Kommentare

niemand hat etwas gegen Demos...

... aber die zunehmenden Angriffe auf Polizei und Medienvertreter sind nicht zu akzeptieren.
Ebenso sind diese Demos aufzulösen, wenn sich die Demonstranten nicht an die Abstandsregeln halten.
Jeder kann demonstrieren und seine Meinung kundtun, aber es gibt eben Regeln, an die man sich dann zu halten hat.

Widerspruch in sich

„ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Sicherheitsbehörden nun zur Nachsicht angehalten - auch wenn Abstandsregeln verletzt werden. "Sollte man deshalb eine friedliche Demonstration auflösen? Ich habe große Zweifel, ob das verhältnismäßig wäre", sagte Spahn dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

„ Spahn wies aber auch auf die Risiken hin: "Für alle größeren Menschenansammlungen gilt: Wer Abstandsregeln nicht einhält, gefährdet sich und andere, denn gerade dort breitet sich das Virus verstärkt aus."

Wenn andere Menschen durch dieses Verhalten gefährdet werden (Mitdemonstranten, später Arbeitskollegen, Familienmitglieder etc.), ist ein Eingreifen m.M. nach schon verhältnismäßig. Wenn nichts passiert, keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten sind, wird sich an dem Verhalten nichts ändern und womöglich noch ausufern.

Danke!

Ich bin apolitisch, würde aber auch zu einer Demo gehen, wenn ich könnte. Denn als Solo-Selbständige und Alleinerziehende mit zwei Kleinkindern, sehe ich immer noch NULL Unterstützung von der Politik. Nur das lustige Ping-Pong-Spiel. Bund ist nicht mehr zuständig, Land gibt schwammige Vorgaben in "sollte" Form, Träger vor Ort kann entscheiden, was es will, unter anderem die Kitas nach wie vor nur mit 10% zu fahren. Gleichzeitig öffnen die Kitas in einem anderen Bundesland nun komplett ohne Einschränkungen.
Ja, ICH würde mich auch da hinstellen, da ich diese maßlose Ignoranz nicht mehr ertragen kann. Das hat bei mir rein gar nichts mit Terror, Verschwörungstheorien oder ähnlichem zu tun.

Respekt !

Respekt !

Wo ist da der Unterschied?

Ich wüsste nicht, wie und wo ich diese "Meute" differenzieren sollte. Hier harken sich Links- und Rechtsextremisten untereinander in einer Reihe ein, brüllen die selben Dinge und gehen auf Beamte los. WO ist da der Unterschied?
Und wer ohne Abstand, ohne Mundschutz laut alles herausbrüllt, nimmt generell keine Rücksicht auf seine Mitmenschen.
Ich empfehle diesen Herrschaften, doch einfach in die USA auszuwandern, dort haben sie dann einen Präsidenten an ihrer Seite, der noch kräftig mitbrüllen würde. Wäre doch "Sahneschnittchen"!

Die Regierung hat sich

Die Regierung hat sich schlecht verkauft, und behandelt die Menschen wie Waren. Nach der Krise ist doch absehbar, dass der Steuerzahler zahlen soll - ist klar, dass man auch gegen diese Abgaben demonstriert.

Noch immer fehlt mir Selbstkritik und Aufarbeitung. Die Anfänge der Krise waren begleitet von einer Quasi-Vertuschung des Virus, Medien besonders die ARD haben sich hervorgetan, die Nachrichten über den Virus inmitten der übrigen News zu plazieren, als längst allen klar war (Panikkäufe), dass der Virus käme. Und jetzt erlebe ich, wie man den Leuten Vorwürfe macht, sie würden den Virus nicht ernst nehmen? Verantwortung sieht anders aus. Da hätte man von Anfang an, den Menschen mitnehmen müssen - aber man hat echt den Eindruck, es geht eher um die Kontrolle der Menschen. Der Mensch, wie er ist, wie er vielleicht auch Unsicherheit hat, das ist weitgehend egal. Er soll sich nurkorrekt verhalten. Wie in einem Regime (übrigens ein weltweites Phänomen diese Ignoranz)

Lippenbekenntnisse ...

sonst nichts.
Die Grundrechtseinschränkungen werden so weit es nur irgendwie möglich ist nicht zurückgenommen.
Die digitale Überwachung vorangetrieben und rechtlich gefestigt, mit der Begründung "Schutz des Lebens".
Jedes Jahr sterben in Deutschland um ein Vielfaches mehr an MRSA als es Coronatote gibt. Die Niederlande hat wesentlich weniger an Tote und Erkrankte (MRSA) zu verzeichnen. Allerdings eine Frage der Finanzierung von Präventionsmaßnahmen. DIe gleiche Regierung, die jetzt aus "Sorge um Menschenleben" die Wirtschaft an die Wand gefahren hat und das GG außer Kraft gesetzt hat, weigerte sich bis jetzt mit Erfolg diese dringend benötigten Prävenzionsmaßnahmen zu finanzieren. Genauso wenig wie sie sich weigert den Einsatz von Antibiothika, die Hauptverursache von MRSA, in der Massentierhaltung zu verbieten.
Es sind und bleiben Lippenbekenntnisse derer, die fast schon aus Prinzip, jede vernünftige Entscheidung zum Wohl der Bürger bekämpfen.

Corona Leugner, Idioten, Wirrköpfe, Saboteure ....

Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretiker. Das sind die Attribute, mit denen Politik und sekundierende Qualitätsmedien regelmäßig jede noch so qualifizierte Kritik diffamieren.

Da ist der Aufruf der Herren Kretschmer und Spahn überfällig, aber leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Ich würde es begrüßen, wenn diese beiden Politiker ihren Apell zukünftig zumindest schon mal selber beachten würden

Wie wäre ein Gesetz für Demos in Pandemiezeiten?

Wie wäre ein Entwurf, sofern es im gesunden Maße den Umgang mit differenzierter Sicht auf Infektion und Erkrankung regelt, bzw. Werte und Normen, wiederspiegelt, an Wohlwollen aller Menschen ausrichtet und nicht nach sozialen Ständen abwägt, Freiheit und Demokratie als Güter unserer Zeit berücksichtigt? Was nicht sein sollte, dass man mit solch Gesetz einen Meinungsentzug rechtfertigt, ohne Infragestellung, dass Bürger Normen verstehen. Wenn es um Verhältnis der Rechtfertigung geht muss man flexibel reagieren, wenn Existenzen der "schwächeren" anhängen. Schwankende "Statistiken" oder Vorwand genereller Schutz aller Menschen ist keine Rechtfertigung für Freiheitseinschränkungen, solange das Rauchen nicht verboten wird, denn auf jeder Packung steht, Rauchen ist tödlich", Waffen verboten da diese töten, Korruption nicht verfolgt wird, an Bildung, Medizin und Medienerziehung gespart (es wurde wegen Propaganda gemordet" - nur als Hinweis). Nur einige Beispiele. Brauchts ein Demo Gesetz?

Mein Verständniss ...

... für diese spezielle Art der Diskussion hält sich auf Grund der aktuell angespannten Situation in extrem engen Grenzen.
Natürlich ist es richtig, in einer Demokratie offen diskutieren und etwaige Mißstände aufzeigen zu können, dies geht aber auch rein digital.

Dazu ist es im Moment nicht nur unnötig, sondern auch hochgradig unsozial und gesundheitlich gefährlich sich in Massen auf den Straßen zu versammeln und lauthals die zweifellos im Moment notwendigen Einschränkungen der Grundrechte anzuprangern.

Ich halte diese Demonstration für ein Schlag ins Gesicht aller Pflegekräfte und Ärzte, die hier seit Wochen das Gesundheitssystem am Laufen halten, denn mit solchen Massenansammlungen erhöht man wissentlich und mutwillig das Risiko von Ansteckungen und jeder, der weiß, wie sich ein Virus verbreitet kann schnell erahnen, was aus zehn Infizierten innerhalb solcher Menschenmengen in ganz kurzer Zeit wird.

Diskussion ja, aber nicht so, Leute, haltet einfach mal Euren Hintern zu Hause.

Differenzierung tut Not

Ja, man macht es sich leicht: Es kommt jetzt oft so rüber, dass alle oder ein Großteil, die bei den Demonstrationen mitlaufen automatisch links und rechts angesiedelt oder versponnen sind... Es ist so einfach, Schubladen aufzutun und Leute hinein zu legen. Ich selbst habe den Lockdown mitgetragen und denke, auch die Lockerungen sind jetzt in Ordnung. Dennoch habe ich Verständnis dafür, dass Menschen, die echte Angst haben, sich hier zu Wort melden. Den Begriff des "besorgten Bürgers" hat man leider Pediga schon zugewiesen und das ist schade, denn hier bei Corona trifft der zu! Es laufen bestimmt viele mit, die Sorge haben um Arbeitsplatz, Familie, Kinder, die wenigsten sind "spinnert". Doch kleiner wird der Frust nicht, wenn man allerorten hört, dass es einen 2. Lockdown geben könnte. Doch wird der nicht durchsetzbar sein, da Millionen da nicht mehr mitmachen werden - menschlich und wirtschaftlich. Sogar ich selbst ich würde dann auf die Straße gehen, als ums Land "besorgter Bürger".

Krude Mischung

Diese krude Mischung, die sich bei den Demos zusammenfindet, kann man sicherlich differenziert betrachten. Um dann zum Ergebnis zu kommen, dass jede Untergruppierung irgendwie anders nicht ganz bei klarem Verstand ist.

rer Truman Welt

Wer pauschal Demonstrationen verurteilt verlässt den Rahmen unseres Grundgesetzes! Politiker oder Medien, die Demonstranten kollektiv als Rechts- oder Linksextremisten verurteilen, verhalten sich populistisch und tun genau das, was sie selbigen Demonstranten oder Organisatoren vorwerfen.
Wenn eine Demonstration genehmigt wurde, ist sie nicht generell zu verurteilen, sofern sich die Teilnehmer korrekt verhalten. Einzelne, die dieses Verhalten nicht zeigen, dürfen nicht als Beweis dazu dienen, dass alle Demonstranten Chaoten oder sonst was sind. Wer das tut, ob Personen oder Medien, treibt/en genau das, wovor sie gleichzeitig zu warnen meinen. Das ist verwerflich!
Es wurden viele Fehler von der Politik gemacht, es wurde verwirrend kommuniziert, nicht nachvollziehbare Entscheidungen getroffen, Fehler nicht (zeitnah genug oder gar nicht) korrigiert, Menschen in unwürdige Lebensverhältnisse gestürzt oder gleich in den Ruin. Dagegen darf sich gewehrt werden. Das nennt man Demokratie!

Topf???

"Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hat davor gewarnt, die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen "in einen Topf zu werfen". Er respektiere die Demonstrationen."

Ich habe in den Medien noch keine Topf-Berichterstattung gesehen. Nur dass sich höchst unterschiedliche Gruppen mit höchst unterschiedlicher Agenda beteiligen.

Im Topf sehen sich die Demonstranten selbst mit der Behauptung, außer legitimer Kritik an der Regierung gäbe es doch keine andere Agenda im Topf.

Breite Diskussion

Ich finde es gut, dass sich nun auch einige Politiker zu den Protesten und Demonstrationen äußern und diese Positionen nicht von vorn herein "Diffamieren". Denn letztlich geht es doch um eine Bewertung des politischen Fahrplans und dessen Reflexion. Und dazu gehört eben auch, dass man nicht nur in die Tiefe geht, sonder auch in die Breite. Denn Demokratie ("Volksherrschaft") lebt vom Austausch der Meinungsvielfalt.
Es sind "spannende" Zeiten und es tut sich offensichtlich einiges. Es scheint nun alles in Bewegung. Und möglicherweise ist es auch ganz gut, wenn nun viele Dinge hinterfragt werden, wie z.B. die mediale Berichterstattung.
Gut, dass auch "alternative Medien" ein Auge auf die Geschehnisse haben...

wichtiger Schritt zur "Versöhnung"

Differenziere Blick heist zuhören und verstehen wollen - das ist ein wichtiger Schritt, um unterschiedliche Wahrnehmungen und Positionen zusammenzuführen

13:45 von Mondi

in jedem Fall ist es kontraproduktiv,
wenn man einerseits auf Abstand halten pocht, Gesichtsschutz, dazu Restaurants schließt
und auf der anderen Seite Demos veranstaltet, wo tausende komplett ungeschützt zusammenkommen

Es ist "im Westen" allgemein ein Phänomen, ...

.. dass sich die Durchsetzung von Recht und Gesetz auf einzelne Personen konzentriert und bei gewaltbereiten Gruppen eher einen Rückzieher macht.
Wer die G 7- Ausschreitungen in Hamburg oder die unsäglichen Krawalle jeweils zum 01. Mai betrachtet kann sich des Eindrucks nicht erwehren.
Parken sie ohne Parkschein = Knöllchen. Und das wird bis zum bitteren Ende eingetrieben ... ohne Rücksicht. Legen Sie in einer größeren Gruppe einen ganzen Straßenzug in Schutt und Asche werden einzeln dingfest gemachte Täter "mangels Beweise" nicht bestraft. Er hatte zwar nen "Molli" in der Hand, er wurde aber nicht beim Wurf verhaftet (?). Die Eigentumsdelickte ganzer Horden im Hambacher Forst wurden nicht gerichtlich verfolgt ... "verständlicher, ziviler Ungehorsam" ... toll.
Recht ist in D längst nicht mehr Recht ... es gibt halt welche mit mehr Recht ... und welche mit weniger.
Wie kann das erzieherisch vermittelt werden?

Nein, Herr Spahn.

Wer Abstandsregeln nicht einhält, gefährdet vor allem andere; um die Bürger daran zu hindern, sind ja diese Regeln da. Ob er sich selbst gefährdet, muss ich nicht entscheiden - anders herum steht meinem Mitbürger seine alleinige Entscheidung allerdings nicht zu.
Natürlich hat jeder das Recht, zu demonstrieren, und bei vielen Leuten, die nicht wissen, wie's morgen ohne oder mit reduziertem Einkommen weiter geht, habe ich jedes Verständnis.
Aber das bedeutet nicht, die aktuellen Hygieneregeln außer Kraft zu setzen, wie man das bei den Demonstrationen in ganz großem Stil sieht. Und, um es klar zu sagen: Ich möchte niemanden von diesen Demonstranten ohne Mund- und Nasenschutz bei meinem Einkauf oder in der Straßenbahn neben mir haben. Der Staat muss dafür sorgen, dass Hygieneregeln eingehalten werden - und es gibt für den Gesundheitsminister keinen Sinn, seine eigenen Verordnungen zu relativieren und die Politisten vor Ort alleine zu lassen.
Also, Herr Minister: Klare Ansage, klare Kante.

@ realist1234

"Wie wäre ein Gesetz für Demos in Pandemiezeiten?" Am 14. Mai 2020 um 13:45 von realist1234

*
Bloß nicht!
Die Leute halten Abstand und gut ist.
Ansonsten kommt wer weiß was bei solchem Gesetz raus.

Körperliche Angriffe und verbale Beleidigungen gehen generell sowieso nicht. Nicht mit und nicht ohne Demo und völlig egal gegen wen.

@ 13:45 von Mondi

„ Diskussion ja, aber nicht so...“

Ich stimme ihnen vollumfänglich zu. Und sollte man demonstrieren wollen, dann mit Sinn und Verstand, mit Abstand, mit Maske und ohne Polizisten oder Journalisten anzupöbeln oder anzugreifen. Das zeugt nicht von Intelligenz und überzeugt auch niemanden von der eigenen Meinung. Im Gegenteil.

Ach wie schön, dass es auch

Ach wie schön, dass es auch noch Politiker zu geben scheint, die bei diesem Thema differenzieren können. Wer die Videos der Polizeieinsätze gegen friedlich demonstrierende Bürger in Berlin gesehen hat, wird Mühe mit dem Demokratieverständnis unserer Politiker haben. Erst, wenn sich diese Herrschaften auf diesen Demonstrationen blicken lassen, glaube ich ihnen ihre Aussagen.
MfG

rer Truman Welt

Der Staat sollte sich selbst zunächst einmal in die Pflicht nehmen und schauen, was er seit der Wiedervereinigung alleine in der sog. "rechten" Szene mit verursacht, für welche Entwicklungen er dort mit gesorgt hat, für welche Straftaten er dabei mit verantwortlich ist. Ich sage nur: N S U
Die Verwicklung und Verantwortung des BND wurde dabei nie wirklich ganz aufgeklärt. Dazu empfehle ich das Buch ("fiktiven" Krimis) des Fakten recherchierenden Autors Wolfgang Schorlau "Die schützende Hand". Beschäftigt man sich mit den Details der NSU Fakten, ist an seinem Roman kaum etwas fiktiv.
Der Staat hat viele Jahrzehnte gezündelt und jetzt gerät ihm alles außer Kontrolle. Jetzt alle und jeden dafür verantwortlich zu machen ist für mich das Unfaßbare. Viele Politiker haben lange am rechten Rand gebuhlt und dann wurde nach der Merkel-Politik 2015 die AfD so richtig stark. Auch das haben wir der Politik zu verdanken. Also Vorsicht bitte mit Vorwürfen!

@Leipziger59

Das sind ja tolle Alternativen!
Was wollen Sie überhaupt und von wem?
Falls Sie möchten, dass meine Kollegen und Nachbarn ausländischer Herkunft Deutschland verlassen, hätte ich ehrlich gesagt lieber, Sie hielten sich mit ihren Äußerungen zurück!

Das kann richtig eskalieren in der 2ten Hälfte des Jahres...

Das diese Menschen sich an diverse Regeln nicht halten ist zutiefst logisch denn es sind ja auch Maßnahmen, gegen die sie unter anderem demonstrieren...

Der Medien-Journalismus in DE sollte sich einige Gedanken machen, inwieweit er Menschen teilweise sehr pauschal beurteilt/verurteilt...

Das ist nun mal kein neuer Modetrend das ein gewisser Prozentsatz sehr aufgebracht reagieren kann und wird!!!

Wenn "Feinde" zusammen kommen um gegen eine Andere Gruppe zu demonstrieren dann ist mehr als einiges schief gelaufen...

Die Kommunikation ist ein großes Problem denn viele machen sich da keinen großen Kopf was es bedeutet zu über 80 Mio. Menschen zu sprechen...

Ich sage das ganz klar, aus meiner Sicht haben wir ein Problem mit einem Teil des Journalismus und das muss auch, gerade im Bundestag besprochen werden..., es darf einer Machtsäule nicht erlaubt sein die Menschen gegeneinander aufzubringen!!!

Die Annahme, man könnte alles stigmatisieren und ausgrenzen ist unlogisch!!!

Demos gegen Einschränkung

Bei seiner Rede im Bundestag mahnte Spahn aber auch eine respektvolle Debatte über die Maßnahmen an.
###

Eines vorweg. Die Massnahmen die von der Regierung zur Eindämmung der Pandamie getroffen wurden sind Notwendig gewesen ! Das ist den meisten klar. Ich denke bei den Demos vom Wochenende geht es weniger um den Verlust von Grundrechten oder Verschwörungstheorien sondern eher um die Angst der Menschen vor den persönlichen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Denn keiner kann heute sagen welche Folgen das für jeden persönlich noch haben wird... Und das könnte die Politische Landschaft in Zukunft noch weiter verändern als sie ohnehin schon ist...

@Minka04, 13;27 Uhr

Das sehe ich auch so. Wer an Demonstrationen teilnimmt und auf Mindestabstand etc. verzichtet, gefährdet sich, aber eben auch andere. Und diese "anderen" sollten vor Menschen geschützt werden, die sich derartigen bewusst Gefahren aussetzen und in der Folge als Virenträger wie tickende Zeitbomben unterwegs sind. Eigentlich kaum nachvollziehbar, dass ideologisch verblendete Menschen derart chaotisch und unvernünftig handeln...

Herrlich...

wie die Verteidiger der Demonstrationen wie selbstverständlich differenziert betrachtet werden möchten, sich selbst und ihr "Bewegung" aber gegen alle Tatsachen als homogene Masse sehen. Um dem eigene Anliegen einen Anschein von Größe und Akzeptanz zu geben, ist man tatsächlich auch bereit mit noch so widerlichen und lächerlichen Gestalten Seite an Seite zu stehen und sich von ihnen vereinnahmen zu lassen.

Immer der gleiche Fehler

Schon bei Pegida wurde anfangs gesagt, das da einige Vernünftige dabei sind, deren Meinung auch wichtig ist. Kretschmer hatte auch damals Sympathien. Jetzt erscheint es wieder so zu sein, das Kretschmer Verständnis hat, für Verschwörungstheorien und Radikale. Wenn es Gemäßigte in diesen Gruppen geben sollte, tolerieren sie Verstöße und Gewalt gegen Polizei und Gesetz. Hr. Kretschmer Ist ja bekannt für seine Doppelstrategien. Und die ist oft sehr rechtslastig.

14:02 von H. Hummel

Recht ist in D längst nicht mehr Recht ... es gibt halt welche mit mehr Recht ... und welche mit weniger.
.
das haben sie - meine ich - richtig erkannt
G7 oder Hambacher Forst ist ein gutes Beispiel
manche glauben ihre eigenen Regeln aufzustellen zu dürfen
ob Reichsbürger oder diese Klientel
aber es ist nicht neues !
wer wird bestraft wenn er nach nem Fußballspiel nen Autokorso veranstaltet ?
selbst ne Autobahn lahmlegen bei ner Hochzeit zählt als orientalische Eigenheit
der Staat verliert an Respekt und Glaubwürdigkeit

So richtig kann

kann ich die Sprüche von den beiden Herrn jetzt nicht verstehen, Demos gegen den Pandemie Schutz und den daraus resultierenden Vorschriften, sollen Alle Menschen schützen.
Das scheint denen die auf die Straße gehen, nicht ganz klar im Kopf zu sein.
Das Beide das tolerieren wollen, finde ich persönlich nicht so toll.
Um die 80 Prozent der Bürger tragen alles mit, und eine Handvoll Chaoten zwischen links und recht passt das nicht.
Auch das ließe sich in einem Pandemie-Gesetz regeln, aber natürlich nur wenn man will.

@ Leipziger59

Ich halte zwar reichlich wenig von der Innenpolitik der Regierung aber bevor ich die AFD wähle, wähle ich lieber die Partei Bibeltreuer christen.

Natürlich hat er recht.

Alles, was die Maßnahmen in Frage stellt wird in einen Topf geworfen. Tut mir leid, aber ich trage die Masken NICHT weil ich eine Ansteckung befürchte, sondern nur wegen der Vorschrift. Täglich in der Bahn, wöchentlich beim Einkaufen. Ansonsten nicht. Und Hygieneregeln sind mir egal. Das ganze ist doch ein schlechter Witz die Kommentare hier von weltfremden Dauerschreiberlingen ohne Bezug zur Realität. Man kann ein Volk nicht einsperren. Man kann akzeptieren, dass es Krankheiten und Risiken gibt. Auch das Risko zu sterben. Wer das nicht will, soll sich in Watte einpacken und unter seiner Maske ersticken.

@OrwellAG, 13:42 - Regierung hat Krise gut gemeistert

Deutschland mit einem "Regime" gleichsetzen zu wollen, ist ganz schön harter Tobak und ein Affront gegen die Menschen, die in einem Regime leben mussten bzw. leben müssen. Menschen werden in Deutschland doch auch nicht "wie Waren behandel". Wie kommen Sie denn auf einen solchen Gedanken? Die Kanzlerin hat den Bürgern bittere Wahrheiten verkauft - das war ehrlich und notwendig. Die Bürger haben dies beherzigt und unser Land wird nun dafür belohnt. Deutschland ist bisher besser durch diese epochale Panderie gekommen, als andere. Aber das scheint Sie gar nicht zu freuen. Statt dessen verbreiten Sie die üblichen AFD Verschwörungstheorien. Sorry, aber damit ist politisch kein Blumentopf zu gewinnen. Unser Land braucht "Kümmerer", die anpacken, auch kritische Geister, aber keine Dauernörgler, die nur den politischen Nutzen darin suchen, dass sie unser Land destabilisieren wollen. Schauen Sie nach USA, nach England, Brasilien, dann sehen Sie, was Fake-News und Vertuschung anrichten können.

@wenigfahrer

Der aufschrei dagegn wird immer größer die Minderheit wächst. Und nicht alle sind chaoten.

14:16 von Adeo60

Eigentlich kaum nachvollziehbar, dass ideologisch verblendete Menschen
derart chaotisch und unvernünftig handeln...
.
wer sonst als "ideologisch verblendete Menschen" reagieren unvernünftig
wer weniger idiologisch denkt, sein Hirn einschaltet, reagiert anders

Uns wurde so viel Angst

Uns wurde so viel Angst gemacht, v der Politik und der Wissenschaft gleichermaßen. Wie oft wir „ das Schlimmste steht uns noch bevor "hören mussten, bin kein Sigmud Freud aber das Angst und Wut korrelieren ist nicht unbekannt. Kann die Erfahrung von Frau Stern nur bestätigen. Kenne einige gebeutelte ,kleine Einzelhändler / Selbstständige die trotz gr. Versprechen aus dem Bundestag „Wir lassen Niemanden hängen“ nicht einen Cent bekommen haben. Gedanken macht man sich eh nur um Bundesliga, Krankenpflage-Bonus und Autoindustrie.....Ein Teil der Stamm- Kundschaft hat nun Gefallen gefunden, bequem vom Sofa aus den gierigen Onlineriesen wie Amazon & Co das Geld in den Rachen zu werfen und bleibt dem Einzelhandel fern ,der es auch ohne Corona durch den Onlinehandel schon schwer hatte. Der andere Teil der Kundschaft hat selbst kein Geld.....da kann man nur wütend werden....

Differenzierung ist natürlich richtig,

aber dann erwarte ich von meinem Landesvater auch, klar zu benennen, was nicht differenziert zu betrachten ist. Das ist zunächst die Tatsache, dass viele dieser "Demos"(siehe Pirna)nicht angemeldet sind und waren. Damit sind sie so lange nicht zu dulden, bis sie ggf. noch während der Versammlung angemeldet werden. Ansonsten sind diese Versammlungen aufzulösen. Und wenn Herr Kretschmer dann noch mit keinem Wort die verletzten Regeln und nicht einmal die Gewalt gegen seine Polizisten erwähnt, dann beschleicht mich das Gefühl, dass er schon wieder nur Angst vor Stimmenverlust hat. Denn ein hoher Prozentsatz der Teilnehmer steht der AfD sicher näher als der CDU. Und wenn Herr Spahn meint, wegen einer Verletzung der Regeln sei solch eine Veranstaltung wegen Fehlens der Verhältnismäßigkeit nicht aufzulösen, dann bin ich auf seine Reaktion gespannt, wenn andere besorgte Bürger ohne Maske einkaufen und sich mit Gewalt gegen den Rausschmiss stemmen...

um 13:50 von Klartexxter

"...Doch kleiner wird der Frust nicht, wenn man allerorten hört, dass es einen 2. Lockdown geben könnte. Doch wird der nicht durchsetzbar sein, da Millionen da nicht mehr mitmachen werden - menschlich und wirtschaftlich. Sogar ich selbst ich würde dann auf die Straße gehen, als ums Land "besorgter Bürger"."

——————————

Selbst dann, wenn ein 2. Lockdown veranlasst werden muß, weil es bei Massendemos (Sie unterstellen, "Millionen" würden dann "nicht mehr mitmachen" bei den Beschränkungen) zu ANSTECKENDER Begeisterung käme für "zivilen Ungehorsam"?

Ich hoffe für Sie und vor allem für Andere, daß dies nur ein Gedankenspiel aus dem Bauch heraus ist. Der Virus macht nach den bisherigen Erkenntnissen keine Ausnahme bei Leuten, die gerne Schwellenangaben dazu machen, ab wann sie die Nase voll haben. Volle Nasen sollen sogar sehr anziehend sein für sie.

@ 14:16 von Adeo60

„ Und diese "anderen" sollten vor Menschen geschützt werden, die sich derartigen bewusst Gefahren aussetzen und in der Folge als Virenträger wie tickende Zeitbomben unterwegs sind“

Leider ist diese Art des Rebellierens eine Art Russisch Roulette Spiel mit dem Leben anderer. Wen erwischt es von den Demonstranten, wen steckt ein unbewusst infizierter Demonstrant an. Der Vorteil beim Russisch Roulette ist, dass man die Waffe sieht, mit der auf einen gezielt wird. Hier nicht. Man weiß es erst, wenn man Symptome entwickelt und womöglich unwissentlich auch schon viele andere infiziert hat.

@kleiner Muck2012, 14:08

Die Polizei hat sich bei den vergangenen Demos sehr zurückgehalten, obwohl massenhaft gegen Abstandsregeln verstoßen und Teilnehmer bedrängt wurden, keine Sicherheitsregeln einzuhalten. Wenn dann noch mit Steinen geworfen und andere Formen von Gewalt ausgeübt werden, hat das mit einer friedlichen Demonstration nichts mehr zu tun. Kein Politiker und kein vernünftig denkender Mensch wird sich in Gefahr begeben und an solchen Demonstrationen teilnehmen wollen. Das lohnt die Mutprobe nicht.

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Die Moderation

14:35 von Meisengeige

wenn andere besorgte Bürger ohne Maske einkaufen
-
wäre es denen zu verdenken ?

@ 14:24 von unterschicht2

„ Und Hygieneregeln sind mir egal.“

Eigentlich hält man sich doch als Mensch sowieso an Hygieneregeln, oder? Man wäscht sich doch auch vor Corona die Hände, z.B. nach dem Toilettengang. Man niest oder hustet doch keinem absichtlich ins Gesicht, das würden sie doch auch nicht wollen oder dass ihnen jemand die Hand gibt, in die er vorher hinein geniest oder gespuckt hat. Also, alles gut, wie vorher.

Auch wenn man nicht einer Meinung ist

Bitte auch bei Demos Abstand halten. Solange man dieses Virus nicht wirklich kennt. Jeden Tag lernt man Neues über dieses neue Virus.
„ Bei rund 80 Prozent der untersuchten Todesfälle zeigte sich Sars-CoV-2 als Multiorganvirus. Das sei auch ein Grund für die vielfältigen Symptome der neuen Krankheit, so Huber. Der Befall der Organe sei vermutlich die Ursache dafür, dass Covid-19-Erkrankte häufig Auffälligkeiten im Urin aufwiesen.

"Zudem könnte dies die extrem hohe Rate von bis zu 50 Prozent an akuten Nierenversagen bei Covid-19-Patienten erklären", sagte Huber. Rund ein Drittel der an Covid-19-Erkrankten, die auf Intensivstationen behandelt werden, bräuchten eine Dialyse, sagte Huber.“
(Quelle: ndr)

@ Klartexxter

...Doch kleiner wird der Frust nicht, wenn man allerorten hört, dass es einen 2. Lockdown geben könnte.

Wenn er notwendig ist, setzt die große Mehrheit der Vernünftigen ihn gegen die Minderheit der scheinbar Gefrusteten durch. Was sein muss , muss sein.

Einfach auflösen

Wenn ohne Vorwarnung unf ohne Grund einfach auf Pressevertreter oder Polizisten eingedroschen wird, dann sollte die Demo auch sofort robust aufgelöst werden. Dann ist der Spaß zu Ende. Diese Respektlosigkeit und diese blinde Wut hätte es früher nie gegeben.

Entscheidungen erscheinen dem gebildeten Bürger unsinnig

Nehmen wir mal die Zahl 50 Fälle pro 100.000 Einwohner, die von der Politik als Grenze zur Nachverfolgung gewählt wurde. Die Gesundheitsämter versuchen dann alle Kontakte nachzuverfolgen, damit sich die 50 Fälle nicht exponentiell vermehren. Bei einer Dunkelziffer vom 10-fachen (Heinsberg-Studie) hätte man aber noch 500 Fälle von denen man gar nichts weiß und die sich dann exponentiell vermehren. In der Phase als wir noch einen fast exponentiellen Anstieg in Deutschland hatten, verdoppelte sich die Zahl der Fälle alle 2-3 Tage. Jetzt rechnen wir mal der Einfachheit halber mit einer Verdoppelung alle 3 Tage, d.h. in 30 Tagen finden 10 Verdoppelungen statt. Das heißt in einem Monat vermehren sich die 500 unerkannten Fälle auf 512.000 Fälle. Welchen Nutzen hat dann die Nachverfolgung von 50 Fällen? Das erscheint doch eher so, als wenn man einen Waldbrand mit einer Gießkanne löschen möchte. Nur wenn ständig alle 82 Mio gestestet werden, macht Nachverfolgung wirklich Sinn.

13:54 von Lesewütiger

>>Gut, dass auch "alternative Medien" ein Auge auf die Geschehnisse haben...<<

Sie meinen sicherlich RT, PI-News und Ähnliche.

@ralf1123, 13:45 Uhr

Es trifft nicht zu, dass qualifizierte Kritik mit dem Etikett Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretiker ummantelt und diffamiert wird. Aber wenn friedliche Demonstranten von Rechts-bzw. Linksextremisten bedrängt werden, auf Sicherheitsvorkehrungen zu verzichten, wenn Hass und Hetze im Stile der berüchtigten Pegida-Aufmärsche gestreut werden, dann ist dies einfach inakzeptabel. Da kann niemand wegsehen und es hätte auch Herrn Gauland gut zu Gesicht gestanden, wenn er die Demos nicht pauschal begrüßt, sondern einzelne Missstände deutlich kritisiert hätte. Ich habe im übrigen noch nie gehört, geschweige denn erlebt, dass man in Deutschland seine Meinung nicht frei äußern durfte. Von daher betreffen die Statements von Spahn und Kretschmer tatsächlich Selbstverständlichkeiten.

14:22 von Sisyphos3

>>selbst ne Autobahn lahmlegen bei ner Hochzeit zählt als orientalische Eigenheit
der Staat verliert an Respekt und Glaubwürdigkeit<<

Diesmal verbreiten Sie eine Unwahrheit. Die Polizei ermittelt in diesen Fällen sehr wohl und kassiert auch schon mal Führerscheine.

14:09 Meinung zu unse...

Ihren Kommentaren nach zu urteilen, schieben Sie ebenfalls alles Negative in Ihrer Sichtweise auf Merkel und die jetzige Regierung. Ist sie gar auch an Corona schuld?
Sie brodeln gegen die rechte Szene, aber mit Verlaub, dem wurde und wird hart nachgegangen.
Die linke Szene halte ich ebenfalls für gewaltbereit und sollte nicht aus den Augen verloren werden. Schließlich haben die keine Narrenfreiheit, auch wenn man manches mal da so des öfteren den Eindruck hatte (Hambacher Forst, G7 Hamburg etc.).
Und wo hat der Staat denn eigentlich viele Jahrzehnte gezündelt?

14:24 von unterschicht2

>>Man kann ein Volk nicht einsperren.<<

Warum schreiben Sie so einen Unfug?
Das "Volk" war zu keinem Zeitpunkt eingesperrt. Wessen Betrieb nicht geschlossen war konnte zur Arbeit, man konnte jeden Tag einkaufen und wer Lust hatte konnte jeden Tag spazieren gehen.

Kein Verständnis bei mir.

Ich verstehe mal wieder nicht.

Entweder man findet die Corona-Maßnahmen richtig, dann hat man für die Demonstrationen auch kein Verständnis.

Oder man hat für die Demonstrationen Verständnis, dann müssten sich Kretschmer und Spahn ja vehement dafür einsetzen, die Corona-Maßnahmen schnellstmöglich zu beenden!

Wenn Menschen (meist Politiker) die Corona-Maßnahmen unterstützen und trotzdem "Verständnis" haben, muss ich den Schluss ziehen, dass diese ihre Mitbürger wie kleine Kinder betrachten, denen bedauerlicherweise der Einblick in höhere Wahrheiten abgeht, denn man selbst natürlich besitzt.

Immer die gleichen Fehler

Erst nennt man Rechtsradikale "besorgte Bürger" jetzt verharmlost man Verschwörungsmysthiker, Reichsbürger und Rechtsradikale.
Das führt wieder in eine ganz üble Richtung und alle die sich vernünftig verhalten dürfen bei der 2. Infektionswelle die Zeche zahlen.

@Meisengeige - 14:35

"Das ist zunächst die Tatsache, dass viele dieser "Demos"(siehe Pirna)nicht angemeldet sind und waren. Damit sind sie so lange nicht zu dulden, bis sie ggf. noch während der Versammlung angemeldet werden. Ansonsten sind diese Versammlungen aufzulösen."

Ich teile Ihre Feststellungen und nehme ebenfalls wahr, dass die Demokratie sich im Zeichen der Pandemie wirklich bewähren muss.

Wenn bei diesen Demos über Anmeldemodalitäten hinaus das Ignorieren von Masken- und Abstandspflichten noch bewusst als Protestelemente zelebriert werden, stelle ich mir die Frage: Welche Art von Differenzierung da anzulegen ist und wie das noch ernst genommen werden soll?

Wir müssen uns bei allem Frust über die Entbehrungen klar machen, dass da die Feinde der Demokratie mit unterwegs sind, die nun jede Fehlerhaftigkeit für ihre Agitation nutzen.
Wenn man dann noch sieht, wie der Schuss der Verschwörung sogar einige Bischofsmützen durchschlägt, muss unsere Demokratie enorm wachsam bleiben.

@Mondi

Danke, Sie bringen es auch den Punkt.
Gefährdet werden durch die grenzenlose Dummheit und den Egoismus auch Verkäufer(innen), die Kräfte in den Schulen und Kitas, r die langsam wieder versuchen in den Normalbetrieb zu kommen, im Prinzip wird jeder durch dieses rücksichtlose Verhalten gefährdet. Dieses Verhalten ist schlicht asozial.
Nur mit diesen Aluhutträger, die sie meinen, kann man leider nicht diskutieren. Deren Motte lautet *meine Meinung steht fest, man verwirre mich nicht mit Tatsachen*.

Man sollte sich nicht vor den Karren anderer spannen lassen

Ich glaube, dass einige der Initiatoren mit ihren Widerstandsbewegungen rein egoistische Motive haben. Wenn z. B. ein Großverdiener sich sorgt, weil er durch Corona nun statt z. B. 150000 Gewinn pro Jahr "nur" noch z. B. 70000 Gewinn pro Jahr macht, so ist das ein Jammern auf sehr hohem Niveau. Ich würde mich dessen Widerstandsbewegung nicht anschließen.
Man sollte sich m. E. die Initiatoren und deren Motive genau ansehen, wenn man sich vor deren Karren spannen lässt.
Im übrigen sollten solche Demos nur erlaubt sein, wenn sich alle Teilnehmer an die Regeln, die für alle Deutschen gelten, auch halten.

Demonstrationsfreiheit

Jeder kann demonstrieren. Auch gerne gegen Dinge, die ich für falsch halte. Und wenn dabei jemand verkündet, es gäbe gar keine Viren oder die Illuminaten hätten Corona erfunden, soll das so sein. Ersteres ist zwar keine Meinung, sondern schlicht sachlich falsch, aber was solls.

Aber warum zum Teufel kann man sich nicht an Regeln halten. Die Reisebürodemos gestern schafften das doch auch, ihr Anliegen ohne Pöbeleien und Regelverstöße zu verbreiten.

Was spricht gegen Maskenpflicht? Wenn ich mit dem Motorrad fahre gibt es eine Helmpflicht. Und wenn ich mich daran nicht halte gefährde ich mich nur selbst, niemand anderen. Schränkt das meine Freiheit ein? Streng genommen ja, genau wie Tempo 30 vor dem Kindergarten usw. Wollen demnächst auch noch Leute für die totale Freiheit im Verkehr protestieren.

@Gaisenpeter

Genau wegen der nicht erkannten Infizierten sind die "Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung" beschlossen worden. Und die Zahl der Neuinfektionen sind eben wegen der Maßnahmen rückläufig. Erkannte Infizierte sind in Quarantäne und stecken theoretisch niemanden mehr an. So wird ein Schuh draus.

Unter dem Deckmäntelchen der Demonstrationsfreiheit

Wenn ich mir die Videos dieser Tage aus Pirna anschaue (wo ein 'Demonstrant' feige von hinten auf einen Polizeibeamten losstürmt und ihn tritt, während die Umstehenden laut Beifall klatschen und hohlköpfig irgendwelche Parolen grölen) oder auch die aktuellen Videos von den Demos gestern Abend, dann habe ich den Eindruck, dass es diesen Leuten nicht um die Artikulation ernsthafter Sorgen geht, sondern schlicht um Krawall. Hier geht es nicht wirklich um Corona. Sondern hier soll unter dem Deckmäntelchen der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit auf übelste Weise politische Stimmung gemacht werden gegen die Maßnahmen einer Regierung, die diese 'Demonstranten' 1. sowie nie gewählt und 2. schon immer abgrundtief gehasst haben. Und dennoch gelten die beschlossenen Maßnahmen ohne Ausnahme auch für diesen Personenkreis!
Das aggressive Gewaltpotential, das auf den Videos erkennbar wird, ist schon erschreckend und es kann einem angst und bange um unseren Staat und unsere Demokratie werden!

@ Jacko08 (13:34)

>>Wo ist da der Unterschied?

Ich wüsste nicht, wie und wo ich diese "Meute" differenzieren sollte. Hier harken sich Links- und Rechtsextremisten untereinander in einer Reihe ein, brüllen die selben Dinge und gehen auf Beamte los. WO ist da der Unterschied?
Und wer ohne Abstand, ohne Mundschutz laut alles herausbrüllt, nimmt generell keine Rücksicht auf seine Mitmenschen.
Ich empfehle diesen Herrschaften, doch einfach in die USA auszuwandern, dort haben sie dann einen Präsidenten an ihrer Seite, der noch kräftig mitbrüllen würde. Wäre doch "Sahneschnittchen"!<<
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Sie brauchen nicht erst fragen. Sie können nicht untescheiden was offensichtlich ist.
Wo/wie sehe ich was? Oder: wie kann ich lernen zu unterscheiden, sollten Sie sich und noch ein paar andere Dinge fragen.
Ich empfehle Ihnen nicht einmal Kaffee und Törtchen, könnte Sie noch mehr aufregen. Bleiben Sie bequem.

Verständnis mehr als angebracht

Angesichts der Tatsache, dass im Verlauf dieser Virus-Krise elementare Grundrechte nicht einmal von den Parlamenten, sondern von der Exekutive(!) - aufgrund einer "Generalvollmacht" im Infektionsschutzgesetz - ausser Kraft gesetzt wurden, ist das Verständnis für die Proteste mehr als angebracht. Dabei ist auch zu bedenken, dass die Demonstrationen erst mal vor dem Bundesverfassungsgericht erkämpft werden mussten (z. B. in Stuttgart) und aufgrund der Auflagen (z. B. max. zweistellige Zahl der Teilnehmer usw.) sowieso am Rande der Lächerlichkeit ablaufen (müssten). Wenn mir das alles jemand vor der Corona-Krise vorausgesagt hätte - den hätte ich ja glatt für einen Verschwörungstheoretiker, einen Spinner (O-Ton Kramp-Karrenbauer: Demonstranten "glauben auch, dass die Erde eine Scheibe ist") oder für einen Rechtsextremisten gehalten!

@ Am 14. Mai 2020 um 16:24 von rossundreiter

Zitat: "Entweder man findet die Corona-Maßnahmen richtig, dann hat man für die Demonstrationen auch kein Verständnis."

Wieso das denn. Ich finde die Maßnahmen (weitgehend) richtig, aber natürlich habe ich Verständnis dafür, wenn Menschen, so es geht, ihre Grundrechte wahrnehmen. Es muss doch nicht jeder m.M. teilen.

Zitat: "Oder man hat für die Demonstrationen Verständnis, dann müssten sich Kretschmer und Spahn ja vehement dafür einsetzen, die Corona-Maßnahmen schnellstmöglich zu beenden!"

Auch falsch. Nur weil ich und andere Verständnis dafür haben, dass Menschen Ihre Grundrechte wahrnehmen möchten, muss ich doch nicht deren Meinung teilen.

Art. 2 GG erfasst doch das Dilemma:
"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich...

Da ist der Spagat nicht immer ganz einfach.

Demonstranten sind generell

Keine Covid 19 Virenträger.
Würde mehr getestet ( und das nicht nur auf kosten der KK) hätten wir bereit einen besseren Überblick bekommen.
Nach dem heutigem Gesetzt werden die restlichen Reserven der KK geplündert sein.
Uns werden Beitragssteigerungen von 2 bis 3 % ins Haus stehen.
Die Regierung hatte schon im März von Antikörpertest gesprochen und bis heute ist nicht passiert.
Wer demonstrieren will soll das auch tun! Es wäre gut alle vorher zu testen um sein Recht ohne beleidigt zu werden wahrzunehmen.

aufgelöst werden, wenn sich die Teilnehmer nicht an die Regeln halten.
Ferner wäre ich dafür, dass die Teilnehmer, falls sie sich nachweislich auf einer Demo anstecken, ihre Krankheitskosten und Folgekosten auch selbst tragen.
Es kann nämlich nicht angehen, dass sich andere Menschen an die Regeln halten und diejenigen, die dazu nicht bereit sind, im Falle einer Infektion auf Kosten der anderen behandelt werden.

Sozialpaket = guter Ansatz

Hinter allen Demonstrationen (auch den seit Jahren stattfindenden) stecken eigentlich wirtschaftliche Nöte und Ängste. Nur betrifft es jetzt neuerdings auch Teile des Mittelstands. Die "Schwachen" der Gesellschaft wurden schon vor Jahren von rechten Gruppen instrumentalisiert und haben über die ständige dogmatische Wiederholung der Sündenbock-Theorien und eigentliches Anliegen längst vergessen und sind jetzt leider Argumenten kaum noch zugänglich.
Den "neuen" Mittelstandsdemonstranten werden nun ebenso Sündenböcke präsentiert.

Heute wurde das 2. Sozialamt verabschiedet mit Erhöhung des Kurzarbeitergeldes. Das ist die richtige Handlungsrichtung. Man könnte das ausweiten auf andere Gesellschaftsgruppen, deren ursprüngliche Not wirtschaftlich ist.

@Leipzigerin

Sie schreiben: Deshalb wählen wir lieber die AfD anstatt die CDU. -
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Gibt es denn nur diese beiden Parteien?
Ich würde weder die eine noch die andere Partei wählen.
Die AfD nicht, weil ich weiterhin in einer Demokratie leben will und als Frau nicht das Heimchen vorm Herd, das kocht und viele Kinder kriegt sein will und ich gegen eine Senkung des Spitzensteuersatzes bin und die CDU wähle ich nicht, weil sie die Reichen vertritt, weil sie eine schlechte Rolle in dieser Pandemie-Krise spielt (zB. 14 to Schutzmaterial an China abgibt, wo es hier an allen Ecken und Enden fehlt, keine Vorsorge trotz frühzeitigen Warnungen getroffen hat, etc).
Aber es gibt ja noch andere Parteien, die Politik für den sog. kleinen Mann machen.

Aussagen von Politikern

Erschrecken mich dieser Tage. Diese fordern das Menschen die sich nicht Impfen lassen (sobald diese da sind) nicht reisen dürfen oder in Restaurant gehen können!
Für mich ist das schon keine Nötigung sondern grenzt an Erpressung.
Aber von den Medien kommt kein Aufschrei mehr. Das kann ein Grund für die Demos sein! Die Presse berichtet nicht mehr kritisch! In den Talkrunden herrscht auch nur noch Friede Freude Eierkuchen.

@13:51 von karwandler

haben Sie nicht? Jetzt bin ich doch etwas verwundert, da Sie das Geschehen hier doch sehr intensiv zu verfolgen scheinen.
Daher gehe ich davon aus, dass Sie den Bericht "Einfache Erklärungen, klare Feindbilder" gelesen haben.
Was u.A. Frau Thoms vom SWR da macht ist nämlich genau das, was Sie schreiben, dass es bislang nicht vorgekommen ist.
Stimmt es ist nicht ein Topf, sondern mehrere. Rechts, Links und Spinner. "Augenzeugen berichten aus Berlin von einer Mischung aus Rechtsextremen, Esoterikern und älteren Linksradikalen" im Nebensatz wird dann erwähnt, dass es auch Teilnehmer/innen ohne Zuordnung gegeben hat.
Der Bericht ist vom ersten bis zum letzten Wort auf Schubladendenken und Verunglimpfung der Demonstranten ausgelegt, bis hin zu antisemitischer Grundhaltung.
Da steht kein Wort von Menschen die einfach nur Angst um Ihre Existenz und ihren Arbeitsplatz haben, nichts von Müttern die wegen Kinderbetreuung am Rande sind etc.

16:33 von dr.bashir

>>Demonstrationsfreiheit
Aber warum zum Teufel kann man sich nicht an Regeln halten.<<

Regelverstöße und Provokation gehören zu einer gescheiten Demonstration bedingt dazu. Klar, man will Aufmerksamkeit, Presse und seinem Anliegen Gehör und Verbreitung verschaffen. Da gibts viele gute und akzeptable Beispiele bei denen auch Unbeteiligte Umstände und gewisse Nachteile in Kauf nehmen müssen.

Der Unterschied zu diesen "besorgten Bürgern", die absichtsvoll das Abstandsgebot nicht einhalten um zu provozieren besteht darin, dass Sie damit andere Mitbürger gefährden. Die tatsächlich um Bürgerrechte bemühten missachten das Gebot der Solidarität innerhalb der Gesellschaft. Anderen gehts um ganz was anderes, nur nicht um die Corona bedingten Einschränkungen.

Wie soll ich denen die Redlichkeit ihres Anliegens abnehmen, wenn sie dabei auch meine körperliche Unversehrtheit gefährden?

Differenzierung

Endlich sind da mal 2 Herren, Kretschmer und Spahn aufgewacht. Es kann nicht sein, das, nur weil eine Demonstrationsveranstaltungen von Verschwörungstheoretikern und politisch Extremen Randgruppen unterlaufen wird, das diese dann auch gleich mit denen auf ein und dieselbe Stufe gestellt wird. Herrn Beuth warnt vor Rechts- Linksextremistischen Gruppierungen. Es sollte sich besser mal die Frage stellen, warum es zu solchen Gruppierungen kommt….. Dummheit allein kann es nicht sein. Egal, Demonstrationen fördern die Diskussion. Gleichschaltung, das war einmal…..

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