Ihre Meinung zu: Corona: 2020 droht Steuerloch von mehr als 81 Milliarden

14. Mai 2020 - 15:30 Uhr

Die Belastungen durch die Corona-Pandemie drohen ein gewaltiges Loch in die Finanzplanung von Bund, Ländern und Kommunen zu reißen. Steuerschätzer sagen ein Minus von mehr als 81 Milliarden Euro voraus.

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Kommentare

Was macht man da?

Plant man den Haushalt neu?
Und dabei wurde jetzt Geld verteilt.
Es geht dann nur über Neuverschuldung?

Na dann her mit coronabonds.

Na dann her mit coronabonds. Mal sehen, was die anderen sagen, wenn WIR Schulden umverteilen wollen.
81 Milliarden Ausfall? Peanuts gegenüber unseren nicht geschlossenen Steuervermeidungsmöglichkeiten.(Panama, cumex, ...) Da mal drangehen und milch und Honig fließen von alleine.
Auf auf, Olaf. Einfach mal machen.

was soll´s
die Frau Bundeskanzlerin sicherte uns ja zu
keine Steuererhöhung
von daher sollte man die Sache gelassen sehen
werden die Schulden eben steigen
nach allgemeinem Tenor hier im Thread
ist das ja unerheblich
ganz anders als im "normalen" Leben
wo man die irgendwann zurückzahlen muss

Folgen der Corona Pandemie

Die finanziellen Belastungen kommen nicht durch die Corona Pandemie, sondern sind primär die Folgen der Entscheidungen der Politik.
Leider wird in den Medien alles auf COVID-19 abgewälzt, als sei die Maßnahmen unvermeidlich gewesen. Sich hinter der Pandemie zu verstecken, mag aus Politikersicht angebracht sein.
Andere Entscheidungen hätten andere Auswirkungen gehabt. Ob der gegangene Weg gut sein wird, ist aus meiner Sicht sehr zweifelhaft.

Steuerloch von mehr als ....

wat schön, ein Steuerloch... ja dann werden wir es wohl oder übel füllen müssen. Also futtern um die Wette, damit man es befüllen kann...

Alles halb so wild

81 Milliarden? Das packen wir leicht. Eine grundsolide Volkswirtschaft kommt damit relativ gut zurecht. Deutschland und die gesamte EU werden die Krise um Längen besser meistern als andere Länder, etwa Russland oder die USA. Ganz zu schweigen von Schwellenländern wie Brasilien.

Steuerloch

Nun dass es ein riesiges Steuerloch geben wird war abzusehen das ist keine Überraschung.
Aber es wird auch Euro-Löcher bei den Krankenkassen sowie Pflegekassen geben sowie bei den Arbeitsämtern. Sind diese Mindereinnahmen versus Mehrausgaben auch schon berechnet?

Keine Überraschung

Das war doch vorauszusehen, also keine Überraschung. Vielleicht wagen Habeck und Roth von den Grünen jetzt wieder einen Anlauf mit Ihren Coronabonds und schichten noch einige hundert Milliarden drauf (Schulden)? Schliesslich werden ja unsere EU-Partner auch Steuerausfälle haben?

Es war eigentlich klar, dass

Es war eigentlich klar, dass nach den hohen Steuerrückflüssen der vergangenen Jahre nun ein tiefer Einbruch für die öffentlichen Haushalte kommen würde.

81 Miliarden minus...

…. Vermögensabgabe, Spitzensteuersatz hoch, Großteil des öffentlichen Dienstes auf 30 Stundenwoche ohne Lohnausgleich, dafür Entschlackung von Verwaltungsexzessen, Beamtenbesoldung kürzen, Pensionen und Renten kürzen.

Unerträglich

Angesichts der vielen zehntausend Toten allein in Europa finde ich es langsam unerträglich, dass nur noch wirtschaftliche Interessen im Fokus der Debatte stehen.
.
Corona ist nicht einmal ansatzweise überwunden, es gibt keine allgemeine Immunität, es gibt weder ein Medikament noch eine Impfung, und das Virus ist weiterhin, mitten unter uns.
.
Nun soll es plötzlich wieder ausreichen, sich ein paar Mal mehr als normal die Hände zu waschen, ach ja, und zwei Meter Abstand, falls das geht.
.
Hauptsache, die Wirtschaft kann wieder hochfahren, die Fußballligen die für dieses Jahr noch ausstehenden Multimillionen scheffeln - nach mir die Sintflut, und wenn es so weitergeht, dass nicht Virologen, sondern Ökonomen den Kurs angeben, sind wir ruckzuck wieder in Quarantäne, und dann hat die Wirtschaft gleich dreimal nichts zu lachen, denn das dürfte europa- oder weltweit der volkswirtschaftliche Gnadenstoß werden.

Der Preis für Corona

Das ist der Preis für die Corona-Maßnahmen. Wenn der nächste Lockdown kommt, der uns ja ständig von Frau Merkel und anderen Ministerpräsidenten der Länder angedroht wird, wenn wir nicht brav sind, werden die Auswirkungen noch verheerender und Deutschland geht den Bach runter.

Corona:2020 droht Steuerloch von mehr als 81 Milliarden.....

Wenn das so ist,dann muß aber aufgepasst werden,daß das nicht doch noch zum Anlaß genommen wird Steuern zu erhöhen.Oder wenn nicht,daß es andere Maßnahmen geben wird.Wegen der staatlichen Kredite an die Wirtschaft,könnte eine zweite Runde der Agenda-Politik folgen.

Das ist es wert!

Die erweiterten Massnahmen zur Kontrolle der Bürger im Inland und der EU, sowie die fortlaufende Bereitschaft der klammen EU-Mitgliedsstaaten, das Geld der EZB anzunehmen (bisher 2.5 Billionen Euro, davon 26% deutsche Beteiligung), sollten uns diese Opfer wert sein.

Nie war die Gelegenheit so günstig und die Bürger so gefügig.

2020 droht Steuerlich...

Gegenüber der Steuerschätzung vom vergangenen November macht das einen Rückgang der erwarteten Einnahmen um 98,6 Milliarden Euro aus.
###

Ja, diese Zahlen sind dramatisch für jede Regierung... besonders wenn diese schon fest eingeplant waren. Hinzu kommen werden nun aber auch noch die Kosten für die vielen Konjunkturprogramme die bisher in die Wege geleitet wurden und noch kommen werden. Letztendlich wird sich der Staat, die Länder und die Gemeinden wieder verschulden müssen. Ich bin gespannt wann sie die Katze aus den Sack lassen...

@ Bernd Kevesligeti

... könnte eine zweite Runde der Agenda-Politik folgen.

Da spricht ja nichts dagegen. Ich bin gegen Steuererhöhungen, aber dennoch sollten alle Bürger die Lasten solidarisch tragen, auch die Hartz-IV-Empfänger.

Corona hat seinen Preis

Durch Corona haben wir ein gutes Stück Weg zum Klimaschutz zurückgelegt. Massive Einsparung von Fossilen Energien, bei gleichzeitigen Verlust von Hunderttausenden Arbeitsplätzen. Wenn wir nun noch Wege finden die Löcher in den öffentlichen Haushalten zu stopfen, den sozialen Frieden zu sichern und den Wohlfahrtsstaat am Leben erhalten, haben wir die Klimaziele erreicht.

@15:48 von eine_anmerkung

Wieder einmal demonstrieren Sie, dass Sie nicht verstanden haben, worum es bei den sog. "Corona"-Bonds als gemeinsame EU-Anleihen geht, das diese eine win-win-Strategie sind, um auch eigene Absatzmärkte innerhalb der EU zu konsolidieren - und vor allem die Begehrlichkeiten anderer Player wie China etc. in Schach zu halten. Das ist nicht im Ansatz "grün", das ist sogar eher dem landläufigen kapital- und finanzmarkttechnischen System immanent und wird auch von europäisch denkenden Liberalen und Konservativen vertreten. Aber bei uns gibt's immer noch Leute, die denken, Italien würde damit Schulden auf unsere Kosten machen. Eigentlich erwarte ich, dass nach der x-ten Diskussion hier darüber auch bei Skeptikern doch die Basics mal angekommen sein müssten. Aber manche argumentieren anscheinend weiter nach dem Motto: "Was interessieren mich Fakten, ich hab schon meine Meinung..."

Nicht nur Steuerausfaelle!

Das Defizit pro Jahr wird insgesamt deutlich hoeher ausfallen als 81 Milliarden Euro. Denn es sind ja nicht nur Einnahmeausfaelle zu beklagen, sondern auch die Ausgaben steigen drastisch. Ich rechne insgesamt mit einem Defizit von 160-180 Milliarden Euro.

Sehr gut, dass Deutschland in den vergangenen Jahren so fleissig gespart und sogar Schulden abgebaut hat. Denn diese Krise wird finanziell ganz gewaltig zuschlagen!

@ Digitaler Fußabdruck

"Unerträglich Angesichts der vielen zehntausend Toten allein in Europa finde ich es langsam unerträglich, dass nur noch wirtschaftliche Interessen im Fokus der Debatte stehen." Am 14. Mai 2020 um 15:51 von Digitaler Fußabdruck

*

In der ganzen EU sind Maßnahmen wegen Corona ergriffen worden, überall wurde die Wirtschaft zurückgefahren, Firmen gingen pleite, auf Steuereinnahmen wurde verzichtet, Geld wurde verteilt, und Sie behaupten der Fokus würde nur auf der Wirtschaft liegen?

Ich fürchte, Ihnen kann keiner mehr helfen.

Wer kann denn jetzt überrascht sein

da werden fleißig die Milliarden herausgeworfen, die Wirtschaft vor die Wand gefahren und nun wundert man sich über die Steuerschätzung??? Das kann ich nicht glauben! Das war doch mit der Entscheidung für den Lock Down klar, dass das die Konsequenz ist und man hat die damals seitens der Politik billigend in Kauf genommen. Also Schluss mit der Show und Farbe bekennen - aus Angst vor dem Unmut der Bevölkerung hat man voreilig reagiert und sitzt nun mitten in der Sch….

@Digitaler Fußabdruck

"Angesichts der vielen zehntausend Toten allein in Europa finde ich es langsam unerträglich, dass nur noch wirtschaftliche Interessen im Fokus der Debatte stehen."

Angesichts der vernichteten Existenzen und privaten Mega-Probleme finde ich es unerträglich, dass alles sich nur noch um Corona dreht.

"nach mir die Sintflut, und wenn es so weitergeht, dass nicht Virologen, sondern Ökonomen den Kurs angeben"

Seit wann sollten denn in einer Demokratie Virologen den Ton angeben? In einer Technokratie wäre das angebracht, aber wir leben immer noch in einer Demokratie. Das heißt: die Menschen geben den Ton an. Und an den Protesten sehen Sie, dass viele Menschen die negativen Folgen der radikalen Maßnahmen langsam absolut satt haben.

15:51 von Digitaler Fußabdruck

dass nur noch wirtschaftliche Interessen im Fokus der Debatte stehen.
.
üble Sache .... das kleingeistige Denken
das Problem nur - bei allem Verständnis
Medikamente kosten Geld, auch die Entwicklung eines Impfstoffes
wir werden auch in Zukunft, trotz Corona, essen brauchen, Kleider
klar ließ der Herr durch Matthäus sagen , "Seht die Vögel unter dem Himmel an:
Sie säen nicht, sie ernten nicht und euer himmlischer Vater ernährt sie doch"
aber nicht jeder hat so ein Gottvertrauen das wortwörtlich zu nehmen

Der Lockdown war unvermeidlich

@ Andreas Warner:
Leider wird in den Medien alles auf COVID-19 abgewälzt, als sei die Maßnahmen unvermeidlich gewesen.

Waren sie ja auch.
Wir haben durch den Lockdown mit Sicherheit mehrere tausend Menschenleben solidarisch gerettet und jetzt müssen wir ebenfalls solidarisch die Kosten dafür übernehmen. Es gibt kein Kneifen und Feilschen um ein paar Euro, nur weil jemand sich nicht in einer Risikogruppe wähnt. Das wäre billiger Populismus.

2020 droht ein Milliarden-Steuerloch

Wie will man jetzt schon wissen wollen, wie hoch der Steuerausfall wird.
Vielleicht werden es auch 181 Mrd.
Solange die Krise nicht auch nur ansatzweise vorbei ist, sind alle Schätzungen unseriös.

Zu spät, der Mittelstand wird beseitigt.

Obwohl dies DER Steuerzahler war.

Der einstige Berater der Bundesregierung,
Wirtschaftsprofessor Homburg, hatte Recht mit seinen Berech-
nungen, denen zufolge der vorläufige Höhepunkt der Neuinfektionen in Deutschland bereits am 13. März war.
Schulschließungen (16. März) und Lockdown (23. März)
waren unnötig.
Offenkundig spielen die Erkenntnisse dieser und anderer
Wissenschaftler in den Überlegungen keine Rolle.
Dies ist offenbar so gewollt.

@leider geil

es wäre ziemlich doof, wenn insbesondere die USA nicht auch schnell aus der Krise herauskommt. Bitte nicht vergessen; Deutschland ist eine Exportnation und die USA unser größter Kunde -- kranken die, geht's uns auch schlecht und momentan krankt der ganze Rest der Welt noch dazu...

@ 15:37 von Bender Rodriguez

„Na dann her mit coronabonds.
Na dann her mit coronabonds. Mal sehen, was die anderen sagen, wenn WIR Schulden umverteilen wollen.
81 Milliarden Ausfall? Peanuts gegenüber unseren nicht geschlossenen Steuervermeidungsmöglichkeiten.(Panama, cumex, ...) Da mal drangehen und milch und Honig fließen von alleine.
Auf auf, Olaf. Einfach mal machen.“ Würden Sie uns mit Ihrem Wissen bereichern? Wie wollen Sie schließen? Glauben Sie das will keiner? Wie war das mit Macrons Versuch Facebook zu besteuern...?

um 15:51 von Digitaler Fußabdruck

>>"Angesichts der vielen zehntausend Toten allein in Europa finde ich es langsam unerträglich, dass nur noch wirtschaftliche Interessen im Fokus der Debatte stehen."<<

Die Toten sind natürlich schlimm, aber in diesem Thread geht es nunmal um Steuerausfälle die mit den wirtschaftlichen Gegebenheiten zusammenhängen.

Jetzt noch die Untergangspropheten

@ tuhberlin:
... werden die Auswirkungen noch verheerender und Deutschland geht den Bach runter.

Halb so wild, dann geht's auch wieder den Bach hoch. Uns ist seit dem Krieg noch nie was schlimmes passiert. Ich finde fundamentalen Pessimismus amüsant.

Sparen, wo möglich und Ausgeben wo nötig.

Das eigentliche Steuerloch beträgt fast 99 Milliarden, denn damit haben wir gerechnet, das ist fest eingeplant. Da soll der Finanzminister mal jetzt planen was wirklich eingespart werden kann. Und da gibt es sicher einiges u.a. im Wehretat oder auch in Umwelt oder Soziales was auch in einigen Jahren durchgeführt werden kann. Denn was man so liest aus einigen anderen Ländern , wie Amerika, da sieht es gar nicht gut aus , 40% der Kleinbetriebe wollen schließen und über 40 % der geringere Einkommensklasse haben überhaupt kein Einkommen mehr. Da kommt noch einiges auf uns zu.

um 16:03 von Unabhaengiger

>>"Sehr gut, dass Deutschland in den vergangenen Jahren so fleissig gespart und sogar Schulden abgebaut hat. Denn diese Krise wird finanziell ganz gewaltig zuschlagen!"<<

Nicht ganz richtig. Die soviel (richtigerweise) gelobte "schwarze Null" bedeutet nur das keine neuen Schulden aufgenommen worden sind. Von Tilgung der Altschulden kann keine Rede sein.

Und der Rest?

"Die Steuerschätzer gehen davon aus, dass die Einnahmen gegenüber 2019 um 81,5 Milliarden Euro zurückgehen - ein Minus von zehn Prozent."
Da kommen aber noch einmal 150 Milliarden Neuverschuldung vom März oben drauf für Direkthilfen.
Weiterer 600 Milliarden sind als Garantien gegeben worden, ein Teil davon wird sicher auch fällig werden.
Und Corona ist noch lange nicht vorbei, so wie es aktuell aussieht wird es einen Impfstoff nicht vor 2021 geben und selbst dann ist die Frage ob die Reisebranche je wieder das Niveau von 2019 erreichen wird.
Das Geld das Merkel Heute ausgibt werden die Enkel unserer Enkel noch nicht zurück gezahlt haben.

@ Struwwelpeter

Wie will man jetzt schon wissen wollen, wie hoch der Steuerausfall wird.

Das hat niemand behauptet. Eine Steuerschätzung ist wie das Wort schon sagt eine Schätzung.

Nicht allein

"2020 droht ein Milliarden-Steuerloch"

Von dieser "Bedrohung" dürfte aber so ziemlich die ganze Welt gleichermaßen betroffen sein.

Da müsste doch eigentlich genug Potential an kreativen Lösungsansätzen vorhanden sein.

Wäre gut, wenn man es "freisetzen" würde indem man es sich ungehindert ausleben läßt.

@leider geil

die Corona Maßnahmen waren leider alles andere als unvermeidlich - zumindest nicht in der dummen - ich schere mal ganz Deutschland über einen Kamm Mentalität -
Daher erkläre ich mich ausdrücklich hier nicht solidarisch und bin nicht bereit die Zeche nun dafür zu bezahlen. Das sollen mal schön die Menschen machen, die das unterstützt haben und immer noch unterstützen...und ob der Lock Down nun mehr Menschen gerettet hat als er am ende umbringt ist heute noch nicht belegbar...
Leider wird in der Politik und auch hier immer nur auf Sicht gedacht - langfristiges Denken fällt den Meisten sehr schwer...

Man sollte dabei nicht vergessen...

dass es dafür in den letzten Jahren regelmäßig Überschüsse in Höhe von jeweils zig Milliarden gegeben hat. Und das trotz Flüchtlingskrise etc.

Das ist doch bei jedem Menschen, jedem Unternehmen und jedem Staat so. Es gibt bessere Jahre und es gibt schlechtere Jahre und meist sind die schlechten Jahre Folge einer unangenehmen Überraschung, an der man nichts ändern kann, die muss man einfach hinnehmen.

Das ist verdammt viel Geld, und dazu werden ja noch die fehlenden Einnahmen aufgrund des wirtschaftlichen Einbruchs kommen, aber wenn wir mit der Pandemie fertig werden, wird uns das nicht den Hals brechen.

@ nachgerichtet

... denen zufolge der vorläufige Höhepunkt der Neuinfektionen in Deutschland bereits am 13. März war.
Schulschließungen (16. März) und Lockdown (23. März) waren unnötig.

Es gibt eine aktuelle Schweizer Studie und eine einige Tage länger zurückliegende Studie von französischen Mathematikern, die anhand von Daten belegen, dass die Schulschließungen einen großen Anteil am Abflachen der Kurve hatten, aber auch das Ende für Großveranstaltungen, die Schließung von Läden und die Kontaktsperren und Distanzmaßnahmen. Ich verlasse mich lieber auf neutral und gründlich untersuchte Daten als auf das Bauchgefühl eines einzelnen Professors, noch dazu eines Wirtschaftswissenschaftlers, der von Viren jetzt eben mal nicht mehr Ahnung hat als ich.

Ich habe da eine Idee wie man

Ich habe da eine Idee wie man jedes Jahr mindestens 7,5 Mrd. sparen kann.
Oder auch 50 Mrd.

Leben gerettet und weitaus mehr werden sterben

@leider geil
Das stimmt. Wir haben mehrere tausend Leben gerettet. Aber mehrere hunderttausende Menschen werden durch die Kollateralschäden, ich liebe dieses Wort, krank werden. Warum? Weil Existenzen binnen kurzer Zeit vernichtet wurden und weitere vernichtet werden, viele weitere Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden, die häusliche Gewalt weiter zunehmen wird etc. Davon werden wiederum auch weitaus mehr sterben als durch Corona selbst. Ich selber habe ein Unternehmen mit 65 Mitarbeitern, dessen Existenz durch die Coronamaßnahmen bedroht ist. Da helfen auch die KUG Maßnahmen und kleinen Hilfen wenig, wenn die Nachfrage für die nächsten Monate komplett einbricht.

2020 droht Steuerloch...

Am 14. Mai 2020 um 15:40 von Andreas Warner
Sich hinter der Pandemie zu verstecken, mag aus Politikersicht angebracht sein. Andere Entscheidungen hätten andere Auswirkungen gehabt. Ob der gegangene Weg gut sein wird, ist aus meiner Sicht sehr zweifelhaft.
###

Natürlich hätte Deutschland auch einen anderen Weg gehen können. Die Regierung ist aber den richtigen Weg gegangen. Den Weg zum Schutz der Bevölkerung ! Ich denke in Vergleich zu anderen Ländern hat Deutschland diese Krise bis jetzt gut zu bewältigen verstanden. Dieser Lockout wird uns sicher eine Menge Probleme und Arbeitslosigkeit kosten, aber zum Glück wurde hier nicht Menschenleben mit finanziellen Verlusten aufgewogen. Das Steuerloch das nun auf Deutschland zukommt, wird sich wohl oder übel nur mit eine Neuverschuldung bewältigen lassen.

Bedeutungslos

Aktuell spielt Geld keine Rolle. Gesundheit soll doch über alles gehen. Die paar Milliarden, die holt man sich bei Harz IV dann zurück. Läuft
.
Also vor 3 Monate war kein Geld für irgdnwas da. Marode Brücken, Kita, Schulen, ÖPNV, Steuersenkungen.
Jetzt haut man die Kohle raus, und argumengiert man hat gut gewirtschaftet.
.
Vielleicht hat man ja auch noch 1 Mrd. Für den Sudan übrig. Oder 10 für Syrien oder so.
.
Alles egal, kommt alles aus der Portokasse.
.
Die Generation von morgen darf sich dann freuen, arbeiten bis 75.... das wird toll.
.
Wenn ich in Rente gehe, muss meine Stadt noch immer die Corona Schulden zahlen, das sind noch ein paar Jahrzehnte.
Da ist der kostenlose ÖPNV für ein paar Mio pro Jahr im Dezember natürlich unfinanzierbar gewesen.
.
Raus mit der Kohle. Und die höheren Sozialversicherungsbeiträge zahlt auch Gott.
.
Und Merkel stellt sich hin und sagt Steuererhöhungen sind nicht geplant. Klar, bis nach der Wahl.

@ eine_anmerkung

Die soviel (richtigerweise) gelobte "schwarze Null" bedeutet nur das keine neuen Schulden aufgenommen worden sind. Von Tilgung der Altschulden kann keine Rede sein.

Das stimmt nicht. Die Schuldenquote der Bundesrepublik ist von 2009 bis heute von über 80% des BIP auf unter 60% zurück gegangen.

Das Zugpferd der EU ist Pleite

und kann natürlich wie unsere südlichen Nachbarn massiv Schulden aufnehmen ... und dann wird jedem klar ... DER EURO IST PLEITE ...
Und wenn wir dann statt als Nettozahler mal als Nettoempfänger in Ercheinung treten, dann wird die EZB Geld ohne Ende drucken und das Vertrauen in den Euro wird masslos steigen. Herliche Aussichten ..

re von leider geil 16:10

Ja,gut,dann teilen Sie doch mal mit,was Ihnen
seit dem Krieg so gutes passiert ist.

@Andreas Warner, 15:40 Uhr

Wie hätten "andere" Entscheidungen der Regierung denn aussehen sollen? Diese wichtige Antwort sind Sie uns schuldig geblieben. Fakt ist, dass die Bundesregierung wirtschaftlich vergleichsweise besser vorbereitet war auf die Corona -Krise (Kurzarbeitergeld über die Bundesagentur verfügbar), unser Gesundheitssystem sich gut bewährt hat und die Krise selbst bislang ordentlich gemeistert wurde. Ich kann bis dato keine gravierenden Fehler der Bundesregierung erkennen. Aber natürlich hängen wir auch am Tropf der Weltwirtschaft - und da bereitet vor allem die Lage in den USA Sorge. Der Schuldenhaushalt wurde von Trump schon vor Corona durch Wahlgeschenke auf über 23 Billionen US-Dollar aufgebläht. Wo soll das enden...

Klasse. Schon die Hälfte der

Klasse. Schon die Hälfte der Steuerhinterziehungen nur eines Jahres würden ausreichen, um dieses Steuerloch zu schließen.
Und dann hätten wir nochmal ca 70 Milliarden Euro übrig für unser Bildungssystem, unsere Rentner oder als Prämien für die systemrelevanten Berufe.
Und dann könnten noch die legalen Steuervermeidungen verhindert werden und wir hätten Gele ohne Ende.
Und alle anderen EU - Länder könnten das gleiche tun.
Hoffentlich treibt Herr Scholz nun auch die Milliardensummen der Steuerhinterziehungen ein.

@ Mitte

Großteil des öffentlichen Dienstes auf 30 Stundenwoche ohne Lohnausgleich, dafür Entschlackung von Verwaltungsexzessen, Beamtenbesoldung kürzen, Pensionen und Renten kürzen.

Ihre Hintergedanken würden mich mal interessieren, aber egal. Immer wenn auf eine Gruppe eingedroschen wird und versucht wird, deren wirtschaftliche Basis wegzunehmen, werde ich hellhörig. Das ist abstoßend. In der Breite der Gesellschat finden solche Neid-Aktionen gegen eine Gruppe niemals eine Mehrheit.

16:11 von RickF

Der Fehler , welcher oftmals gemacht wird, ist nicht zu unterscheiden,Beamte sind eben nicht gleich Beamte. Kein Mensch wird sicherlich meinen das z.B ein Polizeibeamter zu wenig arbeitet oder viele Privilegien hat. Im Gegenteil mehr Nach als Vorteile.
Es ist schon ein großer Unterschied zwischen ein politischen Beamten und vielen anderen Beamten.
Allerdings ist meine Meinung muss es in vielen Bereichen uberhaupt Beamte geben. Die Gründe für Einführung des Beamtentum sind doch oftmals nicht mehr gegeben

Packen wir das wirklich noch?

Ich habe meine Zweifel denn die Corona Krise ist noch lange nicht vorbei . Die Wirtschaft geht den Bach runter und unser Finanz Minister sieht auch noch keinen Silberstreif am Horizont .Mal sehen was noch alles auf den Bürger zukommt.

Katze aus dem Sack

Wer aufmerksam die letzten 2 Jahre verfolgt hat, dem ist es ganz sicher nicht entgangen, dass das Geld- und Finanzsystem wieder vor einem Kollaps stand und eine völlig andere Dimension hatte und hat als die Krise 2009/2010. Damals wollte man nach dem Crash diverse Reglementierungen für das Finanzcasino einführen. Aber genau das Gegenteil ist passiert. Für Dr. Merkel und Co. kommt deshalb Corona wie gerufen, denn jetzt kann man ALLES auf einen Virus schieben. Das Steuerloch entsteht nicht wegen Corona sondern mit Corona. Einfach mal die Marktdaten der letzten 2 Jahre anschauen.

@eine Anmerkung

Sie schreiben 'Aber bei uns gibt's immer noch Leute, die denken, Italien würde damit (Cornona Bonds) Schulden auf unsere Kosten machen.

Und diese Leute haben recht. Es wird so laufen, wie beim Target2 Abkommen, mit dem vorwiegend südeuropäische Staaten ihre Importe finanzieren. Die deutschen steuerzahler haften laut Statistika Stand März 2020 mit 937 Millarden Euro.

Unrealistic optimistisch?

Prognosen sind häufig falsch.... -6.3% Wirtschaftswachstum?

Bei 60 Milliarden Umsatz in Restaurants, und dem niedrigeren Mehrwertsteuersatz und Umsatzeinbruch wird das schon reinschlagen.

81 Milliarden wird der Scholz jeden Tag nehmen.... also vielleicht sollte man annehmen das es am Ende wohl eher 300 Milliarden + weniger Einnahmen werden sollten, speziell falls man den Soli, Bahnfahrkarten, Flughafensteuer etc ... mitrechnet.

@RickF

"Ist Ihnen vielleicht entgangen, dass hinter dem Begriff "Beamter/in" ein Mensch steckt? Das sind keine Maschinen, die nur eine funktionierende Steckdose zum laden brauchen." Am 14. Mai 2020 um 16:11 von RickF

*

Ist es denn bei den Menschen, die in der freien Wirtschaft arbeiten etwa anders?

Alle müssen jetzt Abstriche machen.
Die einen finanziell, die anderen mit überstünden, die dritten beides.

um 16:12 von eine_anmerkung

"Von Tilgung der Altschulden kann keine Rede sein."

Und wieder einmal eine Behauptung, die man sofort widerlegen kann.

Deutschland hatte 2015 2.021 Milliarden Euro Schulden (Bund, Länder, Kommunen). 2018 lag dieser Schuldenberg bei "nur noch" 1.917 Milliarden Euro. Nachzulesen u. a. bei Statista.com. Natürlich tilgen Staat, Länder und teilweise auch die Kommunen Schulden. Die sog. "schwarze Null" gibt es in dem Sinne gar nicht. Hier wird immer angenommen, die Einnahmen und Ausgaben des Staates ergeben eine glatte 0. Das ist natürlich Blödsinn.

Viel interessanter ist übrigens der prozentualle Gesamtverschuldung. Diese liegt 2019 bei ca. 55 % und ist damit sehr niedrig. Daher stellen auch die nun 100 Milliarden Euro, was natürlich viel Geld ist, kein Beinbruch für den Staatshaushalt dar. Auch wenn ich verstehen kann, dass vielen bei solchen Zahlen schwindelig wird.

@Leipziger59

"Da kann ich nicht noch die so verarmte Drittländer finanziel unterstützen." Am 14. Mai 2020 um 16:10 von Leipziger59

*

Die Hilfe für Drittweltländer wurde erst vor Kurzem an Bedingungen geknüpft.
Es werden weniger Länder unterstützt werden.

@ leider geil

"Da spricht ja nichts dagegen. Ich bin gegen Steuererhöhungen, aber dennoch sollten alle Bürger die Lasten solidarisch tragen, auch die Hartz-IV-Empfänger." Am 14. Mai 2020 um 15:59 von leider geil

*

Wie meinen Sie das jetzt? H4, das von Steuergeldern bezahlt wird, soll besteuert werden oder wie?

@ nachgerichtet

Wirtschaftsprofessor Homburg, hatte Recht mit seinen Berech-
nungen, denen zufolge der vorläufige Höhepunkt der Neuinfektionen in Deutschland bereits am 13. März war.

Ich traue Wirtschaftswissenschaftlern ja einiges zu, sie sind im Geldmachen zuweilen tolle Hechte. Aber Ahnung von Infektionen? Sorry, das bringt mich nur zum Lachen.

2020 droht Steuerloch...

Die Belastungen durch die Corona-Pandemie drohen ein gewaltiges Loch in die Finanzplanung von Bund, Ländern und Kommunen zu reißen. 
###

Ich würde doch zu gerne wissen wie diese Minder-Steuereinnahmen ausgeglichen werden sollen ? Eigendlich kommen doch auf Deutschland sowieso auch noch Mehrbelastung zu. Ein wesendlich höherer Beitrag zb. an die EU aufgrund des Brexit. Kosten für Kohle und Atomausstieg, die Restaurierung der Bundeswehr und wer weiß noch für sonst was.

um 16:01 von andererseits

>>".. als gemeinsame EU-Anleihen geht, das diese eine win-win-Strategie sind, um auch eigene Absatzmärkte.."<<

Wo liegt der Fehler in Ihrer und der Grünen Logik?
Folgendes: Der Ruf nach Corona-Bonds kommt von den betreffenden Ländern Italien, Spanien und Frankreich weil diese überschuldet sind. Warum sind diese Länder überschuldet? Weil sie die letzten Jahre über Ihre Verhältnisse gelebt haben und keinerlei Reformen in den eigenen Ländern umgesetzt haben. Glauben Sie jetzt allen ernstes das diese Länder künftig die erforderlichen Reformen umsetzen werden wenn diese Länder Geld von Deutschland bekommen? Diese Länder werden weitermachen wie bisher und nicht anderes. Eine Transferleistung auf Ewigkeit vom deutschen Steuerzahler ist Ihre "win-win" Situation und nichts anderes.

@ Am 14. Mai 2020 um 16:05 von Tomy_ED

Zitat: "...da werden fleißig die Milliarden herausgeworfen, die Wirtschaft vor die Wand gefahren und nun wundert man sich über die Steuerschätzung??? Das kann ich nicht glauben! Das war doch mit der Entscheidung für den Lock Down klar, dass das die Konsequenz ist und man hat die damals seitens der Politik billigend in Kauf genommen."

Das war bereits vor dem Lockdown klar. DE ist keine einsame Insel und generiert einen erheblichen Teil seines BIP aus Exporten. Die BR hat nicht entschieden, dass VW Werke schließt, auch nicht, das Lufthansa nicht mehr (viel) fliegt. Wirtschaftlich betroffen vom Lockdown waren vielleicht 30 %.
Schweden hat kaum etwas gemacht, steht aber wirtschaftlich nicht viel besser da.
Das Problem ist das durch das Virus "die Märkte geschlossen wurden". Keine Angebote (Lieferketten), keine Nachfrage. In den USA ist der Absatz von KFZ dramatisch eingebrochen (nur ein Beispiel).
Das ist aber sicherlich nicht auf den DE Lockdown zurückzuführen.

Tiefstapler

Das ist ja wohl ein Witz.
Die volkswirtschaftlichen Verluste gehen in die Billionen.
Das Steuerloch wird schon in 2020 grösser sein und bis mindestens 2023 reichen. ..

@15:48 von eine_anmerkung

Mit gebietsmühlenartigem Hass auf Ihre (oder mit Ihren anderen Accounts hier abgespulten) Feindbilder (dürfens noch ein paar böse Geflüchtete oder Gretas dabei sein?) kann keine konstruktive Politik betrieben werden. Also lohnt nicht drauf einzugehen.

Ich erinnere mal an CSU-Finanzminister Strauss o. SPD-Minister Schiller, die 1967 das Stabilitäts-& Wachstumsgesetz durchgesetzt haben. Eine Stellschraube: Nettokreditaufnahme zu Rezessionszeiten.

Später Helmut Schmidt dessen kluge keynesianische Wirtschaftspolitik die BRD durch die Ölkrise manövrierte.

Wie oft soll man radikalen Marktwirtschaftsideologen noch erklären, dass Volkswirtschaften nicht wie der Privathaushalt der "schwäbischen Hausfrau" funktionieren.

Kreditaufnahme ist legitimes & in jedem Unternehmen selbstverständliches Steuerungsinstrument.

Corona ist zudem ein externer Schock. In solchen Lagen, wenn die Steuereinnahmen einbrechen, bei Nullzinsen (!) ist kreditfinanziertes Investieren ein Muss zur Stabilisierung.

Soso...

warum wird nur gesagt was erwartet wird? Warum wird nicht gesagt wie genau die Steuermindereinnahmen wieder reingeholt werden??? Keiner wagt kritisch nachzufragen und nachzubohren!!!! Wieder nur Gefasel...

@teachers voice, 16:34 Uhr

Gelungener Kommentar! So entzaubert man rechtspopulistisches Gedankengut...!

überstanden. Das nächste Schuljahr könne wie gewohnt begonnen und die C-Krise hinter sich gelassen werden. Wirtschaftlich wird die Krise noch ziemlich lange nachwirken - eben über das Jahr 2020 hinaus. Allein schon, wenn die Firmen zum Ausgleich der erlittenen Verluste Arbeitsplätze abbauen. Weniger Beschäftige und mehr Arbeitslose werden dann auf die Kauflaune aller drücken. Dies ist dann einer wirtschaftlichen Erholung auch nicht gerade förderlich.

Ja ja @ Mitte .....

Zitat :
Am 14. Mai 2020 um 15:50 von @Mitte
81 Miliarden minus...

…. Vermögensabgabe, Spitzensteuersatz hoch, Großteil des öffentlichen Dienstes auf 30 Stundenwoche ohne Lohnausgleich, dafür Entschlackung von Verwaltungsexzessen, Beamtenbesoldung kürzen, Pensionen und Renten kürzen.

...Und - @ Mitte - ????

Was soll's, wir alle haben überlebt!
Die Bundesregierung und allen voran die zuständigen Ministerien haben die 81 Milliarden gut angelegt.
Wir alle wissen doch warum das Geld fehlt.

Ich sage danke der Regierung und den beratenden Virologen - g u t e r J o b !!!

16:25 von Adeo60

Der Schuldenhaushalt wurde von Trump .... auf über 23 Billionen US-Dollar aufgebläht.
Wo soll das enden...
.
einfach cool bleiben
die meisten hier sehen ne Staatsverschuldung ohnehin als kein Problem an
womöglich haben die Recht
die Staatsschulden sind ja durch die Vermögen der Bürger gedeckt
morgen steht dann halt in der Zeitung "neues Spiel neues Glück"
die Schulden sind weg - ebenso das Vermögen der Bürger :-)

Riesenloch und Wirtschaftscrash.

Und das alles, weil in irgendeiner Klinik in der Lombardei über Nacht 80 Menschen starben, mit ein paar gerade herumstehenden Militärlastern abgeholt wurden und auf der anderen Straßenseite zufällig einer mit einer laufenden Handykamera stand.

Makabere Szene, keine Frage.

Aber angesichts der Auswirkungen doch etwas übertreiben beurteilt.

@Digitaler Fußabdruck: Unerträglich

Wenn das so wäre, wäre es tatsächlich unerträglich. In Wirklichkeit sieht es aber so aus, dass die Regierung nur sehr vorsichtig versucht Wirtschaftszweige wieder hochzufahren. Der Gesundheitsschutz steht immer noch absolut im Vordergrund, tatsächlich muss aber auch auf die wirtschaftliche Entwicklung geschaut werden. Tun wir das nicht, klatschen wir die komplette Volkswirtschaft an die Wand. Teilweise sind ja schon komplette Zweige tot bzw. irreversibel geschädigt. Die gesundheitlichen Folgen, die daraus hervorgehen sind ebenfalls immens, spielen sich nur halt nicht auf Lungenebene ab. Aber Sie haben natürlich Recht wenn Sie sagen, dass ein erneuter Shutdown der Gnadenstoß wäre. Deshalb werden wir wohl weiter vorsichtig starten und mit einer Grundzahl an Infektionen leben müssen. Und hoffen dass ein Impfstoff bald entwickelt ist.

um 16:42 von esgehtauchanders

>>"Mit gebietsmühlenartigem Hass auf Ihre (oder mit Ihren anderen Accounts hier abgespulten) Feindbilder"<<

Nur mal zur Klarstellung. Ich habe hier nur diesen einen Account, also was unterstellen Sie mir hier?

16:38 von Der freundliche...

Ich würde doch zu gerne wissen wie diese Minder-Steuereinnahmen ausgeglichen werden sollen
.
Schulden :-)
das Einfachste ist immer das Beste
oder halten sie die Bundesregierung für kreativer

um 16:42 von esgehtauchanders

>>"Wie oft soll man radikalen Marktwirtschaftsideologen noch erklären, dass Volkswirtschaften nicht wie der Privathaushalt der "schwäbischen Hausfrau" funktionieren.
Kreditaufnahme ist legitimes & in jedem Unternehmen selbstverständliches Steuerungsinstrument."<<

Hier unterstellen Sie mir schon wieder was? Wenn Sie meine Kommentare in letzter Zeit verfolgt hätten würden Sie wissen das ich mich für eine Schuldenaufnahme ausgesprochen habe um die Härten von Corona für die deutsche Bevölkerung und Wirtschaft abzufedern. Ich bin aber ein entschiedener Gegner für die Schuldenübernahme anderer EU-Länder.

Glücklicherleser,

Wo soll denn da ein Problem sein?

@ 16:41 von eine_anmerkung

Sie scheinen wenig Einblick zu haben in die wirtschaftlichen Strukturen und die Bedeutung des Tourismus für die Ökonomie in Ländern wie Italien und Spanien - da liegt dder Fehler in Ihrer Logik; es geht nicht um die Überschuldungen der vergangenen Jahre bei den Corona-Bonds; es geht um die basale Sicherung des Eu-Binnenmarktes und der Haushalte für die nächsten Jahre. Ihr Bild von "Transferleistung" stimmt nicht - es gibt bei diesen Bonds keine Transfer-Leistung; und genauso falsch wie ständig nachgebetet ist "auf Ewigkeit vom deutschen Steuerzahler..." - nein: von europäischen Steuerzahler*innen.

Gerechtigkeitsdebatte in Corona-Zeiten

Ist noch schwieriger als vorher. Da jammern sie sie von vorne bis hinten um Staatshilfen, zu Recht oder Unrecht, aber es sind in der Regel genau diejenigen die mit geballtem Steuerberatungswissen Abgaben, Gebühren und Steuern zu minimieren wussten. Da gibts es kein Zaudern beim Giesskannenprinzip,. Daß Privatkonten bei Firmenunterstützung eine Rolle spielen, Fehlanzeige. So etwas hat es im untersten Bereich der Einkommensebenen z.B. Sozialhilfe und Hartz4 noch nie gegeben.
Beim Tragen der Folgen wird sich zeigen ob wie so oft wieder von unten nach oben verteilt wird. Die altbekannte Lobby wird beim Wort "Gerechtigkeit" sofort die "Neiddebatte" aus der neoliberalen Mottenkiste holen. Warten wirs ab.

um 16:32 von Tada

>>"Die Hilfe für Drittweltländer wurde erst vor Kurzem an Bedingungen geknüpft.
Es werden weniger Länder unterstützt werden."<<

Es wäre wünschenswert wenn auf die Einhaltung dieser Bedingungen (u.a. Völkerrecht, Menschenrechte) auch gnadenlos gepocht würde. Ich habe da so meine Zweifel.

von mehr als 81 Milliarden ß

kein problem sagt Frau merkel. Wir schaffen das. Und wenn wir schon Billionen Schulden haben kommts auf ein paar mehr nicht mehr an.

Niemand Glaubt doch wirklich das die Staaten Ihre Schulden wieder runterfahren werden.

81 Milliarden und was heist das?

Hier ein paar Zahlen zur besseren Einordnung

Alleine die target2 Kredite, für die der deutsche Steuerzahler haftet, belaufen sich laut statistika Stand März 2020 auf 937 Milliarden Euro.

Zur wiederaufgenommen 'Gelddruckerei' der EZB' titelt der Focus:
' Für die Gelddruckerei der EZB zahlen vor allem Deutsche einen extrem hohen Preis
Zitat: 'Die EZB hat in den vergangenen Jahren Billionen von Euro gedruckt. ..'

Zum geplanten Corona Rettungsschirm für Deutschland titelt die Süddeutsche Zeitung.
'Der Rettungsschirm wird immer größer'
Zitat: 'Hilfspakete und Ausgleichszahlungen von Bund und Ländern summieren sich inzwischen auf 1173 Milliarden Euro.'

Nicht betrachtet habe ich diverse EU Rettungsschirme für die der deutsche Steuerzahler bereits haftet und den nun geforderten EU Corona Rettungsschirm

Last not least liegen die 80 Milliarden Euro laut Bundeszentrale für politische Bildung noch unter dem Betrag der asylbedingtenAufwände im Bundeshaushalt. von 2016 bis 2019.

Besser Steuerloch als Tod

das Steuerloch interessiert mich beiläufig. Hierfür finden sich Lösungen. Es gibt genug Reiche die über den Maßen Geld auf Kosten anderer erwirtschaftet haben. Millionäre und Milliardäre in Verantwortung nehmen
Weitere Möglichkeiten:

- CumEx und Panama sowie Scheingeschäfte und andere Machenschaften der Steuerhinterziehung unbefristet ohne Verjährung zur Anklage bringen
- Goldreserven aus den USA >1000 Tonnen nach Deutschland bringen und einsetzen

Trotz des Lochs ist es Zeit, Systemrelevante Berufe sogar von der Steuer freizustellen! Nicht mit einer Prämie von 1Tsd € einmalig zu belohnen... Da lachen alle beim Daimler, Porsche, VW, und Co. So wird das nichts mit Anreizen für Pflegeberufe und nein wir brauchen kein Konzept für "billige Arbeitskräfte" aus dem Ausland!

Geld ist nicht unser Problem sondern die
Abhängigkeiten die sich daraus ergeben!
Ansonsten könnten wir das Virus gut bekämpfen und einen richtigen Lockdown aushalten.

Wo ist der Plan?

Diese vom Finazminister vorgetragene Berechnung kommt nicht wirklich überraschend. Die Steuerausfälle werden mittelfristig sicher noch größer, da viele Millionen Selbständige schlicht kein Geld mehr zum Ausgeben haben. Also die Einnahmenseite ist desaströs, wobei ja die Kanzlerin gestern zugesichert hat, es wird keine Steuererhöhungen geben. Warum eigentlich nicht? Es gibt Superreiche, von denen in der Krise Einige noch reicher geworden sind. Aber nach bewährtem Muster werden Gewinne privatisiert, Verluste auf die Bevölkerung umgelegt.

Auf der Ausgabenseite, die ja aktuell auch durch hunderte Milliarden zusätzlich belastet ist, lässt sich sicher auch nicht Viel einsparen. Immerhin schiebt die Bundesregierung bereits seit Jahren notwendige Investitionen vor sich her.

Also diese Bestandsaufnahme von Herrn Scholz, dass wir ein Finanzproblem haben, hätte so fast Jeder machen können. Von einem Finanzminister erwarte ich allerdings einen Maßnahmenplan zur Lösung.

um 16:31 von DB_EMD

>>"Deutschland hatte 2015 2.021 Milliarden Euro Schulden (Bund, Länder, Kommunen). 2018 lag dieser Schuldenberg bei "nur noch" 1.917 Milliarden Euro. Nachzulesen u. a. bei Statista.com. Natürlich tilgen Staat, Länder und teilweise auch die Kommunen Schulden. Die sog. "schwarze Null" gibt es in dem Sinne gar nicht. Hier wird immer angenommen, die Einnahmen und Ausgaben des Staates ergeben eine glatte 0. Das ist natürlich Blödsinn."<<

Ja durch die Nullzinspolitik der EZB sinken natürlich auch die Schulden (und es schmelzen die Sparvermögen der deutschen Sparer im Gegenzug dafür ab). Ich weiss, auch keine direkte 1:1 Beziehung.

@esgehtauchanders

Ich stimme Ihnen zu. Wenn ich diese Negativaussagen hier lese, wird mir übel.
Diese Unwissenheit ist unglaublich. Von Finanzierungsmöglichkeiten haben die noch nie etwas gehört.

na und...?

... ist doch sowieso nur "virtuelles Geld".
In ein paar Jahren (sofern bis dahin die Coronahysterie abgeflaut ist) ist das wieder aufgeholt und vergessen,

16:31 von DB_EMD

Viel interessanter ist übrigens der prozentualle Gesamtverschuldung......
was natürlich viel Geld ist, kein Beinbruch für den Staatshaushalt dar.
Auch wenn ich verstehen kann, dass vielen bei solchen Zahlen schwindelig wird.
.
meine ich auch
einfach die Ruhe bewahren
aktuell so 2 Billionen Schulden, momentan < 1 % Zins
gibt ne Zinsbelastung von 20 Mrd Euro ....
wenn der Zins sich dem langjährig üblichen so anpasst
also 7 ... 8 % wären das 150 Mrd Zinsbelastung
bei einem 500 Mrd Haushalt auf den plötzlich 130 Mrd Zusatzkosten zukommen
kann spannend werden

@backfix, 16:48h

Ihrer Antwort auf @Digitaler Fußabdruck mit dem Titel "Unerträglich" stimme ich uneingeschränkt zu. Bei aller Polemik und auf Halbwahrheiten beruhendem Geschwafel, ist Ihr Beitrag eine realistische Bewertung der aktuellen Situation. Danke.

re: rossundreiter:Riesenloch und Wirtschaftscrash.

>>Und das alles, weil in irgendeiner Klinik in der Lombardei über Nacht 80 Menschen starben, mit ein paar gerade herumstehenden Militärlastern abgeholt wurden und auf der anderen Straßenseite zufällig einer mit einer laufenden Handykamera stand.
Makabere Szene, keine Frage.<<

Es beruhigt mich, dass Sie diese Szene zumindest makaber fanden.

Vor allem aber: Ihre These stimmt hinten und vorne nicht, weil Sie schlicht Ursache und Wirkung verwechseln.

Wenn - wie Sie suggerieren - die Politik und nicht dieses Virus „schuld“ wären an dem tatsächlich globalen Crash, müssten ja die Länder, die die von Ihnen gewünschte „Ignoranz“ zeigen, wunderbar oder besser „großartig“ dastehen.

Tun Sie aber nicht - ganz im Gegenteil! Woran liegt es?

Weil dieses Virus durch schlichte Ignoranz oder auch Arroganz eben nicht zu besiegen ist. So sind die Fleischfabriken in den USA nicht geschlossen wegen der Behörden, sondern wegen der Erkrankten!

Um nur mal ein Beispiel zu nennen!

um 16:27 von schiebaer45

>>"Ich habe meine Zweifel denn die Corona Krise ist noch lange nicht vorbei . Die Wirtschaft geht den Bach runter und unser Finanz Minister sieht auch noch keinen Silberstreif am Horizont .Mal sehen was noch alles auf den Bürger zukommt."<<

Ich denke wir sollten optimistisch in die Zukunft sehen (und könnten das auch wenn es die Grünen mit Ihren Corona-Bonds nicht gebe). Dieser Beitrag hier von Scholz ist leider nur die halbe Wahrheit denn er befasst sich mit den jetzt prognostizierten Steuerausfälle. Hinzu kommen jedoch noch die Ausgaben durch die ganzen Unterstützungsleistungen durch die Coronakrise (die ich nach wie vor richtig finde). Es wird aber auch ein Nach der Corona Krise geben und ich bin der festen Überzeugung das wir dann wieder mit unserer Wirtschaft durchstarten.

@ backfix

Was sollte die BR denn Ihrer Meinung nach tun? Die derzeit bestehenden Beschränkungen mit Ausnahme der Massenveranstaltungen wurden bereits zurückgefahren und existieren nur noch in wengen Branchen wie der Gastronomie und Hotellerie.

Die eigentlichen Probleme, z.B. in der Automobilindustrie kommen aus weggebrochenen Märkten und abgerissenen Lieferketten.

Unsere BR kann vieles, wie Sie auch in den letzten Monaten unter Beweis gestellt hat. Zaubern kann sie allerdings nicht.

>>Steuerschätzer sagen ein

>>Steuerschätzer sagen ein Minus von mehr als 81 Milliarden Euro voraus.<<

Das ist natürlich traurig- aber zu erwarten.

Wie war das mit Solidarität - in Krisenzeiten sollen die Reichen/Starken die Schwachen der Gesellschaft stützen.

Ich als ausgewiesene Steuerexpertin habe daher folgende Optionen:

1. Alle Millonäre/Milliardäre spenden von ihrem diesjährigen Einkommen (Zinsen, Gewinne aus Vermietung/Verpachtung und sonstige Einahmen) 10% an das BM-Finanzen z.Hd. Herr Olaf Scholz

2. Alle Manager verzichten "freiwillig" auf 22% ihrer Mio. Gehälter und 50% ihrer Mio. Boni.
2a. ...gilt auch für sonstige Einkommensmillionäre wie Sportler, Musiker, Autoren etc.

3. Alle Landes- und Bundespolitiker verzichten freiwillig auf 22% ihrer Diäten

4: Steuern für alle werden erhöht

Steuerloch gestopft!

Ist wirklich möglich.

@Sisyphos3 um 15:40Uhr

Ihrem Kommentar kann ich nur zustimmen. Wie Sie richtig anmerken, haben in diesem Forum sich besonders die Ideologen zu Wort gemeldet, die überhaupt das Ausmaß einer Verschuldung für unwichtig und nebensächlich halten, weil ja immer die deutsche Wirtschaftspolitik schuld ist. Also, laßt uns Schulden machen!

@16:01 von andererseits

Ich denke, dass eher Sie es sind, der das Prinzip der Corona- oder generell EU-Bonds, nämlich die gesamtschuldnerische Haftung, nicht verstanden hat.
Sollten im Extemfall ALLE anderen EU- bzw. Euro-Staaten außer Deutschland „ausfallen“, dh zahlungsunfähig werden, wird Deutschland gegenüber den Gläubigern der Bonds, also deren Haltern, zahlungspflichtig für den GESAMTBETRAG der emittierten Bonds. Deutschland haftet also im Extremfall mit seinem Volksvermögen für die Schulden der gesamten Rest-EU/Eurogruppe.
Selbst wenn es nicht ganz so schlimm kommen würde, und zB „nur“ Spanien, Italien, Griechenland, Portugal ausfallen würden, müsste der von diesen Staaten per Corona/Euro-Bonds angehäufte Schuldenberg von allen anderen Staaten, die bei der Emission der Bonds mitgemacht haben, bezahlt werden. Insofern ist es schon richtig, dass zB Italien Schulden auf Kosten Deutschland (als best-geratetes Land der EU) machen könnte. Nicht umsonst drängt gerade Italien sehr auf diese Bonds

@ Am 14. Mai 2020 um 16:47 von rossundreiter

Zitat: "Und das alles, weil in irgendeiner Klinik in der Lombardei über Nacht 80 Menschen starben, mit ein paar gerade herumstehenden Militärlastern abgeholt wurden und auf der anderen Straßenseite zufällig einer mit einer laufenden Handykamera stand.
Makabere Szene, keine Frage.
Aber angesichts der Auswirkungen doch etwas übertreiben beurteilt."

Würde Ihnen ja zustimmen, wären da nicht noch ein "paar" andere Tote in dem Zusammenhang.

Solche Kommentare finde ich ziemlich unangemessen.

Denkt mal zurück...

...da war doch mal was.

Also ich gehe davon aus wenn Frau Merkel sagt es gibt keine Steuererhöhungen das die Mehrwertsteuer um mindestens 3% steigt

Sparen bei Rüstung

Die nutzloseste Geldausgabe ist und ein enormes Einsparpotenzal bietet der sogenannte "Verteidigungshaushalt" Insbesondere die Beschaffung der Atombombenträgerflugzeuge F-18 kann eingespart werden. Statt diesen Etat immer weiter zusteigern wie Fraui Kamp-Karrenbauer nicht müde wird der Bevölkerung einzureden, muss da kräftig gekürzt werden um sinnvolle Ausgaben für die Bevölkerung zu steigern - Renten, Nahverkehr, Bildung.

@rossundreiter 16:47

"Und das alles, weil in irgendeiner Klinik in der Lombardei über Nacht 80 Menschen starben, mit ein paar gerade herumstehenden Militärlastern abgeholt wurden und auf der anderen Straßenseite zufällig einer mit einer laufenden Handykamera stand."

Angesichts der Dinge, die sich in Frankreich, in der Lombardei (nicht nur in 80 Fällen!!), in Spanien, in den USA, in Brasilien etc. etc. abgespielt haben und abspielen, ist Ihr Kommentar ein unerträglicher Zynismus.

Das Potential dieses Virus sollte inzwischen eigentlich auch dem Allerletzten bewusst sein!

um 16:29 von ralf123

>>"Und diese Leute haben recht. Es wird so laufen, wie beim Target2 Abkommen, mit dem vorwiegend südeuropäische Staaten ihre Importe finanzieren. Die deutschen steuerzahler haften laut Statistika Stand März 2020 mit 937 Millarden Euro."<<

Vielen Dank für ihren konstruktiven Beitrag und das ist genau der Punkt. Das oft angezogene Argument das Deutschland eine so hohen "Außenhandelsüberschuss" hat und deswegen für die Schulden anderer EU-Länder aufkommen sollte zieht so nicht. Das Geld mit dem unsere Partner bei uns kaufen (Außenhandelsüberschuss) wurde denen zu einem großen Teil von uns vorher in die Hand gelegt. Man darf also nicht nur einen Auszug (Außenhandelsüberschuss) betrachten. Das ist zu kurz gegriffen.

Am 14. Mai 2020 um 16:00 von hesta15

>>Wenn wir nun noch Wege finden die Löcher in den öffentlichen Haushalten zu stopfen, den sozialen Frieden zu sichern und den Wohlfahrtsstaat am Leben erhalten, haben wir die Klimaziele erreicht.<<

Dann machen Sie doch mal ein paar Vorschläge. Übrigens gehen nicht nur hier Arbeitsplätze verloren , sondern z.B. auch da, wo sonst unsere Ferienflieger so hinfliegen. Griechenland, Malediven, Nepal... Peru . Das Ausbleiben der Touristen bedeutet dort Elend und Armut...und zwar sofort.

@ rossundreiter 16.47

Dieser Kommentar ist einfach geschmacklos und menschenverachtend.

Die nachgewiesene Übersterblichkeit in mehreren Ländern ist nicht existent?

Die Kühllaster in NJ waren auch nur eine Momentaufnahme, die unglücklicherweise jemand mitbekommen hat?

Vielleicht sollten Sie sich mal vergegenwärtigen, dass Sie hier über Menschen schreiben, die gestorben sind. Das sind nicht nur Zahlen oder Mittel zum Zweck, um Ihre allgemeine Unzufriedenheit zu äußern, sondern Mütter, Väter, Großmütter, Großväter, Onkel, Tanten, Töchter, Söhne usw.

Es gibt hunderttausende Menschen, die um diese Menschen trauern. Für Sie sind Sie allerdings nur ein Handyvideo, dass ärgerlicherweise veröffentlicht wurde.

Ich würde mich schämen ...

2013 hat das Robert-Koch-Institut bereits vor einer solchen Corona-Pandemie gewarnt. Hätte man Vorsorge getroffen, Schutzmaterialien eingelagert, das Gesundheitswesen aufgestockt, verbessert, Personal eingestellt, hätte man sich wenig Sorge um eine Überlastung des Gesundheitswesens machen müssen. Man hätte die Wirtschaft nicht herunterfahren müssen, sondern nur die Schutzmaßnahmen vorgeben müssen. Denn es wäre ja genug Schutzmaterial da gewesen, wenn man vorgesorgt hätte.
Die Vorsorge wäre viel, viel billiger gewesen, als jetzt die Kosten sind, die durch Kurzarbeit, durch Zuschüsse für die Unternehmen, etc. entstehen.
Doch die "Schwarze Null" war wichtiger, wie vernünftige Vorsorgepolitik.
Man hat im Gegenteil noch das Gesundheitswesen kaputt gespart, Pflegepersonal nicht eingestellt und hatte die wahnwitzige Idee, dass die Krankenhäuser Gewinne wie Wirtschaftsunternehmen machen sollen.
Man sollte eben soziale Parteien wählen (d. h. links der CDU) ...

Und immer wieder diese ...

unsinnige Frage nach der Verschuldung!
In dieser Situation müssen die Staaten enorme Schulden machen und das ist auch kein Problem!
Japan macht ca. 1.000 Milliarden Euro neue Schulden, was ca. 25 % des japanischen Bruttoinlandsprodukts entspricht und die USA machen ca. 4.000 Milliarden Euro neue Schulden, was ca. 20 % des Bruttoinlandsprodukts entspricht!
Wenn die Deutschen nicht schnell ihre unsinnigen Dogmen über die Staatsverschuldung fallen lassen, dann wird die Wirtschaftskrise in der EU stärker sein als in Nordamerika und Ostasien!
Quelle: makroskop.eu

Naja...

Spare in der der Zeit, dann hast du in der Not...
So wie wir uns in den letzten Jahren an die schwarze Null gehalten und kaputt gespart haben, so doch jetzt Geld da sein, um über die Krise zu kommen. Andere Länder, die das Geld mit vollen Händen rausgeworfen haben, erwarten da ganz andere Probleme.

@ eine_anmerkung

"Es wäre wünschenswert wenn auf die Einhaltung dieser Bedingungen (u.a. Völkerrecht, Menschenrechte) auch gnadenlos gepocht würde. Ich habe da so meine Zweifel." Am 14. Mai 2020 um 16:58 von eine_anmerkung

*

Mir würde schon reichen, wenn man endlich gleiche Bildung für Mädchen durchsetzen würde.
Die Erfahrung zeigt, dass sich damit die Verhältnisse im Land "von alleine" stark verbessern. Die Leute werden zwar nicht reich, aber sie gehen anders miteinander um und leben eben in Würde.
Ich glaube es liegt an der Einsicht, dass niemand wegen seiner Geburt automatisch von etwas ausgeschlossen werden kann, oder dass ein Schicksal vorbestimmt sei.

Re 16:01 von andererseits

" Aber bei uns gibt's immer noch Leute, die denken, Italien würde damit Schulden auf unsere Kosten machen."
Wenn Sie die Target 2 Bilanzen der Bundesbank ansehen muß man ja zu diesem Urteil kommen. Die sind innerhalb eines Monats um über 110 Milliarden gestiegen.
Die EZB hat über 35 Milliarden Titel aufgekauft, davon über 35 % italienische. Das ist übrigens schon nicht gesetzlich laut den eigenen EZB Regeln.
Das mal nur so nebenbei.
Und die Grünen sind diejenigen,die am heftigsten Coronabonds wollen.

...so viel Geld...

So viel Geld wird jetzt geopfert, das ja irgend wo herkommen muss.
Vor einem Jahr ging nichts und jetzt geht alles?
Schon komisch!
Wenn man diese, jetzt gebotene Chance nicht nutz, um unser Wirtschaftsystem umzubauen, dann sehe ich schwarz.
Wir müssen weg vom immer steigenden Steuern und Abgaben, weg von der Gierpolitik.
Wir brauchen eine gerechtere Gesellschaft, ohne Gier und Neid, sonst wird das nichts.

...so viel Geld...

So viel Geld wird jetzt geopfert, das ja irgend wo herkommen muss.
Vor einem Jahr ging nichts und jetzt geht alles?
Schon komisch!
Wenn man diese, jetzt gebotene Chance nicht nutz, um unser Wirtschaftsystem umzubauen, dann sehe ich schwarz.
Wir müssen weg vom immer steigenden Steuern und Abgaben, weg von der Gierpolitik.
Wir brauchen eine gerechtere Gesellschaft, ohne Gier und Neid, sonst wird das nichts.

@-wolf- 17:16

"wenn Frau Merkel sagt es gibt keine Steuererhöhungen"

Das hat sie nicht gesagt.
Bitte informieren Sie sich und bleiben Sie bei den Fakten. Alles andere ist Verbreitung von Desinformation.

Materialismus und Ethik

Noch ein Gedanke (auch zum Vorgängerthread über die Demonstrationen):

Wir leben in einer materialistisch ausgerichteten Kultur (und das mehr und mehr). Nicht einmal in Erziehung und Bildung ist noch Zeit für ethische, gesamtgesellschaftliche Betrachtungen und Gedankengänge sowie deren Anregung im Individuum.
Woher sollte ein solches (= nicht egoistisches) Denken und Verhalten also kommen?
(Dass Verhalten einiger Demonstrationen zeigte ja das Gegenteil.)

Vielleicht wäre die Einführung eines neuen Schulfaches "Zukunft" mit mehreren Wochenstunden sinnvoll, welches Zeit für Ethik, Philosophie, Politiktheorie, Berufswahlperspektiven, technische Fortschritte und jede Menge Ideensammlungen für eine gerechte Gesellschaft/ Welt bietet.

Mit solchen Gedankengängen lässt sich die Frage, wie sich ein Steuerloch von 81 Milliarden € am gerechtesten und effektivsten finanzieren lässt, auf mehrere Arten sehr leicht beantworten!

um 16:59 von werner1955

>>"von mehr als 81 Milliarden ß
kein problem sagt Frau merkel. Wir schaffen das. Und wenn wir schon Billionen Schulden haben kommts auf ein paar mehr nicht mehr an."<<

Ich persönlich finde es nicht richtig dafür Frau Merkel persönlich verantwortlich zu machen? Was hätte die gute Frau denn machen können oder sollen? Die Steuerausfälle liegen doch in der Corona-Krise begründet und diese hat Frau Merkel nunmal nicht verschuldet. Man kann immer darüber diskutieren ob und wann man hätte, hätte, hätte Corona-Maßnahmen lockern können um im Gegenzug die Wirtschaft wieder anspringen zu lassen. Diese Diskussion finde ich aber müßig.

@ 17:15 von Sparer

Die Solvenzkrise, die ausgelöst würde durch den Staatsbankrott von EU-Mitgliedsländern, würde den hier so gern angeführten deutschen Steueerzahler sehr viel teurer zu stehen kommen als die gemeinsamen Anleihen, die genau das verhindern sollen. Ich habe das Prinzip der Corona-Bonds sehr wohl verstanden, keine Sorge. Wenn Sie sich etwas mehr mit den Hintergründen befassen wollen, empfehle ich Ihnen den Aufruf führender Ökonomen in der FAZ - ja: FAZ, nicht TAZ...(tinyurl.com/wbg4ufz). Ihre Sorge, was alles "auf Kosten Deutschlands" als "best-geratetes EU-Land" geht, zielt am Ernst der Lage vorbei.

17:19 von SchleswigHolsteiner

Das Ausbleiben der Touristen bedeutet dort Elend und Armut...und zwar sofort.
.
dafür ist die Luft dann aber sauberer
und bekannter Maßen kann man Geld nicht essen
dafür aber saubere Luft

@ Knorlo

Das nennt sich Sparen. Man legt in guten Zeiten Geld zurück, um in schlechten Zeiten darauf zurückzugreifen.

Gibt man permanent alles aus oder sogar mehr als man hat, fehlt es in schwierigen Zeiten.

@ 17:25 von Hallelujah

Die Grünen vertreten hier die wirtschaftliche Vernunft, die führende Ökonomen an den Tag legen, wie Sie in deren Aufruf im März 2020 in der FAZ nachlesen können: tinyurl.com/wbg4ufz
Schon bezeichnend, dass die Grünen stärker als manche national-konservativen Kräfte wirtschafts- und finanzpolitische Vernunft an den Tag legen.

@rossundreiter - 16:47

"Und das alles, weil in irgendeiner Klinik in der Lombardei über Nacht 80 Menschen starben, mit ein paar gerade herumstehenden Militärlastern abgeholt wurden und auf der anderen Straßenseite zufällig einer mit einer laufenden Handykamera stand.
Makabere Szene, keine Frage.
Aber angesichts der Auswirkungen doch etwas übertreiben beurteilt."

So langsam kennen die Unverschämtheiten keine Grenzen mehr.

Wo eigentlich jeder weiß, dass aufgrund von weitaus größeren pandemischen Ereignissen reagiert wurde, lassen Sie sich hier darüber aus, man hätte nur wegen dieser Handyaufnahmen aus Italien alles losgetreten.

Zynisch und respektlose Gemeinheit gegenüber der Not, die sich in italienischen Krankenhäusern abgespielt hat - echt unterste Schublade!

17:30 von in Zukunft

... wie sich ein Steuerloch von 81 Milliarden € am gerechtesten ...
.
dann beginnen sie bitte zuallererst mit der Klärung des Begriffes "Gerecht"
vermute bei 10 Menschen gibt es 10 unterschiedliche Vorstellungen was gerecht ist

@Hallelujah 17:25

"Re 16:01 von andererseits
>>Aber bei uns gibt's immer noch Leute, die denken, Italien würde damit Schulden auf unsere Kosten machen.<<

Wenn Sie die Target 2 Bilanzen der Bundesbank ansehen muß man ja zu diesem Urteil kommen."

Nein.
Wenn man sich vor dem Ansehen der Bilanzen informiert, was Target2 ist, kommt man nicht zu diesem Urteil.

Steuerloch?

Seit 2015 erzählte uns unser Finanzminister jedes Jahr : es gebe mal wieder einen überschuss bei den Steuereinnahmen.. Meist waren es so um die 30 Milliarden... Also :30x 5 Jahre = 150 Milliarden... Eigentlich müsste man noch einen überschuss von fast 60 Milliarden haben... Da fragt man sich doch, wo ist das Geld geblieben??

rossundreiter 16:47

„Riesenloch und Wirtschaftscrash.
Und das alles, weil in irgendeiner Klinik in der Lombardei über Nacht 80 Menschen starben, mit ein paar gerade herumstehenden Militärlastern abgeholt wurden und auf der anderen Straßenseite zufällig einer mit einer laufenden Handykamera stand.

Makabere Szene, keine Frage.

Aber angesichts der Auswirkungen doch etwas übertreiben beurteilt.“
Nun ja wenn man angesichts der Tausenden Toten in Italien einen solchen Kommentar raushaut muss man schon ganz eigene Probleme weit abseits von sars Cover 2 haben

@ Sisyphos3

"ganz anders als im "normalen" Leben
wo man die irgendwann zurückzahlen muss" Am 14. Mai 2020 um 15:40 von Sisyphos3

*

Sie bauen auch noch Scherze ein!
"Irgendwann" - der war gut.
Was muss man denn im normalen Leben "irgendwann" zahlen?
Wofür gibt es Schufa?

Ist dieses A bis AAA Rating nicht sowas wie Schufa-Kreditwürdigkeit?
Kriegt man noch Kredit, wenn gesamte EU bei C steht?

Wäre es da nicht besser bei Trennung der Länder zu bleiben, damit man sich in der EU wenigstens gegenseitig helfen kann, wenn 1 oder 2 Länder bei C angekommen sind, bevor die ganze EU auf C steht?

Selbst Wirtschaftsunternehmen haben lieber "Tochterunternehmen", anstatt alles auf eine Karte zu setzen.

An der Situation können wir nichts mehr ändern

Es bringt nichts mehr die Maßnahmen von damals zu besprechen und zu bewerten, das ist völlig egal.
Mit der jetzigen Situation muss gearbeitet und überlegt werden, wie wir da bestmöglich wieder nach oben kommen.

17:19 von SchleswigHolsteiner

>>Dann machen Sie doch mal ein paar Vorschläge. Übrigens gehen nicht nur hier Arbeitsplätze verloren , sondern z.B. auch da, wo sonst unsere Ferienflieger so hinfliegen. Griechenland, Malediven, Nepal... Peru . Das Ausbleiben der Touristen bedeutet dort Elend und Armut...und zwar sofort.<<

Sie wollen ein weiter so, das geht aber nicht. Ich bin der Meinung das uns hier gerade veranschaulicht wird was uns noch alles bevorsteht. Helfen kann man den Menschen in den von Ihnen angeführten Staaten wenn man auf die Reise verzichtet und den Preis für die Reise spendet.

@17:03 von nepal82

Sie sind einer von etlichen Usern auf diesem Portal, der der Ansicht zu sein scheint, bei Geld handele es sich nur um bedrucktes und mit irgendeiner Zahl versehenes Papier oder einer Zahl auf dem Kontoauszug, dessen Menge man ohne Konsequenzen beliebig vergrößern könnte.
Dem mag die physikalischen Sinn so sein, im ökonomischen aber mitnichten.
Geld an sich hat nur den Wert der Güter bzw. Dienstleistungen, die man dafür erwerben kann. Gibt es keine Güter und Dienstleistungen (zB in einer Krise) hat folglich Geld den Wert von... na, da kommen sie selber drauf.
Die Geldmenge (willkürlich) vergrößern, ohne dass dahinter ein realer Wert, also produzierte Güter oder Dienstleistungen, steht, führt also zwangsläufig zu einer Verwässerung bzw. Reduktion des Wertes der einzelnen Geldeinheit (also zB eines Euros).

Oberstaatsrats Kritik

Nur geringe Beachtung scheint hier der Protest des Oberstaatsrat K. aus dem Bundesinnenministerium zu bekommen, obwohl er seine Einschätzung zu den Maßnahmen der Bundesregierung an ziemlich viele Stellen des Staates geschickt hat, im übrigen SPD-Mitglied.

Der nimmt doch die Kritik auf, die jeder vernünftige Mensch aus den Maßnahmen der Bundesregierung ziehen kann. Natürlich ist das nur eine Seite der Medaille aber eine, die keine Rückseite kennt, also wo beide wichtig sind.

Die Kritik viel zu kurz im öffentlichen Diskurs um die Maßnahmen gewesen. Ganz einfach auch deshalb, weil es kein Diskurs geben sollte. Gutsherrenart nach Merkel eben.

Die hat es auch zu verschulden, dass sie Spahn nicht schon am Anfang den Hintern heiß gemacht hat und unmittelbare Maßnahmen gegen Corona eingeleitet hat. Während der nämlich noch seinen Großprojekten der Prestige wegen nachrannte, sind die Gesundheitsämter ins kalte Wasser gefallen. Wie lange haben die wohl auf das zusätzliche Personal gewartet?

Es ist einfach nur ungerecht

Die Betten in den Krankenhäusern blieben leer, so leer das Pflegepersonal in die Kurzarbeit geschickt wurde. Warum nun der 1.500 E Bonus wofür? Während meine Freundin die Selbständig und alleinerziehend ist vom Staat keinen cent bekommt und nun auf die Hilfe Ihrer Freunde angewiesen ist. Sie würde gerne viel arbeiten, im Gegensatz zum Pflegepesonal aber sie darf nicht und der Staat fühlt sich nicht verantwortlich. Man muss in Deutschland wohl nur richtig laut und ständig klagen. Das sich das Pflegepersonal nicht langsam Gedanken macht, das es obwohl nun alle wissen, wie ruhig es geblieben ist, sie trotz dem weiter "die Überlasteten" sind, während sich eine alleinerziehende Mutter von drei Kinder jeden Abend in den Schlaf weint.....es ist so ungerecht.

@ leider völlig ungeil

Da spricht alles dagegen.

Agenda 2010 war schon total asozial. Ihnen als Grüner aber egal.

re knorlo

"Wir müssen weg vom immer steigenden Steuern und Abgaben, weg von der Gierpolitik.
Wir brauchen eine gerechtere Gesellschaft, ohne Gier und Neid, sonst wird das nichts."

Erzählen Sie doch wenigstens, wessen Gier hinter steigenden Steuern und Abgaben steckt.

@Struwwelpeter 16.06

Solange die Krise nicht auch nur ansatzweise vorbei ist, sind alle Schätzungen unseriös."
Wenn es so weiter geht, werden die Steuerausfälle womöglich noch größer. Aber das Finanzministerium braucht diese Schätzungen, um planen zu können. Da gibt's nämlich kein Sparbuch, von dem man kurz mal ein paar zig Milliarden abheben kann, sondern nur laufende Steuereinnahmen. Ich warte jetzt schon auf die Kommentare der linken und grünen "Finanzexperten" nach dem Motto: na und, nicht so schlimm. "Muss man eben paar Milliarden Schulden aufnehmen, dann passt es schon"

@Wolf, 17:16 Uhr - Bitte richtig zitieren

Die Bundeskanzlerin wurde gefragt, wie Sie zu Steuererhöhungen stehe. Darauf hat sie sinngemäß geantwortet, dass nach aktuellem Stand wegen der Corona-Krise keine Steuererhöhungen angedacht sind. Sie hat mit keiner Silbe Steuererhöhungen (noch dazu für immer und ewig) ausgeschlossen. Etwas anderes konnte sie auch gar nicht sagen. So etwas nennt man auch Absichtserklärung. Wie hätten Sie denn auf die Frage geantwortet?

@ Am 14. Mai 2020 um 17:19 von eine_anmerkung

Zitat: "Vielen Dank für ihren konstruktiven Beitrag und das ist genau der Punkt. Das oft angezogene Argument das Deutschland eine so hohen "Außenhandelsüberschuss" hat und deswegen für die Schulden anderer EU-Länder aufkommen sollte zieht so nicht. Das Geld mit dem unsere Partner bei uns kaufen (Außenhandelsüberschuss) wurde denen zu einem großen Teil von uns vorher in die Hand gelegt. Man darf also nicht nur einen Auszug (Außenhandelsüberschuss) betrachten. Das ist zu kurz gegriffen."

Das ist allerdings auch nur die halbe Wahrheit. Es ist richtig, dass auf diesem Weg z.T. Importe finanziert werden. Es ist auch richtig, dass DE für diese Finanzierungen ggfs. haftet. Das gilt aber nur für den Fall, dass der Finanzierungsnehmer zahlungsunfähig wäre. Das sind die Finanzierungsnehmer aber aktuell nicht. Bis jetzt wurden "denen" von uns nichts in die Hand gelegt.

Wenn Sie ein Darlehen brauchen ist das i.d.R. auch kein Geschenk...

@ 17:30 von in Zukunft

Ihre Idee finde ich gar nicht mal schlecht.
Ich möchte dazu noch kurz anmerken das es in Deutschland einen die Politik beratenden Ethikrat bereits gibt.
Also es ist nicht so, das es nicht schon derzeit berücksichtigt wird.
Ein Fach Wirtschaft finde ich allerdings ebenfalls wichtig, auch hier darf der Bürger ruhig mehr Wissen bekommen.

Massig Zinsen gespart

Wurde nicht vor ein paar Jahren berichtet, dass die BRD durch die gesunkenen Zinsen nach der €/Griechenland - Krise einiges an Zinszahlungen für Schulden gespart hat?
Dann sind diese 80 Milliarden an zusätzlichen Kosten doch leicht zu finanzieren.
Und die Steuerhinterziehungen kämen als Bonus noch obendrauf, wenn unsere Regierung endlich beschließt, die hinterzogenen Steuermilliarden einzutreiben und die Steuerverbrecher entsprechend zu verfolgen und zu verurteilen.

Die Pandemie in unsrem Land

Die Pandemie in unsrem Land ist noch nicht zu Ende und ein Wiederaufkeimen im Herbst oder später könnte noch weitaus mehr die Finanzen unserer Republik belasten, drum ist es nicht absehbar wie viel in unseren Finanzetats die nächsten Jahre fehlen wird. Vielleicht sind es hunderte von Milliarden. Nichts desto trotz, wie werden unser Land wieder aufbauen. Vielleicht sogar ökologischer oder sogar menschlicher sowie gerechter. Deutschland hat schon vieles geschafft, unser Finanzminister sollte nur eines begreifen, weder Konzerne die als Steuervermeider tätig sind oder sogar die Automobilindustrie mit Kaufprämien zu unterstützen. Denn es sind jene Konzerne dabei, die in den nächsten Jahren aufgrund der Umstrukturierung wie dem EAuto, sicherlich mehr als 30 Prozent der Mitarbeiter freisetzen werden. Ausserdem wäre es nicht gerecht gegenüber den mehr als 30 Millionen Beschäftigten, die müssten sich mehr den je um ihren Arbeitsplatz sorgen.

Wer zahlt das?

1. Der Staat stützt Unternehmen und Beschäftigte und muss dafür riesige Summen aufwenden, die nirgendwo auf einem Sparbuch geparkt waren.
2. Der Produktionsausfall in der Wirtschaft führt zu erheblichen Steuerausfällen.
3. Der Staat will mit Investitionen und Anschubhilfen weiteres Geld ausgeben, das er sich pumpen muss.

Aus all dem erwächst eine riesige Belastung für die Gesellschaft, das ist sicher jedem klar.

Doch welche Teile der Gesellschaft zahlen welchen Anteil daran? Diese Lastenverteilungsfrage wird - zumindest in der Öffentlichkeit - nirgends diskutiert.

Versucht man endlich, mit den Unternehmenshilfen die wichtigsten Webfehler des Kapitalismus zu beseitigen, indem man Bedingungen an die Unterstützung knüpft? Nie war die Chance größer, die Unternehmen zur Schaffung einer nachhaltigeren Wirtschaft zu drängen. Ich fürchte, es wird wieder verbaselt, weil man sich von den Drohungen der Konzerne einschüchtern lässt.

Loch

und eins ist sicher..es gibt keine Steuererhöhungen. Fr. Merkel wird wahrscheinlich nicht die schlechte Botschaft überbringen, ist nicht ihre Sache. Wer's glaubt.. wer wird es wohlbezahlen. Sich, Europa und den Rest der Welt retten.
Steuerschlupflöcher schließen? Nicht mit dieser Regierung. Lieber an der Infrastruktur sparen - wer übernimmt wohl die Konkursmasse wenn Sie übergibt, Rekordschulden, Rekord Arbeitslose?

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