Kommentare

Eine never ending Story ist

Eine never ending Story ist die Politik von Donald Trump. Die Corona-Krise scheint für ihn ein lästiges Übel zu sein. Die Lockerung der Beschränkungen für die Wirtschaft, die Öffnung der Kirchen? Alles ist gut, wenn es nur Wählerstimmen bringt. Und wenn die Todesfälle steigen - dann waren eben die Gouverneure dafür verantwortlich. Er selbst trägt nicht einmal einen Mund-/Nasenschutz, obwohl von der Justizministerin angeordnet. Wahrscheinlich würde die Gesichtsschminke darunter leiden, oder einfach nur die Eitelkeit dieses Egomanen. Nein, Trump ist für die USA ein Desaster. Aber vielleicht hilft es ihm ja, wenn seine Anhänger nach Öffnung der Kirchen nun verstärkt Gebete gen Himmel schicken.

Klar..

..er muss seine evangelikalen Wähler bei Laune halten, sonst wird des nix mit seiner Wiederwahl..

Ich bin selbst gläubiger Christ bin aber der Meinung, dass alle Öffnungen, auch im religiösen Bereich mit äußerster Vorsicht geschehen sollen. In unserer Gemeinde läuft es recht gut..

Faktenresistenz?

Wenn man mit der Wissenschaft nichts anfangen kann, glaubt man eben an Irgendetwas... irgendwie paßt das zu Trump.

Irgendwie gruselig.

Kann man nur hoffen, daß nicht zu viele Unschuldige betroffen sein werden...

Thoughts and prayers have

Thoughts and prayers have never worked. Never

Wir haben hier bald 100,000 Tote, 1,500,000 bestaetigte Faelle, 40,000,000 Menschen ohne job.

Wie soll ich als Mutter die Angst meiner Tochter nehmen ?

Soll ich ihr erzaehlen es ist nicht so schlimm dass mom gefeuert wurde ?

Dass wir bald die mortage fuer unser Haus nicht mehr bezahlen koennen.

Ich lebe mit meiner Partnerin von paycheck zu paycheck, wie fast alle in den USA. Trump ist nicht der president der uns retten koennte.

Verantwortung

Wie Verantwortung in Kirchen geht, zeigen wir hier in Niedersachsen: Alle Plätze 1,5 m Abstand, Jede zweite Reihe unbesetzt, Mund-Nase Maske für Ein-und Ausgang, geregelter Ein- und Austritt mit Hinweisen, Desinfektionsmittel an allen Eingängen, kein Singen. Dann Klatschen wir eben das Gloria und Summen, Und es geht. Problemlos. Und wenn gesungen wird: SolistInnenn in Abstand, InstrumentalistInnen etc. Spiritualität zeigt sich nicht immer dadurch, dass man ausflippen muss. Geht auch anders.

Nun wird er doch noch zum Paul..

Wie ist es denn, wenn dieser christliche Gedanke, auch finanzielle Hilfen für die Armen hätte?
Er könnte reichlich geben, wenn er nur wollte.
Einfache Verträge, die der Menscheit und dem Frieden dienen werden von ihm in Frage gestellt!

Aber warum nur?

Vor einigen Wochen hat Trump

noch bekannt gegeben, dass 100.000 Opfer der Pandemie noch ein gutes Ergebnis für die USA bedeuten würden. In 2, spätestens 3 Tagen wird diese Zahl erreicht sein.
Alle Statistiken deuten nicht darauf hin, dass es bald eine Trendumkehr geben könnte, im Gegenteil.
Und was macht er schon seit Wochen? Er trommelt unaufhörlich für schnelles Öffnen zum Wohle der Wirtschaft.

22:20 von Adeo60

" Die Lockerung der Beschränkungen für die Wirtschaft..."

Trump liegt laut allen polls klar hinter Biden (9 bis 12 Punkte)
Wenn er die Wirtschaft oeffnet, und sich alles erholt bevor die zweite corona virus ourbreak welle zuschlaegt, wird er wieder gewaehlt.
Bleibt unsere Wirtschaft ein disaster, und schlaegt der corona virus wieder zu vor November, wird er verlieren.

Anders gesagt, er hat nichts zu verlieren. laut polls hat er schon verloren.

Freiheit für die Fanatisten

Man fragt sich oft, woher diese Irrationalität bei den US Amerikanischen Wählern herkommt, dass sie eine Figur wie Trump zum Präsidenten wählen. Bei dieser Frage wird deutlich, wie sehr DT eine Marionette der oft fanatischen Evangelikalen in den USA ist. Da wird der Krieg gegen Kommunismus und liberale Haltungen ebenso beschworen wie radikale Abtreibungsgegnerschaft, freie Waffengesetze und die Führerschaft des weißen Mannes auf diesem Planeten. In seinen deprimierendsten Auswüchsen reicht das bis zur Überzeugung, dass die Erde flach ist und dass der Klimawandel eine Erfindung ist. Eine aufgeklärte rationale Haltung zu Sars-Cov2 ist dort eher nicht zu erwarten. Da ist vielmehr nicht selten ein Fanatismus am Werk, der durchaus mit anderen religiösen Extremströmungen vergleichbar ist.
Man darf gespannt sein, inwieweit Trump sich damit durchsetzen kann. Die Macht dieser Kreise ist in den USA wesentlich größer, als wir es uns auf dieser Seite des Atlantiks vorstellen können.

Wen interessiert es eigentlich noch, was Trump fordert? Jeder, der selbst denken kann und sich nicht nur für sein eigenes Wohlergehen interessiert, sondern auch für das seiner Mitmenschen, sollte sich lieber mit der Frage beschäftigen, wie man ihn und seine Brüder im Geiste des Geldes endlich loswird, bevor die unsere Existenzgrundlage endgültig in „Asche“ verwandelt haben (in diesem Zusammenhang möchte ich auf die aktuellen Meldungen darüber hinweisen, dass die Abholzung des für das ökologische Gleichgewicht - und damit für ebendiese - elementar wichtigen Regenwalds seit Beginn der Coronakrise verdoppelt hat).

...

Auch ich bin Christ und Mitglied einer freien Gemeinde. Wir können Corona-Bedingt uns noch nicht zu Gottesdiensten treffen. Über Skype laufen u.a. Bibelstunden ab. Das ist nicht optimal und ich freue mich auch unglaublich auf den ersten gemeinsamen Gottesdienst, wenn die Einschränkungen aufgehoben werden. Die Zusammenkunft mit anderen Christen ist ein elementarer Bestandteil meines Glaubens.

Allerdings ist es absolut unverantwortlich, derartige Forderungen (wie von Trump jetzt propagiert) zu stellen, wenn klar ist, dass Kirchen/Gemeinden ein potenzielles Risiko für eine erneute Infektionswelle darstellen.

Trump ignoriert einmal mehr die Ratschläge der Experten, er betreibt Wahlkampf ohne Rücksicht auf Verluste oder das Land...

22:51 von Humanokrat

wie sehr DT eine Marionette der oft fanatischen Evangelikalen in den USA ist.
.
eine Marionette ??
oder repräsentiert er nicht in weiten Teilen die amerikanische Gesellschaft
vielleicht sollte man das auch in Erwägung ziehen
ihr Zitat :
"mit anderen religiösen Extremströmungen vergleichbar ist."
davon ist auszugehen,
wenn wundert, bei 40 % Kreationisten in deren Gesellschaft

" Trump genießt besonders bei

"
Trump genießt besonders bei weißen evangelikalen Christen starke Unterstützung.
"

Jup.
Schon Videos von denen gesehen?
"Corona? HaHaHa. Jesus loves me!
I'm protected by JESUS !!!"

Puh...
Ja meinetwegen macht die Kirchen da in den USA auf...
...& jeder dieser evangelikalen Christen,der sich infiziert,wird dann eines besseren belehrt...

Trump interessiert vor allem

Trump interessiert vor allem seine Wiederwahl - dann kommt lange nichts ... Deshalb bedient er die fundamentalistischen religiösen Gruppierungen.
Das ist skandalös, daran darf man sich auch bei Trump, von dem man einiges gewohnt ist, nicht gewöhnen.

Das ist nicht Sache des Staates

Ein Teils so dermaßen unchristlicher Mensch wie Trump sollte nichts von Christen oder sonstigen Religiösen fordern.

Sich auf Gott zu berufen machen die USA-Präsidenten sehr gerne. Der Glaubensgemeinschaften aber zu befehlen, dass könnte Trump nun die politische Karriere verlustigen.

Das würde auch kein US-Bürger verstehen, vom Hillbilly bis zum Großstadtjokey nicht, denn Glauben ist etwas zu tiefst persönliches.

Seelsorge ist natürlich gerade für Gläubige Menschen sehr wichtig. Forderungen danach zu stellen ohne dabei mitzuhelfen dürfte aber dabei behindernd sein, vielleicht sogar schädigen. Trump könnte natürlich mit gutem Beispiel vorangehen. In diesen Dinger aber Taten folgen zu lassen, dafür ist Trump nicht bekannt.

Er ist Präsident, also Oberhaupt des Staates. Priester, Imam, Rabbi, Mönch ist er nicht. Sollte er nicht vergessen. Lässt er aber den Theokrat durchblicken, dann wird er ganz natürlich scheitern. Kaum etwas hat soviel Einfluss wie die persönliche Einstellung.

22:51 von Humanokrat

"...Bei dieser Frage wird deutlich, wie sehr DT eine Marionette der oft fanatischen Evangelikalen in den USA ist...."
Nein, Trump suchte sich aus diese Zielgruppe bewusst. Patriotismus and racism sind at home in den Kirchen in rural America.
In den Kirchen wird mehr politics gepredigt als anderes.

Marionette, oder?

Ich meine, dass es Interessen der evangelikalen Extremen in den USA dient, jemanden wie Trump als Präsident zu haben. Ohne jetzt Verschwörungstheorien kreieren zu wollen - bloß das nicht! - kann man dennoch davon ausgehen, dass DT aus den US Kirchen gezielte Unterstützung hat und dass dahinter Ziele stecken, die sehr eng mit der radikalen Irrationalität der Kirchen und deren Herrschaftsanspruch verbunden sind.
Insofern Marionette. Trump's gibt es übrigens viele, das Problem ist wohl eher, dass einer wie er tatsächlich gewählt wurde.

@nettie

Obwohl es hier off topic ist, danke für Ihren Hinweis auf die verstärkte Abholzung des Tropenwaldes in BRA und anderswo im Schatten von Corona. Bei mir hat diese Nachricht auch deutlich Wut und Unverständnis ausgelöst. Zumal dadurch die indigenen Völker praktisch auf dem Wirtschaftsaltar geopfert werden. Einfach nur noch widerlich.
Zurück zum Thema: wenn auf den Dollarnoten schon "In God We Trust" steht, und das in "God's Own Country" - dann hat natürlich das Haus Gottes Vorrang.

23:18 von andererseits

Deshalb bedient er die fundamentalistischen religiösen Gruppierungen.
.
er wäre ja blöd, täte er es nicht !

ich vermute mal in den USA gibt es einen hohen Anteil an Menschen,
die für uns "fundamentalistischen religiös" sind
wollen sie die in einer demokratischen Gesellschaft bei der Wahl ausschließen ?
zugegeben mir passt der DT so wenig wie ihnen
aber so sieht Demokratie eben auch aus

@Am 22. Mai 2020 um 22:39 von .tinchen

Menschen die Denken oder/und Beten können niemanden erschießen. Die Kraft der Geistesdisziplinen liegt nicht im Schaffen, sondern im Verhindern.

Natürlich kann ein Geist auch zu etwas inspirieren. Der Normalfall ist aber, dass Geistlichkeit die "schlechten" Antriebe zügeln soll. Das ist fast in allen Religionen so, die Weltliches und Geistliches voneinander trennen.

Die Situation ist auch in Deutschland ähnlich. Knapp die Hälfte kann kein Cent Vermögen aufbauen. Man lebt von Gehaltsüberweisung zur Gehaltsüberweisung. Gerade mit Kindern bleibt nie etwas übrig, wenn man den Kindern Chancen eröffnen will erst recht nicht.

Ich denke, das war in der modernen Geschichte des Menschen nie anders. Die Möglichkeiten mögen großer geworden sein, mehr wurden sie aber nicht.

Wo war eigentlich der große Ausbruch in

Süd Korea?

Richtig, in einer fundamentalistischen christlichen Kirchengemeinde. Und der dortige Priester/Pfarrer forderte seine Schäfchen auf, doch täglich zu den Gottesdienste zu kommen.

Diesem Treiben hat erst der Staat ein Ende gesetzt durch "Zwangs-Quarantäe" der "Gläubigen".

Erfolg: Knapp 8000 Infizierte, über 200 Tote und eine abgeriegelte Stadt.

.......

Das schlimme ist,dass er es nötig hat sich solcher fundamentalistischen religiösen Gruppen zu bedienen.
Ich möchte nicht dass soche Gruppierungen einen Einfluss im Staat nehmen.
Schon gar nicht möchte ich das solche Gruppierungen auf mich selbst dadurch Einfluss nehmen können um einen zu bevormunden,was solche Gruppierungen gerne tuen.

@22:41 von STOPP

//Wie ist es denn, wenn dieser christliche Gedanke, auch finanzielle Hilfen für die Armen hätte?//

Naja, vielleicht fällt ja die Kollekte bei diesen Kirchgängern besonders großzügig aus. Für Trump werden die ja wohl nicht sammeln.

//Einfache Verträge, die der Menscheit und dem Frieden dienen werden von ihm in Frage gestellt!

Aber warum nur?//

Ich fürchte, mit dem Begriff Frieden kann Trump nichts anfangen. Sein Vokabular scheint ohnehin etwas beschränkt.

Spiritualität

und Glaube sind für Menschen besonders in Krisensituationen wichtig. Gerade in der Gemeinschaft mit anderen lassen sich viele Probleme leichter ertragen.

Es ist Wahlkampf

Und Trump weiß genau das viele Amerikaner sehr wohl auf ihre Religiösen Einstellungen viel wehr legen. ( Meine Verwandten drüben sehen es auch so ) Deshalb bedient er sich auch dieser Mittel im Wahlkampf.Ob es ehrlich gemeint ist.Ich kann das nicht beurteilen.

23:51 von schiebaer45

er entspricht dem "Bürgerwillen"
könnte man argumentieren :-)

23:48 von Anna-Elisabeth

zumindest hat der im Gegensatz zu allen seiner Vorgängern nur "dumm geschwätzt" aber keinen Krieg begonnen

Nicht systemrelevant

Öffnen sollte man wichtige Betriebe und wichtige Institutionen. Aber Gotteshäuser sind aus dieser wirtschaftlich produktiven Sicht nicht systemrelevant und müssen also nicht unbedingt geöffent werden.

Darstellung: