Kommentare

Das musste so kommen!

Ob man es jetzt wohl endlich kapiert? Kinder sind genauso oder kaum weniger infektiös wie Erwachsene. Deshalb ist eine Öffnung von Schulen ohne Abstandsregeln russisches Roulette.

Und in Magdeburg zeigt sich genau das, was logischerweise kommen musste: Die Viren werden in den Schulen dank des fehlenden Abstands weitergegeben, von den dann infizierten Kindern aber eben auch zuhause an die Eltern und Großeltern. Müssen erst Menschen sterben, bevor man dieses Experiment beendet?

bekannt

Dem deutschen Wähler ist seit Jahrzehnten bekannt, dass die Bundesländer zu wenig Geld in die Schulen investieren. Es war dem deutschen Wähler ganz offensichtlich egal.
An meiner Schule gab es entlang der Gänge je drei 60qm Räume. Durch Umbau der Trennwände in den späten 80er Jahren wurden daraus je vier 45qm Räume. Seither werden bis zu 28 Schüler auf 45qm unterrichtet.
Noch einmal: Dem deutschen Wähler war das die letzten drei Jahrzehnte egal.

das ist doch quatsch

" Einzige Besonderheit: Eine Lehrkraft unterrichtet alle Fächer, sodass die Kontakte auch zwischen Lehrern und Schülern auf ein Minimum begrenzt werden. Sollte ein Corona-Fall auftreten, muss also nicht gleich die ganze Schule geschlossen werden."

geht ja nur, wenn ein einziger lehrer alle schüler der schule in einer klasse unterrichtet oder lehrer und schüler durch einen hermetisch abgeriegelten gang zur und von der schule nach hause gehen. da das aber nicht der fall ist, sondern die schüler einer klasse mit schülern anderer klassen spielen, sich den weg nach haue teilen, stecken sich alle munter untereinander an.

Schulöffnung endlich....

Ich finde es super, dass endlich die Schulen aufgemacht werden. Das war längst überfällig! Und mit festen Gruppen und Masken in den Gängen gut machbar, was man ja bei Sachsen sehr gut sehen kann. Sie sind positiver Vorreiter in vielen Dingen und die Zahlen gehen trotzdem nicht hoch.
Und das hat nichts damit zu tun, das Lehrer „Versuchskaninchen“ sind. Ich arbeite die ganze Zeit und da ist es egal welches Alter. Beamte sind auch normale Menschen und dürfen keinen Sonderstatus bekommen finde ich.
Außerdem gibt es ja nun ein Medikament und auch sicher bald ein Impfstoff.....Die Menschen und die Wirtschaft brauchen ihr altes Leben zurück und zwar ohne Abstand oder Kontaktbeschränkungen, denn das funktioniert so nicht.
Wer weiterhin Angst hat, was ja immer weniger sind und trotzdem respektiert werden muss, sollen einfach daheim bleiben.

Parallele Welten

Wir leben in Südschweden, und unsere Kinder - so wie Kinder in ganz Schweden - konnten glücklicherweise ohne Unterbrechung in Schule und Kita gehen. Keinem ist bisher etwas passiert - Lehrkräften und Erziehern nicht, Eltern nicht, Schülern und Kindergartenkindern nicht. Soweit wir wissen gilt das auch für den Rest von Schweden. Die Kinder in unserer Lehreinrichtung kommen aus zehn Ländern der Welt. In der Kitagruppe unseres 4-jährigen Sohnes arbeiten unter anderem zwei Erzieherinnen, die aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe gehören. Eine von ihnen ist übergewichtig und Asthmatikerin. Alle sind gesund und munter. Machen wir etwas falsch? Warum gehen schwedische Lehrkräfte stoisch zur Arbeit ohne zu protestieren? Sind sie naiv? Leben wir auf einem anderen Planeten?

War ja klar das die Schulen

sich kein bischen anpassen werden. Bis nach den Sommerferien ist das Coronavirus ja weg. Warum sich also Stress machen und sich ein Konzept erarbeiten?
Ausgetragen wird das auf Kosten der Kinder.
Die Eltern kommen auch nicht gut weg, da werden die 300 Euro pro Kind nichts ändern.
Wenn wir Pech haben wirds ne zweite Welle geben und wir stehen genauso doof da wie am Anfang.

Quadratur des Kreises

Ich bin Lehrer in BW. Ab 29. sind die Grundschulen wieder geöffnet und die Kontaktbeschränkungen aufgehoben. Begründet durch ein Untersuchungsergebnis an Kindern, das mindestens so viele Fragen offen lässt, wie es Fragen vage beantwortet.
Ich bin enttäuscht von Herrn Kretschmer, dass er sich vor diesen Wagen spannen lässt. Da hat er kein Rückrat bewiesen. Seine Konkurrentin im der nächsten Landtagswahl ist die Kultusministerin und hätte es nicht besser gemacht wird aber, wenn es schief geht behaupten, sie hätte es anders gemacht.
Natürlich ist der politische Druck durch Wirtschaft und Eltern groß, aber dann soll man es auch als politische Entscheidung/Kompromiss verkaufen und sich nicht ins Gewand der Wissenschaftlichkeit flüchten. Und das eben auf dem Rücken der Lehrer, die nach Meinung vieler die ganzen "Coronaferien" sowieso nichts gearbeitet haben.

bitte ein bisschen Verstand

Es ist unglaublich, dass Schulen wegen eines einzigen eingeschleppten Falles wieder schliessen. Da selbst die Charité in ihrer Jones et al Studie angibt, dass Kinder 27% weniger Virenlast haben und mit dem heutigen Wissen über Superspreading, gibt es keinen Anlass derart überzureagieren. Die meisten Personen, insbesondere Kinder, sind nicht wesentlich ansteckend (übrigens auch etwa die Hälfte der Infizierten aus der Charité Studie haben eine Virenlast unter dem Ansteckungsniveau). Leider gilt im Schulbereich aber Paranoia und das Recht auf Bildung und Entfaltung der Persönlichkeit der Kinder zählt nicht.
Corona gehört jetzt zum Krankheitskanon... höchste Zeit, dass wir uns daran gewöhnen und es als normale Krankheit betrachten und aufhören uns weiter zu geisseln.

@Lundabor

da sind wir in Finnland besser über die desaströse lage in Schweden informiert wie sie. oder verfolgen sie keine nachrichten????

Ein nachhaltiges Konzept wäre wünschenswert...

Die Freude über die Schulöffnungen erfasst sicherlich alle Beteiligten aller Altersstufen.

Ich frage mich, wie es in weiterführenden Schulen klappen kann.
Gibt es genug sanitäre Anlagen etc.
Lehrkräfte können aber sicherlich nicht mehr alle Fächer unterrichten.
Fenster dauerhaft offen zu halten, sofern das Gebäude es zulässt, mag im Sommer noch gehen. Aber auch jetzt ist es teilweise schon recht frisch.

Großveranstaltungen bleiben verboten. Aber es gibt doch auch genug große Schulen. Wo ist da der Unterschied?

Eine vereinheitlichtere Regelung wäre wünschenswert. Wieso wird eine Gs in Wuppertal wegen eines Falls geschlossen und in Hannover wird bei einer Erkrankung lediglich ein Teil der Schule vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt.
Das erscheint willkürlich und gerade mit den aktuellen Entwicklungen wie in Göttingen auch fahrlässig gegenüber der gesamtem Schulgemeinschaft.
Außerdem klappt die Kohortenregelung nicht mehr, wenn die Bezugslehrkraft erkrankt -auch kein COVID

Lehrermangel - Lehrersorge

[...]dürfte sich noch ein weiteres Problem verschärfen: der Lehrermangel. Schon jetzt ist der - gerade an Grundschulen - besonders groß.

Tja, die Schwierigkeit der Behörden bestand ja auch irgendwie darin, anhand der Geburten- und Zuwanderungszahlen überhaupt auszurechnen, wie viele Kinder innerhalb von 6 Jahren schulpflichtig werden...

"Die Frage, wie der Infektionsschutz - auch für das Lehrpersonal - richtig umgesetzt werden kann, ist ungeklärt", meint Hoffmann Lehrer würden dadurch zu "Versuchskaninchen", bei denen man Ansteckungen einfach in Kauf nehme.

Natürlich haben auch sehr viele Lehrkräfte berechtigte Sorge vor Infektion und Erkrankung. Allerdings finde ich den Begriff „Versuchskaninchen“ völlig inadäquat. Was sind dann Pflegekräfte, Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel, in Büros, Industriehallen, etc.? Die konnten auch nicht online weitermachen.

@Lundlabor 20.39

Warum gehen schwedische Lehrkräfte stoisch zur Arbeit ohne zu protestieren? Sind sie naiv? Leben wir auf einem anderen Planeten?"
In Dänemark geht's auch problemlos, in der Schweiz ebenfalls. Es gibt etliche Studien, die belegen, dass Kinder als Überträger keine Rolle spielen. Aber wahrscheinlich ist D anfälliger für Hysterie und deutsche Lehrer/innen (divers einfach empfindlicher. Sind ja Genies gerne mal.

@Virus1980

Das war längst überfällig! Und mit festen Gruppen und Masken in den Gängen gut machbar, was man ja bei Sachsen sehr gut sehen kann.

Feste Gruppen verhindern keine Übertragungen, sie halten höchtens den Verbreitungskreis kleiner.

Aber es geht ja nicht nur um die Kinder. Das große Problem ist aber doch, dass die Kinder Familien haben und die Kinder letztlich Infektionsbrücken zwischen diesen Familien darstellen.

@tobias2010

Super! Genauso sehe ich es auch!

@suomalainen: Lundabor wohnt in Schweden schreibt sie. Da wird sie wohl wissen was sie da schreibt oder nicht? Nur weil es in den Medien anders kommt? - Glaubt nicht alles blindlings was die sagen....

Sicher ist ein

gewisses Risiko dabei-auf der anderen Seite sehe ich nicht ein, warum Kinder wegen unseren Problem en auf Dauer weggesperrt werden sollen.. Die Regierungen und Pharmaunternehmen haetten ja schon bei Sars und Mers Fortschritte in der Forschung machen koennen-aber da haetten sie nicht genuegend Kohle einkassiert.. Und nun wird auf einmal ueber die sanitaere Lage lamentiert..

@BotschafterSarek

"Ob man es jetzt wohl endlich kapiert? Kinder sind genauso oder kaum weniger infektiös wie Erwachsene. Deshalb ist eine Öffnung von Schulen ohne Abstandsregeln russisches Roulette."Am 18. Juni 2020 um 20:23 von BotschafterSarek

*

Und was wäre Ihr Lösungsvorschlag?
Corona wird ganz sicher bleiben, ob man ein Impfstoff findet steht in den Sternen.

Was ist die Alternative? Dieses Homeschooling funktioniert definitiv nicht, auch wenn es anscheinend paar Hochbegabte gibt, die das locker schaffen. Aber das alles liegt ganz sicher nicht an den Fähigkeiten und dem Willen der Eltern.

Soll man die Schulen schließen und den Kindern statt dessen einen Schnellkurs in H4-Antrag-Ausfüllen anbieten?

Öffnung der Schulen

Ich bin für eine Öffnung der Schulen, aber nur mit halben Klassen und im wöchentlichen Wechsel. Nur so können die absolut notwendigen Abstände eingehalten werden. Sonst droht eine erneute vollständige Schließung, wenn es zu Massenausbrüchen kommt.

Jeder, der die Erkältungswellen in den Schulen kennt, ist gewarnt. Und viele Erkältungsviren sind ja auch Corona-Viren. Nur dieses Corona-Virus ist potentiell tödlich.

Das Problem sind die meist städtischen Schulträger,

die nicht bereit sind, in den Schulen zusätzliche Waschbecken zu installieren und zusätzliche Räume in Containern oder durch Anbauten zu schaffen.
Wenn nach den Ferien auch in weiterführenden Schulen wieder 25-30 Kinder in kleinen Räumen unterrichtet werden sollen, ist das kaum anders als die Zustände in der Fleischindustrie. Das ist verantwortungslos, weil es mit verschiedenen Maßnahmen möglich wäre, die Lerngruppen zu halbieren.

Ein Problem sind auch die Lehrerzimmer, in denen oft mehr als 100 Personen eng zusammen sitzen. Es bringt wenig, die Schüler zu trennen, wenn sich ihre Lehrer im Lehrerzimmer gegenseitig anstecken.

In Deutschland scheinen nur 3 Corona-positiv getestete Jugendliche gestorben zu sein, aber das Virus befällt alle Organe einschließlich Gehirn. Infizierte Kinder könnten lebenslängliche Behinderungen erleiden. Meines Erachtens darf man das nicht riskieren, da es mit vertretbarem Aufwand vermeidbar ist.

@BotschafterSarek

Es geht ja auch genau darum den Infektionskreis klein zu halten. Und es ist ja nicht gewollt das sich nun plötzlich gar keiner mehr ansteckt, was auch unmöglich ist, aber die Verfolgung der Infektionen und es somit unter Kontrolle zu bekommen.

Die Menschen müssen endlich lernen mit dem neuen Grippevirus zu leben.

Wer Angst hat - Schulpflicht wurde ja bis Schuljahresende ausgesetzt - lasst die Kinder daheim, aber meine Kinder würden mich dafür nicht lieben...zu recht. Sie haben das Recht auf ein normales Leben wie alle Anderen auch!

doch von Lehrermangel bis zu maroden Gebäuden

Lehrermangel, sind die an Corona erkrankt ?
und marode Gebäude waren doch vorher schon marode
haben mit der aktuellen Infektion nichts zu tun

@ BotschafterSarek

"Aber es geht ja nicht nur um die Kinder. Das große Problem ist aber doch, dass die Kinder Familien haben und die Kinder letztlich Infektionsbrücken zwischen diesen Familien darstellen." Am 18. Juni 2020 um 21:02 von BotschafterSarek

*

Ich gehe mal davon aus, dass alle anderen Haushaltsmitglieder zu Hause sitzen und nicht arbeiten gehen müssen:

Schützt etwa Einkaufen zu gehen vor Corona..? Weil da ständig verschiedene Leute im ständigen Wechsel unterwegs sind..?

Hahnebüchen

Schaute alle in den Landkreis Gütersloh.
Dort konnte jeder vorm Privathaus eines Unternehmers sehen, was sich da zusammenbraut.
Die Eltern haben es satt.
Wer hat hier die Beweislast?
Ab wann Grundrechte einzuschränken sind.
Wieso gilt der Gleichheitsgrundsatz des GG nicht für Mitarbeiter der Wirtschaft und in Schulen bzw. Schüler/Eltern.
Aktionismus nur zu Lasten der Schwachen.
Wer fragt eigentlich endlich einmal wie oft Bestätigungs PCR Test gemacht wurden???
Los geht's TS!
Ein PCR Test allein ist fachlich gefährlich falsch und aufgrund der geringen Inzidenz von Covid19 z.Zt bei uns medizinisch und statistisch niemals akzeptabel.
Siehe Deutsche Aerzteblatt letzte Woche aufgrund international valider Spitzenstudien.

@20:33 von suomalainen

Ihre Logik verstehe ich nicht. Jeder Lehrer unterrichtet eine Klasse und nur die.
Soweit ich weiß, kommt es doch bei der Ansteckung auch auf die Länge eines Kontakts an. Also nicht durch eben mal aneinander vorbeigehen, sondern dadurch dass man längere Zeit in einem geschlossenen Raum zusammen ist. Mit wenig Abstand. Und womöglich schlechter Belüftung.

Für mich klingt das schon sinnvoll.

@Lundabor

Keinem ist bisher etwas passiert - Lehrkräften und Erziehern nicht, Eltern nicht, Schülern und Kindergartenkindern nicht. Soweit wir wissen gilt das auch für den Rest von Schweden.

Das wage ich zu bezweifeln. Schweden hat ca. 50 Corona-Tote pro 100.000 Einwohner (im Vergleich Deutschland ca. 10). Dass Kita und Schule da keine Rolle spielt, ist statistisch ziemlich unwahrscheinlich.

„(...) oder man macht es wie die Grundschule Glücksburg: Bei Spaziergängen im Freien werden Längenverhältnisse und Formen anhand von Gebäuden erforscht.
Konstruktive Mathematik nennt sich das und die passt wunderbar in die Corona-Zeit. Die Schule arbeitet schon seit dem Schuljahr 2017/2018 mit dem Konzept des Draußenunterrichts. Jetzt wird das ausgeweitet und dient als Vorbild für Schulen in ganz Schleswig-Holstein, damit immer mehr Unterricht im "grünen Klassenzimmer" stattfinden kann“

Und man kann auch gleich noch eine Zeitlang - solange die Wetterlage das hergibt - dem hierzulande leider notorisch verbreiteten Problem der „maroden“ Schulgebäude entfliehen.

„Außergewöhnliche“ Situationen als Chance zur gemeinsamen Entwicklung neuer, kreativer Lösungsansätze zu sehen, um aus den dabei gemachten Erfahrungen lernen zu können, statt in allem „Ungewohnten“ ein Problem zu sehen, das es beiseite zu schaffen gilt, um den „Normalzustand“ wiederherzustellen, ist auf jeden Fall zielführender.

20:36 von Virus1980

Außerdem gibt es ja nun ein Medikament
.
was für ein Medikament ??
gestern war zu lesen "senken könnte"
für mich ist das eine sehr vage Sache !
und wann der Impfstoff kommt ..... haben sie da mehr Infos als wir hier

Regelbetrieb mit Risiken

Und leider müssen die Kinder jetzt das ertragen was ungeduldige Politiker, Wirtschaftslobbyisten und Eltern wollten .

Ein guter Anfang

Aber das reicht natürlich nicht. Nach den Ferien kann man nicht mit 15 Stunden die Woche weitermachen. Dann muss wieder richtiger Unterricht stattfinden und es muss ein vernünftiger und der Situation angemessener Umgang gefunden werden. Das ist an Grundschulen sicher einfacher als an weiterführenden Schulen. Ein Lehrer den ganzen Tag über geht nur in der Grundschule.

Solche `Selbstverständlichkeiten´ wie In Wuppertal musste eine Grundschule mit 350 Schülern komplett geschlossen werden, weil ein Schüler infiziert war müssen dann wieder durch wirkliche Selbstverständlichkeiten ersetzt werden. Ein Kind positiv, also muss das ! zu Hause bleiben.
Selbst wenn Kinder ähnlich infektiös wären wie Erwachsene (was ausschließlich aus der Hysteriker-Ecke kommt, Studien deuten eindeutig auf das Gegenteil hin), wäre auch das kein Grund, immer gleich alles hektisch zu vernageln. Bildung ist kein `könnte man vielleicht mal machen, wenn es irgendwie passt´, sie ist elementar.

20:39 von Lundabor

Keinem ist bisher etwas passiert
.
ist doch schön ....
und dass in Schweden 12 mal so viele starben als im Nachbarland Norwegen
was soll´s !
wenn sie überleben
Polemik aus

Wir brauchen so schnell wie möglich sichere Schulen.

Selbstverständlich müssen die Schulen so schnell wie möglich wieder ihre Arbeit aufnehmen, weil die Bildungsbiographien der Kinder nicht weiter beschädigt werden dürfen und weil Eltern nicht weiter belastet werden dürfen. Aber das darf nicht ohne zusätzliche Maßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos geschehen. Denn eine neue vergleichende Auswertung der Effektivität der verschiedenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionen in 41 Ländern hat gezeigt, dass die bei weitem effektivste Maßnahme die Schließung der Schulen war.
https://www.scinexx.de/news/medizin/corona-welche-massnahmen-waren-am-ef...
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.05.28.20116129v2
Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass eine Öffnung der Schulen ohne verbesserte Hygienestandards eine sehr schlechte Idee ist.

Versuchskaninchen

sind wir doch gerade alle. Wir müssen den Spagat hinbekommen, dass das Virus sich nicht ausbreitet aber dennoch die wichtigen Dinge unseres Lebens funktionieren. Und dazu gehört nun mal die Schule. wegen: Bildung, der sozialen Kontakte der Kinder aber auch die Entlastung der Eltern damit diese auch arbeiten können. Nach den ganzen anderen Öffnungen ist es höchste Zeit für die Schulen.
Das Risiko einer schweren Erkrankung oder Tod durch Corona ist für den einzelnen recht gering, die Ausbreitung zu minimieren ist doch das Wesentliche. Deswegen verstehe ich die Aufregung der GEW nicht, andere Berufe sind doch ähnlich betroffen. Ganz zu schweigen von Pflegekräften die anfangs mit selbsgebasteltem Mundschutz hautnah am Patienten arbeiten müssen. Und hier wird keiner gefragt ob er zur Risikogruppen gehört. Und das Personal wird auch nicht getestet.

Was ist da eigentlich das Problem?

Ich verstehe diese ganzen Probleme nicht. Warum nicht einfach strikt im Klassenverband unterrichten. Wenn der Lehrer krank ist (und kein Ersatz da), dann gibt es halt für diese eine Klasse keinen Unterricht. Das wäre immer noch viel besser als der derzeitige Zustand.

Ich kann die Sorgen der Lehrer teilweise nachvollziehen. Ja, es besteht ein Infektionsrisiko und das wird umso größer, je mehr Kontakte man hat. Aber: Kassiererinnen, medizinisches Personal, Postboten etc. dürfen auch nicht alle zu Hause bleiben.

Die Risikogruppe könnte endlich lernen qualifizierten Fern-/Onlineunterricht zu gestalten. Sie sind auf absehbare Zeit wohl nicht in den Schulen.

Warum nicht eine Hälfte der Schüler am Vormittag, die andere am Nachmittag unterrichten, mit Jugendlichen einfach mal 2 Wochen aufs Land fahren und dort unterrichten, ängstliche Lehrer endlich mit FFP-3-Masken ausstatten, regelmäßig testen, Pädagogikstudenten, Sozialpädagogen etc. integrieren?

Es gäbe so viele Möglichkeiten…

@BotschafterSarek

Und was ist Ihre Lösung? Die Kinder auf unbestimmte Zeit sich selbst überlassen? Die Kinder haben ein sehr geringes Sterberisiko. Warum also nicht einfach jetzt unterrichten, Abstand zu Risikopersonen halten und nach 2 Wochen Sommerferien-Quarantäne 4 Wochen die Großeltern risikofrei besuchen?

@suomalainen

Ja, Kinder durchmischen sich. Wir können Ihnen aber keinen Vorwurf machen, denn die Erwachsenen dürfen auch arbeiten und einkaufen und zusammen Bus fahren…

Wie wäre es: Die Erwachsenen, die Angst und/oder ein Risiko haben bleiben einfach zu Hause? Die Kinder haben genug geleistet!

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