Kommentare

Die werden den T€uro schon

Die werden den T€uro schon kaputt bekommen.
Hauptsache die Bundesbank macht nicht mehr mit. Diese rumdoktern bringt gar nichts. Das Problem sind die Länder selbst. Einfach nicht eurotauglich. Wann wird das endlich mal eingesehen?

EZB handelt besonnen und verantwortungsbewußt

Die EZB handelt einmal mehr verantwortungsbewusst. Angesichts eines zu erwartenden Einbruchs des Wirtschaftswachstums von 8,7% sind Stützungsmaßnahmen zwingend geboten.
Die schlechten Zeiten für Sparer halten damit an. Ihnen bleibt nur der Aktienmarkt, der sich seit einigen Wochen auf Höhenflug befindet.
Vor allem der deutsche Aktienmarkt hat deutlich zugelegt. Die deutsche Wirtschaft hat Substanz. Die Maßnahmen der Bundesregierung zahlen sich offenkundig aus.

..... und wann kommt der große Knall?

Und wann kommt der große Knall? Dieses Geld kann doch niemals zurückgezahlt werden? Wird es einfach so gedruckt und kann ich mir demnächst mir einer 200 Euro-Note eine Cola kaufen oder nicht mal mehr das?

Steuern sind es

worüber man reden müsste.

Bailout-Ballyhoo

Das vertraglich einst fixierte Verbot eines Bailouts ist doch ohnehin nur noch ein Witz. Und ich habe auch schon so eine gaaaanz leise Ahnung, welche Länder am Ende die Rechnung zahlen werden.

EZB gibt weitere 600 Milliarden Euro für Anleihen....

Damit werden Staats-und Unternehmensanleihen gekauft.Faktisch eine Art Staatsfinanzierung.Es zeigt für wie fragil die Ökonomen und Politiker die Währungszone und einige EU-Staaten halten.Und sie zu erhalten,daß es ja ein Hauptziel Berlins.Einerseits ein kostspielige Imperium,andererseits ein für die deutsche Exportwirtschaft maßgeschneidertes.....

Da ist ja mal wieder

die geballte wirtschaftliche Kompetenz hier unterwegs.

Am schönsten finde ich die Befürchtung, daß man "demnächst mir einer 200 Euro-Note eine Cola kaufen" kann. Solange Cola der Liter 0,59 Euro kostet, ist das ein weiter Weg.

Und was ist, wenn nächstes Jahr die nächsten Pandemie kommt?

Wird dann wieder die "Gelddruckmaschine" angeworfen, als wenn es kein Morgen gibt?

Grässlich, was dem Corona untergeschoben wird

Weitere Schrott-Käufe - die Fortsetzung der Entschuldung der Pleite-Staaten. Wenn wenigstens eine strukturelle Besserung erkennbar wäre - aber weiterhin verbessert Italien nicht seine Situation - die Herren in Schwarz regieren weiterhin und bluten das Land aus. Das sind keine Zecken, sondern Vampire. Der it. Haushalt könnte ausgeglichen sein. Auch gibt es nie eine Aufstellung, was eben diese Schattenwirtschaft aus der Flüchtlingskrise abgegriffen hat. Mit Sicherheit nicht wenig! Aber die EU zahlt das. Draghi hat's begonnen, Lagarde setzt das blind fort. Jetzt 2,6Bio €.

Die EU macht es wie die USA

Es wird einfach die Gelddruckmaschine angeworfen, wenn Geld gebraucht wird. Früher musste man eine Deckung haben in Gold. Heute ist alles nur noch virtuelles Geld. Doch sind es auch nur virtuelle Schulden, die die nachfolgenden Generationen in Bedrängnis bringen werden?
Diese Geldpolitik ist unverantwortlich, wie die obersten deutschen Gesetzeshüter festgestellt haben. Aber, hey, was soll's - Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland brauchen dringend Geld, Deutschland verteilt auch mit der großen Gießkanne. Ich beneide unsere Enkel nicht. Sie werden die Zeche zahlen müssen.

RE: eine_anmerkung um 15:35

***Wird es einfach so gedruckt und kann ich mir demnächst mir einer 200 Euro-Note eine Cola kaufen oder nicht mal mehr das?***

Im April hatten wir in der Euro-Zone eine Inflation von 0,3 Prozent - also, kein Grund für Panik !
Zwei Prozent Inflation sind die Zielmarke der EZB und Volkswirte befürchten schon zukünftige Deflation. Darüber sollten wir uns wesentlich mehr Sorgen machen.

Gruß Hador

Unvollständig

Ich finde den Bericht unvollständig da dieser nicht anspricht wer in welcher Höhe bei einem eventuellen Zahlungsausfall haftet?

um 15:46 von marvin

>>"Steuern sind es
worüber man reden müsste."<<

Ich denke nicht da Merkel sagte es wären keine Steuerhöhungen geplant.

EZB-Anleihen kauf

nach meiner Meinung und wahrscheinlich sehr vieler Menschen wird hier einmal mehr die Verträge von Lissabon und Maastricht gebrochen und eine illegale Staatenfinanzierung betrieben. das die Gerichte dies nicht sehen wollen zeugt für mich das die Justiz ein Teil des Problems ist da Sie sich mit verantwortlich macht beim Rechtsbruch. auch Frage ich mich wie soll Deutschlands Arbeiter diese Beträge jemals abbezahlen. das müssten doch bis jetzt so gegen 3-5 Billionen liegen wenn man alles zusammen zieht und noch dazu kommt. aber die 300 Kinderbonus wird versteuert was für ein Irrsinn. in meinen Augen hat das alles nichts mehr mit Demokratie und Rechtstaatlichkeit zutun, erst recht wenn dadurch die Sparer im Euroraum dadurch enteignet werden beim Sparen .

RE: Hinterdiefichte um 16:00

***... zudem um eine kalte Enteignung deutscher Sparer.***

Was Sie natürlich unterschlagen ist der Fakt, dass sämtliche Länder mit stabiler Währung nur Niedrigstzinsen anbieten, weltweit !

Gruß Hador

/// Am 04. Juni 2020 um 15:35

///
Am 04. Juni 2020 um 15:35 von eine_anmerkung
..... und wann kommt der große Knall?

Und wann kommt der große Knall? Dieses Geld kann doch niemals zurückgezahlt werden? Wird es einfach so gedruckt und kann ich mir demnächst mir einer 200 Euro-Note eine Cola kaufen oder nicht mal mehr das?///
.
Die Inflationsrate liegt seit vielen Jahren um die 1%. Da werden Sie es kaum mehr erleben, für eine Cola € 200 zu zahlen.

Viel €, wenig Macher

Nun sind jede Menge € für die Wirtschaft zu haben, sei es für die Europa_AG oder für die Deutschland_AG. Das muss mittlerweile für die Wirtschaft ein Selbstbedienungsladen sein.
Jetzt kommt die EZB mit noch mehr € an, und die Bundesbank muss gem. Bundesverfassungsgerichtsurteil erst mal ein Konzept vorgelegt bekommen, damit sie sich denn überhaupt beteiligen darf.
Gestern wurde das Corona-First-Aid-Wirtschaftsprogramm mit jede Menge € vorgestellt. Auch gab es Hinweise auf dem Papier der Groko, wie das Geld in die Zukunft zu verteilen sei.
Was fehlt sind die Macher.
Wo sind diese Leute ?
Wo sind die Unternehmen und deren Macher, die das Geld abrufen ?
Und wenn es um die Investitionen in Staatsbereiche gehen soll, wie z.B. IT-Infrastruktur oder Infrastruktur für Ladesäulen und Wasserstofftankstellen (z.B. für Busse / LKWs), wer macht da die Planung / Ausschreibung usw. ? Wo sind hier die Macher , die das Geld auch richtig und gut investieren / verbauen können ?

@ Adeo60 15.32 Uhr

Das tut sie nicht.
Die EZB hat in der Vergangenheit um Italien im Euro zu halten, in besseren Zeiten eine verantwortungslose Geldpolitik veranstaltet, sich selber alle Spielräume blockiert.

um 15:32 von Adeo60

>>"Die EZB handelt einmal mehr verantwortungsbewusst."<<

In meinen Augen Realsatire.

15:49 von Bernd Kevesligeti

Basierend auf früheren Beiträgen hier bei ARD, standen leider nicht zur Diskussion. Differenz Export /Import zu Italien...11Milliarden Euro.
Das relativiert sich weil zusätzlich 40 Milliarden Euro von dt. Betrieben die in Italien produzieren oder Beteiligungen haben. Ergo ist es bei diesem Land schon mal nichts mit Exportüberschuss.
Ein weiterer ARD Artikel zeigte auf das einen Mammutanteil der Aufkäufe Italien betrafen.
Genauso sieht es bei anderen Länder aus. Wenn VW in China Z.B produziert dort seine Autos verkauft tauchen diese Zahlen bei Export auf. Nur leider haben wir weder etwas von den Steuern noch werden dadurch Arbeitsplätze in Deutschland gesichert.
Dito bei vielen anderen Konzernen und Firmen rund um den Erdball.
Also bitte mal in Betracht ziehen das Zahlen nicht immer das sindwassie sagen. Zu dem relativiert es die Aussagen vieler Konzerne "wir sichern Arbeitsplätze mit unseren Export "

RE: Michael Klaus Möller um 16:05

***... erst recht wenn dadurch die Sparer im Euroraum dadurch enteignet werden beim Sparen .***

Warum investieren Sie Ihre Moneten nicht in US-Anleihen, oder auf ein Sparbuch in der Schweiz ? ... ach , da gibt's auch nix für !

Gruß Hador

Corona, ein willkommenes Alibi

Die Wirtschaft hätte sich auch sehr schnell ohne jegliche Unterstützung von selbst erholt. Corona dient mE. nur als Alibifunktion, die schon vorher instabile Finanzlage einiger EU-Staaten zu stützen und vor allem eine gigantische Umverteilungsmaschine von Nord nach Süd (zumindest bei den Geldern die nicht mehr zurückgezahlt werden müssen).

Am 04. Juni 2020 um 15:58 von KarlderKühne

<< Und was ist, wenn nächstes Jahr die nächsten Pandemie kommt? <<

Oder die jetzige noch da ist. Angeblich kriegen wir ja eine zweite und dritte Welle, die die erste Welle in den Schatten stellt. Hat grade nicht irgendjemand gesagt " wir stehen am Anfang der Pandemie " ? Finde es auch komisch, das grade in dieser Anfangsphase soviel Geld verteilt wird. Oder es wissen schon so einige Experten das sich das Virus bald totläuft.

BVerfG-Urteil

Hallo!

Hat sich die EZB eigentlich schon offiziell gegenueber dem BVerfG erklaert? Wenn das nicht bis zum 5. August passiert, dann _muss_ sich die Bundesbank aus dem Anleihenprogramm zurueckziehen.

Das wird noch sehr spannend.

dito

Interessant wäre doch mal zu

Interessant wäre doch mal zu erfahren in welche Kanäle diese Gelder tatsächlich fließen.

Ich kann mir darunter nichts vorstellen.
Wo landet das Geld ?

/// Am 04. Juni 2020 um 16:10

///
Am 04. Juni 2020 um 16:10 von eine_anmerkung
um 15:32 von Adeo60

>>"Die EZB handelt einmal mehr verantwortungsbewusst."<<

In meinen Augen Realsatire.///
.
Durchaus nicht, denn was wäre Ihre Alternative ? Und kommen Sie mir nicht mit dem " Austritt " aus dem €.

@16:01 von Hador Goldscheitel

"... Im April hatten wir in der Euro-Zone eine Inflation von 0,3 Prozent - ... "

Tja, hatten wir ...
Und was ist mit der Zukunft ?

Ca. 2.600.000.000.000 € gedrucktes Geld hat keine Substanz. Aus Papiergeld wird noch mehr Papiergeld gemacht. Und nu ?
Das Zauberwort für die Zukunft heißt Inflation. Und da wird es wohl kaum bei 0,3% bleiben.

@Michael Klaus Möller 16:05

Was soll immer wieder dieser Unfug "die Sparer im Euroraum dadurch enteignet werden beim Sparen"?
Niemand wird durch die Ankäufe enteignet. Wann kapieren Sie und die anderen Jammerer hier, daß es kein Anrecht auf Zinsen gibt. Wenn sich niemand Ihr Geld leihen will, dann gibt es auch nichts dafür.
Außerdem: warum kaufen Sie nicht Gold. Das ist bekanntlich krisensicher.

um 16:13 von Hador Goldscheitel

>>"Warum investieren Sie Ihre Moneten nicht in US-Anleihen, oder auf ein Sparbuch in der Schweiz ? ... ach , da gibt's auch nix für !"<<

Und Sie finden diese Entwicklung gut?

@16:08 von Werner40

"... Die Inflationsrate liegt seit vielen Jahren um die 1%. ..."

Das gehört heute schon zum: Es war einmal ...

Die Zukunft sieht anders aus.

Wenn Papiergeld ohne Gegenwert-Substanzgrundlage (z.B. Gold) gedruckt wird, wird aus Papiergeld immer mehr Papiergeld.
Das hatten wir schon mal.

re von Magic.fire 16:13

Eine Tatsache ist,daß es ein Hauptanliegen deutscher Politiker,des BDI/BDA,des DIHT und auch des DGB(Hoffmann) ist,beinahe um jeden Preis die Eurozone zusammen zuhalten.Das geschieht nicht aus Altruismus,sondern im wesentlichen im Hinblick auf den Erhalt der Exportüberschüsse.
Dazu ist man in Berlin auch bereit richtig Geld in die Hand zu nehmen(EU-Programm,Kredite aber auch Zuschüsse).

um 15:30 von Bender Rodriguez

>>"Die werden den T€uro schon kaputt bekommen.
Hauptsache die Bundesbank macht nicht mehr mit. Diese rumdoktern bringt gar nichts. Das Problem sind die Länder selbst. Einfach nicht eurotauglich. Wann wird das endlich mal eingesehen?"<<

.... ich persönlich bin der Meinung dann wenn alles zu spät ist und dann kommt eine Wirtschaftskrise und alles wird danach "genullt". Leidtragende werden wieder die Ärmsten unter den Armen sein. Ich hoffe persönlich das Karlsruhe hier einschreitet?

@ 15:35 von eine_anmerkung

Die Mehrheit der Analyst*innen und Expert*innen warnt eher vor der Gefahr einer Deflation. Sie dürfen also höchstwahrscheinlich beim Cola-Kauf den 200-er im Portemonnaie lasssen.

"Die Wertpapierkäufe helfen Staaten wie Unternehmen: Sie müssen für ihre Papiere nicht so hohe Zinsen bieten, wenn eine Zentralbank als großer Käufer am Markt auftritt. In der Krise haben Staaten milliardenschwere Rettungspakete aufgelegt, das belastet die Haushalte"

Wenn wir eine digital gesteuerte, transparente "ad-hoc-Ökonomie" hätten, in der sämtliche Wirtschaftsvorgänge für jedermann jederzeit transparent nachvollziehbar wären, bräuchten wir überhaupt keine staatlichen "Haushalte" mehr. Die nicht nur eine unversiegbare Streitquelle (nach innen wie außen) sind, sondern obendrein sowieso nie eingehalten werden, da die Faktoren, auf denen sie basieren jeden Tag andere sind. Sondern nur noch demokratisch installierte Institutionen, die sicherstellen, dass bei diesen Vorgängen (bzw. "Transaktionen", also den gesamten globalen Handel mit Gütern und "Dienstleistungen") die Prinzipien von Treu und Glauben bzw. die Grundrechte jedes einzelnen Bürgers gewahrt werden und so ggfs. "steuern".

Schulden abbezahlen...

Am 04. Juni 2020 um 16:00 von Kritikunerwünscht
Die EU macht es wie die USA

Es wird einfach die Gelddruckmaschine angeworfen, wenn Geld gebraucht wird. Früher musste man eine Deckung haben in Gold. Heute ist alles nur noch virtuelles Geld. Doch sind es auch nur virtuelle Schulden, die die nachfolgenden Generationen in Bedrängnis bringen werden?
Diese Geldpolitik ist unverantwortlich, wie die obersten deutschen Gesetzeshüter festgestellt haben. Aber, hey, was soll's - Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland brauchen dringend Geld, Deutschland verteilt auch mit der großen Gießkanne. Ich beneide unsere Enkel nicht. Sie werden die Zeche zahlen müssen.

/////////////

Seit ich denken kann, höre ich immer von ein Großteil der deut. Bevölkerung, dass wenn Schulden gemacht werden, die nächsten Generationen das alles bezahlen müssten. Diese Argumentation scheint nicht mehr so richtig zu ziehen. Also nix Neues!

Pervers

Gelddrucken schafft keinen Wohlstand.

Es entwertet Ersparnisse und Vermögen und befördert die Eigentumskonzentration.

Söder nannte die EZB-Politik einst "Falschmünzerei".
Um das und nichts anderes handelt es sich.

Hier wird der Grundstein zukünftiger Verwerfungen gelegt.
Jeder Tag EZB-Politik (und Euro) steigert das kommende Drama.

Hauptleidtragender ist Deutschland, das 60% der Nettoumverteilung zahlt. Daneben sind Bürgschaften von ca. 700Mrd Euro im Feuer. Und on top rund eine Billion Euro Target Salden.
Geld, das wir nie wieder sehen werden und über das sich unsere "Freunde" in der sogenannten Europäischen Union freuen.

Als sei nicht all das schon pervers genug, hat Italien, wie in der WELT unter "Patrioten-Bonds-Zinsgeschenk-an-Italiens-Sparer" berichtete, "Patrioten Bonds" aufgelegt, die dem italienischen Sparer 1,4% garantierten Zins über der Inflationsrate bringen.

Wer in die Röhre schaut
Na, raten sie einmal.....

Wer das bezahlt?
Na, raten sie einmal.....

@16:30 von andererseits

"... Die Mehrheit der Analyst*innen und Expert*innen warnt eher vor der Gefahr einer Deflation. ..."

Tja, ... die Mehrheit, aber eben nicht einstimmig.

Wieso sollten sie auch im Sinne der Bundesregierung und der EU-Kommission etwas anderes sagen ?
Alles andere wäre Panik-Mache.
Und genau das braucht die Bundesregierung und der EU-Kommission jetzt aber nicht.

Derzeit nüchtern betrachtet, besteht ein Corona-Wirtschaft-First-Aid-Finanzierungsprogramm nach dem Motto:
Wir machen aus Papiergeld noch mehr Papiergeld.
Was derzeit noch völlig fehlt ist der tatsächliche Inhalt und die Substanz der Wirtschaftskraft, die dem Machen "Papiergeld und noch mehr Papiergeld, Juhuu und Jubel !" auf der an anderen Seite der Waage als Gegengewicht vorhanden ist.

16:27 von Bernd Kevesligeti

Was nutzen Exportüberschüsse wenn sie nicht Deutschland zugute kommen??
Arbeitsplätze in der Industrie gingen zurück es fällt nicht auf weil in Dienstleistungsgewerbe , Verwaltung , Verbänden..also im großen nichtproduzierenden Wirtschaftsteil neue entstanden, nur leider erzeugen die kein Mehrwert. Zu dem interessant das gerade Länder die hier in Forum immer so kritisiert werden Nutznießer von dieser Art "Export" sind. Es gibt leider keine hundertprozentigen Zahlen aber ziehen sie mal vom Export Überschuss nach China...nur als Beispiel...die Summen ab die dort selber hergestellt werden , schon sieht es ganz anders aus. Noch krasser sieht es bei Adidas aus.

EZB für Ankauf von Anleihen...

Das Bundesverfassungsgericht hatte jüngst geurteilt, die Beschlüsse der EZB zu ihrem Staatsanleihenkaufprogramm PSPP (Public Sector Purchase Programme) seien teilweise verfassungswidrig. 
###

Ach so...Und trotzdem wird so weitergemacht wie bisher... Es würde mich mich nun auch nicht mehr wundern, wenn die EZB-Präsidentin Christine Lagarde für diese Enteignung der Sparer nun auch bald das Bundesverdienstkreuz erhält.

@Der_Europäer, 16:34

Seit ich denken kann, höre ich immer von ein Großteil der deut. Bevölkerung, dass wenn Schulden gemacht werden, die nächsten Generationen das alles bezahlen müssten.

Ich bin da viel verantwortungsvoller. In mein Dach regnet es hinein. Um es zu reparieren, müsste ich mir 2000 Euro leihen. Das kann ich meinen Kindern nicht antun.
Also stelle ich einen Eimer drunter und lasse das Dach, wie es ist. In 20 Jahren wird es zwar kein Haus mehr geben, dass ich meinen Nachkommen vererben kann. Aber dafür haben sie 2000 Euro weniger Schulden.

Am 04. Juni 2020 um 16:13 von

Am 04. Juni 2020 um 16:13 von Hador Goldscheitel
RE: Michael Klaus Möller um 16:05

***... erst recht wenn dadurch die Sparer im Euroraum dadurch enteignet werden beim Sparen .***

Warum investieren Sie Ihre Moneten nicht in US-Anleihen, oder auf ein Sparbuch in der Schweiz ? ... ach , da gibt's auch nix für !

Gruß Hador

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Das frage ich mich auch manchmal. Überhaupt wären viele froh, wenn sie überhaupt was zum sparen hätten!

um 16:30 von andererseits

>>"Die Mehrheit der Analyst*innen und Expert*innen warnt eher vor der Gefahr einer Deflation. Sie dürfen also höchstwahrscheinlich beim Cola-Kauf den 200-er im Portemonnaie lasssen."<<

Das dies die "Mehrheit der Analysten und Experten" so sieht halte ich für ein Gerücht? Sie müssen halt auch mal über den Tellerrand schauen und die politisch Andersdenkenden Analysten und Experten zu Wort kommen lassen? Welche Partei hat nochmal in Karlsruhe geklagt und das zitierte Urteil angestrebt?

@DLGPDMKR, 16:35

Wer das bezahlt?
Na, raten sie einmal.....

Ihrer Aufregung entnehme ich, dass Sie persönlich das bezahlen werden. Oder dass Sie das zumindest glauben.

RE: 0_Panik um 16:22@16:01 von Hador Goldscheitel

Ich höre hier im Forum schon seit X-Jahren den Vorwurf der "kalten Enteignung". Kaum einer lässt seine Moneten auf dem Sparbuch "versauern", und wenn doch, selbst schuld ! Es gibt genügend Anlagemöglichkeiten, nur wenn man sich selbst dafür nicht interessiert, kann man andere dafür nicht verantwortlich machen.
Wenn die Preise steigen, und damit auch die Inflationraten, dann werden auch die Zinsen steigen.

Gruß Hador

15:46 von marvin Ich denke

15:46 von marvin
Ich denke nicht da Merkel sagte es wären keine Steuerhöhungen geplant.
Wenn Merkel / Scholz solche aussagen machen, werden die nächsten Steuererhöhungen mit Sicherheit schon geplant,spätestens nach der nächsten Wahl.
Man denke was sagten die SPD und CDU bei der letzten Mehrwegsteuererhöhung.

15:59 von Gassi

Zitat:" aber weiterhin verbessert Italien nicht seine Situation - die Herren in Schwarz regieren weiterhin und bluten das Land aus. Das sind keine Zecken, sondern Vampire. Der it. Haushalt könnte ausgeglichen sein"

Sie haben das schon mehrfach geschrieben und meinen offensichtlich die Mafia + Co.
Dann frage ich Sie:
Warum sind so viele italienische Richter, Staatsanwälte und Polizisten von der Mafia ermordet worden? Weil sie nichts gegen sie unternommen haben?
Warum ist der deutsche Staatshaushalt über Jahrzehnte defizitär/unausgeglichen gewesen? Weil die italienische Mafia vampirmäßig die deutsche Staatskasse aussaugt?

Zitat:"Aber die EU zahlt das. Draghi hat's begonnen, Lagarde setzt das blind fort."

Die EU zahlt gar nichts. Die EZB kauft Anleihen auf. Den Unterschied sollten Sie schon kennen.

@Adeo60 um 15:32

"Vor allem der deutsche Aktienmarkt hat deutlich zugelegt."

Klingt irgendwie gut. Als Aktienbesitzer würde ich wahrscheinlich auch derart argumentieren und frohlocken. Hauptsache der Aktienmarkt hat sich erholt - der Rest scheint egal.

Als ob hohe Aktienkurse eine gesunde Gesellschaft widerspiegeln.

RE: eine_anmerkung um 16:25; um 16:13 von Hador Goldscheitel

***>>"Warum investieren Sie Ihre Moneten nicht in US-Anleihen, oder auf ein Sparbuch in der Schweiz ? ... ach , da gibt's auch nix für !"<<
Und Sie finden diese Entwicklung gut?***

Es geht hier nicht um gut oder schlecht, sondern um eine weltweite Entwicklung, der jeder für sich Rechnung tragen sollte. Wenn es für Sparbuch oder Staatsanleihen keine Zinsen gibt, dann kaufen Sie doch Aktien, oder investieren Sie in Immobilienfonds, oder Edelmetalle, oder kaufen Sie Juwelen ... Ihrer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Gruß Hador

Ich denke das läuft total aus dem Ruder?

Für mich ist das zum einen nicht anderes als eine verdeckte Schuldenübernahme für die EU-Partner die über ein Jahrzehnt keinerlei Reformen umgesetzt haben und jetzt vor der Pleite stehen und zum anderen eine gigantische Verteilung von unten nach oben (z.B. der Vermehrung der ohnehin schon extrem hohen Privatvermögen der Italiener, aber nicht gegen Italiener an sich bitte).
Wurde aber nicht dem deutschen Steuerzahler damals bei der Euro-Einführung versprochen das Deutschland niemals für die Schulden anderer EU-Partner aufkommen würde? Verstößt diese Schuldenübernahme nicht gegen die Bail-out-Klausel in den EU-Verträgen und auch gegen unsere (deutsche) Verfassung laut namhafter Verfassungsrechtler? Haben nicht in jüngster Vergangenheit zwei Meinungsumfragen namhafter Institute in Deutschland ergeben das die Mehrheit der Deutschen eine Schuldenübernahme ablehnt? (die Meinungsumfragen betrafen Corona-Bonds die vom Grundsatz ähnlich wären).

EZB für Ankauf von Anleihen...

Am 04. Juni 2020 um 16:16 von Charlys Vater
Interessant wäre doch mal zu erfahren in welche Kanäle diese Gelder tatsächlich fließen.
###

Das stand leider im den Bericht... Die Wertpapierkäufe helfen Staaten wie Unternehmen. Und was wohl zu erwarten ist, hauptsächlich in Staaten die auch vor der Krise nur einen maroden Staatshaushalt vorweisen konnten... Also genau dorthin, was uns seit Monaten die Pro-EU-Politiker versuchen schonend beizubringen.

um 16:52 von Peter Meffert

>>"Die EU zahlt gar nichts. Die EZB kauft Anleihen auf. Den Unterschied sollten Sie schon kennen"<<

Die EZB schießt laut Karlsruhe über Ihr Ziel hinaus und wer haftet wie hoch für die EZB-Ankäufe?

@16:47 von Hador Goldscheitel

"... Wenn die Preise steigen, und damit auch die Inflationraten, dann werden auch die Zinsen steigen. ... "

Liest sich so wie:
Wir machen aus Papiergeld noch mehr Papiergeld. Und Alles wird gut.

Solide Wirtschaftspolitik und solide Finanzpolitik sieht aber - völlig - anders aus.

@16:47 von frosthorn

Ihrer Aufregung entnehme ich, dass Sie persönlich das bezahlen werden. Oder dass Sie das zumindest glauben.

Wenn er hier Steuerzahler oder Sparer ist, wird er, wie auch alle anderen Steuerzahler oder Sparer hierzulande, das persönlich bezahlen müssen. Mit glauben hat das nichts zu tun, es ist Fakt.

um 16:47 von frosthorn

>>"Ihrer Aufregung entnehme ich, dass Sie persönlich das bezahlen werden. Oder dass Sie das zumindest glauben."<<

Ich persönlich finde hier ihre Ironie nicht angebracht.

16:05 von Michael Klaus Möller

Zitat:"das die Gerichte dies nicht sehen wollen zeugt für mich das die Justiz ein Teil des Problems ist da Sie sich mit verantwortlich macht beim Rechtsbruch"

Klar, die Gerichte sind Teil der großen Verschwörung...

Zitat:"Frage ich mich wie soll Deutschlands Arbeiter diese Beträge jemals abbezahlen."

"Deutschlands Arbeiter" zahlen gar nichts ab. Es wäre schön, wenn Deutschlands Reiche und Großunternehmen auch mal was beitragen würde, statt ihr Geld in Steuerparadiesen zu parken.

Zitat:"aber die 300 Kinderbonus wird versteuert was für ein Irrsinn."

Wo ist der Irrsinn? Kleinverdiener mit niedriger oder keiner ESt bekommen den vollen Betrag, Großverdiener nur einen Teil entsprechend ihrem Steuersatz. Finde ich gerecht.

Am 04. Juni 2020 um 15:32 von Adeo60

" Die schlechten Zeiten für Sparer halten damit an. Ihnen bleibt nur der Aktienmarkt, der sich seit einigen Wochen auf Höhenflug befindet.
Vor allem der deutsche Aktienmarkt hat deutlich zugelegt. Die deutsche Wirtschaft hat Substanz. Die Maßnahmen der Bundesregierung zahlen sich offenkundig aus. "
Ja die Sparer sind in den A.... gekniffen, das ist auch das einzige was daran stimmt.
Der Aktienmarkt zeigt zur Zeit nicht die Wirtschaftliche Lage in der Welt wieder, der ist nur gepuscht durch die ganzen Schulden oder EZB Aufkäufe so hoch.
Da sind sich auch alle einig die sich an der Börse auskennen, Artikel gibt es reichlich.
Auch was der Wert des Euro ist, und was passieren könnte.
Aber Sie können gerne Ihr Geld zur Börse tragen, alles sind sich sicher, das bleibt nicht so.

Das Problem EZB ist, wir sind durch die Bundesbank beteiligt, sollten sie mal nachlesen, passiert was, wird es ziemlich finster.

Am 04. Juni 2020 um 16:35 von

Am 04. Juni 2020 um 16:35 von DLGPDMKR
Pervers

Gelddrucken schafft keinen Wohlstand.

Es entwertet Ersparnisse und Vermögen und befördert die Eigentumskonzentration.

Söder nannte die EZB-Politik einst "Falschmünzerei".
Um das und nichts anderes handelt es sich.

Hier wird der Grundstein zukünftiger Verwerfungen gelegt.
Jeder Tag EZB-Politik (und Euro) steigert das kommende Drama.

Hauptleidtragender ist Deutschland, das 60% der Nettoumverteilung zahlt. Daneben sind Bürgschaften von ca. 700Mrd Euro im Feuer. Und on top rund eine Billion Euro Target Salden.
Geld, das wir nie wieder sehen werden und über das sich unsere "Freunde" in der sogenannten Europäischen Union freuen(...)

Wer in die Röhre schaut
Na, raten sie einmal.....

Wer das bezahlt?
Na, raten sie einmal.....

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Nun ja, man muss aber auch dazu erwähnen, dass Deutschland der Hauptprofiteur in dieser soooo ungerechten EU ist !! Wollte ich nur mal so erwähnen ;-)

Kurze Wege,langsamer,wertiger

Tja,wie soll es weiter gehen ?
Das müsste nun tatsächlich konkreter beleuchtet werden.

Meines Erachtens sollte die ausgelagerte Produktion wieder zurück geholt werden.
Wir werden diese Wertschöpfung dringend benötigen.

Auch wenn Produkte dann nicht mehr zu Schleuderpreisen angeboten werden.

16:35 von DLGPDMKR

>>Pervers
Gelddrucken schafft keinen Wohlstand.
Es entwertet Ersparnisse und Vermögen und befördert die Eigentumskonzentration.<<

Sie müssen sich schon für eine "Art der Perversion" entscheiden. Entweder entwertet es Ersparnisse und Vermögen oder es befördert die Eigentumskonzentration. Geldentwertung trifft Ersparnisse ausser die, die da sowieso schon ganz viel von haben? Watt´n Trick.

16:47 von Hador Goldscheitel

Zitat:"Wenn die Preise steigen, und damit auch die Inflationraten, dann werden auch die Zinsen steigen. "

Vermutlich! Aber auch dann werden die Guthabenzinsen wahrscheinlich unter der Inflationsrate liegen. Hatten wir schon mal zu gloriosen DM-Zeiten Anfang der 80er des vergangenen Jahrhunderts. Ansonsten volle Zustimmung. Wer sein Geld unters Kopfkissen oder aufs Sparbuch legt, hat keinen Grund zum Jammern.

@15:32 von Adeo60

"Die EZB handelt einmal mehr verantwortungsbewusst. " ... "Die deutsche Wirtschaft hat Substanz. Die Maßnahmen der Bundesregierung zahlen sich offenkundig aus."

Nichts an dieser Wirtschaft hat Substanz. Das sind verzweifelte Massnahmen um ein instabiles System vor dem Crash zu retten, auf Kosten unserer aller Zukunft. Fehlt jetzt nur noch der Spruch.... "Gehen Sie nicht zur Bank, alles sicher"
Die Unternehmen arbeiten just-in-time, nicht nur mit ihrer Lagerhaltung sondern auch mit ihrer Liquidität. 3 Monate Umsatzausfall bedeutet Konkurs.
Von dem Wahnsinn des versteckten Hochfrequenzhandels nicht zu reden, wo noch nichtmal die Akteuere nachvollziehen können wie ihre jeweiligen Algorithmen zusammenspielen und so der "Flash Crash" ausgelöst wurde bei dem aufeinmal der ganze Markt für Momente platt war.

16:58 von eine_anmerkung

Zitat:"Die EZB schießt laut Karlsruhe über Ihr Ziel hinaus und wer haftet wie hoch für die EZB-Ankäufe?"

Was hat das mit der Aussage von @Gassi und meiner Antwort zu tun?

Der Krug geht solange zum Brunnen

bis er bricht. Natürlich haben wir eine niedrige Inflationsrate, bei der man die Seriösität der Berechnung zwar anzweifeln kann, aber im Kern mussten wir uns bisher keine Sorgen machen. Jetzt aber wird Geld versprochen, als gäbe es kein morgen mehr. Die USA sind derart verschuldet, dass es immer wieder zu einem Zahlungsstopp des Staates kommt u. trotzdem pulvert man irrsinnige Summen in die Wirtschaft, um einen Zusammenbruch zu vermeiden. Das Gleiche passiert in Europa. Die Südeuropäer sind chronisch pleite u. sehen anscheinend nur Geldgeschenke als Zeichen der Solidarität. Die kann ich mir aber nicht erkaufen u. Solidarität ist keine Einbahnstraße. Leistung erfordert Gegenleistung u. die bleibt leider aus. Was bleibt ist ein gigantischer Schuldenberg in nie dagewesenem Ausmaß u. da nützen auch Verweise auf die Vergangenheit nichts. Die Zukunft ist entscheidend u. die sieht dank dieses Schuldenbergs u. der nicht absehbaren Wirksamkeit der Fördergelder sehr finster aus.

@16:52 von Peter Meffert

"... Warum sind so viele italienische Richter, Staatsanwälte und Polizisten von der Mafia ermordet worden? Weil sie nichts gegen sie unternommen haben? ... Die EU zahlt gar nichts. Die EZB kauft Anleihen auf. ..."

Na ja, italienische Richter, Staatsanwälte und Polizisten werden halt ermordet, damit sie nix weiter unternehmen können. Die Wahrheit soll im Dunkeln bleiben.

Und wenn die EZB Anleihen aufkauft, und somit auch Unternehmensanleihen (auch die Mafia drin ?), dann ist das sehr schön für die italienische Staatskasse, aber von Seiten der EZB eine miese dauerhafte nicht enden wollende Finanzpolitik.
Verantwortungsvoll sieht anders aus.

Das ist nix anderes

als das künstliche am Leben erhalten von Staaten, die längst bankrott sind. Durch das Hintertürchen. Wie lange soll das noch funktionieren? Die EZB kauft Schrotthaufen auf, soweit sind wir mittlerweile. Vielleicht gibt es wirklich keine andere Lösung, als den Staatsbankrott von Italien & Co. Und einen Neuanfang mit dem Euro nur durch jene Länder, die wirtschaftlich gleich stark sind, vielleicht auch einen Neuanfang mit der EU, weg von der Transferunion hin zu einer Zoll-Gemeinschaft unabhängiger Staaten. Mehr ist nicht nötig, alles andere ist Einbahnstraße und wird unseren Kindern und Enkeln, die dieses marode Konstrukt für den Gipfel der -Weisheit halten (weil sie nicht die Gelegenheit hatten, funktionierende Nationalstaaten kennenzulernen), in sehr absehbarer Zeit auf die Füße fallen.

RE: Hinterdiefichte um 16:25@ 16:07 von Hador Goldscheitel

Ob Währungsunion oder nicht ist irrelevant. Und in der Tat sind die deflationären Tendenzen kaum noch mit Geldpolitik zu lösen, sondern eher mit einer gemeinsamen Fiskalpolitik im EU-Raum. Insesondere Deutschland sollte massiv Investitionen anschieben, in Bildung, Infrastruktur, Umweltschutz und erneuerbare Energien.

Gruß Hador

Inflationsangst..

..ist dann berechtigt, wenn man nicht handelt. Ganz sicher ist die heutige Wirtschafts- und Geldpolitik schon fast pervers und schwer zu überschauen, aber sie ist nicht so schlecht, wie man meinen könnte. Der Wert des Geldes wird praktisch ausschließlich über das Vertrauen in die Währung generiert. Es liegt ja schon sehr lange keine Goldreserve oder ähnliches als Deckung hinter dem Papier. Also muss man das Vertrauen in den Euro stärken, daher kann man keine Mitgliedsländer bankrott gehen lassen. Schon bei den Maßnahmen nach der Bankenkrise sagten viele, nun würde die galoppierende Inflation kommen, eher das Gegenteil war der Fall. Das große Problem ist, dass manche der Mitgliedsstaaten, wie z.B. Italien, dies recht schamlos ausnutzen und Deutschland als führende Wirtschaftsnation allzu lange keine Regierung hat, die es hinbekommt dem entgegenzuwirken. Ein weiters Problem ist, dass man es nicht schafft den großen Profiteuren ihre maßlosen Gewinne zu besteuern. Da müssen Konzepte her.

für Anleihen

Also schnell alles geld ausgeben. Bei meinem Alter ist mir das egal, aber meien Steuerpflichtigen Kinder tun mir sehr Leid.

Leider hatten Sie durch persönlich Leistung,
Eigenverantwortung und Selbstbestimmung noch nie die möglichkeit alimentiert zu werden.

@ Magic.fire

IT-Fachkräfte sind auch Dienstleister und erzeugen trotzdem einen Mehrwert.

um 16:53 von Hador Goldscheitel

>>"Es geht hier nicht um gut oder schlecht, sondern um eine weltweite Entwicklung, der jeder für sich Rechnung tragen sollte. Wenn es für Sparbuch oder Staatsanleihen keine Zinsen gibt, dann kaufen Sie doch Aktien, oder investieren Sie in Immobilienfonds, oder Edelmetalle, oder kaufen Sie Juwelen ... Ihrer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt."<<

Die Rechnung geht doch aber nicht auf? Gold wird sehr teuer weil die Nachfrage steigt, d.h. Sie bekommen für Ihr "Anlegegeld" immer weniger Gold im Gegenzug. Die Immobilienfonds machen auch keinen Sinn weil die Immobilien die der Fond bewirtschaftet immer teurer werden und Sie im Gegenzug dafür immer weniger Anteile für Ihr "Anlegegeld" bekommen. Alles Milchmädchenrechnungen, mehr nicht.

rer Truman Welt

Die Wahrnehmung der EZB Führung ist realitätsfern. Die Behauptungen bzgl. keiner bestehenden Inflationsgefahr, jedoch einer Deflationsgefahr isr eine reine Ablenkung von der Tatsache, daß die EZB ihrer Aufgabe, die Stabilität des Euro zu gewährleisten überhaupt nicht mehr nachkommen kann. Zinserhöhungen sind ihr schon lange unmöglich, weil solche einige Staaten gleich in den Staatsbankrott treiben würden, was den Euro als Währung zusammbrechen lassen würde. Mit der jetzigen Politik der Ignoranz, welche die EZB bereits seit 2008 betreibt, wird dies lediglich hinaus gezögert. Das jetzt ist nur noch der Ansatz zum Gnadenschuss.

um 17:00 von Der_Europäer

>>"Nun ja, man muss aber auch dazu erwähnen, dass Deutschland der Hauptprofiteur in dieser soooo ungerechten EU ist !! Wollte ich nur mal so erwähnen ;-)"<<

Das müssen Sie uns aber jetzt näher erklären warum das so sein sollte? Ihr Vorforist hat dezidierte Fakten gebracht und Sie antworten mit einer nebulösen Aussage ohne jegliche Fakten zu bringen. Finde ich nicht gut.

re von Magic.fire 16:42

Also vor der Corona-Krise betrugen die Exportüberschüsse knapp 300 Milliarden Euro pro Jahr.7% bis 8 % vom BIP.
50% bis 60% wurden davon im EU-Gebiet realisiert.
Mehr dazu auch in dem Artikel von Steffen Stierle unter dem Titel "Kostspieliges Imperium".

@Hador Goldscheitel 16:01

"Im April hatten wir in der Euro-Zone eine Inflation von 0,3 Prozent"

Natürlich haben wir in Deutschland eine geringe Inflationsrate. Die so genannte Inflationsrate ist aber eine Verwässerung der Realität. Eine Inflationsrate bezogen auf einen Monat ist ebenfalls unsinnig. Da manipulieren Faktoren wie ein Tiefstpreis für Benzin.

In Deutschland beträgt die Inflationsrate bei lebensnotwendigen Sachen mehr als 2%. Die Grundsteuer, Wasser, Abwasser, ÖVM das vor kurzem erhöht wurde, betrug zum Teil weit über 2%. Jetzt kommen u.a. die "Wiederkehrenden Beiträge" dazu, die zwar nicht in den Warenkorb kommen, aber trotzdem die Kaufkraft etwas schwächen.

Nur dank gewisser Güter im Warenkorb, die nur nach vielen Jahren neu gekauft werden und relativ stabile Preise haben, wird die reale und höhere Inflationsrate des täglichen Bedarfs auf unter 2% gedrückt.

RE: 0_Panik um 16:58@16:47 von Hador Goldscheitel

***Liest sich so wie:
Wir machen aus Papiergeld noch mehr Papiergeld. Und Alles wird gut.***

Habe ich nie behauptet, und wie die wirtschaftliche Zukunft aussieht, kann nun wirklich keiner realistisch vorhersagen. Dafür sind zu viele Faktoren ungewiss, wie z.B. die Dauer der Pandemie, die darauf folgende wirtschaftlicher Erholung, usw.

Kritisch ist die Gesamtsituation zweifellos !

Gruß Hador

16:47, eine_anmerkung

>>um 16:30 von andererseits
>>"Die Mehrheit der Analyst*innen und Expert*innen warnt eher vor der Gefahr einer Deflation. Sie dürfen also höchstwahrscheinlich beim Cola-Kauf den 200-er im Portemonnaie lasssen."<<

Das dies die "Mehrheit der Analysten und Experten" so sieht halte ich für ein Gerücht? Sie müssen halt auch mal über den Tellerrand schauen und die politisch Andersdenkenden Analysten und Experten zu Wort kommen lassen? Welche Partei hat nochmal in Karlsruhe geklagt und das zitierte Urteil angestrebt?<<

Der Forist hat völlig Recht. Sämtliche seriösen Wirtschaftswissenschaftler warnen vor der Gefahr einer Deflation.

Man sollte Wissenschaft nicht mit Ideologie verwechseln, weswegen hier der Ruf nach "politisch anders denkenden Analysten und Experten" komplett verfehlt ist. Sachkenntnis ist gefragt, nicht Ideologie.

Das Karlsruher Urteil haben Sie ganz offensichtlich nicht verstanden.

Am 04. Juni 2020 um 16:47 von

Am 04. Juni 2020 um 16:47 von Hador Goldscheitel
RE: 0_Panik um 16:22@16:01 von Hador Goldscheitel...
Kaum einer lässt seine Moneten auf dem Sparbuch "versauern".
Es gibt genügend Anlagemöglichkeiten, nur wenn man sich selbst dafür nicht interessiert, kann man andere dafür nicht verantwortlich machen.
###
Erzählen Sie das mal der älteren Generation. Die glauben nur das, was man ihnen ein Leben lang erzählt hat. Und die glauben nur das, was sie schwarz auf weiss im Sparbuch lesen...

@16:53 von Hador Goldscheitel

"... kaufen Sie doch Aktien, oder investieren Sie in Immobilienfonds, oder Edelmetalle, oder kaufen Sie Juwelen ... "

Tja, da haben Sozialhilfeempfänger, Hartzer, Rentner/innen auf Grundrentenbasis (soll ja noch kommen), Menschen mit einem miesen Verdienst auf Mindestlohnbasis aber ein Problem mit.

In gestrigen Vorstellung des Corona-First-Aid-Wirtschaftsfinanzierungsprogramm (noch ohne Substanz) wurde schon mal klar gemacht, das Kommunen, Kreise, Städte, u.a. von den Unterbringungskosten z.B. für Sozialhilfeempfänger und Hartzer dadurch langfristig entlastet werden sollen, weil die Bundesregierung diese Kosten aus der Bundeskasse finanzieren wird.

Am 04. Juni 2020 um 16:43 von Der freundliche...

"wenn die EZB-Präsidentin Christine Lagarde für diese Enteignung der Sparer nun auch bald das Bundesverdienstkreuz erhält."

Ganz bestimmt ist sie Anwärterin für das Bundesverdienstkreuz.

Und mit was, mit Recht.

Es soll ja nicht gespart werden, sondern die Wirtschaft soll angekurbelt werden.

RE: eine_anmerkung um 17:09; um 16:53 von Hador Goldscheitel

Bitte noch mal nachdenken !
Wenn die Nachfrage nach Gold steigt, dann steigen auch die Preise und damit auch Ihr Gewinn, gerechnet von Ihrem Einstiegspreis.
Was die immobilien angeht hat Mitforist European Son das Notwendige dazu geschrieben.

Gruß Hador

um 17:00 von Peter Meffert

>>""Deutschlands Arbeiter" zahlen gar nichts ab. Es wäre schön, wenn Deutschlands Reiche und Großunternehmen auch mal was beitragen würde, statt ihr Geld in Steuerparadiesen zu parken."<<

Ich könnte auch anders argumentieren? Neulich war in einem Bericht im Focus zu lesen das die italienischen Privathaushalte über gigantische Privatvermögen verfügen und würde der italienische Staat sich dort 20% nehmen, hätten die kein Schuldenproblem mehr und immer noch ein wesentlich höheres Privatvermögen als vergleichbare deutsche Privathaushalte. Damit sind wir noch nichtmal bei deren Steuerparadiesdiskussion.

17:13, Bernd Kevesligeti

>>re von Magic.fire 16:42
Also vor der Corona-Krise betrugen die Exportüberschüsse knapp 300 Milliarden Euro pro Jahr.7% bis 8 % vom BIP.
50% bis 60% wurden davon im EU-Gebiet realisiert.
Mehr dazu auch in dem Artikel von Steffen Stierle unter dem Titel "Kostspieliges Imperium".<<

Und das größte Außenhandelsdefizit haben die USA vorzuweisen. Auch ein kostspieliges Imperium.

@ Al Ternativ 17:06

Die von ihnen gepriesenen Nationalstaaten wären völlig hilflos.
Es gibt Renten- und Pensionsfonds, die über das Vielfache eines einzelnen Staatshaushalts verfügen. Fragen Sie mal in Argentinien nach, warum die jetzt schon zum 3. Mal pleite gehen.

17:09 von eine_anmerkung

Zitat:" Gold wird sehr teuer weil die Nachfrage steigt, d.h. Sie bekommen für Ihr "Anlegegeld" immer weniger Gold im Gegenzug."

Gold oder Immobilien sind klassische Spekulationsobjekte. Steigen Sie heute ein, kostet es mehr als vor fünf Jahren, aber sind Sie vor fünf Jahren eingestiegen, können Sie heute einen schönen Gewinn realisieren. Fällt der Goldpreis wieder, müssen Sie entweder rechtzeitig verkaufen oder Geduld haben, bis jetzt hat er sich immer wieder erholt. Das sind keine "Milchmädchenrechnungen", sondern es ist eine Frage des Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkts. Ich gebe zu, für Kleinsparer ist das eher weniger empfehlenswert, aber man kann auch Anteile an Fonds usw. erwerben.

16:52 von Peter Meffert

mein gutster, ihr letzter satz ist abentheuerlich. aber als deutscher lehrer sollten sie schon wissen, daß es nicht die aufgabe der ezb ist die staatshaushalte in italien und france zu finanzieren. es ist lt. gesetz gar verboten

@eine_anmerkung 17:09

Irgendwie scheinen Sie an einem Tag stehengeblieben zu sein.

17:07, werner1955

>>für Anleihen
Also schnell alles geld ausgeben. Bei meinem Alter ist mir das egal, aber meien Steuerpflichtigen Kinder tun mir sehr Leid.

Leider hatten Sie durch persönlich Leistung,
Eigenverantwortung und Selbstbestimmung noch nie die möglichkeit alimentiert zu werden.<<

Da geht es Ihren Kindern genau wie mir.

Wir gehören zu den Privilegierten. Weswegen ich in das Gejammere nicht mit einstimme.

Nicht leider, sondern zum Glück.

Ich bin heilfroh, daß ich bisher nicht alimentiert wurde und gönne es denjenigen, die es im Gegensatz zu mir nötig haben.

Korruption, sozialistische Planwirtschaft/Misswirtschaft ...

Zitat: "Zu den bereits geplanten 750 Milliarden Euro kommen weitere 600 Milliarden. Der Leitzins bleibt bei null Prozent."

Mit welchem bedeutungsvollen Gehabe die fortgeführte Enteignung "dummer" Sparer, Steuerzahler, Arbeitnehmer und Rentner vorgetragen wird, als hätte man nun eine Leistung erbracht, mal wieder eine Billionen Euro zu drucken, ohne das dieses zusätzliche EZB-Geld durch irgendeine reale Wertschöpfung oder werthaltige Sicherung gedeckt ist.

Das Geld wird auch keiner sinnvollen investiven Beschäftigungspolitik zugeführt, sondern da das Geld zentralplanerisch auf den Markt geworfen wird, wird es dort versumpfen, wo am lautesten danach geschrien wird.

Korruption, sozialistische Planwirtschaft/Misswirtschaft ... kennt man ja.

Ich empfehle die Lektüre der Bücher von Roland Baader:
- Markt oder Befehl
- Geldsozialismus
- Fauler zauber
- Eurokatastrophe

Aber ich schätze, ich werfe nur Perlen vor die Säue ...

Was hat man uns denn die ganze Zeit über den Euro erzählt?

Was hat man uns denn die ganze Zeit über den Euro erzählt?

1) „Die Vorstellung, dass wir in Europa ein Liquiditätsproblem haben, ist komplett falsch“
Im August 2011 malte der Draghi-Vorgänger, Ex-EZB-Chef Jean-Claude Trichet

2) „Die Rettungsschirme laufen aus. Das haben wir klar vereinbart“
damaliger Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble

3) „Wir werden jeden Cent zurückzahlen. Deutschland bekommt sein Geld zurück - und zwar mit hohen Zinsen“
Griechenlands Ex-Regierungschef Giorgios Papandreou

4) „Ich bin fest davon überzeugt, dass Griechenland diese Hilfe nie wird in Anspruch nehmen müssen, weil das griechische Konsolidierungsprogramm in höchstem Maße glaubwürdig ist“
Jean-Claude Juncker

5) „Italien ist kein Risikoland“
EZB-Chef Mario Draghi

Quelle:
"https://www.wiwo.de/politik/europa/schuldenkrise-die-zehn-groessten-euro-luegen/6987"

Ach, ein Vertrag wird abgeschlossen ...

Zitat: "Der Haushalt der Eurozone soll Teil des EU-Haushalts sein. Ein Punkt, der für die deutsche Seite wichtig ist. Dies solle sicherstellen, dass das Budget mit den allgemeinen EU-Haushaltsregeln in Einklang steht. Für das neue Budget würden die Mitglieder der Eurozone einen zwischenstaatlichen Vertrag schließen."

Ach, ein Vertrag wird abgeschlossen ...

... damit man sich an diesen dann auch wieder nicht hält wie an den Maastrichter Vertrag oder die Art. 123 & 125 AEUV nicht und sich dann auf Kosten Deutschlands mit Billionen Euros Haushalte seiner maroden Staaten, Banken und Unternehmen finanzieren kann?

Genial!

Spitzenmäßig ...

Spitzenmäßig ... damit Deutschland noch mehr - dieses Mal dann aber offiziell, so viel Wahrheit erlaubt man sich doch - für die Schulden anderer Länder aufkommen darf.

Als ob die unübersichtliche "Rettungs"-Architektur noch nicht reichen würde: über TARGET2-Saldon (fast eine Billionen EUR), das Anleihaufkaufprogramm Draghis (2,6 Bio. EUR), das klar gegen Art. 123 AEUV verstößt, aber vom EuGH für gut befunden wird, dann noch ESM (700 Mrd.), EFSM, ELA, EDIS etc. Nicht zu vergessen die Nullzinspolitik, die deutschen Sparern bereit 600 Mrd. EUR Zinseinkünfte weggenommen hat.

.... aber wie sagen doch all die Schäubles, Merkels und wie sie alle heißen: "wir profitieren vom Euro".

17:22, eine_anmerkung

>>um 17:00 von Peter Meffert
>>""Deutschlands Arbeiter" zahlen gar nichts ab. Es wäre schön, wenn Deutschlands Reiche und Großunternehmen auch mal was beitragen würde, statt ihr Geld in Steuerparadiesen zu parken."<<

Ich könnte auch anders argumentieren? Neulich war in einem Bericht im Focus zu lesen das die italienischen Privathaushalte über gigantische Privatvermögen verfügen und würde der italienische Staat sich dort 20% nehmen, hätten die kein Schuldenproblem mehr und immer noch ein wesentlich höheres Privatvermögen als vergleichbare deutsche Privathaushalte. Damit sind wir noch nichtmal bei deren Steuerparadiesdiskussion.<<

Sie plädieren für eine Enteignung von Privatvermögen?

Wirklich?

Da liegen Sie aber mit Ihrer Partei gewaltig über Kreuz.

@ 16:47 von eine_anmerkung

Stellen Sie sich vor, ich schaue sogar über mehrere Tellerränder.
Da erkenne ich einerseits den deutlichen Rückgang der Preissteigerungen von 1,2% im Februar auf 0,8% im April und lese andererseits sowohl bei Ökonomen vom Institut der deutschen Wirtschaft (nicht gerade die fachliche Speerspitze grüner oder linker Politik...) wie auch bei verschiedenen Bänkern die Sorge vor einer Deflation, die eine schwierig zu bewältigende Form der Bremsung von Einkäufen und Nachfrage darstellt.
P.S.: Karlsruhe hat ein "Urteil" zu Inflation/Deflation gefällt? Interessant...

um 17:21 von Hador Goldscheitel

>>"Wenn die Nachfrage nach Gold steigt, dann steigen auch die Preise und damit auch Ihr Gewinn, gerechnet von Ihrem Einstiegspreis."<<

Wieder falsch, weil der Einstiegspreis dementsprechend hoch war d.h. Sie immer weniger Gold für Ihr Geld bekommen müssen Sie erstmal viel mehr Geld aufbringen um den höheren Gewinn zu erzielen der in Relation zum Einstandspreis umso geringer ist.

@ flegar 17:14

"Nur dank gewisser Güter im Warenkorb"

Die gehören aber genauso in den Warenkorb, auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen.
Davon abgesehen: Wenn Sie heute bei uns Lebensmittel kaufen, zahlen Sie in der Summe kaum mehr als vor 10 Jahren.

re von fathaland slim 17:24

Ja,natürlich.Aber das hat nun mal nichts mit dem Anleihenkaufprogramm
der EZB und den Gründen dafür zu tun.

@17:16 von fathaland slim

"... Sämtliche seriösen Wirtschaftswissenschaftler warnen vor der Gefahr einer Deflation. ..."

Da hätte ich gerne mal hier vorgetragen bekommen, wer das wohl sein mag.

Derzeit wird aus Papiergeld noch mehr Papiergeld gemacht.
Auf der anderen Seite wird Geld vom Staats verteilt, damit der wirtschaftliche Zusammenbruch / Insolvenzen von Unternehmen und Freiberuflern usw. abgewendet wird. Gleichzeitig fehlt aber die wirtschaftliche Gegenleistung, weil nix oder wenig als wirtschaftliche Wertschöpfung erarbeitet wird. Oder es wird wenig gearbeitet, Stichwort: Kurzarbeit
Das zusammen betrachtet und noch viel mehr deutet offensichtlich auf Inflation hin.

Eine Deflation würde auftreten, wenn die Menschen kein Einkommen oder sehr wenig Einkommen zur Verfügung haben, aber dennoch die Wirtschaftsleistung im Überfluss bestehen würde.
Das ist derzeit (noch) bei den Autobauern zu sehen:
Keine Abwrackprämie an das Volk ausgezahlt, aber Verbrenner auf Halde gebaut.

17:22 von eine_anmerkung

Zitat:"Neulich war in einem Bericht im Focus zu lesen das die italienischen Privathaushalte über gigantische Privatvermögen verfügen und würde der italienische Staat sich dort 20% nehmen, hätten die kein Schuldenproblem mehr und immer noch ein wesentlich höheres Privatvermögen als vergleichbare deutsche Privathaushalte. "

Das ist gut möglich und will ich auch gar nicht bezweifeln. Aber wieso wehren sich dann vor allem konservative und "liberale" Parteien in Deutschland vehement gegen eine einmalige Vermögensabgabe der deutschen Superreichen, wie von der SPD vorgeschlagen? Warum liegt die Summe der hinterzogenen Steuern in Deutschland im dreistelligen Milliardenbereich? Italien muss ganz sicher was für die eigene Finanzkraft tun, aber sieht das bei uns soviel anders aus?

RE: flegar um 17:14@Hador Goldscheitel 16:01

Sie haben insofern recht, dass die Inflationsrate im April 2020 nicht repräsantiv ist. Der Durchschnitt von April 2019 bis Februar 2020 liegt zwischen 1,1 und 1,2 Prozent.

Teile aus dem Warenkorb "herauszupicken" und als Bündel dann zu präsentieren macht Ihre Argumentation nicht glaubwürdiger. Sie schrieben ja selbst, dass die Benzinpreise gefallen sind, andere Produkt sind im Preis gestiegen. Wie sol da die Inflationsrate über zwei Prozent liegen ?

Gruß Hador

17:29 von Bote

Zitat:"Das Geld wird auch keiner sinnvollen investiven Beschäftigungspolitik zugeführt, sondern da das Geld zentralplanerisch auf den Markt geworfen wird, wird es dort versumpfen, wo am lautesten danach geschrien wird.
Korruption, sozialistische Planwirtschaft/Misswirtschaft ... kennt man ja."

Die EZB betreibt sozialistische Planwirtschaft...Selten so gelacht!

Ich kenne den Artikel

Habe aber auch gesagt wie ein Exportüberschuss zustande gerechnet wird und das eben auch getilgte Investitionen in den einzelnen Länder nicht mit eingerechnet werden. Diese sind aber keine reinen Geldinvestitionen sondern eben auch Produktionanlagen welche dann ebenfalls im "Export" auftauchen, weil sie schlichtweg die Ländergrenzen Überschreitens. Haben nebenbei noch den herrlichen Effekt das man es in Deutschland abschreiben kann Seiles ist ja im günstigsten Fall ein Tochterunternehmen oder gar deutsche Firma.
Wenn der reine Überschuss 300 Milliarden sind wo ist dann diese Summe aber sicher kommtdasArgument "reines Buchungsgeld".. Aktien und Wirtschaftsbereiche unterschiedlicher Börsen, zeigen mehr als was im allgemeinen in kurzen Statement Otto Normalverbraucher serviert wird.

um 17:28 von European Son

>>"Irgendwie scheinen Sie an einem Tag stehengeblieben zu sein."<<

Ich verstehe diese Ihre Aussage nicht? Könnten Sie diese bitte näher ausführen? Thanks in advance.

17:22, eine_anmerkung

>> Neulich war in einem Bericht im Focus zu lesen das die italienischen Privathaushalte über gigantische Privatvermögen verfügen <<

Das pro Kopf-Vermögen in Italien beträgt 234.139 USD, in Deutschland liegt es bei 216.654 USD.

Welch riesiger Unterschied.

Allerdings ist es in Italien nicht so ungleich verteilt wie bei uns hier. Was unter anderem am dort weiter verbreiteten Grundbesitz liegt.

@ 17:00 von Peter Meffert

Klar, die Gerichte sind Teil der großen Verschwörung...

Was hat Kritik an Gerichtsentscheidungen mit Verschwörungtheorien zu tun?

"Deutschlands Arbeiter" zahlen gar nichts ab.

Sie wissen doch sicherlich, dass Deutschlands Arbeiter Steuern zahlen, oder? Wenn die durch Target2, Rettungschirm, EZB-Anleihekäufe usw. gemachten Schulden der Südländer nicht zurückgezahlt werden, dann haftet die Bundesbank. Und was die Bundesbank verliert, fehlt dann der Bundesregierung. Wer, wenn nicht der Steuerzahler, glauben Sie wird diese Verluste ausgleichen?

17:37, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim 17:24
Ja,natürlich.Aber das hat nun mal nichts mit dem Anleihenkaufprogramm
der EZB und den Gründen dafür zu tun.<<

Genauso wenig wie der deutsche Außenhandelsüberschuss.

RE: Der freundliche... um 17:16

***Erzählen Sie das mal der älteren Generation. Die glauben nur das, was man ihnen ein Leben lang erzählt hat. Und die glauben nur das, was sie schwarz auf weiss im Sparbuch lesen...***

Mein Vater besaß noch im Alter von 89 Jahren noch Edelmetalle, Aktien, und andere Wertpapiere.
Er hat sich aber Zeit seines Lebens für alternative Anlageformen zum Sparbuch interessiert und investiert.

Gruß Hador

EZB gibt weitere 600 Milliarden Euro für Anleihen

Seit die Stadt Frankfurt am Main im Jahre 1994 zum Sitz der Europäischen Zentralbank bestimmt wurde, ist sie in den ganzen Jahren bis 2020 nicht mehr negativ aus den Schlagzeilen herausgekommen. Als genau dieses Gebäude eingeweiht wurde, ging auch das nicht ohne gewaltige Proteste auf den Straßen. Ursprünglich war ja die EZB einmal dazu gedacht, dass sie die Deutsche Bundesbank bei der Ablösung durch den Euro am 1. Januar 2002 das alleinige Recht zur Ausgabe der Euro-Scheine haben sollte. Doch wozu es dann seit 2002 noch immer die Bundesbank gibt, kann man dem ganzen Volk ohnehin schon lange nicht mehr erklären. So etwas nennt man totes Kapital.
Und weshalb der Wechsel zu Frau Lagarde vom IWF zur EZB in Zeiten einer Nullzins-Politik erfolgte, wird man auch niemandem erklären können. Dies nennt man eine vom Volk völlig entkoppelte Geldpolitik mit dementsprechenden riesigen Geldbeträgen wie diesen 600 Milliarden.
Wäre denn Dominique Strauß-Khan nicht ein viel geeigneterer EZB-Chef?

17:38 von 0_Panik

Zitat:"Keine Abwrackprämie an das Volk ausgezahlt, aber Verbrenner auf Halde gebaut."

Eine sehr gute Entscheidung der GroKo und ein unternehmerisches Versagen der Automobilindustrie.

@ 17:29 von Bot...

Dass Sie Bücher des rechtsaußen angesiedelten radikalen Marktfundamentalisten Roland Baader empfehlen, kann ich nun wirklich nicht als "Perlen vor die Säue werfen" verstehen: ein Autor, der die Bundesrepublik als "DDR light" bezeichnet und jegliche Form von sozialer wohlfartsstaatlicher Komponente ablehnt, hat nichts an "Perlen" zu bieten - ganz abgesehen davon, dass ich nicht verstehe, wer in Ihrem Bild die "Säue" sein sollen.

Antwort auf den Kommentar

>>Die werden den T€uro schon kaputt bekommen. Hauptsache die Bundesbank macht nicht mehr mit<<
Die Bundesbank ist doch seit 2002, seit sie keine D-Mark-Scheine und Münzen mehr druckt und prägt ohnehin praktisch überflüssig. Wozu gibt es die denn eigentlich noch? Kann man das Gebäude nicht zu anderen Zwecken umfunktionieren? Sie hat doch seit Ende der D-Mark-Zeiten nur noch den Zweck eines D-Mark-Museums. Nicht mehr. Oder gibt es die starke Vermutung, dass man sie meint erhalten zu müssen, nur für den Fall, dass der T€uro zugrunde geht oder sich eines Tages spalten muss in einen Nord- und einen Süd-Euro?

17:44, Gelenkte-Dem-BRD

>>Sie wissen doch sicherlich, dass Deutschlands Arbeiter Steuern zahlen, oder? Wenn die durch Target2, Rettungschirm, EZB-Anleihekäufe usw. gemachten Schulden der Südländer nicht zurückgezahlt werden, dann haftet die Bundesbank. Und was die Bundesbank verliert, fehlt dann der Bundesregierung. Wer, wenn nicht der Steuerzahler, glauben Sie wird diese Verluste ausgleichen?<<

Damit, daß Sie hier die Targetsalden als gemachte Schulden bezeichnen, offenbaren Sie Ihre Ahnungslosigkeit.

@eine_anmerkung 17:42

Das hat Ihnen bereits fathaland slim auseinandergesetzt.

Ihre Anmerkung dazu ist allerdings nur bedingt richtig, denn sie würde heißen, daß z.B. teure Aktien prozentual weniger steigen als teuere. Und das ist nicht der Fall. Das können Sie jeden Tag an den Börsen beobachten.

re von fathaland slim 17:44

Aber,aber was bezweckt man denn mit dem Anleihekaufprogramm ? Doch das Währungsgebiet zusammenhalten,stabilisieren.Südeuropäische Länder will Berlin sicher nicht Bankrott gehen lassen.

Und zwar aus Eigeninteresse.

17:45 von Robert Wypchlo

Zitat:"Seit die Stadt Frankfurt am Main im Jahre 1994 zum Sitz der Europäischen Zentralbank bestimmt wurde, ist sie in den ganzen Jahren bis 2020 nicht mehr negativ aus den Schlagzeilen herausgekommen."

Wo haben Sie denn diese "Erkenntnis" gewonnen?

Zitat:"Und weshalb der Wechsel zu Frau Lagarde vom IWF zur EZB in Zeiten einer Nullzins-Politik erfolgte, wird man auch niemandem erklären können."

Vielleicht, weil die Amtszeit von Herrn Draghi abgelaufen war?

Zitat:"Dies nennt man eine vom Volk völlig entkoppelte Geldpolitik "

Können Sie bitte erklären, was eine "mit dem Volk gekoppelte Geldpolitik" sein könnte? Von welchem "Volk" sprechen Sie überhaupt? Alle Völker des Euro-Raums? Oder soll jetzt "das VOLK" (wer auch immer) die Geldpolitik der EZB bestimmen, am besten in wöchentlichen Abstimmungen?

@eine_anmerkung, 16.10 Uhr

Was Sie als "Realsatire" bezeichnen wird von den Wirtschaftsverbänden gelobt. Die EZB handelt und stärkt damit den europäischen Markt. Das ist mehr real, als Satire, finden Sie nicht...?

Ich habe Zweifel!

Die kaufen nicht nur Staatsanleihen, die kaufen Aktien. Man muss sich nur mal die wundersame Erholung des DAX ansehen, das sind doch keine Kleinanleger. Das Ziel ist, die großen europäischen Firmen vor Übernahmen zu schützen. Das geht nur mit einem höheren Kurs.
Das Vertrauen in den Euro ist dahin, zumindest bei denen die bis drei zählen können. Die Währung wird nur künstlich am Leben gehalten.

@17:32 von andererseits

"... bei verschiedenen Bänkern die Sorge vor einer Deflation, die eine schwierig zu bewältigende Form der Bremsung von Einkäufen und Nachfrage darstellt. ..."

Diese Aussage für sich alleine genommen, begründet in keinster Weise eine bevorstehende Deflation. Vielmehr ist es nicht mehr als eine Momentaufnahme.
Um eine Deflation gesichert vorauszusagen, dazu gehört noch eine ganze Menge mehr.

Schon alleine, dass die Rohstoffe in Kürze wieder teurer werden können, schon wg. der Spekulationen an den Warenterminbörsen etc., spricht gegen eine Deflation.
Wie bekannt ist der Rohölpreis sehr schnell wieder abgestiegen.

um 17:27 von Peter Meffert

>>"Gold oder Immobilien sind klassische Spekulationsobjekte. Steigen Sie heute ein, kostet es mehr als vor fünf Jahren, aber sind Sie vor fünf Jahren eingestiegen, können Sie heute einen schönen Gewinn realisieren. Fällt der Goldpreis wieder, müssen Sie entweder rechtzeitig verkaufen oder Geduld haben, bis jetzt hat er sich immer wieder erholt. Das sind keine "Milchmädchenrechnungen", sondern es ist eine Frage des Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkts. Ich gebe zu, für Kleinsparer ist das eher weniger empfehlenswert, aber man kann auch Anteile an Fonds usw. erwerben."<<

Ja und? und was wollen Sie uns mit diesen Ihren Worten zur Entkräftung meiner Argumente sagen? Festzuhalten bleibt das wenn Sie in einer Hochphase einsteigen die zu erwartenden Renditen in Relation zu dem was Sie aufbringen müssen um einzusteigen geringer werden.

Das Problem ist die Verteilung

Man hat lange behauptet und vielleicht auch geglaubt, dass der sog Trickle-down-Effekt für eine Verteilung des Wohlstandes quer durch alle Schichten sorgt - hat leider nicht funktioniert. Also muss man, wenn man schon diese Wirtschafts- und Geldpolitik weiterbetreibt für eine bessere Verteilung sorgen. Es wird immer gesagt wir(Deutschland) profitieren so erheblich von Europa und auch von "unseren" Investitionen. Stimmt aber so nicht, wir als Staat/Steuerzahler sind für die Investitionen zuständig und der weitaus größte Teil der Gewinne landet, wenn überhaupt nur marginal versteuert, bei sehr wenigen Großverdienern. Dies gilt ebenso für Italien und da dort die Lobbyisten(heißen da irgendwas mit "M") noch erfolgreicher sind, als in Deutschland, haben sich dort auch gewaltige Privatvermögen angesammelt. Um eine einigermaßen gerechte und lebenswerte Gesellschaft zu erhalten und den Anforderungen und Kosten des Klimawandels gerecht werden zu können, werden wir an diese Gewinne ran müssen.

@ Peter Meffert 17:50

17:38 von 0_Panik
Zitat:"Keine Abwrackprämie an das Volk ausgezahlt, aber Verbrenner auf Halde gebaut."

Eine sehr gute Entscheidung der GroKo und ein unternehmerisches Versagen der Automobilindustrie.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Da gebe ich Ihnen 100 % recht.
Die unternehmerische Fehlleistung begann allerdings schon früher als nicht auf alternative Antriebsformen gesetzt wurde, sondern vor allem SUVs in die Produktion gelangten, weil andere Modelle kaum gekauft wurden. Insofern haben die Käufer dieser Fahrzeuge eine gewisse Mitschuld. Aber die psychologische Seite der Vorliebe vieler Kunden für einen SUV ist ein anderes Kapitel.

17:57 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Südeuropäische Länder will Berlin sicher nicht Bankrott gehen lassen. Und zwar aus Eigeninteresse."

Ja und? Wenn es in meinem Interesse ist, dass ein wirtschaftlicher Partner leistungsfähig bleibt, ist das doch wohl nicht nur Eigeninteresse, sondern nützt auch dem Partner. Was hätten wir alle davon, wenn "südeuropäische Länder" bankrott gehen würden?

@ 17:32 von fathaland slim

Sie plädieren für eine Enteignung von Privatvermögen?
Wirklich?

Besteuerung ist auch Enteignung von Privatvermögen. Also was glauben Sie ist gerechter?

Dass deutscher Sparer durch die Geldpolitik der EZB über die Inflation Probleme in Italien lösen?
Dass Arbeitslohn in Deutschland besteuert wird um Probleme in Italien zu lösen?

Oder das Immobilienvermögen der Menschen in Italien besteuert wird (eventuell per Anteilsübertragung) um Probleme in Italien zu lösen?

Mich erstaunt immer wieder,

Mich erstaunt immer wieder, dass einige Foristen so tun als gäbe es ein "Menschenrecht auf Zinsen", aber sich für die realen und rechtlich verbürgten Menschenrechte auf Schutz vor Krieg, Bürgerkrieg, Verfolgung etc. nicht begeistern geschweige denn engagieren können.

@17:54 von fathaland slim

Damit, daß Sie hier die Targetsalden als gemachte Schulden bezeichnen, offenbaren Sie Ihre Ahnungslosigkeit.

Wissen Sie was die Targetsalden sind?
Das sind Schulden der Südländer (im EZB-Zahlungssystem) bei der Bundesbank.
Wer ist hier ahnungslos?

Deutschland darf sich daran nicht beteiligen.

Die EZB hat aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 05.05. nichts gelernt. Wenn wir eine mutige Bundesregierung hätten, würde diese jetzt die Bundesbank anweisen, sich ab sofort nicht (mehr) an diesem PEPP-Programm zu beteiligen. Jetzt könnte sie zeigen, daß sie das Rechtsstaatsprinzip ernst nimmt.

um 17:43 von fathaland slim

>>"Das pro Kopf-Vermögen in Italien beträgt 234.139 USD, in Deutschland liegt es bei 216.654 USD.
Welch riesiger Unterschied."<<

Frage 1) Woher haben Sie diese Zahlen?

Frage 2) Spiegeln diese die wirklichen Bezugsgrößen wieder?

Frage 2) Haben Sie den besagten Bericht gelesen weil ich dem diesbezüglichen Autor einen höhere Kompetenz zutraue als Ihren Ausführungen.

18:02 von eine_anmerkung

Zitat:"Festzuhalten bleibt das wenn Sie in einer Hochphase einsteigen die zu erwartenden Renditen in Relation zu dem was Sie aufbringen müssen um einzusteigen geringer werden."

Sie haben ja so Recht! Ich aber auch: "es ist eine Frage des Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkts." Unentschieden!

@flegar, 16:53 Uhr

Der Aktienmarkt spiegelt eine im Kern gesunde Wirtschaft wider. Und dieser Optimismus ist durchaus begründet: Der Arbeitsmarkt in Deutschland erweist ist als vergleichsweise robust, nach dem Bloomberg-Innovationsindes2020 ist unser Land weltweit führend, dies gilt insbesondere auch für die Investitionsgüterindustrie, kleine und mittelständische Unternehmen sorgen auf dem Weltmarkt als Hidden Champions für Furore, die Rating-Agenturen verteilen Bestnoten für Deutschland u.a. Und natürlich spielt auch das gute Krisenmanagement der Regierung in Sachen Gesundheit eine Rolle.

@ Paco 18:00

"Die kaufen nicht nur Staatsanleihen, die kaufen Aktien."

Wo haben Sie Ihre "Weisheiten" her. Das sind knapp gesagt Fake News!

" Das Ziel ist, die großen europäischen Firmen vor Übernahmen zu schützen. "

Das erfolgt nicht über den Kauf von Aktien.

"Das Vertrauen in den Euro ist dahin, zumindest bei denen die bis drei zählen können."

Wir können gerne ausprobieren, wer von uns beiden besser rechnen kann. Glauben Sie mir, Sie haben da keine guten Chancen.

18:05 von Gelenkte-Dem-BRD und andere

Zitat:"Dass deutscher Sparer durch die Geldpolitik der EZB über die Inflation Probleme in Italien lösen?"

Von welcher Inflation reden Sie alle denn die ganze Zeit? Die von Ihnen herbeigeredete Inflation ist ein Phänomen wie Loch Ness: Alle wissen, dass es sie gibt und keiner hat sie gesehen...

Am 04. Juni 2020 um 17:38 von 0_Panik

"@17:16 von fathaland slim
"... Sämtliche seriösen Wirtschaftswissenschaftler warnen vor der Gefahr einer Deflation. ..."

"Eine Deflation würde auftreten, wenn die Menschen kein Einkommen oder sehr wenig Einkommen zur Verfügung haben, aber dennoch die Wirtschaftsleistung im Überfluss bestehen würde.
Das ist derzeit (noch) bei den Autobauern zu sehen:
Keine Abwrackprämie an das Volk ausgezahlt, aber Verbrenner auf Halde gebaut."

Sehr interessanter Gedanke,
aber

Deflation bedeutet, der Kasten Schokoriegel kostet heute 15 €
morgen 14 €
übermorgen 13€ dergl.
also warte ich noch ein bisschen und kaufe erst einmal nichts.

Inflation bedeutet, der Kasten Schokoriegel kostet heute 15 €
morgen 16€
übermorgen 17€
Also kaufe ich lieber heute als morgen.

Ähnlich ist das mit den von Ihnen erwähnten Autos auf Halde.
Hat aber mit dem verfügbaren Einkommen nur sehr wenig zu tun, außer

mit einer schwangeren Brieftasche,
ist mir Deflation oder Inflation, egal.

@17:59 von Adeo60

"... wird von den Wirtschaftsverbänden gelobt. Die EZB handelt und stärkt damit den europäischen Markt. Das ist mehr real, ... "

Nee, ne unrichtige Sichtweise.

Was derzeit durch die EZB und auch die EU-Staaten praktiziert wird, ist nix anderes, als beim Roulette: All in !
Das soll dann eine Absicherung gegen Spekulanten aus der Ecke der international agierenden Hedgefonds sein, die gern gegen den Euro und gegen die Unternehmen in der Euro-Zone wetten.
Diese Befürchtung bestand z.B. beim Einstieg des Staates bei der Lufthansa. Hier gibt es hinsichtlich der feindlichen Übernahme des Konzerns eine Sperrminorität .

RE: Peter Meffert um 18:05; 17:57 von Bernd Kevesligeti

Stimmt absolut, die Egoismen der Mitglieder der Eurozone sollten zurücktreten.
Stattdessen sollten die Partner im Euroraum eine gemeinsame Wirtschafts- Fiskalpolitik betreiben und sich gegenseitig stützen.

Gruß Hador

Ich werde jetzt Seeräuber!

"Besteuerung ist auch Enteignung von Privatvermögen." @Gelenkte-Dem-BRD
.
Ich habe eine Entscheidung getroffen: Ich werde jetzt Seeräuber. Da muss man 1. nicht arbeiten, und 2. zahlt man keine Steuern. Nur sooooo kann man es zu etwas bringen, denn alle anderen gehen an der Steuer zugrunde!

@Hador Goldscheitel um 17:40

"dass die Benzinpreise gefallen sind, andere Produkt sind im Preis gestiegen. Wie sol da die Inflationsrate über zwei Prozent liegen"

Das ist eine Milchmädchenrechnung: Zwei Monate später steigen die Benzinpreise, dann liegt die Rate bei 4 oder 5 %? Eine monatliche Berechnung ist also Unsinn.

Ich muss mich wiederholen: Für den "Kleinen Mann", der sich keine Luxuxgüter mit stabilen Preisen leistet, beträgt die "persönliche Inflationsrate" mehr als 2%. Wer sich regelmäßig und in kurzen Abständen ein neues Smartphone oder Auto kauft, der hat natürlich eine geringere Inflationsrate als der "Kleine Mann".
Daher sollte man zwischen realer und statistischer Inflationsrate unterscheiden. Es ist m.E. keine Rosinenpickerei, wenn man von den Kaufgewohnheiten des täglichen Bedarfs der "Kleinen Leute" ausgeht. Das sind reale Fakten dieser Gesellschaftsschicht.

16:27 von Bernd Kevesligeti

Sie hat kein Einfluss auf die Verwendung des Geldes bei Anleihen..
Es sind weder Hilfen , noch Kredite wo ein Mitspracherecht möglich wäre.
Allein der Staat, der die Anleihen auf den Markt bringt ist dann verantwortlich für die Verwendung. Oh er es dann für die Ankurbelung der Wirtschaft ausgibt ist dann eine ganz andere Sache.

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