Ihre Meinung zu: Corona in den Niederlanden: "Sonst schwappt die zweite Welle über uns"

22. April 2020 - 8:27 Uhr

Auch die Niederlande wollen die Corona-Beschränkungen lockern - aber äußerst vorsichtig. In den Schulen geht es mit den Jüngeren los. Für Musik- und Fußballfans sieht es dagegen schlecht aus. Von Ludger Kazmierczak.

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Kommentare

Welle / kleine Wasserbewegung / Tsunami ?

Unter medizinischen Gesichtspunkten - ich kann mich da nur auf das berufen, was ich aus der Presse kenne - ist die Korona-Kries vergleichbar mit anderen neuen Grippeviren, wie wir es aus den letzten Jahren kennen. Es hat nicht wesentlich mehr oder weniger Tote gegeben. WIR sind mit unserer medizinischen Versorgung nicht wegen des Virus an die Grenzen gestoßen, sondern, im Hinblick auf Masken, Seife, Klopapier und Desinfektionsmitteln, wegen der Panikmache...
Wenn schon die erste "Welle" gar keine Welle war, sondern nur ein leichte Bewegung in stillem Wasser, dann sollten wir endlich aufhören, die Tsunami-Maßnahmen aufrecht zu erhalten.

"Corona in den Niederlanden" ..lamgsam, u. U. ...

nach dem Motto, zwei Schritte vor und einen zurück, tastend und nach dem rechten Weg suchend - wie in Maulwurf, der Nase nach, raus aus dem Dilemma. Europa zeigt sich verantwortlich - über den Weg der Schweden kann man ebenso, wie über alle anderen streiten.
Es müssen keineswegs alle das gleiche tun und es muss auch nicht zu jeder Zeit Einigkeit herrschen, denn die verschiedenen Systeme erproben sich, aber die gemeinsame Zielrichtung sollte stimmen.

Maßnahmen mit Augenmaß

Nach Anfangsproblemen mit der Corona Krise, es gab einen Wechsel im Gesundheitsministerium, werden sämtliche Maßnahmen mit Augenmaß durchgeführt. Dabei ging die Zahl der Infizierten und der Toten deutlich zurück. Wobei , wie in anderen Ländern, über die wirkliche Zahl der Infizierten und Toten Fragen sind. Aber in Vergleich zu manche EU Staaten kann Rutte zufrieden sein. Wo es noch Besserungen bedarf ist bei der älteren Bevölkerung vor allem in Anstalten. Hier gab es deutliche offene Fragen wer bis zu welchem Alter Behandlungsberechtigt ist und organisatorische Problemen hieraus.
Erfreulich ist das es keine überhastete wirtschaftliche Ankurbelungsmaßnahmen gibt, man liegt hier auf der Linie der Bundeskanzlerin.

Österreich macht es vor...

Der vielgeschmähte Jüngling Kurz zeigt wie es gehen kann. Zwar spät aber deutlich früher als zB die deutsche Regierung Massnahmen ergriffen statt zu zaudern und zu philosophieren.
Ö steht mit den Verstorbenen / 1M Einwohner etwa da wo D auch steht und die Zahl der Neuinfektionen (bei vergleichbarer Testbreite) fällt schon länger.
Ich würde ohnehin auf keine Grossveranstaltung gehen - die habe ich aber auch bisher schon gemieden.
Ein Verbot dieser Veranstaltungen bringt Klarheit - auch juristisch für Veranstalter, Auststeller/Auftretenden und Besucher/Kunden wie mir scheint.

@8:49 von friedrich peter…

„Aber in Vergleich zu manche EU Staaten kann Rutte zufrieden sein. Wo es noch Besserungen bedarf ist bei der älteren Bevölkerung vor allem in Anstalten. Hier gab es deutliche offene Fragen wer bis zu welchem Alter Behandlungsberechtigt ist…“

Das finden Sie ernsthaft zufriedenstellend, dass in einem als zivilisiert geltenden Land darüber diskutiert wird, ob man alte Menschen überhaupt behandelt? Ich finde das in hohem Maße erschreckend.

Woher die Furcht

Jeden Tag veröffentlich das RKI einen Lagebereicht. Jeden Tag beinhaltet dieser eine Balkengrafik der Neuinfektionen. Und jeden Tag wird deutlicher, dass diese geradezu lehrbuchartig den typischen Verlauf einer Erkältungserkrankungsepidemie folgen, in deren Auslaufphase wir uns befinden.
Woher - um alles in der Welt - stammt diese Furcht vor einer zweiten Welle??

08:32 von cari

Diese Behauptung ist tausendfach widerlegt worden. Die Besonderheit dieses Corona-Virus ist einmal die 20fach höhere Sterberate und die viel höhere R-Zahl.

re 08:32 cari: Presse?

>>Unter medizinischen Gesichtspunkten - ich kann mich da nur auf das berufen, was ich aus der Presse kenne - ist die Korona-Kries vergleichbar mit anderen neuen Grippeviren, wie wir es aus den letzten Jahren kennen.<<

Bitte suchen Sie nur mal eine gute Bahnfofsbuchhandlung auf oder besuchen die Onlineauftritte renommierter in- und ausländischer Zeitungen oder hören sich mal durch die verschiedenen Informatioellen Hörfunkkanäle der öffentlich-rechtlichen Sender oder beschäftigen sich mit der Vielfalt der Informations-, Diskussions- und Magazinsendungen vor allem - aber nicht nur - der öffentlich-rechtlichen Sender, dann können Sie unmöglich zu dem Ergebnis kommen, aus „medizinischer Sicht“ wäre diese Pandemie nicht mehr als eine Grippe.

Und wenn Sie das alles nicht tun - und wer kann dies schon „alles“? - dann sollten Sie zumindest nicht auf Vereinfachungsmedien reinfallen, die gerne alles auf einen Punkt - z.B. absolute Todeszahlen zu irgendeinem Zeitpunkt oder Zeitraum - reduzieren.

Wir werden erleben, dass die

Wir werden erleben, dass die Länder, die nix machen, am besten aus der Sache rauskommen.

Mehr Tote durch ‚Lockdown‘ als ohne ?

In einem Interview belegt Prof. Dr. Stefan Homburg (Leibnitz-Universität Hannover) an Hand der vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Daten, dass der ‚Lockdown‘, die Einschränkung unserer bürgerlichen Freiheiten, völlig unnötig war.
Wenn seine Prognosen stimmen, bekommen wir mehr Tote durch ‚Lockdown‘, als wenn wir darauf verzichtet hätten: Suizide durch wirtschaftlich ruinierte Menschen, Tod durch nicht erfolgte Operation usw.
Dazu der immense wirtschaftliche Schaden

08:53 von ricosi64

Ich würde ohnehin auf keine Grossveranstaltung gehen
.
... wahrscheinlich auch zu keiner Coronaparty
mir scheint nicht alle sind so vernünftig und verantwortungsbewußt
es braucht Vorgaben von "Oben" schon mal aus Gründen wie Schadenersatz

Übrigens auch hunderte (tausende?) Deutsche betroffen....

.....die ein Ferienhaus/Jahresplatz an der NL-Küste haben. Man darf sein Eigentum derzeit nicht nutzen und nicht instandhalten. Platzmiete und Kurtaxe wurden natürlich für das volle Jahr im voraus bezahlt und bis dato gibt es keine Anzeichen, dass die Platzbetreiber und Gemeinden gewillt sind, auch nur einen Cent davon zu erstatten. Es wird nur immer groß propagiert, dass wer einen normalen Campingplatz/Bungalow etc. für die Osterferien gebucht hatte, diesen Urlaub auf einen späteren Zeitpunkt verschieben kann. Nur an die Dauergäste denkt keiner. Zudem kann man dann so nette Aussagen von den Einheimischen lesen wie "tourists go home". Wann wird darüber endlich mal berichtet?

Neue Erkenntnisse?

„ Die chinesische Hauptstadt Peking hat ihre Maßnahmen gegen eine Einschleppung des Coronavirus erneut verschärft. Wie die Behörden mitteilten, müssen sich Menschen, die in die Stadt kommen, nach einer zweiwöchigen Quarantäne nun zusätzliche eine Woche in "häusliche Beobachtung" begeben. Damit dürfen Rückkehrer für insgesamt drei Wochen nicht am öffentlichen Leben teilnehmen.„

Haben die chinesischen Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Dauer der Inkubationszeit? Das wäre ja dann fatal. Da bei uns (zumindest bei uns im Landkreis) Kontaktpersonen nur in 14 tägige Quarantäne müssen, aber nicht getestet werden, solange sie keine Symptome zeigen.

08:32 von cari

Wenn schon die erste "Welle" gar keine Welle war, sondern nur ein leichte Bewegung in stillem Wasser
.
haben sie den Eindruck die Kliniken in Norditalien sehen das auch so
oder die im Elsass oder in Madrid
keine Intensivbetten keine Beatmungsgeräte
und entsprechend jede Menge unbehandelter Patienten

@ cari

"Panikmache?" In welcher Welt leben sie eigentlich?! Ich wohne in Frankreich und die Gefahr ist sehr real: immer mehr Menschen tragen eine Schutzmaske, die Menschen nehmen immer mehr Abstand zueinander, Lockdown bis 11. Mai, mein Schwiegervater ist gerade verstorben- nein, Corona IST gefährlich. Und nur weil Deutschland bei der ersten Welle so gut dar steht, ist dies lange nicht für eine mögliche zweite Welle der Fall..Schon mal auf die Bundeskanzlerin und Mediziner gehört?! Bescheidenheit täte in dieser Situation ganz gut..

08:49 von friedrich peter...

Hier gab es deutliche offene Fragen wer bis zu welchem Alter Behandlungsberechtigt ist
.
... so kann man es auch formulieren !
nur mir läuft es dann "kalt den Rücken runter"

08:53, ricosi64

>>Der vielgeschmähte Jüngling Kurz zeigt wie es gehen kann. Zwar spät aber deutlich früher als zB die deutsche Regierung Massnahmen ergriffen statt zu zaudern und zu philosophieren.
Ö steht mit den Verstorbenen / 1M Einwohner etwa da wo D auch steht und die Zahl der Neuinfektionen (bei vergleichbarer Testbreite) fällt schon länger.<<

Was genau finden Sie an Österreich vorbildhaft? Inwiefern ist die dortige Regierung erfolgreicher bei der Eindämmung der Seuche als unsere?

Wo wird in Deutschland gezaudert und philosophiert? Was meinen Sie damit? Den parlamentarischen Prozess? Also das, was Bismarck und Wilhelm II als Schwatzbude bezeichneten?

Kinder brauchen Kinder

Hier werden bei der Lockerung die richtigen Prioritäten gesetzt - im Gegensatz zum deutschen Weg.

Gerade kleine Kinder brauchen den sozialen Kontakt mit anderen kleinen Kindern. Das langfristig zu unterbinden ist eine ungerechte und nicht gerechtfertigte Belastung für die Jüngsten.

Bevor über die Öffnung von Kirchen, Autohäusern oder Möbelgeschäften nachgedacht werden kann muss der Fokus auf den Krippen, Kindergärten und Grundschulen liegen.

@09:04 von ma_tiger

Woher - um alles in der Welt - stammt diese Furcht vor einer zweiten Welle??

Vermutlich aus den Erfahrungen mit der Spanischen Grippe vor einem Jahrhundert:

https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe#Die_drei_Wellen

@ Egleichhmalf

>>> Das finden Sie ernsthaft zufriedenstellend, dass in einem als zivilisiert geltenden Land darüber diskutiert wird, ob man alte Menschen überhaupt behandelt? <<<
.
Wir nennen uns doch auch ein zivilisiertes Land, und hier ist es normal, dass der Kassenpatient monatelang auf einen Facharzttermin wartet, während der Private am nächsten Tag drankommt?
Oder erinnern Sie sich an die verschiedenen Influenza-Impfstoffe?
Die Gier hierzulande finde ich viel bedenklicher als die Abwegung der Überlebensschanchen in den Niederlanden oder auch Italien.

TS: "So sehr ich auch

TS: "So sehr ich auch begreife, dass die Ungeduld wächst - wir wissen aber, dass eine schnelle Lockerung dazu führen könnte, dass das Virus sofort wieder die Chance bekommt, sich zu verbreiten..."
Und genau das kapieren manche Menschen hier in den Staaten nicht.
Sie gehen ( teilweise bewaffnet ) auf die Strasse mit Schildern "I need a haircut" oder „Give me liberty or give me death“ oder „It's a free country“ .
Wir haben 800,000 bestaetigte Faelle in den USA, mit 44,000 Opfern und diese Menschen beklagen sich ueber zu lange Haare ?

Mind-blowing

@08:32 von cari

Ich kenne ihre Informationsquellen nicht, empfehle ihnen aber dringen sich einfach mal die folgende Seite anzusehen:

http://www.euromomo.eu/index.html

Blau auf der Karte steht übrigens für "in der letzen Woche viel zu viele tote Menschen"

Des weiteren wird, unabhängig von Corona, im unteren Teil der Seite der zeitliche Verlauf der Sterberaten von vielen europäischen Ländern aufgelistet, in Deutschland leider nur für Hessen und Berlin.

Will gar nicht wissen wie die Kurven ohne die restriktiven Maßnahmen der letzten Wochen ausgesehen hätten.

@08:32 von cari

"Wenn schon die erste "Welle" gar keine Welle war, sondern nur ein leichte Bewegung in stillem Wasser, dann sollten wir endlich aufhören, die Tsunami-Maßnahmen aufrecht zu erhalten."

In Wuhan und Bergamo hat sich gezeigt, was passiert, wenn man die Welle ungebremst laufen lässt.

09:02 von Egleichhmalf

Das ist ein Missverständnis.
Einen Menschen künstlich zu beatmen ist ein schwerer Eingriff. Für ein paar Stunden kann das jeder überstehen, bei einer Operation z.B. Aber eine tagelange Beatmung hinterlässt Schäden, und die sind heftiger, je schwächer die Konstitution des Patienten ist.
Daher die Frage: soll ein 85-jähriger mit Corona tatsächlich künstlich beatmet werden - nur um dann womöglich nach einer Woche schwerstbehindert zu sein - oder ist das ein Fall für die Palliativ-Medizin?
Das ist eine ganz ganz schwierige Entscheidung.
_

09:13, Bender Rodriguez

>>Wir werden erleben, dass die Länder, die nix machen, am besten aus der Sache rauskommen.<<

Welche sind das denn?

09:14 von Barthelmus

In einem Interview belegt Prof. Dr. Stefan Homburg
.
vermute mal nicht alle Prof. in Deutschland vertreten eine einheitliche Meinung
so wenig wie alle Politiker und Menschen hierzulande eine Meinung vertreten

@09:05 von MartinBlank

Die Besonderheit dieses Corona-Virus ist einmal die 20fach höhere Sterberate

Ich gebe zu bedenken, dass man die Sterberate nicht kennt. Weder Nenner noch Zähler sind bekannt.

Schon über die durch Corona verursachten Todesfälle gibt es enorme Unsicherheiten. Und über die Bezugsgröße (Anzahl der Infektionen) weiß man gar nichts. Nicht einmal die Größenordnung. Es kann irgendwas zwischen 150.000 und 15 Millionen sein.

09:05 von MartinBlank

Schon wieder werden skruden fake-News zur Panikmache verbreitet. Hier ist eine gute Übersicht:
https://www.fr.de/wissen/coronavirus-sars-cov-2-covid-19-influenza-gripp...
So harmlos ist Influenza-Grippe durchaus nicht und Zitat: "kann auch bei Kindern und Schwangern zu schweren tödlichen Verläufen führen". Jährlich haben wir in Deutschland mehrere tausend Tote durch Influenza. Nur hat es kaum einen bisher gestört, nicht mal eine Impflicht wurde eingeführt - von wegen "jeder Tote ist einer zu viel".

0:32 von cari , 09:04 von ma_tiger

Es ist immer wieder erstaunlich wie Menschen ihre eigene Ängste verdrängen durch Pseudo-Wissen zu verkünden. Auch wenn viele es nicht wahr haben möchten, sind noch immer die genaue, wissenschaftlich begründete Wirkungsmechanismen des Sars-CoV-2 nicht bekannt, nur dass das Virus höchst ansteckend und für bestimmte Bevölkerungsgruppen höchst tödlich ist. Solche Verharmlosungen sind gefährlich und unmoralisch.

09:14, Barthelmus

>>In einem Interview belegt Prof. Dr. Stefan Homburg (Leibnitz-Universität Hannover) an Hand der vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Daten, dass der ‚Lockdown‘, die Einschränkung unserer bürgerlichen Freiheiten, völlig unnötig war.<<

Stefan Homburg ist Finanzwissenschaftler und Steuerberater. Ein marktradikaler obendrein. Er hatte sich beispielsweise vehement gegen die sogenannte Bankenrettung ausgesprochen. Epidemiologie fällt nicht so richtig in seinen Fachbereich.

@09:13 von Bender Rodriguez

"Wir werden erleben, dass die Länder, die nix machen, am besten aus der Sache rauskommen."

Und welche Länder sind das? Soweit ich das sehe, unternehmen alle vergleichbaren Länder irgendetwas. Nicht unbedingt das Gleiche. Aber untätig ist niemand (ich habe allerdings nicht alle möglichen Zwergstaaten am anderen Ende der Welt im Blick).

Schweden gibt sich lockerer, hat aber viel mehr Tote als seine Nachbarländer und, bezogen auf die Bevölkerung, auch reichlich Infektionen. GB und die USA haben die Pandemie lange ignoriert und haben jetzt ein Problem.

Am Anfang wurde unsere Regierung, auch hier, beschimpft, sie wäre zu lasch (zu wenig Masken, Grenzen offen, Veranstaltungen nicht verboten). Jetzt wird sie für das Gegenteil beschimpft (Grenzen mal ausgenommen). Sind die Meckerer vom Anfang jetzt still und meckern jetzt andere? Kurz wird gerne gelobt, weil er so viel tut (angeblich) usw.

Empfehlen Sie, nichts zu tun? Da ist mir Merkel lieber.

Die Letalität durch Covid-19

Die Letalität durch Covid-19 beträgt laut ddieser Studie 0,37%.!
Und für die etwigen Kritiker:

Der Chef der Virologie an der Berliner Charitè @c_drosten geht davon, dass die wegen Zwischenveröffentlichungen in die Kritik geratenen „Gangelt-Studie“ des Bonner Virologen Hendrik Streeck "eine extrem solide, robuste Studie“ wird
Ganze Sendung: https://t.co/bO4kRF8ZD6 #illner pic.twitter.com/zoQCye7yed

09:04 von ma_tiger - typisch Erkältung?

"typischen Verlauf einer Erkältungserkrankungsepidemie"

Die Ausbreitung ist erfolgreich gebremst worden - man hat sie nicht wie in Wuhan und Bergamo einfach laufen lassen

Sehen Sie sich mal an den Erlebnisbericht von 3 noch relativ jungen Covid-19-Patienten an zu finden unter "Covid-19-Patienten berichten (t-online)".

Erkältung?

Panikmache?!

Wenn ich Sonntag im Kühli nichts zum kochen finde, war ich in der Woche vorher nicht gut vorbereitet.
Wenn ein Virus 190 Staaten heimsuchen kann, waren diese Staaten NICHT gut vorbereitet, trotz aller Beteuerungen. Wenn beide Test-Versionen falsche positive/negative Ergebnisse liefern, in den Ländern unterschiedliche Testparameter vorliegen und die komplette Wissenschaftselite in genau 2 Lager (pro/contra Gefahr) gespalten ist, waren wir nicht gut vorbereitet. Wenn uns nicht bald klar wird, dass wir traumwandelnd dem Abgrund totalen Kontrollverlustes entgegen-lockern, werden wir uns bald nie wieder auf irgendetwas vorbereiten können. Die Regeln der Logik erhält man VOR dem Training und wendet sie zum Examen an.

Die Regeln der Unlogik erhält man NACH dem Examen und trainiert dann lebenslang.

Bitte prüfen sie gründlich den Preis für ihre Ungeduld.... bleiben sie gesund.

Diese Herausforderung kann NUR international und zusammenarbeitend gestemmt werden! Wir sollten mehr denken!

um 09:12 von teachers voice

>>
Und wenn Sie das alles nicht tun - und wer kann dies schon „alles“? - dann sollten Sie zumindest nicht auf Vereinfachungsmedien reinfallen, die gerne alles auf einen Punkt - z.B. absolute Todeszahlen zu irgendeinem Zeitpunkt oder Zeitraum - reduzieren.
<<

Man muss das richtige Maß finden. Ein Drittel der Verstorbenen haben in Heimen gelebt. Sagt das was über das Virus oder über die Heime ? Praktisch alle Verstorbenen hatten Vorerkrankungen oder Übergewicht. Müssen wir über unsere Lebensweise nachdenken ?

Ich lebe auf Rügen. Rügen ist coronafrei. Die Klinik in Stralsund hat die letzten 14 Tage keine Coronafälle gesehen. Die Neuinfektionen in MV die letzten 3 Tage: 2, 2 und 1.

@Egleichhmalf/friedrich peter...

Wo haben sie denn den Blödsinn her, das in den Niederlanden darüber diskutiert wird, ob / bis zu welchem Alter man alte Menschen behandelt? Das alte Menschen behandelt werden ist überhaupt keine Frage. Das einzige ist, das mit Patienten in bestimmten Fällen diskutiert wird, ob sie sich noch auf die Intensivstation aufnehmen lassen wollen. Aber auch dann liegt die Entscheidung immer noch beim Patienten.

@ Bathelmus

Ah... Sie sprechen von Prof. Dr. Stefan Homberg, DER fachlichen Kompetenz in Deutschland in Bezug auf Virologie und Epidemologie? Oh... warten Sie... bei Google finde ich nur den Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Homberg. Finden Sie den Fehler!

Seine Prognosen sind im Übrigen völliger Quatsch, denn ohne den Lockdown-Modus könnten wir uns in Deutschland nicht über nur 4000 Tote freuen. Dann hätten nämlich die Intensivplätze in den KH mit Sicherheit nicht ausgereicht und es wäre ohne Behandlung zu Hause im Stillen an oder mit dem Coronavirus gestorben worden.

Merke: Ein "Prof. Dr." schützt nicht davor, völligen Unsinn zu verbreiten!

Und nein: 1) ist der Suizid in unserer Kultur anders als in der asiatischen Kultur nicht verankert, zumal es 2) ein weltweit fast schon einmaliges soziales Absicherungsnetz gibt, auf das jeder zugreifen kann, der es nötig hat. Und 3) stirbt niemand an "nicht erfolgten OPs". Es wurden nur solche OPs verschoben, die nicht lebensnotwendig waren.

Das Leben ist gefährlich!

gerade die Influenzainfektion ist für Jüngere gefährlicher als Covid-19. Die jährliche Todesstatistik fand bisher keine mediale Brisanz. Auch hier gibt es viele schwere Verläufe mit etwaigen Komplikationen trotz eines jungen Alters. Trotzdem beträgt die Impfquote in Deutschland nur 34%.

Falschinformation

@ cari
Unter medizinischen Gesichtspunkten - ich kann mich da nur auf das berufen, was ich aus der Presse kenne - ist die Korona-Kries vergleichbar mit anderen neuen Grippeviren

Das ist falsch und das Lesen Sie auch nicht bei guten Journalisten, die sich auskennen. Grippeviren sind andere Viren und der Angriff auf eine Zelle erfolgt bei Coronaviren anders als bei Grippeviren. Gegen Grippeviren hat praktisch jeder schon im Grundschulalter Antikörper, gegen das neue Coronavirus praktisch niemand.

@08:32 von cari

"Unter medizinischen Gesichtspunkten - ich kann mich da nur auf das berufen, was ich aus der Presse kenne - ist die Korona-Kries vergleichbar mit anderen neuen Grippeviren, wie wir es aus den letzten Jahren kennen."

Sie werden keinen seriösen Mediziner, keinen Virologen und keinen Epidemilogen finden, der so einen Unsinn behauptet. Die erzählen alle genau das Gegenteil von dem, was Sie behaupten.

"Es hat nicht wesentlich mehr oder weniger Tote gegeben."

Weil wir uns geschützt haben. Die Wirksamkeit einer Maßnahme in Zweifel zu ziehen, weil sie wirksam gewesen ist, ist etwa so intelligent, wie sich über den neuen Hochwasserdamm zu beschweren, weil es nach dessen Bau zu keiner Überschwemmung gekommen ist.

Was passiert, wenn Sie mit dem Dammbau erst dann beginnen, wenn das Wasser zu den Fenstern im ersten Stock hereinschwappt, das sehen Sie in den Vereinigten Staaten.

09:48 von Kröterich - Letalität durch Covid-19

"Die Letalität durch Covid-19 beträgt laut dieser Studie 0,37%."

Heinberg ist nicht Wuhan oder Bergamo. Die Sterblichkeit ist größer, wenn man zu lange nicht bremsend eingeift.

Warum schauen alle immer nur nach der Sterblichkeit?
Ja, junge Menschen überleben i.d.R. einen schweren Krankheitsvrelauf - aber wie?

Hier bei t-online der Erlebnisbericht von 3 noch relativ jungen Covid-19-Patienten.
https://bit.ly/3cvcjOy

Dei jungen Überlebenden kan man nicht in einer Sterblichkeitsstatistik sehen,.

@ Cari

"Unter medizinischen Gesichtspunkten - ich kann mich da nur auf das berufen, was ich aus der Presse kenne - ist die Korona-Kries vergleichbar mit anderen neuen Grippeviren, wie wir es aus den letzten Jahren kennen."

Dass das falsch ist, was Sie hier schreiben, ist Ihnen bewusst, oder? Warum tun Sie es trotzdem?

Fakt ist: Das Coronavirus ist mit anderen Viren kaum zu vergleichen, weil es hierzu überhaupt noch keine gesicherten wissenschaftlich basierten Erkenntnisse gibt, auf die man sich berufen könnte. Im Moment bleiben nur die absoluten Zahlen und da sieht es "bombig" aus:

Influenza-Saison 2020 (Stand heute):
183.531 bestätigte Fälle
411 Todesfälle

CoVid19-Saison 2020 (Stand heute):
145.694 bestätigte Fälle
4879 Todesfälle

Setzen Sie die Zahlen mal ins Verhältnis!

"WIR sind mit unserer medizinischen Versorgung nicht wegen des Virus an die Grenzen gestoßen, ..."

Wir hatten auch einen Lockdown, der genau das verhindern sollte? Schon vergessen?

die Tsunami-Maßnahmen aufrecht zu erhalten.

von cari @

Also möchten Sie hier die Wellen haben wie in Schweden, Spanien, Italien oder den USA?

Die andern sind immer besser

@ ricosi64:
Österreich macht es vor... Der vielgeschmähte Jüngling Kurz zeigt wie es gehen kann.

Deutschland macht es aber besser. Nur mit weniger Brimborium. Aber, es ist normal, dass das jeweilige Nachbarland es subjektiv gesehen besser zu machen scheint, daher haben wir beide recht.

Und dass Kurz viel geschmäht wird hängt nur an seiner hochnäsigen Attitüde.

09:50 von Dennis Jajut

Zitat:"Wenn beide Test-Versionen falsche positive/negative Ergebnisse liefern, in den Ländern unterschiedliche Testparameter vorliegen und die komplette Wissenschaftselite in genau 2 Lager (pro/contra Gefahr) gespalten ist, waren wir nicht gut vorbereitet. "

Der von der Berliner Charite entwickelte test ist praktisch fehlerfrei. Dass die Wissenschaft in zwei (unterschiedlich große) Lager geteilt ist, ist bei einem neuen Phänomen wie Covid 21 normal, da man nicht auf Erfahrungen zurückgreifen kann. An der Vorbereitung liegt es hier ganz sicher nicht.

Ja Panickmache

Unsere Gesellschaft oder gar Menschheit wird durch Covid-19 nicht ausgerottet. Hier vom Abgrud und totalem Kontrollverlust zu spekulieren ist absurd und reine blinde Panikmache. In der Medizin muss immer die Wirkung und Nebenwirkung einer Maßnahme (sei es Medikamet, OP etc.) gegeneinander abgewogen werden. Der "Lockdown" wird sowohl wirschaftliche als auch menschliche Opfer fordern! Diese Folgen werden wir jedoch erst später erfahren, wenn Meschnen ihre Arbeit und Existensgrundlage verlieren. Das wird in ärmeren Ländern früher als in den reichen Industriestaaten passieren aber jeden von uns in irgendeiner Weise treffen.

@09:41 von Kröterich

Sehe ich auch so.
Wenn in der Vergangenheit im Klinikalltag ein gesunder oder auch junger Mensch an Influenza gestorben ist, ging das an der "Masse" vorbei. Von der Summe der Toten mal ganz zu schweigen.
Jetzt passiert gerade das Gegenteil.

Und Fähnchen im Wind, auch RKI genannt, eiert nur herum.
Da lob ich mir Prof.Dr. Streeck. Er vertritt für mich eine klare nachvollziehbare Haltung.

@ dilbert_66 11:03

Lesen Sie bitte meinen Kommentar von 09:41.

Vorsicht - aber richtig!

Es gibt keinen Anlaß die Kontakteinschränkungen aufzuheben - aber das Verhalten der Bürger zumindest in D gibt Anlaß zur Sorge.
Kaum sind Lockerungen verkündet, da trifft man sich im Supermarkt zu einem längeren Plausch oder bei schönem Wetter sitzen mehrere (5) Mütter mit ihren Kindern am Flußufer (keinen Meter auseinander) und schwatzen. Das hat nichts mit Kontakteinschränkung zu tun! In solchen Fällen hilft nicht einmal ein Mundschutz!
Je mehr Personen man am Tag trifft und je länger man mit diesen Personen verweilt um so größer wird das Risiko für beide. In geschlossenen Räumen wie Bussen und Bahnen ist das Risiko allein aufgrund der Aufenthaltsdauer schon sehr hoch - mit oder ohne Mundschutz. Hier heißt es einfach "Mund halten" und nicht fleißig mit dem Nachbarn plappern oder lange Telefonate führen. Kopf einschalten hilft mehr als blanker Aktionismus oder Hysterie.

@@08:32 von cari - nicht wesentlich mehr Tote?

"Es hat nicht wesentlich mehr oder weniger Tote gegeben."

Man sollte sich durch die derzeit relativ gute Entwicklung in Deutschland nicht täuschen lassen.

Wer wissen will, wie die Folgen von zu langem Abwarten sind, sollte mal die Sterblichkeit in anderen europäischen Ländern hier betrachten:

http://www.euromomo.eu/index.html

In Deutschland hat man schon im Januar Verdachtsfälle getestet und mitsamt den Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt. Diese Maßnahmen und die Einschränkungen der Kontakte haben gewirkt.

Außerdem bedeutet Krankheit ein bischen mehr als tot oder nicht tot. Siehe hier auf t-online: https://bit.ly/3cvcjOy

@ma_tiger

Nehmen wir mal an, es steckt mehr als nur Panikmache hinter dem Verhalten fast aller Regierungen der Welt; dann ist die Furcht vor einer zweiten Welle durchaus begründet. Da es sich um ein Virus handeln soll, wäre dann zu erwarten, dass dieses mutiert, und was dann passieren kann, zeigen u.a. die Erfahrungen der sogenannten Spanischen Grippe. Darüber finden Sie interessante Dokus im Internet. Das war damals eine wirkliche Pandemie, mit 250.000 Toten bei der 1. Welle und mindestens 50Millionen Toten bei der 2.

Ob das jetzige Virus so gefährlich ist, wie man uns weismachen will, möchte ich persönlich mit einem großen Fragezeichen versehen. - Auf jeden Fall ist die Basis ähnlich wie damals: Keine Ahnung, keine Behandlungsmöglichkeit und schon gar keine Impfung.
Ich werde mich weiterhin so verhalten, dass ich andere nicht in Gefahr bringe, aber ich lasse mir auch keine Angst machen, und schon gar nicht meiner Freiheit dauerhaft berauben. Letztere ist wichtiger als vermeintl. Sicherheit!

@ dilbert_66 11:03 & 11:02 von frische Unterhose

Falsch, die Antikörper gegen Grippe aus dem Grundschulater nützen Ihnen im Erwachsenen Alter kaum, da es keine lebenslange Immuninät gegen Grippe gibt - aus mehreren Gründen.
Auch ein Vergleich zwischen Influenza und Covid-19 ist erlaubt, siehe meine vorherigen Beiträge.

@ Kröterich

"Die jährliche Todesstatistik fand bisher keine mediale Brisanz."

Auch für Sie noch einmal die Zahlen:
Influenza-Saison 2020 (Stand heute):
183.531 bestätigte Fälle
411 Todesfälle

CoVid19-Saison 2020 (Stand heute):
145.694 bestätigte Fälle
4879 Todesfälle

Quelle: RKI, Grippemonitor.

Sie sehen den Unterschied in den Zahlen?

Und 2) erwähnen Sie es sogar selbst: gegen Influenza gibt es a) eine Impfung und b) ist die Durchseuchung mit Influenza schon lange so hoch, dass es eine gewisse Herdenimmunität gibt. Weder a) noch b) treffen dagegen auf das CoVid19 zu, sodass es ohne jegliche Maßnahmen, wie z.B. ohne Lockdown, zu weit höheren Fallzahlen gekommen wären, die unser Gesundheitssystem sehr schnell an die Grenzen seiner Kapazitäten gebracht hätten. Wie das in Deutschland konkret ausgesehen hätte, sieht man an Italien und Frankreich sowie an den USA.

@11:03 von dilbert_66

"Die Wirksamkeit einer Maßnahme in Zweifel zu ziehen, weil sie wirksam gewesen ist, ist etwa so intelligent, wie sich über den neuen Hochwasserdamm zu beschweren, weil es nach dessen Bau zu keiner Überschwemmung gekommen ist.

Was passiert, wenn Sie mit dem Dammbau erst dann beginnen, wenn das Wasser zu den Fenstern im ersten Stock hereinschwappt, das sehen Sie in den Vereinigten Staaten."

Danke für Ihren Kommentar. Gut auf den Punkt gebracht!

Ich rate den Niederlanden dass hier sein zu lassen

Entschuldigung aber ich rate den Niederlanden dass hier sein zu lassen weil ich gerade von zwei Impfstoff-Release-Candidates lese (England und Schweiz) die im Oktober einsatzbereit sind. Die Tests haben begonnen.

https://www.tagesschau.de/ausland/corona-niederlande-101.html

Es beginnt mit Kitas und Grundschulen

Immerhin soll für Kinder und Jugendliche nach und nach mehr Normalität in den Alltag zurückkehren. Die Grundschulen und Kitas werden, nach den nächste Woche beginnenden Ferien, vom 11. Mai an wieder öffnen. Dabei sollen die Klassen-Größen halbiert werden und der Unterricht für die Gruppen im täglichen Wechsel stattfinden.

"Nach allen Erkenntnissen, die wir in den Niederlanden und darüber hinaus gewonnen haben, zeigt sich, dass junge Kinder weniger schnell infiziert werden und dass das Krankheitsrisiko für diese Gruppe sehr gering ist. Und die Anderthalb-Meter-Abstandsregel ist für diese Gruppe sowieso nicht realistisch."

@09:14 von Barthelmus

Wenn seine Prognosen stimmen, bekommen wir mehr Tote durch ‚Lockdown‘, als wenn wir darauf verzichtet hätten: Suizide durch wirtschaftlich ruinierte Menschen, Tod durch nicht erfolgte Operation usw.

Solche Prognosen zeigen immer das Ergebnis, dass der Ersteller dieser Prognosen durch seine Anfangsannahmen haben möchte. Wie viele Menschen Suizid begehen, weil sie wirtschaftlich ruiniert sind kann auch ein Prof. Dr. nur schätzen. Pro Tag begehen in D etwa 25 Menschen Selbstmord, also etwa 2250 in 3 Monaten. Allerdings tun sie das aus ganz unterschiedlichen Motiven. Um die Corona-Toten zu übertreffen müsste also allein der wirtschaftliche Grund die Zahl der Suizide verdoppeln. Ich bin zwar nur Dr., halte das aber für unwahrscheinlich.

Operationen, die akut Leben retten werden auch weiterhin durchgeführt. Eine neue Hüfte z.B. kann man aber ggf. auch später einsetzen.

Dazu der immense wirtschaftliche Schaden

Den gibt es zweifellos man muss dann Leben gegen Geld abwägen.

@ 09:13 von Bender Rodriguez

„ Wir werden erleben, dass die Länder, die nix machen, am besten aus der Sache rauskommen.“

Rein wirtschaftlich, sicher ein klares ja. Wenn einen die Verstorbenen Opfer nicht interessieren.

Hier zu den aktuellen Impfstoff-Meldungen

Hier zu den aktuellen Impfstoff-Meldungen:

1. England

https://tinyurl.com/y8ugxxof
n-tv: Schnelle Herstellung möglich - Großbritannien beginnt Impfstoff-Tests (Mittwoch, 22. April 2020)

Im Januar beginnen britische Wissenschaftler mit der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das gefährliche Coronavirus. Nun sind sie so weit, einen ersten Kandidaten an Menschen zu testen. Im ganzen Land werden Freiwillige gesucht.

An der Universität Oxford und an weiteren Standorten in Großbritannien wird ab Donnerstag erstmals ein potenzieller Coronavirus-Impfstoff an Menschen getestet. Der Impfstoff wurde am Jenner Institute in Oxford entwickelt. Das teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock mit.

[...]

Der Impfstoff ChAdOx1 nCoV-19 wird aus einer geschwächten Version eines Erkältungsvirus (Adenovirus) von Schimpansen hergestellt. Eine genetische Veränderung sorgt dafür, dass keine Erkrankung beim Menschen möglich ist.

@09:48 von Kröterich

"Der Chef der Virologie an der Berliner Charitè @c_drosten geht davon, dass die wegen Zwischenveröffentlichungen in die Kritik geratenen „Gangelt-Studie“ des Bonner Virologen Hendrik Streeck "eine extrem solide, robuste Studie“ wird"

Richtig. Sie sagt dann aber nicht mehr das aus, worauf Sie hier hoffen. Das ist nämlich eine bereits erkannte und unzulässige Verkürzung.

09:30 von Mischpoke West

und hier ist es normal, dass der Kassenpatient monatelang auf einen Facharzttermin wartet, während der Private am nächsten Tag drankommt?
.
wie wollen sie da Abhilfe schaffen
eine Tankstelle die den Sprit um die Hälfte verscherbelt wird
sich vor Kunden kaum retten können
während die Konkurrenz schließen kann
warum sind manche Arztpraxen überfüllt - andere leer
"nur" weil der eine Arzt ne "Kapazität" ist, der andere ... nun ja

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Auch hier gilt demnächst die Maskenpflicht.
Natürlich kann man fast nirgends welche käuflich erwerben Eine Nähmaschine habe ich nicht. Evtl. noch bei Tri.. . da kosten eine nur 120 €. na prima. Ein wiederverwertbarer Stoffkittel kostet dagegen nur 69 €
Es soll halt beim einkaufen das Personal geschützt werden! Gestern war ich einkaufen, ja und da hat eine Familie ihre schmutzigen "Schutz"handschuhe auf den Einkaufswagen entsorgt. die lagen dann z.B. auf den Griffen usw.. Es wäre schon nicht übel wenn man sich auch dafür interessiert was so ein paar cm vor dem Discountern passiert! Der Papierkorb gleich daneben war übervoll.
Man hat so das Gefühl in drei Monaten ist fast alles wieder OK ähnlich wie bei dem MRSA - Problem .

@ Kröterich

"Der "Lockdown" wird sowohl wirschaftliche als auch menschliche Opfer fordern! Diese Folgen werden wir jedoch erst später erfahren, wenn Meschnen ihre Arbeit und Existensgrundlage verlieren!"

Wirtschaftlich werden in der Tat viele Unternehmen den Lockdown nicht überstehen. Wäre ich jetzt "marktliberaler" würde ich jubilieren: das nennt man "Gesundschrumpfung". Aber sowohl für Unternehmen, wie auch für jeden Einzelnen gibt es in Deutschland - weltweit nahezu einmalig in dieser Form - ein unfassbar umfangreiches soziales Sicherungsnetz, auf das jeder persönlich zugreifen kann, der es notwendig hat. Wer das nicht tut - aus welchen Gründen auch immer - darf sich nicht beschweren. Man nennt es im Übrigen Solidargemeinschaft und sollte selbstverständlich sein!

Und ob dieser Lockdown "menschliche Opfer" fordern wird, weiß keiner zu sagen. Was aber alle wissen ist: gäbe es den Lockdown nicht, wären definitiv mehr Menschen an CoVid19 gestorben.

Vorerkrankungen

Es macht mich traurig, wenn immer davon gesprochen wird, „ ja, der hatte ja Vorerkrankungen“. Bluthochdruck oder Diabetes oder auch Asthma ist doch heute gut behandelbar und kein Todesurteil nach dem Motto „wäre ja eh bald gestorben“. Das trifft vielleicht auf einen Krebskranken im Endstadium zu, aber nicht auf diese Menschen jeder Altersklasse. Wenn man sich diese Angabe ansieht: „Nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga (DHL) leiden in Deutschland rund 30 Millionen Einwohner an arterieller Hypertonie. Das ist fast jeder dritte Bundesbürger.“
Dann sieht man erst von wievielen Menschen man nur in dieser einen „Risikogruppe“ eigentlich spricht.

11:23, Demokratieschue...

>>Ich rate den Niederlanden dass hier sein zu lassen<<

Die Niederlande sind Ihnen gewiss dankbar.

um 11:28 von dilbert_66

>>
"Der Chef der Virologie an der Berliner Charitè @c_drosten geht davon, dass die wegen Zwischenveröffentlichungen in die Kritik geratenen „Gangelt-Studie“ des Bonner Virologen Hendrik Streeck "eine extrem solide, robuste Studie“ wird"

Richtig. Sie sagt dann aber nicht mehr das aus, worauf Sie hier hoffen. Das ist nämlich eine bereits erkannte und unzulässige Verkürzung.
<<

Streek hat gestern bei Lanz gesagt, dass es bei der Veröffentlichung der kompletten Studie positive Überraschungen geben wird.

@ 11:15 von Klauserich

„ Kaum sind Lockerungen verkündet, da trifft man sich im Supermarkt zu einem längeren Plausch oder bei schönem Wetter sitzen mehrere (5) Mütter mit ihren Kindern am Flußufer (keinen Meter auseinander) und schwatzen. Das hat nichts mit Kontakteinschränkung zu tun! In solchen Fällen hilft nicht einmal ein Mundschutz!“

Ist bei uns auch so. Wieder viel mehr rege Betriebsamkeit. Auch gerade in der Innenstadt. Viele Menschen arbeiten wieder und gehen danach bummeln. Geselliges Miteinander vor Eisdielen stehend, da das Wetter ja passt. Spaziergänger beim Pläuschchen usw. Die Sorge wächst, dass in zwei Wochen die Infiziertenzahlen wieder deutlich steigen, da wieder mehr Ansteckungswege und potentielle Wirte unterwegs sind. Es wäre besser immer erst die Auswirkung einer Maßnahme in 2-3 Wochen abzuwarten. Dann könnte man weitersehen.

11:20 von Atze Grauer

Was passiert, wenn Sie mit dem Dammbau erst dann beginnen,
wenn das Wasser zu den Fenstern im ersten Stock hereinschwappt,
.
was passiert mit nem Politiker wenn er ein "Problem" anspricht
das nicht als Problem erkannt ist, sprich unpopulär ist beim Volk
der kann einpacken
Beispiel ?
ein Tsunami Frühwarnsystem für 2 Mrd US$ einzuführen
so am 25. Dezember 2004
ein Tag später wäre er der Held gewesen

11:06 von RoyalTramp

Wir haben bisher keine verlässlichen Angaben über die Gesamtzahl der an Covid-19-infizierten Personen, so dass ihre Zahen leider nicht verwertbar sind. Über 80% der Covid-19-Infektionen verlaufen inapparent und tauchen somit in den Zahlen nicht auf - die Letalität wird also massiv überschätzt. Zwar sind die Angaben zu Influenza auch nur Hochrecnungen, nur da haben wir verlässliche epidemiologischen Daten. Die einzige Basisstudie zu Covid-19 ist die Gangelt-Studie. Hiernach beträgt die Letalität 0,37%.

09:04 von ma_tiger

"...Woher - um alles in der Welt - stammt diese Furcht vor einer zweiten Welle??..."
Eine Freundin von mir macht skydiving.
Sie vergleicht den coronavirus outbreak mit einem Freifallsprung.
Und hier wuerde niemand wenn sich nach dem Freifall und gezogener Leine der Fallschirm oeffnet, den Schirm ausklinken. Dann kaeme ihre angesprochene "2. Welle" der naechste ungebremste Fall

Für alle..

die immer noch meinen, Corona sei nur eine Grippe und die Maßnahmen wären unverhältnismäßig:

Grippeinfizierte sind meist so krank, dass sie freiwillig zu Hause und im Bett bleiben (eigene Erfahrung)

Coronainfizierte merken oft nichts und können "in freier Wildbahn" andere anstecken..

Also..bleibt daheim..
bzw. haltet Abstand

...keine Corona Bonds...

...keine Corona Bonds...

Ob das jetzige Virus so gefährlich ist,...

Es ist an erster Stelle immer eine Frage auf welche Menschen es trifft. Wie sieht es mit der Gesundheitsversorgung aus - wie hoch ist die Armutsrate in dem Land z.B. Obdachlose! Wenn dann noch ein paar zehntausend Erntehelfer aus dem Ausland dazu kommen, wo inzwischen der erste Erntehelfer gestorben ist an COVID 19. ...
Es gibt für einige tödliche Erkrankungen Zahlen über MRSA , Influenza ( 2017 / 18) und SARS ( COVID 19)
Bei allen tödlichen Erkrankungen hat man die Hoffnung , dass da keine Unterschiede gemacht werden. Für MRSA hat man ein Vorbild gleich nebenan - die Niederlande. Leider passiert fast nichts, obwohl die Möglichkeit da wäre!

11:28 von dilbert_66

Schon wieder Fake-News - die Aussagen der Gangelt-Studie zur Morbidität, Mortalität und Letalität sind bisher nicht widerlegt!

"Der "Lockdown" wird sowohl

"Der "Lockdown" wird sowohl wirschaftliche als auch menschliche Opfer fordern!"

Gestorben ist "am Lockdown" noch niemand. Ich bin da mal gespannt, wie das zukünftig per Obduktion nachzuweisen wäre.

Umgekehrt hat aber gerade der "Lockdown" schon viele Menschenleben "gerettet". Das zeigen Vergleiche mit den Statistiken der letzten Jahre. Neben SARS-CoV-2 werden nämlich auch andere Krankheiten zur Zeit weniger verbreitet. Und z.B. Verkehrstote dürfte es auch gerade deutlich weniger geben.

Schicke Maske

Im Liveblog Artikel 11:08 Uhr ist eine wirklich schicke Maske der Firma Zentner zu sehen. Wäre toll, wenn man auch als Bürger bald solche kaufen könnte. (Natürlich erst Versorgung des Gesundheitssektors)

„Für ihn kamen nur die FFP2-Masken in Frage. Dieser Typ verfügt über das Meltblown-Vlies und ist für den Einsatz in Krankenhäusern und für Pflegekräfte zugelassen. „Wir haben uns auf unsere Kernkompetenz besonnen – wir können Industriestoffe verarbeiten und wir können Textilien cutten, nähen und schweißen‘, sagt Norbert Borner, Geschäftsführer und Gesellschafter von Zender Germany.

Nächste Woche soll die Kapazität auf 100.000 Masken steigen. Bei Zender Germany heißt es nun Maskenproduktion statt Kurzarbeit. Die Vliesstoffe bekommt Zender von Freudenberg. Auch Zender lässt bei Dekra zertifizieren. Zender will weiterhin Masken für das Gesundheitswesen produzieren – auch wenn Corona einmal vorbei ist.“

@ 11:20 von RoyalTramp

Leider sind ihre Zahlen v.a. zur Covid-19 für eine epidemiologische Betrachtung nicht verwertbar, da wird die tatsächliche Zahl an Infizierten nicht kennen. Außerdem fällt die Influenzawelle vom Jahr zu Jahr unterschiedlich aus.
In der Saison 2017/18 wurden 1.674 Todesfäl-le mit Influenzavirusinfektion gemäß IfSG an das RKI übermittelt. Nicht jeder Tote wird allerdings auf Influenza getestet.
"Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 hat nach Schätzungen rund 25.100
Menschen in Deutschland das Leben gekostet"
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichst...

9.02 Egleichmalf . Alte Menschen. Behandlung.

Finde ich genauso schlimm das dies in einigen Krankenhäuser, Universitätskliniken Leiden, eine Frage war. Nach Reklamation und Veröffentlichung scheint dies kein Problem mehr zu sein.

11:25 von Minka04

@Bender Rodriguez:
«Wir werden erleben, dass die Länder, die nix machen, am besten aus der Sache rauskommen.»

«Rein wirtschaftlich, sicher ein klares ja.
Wenn einen die Verstorbenen Opfer nicht interessieren.»

Es gibt keine Länder, die gegen Corona "nix machen".

Es mag bspw. unter den Inselstaaten in der Südsee welche geben, in denen bisher keine mit Corona Infizierten sind. Dann "machen" diese Länder aber zumindest, Einreise für Menschen aus Ländern zu untersagen, wo Infektionen sind.

Wären in der weit überwiegenden Zahl Touristen.
Bspw. finanziell gut gestelle Chinesen + Japaner, die gerne "südsee-heiraten".
Was die Wirtschaft in den Inselstaaten "sehr schädigt".
Diese wichtigen Einnahmen fallen weg.

Wären "nix machen" Industriestaaten.
Wären quasi überall Szenarien wie in Bergamo / New York.
Nichts nutzt es "der Wirtschaft" eines Landes, wenn dort kontinuierlich über Monate & Monate Aber-Tausende von Toten sind.

Gesundheitssysteme finanzieren sich nicht aus dem Nichts.

um 11:25 von Minka04: @ 09:13

um 11:25 von Minka04:
@ 09:13 von Bender Rodriguez
„ Wir werden erleben, dass die Länder, die nix machen, am besten aus der Sache rauskommen.“

"
Rein wirtschaftlich, sicher ein klares ja. Wenn einen die Verstorbenen Opfer nicht interessieren.
"

->
Das wage ich zu bezweifeln.

Über das menschliche Leid muss man nicht diskutieren - das ist eindeutig.

Zurück zur Wirtschaft:
Nix machen -> sämtliche Bürger infizieren sich,sehr viele erkranken,viele von denen schwer, einige versterben.

Ergebnis:
jede menge Arbeitnehmer,die zeitweise kein Geld erwirtschaften,weil sie krankheitsbedingt zeitweise ausfallen.

Zusätzliche Arbeit in der Arbeitsplangestaltung -> zusätzlicher Arbeitsaufwand,der finanziert werden muss

Tote:
wirtschaftlicher Totalausfall von Investitionen,die in die entsprechende Aus-/Weiterbildung der Arbeitskraft geflossen ist.

Zusätzlicher Arbeitsaufwand - es muss sich um Ersatz gekümmert werden.

z.T. wichtiger Know-How-Verlust ->
Verlust von Wettbewerbsfähigkeit /Insolvenz

@fathaland slim 09.37

Zumindest die Studie des israelischen Mathematikprofessors Isaac-Ben-Israel zeigt in die Richtung. Er zeigt auf, dass nach 40 Tagen ein Peak erreicht wird und nach 70 Tagen die Ansteckungen weitgehend zurückgehen, unabhängig von den Maßnahmen. Quelle Welt online vorgestern

Wenn es dem Esel zu gut geht

geht er aufs Glatteis tanzen. Die Deutschen tanzen gerade und die Holländer wollen nun auch mitmachen.

@dilbert_66

Die Hungersnöte werden in ärmeren Ländern (siehe jetzt schon Indien) durch die wirtschftliche Rezession verschärft. In USA verlieren gerade Millionen ihre Krankenversicherung.
Auch bei uns wird Arbeitslosigkeit zunehmen und das macht krank:

https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/forscher-untersuchen-die-folg...

Außerdem ist starke Wirtschaft für ein gutes Gesundheitssystem unabdigbar, denn letzteres kostet viel Geld.

Nur 0,37%

Wir haben keinen Impfstoff. Die Herdenimmunität wird nur durch immunisierte Menschen, die die Krankheit überstanden haben, erreicht. Das müssen 70% der Bevölkerung sein.

Kurze Rechnung: 83 Mio. Deutsche, davon 70% sind 58 Mio. Genesene, also ehemals Kranke.

Von den Kranken sterben 0,37%, also über 200 000.

Immer noch zu viel, finde ich.

10.55 JorisNL. Woher kommt der Blödsinn ?

Es war vor circa 2 Wochen im Deutsch-Französischen Programm im ARD. Befragt wurde der Chef-Arzt der Universitätskliniken in Leiden, der mitteilte das über 80 Jährigen nicht aufgenommen und behandelt werden konnten da keine Kapazität vorhanden sei.

Rufen Sie doch bitte an in Leiden bei diesem Arzt oder beim ARD.

@Rodriguez, 09.13 Uhr - Konsequent handeln gegen das Virus

"Wir werden erleben, dass die Länder, die nix machen, am besten aus der Sache rauskommen".

Mit dieser Auffassung dürften Sie ziemlich allein sein. Der Spruch "Ohne Fleiß kein Preis" hat auch im Gesundheitswesen Gültigkeit. Schauen Sie nur nach Brasilien, die USA, aber auch nach Schweden u.a. Ein zu später bzw. nur halbherziger gegen das Virus rächt sich...

@12:10 von Kröterich

"Schon wieder Fake-News - die Aussagen der Gangelt-Studie zur Morbidität, Mortalität und Letalität sind bisher nicht widerlegt!"

Nein, Sie arbeiten hier mit "Fake-News". Es gibt aus dieser Studie nämlich noch gar nichts, was konkret widerlegt werden könnte, weil die Details noch gar nicht veröffentlicht wurden.

Klar ist nur soviel:

1. Die Versuchspersonen wurden mit Tests auf Antikörper untersucht, nicht mit Tests auf das SARS-CoV-2.

2. Diese Tests schlagen auf viele Antikörper an, auch solche die von den verwandten, harmlosen Grippeviren verursacht wurden.

3. Validiert werden solche Tests im allgemeinen klinisch mit Blutproben. Diese sind aber "natürlich vorgereinigt", da niemand Blut spenden darf, der in den Wochen zuvor eine Erkältung hatte. Daher fäüllt das im Validierungsverfahren auch gar nicht auf, wenn eine Methode "zu viele" positive Befunde bringt.

Punkt 3 bedeutet daher ganz konkret, die vielen positiv getesteten Person waren oft einfach nur erkältet.

@ricosi64, 08:53

Österreich hat (leider) mit dazu beigetragen, dass zahlreiche Corona-Fälle über die Grenze nach Deutschland geschwappt sind. Auch kann man Österreich nur begrenzt als Maßstab nehmen. Das Land ist überwiegend
ländlich geprägt - die Gefahr der Virus-Übertragung damit deutlich geringer. Im internationalen Ranking nach dem sichersten Land in Sachen Corona liegt Deutschland vor Österreich.

@agora, 09:21

Richtig so! Es gibt leider immer noch Menschen, die keine Demut vor der Virus-Gefahr zeigen und diese sogar noch verharmlosen.

@12:09 von Kröterich

"Die Hungersnöte werden in ärmeren Ländern (siehe jetzt schon Indien) durch die wirtschftliche Rezession verschärft. In USA verlieren gerade Millionen ihre Krankenversicherung."

Wenn Sie meinen, mit einer Aufhebung des Lockdown bei uns liesse sich eine Hungersnot in Indien vermeiden oder würde die amerikanische Trump-Administration zur Einführung einer allgemeinen Krankversicherung animiert, so haben Sie diese Meinung vermutlich... sehr, sehr exklusiv...

"Auch bei uns wird Arbeitslosigkeit zunehmen und das macht krank"

Ja, aber das ist ganz unabhängig von "Corona" so. Sie wollen mir jetzt doch nicht erzählen, Ihnen seinen drei tote Rentner lieber, als ein depressiver Arbeitsloser?

@11:53 von dilbert_66

Gestorben ist "am Lockdown" noch niemand. Ich bin da mal gespannt, wie das zukünftig per Obduktion nachzuweisen wäre.

Es ist klar, dass nichts durch Obduktion nachzuweisen ist, trotzdem wäre ich vorsichtig damit, dies ins Lächerliche zu ziehen. Die Opfer des Lockdown sind schwer zu fassen und schwer zu identifizieren, aber es gibt sie.

Beispiel 1: Ich kenne selber eine Person, die letzte Woche einen Kreislaufzusammenbruch hatte. Sie leidet psychisch enorm unter der Isolierung und dem erzwungenen Homeoffice. Es ist nicht lebensbedrohlich, aber sie wird stationär behandelt.

Beispiel 2: In einem Zeitungsbericht letzte Woche hieß es, dass die Kliniken der Region erheblich weniger Schlaganfall- und Infarktpatienten registrieren als sonst. Das liegt vermutlich nicht daran, dass die Leute keine Schlaganfälle mehr kriegen. Stattdessen befüchtet man, dass - aus welchen Gründen auch immer - kein Krankenwagen mehr gerufen wird.

11:45 von Kröterich

«Die einzige Basisstudie zu Covid-19 ist die Gangelt-Studie.
Hiernach beträgt die Letalität 0,37%.»

Die Studie aus Gangelt / Großraum Heinsberg gründet sich auf eine niedrige 4-stellige Zahl von untersuchten / befragten / nachverfolgten Corona-Fällen.

Der untersuchte Personenkreis stellt auch nicht annähernd eine repräsentative Bevölkerungsgruppe in Relation zur Gesamtbevölkerung in DEU dar. Das könnte eine geringe Zahl von ± 1.000 bis ± 2.000 Personen zwar sein, wenn man die Zahl "der Kandidaten" repräsentativ auswählt. Konnte in / um Gangelt aber gar nicht sein, da sich alle Fälle um den einen Hotspot "Karnevalssitzung" konzentrierten.

«Über 80% der Covid-19-Infektionen verlaufen inapparent und tauchen somit in den Zahlen nicht auf - die Letalität wird also massiv überschätzt.»

Gar nichts wird "überschätzt", wenn die Anzahl von x-tausend Toten in verschiedenen Ländern ist. Erst recht gar nicht, wenn es Orte gibt, an denen der Beatmungsmöglichkeiten zu wenige sind …!

@11:53 von dilbert_66

Und z.B. Verkehrstote dürfte es auch gerade deutlich weniger geben.

Ja. Richtig. Und die Luft ist auch besser. So gesehen hat der Lockdown sein Gutes.

Aber wenn man das haben wollte, bräuchte man keine Epidemie als Anlass. Das würde ich daher nicht verbuchen unter 'Umgekehrt hat aber gerade der "Lockdown" schon viele Menschenleben "gerettet".'

12:05, deutlich

>>@fathaland slim 09.37
Zumindest die Studie des israelischen Mathematikprofessors Isaac-Ben-Israel zeigt in die Richtung. Er zeigt auf, dass nach 40 Tagen ein Peak erreicht wird und nach 70 Tagen die Ansteckungen weitgehend zurückgehen, unabhängig von den Maßnahmen. Quelle Welt online vorgestern<<

Sie erinnern sich an unsere Diskussion über Mathematikprofessoren vor ein paar Tagen, als es um den Braunschweiger Mathematiker Michael Meyer-Hermann bei Anne Will ging?

Matheprofessoren haben einen sehr eigenen, oft statistisch geprägten Blick auf Epidemien und werden meist von Nichtmathematikern nicht verstanden, oder schlimmer noch, mißverstanden.

um 14:17 von Adeo60

>>
Auch kann man Österreich nur begrenzt als Maßstab nehmen. Das Land ist überwiegend
ländlich geprägt - die Gefahr der Virus-Übertragung damit deutlich geringer.
<<

Das kann nicht die einzige Erklärung sein: Mein Bundesland MV hat außer viel Land mit Rostock eine Stadt mit über 200 T Einwohnern. Bisher 75 Infizierte insgesamt, 1 Todesfall, seit Wochen maximal ein Neuinfizierter am Tag. In Österreich lebt fast ein Viertel der Bevölkerung allein in Wien.

12:10, Kröterich

>>11:28 von dilbert_66
Schon wieder Fake-News - die Aussagen der Gangelt-Studie zur Morbidität, Mortalität und Letalität sind bisher nicht widerlegt!<<

Die Gangelt-Studie ist noch überhaupt nicht veröffentlicht.

Gratulation

Herr Rutte .....alles richtig gemacht....
Schade dass in Deutschland die Kanzlerin
Sich nicht gegen Laschet durchsetzen konnte....Herr Laschet riskiert unser Leben in NRW...wegen Geld.
Anstatt unser Land auf Null zu fahren bis wir ein Impfstoff haben...riskiert er lieber unser aller Leben.
Egal ob wir den Impfstoff erst in 2 Jahren haben...Hauptsache wir hungern nicht und nehmen einige Entbehrungen hin um das Virus zu besiegen.
China muss danach auf jeden Fall zur Verantwortung gezogen werden...egal wie....koste es was es wolle...sonst werden wir solche Katastrophen noch öfter sehen

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