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kriminelle Karriere

er ist wohl erst verdaechtigt - sicher ein Krimineller. So weit ich verstanden habe gibt es noch keine sichere Beweise? - warum nun ein solcher Artikel? Zum Kommentar freigegeben - zur Diskusion wie mit einem mehrfach Straftaeter umgegangen werden sollt? Ob er als Entfuehrer und Moerder in Frage kommt?
Ich wuerde gerne diskutieren warum in Europa Steuergelder verschenkt werden, wie sich die "sparsamen" Laender dazu stellen, Wie die EZB neues Steuergeld verschwendet.. kommt ja vielleicht spaeter..

Wie kann man so viele

Wie kann man so viele Vorstrafen sammeln? Spätestens nach der dritten ist klar, das keine Einsicht vorhanden ist., und die Allgemeinheit geschützt werden muss. Also Prophylaxehaft. Oder schutzhaft vor sich selbst.

Milde Justiz

"Nur ein Jahr später stand B. erneut in Würzburg vor Gericht, diesmal wegen des sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Er erhielt eine Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. "

Uff, das ist schwer begreiflich. Sicherlich, er hatte eine schwierige Kindheit. Aber gerade bei Paedophilie haette eine Sicherheitsverwahrung eintreten sollen. Nicht um ihn zu bestrafen, sondern um die Gesellschaft zu schuetzen. Gerade in diesem Fall haette es wohl viel Leid erspart.

Kann mich weiterhin nicht

daran gewöhnen das die Opfer mit vollem Namen, die Namen der Täter aber gekürzt werden.
Ja, die Eltern des Kindes haben der Freigabe wohl zugestimmt um den Ermittlungserfolg zu erhöhen und der Täter nicht.
Kann mich dennoch nicht an die journalistische Praxis gewöhnen. Genauso wenig die Bilder der Opfer zu zeigen.

Maddie !

Nach so langer Zeit wäre es der Familie McKann zu wünschen, dass sie nun endlich Gewissheit erhält, was mit ihrer kleinen Tochter geschehen ist. Und sollte das Mädchen tatsächlich tot sein, hätte die Familie die Möglichkeit, ihre Tochter vielleicht ordentlich zu begraben und die furchtbare Geschichte zu verarbeiten.
Leider gibt es auf dieser Erde solche üblen Zeitgenossen, die jede Chance für ein Verbrechen, egal welcher Art nutzen, um sich zu bereichern, zu puschen, zu befriedigen. Und leider sind in D die Strafen für so manche Straftat in meinen Augen viel zu gering und in keiner Weise abschreckend, um weitere Taten zu verhindern.
Der Familie wünsche ich alles Gute und endlich die Wahrheit !!!

traurig

Es ist traurig wie viele Menschen unter krankhaft, bösartigen Individuen leiden müssen.

Von daher können die Anstrengungen gar nicht groß genug sein, solche Täter zu überführen und möglichst lange wegzusperren. Andrew Vachss (Anwalt u. Autor) ist der Meinung, dass manchen Tätern nicht zu helfen ist (Therapie, Strafe), sie weder Reue noch Gewissen besitzen, sie durch und durch böse sind und bleiben.

"Fall Maddie": Lange kriminelle Karriere...

Wobei sich völlig unabhängig von dem aktuellen Anlass wieder mal die Frage stellt, warum wir dergleichen ermöglichen. Lernresistenz ist zwar verbreitet, aber deshalb doch nicht schön!

***Dafür aber benötigte man

***Dafür aber benötigte man die Zustimmung der portugiesischen Behörden - diese hatten B. ja nur wegen des Kindesmissbrauchs ausgeliefert. Da diese Bitte an Portugal aber verspätet erfolgte, musste Christian B. am 31. August 2018 aus der Haft entlassen werden. Er reiste anschließend im nach Italien, wo er vier Wochen später erneut festgenommen wurde. Und nun droht ihm die nächste Anklage.***

NUR wegen Kindesmissbrauchs? Na, wenn's sonst nichts weiter ist....

Ich frage mich immer wieder, wieso solche Menschen frei herumlaufen dürfen. Was muss den noch alles passieren?

***Er reiste anschließend im nach Italien, wo er vier Wochen später erneut festgenommen wurde. Und nun droht ihm die nächste Anklage.***

Oh, der Arme... ihm droht eine Anklage. Aber er hat ja offensichtlich genug Geld, um vorher wieder zu verreisen.

Wie halten die Eltern der geschundenen Kinder das eigentlich aus, wenn man als Nichtbetroffenene wütend wird?

Da bleibt einem die Spucke weg

Hoffentlich wird der Fall nun aufgeklärt und die Eltern des Kindes finden in der Gewissheit etwas Frieden.
Etwas unverständlich finde ich, dass der Täter nicht als Gewalttäter vorher den Behörden in Portugal auffiel. Ich wünsche den Behörden aber nun viel Erfolg!

günstige Sozialprognose???

ist ja toll wie ein Dauerkrimineller und wahrscheinlicher Mörder/Kinderschänder Gutachter, Gerichte und Psychologen so hinters Licht führen kann daß sie ihm eine "günstige Sozialprognose" attestieren können. Diese Sozialprognosen gehören abgeschafft, dann gäbe es in Folge denke ich deutlich weniger Kapitalverbrechen von zuvor schon mal verurteilten Straftätern. Und die Gutachter welche mit ihren "günstige Sozialprognosen" falsch lagen sollten der Beihilfe angeklagt werden

Grausam und grauenhaft

Was der Täter dem Mädchen und den Eltern angetan hat, ist unentschuldbar und grauenhaft. Vom möglichen Mißbrauch bis zum möglichen Mord. Die Ungewißheit der Eltern über den Verbleib der Tochter. Und dann kommt dann noch die Ermittlung der Behörden. Man hat es schon bei den NSU-Morden erlebt, wie plötzlich die Angehörigen in Betracht für den Mord an ihren Angehörigen kamen. Genau, wie Maddies Eltern. Wie empörend das für die Beschuldigten ist, aber so ist nun mal die umfängliche (wenn sie denn umfänglich ist) Ermittlungsarbeit. Und auch deshalb ist die Tat so grausam und grauenhaft. Die Eltern haben mein ganzes Mitgefühl.

Vielleicht könnte die

Vielleicht könnte die Rechtsprechung mal auf die Idee kommen notorische Vergewaltiger in Sicherungsverwahrung zu bringen ??!!

Maddie

Es wäre wunderbar, wenn die Tat endlich aufgeklärt würde. Mir ist dieser Fall damals sehr nahe gegangen. Insbesondere hat mich damals aber empört, dass die Eltern (beides Ärzte) ihren Kindern seinerzeit Schlafmittel verabreicht hatten, um in der nahe gelegenen Tapasbar zu feiern. Ihr weltweites Engagement, um ihr Kind zu finden (einschließlich eines Empfangs beim damaligen Papst), hat sicherlich auch mit ihrem schlechten Gewissen zutun. Mit dem Vorwurf, die Tat ermöglicht zu haben, werden beide wohl zurecht Weiterleben müssen.

@ 13:16 von vweh

Auch wenn's schwer fällt: Es gibt noch keinen überführten und verurteilten Täter, und so lange hat in unserem unabhängigen Rechtsstaat jede*r das Recht auf Schutz seiner Daten.

Juztizfehler sind bei

Juztizfehler sind bei Gewaltverbrechern, die eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen besonders bitter.

Allerdings scheint es eher ein Grundsätzliches Problem der Rechtsprechung zu sein, dass Gelegenheitsgewaltverbrechen gegen Kinder und Frauen als Lapalie interpretiert werden.

Justiz

Es ist schon enorm was man sich alles leisten kann, ohne als Gefahr für die Allgemeinheit angesehen zu werden um bei zeiten in Sicherheitsverwahrung zu kommen.

***Dafür aber benötigte man

***Dafür aber benötigte man die Zustimmung der portugiesischen Behörden - diese hatten B. ja nur wegen des Kindesmissbrauchs ausgeliefert. Da diese Bitte an Portugal aber verspätet erfolgte, musste Christian B. am 31. August 2018 aus der Haft entlassen werden. Er reiste anschließend im nach Italien, wo er vier Wochen später erneut festgenommen wurde. Und nun droht ihm die nächste Anklage.***

Zitat: NUR wegen Kindesmissbrauchs? Na, wenn's sonst nichts weiter ist....

Das Wörtchen "nur" ist doch in diesem Zusammenhang nicht als Wertung gemeint.

Es soll ausdrücken, dass die Auslieferung wegen Kindesmissbrauchs erfolgt war, nicht jedoch wegen anderer Delikte, sodass zur Haft wegen des Drogenhandels nochmals eine portugisische Zustimmung erforderlich gewesen wäre.

Es ist Sache der Politik

die Justiz durch Vorgaben zu steuern.
Die Bewährungsstrafen könnte man doch für das 2te Delikt abschaffen.
Geht das so durch?

Wie verfasst muss eigentlich

Wie verfasst muss eigentlich ein Gutachter, Richter bzw. die Rechtsprechung sein, einem seriellen Vergewaltiger günstige Sozialprognosen vorauszusagen?

Ja-ja......

Von Anfng an immer auf "Bewährung" und als Sahnehäubchen eine "Günstige Sozialprognose"! Ich würde mir wünschen, daß die Psychiater und Sozialarbeiter, welche diese "Prognosen" erstellen, dafür auch zumindest eine bestimmte Zeit lang haftbar gemacht würden. Jeder Handwerksmeister wäre auch glücklich, wenn er keinerlei Haftung tragen müßte. Leider können in vielen Fällen die Juristen an den Gerichten und andere Personen, welche mit den Fällen befaßt sind, ihre Hände immer in Unschuld waschen!

/// Am 05. Juni 2020 um 14:11

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Am 05. Juni 2020 um 14:11 von Felina2
Es ist Sache der Politik

die Justiz durch Vorgaben zu steuern.
Die Bewährungsstrafen könnte man doch für das 2te Delikt abschaffen.
Geht das so durch?///
.
Die Justiz wird nicht durch " Vorgaben der Justiz gesteuert ", sondern durch Gesetze.

/// Am 05. Juni 2020 um 14:23

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Am 05. Juni 2020 um 14:23 von StöRschall
Wie verfasst muss eigentlich

Wie verfasst muss eigentlich ein Gutachter, Richter bzw. die Rechtsprechung sein, einem seriellen Vergewaltiger günstige Sozialprognosen vorauszusagen?///
.
Die Begründung dafür wird im Text genannt.

Von Jugend an kriminell

>>>Christian B. war häufig mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Im amtlichen Strafregister finden sich 17 Einträge zu ihm - von Diebstahl, Urkundenfälschung, Rauschgifthandel, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Waffengesetz bis hin zu Kindesmissbrauch und Vergewaltigung.<<<

Genau das ist nicht zu verstehen.
Oftmals haben besagte Personen, eine kriminelle Karriere hinter sich.
Bestrafungen bringen oftmals gar nichts, wie man sieht.
Also wie soll in Zukunft damit umgegeangen werden?
Warum muß immer erst was schlimmes passieren?

Da muss man wohl mit leben

Mit einem extrem milden Rechtssystem (zumindest bei Gewaltverbrechen, weniger bei Steuervergehen) muss man wohl damit leben, dass solche "Menschen" immer wieder Gelegenheit erhalten, Verbrechen zu begehen. Aber vielleicht ist er zur Abwechslung ja mal unschuldig. Mir tut das Opfer und ihre Eltern leid - egal,wer nun der Täter war.

ich finde diese Art "Diskussion"

mit Verlaub dekadent. Außer, dass das hier alles in Schriftform erfolgt und man sich darauf beschränkt (beschränken muss?), seine Meinung dazuzugeben, sehe ich keinen großen Unterschied zu einem mittelalterlichen Zug mit Fackeln und Mistgabeln. Die Zuschauer(!) machen Vorschläge für die Bestrafung, wissen schon vorher, wer versagt hat, wenn das Urteil dem gesunden Volksempfinden nicht gerecht wird, ersetzen alle Fakten, die der Artikel nicht liefert, durch eigene Spekulation und argumentieren dann mit diesen Annahmen, als wäre es gesichertes Wissen.
Da kann man für jeden, dessen Unschuld sich mit etwas Verspätung erst herausstellt, nur noch beten.

Ausgenommen sind natürlich explizit die Kommentatoren, die hier noch einen kühlen Kopf bewahren und den Rechtsstaat tun lassen, was seines Amtes ist. Ihnen meinen Dank dafür.

@StöRschall

Dagegen sprechen aber im Fall Maddie McCann die seit 14 Jahren anhaltenden Ermittlungen quer durch ganz Europa.

Zudem sind mit Sicherheit die wenigsten Gewaltverbrechen an Kinder und Frauen "Gelegenheitsgewaltverbrechen". Auch dieser Christian B. ist ein Wiederholungstäter und muss planvoll vorgegangen sein, wenn er es denn war.
Da sollten Sie also die eigene Einstellung einmal überdenken.

Gewohnheitsverbrecher

Lernresistent und nicht sozialisierbar.

Die Gesellschaft muss vor solchen Subjekten geschützt werden.

Dauerhaft, ohne Freigang und sonstige Vergünstigungen, ist eh für die Katz.

Diejenigen, die solche Individuen auf freien Fuß setzen, sind mit schuldig an allem, was danach passiert.

@StöRschall, u.a. 13:57

"Juztizfehler sind bei Gewaltverbrechern, die eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen besonders bitter.

Allerdings scheint es eher ein Grundsätzliches Problem der Rechtsprechung zu sein, dass Gelegenheitsgewaltverbrechen gegen Kinder und Frauen als Lapalie interpretiert werden."

Ich kann ein Stück weit nachvollziehen, dass Sie und vermutlich viele andere empört sind.
UND dennoch finde ich, dass Ihre Vorwürfe gegen die Justiz zu weit gehen. Wenn Ihnen der Strafrahmen für Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zu gering ist, wäre eher das Parlament die richtige Adresse.
Nur wird auch das nicht auflösen können, dass auch die Arbeit von Polizei und Justiz eine mit Menschen ist, bei der Missverständnisse, Irrtümer und andere Fehler auch bei größtem Bemühen nicht vollständig auszuschließen sein dürften - so bitter das ist.
Ich würde sogar davon ausgehen, dass es vielen von denen, die sie machen, besonders im Magen liegen dürfte.

@karlheinzfaltermeier, 14:32

"Von Anfng an immer auf "Bewährung" und als Sahnehäubchen eine "Günstige Sozialprognose"! Ich würde mir wünschen, daß die Psychiater und Sozialarbeiter, welche diese "Prognosen" erstellen, dafür auch zumindest eine bestimmte Zeit lang haftbar gemacht würden. Jeder Handwerksmeister wäre auch glücklich, wenn er keinerlei Haftung tragen müßte. Leider können in vielen Fällen die Juristen an den Gerichten und andere Personen, welche mit den Fällen befaßt sind, ihre Hände immer in Unschuld waschen!"

Wären solche Prognosen ein Handwerk, vielleicht hätte Ihr Wunsch eine Chance.
Nur Prognosen über Menschen sind mehr als physikalisch-technisch mess-, plan- und mit Risikoaufschlägen berechenbare Aussagen.

Das schließt die Frage nach dem Umgang mit Fehlern ja keineswegs aus. Ein Restrisiko wird aber (zumindest nach meiner Einschätzung) bleiben - auch wenn das schwer auszuhalten ist.

14:35 von Werner40 /// Am 05.

14:35 von Werner40
/// Am 05. Juni 2020 um 14:23
///
Am 05. Juni 2020 um 14:23 von StöRschall
Wie verfasst muss eigentlich

Wie verfasst muss eigentlich ein Gutachter, Richter bzw. die Rechtsprechung sein, einem seriellen Vergewaltiger günstige Sozialprognosen vorauszusagen?///
.
Die Begründung dafür wird im Text genannt.

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Ne, ja schon klar....

wie konnte ich nur außer Acht lassen, dass Serienvergewaltiger nie in festen Beziehungen leben ...
Schließt sich selbstverständlich gegenseitig so was von aus (Ironie off)

14:56 von frosthorn

", dass ein 43-jähriger Deutscher in dem Fall unter Mordverdacht steht, der mehrfach wegen Sexualstraftaten auch an Kindern vorbestraft sei."

Also wer hier keine Mistgabeln sieht, der muss aufm falschen Trip sein. Ja, finde ich auch reichlich dekadent.

@ Frosthorn

"mit Verlaub dekadent. Außer, dass das hier alles in Schriftform erfolgt und man sich darauf beschränkt (beschränken muss?), seine Meinung dazuzugeben, sehe ich keinen großen Unterschied zu einem mittelalterlichen Zug mit Fackeln und Mistgabeln. "

Moment, ob er mit Maddie zu tun hatte oder nicht ist nicht so sehr von Bedeutung. Nach oder sogar waehrend seiner Bewaehrung hat er nachweislich Schaden verursacht.
Wenn unsere Rechtsprechung den Buerger nicht vor Triebtaetern schuetzt, dann muss das Recht geaendert werden. Es geht nicht um drakonische Strafen, sondern darum gefaehrliche Menschen wegzusperren. Das sollte natuerlich so human wie moeglich geschehen.

Am schlimmsten ist es, wenn

Am schlimmsten ist es, wenn solche grauenhaften Verbrechen politisch agitiert instrumentalisiert werden
von rechts: um eine harte Hand zu demonstrieren
von links: um Libertät zu demonstrieren

furchtbar.

@14:05 von falsa demonstratio

//Das Wörtchen "nur" ist doch in diesem Zusammenhang nicht als Wertung gemeint.

Es soll ausdrücken, dass die Auslieferung wegen Kindesmissbrauchs erfolgt war, nicht jedoch wegen anderer Delikte, sodass zur Haft wegen des Drogenhandels nochmals eine portugisische Zustimmung erforderlich gewesen wäre.//

Ist mir auch klar. (Textübersetzungen benötige ich nicht. Aber trotzdem Danke.) Die Formulierung ärgert mich dennoch. Ebenso der Umstand, dass notorische Straftäter aus meiner Sicht zu viele Freiheiten genießen.

14:57 von

14:57 von Kokolores2017
@StöRschall
Dagegen sprechen aber im Fall Maddie McCann die seit 14 Jahren anhaltenden Ermittlungen quer durch ganz Europa.

Zudem sind mit Sicherheit die wenigsten Gewaltverbrechen an Kinder und Frauen "Gelegenheitsgewaltverbrechen".

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Was außerdem keinen Unterschied macht!

Oder versuchen Sie den etwa herbeizureden?

14:56 von frosthorn ich finde

14:56 von frosthorn
ich finde diese Art "Diskussion"
mit Verlaub dekadent.

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Klingt, mit Verlaub, paradox in diesem Fall.

@14:54 von Struwwelpeter

"Genau das ist nicht zu verstehen.
Oftmals haben besagte Personen, eine kriminelle Karriere hinter sich.
Bestrafungen bringen oftmals gar nichts, wie man sieht.
Also wie soll in Zukunft damit umgegeangen werden?
Warum muß immer erst was schlimmes passieren?"

Ich verstehe es auch nicht. Wir alle wissen, dass auch Gefängnisstrafen in diesen Fällen nicht zu Besserung führt. Oft genug ist das Gegenteil der Fall. Aber eine Art Sicherheitsverwahrung sollte möglich sein.
Dass durch diesen Täter z.B. Jugendliche überhaupt erst süchtig geworden sein könnten, scheint auch nicht zu interessieren. Dann kommt wieder dieses Gefühl in mir hoch, dass oftmals doch Täterschutz einen höheren Stellenwert hat als Opferschutz.

Am 05. Juni 2020 um 14:32 von karlheinzfaltermeier

Zitat: Von Anfng an immer auf "Bewährung" und als Sahnehäubchen eine "Günstige Sozialprognose"!

Es ist umgekehrt: Die günstige Sizialprognose ist die Voraussetzung für Bewährung.

Eine Freiheitsstrafe wird zur Bewährung ausgesetzt, "wenn zu erwarten ist [....], heißt es in § 56 StGB

Ich hoffe, dass der Fall jetzt endlich geklärt

werden kann und dass die armen Eltern zumindest Gewissheit haben, auch wenn es eine tragische Gewissheit ist. Die McCann's tun mir von Herzen leid-was muss diese lange Zeit der Suche belastend sein. Nach der Medienberichterstattung der letzten Tage ist das hoffentlich kein Schnellschuss

17:17 von Residue

so siehts aus.

@ frosthorn (14:56)

Ihren Fackeln und Mistgabeln möchte ich für alle Fälle noch einen Strick und ein Lehrbuch über Diagnostik in der Psycholologie und ein weiteres über Kriminalistik, sowie das Strafgesetzbuch hinzugeben. Foristen mögen damit tun, was sie für richtig halten und verantworten können.
Vielleicht weiß jemand, ob der Verdächtige, bevor er ins Kinderheim kam, bereits als Krimineller und Asozialer aufgefallen war, und ob das Kinderheim ihn zu gut behandelt hat, auch versäumt hat, eine echt brauchbare Prognose zu stellen.
Der Geifer, der sich über eine Tastatur ergießt, kann nicht reinigend wirken. Wie gut, dass eine professionelle Staatsanwaltschaft ermittelt. Sie wird schon wissen, warum sie zurückhaltender als mancher hier ist.

Am 05. Juni 2020 um 14:56 von frosthorn

Ich teile Ihre Auffassung.

Die Beweislage scheint mir dünn zu sein.

Dennoch macht sich kaum ein Forist die Mühe im Konjunktiv zu denken. Der Mann ist vom Mob bereits für schuldig befunden.

Au weia !

"Was 'ne Vita" des Grauens.

Bei Mehrfach-Sexualstraftätern nicht eben selten, dass sie solche Taten oft als Kompensation der eigenen Minderwertigkeitsgefühle begehen … um auch mal wem für den Moment "überlegen" sein zu können.

Alten Frauen … und kleinen Kindern … gegenüber, kann man sich natürlich in besonders einfacher Art "überlegen machen". Wenn man sonst schon offensichtlich im eigenen Leben gar nix gebacken kriegt …

@lyn, 15:28

"Die Gesellschaft muss vor solchen Subjekten geschützt werden."

Sie vergessen die vielen "Subjekte", die mindere Verbrechen begehen (auch "mindere" Sexualvergehen) und später kein Kind vergewaltigen oder töten.

Die gibt es nämlich auch.

Die würde man dann alle ungerechtfertigterweise "wegsperren".

17:20 von

17:20 von Anna-Elisabeth
@14:05 von falsa demonstratio
//Das Wörtchen "nur" ist doch in diesem Zusammenhang nicht als Wertung gemeint.

Es soll ausdrücken, dass die Auslieferung wegen Kindesmissbrauchs erfolgt war, nicht jedoch wegen anderer Delikte, sodass zur Haft wegen des Drogenhandels nochmals eine portugisische Zustimmung erforderlich gewesen wäre.//

Ist mir auch klar. (Textübersetzungen benötige ich nicht. Aber trotzdem Danke.) Die Formulierung ärgert mich dennoch. Ebenso der Umstand, dass notorische Straftäter aus meiner Sicht zu viele Freiheiten genießen.

----

Das Wort hätte, wenn es nicht als Wertung gemeint war, weggelassen werden sollen.

So kANN es als Wertung verstanden werden.

Und es wäre auch gar nicht falsch.

Da im Strafrecht, das Vergewaltigen von Kindern häufig als Lapalie gewertet wird und mit zu geringem Strafmaß angesetzt wird.

Was ein Grund mehr ist, endlich Kinderrechte im Grundgesetz zu formulieren

@Anna-Elisabeth, 17:35

Dann kommt wieder dieses Gefühl in mir hoch, dass oftmals doch Täterschutz einen höheren Stellenwert hat als Opferschutz.

Ich habe mit dieser, Verzeihung, Floskel "Täterschutz wichtiger als Opferschutz" immer ein Verständnisproblem. Ich denke, mit "Opferschutz" meinen Sie Prävention, da kann ich Ihnen folgen.
Aber einen Täter und auch ein Opfer gibt es erst nach einer Tat. Wenn Sie mit "Täterschutz" eine unangemessen milde Bestrafung meinen, dann hätte man das Opfer mit einer härteren Strafe auch nicht geschützt - denn da war die Tat bereits begangen.

17:41 von falsa

17:41 von falsa demonstratio
Am 05. Juni 2020 um 14:56 von frosthorn
Ich teile Ihre Auffassung.

Die Beweislage scheint mir dünn zu sein.

Dennoch macht sich kaum ein Forist die Mühe im Konjunktiv zu denken. Der Mann ist vom Mob bereits für schuldig befunden.

---

Na da bin ich aber froh, dass ich keiner der Richter bin. Sonst wär ich jetzt beleidigt.

Ob er AUCH ein Verbrechen an der kleinen Maddi begangen hat, wird sich vielleicht noch beweisen lassen. Vielleicht aber auch nicht.

@störschall, 17:!9

"Am schlimmsten ist es, wenn solche grauenhaften Verbrechen politisch agitiert instrumentalisiert werden

von rechts: um eine harte Hand zu demonstrieren"

Nun ja, wenn ich Ihre Kommentare so lese...

("Vielleicht könnte die Rechtsprechung mal auf die Idee kommen notorische Vergewaltiger in Sicherungsverwahrung zu bringen??!!", "Wie verfasst muss eigentlich (…) die Rechtsprechung sein, einem seriellen Vergewaltiger günstige Sozialprognosen vorauszusagen?")

… muss ich vermuten, dass Sie vor allem auch sich selbst ansprechen?

Frosthorn

Sie haben vollkommen Recht die Vorverurteilungen erinnern stark an Lynchjustitz. Bin gespannt ob das Verbrechen endlich aufgeklärt wird.
Kann mir vorstellen wie schwer es für die Eltern ist keine Gewissheit zu haben.

@Bender Rodriguez 13:07 Uhr

"Also Prophylaxehaft. Oder schutzhaft vor sich selbst."

Sowohl aufgrund unserer Geschichte, als auch aus juristischen Gründen und fehlenden Plätzen für die Inhaftierten geht das nicht..

oder sollen die alle zu uns in die geschlossene Psychiatrie?

Nein danke..meint der Fachkrankenpfleger

@14:56 von frosthorn

"Außer, dass das hier alles in Schriftform erfolgt und man sich darauf beschränkt (beschränken muss?), seine Meinung dazuzugeben, sehe ich keinen großen Unterschied zu einem mittelalterlichen Zug mit Fackeln und Mistgabeln. Die Zuschauer(!) machen Vorschläge für die Bestrafung, wissen schon vorher, wer versagt hat, wenn das Urteil dem gesunden Volksempfinden nicht gerecht wird, ersetzen alle Fakten, die der Artikel nicht liefert, durch eigene Spekulation und argumentieren dann mit diesen Annahmen, als wäre es gesichertes Wissen."

Der Mord an dem Mädchen ist nicht nachgewiesen. Richtig. Aber es ist ganz sicher nicht dekadent, sich darüber zu wundern und auch zu ärgern, wieviele Freiheiten so ein notorischer Straftäter genießt. Es ist jedenfalls erwiesen, dass es sich nicht um einen relativ harmlosen Kleinkriminellen handelt. Ich unterstelle Ihnen nicht, dass Ihnen die Opfer egal sind, aber unterstellen Sie bitte nicht "einen mittelalterlichen Zug mit Fackeln und Mistgabeln".

Endlose Versäumnisse

Es ist schon erschreckend, dass so gefährliche Verbrecher nicht unter sorgsamer Beobachtung steht! Wie kann es passieren, dass eine Freilassung erfolgen muss
weil die Folgestrafe verpennt wurde? Untertauche hätte er ja allemale können - und zwischendurch mal eine Vergewaltigung oder Tötung? Super, Chapeau, liebe Justiz, ich vertraue auf euch.

@StöRschall

Da im Strafrecht, das Vergewaltigen von Kindern häufig als Lapalie gewertet wird

Das hätte ich gerne irgendwie belegt, auch wenn Sie, um nicht darauf festgenagelt zu werden, vorsorglich "häufig" schreiben. Bis zu einem solchen Beleg ist das für mich erst mal eine bitterböse Unterstellung.

Am 05. Juni 2020 um 17:46 von StöRschall

Zitat: Das Wort hätte, wenn es nicht als Wertung gemeint war, weggelassen werden sollen.
So kANN es als Wertung verstanden werden.
Und es wäre auch gar nicht falsch.

Im Kontext kann das nur von jemandem falsch verstanden werden, der es, wie die Forisin, auf die ich mich bezog, falsch verstehen will oder von jemandem der des sinnentnehmenden Lesens nicht so ganz mächtig ist.

Zitat: Da im Strafrecht, das Vergewaltigen von Kindern häufig als Lapalie gewertet wird und mit zu geringem Strafmaß angesetzt wird.

Woraus ergibt sich denn im StGB, dass Vergewaltigung eine Lapalie sei?

Zitat: Was ein Grund mehr ist, endlich Kinderrechte im Grundgesetz zu formulieren

Was würde das ändern? Vergewaltigung ist strafbar. Ist das Opfer ein Kind, ist das in den Augen der Gerichte strafverschärfend.

@14:56 von Whatever007

"Da muss man wohl mit leben
Mit einem extrem milden Rechtssystem (zumindest bei Gewaltverbrechen, weniger bei Steuervergehen) muss man wohl damit leben, dass solche "Menschen" immer wieder Gelegenheit erhalten, Verbrechen zu begehen. Aber vielleicht ist er zur Abwechslung ja mal unschuldig. Mir tut das Opfer und ihre Eltern leid - egal,wer nun der Täter war."

Mit der Verhältnismäßigkeit der Strafen habe ich schon öfters Probleme gehabt. Diebstahl scheint manchem Richter ein größeres Vergehen als schwere Körperverletzung.

zu "...weniger bei Steuervergehen"
Gilt nicht bei den kleinen Steuersündern. Da gilt oft tatsächlich: Die Kleinen hängt man...

Am 05. Juni 2020 um 17:49 von frosthorn

Zitat: Ich habe mit dieser, Verzeihung, Floskel "Täterschutz wichtiger als Opferschutz" immer ein Verständnisproblem. Ich denke, mit "Opferschutz" meinen Sie Prävention, da kann ich Ihnen folgen.
Aber einen Täter und auch ein Opfer gibt es erst nach einer Tat. Wenn Sie mit "Täterschutz" eine unangemessen milde Bestrafung meinen, dann hätte man das Opfer mit einer härteren Strafe auch nicht geschützt - denn da war die Tat bereits begangen.

Die Floskel stammt eigentlich aus dem Bereich des Strafprozessrechts. Es geht um die Behauptung, das Opfer habe im Strafverfahren weniger Rechte als der Angeklagte (der ja noch nicht als Täter feststeht). Da ist in den letzten Jahren in der StPO viel zugunsten des Opfers geändert worden.

Die Floskel wird aber gerne in anderen Bereichen des Strafrechts unreflektiert und polemisch eingesetzt.

@17:49 von frosthorn @Anna-Elisabeth, 17:35

"Aber einen Täter und auch ein Opfer gibt es erst nach einer Tat. Wenn Sie mit "Täterschutz" eine unangemessen milde Bestrafung meinen, dann hätte man das Opfer mit einer härteren Strafe auch nicht geschützt - denn da war die Tat bereits begangen."

Sie haben natürlich Recht: Opferschutz ist ein blödes Wort.

Mir ging es hier auch eher um die Vermeidung weiterer Straftaten. Was die tatsächlichen Opfer bertrifft zeigt aber die Erfahrung, dass diese eine milde Strafe für den Täter als zusätzliche Belastung empfinden.

17:17, Residue

>>Moment, ob er mit Maddie zu tun hatte oder nicht ist nicht so sehr von Bedeutung. Nach oder sogar waehrend seiner Bewaehrung hat er nachweislich Schaden verursacht.
Wenn unsere Rechtsprechung den Buerger nicht vor Triebtaetern schuetzt, dann muss das Recht geaendert werden. Es geht nicht um drakonische Strafen, sondern darum gefaehrliche Menschen wegzusperren. Das sollte natuerlich so human wie moeglich geschehen.<<

Dann sperren wir am besten alle weg, denn der Mensch ist ein hochgefährliches Tier.

Zu was vordergründig brave Männer und Familienväter so alles fähig sind, wenn die Umstände entsprechend sind, das haben wir beispielsweise in Deutschland vor achtzig Jahren gesehen.

Die Einteilung von Menschen in "ungefährlich" und "gefährlich" wird der menschlichen Natur nicht ansatzweise gerecht. Deswegen ist jedes Gerichtsurteil eine Einzelfallabwägung, und die geht eben manchmal katastrophal schief. Das war noch nie anders, egal wie drakonisch die Rechtssysteme auch sind oder waren.

@ Bender Rodriguez

... und die Allgemeinheit geschützt werden muss. Also Prophylaxehaft. Oder schutzhaft vor sich selbst.

Prophylaxehaft? Verstehe ich Sie richtig, Sie möchten mutmaßliche Täter verhaften, bevor sie eine Tat begehen? Prophylaktisch?
Wollen Sie sie dann auch verurteilen für eine Tat, die sie in der Zukunft vielleicht begehen könnten?

Am 05. Juni 2020 um 17:50 von StöRschall

Zitat: Na da bin ich aber froh, dass ich keiner der Richter bin

Ich schließe mich Ihrer Freude vollumfänglich an.

17:41 von falsa demonstratio

«Die Beweislage scheint mir dünn zu sein.»

Die Indizienlage ist ganz offensichtlich "so dick", dass sich wer vom Bundeskriminalamt ins TV zu Aktenzeichen XY ins Studio begibt.
Um weitere Informationen zu erhalten.

Ganz sicher stellt sich kein Herr oder keine Dame des BKA mit Erklärungen + der Bitte um Meldung von evtl. Zeugenaussagen "zu damals Portugal" vor Fernsehkameras "zur besten Sendezeit".

Wenn irgendwo zu Kriminalfällen kein dünner Kaffee gekocht wird. Dann gehört Aktenzeichen XY ganz sicher zu den Orten, an denen Kriminal-Kaffee nicht dünn + verwässert + zerfaselt den Trinkern des Getränks dargeboten wird.

Wenn Verdachtsmomente so sind, dass den Polizeibehörden der Gang in diese Sendung geboten erscheint. Dann wird eben erläutert, Zusammenhänge bekannt gegeben, die evtl. Zeugen / Mitwissern zum Zeitpunkt des Verschwindens des 3-jährigen Mädchens gar nicht als wichtig in kriminalistischer Hinsicht erschienen.

Just as clear … as simple … and as neccessary as that …!

17:41, falsa demonstratio

>>Am 05. Juni 2020 um 14:56 von frosthorn
Ich teile Ihre Auffassung.

Die Beweislage scheint mir dünn zu sein.

Dennoch macht sich kaum ein Forist die Mühe im Konjunktiv zu denken. Der Mann ist vom Mob bereits für schuldig befunden.<<

Richtig.

Genau so funktionieren Lynchmobs.

Oder früher die Volksfeste, die bei Hinrichtungen stattfanden. Mit Picknickkorb auf zum Gaffen.

17:49 von

17:49 von frosthorn
@Anna-Elisabeth, 17:35
Dann kommt wieder dieses Gefühl in mir hoch, dass oftmals doch Täterschutz einen höheren Stellenwert hat als Opferschutz.

Aber einen Täter und auch ein Opfer gibt es erst nach einer Tat.

----

In diesem Fall hier erzeugte der Täter sogar mehrere Opfer ... durch mehrere Taten

17:54 von

17:54 von frosthorn
@StöRschall
Da im Strafrecht, das Vergewaltigen von Kindern häufig als Lapalie gewertet wird

Das hätte ich gerne irgendwie belegt,

---

Straßmaß wenn überhaupt: ein Jahr und das meist auf Bewährung.

Im Vergleich zu leppischem Steuerhinterziehen kann man da schon mal vom Glauben abfallen.

Täterschutz? Was soll das sein?

@ Anna-Elisabeth:
Dann kommt wieder dieses Gefühl in mir hoch, dass oftmals doch Täterschutz einen höheren Stellenwert hat als Opferschutz.

Was verstehen Sie denn unter Opferschutz? Wie kann man ein Opfer denn nach der Tat noch schützen? Durch eine harte Bestrafung des Täters?

Ich bitte Sie mit Ihrem "Gefühl" vorsichtig zu sein. Vor der Verurteilung (und erst recht vor der Tat) ist der Verdächtige noch kein Täter.

Am 05. Juni 2020 um 18:10 von schabernack

Zitat: Die Indizienlage ist ganz offensichtlich "so dick", dass sich wer vom Bundeskriminalamt ins TV zu Aktenzeichen XY ins Studio begibt.

Ich verstehe Ihren Gedankengang: Es muss viel dran sein, denn es kam ja im Fernsehe. Der nächste Schritt ist dann: "Es stand ja im Internet." Schließlich: "Es stand ja in der Bildzeitung."

Darf ich Sie an den Fall Kachelmann erinnern. Den sollte man sich bei solchen Diskussionen immer vor Augen führen. Da war die StA sogar weiter gekommen als nur in XY.

Kennen sie den Fall des armen Harry Würz? Da waren mehrere Strafgerichtrichte befasst, bis sich einmal ein Zivilrichter richtig in die Sache hineingekniet hat.

Kennen Sie den Fall Ulvi K. der angeblich Peggy ermordet hatte? Da war die StA auch weiter gekommen als nur in XY.

@frosthorn

Sie scheien es jedenfalls als Lapalie zu werten - oder wieso beleidigen Sie Leute wie mich, die sich darüber ärgern und aufregen, dass
Mehrfachverurteilte Gewaltverbrecher NICHT in Sicherungsverwahrung genommen werden?

17:49 von

17:49 von frosthorn
@Anna-Elisabeth, 17:35
Dann kommt wieder dieses Gefühl in mir hoch, dass oftmals doch Täterschutz einen höheren Stellenwert hat als Opferschutz.

Ich habe mit dieser, Verzeihung, Floskel "Täterschutz wichtiger als Opferschutz"

----

Das ist in einer männlich dominierten Tätergesellschaft sicher häufig der Fall, dass damit Männer ein Problem haben.

Da sind Sie ganz sicher nicht der Einzige.

Am Ende wird hier in dieser

Am Ende wird hier in dieser Diskussion noch infrage gestellt, dass es überhaupt sowas wie Gewaltverbrechen gegen Kinder und Frauen gibt....

Männer sind aus DER Rechnung selbstverständlich raus. Die geben nämlich vor, wie gerechnet wird. Wehe denen wird ein Leid zugefügt.

18:13 von fathaland

18:13 von fathaland slim
17:41, falsa demonstratio
>>Am 05. Juni 2020 um 14:56 von frosthorn
Ich teile Ihre Auffassung.

Die Beweislage scheint mir dünn zu sein.

Dennoch macht sich kaum ein Forist die Mühe im Konjunktiv zu denken. Der Mann ist vom Mob bereits für schuldig befunden.<<

Richtig.

Genau so funktionieren Lynchmobs.

Oder früher die Volksfeste, die bei Hinrichtungen stattfanden. Mit Picknickkorb auf zum Gaffen.

---

Nochmal:

Der Mann wurde mehrfach verurteilt.

Aber von euch scheint sich keiner die Mühe zu machen, das nachzulesen.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@18:09 von Günter Schollatur @ Bender Rodriguez

//"... und die Allgemeinheit geschützt werden muss. Also Prophylaxehaft. Oder schutzhaft vor sich selbst."

Prophylaxehaft? Verstehe ich Sie richtig, Sie möchten mutmaßliche Täter verhaften, bevor sie eine Tat begehen? Prophylaktisch?
Wollen Sie sie dann auch verurteilen für eine Tat, die sie in der Zukunft vielleicht begehen könnten?//

Ich gehe davon aus, dass sich die Userin in diesem Fall mit "Prophylaxehaft" auf die bereits begangenen Straftaten bezieht. Dann hätte u.U. - vorausgesetzt er war der Mörder - diese Tat verhindert werden können.

Wer so eine kriminelle Vorgeschichte

hat,der gerät sehr schnell in den Verdacht einer erneuerten Straftat schuldig zu sein. Das aber muss erst einmal bewiesen werden,vorher ist keine Vermutung richtig,das gilt in jeden Straffall so.

18:13 von fathaland slim 17:41, falsa demonstratio

//>>Am 05. Juni 2020 um 14:56 von frosthorn
Ich teile Ihre Auffassung.
Die Beweislage scheint mir dünn zu sein.
Dennoch macht sich kaum ein Forist die Mühe im Konjunktiv zu denken. Der Mann ist vom Mob bereits für schuldig befunden.<<
Richtig.
Genau so funktionieren Lynchmobs.
Oder früher die Volksfeste, die bei Hinrichtungen stattfanden. Mit Picknickkorb auf zum Gaffen.//

Sind Sie beide ganz sicher, dass nicht Sie es sind, die hier mit Mistgabeln auf andere User („Mob“) losgehen? Natürlich ist es anstrengend, auf jede vermeintlich oder auch tatsächlich falsche Äußerung einzugehen, aber anständiger wäre es allemal.
So ist es auch nur Polemik. (Nicht in der ursprünglichen Bedeutung dieses Wortes.)
@falsa demonstratio
Es gibt Themen, da reagieren manche Frauen besonders (über-)empfindlich. Ich erwarte nicht, dass Sie das verstehen. Vielleicht könnten Sie das aber künftig bei Ihren Reaktionen bedenken?

@StöRschall

Entschuldigung, ich hatte Sie gebeten, eine Behauptung zu belegen. Stattdessen haben Sie mehrere persönliche Angriffe gegen mich gestartet, und ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie das in dem Glauben tun, mich damit zu überzeugen.

Worüber wir hier diskutieren, sollte eigentlich klar sein. Sicher nicht darüber, ob ich persönlich Vergewaltigung für eine Lappalie halte, und so sehe ich auch keinen Grund, mir das zu unterstellen. Ebensowenig, dass ich mit dem Täter sympathisiere, weil er wie ich ein Mann ist.

Bitte kehren Sie zu einem angemessenen Diskussionsstil zurück.

lange kriminelle Laufbahn

... toll!
Und unser Rechtssystem lässt zu, das sich solche Typen unter uns frei bewegen können .
Die Zeiten wo der Staat bzw. das Recht den unbescholtenen Bürger schützt sind wohl vorbei.
Kein Wunder das sich immer mehr Leute NICHT MEHR auf den Staat verlassen.
Den Eltern der kleinen Maddie kann ich nur viel Kraft wünschen-obwohl das ein schwacher Trost ist

20:45 von Anna-Elisabeth

Ein ganz feiner Kommentar.

Am 05. Juni 2020 um 20:48 von frosthorn

Zitat: @StöRschall: Bitte kehren Sie zu einem angemessenen Diskussionsstil zurück.

Ich schließe mich dieser Bitte an.

Am 05. Juni 2020 um 20:45 von Anna-Elisabeth

@falsa demonstratio
Zitat: Es gibt Themen, da reagieren manche Frauen besonders (über-)empfindlich. Ich erwarte nicht, dass Sie das verstehen. Vielleicht könnten Sie das aber künftig bei Ihren Reaktionen bedenken?

Selbstverständlich komme ich Ihrer Bitte nach und gewähre Ihnen so etwas wie Welpenschutz.

Der Irrtum...

...im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein kann zu gefährlichen Konsequenzen führen. Wenn man glaubt, anhand von oberflächlichen, äußeren Scheinbarkeiten die absolute Wahrheit erkennen zu können, kann es einem auch passieren, dass man 9 Minuten auf dem Hals eines Verdächtigen kniet.

Lange kriminelle Karriere

Aber auch hier gilt die Unschuldsvermuntung.

Ich frage mich nur wieso nicht schon 2014
intensiver ermittelt worden.

Jeder Falschparker oder GEZsünder ist gefühlt nach 3Tagen abgeurteilt.

Am 05. Juni 2020 um 20:54 von skydiver-sr

Zitat: Den Eltern der kleinen Maddie kann ich nur viel Kraft wünschen-obwohl das ein schwacher Trost ist

Das wünsche ich den Elten auch und, dass die neue Spur nicht wieder ins Leere läuft.

@Anna-Elisabeth, 20:45

@fathaland & Falsa demonstratio:
Es gibt Themen, da reagieren manche Frauen besonders (über-)empfindlich. Ich erwarte nicht, dass Sie das verstehen.

Ich fühle mich ebenfalls angesprochen. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie gut ich das verstehen und nachvollziehen kann. Ich bin Ehemann einer schwerst traumatisierten Frau, bin selbst Opfer sexueller Gewalt in der Kindheit, und habe mein Berufsleben damit verbracht, mit traumatisierten Menschen zusammen nach Gerechtigkeit zu suchen.
Versuchen also Sie auch bitte, zu verstehen, was es mit mir macht, wenn ich der Kumpanei mit Vergewaltigern bezichtigt werde, weil ich auf rechtsstaatlichen Prinzipien bestehe. Solche sind es wohlgemerkt, die uns alle davor schützen, zu Unrecht Objekt des "Volkszorns" zu werden.
Wenn Sie für jene nicht gelten sollen, die wir sowieso für schuldig halten, dann gelten sie für niemanden mehr.

18:43, StöRschall 18:13 von fathaland

>>Nochmal:

Der Mann wurde mehrfach verurteilt.

Aber von euch scheint sich keiner die Mühe zu machen, das nachzulesen.<<

Solche Leute gibt es -zigtausende in Deutschland.

Alle einsperren, für immer?

Am 05. Juni 2020 um 21:11 von frosthorn

@Anna-Elisabeth, 20:45
Zitat: Versuchen also Sie auch bitte, zu verstehen, was es mit mir macht, wenn ich der Kumpanei mit Vergewaltigern bezichtigt werde, weil ich auf rechtsstaatlichen Prinzipien bestehe. Solche sind es wohlgemerkt, die uns alle davor schützen, zu Unrecht Objekt des "Volkszorns" zu werden.

Ich stand beruflich schon auf Opferseite wie auch auf Täterseite. Manchmal waren es auch nur angebliche Opfer und vermeintliche Täter.

Umterm Strich waren (fast) alle immer über das rechtsstaatliche Verfahren, in dem das ablief, froh.

@störschall, 18:38

"Das ist in einer männlich dominierten Tätergesellschaft sicher häufig der Fall, dass damit Männer ein Problem haben."

Sie machen sich wieder einmal komplett lächerlich.

Es gibt keine "Tätergesellschaft", keine "männlich dominierte" und auch keine "weiblich dominierte", sondern ausschließlich einzelne Sexualstraftäter*innen.

21:19 von falsa

21:19 von falsa demonstratio
@Anna-Elisabeth, 20:45 Zitat:
@Anna-Elisabeth, 20:45
Zitat: Versuchen also Sie auch bitte, zu verstehen, was es mit mir macht, wenn ich der Kumpanei mit Vergewaltigern bezichtigt werde, weil ich auf rechtsstaatlichen Prinzipien bestehe. Solche sind es wohlgemerkt, die uns alle davor schützen, zu Unrecht Objekt des "Volkszorns" zu werden.

Ich stand beruflich schon auf Opferseite wie auch auf Täterseite. Manchmal waren es auch nur angebliche Opfer und vermeintliche Täter.

----

Und weiter?

20:54, skydiver-sr

>>lange kriminelle Laufbahn
... toll!
Und unser Rechtssystem lässt zu, das sich solche Typen unter uns frei bewegen können .
Die Zeiten wo der Staat bzw. das Recht den unbescholtenen Bürger schützt sind wohl vorbei.<<

Wann gab es diese Zeiten denn Ihrer Ansicht nach?

>>Kein Wunder das sich immer mehr Leute NICHT MEHR auf den Staat verlassen.<<

Und was machen diese Leute? Selbstjustiz?

Täterschutz: Während die

Täterschutz:

Während die Rechte von Tätern gesetzlich explizit formuliert wurden (sind ja auch Menschen, bräuchte es nicht?)

Wurden die Rechte von.Kindern nicht formuliert.

Interessiert aber solange die Täterschützer nicht, solange die Rechte der Kinder nicht zum Formulieren verlangt werden.

Wird es aber verlangt, wird sich dageben gesperrt.

Was soll man davon jetzt halten?

Nochmal die Frage, was ist Täterschutz?

21:04, werner1955

>>Lange kriminelle Karriere
Aber auch hier gilt die Unschuldsvermuntung.

Ich frage mich nur wieso nicht schon 2014
intensiver ermittelt worden.<<

Lesen Sie bitte den Artikel. Es wurde natürlich ermittelt und ermittelt. Manchmal ist aber die Indizienlage derart dünn, daß sie nichts hergibt. Sie erkennen aber vielleicht an der neuen Entwicklung, daß trotzdem permanent weiterermittelt wurde.

>>Jeder Falschparker oder GEZsünder ist gefühlt nach 3Tagen abgeurteilt.<<

Das ist ja bei solchen trivialen Fällen mit eindeutiger Beweislage auch keine Kunst.

21:23 von

21:23 von rossundreiter
@störschall, 18:38
"Das ist in einer männlich dominierten Tätergesellschaft sicher häufig der Fall, dass damit Männer ein Problem haben."

Sie machen sich wieder einmal komplett lächerlich.

Es gibt keine "Tätergesellschaft", keine "männlich dominierte" und auch keine "weiblich dominierte", sondern ausschließlich einzelne Sexualstraftäter*innen.

----

Mwhr als Verleugnen einer Tatsache u Whataboutim, was noch nicht mal verglwichbar ist, haben sie nicht zu bieten?

@21:11 von frosthorn @Anna-Elisabeth, 20:45

"Ich fühle mich ebenfalls angesprochen."

Wenn ich Sie gemeint hätte, hätte ich sie auch angesprochen. Zu dem was Sie über sich schreiben: Ich kann mich nur zu gut erinnern.

"Versuchen also Sie auch bitte, zu verstehen, was es mit mir macht, wenn ich der Kumpanei mit Vergewaltigern bezichtigt werde, weil ich auf rechtsstaatlichen Prinzipien bestehe."

Das kann nicht nur verstehen sondern auch sehr gut nachempfinden.

"...weil ich auf rechtsstaatlichen Prinzipien bestehe. Solche sind es wohlgemerkt, die uns alle davor schützen, zu Unrecht Objekt des "Volkszorns" zu werden.
Wenn Sie für jene nicht gelten sollen, die wir sowieso für schuldig halten, dann gelten sie für niemanden mehr."

Auch hier haben Sie natürlich absolut Recht. Sie haben Ihre Emotionen bei diesem Thema sehr viel besser im Griff als ich. Dafür bewundere ich Sie.

18:33 von falsa demonstratio / @schabernack, 18:10

«Ich verstehe Ihren Gedankengang: Es muss viel dran sein, denn es kam ja im Fernsehe. Der nächste Schritt ist dann: "Es stand ja im Internet." Schließlich: "Es stand ja in der Bildzeitung."»

Nun ja - ich weiß nicht so recht …

Ein Ersuchen des BKA im TV bei AZ-XY nach Information + evtl. Zeugenaussagen ist keine beliebige Info über irgendwas im Internet. Und auch keine Schlagzeilen in Großbuchstaben auf der Titelseite der Boulevard-Presse.

Es ist auch keine Vor-Verurteilung eines Täters, bei der (nun nach Zeugen-Infos nachgefragt) noch gar nicht klar ist, was es für eine Tat war … und wie sie evtl. geschah.

Ist keine Leiche des Mädchens, kein Wissen um evtl. Aufenthaltsort. Wie sollte denn wer fahnden … wenn gravierende Verdachtsmomente + Indizien vorliegen? Besser gar nicht … damit ja nur gar kein evtl. an dieser Tat Nicht-Beteiligter zu Unrecht in irgendeinen Verdacht gerate …?

"Weltfremd" + völlig unpraktikabel.
"Tatumstände" (Verschwinden des Mädchens !) sind aufzuklären …!

@Moderation

Zur Sperrung meiner Antwort @falsa demonstratio

Wieso gewähren Sie diesem User "Welpenschutz"?
Wenn ich die Netiquette aus Ihrer(!) Sicht verletzt haben sollte, dann auch der angesprochene User. Sie sollten Ihre Maßstäbe eichen lassen.

//@falsa demonstratio
"Zitat: Es gibt Themen, da reagieren manche Frauen besonders (über-)empfindlich. Ich erwarte nicht, dass Sie das verstehen. Vielleicht könnten Sie das aber künftig bei Ihren Reaktionen bedenken?"

Selbstverständlich komme ich Ihrer Bitte nach und gewähre Ihnen so etwas wie Welpenschutz.//

Ist offensichtlich doch schwerer zu verstehen als gehofft.
Aber Danke, dass Sie mir "so etwas wie Welpenschutz" (allenfalls mäßig witzig) gewähren wollen. Ich komme bei Gelegenheit darauf zurück.

@ Tinkotis (21:03)

"Der Irrtum...
...im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein kann zu gefährlichen Konsequenzen führen. Wenn man glaubt, anhand von oberflächlichen, äußeren Scheinbarkeiten die absolute Wahrheit erkennen zu können, kann es einem auch passieren, dass man 9 Minuten auf dem Hals eines Verdächtigen kniet."
------
Ich würde Ihnen gerne entgegnen:
Können Sie auch erklären, warum ich aus Ihren Zeilen nicht den geringsten Inhalt, geschweige denn etwas über das Verhältnis von Irrtum und Wahrheit, Zeit (9 Minuten und das Jahr 2007) und Raum (Knie am Hals vs. Portugal) herausziehen und lernen kann?
Ich kann höchstens sagen, weniger ist mehr. (Ich könnte auch sagen, was ich aber lieber nicht schreibe, dass Sie weder das Eine noch das Andere beherrschen, eine solch ausformulierte "Scheinbarkeit" ist eine Stellvertretung von Nichts.)
Stattdessen sage ich Ihnen nur, dass Ihre geheimnisvollen Reflexionen nicht einmal absurd sind, an dieser Stelle (und ich neige zu Toleranz) bei mir Übelkeit hervorrufen

@frosthorn, 20:48

"Ebensowenig, dass ich mit dem Täter sympathisiere, weil er wie ich ein Mann ist."

Moment, vorher schrieben Sie von Unschuldsvermutung, daran möchte ich Sie erinnern.

Wir wissen noch gar nicht, ob es der Täter ist, und somit auch nicht, ob es ein Mann war. Der Verdächtige wurde bereits kurz nach der Tat (im Jahr 2008) von der portugiesischen Polizei "wahrgenommen", aber kurz darauf (sicher damals nicht völlig unbegründet) aus dem Kreis der Verdächtigen wieder gestrichen.

Ich halte die Spur zwar für sehr heiß, aber trotzdem ist Vorsicht angebracht.

20:45 von Anna-Elisabeth

""Genau so funktionieren Lynchmobs.
Oder früher die Volksfeste, die bei Hinrichtungen stattfanden. Mit Picknickkorb auf zum Gaffen.""
#
Da gebe ich Ihnen Recht.Oftmals wird ein Beschuldigter vom Mop schon für den waren Täter gehalten ohne die Beweislage abzuwarten. Gruß

18:29, StöRschall

>>17:54 von frosthorn
@StöRschall
Da im Strafrecht, das Vergewaltigen von Kindern häufig als Lapalie gewertet wird

Das hätte ich gerne irgendwie belegt,

---

Straßmaß wenn überhaupt: ein Jahr und das meist auf Bewährung.

Im Vergleich zu leppischem Steuerhinterziehen kann man da schon mal vom Glauben abfallen.<<

Der Forist bat um einen Beleg, und das einzige, was kommt, ist eine weitere steile Behauptung, die jeglicher Grundlage entbehrt.

Gerade im Bereich sexueller Kindesmißbrauch hat sich sehr, sehr viel getan. Ich kenne zahlreiche Frauen und auch Männer meines Alters, die in ihrer Kindheit und Jugend sexuell mißbraucht wurden und andere schwere Gewalterfahrung machen mussten. Meist durch Angehörige der eigenen Familie. Wenn man die damalige Situation, also die von vor fünfzig Jahren, mit der heutigen vergleicht, dann ist dass wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Keiner der Täter von damals, die ich teils persönlich kannte, wurde jemals belangt. Das ist heute sehr anders.

@ rossundreiter

„Es gibt keine "Tätergesellschaft", keine "männlich dominierte" und auch keine "weiblich dominierte", sondern ausschließlich einzelne Sexualstraftäter*innen.“

Beim Vorwurf der Lächerlichkeit an andere User sollte man sich dann doch bitte nicht selber lächerlich machen. Es gibt nicht nur einzelne Sexualstraftäter, denn natürlich können mehrere Personen gleichzeitig und als Gruppe (in der StPO wird das Mittäterschaft genannt und explizit vom Einzeltäter unterschieden) zum Beispiel eine Gruppenvergewaltigung begehen. Ist jetzt auch nicht so selten.
In diesen ekeligen Vorgängen gibt es keine einzelnen Sexualstraftäter, sondern Mittäterschaften

21:30, StöRschall

>>Täterschutz:

Während die Rechte von Tätern gesetzlich explizit formuliert wurden (sind ja auch Menschen, bräuchte es nicht?)

Wurden die Rechte von.Kindern nicht formuliert.<<

Es ist gesetzlich ganz eindeutig festgelegt, was man mit Kindern nicht machen darf, und der Strafrahmen für sexuelle und andere Gewalt, die das Kind ganz genau so traumatisiert, ist eindeutig und nicht von Pappe.

Jede andere Behauptung ist eine Falschbehauptung.

Und selbstverständlich hat auch ein Mensch, der eines schweren Verbrechens angeklagt ist, unveräußerliche Rechte.

Sollte man die ihm aberkennen?

Angeklagte haben rechtlos zu sein?

21:42 von fathaland

21:42 von fathaland slim
18:29, StöRschall

----

Die ERmittler brauchen endlich mehr Befugnisse !

Auch hier ... außer Willensbekundungen noch keine Umsetzung !

Rechtsexperten

Bei der hohen Anzahl von Rechtsexperten, die offensichtlich unfehlbar sind, kann ich nur hoffen, niemals unter deren "Rechtssystemen" verurteilt zu werden.

Es ist doch gut, wenn hier

Es ist doch gut, wenn hier einem Verdacht nachgegangen wird. Im übrigen halte die Strafgesetzgebung und die Umsetzung durch das Justizwesen für völlig angemessen. Extreme Einzelfälle an Gesetzesübertretungen sollten nicht den Blick für das Gesamtbild verstellen.

21:42 von fathaland slim

1. Keiner der Täter von damals, die ich teils persönlich kannte, wurde jemals belangt.
2. Das ist heute sehr anders.
.
1. bedauerlicher weise !
aber so war das Weltbild eben damals
und auch sie kennen die Sprüche "Kindersex ist Menschenrecht"
2. auch im Bundestag tun sich einige schwer damit

21:42 von fathaland slim Ja

21:42 von fathaland slim

Ja klar, früher war alles noch schlimmer.

Deswegen ist es heute noch lange nicht gut.

Das deutsche Rechtssystem ist

Das deutsche Rechtssystem ist primär auf Erziehung und Besserung, sprich Resozialisierung ausgelegt. Das dieses System nicht bei allen greift, ist nicht verwunderlich.

Aber die Forderungen hier ist hauptsächlich "gefühlte" "Gerechtigkeit". Auch jemanden, selbst vorbestraft" vorsorglich einzusperren, ist eine bedenkliche Ansicht. Da waren wir vor 80 Jahren schon einmal. Wo setzen Sie da die Grenze?

Es mag nicht immer verständlich sein, aber an allen Stellen sitzen nur Menschen.

Und das sage ich als Polizist.

21:49, StöRschall

>>21:42 von fathaland
21:42 von fathaland slim
18:29, StöRschall

----

Die ERmittler brauchen endlich mehr Befugnisse !

Auch hier ... außer Willensbekundungen noch keine Umsetzung !<<

Wie sollen diese Befugnisse denn aussehen?

21:48 von fathaland

21:48 von fathaland slim
21:30, StöRschall

"Es ist gesetzlich ganz eindeutig festgelegt, was man mit Kindern nicht machen darf, "

Das ist wieder Erwachsenensicht. Was Erwachsene nicht dürfen.

Es geht darum RECHTE zu formulieren.

Das ist eine völlig andere Hausnummer.

"und der Strafrahmen für sexuelle und andere Gewalt, die das Kind ganz genau so traumatisiert, ist eindeutig und nicht von Pappe."

Ne, ist nicht von Pappe, so ein Jahr auf Bewährung.

21:56, Sisyphos3

>>21:42 von fathaland slim
1. Keiner der Täter von damals, die ich teils persönlich kannte, wurde jemals belangt.
2. Das ist heute sehr anders.
.
1. bedauerlicher weise !
aber so war das Weltbild eben damals
und auch sie kennen die Sprüche "Kindersex ist Menschenrecht"
2. auch im Bundestag tun sich einige schwer damit<<

Die Fälle, die ich persönlich kenne, haben mit der unsäglichen Parole "Kindersex ist Menschenrecht" nicht das allermindeste zu tun.

Das war Mißbrauch in konservativ-autoritären kleinbürgerlichen Familien. Keiner dieser Täter wählte eine Partei links der Union. Und alles wurde vertuscht, denn was sollen denn die Leute denken. Oft wussten die Mütter Bescheid und machten sich im Namen der nach außen aufrechtzuerhaltenden Wohlanständigkeit der Familie zu Komplizen.

21:49 von StöRschall

«Die ERmittler brauchen endlich mehr Befugnisse !»

Welche Art von "mehr Befugnisse" sollte denn nun geeignet sein, die Geschehnisse um das Verschwinden der kleinen Maggie in Portugal vor ca. 15 Jahren besser aufzuklären? Als mit den Mitteln, die Oberste Nationale Polizeibehörden in 3 Staaten unternahmen?

Was würde denn den aktuell in Haft sitzenden Tatverdächtigen näher / besser mit dem damaligen Geschehen in Verbindung bringen?

Selbst Fragen gestellt + dann selbst beantwortet:
Gar nix an "mehr Befugnissen" könnte + würde dazu beitragen …!

@21:42 von rossundreiter @frosthorn, 20:48

//"Ebensowenig, dass ich mit dem Täter sympathisiere, weil er wie ich ein Mann ist."

Moment, vorher schrieben Sie von Unschuldsvermutung, daran möchte ich Sie erinnern.//

Der Mann ist ja ein Täter, nur in diesem Fall (für den Mord) gibt es noch keine Beweise.

Der User frosthorn wäre der Letzte, der vorschnell urteilt, deshalb dürfen Sie gern davon ausgehen, dass er bei der Unschuldsvermutung bleibt.

Nun ja, ich habe mich ja heute auch schon an einem einzigen "Wort" 'aufgehängt'.

@ StöRschall

Was kritisieren Sie konkret an den "Befugnissen" der Ermittler?
Welche Willensbekundungen wollen Sie von wem umgesetzt sehen?
Warum sprechen Sie von "Lapalien", wenn es um Straftatbestände und Strafbemessung nach den Gesetzen geht?
Auf bitte des Users frosthorn nach einem Beleg für Ihr Argument, was die Strafe für Vergewaltigung betrifft, haben Sie eine falsche Antwort gegeben (Vgl. Strafgesetzbuch §§ 176 bis 184).
Um was geht es Ihnen eigentlich, wenn Sie nicht einmal respektieren, das frosthorn und andere User sich hier gegen die Vorverurteilung und angesichts der unzureichenden Beweislage zu Zurückhaltung mahnen, weshalb die Staatsawnwaltschaft sich an die Öffentlichkeit gewandt hat, nicht zuletzt wegen der bald eintretenden Möglichkeit, dass der Verdächtige bald entlassen werden könnte?

@21:55 von Werner40

"Es ist doch gut, wenn hier
Es ist doch gut, wenn hier einem Verdacht nachgegangen wird. Im übrigen halte die Strafgesetzgebung und die Umsetzung durch das Justizwesen für völlig angemessen. Extreme Einzelfälle an Gesetzesübertretungen sollten nicht den Blick für das Gesamtbild verstellen."

Sie haben Recht. Das Problem ist wohl, dass die extremen Einzelfälle sehr viel besser im Gedächtnis bleiben während über die anderen Fälle naturgemäß nicht berichtet wird. Das verzerrt dann leicht den Gesamteindruck.

20:45, Anna-Elisabeth 18:13 von fathaland slim 17:41

>>Es gibt Themen, da reagieren manche Frauen besonders (über-)empfindlich. Ich erwarte nicht, dass Sie das verstehen.<<

Ich kenne mehr als eine Frau, die durch Mißbrauchserfahrung schwerst traumatisiert wurde. Einige konnten sich erst Jahrzehnte später selbst eingestehen, was passiert war. Mit mindestens zweien habe ich lange Gespräche geführt. Sehr vorsichtig, um nicht zu provozieren, daß mein Gegenüber "zumachte".

Bitte unterschätzen Sie mich nicht.

@ schabernack

Die Indizienlage ist ganz offensichtlich "so dick", dass sich wer vom Bundeskriminalamt ins TV zu Aktenzeichen XY ins Studio begibt.

Was ist denn "so dick" bei Ihnen? Offensichtlich fehlt es dem BKA noch an Beweisen gegen den Verdächtigen, sonst wäre die öffentliche Fahndung ja nicht nötig. Die Staatsanwaltschaft muss übrigens auch immer nach entlastenden Indizien suchen.

Täterschutz ist z.B.: wenn

Täterschutz ist z.B.:

wenn man sich strafbar macht, weil man einen Raubüberfall als Beobachter nicht meldet.

wenn man sich aber NICHT strafbar macht, weil man Gewaltverbrechen an Kindern NICHT meldet.

Habt ihrs jetzt gerafft ?

Wer ermöglicht Straftaten?

@ Rumpelstielz:
"Fall Maddie": Lange kriminelle Karriere... Wobei sich völlig unabhängig von dem aktuellen Anlass wieder mal die Frage stellt, warum wir dergleichen ermöglichen.

Was heißt ermöglichen? Ermöglichen wir Straftaten? Wenn ich eine Wohnung besitze, ermögliche ich dann damit schon einen Einbruch? Dass Straftaten möglich sind, heißt noch lange nicht, dass wir sie ermöglichen.

@ StöRschall

Während die Rechte von Tätern gesetzlich explizit formuliert wurden (sind ja auch Menschen, bräuchte es nicht?) Wurden die Rechte von.Kindern nicht formuliert.

Erstens wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie von Verdächtigen oder Angeklagten sprechen würden. Und zweitens sind die Rechte von Kindern was diesen konkreten Fall (Entführung, Missbrauch, Mord) anbelangt, ganz klar formuliert. Alle diese Delikte sind mit hohen Gefängnisstrafen bewehrt.

@ Anna-Elisabeth

Ich gehe davon aus, dass sich die Userin in diesem Fall mit "Prophylaxehaft" auf die bereits begangenen Straftaten bezieht. Dann hätte u.U. - vorausgesetzt er war der Mörder - diese Tat verhindert werden können.

Dann hätte der User oder die Userin es ja Haft nennen können, nicht Prophylaxehaft. Ich denke, Sie dollten die Bedeutung des Begriffs Prophylaxe mal nachschlagen.

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