Kommentare

Ländervergleich

Bisher hat man nur verglichen, wie gut einzelne Länder durch die akute Gesundheitskrise kamen, wobei Deutschland mit am besten, die USA mit am schlechtesten abgeschnitten haben.

Auf diesem Niveau des Epidemiegeschehens wie in USA aktuell in Lockerungen hineinzugehen ist sehr gewagt, um nicht zu sagen irrwitzig.

Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass sich die US Wirtschaft dermaleinst schneller als die deutsche Wirtschaft vom Corona Schock erholen wird. Für Deutschland rechne ich in Q2 mit einem BSP Minus von 20%, die Langzeitfolgen werden gravierend sein.

Die Amerikaner hingegen sind „schnell“, der Markt ist dereguliert und die Firmen sind enorm innovativ.

Außerdem sind die USA nicht in dem Maße von China abhängig wie Deutschland es ist.

Historische Chance

Jetzt gäbe es eine historische Chance, aus den Fehlern der letzten 100 Jahre zu lernen. Wirtschaft als Triebfeder für die Menschheit? So denken wir seit über 100 Jahren und zerstören unseren Planeten nachhaltig. Arbeitslosigkeit als Preis für eine völlig fehlgeleitete Lebensweise, die jeden Sinn des Lebens ausklammert. Nutzen wir diese Chance, und fangen wir an, zu leben durch Konsumverzicht. Und fangen wir an, den Superreichen ihre unendlichen Geldmengen wegzunehmen, die sie sich durch wahnsinniges Leid angeeignet haben. Teilen wir das Leben auf diesem Planeten gerecht unter ALLEN Menschen und lernen wir genügsam mit den vorhandenen Rohstoffen umzugehen. Hören wir auf, Menschen für die Anhäufung von Vermögen auszubeuten. Ein Ende aller Reiche Reicher und Superreicher. Das wäre eine historische Chance, die vielleicht nie mehr wiederkehrt.

30% sind schon eine Hausnummer

"Laut Fed könnte sie in diesem Quartal um bis zu 30 Prozent schrumpfen."
Ebenso eine Arbeitslosenquote von bis zu 25 Prozent.
Das sind schon mal Hausnummern.
Wenn der entscheidende Faktor für das Wirtschaftswachstum die Abnahme der Virusausbreitung und die Verfügbarkeit eines Impfstoffes ist, scheint die FED hier selber nur wenig dafür tun zu können.
Eine Frage wäre wie die US-Unternehmen es wirtschaftlich bis zur "Erholung" von der Pandemie meistern.
Hat Powell dazu nichts gesagt?

@Möbius

"Außerdem sind die USA nicht in dem Maße von China abhängig wie Deutschland es ist."

Nun ja, China ist der größte Gläubiger der USA,
und China will auch den Dollar als Weltwährung ablösen; schauen Sie unter Forbes nach.

freier Fall

Sicher ist die Corona-Krise ein außergewöhnliches Ereignis. Diese trifft die USA so stark in allen Bereichen für die normalerweise eine menschliche vernünftige Politik Vorsorge trifft, wie ein Entwicklungsland. Die schon vor der Krise großen Problemen ausgesetzten breiten Bevölkerungsschichten der USA stehen vor dem Nichts. Ein für Europäer unvorstellbarer freier Fall ist das Ergebnis des US-Staatsmodells, dass den Reichtum weniger nicht nur begünstigt, sondern von der Politik aller Parteien ständig befördert wird. Diese Politk wird auch in vielen unserer Medien und der Politik als non plus ultra menschlichen Lebens dargestellt.
Europäer, lasst uns auf dem Weg weiter gehen auf unserem Kontinent, den Generationen vor uns eingeschlagen haben. Diesen ausbauen und sozialer gestalten muss eine ständige Aufgabe der EU sein. Einer EU die geeint und freundschaftlich verbunden ist mit allen Staaten dieser Welt.

um 08:59 von Möbius

Die US Wirtschaft wird sich schneller erholen, was allerdings weniger an Innovation liegt.
Im Gegensatz zu Europa spielen in den USA Umwelt - und Klimaschutz eine untergeordnete Rolle.

Die ganze Welt

ist betroffen, und noch ist das mit dem Virus nicht vorbei.
Kein Land wird ungeschoren davon kommen, aber so lange die Militärausgaben nach oben gehen, ist wohl noch reichlich Luft.
Auch ist das ganze Wirtschaftssystem zur Zeit sehr eigenartig.
Überall große Einbrüche, aber der DAX und die Börse läuft, schrieb einer im Artikel gestern.
Wer wann wie schnell wieder in Gang kommt, werden wir ja erleben.

Bankrott

Wir hatten die Schweinegrippe, Zika, Sars.. Ebola etc...., da hat dann die altbewährte Strategie geholfen: Grenzen dicht, einige Regionen isolieren, ein paar Leute mit Schutzausrüstung in die Regionen schicken, und der Ausbruch wurden aufgehalten.
Diesmal reichte es nicht....

Die Reaktion der Staaten in dieser Wirtschaftskrise ist genauso altbacken...
Zinsen runter, neue Staatsverschuldung um den Lebensstandard fuer die Wähler bis zur nächsten Wahl zu "halten"...
Diesmal wird es aber nicht reichen und es ist zu befürchten das das Geld sich weiter schneller als das Virus vermehrt, und Staaten sich selbst in die Zahlungsunfähigkeit treiben.
Das sarkastisch Gute an der Geschichte ist dann, das nicht nur die Renten nicht mehr sicher sind, sondern auch die Pensionen.

09:14 von Kokolores2017

«Nun ja, China ist der größte Gläubiger der USA …»

Das ist seit ca. Anfang 2019 Japan mit Schuldtiteln von ± 1,1 Bio. US-$.
Auf Platz 2 liegt dann China mit ± 1,05 Bio. US-$.

Ist wohl aber eher unwahrscheinlich, dass diese beiden Länder ihre Schuldtitel gegenüber den USA kurzfristig weiter verkaufen, oder selbst einfordern werden.

schlechte Nachrichten

wenn das was in diesen Artikel steht eintreffen sollte sehe ich nicht nur für die USA schwarz sondern für die Welt insgesamt , jedenfalls für die Länder wo der Handelspartner die USA an erster Stelle steht. somit wird es Deutschland am härtesten treffen nach meiner Meinung den Deutschland hat zu lange nur auf Export gesetzt und dadurch den Binnenmarkt vernachlässigt. auch würde ich sagen wir sehen hier das beste Beispiel wenn nur auf Neoliberalismus gesetzt wird und das soziale zusammen Leben in den Staaten die Profitgier geopfert wird, was wir ja schon seit Jahrzehnten erleben dürfen und gerade jetzt einmal mehr wieder.

08:40 von Strandläufer

"Keine große Sorge..."
Meine Partnerin und ich waren beide flight attendant bei einer U.S. airline. Zuerst wurden wir ohne Bezahlung frei gestellt (leave of absence), und Anfang Mai complett gekuendigt.
Halten Sie uns fuer verrueckt, aber hier machen sich sehr viele meiner Landsleute sehr grosse Sorgen.

Joe Biden koennte es schaffen den wirtschaftlichen Schaden zu reparieren, das hat er schon als VP unter Obama gezeigt.
Trump kann gar nichts, mit ihm gehen wir unter

Die USA im tiefen Fall

Der US-Haushalt war bereits vor der Corona-Krise mit über 23 Billionen EUR exorbitant verschuldet. Die Weltwirtschaft und insbesondere Deutschland als eine der führenden Exportnationen hängt sehr stark von einer funktionierenden US-Wirtschaft ab. Es steht allerdings zu befürchten, dass Trump nicht die dafür notwendigen Maßnahmen ergreifen, insbesondere nicht auf den Rat von Experten hören wird. Die zunehmende Spaltung der amerikanischen Gesellschaft und eine rasch fortschreitende wirtschaftliche Notlage bis in die Mittelschicht könnten das Fass zum Überlaufen bringen. Es bleibt zu hoffen, dass moderate und kompetente Kräfte in der Regierung einen Kurswechsel herbeiführen, auch wenn dies sehr unwahrscheinlich sein dürfte.

Wie ohnmächtig die vermeindlich

Mächtigen doch sind. Die Ursache ist nur 125nm groß.

@schabernack

Es ist nicht eher unwahrscheinlich, dass Japan und China diese Schuldtitel von den USA einfordern werden, sondern es ist unmöglich, denn diese Staatsanleihen haben natürlich eine Laufzeit und müssen erst am Ende der Laufzeit von den USA bedient werden und das werden die USA dann durch die Ausgabe von neuen Stastsanleihen machen, denn auch in der derzeitigen Krise ist der US-Dollar, trotz des schlechten Infektionsmanagements in den USA, weiterhin die Weltwährung Nr. 1 und das wird der US-Dollar auch nach der Pandemie noch sein.
Wenn die Anleihen dann fällig werden, werden China und Japan diese durch neue US-amerikanische Anleihen ersetzen, denn alles andere würde die Währungen von China und Japan aufwerten und deren Exporte in die USA verteuern und somit abschwächen.
Quelle: makroskop.eu (dort gibt es auch eine Stichwortsuche, falls sie diese bisher übersehen haben!)

Sorgen und Reaktionen

>>Entscheidender Faktor für das Wirtschaftswachstum sei aber, dass die Ausbreitung des Coronavirus abnehme, betonte der Notenbankchef.<<

Dieser unscheinbare Satz ist Sprengstoff für die Trumpsche Ignoranz- oder Scheuklappenpolitik. Weil er so verblüffend einfach die Strategie entlarvt, den wirtschaftlichen Niedergang den „Corona-Hysterikern“ anzulasten.

Nein, die Wirtschaft leidet eben nicht unter der Eindämmungspolitik, sie leidet unter einem sich unter bestimmten Bedingungen exponentiell verbreitenden Virus, gegen das es bisher eben weder Mittel noch Immunität gibt.

Und somit gibt es zwar durchaus unterschiedlich Strategien, über die man diskutieren kann und muss. Aber die Leugnung des Problems gehört ganz sicher nicht dazu!

@Planetearth - Historische Chance

danke planetearth - sehe ich ganz genau so. Die historische Chance liegt ganz bei uns- den sogenannten Konsumenten.
Konsumverzicht ist machbar. Es geht hierbei um einen Lebensentwurf, der eben nicht auf grenzenloser Mobilität und Konsum aufbaut. Was braucht man zum Leben? Ein neues Smartphone alle vier Wochen? Den fettesten SUV mit 400 PS?

Unsere resourcenfressende Lebensweise hat doch in die Katastrophe geführt. Die Alternative: Stromfresser abschaffen! Spritfresser ausmustern! Bescheidenheit schmückt Mann/Frau.
Der Ruf nach Normalität - was für ein Unsinn! Wir brauchen keine "Normalität".

Konzerte, Fussballspiele, Messen. Reisen- wie nötig sind Malleurlaube? Die Deutschen zieht es in die Ferne, weil Deutschland kaputt gemacht, zersiedelt, mit Industriebrachen und Müllhalden gepflastert ist. Sie suchen Zerstreuung weil ihr Leben hohl ist.

Wir müssen unser Land zurückerobern, rückbauen. Die Spuren einer rücksichtlosen Industrialisierung tilgen. Konsumverzicht - erst der Anfang.

08:59 von Möbius

„ Auf diesem Niveau des Epidemiegeschehens wie in USA aktuell in Lockerungen hineinzugehen ist sehr gewagt, um nicht zu sagen irrwitzig.
Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass sich die US Wirtschaft dermaleinst schneller als die deutsche Wirtschaft vom Corona Schock erholen wird. Für Deutschland rechne ich in Q2 mit einem BSP Minus von 20%, die Langzeitfolgen werden gravierend sein.“

Stimme mit Ihnen überein, dass die frühzeitigen Lockerungen in USA sehr gewagt sind. Kommt deshalb eine zweite starke Virus-Welle im Herbst, wird auch die Dynamik der US-Wirtschaft nicht viel nutzen, dann gibt es richtige Probleme, weltweit.
Deutschland bekommt so oder so Probleme (nicht wg China, weil die Chinesen wohl am besten aus der Krise kommen), D wird mit den Wirtschaftsproblemen in der EU konfrontiert und hier ganz besonders mit dem harten Brexit, der wohl kommen wird, es sei denn, Johnson entdeckt noch etwas an sich was nach Vernunft aussieht. Da bin ich aber eher skeptisch.

"Er hält es zudem für

"Er hält es zudem für wahrscheinlich, dass die US-Arbeitslosenquote auf 20 bis 25 Prozent steigt. Inzwischen verloren in den USA infolge der Krise bereits knapp 36,5 Millionen Menschen ihre Jobs. Die Arbeitslosenquote schnellte von 3,5 Prozent im Februar auf 14,7 Prozent im April hoch.

Powell rechnet nach eigenen Worten dennoch nicht damit, dass die Wirtschaftskrise in den Vereinigten Staaten ähnliche Ausmaße annimmt wie in 1930er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts."

Powell kann scheinbar nicht rechnen, 20-25% US Arbeitslosenquote ergibt nochmal 30 millionen Arbeitslose mehr, und er glaubt an Erholung? Das ist schon kriminell ignorant.

@.tinchen

"Meine Partnerin und ich waren beide flight attendant bei einer U.S. airline. Zuerst wurden wir ohne Bezahlung frei gestellt (leave of absence), und Anfang Mai complett gekuendigt."

Das tut mir sehr leid für Sie beide.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Durchhaltevermögen.

@Michael Klaus Möller um 9:33

Prinzipiell sage ich ja zu Ihrer Meinung; aber bzgl. der in DE vernachlässigten Binnennachfrage sehe ich das etwas anders: DE war schon immer ein Exportland, "Made in Germany" war (und bleibt hoffentlich auch) der Exportschlager. Warum? Es gibt viele Firmen, v. a. der Mittelstand, die Produkte herstellen, die sich ein Privatmensch war nicht kauft, z. B. Produkte, die der Maschinenbau herstellt und die von Fabriken (auch im Ausland) benötigt werden. Eine Stärkung der Binnennachfrage (höhere Löhne, niedrigere Verbrauchssteuern, etc.) bringt da nicht viel für deutsche Firmen (die Produkte, die viele kaufen, werden in Fernost produziert).
Da kann man - aus rein wirtschaftlicher Sicht - nur hoffen, dass die Pandemie v. a. in unseren Exportländern (EU, USA, China) möglichst bald in Griff bekommen, damit auch unsere Wirtschaft wieder anlaufen kann. Besonders wir in DE leben davon!
Noch ein Hinweis: mein Kommentar bezieht sich nur auf die Wichtigkeit unserer gut funktionierenden Wirtschaft!

Eines ist sicher...

Ganz gleich, mit welchen Konsequenzen behaftet: Trump wird keine Möglichkeit auslassen, die Wirtschaft wieder “zum Laufen“ zu bringen; dabei wird er, noch weniger als bisher, weder auf Umweltschutz, noch auf Nachhaltigkeit oder Arbeitsschutz die geringste Rücksicht nehmen.

Ob er sich damit grundlegend vom “Rest der Welt“ unterscheiden wird?
Man darf gespannt sein.

re 09:36 .tinchen: Sorgen und Ängste

>>08:40 von Strandläufer
"Keine große Sorge..."
Meine Partnerin und ich waren beide flight attendant bei einer U.S. airline. Zuerst wurden wir ohne Bezahlung frei gestellt (leave of absence), und Anfang Mai complett gekuendigt.
Halten Sie uns fuer verrueckt, aber hier machen sich sehr viele meiner Landsleute sehr grosse Sorgen<<

Vielen Dank für Ihre Offenheit und vielleicht trägt Ihre klare Ansage wenigstens ein bisschen zu einer emphatischeren Diskussion bei!

Ihnen viel Glück und Durchhaltevermögen! Und vor allem: Hilfe!

Chance nutzen

die Wirtschaft eben zum Teil Abbild dessen was die Menschen tun, und zum Teil des "Marktes" oder des "Systems".

Man hat sich entschieden, eine (relativ kurze) Zeit von den Reseven zu leben und zu Hause zu bleiben. Das war in frühern Zeiten im Winter ganz normal und die Menscheit ist daran nicht zugrunde gegangen.

Nun ist Frühling und die Lebensgeister erwachen - so werden auch die Umsätze wieder steigen und es wird wieder Arbeit geben.

Im LockDown sind wir alle in uns gegangen und sollten uns klar sein was wirklich wichtig ist -

Tun wir nun sinvolles - z.B. Ausbeutung vermeiden und keine billig T-Shits für 5 Euro kaufen, etablieren wir eine Reparaturgesellschaft, das schaft viel Arbeit etc.

@ 09:33 von Michael Klaus Möller

"somit wird es Deutschland am härtesten treffen nach meiner Meinung den Deutschland hat zu lange nur auf Export gesetzt und dadurch den Binnenmarkt vernachlässigt."

Das ist Unsinn und wird auch nicht besser, wenn man es ständig wiederholt. Der deutsche Binnenmarkt ist viel zu klein, als dass es sich wirtschaftlich lohnen würde, auf den Binnenmarkt zu setzen.

Wenn wir hauptsächlich für den Binnenmarkt produzieren würden, dann wäre Deutschland schon längst pleite. Was sollen wir denn für den Binnenmarkt hier herstellen? Sollen unser Fachkräfte T-Shirts, Socken, Unterhosen nähen? Selbst Medizinprodukte nur für das eigene Land lohnt sich nicht - und international verkaufen könnte man die sowieso nicht, weil viel zu teuer. Es sei denn man reduziert die Löhne auf 5 EUR die Stunde.

10:03 von harpdart und 10:11 von teachers voice

Vielen Dank ihre Beitraege, das war sehr nett.

Viele machen sich keine Vorstellung was diese nackten kalten Wirtschaftdaten bedeuten fuer einige Menschen hier.
Es gibt Schlangen vor food banks die sind 4 , 5 Bloecke lang. Viele koennen die Miete nicht mehr bezahlen und sitzen schon mit einem Bein auf der Strasse. Das deutsche Wort Angst hoert man in jedem Gespraech, so gross ist die Verzweiflung.

Und was macht Trump ? er freut sich dass ein weiterer golf club bald wieder oeffnen darf

09:06 von planetearth

Teilen wir das Leben auf diesem Planeten gerecht unter ALLEN Menschen und lernen wir genügsam mit den vorhandenen Rohstoffen umzugehen.
.
der Traum des Kommunismus
gemeinsam arbeiten, gemeinsam essen
das funktionierte schon in de Steinzeit nicht

Es war abzusehen, dass...

Gesellschaften, die besonders dissozial sind, eine Pandemie besonders hart trifft. Der derzeitige Präsident, sowie die rund 50% der Bevölkerung, die in unterstützt, haben ihre Rechnung ohne das Virus gemacht. Nun kann man nur noch zusehen, wie dieses Land zugrunde geht. Der Egoismus, Narzissmus und die (Menschen-)Feindlichkeit der Politik der USA zu anderen Staaten zerfrisst nun eben auch die eigene Gesellschaft. Die Pandemie legt schonungslos soziale und ökologische Probleme wie unter einem Brennglas offen, und das System wird zwangsläufig kollabieren. Ich hoffe, dass diese Katastrophe die Menschen auf der ganzen Welt wachrüttelt und sich Politik und Wirtschaft endlich an den wahren Werten des Lebens orientiert!

um 09:33 von Michael Klaus Möller

"...wird es Deutschland am härtesten treffen nach meiner Meinung den Deutschland hat zu lange nur auf Export gesetzt..."

Alleine VW hat 2019 fast 11 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Wie viele weniger hätte VW Ihrer Meinung nach verkaufen können, würde sich der Konzern "mehr auf den Binnenmarkt" konzentrieren? Und wie viele Arbeitsplätze hätte das Ihrer Meinung nach gekostet?

Deutschland ist kein Agrarstaat. Wäre dem so, würden wir alle das deutlich in der Geldbörse merken. Dann wären wir nämlich kein reicher Staat. Wir sind nun einmal eine Industrienation. Und keine Industriemacht der Welt kann ohne den Export leben. Das gilt für uns genauso wie für China, die USA oder Japan. Was Sie schreiben, ist einfach nur unsachlich. Was glauben Sie denn, wie man 80 Millionen Menschen mit Arbeit versorgen könnte, von der man auch Leben kann? Durch die Herstellung von Gesichtmasken?

@Möbius 08:59

Offensichtlich wissen Sie von Wirtschaft sehr wenige, wenn Sie ernsthaft glauben, dass die USA nicht in dem Maße von China abhängig sind wie Deutschland. Nur um es Ihnen klar zu machen, ohne die Hilfe Chinas wären die USA insolvent und Konkurs gegangen 2008. Die USA schuldet China immer noch Milliarden von Dollar. Zu glauben die US-Wirtschaft würde sich schneller erholen als Deutschland halte ich auch für ein Gerücht. Ich kenne beide Länder wirtschaftlich sehr gut. Gerade weil die USA viel stärker abhängig sind von China als Deutschland wird es viel länger dauern bis man auf die Beine kommt.

@sisiphos3 10.46

....genau ihre Meinung empfinde ich als "steinzeitlich"!
Das neue Denken heißt weder Kommunismus noch Fröhnen des Konsumgotts. Diese Welt ist endlich und die Natur ist eben stärker als der Mensch. Vielmehr geht es darum, alles in der Balance zu halten.

@sisiphos3 10.46

....genau ihre Meinung empfinde ich als "steinzeitlich"!
Das neue Denken heißt weder Kommunismus noch Fröhnen des Konsumgotts. Diese Welt ist endlich und die Natur ist eben stärker als der Mensch. Vielmehr geht es darum, alles in der Balance zu halten.

@ sonnenbogen 09:27 Uhr

"Das sarkastisch Gute an der Geschichte ist dann, das nicht nur die Renten nicht mehr sicher sind, sondern auch die Pensionen."
Verständliche, aber eine unberechtigte Reaktion:
Der "kleine Beamte" ist ebenso eine "arme Socke" wie der Gering- und Normalverdiener.
Sie können zudem sicher sein, dass Pensionen weiterhin aus Steuergeld bezahlt werden, und diese Art Einnahme ist für den Staat immer in ausreichender Höhe vorhanden!
Das Renten- und Pensionssystem ist in seiner Gesamtheit "im Eimer" und zwar für JEDEN Bürger.
Ganz ohne Sarkasmus!

re 10:53 MPDUISBURG: Chance!?

>>Es war abzusehen, dass...
Gesellschaften, die besonders dissozial sind, eine Pandemie besonders hart trifft.
...
Der Egoismus, Narzissmus und die (Menschen-)Feindlichkeit der Politik der USA zu anderen Staaten zerfrisst nun eben auch die eigene Gesellschaft.<<

In der Tat ist es bemerkenswert, wie die „Sozialen Marktwirtschaften“ dieser Pandemie entgegen treten. Bei allen Fehlern spürt man das „Kümmern“ und die Übernahme von Verantwortung sowohl für die Gesundheitsversorgung als auch für die wirtschaftlichen Folgen dieser Pandemie.

Man sieht aber auch zunehmend die Folgen der nicht nur wirtschaftlichen Entsolidarisierungstendenzen der letzten Jahrzehnte. Am Anfang war die Solidarisierung hier -fast schon unerwartet- sehr hoch. Jetzt kriechen schon wieder alle Nullsummenspieler hervor, für die jede Solidarität einer Preisgabe ihrer persönlichen Freiheit gleich kommt. Aber vielleicht gewinnt doch das Gefühl, dass Gemeinwohl kein Gegensatz zum Eigennutz ist.
Sondern die Voraussetzung

10:46 von Sisyphos3

>>Teilen wir das Leben auf diesem Planeten gerecht unter ALLEN Menschen und lernen wir genügsam mit den vorhandenen Rohstoffen umzugehen.
.
der Traum des Kommunismus
gemeinsam arbeiten, gemeinsam essen
das funktionierte schon in de Steinzeit nicht<<

Ihre Antwort passt überhaupt nicht zu dem Posting.
Dass wir mit den vorhandenen Rohstoffen genügsam umgehen müssen dürfte unbestritten sein.
Ich gebe Ihnen recht dass es noch kein Land gab in dem es Kommunismus gab. Denn in allen Ländern die sich kommunistisch bezeichneten errichteten die Regierenden eine Diktatur.
Aber was hat das mit dem Beitrag von planetearth zu tun?

@10:46 von .tinchen

"Viele machen sich keine Vorstellung was diese nackten kalten Wirtschaftdaten bedeuten fuer einige Menschen hier.
Es gibt Schlangen vor food banks die sind 4 , 5 Bloecke lang. Viele koennen die Miete nicht mehr bezahlen und sitzen schon mit einem Bein auf der Strasse. Das deutsche Wort Angst hoert man in jedem Gespraech, so gross ist die Verzweiflung.
Und was macht Trump ? er freut sich dass ein weiterer golf club bald wieder oeffnen darf"

Hoffentlich merkt jetzt auch der Letzte Amerikaner das Panzer keine Beatmungsmaschienen , U-Boote keine Intensivstation und Flugzeugträger keine Krankenhäuser sind.
Das statt Mrd. fürs Militär diese in einen guten Sozialsystem besser angelegt währen.

11:57 von sprutz

eben !
irgendwie zumindest hatte man es im Griff
an der Wahlurne
aber es waren ja ausgerechnet die Unterprivilegierten welche die Krankenversicherung ablehnte
was soll man mehr tun
die zu "ihrem Glück" zwingen oder was wir (!!) dafür halten
und sie haben einen interessanten Punkt angeschnitten
Prioritätensetzung
Rüstungsausgaben wie die 7 darauffolgenden Nation zusammen
dann reichts halt nicht für ne Arbeitslosenhilfe

Aber keine Angst, wenn den

Aber keine Angst, wenn den Amis die Wirtschaft einbricht, haben die doch probate Mittel, die sie schon immer eingesetzt haben, um ihren Laden wieder auf Vordermann zu bringen: neue Krisengebiete aufbauen, wofür sie ihre Waffenproduktion anwerfen können und wie immer die Notenpresse anwerfen um immer wieder neue Billiarden Dollarnoten zu drucken, den Rest erledigen ihre unzählbaren X Geheimdienste, die weltweit auch unschönste Manipulationen zum Vorteil für Stars and Stripes initiieren werden. So werden wieder bald die üblichen Glücksspieler die neuesten Bananenrepubliken in US-Sinne regieren. (Schlecht für uns, weil hier das Klima den Bananenanbau noch nicht zu läßt, aber wir arbeiten ja dran) Im Westen also weiterhin nichts Neues.

09:06 von planetearth

Ein frommer Wunsch, der bei den
Politikern sicher auf taube Ohren stösst.
Die Industriestaaten sind nun mal gefangen in dem bestehenden Wirtschaftsmodell. Das neben den von ihnen genannten Nachteilen eben auch Positives mit sich bringt.
Die Menschen haben Arbeit.
Ihr Modell bedeutet doch, dass wir in das
19. Jahrhundert zurückfallen in dem es
keine Globalisierung im heutigen Sinne gab.
Die Armut der unteren
Bevölkerungsschichten würde zunehmen und die Städte würden wieder verelenden.
Geboten ist, dass nach Corona die Exzesse
der freien Marktwirtschaft ausgemerzt werden, das heutige Modell also reformiert und bereinigt wird. Das wäre schon ein
grosser Gewinn für alle.

Das Schlimme an der amerikanischen Krise ist,

dass die Härte durch den Präsidenten und das wunderbare Sozialsystem verursacht wird.
Also die beiden Institutionen, die ein Land zusammenhalten sollen.

Der Präsident, weil er Corona lange Zeit völlig ignoriert und verharmlost hat.

Das System, weil Menschen im Lockdown sofort arbeitslos werden oder ohne Bezüge freigestellt sind und dann keine Krankenversicherung mehr haben.
Und natürlich weil vorsorgliche Tests im hervorragenden US Krankensystem für viele auch schon vorher unbezahlbar waren.

Nach der Aufhebung des Lockdown kommt das nächste Problem. Die eingespielten Mitarbeiter der Firmen sind erstmal weg. Facharbeiterausbildung gibt es nicht. Dh. viel neue Mitarbeiter starten bei Null am ersten Arbeitstag.
Auch das wird die Wirtschaft und die Zahlen nicht positiv voranbringen.

@planetearth 09.06

Ja, der ewige feuchte Traum der Umverteiler und Enteigner... aber bereits seit der Bronzezeit hat sich durch arbeitsteilige Wirtschaft und Überschüsse erster Reichtum gebildet und die Produktivitätsfortschritte haben für steigenden Wohlstand für Alle gesorgt, wenn auch unterschiedlich verteilt. Armut ist selbst in weiten Teilen Asiens z.B. erfolgreich bekämpft worden. Wo wäre der Fortschritt , wenn es Armut für Alle gäbe? Sie können ja mal nachschlagen, wie es unter Pol Pot mit Ihren Ideen lief....

Die Unbelehrbarkeit von Donald Trump

Trump sucht aktuell wieder einmal nach Sündenböcken. Zunächst waren es Deutschland und Europa, dann die Demokraten, die Corona erfunden hatten, um Trump zu schaden, die (zu) zögernd agierenden Gouverneure, zwischendurch die WHO und nun wieder der bekannte Mix aus allem. Nein, so kann man das Corona-Virus nicht erfolgreich bekämpfen. Auf diesen Kampf aber sollte sich Trump fokussieren - und nicht auf seinen Wiederwahl. Auch Deutschland hat ein hohes Interesse an einem wirtschaftlich starken Amerika. Er hätte längst erkennen können, welche Mechanismen in Deutschland und einigen anderen Ländern erfolgreich greifen.

14:07, deutlich

>>@planetearth 09.06
Ja, der ewige feuchte Traum der Umverteiler und Enteigner... aber bereits seit der Bronzezeit hat sich durch arbeitsteilige Wirtschaft und Überschüsse erster Reichtum gebildet und die Produktivitätsfortschritte haben für steigenden Wohlstand für Alle gesorgt, wenn auch unterschiedlich verteilt. Armut ist selbst in weiten Teilen Asiens z.B. erfolgreich bekämpft worden. Wo wäre der Fortschritt , wenn es Armut für Alle gäbe? Sie können ja mal nachschlagen, wie es unter Pol Pot mit Ihren Ideen lief....<<

Der Post des Foristen war vielleicht etwas unglücklich formuliert, aber daß Sie sich jetzt bemüßigt fühlen, eine Lanze für die reichsten ein Prozent dieser Erde zu brechen, die den Löwenanteil des Weltvermögens besitzen, spricht Bände. Und wer in solchen Zusammenhängen dann noch den Massenmörder Pol Pot in die Diskussion wirft, macht IMHO deutlich, daß ihm an einer ernsthaften, von gegenseitigem Respekt getragenen Diskussion nicht wirklich gelegen ist.

Wie lautet in Merkel - Deutschland....

Die Anzahl der Kurzarbeiter ?

Jüngst war von 10 Millionen die Rede.

Kurzarbeit ist teilzeitarbeitslosigkeit.

Und zieht irgendwann vollzeitarbeitslosigkeit nach sich - wenn kein Aufschwung kommt.

So viel besser ist D auch nicht dran.

Aber es wird massenelend abgefedert.
Was in den seit den Zeiten Roosevelts sozialdarwinistisch ausgerichteten USA entfällt.

Jetzt ist die Zeit für US-Regierung und die FED koordiniert ...

... in der Fiskal- und Geldpolitik zu handeln.

❶ Die USA sind in der Finanzkrise 2008/2009 am schnellsten aus dem Tal gekommen, weil die Regierung Obama mit "deficit-spending" finanzierte Stimulus-Programme auf den Weg gebracht hat, die FED mit QE-Programmen enorme Mengen Geld in die Wirtschaft gepumpt und die Zinsen niedrig gehalten hat. So funktioniert eine anti-zyklische Wirtschafts- und Finanzpolitik in Zeiten von Krisen.

❷ Die Arbeitslosigkeit ging von ihrem Peak von 10,2 % in 10/2010 schließlich auf 4,7 % am Ende der Amtszeit von Obama zurück, das Wirtschaftswachstum pendelte sich auf etwas über 2 % ein, die Inflation blieb niedrig.

❸ Trump hat Ende 2017 eine pro-zyklische Wirtschaftspolitik betrieben, hat eine schon laufende Wirtschaft mit Tax-Cuts für die oberen Einkommens-Quantile und rasant steigenden Schulden "strohbefeuert".

Diese so verschenkten 3 Billionen US-$ würden jetzt notwendiger gebraucht.
Diesmal auf der Nachfrage- UND Angebotsseite.

deutlich, 14:07

@planetearth 9:06:
der ewige feuchte Traum der Umverteiler und Enteigner...
Sie können ja mal nachschlagen, wie es unter Pol Pot mit Ihren Ideen lief....

Wer Faschisten wie Pol Pot (Kim, Xi, ...) für Sozialisten hält, glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten.

11:57 von sprutz

"...Hoffentlich merkt jetzt auch der Letzte Amerikaner das."

Wir benutzen hier in den USA sehr viele deutsche Woerter fuer die es keine englishe Bezeichnung gibt.
Zum Beispiel kindergarten, angst und auch schadenfreude. Und ihr Beitrag ist die definition von schadenfreude, sprutz. Sorry

Trump und seine Berater wissen dass Joe Biden die wahl im November gewinnen wird, wenn die Wirtschaft bis Ende Sommer nicht besser wird und die Arbeitslosenzahlen kleiner sind.
Seine tactic ist jetzt entgegen der offiziellen administration’s guidance die Menschen zu bewegen ihre jobs wieder zu machen, trotz der gesundheitlichen Gefahr, in der Hoffnung dass ein zweiter corona virus outbreak erst nach der Wahl im November kommt.
Wenn es funktioniert bleibt er President, wenn nicht, wird es Biden, aber das ist laut Umfragen jetzt schon so. Trump verliert also mit der vorzeitigen Oeffnung der Wirtschaft nichts. Und nur seine Wiederwahl interessiert de

@ 14:07 von deutlich

Sprechen Sie von den feuchten Träumen derer, die von der faktischen Umverteilung von unten nach oben und von der immer weiter auseinander klaffenden Schere zwischen Arm und Reich seit Jahren und Jahrzehnten profitieren?
Ihr Bemerkung zu Pol Pot ist in meinen Augen schlicht geschmacklos und zeigt eher, dass Ihnen an argumentativer Auseinandersetzung nichts liegt oder Ihnen schlicht Argumente fehlen - oder beides.

@Autochon 14:20

Deutschland ist alleine deswegen schon besser dran, weil nicht so viele infiziert sind oder am Virus sterben. Wer stirbt kann logischerweise nicht mehr arbeiten. Alleine deswegen sieht es für Deutschland besser aus. Dazu kommt, Deutschland hat zur richtigen Zeit Maßnahmen getroffen und jetzt auch die Lockdowns rechtzeitig aufgehoben. Aus diesem Grund wird Deutschland wie schon 2008 die Krise gut meistern. Die USA hingegen erleben ein Desaster und dies sieht auch jeder der sich in diesem Land befindet

14:24, .tinchen

>>Wenn es funktioniert bleibt er President, wenn nicht, wird es Biden, aber das ist laut Umfragen jetzt schon so.<<

Wie sagt man so schön: Between a rock and a hard place.

Diese Analyse fasst von Jeremy Scahill fasst das Problem gut zusammen, auch wenn ich mich Scahills Wertungen, was die Obamaadministration betrifft, nicht ganz anschließe:

"https://theintercept.com/2020/04/20/donald-trump-joe-biden-2020-presidential-election-voting/"

@tinchen 14:24

Entscheidend ist, dass Joe Biden und sein Team nicht die Fehler von Frau Clinton von 2016 wiederholen. Dies werden sie nicht machen, es ist jetzt schon erkennbar. Solange man um jede Stimme kämpft und nicht so tut als habe man gewonnen wird man eine gute Chance haben sich durchzusetzen. Es gibt zu viele in den USA die stinksauer auf Trump sind.

@.tinchen, 14:24

"Trump und seine Berater wissen dass Joe Biden die wahl im November gewinnen wird, wenn die Wirtschaft bis Ende Sommer nicht besser wird und die Arbeitslosenzahlen kleiner sind.
>> Seine tactic ist jetzt entgegen der offiziellen administration’s guidance die Menschen zu bewegen ihre jobs wieder zu machen, trotz der gesundheitlichen Gefahr, in der Hoffnung dass ein zweiter corona virus outbreak erst nach der Wahl im November kommt"

Man kann nur hoffen, dass genügend US-Bürger Trumps Kalkül durchschauen - und NICHT bereit sind, ihm ihr Leben zu opfern.

Die Stimulus-Programme von Kongress und Regierung ...

... zusammenfassend als CARES tituliert, sind offensive fiskalpolitische Maßnahmen, welche die schlimmsten ökonomischen Effekte der Covid-19 Krise bislang abfedert.
Das ist nun die Stunde des Staates.

• Cash Payments helfen mit Bar-Schecks um "über die Runden" zu kommen (300 Mrd USD)

• Extra Employment Payments stocken die Arbeitslosen-Zahlungen auf (260 Mrd USD)

• das Paycheck Protection Program bezuschusst Kleinunternehmen, die ihre Arbeitsplätze halten

• das Large Corporations Programm stützt Großunternhmen.

Hinzu kommen Ausgaben für das Gesundheitssystem, Studentenzuschüsse und mehr.

Das vom House mit der demokratischen Mehrheit um weitere 3 Billionen-Programm aufgelegte Programm wird mit der GOP-Senatsmehrheit verhandelt werden müssen.

Die FED hat zudem ein Billionen-Anleihe-Kaufprogramm aufgelegt.

Jeder Akteur sollte - eigentlich - wissen: jetzt geht es um die Gesamtsystem. Wiederwahlpolitik muss hinten anstehen.

.tinchen, 14:24

@11:57 von sprutz 11:57
"Hoffentlich merkt jetzt auch der Letzte Amerikaner das."
ihr Beitrag ist die definition von schadenfreude, sprutz.

Nö, der Beitrag sagte aus was in den USA grundsätzlich falsch läuft, nämlich unsäglich viel Geld für das vergötterte Militär auszugeben um damit die restliche Welt zu beglücken. Statt ein Sozialsystem aufzubauen, welches dem Wort auch nur halbwegs gerecht wird.

sprutz schrieb nämlich:
"Hoffentlich merkt jetzt auch der Letzte Amerikaner das Panzer keine Beatmungsmaschienen , U-Boote keine Intensivstation und Flugzeugträger keine Krankenhäuser sind.
Das statt Mrd. fürs Militär diese in einen guten Sozialsystem besser angelegt währen."

Da lese ich 0 Schadenfreude, sondern auf Tatsachen beruhende Kritik. Der schließe ich mich an.

@14:24 von .tinchen

"Und ihr Beitrag ist die definition von schadenfreude, sprutz. Sorry"

Nein das ist keine Schadenfreude, es ist ein Denkanstoß und ein Hinweis auf Jahrzehnte der verfehlten Politik. Die sich nur durch Verschwörungstheoretischen Feindbildern erklären lässt. Also bitte wacht auf.

re 14:20 Autochon: Merkel - Deutschland....

>>Die Anzahl der Kurzarbeiter ?
Jüngst war von 10 Millionen die Rede.
Kurzarbeit ist teilzeitarbeitslosigkeit.

Und zieht irgendwann vollzeitarbeitslosigkeit nach sich - wenn kein Aufschwung kommt.<<

Sie zeigen deutlich, wie die Inhalation der Redewendung (neudeutsch: Narrativ) „Merkel-Deutschland“ chronisch werden kann.

Oder wollen Sie sich jetzt allen Ernstes gegen Kurzarbeitergeld positionieren, weil auch damit keine Garantie späterer Vollbeschäftigung verbunden sein kann?

Oder doch eher weil es in „Merkel-Deutschland“ generell keine gute Politik geben kann.?

Oder oder oder...

@ .tinchen (14:24)

"Wir benutzen hier in den USA sehr viele deutsche Woerter fuer die es keine englishe Bezeichnung gibt.
Zum Beispiel kindergarten, angst und auch schadenfreude."
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Es soll für Kinder, Garten, Angst, Schaden und sogar für Freude ganz annehmbare Worte/Wörter im Englischen geben.
Zweitens: Ihre Spekulationen um die US-Präs.-Wahlen könnten einen wahren Kern haben. Sie sind da näher dran. Und mich interessieren die Wahlen in den USA ungefähr soviel wie die auf Haiti. Wenn in Haiti eine Wahl wäre, würde ich mich beim Kommentieren auch nicht mehr Mühe geben. Weil nicht nötig.

@fathaland slim 14.19

ich weiß wirklich nicht, wie und wo Sie herauslesen, dass ich irgendwo eine Lanze für die reichsten ein Prozent breche? Das ist nicht und war noch nie meine Position.
Und Pol Pot war doch Einer, der zurück in die Steinzeit wollte, wo Alle gleich sind oder nicht? Der hat sogar das Geld abgeschafft...

Keynesianische Wirtschaftspolitik ist in der Krise ...

... der unbestrittene Hebel Nr. 1 um Nachfrageausfälle zu kompensieren.

Das leisten die bisherigen Programme der US-Regierungsinstitutionen aus Administration/House/Senate.

Allerdings gehört dazu, das "deficit-spending" also die Haushaltsdefizite zurückzuführen, sobald die Wirtschaft Tritt gefasst hat. Das hat Powell schon vor Ausbruch der Krise den Akteuren ins Stammbuch geschrieben.

Obama hat ab 2013 die Budget-Defizite reduziert, als das Wachstum angesprungen war.

Trump hat sie ohne Not durch seine Tax-Cuts ballonartig aufgeblasen und damit auch die Staatsschulden, die er in seiner Amtszeit zu eliminieren versprach.

Nun in der Not versucht er die Axt

• an die Sozialprogramme für Foodstamps

• die Payroll taxes, also die paritätische Finanzierung von Social Security (Rentenversicherung) und Medicaid (Krankenversicherung für Bedürftige) und

• Obamacare

zu legen.

Wenn es nach Trump geht, wird der Sozialstaat im Schlepptau der Krise demontiert.

@planetearth

Deine Idee würde nicht nur dem Planeten und damit uns helfen, sondern auch die Wirtschaft währe langfristig besser dran. Zwar würde die Wirtsvhaftsleistung sinken, aber in Zeiten woe diesen, in denen die Menschen weniger konsumieren, währen die Schäden geringer, da die Wirtschaft keine so großen Nachfragerückgang aushalten müsste.

@ planetearth (09:06)

"Jetzt gäbe es eine historische Chance, aus den Fehlern der letzten 100 Jahre zu lernen.
(...) eine historische Chance, die vielleicht nie mehr wiederkehrt."
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Ich sehe nicht so schwarz, die Chance ist immer da. Aber die Menschen haben anscheinend besseres zu tun.
Konsumverzicht, Gerechtigkeit, die Superreichen beklauen (warum eigentlich nicht auch die nur Reichen?), die Lebensweisen umleiten - sind nicht so die Hobbys der Menschen. Ihr Aufruf könnten Sie auch in der Sahara auf Sand schreiben, soviel Interesse haben die Menschen auch diesmal daran. Wahrscheinlich meinen Sie es trotzdem gut, aber Sie werden ja sehen, wie die Historie weitergeht. Ein paar Verbesserungen und Verschlechterungen sind hier und da drin, mehr geht nicht.

Die USA schaffen es noch,

Die USA schaffen es noch, dass die am Ende mehr Opfer durch ihr kaputtes Gesundheits- und Sozialsystem haben als durch Corona selbst. Well done.
Aber sie wollten es ja so, alles andere gilt schließlich als Sozialismus/Kommunismus (wird ja von vielen nicht unterschieden).
Und gleichzeitig verschärft Trump den Wirtschaftskrieg mit Europa und vor allem China. Erst neu sind härtere Sanktionen, die letztendlich US-Firmen mehr schädigen als die Chinesen. Und dazu kommt, dass China natürlich entsprechend antwortet und das jetzt z.B. Apple treffen wird. Sie sorgen schon selbst dafür, dass sie nicht als "Gewinner" aus der Sache rausgehen. Ich sollte Popcorn hamstern. Und Europa sollte aufpassen, sich nicht mit herunter ziehen zu lassen. Zeit für Eigenständigkeit.

@Wolf1905 um 10:03

ich habe nichts dagegen wenn man sehr gute Ware einkauft egal ob Deutschland oder andere Länder jedoch bezog sich mein teil des Kommentars beim Binnenmarkt eigentlich darauf wenn man die Arbeitnehmer richtig bezahlen würde, könnten diese Personen evtl. auch konsumieren und somit könnte Deutschland mehr Waren einführen. den der Überschuss wird uns ja laufend vorgehalten. dies würde man entgehen dadurch

zwischen den Zeilen

@DB_EMD: leider haben Sie meinen Kommentar nicht verstanden. aber was Sie mir in ihren unterstellen ist für mich nicht nach vollziehbar. 1. Deutschland ist kein Reiches Land sonst hätten wir nicht fast 10 Billionen Schulden sogar im Netz wird diese Lüge durch Journalisten aufgedeckt. also bitte unterlassen Sie diese Unwahrheit. wenn VW 11. Millionen Fahrzeuge verkauft hat sollten Sie auch wissen wo diese gebaut wurden, für Amerika in den USA und Mexiko und in Asien in China. denn in Deutschland haben wir gar nicht den Platz dazu. hier geht es bei meinen Kommentar um einen ausgeglichenen Ausgleich beim Import und Export und nicht wie sein Jahrzehnten mit Überschuss, denn uns andere Staaten vorhalten.

re von fathaland slim 14:19

Aber,aber,eine "Lanze für das reichste ein Prozent",die haben Sie doch vor wenigen Tagen gebrochen.
Wahl des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes.Sehen Sie mal in die Petition und in die Informationen über ihn.

USA sind weniger abhängig von China als D

Einige User hier scheinen anderer Meinung zu sein. Denn tatsächlich sind die Chinesen größter Gläubiger der USA (die Saudis spielen allerdings auch eine Rolle). Das stimmt zwar, belegt aber keine Abhängigkeit der US Wirtschaft, höchstens der Währung. Und die Chinesen werden den Teufel tun als ihren Wettbewerbsvorteil bezüglich des Kurses von Yuan gegen Dollar zu gefährden!

In gewisser Weise sind die Chinesen sogar abhängiger von USA als umgekehrt (Software).

Was Deutschland betrifft, ist die Abhängigkeit total: China ist fast einziger Lieferant für Rohstoffe, Textilien, Elektrogeräte und unzählige weitere Güter bis hin zu Telekommunikationsausrüstungen. Darüber hinaus geht bei VW, BMW, SIEMENS und vielen Chemie- und Pharmafirmen OHNE China nicht mehr viel (Unterschied zu USA!)!

Vor allem aber ist Deutschland von China als MARKT sehr abhängig. „Hustet“ die chinesische Wirtschaft, kriegt die deutsche gleich eine „Lungenentzündung“! Das ist bei den USA nicht so.

von silverbeard Das Schlimme an der amerikanischen..

Komisch wahrscheinlich lebe ich nicht in America ..
Mein Mann war jetzt über 6 Wochen zu Hause und wurde von seiner Firma (Einzelhandel )
VOLL bezahlt !
Und wer in „furlough“
Ohne Bezahlung geschickt wurde hat Arbeitslosengeld bekommen . Diese Fachkräfte gehen jetzt wieder zurück an ihre Arbeitsstelle .
In diesem Forum hört man immer nur das negative über die USA.
Ist Deutschland Perfect ?

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