Ihre Meinung zu: Umgang mit Coronavirus: Schweden hadern mit dem Sonderweg

5. Juni 2020 - 8:12 Uhr

Lange schienen Bevölkerung und Opposition mit der laxen Corona-Politik der schwedischen Regierung weitgehend einverstanden zu sein. Das ändert sich nun. Auch der Chef-Epidemiologe übt Selbstkritik. Von Carsten Schmiester.

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Kommentare

Umgang mit Corona-Virus: Schweden hadern mit dem Sonderweg

Ja. Mittlerweile gibt es sogar Berichtserstattungen, dass in den anderen skandinavischen Ländern Dänemark, Finnland, Island und Norwegen sogar die Deutschen sehr willkommen sein sollen trotz Corona-Virus.
Nur die Schweden sollen draußen bleiben.

Vorweg: ich mag Schweden,

Vorweg: ich mag Schweden, Land und Leute. Was die Sorglosigkeit im Umgang mit der Corona-Pandemie angeht, zahlen die Schwed*innen einen traurigen hohen Preis: Ansteckungsrate und Covid-19-Todeszahlen liegen erschreckend hoch, und das in einem Land, das über weiteste Strecken dünn besiedelt ist. Ich wünsche dem Land eine gute Kurskorrektur, damit Freiheitsrechte und Gesundheitsschutz in eine bessere Balance kommen. Und ich wünsche manchen bei uns, die den schwedischen Weg idealisierten, etwas mehr Nachdenklichkeit und Selbstkritik.

Ich halte es mit der Devise:

"Am Schluss wird abgerechnet."

Es gibt noch mehr Sonderwege

Schweden ist ja nicht das einzige Land mit dem Sonderweg. Japan tut es genauso und sie haben viel wenigere Tote also ist sogar ein besseres Beispiel für den Sonderweg.
Da hadert Niemand und übt auch keine Selbstkritik aus, sondern sie bleiben auf Kurs.

08:49 von Monalisa

<< Ich halte es mit der Devise:

"Am Schluss wird abgerechnet." <<

,.,.,.

Also alle erst einmal sterben lassen und am Ende dann einfach nur die Toten zählen?

Schweden auf dem Holzweg

Eine Untersuchungskommission im Sommer? Das ist lächerlich von Löfven, denn bis dahin ist es viel zu spät, das Virus breitet sich jeden Tag weiter aus.
Die Corona-Politik in Schweden basiert auf einem schwerwiegenden Denkfehler. Nämlich dem, dass die Ausbreitung von COVID-19 endet, wenn einen Herdinimmunität erreicht ist, das heisst, durch eine Durchseuchung von 66,67% der Bevölkerung erreicht ist. Das stimmt auch!
Wo ist nun der Denkfehler? Der Denkfehler ist, dass diese Methode eine furchtbare Anzahl an Todesopfern verursacht. Rechnen wir einmal: Schweden hat 10,3 Mio. Einwohner, mal 0,6667 ergbit 6,9 Mio. Menschen, die sich infizieren sollten, bei einer Letalität von 3% ergibt dies 206.000 Tote (in Deutschland würde dies übrigens 1,6 Millionen Toten entsprechen)!
Dies ist exakt Weg, den UK unter Boris Johnson, unser Nachbarland Niederlande und eben auch Schweden am Anfang der Corona-Pandemie beschritten haben. UK ist inzwischen umgekehrt. Aber Schweden ist weiter auf dem Holzweg.

08:49 von Orfee

"Schweden ist ja nicht das einzige Land mit dem Sonderweg. Japan tut es genauso und sie haben viel wenigere Tote also ist sogar ein besseres Beispiel für den Sonderweg.
Da hadert Niemand und übt auch keine Selbstkritik aus, sondern sie bleiben auf Kurs."

,.,.,.

Sie haben Recht. Selbstkritik ist immer von Übel und sollte grundsätzlich gegen Null tendieren.

@Orfee - Japan ...

... hat eine komplett andere Kultur, bei den Japanern gibt es bspw. Kaizen, d.h. man lebt Verbesserungen und hält sich an die Regeln. Das sehe ich bei den Schweden anders, also kann man Japan und Schweden nicht vergleichen, die Gesellschaft und die Strukturen sind zu verschieden.

Selbstkritik in Japan

Selbstkritik in Japan? Undenkbar. Lieber Harakiri begehen oder wie in Fukushima die Probleme vertuschen und Zahlen frisieren. Hauptsache nach außen sieht es gut aus.

Wer jetzt nach Schweden fährt

handelt fahrlässig, sagt ein Viertelschwede ;)

@ 08:49 von Orfee

Völker sind sehr unterschiedlich und daher auch die Regeln des Zusammenlebens. Wer nichts besseres zu tun hat, kann ja mal in Tokyo auf einem Bahnhof nach Müll auf dem Boden suchen. Da sucht man lange. Wer möchte, kann auch mal in Schweden bei einem ersten Treffen mit einem Schweden versuchen, den nach italienischer Art um den Hals zu fallen und abzuküssen. Man wird wohl eher nicht nochmal eingeladen. Schweden ist, wegen der doch relativ hohen Diszplin, auch nicht verbindliche Regeln aufgrund sozialer Kontrolle einzuhalten, durchaus geeignet gewesen, hier weniger streng vorzugehen. Auch in Deutschland war man ja viel freier als in vielen anderen Staaten. Doch dürfte die Vorstellung, eine Durchimmunisierung der Bevölkerung zu erreichen, wie sie auch anfangs in Deutschland diskutiert wurde, katastrophal gescheitert sein. Davon ist auch Schweden noch so weit entfernt, dass die Effekte vernachlässigbar sein dürften, bei einem hohen Zoll an Toten.

@Orfee

"Schweden ist ja nicht das einzige Land mit dem Sonderweg. Japan tut es genauso und sie haben viel wenigere Tote also ist sogar ein besseres Beispiel für den Sonderweg.
Da hadert Niemand und übt auch keine Selbstkritik aus, sondern sie bleiben auf Kurs."

Das ist so nicht richtig. Japan hatte einen einmonatigen Shutdown, wie auch auf hier berichtet wurde:
https://www.tagesschau.de/ausland/corona-japan-101.html

Und ich wünsche mir

**Und ich wünsche manchen bei uns, die den schwedischen Weg idealisierten, etwas mehr Nachdenklichkeit und Selbstkritik.**

Und ich wünsche mir von manchen, daß sie dann abrechnen, wenn es Zeit dafür ist. In 2 Jahren, wenn wir endlich einen vernünftigen Impfstoff mit wenigen Nebenwirkungen haben, werden wir abrechnen können und zu einem objektiven Ergebnis kommen. Alles andere ist, und das ist jedem vernünftigen Menschen klar, absoluter Blödsinn.

Die Schweden dürfen nicht

Die Schweden dürfen nicht jammern. Wir sind im informationszeitalter. Sie wussten, wie schlimm es wird, dass andere Länder massiv dagegen vorgehen und hätten sich so alle freiwillig isolieren können. Aber nein, man lungerte lieber, wie sonst auch, in Bars und Cafes herum und genoss den lauen Frühling.

@Monalisa

"Ich halte es mit der Devise: Am Schluss wird abgerechnet."
Wenn es um Leben und die Zukunft geht, ist das die denkbar schlechteste Vorgehensweise. Wer so lange zögert der muss vermutlich mehr zahlen als er denkt.
Gerade in solchen Fällen darf man nicht bis zum Schluss warten. Und ich glaube, dass auch die Schweden das gerade merken.
Und wenn die Krankenhäuser so überlastet sind, dass es ab einem bestimmten Alter keine Intensivmedizin mehr gibt - und das in einem Land, dass für eine herausragende medizinische Versorgung bekannt ist - dann ist da etwas mehr als faul.
Ich würde diese Rechnung nicht bezahlen wollen.

Achtung, einseitige Berichterstattung

1. Warum werden keine Umfragen in Deutschland gemacht? Ich glaube, die Zustimmung der Bevölkerung bei uns schwindet genauso Woche zu Woche. Welche Wertigkeit hat also diese Aussage?
2. Es ist nicht´s verwerflich daran selbstkritisch zu sein? Wenn unsere Politiker ehrlich wäre, würden sie auch zugeben, dass sie Fehler gemacht haben, und Dinge verbessern müssen.
Warum werden die sinkenden todeszahlen nicht behandelt. Die ohne shutdown entstanden sind?
Fazit: Falsches Bild vermittelt, aufkosten unserer Zwangsbeiträge...

Egal wie

Egal wie, am Ende ist jeder der Meinung, dass egal welcher Weg, von den einzelnen Regierungen, zum Umgang mit Corona, falsch war.
Die Schweden haben möglicherweise einen Kostengünstigen, "einfacheren" Weg genommen. In D wird sich zeigen wie teuer es uns alle am Ende zu stehen kommt.

Schweden Bashing

Schweden Bashing in den ÖR Medien. Ohne konkrete Beweise wird Schweden an den Pranger gestellt. Es ist nicht mehr zu ertragen, wie teilweise in den ÖR berichtet wird, nur weil es dem Mainstream in den Kram passen soll. Nur weil einige gegen Rassismus demonstrieren, macht die Tagesschau Meinungen gegen die schwedische Corona Vorgehensweise aus. Auch in Schweden gibt es Regeln an die sich die Bevölkerung halten muss

@Helga Buensel, 9:09

Und ich wünsche mir von manchen, daß sie dann abrechnen, wenn es Zeit dafür ist. In 2 Jahren, wenn wir endlich einen vernünftigen Impfstoff mit wenigen Nebenwirkungen haben, werden wir abrechnen können und zu einem objektiven Ergebnis kommen. Alles andere ist, und das ist jedem vernünftigen Menschen klar, absoluter Blödsinn.

Eine eingestürzte Brücke erst nach zwei Jahren sperren? Weil man dann besser beurteilen kann, wie gefährlich sie wirklich war? DAS ist in meinen Augen Blödsinn, aber vielleicht bin ich ja kein vernünftiger Mensch.

Ist das so?

"die hohe Zahl von Toten"
Schweden hat 10 Mio Einwohner. Frankreich hat 66 Mio.
Infizierte: S 40.000, F 190.000. Pro Einwohner: S0,4%, F 0,29%.
Tote: S 4000, F 30.000. Pro Einwohner: S: 0,04% F: 0,045%
Die Schweden haben also pro Kopf mehr Infizierte (+30% gegenüber Frankreich), aber dafür weniger Tote. Das bedeutet aber sogar, die Sterblichkeit ist in Schweden sehr niedrig, mehr Infizierte, weniger Tote. Warum genau sollte bei den Schweden die Stimmung also kippen? An Fakten kann es nicht liegen, Schweden steht gut da. Und vor kurzem war erst zu lesen dass die Schwedische Wirtschaft Corona deutlich besser verkraftet als der Rest der EU.
Und last not least: Abgerechnet wird am Schluss. Wenn es keine Impfung gibt, war Schwedens Weg der Beste.

@08:49 von Orfee

Japanischer Sonderweg? Sie meinen wohl Japanischen Zick-Zick Kurs.

Die niedrigen Fallzahlen in Japan liegen ganz klar an den niedrigen Testzahlen. Die japanische "Schamkultur" ist dafür mitverantwortlich, weil die Japaner befürchten, es könnte für sie gesellschaftlich negativ sein, positiv getestet zu werden. Auch die Toten wurden auf Wunsch der Familie nicht getestet.

Mund Nasenschutz war von Anfang an immer vorgeschrieben, Abstand halten und keine Hände schütteln ist in Japan normal, die Kinder waren nicht in der Schule, obwohl die Eltern arbeiten mussten. Alle Mitarbeiter im Restaurants, Lebenmittelläden tragen da sowieso Mund- Nasenschutz, müssen laufend die Hände desinfizieren. Im Prinzip ist in Japan ganzjährig der Zustand, den wir jetzt hier noch haben.

Und selbst als in Tokio die Kapazitäten der Krankenhäuser überschritten worden sind, und keine Beatmungsbetten mehr frei waren, waren angeblich die Fallzahlen niedrig. Da sollte jeder seine eigenen Schlüsse draus ziehen.

Bitte Fakten statt Häme

Ich lebe in Südschweden und bedauere derzeit jeden Deutschen, der – weil nicht des Schwedischen mächtig – auf die Informationen aus Schweden angewiesen ist, die ihm Carsten Schmiester serviert. Hier wird subjektives Wollen munter mit Fakten gemischt, ohne die Grenzen klar zu machen. Tegnell bspw. hat nie den Weg an sich infrage gestellt, sondern nur gesagt, dass mit dem Wissen von heute die Risikogruppen schneller geschützt hätten werden können. Kein Wort von Schul- oder Kitaschließung. Unsere Kinder gehen übrigens – wie Kinder in ganz Schweden – in Schule und Kindergarten und es passiert nichts – weder den Erziehern und Lehrern, noch uns. Ich wünschte differenzierten, sauberen Journalismus statt des hämischen (irgendwie deutschtypischen) Schmiesterismus. Wie komplex die Situation ist, zeigt derzeit bspw. der dänische Massentourismus nach Südschweden. Auch wir in Skåne folgen dem schwedischen Weg und haben bei ca. anderthalb Millionen Einwohnern bisher 192 Todesfälle.

Vergleich Schweden / Japan

Ich habe beruflich oft und viel mit Japanern zu tun und bin auch häufig in Japan ( gewewesen ;-) ) und kann nur sagen: wenn die Frage lautet " Offenheit vs Gesichtsverlust" hat die Offenheit keine Chance! Ein Kranker/Infizierter betrachtet sich selbst als fehlerhaft/schuldig und verkriecht sich in die letzte Ecke, bevor er sich zu erkennen gibt - also Vorsicht mit den Zahlen aus Japan...

Corona-Hysterie

Schweden ist nie sorglos mit Vorsorge umgegangen, doch die Minderheitsregierung ließ Durchregieren, wie im Sozialismus, nicht zu. Dafür bin ich doppelt dankbar: Erstens, weil ich keinem Land die DDR 2.0 wünsche, und zweitens, weil ein anderer Umgang mit der vermutlich doch harmlosen Corona-Grippe, uns Schlaumeiern, zeigt wie gut, oder besser (!), man die Sache anders angehen kann! Am Jahresende werden sich unsere Regierungen erklären müssen, wegen zu geringer Übersterblichkeiten und Steuergeldverschwendung. Vorher muß Schweden, wegen Ungehorsamkeit, mit Reiseaussperrung bestraft werden. Der Wahnsinn, daß wir den Virologen auf dem Leim gehen sollen, hat schon vor langer Zeit begonnen, daß eine ganze Schule geschlossen wurde, weil ein Kind die Masern hatte. Doch Länder, in denen keine Impfpflicht besteht, kommen immer besser mit den Viren klar.

Ähm...

"Hunderte meist junge Leute waren am Mittwoch auf die Straße gegangen, um nach dem gewaltsamen Tod des Amerikaners George Floyd gegen Rassismus zu protestieren. Das an sich war nicht strittig, wohl aber die Tatsache, dass gegen das Verbot von Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmern verstoßen wurde."

*

Was hat dieser Verstoß gegen maximale Anzahl der Personen bei einer Demo mit dem schwedischen Sonderweg zu tun???

Diese Leute haben absichtlich gegen Regeln verstoßen, die trotz den schwedischen Sonderwegs aufgestellt wurden.
Und das wegen Ereignissen in einem Land am "anderen Ende der Welt".
Wenn die jetzt wegen allem in der Welt Demos organisieren und gegen die Regeln verstoßen, dann Prost Mahlzeit.

*

Ich finde es nicht richtig den schwedischen Sonderweg wegen diesen Kohlköpfen in Frage zu stellen.
Solche Exemplare haben wir auch aktuell in Göttingen.

Die Arroganz von Tegnell

ist ungeheuerlich. Das völlig unsinnige Konzept einer "Herdenimmunität" ist bereits von seiner Anlage her so konzipiert, dass eben diejenigen, die Pech haben, auf der Strecke bleiben, um am Ende eine halbwegs gute Statistik herbeizuführen. Das ist menschenverachtend und Sozialdarwinismus in Vollendung. Hauptsache die Kneipen bleiben auf.

Selbstkritik ist o.k.

Was für ein stimmungsmachender Bericht. Es ist doch dem Staatsepidemologen hoch anzurechnen, seine Empfehlungen und Maßnahmen kritisch zu hinterfragen und festzustellen, dass man Dinge hätte besser oder anders machen können. Wer weiß so etwas schon. Als ob die übrigen Staaten alles 'richtig' gemacht haben....Solche kritischen Betrachtungen würden allen EU Staaten gut tun. In dieser Pandemie werden nur die Totenzahlen als Messlette herangezogen, andere Folgen zählen nicht. Ich gewinne immer den Eindruck, dass bei Berichterstattung über den Coronaumgang in Schweden so etwas wie 'Schadenfreude und ätsch, habt ihr falsch gemacht ' mitschwingt. Das vielleicht sogenannte Kollateralschäden dort geringer ausfallen, wird nie erwähnt.

Am 05. Juni 2020 um 08:49 von Orfee

" Schweden ist ja nicht das einzige Land mit dem Sonderweg. Japan tut es genauso und sie haben viel wenigere Tote also ist sogar ein besseres Beispiel für den Sonderweg.
Da hadert Niemand und übt auch keine Selbstkritik aus, sondern sie bleiben auf Kurs. "

Das ist richtig, nur Japan hat schon lange Masken vorm Gesicht, und eine völlig andere Disziplin der Menschen, als in Europa, oder besonders Deutschland.
Wo hinter jeder Maßnahme gleich was anderes befürchtet wird.

Ob Schweden am Ende besser da steht, wird man sehen, jetzt erst mal, werden sie munter.
Geld in die Wirtschaft haben sie trotzdem gepumpt.

Am 05. Juni 2020 um 09:09 von Helga Buensel

>>Und ich wünsche mir von manchen, daß sie dann abrechnen, wenn es Zeit dafür ist. In 2 Jahren, wenn wir endlich einen vernünftigen Impfstoff mit wenigen Nebenwirkungen haben, werden wir abrechnen können und zu einem objektiven Ergebnis kommen. Alles andere ist, und das ist jedem vernünftigen Menschen klar, absoluter Blödsinn.<<

Vor allen Dingen sollten die Folgen einer demolierten Wirtschaft mit den gesundheitlichen Folgen auch einberechnet werden

Am 05. Juni 2020 um 09:01 von Felina2

>>Wer jetzt nach Schweden fährt
handelt fahrlässig, sagt ein Viertelschwede ;)<<

Wer ins Krankenhaus geht, handelt fahrlässig. ca 15.000 Tote im Jahr durch Behandlungsfehler. Wer raucht, gefährdet sich und andere. ca. 100.000 Tote pro Jahr durchs Rauchen... wer Alkohol trinkt... usw

@ 08:34 Robert Wypchlo

Da kann man natürlich nur warnen vor Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit im Gewand der Gesundheitssorge. Luxembourgs Außenminister Asselborn sagt mit Recht: Das Virus wird von Mensch zu Mensch weitergegeben, nicht von Land zu Land.
Die Grenzschließungen wurden bei der Bewältigung der Pandemie regelmäßig überschätzt - mit fatalen Folgen für die Zunahme längst überwunden geglaubter Fremdenfeindlichkeit, wie man auch an der französisch-deutschen Grenze und im dortigen Grenzgebiet leidvoll erfahren hat; Abstandsregel, Hygiene, Mundschutz etc. wurden und werden z.T. unterschätzt und vernachlässigt - mit fatalen Folgen für das Ansteigen der Fallzahlen und Todesraten, nicht an den Grenzen sondern durch Superspreader mitten im Land.

@Helga Buensel um 09:06 Uhr

Wann „abgerechnet“ werden kann, wenn es einen „vernünftigen Impfstoff mit wenigen Nebenwirkungen“ gibt, steht in den Sternen...
Ich denke deshalb, dass man besser in der Zeit der Pandemie auf Länder schaut, die einen eher vernünftigen Weg bisher gegangen sind. Das erkenne ich bei den Schweden nicht, das scheint mir eher „stur“ gewesen zu sein. Dies meine ich in Bezug auf die Gesundheitsthematik; ob der Weg in Bezug auf die Wirtschaft besser ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Am 05. Juni 2020 um 08:56 von Ca

>>Dies ist exakt Weg, den UK unter Boris Johnson, unser Nachbarland Niederlande und eben auch Schweden am Anfang der Corona-Pandemie beschritten haben. UK ist inzwischen umgekehrt. Aber Schweden ist weiter auf dem Holzweg.<<

Und die Niederlande ?

Fakten?

Ich weiss, bei Hopkins kann ich das nachschlagen, aber guter Journalismus liefert das: wo steht Schweden? Nicht in absoluten Zahlen, das ist wischi-waschi, nein in zB Fälle in 7d pro 100000 Einwohner. Tote pro 100000 Einw?
---
Wenn man das dann mit D, UK und Italien vergleicht kann man das einordnen. Käme dann noch eine Tendenz dazu, wäre es ein richtig informativer Artikel.

@ 08:49 Orfee

Japan hat eine klare Cluster-Strategie: wenn eine infizierter Mensch entdeckt wird, werden sofort die Kontakte des Betroffenen analysiert; so wird jeder Infektions-Cluster auf seinen Ursprung hin verfolgt, sämtliche Personen darin werden als infiziert betrachtet und sofort isoliert ohne abzuwarten, ob ein Test eine Infektion bestätigt. Wussten Sie das?

Letalität noch nicht bekannt

Zunächst:
Auch ich finde den Weg, den unsere Regierungen eingeschlagen haben, wesentlich besser als den der Schweden, da anders die Gefahr unkontrollierbarer Ausbrüche zu groß wäre.
Hier sind Norditalien, Großbritannien und USA warnende Beispiele, von Brasilien nicht zu sprechen.
Allerdings zeigen die bisher bekannten Daten nicht, dass die Letalität bei 3% liegt.
Dazu dürfte die nicht bekannte Dunkelziffer von symptomlos infizierten noch zu groß sein.
Aber selbst bei 1 oder 2% wäre mir der "Blutzoll" noch zu hoch.

@aeroliner

"1. Warum werden keine Umfragen in Deutschland gemacht? Ich glaube, die Zustimmung der Bevölkerung bei uns schwindet genauso Woche zu Woche. Welche Wertigkeit hat also diese Aussage?"

Das passiert regelmäßig und nach wie vor ist die Zustimmung der Bevölkerung groß:
https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/

"2. Es ist nicht´s verwerflich daran selbstkritisch zu sein? Wenn unsere Politiker ehrlich wäre, würden sie auch zugeben,"

In Schweden sind die Politiker nicht selbstkritisch sondern deren Chefepidemiloge. Unsere Epidemilogen haben zwischendurch immer wieder Anpassungen je nach Lage mit der Politik besprochen. Wenn man die ganze Zeit seine Maßnahmen überwacht und korrigiert, muss man sich hinter nicht hinstellen und sagen: "Das war alles falsch". Fehler machen alle. In Schweden hat man aber nicht darauf reagiert, in Deutschland schon.

Lockdown auf Kosten der Ärmsten?

Immer noch scheint sich niemand zu überlegen, was passiert, wenn in einiger Zeit - in ein paar Monaten oder ein paar Jahren - ein mutiertes Virus auftaucht, wieder zu Beginn ohne Medikamente, ohne Impfstoff. Dabei ist das so sicher wie das sprichwörtliche Amen in der Kirche. Will man dann jedesmal wieder einen weltweiten Lockdown durchziehen? Mit allen fatalen Folgen, nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesundheit aller? Weltweit sind schon jetzt Abermillionen Menschen durch die Folgen des Lockdowns vom Hungertod bedroht. Und es trifft vor allem zuerst die Ärmsten der Armen, in Indien und anderswo. Sind die uns egal, nur weil wir Angst vor einem Virus haben, das selbst im allerschlimmsten Fall vielleicht das Leben von 30000 Deutschen gefährdet, also ca. 0,03 % unserer Bevölkerung? Das ist schlimm, aber letztlich muss man auch Relationen sehen. Jetzt auf Schweden herumzuhacken, ist zumindest verfrüht. Vielleicht ist das der einzige realistische Weg, der uns bleiben wird.

Am 05. Juni 2020 um 09:09 von Helga Buensel

>> In 2 Jahren, wenn wir endlich einen vernünftigen Impfstoff mit wenigen Nebenwirkungen haben<<

Nur so als Hinweis: In Finnland, Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Luxemburg, Österreich, Schweden und der Schweiz gibt es derzeit keine Impfpflicht für Menschen.

Sobald der Sensemann in der eigenen Tür steht

verfliegt die lockere Stimmung fast ausnahmslos.

Fakten verwirren nur

Das wird die Westentaschen-Freiheitskämpfer und Lockerungs-Fanatiker weiterhin nicht davon abhalten, Schweden als leuchtendes Beispiel zu verklären - die werde sich doch nicht mit Fakten verwirren lassen...

..deswegen sind Schweden als

..deswegen sind Schweden als Touristen im übrigen Europa nunmehr unwillkommen...

@ablehnervonallem, 9:17

Es ist nicht mehr zu ertragen, wie teilweise in den ÖR berichtet wird, nur weil es dem Mainstream in den Kram passen soll. Nur weil einige gegen Rassismus demonstrieren, macht die Tagesschau Meinungen gegen die schwedische Corona Vorgehensweise aus.

Der einzige, der diesen Zusammenhang herstellt, sind Sie. Wer ist denn diesmal der "Mainstream", dem alles angepasst wird? Ist das der selbe, der hier schon immer die Wahrheit unterdrückt?

rer Truman Welt

Dieser Artikel erscheint mir etwas wirr und spekulativ weil ohne unterlegte Fakten.
Den Demonstranten gefiel die Auflösung der Demo weniger, aber sie verstießen gegen die vorgegebene Anordnung (?). Dann war ihnen wohl diese Verordnung noch zu streng oder was?
Der Widerstand der Bevölkerung wächst, aber wo gegen - gegen zu strenge oder zu lasche Einschränkungen?
Dann wird plötzlich über zu viele Tote palavert. Und dann übt der Chefepidemiologe Selbstkritik. Dazu dann keinerlei Zahlen oder harte Fakten.
Alles in allem ist mir dieser Artikel zu tendenziös.

Ad 1: In Deutschland werden regelmäßig Umfragen gemacht und alle zeigen immer wieder das gleiche Ergebnis: Die Bürger sind mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung sehr zufrieden. Auch international erfährt unser Land sehr viel Anerkennung (es belegt im internationalen Ranking Platz 2, USA auf Platz 70).
Ad 2: Selbstkritik schadet nie. Gravierende Fehler der Bundesregierung in der Corona-Krise kann ich jedoch nicht erkennen. Kanzlerin Merkel hat die Bürger frühzeitig auf die erforderlichen Schutzmaßnahmen vorbereitet. Sie hat offen und ehrlich auf die Gefahren der Pandemie hingewiesen, vor allem hat sie auf den Rat von Experten gehört.
Ich jedenfalls bin froh, in Deutschland zu leben, während andere Ländern wie Schweden allzu sehr mit dem Virus "experimentiert" haben. Dies rächt sich nun.

@ablehnervonallem

"Schweden Bashing in den ÖR Medien. Ohne konkrete Beweise wird Schweden an den Pranger gestellt."

Ich denke, in ein paar Monaten liegen genügend Fakten vor, um zu beurteilen, ob wir uns einen weiteren Lockdown leisten können. Vergangene Grippewellen mit ähnlich vielen Opfern gingen ohne große Aufregung vorbei. Hätten wir damals solche Lockdowns durchgeführt, wir wären schon lange am Ende. Wir hätten ganz sicher kein Geld mehr für ein funktionierendes Gesundheitssystem und hätten nicht nur wegen Corona extreme Opferzahlen. Wenn wir nicht lernen, diese Viren zu akzeptieren, werden wir sozial und wirtschaftlich untergehen. Zu glauben wir könnten sie besiegen ist naiv.

Ich habe größten Respekt vor den Schweden. Die Maßnahmen sind immer Abwägungssache. Sie haben sich für Ihren Weg entschieden. Wir werden sehen was besser für die Menschen ist. Dieses Schweden-Bashing ist aber auf jeden Fall, gelinde gesagt, unangebracht.

09:17, ablehnervonallem

>>Schweden Bashing in den ÖR Medien. Ohne konkrete Beweise wird Schweden an den Pranger gestellt. Es ist nicht mehr zu ertragen, wie teilweise in den ÖR berichtet wird, nur weil es dem Mainstream in den Kram passen soll.<<

Ja, das mit den ÖR, dem Mainstream und dem Bashing. Seltsamerweise sehe ich aber gar keinen Pranger, an den Schweden gestellt würde.

>>Nur weil einige gegen Rassismus demonstrieren, macht die Tagesschau Meinungen gegen die schwedische Corona Vorgehensweise aus.<<

Diesen Zusammenhang erkenne ich nicht.

>>Auch in Schweden gibt es Regeln an die sich die Bevölkerung halten muss<<

Nennt sich "Gesetze". Oder wovon reden Sie?

Es wird in diesem und dem

Es wird in diesem und dem nächsten Jahr keine Impfung geben.
Es sei denn die Impfstoffe werden nicht getestet.
Wenn das Virus mutiert fängt eh alles von vorne an...
und noch ein Jahr mit Lockdown und ohne Schule werden auch wir Teutonen nicht durchhalten.

Von den Schweden und ihren Fehlern lernen und die eigenen Fehler zugeben.
Wahrheit ist der Weg und nicht die Lügenmärchen die jetzt verbreitet werden.

Wo bleibt denn die Zahl der wirklich infizierten?
Warum sind nicht alle Schweden schon tot wie im März von Regierung und Medien vorhergesagt?

Liebe Grüße und bleiben Sie gesund!

um 09:18 von Kessl

Es kann in Ländern, in denen die Versorgungslage vergleichbar ist, keine Unterschiede im Verhältnis Infizierte zu Todesfälle geben. In ganz West- und Nordeuropa ist dieses Verhältnis ungefähr gleich.

Wenn man dazu andere Zahlen findet, dann liegt das daran, dass einer der beiden Werte (oder auch beide) falsch ermittelt worden ist.

Schweden steht nicht gut da. Die Zahl der Todesfälle pro Million Einwohner ist jetzt schon viermal so hoch wie in Deutschland, Tendenz steigend. Und die Wirtschaft wird deutlich mehr Schaden nehmen als bei uns, einfach weil die jetzt alles noch vor sich haben, was wir in den letzten drei Monaten durchgemacht haben.

Dass in Schweden (und Großbritannien) immer noch dieselben Regierungen im Amt sind wie im März, ist schlicht unbegreiflich. Wie bockige Kinder haben sie sich geweigert, das zu tun, was überall sonst als beste Maßnahme anerkannt war.

Mit furchtbaren Konsequenzen.
_

Glaube keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast!

Seit Beginn der COVID-Zeit bedienen sie alle sich Statistiken die nicht belastbar sind. Was vollkommen bei Ihren Pro COVID Maßnahmen in big D vernachlässigt wird zudem sind die so oft genannten Collateralschäden.
Wieviel in D sind gestorben wegen fehlender Medizinischer Versorgung. Viele Patienten wurden von März bis heuer von Krankenhäusern abgewiesen. In meinem Umfeld sind alleine 3. gestorben weil Krankenhäuser die Aufnahmen verweigerten.
2) Vereinsamung
3)Misshandlungen
4)Selbstmordrate
5)Existenzielle Ängste die zu Selbstmord und Krankheiten führen etc.
All dies wird von Ihnen nicht wahrgenommen und ignoriert.

Zudem wer garantiert das der Virus sich nicht verändert und auf den Impfstoff wartet?
Wussten Sie das normal die Entwicklung des Impfstoffs 8-10 Jahre benötigt und dies nicht ohne Grund. Ich habe den Eindruck das in D 98% der Menschen aktuell Brain afk sind.

gerade gestern, DeutschlandTrend

um 09:13 von aeroliner
Achtung, einseitige Berichterstattung
1. Warum werden keine Umfragen in Deutschland gemacht? Ich glaube, die Zustimmung der Bevölkerung bei uns schwindet genauso Woche zu Woche. Welche Wertigkeit hat also diese Aussage?... Fazit: Falsches Bild vermittelt, aufkosten unserer Zwangsbeiträge...

Gerade gestern gab es neuste Umfragen im DeutschlandTrend. Also erstmal recherchieren, dann meckern.

08:49 von Orfee Ihr Vergleich Schweden - Japan

Sie können Schweden in keinster Weise mit Japan vergleichen. Zum einen hat allein die Metropolregion Tokio - Yokohama mit 38 Millionen nahezu 4 mal soviele Einwohner wie ganz Schweden, die Bevölkerungsdicht ist also ungleich höher.

Dann kommen kulturell und soziologisch einige deutliche Unterschiede hinzu, die stark beeinflussen WIE der / die durchschnittliche Japaner*in mit dieser Krise umgehen.

Während bei uns im Westen Individualität und Selbstverwirklichung ganz oben auf jeder Prioritätenliste stehen, ist dies in Japan doch deutlich anders.

Das zeigt sich - gerade in Zeiten von Corona - unter anderem AUCH darin, dass Abstandsregeln und eine Maskenpflicht in Japan ganz anders von der Bevölkerung aufgenommen und auch beachtet werden.

Man kann das schlecht nachvollziehen, wenn man die Geschichte und gesellschaftliche Entwicklung Japans nicht kennt, allerdings haben auch andere Kommentatoren hier bereits darauf hingewiesen, dass ein Vergleich so hier nicht greifen kann.

@Schutsch, 09:22 Uhr - Verharmlosung ist unangebracht

Sie haben wohl nicht die schlimmen Bilder aus Italien, den USA, Frankreich und anderen Ländern in Erinnerung...? Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass Sie vor diesem Hintergrund von einer "harmlosen Corona-Grippe" sprechen können und davon, dass wir "den Virologen auf den Leim gehen sollten". Sie sollten ein Stück weit dankbar sein, dass Deutschland die Corona-Pandemie vergleichsweise glimpflich überstanden hat.
Dies war keine schicksalhafte Fügung, sondern der Disziplin und Einsicht der Bürger soweit der klaren Ansagen der Politik zu verdanken. Verharmlosung, wie sie aus Ihren Worten deutlich wird, hat in Ländern wie USA und Brasilien zu verheerenden Zuständen geführt.

@ 09:13 aeroliner

1. Es gibt zig Umfragen in Deutschland. Nehmen Sie das nicht wahr?
2. Es ist nichts verwerflich daran, selbstkritisch zu sein; Sie sollten es mal probieren in Bezug auf Ihr überzogen einseitiges Bonmot "Zwangsbeiträge": unser öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist substantiell für unsere Demokratie, gerade mit Blick in unsere Geschichte der Gleichschaltung. Vielleicht differenzieren Sie doch mal stärker: wenn es Berichte gibt, die Ihnen nicht 100% gefallen, ist das kein Beleg für Zwang, sondern für Diversität. Mir gefällt längst nicht alles, was ich lese, aber es hilft mir bei der Bildung meiner Meinung, Haltung und Position.

Die armen bedauernswerten Schweden

und Weissrussen. Da sterben sie wie die Fliegen. Bald wird dort ein jeder jemanden kennen, der an dem Virus verstorben ist. In Deutschland dagegen ist aufgrund der kompetenten Regierung schon wieder fast alles wie zuvor. Vor allem brummt die Wirtschaft wieder auf vollen Touren, abzulesen am Aktienindex DAX der schon wieder nahe seinem Allzeithoch von vor dem Virenausbruch ist, denn das ist ja bekanntlich der beste Indikator für die wirtschaftlichen Ausssichten. Die ganzen verabschiedeten Finanzhilfen für die Wirtschaft sind also überhaupt nicht nötig gewesen, da sich die Wirtschaft in einer absolut robusten Verfassung befindet. Die Firmen, wie auch der Staat, haben nähmlich in den zurück liegenden Jahren ganz erhebliche Rücklagen gebildet die auch einem langen Auftragseinbruch standhalten.

@Kritiki 9.25

Zum einen bin ich nach wie vor der Meinung, dass die Todesfäll, die hätten vermieden können werden, sehr wohl höher zu veranschlagen sind als wirtschaftliche Aspekte. Nach dem 2. Weltkrieg konnten die europäischen Wirtschaften sich erholen, zum Teil recht schnell. Die Kriegstoten waren und blieben tot.
Und dass Schweden ein hoch riskantes und zu vielen Todesfällen führendes Programm gefahren ist, war leicht vorauszusehen und hat sich bereits früh bestätigt. Der von Ihnen beschriebene "Ätsch-Effekt" lag wohl eher auf der schwedischen Seite: "Seht her, wir können in Kneipen sitzen."

Panikmache und Demokratie?

Wie passt eine Panikmache zusammen mit Demokratie, die von Mehrheitsentscheidungen einer informierten Wählerschaft ausgeht?

Warum werden die Infiziertenzahlen immer nur addiert? Die meisten sind doch gar nicht mehr infiziert sondern inzwischen genesen.

Warum werden die Toten immer nur addiert? Interessant ist doch eher, wie viele täglich gestorben sind, diese Woche letzte Woche oder vor einem Monat.

Im ersten Falle steigen die Zahlen immer nur an, im zweiten Falle sieht jeder, dass die Zahlen drastisch gesunken sind.

Wann wurde eigentlich das Paradigma von 'Flaten the Curve' geändert in 'Null-Neuinfektionen'?

Die Kurve ist nicht nur flat sondern total eingebrochen und geht gegen Null.

Von Seiten der Politik und der Medien wird, meiner Meinung nach, versucht, die Angst und Panik aufrecht zu erhalten.

Am 05. Juni 2020 um 09:30 von SchleswigHolsteiner

" Wer ins Krankenhaus geht, handelt fahrlässig. ca 15.000 Tote im Jahr durch Behandlungsfehler. Wer raucht, gefährdet sich und andere. ca. 100.000 Tote pro Jahr durchs Rauchen... wer Alkohol trinkt... usw "

Das alles hat aber nichts mit Schweden zu tun, man muss sich nicht unbedingt noch zusätzlicher Gefahr aussetzen, und sich ein Land für den Urlaub aussuchen, wo man sich infizieren kann.
Machen ja die Nachbarländer nicht aus Spaß.
Schweden hat seinen Weg gewählt, muss also auch damit leben, Deutschland hat einige Landkreise wo es Null ist, und man Urlaub machen kann.

09:09 Helga Bruensel

>>Und ich wünsche mir von manchen, daß sie dann abrechnen, wenn es Zeit dafür ist. In 2 Jahren, wenn wir endlich einen vernünftigen Impfstoff mit wenigen Nebenwirkungen haben, werden wir abrechnen können und zu einem objektiven Ergebnis kommen. Alles andere ist, und das ist jedem vernünftigen Menschen klar, absoluter Blödsinn.<<

Also leben ohne Vorsichtsmaßnahmen bis ein Impfstoff da ist, habe ich Sie richtig verstanden?
Ich glaube, dass das der falsche Weg ist, ist wohl eher jedem vernünftigen Menschenverstand klarer. Das belegen ja auch die Statistiken aus DeutschlandTrend und Politbarometer immer wieder.

Antwort auf den Kommentar

>>Luxemburgs Außenminister Asselborn sagt mit Recht: das Virus wird von Mensch zu Mensch weitergeben, nicht von Land zu Land.<<
Luxemburg ist ja wirklich ein echtes Vorbild in Europa!
Das Großherzogtum mag zwar einer der Zwergstaaten sein, aber immer wird nur positiv berichtet. Bei Corona liegt der Außenminister richtig, aber in Luxemburg gibt es bei der recht übersichtlich kleinen Bevölkerung auch nicht so viele Menschen zu schützen.
Auch Briefkastenfirmen besuchen gerne immer wieder das Großherzogtum und die Konvergenzkriterien für den Euro aus dem EU-Stabilitätspakt des Vertrags von Amsterdam hat auch Luxemburg als einziges Land erfüllt, als alle anderen Länder im Jahre 2003 den Pakt für nichtig erklären wollten.

09:13 von aeroliner

ZITAT: "Achtung, einseitige Berichterstattung
1. Warum werden keine Umfragen in Deutschland gemacht?"
ZITAT ENDE

Ich weiß ja nicht, in welchen Medien Sie sich sonst noch so informieren, aber Ihre Aussage diesbezüglich kann man so kaum stehen lassen.

Gerade auch die Tagesschau veröffentlichte u.a. im Deutschlandtrend Umfrageergebnisse, darunter in den letzten Wochen auch vermehrt zu Themen rund um Corona.

U.a. auch, wie zufrieden "die Deutschen" z.B. mit der Reaktion und dem Krisenmanagement der BR auf die Pandemie sind etc.

E scheint also eher so zu sein, dass Sie nur selektive Information zu erreichen scheinen. Das bedeutet aber tatsächlich nicht, dass diese Informationen nicht doch vorhanden und auch öffentlich zugänglich sind.

09:13 von aeroliner

"Warum werden keine Umfragen in Deutschland gemacht?"

Ich empfehle einen Blick in den aktuellen ARD Deutschlandtrend.

"Ich glaube, die Zustimmung der Bevölkerung bei uns schwindet genauso Woche zu Woche. "

Auf welchen Zahlen gründet Ihr Glaube?

"Es ist nicht´s verwerflich daran selbstkritisch zu sein? Wenn unsere Politiker ehrlich wäre, würden sie auch zugeben, dass sie Fehler gemacht haben, und Dinge verbessern müssen."

Das tun "unsere Politiker" täglich, indem sie zusammen mit ihren Beraterstäben die Lage täglich neu bewerten und ihren Kurs öffentlich korrigieren

"Warum werden die sinkenden todeszahlen nicht behandelt. Die ohne shutdown entstanden sind?"

Sinkende Todeszahlen waren zeitweise sogar tägliches Thema in der Tagesschau.

"Fazit: Falsches Bild vermittelt, aufkosten unserer Zwangsbeiträge..."

Mit Verlaub: hier liegt kein Informations- sondern ein Wahrnehmungsproblem vor.

@wenigfahrer

"Das ist richtig, nur Japan hat schon lange Masken vorm Gesicht, und eine völlig andere Disziplin der Menschen, als in Europa, oder besonders Deutschland." Am 05. Juni 2020 um 09:26 von wenigfahrer

*

Erstens testet man in Japan weniger, als woanders.

Zweitens schüttelte man dort noch nicht die Hände, sondern verbeugt sich voreinander.
(Diesen Effekt sehen Sie schon innerhalb Deutschlands: die "warmherzigen" körperkontakt-freudige Regionen im Süden und Westen sind wesentlich schwerer von Corona betroffen, als die "kaltherzigen" im Norden und Osten. Auch der Ausbruch in Göttingen ist auf ausgiebiges Gruppenkuscheln innerhalb von Großfamilien zurückzuführen.)

Vergleichbarkeit der Zahlen?

Bevor man sich hier dazu hinreißen lässt, den schwedischen Weg in guter alter deutscher Manier von oben herab in Frage zu stellen, sollte man grundsätzliches klären:

1. Sind die Zahlen überhaupt vergleichbar? Wie wird in Schweden erfasst und wie in Deutschland oder Belgien?

2. Wo sind die Studien, welche ENDLICH belastbare Zahlen liefern über die wirkliche Verbreitung des Virus und damit die tatsächliche Letalität

3. Wo sind die Vergleiche der Krankenversorgungssysteme zum Beispiel zwischen Deutschland und Brasilien oder auch Schweden? Hat sich da mal jemand bemüht? Vielleicht einer der viel zitierten "Gesundheitsökonomen"?

Bevor das nicht geklärt ist, wird jeder "bätschi bätschi" Vergleich immer Unsinn sein.

"Hunderte meist junge Leute waren am Mittwoch auf die Straße gegangen, um nach dem gewaltsamen Tod des Amerikaners George Floyd gegen Rassismus zu protestieren. Das an sich war nicht strittig ..."

Gegen den grassierenden Rassismus zu unternehmen ist sogar absolut notwendig. Entscheidend für deren Erfolg ist allerdings die Wahl der richtigen Mittel - und das setzt die Berücksichtigung aller legitimen Interessen voraus:
"... wohl aber die Tatsache, dass gegen das Verbot von Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmern verstoßen wurde. Das kam bei vielen Corona-besorgten Schweden nicht besonders gut an"

Denn solche möglichen Folgen der eigenen Aktionen dürfen von niemandem in Kauf genommen werden, weil man einen zu einseitigen Blick auf die Dinge hat. Und somit riskiert, letztendlich die Interessen aller - auch die eigenen - konterzukarieren: "Eine Bombe, die in drei Wochen explodieren könne" hat ein schwedischer Facharzt für Infektionskrankheiten diese Demonstration in Stockholm genannt".

Menschenverstand

Vielen Dank für Ihren Beitrag! Wichtig zu erwähnen ist auch, daß wir bisher über die Übersterblichkeiten, weder in Schweden noch in Deutschland, belastbare Zahlen haben. Die Zahlen aus der Tagesschau sind einem Wisssenschaftler unwürdig, und das RKI sollte den Lothar entlassen. Seriös wäre gewesen, in allen Bundesländern, per Zufallsprinzip mit einer Anzahl von Menschen, größer Tausend, durch alle Schichten zu testen. Dann hätten wir eine Statistik, die etwas mehr wäre als nur Vermutungen anzustellen! Was unsere Regierung anstellt, ist reine Ideologie. Andere Meinungen sind unerwünscht, aber mit dem Finger auf China zeigen. Uns wird, mit unseren Schuldenbergen,das Lachen noch vergehen.

Schweden ist einen anderen

Schweden ist einen anderen Weg gegangen, was überhaupt nicht zu beanstanden ist, denn es geht uns nichts an ! In Deutschland wurde anfangs auf Corona kaum reagiert, dann jedoch shutdown angeordnet. Dies hat der Wirtschaft enorm geschadet und die zukünftigen Schäden sind nicht abzusehen. Hätte es denn überhaupt anders sein können ? Wenn ein international mit seiner Wirtschaft so stark verflochtenes Land wie Deutschland einfach weiter im- und exportiert hätte, wären die Lieferketten auch innerhalb weniger Tage abgebrochen und die Abnehmer unserer Produkte hätten ebenso von Käufen Abstand genommen. So wäre auch unsere Wirtschaft - auch ohne shutdown - stark beeinträchtigt worden. Nun "isses schon mal so" und nicht nur bei uns. Es wird einige Zeit dauern, bis überall wieder Normalität einkehrt. Ob die Reaktion auf Corona weltweit mehr Schaden als Nutzen brachte, wird die Zukunft erweisen. Die nächste Pandemie wird wohl wie einstmals üblich gehandhabt werden.

Informationen sind die Kontrolle

Ich bin sicher, in jedem Land gibt es sowohl die Besorgten um die Gesundheit als auch die Besorgten um die Freiheitsrechte. Man wähle sich einen Bericht, forme die Schlagzeile und male weiter an dem Bild, dass wir in Deutschland fleissig die Maßnahmen einhalten. Dazu passt auch, dass auch hierzulande die Berichterstattung über den Verbreitungsgrad zu Wünschen übrig lässt. ARD meldet zB 400, 500 Infizierte pro Tag und die Statistiken von John Hopkins und RKI passen einfach (seit Tagen!) nicht dazu. Egal woran es liegt, es verschwimmt die Klarheit, was nun eigentlich ist mit dem Trend.

Erkenntnis

"Es wäre gut, wenn man genauer wüsste, was man noch hätte schließen sollen, um die Ausbreitung effektiver zu verhindern."

Lt. frühere Berichterstattung soll Schwedens Chefvirologe auch gesagt haben, der richtige Weg werde wohl irgendwo zwischen dem schwedischen und dem andere Länder (wie z.B. Deutschland) gelegen haben.

Ja, dem ist so. Auch wir kommen zu derselben Erkenntnis - allerdings über den Weg der extremen Vorsicht, ohne Menschenleben gefährdet zu haben. Jetzt könnte man sich auf die Schulter klopfen. Aber diese Erkenntnis hätten wir nicht, wenn nicht andere (darunter Schweden) einen riskanteren Weg eingeschlagen hätten.

Die Erkenntnis hat ihren Preis. Hier sind es leider Menschenleben. Man muss sich fragen, ob der Preis nicht zu hoch war und wir doch lieber auf diese Erkenntnis hätten verzichten müssen.

Für mich war die Erkenntnis den Preis nicht wert. Das scheint auch unsere Regierung sehr früh begriffen zu haben. Vielleicht sind die Schulterklopfer doch angebracht...

Interessant finde ich, wer

Interessant finde ich, wer hier die Vorgehensweise der links-grünen schwedischen Regierung verteidigt. Erstaunlich.
Fakt ist doch, dass die Zahlen für Schweden schlecht sind. Während in den meisten Ländern Europas deutliche Verbesserungen erzielt wurden, steigt die Anzahl der Neuinfektionen immer noch, in den letzten Tagen sogar noch schneller als bisher.

09:48 von Monalisa

"Dieses Schweden-Bashing ist aber auf jeden Fall, gelinde gesagt, unangebracht."

,.,.,.

Vor allen Dingen, weil gar keins stattfand.

Am 05. Juni 2020 um 09:22 von schutsch

>>Am Jahresende werden sich unsere Regierungen erklären müssen, wegen zu geringer Übersterblichkeiten und Steuergeldverschwendung.<<

Das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt zur Zeit bei 82 Jahren. Das "normale" Durchschnittsalter bei Männern liegt 79,4. Natürlich zählt jedes Leben, aber ich kann zur Zeit keine Abweichungen von dem üblichen Jahresverlauf von ca 1 Mio Gestorbenen pro Jahr in Deutschland erkennen. (ca 2600 Menschen pro Tag)

Oberflächlich und dadurch destruktiv

Für mich ist es unverständlich, wie es ein so gehaltloser Artikel ohne jeden aufklärerischen Wert auf die Startseite (oder auf irgendeine Seite) von tagesschau.de schafft!

@andererseits

"Japan hat eine klare Cluster-Strategie: wenn eine infizierter Mensch entdeckt wird, werden sofort die Kontakte des Betroffenen analysiert; so wird jeder Infektions-Cluster auf seinen Ursprung hin verfolgt, sämtliche Personen darin werden als infiziert betrachtet und sofort isoliert ohne abzuwarten, ob ein Test eine Infektion bestätigt. Wussten Sie das?"

Weißrussland hat auch kein Lockdown und hat nur 146 Todesfälle. Hat auch keine Cluster-Strategie. Die Leute dort sind auch nicht disziplinierter oder sowas. Ist auch nicht asiatisch und alle anderen Ausreden in der Diskussionsrunde.

Gibt es irgendwo einen Vergleich zwischen...

den schwedischen und den deutschen Gesundheitssystem - so ganz ohne Corona?

Ich habe gelesen, dass in Schweden es gar nicht so einfach ist zu einem Facharzt zu kommen und dass Krankenschwestern am Telefon Diagnosen stellen und entscheiden dürfen, dass ein Patient nicht zu Arzt kommen muss.

Wenn das so stimmt, dann ist der Vergleich mit anderen Ländern auch egal. Der Vergleich Schweden vor Corona und Schweden mit Corona wäre sinnvoller.

Hetze

Als Schwede muss ich einfach, trotz meiner mangelnden Grammatikkenntnisse, etwas sagen:
A: Hat Schweden alles richtig gemacht - Nein.
B: Ist eine Tragödie das viele ältere Menschen in Schweden gestorben sind - Ohne Zweifel.
C: Könnte man sehr viel schlechtes über die schwedische Regierung sagen. Natürlich.

ABER: seit MONATEN lese ich in deutschen Medien und höre von Freunden in Deutschland, dass es lebensgefährlich ist in Schweden zu wohnen, dass die Schweden fahrlässige Idioten sind usw. Ein bisschen mehr "Nuance" , hätte die deutsche Berichterstattung nicht geschadet, "Besserwisserei" und "Schadenfreude" sind deutsche Wörter, die auch in Schweden benutzt werden. Passt, irgendwie.

Ihr Vergleich hinkt

Warum vergleichen Sie mit Frankreich? Natürlich gibt es Länder, bei denen die Sterblichkeit höher ist, traurigstes Beispiel ist Belgien, gefolgt von England. Aber verglichen mit Deutschland ist die Sterblichkeit in Schweden 4,5 Mal höher. Schweden liegt also im oberen Drittel, genau an fünfter Stelle.
Belgien 83T/100t Einwohner
England 71T/100t Einwohner
Spanien 58T/100t Einwohner
Italien 56T/100t Einwohner
Schweden 45T/100t Einwohner
Das war der Stand vom 03.06.20 !

@Monalisa 9.48

Dass bislang in Deutschnad nicht mehr tote zu beklagen sind als bei "vergangenen Grippewellen mit ähnlich vielen Opfern" ist ja aber nur dem Lockdown zu verdanken. Hätte es ihn nicht gegeben sähe es in Deutschland auf den Friedhöfen so aus wie in Italien, Spanien und New York.
Ich nehme an, dass für Sie heißt "die Viren zu akzeptieren", dass Sie im Falle einer Erkrankung mit schwerem Verlauf (die ich Ihnen keineswegs wünsche) auf einen Platz in der Intensivmedizin verzichten?
Und: der Hinweis darauf, dass es in Schweden relativ zur Bevölkerungszahl viermal so viele Todesfälle gibt wie bei uns, dürfte kaum ein "Schweden-Bashing" sein, oder?

09:13 aeroliner

>>1. Warum werden keine Umfragen in Deutschland gemacht? Ich glaube, die Zustimmung der Bevölkerung bei uns schwindet genauso Woche zu Woche. Welche Wertigkeit hat also diese Aussage?<<

In Deutschland werden regelmäßig Umfragen gemacht, Sie scheinen einfach nur schlecht informiert. (Um detaillierte Umfragen z.B. auf DeutschlandTrend oder Politbarometer).

>>2. Es ist nicht´s verwerflich daran selbstkritisch zu sein? Wenn unsere Politiker ehrlich wäre, würden sie auch zugeben<<

Auch das ist bereits geschehen. Gesundheitsminister Spahn hat bereits öffentlich Versäumnisse und Fehler eingeräumt.
Hier wurde nichts falsch vermittelt. Sie sind nur nicht richtig informiert.

@ 08:49 von Orfee

Lach... netter Versuch!
Die Epidemie gewohnten AsiatInnen tragen sowieso alle Mundschutz... Oder wo war nochmals SARS1, MERS, H5N1...

Am 05. Juni 2020 um 09:48 von fathaland slim

>>Ja, das mit den ÖR, dem Mainstream und dem Bashing. Seltsamerweise sehe ich aber gar keinen Pranger, an den Schweden gestellt würde. <<

Sie geben gerade einen Kommentar vor einem ab.

Hört auf, Schweden bestrafen zu wollen...

... weil sie den Corona-Schwachsinn zurecht nicht mitgemacht haben.
Da will man eine ganz tolle EU und macht aber jeden fertig, der normal handelt.
So wird das nie funktionieren, es wäre besser, wenn sich alle an Schweden ein Beispiel nehmen.

09:49, Sven Hagel

>>Es wird in diesem und dem nächsten Jahr keine Impfung geben.
Es sei denn die Impfstoffe werden nicht getestet.<<

Wer sagt Ihnen das? Ihre Glaskugel?

>>Wenn das Virus mutiert fängt eh alles von vorne an...<<

Ein klassisches Beispiel dafür, daß ein Begriff aus der Wissenschaft unverstanden verwendet wird. Der Virus ist bereits -zig mal mutiert, so wie das Viren generell tun. Und nicht nur Viren mutieren. In Ihrem und meinem Körper beispielsweise finden täglich tausende Mutationen statt. Unbemerkt und fast immer folgenlos.

>>Wahrheit ist der Weg und nicht die Lügenmärchen die jetzt verbreitet werden.

Wo bleibt denn die Zahl der wirklich infizierten?<<

Dazu müsste man 100% der Bevölkerung testen.

>>Warum sind nicht alle Schweden schon tot wie im März von Regierung und Medien vorhergesagt?<<

Derjenige, der hier Lügenmärchen verbreitet, das scheinen Sie zu sein. Oder welche Regierung und welche Medien haben das vorhergesagt, was Sie behaupten?

Am 05. Juni 2020 um 09:59 von wenigfahrer

>>Das alles hat aber nichts mit Schweden zu tun, man muss sich nicht unbedingt noch zusätzlicher Gefahr aussetzen, und sich ein Land für den Urlaub aussuchen, wo man sich infizieren kann.<<

Ich halte die Gefahr, gesundheitlichen Schaden zu nehmen, in Schweden für viel geringer , als z.B. auf Mallorca.

Irrational

Das Verhalten der Menschen in Sachen Corona gründet vorwiegend auf irrationaler Angst. Weltweit ist die Gefahr für gesunde Menschen gleich Null oder nicht schlimmer als bei jeder anderen Grippe.
Deutlich gefährdet sind Kranke. Dazu zählen natürlich auch Kranke alte Menschen. Die sollten selbstverständlich besonders geschützt sein und werden. Was aber, durch die fanatische Focusierung auf ALLE sind gefährdet, in Deutschland und auch in anderen Ländern, nicht geschehen ist, weshalb auch mehr als die Hälfte aller Toten in Deutschland, nach Zahlen des RKI, in Pflegeeinrichtungen gezählt werden. Der Focus auf Alle zu richten war und ist mehr als ein grober Fehler in der Wahrnehmung.

@Monalisa, 08:49

"Am Schluss wird abgerechnet."

Wenn Sie sich dabei nur nicht verrechnen... Es geht immerhin um Menschenleben, die Sie da auf Ihrer payroll führen!

@ 09:18 von Kessl

Lach... dann müssten Sie auch die Zahl der Tests pro Einwohner und Untersuchung Verstorbener einbeziehen...
So sind Ihre Aussagen nur beliebige Halbwahrheiten...

ich denke man kann es machen wie man will

"der Bürger" - zumindest eine Teil davon
ist immer unzufrieden
hierzulande ist auch nicht jeder für den Mittelweg, hält sich an die Vorgaben
warum soll das in Schweden anders sein ?
und Argumenten zugänglich
10 x so viele Tote wie im absolut vergleichbaren Nachbarland Norwegen
trotzdem das als Erfolg anpreisen hier in den Threads
man ist erstaunt !

@09:22 von schutsch

"ein anderer Umgang mit der vermutlich doch harmlosen Corona-Grippe"

interessanterweise hält keine Regierung der Welt die "Corona-Grippe" (wie Sie das nennen) für harmlos (die keine Grippe ist, weil nicht vom Influenza-Virus verursacht, aber das nur nebenbei).
Herr Johnson in GB ist "die Sache anders angegangen" (wie Sie fordern) und inzwischen kräftig zurück gerudert, Herr Trump nimmt aus Angst vor Corona Malariamedikamente zu sich und nahezu jedes Land hatte seinen Shut Down.

"Am Jahresende werden sich unsere Regierungen erklären müssen, wegen zu geringer Übersterblichkeiten und Steuergeldverschwendung."

"Unsrere Regierung" kann mit Blick auf andere Länder darauf verweisen, dass die Maßnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden zu einem glimpflichen Verlauf der Pandemie geführt haben, mit vergleichsweise wenigen Toten. Mal sehen, ob Sie zum Jahresende eine Mehrheit im Land davon überzeugen können, das dafür ausgegeben Geld sei Verschwendung gewesen. Derzeit sieht es nicht danach aus

09:57, SUV-Proll

>>Von Seiten der Politik und der Medien wird, meiner Meinung nach, versucht, die Angst und Panik aufrecht zu erhalten.<<

Und was ist Ihrer Meinung nach der Grund dafür, daß "Politik und Medien", die Sie offensichtlich als monolithischen, verschworenen Block wahrnehmen, dies Ihrer Meinung nach tun?

08:49 von Orfee

«SWE ist ja nicht das einzige Land mit dem Sonderweg. JAP tut es genauso und sie haben viel wenigere Tote also ist sogar ein besseres Beispiel für den Sonderweg. Da hadert Niemand und übt auch keine Selbstkritik aus, sondern sie bleiben auf Kurs.»

Corona-Weg in JAP ist signifikant anders als in SWE.
Sehr, sehr deutlich.

Schulen in JAP seit dem 28.02. geschlossen. Wenige Ausnahmen in (sehr abgelegenen) Regionen mit Corona = Quasi-Null.
JAP war das 1. Land weltweit, das Schulen schloss.

Exorbitant hohes Augenmerk in JAP waren von Anfang an "Hotspots".
Umgang mit Lage auf der "Diamond Princes" (Anfang Febr.) war wenig gut … bis mau. Kritik daran war laut. 1. Hotspot im Land war die Insel "Hokkaidō". War vom 28.02. bis 10.04. vom Rest des Landes abgeriegelt. Simpel … weil Insel. Gleiches galt zeitweise für andere Präfekturen.

Kontakt-Beschränkung ist in JAP gesetzl. gar nicht mögl.
Mundschutz-Tragen "is' normal".

Warum "hadern" bei ± 7 COR-Toten / 1 Mio. Einw.?
In SWE sind ± 450 !

@ 09:57 von SUV-Proll

Die von Ihnen vermissten Zahlen gehen durch alle Medien! Weit und breit keine Panikmache sondern Ergebnis guter verantwortungsvoller Politik! Vielen Dank an die Bundesregierung und besonders Frau Merkel!
Bin ich froh, dass Ihre Partei nichts zu sagen hat...

@schutsch

Obwohl Sie vermutlich mit Fakten nichts anfangen können, hier trotzdem ein Versuch:
Für die Letalität ist 0,5 % aller Infizierten (einschließlich der nicht diagnostizierten) ein guter Schätzwert bei nicht vorhandener Überlastung des Gesundheitssystems.
Für die Herdenimmunität sind ca. 70 % ein eher niedriger Schätzwert.
Rechnung:
70 % von 80 Millionen Deutschen sind 56 Millionen.
0,5 % von 56 Millionen sind 280.000 Tote in Deutschland und diese Zahl würde sich noch erhöhen, da das Gesundheitssystem ohne einschränkende Maßnahmen sehr schnell überlastet wäre!
Quellen der Schätzwerte: Podcasts mit Prof. Drosten im NDR und Prof. Kekulé im MDR

@Illusiontrust

Der nick mit Illusion passt sehr gut.

"Die armen bedauernswerten Schweden
und Weissrussen. Da sterben sie wie die Fliegen. Bald wird dort ein jeder jemanden kennen, der an dem Virus verstorben ist. In Deutschland dagegen ist aufgrund der kompetenten Regierung schon wieder fast alles wie zuvor. "

In Weißrussland sind pro Einwohner 15 Menschen an Coronavirus verstorben und das ohne Lockdown.

Deutschland dagegen mit lockdown 104 Sterbefälle pro Einwohner.
Quelle Statista
Wer ist hier arm oder bedauernswert?

@AUV-Proll 9.57

Ich verstehe Ihren Ansatz nicht; denn gerade werden doch die meisten Maßnahmen allmählich heruntergefahren. Inwieweit "Angst und Panik aufrecht erhalten" werden sollen, sehe ich nicht. Dass das Virus noch nicht verschwunden ist, weiß jeder, und das begründet auch die Notwendigkeit weiterer Vorsicht.
Und: dass man von "Flaten the Curve" zum Ziel der "Null-Neuinfektionen" übergeht, kennen sie sich auch: wenn Sie mit Ihrem SUV 100 fahren, können Sie nicht in der nächsten Sekunde bei Null sein. Sie müssen also erst mal verlangsamen, und dann zum Stehen kommen. Das ist genau dasselbe.

@SUV-Proll, 9:57

Von Seiten der Politik und der Medien wird, meiner Meinung nach, versucht, die Angst und Panik aufrecht zu erhalten.

Ich kann nirgendwo Angst oder gar Panik entdecken, und was nicht da ist, kann man auch nicht versuchen, aufrecht zu erhalten. Die einzige massenhafte Kurzschlussreaktion, die mir in Erinnerung ist, war der Kampf um Klopapier, und da hat sich der Pulverdampf verzogen.
Die Leute sind vorsichtig und handeln mit Bedacht, das ist etwas anderes als panisch, und was sollte daran auszusetzen sein?

Ich sehe kein Schweden-Bashing.
Und auch ich habe seit Monaten den schwedischen Weg kritisiert.

Konstriktive Kritik ist kein Bashing, auch wenn das
'naturwissenschaftlich Ungebildete' glauben wollen.
Das auch zu ihrem faktisch falschen Grippevergleich.

Alle meine Ländervoraussagen was dieses Virus angeht, haben sich bestätigt
(USA, UK, Russland, Brasilien, Schweden)
Bei Schweden ist es nur noch nicht ganz klar, aber es sieht so aus.

Weil der Verzicht auf Lockdown eben ein Spiel mit Toten ist. ( und der noch Kommenden )

09:18 Kessl

Da laufen auch Sie gerne mit Scheuklappen durch die Gegend.
Frankreich mit Schweden zu vergleichen ist der berühmte Äpfel- Birnen- Vergleich.
Wie dicht besiedelt leben die Franzosen und wie dicht die Schweden?

>>Abgerechnet wird am Schluss<<

Für so manch eine/n dann aber leider zu spät.
Deswegen zweifle ich bei diesem Satz immer an jegliche Beziehung zu Mitmenschlichkeit.

Lage in Schweden

Ich war gerade je 4 Wochen in D und danach in SWE und bin jetzt wieder in Estland. Im Prinzip gibt es keinen Unterschied zwischen den drei Laender bezueglich der Empfehlungen an die Bevoelkerung (ausser dass in D Maskenpflicht herrscht und in SWE und EST nicht - und sie dort auch nicht getragen werden). D liegt zwischen EST und SWE bei der relativen Zahl an Toten. Aber in jedem Land werden die Toten unterschedlich gezaehlt. Der Loewenanteil der Toten in SW sind Menschen ueber 75 in Altersheimen. Bei der restlichen Bevoelkerung in SWE ist statistisch signifikant kaum ein Unterschied zu D und EST feststellbar. Das wurde in SWE auch schon lange erkannt und eingestanden, dass schwere Fehler in den Altersheimen gemacht wurden (und zum Teil immer noch gemacht werden). Man arbeitet daran, hat das Problem aber noch nicht im Griff. Man muss dabei bedenken, dass SWE generell extrem buerokratisch und deshalb langsam ist. Das wurde bisher toleriert. Angesichts der Toten aendert sich das nun.

Antwort auf den Kommentar

>>Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!<<
Ja. Dieses Zitat spricht gerade in den Zeiten, in denen jeder sehr schnell sehr viele Nachrichten mit Fake News, Halbwahrheiten und manchmal auch Wahrheiten verbreiten kann, sehr große Bände.
Statistiken nützen nicht grundsätzlich, aber können ganz problemlos wenn sie als Halbwahrheiten verwendet werden zum eigenen Vorteil verwendet werden.
So nützen die Zahlen von Infizierten am Corona-Virus, die an jedem neuen Tag über ein Land gesagt werden, überhaupt nichts, wenn sie nicht gemessen werden an der Gesamtbevölkerungszahl in dem Land und wenn daraus nicht der prozentuale Anteil ermittelt wird.
Es reicht von daher bei weitem nicht aus, wenn bei Schweden nur auf 37 000 Infizierte geschaut wird und nicht auf die Bevölkerungszahl.
Gleiches gilt für jedes Land. Erst dann können Vergleiche zwischen den Ländern gemacht werden.

9:57 von SUV-Proll

"Wie passt eine Panikmache zusammen mit Demokratie, die von Mehrheitsentscheidungen einer informierten Wählerschaft ausgeht?"

Ganz einfach: die Entscheidungen werden von Politikern getroffen, die von der Mehrheit gewählt wurden. Und wenn Sie den aktuellen Deutschlandtrend ansehen, werden Sie erkennen, dass die Mehrheit die getroffenen Entscheidungen auch für richtig hält. Wo also ist das Problem?

"Warum werden die Infiziertenzahlen immer nur addiert? .... Warum werden die Toten immer nur addiert? ..."

Bitte informieren Sie sich vollständig. Mit ein paar Klicks kommen Sie genau an jene Informationen.

"Wann wurde eigentlich das Paradigma von 'Flaten the Curve' geändert in 'Null-Neuinfektionen'?"

Wer hat das wann getan??? Was glauben Sie denn, warum die Entscheindungsträger jetzt schrittweise öffnen?

Corona in S und F

Warum Schweden (S) mit Frankreich (F) vergleichen? Warum nicht mit Deutschland (D) oder Polen (P)?
Dann sieht es nach den aktuellen Daten der John Hopkins University so aus:

Bestätigte Infektionen pro Million Einwohner
S: 4188 D: 2228 P: 659 F: 2829
Todesfälle pro Million Einwohner
S: 456 D: 104 P: 29 F: 434

Die "Zwischenrechnung" zeigt, dass die Schweden bei diesen Corona-Zahlen nicht besser dastehen. Schweden liegt voran.

@ Klausewitz

"..deswegen sind Schweden als Touristen im übrigen Europa nunmehr unwillkommen..." Am 05. Juni 2020 um 09:41 von Klausewitz

*

Wo haben Sie das eigentlich her?

Gibt es Hotels, die aussagen "Hier dürfen keine Schweden übernachten"???

Wer sich hier an die geltenden Regeln hält wird immer willkommen sein.

*

Wer Schweden hier nicht haben will, der glaubt nicht daran, dass Abstand zu halten und Masken zu tragen auch nur den geringsten Schutz bietet.

Wenn das wirksam ist, dann kann man sich bedenkenlos auch mit 100 hoch infektiösen Menschen in einem Raum aufhalten, solange man nur keinem zu nahe kommt.

Rest-Lebenserwartung

um 10:09 von SchleswigHolsteiner
Am 05. Juni 2020 um 09:22 von schutsch
>>Am Jahresende werden sich unsere Regierungen erklären müssen, wegen zu geringer Übersterblichkeiten und Steuergeldverschwendung.<<
Das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt zur Zeit bei 82 Jahren. Das "normale" Durchschnittsalter bei Männern liegt 79,4. Natürlich zählt jedes Leben, aber ich kann zur Zeit keine Abweichungen von dem üblichen Jahresverlauf von ca 1 Mio Gestorbenen pro Jahr in Deutschland erkennen. (ca 2600 Menschen pro Tag)

Das sie da nichts erkennen können liegt ja an ihnen selbst. Die durchschnittliche Rest-Lebenserwartung einer 80-jährigen Person liegt bei 9 Jahren.

Höchst bedenklich !!

wie ich schon um 9:52 schrieb: Diesen Artikel kann man nicht einordnen. Da wird Pillepalle einer Demonstration mit mehr als 50 Jugendlichen genannt, ohne Hintergrund: Was soll mir das sagen? NIX.
---
Also mache ich die Arbeit des TS-Journalisten / -Redakteur.
Schweden hatte 52 Neu-Inf. in 7d pro 100K-Ew. Jeder Landkreis MÜSSTE bei uns da sofort wieder in den Lockdown. D. hatte kurz nach dem Lockdown 46, also in den schlechtesten Zeiten (was zeigt, dass selbst die 50 eine sehr hohe Zahl ist, 15-20 wären bereits eine Alarm-Schwelle!!). Heute haben wir 0,5.
---
So und jetzt noch ein Horror-Beispiel für alle Verschwörungstheoretiker, C-Leugner und Lockerungs-Fanatiker: Brasilien - so geht's ganz ohne: 1.650 neue in 7d pro 100K-EW. 380 Tote pro 100K-EW, D hat 10! Würde man die Lage in Brasilien auf Deutschland projezieren, wir hätten 315.000 Tote. Der Horror !

@ 10:01 von Robert Wypchlo

Keine Ahnung, was Sie zu Ihrem Rundumschlag bewogen hat und was Sie damit eigentlich themenbezogen (Corona-Krise) sagen wollen. Die Aussage Asselborns ist zu 100% korrekt: Das Virus wird von Mensch zu Mensch weitergegeben, nicht von Land zu Land.

Am 05. Juni 2020 um 10:05 von schutsch

>>Seriös wäre gewesen, in allen Bundesländern, per Zufallsprinzip mit einer Anzahl von Menschen, größer Tausend, durch alle Schichten zu testen. Dann hätten wir eine Statistik, die etwas mehr wäre als nur Vermutungen anzustellen! <<

Genau das frage ich mich seit Wochen. Warum wurden keine intensiven und gründlichen Erhebungen gemacht. Meine Kollegen, die aus dem Ausland zurück kamen, wollten sich testen lassen. Es wurde nicht gemacht, sie sollten sich nur freiwillig in Quarantäne begeben. An den Kosten, ca. 60 Euro, kann es ja wohl nicht liegen. Und genügend Tests sind auch vorhanden.

@Quakbüdel 10:06

Es geht uns alle insofern an weil man sehen muss wie andere die Coronakrise meistern und weil hier immer wieder großspurig erzählt wurde wie toll angeblich Schweden alles meistert. Dieser Schwedenhype war totaler Populismus von denen die gegen jede Maßnahme sind und am liebsten jedes Menschenleben für die eigene Freiheit opfern und nur an sich denken

Nationale Brille

Ich finde es fuchtbar, wie sich inzwischen alle daran gewöhnt haben, immer alles durch die nationale Brille zu betrachten. Ich glaube, die Schweden sind nicht anders als wir und der Virus fragt auch nicht nach der Nationalität. Es wird wohl eher so sein, dass sich weltweit bestimmte wissenschaftliche Erkenntnisse durchsetzen und die Verantwortlichen weltweit sich daran orientieren müssen. In manchen Ländern dauert das eben etwas länger, aber die Pandemie dauert ja auch noch etwas länger. Man muss sich nur die Kurven im Iran ansehen, oder in den USA. Oder den aktuellen Ausbruch in Göttingen.

Adeo60

In Ihrer bekannten Gefallsucht (für "Berlin") haben Sie leider ein stark eingeschränktes Blickfeld für die Tatsachen. Umfragen sind auch nicht verläßlich, denn die Befragten sind in ihrer Meinungsbildung auf die Medien angewiesen, die schon lange nicht mehr objektiv sind. Weltweit hat kein "Experte" wirklich belastbare Erkenntnisse über Corona gehabt - und die vier Wochen Zeitvorsprung der Chinesen blieben leider ungenutzt. Wenn Deutschland von Corona nicht so sehr getroffen wurde, ist es wohl kaum das Verdienst der von Ihnen angehimmelten BKin, sondern von bisher unbekannten glücklichen Umständen, die es zu erforschen gilt - denn Corona wird uns noch viele Jahre beschäftigen.

Anscheinend wünschen sich viele, dass Schweden scheitert

Diesen Eindruck habe ich.
Alle paar Tage kommt ein schwedenkritischer Bericht in der Tagesschau.
Jedesmals mit dem Hinweis, der Sonderweg Schwedens stünde vor dem Aus.
Sieht man sich die Statistik an, stehen die Schweden nicht schlecht da.
Den Sonderweg infrage zu stellen, weil in Stockholm Leute gegen die Regeln verstoßen, ist lächerlich. Was kann die Regierung Schwedens dafür, dass ein paar hundert Leute die Regeln brechen?

@09:47 von Adeo60: Versagen der Regierung

Auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hatte die Bundesregierung noch auf die Zuständigkeit der Länder verwiesen.
Achim Kessler später: "Die nationale Pandemieplanung hat im Punkt der Schutzausrüstung schlicht versagt. Weder gibt es klare Zuständigkeiten, noch weiß die Bundesregierung, wie viele Masken und anderes Schutzmaterial wo vorhanden sind"

Die Voraussage, dass es Einschränkungen geben werde, wurde als Verschwörungstheorie abgetan. Die Wirkung von Masken wurde bestritten etc.

@09:01 von Felina2

"Wer jetzt nach Schweden fährt handelt fahrlässig, sagt ein Viertelschwede ;)"

Das ist Unsinn. Dort haben sich zwar auf die Bevölkerung gerechnet bisher 4 mal so viel Leute infiziert aber das individuelle Risiko ist trotzdem marginal. Das eigentliche Problem der Schweden ist, das die Neuinfektionen seit Wochen auf dem selben Level bleiben und sie so das Virus nicht wegbekommen werden.

Am 05. Juni 2020 um 09:57 von SUV-Proll

Zitat: Von Seiten der Politik und der Medien wird, meiner Meinung nach, versucht, die Angst und Panik aufrecht zu erhalten.

Da stellt sich mir ganz spontan eine Frage: Warum sollte das der Fall sein?

Passt, absolut.

Ganz meine Rede. Es ist ein Trauerspiel, was die deutschen Medien an Nuanciertheit und Differenziertheit fehlen lassen. Und was sie damit anrichten.

@Australitis, 10:14 Uhr - Verantwortung statt Leichtsinn

Ganz schön leichtsinnig, wenn Sie von "Corona-Schwachsinn" sprechen. Dieser "Schwachsinn" hat ein furchtbares Gesicht - Massensterben in Krankenhäusern und Pflegeheimen. das Ganze überall dort, wo man glaubte, das Virus auf die leichte Schulter nehmen zu müssen. Ich halte es da dann doch mit einer Politik, die verantwortungsvoll und besonnen handelt. Im übrigen ändert dies nichts daran, dass die EU, insbesondere für uns Deutsche ein Stück Zukunft ist.

Begründen statt Verkünden

Die Diskussion um den besten Weg im Umgang ist CoViD-19 ist hochkomplex und vor allem eines: derzeit noch auf viel Sand, also mässiger Evidenz, gebaut. Es gibt viele Einzelbefunde, aber kein grosses Bild.
Umso mehr muss ein Ländervergleich scheitern.
Solang man nicht in Containment-Szenarien denkt (was bei der Emergenz des Infektionsgeschehens nicht angeraten scheint, vgl. Schrappe et.al.), bleibt anzunehmen, dass die Fläche unter der Kurve gleich bleibt. Am Prävalenzvergleich und der Infection Fatality Rate werden sich die Länder vergleichen lassen müssen. Um nur bei den Gesundheitsfolgen zu bleiben. Und die Rettung "Impfung" ist eine eigene Diskussion wert.

Was aber jetzt schon klar ist: dass Diskussion und Kommunikation von Massnahmen entscheidend sind. Und in deisem Sinne vermisse ich in diesem Artikel die Trennung von Berichterstattung und Kommentar, er scheint mir zu suggestiv und tendenziös.

Und ja: mir ist Herr Tegnell lieber als das RKI und Herr Spahn.

Am 05. Juni 2020 um 10:01 von Robert Wypchlo

Zitat: Auch Briefkastenfirmen besuchen gerne immer wieder das Großherzogtum und die Konvergenzkriterien für den Euro aus dem EU-Stabilitätspakt des Vertrags von Amsterdam hat auch Luxemburg als einziges Land erfüllt, als alle anderen Länder im Jahre 2003 den Pakt für nichtig erklären wollten.

Ich kann keinen Zusammenhang mit dem TS-Bericht und der hiesigen Diskussion erkennen.

09:2 schutsch

>>Am Jahresende werden sich unsere Regierungen erklären müssen, wegen zu geringer Übersterblichkeiten und Steuergeldverschwendung.<<

Ich glaube kaum, dass sich unsere Regierung am Jahresende dafür entschuldigen muss, dass zu wenig Personen an Corona verstorben sind.
Und Ihr erster Satz über Sozialismus und DDR 2.0 ist verwirrend. Meinen Sie Schweden oder etwa Deutschland?
Und dann kommt wieder der 100x durch diskutierte Vergleich "Corona-Grippe". Obwohl mittlerweile jedes Schulkind weiss, dass das Blödsinn ist.

Am 05. Juni 2020 um 09:56 von andererseits

>>2. Es ist nichts verwerflich daran, selbstkritisch zu sein; Sie sollten es mal probieren in Bezug auf Ihr überzogen einseitiges Bonmot "Zwangsbeiträge": unser öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist substantiell für unsere Demokratie, gerade mit Blick in unsere Geschichte der Gleichschaltung. <<

Ja, unser öffentlich-rechtlicher Rundfunk berichtet sachlich und ausgewogen und beleuchtet alle Seiten umfangreich. Und das bei dem bescheidenen Etat, der sogar das budget von Hollywood übertrifft. Sehr gerne zahlen die Mittelstandbetriebe, die nach Köpfen bezahlen müssen, auch die neueste in der Coronazeit beschlossene Erhöhung.

@Australitis

"Hört auf, Schweden bestrafen zu wollen...
... weil sie den Corona-Schwachsinn zurecht nicht mitgemacht haben.
Da will man eine ganz tolle EU und macht aber jeden fertig, der normal handelt.
So wird das nie funktionieren, es wäre besser, wenn sich alle an Schweden ein Beispiel nehmen."

Gut auf den Punkt gebracht.
Darum geht es nämlich. Um eine Bestrafung oder Ausgrenzung eines Landes und dessen Volkes, weil sie einen Sonderweg gegangen sind.
Ich habe nun Weißrussland genannt. Jetzt haben sie die nächste Zielscheibe ausgeliefert bekommen. Demnächst werden wir hier lesen, wie schlimm die Weißrussen sind.

10:04 von Tada

«Erstens testet man in Japan weniger, als woanders.»

"Als Corona begann" … und Tests vorhanden waren.
Lag die tägliche max. Testkapazität in JAP bei ± 10.000 Tests.
Sie ist inzw. deutlich höher … zu wie hoch exakt, weiß ich nicht, ohne dass ich auf der Internet-Seite des JAP-Gesundheitsministeriums nachlesen müsste.

Zu keiner Zeit wurde die tägl. vorhandene Testkapazität in JAP ausgeschöpft. Wird sie auch aktuell nicht. Prinzip: "Reserve in hoher Zahl" muss (!) sein, um bei Erkennen von "Hotspot / Cluster" sofort zu reagieren, Kontaktpersonen in großem Umfang zu testen.

In keinem anderen Land der Welt ist die Anzahl der durchgeführten Tests / Zeiteinheit (Tag / Woche / Monat) über den zeitlichen Verlauf so konstant wie in JAP. Zahlen daher besser vergleichbar als in irgendwo Land sonst.

Ist auch nicht die Anzahl der Tests, die in 1. Linie wichtig ist.
JAP ist ein demokratischer Staat, in dem niemand hohe Zahlen an Erkrankten / Toten verheimlichen könnte.

Das ist, was zählt …!

10:13 von Glücklicher Leser @ 08:49 von Orfee

" Oder wo war nochmals SARS1, MERS, H5N1..."

Erm... Der Ur- und Schwerpunkt von Mers-CoV liegt auf der Saudiarabischen Halbinsel... Das besagt auch bereits der Name: Middle East Respiratory Syndrome (-CoronaVirus).

@9:09 von Helga Buensel

„ … Alles andere ist, und das ist jedem vernünftigen Menschen klar, absoluter Blödsinn.“

M.a.W.: Wer sich Ihrer Meinung nicht anschließen mag, ist a) unvernünftig und b) sogar blöd.
Na dann …

@Orfee 08:48

Belustigend wie ein Land nach dem anderen rausgekramt wird um blos nicht zugeben zu müssen, dass die eigene Theorie von totaler Lockerung daneben ist. In Japan gab es härtere Maßnahmen als in Deutschland und die Japaner wissen viel besser als wir wie man sich bei Pandemien verhält.

"Am Schluss wird abgerechnet."

Verodnete Hysterie ist kein guter Ratgeber!

Am 05. Juni 2020 um 10:11 von Schwede77

>>ABER: seit MONATEN lese ich in deutschen Medien und höre von Freunden in Deutschland, dass es lebensgefährlich ist in Schweden zu wohnen, dass die Schweden fahrlässige Idioten sind usw.<<

Das bestätigt mir auch mein schwedischer Arbeitskollege, der auch mit einem schwedischen Autokennzeichen herumfährt. Er traut sich seit Wochen nicht nach Hause, weil er befürchtet, nicht zurück zu dürfen. Momentan sehe ich ihn aber nur selten, weil wir Kurzarbeit machen.

Viel Unkenntnis hier...

Bei uns ist gar nichts dem Lockdown zu verdanken - die Epidemie hatte bereits vorher den Höhepunkt überschritten. Bei uns ist lediglich das Gesundheitssystem - allen Zerstörungsversuchen zum Trotz - immer noch gut aufgestellt. Allerdings wird sich das relativieren im Vergleich zu Schweden, weil bei uns jetzt die Menschen a) etwas später sterben und b) an den Folgen der Maßnahmen sterben werden. Insgesamt sind sowieso nicht sehr viele Menschen an oder mit oder durch das Virus gestorben - wenn man sich mal mit den täglichen Sterbezahlen weltweit befasst, wird das schnell deutlich. Viel schlimmer werden die Folgen der Maßnahmen sein

Leute, wartet doch noch etwas ab. Die Coronagrippe ist vorbei, aber unsere Politiker (und im Gefolge die Tagesschau) wollen es nicht wahrhaben. So lange ihr immer noch Angst habt vor einer völlig überzogenen und irrationalen Bedrohung, werden sie kaum umdenken. Den Preis dafür werden wir alle bitter bezahlen, und das wird uns noch viele Jahre beschäftigen.

3% Letalität? Nie und nimmer!

Nein, die Sterblichkeitsrate liegt wesentlich niedriger! Laut der „Heinsberg“-Studie liegt die Rate bei 0,37% diese Todesrate ist deutlich niedriger als bisher weltweit allein aufgrund der gemeldeten Fälle geschätzt – auch das weist auf eine hohe Dunkelziffer von Infizierten hin. Also hören Sie auf diese Horrormeldungen zu verbreiten! Warten wir die Massentests ab und diskutieren dann weiter.

Das Problem

Man kann in der Rückschau vieles bewerten, selbst die WHO hat Tegnell zwischendurch gelobt, ist wohl alles nicht so einfach wie man es sich in einer Rückschau gerne macht...

09:49 von Sven Hagel

Warum sind nicht alle Schweden schon tot wie im März von Regierung und Medien vorhergesagt?
.
wer hat das vorhergesagt ?
Leute welche ne Überschrift nahmen und dann argumentierten
diese üblichen Schwarz / Weißbetrachter
keine Krankheit wirkt 100 % tödlich
10 mal so viele Tote wie im vergleichbaren Norwegen sollten einem aber zu Denken geben
Zitat :"Wenn das Virus mutiert fängt eh alles von vorne an..."
wo sehen sie da ein Problem
das Spiel hat man in jedem Jahr mit der Grippeimpfung

@Weißrussland hat auch kein Lockdown 1o:10 von orfee

"und hat nur 146 Todesfälle. "

Auf diesen Unsinn habe ich eigentlich nur gewartet.
Weissrussland wird wie Brasilien sein Corona-Waterloo erleben.
Die gleichen Verharmloser an der Spitze.

Immerhin sind die Weissrussen so intelligent, tw. freiwillig Masken zu tragen,
weil sie zu Recht ihrem Präsidenten nicht trauen.

Und die Totenzahlen sind genauso 'verlässlich' wie in RU,
nämlich vonvornherein unstimmig.
Übrigens inzwischen offiziell fast doppelt so viel: 253
Weitere sprunghafte Korrekturen gesichert ;)

bitte ein eigenes Bild machen

Ich kann jedem nur ans Herz legen schwedische Nachrichten zu lesen. Dank Übersetzungssoftware steht dieser Weg jedem offen.

Deutscher ÖR kurz zusammengefasst:
USA,
Deutschland macht in Corona Krise alles richtig,
Kein Lockdown ist unverantwortlich (beliebiges Land hier einfügen)

10:06 von Quakbüdel

"Schweden ist einen anderen Weg gegangen, was überhaupt nicht zu beanstanden ist, denn es geht uns nichts an !"

,.,.,.

Doch!

Jeder Tod, der vermeidbar gewesen wäre, geht uns etwas an.

Die - zwar immer seltener werdende - Ansicht, dass jenseits der deutschen Grenzen ruhig das Schlimmste passieren könnte, und wir Deutschen hätten das gefälligst zu akzeptieren und wegzugucken:

diese Ansicht ist wider das Menschenrecht.

Im Grunde geht es aber ohnehin nur darum:
hinzuschauen, wo wir etwas lernen können aus anderen Ländern:
Hilfreiches und Nicht-Hilfreiches.

Warum wird da so gegen angezetert?

Ich vermute:
manche brauchen das Zetern an sich.

10:10 von Orfee

"Weißrussland hat auch kein Lockdown und hat nur 146 Todesfälle"

Na klar: Die Zahlen aus dem autoritär regierten Belarus sind ja auch mit Sicherheit viel verlässlicher und belastbarer als die aller anderen Staaten.... *hüstel*

Ich möchte behaupten, dass Sie gerade den nächsten fragwürdigen Vergleich gebracht haben.

@10:17 von R.Sauer

"Weltweit ist die Gefahr für gesunde Menschen gleich Null oder nicht schlimmer als bei jeder anderen Grippe." ... "fanatische Focusierung auf ALLE sind gefährdet"

Sie haben den Kern der Massnahmen einfach nicht verstanden. Um eben genau diese Risikogruppen zu schützen versuchen wir mit Massnahmen für alle das Virus einzudämmen. Wenn die Gesunden sich nach und nach alle infizieren würden bis Herdenimmunität erreicht wäre, würde es ebenso viele Risikogruppen mit erwischen. Man kann diese nicht vernünftig separieren bzw. wegsperren.
Eine Grippe hat eben nicht diesen hohen R0 Wert, erwischt also längst nicht jeden wenn man sie einfach saisonal laufen lässt und sie sich dann im Sommer von selbst erledigt.
Also bitte nicht von "irrational" und "fanatisch" sprechen wenn man die basics nicht drauf hat.

Sonderweg

Auch andere Länder haben bereits längere Zeit vor Schweden diesen Sonderweg versucht. Ohne Erfolg. Erstaunlich das die Schweden daraus nicht gelernt haben. Gezahlt haben vor allem die ältere Bürger.

@ 10:10 von Orfee

Da vergaloppieren Sie sich aber gerade heftig: Weißrussland hat ein immenses Problem sowohl mit Covid-19 wie auch mit seinem Präsidenten Lukaschenko (- und das hängt zusammen). Der hat gerade erst wieder (nicht zum ersten mal) die komplette Regierung ausgetauscht, um vom eigenen Versagen auch bei der Corona-Pandemie abzulenken und seine Wiederwahl im August abzusichern. Im Krisenmanagement steht er eher auf der Stufe von Bolsonaro. Sie wissen, was das heißt.

@schleswigholsteiner : Durchschnitt

Erstens werden Frauen durchschnittlich älter als Männer. Sie haben also mit Ihrer Gegenüberstellung bereits eine Verfälschung im Kommentar. Zweitens ist ein Durchschnitt ein Durchschnitt und in wenn verstärkt Ältere sterben als Jüngere wird der Altersschnitt nicht gesenkt auch wenn sehr viele sterben. Sie haben dann nur irgendwann keine Alten mehr.
Und wie schon von vielen gesagt ist die normale Höhe der Sterblichkeit das beste Zeichen für das Verfahren bzgl. Der Epidemie. Zusätzlich ist die Zahl an Verkehrstoten gesunken und verrechnet. Schutsch hat also eine etwas seltsame Sicht auf die Dinge. Wenn an einem Stop-Schild alle anhalten, ist das kein Indiz dafür, dass das Schild überflüssig sei.

Feedback aus Schweden

Anders Tegnell hat gesagt, dass es Verbesserungspotential bei der schwedischen Strategie gibt. Er macht aber deutlich, dass er sie nach wie vor für die richtige hält. Selbstkritik sollte etwas normales sein und würde allen gut stehen. Auch in Deutschland wurde nicht alles richtig gemacht. Man hat es sich insofern leichter gemacht, da man weniger Nutzen und Schaden von Maßnahmen abgewägt hat.

Was hier in Schweden so gut wie alle für richtig halten ist, dass die Schulen und Kindergärten offen blieben. Das, zeigt sich nun immer mehr, war auch aus epidemilogischer Sicht sinnvoll da die Effekte für die Eindämmung von Covid-19 hier gering sind. Der Schaden für die psychische Gesundheit der Kinder und für insbesondere sozial schlechter gestellte Familien wäre verheerend gewesen. Die Langzeitfolgen für die Gesellschaft werden erst in Jahren sichtbar sein.

Die zwei großen Fehler die wir hier gemacht haben sind:

1. Zu wenig getestet.

2. Altenheime über Jahrzehnte heruntergewirtschaftet.

Coronatote

"Coronatote" in Deutschland :
- Wahrheit
- Demokratie
- Grundrechenarten
- Der Glaube an die Politik

P. S. : Wäre das Coronavirus so tödlich wie Ebola oder Tollwut, so hätte die Politik völlig versagt.

P. P. S. : "Die Pest bekämpft man nur mit der Wahrheit " A. Camus

Zu pauschal

Ich finde, es wird zu pauschal über Schweden geurteilt. Andere Länder mit hartem Lockdown haben relativ betrachtet noch mehr Tote, zum Beispiel Belgien. Bei uns fehlen außerdem noch einige Tote in der Rechnung aufgrund des Lockdowns. Die Deutschen halten im übrigen sowieso schon lange viel Abstand zueinander ;) Ach ja, im Februar liegen hier schon die ersten mit Maske rum.

@um 10:14 von Australitis

Was heißt hier bestrafen? Schweden hat das auf die leichte Schulter genommen - that's all. Da hat der "SPAZ", der "schlauste Präsident aller Zeiten" sogar noch bessere Zahlen. Und wie's weitergehen könnte ohne Einschränkungen kann man an Brasilien sehen - und dieses Szenario möchten selbst Sie bei uns nicht erleben!
1.650 neue Infektionen innerhalb 7Tage pro 100000EW. 380 Tote pro 100000EW. Zum Verleich: D hat 10! Würde man die Lage in Brasilien auf Deutschland projezieren, wir hätten 315.000 Tote. Der Horror ! Mit 44 Toten pro 100000EW liegt Schweden besser als UK, I, F, E, aber deutlich schlechter als USA mit 33.
---
Also kann man den schwedischen Weg jetzt als gut bezeichnen? Kritik ist mehr als angebracht, Handeln wäre besser.

08:44 von andererseits

deshalb kann man ja Schweden nicht mit Belgien vergleichen
Stockholm, Göteborg ....Ystad das man von Kommissar Wallander kennt
ansonsten Elche und Renntiere so weit das Auge reicht

@Irrational 10:17 von R.Sauer

ist lediglich ihr Kommentar, oder besser:
Die übliche naturwissenschaftliche Ignoranz gewisser 'Kreise'.

Zu den Fakten mal eine aktuelle Studie,
die erste von vielen, die gerade laufen:

www.heise.de/hintergrund/SARS-CoV-2-Abstand-und-Masken-wirken-erstes-Ant...
kurz: https://is.gd/r0uPqW

10:11 von Schwede77

"ABER: seit MONATEN lese ich in deutschen Medien und höre von Freunden in Deutschland, dass es lebensgefährlich ist in Schweden zu wohnen, dass die Schweden fahrlässige Idioten sind usw."

,.,.,.

Das werden Sie in seriösen Medien niemals vorfinden.

Wenn man hingegen in unseriösen Medien nachschaut, kann man ohnmächtig oder verrückt werden.

Wahrscheinlich haben Sie sich da aus Versehen informiert.

Die meisten Deutschen verachten unseriöse Medien.

Es ist noch viel zu früh

für eine abschließende Bewertung. Klar haben die Schweden mehr Corona-Tote, aber wir die größeren wirtschaftlichen Schäden. Die kennen wir erst in einigen Jahren. Heute spricht man von 500 Mrd. Euro, kann auch noch viel mehr werden. Die fehlen irgendwann für Arbeits- und Gesundheitsschutz, Bekämpfung der Altersarmut usw. Auch das wird Tote kosten, tut aber jetzt noch nicht weh. Ebenso das sich ausbreitende Denken, der Staat kann ALLES durch Geldausgeben (bei Schuldenwachstum) regeln

Wer, frage ich, kennt wirklich Ursache und Wirkung?

Es wird diskutiert, Werte verglichen, Mutmaßungen entworfen...von Menschen wie mir, die nicht das Ganze sehen können (wenn es überhaupt jemand kann) . Die nicht wissen können, welche Maßnahmen zu welchen Ergebnissen geführt hätten, hätte man sie anders durchgeführt. Man kann vieles theoretisch durchspielen, aber sicher ist nichts. Die Politik und die Wissenschaft ist gefordert und das Einzige, das meine Zustimmung oder Ablehnung erzeugt ist mein Gefühl, zu dem, wie mit einer Krise umgegangen wird. Bestimmt gibt es viele Möglichkeiten und ob Schweden die Richtigen ergriffen haben vermag ich nicht zu beurteilen. Den Weg den wir in Deutschland eingeschlagen haben oder von oben diktiert einschlagen mussten kann ich mitgehen. Und wenn ich durch Abstand halten, Hygiene und Maske ein Leben retten kann, soll es mir mehr als recht sein.

Dann auch Konsequenzen tragen...

@derdickewisser 10:13

"Ich nehme an, dass für Sie heißt "die Viren zu akzeptieren", dass Sie im Falle einer Erkrankung mit schwerem Verlauf (die ich Ihnen keineswegs wünsche) auf einen Platz in der Intensivmedizin verzichten?"

Genau meine Rede bzw. meine Forderung nach Tragen der Konsequenzen an alle vermeintlich superfitten Freiheitsliebhaber mit spitzen Ellenbögen, die alles grundsätzlich für überzogen halten. Leider wird zu wenig thematisiert, dass es neben der Dunkelziffer bei den Erkrankungen auch eine Dunkelziffer bei den Risikopatienten gibt.

Immer dieses "normale Grippe" Gerede

Ja, bei einer Grippe sterben auch mal 25000 Menschen, was aber sehr verkannt wird: die sterben dann in einem Zeitraum von etwa 5 Monaten. Das Hauptproblem bei Covid19 ist und war aber, es kamen Unmengen von schweren Verläufen beinahe zeitgleich, dies konnte kein Land bewältigen. Daher der völlig richtige shutdown. Oder wer will bitte entscheiden, oder jemandem die Entscheidung aufzwingen, wer behandelt wird und wer nicht? Schweden ist in jeder Hinsicht krachend gescheitert und kann von Glück reden, dass es in großen Teilen sehr dünn besiedelt ist und es doch eine recht große, längst nicht ausreichend große, Menge von von Menschen im Land gab, die nicht egoistisch genug waren, so fahrlässig mit dem Leben anderer Menschen umzugehen, wie es hier von einigen gefordert wird. Das einzige, wofür wir alle uns nun stark machen sollten ist, diese Pandemie als Chance zu begreifen und unseren Lebensstil endlich den zwingenden Bedürfnissen unserer Umwelt anzupassen.

@ 10:17 von R.Sauer

Als Mathematiker gehöre ich auch zu dieser Gruppe von Menschen, die von irrationalen Ängsten beherrscht werden und sich einfach nicht auf die Zahlen verlassen. Vielleicht gehen Sie einfach nochmal in die Schule und lassen sich von einem Mathematiklehrer das Problem eines exponentiellen Wachstums erklären. Sie scheinen da einfach was bzgl. mathematischer Komplexität solcher Prozesse verpasst zu haben. Ich habe überhaupt keine Angst mich anzustecken oder gar an der Krankheit zu sterben, weil die Wahrscheinlichkeit hier in Deutschland immer sehr klein war - ich weiß aber, dass mein Verhalten dazu beitragen kann, dass die Wahrscheinlichkeit wesentlich wächst und dann Dynamiken entstehen, die erst zu stoppen sind, wenn es sehr viele Tote gegeben hat.

10:17 von R.Sauer

"Weltweit ist die Gefahr für gesunde Menschen gleich Null "

Das kann man so nicht stehen lassen. Es sind NACHWEISLICH auch ansch. gesunde u./o. junge Menschen an CoVid- 19 schwer erkrankt und teilweise sogar verstorben. Das Risiko ist lediglich als geringer einzustufen, es ist aber nichts desto trotz vorhanden.

Zum Teil handelt es sich bei den bislang bekannten Riskofaktoren um Erkrankungen, wie sie typischerweise gehäuft erst im höheren Lebensalter auftreten ( Hypertonie, Angina pectoris, Diabetes II und andere). Natürlich ist entsprechend das Risiko somit mit steigendem Lebensalter höher. Das heisst aber nicht, dass es für anscheinend Gesündere und/ oder Jüngere nicht auch vorhanden ist.

Im Übrigen ist nunmal nicht Jede/Jeder mit einer entsprechend robusten Konstitution gesegnet, und Selbiges sehen Sie auch den meisten Menschen, denen Sie im Alltag tagtäglich begegnen, nicht an.

Im Übrigen sollte man eine Influenza nicht mit dem banalen grippalen Infekt gleichsetzen.

09:30 Schleswig-Holsteiner

>>Wer ins Krankenhaus geht, handelt fahrlässig. ca 15.000 Tote im Jahr durch Behandlungsfehler. Wer raucht, gefährdet sich und andere. ca. 100.000 Tote pro Jahr durchs Rauchen... wer Alkohol trinkt... usw<<

Ihr Vergleich kommt arg ins rutschen.
Durch rauchen oder übermäßig hohem Alkoholkonsum gefährden Sie einzig und allein sich selber und nicht andere Leute.
Es sei denn, Sie plätzen sich mitten in eine Eckkneipe und qualmen die Bude voll.
Manche machen das tatsächlich anstatt Rücksicht auf andere Personen zu nehmen. Hauptsache, "mir" geht's gut...
So ungefähr auch mit Abstand und Mundschutz: ist "mir" zu unbequem, Rücksicht zu nehmen?

10:17 von R.Sauer

jeder hat eine selektive Wahrnehmung
vielleicht wäre es besser in Italien zu leben
wo man Patienten aussortierte
da lohnt sich das Intensivbett - bei dem hat es ohnehin keinen Sinn mehr
und ich glaube jeder steht im Zwiespalt,
war es notwendig, das öffentliche Leben an die Wand zu fahren

Hellseher

um 10:17 von R.Sauer…
Deutlich gefährdet sind Kranke. Dazu zählen natürlich auch Kranke alte Menschen. Die sollten selbstverständlich besonders geschützt sein und werden. Was aber, durch die fanatische Focusierung auf ALLE sind gefährdet, in Deutschland und auch in anderen Ländern, nicht geschehen ist, weshalb auch mehr als die Hälfte aller Toten in Deutschland, nach Zahlen des RKI, in Pflegeeinrichtungen gezählt werden. Der Focus auf Alle zu richten war und ist mehr als ein grober Fehler in der Wahrnehmung.

Dem steht gegenüber, dass dieses Virus bei Weitem noch nicht sicher erforscht ist. Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass nicht nur Personen mit Atemwegserkrankungen zur Risikogruppe gehören. Mittlerweile weiß man, dass viele andere Erkrankungen durch das Virus ausgelöst werden können. Wie soll man also zu Anfang der Pandemie erkennen, wer besonders geschützt werden muss. Das können nur Hellseher und diejenigen, die hinterher alles besser wissen.

Seriöser Journalismus

Seriöser Journalismus sollte sich auf überprüfbare Fakten berufen, sollte in der Tiefe recherchiert sein, mehrere Seiten beleuchten und vor allem KEINE Gerüchte streuen. Genau das wird aber in dieser ganzen Coronakrise vor allem mit dem schwedischen "Sonderweg" gemacht. Alle paar Tage taucht irgendwo eine Schlagzeile auf mit einer angeblichen Stimmungsveränderung in Schweden zugunsten eines kompletten Lockdowns auf. Mal ganz abgesehen davon, dass das jetzt vollkommen unsinnig wäre, nachdem die Welle längst abgeflaut ist, liegt Schweden nach wie vor sowohl bei den Infiziertenzahlen als auch bei den Todesfällen in der Mitte aller Länder. Also auch derer, die einen kompletten Lockdown gemacht haben und dann doch wesentlich besser dastehen müssten, wenn das angeblich der bessere Weg war.
Aber worum es bei diesen Gerüchten eigentlich geht, ist doch, den Lockdown immer noch zu verteidigen, obwohl sich längst abzeichnet, dass es - vor allem in Deutschland - auch anders gegangen wäre.

@R. Sauer

Schauen Sie sich mal die Infizierungs- und Sterberaten
für die diversen Altersgruppen an. Ihre Meinung, dass für gesunde Menschen der Virus ungefährlich ist, wird dadurch ad absurdum geführt.
Ist mir egal, ob Sie irgend einer "Coronaverweigerungsgruppe" angehören oder nicht. Trotzdem sollten Sie vorher nachdenken und dann erst
schreiben. Gottseidank sind Menschen, die Behauptungen wie Sie aufstellen, im Microprozentbereich.

09:54 von firefighter1975

«Das zeigt sich - gerade in Zeiten von Corona - unter anderem AUCH darin, dass Abstandsregeln und eine Maskenpflicht in Japan ganz anders von der Bevölkerung aufgenommen und auch beachtet werden.»

In JAP gibt es weder gesetzl. Abstandsregeln, noch gesetzl. Maskenpflicht … nirgendwo gibt es das. Ist schlicht keine gesetzl. Grundlage, um "so was" zu verordnen.

Gleiches ist für eine pot. Corona-App. Gesetze sind bis zum Max. ausgeschöpft zu Corona in JAP. Weitere Verschärfungen erhielten nie eine Mehrheit im Parlament. Was in Theorie noch ginge … ist kplt. unrealistisch:
"Kriegsrecht im Inneren".

Unter 5 Hinweisen (!) mit Piktogramm auf der Seite des JAP-Gesundheitsministeriums ist der Hinweis (!) auf Masken Punkt 5.
Punkt 1 ist Ersuchen / Bitte der Regierung, momentan möglichst selten die Wohnung zu verlassen, wenn es nicht erforderlich ist. Die Bitte (!).

Bewusstsein + Mitwirkung der Bevölkerung in JAP sind hoch.
Könnte auch in EUR so sein !?
Scheint aber "irgendwie schwierig" !

@09:40 von FritzF: Sobald der Sensenmann

Dazu passend habe ich auf Facebook das Zitat einer Ärztin gelesen:

"Der Unterschied zwischen "ist doch nur ein harmlose Grippe" und "der Staat schützt uns nicht genug" liegt oftmals nur im Tod eines Angehörigen."

@ 09:22 von schutsch

Es war zu spät, als Katie Coelho am vergangenen Mittwoch um 3 Uhr in der Nacht das Krankenhaus in Danbury, eine Stadt im Südwesten des US-Bundesstaates „ weil ein anderer Umgang mit der vermutlich doch harmlosen Corona-Grippe, uns Schlaumeiern, zeigt wie gut, oder besser (!), man die Sache anders angehen kann!“

Wieder mal die „harmlose Grippe“. Erzählen sie das den Angehörigen der Verstorbenen.

Hierzu ein Beispiel:
„Ihr Mann, Jon, der im vergangenen Monat dort wegen des Coronavirus behandelt wurde, war tot. Er starb im Alter von 32 Jahren. (…)
Dort wird er eine Woche lang mit Medikamenten behandelt. Doch sein Zustand verschlechtert sich zunehmend. Er bekommt eine Atemmaske, später wird er intubiert. Die Ärzte versuchen, Katie zu beruhigen. Sie gehen stark davon aus, dass er überleben wird. "Sie sagten mir immer wieder, dass er es schaffen würde, weil er ein 32-Jähriger ohne gesundheitliche Probleme war", erzählt Katie. Die Ärzte liegen daneben. Jon schafft es nicht.

10:06 von OrwellAG

Zitat: "ARD meldet zB 400, 500 Infizierte pro Tag und die Statistiken von John Hopkins und RKI passen einfach (seit Tagen!) nicht dazu."

Sollten Sie tatsächlich seit jetzt immerhin 3 Monaten nicht mitbekommen haben, dass die Erhebungsgrundlagen komplett verschieden sind? In praktisch jedem Artikel über Infektionszahlen wurde das thematisiert. Sind Sie beim Lesen nie so weit gekommen? Manchmal reichen Überschriften einfach nicht!

@10:15 von fathaland slim. Probleme mit Impfen.

Sven Hagel hat einige wichtige Probleme benannt:
❶ Mit korrekter Testung dauert es oft Jahre, bis ein Impfstoff zugelassen werden kann.
Die Zulassung einer ausnahmsweisen "Abkürzung" haben Regierungen angekündigt. Also nix "Glaskugel".
❷ Die Mutation von Viren führt dazu, dass es z.B. noch keine Impfung gegen Schnupfen gibt, dass es keine zuverlässige Impfung gegen Grippe gibt. Ein älteres Ehepaar aus meiner engsten Bekanntschaft ist trotz Grippeimpfung lebensgefährlich an der Grippe erkrankt!
Gegen Aids hat man in 3 Jahrzehnten immer noch keinen Impfstoff entwickeln können.
¶3. Die Zahl der wirklich Infizierten. Man hätte schon in der Anfangsphase die von Statistikern längst vorgeschlagenen Testungen durchführen müssen. Das sind Verfahren ähnlich den Hochrechnungen bei Bundestagswahlen.
¶4. Ich zähle Nobelpreisträger der Medizin, wie auch indische oder taiwanesische Wissenschaftler zur Wissenschaftskommunity. Die haben Hinweise veröffentlicht, die für eine Entstehung in einem Labor...

Griechenland, Island und Rumänien sehr erfolgreich

Es sagt vieles über die Lockerungsbefürworter aus, wenn sie ein Land hochjubeln was nicht die besten Zahlen hat was Corona angeht. Warum man nicht die europaweit am erfolgreichsten Länder wie Island, Griechenland und Rumänien nennt? Weil es dort härtere Maßnahmen gab als in Deutschland. Ein ganz klares Zeichen, dass harte Maßnahme und Lockdowns hilfreich sind und eine gute Wahl. Da dies alles nicht in die Ideologie der Lockerungsfanatiker passt werden diese Länder ignoriert.

Wirtschaft

Ich will den schwedischen Weg nicht verteufeln, aber dort ist ebenso die Wirtschaft eingebrochen wie überall.

Schwedens

rot-grüne Regierung hat da bei ihrer „Freiheit ist wichtiger als Menschenleben“-Haltung wohl unterschätzt, wie schnell auch de individuelle Stimmung eines Bürgers kippen kann, wenn er plötzlich selbst mit der Pandemie in Berührung kommt, weil das Virus zB bei einem Verwandten oder Bekannten ausgebrochen ist. Außerdem können auch die immer weitreichenderen Informationen über Erkenntnisse zur Schwere der Krankheitsverläufe und Spätschädigungen eine Rolle bei der persönlichen Einstellung zu Lock Down Maßnahmen bzw. deren Lockerung spielen.

Am 05. Juni 2020 um 09:17 von ablehnervonallem

Zitat: Schweden Bashing in den ÖR Medien.

Manchmal mache ich mir den Spaß, zuerst die Kommentare zu lesen und dann erst den Bericht.

Nach dem Posting von "ablehnervonallem" habe ich den Bericht besonders sorgfältig gelesen. Ich fand einen Bericht über Meinungsumfragen, Selbstkritik des Chef-Epidemiologen, Haltung der Opposition.

Alles ganz sachlich und interessant, Anlass sich Gedanken zu machen, vielleicht zur weiteren Eigenrecherche.

Ich fand kein Schweden-Bashing und keinen Grund Gift und Galle zu spucken.

Einige scheinen mir das doch sehr ideologisch zu sehen (s. Zusammensetzung der sog. Hygiene-Demos).

10:10 von Orfee

Zitat: "Weißrussland hat auch kein Lockdown und hat nur 146 Todesfälle."

Wenn ich eine Liste von Ländern machen müsste, deren offizielle Angaben (vor allem wenn es um negative Nachrichten geht) ich definitiv NICHT als Referenz verwenden würde, dann stünden da Nordkorea und Weißrussland relativ weit oben...

nix Neues

[...Der öffentliche Sender SVT präsentierte eine neue Umfrage: Gründe dafür könnten die hohe Zahl von Toten vor allem unter Älteren sein sowie mangelnde Information über den Verbreitungsgrad von Corona. ... Zudem gab und gibt es nur wenige Testmöglichkeiten. ...
Medizinprofessorin Harriet Wallberg ... "Dazu müssen wir breit testen, und zwar alle mit Symptomen. Außerdem müssen alle Positiven isoliert und Ansteckungsketten ermittelt werden." ...]
Das sind genau die grundlegenden Fehler, die auch in Deutschland gemacht worden sind.
Viel zu wenig getestet, und die Ansteckungsketten konnten aufgrund von erst mal durch "schwarze 0-Kaputtsparen" und somit Personalmangel und Materialmangel nicht hinreichend überprüft werden. Heute werden überall handschriftliche Listen geführt, wo zu mind. 99% sicher ist, dass die darin aufgeführten Personen ohnehin nicht von Corona betroffen sind.
Die wirklichen Hotspots u. d. gesamte Umfeld, wie z.B Hospitz, Alten-Pflegeheime, Krankenpflege sind unbeachtet.

Am um 10:10 von Orfee @andererseits

"Weißrussland hat auch kein Lockdown und hat nur 146 Todesfälle. Hat auch keine Cluster-Strategie. Die Leute dort sind auch nicht disziplinierter oder sowas. Ist auch nicht asiatisch und alle anderen Ausreden in der Diskussionsrunde."

——————————

Sie meinen doch nicht das Weißrussland, wo Wodka gegen Covid 19 eingesetzt wird, vom Präsidenten gar persönlich empfohlen und ohne Ironie. Daß in Minsk nach Nordkorea die besten Propagandalügen der Welt gedrechselt werden, sollte aber Gemeinwissen sein. Was das umgerechnet auf Meldestatistiken für Coronatote bedeutet...

10:10 von Orfee

«Weißrussland hat auch kein Lockdown und hat nur 146 Todesfälle. Hat auch keine Cluster-Strategie. Die Leute dort sind auch nicht disziplinierter oder sowas. Ist auch nicht asiatisch und alle anderen Ausreden in der Diskussionsrunde.»

Gerade Weißrussland ist ja seit Staatsgründung nach Ex-UdSSR auch allerbestens als "Leuchtendes Beispiel" für Informations-Offenheit, Pressefreiheit, und Transparenz in allen Bereichen weltweit berühmt geworden.

Noch besser sind allerdings Turkmenistan, Eritrea … und Nordkorea.
Deren letztere Zahlen sind die besten aller Länder.
Dort hat man dem Corona ganz einfach kein Visum erteilt.
Und schlicht die Einreise untersagt.
So einfach kann es sein … "man muss nur wollen" …!

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