Ihre Meinung zu: Nordkorea sprengt Verbindungsbüro mit Südkorea

16. Juni 2020 - 11:30 Uhr

Nordkorea hat das gemeinsame Verbindungsbüro mit Südkorea in der demilitarisierten Zone gesprengt. Zuvor hatte das Regime angekündigt, alle Verbindungen zu kappen - nun droht es auch mit einem Militäreinsatz.

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Kommentare

Achselzuck....

Das geht seit über einem halben Jahrhundert so.

Nun also die nächste Runde.

Grundgütiger, was geht nur in den Köpfen der Kim Familie vor...?

...Nichts Gutes.
Wenn in Korea der Krieg ausbricht, möchte ich nicht wissen welche Auswirkungen das auf die ganze Welt hat...?

---

Bislang sind Nord- u. Südkorea ja offiziell nur durch einen Waffenstillstand geschützt.
Der Krieg wurde ja quasi auf Eis gelegt und das seit zig Jahrzehnten.

Glaubt denn Kim, er könne einen Krieg tatsächlich gewinnen? Oder das China Nordkorea zur Hilfe eilt?
Vielleicht sogar mit Atombomben?

Bleibt abzuwarten, wie sein "guter Freund" Donald Trump reagieren wird.
Ein Krieg würde ihm jetzt vielleicht sogar "gut" tun,
um seine Wiederwahl im Nov. zu ermöglichen.
Er als Befreier ganz Koreas.

Eine echt gruselige Vorstellung und ich weiß wirklich nicht welche Substanzen Kim sich da so täglich reinzieht,
um zu glauben, er würde damit durchkommen?

NK

typische wieder diesen Artikel kommentieren zu duerfen.
Norden ist boese der Sueden gut - versteht nicht was da schief gegangen ist ? Wo warene die Angebote der Amerikaner, des Suedens? Ich denke es gab keine. Hat man gehofft der Norden kapituliert? Wird amerikanisiert und die USA rueckt naeher an die chinesische Grenze?
Wiedervereinigung kann nur mit der Demilitarisierung und damit Abzug amerikanenschen Truppen gelingen.

Der kleine Diktator will also

Der kleine Diktator will also auch mal wieder im Gespräch sein.
Gab es vom nordkoreanischen Regime eigentlich auch mal positive Aktionen,
oder bleibt es bei Drohgebärden, um überhaupt wahrgenommen zu werden?
Für Südkorea handelt es sicher um ernste Angelegenheiten, fast überall sonst wird die nordkoreanische Diktatur als hoffentlich irgendwann in der Geschichte versinkende vorgestrige Skurrilität gesehen.

Nordkorea sprengt Verbindungsbüro

Hier erkennt man was Kommunistische Linke System anrichten können.

rer Truman Welt

Ich glaube jetzt einfach mal nicht,  daß Nordkorea das wegen ein paar Luftballons mit Flugblättern macht, die Südkorea über die Grenze nach Nordkorea fliegen lässt.
Nein, hinter solchen Aktionen steht meist ganz anderes.

Entweder läuft im Hinter- oder Untergrund etwas gegen Nordkorea, was sowas von blödsinnig wäre, weil Nordkorea im Elend untergehen wird und das lediglich abgewartet werden könnte, bis es dadurch zusammenbricht.

Oder genau das ist bereits soweit im Gange, daß nun eine verzweifelte Reaktion des Angriffs unternommen wird, um wieder etwas zu bekommen, wenn man Ruhe gibt.

Der Nirdkoreanische Diktator ist zwar durchaus gefährlich, aber gleichzeitig auch nicht ernst zu nehmen. Die Zukunft wird ihn irgendwann in die verdiente Bedeutungslosigkeit verschwinden lassen wie alle zuvor von dieser Sorte auch.

Traurig

Wegen ein paar Ballons und Propaganda den zuvor mühsam erkämpften Frieden und Annäherung einfach so wieder begraben. Ich erinnere mich noch an das Händeschütteln. Nordkorea hat echt n Schuss, bzw das Regime. Unfassbar

Appeasement hat versagt.

Die Staaten sollen einfach endlich mal die UN-Charta erfüllen und ihrer Verantwortung, Menschenrechte überall auf der Welt zu beschützen, gerecht werden. Nordkorea wäre wirklich so ein Land, bei dem ein militärischer Überraschungseinsatz aus humanitärer Sicht sinnvoll und tatsächlich glaubwürdig wäre, weil es dort kaum was zu holen ist - außer indoktrinierter, aus heutiger Sicht ungebildeter, armer Menschen. In den letzten 30 Jahren sind schätzungsweise 3 Millionen Nordkoreaner an Mangelernährung gestorben, ungefähr genau so viele wurden gefoltert, ermordet, wegen nichtiger Vergehen ohne eines Prozesses weggesperrt und verschwunden lassen. Und die Zahlen sind nur moderate Schätzungen. Nur China und Russland wehren sich gegen diese Idee, weil sie Angst vor einem nie da gewesenen Flüchtlingsstrom und geopolitischen Veränderungen an der Ostflanke haben und der westliche Neoimperialismus als argumentative Keule zwecks Sicherung geostrategischer Machtansprüche wieder in Mode ist.

Wo bleibt die Diplomatie...

...in diesem sich zuspitzenden Fall? Der "Friedensengel" Trump hat seine dumme Show gehabt und ist nun mit sich selbst beschäftigt. Zudem hat Corona die Welt im Griff und Chinas Bitten werden in Nordkorea nicht gehört. Warum hat Südkorea die andauernden Provokationen seiner Hardliner nicht unterbunden? Mit nationalistischer Holzhammer-Politik wurde noch nie etwas auf dieser Welt erreicht. Zwei mal wurde sie fast zugrunde gerichtet: 1914 und 1939. Nichts daraus gelernt?

so viel dazu

So viel zu Trumps hervorragenden aussenpolitischen Friedensbemühungen.

krieg als wahlkampf

man da werde ich aber viele kisten wettgewinne einheimsen.ich hatte gewettet das es noch vor der us wahl krieg geben wird.zur auswahl standen iran,venezuela und nordkorea.venezuela und iran würden aber nach einen regimechange und damit verbundenen ende der sanktionen den ölmarkt fluten und trumps frackingambitionen mit billigen öl einen strich durch die rechnung machen.aber ein begrenzter krieg gegen nordkorea mit südkoreanischen truppen bringt nur vorteile zumindest für trump.russland währe gezwungen seine besatzungstatuten wieder aufzunehmen und nordkorea aus dem chinesischen einfluss zu nehmen.im gegenzug halten die usa bei der chinesischen übernahme hongkongs still.3 kästen bier supi

Im Artikel heißt es, es seien

Im Artikel heißt es, es seien von "Aktivisten zum Missfallen des nordkoreanischen Regimes regelmäßig Ballons mit Flugblättern und anderem Informationsmaterial über die Grenze" geschickt worden.

Vielleicht ist ja nichts darüber bekannt. Schade, mich hätte schon interessiert, mit welchem Inhalt.

Interessante Formulierung.

Deutet man die Worte des Sprechers des chin. Außenministeriums falsch, wenn man sie als Mahnung, womöglich als Warnung versteht?

“...Nord- und Südkorea sind ein Volk und als Nachbar hat China immer auf die Wahrung von Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel gehofft.“

Erfolgreiches Schema

Es geht ja nicht um Sinn, oder Unsinn dieser Aktion, oder gar die verbreiteten Flugblätter. NK hat einfach die Erfahrung gemacht, man bleibt im Gespräch und wird hofiert, wenn man unangenehm und bedrohlich erscheint. Kim Jong Un ist sicher ein schwieriger Charakter, aber ganz bestimmt ist er nicht dumm. Vielleicht erfährt man ja irgendwann mal, was er alles so von wem bekommen hat, um sich auf seine Drohgebärden zu beschränken.

Da Südkorea von den USA

unterstützt wird, kann man vermuten, dass
Kim Jong Un mit dieser Aktion bezweckt,
Trump's Aufmerksamkeit wieder auf Nordkorea zu richten.
Der hat ja bekanntlich ein grosses Tamtam
um die atomare Abrüstung Nordkoreas
veranstaltet, ohne dass dabei etwas herausgekommen wäre.
Die Aufmerksamkeit die Kim Jong Um damals
erfahren hat ist verflogen und nun zündelt er
um wieder beachtet zu werden.

Nordkorea nutzt US-Vakuum schonungslos aus

Die Entwicklung zeigt, dass die Anbiederungspolitik von Donald Trump, fokussiert auf schöne Fotos und Effekthascherei, gescheitert ist. Der Frieden auf der koreanischen Halbinsel ist nicht sicherer, sondern fragiler geworden. Zudem wird deutlich, welch wichtige Rolle China in diesem Konflikt spielt. Auch hier waren die von Trump initiierten Handelskonflikte und die daraus resultierende Abkühlung der Beziehungen kontraproduktiv. Gleiches gilt für die Spannungen, die Trump in das nordatlantische Bündnis getragen hat und durch den nun angekündigten teilweisen Truppenabzug aus Deutschland noch verstärkt. Nordkorea nutzt die aktuell schwierige Weltlage schonungslos aus.

Kim Yo Jong

ist eine sehr faszinierende frau, aber leider auch sehr unberechenbar. es verwundert allerdings, dass gerade in Nordkoreas führung eine frau solch einen immensen einfluss hat. das hat es zuvor noch nicht gegeben.

natürlich sind diese ballon-aktionen nachvollziehbar, aber gerade Südkorea hätte bemüht sein müssen, diese zu unterbinden, um die annäherung nicht zu gefährden, weiss man doch, wie unberechenbar und sensibel Nordkoreas politische führung ist. solche annäherungen funktionieren halt nur, wenn beide seiten schritte aufeinander zugehen und, um es salopp zu sagen, "den ball flach halten". zum wohle der koreaner auf beiden seiten hätte man einfach mal zugeständnisse machen sollen.

jetzt ist man (wieder mal) auf dem stand der beziehungen, der für beide seiten nur nachteile bringt. die generation der Koreaner, die familienangehörige auf der anderen seite noch persönlich kennen, stirbt langsam aus. danach folgt die eskalation, weil es nicht persönliches mehr gibt, was verbindet.

Tja

Damit steht der Korea-Konflikt wieder da, wo er vor drei Jahren stand. Und Trump hatte sich schon so auf seinen Friedensnobelpreis gefreut. Hier im Forum waren sich einige Kommentatoren ja nach dem Treffen mit Kim Jong Un einig, dass er ihn verdient hat.
Dabei war schon damals klar, dass außer ein paar netten Fotos gar nichts herausgekommen ist...

Man würde sich...

...Nordkorea ein wenig mehr Entspanntheit bezogen auf die Ballons und Lautsprecheinlagen der südkoreanischen Aktivisten wünschen. Aber andererseits fragt man sich, wie intelligent diese Aktivisten eigentlich sind, mit ihren dämlichen Aktionen einen Krieg heraufzubeschwören, an dessen Ende es viele tausende Tote geben könnte. Hier ist durchaus die südkoreanische Regierung gefragt, derlei Aktivitäten zwecks Friedenswahrung zukünftig zu unterbinden oder aber die Abstandsregeln so zu vergrößern, dass solche Aktivitäten sinnlos werden.

@sosprach, 11.51h

Natürlich die bösen Amerikaner.
Wenn die aus Südkorea abziehen ist der Norden mit China schneller da, als Südkorea schauen kann.
Aber das macht ja nichts.
China und NK sind ja die Guten.

Am 16. Juni 2020 um 11:55 von werner1955

Zitat: Hier erkennt man was Kommunistische Linke System anrichten können.

Nicht jeder, der sich selbst kommunistisch nennt, ist auch kommunistisch - und schon gar nicht links.

Re sosprach

"Wiedervereinigung kann nur mit der Demilitarisierung und damit Abzug amerikanenschen Truppen gelingen."

Kim Jong Un kann gar kein Interesse an einer Wiedervereinigung haben, da diese das Ende seines Regimes bedeuten würde.
Also nicht die Amerikanischen Truppen stehen der Wiedervereinigung im Weg, sondern (v.a.) das Regime im Norden...

Kommunisten halt ...

Zitat: "Nordkorea hat das gemeinsame Verbindungsbüro mit Südkorea in der demilitarisierten Zone gesprengt. "

Kommunisten halt ... what do you expect?!

Schlecht geträumt

Irgendwie ist es wie bei Trump, Bolsonaro und den anderen windigen Gesellen, die zurzeit die Macht in einigen Ländern haben: Da haben sie einmal schlecht geträumt oder vom Essen sitzt ein Pups quer - und schon wird herumgewütet, was das Zeug hält. Sinn oder Unsinn - egal.

Die Geschichte mit den Ballons erinnert mich irgendwie an Nena.... "99 Luftballons".
Traurig ist das Ende des Liedes.

@biocreature

Es geht im wesentlichen darum, eine materiell unterversorgte und oft hungernde Bevölkerung in Kriegsangst/Kriegshysterie zu halten.

Um die Herrschaft der Kims auf Dauer zu sichern.

We den jungen Kim und insbesondere seine Schwester sieht, der weiss, das das keine Idioten sind.
Sondern Leute, die darauf bedacht sind, ihren Status zu halten.

um 11:51 von sosprach

"Norden ist boese der Sueden gut - versteht nicht was da schief gegangen ist ?...Wird amerikanisiert und die USA rueckt naeher an die chinesische Grenze?"

Wir sollten wohl nicht vergessen, dass es Südkorea heute gar nicht geben würde, hätten die Amis damals nicht eingegriffen. Dann wäre der Norden nicht auch zuletzt mit der Hilfe Chinas über ganz Korea hergefallen.

Ein diktatorischer Staat mit einer verrückten Herrscherfamilie, dem Drang nach Atomwaffen, einer verhungernden, unterdrückten, teilweise gefolterten Bevölkerung nicht als "böse" zu bezeichnen, wäre wohl mehr als nur ignorant!

@ 11:51 von sosprach

Im dem Fall stimmt es sogar: Der Norden, besser die Kim-Familie ist böse. Ich will nicht behaupten, dass der Süden "gut" ist, was ist schon perfekt in dieser Welt? Nur zur Erinnerung: Die Kim-Familie beherrscht den Norden absolut, ohne den Bürgern irgendwelche Menschen- oder gar Freiheitsrechte, geschweige denn Mitspracherechte zu gewähren. Die Bevölkerung ist praktisch in einem Zustand der Sklaverei. Um die aufrecht zu erhalten, muss Kim eine barbarische Herrschaft ausüben, das letzte rein stalinistische Regime auf der Erde. Er muss jede kleine Unzufriedenheit, die sich ja in eine große Revolution ausweiten könnte, brutalst und kompromisslos niederschlagen. Jede Möglichkeit seiner Bürger, sich über Freiheit zu informieren, sei es aus dem Süden oder auch nur aus China, muss unterbunden werden. Zudem locken natürlich auch die Reichtümer des Südens, Kim isst gerne Austern und die sind teuer. Der Süden, der ja 1950 vom Norden, von Opa Kim, angegriffen wurde, verteidigt sich.

@Ruben Genaro, 11.58h

Wieso ist Trump schuld, wenn der kleine Gernegroß mal wieder aus der Spur läuft?

Mit Verwunderung lese...

... ich diese Nachricht!
Mein Eindruck der vergangenen Jahre war, dass Nordkorea ein Interesse an der Öffnung des Landes hatte. So schien es mir jedenfalls.
Sind die Meldungen aus Südkorea verlässlich? Gibt es Bilder vom zerstörten Verbindungsbüro?

Die Südkoreaner sind denn USA dankbar ...

Die Südkoreaner sind denn USA dankbar dafür, dass die Allierten unter der Führung der USA damals 1950-53 die Freiheit Südkoreas gegen die Kommunisten aus NKorea, Mao-China und der Sovietunion verteidigt haben.

Während SKorea ein wohlhabendes, freies und demokratisches Land heute ist, müssen deren nordkoreanischen Brüder und Schwester seit Jahrzehnten in einem kommunistischen KZ leiden.

Wie so oft, standen die Amerikaner auf der richtigen Seite der Geschichte und die Linken auf der falschen Seite, die natürlich gegen die USA agitiert und sich für die Kommunisten eingesetzt hatten und noch tun.

@ 11:58 von 1A Polyglott

Überraschungsangriff? Sind Sie sich im Klaren darüber, dass Nordkorea im Grenzgebiet genug Artillerie aufgestellt hat, um innerhalb Minuten ganz Seoul in Schutt und Asche zu legen? Die Überraschung muss aber schon wirklich sehr überraschend sein, um das verhindern zu können. Von den Atomwaffen von Kim ganz zu schweigen. Nö, die Situation dürfte viel einfacher sein: Corona. Niemand weiß, was in Nordkorea vorgeht. Wenn die Sklavenheere Kims durch die Seuche dezimiert werden, insbesondere aber die Armee, könnte ein Zusammenbrechen des Regimes drohen. Und wie immer, wenn Diktaturen Probleme haben, beginnen sie Konflikte mit dem Ausland.

jetzt kommen wieder kommentare

von nutzern, die noch nie in ihrem leben in Südkorea waren, geschweige denn in Nordkorea. ich hatte das besondere glück, dort gewesen zu sein (glück, weil es nicht so einfach ist, eine besuchsgenehmigung selbst in einer reisegruppe zu bekommen). natürlich war der gesamte besuch durchorganisiert und bewacht. aber man hat zwei augen und zwei ohren und bekommt auch so, während der busfahrten z.b., vieles mit. bei den besuchen in schulen muss man eben bestmöglich hinter die fassade schauen, wie auch hinter die propaganda.

klar, es ist erschreckend, wie dort der Süden dargestellt wird. aber -im süden Koreas wird den kindern ein ähnliches bild vom norden vermittelt. da schenken sich beide seiten wirklich nur wenig.

was sehr schade ist, da Koreaner, ob süd oder nord wirklich sehr herzliche und freundliche menschen sind, solange man einen bogen um politische themen macht. bringt man die ins gespräch, merkt man schnell die negativen auswirkungen von staatl. indoktrination beider seiten!

Ablenkungsmanöver ...

Sein Volk hungert. ER...allein schon aufgrund der offensichtlichen Körperfülle kaum anzunehmen.
Sein Volk leidet - wie andere Nationen auch - unter der derzeitigen Pandemiesituation. Von der medizinischen Versorgungssituation für den nordkoreanischen "Otto- Normal- Bürger" mal ganz zu schweigen.

Kim braucht etwas, um abzulenken und sein Volk auf Linie zu halten. Zweifel kann er sich kaum leisten. Was funktioniert da besser, als per propangandistischen Schuldzuweisungen und Kriegsandrohungen Einigkeit im eigenen Volk zu beschwören a'la: Die bösen ANDEREN! Wir müssen uns wehren !!! (Damit Kim auch weiterhin am Stuhl der Macht kleben kann, so wie vor ihm schon der Vater und der Großvater. )

Klingt verdächtig nach dem ältesten Rezept zum Machterhalt gieriger Despoten weltweit: Teile und - Herrsche !!!

@ LPferd

Man könnte aber auch anders formulieren:

"Mit ein paar Ballons und Propaganda den zuvor mühsam erkämpften Frieden und Annäherung einfach so wieder vernichten. [...] Südkorea hat echt n Schuss, auf diese Weise einen Krieg zu provozieren. Kann es das nicht einfach sein lassen? Unfassbar!"

Die Schuld einseitig immer auf N-Korea abzuwälzen ist mir dann doch zu eindimensional gedacht.

Eine typische Reaktion

und Anzeichen dafür wie es innenpolitisch um diesen Diktator bestellt ist. Sein Amerikanischer Bruder ist genau so gestrickt und versucht, von seinen Problemen auf diese Weise abzulenken. Ohne China im Rücken wäre es für Kim Yong Un keine Option, weiß er doch, das bei einer Intervention Amerikas dem großen Nachbarn keine Möglichkeit mehr bliebe, sich aus diesem Konflikt herauszuhalten. Hoffen wir, das seine Rechnung nicht aufgeht.

@ 11:51 von sosprach

Dieser Konflikt ist einer der Wenigen, wo Gut und Böse klar erkennbar sind.
Der Krieg begann mit dem Versuch des Nordens den Süden zu erobern. Hat eigentlich Nordkorea jemals den Anspruch aufgegeben, sich den Süden militärisch einzuverleiben.

Was eine Wiedervereinigung betrifft. Wie soll die Ablaufen? Die US-Amerikaner ziehen ab. Die nordkoreanischen Soldaten marschieren im Süden ein und Korea wird unter dem großen Führer Kim Jong Un wiedervereint?

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@Uli_S, 11:58

"Wo bleibt die Diplomatie...
...in diesem sich zuspitzenden Fall?"

Glauben Sie wirklich immer noch, die - bzw. die "Gesandten" der "Staatengemeinschaft" könnte hier etwas ausrichten?

"Chinas Bitten werden in Nordkorea nicht gehört"

Ich bin sicher, dass Nordkoreas Machthaber nichts tun wird, was seinen Schutzpatron verärgern könnte. Und der "rät" dem Rest der Welt ja nun wirklich schon lange genug aufs Nachdrücklichste, es ihm gleichzutun.

@11:51 von sosprach

"Wiedervereinigung kann nur mit der Demilitarisierung und damit Abzug amerikanenschen Truppen gelingen."

Das wäre ja verrückt. Für den Westen ging es doch schon immer darum dort einen Fuß in der Tür zu haben. Nur deswegen wurde Korea ja geteilt, um es nicht den Russen zu überlassen.
Kim hatte ja bereits angeboten, bei der Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel mitzuwirken.
So wichtig scheint´s uns dann aber doch nicht zu sein mit Kim´s Atombomben, wenn das gleichzeitig bedeutet, dass auch die USA ihre eigenen dort abziehen müsste.

12:34 von Bote_der_Wahrheit

Sie nennen sich "Bote der Wahrheit".
Dann schreiben Sie doch bitte auch die Wahrheit.
Ich bin sicher Sie sind intelligent genug um zu wissen dass Nordkorea und Kommunismus, oder überhaupt "linke Politik", nicht das Geringste miteinander zu tun haben.

re Jörg C

"aber ein begrenzter krieg gegen nordkorea mit südkoreanischen truppen bringt nur vorteile zumindest für trump"

Bei allem Respekt, aber das ist barer Unsinn.
So etwas wie einen "Begrenzten Krieg" gegen Nordkorea gibt es nicht. Nordkorea wird alle Waffensysteme auffahren, sowohl konventionell als auch nuklear. Ein Krieg würde Millionen von Toten auf beiden Seiten fordern. EInen "Sieg" für die USA würde es nur durch einen massiven eigenen Truppeneinsatz geben, zu entsprechend hohen eigenen Verlusten. Einen solchen Konflikt würde Trump politisch nicht überstehen, da weite Teile der Amerikanischen Gesellschaft kriegsmüde sind, das gilt vor allem für Trumps republikanische Stammwähler. Er ist von vielen 2016 gewählt worden, weil er versprochen hat, die Kriege zu beenden.
Trump kann sich keinen Krieg leisten, wenn er wiedergewählt werden will.

13:44 von Olivia59

>>Für den Westen ging es doch schon immer darum dort einen Fuß in der Tür zu haben. Nur deswegen wurde Korea ja geteilt, um es nicht den Russen zu überlassen.
Kim hatte ja bereits angeboten, bei der Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel mitzuwirken.<<

Finden Sie das wirklich so toll wenn ganz Korea unter Kims Macht wäre?

@falsa demontrantio @ werner1955

Wer entscheidet denn, ob ein System sich zu Recht kommunistisch nennen darf? Ist es nicht so, dass alle Regimes, die sich selbst als sozialistisch, kommunistisch o.Ä. bezeichnet haben, zu Lasten der Bevölkerung grandios gescheitert sind. Zumindest wirtschaftlich erfolgreich sind kommunistische Regierungen, deren Wirtschaft nach kapitalistischen Prinzipien ausgerichtet sind (z.B. China und Vietnam).

An der Grenze würde ich nicht wohnen wollen

Also was da schon seit Jahrzehnten abgeht inklusive gigantischer Lautsprecheranlagen um das Nachbarland zu beschallen ist schon absurd. Jetzt einen Krieg wegen Flugblätter zu starten klingt klar vorgeschoben. Die Frage ist woher der neue muskulöse Lauf der Nordkoreaner herkommt?

13:45 von Tremiro

dass Nordkorea und Kommunismus, oder überhaupt "linke Politik", nicht das Geringste miteinander zu tun haben.
.
das ist das schöne speziell am "Kommunismus"
jeder beruft sich drauf
und jeder der ihn einführen will stellt es in Abrede
wohl wissend dann kann man keine Kritik üben

11:51, sosprach

>>NK
typische wieder diesen Artikel kommentieren zu duerfen.
Norden ist boese der Sueden gut<<

Wo steht das denn im Artikel?

Aber mal ne Frage:

Wenn Sie sich aussuchen dürften, in welchem Land sie leben möchten, und es stünden nur die beiden Koreas zur Wahl, auf welches der beiden würde dann Ihre Wahl fallen?

@13:48 von Tremiro

"Finden Sie das wirklich so toll wenn ganz Korea unter Kims Macht wäre?"

Der Abzug amerikanischer Atomwaffen bedeutet nicht, dass Kim einen Krieg anzetteln und gewinnen könne. Was wollen Sie denn sonst gegen Kim´s Atomwaffen unternehmen? Selbst einen Krieg zum Regimechange anzetteln?

11:55, werner1955

>>Nordkorea sprengt Verbindungsbüro
Hier erkennt man was Kommunistische Linke System anrichten können.<<

Waren das kommunistische Linke , die das Haus gesprengt haben?

Die Kim-Erbdynastie werden Sie doch hoffentlich nicht als solche bezeichnen. Oder ist linker Kommunismus und Feudalismus für Sie dasselbe?

11:51 von sosprach

Wiedervereinigung kann nur mit der Demilitarisierung und damit Abzug amerikanenschen Truppen gelingen
.
also die USA und Nordkorea ähneln sich sehr
beide sind waffenstarrend
Nordkorea hat 1,3 Mill Soldaten = 4,5 % der Bevölkerung

@13:48 von Tremiro

"Finden Sie das wirklich so toll wenn ganz Korea unter Kims Macht wäre?"

Kurze Ergänzung. Die US Atomwaffen in Südkorea sind nicht wegen Kim dort stationiert. Den kann man locker mit ICBM´s in Schach halten. Sie dienen der Containmentstrategie gegen Russland und China. Die USA haben von Südkorea aus nach Osten über Japan, Guam usw. ca. 20 Militärstützpunkte um die Ostküste von China herum aufgebaut.

Am 16. Juni 2020 um 13:52 von Stern2100

Zitat: Wer entscheidet denn, ob ein System sich zu Recht kommunistisch nennen darf?

Nennen kann sich jedes Regime wie es will.

So wie sich auch die Demokratische Republik Kongo "demokratisch" nennen darf.

Ob die Benennung jeweils zur Recht erfolgt, kann man am besten negativ beurteilen.

So eine Beurteilung führt bei Nordkorea und dem Kongo dazu, festzustellen, dass das eine vom Kommunismus so weit entfernt ist, wie das andere von der Demokratie.

12:25 suomalainen

Gasballons fliegen sehr weit und die jeweilige Windgeschwindigkeit beschleunigt den Flug.
Wie hätte Südkorea solche Aktionen denn unterbinden können? Man muss nicht dafür unmittelbar direkt vor der Grenze stehen, wenn man zuvor die Windrichtung kennt.
Und außerdem teile ich auch Ihre Ansicht nicht, dass man ewig einer Diktator zu Kreuze kriechen muss, nur weil dieser etwas mal wieder nicht ins Schema passt.
Das wären nicht "beide Seiten aufeinander zu gehen", wie Sie es beschreiben, sondern salopp gesagt, Südkorea hat sich an Nordkoreas Richtlinien zu halten.
Ziemlich einseitig,

12:33, DerVaihinger @sosprach, 11.51h

>>Natürlich die bösen Amerikaner.
Wenn die aus Südkorea abziehen ist der Norden mit China schneller da, als Südkorea schauen kann.
Aber das macht ja nichts.
China und NK sind ja die Guten.<<

Ihrer beider Kommentare sind ein Paradebeispiel dafür, wie unsinnig die Begriffe "gut" und "böse" sind, wenn es um machtpolitische Fragen geht.

Herausforderung in Richtung Trump?

Falls der Zweck dieser Aktion es ist, Trump
wieder auf den Plan zu rufen, dann hat
Kim Jong Un den falschen Zeitpunkt gewählt.
Trump interessiert sich zur Zeit ausschliesslich für seine Wiederwahl und sonst nichts. Nordkorea spielt dabei keine Rolle - ist eher runter zu spielen da es zeigt,
wie Trump in der Atomabrüstung versagt hat.

16. Juni 2020 um 12:06 von R. B.

"
Im Artikel heißt es, es seien
Im Artikel heißt es, es seien von "Aktivisten zum Missfallen des nordkoreanischen Regimes regelmäßig Ballons mit Flugblättern und anderem Informationsmaterial über die Grenze" geschickt worden.

Vielleicht ist ja nichts darüber bekannt. Schade, mich hätte schon interessiert, mit welchem Inhalt.
"
Die Propagandaschlacht an dieser Grenze läuft seit der Teilung Koreas. Es gibt bestimmt irgendwo eine Seite, die die vorgenommenen Maßnahmen dokumentiert. Ich erwarte nicht, dass in den Flugblättern etwas steht was nicht schon in Älteren zu lesen war. Die Lautsprecheranlagen (afaik zuerst vom Süden errichtet) sind auf jeden Fall beeindruckend.

16. Juni 2020 um 12:10 von harry_up

"
Interessante Formulierung.
Deutet man die Worte des Sprechers des chin. Außenministeriums falsch, wenn man sie als Mahnung, womöglich als Warnung versteht?

“...Nord- und Südkorea sind ein Volk und als Nachbar hat China immer auf die Wahrung von Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel gehofft.“
"
Guter Einwurf. Dem chinesischen politischem Sprech entsprechend ist das eine Drohung, dass die beiden zusammenfinden sollen sonst mischt sich China ein (wie ist dabei nicht definiert). So verstehe ich das.

12:34, Bote_der_Wahrheit

>>Kommunisten halt ...
Zitat: "Nordkorea hat das gemeinsame Verbindungsbüro mit Südkorea in der demilitarisierten Zone gesprengt. "

Kommunisten halt ... what do you expect?!<<

Sie wissen natürlich genug über die Idee das Kommunismus, um das Kim-Regime nicht für kommunistisch zu halten.

Sie schreiben Kommentare für die Ungebildeten und Unbelesenen. Als Gebildeter und Belesener.

Irgendwie typisch.

Neue Großwetterlage

Die Abkühlung im Amerikanisch-Chinesische Verhältnis läuft parallel mit der Entwicklung zwischen Nord- und Südkorea als auch mit der plötzliche Zunahme der Spannungen zwischen Indien und China. Die Großwetterlage scheint sich wohl endgültig verändert zu haben. Die wirtschaftliche Auswirkungen könnten drastisch sein. Nicht nur im Amerikanisch-Chinesische Verhältnis sondern auch für Europa.

@SysLevel - Zeichen der Versöhnung

11:51 von SysLevel:
"Gab es vom nordkoreanischen Regime eigentlich auch mal positive Aktionen [...]"

Natürlich gab es die. Denn ein Verbindungsbüro und andere Zeichen der Versöhnung muss man erst einmal aufbauen, bevor man sie - aus welchen Gründen auch immer - wieder zerstört.

Vielleicht kommt ja noch ein Bericht, der ein wenig mehr über die Hintergründe verrät.

13:57 von fathaland slim

Oder ist linker Kommunismus und Feudalismus für Sie dasselbe?
.
Kommunisten / Sozialisten machen es sich verdammt einfach
beim Wunsch der Einführung dieses "Arbeiter und Bauernparadiese" wird es in höchsten Tönen gelobt
hinterfragt einer .... zieht mit bestehenden Kommunisten Paradiesen vergleiche
wird alles bestehende in Abrede gestellt "ist ja kein Kommunismus"
man stelle sich ein ähnliches Verhalten bei Faschisten vor .....
Mussolini, Hitler, Franco, Salazar, alles keine "wahren Faschisten" ?

@Am 16. Juni 2020 um 13:45 von Tremiro

Zitat: "Ich bin sicher Sie sind intelligent genug um zu wissen dass Nordkorea und Kommunismus, oder überhaupt "linke Politik", nicht das Geringste miteinander zu tun haben."

Definitiv bin ich intelligent genug um zu wissen, dass NKorea logische Realisierung eine kommunistischen System ist, das sich aus den folgenden Punkten konstituiert:

1. Abschaffung von privatem Eigentum und Unternehmen

2. Kollektivierung der Produktionsmittel in den Händen des kommunistischen Kollektivs

3. Abschaffung / Erosion der Familien / Übertragung der Erziehung in die Hände des Staates

4. Gleichheit der Einkommen für alle / Planwirtschaft

NKorea ist nur die logische Konsequenz davon. Das weiß und versteht jeder, der des logischen Denkens fähig ist und sich nicht in leeres Gewäsch und sonstige linke Halluzinationen ergibt.

Denken ist überlebensnotwendig!

14:06 von fathaland slim

wie unsinnig die Begriffe "gut" und "böse" sind
.
welche Begriffe würden sie wählen
wenn es um die Bewertung geht, wie man es mit dem Völkerrecht hält
und der friedlichen Koexistenz mit anderen Nationen ?

einfach herrlich hier wieder

wie tapfer die hiesigen linksaussen den kommunismus verteidigen. da er noch nirgends geklappt hat, war es halt kein richtiger kommunismus

16. Juni 2020 um 12:38 von Bote_der_Wahrheit

"
...
Wie so oft, standen die Amerikaner auf der richtigen Seite der Geschichte und die Linken auf der falschen Seite
...
"
Erinnert mich an eine Frage aus meiner Jugendzeit: Was ist besser Windows 95 oder Pentium 1? Ihr Vergleich ist genauso krumm.

@An der Grenze würde ich nicht wohnen wollen 13:52 IckeDette

Wohl kaum einer. Aber ihre Frage
"Die Frage ist woher der neue muskulöse Lauf der Nordkoreaner herkommt?"
kann ich so beantworten:

Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, wie sein Bruder im Geiste Donald.
Er muss auch von Corona ablenken, dass es ja dort offiziell gar nicht gibt.

Und da er kein Domestos zur Verfügung hatte, hat er ein bisschen Feuerwerk vorgezogen ;-)

12:38, Bote_der_Wahrheit

>>Die Südkoreaner sind denn USA dankbar dafür, dass die Allierten unter der Führung der USA damals 1950-53 die Freiheit Südkoreas gegen die Kommunisten aus NKorea, Mao-China und der Sovietunion verteidigt haben.

Während SKorea ein wohlhabendes, freies und demokratisches Land heute ist, müssen deren nordkoreanischen Brüder und Schwester seit Jahrzehnten in einem kommunistischen KZ leiden.

Wie so oft, standen die Amerikaner auf der richtigen Seite der Geschichte und die Linken auf der falschen Seite, die natürlich gegen die USA agitiert und sich für die Kommunisten eingesetzt hatten und noch tun.<<

Auch Südkorea war bis vor gar nicht so langer Zeit eine blutige, grausame Diktatur. Die Demokratisierung des Landes begann erst 1987, also 39 Jahre nach der Teilung des Landes.

Nichts geht ohne China

Nordkorea hängt am Tropf von China. Und China wird niemals zulassen, dass Nordkorea mit den USA zu einer Einigung kommt, womit der Einfluss der USA die sensiblen Sicherheitsansprüche der Chinesen berühren könnte.
Insofern ist der Versuch eines Deals von Trump mit Nordkorea total gescheitert. Die Folge ist nun eine Drohkulisse Nord- gegen Südkorea.
Sie ist immer im Zusammenhang mit China zu sehen. Chinas Strategie hat auch viel mit dem Koreakrieg 1952 zu tun.

12:25 von suomalainen

«Kim Yo Jong … ist eine sehr faszinierende frau, aber leider auch sehr unberechenbar. es verwundert allerdings, dass gerade in Nordkoreas führung eine frau solch einen immensen einfluss hat. das hat es zuvor noch nicht gegeben.»

Die 3 Kinder des Vaters von Yong Un (Kim Yong Il) wuchsen ganz anders auf als die vorherigen Generationen der Dynastie der Kim.

Yo Jong ist die jüngere Schwester von Jong Un + des Ältesten Jong Nam.
Der wurde ja 2017 in Kuala-Lumpur am Airport ermordet.

Yo Jong + Jong Un haben die gleiche Mutter … Jong Nam hatte eine andere.
"Die 2 Kleinen" waren sich als Schwester + Bruder schon als Kinder sehr zugetan. Un soll sich (mehr als Mutter / Gouvernanten) um Yo gekümmert haben.

Dann waren beide in der CH auf dem gleichen Internat.
Wieder zus. inkognito in Abschottung.
Daher die sehr enge Verbindung von Yo + Un.

Interessante Details schreibt der langjährige japan. Koch der Family Kim in Büchern (auch in ENG). Namens "Kenji Fujimoto" + Exzentriker als Hobby …

Nordkoreas Schachzüge

wir werden vermutlich in ein paar Wochen erfahren, welcher Schachzug hinter dieser Aktion steckt. Denkbar wäre dass Kim mit zeitlich gut platzierten Angeboten/Drohungen den um seine Wiederwahl bangenden Trump dazu benutzt, eine Lockerung der Sanktionen zu erreichen.

Ein interessanter Schachzug übrigens auch das zwar nur sporadische aber stets prominente Auftauchen der Schwester. Kim Jong Un's Message dahinter: Es würde euch gar nichts nutzen, wenn ihr mich beseitigen würdet - meine Schwester ist genau so gefährlich für euch.

13:52, Sisyphos3

>>13:45 von Tremiro
"dass Nordkorea und Kommunismus, oder überhaupt "linke Politik", nicht das Geringste miteinander zu tun haben."
.
das ist das schöne speziell am "Kommunismus"
jeder beruft sich drauf
und jeder der ihn einführen will stellt es in Abrede
wohl wissend dann kann man keine Kritik üben<<

Wenn man die Idee des Kommunismus kritisieren will, dann sollte man die Werke von Karl Marx lesen, denn dort findet man sie.

Und wenn man dann die dort gefundenen Ideen mit dem nordkoreanischen System vergleicht, dann erkennt man nicht einmal den Ansatz einer Gemeinsamkeit.

@Am 16. Juni 2020 um 14:11 von fathaland slim

Zitat: "Sie wissen natürlich genug über die Idee das Kommunismus, um das Kim-Regime nicht für kommunistisch zu halten."

Doch.

Die konstitutiven Elemente des kommunistischen Regimes NKoreas habe in meinem Kommentar von 14:16 aufgelistet.

Aber bitte, nennen Sie mir doch ein kommunistisches Land, wo Milch und Honig fließen und die Menschheit Hand in Hand im Frieden leben.

Tststs ... Sie immer mit Ihren ewiggestrigen "Ideen".

13:52 von Sisyphos3

>>das ist das schöne speziell am "Kommunismus"
jeder beruft sich drauf
und jeder der ihn einführen will stellt es in Abrede
wohl wissend dann kann man keine Kritik üben<<

Ich will den Kommunismus ganz bestimmt nicht einführen. Weil ich, wie Sie offensichtlich auch, der Meinung bin dass er keine gute Regierungsform ist.
Trotzdem finde ich es falsch dass Foristen verschiedene Staaten als kommunistisch bezeichnen, ohne dass Diese das Geringste mit Kommunismus zu tun haben.

immer dasselbe...

Kim hat damals Trump vorgeführt und danach wieder das getan was er wollte. Nun will er wahrscheinlich seinen eigenen Landsleuten wieder glaubhaft machen, der Angriff der Südkoreaner und Amerikaner steht kurz bevor, damit die ihm blind folgen und nicht aufmüpfig werden. Wahrscheinlich ist die Stimmung im Land, aufgrund extrem schlechter Weltwirtschaft und nix zu essen etc. wieder mal auf minus 100 gefallen und dann muss man schnell einen bevorstehenden Krieg vorhersagen und mit ein wenig TamTam untermalen... so agieren Diktatoren nunmal..

14:13 von Sisyphos3 13:57 von fathaland slim

>>hinterfragt einer .... zieht mit bestehenden Kommunisten Paradiesen vergleiche
wird alles bestehende in Abrede gestellt "ist ja kein Kommunismus"<<

Welche Staaten würden Sie zur Zeit kommunistisch nennen? Unabhängig davon ob sich diese Staaten selbst als kommunistisch bezeichnen.

@1A Polyglott - Kriege vor der Haustür sind unerwünscht

11:58 von 1A Polyglott:
"Nordkorea wäre wirklich so ein Land, bei dem ein militärischer Überraschungseinsatz aus humanitärer Sicht sinnvoll und tatsächlich glaubwürdig wäre, weil es dort kaum was zu holen ist [...]"

Ein Krieg ist immer die größte humanitäre Katastrophe. Von daher ist Ihr Vorschlag "Krieg für Menschenrechte" widersinnig.

"Nur China und Russland wehren sich gegen diese Idee, weil sie Angst vor einem nie da gewesenen Flüchtlingsstrom und geopolitischen Veränderungen an der Ostflanke haben [...]"
> Ich könnte mir vorstellen, dass Kriegsgebiete und zahlreiche Militärbasen des politischen Gegners vor der eigenen Haustür unerwünscht sind. (Deshalb führt eine gewisse Nation ihre Kriege ausschließlich auf anderen Kontinenten, reagiert gegenüber andere politischen Systemen aggressiv und mauert sich zusätzlich ein.)

Für mich macht es den

Für mich macht es den Eindruck, dass Kim wegen Problemen im Inneren den in solchen Situationen bewährten äußeren Feind bemühen muss.
Möglicherweise wird demnächst mal wieder ein hochrangiger Militär, der zu mächtig geworden ist, als Kollaborateur des Feindes enttarnt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Beziehungen zu Südkorea längerfristig abgebrochen werden. Dafür ist Kaesong (Devisen/neue Technolgien) für Nordkorea einfach zu wichtig.

@Sisyphos3, 14:13

Kommunisten / Sozialisten machen es sich verdammt einfach
beim Wunsch der Einführung dieses "Arbeiter und Bauernparadiese" wird es in höchsten Tönen gelobt
hinterfragt einer .... zieht mit bestehenden Kommunisten Paradiesen vergleiche
wird alles bestehende in Abrede gestellt "ist ja kein Kommunismus"

Die Kommunismus-Warner machen es sich verdammt einfach. Wird Kritik am Kapitalismus geübt, so zeigt man auf einen x-beliebigen Schurkenstaat und behauptet, dieser "real existierende Sozialismus" sei die einzige Alternative.

14:13, Sisyphos3

>>13:57 von fathaland slim
Oder ist linker Kommunismus und Feudalismus für Sie dasselbe?
.
Kommunisten / Sozialisten machen es sich verdammt einfach
beim Wunsch der Einführung dieses "Arbeiter und Bauernparadiese" wird es in höchsten Tönen gelobt
hinterfragt einer .... zieht mit bestehenden Kommunisten Paradiesen vergleiche
wird alles bestehende in Abrede gestellt "ist ja kein Kommunismus"
man stelle sich ein ähnliches Verhalten bei Faschisten vor .....
Mussolini, Hitler, Franco, Salazar, alles keine "wahren Faschisten" ?<<

Es gibt keine einheitliche faschistische Theorie.

Außerdem beruft sich kein Faschist auf die Werte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität.

Die kommunistische (oder besser sozialistische) Idee hat diese Werte aber zur Wurzel. Weswegen sich jegliche kommunistische Praxis an ihnen messen lassen muss. Und wenn Sie das tun, dann erkennen Sie, wie kommunistisch alle bisherigen Regimes, die sich so nannten, wirklich waren.

@11:58 von 1A Polyglott

"Nordkorea wäre wirklich so ein Land, bei dem ein militärischer Überraschungseinsatz aus humanitärer Sicht sinnvoll und tatsächlich glaubwürdig wäre..."

Die USA haben dort mehr Bomben abgeworfen als im 2. Weltkrieg gefallen sind und buchstäblich jedes Dorf zerstört. Ein Krieg gegen die Zivilbevölkerung bei dem Bomberpiloten sich beschwerten, das ihnen die Ziele ausgehen.
Um das Wett zu machen soll also ein 2. "humanitärer" Angriff stattfinden?
Wenn uns Humanität und Hungertote interessieren würden sollten die Sanktionen angepasst werden, das zumindest Dünger geliefert werden kann.
"Appeasement hat versagt" - diesen Satz liebe ich. Immer wenn mal wieder ein Präventionskrieg her soll. Zum Glück sind andere Länder, die nicht zum Westen gehören zu schwach um uns militärisch Einhalt zu gebieten.

12:42 von suomalainen

«jetzt kommen wieder kommentare … von nutzern, die noch nie in ihrem leben in S-KOR waren, geschweige denn in N-KOT. ich hatte das besondere glück, dort gewesen zu sein (glück, weil es nicht so einfach ist, eine besuchsgenehmigung selbst in einer reisegruppe zu bekommen). natürl. war der gesamte besuch durchorganisiert / bewacht.»

Wir (= meine Freundin + ich) jonglierten einst auch mit dem Gedanken, in einer Reisgruppe nach N-KOR zu reisen. Viel zu viel reglementiert + bewacht + "wie Zooführung" durch einen Zoo, in dem Reisende nur ausgewählte + den Führern im Zoo (ideologisch) genehme Tiere vorgeführt bekommen. Nicht mal aus dem Zoo-Hotel darf man mal alleine raus. So gar nicht … "unser Zoo" …!

«was sehr schade ist, da Koreaner, ob süd / nord wirklich sehr herzliche / freundliche menschen sind, solange man einen bogen um politische themen macht.»

Mit Privat-Nordkoreanern können Sie gar nicht gesprochen haben.
Nicht wg. der Sprache nicht. Aber wg. … war keine Gelegenheit …!

@dann sollte man die Werke von Karl Marx lesen, 14:25 von fs

Dem ist eigentlich nur hinzuzufügen, dass es sinnlos ist,
mit diversen 'Booten' diskutieren zu wollen ;-)

Das Thema Kommunismus hat Rosa L. bereits vor über hundert Jahren mit Lenin diskutiert,
und ihm genau das vorgeworfen, was dann später Stalin daraus gemacht hat.

Die meisten 'Toten Stalins' waren übrigens keine Faschisten sondern Sozialisten.
Nur um der Historie die Ehre zu geben.

14:16, Bote_der_Wahrheit

>Zitat: "Ich bin sicher Sie sind intelligent genug um zu wissen dass Nordkorea und Kommunismus, oder überhaupt "linke Politik", nicht das Geringste miteinander zu tun haben."

Definitiv bin ich intelligent genug um zu wissen, dass NKorea logische Realisierung eine kommunistischen System ist, das sich aus den folgenden Punkten konstituiert:

1. Abschaffung von privatem Eigentum und Unternehmen

2. Kollektivierung der Produktionsmittel in den Händen des kommunistischen Kollektivs

3. Abschaffung / Erosion der Familien / Übertragung der Erziehung in die Hände des Staates

4. Gleichheit der Einkommen für alle / Planwirtschaft

NKorea ist nur die logische Konsequenz davon. Das weiß und versteht jeder, der des logischen Denkens fähig ist und sich nicht in leeres Gewäsch und sonstige linke Halluzinationen ergibt.

Denken ist überlebensnotwendig!<<

Das also ist Ihre Idee von "Kommunismus"?

Ich habe Sie offensichtlich überschätzt.

Das ist K-Gruppen-Sektierertum der 70er, reinsten Wassers.

Wenn man NK weiter hin

Wenn man NK weiter hin isoliert und sanktioniert, was will der Raketenfreund dagegen machen? Dieses Problemlöst sich von alleine..

Nordkorea

Für alle, die hier reflexartig auf Kommunisten schimpfen: Aus Wiki,

" ... Nordkorea ist laut Verfassung ein sozialistischer Staat.[74] Der klassische Marxismus-Leninismus wurde 1977 offiziell durch
die von Staatsgründer Kim Il-sung  entwickelte Chuch’e-Ideologie ersetzt, welche eine Weiterentwicklung der Staatsideologie darstellen soll. Im Jahr 2009 wurden zudem die Kommunismus-Bezüge aus der Verfassung gestrichen
und ein militaristischer Staat kodifiziert. ..."

Weiterlesen in Wiki empfohlen.

Nordkorea ist ein diktatorisches, totalitäres, stalinistisches System - weit entfernt vom Kommunismus im Marxschen Sinne

Damit sind Ihre Punkte,
@14:16 Bote_der_Wahrheit hinfällig.
Im Kommunismus wird auch keine Familie abgeschafft, woher haben Sie diesen Unsinn?

@Am 16. Juni 2020 um 15:14 von fathaland slim

Zitat: "Das also ist Ihre Idee von "Kommunismus"?

Ich habe Sie offensichtlich überschätzt."

Nicht "meine" Idee, sondern die grundlegenden kommunistischen Prinzipien, wie sie "blitzgescheite" Kommunisten wie Marx, Lenin, etc. ausgesponnen haben.

Ich kann doch auch nichts dafür, dass derartige "Ideen" Mist sind.

Lesen Sie doch die entsprechenden Werke, etwa das Manifest der kommunistischen Partei von 1848, oder die "Kritik des Gothaer Programms".

So oder so ... Mist.

@DerVaihinger, 12:37 Uhr

Trump hat dem kleinen "Gernegroß" die politische Weltbühne geöffnet. Er ist ihm auf Augenhöhe begegnet und hat ihn gar schon nach kurzer Zeit als "Freund" bezeichnet, während er seine NATO-Verbündeten ignorierte bzw. mit Kritik überzog. Wer so agiert, darf sich nicht wundern, wenn die Weltordnung aus den Fugen gerät. Die Führung einer Weltmacht sollte jedenfalls anders aussehen.

@Bote_der_Wahrheit , 14:16

Sie kennen sich mit den Einkommen (gleich) in Nordkorea also aus?

Dann erklären Sie uns diese.

Ihre Argumentation ist abstrus und
hat nur ein Ziel:
(ausnahmsweise mit Marx)
"Ein Gespenst geht um ..."

14:16 von Bote_der_Wahrheit

«Definitiv bin ich intelligent genug um zu wissen, dass NKorea logische Realisierung eine kommunistischen System ist, das sich aus den folgenden Punkten konstituiert:

1. Abschaffung von privatem Eigentum und Unternehmen.»

Auch in N-KOR ist "eine gewisse Oberschicht", der durchaus Privateigentum + Untrnehmertum zugestanden ist. "Die Schicht" von Verwaltungsbeamten, Generälen, Polizei- / Militärführern … und andere Ähnliche …

Diese Menschen sind alle in Pjöngjang.
Pjöngjang ist ein Mikrokosmos innerhalb des Landes.
"Normal-Nordkoreaner" müssen einen Grund vorweisen.
Um überhaupt nach Pjöngjang rein zu kommen.

"Die Schicht der Staatstragenden" kann (muss) durch Privatgeschäfte in Unternehmertum zusätzlich zur Staatlichen Besoldung Geld verdienen.
Handel mit "Luxusgütern + Delikatessen", Filmverleih … gehören dazu.

Sehr vergleichbar mit CHN von vor 25 / 20 Jahren.
Funktionieren des Staates ist sehr auf diese Beamten angewiesen.
"Deren Bei-Laune-Sein ist Spagat des Jong Un" !

@15:14 von Bender Rodriguez

"Wenn man NK weiter hin isoliert und sanktioniert, was will der Raketenfreund dagegen machen? Dieses Problemlöst sich von alleine.."

Chin wird nicht mitspielen und kann dafür sogar humanitäre Gründe angeben, denn es bedeutet das Ausbluten des Landes auf Kosten der Zivilbevölkerung.
Eigentlich geht es China natürlich darum, dass sie kein vereinigtes Korea unter US-Führung mit US Truppen an ihrer Grenze wollen, was geopolitisch auch verständlich ist.
Wir sidn mit dieser Strategie also auf dem völlig falschen Dampfer aber was besseres ausser Krieg und Sanktionen hatten wir lange nicht anzubieten. Diplomatie und Verhandlungslösungen sind Kompromiss und Schwäche - nix für eine Supermacht.

Warum

Warum hat man in diesem Artikel nicht ausführlich beschrieben, dass die USA Südkorea sanktionieren wird, falls diese ihre Hilfsprogrammen und Hilfsprojekte weiter hin an NK liefern oder durchführen werden. Es ist alles zum Erliegen gekommen. Das Zentrum somit auch nutzlos. Somit hat man Südkorea komplett von NK abgewendet.

Die Vernichtung des Zentrums ist nur eine verzweifelte Tat von Kim. Aber die zeigt auch das Südkorea kein selbständiges Handeln hat. Was USA vorschreibt, das wird auch gemacht.

Schade um das Land und Leite die dort leben.

12:34 von Bote_der_Wahrheit

>>Kommunisten halt ...
Zitat: "Nordkorea hat das gemeinsame Verbindungsbüro mit Südkorea in der demilitarisierten Zone gesprengt. "
Kommunisten halt ... what do you expect?!<<

Hat doch geklappt, die Bude ist weg.

Nicht dass ich das gut finde, oder dass das Kommunisten waren, aber die wollten einen Aufmerksamkeitsknaller und den haben sie problemlos hinbekommen. Hätten Sie denen das nicht zugetraut?

Abschaffen von Privateigentum ...

... allgemein - ist eh die größte Fehlinterpretation der Charakterisierung des Kommunismus.

15:27 @Bote_der_Wahrheit ... Mist

Klar, wenn man es nicht kapiert hat,
ist es Mist.

15:35 von AA

>>Warum hat man in diesem Artikel nicht ausführlich beschrieben, dass die USA Südkorea sanktionieren wird, falls diese ihre Hilfsprogrammen und Hilfsprojekte weiter hin an NK liefern oder durchführen werden.<<

Und woher haben Sie diese Kenntnisse?
Das würde Herr Trump doch seinem guten Freund niemals antun.

@ 13:45 von Tremiro & 14:11 fathaland slim

Vielleicht wäre es gut, manche rein auf Provokation gebürstete Bot...-Kommentare zu ignorieren, zumal wenn sie von Foristen kommen, die sich gerne und im überzogenen Brustton der Wahrheit als Anhänger der am stärksten rückwärts orientierten "Alternative" zu erkennen geben.
Fathaland slim hatte die Tage mal eine treffende Bezeichnung für manche Kommentare: drollig.

@Tremiro, 15:46 re @AA

Und woher haben Sie diese Kenntnisse?
Das würde Herr Trump doch seinem guten Freund niemals antun.

Ohne hier eine Lanze für die Nordkoreaner brechen zu wollen: die USA führen jährlich zweimonatige Militärmanöver vor der nordkoreanischen Küste durch. Und wissen Sie wann? Immer genau zur Erntezeit. Was natürlich erzwingt, dass NK-Soldaten statt beim Ernten an der Küste sind.
So kann man auch Einfluss auf die Ernährungssituation eines Landes nehmen.

Kommunismus ist Feudalismus und Gewalt

Die Menschen sind in Nordkorea Leibeigene oder sogar Sklaven des kommunistischen Feudalherrn.

Weil alles auf Gewalt und Zwang basiert, schließen sich Kommunismus(in jeder Form) auf der einen -- und Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität auf der anderen Seite -- komplett gegenseitig aus.

15:23 von Leipzigerin59

«Der klassische Marxismus-Leninismus wurde 1977 offiziell durch
die von Staatsgründer Kim Il-sung entwickelte Chuch’e-Ideologie ersetzt, welche eine Weiterentwicklung der Staatsideologie darstellen soll.»

주체・chuch'e・ist in "auf Koreanisch" abgewandelt geschriebenen CHN-Schriftzeichen "ganz schlicht übertragen" der Begriff für: "Subjekt".
Sowohl als Person … als auch in Sprach-Grammatik.

So man es anders übersetzen will (kann), ist es als: "Selbstbezug" möglich (ENG: "self-reliance" oder "self-confidence").

Daneben ist der Begriff: "Songun" in der Verfassung von N-KOR. Es waren Zeiten, da stand dieser an 1. Stelle vor: "Chuch'e". Seit 2013 ist wieder: "Chuch'e" der an 1. Stelle stehende.

선군정치 ・songun・is' wieder so was "CHN-Zeichen-Abwandlung".
Dessen (zusammengesetzter) Sinn sich aus den 4 Zeichen ergibt.

Sinngemäß will: "Songun" sagen:

«Dem Militär sei Vorrang ggü. den anderen Gruppen in der Gesellschaft.
Ein Jeder / eine Jede trage das Beste zu dieser Institution bei.»

Am 16. Juni 2020 um 14:16 von Bote_der_Wahrheit

Zitat: NKorea ist nur die logische Konsequenz davon. Das weiß und versteht jeder, der des logischen Denkens fähig ist und sich nicht in leeres Gewäsch und sonstige linke Halluzinationen ergibt.

Immer wenn sich der Bote_von_was-auch_immer einer solchen Diktion bedient, weiß ich, dass er inhaltlich auf schwachen Füßen steht.

Kommunismus

"jeder beruft sich drauf" sagen Sie?

Nicht Nordkorea. Nordkorea hat schon 2009 jeglichen Bezug zum Kommunismus aus seiner Verfassung gestrichen.

@fathaland slim 15.11

Außerdem beruft sich kein Faschist auf die Werte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität.
Die kommunistische (oder besser sozialistische) Idee hat diese Werte aber zur Wurzel. Weswegen sich jegliche kommunistische Praxis an ihnen messen lassen muss. "
Tja, Theorie und Praxis. Das stimmt zwar Alles, was Sie schrieben, aber die Realität ist eine Andere. Beispiel Brüderlichkeit: Ging schon in der französischen Revolution schief, bei den Sowjets auch (Trotzkisten/Stalinisten), in China weiter während der Kulturrevolution und gipfelte bei Pol Pot . Jede linke Splittergruppe hat Brüder und Schwestern aussortiert, gemobbt und verleumdet. "und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein".
Und bei der Gleichheit geht's weiter. Da reichen 1000 Zeichen nie...

15:59 von frosthorn

>>Ohne hier eine Lanze für die Nordkoreaner brechen zu wollen: die USA führen jährlich zweimonatige Militärmanöver vor der nordkoreanischen Küste durch. Und wissen Sie wann? Immer genau zur Erntezeit. Was natürlich erzwingt, dass NK-Soldaten statt beim Ernten an der Küste sind.
So kann man auch Einfluss auf die Ernährungssituation eines Landes nehmen.<<

Ohne eine Lanze für die USA brechen zu wollen. Die katastrophale Lebensmittellage in Nordkorea ist hausgemacht.
Ich kann mir nicht vorstellen dass bei Manövern der USA in der Nähe von Korea, die meisten Erntehelfer zum Militär eingezogen werden.

15:27, Bote_der_Wahrheit @15:14 von fathaland slim

>>Zitat: "Das also ist Ihre Idee von "Kommunismus"?

Ich habe Sie offensichtlich überschätzt."

Nicht "meine" Idee, sondern die grundlegenden kommunistischen Prinzipien, wie sie "blitzgescheite" Kommunisten wie Marx, Lenin, etc. ausgesponnen haben.

(...)

Lesen Sie doch die entsprechenden Werke, etwa das Manifest der kommunistischen Partei von 1848, oder die "Kritik des Gothaer Programms".<<

Wenn Sie die Kritik des Gothaer Programms verstanden hätten, dann wäre Ihnen klar, daß ein Gebilde wie Nordkorea für Marx schon deswegen nicht kommunistisch sein kann, als eine kommunistische Gesellschaft nicht national, sondern nur weltweit entstehen und existieren kann.

Was Lenin betrifft, so hätte sich Marx entschieden dagegen verwahrt, daß der sich auf ihn berief. Denn wenn Marx eins nicht sein wollte, dann ein Dogmenstifter. Zu dem Lenin ihn gemacht hat.

Im übrigen war Marx nicht Kommunist, sondern Wissenschaftler. Der sich ständig selbst in Frage stellte. Sie wissen, Dialektik und so.

16:00 von Mr.1787

>>Kommunismus ist Feudalismus und Gewalt

Die Menschen sind in Nordkorea Leibeigene oder sogar Sklaven des kommunistischen Feudalherrn.

Weil alles auf Gewalt und Zwang basiert, schließen sich Kommunismus(in jeder Form) auf der einen -- und Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität auf der anderen Seite -- komplett gegenseitig aus.<<

Das ist in sich geschlossen und schlüssig.

Da sollten Sie sich keinesfalls durch den Beitrag um 15:23 von Leipzigerin59, wonach es sich keineswegs um ein kommunistisches System handelt, beirren lassen.

@12:42 von suomalainen

Erstmal danke für deinen post, damit kann ich viel mehr anfangen, als so sinnlose Kommentare wie von werner1955, Kommunismus halt.
"klar, es ist erschreckend, wie dort der Süden dargestellt wird. aber -im süden Koreas wird den kindern ein ähnliches bild vom norden vermittelt. da schenken sich beide seiten wirklich nur wenig."
Erinnert doch ziemlich an Ost und Westdeutschland, Propaganda bis zum Abwinken, wirkt heute noch nach. Wobei ich sagen muss, dass alles was über den Kapitalismus erzählt wurde, auch so hinhaut, das waren keine Märchen.

16:00 von Mr.1787

>>Die Menschen sind in Nordkorea Leibeigene oder sogar Sklaven des kommunistischen Feudalherrn.<<

Ich möchte wirklich nicht in einem kommunistischen Staat leben und gebe Ihnen recht dass dass in Nordkorea die Einwohner Sklaven eines Feudalherrn sind.
Aber kommunistisch und Feudalherr schließt sich aus.

15:59 von frosthorn

«Ohne hier eine Lanze für die Nordkoreaner brechen zu wollen: die USA führen jährlich zweimonatige Militärmanöver vor der nordkoreanischen Küste durch. Und wissen Sie wann? Immer genau zur Erntezeit. Was natürlich erzwingt, dass NK-Soldaten statt beim Ernten an der Küste sind.»

"Sehr wenig klug" … wenn Nordkorea ± 1,0 bis ± 1,1 Mio. Menschen der Bevölkerung zu: "Soldaten + Reservisten" erklärt.

Bei einer Gesamtbevölkerung von ± 25 Mio. Menschen.
"Was'n das ‘n Prozentsatz" an Soldaten …?
So was um die 4% … übertrage man mal auf jedes beliebige andere Land.

"Wenn Land was besser organisiert ist".
Dann ernten Bauern / Landwirte / Farmer die Ernte.
Evtl. mit Hilfe von Freiwilligen Helfern aus der Bevölkerung.
Aber nicht das Militär mit seinen Soldaten / Soldatinnen …!

16:00, Mr.1787

>>Kommunismus ist Feudalismus und Gewalt<<

Ja klar. Und rot ist grün, heiß ist kalt und naß ist trocken.

>>Die Menschen sind in Nordkorea Leibeigene oder sogar Sklaven des kommunistischen Feudalherrn.

Weil alles auf Gewalt und Zwang basiert, schließen sich Kommunismus(in jeder Form) auf der einen -- und Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität auf der anderen Seite -- komplett gegenseitig aus.<<

Ist Ihnen wirklich nicht klar, daß sich die Begriffe "kommunistisch" und "Feudalherr" gegenseitig ausschließen?

Da das nordkoreanische System ein feudalistisches ist, kann es deswegen kein kommunistisches sein.

Und nicht nur deswegen.

Olivia

Was anderes, als NK zu sanktionieren, sprich sie von allem fernhalten, was nicht aus China kommt, bleibt uns nicht übrig.
Hilfe anbieten stärkt nur den Diktator, der dann die hungernde Bevölkerung als Waffe einsetzen kann: hilf'oder ich quäl mein Volk. Geht gar nicht.

Diese Empfindlichkeit der

Diese Empfindlichkeit der Diktatur Nord-Koreas gegenüber Ballon-Info-Aktionen aus Süd-Korea ist wohl ein Zeichen innenpolitischer Nervosität. Sanktionen und Info-Aktionen könnten das richtige unterstützende Mittel sein, um die Diktatur mittelfristig zu stürzen.

Am 16. Juni 2020 um 13:45 von Tremiro

"Ich bin sicher Sie sind intelligent genug um zu wissen dass Nordkorea und Kommunismus, oder überhaupt "linke Politik", nicht das Geringste miteinander zu tun haben."
#
#
Seit über 60 Jahren wird Nordkorea von allen westlichen Medien als Kommunistisch bezeichnet.
Was hat sich den in dem Land in den letzten Tagen geändert, das NK jetzt nicht mehr Kommunistisch ist?

Nicht gefunden

Ich habe dunkel in Erinnerung, dass es wirklich Sanktionsandrohungen gegen Südkorea bei bestimmten Annäherungen an Nordkorea gab, aber eine schnelle Suche hat nichts ergeben.
Hat jemand einen Link zu einer passenden Nachricht? Ich suche nachher nochmal genauer.
Denn dann passt es recht gut zusammen, dass die Aktion ein Hilfeschrei ist. Wozu ein Gebäude aufrecht erhalten, welches keinen Sinn macht im Moment? Also ist es eine symbolische Sprengung und alle involvierten verstehen warum (sofern das mit den Sanktionen stimmt).

16:16, deutlich

>>@fathaland slim 15.11
Außerdem beruft sich kein Faschist auf die Werte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität.
Die kommunistische (oder besser sozialistische) Idee hat diese Werte aber zur Wurzel. Weswegen sich jegliche kommunistische Praxis an ihnen messen lassen muss. "
Tja, Theorie und Praxis. Das stimmt zwar Alles, was Sie schrieben, aber die Realität ist eine Andere. Beispiel Brüderlichkeit: Ging schon in der französischen Revolution schief, bei den Sowjets auch (Trotzkisten/Stalinisten), in China weiter während der Kulturrevolution und gipfelte bei Pol Pot . Jede linke Splittergruppe hat Brüder und Schwestern aussortiert, gemobbt und verleumdet. "und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein".
Und bei der Gleichheit geht's weiter. Da reichen 1000 Zeichen nie...<<

Bei jeder guten Idee klaffen Theorie und Praxis weit auseinander. Die Demokratie ist das beste Beispiel. Es bleibt trotzdem eine gute Idee.

@16:19 von Tremiro

"Ohne eine Lanze für die USA brechen zu wollen. Die katastrophale Lebensmittellage in Nordkorea ist hausgemacht."

Ja natürlich. Die Atombombentests müssen wohl Naturkatastrophen ausgelöst haben. Als diese in den 90ern auftraten sind vorwiegend die Menschen verhungert.
Dank Handelssanktionen konnte das auch nicht ausgeglichen werden. Ausserdem bebauen die Nordkoreaner jeden Quadratzentimeter Land den sie haben mit archaischen Methoden die wiederum fehlendem Sprit und Dünger durch Handelssanktionen zu verdanken sind.
Wenn wir schon so handeln sollten wir gefälligst auch die Verantwortung dafür übernehmen und nicht das Problem abschieben und weiter von Humanität sprechen.
Ziel der Sanktionen ist das Ausbluten des Landes um das Regime in die Knie zu zwingen.

um 16:19 von Tremiro

Natürlich, darauf zielt auch die USA.

Für NK sind diese Manöver einem Krieg gleichgestellt.

@16:24 von fathaland slim

Ist Ihnen wirklich nicht klar, daß sich die Begriffe "kommunistisch" und "Feudalherr" gegenseitig ausschließen?

Es ist mir klar, dass sie sich nicht gegenseitig ausschließen.
Wie schon erwähnt, bei beiden kommt das Gleiche bei raus: Leibeigenschaft und/oder Sklaverei.

Am 16. Juni 2020 um 14:19 von Karl Napf

Zitat: wie tapfer die hiesigen linksaussen den kommunismus verteidigen. da er noch nirgends geklappt hat, war es halt kein richtiger kommunismus

Ich finde es eher beachtenswert, wie tapfer unsere Rechtsaußen ihrem platten, undifferenzierten Antikommunismus fröhnen.

Was müssen die das Ende des kalten Krieges bedauern.

16:00, Mr.1787

>>Kommunismus ist Feudalismus und Gewalt<<

Entschuldigung, aber Feudalismus und Gewalt klingt sehr nach Diktatur, nicht nach Kommunismus.

16:21 @proehi

Richtig,
sehr schlüssig.
Der Feudalismus war auch komplett gewaltfrei.

Ich meine das mit Augenzwinkern,
und hoffe, dass Sie das auch
so meinten.

Nordkorea sprengt ....

... eine hilflose wie sinnlose Aktion,
ein weiterer Schritt in die Vertiefung
der Isolation.

Wenn Kommunismus nicht Links

Wenn Kommunismus nicht Links ist, was dann?
Is halt auch nur ein anderer Anstrich für eine Monarchie oder Diktatur oder wie man das nennen mag. König klingt hat besser, als Führer oder Diktator. Hat sich überhaupt mal jemand selbst Diktator genannt? Glaube nicht.

16:47 von tagesschlau2012

<< 13:45 von Tremiro

"Ich bin sicher Sie sind intelligent genug um zu wissen dass Nordkorea und Kommunismus, oder überhaupt "linke Politik", nicht das Geringste miteinander zu tun haben."
#
#
Seit über 60 Jahren wird Nordkorea von allen westlichen Medien als Kommunistisch bezeichnet.
Was hat sich den in dem Land in den letzten Tagen geändert, das NK jetzt nicht mehr Kommunistisch ist?>>

.,.,.,

Der User, auf den Tremiro geantwortet hat, hat ganz allgemein eine Plattheit über den Kommunismus formuliert.
Also alles über einen Kamm geschert.

Der Kommunismus ist aber - vom Gedanken her - keine schäbige Diktatur, sondern eher das Gegenteil.

Insofern sind solche Plattheiten Zeichen eines unreflektierten Denkens.

@ tagesschau2012 (16:47)

"Seit über 60 Jahren wird Nordkorea von allen westlichen Medien als Kommunistisch bezeichnet.
Was hat sich den in dem Land in den letzten Tagen geändert, das NK jetzt nicht mehr Kommunistisch ist?"
------
Für "Etikettenschwindel" bietet sich folgende Umschreibung an: irreführende Benennung durch Verwendung einer bekannten Bezeichnung für eine minderwertige Sache. Wenn man diesen bewusst pflegt, will man Menschen hinters Licht führen, hinter das Licht der Erkenntnis, mindestens.

16:47 @tagesschlau2012

Es gibt genügend Kommentare, die erklären, warum Nordkorea nicht kommunistisch ist.

Z.B. @15:23 von Leipzigerin59
Nordkorea

Dass westliche Medien das oft schreiben, insbesondere nach dem Zusammenbruch des Sozialismus in der DDR und Osteuropa, kann ich leider nicht erklären.

Ich halte es für falsch fachlich falsch, gar unwissenschaftlich,
und oberflächlich.
Es bedient weiter das Horror-Bild Kommunismus.
Das wiederum passt gut, um Kapitalismuskritik in die kommunistische Ecke zu schieben.

16. Juni 2020 um 16:47 von tagesschlau2012

"
...
Seit über 60 Jahren wird Nordkorea von allen westlichen Medien als Kommunistisch bezeichnet.
Was hat sich den in dem Land in den letzten Tagen geändert, das NK jetzt nicht mehr Kommunistisch ist?
"
Die Himbeere ist im botanischen Sinne keine Beere, obwohl wir sie allgemein so nennen. Ein Kürbis ist hingegen im botanischen Sinne eine Beere genau wie die Banane. Nicht jede allgemein geläufige Bezeichnung kommt aus wissenschaftlicher Definition.
Die Kommentatoren streiten sich um den gesellschaftlich definierten Kommunismus und den politisch Definierten.

✎Generalstab der Koreanischen Volksarmee:

...Unsere Armee will alle Beschlüsse und Anweisungen der Partei und Regierung sofort und konsequent durchsetzen.
Wir haben von der Abteilung für Einheitsfront und den für die Abwehr des Feindes zuständigen Abteilungen des ZK der PdAK die Meinungen erhalten, dass die Armee in die nach der Nord-Süd-Vereinbarung entmilitarisierten Zonen wieder vorrücken und die Front befestigen soll...

Diese Armee ist wohl nicht nur dazu bereit und in der Lage. Das sollten alle Akteure im Auge haben.

Nordkorea ist kein demokratischer Staat ec. pp. ok, darüber muss man nicht streiten!
Trotzdem kann es ja kaum überraschen, dass die Flugblätteraktionen zu einer Verschlechterung der innerkoreanischen Beziehungen führen. Wenn Südokorea ernsthaft an einer Annäherung gelegen wäre, hätte es die Aktionen verhindert. So wird das nichts.

@Leipzigerin59

Lassen Sie es doch gut sein, Sie merken doch selber, dass bei einigen Usern die Kalte-Kriegs-Propaganda viel zu tief sitzt. Und wenn Sie hier jeden Tag dagegen argumentieren, wird es selbst in 30 Jahren nicht zu einem umdenken der Ewiggestrigen kommen. Wenn man sich alte Wahlplakate der CDU/CSU von vor 60 oder 70 Jahren ansieht, kommt einem auch wirklich das kalte Grausen, wie die Angst vor Sowjetunion und Kommunismus bestärkt und vervielfacht wurde.

16:47 von tagesschlau2012

«Seit über 60 Jahren wird Nordkorea von allen westlichen Medien als Kommunistisch bezeichnet.
Was hat sich den in dem Land in den letzten Tagen geändert, das NK jetzt nicht mehr Kommunistisch ist?»

Außer der weggesprengten Bude im Niemandsland hat sich in Nordkorea in den lezten Tagen gar nichts geändert. Schon gar nicht der Verbal-Unfug, dem Land weiterhin "Hammer & Sichel" als Zeichen für "Kommunismus" auf die Stirn zu tätowieren.

"Absolutistisch Feudalistische Erbmonarchie mit unterschiedlich rechtlosen Gesellschaftlichen Ständen mit Gottkaiser" ist aber zu lang. So wäre das Politische System in Nordkorea seit der Staatsgründung durch die Dynastie der Kim zu nennen. Also seit mehr als 60 Jahren.

Aber "Kommunismus" schreibt sich ja in viel weniger Buchstaben + ist auch viel einfacher. Muss man sich beim Bügeln nicht gar zu anstrengende Gedanken machen …!

 16:47 @tagesschlau2012

Im Artikel steht nichts von
Kommunismus oder kommunistisch.

17:20 von Bender Rodriguez

>>Wenn Kommunismus nicht Links ist, was dann?<<

Sie müssen die Beiträge schon sorgfältiger lesen.
Niemand hat bestritten dass Kommunismus links ist. Mehrere Foristen wiesen lediglich darauf hin dass die Regierungsform in Nordkorea keineswegs kommunistisch ist.

17:08 @Mr.1787 @16:24 fathaland slim

"... Wie schon erwähnt, bei beiden kommt das Gleiche bei raus:
Leibeigenschaft und/oder Sklaverei. ..."

Da hilft nix mehr,
u.a. der Sonnenkönig, die Habsburger, Wettiner,
alles Kommunisten.

und schon gar nicht links?

und schon gar nicht links.@

Gibts noch was anders als linken Kommunismus?

Dannmus ich aber durch meine zwei Kurzschuljahre was ganz wichtiges verpasst haben.

@Bender Rodriguez um 17:20 Uhr

"Wenn Kommunismus nicht Links ist, was dann?"

Marx lesen. Aber um eines vorwegzunehmen: wenn der Kapitalismus aufgrund seines immer größeren Wachstums und der endlosen Produktivitätssteigerungen sich selbst überflüssig machen wird.

16:59, Olivia59

>>Dank Handelssanktionen konnte das auch nicht ausgeglichen werden. Ausserdem bebauen die Nordkoreaner jeden Quadratzentimeter Land den sie haben mit archaischen Methoden die wiederum fehlendem Sprit und Dünger durch Handelssanktionen zu verdanken sind.
Wenn wir schon so handeln sollten wir gefälligst auch die Verantwortung dafür übernehmen und nicht das Problem abschieben und weiter von Humanität sprechen.<<

Nordkorea hat ja nun zwei starke, nun ja, Verbündete. China und Russland. Die können nicht mit Sprit und Dünger aushelfen? Warum nicht?

>>Ziel der Sanktionen ist das Ausbluten des Landes um das Regime in die Knie zu zwingen.<<

Das hat ja nun siebzig Jahre nicht funktioniert...

hätte es die Aktionen verhindert

von gman @
Sie wissen aber schon das Südkorea eine demokratisch gewählte Regierung hat die nicht berechtigt ist sowas zu verhindern?

Stellen Sie sich mal vor unser Regierung würde friedliche Aktionen gegen die USA verbieten weil das unseren Partnern nicht passt.

@tremino

„ dass Nordkorea und Kommunismus, oder überhaupt "linke Politik", nicht das Geringste miteinander zu tun haben.“

Natürlich haben die miteinander zu tuen.
Kim-Il Sung war Kommunist.
Lebte lange Jahre in der Sowjetunion.

Das Produktiveigentum in NK war verstaatlicht.
Die Landwirtschaft kollektiviert.

Bis weit in die 80er Jahre hatte das durchaus gut funktioniert.
Das Land war lange wohlhabender als der Süden
Und NK war bei westlichen Linken nicht unpopulär.

Letztendlich ist NK aber eins von vielen in die Hose gegangenen sozialistischen Experimenten.

Aber grämen sie sich nicht.

Linke Ideologie wird wieder populär werden.

Weil das Gegenteil - der wirtschaftliche Liberalismus (der einzige liberalismus, der existent ist) - auch abgewirtschaftet hat.

17:30, gman

>>Nordkorea ist kein demokratischer Staat ec. pp. ok, darüber muss man nicht streiten!<<

Nordkorea nennt sich aber offiziell Demokratische Volksrepublik Korea, wäre also wohl nach Meinung einiger Foristen hier eine Demokratie. Weil das Land sich ja so nennt. Das reicht einigen wohl als Definition.

@fathaland slim, 14.06h

Ich stimme Ihnen zu.
Mich nervt immer wieder diese Einseitigkeit.
Sicherlich bin auch ich nicht dagegen gefeit, ich bemühe mich aber um Ausgeglichenheit im Rahmen des mir Möglichen.

17:30 von gman

«Wenn Südokorea ernsthaft an einer Annäherung gelegen wäre, hätte es die [Flugblätter] Aktionen verhindert. So wird das nichts.»


Südkorea ist aber kein Nordkorea gleich zu setzenes Diktatorisches Regime, das allen Südkoreanern rund um die Uhr nachschnüffelt … und mit Rucksack-Kontrollen nachprüft … ob da im Rucksack ein Malblock … eine Portion "Kimchi" (was lecker zu essen) … oder Flugblätter drin sind.


Sollen doch besser beide Koreas Fliegende Blätter diktieren + zensieren.
Dann wird erst alles besser … bis zum schließlich Richtig Gut …!

17:55, werner1955

>>und schon gar nicht links?
und schon gar nicht links.@

Gibts noch was anders als linken Kommunismus?

Dannmus ich aber durch meine zwei Kurzschuljahre was ganz wichtiges verpasst hab<<

Könnten Sie mir denn die Ideenwelt des Kommunismus beschreiben? Und dann erklären, inwieweit Nordkorea dieser Ideenwelt verhaftet ist?

17:35 von schabernack

Zitat: "Absolutistisch Feudalistische Erbmonarchie mit unterschiedlich rechtlosen Gesellschaftlichen Ständen mit Gottkaiser" ist aber zu lang. So wäre das Politische System in Nordkorea seit der Staatsgründung durch die Dynastie der Kim zu nennen. Also seit mehr als 60 Jahren."

Damit haben Sie das System Nordkoreas perfekt beschrieben. Dass sich dieser Staat "Volksrepublik" nennt ist etwa so realistisch wie weiland die "Deutsche DEMOKRATISCHE Republik", wobei ich hier keinen Vergleich der Systeme und der politischen Praxis anstellen will. Aber manche schauen halt wie gebannt aufs Etikett und nicht auf den Inhalt.
NB. Ihre Kommentare gefallen mir immer besser...

@falsa demonstratio, 12.33h

Vor allem ist es weder kommunistisch/sozialistisch noch links, wenn es mal wieder daneben geht.
Dieses Spiel kenne ich schon, seit ich mich um Politik kümmere.
Das sind schon ein paar Jahrzehnte.

@17:50 von Leipzigerin59

alles Kommunisten.

Nicht dasselbe, sondern wie schon erwähnt, das Gleiche.
Es gibt oberflächliche Unterschiede. Jedoch sind Kommunismus und Feudalismus, bezogen auf Leibeigenschaft/Sklaverei, das Gleiche. Also wie die Systeme real existieren. Ob sich die Machthaber königliche Titel geben oder sich als Generalsekretär bezeichnen, hat für das Leben und Leiden des Leibeigenen oder Sklaven kaum Auswirkungen.

In allen kommunistischen Staaten der Fall, aber in Nordkorea eben am offensichtlichsten: zwischen absoluter feudaler Monarchie und Kommunismus gibt es höchstens oberflächliche Unterschiede, z.B wie man sich nennt.

@18:02 von fathaland slim

"Nordkorea hat ja nun zwei starke, nun ja, Verbündete. China und Russland. Die können nicht mit Sprit und Dünger aushelfen? Warum nicht?"

Seit wann ist denn bei uns China und Russland als humanitärer Faktor in der Welt bekannt?
Die beiden Länder interessieren sich doch ähnlich wie wir nur insoweit für Korea, als das sie dort ihre Interessen wahren. Sofern das auch ohne Hilfe funktioniert verzichten sie auf diese Kosten. Dennoch helfen sie im notwendigsten Rahmen.

18:14, Autochon

>>@tremino
„ dass Nordkorea und Kommunismus, oder überhaupt "linke Politik", nicht das Geringste miteinander zu tun haben.“

Natürlich haben die miteinander zu tuen.
Kim-Il Sung war Kommunist.<<

Woran machen Sie das fest?

>>Lebte lange Jahre in der Sowjetunion.<<

Ach daran. Stalin war für Sie offensichtlich Kommunist.

>>Das Produktiveigentum in NK war verstaatlicht.
Die Landwirtschaft kollektiviert.<<

Der Staat, der hieß Kim. Und Kollektivierung geht eigentlich mit basisdemokratischen Entscheidungen einher. Weswegen es weder im Ostblock noch in China oder Nordkorea echte Kollektivierungen gegeben hat.

>>Bis weit in die 80er Jahre hatte das durchaus gut funktioniert.
Das Land war lange wohlhabender als der Süden
Und NK war bei westlichen Linken nicht unpopulär.<<

Es gab sektiererische K-Gruppen, in den 70ern, die das Land toll fanden. Meine liebste von denen war die KPD-SH. SH steht für Stalinisten Hodschaisten. Wobei ich immer noch nicht weiß, ob das nicht eine Satirepartei war.

18:14 von Autochon @tremiro

>>Kim-Il Sung war Kommunist.
Lebte lange Jahre in der Sowjetunion.<<

Richtig, das ist aber 70 Jahre her.

>>Letztendlich ist NK aber eins von vielen in die Hose gegangenen sozialistischen Experimenten.<<

Das lag aber an der mittlerweile etablierten Feudalherrschaft.

>>Aber grämen sie sich nicht.
Linke Ideologie wird wieder populär werden.<<

Ich gräme mich nicht. Unsere parlamentarische Demokratie gefällt mir sehr gut. Noch dazu da Parteien der Mitte an der Regierung sind.
Also dass ich als eher Konservativer mal den Kommunismus verteiden muss hätte ich nie erwartet.

Am 16. Juni 2020 um 12:23 von

Am 16. Juni 2020 um 12:23 von Adeo60
Nordkorea nutzt US-Vakuum schonungslos aus

Die Entwicklung zeigt, dass die Anbiederungspolitik von Donald Trump, fokussiert auf schöne Fotos und Effekthascherei, gescheitert ist. Der Frieden auf der koreanischen Halbinsel ist nicht sicherer, sondern fragiler geworden. Zudem wird deutlich, welch wichtige Rolle China in diesem Konflikt spielt. Auch hier waren die von Trump initiierten Handelskonflikte und die daraus resultierende Abkühlung der Beziehungen kontraproduktiv. Gleiches gilt für die Spannungen, die Trump in das nordatlantische Bündnis getragen hat und durch den nun angekündigten teilweisen Truppenabzug aus Deutschland noch verstärkt. Nordkorea nutzt die aktuell schwierige Weltlage schonungslos aus.

Genau so sehe ich das auch, Danke.

17:55 von werner1955

"Gibts noch was anders als linken Kommunismus?

Dannmus ich aber durch meine zwei Kurzschuljahre was ganz wichtiges verpasst haben."

,-,-,

Das Urchristentum lebte im Kommunismus.
Mit links oder rechts hatte das gar nichts zu tun.
Die waren weder das eine noch das andere.

Zu kurze Kurzschuljahre lassen sich später immer nachholen.

@frosthorn, 15.59h

Das verstehe ich jetzt nicht.
Wenn S-Korea und USA ein Manöver abhalten, können die Nordkoreaner nicht ernten?
Russland hält regelmäßig riesige Manöver an seiner Westgrenze ab.
Ich kann mich nicht erinnern, dass dieses schon einmal zum Ernteausfall im Westen geführt hat.

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