Ihre Meinung zu: Bund und Ländern einig: Kontaktbeschränkungen bis 29. Juni

26. Mai 2020 - 21:11 Uhr

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, die Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni zu verlängern. Mehrere Bundesländer behalten sich allerdings vor, eigene Entscheidungen zu fällen.  

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Kommentare

Unsinn

"Bund und Länder sind sich einig" lautet die TS-Nchrichten-Überschrift.
Und weiter im TS-Text;
" Mehrere Bundesländer behalten sich... vor, eigene Entscheidungen zu fällen."
Demnach - keine Einigung von Bund und Ländern.
Mehr Unsinn in einer Nachrichtenmeldung geht nicht.

Nur noch Schwachsinnig

Ich finde es richtig, das sich der Ramelow von der Bundesregierung, Medien und Söder nicht einschüchtern hat lassen. Der Söder ist einfach nur anmaßend. Hält sich schon selbst für den König von Bayern. Dabei ist er auch nur Ministerpräsident und hat dem Ramelow nix zu sagen. Bitte lieber Gott, lass den bitte nie Bundeskanzler werden. Er selbst hat sich doch nie an die Absprachen gehalten. Es ist ja schon witzig das ausgerechnet jemand von der Linskpartei jetzt den Leuten wieder ihre Verantwortung geben will, während der König von Bayern sie weiter wie kleine Kinder bevormunden will. Noch einmal: Lieber Gott, lass diesen aufgeblähten Weißwurstmampfer nie Bundeskanzler werden.

Fußballplätze voller Sportler

Ich lach much kaputt, bei uns auf den Sportplätzen tummeln sich duzende Menschen. Aber in den Schulen soll Abstand gehalten werden... dazu Maskenpflicht beim Schoppen.

Langsam ist es nicht mehr zu begreifen...

Mir kann inzwischen niemand mehr erzählen, dass die durch die Kontaktbeschränkungen verursachten Kollateralschäden noch in einem wie auch immer angemessenen Verhältnis zu den verhinderten Neuinfektionen, schweren Verläufen oder "2. Wellen" stehen. Wir steuern sehenden Auges auf eine unvorstellbare, nie dagewesene Wirtschaftskrise mit zigtausenden Insolvenzen und Heerscharen neuer Arbeitsloser zu. Über die damit verbundenen Suizide will ich lieber gar nicht erst nachdenken. Mein Glaube an das Verantwortungsbewusstsein der Entscheidungsträger hat langsam den Nullpunkt erreicht.

...Pinke, pinke

"In Deutschland selbst wird die Ausgangssperre bis 5. Juli verlängert, aber in Ausland darf man ab 15. Juni ?
Und weiter mit der Kontaktspeere bis 29. Juni !!!
Kinder dürfen nicht in die Kita um die Ecke, aber ins Spielparadies auf Mallorca ?
Das sind wirklich komische Regelungen, die die Regierung diktiert !"
...geht doch nur um Kohle!

21:32 von disneyfan5000

Nur noch Schwachsinnig

Ich finde es richtig, das sich der Ramelow von der Bundesregierung, Medien und Söder nicht einschüchtern hat lassen. Der Söder ist einfach nur anmaßend. Hält sich schon selbst für den König von Bayern. Dabei ist er auch nur Ministerpräsident und hat dem Ramelow nix zu sagen. Bitte lieber Gott, lass den bitte nie Bundeskanzler werden. Er selbst hat sich doch nie an die Absprachen gehalten. Es ist ja schon witzig das ausgerechnet jemand von der Linskpartei jetzt den Leuten wieder ihre Verantwortung geben will, während der König von Bayern sie weiter wie kleine Kinder bevormunden will. Noch einmal: Lieber Gott, lass diesen aufgeblähten Weißwurstmampfer nie Bundeskanzler werden.
///
*
*
Sie sind ja Ihre Auffassung losgeworden.
*
Obwohl es im Text um das Einknicken von Ramelow ging.
*
Ob nun aus Einsicht oder Koalitionsdruck.

21:33 von ddraht

Fußballplätze voller Sportler

Ich lach much kaputt, bei uns auf den Sportplätzen tummeln sich duzende Menschen. Aber in den Schulen soll Abstand gehalten werden... dazu Maskenpflicht beim Schoppen.
///
*
*
Für diesen Text muss man nur das Abstandsgebot vergessen.
*
Hauptsache Lachen und Text?

Wunderbar!

Vielleicht sollte ich meinen Urlaub in Griechenland am 16.6. doch antreten. Wahrscheinlich habe ich dort mehr Freiheiten als hier. Und wenn ich dann am 30.6. zurückkomme, ...
Mir bleibt fassungsloses Kopfschütteln. Corona verursacht nicht nur Lungenprobleme, sondern eine besondere Art von Irrsinn.

@Am 26. Mai 2020 um 21:14 von Jogibär

Man darf schon die ganze Zeit ins Ausland. Eine Reisewarnung bedeutet kein Reiseverbot. Würden die Regierung das erheben, dann wäre sie vermutlich im Westen schneller als im Osten abgesetzt.

Reisewarnung heißt nur, die Regierung holt einem dann nicht kostenlos zurück, falls eine höhere Macht entsprechend der Warnung eine normale Rückreise verhindert. Das ist im Großen und Ganzen alles. Ausreisen ist immer gestattet. Es kommt halt nur darauf an, wo man einreisen darf. :D

Die Leute haben sich das auch lange genug angetan. Auch wenn die Bundesverwaltung weder von Tuten oder Blasen eine Ahnung haben sollte, dann hat sich schon in der Praxis herausgestellt, dass Corona nicht schlimmer als eine Grippe ist. Für manche ist die schlimm, ohne Frage sterben jährlich viele Menschen an ihr. Aber diesen Menschen muss man helfen und nicht alle anderen behindern. Das hilft den Betroffenen auf lange Zeit nämlich auch nicht, wenn nicht das Problem, ihre Gesundheit, beachtet wird, sondern nur der Virus

21:14 @Jogibär

"In Deutschland selbst wird die Ausgangssperre bis 5. Juli verlängert, ... "
Unsinn

"... Und weiter mit der Kontaktspeere bis 29. Juni !!!..."
Also wenn mir jemand mit einem Speer entgegenkommt, verzichte ich freiwillig auf Kontakt.

"... Kinder ...
aber ins Spielparadies auf Mallorca ? ..."
Woher wollen Sie wissen, welche Möglichkeiten von Kinderbespaßung erlaubt sind?

Sie regen sich über Dinge auf, die Sie z.T. gar nicht betreffen.
Hauptsache aufgeregt und gemeckert.
Sie werden mal nicht an Corona sterben, sondern einen Herzinfarkt bekommen.
Holen Sie sich einen Sekt aus dem Keller ...

Frage?

Hier strenge Kontaktbeschränkungen aber wir dürfen in Hochrisikoländer bald wieder reisen. Dort lauert das Virus es hat sich nur versteckt bis die Urlauber kommen

Gut, dass Rammelow eingeknickt ist

Die Idee war wirklich deutlich zu kurz gedacht. Immerhin war er groß in der Presse, wo er zu Hause ja eher einen schweren Stand hat.

Schäden nicht erkennbar

@ meepmeep:
Mir kann inzwischen niemand mehr erzählen, dass die durch die Kontaktbeschränkungen verursachten Kollateralschäden noch ...

Welche Kollateralschäden? Dass es zur Zeit kein Küsschen mehr von Tante Erna gibt, müssen wir verschmerzen.

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Bei allen „Maßnahmen“ sollten allein die Empfehlungen der Wissenschaftler ausschlaggebend sein. Nicht hilfreich ist dabei die BILD-Zeitung: Nicht nur, dass sie immer wieder versucht, die Bevölkerung aufzuwiegeln, indem sie unterschiedliche Ansichten mit unseriösen Mitteln zur Auflagensteigerung nutzt, sie diskreditiert dabei auch noch „ganz nebenbei“ die Wissenschaft, indem sie normale und integrale fachliche Auseinandersetzungen in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit „skandalisiert“:
„Ein eingespieltes Bewertungsverfahren von Forschungsergebnissen, das Drosten anhand der Studie zur Ansteckungsanfälligkeit bei Kindern im aktuellen NDR-Podcast thematisiert, stilisiert der "Bild"-Artikel zu einer Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Gegnern von Einschränkungen zur Virusbekämpfung.
>> Er überspitzt die generelle Tendenz der Medien zur Vereinfachung komplexer Zusammenhänge und zur Personalisierung. Eine Politisierung der Wissenschaft, die auch an die Klimadebatte erinnert (...)“

21:46 von Sternenkind

Zitat:"Hier strenge Kontaktbeschränkungen aber wir dürfen in Hochrisikoländer bald wieder reisen. Dort lauert das Virus es hat sich nur versteckt bis die Urlauber kommen"

Laut Ihren früheren Kommentaren waren alle Einschränkungen in Deutschland sinnlos bis schädlich. Warum freuen Sie sich nicht, wieder reisen zu können? "Hochrisikoländer" gibt es Ihrer Auffassung nach ja keine, Sie haben ja seinerzeit sogar die Bilder aus Bergamo angezweifelt...

solange

es keinen Impfstoff gibt, wird es Einschränkungen geben. Wenn nie ein Impfstoff gefunden wird, dann gute Nacht. Und da vorherzusehen ist, wenn die Zahl der aktuellen Fälle irgendwann mal von 1000 auf 1500 steigen sollten, direkt von einer zweiten Welle gesprochen wird, kann man sich vorstellen wie unsere Zukunft aussieht. Kein normales Leben mehr. Das wird dann die wohl die neue Normalität. Mal sehen was der Staat noch so drauf hat, wenn die Arbeitslosenzahl mal 10 Mio übersteigt. Schön das sich soviele mit dem neuen Leben anfreunden können ,ich kann es nicht.

Wo ist da nur der Aufreger?

Was ist an diesen Kontaktbeschränkungen so furchtbar, dass hier mit soviel Zorn dagegen gewettert wird. Die Pandemie ist doch definitv da, möglichst wenig Kontakte, Abstand halten und eine Maske tragen, nicht angenehm, aber nun auch nicht gerade Folter. Ich selber bin im Veranstaltungsbereich aktiv, lebe also im weitesten Sinne von verschiedensten Partys. Heisst ich mache aktuell null Umsatz und doch ist es doch völlig klar, dass diese Einschränkungen aktuell nötig sind. Selbst wenn man bereit ist für sich selber ein Risiko einzugehen, so darf man nicht andere gefährden. Schweden, USA etc haben doch gezeigt, dass es nicht anders geht. Und wer meint in Schweden wären ja nur die alten, eh schon fast toten Altenheimbewohner gestorben und der Fehler läge nur an der mangelnden Abschottung, ist ein verachtenswerter Egomane. Ganz abgesehen davon, dass diese komplette Abschottung nicht möglich wäre, es sei denn, man würde auch alle Pfleger Zulieferer etc. mit abschotten. Unsinnges Szenario.

Am 26. Mai 2020 um 21:52 von ene mene muh

<< Welche Kollateralschäden? Dass es zur Zeit kein Küsschen mehr von Tante Erna gibt, müssen wir verschmerzen. >>

Wie geschmacklos ist das denn ? Wissen Sie eigentlich, wieviele Leute psychisch krank / labil sind, und das sich dadurch die Krankheit erheblich verschlimmern kann ? Das Zauberwort heisst Empathie.

Bahnen und Aufzüge

Wegen der Aerosolübertragung und weil Lüften hilft: In U-/S- uns Straßenbahnen bitte alle Fenster auf! Und ordentlich Masken über Nase und Mund aufsetzen VOR dem Einsteigen. Auch auf vollen Bahnsteigen Masken auf, in U-Bahnhöfen immer.

Und auch in Fluren, Treppenhäusern, Gemeinschaftskellern und ganz besonders in Aufzügen: Masken vorher auf und wenn möglich lüften.

Danke.

Wasjetzt?

Bund und Länder einig? Aber die Länder überlegen, ob sie mitmachen? Und behalten sich eigene Regelungen vor? Seltsame Einigkeit, seltsamer Journalismus;-) Absurdes Theater!
Und dann Urlaubsreisen... wie stellt man denn da sicher, dass sich nicht drei Haushalte treffen? Interpol? Oder schickt Söder ein paar verdeckte Ermittler los??

Wann hat das alles ein Ende?

Weniger als 10.000 aktive Fälle in Deutschland. Öffnung von Läden und Schulen haben nicht zu einem Ansteigen der Fallzahlen geführt.
Zu keiner Zeit war die Situation so dramatisch wie von den Spitzenvirologen prognostiziert und trotzdem bleiben die Kontaktbeschränkungen bestehen.
Wer kann mir das erklären.
Meine Psyche leidet extrem. Aber das sind dann wohl Kollateralschäden, die hingenommen werden für die große Sache.

22:38 @Köbes4711 .. Vielen Dank ...

Für Ihren Kommentar.

Manchmal fehlen mir die Worte bei
soviel Wolkenkuckucksheim.

Ich bin gespannt, ob es dazu bald Studien bzw. Auswertungen gibt. Ich habe selbst an mehrteiligen Umfragen zu Depressionen während der Coronazeit teilgenommen.

Leider haben manche von solchen Erkrankungen keine Ahnung.

Am 26. Mai 2020 um 22:34 von Forfuture

>>Was ist an diesen Kontaktbeschränkungen so furchtbar, dass hier mit soviel Zorn dagegen gewettert wird. Die Pandemie ist doch definitv da, möglichst wenig Kontakte, Abstand halten und eine Maske tragen, nicht angenehm, aber nun auch nicht gerade Folter.<<

Nichts ist daran furchtbar, wirklich nichts! Ich verstehe die Einschränkungen sehr gut und habe auch kein Problem mich daran zu halten und fühle mich ebenso nicht wirklich beeinträchtigt. Aber das sehen Andere gaaanz anders.

Warum das denn?

""Bund und Länder haben sich darauf verständigt, die Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni zu verlängern. Mehrere Bundesländer behalten sich allerdings vor, eigene Entscheidungen zu fällen. ""
#
Kann man den nicht einmal gemeinsam Schritte und Regeln einführen ? Ich wohne in Hamburg und habe Schleswig Holstein und Niedersachsen direkt in der Nähe.Muss ich jetzt die Regeln beider Länder erst einmal " studieren " frage ich mich?

Gut so!

Das ist ein guter Kompromiss wie ich finde.
Ich selber bin in einem Theater angestellt und befinde mich seit 2,5 Mon. in Kurzarbeit. Außerdem sehe ich meine ganze Familie nicht mehr seit Weihnachten da sie alle entweder in Ita.(Verwandtschaft) Konstanz (Eltern) und in der Schweiz (Geschwister) verteilt sind. Trotzdem bin ich mit der Entscheidung der Regierung die Maßnahmen
bis zum 29. Juni zu verlängern einverstanden. Weil es einfach notwendig ist! Mich machen diesen ganzen Maßnahmen auch zu schaffen, seih es finanziell oder gesundheitlich (Psyche) eigentlichen in allen Bereichen.
Aber wir ALLE müssen uns noch etwas gedulden, da die momentane Situation noch zu fragil ist. Ich finde das auch alles nicht so toll mit dieser Pandemie. Wir sind da noch lange nicht durch!

22:50 @David Séchard ... immer das Gleiche...

Offenbar hilft nur noch ignorieren statt sich die Finger wund zu schreiben.

"Weniger als 10.000 aktive

"Weniger als 10.000 aktive Fälle in Deutschland. Öffnung von Läden und Schulen haben nicht zu einem Ansteigen der Fallzahlen geführt.
Zu keiner Zeit war die Situation so dramatisch wie von den Spitzenvirologen prognostiziert und trotzdem bleiben die Kontaktbeschränkungen bestehen.
Wer kann mir das erklären.
Meine Psyche leidet extrem. Aber das sind dann wohl Kollateralschäden, die hingenommen werden für die große Sache."

Vielleicht weil die Maßnahmen richtig waren.
Im Gegensatz zu USA, GB, BRA, Weißrussland oder Schweden.
In Schweden wächst die Zahl der aktuell Infizierten nach wie vor an, bei uns ist sie stark zurückgegangen.

Meine Psyche leidet auch, weil immer mehr deutlich wird, dass viel zu viele keine Rücksicht auf die Schwächeren mehr nehmen wollen.

Von wegen Empathie.

22:51 von Princie

""Meine Psyche leidet extrem."
Warum meidest du denn nicht solche Themen, die deine Psyche leiden lässt?

Lese nur die Artikel und nicht die Kommentare.

Kollateralschäden

Nicht die absolut angemessenen Beschränkungen sind der zu bemängelnde Punkt, sondern der mangelhafte Umgang mit den Kollateralschäden! Die existenziell wirtschaftlich gefährdeten werden ungenügend unterstützt. Familien und besonders Alleinerziehende werden ungenügend unterstützt und Menschen die unter der Situation psychisch leiden werden nicht genügend unterstützt. Ganz besonders die Konzepte für die wirtschaftliche Regenerierung mit zwingender Anpassung an die Umwelterfordernisse sind geradezu katastrophal. DAS sind die wichtigen Punkte die es zu diskutieren gilt und wo Verbesserungen einzufordern sind.

@OlliLolli um 21:34 Uhr

Ja, es ging schon immer nur um Kohle.

"Kinder dürfen nicht in die Kita um die Ecke, aber ins Spielparadies auf Mallorca ?
Das sind wirklich komische Regelungen, die die Regierung diktiert !"
...geht doch nur um Kohle!"

Und wenn Kleinkinder von heute sich anders, z.B. zurückhaltender, zaghafter, eingeschüchtert entwickeln, und in 20 Jahren die (Industrie-)Wirtschaft beklagt, warum es keine selbstbewussten und risikofreudigen jungen Menschen gibt, dann wird das das Resultat der jetzigen verfehlten Politik sein.
Gute Nacht zivilisatorische Weiterentwicklung.

Denn es geht immer nur um kurzfristig erwirtschaftete Kohle. Einen Haushaltsplan für die nächsten 100-200 Jahre erstellt leider keiner. Weil sich jeder selbst der Nächste ist.

Während die Länder und Regionen

sich in Regelungs- und Lockerungsübungen vertiefen, sieht die Wirklichkeit im realen Leben so aus wie vor der Pandemie. Wen interessieren die theoretischen Abhandlungen also noch?

22:51 @ Princie ... Es ist nicht ...

Einfach, wenn man psychische Probleme hat, sich einsam fühlt.

Doch die Kontaktbrschränkungen haben ein größeres, dramatischeres Infektionssgeschehen verhindert.
Dort, wo extrem nachlässig damit umgegangen wurde, Restaurantbesuch, Baptistenkirche, etwas länger her - ein Hochhaus, da kam es zu vielen Infektionen. Wenn unter den Infizierten Menschen mit Vorerkrankungen sind, dann können diese mit einen schweren Verlauf rechnen.

Haben Sie bitte noch etwas Geduld.

@21:52 von ene mene muh

"Welche Kollateralschäden? Dass es zur Zeit kein Küsschen mehr von Tante Erna gibt, müssen wir verschmerzen."

Sorry, aber ganz so einfach ist es nun wirklich nicht.
Ich denke, das wissen Sie auch. Ihr "Küsschen mehr von Tante Erna" ist wirklich eine Verhöhnung von totkranken Menschen in Hospizen, auf Palliativstationen und in Altenheimen und deren Angehörigen. Das ist nur einer von vielen weiteren Aspekten.

23:01 von Anna-Elisabeth

"""
Am 26. Mai 2020 um 23:01 von Anna-Elisabeth
22:50 von David Séchard@21:41 von Jogibär

"Lesen Sie die Antworten eigentlich garnicht?"

Vielleicht ist es unser Fehler... dass wir antworten."""
Streichen sie das 'Vielleicht' und ersetzen es durch:
Es ist unser Fehler... dass wir antworten ;-))

Nettie

Sir David Spiegelhalter und Kevin McConvey sind absolute Koryphäen der statistischen Methoden. Wenn die die statistischen Mängel an Drostens Studie aufzeigen, dann nicht ohne Grund!

22:59 von schiebaer45

Muss ich jetzt die Regeln beider Länder erst einmal " studieren " frage ich mich?
.
sie haben doch massenhaft Zeit
sollten sie in Kurzarbeit sein
ansonsten hinfahren
die Polizei die sie stoppt werden ihnen schon die Regeln erklären
:-)

23:04 @Wusste-ich-nicht @Princie

Wie soll man etwas meiden, was man täglich zu beachten und einzuhalten hat?

Was einen belastet?

Da hilft irgendwann Ablenkung nicht mehr, vor allem wenn man nicht
arbeiten kann, darf.

Bund und Länder einig: Kontaktbeschränkungen bis 29. Juni

Wir haben den 26. Mai und alle spüren vor den Pfingsttagen, wie das Corona-Virus im Hinblick auf die Frage nach Lockerungen den Bund und die Länder bis zum geht nicht mehr spaltet. Und siehe da - die Beschränkungen dauern sogar bis zum 29. Juni. Dies ist kein Zufall, da Merkel keine ungemütliche Corona-Bühne für schöne Bilder von der EU-Ratspräsidentschaft vom 1. Juli an gebrauchen kann.
Der Ministerpräsident von Thüringen will zuerst als erster aus den Kontaktbeschränkungen ausscheren und nun doch erst einmal nicht so ganz und die Ministerpräsidenten Laschet und Söder nutzen die Corona-Krise seit dem März für ihren eigenen langen Wahlkampf für eine Kanzlerkandidatur, bei dem sie sogar die kommende EU-Ratspräsidentschaft der Kanzlerin als eigene Bühne für sich nutzen - und das auf dem Rücken von 180 000 Infizierten sowie Toten und Genesenen.
Weil Großveranstaltungen mit vielen Menschen bis Ende August ausfallen, muss auch der Tag der Offenen Tür im Kanzleramt vermutlich ausfallen.

23:05 von Forfuture

""Menschen die unter der Situation psychisch leiden werden nicht genügend unterstützt.""

Konkrete Bitte:

Wie stellst du dir vor, wer und in welcher Form der Staat oder eine sonstige Institution denen eine Unterstützung geben könnte ?

@David Sėchard um 22:57 Uhr

" Ich verstehe die Einschränkungen sehr gut und habe auch kein Problem mich daran zu halten und fühle mich ebenso nicht wirklich beeinträchtigt. Aber das sehen Andere gaaanz anders."

Warum sollte ich es anders sehen, wenn Sie sich nicht beeinträchtigt fühlen und keine Probleme damit haben. Sie wissen doch am besten über sich selbst bescheid.
Da liegt der Hase im Pfeffer!
Jeder lebt anders, kann mit Einschränkungen verschieden gut oder schlecht umgehen und hat eine andere Resilienz (verschieden "dicke Haut" bei Schicksalsschlägen).
Allerdings verabscheue ich auch den Individualismus, denn weil zu viele zuerst an sich selber denken, kann (anscheinend) niemals eine richtig soziale Gesellschaft entstehen.

Danke

Am 26. Mai 2020 um 22:55 von Leipzigerin59
22:38 @Köbes4711 .. Vielen Dank ...

Danke für das feedback. Ich stelle aber auch im RL fest, das viele Leute, die davon nicht betroffen sind, nichts damit anfangen können. Das ist ja meistens auch nicht böswillig. Damit habe ich mich auch schon abgefunden. Was die Auswertungen angeht, da wäre ich auch gespannt drauf.

Ein bisschen mehr Sachlichkeit täte allen gut

Von Einigkeit kann wohl nicht wirklich die Rede sein. Aber nachdem die TS Herrn Ramelow gestern in Grund und Boden geschrieben hat, müsste man ja jetzt zugeben, dass auch andere (Kretschmer, Kretschmann, etc.) erkennen, dass man angesichts der Zahlen über die Verhältnismäßigkeit nachdenken muss. Aber das passt natürlich nicht in den von Beginn an praktizierten Panikmodus. Nebenbei bemerkt, ist es schon sehr auffällig, dass die TS sich auch stark daran beteiligt hat, die wissenschaftlichen Methoden von Herrn Prof. Streeck, seine Studie und deren Übertragbarkeit massiv in Zweifel zu ziehen, jetzt aber bei ähnlicher Sachlage Herrn Prof. Drosten verteidigt. Im Übrigen hatte Drosten die Heinsberg- Studie in gleicher Weise kritisiert. Zu früh, nicht gegengeprüft , usw. Das soll keinesfalls die Methoden der BILD verteidigen, die sind indiskutabel.
Was sollen diese einseitigen Darstellungen. Wieviel mehr können wir für die Zukunft mit/nach Corona erreichen, wenn wir mehr Meinungen zulassen?!

@ Anna-Elisabeth

... ist wirklich eine Verhöhnung von totkranken Menschen in Hospizen, auf Palliativstationen und in Altenheimen und deren Angehörigen.

In keinem Bundesland ist der Kontakt zu einem sterbenden Angehörigen im Hospiz untersagt.

@ Köbes4711

Wie geschmacklos ist das denn ? Wissen Sie eigentlich, wieviele Leute psychisch krank / labil sind ...

Nein. Und ich kann Ihre Message auch nicht nachvollziehen.

um 23:14 von Sisyphos3 22:59 von schiebaer45

""sie haben doch massenhaft Zeit
sollten sie in Kurzarbeit sein
ansonsten hinfahren
die Polizei die sie stoppt werden ihnen schon die Regeln erklären
:-)""
#
Ich habe keine massenhafte Zeit,ich bin Rentner und haben Sie schon einmal erlebt das ein Rentner Zeit hat? Gibt immer was zu tun. Gruß

Auf Frontal 21...

... gab es gerade einen Bericht über ein Thema, das bei den meisten Verharmlosern leider eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint, nämlich die Langzeitfolgen, die das Virus bei Personen, die in der Statistik als "Genesene" geführt werden, sich aber mitnichten gesund fühlen können, weil das Virus bei ihnen neuronale Schäden angerichtet hat, z. B. Verlust des Geruchs - und Geschmackssinns, starke Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit, Erschöpfungszustände. Dazu Lungenkapazität von nur noch 65%. Insofern finde ich die geltenden Kontaktbeschränkungen absolut angemessen. Zumal sie ja Wirkung zeigen. Und man sieht es ja an den letzten Hotspots, die aufgetreten sind, wo sie ignoriert worden sind, dass sie notwendig sind.

Corona Ausstieg

Hut ab, Herr Ramelow. Paradigmenwechsel statt festhalten an der grundrechtlich bedenklichen Gängelung der Bürger. Und wer genauer zuhört hat verstanden, dass Herr Ramelow die Maskenpflicht - die er übrigens in Jena bereits praktizierte als Herr Söder sie noch ablehnte - und Abstandsregelungen überhaupt nicht antastete. Herr Söder - der den Ramelowschen Ansatz zur Stärkung der Gesundheitsämter und einer umfassenden Testung kopierte - und mit ihm einige Altgestrige hätten es gern, das moderne "Ermächtigungsgesetz" zu zementieren. Anders kann es nicht zur Rückkehr der grundgesetzlich garantierten Freiheitsrechte kommen, denn das Virus wird genau wie HIV (richtig Herr Ramelow) in unserer Gesellschaft bleiben. Ja. Und wir werden lernen müssen, damit verantwortungsvoll umzugehen. Und nein. Mit Zwang und polizeilichem Einsatz hat die Einsicht keine Chance. Und die Bußgeld-Orgie (frei nach Frau Merkel) hat das BVG bereits mehrfach gekippt.
Mein Wahlverhalten wir sich erstmalig ändern.

Die Heinsberg Studie

@ Erst denken :
... dass die TS sich auch stark daran beteiligt hat, die wissenschaftlichen Methoden von Herrn Prof. Streeck, seine Studie und deren Übertragbarkeit massiv in Zweifel zu

Die Studie hat die Tagesschau zu keiner Zeit in Zweifel gezogen. Sie hat aber auf Schwächen hingewiesen, das ist übrigens Aufgabe der Presse.
Und Christian Drosten hat die Studie nicht kritisiert (Zitat: "Ich will das gar nicht kritisieren, ..." in seinem Podcast auf NDR-Info)
Die Übertragbarkeit auf das ganze Land hat jeder Mediziner in Zweifel gezogen (auch die Autoren der Studie selbst).

@Princie 22:51

Zitat: "Wann hat das alles ein Ende? Weniger als 10.000 aktive Fälle in Deutschland. Öffnung von Läden und Schulen haben nicht zu einem Ansteigen der Fallzahlen geführt.
Zu keiner Zeit war die Situation so dramatisch wie von den Spitzenvirologen prognostiziert und trotzdem bleiben die Kontaktbeschränkungen bestehen.
Wer kann mir das erklären."

Niemand will schuld sein, wenn Fallzahlen wieder steigen. Und weil viele in Deutschland wieder von der German Angst befallen sind, macht der Politiker öffentlichwirksam wenig falsch. Die Argumente, die Sie vorbringen, sind völlig richtig, aber wann waren Fakten für Politiker schon wichtig. Corona-Schutz ist längst Macht- und Gunstpolitik gewichen, besonders bei der Union.

Zitat: "Meine Psyche leidet extrem. Aber das sind dann wohl Kollateralschäden, die hingenommen werden für die große Sache."

An dem Virus kann man leider bis zum Impfmedikament nichts ändern, am Umgang damit schon. Wenn man nur nachvollziehen könnte, was die "große Sache" ist?

23:36 @ene mene muh

Da sind Sie sehr schlecht informiert, in (fast) allen Pflegeheimen und Hospizen war Besuch bis vor einigen Tagen strengstens verboten.

Am 26. Mai 2020 um 23:38 von ene mene muh

Dann habe ich mich wohl zu kompliziert ausgedrückt.

Re 21:52 von ene mene muh

"Welche Kollateralschäden? Dass es zur Zeit kein Küsschen mehr von Tante Erna gibt, müssen wir verschmerzen."
Was Sie da schreiben macht mich fassungslos. Nur ein Beispiel.
Ich arbeite seit über 30 Jahren in der Suchtselbsthilfe. Da finden seit Monaten keine Treffen mehr statt. Was ich mitbekomme sind viele Rückfälle.Die sind kein Kollateralschaden und das die Reha Kliniken zu sind auch nicht?
Die Corona-Pandemie erhöht die Gefahr für Suchtmittelmissbrauch: Angst vor dem Unbekannten, fehlende Unterstützung, Isolation, finanzielle Unsicherheit und Langeweile begünstigen den Griff zum Suchtmittel. Das Kontaktverbot zwingt Menschen, mehr als sonst zu Hause zu bleiben. Der Griff zur Flasche, der nächste Klick zum Online-Casino oder der Konsum illegaler Drogen scheinen verlockend. Die Gefahr für Suchtkranke, in alte Muster zu verfallen, ist groß.
Mein Sohn hatte sich das Virus geholt. Ergo habe ich meine Eltern seit Weihnachten nicht mehr gesehen.87 und 97 Jahre.
Sie wohnen 650 km weit weg.

Das war reine Profilierung

@ Robert Wypchlo:
Der Ministerpräsident von Thüringen will zuerst als erster aus den Kontaktbeschränkungen ausscheren

Das war reine Profilierung von Ramelow. So weit muss man die Politik doch einfach kennen.

@ Leipzigerin59

Da sind Sie sehr schlecht informiert, in (fast) allen Pflegeheimen und Hospizen war Besuch bis vor einigen Tagen strengstens verboten.

Dann sage ich es etwas konkreter: Im Bundesland Hessen war es zu keinem Zeitpunkt verboten, einen sterbenden Angehörigen im Hospiz zu begleiten.

@ Hallelujah

Nur ein Beispiel.
Ich arbeite seit über 30 Jahren in der Suchtselbsthilfe. Da finden seit Monaten keine Treffen mehr statt. Was ich mitbekomme sind viele Rückfälle.

Das kann man halt in dieser Zeit nicht machen. Das ist doch ganz klar. Es herrscht eine Corona-Pandemie. Das ist doch nicht die Schuld der pösen Politiker. Das ist doch nun mal Fakt.

@Erst denken um 23:34 Uhr

Sehr guter Kommentar, danke!
Regt auch zu mehr Selbstkritik und Vorausschau an (bevor gehandelt wird - "erst denken").

23:34 von Erst denken

"Was sollen diese einseitigen Darstellungen. Wieviel mehr können wir für die Zukunft mit/nach Corona erreichen, wenn wir mehr Meinungen zulassen?!"

Da gebe ich Ihnen uneingeschränkt Recht. Dennoch kann in einer Krise nicht jeder nach eigenem Gusto handeln. WIE eine Einigung zustande kommt und wie man diese rechtfertigt steht auf einem anderen Blatt.

 23:50 @ ene mene muh

Profilierung von Herrn Ramelow?

Ganz bestimmt nicht.

Bund und Länder einig: Kontaktbeschränkungen bis 29. Juni

Es ist ausgesprochen schade und einfach keineswegs glaubwürdig, dass die Politik auf der einen Seite und die Virusforscher auf der anderen Seite ihre unüberbrückbaren Konflikte nicht offenlegen und die Virusforscher da immer wieder als die Bettvorleger der Poltiker enden. In diesem Falle dreht es sich um Merkel und um ihre beiden Kanzlerkandidaten. Es ist und bleibt bei dem immer wieder nicht offen angesprochenen Konflikt, dass die Wirtschaft über die Gesundheit siegt und die von den Ländern durchgesetzten Lockerungen einfach viel zu schnell gehen bzw. gehen müssen und was nicht passt, wird eben passend gemacht.
Und wenn Viruforscher vor einer zweiten möglichen Welle warnen und von daher nicht zu schnelle Lockerungen befürworten, bekommen sie eben von Merkel und ihren Kanzlerkandidaten einen Maulkorb, da die Genesung von Corona auch im Schnelldurchlauf möglich sein muss und auch so durchgesetzt wird. Die Virusforscher haben hier einige Kröten zu schlucken und beschönigen nicht selten

23:56 @ene mene  muh

Doch, Suchtberatung und Betreuung hätte stattfinden können, mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen.

Jeder Rückfall erschwert die zurück zu erarbeitende Abstinenz mehr.

Darstellung: