Kommentare

Wenn ich diese Unvernunft der

Wenn ich diese Unvernunft der Demonstranten sehe frage ich mich warum ich mit Atemschutzmaske einkaufen gehe. Eine zweite Welle der Pandemie wird geradezu herausgefordert. Protest gegen Rassismus geht auch ohne Rudelbildung

Abstände zu klein?

Müssten die Demos in dem Fall nicht aufgelöst werden?

Ein echter Balanceakt:

Ein echter Balanceakt: einerseits ist das weltweite klare Statement gegen Rassismus begrüßenswert, und es war bewegend, dass an vielen Orten die fast 9 Minuten Schweigen ein beredtes Zeugnis gab; andererseits war der oft nicht einhaltbare Abstand, der aufgrund der Corona-Pandemie geboten und sinnvoll ist, ein Manko - allerdings auch wieder gut, dass niemand daraus ein Statement machte, das da nicht hingehört hätte.
Black life matter.

Dankeschön

Nicht nur Bundesweit. Weltweit!
Für die weltweite Übereinstimmung von Millionen gegen den Rassismus und damit auch gegen Trump, hat Trump Dank verdient.
Bisher war seine Behauptung, kein Präsident hätte mehr für schwarze Mitmenschen getan als er selbst, nur eine weitere Lüge.
Ab heute nicht mehr. Denn die Dummen besiegen sich selbst.
Danke Präsident Trump.

Es wird auch Zeit!

Der Rassismus muss nach Jahrhunderten des Leids und der Ungerechtigkeit endlich auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen werden!
Und damit meine ich auch den gesellschaftlich leider schon fast akzeptierten, Nicht-Betroffenen oft nicht bewussten, Alltagsrassismus.
Es ist nicht überraschend, wenn ein Mensch mit etwas dunklerer Hautfarbe unsere Muttersprache besser beherrscht als bspw. mancher "Wutbürger".
Man muss auch nicht bei allgemeinen Personenkontrollen Personen mit einem nicht-mitteleuropäischen Aussehen bevorzugt ins Visier nehmen.
Die Hautfarbe eines potenziellen Mieters sagt absolut nichts über die zu erwartende Zahlungstreue und sein Benehmen in der Hausgemeinschaft aus.
Es wird Zeit, dass alle Menschen begreifen, dass es nur eine einzige menschliche Rasse gibt und optische Unterschiede nichts über den Wert eines Menschen aussagen!
Und wenn diese weltweiten Demonstrationen helfen, das vielen bewusst zu machen, sind wir auf dem richtigen Weg.
#BLM

>>Nach Ende der Versammlung

>>Nach Ende der Versammlung gab es in Berlin laut der Polizei Stein- und Flaschenwürfe gegen Polizisten. <<

Eine Demonstration gegen Rassismus, bei dem die Antirassisten Steine und Flaschen auf Polizisten werfen, ist erstens kriminell und ein derber Widerspruch!

06. Juni 2020 um 19:30 von Tada

Warum sollte man bei sinnvollen Demos mit einem echten, traurigen Anlass härter durchgreifen, als bei den vielen sinnlosen Anti-Corona- oder "Hygiene"-Demos?

19:26 von hesta15

"" Wenn ich diese Unvernunft der Demonstranten sehe frage ich mich warum ich mit Atemschutzmaske einkaufen gehe. Eine zweite Welle der Pandemie wird geradezu herausgefordert. Protest gegen Rassismus geht auch ohne Rudelbildung""
#
Das habe ich mich auch gefragt. So werden wir noch lange was von Corona haben.

Korrektur Ministerpräsidentin

Malu Dreyer ist Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz.

G.Floyd

wir haben alle die Bilder wiederholt im Fernsehen gesehen. Das Land (USA) war vereint, jeder, den ich kenne, was entsetzt. Nur, der Bürgermeister von Minneapolis (ein Democrat, wie der Gouverneur) hielt den Vorfall nicht wert, den Täter in Gewahrsam zu nehmen und Klage zu erheben.
Folge: Die Demonstrationen wurden heftig und damit verbunden kam die Gewalt. Nun ist das Land gespalten. Gut gemacht, Herr Bürgermeister, Herr Gouverneur.

Steine fliegen ist doof

Gut, wenn Leute ihre Meinung kundtun. Gewalt aber geht gar nicht, das macht die Wirkung zunichte. Aber ist das vielleicht von den Störern/Gewalttätigen gewollt/geplant? Und die Abstandsregeln müssen trotzdem eingehalten werden - wenn man schon für Menschenwürde demonstrieren will, dann gehört das zu den Basics.

Rasist Deutschland

Durch die Negative Berichterstattung gegenüber türken und Muslime von dem Medien ist die Gesellschaft rassistischer geworden in Deutschland. In der Stadt Essen wird sogar unter dem Deckmantel "null Toleranz" social rasism betrieben.

@Tagesschau

Bei wievielen Demonstrationen in Deutschland haben sich denn Polizisten mit den Demonstranten solidarisiert?
Gibt es schon Interviews mit deutschen Polizisten zum Thema Rassismus?
Immerhin stand die Rekrutierung der ersten Polizisten der BRD unter keinem guten Stern.
Wieviel Ungutes von damals hat die Polizei noch in sich?
Es wäre schön, wenn mal Polizisten dazu Stellung nehmen könnten und dürften.
Auch welche, die schon in Rente sind. Die müssen sich wenigstens vor dienstlichen Repressionen nicht fürchten wenn sie ihre Meinung kundtun.

Absurd

Gut und schön sich für Menschenrechte einzusetzen. Die Demonstranten sollten sich aber auch überlegen, dass sie die Gesellschaft ohne Mindestabstand infizieren können. Sie betrauen einen Toten in den USA und gefährden hier die Allgemeinheit, denn das Virus kann auch tödlich enden!

Großdemo...

Die Polizei appellierte an die Menschen, einen Mundschutz zu tragen und den Mindestabstand einzuhalten. Das habe sich angesichts der hohen Teilnehmerzahl allerdings als schwierig gestaltet. 
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Wie soll es auch anders sein, dass interessiert scheinbar auch keinen mehr...

Black life matter

Dieses Statement ist richtig und es gibt nicht viel hinzuzufügen. Leider sehe ich anhand der Unvernunft der Demonstranten die Fallzahlen nach oben schießen. Die 2. Welle wird leider nicht bis Herbst auf sich warten lassen und anhand der enormen Menge der Demonstranten in vielen Städten wird sich das Virus rasend schnell verbreiten und eine Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter ist hier völlig unmöglich. Die Demonstranten nehmen das Virus mit nach Hause, in Arbeitstätten zu den Kollegen, in die Schule. Da hilft wohl nur noch beten.

Starkes Signal

Ein starkes Signal für eine lebendige, kritische Zivilgesellschaft, die aufpasst, dass unsere dunkelhäutigen Freunde und Freundinnen, Nachbarn (auch Fußballweltmeister!), Kollegen, egal ob Deutsche und Zugewanderte, ob hier permanent Lebende oder hier Studierende wertgeschätzt und respektiert werden.

Und noch was ... #SayHisName

Oury Jalloh

(2005 in Polizeizelle in Halle unter mysteriösen Umständen verbrannt ... (worden?).

Dass das Abstandhalten da eher schwierig ist...

... glaube ich gerne. Aber Mundschutz hätten alle tragen sollen. Ich selber nutze meinen zum täglichen Demonstrieren , indem ich ihn als Minitransparent beschreibe, die FFP2 - Masken eignen sich sehr gut. Ich würde mir hier auf den Kanaren auch etwas mehr Engagement wünschen, aber ok, mache ich meine eigene Minidemo... Und auch wenn das mit dem Abstand nicht zu halten war, freut mich doch der Grund dafür, nämlich, dass soviele sich gegen Rassismus stark machen. In Deutschland gibt es leider genug davon, da muss man nicht nach USA blicken. Ich würde mich freuen, wenn auch in unserer Gesellschaft die Hautfarbe eines Menschen nur als eine Eigenschaft von vielen angesehen wird, so wie eben auch die Farbe der Augen oder der Haare. Und nicht, um einen Menschen niederzumachen, zu verachten und als weniger wertvoll anzusehen... Dann kann man endlich sagen: All Lives Matter, jeder Mensch ist gleich wertvoll.

Zwei Herzen schlagen...

ach, in meiner Brust!
Einerseits bin ich total begeistert von der ja fast schon weltweiten Solidarität und diesem deutlichen Zeichen gegen Rassismus, andererseits hoffe ich, daß dieses Statement die Menschen nicht teuer zu stehen kommt, in Form von vielen Neuansteckungen...
Wär' echt schade!

re tada

"Abstände zu klein?

Müssten die Demos in dem Fall nicht aufgelöst werden?"

Anscheinend hielt man das nicht für angemessen, bzw. für notwendig.
Bei den "Hygiene"demos in Stuttgart und anderswo wurden die Abstandsregeln ja auch reihenweise gebrochen. Aufgelöst wurden die Demos allerdings nur in Ausnahmefällen.

Massendemos

Wenn die Bilder der Massen-Demos zu sehen sind kann ich nur hoffen das in den nächsten Tagen keine neu Pandemiewelle ausbricht-und hoffen das auch dann Schulen wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen wenn nix passiert.

Alles oder nichts!

Wer jetzt noch wegen Unterschreitung von Abstandsregeln bei Demos laveriert, der kann ja nur froh sein, keine schwarze Hautfarbe zu haben, heterosexuell zu sein, oder noch nie mit aggressiver Polizei zu tun gehabt zu haben. Alle anderen gehen halt friedlich! weiterhin für ihre RECHTE demonstrieren. Recht so!

@Tada und hesta15 : Was zählt mehr?

Der Kampf gegen Rassismus oder der gegen das Virus?
Ich bin für ersteres.
Bisher jedenfalls forderte der Rassismus viel mehr Opfer als das Virus.

Am 06. Juni 2020 um 19:30 von Tada

Zitat: Abstände zu klein? Müssten die Demos in dem Fall nicht aufgelöst werden?

Die Polizei hat vorbildlich, situationsangemessen gehandelt damit der Abstandspflicht und dem Demonsttrationsrecht genügt wurde:

Demos (München, Frankfurt) wurden geteilt,

in einem Fall hatte es wohl genügt, zur Einhaltung des Abstands zu ermahnen,

in einem Fall (Hamburg) wurde die Demo abgebrochen,

in den meisten Fällen wurden wohl die Abstandsregeln eingehalten.

Ich fasse es nicht.....

wochenlang ist man auf Abstand getrimmt und zu diesen Demos drängeln sich die Leute dicht an dicht. Bei allem Verständnis für die Trauer aller um den zu Tode gekommenen Amerikaner und auch bei allem Verständnis für die Wut über die Art wie er ums Leben kam! Aber...die Art, wie demonstriert wurde, ist an Rücksichtslosigkeit gegenüber den Mitmenschen, die sich an Abstandsregeln halten nicht zu überbieten. Die Bilder dieser Demos sprechen eine deutliche Sprache!

Beeindruckendes Statement

Die weltweiten Demos sind ein beeindruckendes Statement gegen den Rassismus, besonders bemerkenswert fand ich, daß auch Polizisten ein klares Statement gegen Rassismus abgaben. Danke dafür. Das Problem mit dem Abstand halten könnte möglicherweise dazu führen, daß nun wieder über Methoden des Protestes diskutiert wird statt über die Inhalte.

Vielleicht läßt sich ja der selbsternannte GröPaZ Trump erweichen und findet doch noch ein paar Worte der Versöhnungsbereitschaft statt martialischer Drohungen. Zum Beispiel eine Entschuldigung für sein Verhalten beim Bibelfoto. Angebracht wäre es. Ich glaube zwar nicht daran, aber man wird ja wohl noch hoffen dürfen.

Ich finde die Demos gut und wichtig.

In Zeiten von Covid-19 ist dies leider nicht einfach, alle Abstandsregeln einzuhalten. Hier ist zu überlegen, wie man auf andere Wege gegen Rassismus einstehen kann. Ich teile die Bedenken, dass es zu neuen Ansteckungswellen kommen kann. Mal schauen. Black live matter!

@19:35 von andererseits

"Ein echter Balanceakt:..."

Ja, aber mit Beigeschmack. Der Umstand, dass dort viele Demonstranten ohne MNS herumlaufen, erweckt zumindest bei mir den Verdacht, dass es nicht allen 'nur' um ein Zeichen gegen Rassismus ging.

Es gibt in Deutschland und

Es gibt in Deutschland und der ganzen Welt eine Risikogruppe, die nicht nur epochal und nicht nur durch Vieren bedroht ist. Ich möchte hier auf keinen Fall Äpfel mit Birnen vergleichen, aber ich habe in Corona-Zeiten gelernt, dass bestimmte Orte für mich Tabu sind, latente Gefahr für meine Gesundheit besteht und bin Einschränkungen Und Kontrolle unterworfen. Das ist für andere Menschen seit ihrer Geburt so.

Demos gegen Rassismus.

Ich verstehe nicht, warum es nicht längst Demos gegen Ungleichheit gibt?
Die sozio-ökonomische Kluft wird doch immer größer.

Auch diese Proteste werden

Auch diese Proteste werden schnell im Sande verlaufen und nichts ändern!

Frage mich, wenn die

Frage mich, wenn die Menschen wegen Rassismus in den Staaten auf die, Straße gehen, warum müssen wir das auch tun, Tatsache ist, Rassismus ist Gedankengut und Einstellung zu allen fremden. Es schwebt in den Köpfen mancher Menschen, vielleicht in den USA ausgeprägter, aber Gedankengut kann man nicht aus den Hirn jener Menschen fegen.
Fazit ist, es wird immer einen Teil in unserer Gesellschaft geben, die nicht zu bekehren sind.

Frage:

***In London zogen Tausende Menschen zum Parliament Square in der Nähe des britischen Parlaments und skandierten "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden, keine rassistische Polizei."***

Ist das korrekt wiedergegeben? Wenn ja, dann verstehe ich diesen 'Mischmasch' "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden, keine rassistische Polizei." nicht.

Das klingt, als wolle man auch Frieden und Gerechtigkeit nicht.

Bei aller Wichtigkeit des Themas Rassismus, ...

... die Schlagzeilen in näherer Zukunft sind damit schon mal sicher: "Tausende nach Demos in Quarantäne".

Ganz ehrlich, da hätte ich jetzt etwas mehr Kreativität erwartet, als dicht an dicht auf engerem Raum die Meinung gegen Rassismus zu zeigen.

Ich hoffe, wenn ich so etwas lese und sehe, dass keine Arbeitskollegen an den Demos teilgenommen haben, denn damit wäre ich dann anschl. auch einem erhöhten Risiko ausgesetzt.

Ich kann daher an dieser Stelle nur mit Unverständnis und Kopfschütteln reagieren.

19:59, morgentau19

>>"Nach Ende der Versammlung gab es in Berlin laut der Polizei Stein- und Flaschenwürfe gegen Polizisten."

Eine Demonstration gegen Rassismus, bei dem die Antirassisten Steine und Flaschen auf Polizisten werfen, ist erstens kriminell und ein derber Widerspruch!<<

Nein, nicht die Demonstration ist kriminell, sondern die steinewerfenden angeblichen Antirassisten sind es.

Die sind aber nicht die Demonstration.

Lesen Sie doch bitte Ihr eigenes Zitat:

"Nach Ende der Versammlung...."

@19:59 von morgentau19

"Eine Demonstration gegen Rassismus, bei dem die Antirassisten Steine und Flaschen auf Polizisten werfen, ist erstens kriminell und ein derber Widerspruch!"

Das waren (nehme ich an) keine Antirassisten. Das war die übliche Anti-Alles-Fraktion. Es ist wirklich schlimm, dass es am Rande dieser Demonstrationen immer wieder zu Ausschreitungen kommt.

20:03, schiebaer45

>>19:26 von hesta15
"" Wenn ich diese Unvernunft der Demonstranten sehe frage ich mich warum ich mit Atemschutzmaske einkaufen gehe. Eine zweite Welle der Pandemie wird geradezu herausgefordert. Protest gegen Rassismus geht auch ohne Rudelbildung""
#
Das habe ich mich auch gefragt. So werden wir noch lange was von Corona haben.<<

In Niedersachsen machen am Montag die Kneipen wieder auf. Niemand trinkt Bier mit Mundschutz, und nach dem dritten selbigen sieht man das dann wohl auch mit dem Abstand nicht mehr so eng.

Also bitte nicht den Antiantirassisten auf den Leim gehen, wenn sie den Virus als Kronzeugen für ihre Haltung bemühen.

@20:09 von Kul

Durch die Negative Berichterstattung gegenüber türken und Muslime

Unverständliche Kritik. In keinem Land der Welt genießen Türken und Muslime so viele Freiheiten und Möglichkeiten wie in der Bundesrepublik.
In der Hinsicht ist hierzulande kein Rassismus zu finden.

Ein Ja und ein Nein

Gegen Rassismus und die Zustände in den USA zu demonstrieren ist grundsätzlich richtig und wichtig. Doch die Pandemie ist noch nicht vorbei, von daher sind Menschenansammlungen in diesen Größenordnungen zur Zeit absolut verantwortungslos und werden wohl durch einen Anstieg der Infektionen quittiert werden. Im schlimmsten Fall kostet es Leben. Das ist es nicht wert.

20:03, make sense

>>G.Floyd
wir haben alle die Bilder wiederholt im Fernsehen gesehen. Das Land (USA) war vereint, jeder, den ich kenne, was entsetzt. Nur, der Bürgermeister von Minneapolis (ein Democrat, wie der Gouverneur) hielt den Vorfall nicht wert, den Täter in Gewahrsam zu nehmen und Klage zu erheben.
Folge: Die Demonstrationen wurden heftig und damit verbunden kam die Gewalt. Nun ist das Land gespalten. Gut gemacht, Herr Bürgermeister, Herr Gouverneur.<<

Seltsam nur, daß niemand gegen den Gouverneur und den Bürgermeister demonstriert.

Aber Sie wissen ja, wer für Inhaftnahme und Anklage zuständig ist?

Richtig, der State Attourney!

Und wo befinden sich die Polizisten?

Genau, in Haft.

Und angeklagt werden sie auch.

Second degree murder und so...

Am 06. Juni 2020 um 20:09 von nie wieder spd

Zitat: Bei wievielen Demonstrationen in Deutschland haben sich denn Polizisten mit den Demonstranten solidarisiert?

Das gibt es gar nicht so selten, denn die Polizisten sind Bürger wie Du und ich.

Ich erinnere mich an die Friedesdemos in den 80ern, bei denen Polizisten Blumen, die ihnen von Demonstraten überreicht worden waren, in den Händen hielten.

Ich erinnere mich an 1.Mai-Demonstrationen bei denen insbesondere gewerkschaftlich organisierte Polizisten Sympathie zeigten.

Selbst bei den Demonstrationen um die Startbahn West in Frankfurt, um die Wiederaufbereitungsanlage, um die AKW war das so, obwohl es körperliche Auseinandersetzungen zwischen Chaoten und Polizei gab.

@ morgentau19

Eine Demonstration gegen Rassismus, bei dem die Antirassisten Steine und Flaschen auf Polizisten werfen, ist erstens kriminell und ein derber Widerspruch!

Man weiß doch gar nicht, ob die Steinewerfer auch gegen Rassismus sind.

Am 06. Juni 2020 um 20:57 von Anna-Elisabeth

Zitat: Ja, aber mit Beigeschmack. Der Umstand, dass dort viele Demonstranten ohne MNS herumlaufen, erweckt zumindest bei mir den Verdacht, dass es nicht allen 'nur' um ein Zeichen gegen Rassismus ging.

sondern um was?

Waren das verkappte sog. Hygienedemonstranten?

Peinlich

Demos gegen Rassismus, Solidaritätsbekundungen für Opfer des selben, aber den Leuten fällt als erstes Abstand oder Maske ein.
Naja, die sind vom Problem wohl nicht betroffen und empfinden solche Demos vielleicht eher als niedlich denn notwendig.
Aber okay, wir sind eben das Volk der Gehorsamen, da ist Ungehorsam wohl schlimmer als alles andere.

Kritik an den Demos vielsagend

Ausgerechnet die Foristen die ganz groß die Anti Coronapolitikdemos unterstützen und kein Problem damit hatten, dass 0 Demonstranten Masken trugen machen nun ein Fass auf weil einige der Anti Rassismus Demonstranten keine Masken tragen. Die Demonstrationen sind richtig und wichtig. Es ist schon klar, dass diese Demos vor allem der Trump Klientel in diesem Forum nicht gefallen, die sind aber auch gottseidank nicht repräsentativ für ganz Deutschland

@ morgentau19 (19:59)

>>Nach Ende der Versammlung gab es in Berlin laut der Polizei Stein- und Flaschenwürfe gegen Polizisten. <<

"Eine Demonstration gegen Rassismus, bei dem die Antirassisten Steine und Flaschen auf Polizisten werfen, ist erstens kriminell und ein derber Widerspruch!"
------
Die Polizei, soweit im Artikel wiedergegeben, hat sich zur Gesinnung der Steine- und Flaschenwerfer nicht geäußert. Es wird hier auch nicht gesagt, wie viele sich hieran beteiligten. Im Artikel steht, dass auf dem Alexanderplatz rund 15.000 Menschen demonstriert haben, friedlich, so wie viele Tausende mehr in anderen deutschen Städten. Diese können Sie ruhig als Antirassisten bezeichnen.
Sie haben meiner Meinung nach, die Tatsachen in Ihrem Kommentar verdreht; DIE Antirassisten brauchen und können Sie auf diese Weise nicht diskreditieren.

@anderes1961

"
Am 06. Juni 2020 um 20:50 von Anderes1961
Beeindruckendes Statement

Die weltweiten Demos sind ein beeindruckendes Statement gegen den Rassismus, besonders bemerkenswert fand ich, daß auch Polizisten ein klares Statement gegen Rassismus abgaben. Danke dafür. Das Problem mit dem Abstand halten könnte möglicherweise dazu führen, daß nun wieder über Methoden des Protestes diskutiert wird statt über die Inhalte...."

Liebe Mitforisten, nicht verwundert die Augen reiben, wenn ich mir selber antworte. Denn ich habe mich geirrt und muß mich korrigieren.

Lieber User Anderes1961, es könnte nicht möglicherweise dazu führen, es hat schon dazu geführt. Du kommst zu spät. Statt über Rassismus wird zu einem Bericht über die Demos über Corona diskutiert. Das läßt mich kopfschüttelnd zurück.

@21:31 von falsa demonstratio@ 21:31 von falsa demonstratio

//Zitat: Ja, aber mit Beigeschmack. Der Umstand, dass dort viele Demonstranten ohne MNS herumlaufen, erweckt zumindest bei mir den Verdacht, dass es nicht allen 'nur' um ein Zeichen gegen Rassismus ging.

sondern um was?

Waren das verkappte sog. Hygienedemonstranten?//

Es würde mich nicht wundern. Ausschließen können auch Sie das nicht.

@Sceadu Wolfsson 20.00

Aha- und wer entscheidet, welche Demos sinnvoll sind und welche nicht oder welche Meinung zulässig und welche nicht? Sie! Haben Sie die höchste Deutungshoheit?

Kundgebung in Freiburg

Im kleinen Freiburg waren über 10.000 Menschen auf der Kundgebung. Es war eine kraftvolle bewegende Black Power demonstration. Am open mic. viele mutige und berührende redebeiträge von bipoc. Es war der Beginn von etwas großem.

Den USA nachlaufen

Das Thema Rassismus ist absolut wichtig in Deutschland. Aber warum immer nur den USA nacheifern bei allen Themen? Jetzt schlaegt das Thema gerade Wellen in USA, also wird DESHALB fernab in Europa demonstriert? Das zeigt doch nur mal wieder, dass Europaeer viel zu wenig eigenstaendig etwas anleiern koennen, sich zu oft nur an Entwicklungen in den USA dranhaengen, als Trittbrettfahrer. Als "Me Too" aufkam in USA, ja da war's dann ploetzlich auch in Europa super aktuell. Genauso jetzt mit dem Thema Polizeigewalt (wobei deutsche Polizei ja ganz andere Parameter hat als amerikanische und oft eher zu unentschlossen vorgeht). In Deutschland wuerde ich mir von der Polizei eher ein entschiedneres Eingreifen wuenschen in vielen Situationen.
Konzentriert euch doch auf das was im eigenen Umfeld schief laeuft. Macht was original, nicht weil ploetzlich US Stars darueber reden.

Zu wenig...

Erst einmal ist Rassismus einer der schlimmsten Dinge die es gibt! Aber, man muss sich auch klar sein, das es Rassismus schon immer gab und geben wird.. Und wir es nicht von heute auf morgen abschalten können.... Selbst die USA haben es seit Ende des Bürgerkrieg 1865 bis heute nicht geschaft eine Rassismus freie Gesellschaft zu bilden. Und wir stehen mit unserer Gesellschaft erst ganz am Anfang... Darum werden viele die auf die Strasse gehen auch weiterhin enttäuscht sein... Wie lange weiss heute leider niemand.

traurigerdemokrat Auch diese

traurigerdemokrat
Auch diese Proteste werden

Auch diese Proteste werden schnell im Sande verlaufen und nichts ändern!

Scgade, dass Sie so fatalistisch sind. Was mich an diesen Protesten beeindruckt, ist, wie frisch, wie offen, wie respektvoll sich diese jungen Leute für Gleichheit und eine faire Justiz und gegen Rassismus einsetzen.

re kul

"Durch die Negative Berichterstattung gegenüber türken und Muslime von dem Medien ist die Gesellschaft rassistischer geworden in Deutschland."

Könnten Sie bitte auch durch konkrete Beispiele diese doch schon sehr steile These belegen?

@Peter Goge

Wenn Antirassisten Steine auf Polizisten werfen ist das nur ein Widerspruch, wenn die Polizisten eine andere Hautfarbe haben als die Steinewerfer. Absurd ist es aber, deutsche Polizisten wegen Untaten von Polizisten in den USA anzugreifen, quasi als Kollektivhaftung für den Berufsstand über Staatsgrenzen hinweg.

@ tirilei

Das Thema Rassismus ist absolut wichtig in Deutschland. Aber warum immer nur den USA nacheifern bei allen Themen? Jetzt schlaegt das Thema gerade Wellen in USA, also wird DESHALB fernab in Europa demonstriert? Das zeigt doch nur mal wieder, dass Europaeer viel zu wenig eigenstaendig etwas anleiern koennen ...

Sie können ja leiern wie Sie wollen. Aber diese jungen Leute protestieren gegen Rassismus und gegen Willkür. Es ist doch in einer globalisierten Welt egal, in welchem Land der Anlass für die Empörung liegt. Die Proteste sind gerechtfertigt. Punkt.

@Sceadu Wolfsson

"Warum sollte man bei sinnvollen Demos mit einem echten, traurigen Anlass härter durchgreifen, als bei den vielen sinnlosen Anti-Corona- oder "Hygiene"-Demos?"

Vielleicht sollte man nicht mit zweierlei Maß messen, weil es so etwas wie Meinungs- und Redefreiheit gibt?

Oder zumindest geben sollte. (Die Art, wie diese Demos erlaubt werden, vergichen mit der Art, wie die Polizei andere Demos gewaltsam auflöst, spricht Bände).

@ Kul

Ich würde jetzt mal die steile These wagen, dass über rechtsextremen Terrorismus häufiger und ausführlicher berichtet wurde, als über die einzelnen islamistischen Anschläge. Insofern sehe ich nicht, wo Sie die negative Berichterstattung ausmachen, die es nicht auch in zig anderen Fällen zu anderen Gelegenheiten gegenüber anderen Bevölkerungsgruppen gäbe. Lösen Sie sich doch bitte einfach mal aus dieser ewigen "Opfermentalität" und machen die Augen auf.

Es ist übrigens richtig, auf die Rassismen in unserer Gesellschaft hinzuweisen. Leider sind da viele andere Länder, wie u.a. auch die Türkei, immer noch nicht bereit, den eigenen Rassismus in ihren Gesellschaften aufarbeiten zu wollen. Ich bezweifle auch stark, dass es jemals dazu kommen wird...

Missbrauch von Staatsgewalt

Wenn Polizei das Gewaltmonopol vor den Augen vieler Zuschauer so zynisch missbraucht, wie im vorliegenden Fall, und Staatsvertreter sehr zögerlich auf das Offenkundige reagieren, dann geht jegliches Vertrauen in den Staat und seine Organe verloren.
Das müsste Anlass sein, die Täter mit Höchststrafen zu verurteilen, und mehr noch müsste es Anlass sein, deren Vorgesetzte bis in die höchsten Amtsstuben zu durchleuchten und ggf. ebenfalls zur Rechenschaft zu ziehen.
Doch das wird wohl nicht passieren, denn die rigorose Durchsetzung des Rechts des Stärkeren, bis hin zur Gewaltanwendung, gehört zur Kultur der USA. Man schaue auf die Glorifizierung der Westernhelden oder auf die in vielen Filmen dargestellten Polizei-Exzesse mit Verfolgungsjagden, in denen die von Polizei-Helden angerichteten Kollateralschäden oft ein Vielfaches dessen betragen, was der verfolgte Täter angerichtet hat.

Leider zeigt der Fall des verbrannten Syrers in Kleve, dass unsere Polizei wohl die gleichen Probleme hat.

Am 06. Juni 2020 um 21:11 von Anna-Elisabeth

>> Frage:

***In London zogen Tausende Menschen zum Parliament Square in der Nähe des britischen Parlaments und skandierten "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden, keine rassistische Polizei."***

Ist das korrekt wiedergegeben? Wenn ja, dann verstehe ich diesen 'Mischmasch' "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden, keine rassistische Polizei." nicht.

Das klingt, als wolle man auch Frieden und Gerechtigkeit nicht.<<

Also, wenn ich das Statement so lese, dann muss man das ein wenig voneinander trennen. Im Sinne von:
Wenn ihr nicht für Gerechtigkeit sorgt - dann kann von unserer Seite kein Frieden angeboten werden, bzw. wird es von uns keinen Frieden geben.
Und die letzte Forderung ist davon wieder etwas entkoppelt und behandelt nur den generellen Aufruf als solchen.
Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

@titilei

Es ist halt immer einfacher, sich an eine laufende Aktion anzuhängen als selber was aufzuziehen. Vielen ist es auch nur wichtig, schnell mal zu beweisen, dass man selbst zu den Guten gehört und nicht zu den Bösen. Tags drauf wieder Business as usual.

@Mister_X

"
Am 06. Juni 2020 um 21:49 von Mister_X
re kul

"Durch die Negative Berichterstattung gegenüber türken und Muslime von dem Medien ist die Gesellschaft rassistischer geworden in Deutschland."

Könnten Sie bitte auch durch konkrete Beispiele diese doch schon sehr steile These belegen?"

Die finden Sie zuhauf auf einschlägigen Internetseiten wie zum Beispiel dem deutschsprachigen Zentralorgan der Rassisten und Islamhasser, Pi-News. Einfach mal die Augen aufmachen.

Hier geht es endlich um was

Die zuletzt etwas lahmen und ohnehin ziemlich verbissenen Hygienedemos werden jetzt abgelöst von jungen Menschen, die friedlich und frei gegen Rassismus und für eine faire und gerechte Welt eintreten. Bravo. Endlich geht es um etwas relevantes, um etwas, was zählt. Black Lives Matter.

Liebe Autoren,

eine der nach Polizeiangaben größten Demonstrationen heute in Deutschland, mit über 20.000 Teilnehmern in Düsseldorf, findet in ihrem Artikel keine Erwähnung.

Bitte seien Sie so nett und ergänzen die Information.

Vielen Dank.

fathaland slim (21:25)

"Seltsam nur, daß niemand gegen den Gouverneur und den Bürgermeister demonstriert."

Da sind sie schlecht informiert. Eigentlich haben sie da das Wesentliche verpasst. Es gab massive Proteste sowohl vorm Rathaus in Mpls. als auch am Wohnhaus des Staatsanwalts! Und zwar durchaus friedliche.

Diese anhaltenden und regen Proteste haben schließlich dazu geführt, dass der Bürgermeister öffentlich von den Staatsanwälten eine Anklage gefordert hat. Diese Aufforderung zusammen mit den Bürgern vorm Haus des ltd. Staatsanwalts haben diesen erst dazu gebracht, Anklage zu ergeben und Haftbefehle auszustellen. Er (Democrat übrigens) musste quasi zum Jagen getragen werden, sonst wäre wohl nix passiert. Das alles ist übrigens viele Tage vor den Exzessen in Kalifornien, NY und DC passiert. Viel zu uninteressant aber offenbar.

Islam und Ausländerhass ist Alltag

Überfällig sind solche Demonstrationen seid Jahrzehnten hier
in Deutschland. Den Anlass für eine Demo , erfährt man als Muslim und Ausländer o der dunkelhäutiger Mensch tagtäglich. Die meisten Kommentatoren sehen solch eine Demo nicht gerne..

Demo mit Mundschutz ist ok!

Meine Tochter (16) war in München- 25000 Teilnehmer, alles friedlich und mit Mundschutz. Das kann man vergleichen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber im Freien. Ich bin stolz auf meine Tochter, Corona hin oder her. Ein paar mehr Infektionen verkraften wir leicht. Hot Spots werde viele kommen, bekämpft werden und das Leben geht, für die meisten, weiter. Wer in Corona - Zeiten nicht nur daran denkt, seinen eigenen A****h zu retten, dem zolle ich Respekt!

@David Séchard

"
Am 06. Juni 2020 um 21:58 von David Séchard
Am 06. Juni 2020 um 21:11 von Anna-Elisabeth

>> Frage:

***In London zogen Tausende Menschen zum Parliament Square in der Nähe des britischen Parlaments und skandierten "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden, keine rassistische Polizei."***
[...]

Das klingt, als wolle man auch Frieden und Gerechtigkeit nicht.<<

Also, wenn ich das Statement so lese, dann muss man das ein wenig voneinander trennen. Im Sinne von:
Wenn ihr nicht für Gerechtigkeit sorgt - dann kann von unserer Seite kein Frieden angeboten werden, bzw. wird es von uns keinen Frieden geben.
Und die letzte Forderung ist davon wieder etwas entkoppelt und behandelt nur den generellen Aufruf als solchen.
Ich hoffe ich konnte weiterhelfen."

Ändert man die Satzzeichen wirds Klarer:
"Keine Gerechtigkeit - kein Frieden. Keine rassistische Polizei."
Das sind halt die Tücken, die Schlagworte so mit sich bringen.

19:59 von morgentau19

"Eine Demonstration gegen Rassismus, bei dem die Antirassisten Steine und Flaschen auf Polizisten werfen, ist erstens kriminell und ein derber Widerspruch!"

,.,.,.

Wir wissen alle:
diejenigen, die friedlich demonstrieren, sind NICHT dieselben, die Steine und Flaschen auf Polizisten werfen.

Trump "verwechselt" das bewusst.
Das sollte aber bei uns keiner tun.
Weil er sich damit als unseriös outet.

Wo waren sie?

Wo waren die 15.000 oder sonst wie viele, als Oury Jalloh mutterseelenallein in einer Zelle umkam, mitten in Deutschland, das so voll von bewegten Bürgern ist, denen Alltagsrassismus eine echte Herzensangelegenheit ist?

@21:20 von fathaland slim 20:03, schiebaer45

"Also bitte nicht den Antiantirassisten auf den Leim gehen, wenn sie den Virus als Kronzeugen für ihre Haltung bemühen."

Ist für Sie jeder, der die Menschenansammlungen mit gemischten Gefühlen betrachtet jetzt ein Antiantirassist?
Das fände ich dann doch zu einfach und das wiederum passt nicht zu Ihnen.

Ich bin vermutlich nur eine von vielen, die die Proteste gut und richtig finden und dennoch diese Stimme im Ohr haben: Hoffentlich geht das gut. Aber auch wenn ich mit dieser Stimme alleine sein sollte, kann ich die nicht einfach abstellen. Dennoch finde ich es richtig, dass man die Proteste auch in dieser Weise zugelassen. Ein bisschen schizophren - ich weiß.

schönerkommentieren (20:19)

Oury Jalloh starb übrigens in Dessau, aber machen sie sich nix draus. Selbst wenn man sich intensiv mit dem Fall befasst hat, weil er einen ernsthaft erschüttert hat, kann man sich da schon mal vertun, oder?

Die steinewerfenden Leute im

Die steinewerfenden Leute im Anschluss an die Demo führten unter anderem Plakate mit der Aufschrift "ACAB" mit. Ein unter Hooligans weit verbreiteter Slogan.
Vorsicht vor vorschnellen Schuldzuweisungen.

@ David Séchard

"Also, wenn ich das Statement so lese, dann muss man das ein wenig voneinander trennen. Im Sinne von:
Wenn ihr nicht für Gerechtigkeit sorgt - dann kann von unserer Seite kein Frieden angeboten werden, bzw. wird es von uns keinen Frieden geben.
Und die letzte Forderung ist davon wieder etwas entkoppelt und behandelt nur den generellen Aufruf als solchen.
Ich hoffe ich konnte weiterhelfen."

Ja, jetzt geht mir ein Licht auf. Danke.

@ nelumbo

Absurd ist es aber, deutsche Polizisten wegen Untaten von Polizisten in den USA anzugreifen, quasi als Kollektivhaftung für den Berufsstand über Staatsgrenzen hinweg.

Was ich meinte war folgendes:
An die friedliche Demo gegen Rassismus und Polizeigewalt haben sich Randalierer angehängt, die dann die Polizei mit Steinen traktiert haben. Die ursprünglichen Demonstranten haben keine Steine geworfen und auch nicht die deutsche Polizei angeklagt oder angegriffen.

@Belster

>>Gegen Rassismus und die Zustände in den USA zu demonstrieren ist grundsätzlich richtig und wichtig<<

Warum kehren wir nicht erst einmal vor unserer eigenen Türe, bevor wir andere Länder massregeln. Da gibt es genug zu tun, inkl. Rassismus und Diskriminierung.

@ 22:07 von Sausevind

Trump "verwechselt" das bewusst.
Das sollte aber bei uns keiner tun.

Trump macht es immerhin besser und spaltet weniger als wie die Regierung 2018 hierzulande. Zum Vergleich: Trump hat den Namen des Opfers mehrmals genannt, die Tat des Polizisten mehrmals als Verbrechen bezeichnet und die friedlichen Demonstranten nicht systematisch mit den gewaltbereiten Extremisten in einen Topf geworfen um sie öffentlichkeitswirksam verächtlich zu machen.

@ HAQH

"Die meisten Kommentatoren sehen solch eine Demo nicht gerne."

An sich habe ich kein Problem mit solchen Demos, halte jedoch den gegenwärtigen Zeitpunkt für jedwede Art von gemeinschaftlichen Protest, der zahlenmäßig weit über den gemeldeten Zahlen liegt für eher riskant bis hochgefährlich. Denn wenn wir das bewusste Ignorieren z.B. solch wichtiger Schutzmechanismen in Coronazeiten wie Abstandhalten akzeptieren, mit welchem Recht wollen wir dann z.B. Fußballclubs es versagen, vor einer Live-Kulisse mit 50.000 Fans im Stadion spielen zu wollen? Oder wie sollen wir vor unseren Kindern rechtfertigen, dass deren Schulen vorerst nicht weiterlaufen, wie gewohnt, wenn sie sehen: "Abstand? Ich scheiß drauf!" Zumal: wie oft wurde eigentlich im TV von versierten Fachärzten darauf hingeweisen, dass der Abstand die Schutzmaßnahme Nummero Uno ist, und nicht der Mundschutz? Wer sich jetzt also dafür feiert: "Abstand? Olé! Aber hatte den Mundschutz an..."... bitte erst nachdenken, dann posten!

20:03 von make sense

Zitat:"Nur, der Bürgermeister von Minneapolis (ein Democrat, wie der Gouverneur) hielt den Vorfall nicht wert, den Täter in Gewahrsam zu nehmen und Klage zu erheben."

Auch in den USA entscheidet nicht ein Bürgermeister, sondern die Justiz über eine Anklage und eine Festnahme. Was der Bürgermeister tun konnte, hat er getan: die Polizisten fristlos entlassen. Ihre Verschiebung der Verantwortung auf die Demokraten ist völlig fehl am Platz.

20:44 von falsa demonstratio

"in einem Fall (Hamburg) wurde die Demo abgebrochen"

.-.-.

Was mich sehr gefreut hat, ist, was die Hamburger Polizei getwittert hat:

<< Aus gegebenem Anlass zum Thema:
Rassismus darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Wir arbeiten täglich dafür, dass sich ALLE Menschen in Hamburg sicher fühlen können.
Wir sind #aneurerSeite!#hh0606 <<

@ RoyalTramp

Ich würde jetzt mal die steile These wagen, dass über rechtsextremen Terrorismus häufiger und ausführlicher berichtet wurde, als über die einzelnen islamistischen Anschläge.

Ist das nur Ihr Bauchgefühl oder haben Sie eine echte Presseauswertung über einen längeren Zeitraum gemacht und das auch dokumentiert?
Wenn ich mich auf Daten des BKA beziehe, muss ich aber auch sagen, dass es in den vergangenen Jahren mehr rechtsextremistische Anschläge als islamistische Anschläge gab. Viel mehr.

Am 06. Juni 2020 um 22:07 von Anderes1961

@ Anderes1961

@David Séchard
"
Am 06. Juni 2020 um 21:58 von David Séchard
Am 06. Juni 2020 um 21:11 von Anna-Elisabeth

>> Frage:

***In London zogen Tausende Menschen zum Parliament Square in der Nähe des britischen Parlaments und skandierten "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden, keine rassistische Polizei."***
[...]

Das klingt, als wolle man auch Frieden und Gerechtigkeit nicht.<<

Also, wenn ich das Statement so lese, dann muss man das ein wenig voneinander trennen. Im Sinne von:
Wenn ihr nicht für Gerechtigkeit sorgt - dann kann von unserer Seite kein Frieden angeboten werden, bzw. wird es von uns keinen Frieden geben.
Und die letzte Forderung ist davon wieder etwas entkoppelt und behandelt nur den generellen Aufruf als solchen.
Ich hoffe ich konnte weiterhelfen."

>> Ändert man die Satzzeichen wirds Klarer:
"Keine Gerechtigkeit - kein Frieden. Keine rassistische Polizei."
Das sind halt die Tücken, die Schlagworte so mit sich bringen.<<

Schön vereinfacht - Danke :-)

No justice, no peace

Meint durchaus beides. Einmal ist es eine Art Beschreibung des Ist-Zustands. Es gibt keine Gerechtigkeit und keinen Frieden für diejenigen, die diesen doch schon relativ alten `Schlachtruf´ auf Demos verwenden.
Es ist aber auch eine Art... Ankündigung: Solange es keine Gerechtigkeit gibt, werden wir auch kein Frieden geben (im Sinne von still sein !).

Siehe wiki
https://en.wikipedia.org/wiki/No_justice,_no_peace

Re Anderes1961

Der Blog PI News ist mir bekannt. Dass dort wie auf anderen ähnlichen Webseiten Hetze verbreitet wird habe ich nie bestritten.

Der Forist "Kul" sprach allerdings von "Den Medien", also der Gesamtheit aller Medien in Deutschland.
Für diese verallgemeinernde These habe ich Belege verlangt. Nicht mehr und nicht weniger...

„Die steinewerfenden Leute im

„Die steinewerfenden Leute im Anschluss an die Demo führten unter anderem Plakate mit der Aufschrift "ACAB" mit. Ein unter Hooligans weit verbreiteter Slogan.
Vorsicht vor vorschnellen Schuldzuweisungen.“

Eben. Vorsicht mit dem Versuch, ACAB in eine bestimmte Richtung zu lenken. Dieser Ausdruck ist leider auf ALLEN Demos vorhanden und wird von ganz links bis ganz rechts, bei Fussballfans, Sprayern, Nachwuchsgangstern etc. flächendeckend verwendet. Sieht man auch daran, dass der Tag ACAB millionenfach an Brücken, Häuser und Wänden im kompletten Bundesgebiet gesprüht ist.

@ Gelenkte-Dem-...

Trump hat den Namen des Opfers mehrmals genannt, die Tat des Polizisten mehrmals als Verbrechen bezeichnet und die friedlichen Demonstranten nicht systematisch mit den gewaltbereiten Extremisten in einen Topf geworfen um sie öffentlichkeitswirksam verächtlich zu machen.

Trump hat in Washington, D.C. eine friedliche Demonstration mit Tränengas und Polizeigewalt auflösen lassen, um mit einer Bibel in der Hand vor eine Kirche zu treten und sich dort filmen zu lassen.
Das war eindeutig gegen das Gesetz.

20:50 von Anderes1961

"Statt über Rassismus wird zu einem Bericht über die Demos über Corona diskutiert. Das läßt mich kopfschüttelnd zurück."

.-.-.-

Das macht nichts.
Eine andere Möglichkeit sehen die Pro-Rassisten zur Zeit nicht, die Anti-Rassisten zu bekämpfen.

Aber welche Chance haben sie? Keine.

@Gelenkte...

"
Am 06. Juni 2020 um 21:21 von Gelenkte-Dem-BRD
@20:09 von Kul

Durch die Negative Berichterstattung gegenüber türken und Muslime

Unverständliche Kritik. In keinem Land der Welt genießen Türken und Muslime so viele Freiheiten und Möglichkeiten wie in der Bundesrepublik.
In der Hinsicht ist hierzulande kein Rassismus zu finden."

Ja, Menschen aus aller Welt und Gläubige aller Richtungen genießen hier Gott sei Dank viele Freiheiten und Möglichkeiten.
Aber Ihr letzter Satz ist - mit Verlaub - völliger Blödsinn. Rassisten in Deutschland hetzen was das Zeug hält mit Schimpfworten, die ich hier nicht wiedergeben möchte. Daß das auf den einschlägig bekannten rassistischen Blogs geschieht - geschenkt. Aber Rassisten "beglücken" uns mit ihrem rassistischen Schmutz auch da, wo man es nicht erwartet. Auf Kochseiten, Youtube sowieso, auf Technik-Blogs. Kurz, alles, was nicht bei drei die Webseite geschlossen hat.
Und da behaupten Sie, es gäbe keinen Rassismus?

Am 06. Juni 2020 um 22:07 von Scotch Bingeington

"Wo waren sie?

Wo waren die 15.000 oder sonst wie viele, als Oury Jalloh mutterseelenallein in einer Zelle umkam, mitten in Deutschland, das so voll von bewegten Bürgern ist, denen Alltagsrassismus eine echte Herzensangelegenheit ist?"

Sie haben vollkommen recht. Mir fällt da zusätzlich noch der Fall des Syrers ein, der infolge Verwechslung zu Unrecht in Kleve einsaß und dort verbrannt ist, und keiner weiß etwas.

Wir haben in Deutschland offensichtlich auch krasse Probleme mit dem Missbrauch von Polizeigewalt.

Bisher stellen sich die Strafverfolgungsbehörden in Deutschland sehr auffällig auf die Seite der Polizei und lassen fast alle Polizei-Täter laufen. Dabei müssten sie wegen des perfiden Missbrauchs ihrer Ausnahmestellung in besonderer Weise zur Verantwortung gezogen werden.

Brandgefährliche Polizeistationen

Tja, wo waren die Demonstranten, als Oury Jalloh auf einer deutschen Polizeistation, gefesselt und wehrlos dort verbrannte, weil er anscheinend seine Matratze anzündete? Das Verfahren gegen die Polizisten. Eine Ohrfeige, besser konnte man nicht vertuschen. Vielleicht sollten wir uns mal gegen den Rassismus und gegen die Polizeigewalt in Deutschland breit aufstellen?!

21:49 von onkelbond

"Erst einmal ist Rassismus einer der schlimmsten Dinge die es gibt! Aber, man muss sich auch klar sein, das es Rassismus schon immer gab und geben wird.."

.-.-.

Nö. Alles war stets im Wandel.

Aber es gibt hier ja viele User, die immer wieder sagen: "X gab es schon immer, und X wird es immer geben."

Sie wissen weder, ob es das schon immer gab, und noch weniger, ob es das immer geben wird.

Ich vermute hinter diesen statements meist ein heimliches Wunschdenken.

@ Peter Goge

"Wenn ich mich auf Daten des BKA beziehe, muss ich aber auch sagen, dass es in den vergangenen Jahren mehr rechtsextremistische Anschläge als islamistische Anschläge gab. Viel mehr."

Absolut richtig. Insofern verstehe ich also nicht, welche negative Berichterstattung der User meinte. Gefühlt dominiert im Moment die Corona-Berichterstattung im Wechsel mit der USA-Korrespondenz, gefolgt von Wirtschaftsmeldungen auf Augenhöhe mit Meldungen über Vorfälle mit rechtsextremistischen Hintergründen und dann irgendwas mit China. Von negativen Berichten über Muslime oder Türken habe ich jedenfalls schon längere Zeit in den von mir konsultierten Medien kaum etwas vernommen.

Mein impliziter und daher unausgesprochener Hinweis an den von mir zitierten User lautete auch daher, er solle sich mal aus seiner "Opferrolle" herauswagen.

Schwierig...

Demos als Wohlfühl-Event?

viel mehr sehe ich leider nicht. Denn der Rassismus findet im Alltag statt. Auf dem Schulhof genauso, wie im Bus oder auf der Arbeit. Opfer werden oftmals selbst zu Tätern, und umgekehrt - So ist schon unter Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund der Begriff "Jude" ein gängiges Schimpfwort für andere. Genauso "schwul" usw.
Kurzum: Lippenbekenntnisse, die sich im Alltag zeigen müssen...
.
Ich will nicht falsch verstanden werden - der Ansatz ist gut, aber so nur "Show". Der Schutz von Minderheiten ist eine echte soziale Herausforderung und beginnt in den Schulen.
.
Polizeigewalt: in Deutschland haben wir grundsätzlich das immer größere und ernsthafte Problem der Gewalt gegen die Polizei und Rettungskräfte. Wo waren die Großdemos? Naja, nur mal so in den Raum gestellt...

@ make sense

Warum kehren wir nicht erst einmal vor unserer eigenen Türe, bevor wir andere Länder massregeln. Da gibt es genug zu tun, inkl. Rassismus und Diskriminierung.

Maßregeln? Sie haben den tatsächlichen Sinn der Demonstrationen nicht verstanden. Niemand soll gemaßregelt werden.

22:38 von Peter Goge

Trump hat in Washington, D.C. eine friedliche Demonstration mit Tränengas und Polizeigewalt auflösen lassen, um mit einer Bibel in der Hand vor eine Kirche zu treten und sich dort filmen zu lassen.

Gegenteiliges habe ich auch nicht behauptet. Sondern, dass Trump weniger spaltet als die Regierung hierzulande.

Und glauben Sie wenn hier ein Gotteshaus in brand gesteckt worden wäre, und die Regierung ihre Solidarität mit der religösen Gemeinde zeigen wollte, friedliche Demonstranten die dem im Wege stünden nicht gewaltsam vertrieben worden wären?

21:53, RoyalTramp

>>Es ist übrigens richtig, auf die Rassismen in unserer Gesellschaft hinzuweisen. Leider sind da viele andere Länder, wie u.a. auch die Türkei, immer noch nicht bereit, den eigenen Rassismus in ihren Gesellschaften aufarbeiten zu wollen. Ich bezweifle auch stark, dass es jemals dazu kommen wird...<<

Sie meinen, die Menschheit wäre in dieser Hinsicht nicht lernfähig?

Oder nur viele andere Länder, wie u.a. auch die Türkei, nicht? Da bleibt dann alles immer so, wie es jetzt gerade ist?

Glaub ich nicht. Das widerspräche jeglicher geschichtlicher Erfahrung.

@ onkelbond

Erst einmal ist Rassismus einer der schlimmsten Dinge die es gibt! Aber, man muss sich auch klar sein, das es Rassismus schon immer gab und geben wird.

Wollen Sie damit sagen, dass Rassismus "normal" ist? Wollen Sie das als Entschuldigung für Tatenlosigkeit verstanden wissen?

@ Gelenkte-Dem-...

Und glauben Sie wenn hier ein Gotteshaus in brand gesteckt worden wäre, und die Regierung ihre Solidarität mit der religösen Gemeinde zeigen wollte, friedliche Demonstranten die dem im Wege stünden nicht gewaltsam vertrieben worden wären?

Nein, selbstverständlich nicht.

22:46 von Thomas Mainthal

Zitat:"Polizeigewalt: in Deutschland haben wir grundsätzlich das immer größere und ernsthafte Problem der Gewalt gegen die Polizei und Rettungskräfte. Wo waren die Großdemos?"

Vorausgestellt: jeder Angriff auf einen Polizisten oder Rettungskräfte ist abscheulich und muss unbedingt bestraft werden. Aber: Polizeigewalt ist ein anderes Kaliber. Dass "normale" Bürger ausflippen oder aggressiv werden, gehört zu den Alltagsrisiken, das kann jedem zustoßen, der zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Aber von einem Polizeibeamten, der einen Eid auf Verfassung und Rechtsordnung abgelegt hat, muss ich erwarten können, dass er sich auch daran hält und nicht aus seiner Machtbefugnis heraus andere Menschen demütigt oder verletzt. Damit ist nicht die übergroße Mehrheit der Polizeibeamten gemeint, die ihre schwere Arbeit korrekt leisten. Aber die "schwarzen Schafe" müssten auch im Interesse der "guten" Polizisten schneller aus dem Verkehr gezogen werden.

22:20 von Gelenkte-Dem-BRD

<< @ 22:07 von Sausevind
"Trump "verwechselt" das bewusst.
Das sollte aber bei uns keiner tun.

Trump macht es immerhin besser und spaltet weniger als wie die Regierung 2018 hierzulande. <<

.,.,.,

Ich habe die Ansicht eines Users über die HEUTIGE Demonstration mit den Worten Trumps von GESTERN miteinander verglichen.

22:47 von Gelenkte-Dem-BRD

Zitat:"Und glauben Sie wenn hier ein Gotteshaus in brand gesteckt worden wäre, und die Regierung ihre Solidarität mit der religösen Gemeinde zeigen wollte, friedliche Demonstranten die dem im Wege stünden nicht gewaltsam vertrieben worden wären?"

Ja, da bin ich hundertprozentig sicher! Eine friedliche Demonstration würde ganz sicher nicht mit Tränengas und Gummigeschossen aufgelöst, damit Frau Merkel ein Foto mit Bibel und bösem Gesicht machen kann. Zumindest, solange unsere Regierung von den sog. Altparteien gestellt wird...

22:20 von Gelenkte-Dem-BRD

Zitat:"Trump macht es immerhin besser und spaltet weniger als wie die Regierung 2018 hierzulande."

Wann und bei welchem Anlass soll das denn gewesen sein? Diejenigen, die immer rufen:"Fr. Merkel spaltet" sind eine absolute Minderheit in diesem Land und sind selbst diejenigen, die den demokratischen Grundkonsens und unsere Werteordnung verlassen.

22:01 von Anderes1961 @Mister_X

Sie sollten mal die Aussage von User Mister_X richtig lesen.
Die von ihnen beschriebenen einschlägigen Internetseiten werden in den Medien nicht übernommen.

Peter Meffert

"
Am 06. Juni 2020 um 23:05 von Peter Meffert
22:20 von Gelenkte-Dem-BRD

Zitat:"Trump macht es immerhin besser und spaltet weniger als wie die Regierung 2018 hierzulande."

Wann und bei welchem Anlass soll das denn gewesen sein? Diejenigen, die immer rufen:"Fr. Merkel spaltet" sind eine absolute Minderheit in diesem Land und sind selbst diejenigen, die den demokratischen Grundkonsens und unsere Werteordnung verlassen."

Für manche ist es halt schon Spaltung, wenn die Regierung nicht die rassistische Politik macht, die das 9-Prozent-Volk gerne hätte. Liegt halt im Auge des Betrachters.

@ Gelenkte-Dem-BRD

Gegenteiliges habe ich auch nicht behauptet. Sondern, dass Trump weniger spaltet als die Regierung hierzulande.

Ich denke, es ging dem User um die vielen rassistischen Anspielungen in den Tweets von Donald Trump. Und insofern spaltet Trump sein Volk natürlich erheblich mehr, als es eine Koalitionsregierung hierzulande tut. Bei Trump ist die gewollte Konfrontation mit der schwarzen Bevölkerung ja geradezu Programm.

@22:11 von Anna-Elisabeth: nur eine von vielen

"Ich bin vermutlich nur eine von vielen, die die Proteste gut und richtig finden und dennoch diese Stimme im Ohr haben: Hoffentlich geht das gut. "

Ich sehe das genauso. Die Demonstrationen sind richtig, aber man sollte dabei die Corona Schutzregeln nicht vergessen.

Ich denke, dass wir die Ergebnisse der Lockerungen und der Unvernunft bald sehen werden.

@Mass Effect

"
Am 06. Juni 2020 um 23:08 von Mass Effect
22:01 von Anderes1961 @Mister_X

Sie sollten mal die Aussage von User Mister_X richtig lesen.
Die von ihnen beschriebenen einschlägigen Internetseiten werden in den Medien nicht übernommen."

Och, ich hätte da noch mehr parat. Die Zeitung mit den 4 Buchstaben zum Beispiel, die gerne mal Hetzkampagnen gegen Flüchtlinge fährt, seit ein gewisser Herr Reichelt dort das Sagen hat, um am rechten Rand Auflage zu fischen. Oder auch Welt.de, die sogar einen rassistischen Hetzer, "Don Alfonso" für seine Hetzblogs bezahlt. Und anschließend, nachdem man den Brand gelegt hat, auch noch die Feuerwehr spielen will, die fischen dann auf beiden Seiten. Die Liste könnte ich endlos fortsetzen. Wie gesagt, einfach nur mal die Augen aufmachen.

@Gelenkte-Dem-BRD

Ich frage mich, welche "friedlichen Demonstranten" sich finden sollten, um gegen die Regierung zu demonstrieren, die ihre Solidarität mit einer Gemeinde bekundet, der man ein Gotteshaus angezündet hat. Oder habe ich Sie falsch verstanden? Und nach welchem politischen Koordinatensystem befinden Sie, dass unsere Regierung mehr spaltet als Trump? Statt 2018 meinten Sie wohl eher 2015? Dann kann man ahnen, was Sie meinten.

22:52 von Peter Goge

Wollen Sie damit sagen, dass Rassismus "normal" ist?
.
"normal" im Sinne von üblich !
dass Mord vorkommt, Lügen, Betrügen das wollen sie doch auch nicht in Abrede stellen
und die Gesellschaft muß bestrebt sein, dass dies nicht zur Regel wird, sondern die Ausnahme bildet

22:01, Anderes1961

>>@Mister_X
"
Am 06. Juni 2020 um 21:49 von Mister_X
re kul

"Durch die Negative Berichterstattung gegenüber türken und Muslime von dem Medien ist die Gesellschaft rassistischer geworden in Deutschland."

Könnten Sie bitte auch durch konkrete Beispiele diese doch schon sehr steile These belegen?"

Die finden Sie zuhauf auf einschlägigen Internetseiten wie zum Beispiel dem deutschsprachigen Zentralorgan der Rassisten und Islamhasser, Pi-News. Einfach mal die Augen aufmachen.<<

Aber diese einschlägigen Internetseiten kann man doch wohl nicht als "die Medien" bezeichnen, oder?

Bei so vielen Teilnehmern für die gerechte Sache

kann die Welt ja nur besser werden. Wenn es um Leben und Tod geht, ist die Zahl der Hilfsbereiten erfahrungsgemäß leider zu oft an einer Hand zu zählen.

22:11 von Anna-Elisabeth

"" Ich bin vermutlich nur eine von vielen, die die Proteste gut und richtig finden und dennoch diese Stimme im Ohr haben: Hoffentlich geht das gut. Aber auch wenn ich mit dieser Stimme alleine sein sollte, kann ich die nicht einfach abstellen. Dennoch finde ich es richtig, dass man die Proteste auch in dieser Weise zugelassen. Ein bisschen schizophren - ich weiß.""
#
Die Proteste sind ja richtig,da stimme ich Ihnen ja zu.Aber was ist mit dem Corona Virus ? Das kann sich doch rasend vermehren und das war meine Sorge.Gruß

@ fathaland slim

"Oder nur viele andere Länder, wie u.a. auch die Türkei, nicht? Da bleibt dann alles immer so, wie es jetzt gerade ist?

Glaub ich nicht. Das widerspräche jeglicher geschichtlicher Erfahrung."

Mein Aussage lässt sich übrigens auch auf andere Länder beziehen. Da wären z.B. China, Russland u.v.m zu nennen. Meine Kritik richtete sich auch eher gegen die exponierte Herausstellung beim User @Kul mit seiner Formulierung "Muslime und Türken", womit er auch zu erkennen gibt, zu welcher Gruppe er sich zählt. Er könnt ja auch von "Arabern" oder "Semiten" oder ganz allgemein von uns allen reden. Aber er stellt die Gruppe der Türken als besondere "Opfergruppe" dar. Das ist für mich mit Markenkern von Rassismus. Und damit scheitert der von mir kritisierte User bereits in der Prämisse an sich selbst.

By the way: Ob sich die Türkei als politisches Kollektiv ändern kann... zu wünschen wäre es, aber die konservativen Kräfte sind einfach zu stark. Ich sehe nicht, woher Sie Ihre Hoffnung beziehen.

22:07, Scotch Bingeington

>>Wo waren die 15.000 oder sonst wie viele, als Oury Jalloh mutterseelenallein in einer Zelle umkam, mitten in Deutschland, das so voll von bewegten Bürgern ist, denen Alltagsrassismus eine echte Herzensangelegenheit ist?<<

Als er in der Zelle umkam, wussten die 15.000 nichts davon. Hinterher, als wir dann davon wussten, weil es letztlich doch nicht geheimzuhalten war, gab es eine Vielzahl von Aktionen, Initiativen, Petitionen und vieles mehr, und das über Jahre. Oury Jalloh starb vor fünfzehn Jahren. Er ist nach wie vor unvergessen, wofür Ihr Post das beste Beispiel ist.

22:11, Anna-Elisabeth @21:20 von fathaland slim

>>Ist für Sie jeder, der die Menschenansammlungen mit gemischten Gefühlen betrachtet jetzt ein Antiantirassist?<<

Natürlich nicht.

Aber wenn es das einzige ist, was einem zu den Demonstrationen einfällt, dann liegt der Verdacht nahe, daß man einer ist.

Sie zählen nicht zu diesen Mitmenschen, wie der Rest Ihres Kommentares zeigt.

22:56, Peter Meffert

>>22:46 von Thomas Mainthal
Zitat:"Polizeigewalt: in Deutschland haben wir grundsätzlich das immer größere und ernsthafte Problem der Gewalt gegen die Polizei und Rettungskräfte. Wo waren die Großdemos?"

Vorausgestellt: jeder Angriff auf einen Polizisten oder Rettungskräfte ist abscheulich und muss unbedingt bestraft werden. Aber: Polizeigewalt ist ein anderes Kaliber. Dass "normale" Bürger ausflippen oder aggressiv werden, gehört zu den Alltagsrisiken, das kann jedem zustoßen, der zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Aber von einem Polizeibeamten, der einen Eid auf Verfassunng und Rechtsordnung abgelegt hat, muss ich erwarten können, dass er sich auch daran hält und nicht aus seiner Machtbefugnis heraus andere Menschen demütigt oder verletzt.<<

Ich möchte hinzufügen: Gäbe es diese Menschen, die sich danebenbenehmen, nicht, dann bräuchten wir auch keine Polizei. Wir haben sie, um diese Menschen in ihre Schranken zu weisen. Dafür bezahlen wir sie.

23:00, Peter Meffert

>> Eine friedliche Demonstration würde ganz sicher nicht mit Tränengas und Gummigeschossen aufgelöst, damit Frau Merkel ein Foto mit Bibel und bösem Gesicht machen kann. <<

Ich versuche gerade mir vorzustellen, was dann hier los wäre...

Proteste

Eigentlich hätte man es hinbekommen das man protestiert, als auch die Coronavirschriften einhält.

@ 21:09 von traurigerdemokrat

Ohne Proteste ändert sich erst recht nichts.

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