Kommentare

Was nun bezüglich Corona abgeht

sind die Regeln doch eigentlich klar: Mehr als 50 pro Hunderttausend Beschäftigte infiziert Laden zu bis der Nachweis kommt dass dem nicht mehr so ist.

die industriellen schlachtbetriebe haben ...

über jahrzehnte von der sogn. arbeitnehmerüberlassung profitiert.

zum nachteil der beschäftigten und letztlich auch zum nachteil der verbraucher.

katastrophale zustände, die bis hin zu gammelfleisch gipfelten.

es wird allerhöchste eisenbahn, die zustände nicht länger zuzulassen.

Kritik an Fleischbranche:Am Haken....

"Nun plädiert auch Agrarministerin Klöckner(siehe Nestle-Video) für schärfere Strafen",steht in dem Artikel.
Aber auch für genug Kontrollen,für genug Personal dafür ?
Und Arbeitsminister Heil für die Abschaffung von Werkverträgen oder Leiharbeit ?
Das wäre ja ein Sinneswandel.
Noch im Februar setzte er sich in Brüssel für Verschlechterungen in der Entsenderichtlinie ein(es ging um die A1-Bescheingung der Sozialversicherung).

"Corona und die 3,99-Schnitzel"

Warum 3,99?
Die Landwirtschaft wird subventioniert, das kostet Steuern und daher würde ich gerne wissen, wie viel der Schnitzel wirklich kostet.

3,99 + Subventionen = ?

Die Coronakrise macht Missstände sichtbar

Das wäre ein großer Fortschritt, wenn endlich die Werkverträge in der Fleischbranche verboten werden. Im Prinzip hätte man dagegen schon lange vorgehen müssen. Hierbei handelt es sich um Scheinselbständige, die bisher vom Staat toleriert wurden. Solches Ausbeutertum gehört verboten. Wen Herr Heil hieraus sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse macht, tut er das Richtige. Was aber noch fehlt: Kontrolle von Tierwohl und Hygiene. Hier muss auch was getan werden. Eines ist klar. Fleisch wird dann etwas teurer.

Hauptsache billig!

Jeder kann dafür sorgen, dass es solche Zustände seltener gibt.
Weniger, und besser könnte dafür sorgen, dass sich die Zustände ändern.
Aber nicht in Deutschland.
Hauptsache billig!

Menschenwohl - Label

Es wird Zeit, dass für alle Arbeitsplätze ein „Menschenwohl“ - Label vergeben wird.
Dann kann man bei jedem Produkt danach auswählen, wie gut die Arbeitsbedingungen, die Bezahlung, die Steuerehrlichkeit des Firmenchefs usw. ist.
Und selbstverständlich müssen solche Kriterien auch als Mindestanspruch an ausländische Waren gelten. Nicht, dass ausländische Firmen wegen schlechterer Standards für ihre Beschäftigten billiger sein können als unsere eigenen und damit unlauteren Wettbewerb betreiben.
Bzw sollten ausländische Firmen mit schlechteren Standards als den deutschen, eigentlich vom Markt ausgeschlossen werden.
Denn so wie es jetzt läuft darf es nicht weiterlaufen. Da werden die ausländischen Hungerleider gegen die einheimischen Hungerleider ausgespielt.
Das muss aufhören.

ganz einfach regionale Kreisläufe fördern

Riesenschlachthöfe gäbe es nicht mehr.
Unsere Agargenossenschaft bewirtschaftet ca. 3800ha und kann es sich leisten von der Pflanze bis zum Fleisch alles selbst herzustellen . Geschachtet wird auf einen kleineren Schlachthof in Nähe. Die eigene Fleischerei verarbeitet dann die Tiere. Die Schweine leben auf Stroh und Rinder auf der Wiese samt Kälbern. Gutes Leben= gutes Essen --> ist übrigens nur etwas teuerer. Wenn man die Qualität berücksichtig ist es sogar billiger als das "Industriefleisch ". Das kann sich Jeder leisten. So kostet dort ein Mittagessen ca. 4,50€ ,1 Roggenbrot 2,5€ und das Emmerbrot 3€. Alles eigene Produkte. Das sollte die Zukunft sein. Hier kann der Westen vom Osten lernen. Die kleinen Wiedereinrichter bis 100ha haben es da schwer. Selbstvermarktung ist hier nicht effektiv und beim Verkauf sind sie von der Gnade/Diktat der Industrie abhängig.
Es gäbe dann keine derartigen Zustände in Schlachthöfen mehr. Ganz zu schweigen von den Transportweg der Tiere.

Ein pervertiertes System...

Der Einfluss der Fleischmafia ist zu groß. Die werden unseren Politikern schon klar machen, wie was geregelt wird: nämlich nix. Ansonsten wird mit Arbeitsplatzverlust gedroht. Das zieht immer. Wie gut, dass ich schon seit Jahrzehnten dieses pervertierte System nicht mehr unterstütze. Und jedes Jahr werden es mehr Menschen, die genauso denken. Wer weiß wie die Menschen in hundert Jahren über unseren Umgang mit leidensfähigen nichtmenschlichen Tieren denken werden? Vermutlich würden wir uns schämen. Für ein bisschen "Genuss" soviel Leid zu verursachen, dafür nebenbei noch den Planeten zerstören und zudem mafiösen Geschäftemachern Subventionen in Milliardenhöhe hinterherwerfen. Wir sind schon irre...

Linke Pirouette seitwärts

Gegen diesen Vorstoß wandte sich die Partei Die Linke. Fraktionschef Dietmar Bartsch sagte der Zeitung "Die Welt", die Forderung nach einem Mindestpreis für Tierprodukte springe "viel zu kurz" und gebe dem Verbraucher die Schuld: "Ich will keine soziale Spaltung über das Schnitzel." Bartsch sprach sich für einen höheren Mindestlohn, lückenlose Kontrollen und bessere Arbeitsbedingungen aus."

Bartsch will es allen recht machen: der Hartzer kriegt sein Billigfleisch, der Bulgare in der Fleischfabrik mehr Geld.
Wie das gehen soll wird hinter roten Fahnen versteckt.

Versagt!

Alle möglichen Industriezweige haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv Gedanken darum gemacht, wie die Prozesse so angepasst werden können, dass die Beschäftigten bestmöglich vor Ansteckung geschützt sind.

Die Billigheimer von der Fleischindustrie haben .... NICHTS gemacht.

Ich hoffe, dass da jetzt hart durchgegriffen wird.

Bzgl. Mindestpreis bin ich übrigens bei Herrn Bartsch. Das ist in der Tat Unsinn. Mindeststandards müssen stattdessen her.

Es kommt nicht oft vor, dass ich einem Linke-Politiker zustimme. Aber wenn einer was Richtiges sagt, dann ist es mir egal von wem es stammt.

Industrialisierte Ausbeutung von Tier und Mensch

Fleisch wäre nicht billiger als Gemüse, wenn den beteiligten Tieren oder Menschen etwas besseres als das absolute Minimum zugestanden werden würde.

"Klöckner plädierte dafür, den Bußgeldrahmen für Verstöße gegen die Arbeitszeit deutlich anzuheben - von 15.000 Euro auf bis zu 30.000 Euro."

Wenn Frau Klöckner dafür plädiert, geht das sicherlich mit einer Halbierung der ohnehin schon sehr spärlichen Kontrollen einher. Wobei man kaum von Kontrollen sprechen kann, wenn diese dem Kontrollierten rechtzeitig angekündigt werden...

Politiker

Ein Artikel über Schlachthöfe und die Worte "Tierwohl" und "Leid" taucht nicht ein einziges mal auf.
Geld, Lohn und Euro dagegen mehrfach.
Seit Jahren ist klar dass Schlachthöfe Fließbandbetriebe sind bei denen es um Stückzahlen und Effizienz geht. Mit anderen Worten: Eine Industrie! Da liegt das Problem. Will man wirklich etwas ändern, dann zurück zur Hausschlachtung und hin zu sinnvollen Vorgaben wie z.B. max. 6 Tiere pro Stunde und Schlachter. Ein Mindestpreis für Fleisch verbessert gar nichts, außer dem Gewinn der Verkäufer. Nur weil etwas Teuer ist, ist es nicht gut. Nur weil ein Fußballtrikot 120€ gekostet hat, werden davon die Näherinnen nicht besser behandelt. Das ist beim Fleisch nicht anders.

re gjallarhorn

"Hauptsache billig!"

Es ist legitim, wenn der Verbraucher möglichst preiswert einkaufen will.

Wenn der Tiefpreis nur durch Mißstände zustande kommt, hat der Gesetzgeber die Mißstände zu beseitigen.

"Jeder kann dafür sorgen, dass es solche Zustände seltener gibt."

Der Appell "Mach doch was" ist beim Verbraucher deplatziert.

Alt bekannt

Entschuldigung, aber die Zustände in den Massenschlachtbetrieben sind seit Jahrzehnten den Verbrauchern und Politikern bekannt. Bisher hat es niemanden interessiert was dort abgeht oder wie die Mitarbeiter menschenwürdig untergebracht werden. Sie sind nur Billiges Humanmaterial, das wir brauchen, um unsere Wirtschaft flott zu halten. Immer höher, immer weiter, immer billiger. Bald zahlt uns das Schwein noch etwas, damit wir es kaufen und grillen. Also Vorsicht, wenn mal eine Sau an der Haustür klingelt, sie sucht nur Asyl in unseren Gefriertruhen!

@Gaisenpeter - Das teuerste am Fleisch sind die Folgeschäden.

18:36 von Gaisenpeter:
"Eines ist klar. Fleisch wird dann etwas teurer."

Das mag an der Kasse stimmen. Wenn man aber alle derzeit verursachten Folgeschäden berücksichtigt (z.B. multiresistente Krankenhauskeime und nitratverseuchtes Trinkwasser, Umwelt- und Klimaschäden), ist Fleisch zweifellos das teuerste Lebensmittel mit der schlechtesten Qualität.

Kontrollzeitraum

Herr Heil und Frau Klöckner, ihre Aussagen sind Populismus, wenn ich nur alle 10 Jahre kontrolliert werde ist es egal ob das Bussgeld 10000 oder 30000 Euro beträgt. Werkverträge die an Subunternehmen weitergegeben werden mussten schon vor Jahren verboten werden. Es soll auch keiner der verantwortlichen Politiker behaupten nichts über die Unhaltbaren Zustände wie die Ostarbeiter "gehalten" werden, gewusst zu haben. Aber besser spät wie Nie.

Unhaltbare Zustände

Die Missstände in der Fleischbranche sind seit Jahrzehnten bekannt. Allerdings sind diese tatsächlich nicht branchenweit; als jemand der früher mal Schlachtbetriebe mit Technik ausgestattet hat kann ich bestätigen, dass das es tatsächlich auch andere Betriebe gibt.

Alleine die Tatsache, dass es legal ist, östeuropäsiche Arbeiter in Massenunterkünften einzupferchen und bei schlechter Bezahlung hier in Großbetrieben arbeiten zu lassen zeigt, dass es dringenden Handlungsbedarf gibt. Schön zu sehen, dass die Lobbyisten und unsere konform getrimmten Politiker keinerlei Rückhalt für diese unhaltbaren Praktiken mehr erhalten.

Ich denke auch nicht, dass das Ende von der quersubsventionierten Billigstware im Supermarkt groß negative Auswirkungen hätte; im Gegenteil würden alle von weniger Billigschrott an der SB-Theke profitieren: Wirtschaft, Verbraucher, Arbeiter und die Umwelt.

Warum nicht... ?

Ich fände es sehr gut, wenn die Politik endlich einmal reagieren und den Auswüchsen einer allzu liberalen Wirtschaftsform endlich einen Riegel vorschieben würde. Denn man sieht: Freiwilligkeit ist in der Industrie ein totaler Rohrkrepierer und wird lediglich dazu genutzt, auf dem Rücken der Belegschaft (u.a. im Pflegebereich, jetzt in der fleischverarbeitenden Industrie, in der Landwirtschaft seit eh und je und eigentlich überall) und unter kreativer Umgehung geltender Regeln (siehe Autoindustrie u.a.) maximal Profit zu erwirtschaften.

Wird u.a. das Fleisch dadurch teurer? Ja, bitte doch! Dann gibt es halt nur noch zwei oder dreimal in der Woche Fleisch auf dem Teller. Ja, und? Jeden Tag Fleisch ist für den Körper eh schlecht! In meiner Kindheit war es übrigens normal, dass es nicht jeden Tag Fleisch und einmal in der Woche Fisch auf dem Teller gab, also tierische Proteine "nur" an höchstens 4 Tagen! Ist daran jemand von uns gestorben? Nein! Also, wo ist das Problem? Machen!

@ um 18:30 von Leipziger59

Solange die Verbraucher nicht über jeden Aspekt solcher Werksverträge informiert ist, kann er nicht wirklich verantwortlich sein.
Das ist doch bei der Tierhaltung genauso.
Wenn da zB auf der Verpackung schon großformatige Fotos der tatsächlichen jeweiligen Haltungsbedingungen wären, und die Medien täglich über das Leid der Tiere informieren würden, mit Berichterstattung auch aus den Schlachthöfen, hätte es vielleicht schon eine Abkehr vom Billigfleisch gegeben.
Wenn das aber nicht passiert, kann sich jeder dumm geben.

Schnellste Lösung

wäre eine Begrenzung.
Auszug:
" Im Jahr 2019 lag der gesamte Export von Schweinefleisch aus Deutschland bei rund 2,4 Millionen Tonnen "

Wenn also der Export begrenzt wird, hat das zwei Auswirkungen, es werden weniger Schweine per Massenhaltung produziert.
Das will man ja gerne eingrenzen.
Zweitens muss dann auch weniger Geschlachtet und verarbeitet werden, dann braucht man nicht so viele zusätzliche Arbeitnehmer aus dem Ausland, zu Niedriglöhnen.
Damit steigt auch der Preis, was die Grünen ja gerne hätten.
Drittens, könnten auch arme Agrarländer in der EU sich damit Geld verdienen, indem dort ein Teil produziert wird.
Denn jetzt liefern wir ja dorthin.
Leiharbeit und Arbeitnehmerüberlassung verbieten, aber nicht nur in der Fleischindustrie.
Schon ist der Fisch gegessen.

@ karwandler

„Bartsch will es allen recht machen: der Hartzer kriegt sein Billigfleisch, der Bulgare in der Fleischfabrik mehr Geld.
Wie das gehen soll wird hinter roten Fahnen versteckt.“

Natürlich ist das geäußerte von Bartsch Schwachsinn, weil es sich gegenseitig ausschließt.
Ich vermute, wie er es gerne hätte.
Der Hartzer bekommt sein Hüftsteak umsonst, damit er sich als vollwertiger Teil der Gesellschaft fühlt und die wohlhabenden Menschen zahlen 50€ für das gleiche Schnitzel, um ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden und die Hartzer mitzufinanzieren. Da würde dem Herrn Bartsch sicher das Herz aufgehen

Habe nie verstanden

Wie kann es sein dass ein Land wie die BRD Bedingungen zulässt die kriminell sind.Es fängt an bei den Arbeitszeitgesetzen,bei den Löhnen und Gehältern,bei Leiharbeit und Subsubsubunternehmerwahnsinn und was weiss ich noch.Das ist doch der Unmut der Bevölkerung.Diesen Unmut sieht man doch an den Wahlergebnissen.Kein Kapitalist würde es sich gefallen lassen wenn sein Kapital sich nur alle 10 Jahre verdoppeln würde.Von den Arbeitnehmern hingegen wird erwartet dass sich Ihre Löhne nur alle 15 Jahre verdoppelt.

@ um 18:35 von Tada

Völlig richtig! Das wäre ein Fall für die Faktenfinder der ARD.
Bin gespannt ...

um 18:43 von rr2015

Ich gebe Ihnen recht, so wie beschrieben ist für Tier und Mensch optimal. Wir dürfen aber nicht vergessen das 8-10 Milliarden Menschen ernährt werden wollen. Unsere von der EU gewollten Schlachthöfe sind Teil der mit Mafia Strukturen
behafteten globalen Fleischindustrie.

Zusammenhang mit Corona?!

Was hat das eigentlich mit Corona zu tun? Und warum redet jetzt plötzlich alles über Schlachthöfe und keiner über sonstige Industriezweige - gestern waren's noch Spargelstecher, morgen wohl Erdbeer-Erntearbeiter?! Das ist doch nur ein Manöver, als Partei und Person von der öffentlichen Aufmerksamkeit zu profitieren.
Und was soll das Zahlenspiel? Hat es in der Bundesrepublik seit 1949 jemals schon die 15.000 Euro Strafe für eine Mißachtung der Arbeitszeitordnung gegeben? Und was hat Ministerin Klöckner bisher und in ihre Zugehörigkeit zum Landtag davor in Sachen Leiharbeit, Arbeitszeitordnung etc. getan? Entgegen ihrem Eid genau nichts, sie ist ja nicht erst gestern im Amt?!

Es ist ganz einfach. Wenn in

Es ist ganz einfach. Wenn in der deutschen fleischverarbeitenden Industrie ökonomisch, sozial und ökologisch saubere Verhältnisse hergestellt würden, wäre der grösste Teil nicht mehr rentabel und würde so schnell verschwinden wie er entstanden ist. Und das wäre auch gut so. Bekanntlich ist Fleisch in Deutschland zu billig, was zu gesundheitlich und ökologisch prekärem Überkonsum führt. Längerfristig noch schlimmer ist die Sache mit der Gülle und ihrem negativen Einfluss aufs Grundwasser.

Aber allen die jetzt aufheulen sei gesagt - keine Bange, das wird schon nicht geschehen. Dafür sorgt die Lobby ganz gewiss.

Proletariat u. Subpr. beruhigt billiges Fleisch u. Alkohol

>>Gegen diesen Vorstoß wandte sich die Partei Die Linke. Fraktionschef Dietmar Bartsch sagte der Zeitung "Die Welt", die Forderung nach einem Mindestpreis für Tierprodukte springe "viel zu kurz" und gebe dem Verbraucher die Schuld: "Ich will keine soziale Spaltung über das Schnitzel." Bartsch sprach sich für einen höheren Mindestlohn, lückenlose Kontrollen und bessere Arbeitsbedingungen aus.<<
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Kann die Linke den Preis für das Schnitzelfleisch sogar noch auf € 3,49 drücken? Oder wann reißt die Preiselastizität die Malocher und Hartzer Richtung AFD mit? Schnitzel + Kartoffel + Alkoholbier sind doch jetzt schon bei über € 10.- So kann sich die Linke nicht lange über Wasser halten. Die Tafeln stützen sie auch nicht, mit ihrem vielen Toastbrot, Gemüse, Bananen und Dosen. Nur Fleisch und Bier beruhigt die unteren Volksklassen und schafft das nötige Klassenbewußtsein, sagt ein alter Volksglaube, daran orientiert sich Die Linke, keine Ahnung, warum noch).

Eingepfercht und ausgebeutet

Eingepfercht und ausgebeutet, die Schweine ebenso wie die Schlachter.
Wie die Fleischindudutrie mit Mensch und Tier umgeht ist eine Schande erstem Ranges.
Die Zustände in den Großschlachtereien sind doch hinlänglich bekannt. Und nun, ausgerechnet wegen Coronakrise, kommen unsere Politiker auf den Trichter, dass da was schief läuft ... nach Jahren der Untätigkeit.

Was nützen denn höhere Strafen, wenn immer weniger kontrolliert wird ?
Offensichtlich soll hier wieder ein Placebo den entsetzten und aufgebrachten Bürgern verabreicht werden nach dem Motto: "Schaut her, wir tun doch was" !

Gruß Hador

18:47 @karwandler .. Linke Pirouette ...

Leider wurde Herr Bartsch unvollständig zitiert, Sie können in "Die Welt" nachlesen, dass er sich schon ein paar mehr Gedanken gemacht hat.

Was nützt ein Mindestpreis, wenn die Qualität nicht stimmt?

@karwandler 18.47

Wie das gehen soll wird hinter roten Fahnen versteckt"
Na schau, karwandler kann Humor;-)
wobei ich die Gedanken von Dietmar Bartsch schon nachvollziehen kann und für differenzierter halte als das altbekannte Einschlagen auf Menschen, die Fleisch essen und nicht jeden Preis zahlen können, weil das Budget es nicht zulässt.

Vegan für Klima, Gesundheit und die Tiere!

Jedes Jahr werden allein in Deutschland knapp 800 Millionen Landlebewesen getötet, hinzu kommen Milliarden Meeresbewohner. Die Aufzucht von Tieren in Tierfabriken ist grausam und eine ökologische Katastrophe. Das Essen von Tieren ist schlecht für unsere Gesundheit und wird mit vielen Krankheiten und Beschwerden, einschließlich Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Diabetes und Fettleibigkeit in Verbindung gebracht.

Problembewusst

Aus dem Artikel:
"Klöckner hatte zunächst für eine Art Selbstreinigung der Industrie plädiert. Die Branche müsse Konzepte entwickeln, wie der Betrieb unter den geltenden Regeln fortgeführt werden kann, sagte sie noch am Freitag."

Julia Klöckner zelebriert hier wiederholt ihren Mangel an Problembewusstsein mit ihrem naiven Kurs der Freiwilligen Selbstkontrolle.

Nach X-Lebensmittelskandalen weiß jeder, dass da mit mafia-ähnlichen Methoden gearbeitet wird. Aber diese Ministerin setzt da unbeirrt auf die Selbsterkenntnis über das praktizierte Unrecht, wo nach ihrer Ansicht das quälende Gewissen darüber so stark ist, dass die Unternehmen nach dieser Läuterung von sich aus die Mängel beseitigen.

Aber was soll's - in einem Ministerium, wo die Verbände bestimmen wo es lang geht, hat man eben genügend Freiraum, für seinen Lieblingskonzern noch Promo-Clips zu drehen.
Manchmal denke ich, Helene Fischer hätte in diesem Ministerium mehr bewirken können als Frau Klöckner.

wir brauchen...

Mindestpreise bei Fleisch...z.B. Rindfleisch mindestens 40 Euro pro Kilo...dann hat man Qualität und alle sind zufrieden...Discounter dürften Fleisch garnicht anbieten dürfen...

19:04 von RoyalTramp ...Beifall!!!

wenn wir aber aufhören, die Maßlosigkeit zum Fetisch zu stilisieren, was bleibt uns dann? Könnten wir uns dann der Notwenigkeit von 10 Mrd. Erdenbewohnern verschließen und damit dem endlosen Wachstum, könnten wir uns der Notwendigkeit riesiger SUV-Vehikel verschließen, die der Hybris dienen, könnten wir uns dann womöglich auch der Notwendigkeit verschließen den Weltraum erschließen zu müssen und damit den Krieg zu exportieren?

grünes Verlangen

Die Grüninnen nutzen gerade die Chance den Veggi-Day durch die Hintertür einzuführen, den Bürgern Wurst und Fleisch madig zu machen, ungesunde einseitige rohe Ernährung anzupreisen.

...endlich!

Die Art und Weise wie mit den Tieren umgegangen wird ist unfassbar.
Es ist höchste Zeit diese grässliche Massentierhaltung endlich zu beenden.
Fleisch aus wirklich guter Haltung ist dann automatisch teurer.
Ich fände es top, wenn die Preise für vegetarische/vegane Artikel niedriger wären. Es gibt mittlerweile super Fleischersatzwaren.
Tiere sind wie wir fühlende LEBEwesen!

Zur Erinnerung

Es geht auch um Exporte.

Waren es nicht 50% der deutschen Fleisch-Produktion, die für den Export bestimmt sind?

Und da soll helfen wenn man in Deutschland das Fleisch tuerer macht und weniger davon isst???

Kopfschütteln über die Naivität meinerseits.

Nicht einmal die Grünen haben etwas von Exportverbot gesagt.

Die Weltbevölkerung steigt und die Weltbevölkerung hat Hunger.

Werden die Tiere nicht hier geschlachtet, dann eben woanders, nach einem langem Weg dorthin.

@18:47 von karwandler

"Bartsch will es allen recht machen:"

Ist ja zunächst mal nichts Schlechtes. Kann natürlich nicht funktionieren.

"...der Hartzer kriegt sein Billigfleisch,"

Das klingt nun wiederum so, als seien die Hartz-IV-Empfänger schuld an der Misere. Sind sie aber nicht.

"der Bulgare in der Fleischfabrik mehr Geld."

Ja, er muss für seine Arbeit anständig bezahlt und auch sonst menschenwürdig behandelt werden. Natürlich werden viele jammern, dass das Fleisch teurer geworden ist. Aber die Hartz-IV-Empfänger werden da garanatiert nicht die Lautesten sein. Richtig laut wird es erst, wenn der Gewinn nicht hoch genug ausfällt.

@Kessl

"Ein Artikel über Schlachthöfe und die Worte "Tierwohl" und "Leid" taucht nicht ein einziges mal auf. Geld, Lohn und Euro dagegen mehrfach." Am 17. Mai 2020 um 18:54 von Kessl

*

Thema verfehlt.
Es geht hier aktuell um Menschen, und nicht um Tiere.

Und bei allen minimierten Schmerzen bei der Schlachtung:
Die Schlachthöfe gibt es damit Menschen mit Fleisch versorgt werden, und nicht damit sich die Tiere dort "wohl fühlen".

Und ewig das Gequake

dass unsere "Armen" sich dann ihr Essen nicht mehr leisten können.
Sicher, wer 1:1 das Industriefleisch mit Qualitätsware ersetzen will, der hat ein Problem. Aber dass dann weniger Masse mehr Substanz ergibt wird ausgeblendet.

Ja, ja, die Verbraucher sind

Ja, ja, die Verbraucher sind schuld am Billigfleisch.

Sind die Verbraucher auch schuld, wenn der Strom- oder Benzinpreis steigt?

In Zukunft wird es noch mehr billigeres Fleisch geben, weil auch immer mehr Verbraucher in Niedriglohnarbeiten tätig sein werden.

Die können sich gar kein teures Fleisch leisten!

Herr Bartsch, dafür sollten sie den regierenden Parteien in Land- und Bundestag ein Dank übermitteln....

Corona war unausweichlich...

... denn unser Apparat sparte massiv an der Gesundheit des Bürgers.
Dass Gesundheitsämter nicht ganz abgeschafft wurden, bei aller "deutschen Gründlichkeit", ein wahres Wunder.

Personelle Aufstockung unseres Gesundheitswesens, wirkungsvoller Umweltschutz, umfassende Komtrolle der Lebensmittelqualität das sind die Aufgaben denen wir uns künftig verstärkt widmen müssen.
Die Corona Epidemie wird noch viele weitere wunde Punkte unseres rücksichtslos- profitorientierten Systems aufdecken.

Sage keiner, es wäre vorbei. Im Gegenteil.
Würde entgegnen, es geht erst richtig los!

Kritik an Fleischwirtschaft..

Die Koalitionsparteien wollen nicht auf freiwillige Veränderungen in der Fleischbranche warten. 
###

Das bringt ja auch nichts... Auf eine freiwillige Veränderung können sie warten bis zum Sankt Nimmerleinstag... Das hat doch schon die jüngste Vergangenheit und die Gammelfleischaffäre gezeigt. Hier helfen nur klare gesetzliche Vorgaben. Wer sich dann immer noch nicht daran hält, muß sein Laden eben schließen.

@19:29 von Hador Goldscheitel

//Die Zustände in den Großschlachtereien sind doch hinlänglich bekannt. Und nun, ausgerechnet wegen Coronakrise, kommen unsere Politiker auf den Trichter, dass da was schief läuft ... nach Jahren der Untätigkeit.//

Man könnte fast sagen: Corona sei Dank.

//Was nützen denn höhere Strafen, wenn immer weniger kontrolliert wird ?
Offensichtlich soll hier wieder ein Placebo den entsetzten und aufgebrachten Bürgern verabreicht werden nach dem Motto: "Schaut her, wir tun doch was" !//

Frau Klöckner gehört für mich in die Kategorie "besonders unglaubwürdig". Aber da ist sie nicht allein.
Ich weiß nicht, welch böse Überraschungen Corona noch für uns bereit hält, eine bessere Gesellschaft wird es uns wohl nicht schenken.

Früher war weniger Fleisch

In meiner Jugend, ich bin Baujahr 1958, gab es einmal am Sonntag Fleisch aus der Hausschlachtung, weil die Großeltern einen kleinen Selbstversorgerhof hatten. Das Schwein würde von der Oma zwischen die Schenkel genommen und Opa kam mit dem Vorschlaghammer. Okay, nicht artgerecht, aber so waren die Zeiten und die Schweine wurden komplett verarbeitet. Ansonsten wurden wir gesund ernährt, das Brot noch selbstgebacken, in der Stall standen ein paar Kühe für die Milch und auf dem Hof gackerten die Hühner, um uns mitzuteilen, dass die Eier abgeholt werden konnten. Das Obst hing an den Bäumen, das Gemüse kam aus dem Garten. Es fehlte uns an nichts. Heute ist das Anspruchsdenken einfach viel zu groß. Ich denke, wenn wir uns mal wieder etwas auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren, könnten wir etwas ändern.

um 19:37 von Superdemokrat

>>Mindestpreise bei Fleisch...z.B. Rindfleisch mindestens 40 Euro pro Kilo...dann hat man Qualität und alle sind zufrieden...Discounter dürften Fleisch garnicht anbieten dürfen...<<

Sie haben das Wirtschaftssystem leider noch nicht verstanden.

Die Corona-Krise bringt

Die Corona-Krise bringt Missstände an den Tag, die es schon vorher gab: die schlechte Bezahlung für Pflegekräfte, die ausbeuterische Ökonomisierung des Gesundheitswesens, die Hintergründe in Landwirtschaft und Fleischindustrie - um nur einige zu nennen.
Es braucht eine grundsätzliche Diskussion über Prioritätensetzung in vielen Bereichen, es braucht eine Abkehr von reiner neokapitaliatischer Orientierung in Bereichen der Daseinsvorsorge. Und natürlich braucht es einen anderen Umgang mit sog. Nutztieren - und mit den Menschen, die für Tötung und Zerlegung dieser Tiere arbeiten, unter zu oft menschenunwürdigen Billiglohn- und Unterbringungs-Bedingungen. Der respektlose Umgang mit Mensch und Tier geht hier Hand in Hand - lange vor Corona.

@Tiberius20 - Gehen Maden überhaupt an Industriefleisch?

19:45 von Tiberius20:
"Die Grüninnen nutzen gerade die Chance den Veggi-Day durch die Hintertür einzuführen, den Bürgern Wurst und Fleisch madig zu machen, ungesunde einseitige rohe Ernährung anzupreisen."

Es geht nicht darum, dass hier thematisierte Industriefleisch madig zu machen, sondern Fakten zu benennen, die viele gar nicht sehen wollen. Wer das Zeug aus seinem Ernährungsplan streicht, lebt garantiert gesünder!

Am 17. Mai 2020 um 19:37 von Superdemokrat

" wir brauchen...

Mindestpreise bei Fleisch...z.B. Rindfleisch mindestens 40 Euro pro Kilo...dann hat man Qualität und alle sind zufrieden...Discounter dürften Fleisch garnicht anbieten dürfen... "

Und wer sollte das kaufen ?, das nenne ich etwas abgehoben, um es ganz vorsichtig auszudrücken.

@ 19:48 von karwandler

Sie haben völlig recht, das als "Gequake" zu bezeichnen; um es nochmal deutlicher zu sagen: viele, die sich da zum "Anwalt der Atmen" aufspielen, haben ganz andere Interessen, nämlich nichts an den Bedingungen - incl. wer sehr gut verdient an diesem Mensch wie Tier ausbeutenden System - zu verändern.

@ Tada 18:35 Uhr

"Die Landwirtschaft wird subventioniert, das kostet Steuern und daher würde ich gerne wissen, wie viel der Schnitzel wirklich kostet."
Ja, die Landwirtschaft wird subventioniert und der Handel steckt ein was möglich ist.
Damit ist sowohl der Landwirt als auch der Verbraucher der Gelackmeierte bzw. der Zahler - im Grund zu Gunsten des Handel.
Da hat offensichtlich kein Politiker, kein Verband diese Auswüchse erkannt / erkennen wollen.
Das ist wohl das eigentliche Armutszeugnis.

Gesundes Essen für den kleinen Geldbeutel!

Gesundes Essen darf nicht zum Luxusartikel werden, der Harz4-Kindern in dieser neoliberalen Gesellschaft vorenthalten bleibt.
Die Massenindustrie muss klare Standards bekommen und alle Werte und Herkunft müssen transparent auf der Waren gekennzeichnet werden. Jeder muss die Angaben verstehen. Alle Eltern müssen deutlich sehen, was in dem Essen steckt. Existenzielle Strafen für Sünder! Mit Essen spielt man nicht!

Aus der im Artikel verlinkten Meldung:
„Auf Berichte über Missstände folgt oft die Ankündigung, dass es nun besser werden müsse. Und manchmal folgt tatsächlich auch ein Gesetz (...)“

Geändert hat es offenbar nichts.

Weiter: „Und jedes Mal, wenn über das Thema debattiert wird, sagen die einen, es seien nur wenige schwarze Schafe, die die ganze Branche in Verruf brächten.
>> Andere behaupten, das Problem liege im System - und letztlich auch daran, dass der Verbraucher halt gerne zugreift, wenn die 600-Gramm-Packung Schweineschnitzel im Discounter mal wieder für 3,99 Euro zu haben ist“

Da dürften sie Recht haben. Jedenfalls werden jetzt immer mehr „Unbeteiligte“ in „Mithaftung“ genommen. Hoffentlich wirkt das. Vor allem auf die Verbraucher. Denn diese Aussage Puffs stimmt: „Alle seien (...) erschrocken. "Aber in Wirklichkeit kommt nur die Wahrheit raus, vor der wir immer die Augen zumachen": (...) sei nur deshalb so billig, weil Osteuropäer wie Sklaven in den Schlachthöfen arbeiteten“

@ rr2015 18:43 Uhr

"Es gäbe dann keine derartigen Zustände in Schlachthöfen mehr. Ganz zu schweigen von den Transportweg der Tiere."
Alles das wurde bereits versucht.
Leider mit dem Ergebnis, dass ein Lieferant den anderen das "Schwarze unterm Nagel" nicht gegönnt hatte. Der Gedanke an eine Genossenschaft (Eigenvermarktung) war damit erledigt (und die Milch wurde wieder quer durch Deutschland bis in die Niederlande transportiert) - natürlich mit finanziellem Gewinn!???
Die Ökologie blieb auf der Strecke - und keiner hats gemerkt.

@RoyalTramp

Genau nimm der unteren Schicht noch mehr sie hatte lange schon viel zu viel.

RE: Anna-Elisabeth um 20:00

***Ich weiß nicht, welch böse Überraschungen Corona noch für uns bereit hält, eine bessere Gesellschaft wird es uns wohl nicht schenken.***

Ne, für die müssen wir wohl selber sorgen. Und trotzdem bin ich positiv über die Solidarität im Lande überrascht, die sich gegenseitig gewährt wird. Auch mir stehen Menschen zur Seite, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Und ich fürchte, dass der "Coronalauf" ein Marathon wird, der uns noch lange auf Trab hält und noch so manche Entbehrung uns abverlangen wird.

Gruß Hador

19:48 von karwandler

Und ewig das Gequake!
Hartzer!
Was ist in Ihrer Kinderstube falsch gelaufen?

@20:00 von Icke 1

"einmal am Sonntag Fleisch .....Das Obst hing an den Bäumen, das Gemüse kam aus dem Garten. Es fehlte uns an nichts. "

Ja, so kenne ich das auch noch. Aber auch damals gab es Millionen Menschen, die unter teils sehr beengten Verhältnissen in Mietshäusern in den Städten wohnten. Nix mit Garten. Und auch mit Garten: Wer pflanzt das Gemüse, erntet das Obst, backt das Brot? NACH Feierabend?

"Heute ist das Anspruchsdenken einfach viel zu groß."

Das stimmt.

Unternehmen, die ...

... nach eigenen Aussagen nur Konkurrenzfähig sein können, wenn die Arbeitsbedingungen erbärmlich sind, allgemein Menschen, Tiere und oder Natur ausbeuten, gehören ganz einfach aufgelöst...
Und die Verantwortlichen verklagt!

@Superdemokrat 19.37

Discounter dürften Fleisch garnicht anbieten dürfen"
Ja, genau- dann soll doch der gewöhnliche Pöbel Rüben essen;-) und die Wichtigen werden beim Einkauf nicht von Kleinverdienern belästigt...
Gabs das nicht schon in der DDR, solche Läden für die Besseren, wo die Bonzen unter sich waren???
Die Ideen von Gleicheren sind offenbar unsterblich

Unhaltbare Zustände

nicht nur in der Fleischindustrie wurden durch die Politik erst ermöglicht und viele Jahre lang geduldet. Ohne Subventionen und unzumutbare Arbeits- und Wohnbedingungen, bei ordentlicher Entlohnung entstünde auch ein marktgerechter Preis. Deshalb braucht man keinen Mindestpreis für Fleischprodukte, sondern menschen- und tierwürdige Gesetze. Was zurzeit läuft ist Tier- und Menschenqual mit System und Beihilfe durch die lobbyhörige Politik.

Moderne Landwirtschaft..

mit ihren unmöglichen Zuständen in den Schlachthöfen hängt wahrscheinlich damit zusammen,dass es immer größere Höfe mit x-hundert bis tausenden Tieren gibt.

Kleine und mittlere Bauernhöfe beliefern meist regionale Schlachthöfe bzw. Handwerksmetzger, die ihre Tiere selbst verarbeiten.

Leider hat die "Geiz-ist-geil"-Mentalität und die überbordende EU-Bürokratie in den letzten Jahren viele kleine Metzgereien zum Aufgeben gezwungen.

19:07 von wenigfahrer

Im Jahr 2019 lag der gesamte Export von Schweinefleisch aus Deutschland bei rund 2,4 Millionen Tonnen
.
vielleicht sollte man das mal überdenken ?
müssen wir mit Steuern subventioniertem Fleisch die Chinesen beglücken ?
und reicht es nicht mit der anfallenden Gülle unsere Böden zu ruinieren,
brauchts noch die Gülle für ausgeführtes Fleisch
und die welches wir bei den Holländern kaufen und ausbringen ?
Aber an die Landwirtschaft traut sich keiner ?
Weil es wie "geschmiert" läuft

@ DenkNach67

Die sie sehr gerne essen dürfen. Mir hingegen steht nicht der sinn nach fleisch ersatz und ich denke ich bin da nicht der einzige. Fleischpreise dürfen nicht in astronomische Höhen schießen so das sich wieder rauskristallisiert das gewisse Berufsgruppe die weniger verdienen wieder die Leidtragenden sind. Den Herren mit akademischen Graden tut das ja nicht weh anderen hingegen sehr. Der Realitätsverlust mancher Leute ist erschreckend in einer Krise über Preiserhöhungen zureden eine schande.

Harz4-Kinder

henry.berlin @
Für die Kinder sind zu allererst die Eltern verntwortlich.
Die Regelsätze und das Kindergeld sind meiner Meinung nach vollkommen ausreichen.
Leider gibts keine Möglichkeit direkt dafür zu sorgen das Eltern das auch gut und richtig für Ihr Kinder ausgeben.

@20:09 von andererseits

"Es braucht eine grundsätzliche Diskussion über Prioritätensetzung in vielen Bereichen, es braucht eine Abkehr von reiner neokapitaliatischer Orientierung in Bereichen der Daseinsvorsorge. Und natürlich braucht es einen anderen Umgang mit sog. Nutztieren - und mit den Menschen, die für Tötung und Zerlegung dieser Tiere arbeiten, unter zu oft menschenunwürdigen Billiglohn- und Unterbringungs-Bedingungen. Der respektlose Umgang mit Mensch und Tier geht hier Hand in Hand - lange vor Corona."

Daraus wird nichts. Wir haben nach meiner Überzeugung den Höhepunkt unseres Wohlstands längst erreicht, nur die Dekadenz schreitet weiter fort. Die Folgen davon werde ich hoffentlich nicht mehr erleben.

20:00 von Icke 1

und Opa kam mit dem Vorschlaghammer
.
merkwürdige Zustände
das muß ich schon sagen
bei mir in der Gegend hat man das Schwein gestochen,
wie eigentlich in allen Teilen der Welt noch heute

20:00 von Icke 1

"" Ansonsten wurden wir gesund ernährt, das Brot noch selbstgebacken, in der Stall standen ein paar Kühe für die Milch und auf dem Hof gackerten die Hühner, um uns mitzuteilen, dass die Eier abgeholt werden konnten. Das Obst hing an den Bäumen, das Gemüse kam aus dem Garten.""
#
So habe ich es in meiner Kindheit auch von zu Hause erlebt. Der Braten kam Sonntags auf den Tisch.In der Woche gab es Gemüse oder auch Fisch, denn der war billig nicht so teuer wie heute. Wir hatten zwar keinen Bauernhof ,aber einen großen Garten und Hühner sowie viel Gemüse und Obstbäume.

@Peter Meffert

Argument:
- wer schon wenig hat, hat durch eine Erhöhung noch weiniger.

Natürlich interessiert das unsere besser Verdiener einen feuchten Mist sie kennen nur ihresgleichen.

Müsste reichen.

Es ist eine absolute Frechheit immer eine ganze Schicht an Leuten aus dem Blick zu verlieren.

Und das die Grünen nicht wirklich an Menschen mit geringem Einkommen denken ist nicht erst seit gestern bekannt.

Apparat sparte

rOltO@
Seltsam das wir mit diesem Apparat sehr gut durchgekommen sind.
Und der Virus ist doch nicht in einem Deutschen Lebensmittel Betrieb ausgebrochen , oder?
Erst durch die späte Information von China und dem Händewaschen von Spahn ist es bei uns doch so geworden.

@Anna-Elisabeth, 20:00

„Ich weiß nicht, welch böse Überraschungen Corona noch für uns bereit hält, eine bessere Gesellschaft wird es uns wohl nicht schenken“

Ich hoffe doch. Corina scheint ein ziemlich zuverlässiger „Indikator“ für die zahlreichen Missstände in unserer „modernen Leistungsgesellschaft“ zu sein. Dessen Anzeigen zu „übersehen“ es schon einer gehörigen Portion Starrsinns und Lernunwilligkeit bedarf (um es mal sehr freundlich auszudrücken).

Die Quadratur des Kreises

Natürlich muss sich jeder gute und gesunde Lebensmittel leisten können.

Allerdings vertragen sich die Forderungen nach Tierwohl nicht mit dem Anspruch, Gehacktes für 1,99 das Kilo kaufen zu könnne.

Die Lösung kann eigentlich nur sein, die Essensgewohnheiten zu ändern. Alles andere macht weder unter Tierwohl- noch unter Gesundheits- oder Klimagesichtspunkten Sinn.

Weniger Fleisch und mehr Wertschätzung den Lebensmitteln gegenüber würde einen großen Schritt in die richtige Richtung bedeuten.

dass sich die Zustände ändern

Gjallarhorn@
Dann sollten wir alle Subventionn streichen dann sehen wir mal was Lebensmittel wirklich kosten.
Und wenn der Staat den größten Teil der Arbeitnehmer sehr hoch besteuert bleibt
ihnen keine andere möglichkeit.

Man ist was man isst

Weniger und besser statt viel und schlecht. Unbedingt muss man diese Missstände beseitigen.

Freiwillig wird nichts passieren. Erschreckende Zustände.

Klare Vorgaben und strenge Kriterien sind bei vielen Gütern und Produkten des täglichen. Bedarfs selbstverständlich, in der Lebensmittelindustrie müssen diese weitaus Verbessert und überschritten werden.

19:37 von Superdemokrat

Mindestpreise bei Fleisch...z.B. Rindfleisch mindestens 40 Euro pro Kilo
.
und was soll das bringen ?
dass die Fleischindustrie nicht 39 Cent am kg verdient sondern 39 Euro ?
Man könnte doch - wenn es sinnvoll ist - Mindeststandards bei der Aufzucht verwenden
statt 0,8 qm oder 1,2 qm beim "Bioschwein" vielleicht mal 10 qm oder Freilandhaltung,
wenn sich die Qualität dadurch erhöht, auch einen gewissen Anstand der Kreatur gegenüber
vielleicht auch generell schmackhaftere Sorten züchten die wegen mir dann eben länger
bis zum Schlachten brauchen und doppelt so viel Futter, keine Antibiotika

19:36 von fuerTiere

dann frage ich mich aber schon, weshalb wie immer älter werden
bei unseren ihrer Meinung nach ungesunden Ess - und Lebensgewohnheiten

von Sisyphos3

Mit dem Vorschlaghammer wurden sie betäubt und erst dann bluteten sie aus.

ja der Preis ......

es mögen 2 ... 3 Jahre her gewesen sein, da kaufte ich mir ne Gans außerhalb der "Saison"
die kostete 2,98 Euro / Kg
wirklich ein Schnäppchen (war wohl im Mai)
die Äpfel zur Füllung (Boskop müssen es sein)
kosteten 3,78 Euro das kg
also rein gefühlsmäßig eine ziemliches Missverhältnis

@ Icke 1

"Es fehlte uns an nichts. Heute ist das Anspruchsdenken einfach viel zu groß. Ich denke, wenn wir uns mal wieder etwas auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren, könnten wir etwas ändern." Am 17. Mai 2020 um 20:00 von Icke 1

*

Jede Wette, dass es damals nicht einmal halb so viele Menschen auf dem Planeten gab und noch genug Platz nicht nur für Haustiere, sondern auch für Wildtiere.

Aber mit Ihrer Oma würde ich nicht tauschen: Der Mann bestimmt über sie, und sie muss kochen,waschen, putzen und alles wird als leicht und selbstverständlich wahrgenommen.

20:59 von Icke 1

etwas brachial
also ehrlich das habe ich noch nie gehört
aber soll jetzt keine Kritik sein !!
war nur erstaunt

20:41 von werner1955

Apparat sparte

rOltO@
Seltsam das wir mit diesem Apparat sehr gut durchgekommen sind.
Und der Virus ist doch nicht in einem Deutschen Lebensmittel Betrieb ausgebrochen , oder?
Erst durch die späte Information von China und dem Händewaschen von Spahn ist es bei uns doch so geworden.
///
*
*
Seltsam, jetzt stellt sich eigentlich jeder Linkstrend, beinahe coroabewiesen, nochmals ad absurbum?
*
Wann begreife es die Letzten?
*
(die verzweifelt rechte Antisicherheitsmaßnahmen konstrueieren?)

@ Icke 1

"Mit dem Vorschlaghammer wurden sie betäubt und erst dann bluteten sie aus." Am 17. Mai 2020 um 20:59 von Icke 1

*

So einfach war das nicht.

Manches ausgewachsenes Schwein ist nach dem ersten Schlag weggerannt, wurde wieder gejagt und eingefangen, nach dem zweiten Schlag ist es wieder weggerannt und wurde eingefangen, und erst der dritte Schlag hat es so weit gebracht, dass es nicht weglaufen konnte. Ohnmächtig musste es da noch nicht sein.
Und dann wurde es ausgeblutet.

Früher war nicht alles besser.

@ Sisyphos

Warum wir immer älter werden?

Weil die Medizin immer besser wird und von Altersdiabetes, Adipositas über die Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen etc. vieles heute besser behandelbar ist.

Übrigens gibt es erste Anzeichen, dass die Lebenserwartung wieder sinkt - in den USA und Großbritannien bereits nachweislich, bei uns zeichnet sich ein Trend ab.

Viel zuviel Zucker, Fleisch und Konservierungsstoffe fordern ihren Tribut.

20:45 von Demokrat49

Die Quadratur des Kreises

Natürlich muss sich jeder gute und gesunde Lebensmittel leisten können.

Allerdings vertragen sich die Forderungen nach Tierwohl nicht mit dem Anspruch, Gehacktes für 1,99 das Kilo kaufen zu könnne.

Die Lösung kann eigentlich nur sein, die Essensgewohnheiten zu ändern. Alles andere macht weder unter Tierwohl- noch unter Gesundheits- oder Klimagesichtspunkten Sinn.

Weniger Fleisch und mehr Wertschätzung den Lebensmitteln gegenüber würde einen großen Schritt in die richtige Richtung bedeuten
///
*
*
Richtig, nach Sparen privater Altersversorge, Solidität, da kann man auch noch Fleisch verbieten.
*
Denn die Jugend stören die die Krümel unter der Prothese nicht.
*
Bis denn die wissenschaftlchen Untersuchen zeigen, wie ungesund der grüne Frass ist?
*
Wo soll eigentlich für die Alten der Ausgleich stattfinden, wenn die Grünen nur auf der Verteuerungseite der Waage tanzen können?

@ Demokrat49

"Die Lösung kann eigentlich nur sein, die Essensgewohnheiten zu ändern. Alles andere macht weder unter Tierwohl- noch unter Gesundheits- oder Klimagesichtspunkten Sinn.
Weniger Fleisch und mehr Wertschätzung den Lebensmitteln gegenüber würde einen großen Schritt in die richtige Richtung bedeuten."

Uneingeschränkte Zustimmung.

Ich bin begeisteter Fleischesser und habe dennoch vor geraumer Zeit meine Ernährung umgestellt. Mehr Gemüse, Nudeln, Brot usw.
Natürlich esse ich nach wie vor Fleisch, aber halt anders.
Ich habe das große Glück in unsererem kleinem Stadtteil (dörfliche Gegend) einen selbstschlachtenden Metzger um die Ecke zu haben. Salopp gesagt kennt der jedes Tier was er schlachtet beim Vornamen und alles aus kleineren Höfen in der Umgebung. Das hat seinen Preis, ein Kilo Rinderfilet liegt bei 50 Euro. Das belastet aber unser Budget kaum - wir essen weniger davon und bewußter. Das lohnt sich geschmacklich ungemein, glauben Sie mir.

Was Corona nicht alles

Was Corona nicht alles angerechnet wird! Demnächst kommt noch, es würde unser Gedächtnis manipulieren; es hätte von Mißständen (was, soviel lag früher schon im Argen?) nichts gewusst.
Ist doch nicht das erste Mal, dass Gedächtnis auf Entschuldigung macht. Gammelfleisch, Niedriglöhne, CO2, Fachkräftemangel, Rentenlücken, Rauchen ist unschädlich, das Überleben Deutschlands hängt von Exportüberschüssen ab, und, und, und ...
Heute dies, morgen das und dann schnell vergessen für ein, zwei Jahre. Corona kam Phasengerecht. Wie schön, wir haben momentan etwas mehr Zeit uns aufzuregen. Und der heise Sommer kommt dabei erst noch. FfF, wann war das, war das nicht irgendwas mit Medien - und SUV voller Kinder? Was denken eigentlich diese armen Schweine, während wir uns über sie unterhalten? Ach, wenn die unsere Sprache könnten. Wahrscheinlich käme zunächst ne fette Beleidigung Richtung uns raus. Dann aber hoffentlich ein Kompromissvorschlag. Ich halte Schweine für schlau.

@Niki Beckmann

.... sie sprechen mir aus der Seele.

Nur leider wird die Liste sehr lang, wenn man konsequent die Verbrecher vor Gericht bringen möchte.
.
Wir erinnern uns : Lieferketten der deutschen Industrie unterbrochen...... Zulieferteile für die deutsche Industrie aus China.

Die meisten "deutschen Markenprodukte" .... kommen aus - China. Warum? Dort werden Menschen in ganz grossem Stil ausgebeutet.

Wenn wir also ihren noblen Ansatz, der Anklage von Ausbeutern und Sklavenhaltern konsequent verfolgen wollten, (und das fände ich sehr gut), dann fangen wir am Besten gleich bei VW, BMW, Benz an und arbeiten uns von Siemens zu Apple durch. Die gierigsten sind die grössten Ausbeuter.
Und- das darf man nicht vergessen- sie haben uns kürzlich eine Epidemie ins Haus gebracht.
Und sie schreien jetzt am lautesten nach Staatshilfen.

Auflösen. Schuldige Verknasten. Ganz genau.

20:40 von Josh-87

Zitat:"Es ist eine absolute Frechheit immer eine ganze Schicht an Leuten aus dem Blick zu verlieren.
Und das die Grünen nicht wirklich an Menschen mit geringem Einkommen denken ist nicht erst seit gestern bekannt."

Sind Sie sicher, die Richtigen zu prügeln? Oder haben Sie CDU/CSU und FDP völlig aus dem Blick verloren? Wer sorgt denn seit 15 Jahren dafür, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter aufgeht? Wer sperrt(e) sich bis zum Geht-nicht-mehr gegen Mindestlohn, Grundrente, ordentliche Arbeitsschutzgesetze? Aber immer drauf auf die Grünen, die sind zwar nicht in der Regierung, aber was soll's...

also ich meine das ganze System krankt

immer billiger ... "geiz ist geil" und kein Mitgefühl
also ich bin weit vom Umweltfreak oder Tierwohlaktivist entfernt
aber ein klein wenig mehr Würde bei der Tiermast könnte man ja schon entwickeln
ist es notwendig dass man ein "normales" Schwein auf 0,8 qm hält ?
oder sich stolz auf die Schenkel kloppt bei 1,2 qm beim Bioschwein
klar geht es nicht dass man seine Schweine wie im Mittelalter in die Wälder treibt,
wo sie sich von Eicheln und Bucheckern ernähren wegen mir noch Pilze und Kleingetier
Es gibt Rassen die fressen viel und setzen kaum Schlachtgewicht an
- dafür schmeckt das Fleisch besser und sind robuster
wäre so was nicht auch ne Option - weniger Medikamente
ob wir zu viel Fleisch essen oder zu wenig was soll so ne idiologische Diskussion
es gab die letzten 2.000 Jahre Zeiten da aß man hierzulande 125 kg und Zeiten da waren es eben mal 20 kg

@Josh-87 - Ungesundes sanktionieren.

20:40 von Josh-87:
"Und das die Grünen nicht wirklich an Menschen mit geringem Einkommen denken ist nicht erst seit gestern bekannt."

Das ist wie mit der Tabaksteuer. Die trifft auch die Geringverdiener am stärksten, trägt aber mit jeder nicht gerauchten Zigarette zu einem gesünderen Lebensstil bei.

Es müssen ja nicht 60 kg Fleisch pro Kopf und Jahr sein.

Manche Leute...

...tuen gerade so, als ob die prekären Arbeitsverhältnisse in der Fleischindustrie ein Novum wären. So wie Heiligabend aus dem Kalender fällt.
Angestoßen wurde die Diskussion durch Corona Ausbreitung in den Unterkünften der in den Schlachthöfen angestellten Ost- Europäer. Überwiegend aus Rumänien und Bulgarien. Diese feierten das orthodoxe Osterfest eine Woche nach dem Unserigen.
Ob jetzt die Zusammenkunft zum feiern des Osterfestes oder die Enge bei den Arbeitsbedingungen die Diskussion entfacht hat, sei erstmal dahingestellt.

Ich frage mich lediglich, ob jetzt nach der Entdeckung eines Corona Hotspots in Heinsberg in einem DPD Verteilerzentrum auch hier die prekären Arbeit§bedingungen jetzt ein Thema werden...

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Die schlimmen Arbeitsbedingungen

und die beschämende Unterbringung der Arbeitskräfte in der Fleischindustrie sind doch altbekannt. Nur hat das nie Jemand interessiert-weder Gewerkschaften, noch Politik und noch weniger die sonst so omnipräsenten NGO oder Kirchen. Die vorwiegend osteuropäischen Arbeitskräfte haben halt keine Lobby. Was wäre hier los, wenn Asylbewerber so untergebracht und behandelt würden- da gäbe es täglich Schlagzeilen und Pro Asyl, Amnesty und Bedford-Strohm würden sich täglich mehrfach echauffieren. Es scheint doch unterschiedliche Grundsätze zu geben, was den Umgang mit Menschen angeht. Gilt übrigens auch für Erntehelfer oder Arbeiter auf Baustellen

genau ,,,

das meinte ich...bessere Bedingungen für die Tiere und einen dann marktgerechten Preis...zugegeben...für mich spielt Fleisch keine Rolle ,.,,ich esse das nur weil meine Frau nicht anders will...ein deutlich höherer Preis wäre auch für meine Frau sehr erzieherisch...

19:45 von Tiberius20

“Die Grüninnen nutzen gerade die Chance den Veggi-Day durch die Hintertür einzuführen, ...“

Der VORSCHLAG der Grünen gründete auf folgender Idee - Zitat “Weniger Fleisch zu essen, sei gut für die Gesundheit, den Tier- und den Klimaschutz“.
Erklären Sie mir, was ist falsch daran? Es geht auch nicht um rohes Gemüse, es geht um einen! Tag ohne Fleisch. Früher gab es einen Veggie-Day. Es war der Freitag.
Diese Idee hatte 2009 bereits eine “schwarze“ Politikerin.
An Ihnen aber scheint die Problematik Massentierhaltung, ausgebeutet Arbeiter, Export von Fleischmassen, multiresistente Keime, verseuchtes Wasser usw. gänzlich vorbei zu gehen. Hauptsache es geht gegen die “Grüninnen“.
Pflegen Sie ruhig Ihr “Heiliges Recht auf Currywurst“ und lassen Sie sich Ihr antibiotikabehandeltes Schnitzel schmecken.
Ich bin übrigens keine Vegetarierin, ich esse Fleisch wenn ich Appetit darauf habe. Keines aus dem Discounter, und das obwohl mein monatliches Budget überschaubar ist.

20:40 von schiebaer45

oder auch Fisch, denn der war billig nicht so teuer wie heute
.
... die gute alte Zeit
Hering war das "arme Leute Essen" heute ne Delikatesse
dafür ist Karpfen "erschwinglicher" geworden
ok mein geräucherter Aal Schillerlocke oder Heilbutt ist immer noch teuer
was ganz anderes ....
vor 60 Jahren gab es bei uns nen Fisch (Wild) Laden
da schwammen in riesen Becken die Fische rum,
wenn sie nicht filetiert oder am Stück auf Eis in der Theke lagen
und das war in Stuttgart und nicht am Hamburger Fischmarkt
also das erstaunt mich schon im Rückblick
als ich wüsste auf die schnelle jetzt nicht wie ich an Rehrücken komme,
Hirsch oder Wildschwein, selbst so buntes Federvieh wie Fasan gab es dort
und die Leute kauften das !!

Kein Einfaches Problem

Das wir die Zustände ändern müssen, dürfte wohl kaum zur Diskussion stehen.
Der Weg schon.
Der Verbraucher hat großen Einfluss, er kann entscheiden was von wem zum welchem Preis kauft.
Auch zu berücksichtigen ist welchen Preis kann der einzelne überhaupt, je nach Lebenssituation bezahlen.
Es geht nicht darum ob der Verbraucher Schuld ist, sondern zu zeigen welche Möglichkeiten der Steuerung er besitzt.
Eine Mindestpreis Idee kann ich natürlich gut vorschlagen, wenn ich über das Gehalt eines Bundestagsabgeordneten verfüge, trifft aber von vielen anderen nicht deren Lebensrealität, daher sehe ich das eher kritisch.
Außerdem bezweifle ich das es das Problem löst, in der Vergangenheit hat man oft gesehen, das solche Sachen zum Großteil in Gewinnmargen und nicht in die Beseitigung eines Problems fließen.

@wenigfahrer - Fleisch sollte ein Genussmittel sein.

20:12 von wenigfahrer:
"Und wer sollte das kaufen ?, das nenne ich etwas abgehoben, um es ganz vorsichtig auszudrücken."

Preise um 40 Euro pro Kilo würden dazu beitragen, Fleisch als Genussmittel anzusehen. Mit der entsprechenden Wertschätzung tun es dann auch 100 Gramm auf dem Teller. Und die vier Euro kann sich jeder leisten. Man muss es nur wollen.

Nicht schon wieder Habeck

Habeck, der Philosoph, mit 5000,00 € Diäten plus, plus, plus ohne Leistungsnachweis kann er an der Fleischtheke beim Metzger seines Vertrauens auch doppelt oder dreifach bezahlen. Wird nachher noch als Geschäftsessen von der Steuer abgesetzt. Grüne Politik ist völlig weltfremd.

19:46 von Tada

“Werden die Tiere nicht hier geschlachtet, dann eben woanders, nach einem langem Weg dorthin.“

Wieso müssen die Tiere dorthin transportiert werden? Sind Menschen in anderen Ländern zu dumm zur Aufzucht? Ist dieses “Können“ ein deutsches Privileg?
Derzeit ist es so, dass mit billigstem Fleisch aus deutscher Massentierhaltung die halbe Welt überschwemmt wird. Viehwirtschaft z. B. in afrikanischen Ländern wurde fast komplett zerstört.
Sind Ihnen Zustände, die nicht erst seit jetzt bekannt sind, völlig egal?

@20:45 von Demokrat49

"Die Lösung kann eigentlich nur sein, die Essensgewohnheiten zu ändern. Alles andere macht weder unter Tierwohl- noch unter Gesundheits- oder Klimagesichtspunkten Sinn."

Das ist wohl so.

"Weniger Fleisch und mehr Wertschätzung den Lebensmitteln gegenüber würde einen großen Schritt in die richtige Richtung bedeuten."

Das fängt aber bereits bei der Erziehung an. Schon heute können da viele Eltern nicht mehr Vorbild sein. Vielleicht gibt es ja schon in den Schulen Ernährungslehre als Unterrichtsfach. Falls nicht, sollte man darüber nachdenken.
Früher hat man Kinder mit Untergewicht zur Kur geschickt. Heute schickt man die Übergewichtigen. Und die gibt es reichlich in allen Gesellschaftsschichten.

19:48 von Tada

“Und bei allen minimierten Schmerzen bei der Schlachtung:...“

Ist das so?
Dann sollten Sie sich mal in einer stillen Stunde diverse “Filme“ antun. Nein, keine von Grünen oder Tierschützern, sondern heimlich mit dem Mobiltelefon von Arbeitern im Schlachthof aufgenommen.
Ein Freund, der einige Zeit in einem Schlachthof gearbeitet hat, hat einmal gesagt: das schaffst du nur, wenn du völlig zugedröhnt oder abgestumpft bist. Das Schreien der nicht völlig betäubten Tiere (mindestens jedes 3.) hältst du sonst nicht aus.
Er arbeitet weiterhin als Metzger, aber etliche Hausnummern kleiner. Da, wo auf solche “Kleinigkeiten“ wie ausreichende Betäubung geachtet wird. Keine Fließbandschlachtung! Das Fleisch ist dann halt ein bisschen teuerer.

Darstellung: