederum überzeugt

@14:50 von HalloErstmal2

Ebenfalls Hallo erstmal,

"Wir haben die Ansteckungsrate von circa 4 auf etwa 1,1 gesenkt, was hält uns davon ab, sie auf 0,5 zu senken ?
Das ist eine riesige Herausforderung, gewiß,
aber auch nicht schwieriger als der erste Flug zum Mond."

Sie vergessen das Menschliche in dieser Situation (siehe auch einige Kommentare weiter oben), und das ist schwieriger als eine künftige Reise zum Mars oder die Kernfusion.
Naja, vielleicht ein ganz klein weinig übertrieben.

Würde

Wie lange ist eine totale Kontaktsperre mit Artikel 1 GG vereinbar? Man denke daran, dass dieser Artikel nicht durch ein Gesetz eingeschränkt werden darf. Der gegenwärtige Zustand ist für mich ein Grund, nie in ein Altenheim zu ziehen.

@14:24 von Sisyphos3

"...gerade bei dieser VDK Präsidenten kann ich das nicht verstehen
die hat doch gewiss auch Probleme in ihrem nicht einfachen Leben
die hat sich doch auch damit arrangiert, dass manches eben nicht geht
einen Weg gefunden das Beste daraus zu machen"

Mit Problemen sollte man sich nicht einfach so arrangieren, sondern alles daran setzen, eine Lösung zu finden.
Das geht aber nicht, wenn alles, was an Problemen benannt wird, nur als Gejammer abgetan wird.

Mal ein paar Monate auf Party oder Fußball zu verzichten, sollte für Menschen mit Restverstand allerdings kein Problem sein.

@rasenheizung 17.53

wenn man die Alten nicht ganz vergisst und ihnen am Ende ihres Lebens etwas Zeit und Empathie widmet geht das doch nicht zu Lasten der Kinder. Das sind die Großeltern und Urgroßeltern, die so viel für die Kinder getan haben und jetzt in Heimen ihre oft freudlosen letzten Tage verbringen.

@16:33 von systemrelevant @15:56 von Sanli

"Es sind keine 80 Mio. in Isolation. Wir alle haben eine Kontaktbeschränkung und dürfen (in den meisten Regionen Deutschlands) spazieren gehen, Fahrad fahren oder ähnliches. Ich sehe (beinahe) täglich Familien mit Kind(ern) in Parks und auf Spazierwegen. Das ist keine Isolation! Habe ich eben schon einmal geschrieben. Das ist der Vergleich von Äpeln mit Birnen."

In der Wohnung unter mir blüht schönstes Familienleben.
Ein junges Ehepaar (IT-Spezialist+Igenieurin) mit einem dreieinhalb-jährigen Jungen.
Ostereiersuche im Garten war ebenfalls ein unüberhörbares Vergnügen (auch für mich). Die fühlen sich auch nicht isoliert.
Die Quarantäne der Nachbarn im Erdgeschoss (Jurist+Altenpflegerin) wurde auch mit Humor und ohne Ehekrach ertragen.

@dilbert66: Probleme mit Zahlen?

So, wenn Sie dieses sogenannte Internet haben, schauen Sie doch mal auf:

https://en.wikipedia.org/wiki/2020_coronavirus_pandemic_in_the_Netherlands

Ich rede vom täglichen Neuzuwachs, und ich muss mich korrigieren, nicht die Fallzahlen, soldern die Krankenhauseinweisungen habe ich gemeint, denn darum geht es ja. Die Kurve ist eindeutig.

Das Kumulative Fallkurven immer steigen ist eine Binsenweisheit, wie sollte das auch anders sein.

So scheint es also, dass nicht ich ein Problem mit der Wahrheit, sondern Sie ein Problem mit der Verarbeitung von Zahlen haben. Waren wohl nicht so gut in Mathe in der Schule, kann das sein?

Quelle gmx.de:

Am Donnerstag äußerte sich nun Christian Drosten im NDR-Podcast "Coronavirus-Update" zu den Entscheidungen der Politiker."

>> Die Idee ist in Deutschland, dass man die Maßnahmen in sehr geringem Maße lockert und an Stellen nachkorrigiert, wo man denkt, da ist es vielleicht zu verschmerzen, ohne dass die effiziente Reduktion der Übertragung darunter leidet. <<

In dieser Zeit, die man gewonnen hat, bereitet man sich darauf vor, andere Maßnahmen in Kraft treten zu lassen": "Und dazu gehört natürlich die große Hoffnung auf eine automatisierte Fallverfolgung." Schon mehrfach hatte sich [Drosten] als großer Befürworter einer Handy-Tracking-App gezeigt und diese als einen der Auswege aus dem Lockdown bezeichnet.
Kombiniert(!) mit einer menschlichen Fallverfolgung durch die Gesundheitsämter, könnte die Handy-App dazu beitragen, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und so die Ausbreitung des Virus einzudämmen"

"Automatisierte" Fallverfolgung heißt demnach "anonymisierte".

Keine einseitige Belastung u. Stigmatisierung von Risikogruppen

Am 16. April 2020 um 14:24 von Sisyphos3
"das Leben ist kein Wunschkonzert jetzt ist es eben so dass die Situation so ist dass man gewisse Maßnahmen getroffen hat
damit sollten sich eben die Menschen [Anmerkung: die Älteren] abfinden"

Meine Mutter ist schon über 80, hat Bluthochdruck (also 2x Risikogruppe). In letzter Zeit habe ich mir bewusst gemacht, dass Sterben zum Leben dazu gehört und sie jederzeit sterben könnte (ganz allg.,NICHT wegen Corona). Für sie ist es sehr schwer, die ganze Zeit zu Hause zu sein. Kaffeetrinken gehen ist eines ihrer wenigen Vergnügen bzw. Ablenkungen. Was nützt ihr ein in ihren Augen einsames bzw. belastendes Leben in Isolation, nur um so zu überleben bis sie eines anderen Todes stirbt. Toll. Abstandsregelungen usw. hält natürlich auch sie ein und ist sich des Risikos einigermaßen bewusst. Klar ist, dass wir ALLE GEMEINSAM vermeiden müssen, dass das Gesundheitssystem überlastet wird, aber nicht einseitig auf Kosten einiger besonders betroffener Gruppen.

Immunität in NL

Gerade lese ich im Tageschau-Ticker, dass eine Studie zum Schluss gekommen ist dass 3% aller Niederländer Corona-Antikörper-Positiv, also immun sind. Hier auch ein Reuters Bericht (für die Schwätzer hier die mir Lügen vorwerfen nur weil sie selbst unfähig sind Zahlen zu recherchieren):

https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-netherlands-study/...

Die Test haben am 19. März begonnen, ich weiss leider aus den Berichten nicht ob die 3% auf den heutigen Tag projektiert sind oder auf einem vergangenen Stichtag. Da die Herausgabe einer Studie immer Zeit in Anspruch nimmt nehmen wir mal an das gelte vor 1-2 Wochen. Dann sind es jetzt 6%, und bei einer Verdopplug der Fallzahlen alle 12 Tage wäre man in einem Monat dort bei fast 50% Immunität.

Ich beginne zu bereuen, dass ich im letzen Sommer meinen Wohnsitz in diesem vernünftigen Land aufgegeben habe.

@ Am 16. April 2020 um 18:04 von Gong23

>> (Gestern und heute waren die 2. und 3. höchsten jemals in NL gemeldeten Todesfallzahlen pro Tag...) <<

Ja, ein Ausreißer in einem leicht abnehmenden Trend.

Ich muss mich korrigeren: Die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist in NL seit zwei Wochen (deutlich!) rückläufig, nicht die der Neuinfektionen, die stagniert bei starken Schwankungen. Aber genau darum geht es ja: Infektionen die nicht zu (schwerer) Krankheit führen sind eigentlich eine gute Nachricht, keine schlechte, weil man der Herdenimmunität näher kommt. Richtig?

Das stimmt, hat nur einen Schönheitsfehler. Es ist etwas schwierig sich die infizierten auszusuchen...

@17:25 von Palas @Wolfgang 14.57 Uhr

"Das derzeitige Kontaktverbot in Pflegeheimen als schlimmer als in einem Gefängnis zu bezeichnen, zeigt von mangelnder Sachlichkeit.

Da wird keiner in seinem Zimmer eingesperrt und Handy, Internet oder Telefon entzogen."

Mit diesem Teil Ihres Kommentars glänzen Sie allerdings mit Ahnungslosigkeit.

Isolierung von Risikogruppen

Mein Gott - was soll diese ganze Diskussion über Risikogruppen, Ältere, Kinder usw.
Haltet doch den Ball mal flach. Vorgestern habe ich schon hier im Forum gefragt ob es denn wieder soweit ist, dass bestimmte Leute sich anmaßen, über bestimmte Gruppen in unserer Bevölkerung entscheiden zu wollen, was sie dürfen und was nicht. Halten sich ALLE Menschen, egal welchen Alters an die zur Zeit geltenden Regelungen, dann hilft das ALLEN gleichermaßen und gut ist! Die Diskussion über Risikogruppen ist schlichtweg fehl am Platz, widerspricht dem Grundgesetz und ist ganz einfach zu lösen: siehe oben. Ich gehöre zu den Älteren und werde mich in keinerlei Weise irgendwelchen Einschränkungen unterwerfen, es sei denn, sie gelten für ALLE!

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