Kommentare

Ach, Herr Jackisch!

Sie haben von den Zusammenhängen in einer monetären Volkswirtschaft genauso wenig Ahnung wie Merkel, Scholz, Söder und Co.
Die EZB handelt richtig und gegen die unsinnigen Regeln der Europäischen Währungsunion!
Sie kauft Staatsanleihen mit frisch "gedrucktem" Geld und auch mehr italienische Staatsanleihen als erlaubt, um die Zinsen der italienischen Staatsanleihen nach unten zu drücken!
Das ist alles richtig, wird genauso wenig wie in Japan die Inflation antreiben und hoffentlich weiter fortgesetzt, auch wenn es den Deutschen nicht passt, die keine Ahnung von Geldpolitik haben!
Quelle: makroskop.eu

EZB spielt mit dem Feuer bei dem einen brennts schon,...

der andere spielt noch, was solls. Wenn der erste Schaden eingedämmt ist, wird man sich über den nächsten beugen müssen.
Wenn die rein gesundheitliche Seite halbwegs im Griff ist (das meint hier nicht national im Griff ist), dann muss man sehen was geht, wie Handel und Produktion sich entwickeln und wo man mit Spritzen oder Nadeln helfen muss. Nur eines ist bis dahin auf jeden Fall richtig, die Staaten müssen ihr vollmundigen Versprechen gegenüber den eigenen Bürgern erst mal einlösen - die Haushalte und das Kleingewerbe wird ein paar hundert Milliarden brauchen um über die Runden zu kommen - und die müssen endlich ankommen.
Die großen Unternehmen werden sich ohnehin mit den für sie zuständigen Stellen einigen können, um die muss man sich wohl nicht sorgen.

...

1. Hören sie bitte auf so zu tun als würde Corona unsere Wirtschaft ruinieren, das machen wir selbst. Schweden Funktioniert auch mit Corona.
2. Tun wir nicht so als währe alles wieder gut sobald die "Läden" wieder offen haben. Kleine Unternehmen wie Restaurants werden Konkurs anmelden dürfen und viele Menschen werden ihre arbeit verlieren. Der "Motor" wird nicht einfach wieder anspringen.
3. Die EZB wird das tun was sie immer getan hat und Geld drucken. Unsere Regierung wird das machen was sie immer tut und Steuern erheben oder zwangsabgaben um es den armen Millionen Unternehmen zu geben. Am ende haben wir eine Währungskriese...

Reorganisation von Nöten

Ein sehr treffender Kommentar von Herrn Jackisch. Jetzt rächt sich die jahrzehntelange verfehlte Finanzpolitik und das lange Schweigen der politisch uns wirtschaftlich Verantwortlichen. Die Minus-und Nullzinspolitik, die fragwürdige Anleihen, der Versuch fehlende Wirtschaftspolitik über geldpolitische Maßnahmen zu erreichen, das Scheitern der Reorganisation der Banken und über allem die einseitige finanzielle Belastung der Bürger insbesondere des Mittelstandes hat zu eine Zwangslage geführt.
Entscheidungen werden so oder so kommen, entweder die Politik rafft sich auf oder der Markt wird dies tun.

Ich frage mich...

wie lange noch, möchte den unserer Regierung und die EZB, die fehlenden Umsätze der Wirtschaft abfangen, bis es dort so richtig den Bach runter geht? 6- 12- 18 Monate? ist diese notfalls auch bereit, Geld bis in den Nimmerleinstag durch ihre Pipeline zu pumpen?

Pech ist...

...dass die Zinsen schon auf Null sind.
Üblicherweise würde man bei einer solchen Krise die Zinsen senken um Kredite billiger zu machen und die Wirtschaft zu stützen. Das geht ja nun nicht.
Die Geldpolitik der EZB unter dem italienischen EZB-exChef Draghi war ja nun nicht gerade im Sinne jener Staaten, die etwas stabiler sind als die "Südschiene" der EU. Jetzt bleiben nicht mehr viele Elemente der Geldpolitik und die Staaten versuchen eigenständig/eigenmächtig sozusagen ihr Schiff wieder fahrtüchtig zu bekommen. Die einzige vorgeschlagene Idee, Schulden zu vergesellschaften, ist der immer gleiche Standardsatz der kommt, wenn nichts mehr geht. Hoffen wir, dass Frau Merkel und ihre "Nordstaaten-Schiene" da mal nicht einknickt, irgendwann. Aber schon jämmerlich, was die EU und auch die EZB in dieser Krise abliefern. So wird die EU noch mehr erodieren. Immerhin sollte sich ja gerade in Krisen das beweisen, was in guten Zeiten gegründet wurde.

@ seifensieder, um 09:08

Welche (sinnvollere!) Alternative zu der derzeitigen Handlungsweise der EZB sehen Sie denn konkret?

EU der Friedens-und Wohlstandsprojekt

Mit der EU sitzen wir schon lange in der Falle. Es gibt seit Jahren kein Wachstum und jetzt kommt es sogar mit der Krise zu einer Rezession. So schaffen es Wirtschaften wie China die EU zu übernehmen. Sie formulieren es natürlich anders. Sie helfen der EU, damit die EU aus der Krise kommen kann. Bald gehört ganz Europa und auch Deutschland China. Deutschland war sowieso kein souveräner Staat und konnte sich als Firma bzw. eine Finanzmacht in der Welt nur behaupten. Selbst das ist nun auch weg. Bald können wir uns als Vasallenstaat ausgeben. Wenn man überhaupt noch von Staatlichkeit sprechen kann. Wir sind ein Teil der Firma EU, die nun auch pleite geht.

Früher oder später hätte sich

die Wirtschaft ohnehin auf einen grundlegenden Strukturwandel einrichten müssen. Es wird eine andere Produktion geben, andere Konsumgüter, neue Berufe und Dienstleistungen. Dass das ohne Investitionen nicht geht versteht sich von alleine. Oder glaubt jemand mit einer subventionierten "3 Liter Flotte" (Verbrauch nicht Hubraum) würde man nur einen Blumentopf gewinnen im Kampf gegen den menschgemachten Klimawandel.

Dafür dass wir Deutschen keine Ahnung von Geldpolitik haben...

..sind unsere Staatsfinanzen eigentlich doch gut aufgestellt. Schauen Sie, lieber smirker, doch mal in andere Länder der EU. Viele bekommen es nicht gebacken, einen soliden Staatshaushalt hinzubekommen. Machen Schulden ohne Ende. Ich bin wahrlich kein Freund von Merkel, aber in Sachen FInanzpolitik macht diese Regierung es gut, ich hätte sogar die schwarze Null bei den billigen Zinsen auf Kredite gelockert um die Probleme in unserer Infrastruktur zu lösen. Nun ist Deutschland das meist-ungeliebte Land der EU in Italien, las ich. Ich kann damit leben. Wenn die italienische Regierung keine Wahrheit verträgt, dann tut´s mir leid. Die Italiener die ich kenne, und die hier leben, sehen das ähnlich. Sie sagen, wir gehen gut mit dem Geld um, im Süden wird es lockerer gesehen. Dem ist nichts hinzu zufügen.

Faktenfinder!

@Tagesschau: könntet ihr mal zu diesem Thema einen Faktenfinder machen?
Wie funktioniert unser Finanzsystem?
Woher kommt das Geld überhaupt und über welche Stationen und zu welchen Bedingungen wird es zu den jeweiligen „Kunden“ weitergeleitet?
Wird Geld generiert oder wird es tatsächlich erarbeitet?
Nur Spezialisten blicken da durch und diese Spezialisten arbeiten nach meinem Eindruck vornehmlich in der Finanzindustrie und beschäftigen sich damit, Lücken in den Gesetzen zu finden und sich damit Vorteile zu verschaffen.
In der Politik scheint es kaum Spezialisten zu geben, denn sonst gäbe es keine Gesetzeslücken.
Auf jeden Fall halte ich unser Geldsystem für nicht durchschaubar. Und sicher geht es nicht nur mir so.
Dem sollten die Faktenfinder abhelfen.

Aktien und die EZB

Am 30. April 2020 um 09:15 von david_532
"Dank der großzügigen Kredite, die die EZB für auf kosten seiner Europäer aufnimmt (ca. 3000 € pro Einwohner) und der daraus angekurbelten Aktienkäufe"

Die EZB kauft Aktien? Wirklich? Die EZB ist also sowas wie eine Investmentbank? Ich dachte immer, die EZB kauft Staatsanleihen.
Aber ungeachtet dessen: Wäre es ihnen denn lieber, die Aktien solider Unternehmen fallen jetzt in's Bodenlose?

Vielleicht müssen manche Experten einfach mal

der Realität ins Auge sehen.
Die Idee mit dem "New Deal" vor Corona hat nichts mit dem wachsenden Ökogewissen zu tun.

Es gibt einerseits in der EU einfach zu viel Geld, das nicht investiert werden kann und andererseits werfen die konventionellen Industrien (Auto, Kohle, Flugverkehr, ...) zu wenig Redite ab, bzw. ist das Wachstum zu gering oder sogar negativ. Anleihen werden für Null Zinsen verkauft. Bankzinsen sind teilweise negativ.

60% aller deutschen Exporte gehen in andere EU Länder. Wenn diese Länder pleite sind, kaufen sie nichts mehr von Deutschland und wir gehen auch pleite. Was ist dagegen der Zinsanstieg für deutsche Kredite im Bereich von Prozentbruchteilen?

@08:59 von Whisper

"1. Schweden Funktioniert auch mit Corona."

Schweden hat schon letzte Woche erkannt, dass es den falschen Weg gewählt hat und führt jetzt die gleichen Maßnahmen und noch strengere ein, um die Folgeschäden ihrer Politik der blinden Ignoranz noch irgendwie abzumildern. Sowohl bei den Ansteckungen, als auch bei den Sterbezahlen kommt der Zug da gerade so richtig ins Rollen.

"2. Kleine Unternehmen wie Restaurants werden Konkurs anmelden dürfen und viele Menschen werden ihre arbeit verlieren. Der "Motor" wird nicht einfach wieder anspringen."

Zum Glück sind Unternehmer weitaus intelligenter und flexibler, als die Zaungäste mit ihrer politischen Agenda, die nur auf Sturz des Systems ausgerichtet ist.

"3. Unsere Regierung wird das machen was sie immer tut und Steuern erheben oder zwangsabgaben um es den armen Millionen Unternehmen zu geben."

Populistischer Unsinn ohne jeden Wahrheitsgehalt.

Ramsch Anleihen?

Das ist doch Quatsch und ich würde normalerweise nicht erwarten, dass ein Wirtschaftsjournalist das nachplappert.

Klartext?

Am 30. April 2020 um 09:19 von Klartexxter
"Aber schon jämmerlich, was die EU und auch die EZB in dieser Krise abliefern."
Irgendwie vermisse ich den Klartext, werter Klartexxter. Südstaaten finanziell zu unterstützen lehnen Sie offenbar ab. Die Geldpolitik der EZB lehnen Sie ebenfalls ab. Dass die Regierungen versuchen, in ihren Ländern Schadensbegrenzung zu treiben, scheint auch nicht ihr Gefallen zu finden. Was würden Sie denn besser machen wollen, wenn Sie es könnten?

um 08:45 von smirker

"Das ist alles richtig, wird genauso wenig wie in Japan die Inflation antreiben und hoffentlich weiter fortgesetzt, auch wenn es den Deutschen nicht passt, die keine Ahnung von Geldpolitik haben!"

Nein, haben wir nicht! Deshalb war die DM auch bis zum Schluss eine der stabilsten Währungen der Welt. Weil wir keine Ahnung hatten und haben!

Die Geldpolitik der EZB ist inflationär. Und was das in einer globalen Welt bedeutet, ist einfach ausgedrückt der erste Weg in einen überschuldeten Staat. Und das zeigen uns auch die Lehren, die wir aus der japanischen Geldpolitik ziehen sollten. Japan ist eines der am höchsten verschuldeten Staaten der Welt. Eine Industrienation, die genauso auf Importe wie auf Exporte angewiesen ist, muss mit inflationärem Geld Rohstoffe teuer einkaufen, die sie mit ebenso inflationärem Geld auf dem Markt billig wieder verkauft. Jeder Volkswirtschafter müsste die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wenn er Japan als "gutes Beispiel" aufgebrummt bekommen sollte!

Großartiger Kommentar

Chapeau, Herr Jakisch hat es richtig geschildert, der Fehler ist schon bei Draghi losgegangen und das umjubelte "What ever it takes" ist in die Hose gegangen. Man hätte damals Konsequenzen ziehen müssen, welche langfristig Bestand gehabt hätten, damit meine ich die bekanten Kandidaten aus dem Euro zu befördern. Dann könnten die "Südstaaten" wieder abwerten und der Euro wäre stabil geblieben.
Und ja, Draghi hat in 12 Jahren Aufschwung nichts getan als Geld gedruckt. Jetzt bräuchten wir die vier oder fünf Prozent Leitzins um zu senken, aber die gibt es nicht.
Der EURO hat keine Chance mehr und man sollte jetzt versuchen, zu retten was noch zu retten ist. Heißt, schnell den Euro mit Verstand abschaffen und zu nationalen Währungen zurück kehren. Nicht einfach, aber eine Operation am Herzen um den zum Tod Geweihten zu retten, ist auch nicht einfach.

Nullzinspolitik

Für Herrn Jackisch scheint die Nullzinspolitik neu zu sein. Ist sie aber nicht, wir haben sie nämlich schon relativ lange. Und mit Corona hat das auch nichts zu tun. Nicht mal mit dem Euro, denn in der Schweiz oder Japan sind die Zinsen ja noch niedriger.

Es wird kein Geld gedruckt

@ smirker:
Sie kauft Staatsanleihen mit frisch "gedrucktem" Geld...

Das ist doch reines Hörensagen, es wird überhaupt kein Geld gedruckt, jedenfalls nicht über den normalen Zahlungsmittelaustausch hinaus. Die Geldmenge können Sie sich ja ansehen bei der EZB.

@ Marktschreier

Hier wird der kleine Anleger nochmals abgezockt !

In keinster Weise.
Oder könne Sie das für sich selbst konkret belegen?

Vieles ist komisch

nicht nur die Information über den Virus und die widersprüchlichen Statistiken bzw. Aussagen aus diesen. Sondern auch die wirtschaftlichen Entscheidungen der Regierungen.
Wie zum Beispiel die Entscheidung der Bundesregierung die Insolvenzpflicht bis September auszusetzen, wie wider heute einem Artikel der ARD zu lesen. Das heißt nichts anderes als das man die Wirtschaft ein zweites Mal gegen den Baum fahren lässt.
Hier Dummheit oder Fahrlässigkeit zu unterstellen, ist infantil, weil bei aller Beratungsleistung und Absprachen der Eliten das eigentlich nicht so simpel passieren kann.
Also wenn es keine Fehlleistung ist, was ist es dann?
Es fehlt offensichtlich der Mut von Journalisten einer Wahrheit ins Auge zu blicken, das unsere demokratischen Strukturen nicht mehr angegriffen werden, sondern diese nicht mehr funktionieren.
Und die Wirtschaft steht alles andere als über der Gesellschaftsstruktur, sie ist nur Mittel zum Zweck.

Euroschau zur Corona-Krise:EZB spielt mit dem Feuer....

Noch mehr Anleihenkauf,Finanzspritzen für Banken.Das Volumen beträgt schon 45% des BIP´s der Länder der Währungsunion.
Könnte nicht das zu einer Inflation führen ?

Aufblähung des Geldumlaufs durch von der EZB geschaffenes (Fiat)-Geld.
Und natürlich,man will unbedingt die Währungszone retten.Allein 60% der deutschen Exportüberschüsse werden dort generiert.Wenn sie zerbricht,dann.....

Das wird die Erwarter von Betriebs- und/oder ...

Riesterrenten aber "freuen". Auch die Inhaber von Lebensversicherungen dürften in ihrer Freude begrenzt sein. Aus den von "Fachleuten" errechneten Gewinnen dürfte wohl auf viele weitere Jahre hinaus eine fette Null oder ein knallrotes rotes Minus werden.
Und wenn dann noch ein Zinsfizelchen über bleibt, wird der entweder gegen Null Ertrag besteuert, oder den Banken und Versicherungen per Order de Mufti erlassen um "zu überleben".
Das Modell "eigene Altersvorsorge" wird durch die EZB gerade eingesargt ... die Totengräber formieren sich.
Und egal wie es die Junge Generation anstellt: nach heutigen Masstäben werden sie in überwiegender Zahl eine Aufstockung beantragen müssen.
Ich glaube nicht, dass die zu erwartenden Renten in 20/30 oder 40 Jahren den Empfänger menschenwürdig unterhalten können ... niemals.

Finanzpolitik

nach meiner Meinung nach stellt sich doch eine Frage für was haben wir Verträge und Gesetze gemacht wenn die EZB und die Politiker diese nicht einhalten sondern offen brechen und das auch noch mit dem Segen des EUGH. so leid es mir tut aber ich sehe für die Bürger und den Mittelstand schwarz und das alles nur weil Politiker sich weigern die richtigen Reformen zu machen und die EZB weil Sie ihr Mandat schon lange überschritten hat und die Justiz die diesen Rechtsbruch auch noch duldet bzw. als richtig bezeichnet. auch der Versuch die Schulden andere Staaten zu verallgemeinern zu wollen zeugt nicht gerade Rechtsstaatlichkeit und Verstand der Politiker in den Ländern oder in Brüssel bei den Abgeordneten . man könnte noch mehr aufführen nur reicht da der Platz nicht. wenn die Politiker und die EZB sowie die Justiz weiterhin Recht beugen zerstören diese die Demokratie und somit den Rechtsstaat

@ Marktschreier

Selbst jetzt zu Corona-Zeiten liefen die Telefone des Jobcenters bereits heiß, denn man wollte wissen, ob das Geld überhaupt noch kommen würde.
Ich hoffe, ich bin bald weit weg von Deutschland.

Dann bin ich ja mal gespannt, ob im fernen Schlaraffenland das Jobcenter besser funktioniert. Und ob deutsche Renten auch künftig noch in voller Höhe ins Ausland gezahlt werden können, wenn jeder nur auf sich selbst guckt.

Schlechtgeredet - self blaming

@ friedrich peter:
Ein sehr treffender Kommentar von Herrn Jackisch. Jetzt rächt sich die jahrzehntelange verfehlte Finanzpolitik und das lange Schweigen der politisch uns wirtschaftlich Verantwortlichen.

Mich ärgern solche Kommentare so langsam. Aber ruhig bleiben, Deutschland hat die solideste Finanzpolitik im internationalen Vergleich. Die Ergebnisse sprechen für sich. Einfach mal die Realitäten anerkennen. So lange das so bleibt, darf sich in meinen Augen ruhig was "rächen".

08:59 von Whisper

Ich möchte Sie fragen, woher Sie den Plan kennen?
Zufälle geschehen durch eine Folge von nicht absehbaren Fakten. Nur das die Fakten eben nicht, nicht absehbar waren bzw. eben sind.

@klartexter um 09:24Uhr

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar! Die Aussagen von @smirker sind eben die eines absoluten Anhängers der Staatsverschuldung, für den die Frage der Finazierbarkeit der Schuldzinsen nicht existent ist. Es grenzt schon an Überheblichkeit und Arroganz, wenn Italien als Musterbeispiel hingestellt wird und der deutschen Wirtschaft und Bevölkerung, die zum Gro0teil für die Stabilität des € mitverantwortlich ist, "Dummheit" vorgeworfen wird. Was wohl @smirker sagen würde, wenn in Deutschland das gleiche Verhalten wie in Italien um sich greifen würde?

#Whisper

Zu ihrem Punkt 2.
Diese Unternehmen sind schlicht unterfinanziert, die haben schon nach drei Tagen nach dem Staat und Hilfen gerufen. Solche Unternemen sollten kaputt gehen, weil sie nicht auf Betriebswirtschaftlich gesunden Beinen stehen. Die waren schon vor Corona tot und an der Maschine gehangen, welche Bank heißt. Man kann ohne Eigenkapital keine Firma gründen.
So gesehen ist Corona eigentlich gut, weil er die Spreu vom Weizen trennt. Wir haben eine Marktwirtschaft und da überleben nur die Guten. Es ist auch kein Problem in einem ohnehin gesättigten Markt. Ja das kostet künstlich geschaffene Arbeitsplätze, aber wollen wir eine Planwirtschaft wie in der DDR, dass hat auch nicht funktioniert.

Wirtschaft contra Gesundheit

Es ist unvorstellbar welche Summen in die Wirtschaft gepumpt werden und wie im Gegenzug dazu das Gesundheitswesen nach wie vor als Stiefkind behandelt wird.
Einmalig € 1.500,00 für Personal im Gesundheitswesen. Das ist ja zum Lachen (oder eher zum Heulen)!

Die wirklich systemrelevanten Bereiche sind nicht die Banken, sondern das leider kaputtgesparte Gesundheitswesen!

Und was macht die EZB schon wieder?
Ramsch-Anleihen!!! Die haben aus der Finanzkrise noch nichts gelernt.

Eigentlich läuft es doch gut für die EZB

Seit der Finanzkrise, vergibt die EZB Geld für wenig / null Zinsen. Das Problem, auch in Deutschland, war, dass die meisten Bürger keine Kredite aufnehmen wollen oder können. Durch Spekulationen und Geldgier von Reichen, sind die Immobilien-Preise in Deutschland insbesondere im letzten Jahrzehnt immer stärker gestiegen, als die Löhne, wodurch sich der kleine Mann keine Eigentum besorgen konnte. (Auch ein Niedrig-Zins-Kredit motiviert nicht zum Kauf, wenn man einen Kredit über 40 Jahre und mehr abstottern muss). Durch Corona werden nun endlich wieder massenhaft Kredite vergeben. Der kleine Mann wird sich zwar immer noch keine Immobilie leisten können, aber die Geldgeber können sich durch die künstlich erzeugten Inflation wieder auf Kräftige Gewinne freuen. Es gibt einfach kein Interesse daran, dass die Masse wirtschaftlich unabhängig wird, indem sie nicht mehr einen Großteil ihres Lohns für die Miete ausgeben muss.

Die Grünen und deren "Corona-Bonds"

Der geneigte Leser dieses Berichtes sollte sich parallel mal vor Augen führen was in dieser geschilderten Situation die von den Grünen so favorisierten Corona-Bonds (die unterm Strich nichts andere als Euro-Bonds sind) gebracht hätten. Der geschildeten Entwertungsmaschinerie hätte sich der deutsche Steuerzahler über teurere Kredite entgegenstellen dürfen die so gar nicht in die "Null-Zins" Politik gepasst hätte und das bei gleichzeitig sinkender Kaufkraft. Deutschland soll also nach dem grünen Denkmuster mal nicht die ganze Welt, sondern zuerst mal Europa retten, finanziell zumindest. Notwendige Reformen haben die großen Schuldnerländer die letzten zehn Jahren nicht hinbekommen, also warum sollten diese denn jetzt Reformen einleiten wo doch durch die Grünen weiteres Geld (Corona-Bonds) zur Verfügung gestellt würde? Deutschland würde sukzessive ausgepresst wie eine Zitrone weil die Belastungen der Steuerzahler ins Unermessliche mit Corona-Bonds steigen würden. Bis es knallt.

Dem wo auch immer generierten Geld .

steht kein realer Wert gegenüber .... seit Jahren wird vor allem von dem unseriösen Wirtschaften der Südländer getrieben das Wohlstandsniveau einigermassen ordentlich wirtschaftender Nordländer mit beschädigt. Die EZB hat sich mittlerweile voll das inflationstreibende Verhalten , das uns vor dem Euro von Italien , Griechenland , Frankreich, Spanien vorgemacht wurde untergeordnet. Sparen wird bestraft ... Schulen machen belohnt .. im Großen auf Staatsebene wie im kleinen auf Betriebsebene .

"Firma" BRD / EU

Am 30. April 2020 um 09:22 von Orfee
"Bald gehört ganz Europa und auch Deutschland China. Deutschland war sowieso kein souveräner Staat und konnte sich als Firma bzw. eine Finanzmacht in der Welt nur behaupten. Selbst das ist nun auch weg. Bald können wir uns als Vasallenstaat ausgeben. Wenn man überhaupt noch von Staatlichkeit sprechen kann. Wir sind ein Teil der Firma EU, die nun auch pleite geht."
Das einnert mich stark an das Geschwätz der Reichsbürger, mit Verlaub. Wie kommen Sie auf die dünne Planke zu behaupten, die BRD sei kein souveränder Staat? Wir sind nicht Taiwan und wir sind auch nicht Hongkong. Scheinbar wird von manchen Leuten keine Gelegenheit ausgelassen, solche kruden Behauptungen aufzustellen.

Am 30. April 2020 um 10:02 von The Corona Postings

"Sie kauft Staatsanleihen mit frisch "gedrucktem" Geld...
-
Das ist doch reines Hörensagen, es wird überhaupt kein Geld gedruckt, jedenfalls nicht über den normalen Zahlungsmittelaustausch hinaus. Die Geldmenge können Sie sich ja ansehen bei der EZB."
#
#
Das fiktive Buchgeld steht in keinem Verhältnis zur Bargeldmenge.

..... mal einen Schritt weiterdenken?

Haben Sie Kinder? Nun ich nicht, aber dennoch ist diese Situation sehr besorgniserregend für die Zukunft unsere folgenden Generationen finde ich. Legt man einen Summenzug über diesen ganzen Bericht hier so kommt man zu dem Ergebnis das wir (EU) ganz gehörig über unsere Verhältnisse leben und das seit Jahren. Die einen mehr (z.B. Italien, Frankreich, Spanien), die anderen weniger (z.B. Baltikum, Niederlande, Schweden, Deutschland). Ein vermeintlicher Ausweg tut sich da auf die Schuldenlast einfach immer weiter in die Zukunft zu schieben (die folgenden Generationen werden sich sicherlich bedanken?). Aber damit nicht genug. Jetzt kamen unsere Grünen um die Ecke und wollten sogar noch das Deutschland noch mehr Schulden von dem Kuchen übernimmt (Corona-Bonds). Haben Grüne keine Kinder?

VWL

Von Beginn an und im Laufe der Jahre immer stärker werden in der EU zunehmend die einfachsten Regeln der Volkswirtschaftslehre mit Füßen getreten und dabei spielt die EZB eine gewichtige unrühmliche Rolle. 1. Es kann immer nur das besteuert und verteilt werden, was erwirtschaftet wird. 2. Krediten müssen Sachwerte und eine reale Bonität des Kreditnehmers gegenüber stehen.
3. Eine willkürliche Vermehrung von Buch- oder Druckgeldern ohne Gegenwerte führt zwangsläufig zu offener oder verdeckter Inflation mit all ihren zerstörerischen Folgen für Bevölkerung und Wirtschaft.

09:20 von harry_up

@harry_up

"Welche (sinnvollere!) Alternative zu der derzeitigen Handlungsweise der EZB sehen Sie denn konkret?"

Für meine Antwort zu ihre Frage habe ich leider einen roten Balken bekommen.

…. vielleicht so, es könnte der Zeitpunkt kommen, die EZB den Geldhahn zudreht.... Folgen, welche sich daraus ergeben.....

Versuch 2.

mein erster Kommentar wurde nicht frei gegeben wieso auch immer. die EZB hat über Jahre Billionen in die Wirtschaft gepumpt und Staatsanleihen gekauft, egal wie man dazu stehen mag für mich als Otto-normal Bürger hat die EZB die Verträge von Mastrich / Lissabon gebrochen und damit in meine Augen recht gebrochen auch wen das EUGH es anders sieht. und wenn man berücksichtig das Deutschland dafür mit fast 30 % haftet muss man sich Fragen was dann die Amtseide der Kanzlerin und Politiker wird sind ( Schaden vom deutsche den Volk und Land abzuwehren). und jetzt sollen noch mehr Billionen dazu kommen. kann mir mal jemand sagen wenn man alles zusammen zieht was dabei raus kommt. ich würde sagen über 10 Billionen Euro. das Ramsch-Anleihen gekauft werden zeugt nicht gerade von Verstand oder ?

hans_im_glueck

Wenn die Aktien der Unternehmen ins Bodenlose fallen, dann sind sie, a) nicht solide und b) sie genießen nicht das Vertrauen der Anleger. So einfach ist das, aber man kann es natürlich auch komplizieren.

@dilbert_66

"Schweden hat schon letzte Woche erkannt, dass es den falschen Weg gewählt hat und führt jetzt die gleichen Maßnahmen und noch strengere ein, um die Folgeschäden ihrer Politik der blinden Ignoranz noch irgendwie abzumildern. Sowohl bei den Ansteckungen, als auch bei den Sterbezahlen kommt der Zug da gerade so richtig ins Rollen."

Verbreiten Sie hier fake News?
Aktueller Stand - Nachrichten vom 30.04.2020 über Schweden:
"Einen Lockdown gibt es nicht, Kontaktbeschränkungen kaum. Mit diesem Sonderweg soll die Wirtschaft geschützt werden. "

Es bleibt also dabei.
Sterbefälle aktuell 31584 - 30.04.2020 11:06 Uhr.
Weniger als im Vergleich zu 2019 ohne Coronavirus !!!
Todesfälle 2019 insgesamt - 94945

In Schweden läuft alles normal ohne Lockdown. Keine Panikmache.

um 11:04 von Michael Klaus Möller

>>"mein erster Kommentar wurde nicht frei gegeben wieso auch immer. die EZB hat über Jahre Billionen in die Wirtschaft gepumpt und Staatsanleihen gekauft, egal wie man dazu stehen mag für mich als Otto-normal Bürger hat die EZB die Verträge von Mastrich / Lissabon gebrochen und damit in meine Augen recht gebrochen auch wen das EUGH es anders sieht. und wenn man berücksichtig das Deutschland dafür mit fast 30 % haftet muss man sich Fragen was dann die Amtseide der Kanzlerin und Politiker wird sind ( Schaden vom deutsche den Volk und Land abzuwehren). und jetzt sollen noch mehr Billionen dazu kommen. kann mir mal jemand sagen wenn man alles zusammen zieht was dabei raus kommt. ich würde sagen über 10 Billionen Euro. das Ramsch-Anleihen gekauft werden zeugt nicht gerade von Verstand oder ?"<<
.
Nach meiner Bewertung ist Ihr Kommentar fast komplett richtig. Aber überlegen Sie mal wie die Haftung von Deutschland ansteigen würden wenn die Grünen ihre "Corona-Bonds" einbringen würden?

@um 10:02 von The Corona Postings

"Das ist doch reines Hörensagen, es wird überhaupt kein Geld gedruckt,..."

Da haben Sie recht. Das meiste Geld/Vermögen liegt in Form von Bits und Bytes auf irgendwelchen Speichern, als Tinte auf div. Schuldverschreibungen oder entspricht oft nur einer Erwartungshaltung, aber keiner tatsächlicher Werte
Bargeld ist nur noch das Beruhigungsmittel für die "unteren" Klassen.

09:32 von nie wieder spd ..das mit dem "nie wieder.. " hat auch

seine Schattenseiten wie es scheint.
Der gute Varoufakis könnte vielleicht helfen - aber beim Geld ist wie bei anderen Dingen auch, es kommt auf den Blickwinkel an. Bis man sich einen udn den zugehörigen Standpunkt erarbeitet hat, gilt vielleicht einfach, das Banknoten wie Schuldverschreibungen auf Papier gedruckt sind und das ist bekanntlich geduldig.

Kenner oder Könner..?

Wer eine Materie theoretisch kennt, muß nicht automatisch auch ein Könner sein. Insofern fügt sich der Kommentar von Herrn Jackisch ein in die Phalanx diverser Kenner, von denen zwei mindestens drei unterschiedliche Meinungen haben.
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Freilich kann man die Maßnahmen der EZB diskutieren und auch kritisieren. Die wahre Problematik ist allerdings eine insgesamt finanz-, wirtschafts- und gesellschaftspolitische... und damit eine Sache der Politik = Regierungen, die sich nunmehr über dringend nötige Reformen = Rahmenbedingungen einen dicken Kopf machen müssen. Ein "Ausverkauf" ganzer Staaten an finanzstarke Spekulanten würde zu gesellschaftlichen Verwerfungen = Konsequenzen führen, die man sich in der EU wohl lieber nicht vorstellen möchte.
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Deshalb sind jetzt und künftig Könner gefragt, die unabhängig von Parteiengerangel mutig Reformen anpacken und mit gesellschaftlichem Konsens durchsetzen können.

Die EZB hat ihr Pulver längst verschossen

Der Euro wird nicht überlegen, die Frage ist nur wann es crasht.

Fehler

Der Fehler im Kommentar liegt in diesem Satz: " Wenn Corona weiter wütet und ein Ende nicht in Sicht ist"

Das geht völlig an der Realität vorbei. Sowas hätte man vor einem Monat schreiben können, als wir alle Angst hatten, dass sich die Epidemie vielleicht nicht eindämmen lassen würde. Aber heute, da wir wissen, dass social distancing funktioniert? Wir werden keine Millionen Infizierte haben und auch keine Hunderttausende Tote - das ist keine "Hoffnung" mehr, sondern Fakt.

Social distancing ersetzt die Herdenimmunität. Selbst wenn ein Mensch infiziert ist, kann er nun kaum noch andere anstecken, und das wird sich auch nicht mehr ändern.
_

@ The Corona Posting

Die Renten werden auch in Zukunft gezahlt. Was das Geld aber dann wert ist, wird uns vielleicht überraschen. Wenn sich die Altersarmut verdreifacht, wird Flaschensammeln auch nicht mehr funktionieren.

um 10:11 von Michael Klaus Möller

>""Finanzpolitik
nach meiner Meinung nach stellt sich doch eine Frage für was haben wir Verträge und Gesetze gemacht wenn die EZB und die Politiker diese nicht einhalten sondern offen brechen und das auch noch mit dem Segen des EUGH. so leid es mir tut aber ich sehe für die Bürger und den Mittelstand schwarz und das alles nur weil Politiker sich weigern die richtigen Reformen zu machen und die EZB weil Sie ihr Mandat schon lange überschritten hat und die Justiz die diesen Rechtsbruch auch noch duldet bzw. als richtig bezeichnet. auch der Versuch die Schulden andere Staaten zu verallgemeinern zu wollen zeugt nicht gerade Rechtsstaatlichkeit und Verstand der Politiker in den Ländern oder in Brüssel . .... wenn die Politiker und die EZB sowie die Justiz weiterhin Recht beugen zerstören diese die Demokratie und somit den Rechtsstaat"<<.
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100-Punkte! Sehr unangenehm, aber die blanke Wahrheit und ich finde es großartig wenn solche faktenbasierte Kommentare die Diskussion bereichern.

„Mit einem massiven Programm außerordentlicher Maßnahmen brachte sich die EZB sofort in Stellung: Günstige Kredit-Konditionen für Unternehmen, Geld-Spritzen für Banken und eine Erweiterung der Anleihe-Käufe um 750 Milliarden Euro zusätzlich zu (…) - was in normalen Zeiten wochenlange Auseinandersetzungen ausgelöst hätte, wurde so innerhalb kürzester Zeit durchgewunken“/
„Die Struktur dieser Krise ist eine ganz andere als 2008/2009. Kamen damals Banken ins Straucheln, (...) liegt der Kollaps dieses Mal an einem künstlich herbei geführten Einbruch von Angebot und Nachfrage. Nicht Notenbanken sind in erster Linie gefragt, sondern Regierungen“

Das kann man wohl sagen: die EZB hat sich sofort „in Stellung gebracht“.
Wahrscheinlich, damit keiner vergisst, dass das Geld die Welt regiert. Solange die Bürger und ihre politischen Vertreter das offenbar als unabänderlich hinnehmen, wird es ihrer Macht wohl keinen Abbruch tun, dass die Währungshüter die Probleme "mit Geld zuschütteten und (...)"

11:01 von seifensieder

«… es könnte der Zeitpunkt kommen, die EZB den Geldhahn zudreht....
Folgen, welche sich daraus ergeben.....»

Notenbanken drehen keine Geldhähne zu.

Sie versuchen, Währungen stabil zu halten, und den Staaten, für die sie sind, Geldmittel zur Verfügung zu stellen, damit Staaten ihre Aufgaben erfüllen können (bspw. Investitionen, nach evtl. Naturkatastrophen … oder nun bei wirtschaftlichen Folgen von Corona).

Es ist (deutlich) einfacher für Zentralbanken, die nur einem Land sind (USA / JAP), ihre Aufgaben zu erfüllen. Als es bei der EZB der Fall ist, die für den ganzen Euro-Raum für viele Staaten Zuständigkeit hat, deren Wirtschaftskräfte sehr unterschiedlich stark / schwach sind.

Versuch 2

Seit der Finanzkrise, vergibt die EZB Geld für wenig / null Zinsen. Das Problem, auch in Deutschland, war, dass die meisten Bürger keine Kredite aufnehmen wollen oder können. Durch Spekulationen und Geldgier von Reichen, sind die Immobilien-Preise in Deutschland insbesondere im letzten Jahrzehnt immer stärker gestiegen, als die Löhne, wodurch sich der kleine Mann keine Eigentum besorgen konnte. (Auch ein Niedrig-Zins-Kredit motiviert nicht zum Kauf, wenn man einen Kredit über 40 Jahre und mehr abstottern muss). Durch Corona werden nun endlich wieder massenhaft Kredite vergeben. Der kleine Mann wird sich zwar immer noch keine Immobilie leisten können, aber die Geldgeber können sich durch die künstlich erzeugten Inflation wieder auf Kräftige Gewinne freuen. Es gibt einfach kein Interesse daran, dass die Masse wirtschaftlich unabhängig wird, indem sie nicht mehr einen Großteil ihres Lohns für die Miete ausgeben muss.

Nachtrag...

Es ist durchaus verständlich, daß jeder Bürger - vom Leiharbeiter über Topmanager bis zum Kapitalinvestor - sein erreichtes Wohlstandsniveau halten - und erhalten - möchte. Dennoch gibt es im Zeitenlauf immer wieder mal mißliche Gesamtlagen, in denen jeder auch Abstriche hinnehmen muß. Das gesellschaftsverträglich = gerecht ausgleichend - zu handhaben, ist eine ureigene politische Aufgabe. Dazu bedarf es einer gut kommunizierten Strategie mit Konsenspotenzial.
_
Ich bin mir sicher, daß der erste Staat, der es schafft, in gesellschaftlichem Konsens = Gemeinschaftsaufgabe - das allgemeine Anspruchsdenken vernunftgemäß herunterzufahren als Basis für einen gesunden Neustart, dann auch als Staat die Nase vorn haben wird... zum Vorteil seiner Bürger.

10:44 von eine_anmerkung

Zitat:"Der geneigte Leser dieses Berichtes sollte sich parallel mal vor Augen führen was in dieser geschilderten Situation die von den Grünen so favorisierten Corona-Bonds (die unterm Strich nichts andere als Euro-Bonds sind) gebracht hätten. Der geschildeten Entwertungsmaschinerie hätte sich der deutsche Steuerzahler über teurere Kredite entgegenstellen dürfen die so gar nicht in die "Null-Zins" Politik gepasst hätte..."

Hätte, hätte, Fahrradkette... Warum schreiben Sie eigentlich ständig gegen Dinge an, die nach Ihrer eigenen Darstellung gar nicht existieren? Ganz davon abgesehen, dass "Corona-Bonds" sogar vom Institut der deutschen Wirtschaft (auch links-grün?) befürwortet werden. Ihre Obsession gegenüber den Grünen und Ihr Glaube daran, was diese Partei alles angeblich bewirkt hätte (z.B gestern Abgasregeln der EU und der USA) , sind langsam bedenklich.

hans_im_glueck

Wenn die Aktien der Unternehmen ins Bodenlose fallen, dann sind sie, a) nicht solide und b) sie genießen nicht das Vertrauen der Anleger. So einfach ist das, aber man kann es natürlich auch komplizieren.

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